Kürzlich ernannte der Papst einen neuen Sekretär der vatikanischen Bildungskongregation. In dessen Heimatland wundert man sich über diesen Karrieresprung.
Bischof Jean-Louis Bruguès
(kreuz.net) „Die jüngste Beförderung von Mons. Jean-Louis Bruguès – Skandal-Kirchenmann und Persönlichkeit
von trauriger Berühmtheit, zeigt, wie mächtig die Partei der Anhänger von Paul VI. in der Kirche und
in der Römischen Kurie ist.“
Das erklärte Jean Madiran – Chefredaktor der französischen Tageszeitung
‘Présent’ – am 14. November in ‘Présent’. Die Zeitung besitzt nach eigenen Angaben eine national-christliche
Ausrichtung.
Mons. Jean-Louis Bruguès (63) – Dominikaner und Bischof von Angers – wurde am 10. November
von Papst Benedikt XVI. zum zweiten Mann der Bildungskongregation berufen und gleichzeitig zum Erzbischof
erhoben.
Vor seiner Ernennung zum Bischof war er Professor für Moraltheologie zuerst in Toulouse und
dann in Freiburg/Schweiz.
Mons. Bruguès hat eine steile Karriere hinter sich. Er wurde im Januar 2005
zum Berater der Bildungskongregation, im Juni 2006 zum Berater der Ordenskongregation und im November
2007 zum Sekretär der Bildungskongregation ernannt.
Diesen Aufstieg kommentiert Madiran so: „Drei päpstliche
Beförderungen in weniger als drei Jahren für den ehemaligen skandalösen Präsidenten der Glaubenskommission
der Französischen Bischofskonferenz“.
Als „Gipfel des Skandals“ sieht Madiran die Aussagen des Neo-Erzbischofs
zum Verhältnis von Kirche und Judentum.
Erzbischof Bruguès hatte im Jahr 2004 behauptet, daß die christliche
Interpretation des Messias die – jener widersprechende – jüdische Messias-Auslegung nicht in Frage stelle.
Jede Partei besitze ihre eigene Art der Interpretation: „Daß der eine im Recht ist, bedeutet nicht,
daß sich der andere im Unrecht befindet“ – so Mons. Bruguès.
Diese Aussagen machte der Neo-Erzbischof
in einer „Note der Glaubenskommission der Bischöfe Frankreichs über die Fernsehsendung »Die Ursprünge
des Christentums«“.
Die Note wurde vom damaligen Präsidenten der Kommission, Mons. Jean-Louis Bruguès,
vorgestellt und im Mai 2004 in ‘ La Documentation catholique’ veröffentlicht.
Madiran faßt die Aussage
des Erzbischofs zusammen: „Wer erklärt, daß Jesus der Messias ist, widerspricht nicht jenen, die das
abstreiten.“
Die zwei „Interpretationen“ würden den gleichen Respekt verdienen:
„Bezüglich der Frage
nach der Göttlichkeit Christi schließen sich Ja und Nein nicht aus. Sie sind beide wahr“ – so Madiran
über die theologische Meinung des zweiten Mannes in der vatikanischen Bildungskongregation.
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28 Lesermeinungen
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#28 Rudolfus 01:04:00 | Donnerstag, 29. November 2007
Die jüdische Messiasinterpretation ist die christliche Messiasinterpretation, nämlich die richtige jüdische
Messiasinterpretation durch Christus und die Apostel.
#26 Nachtlaterne 19:29:36 | Montag, 26. November 2007
ach kurt, stellst aber auch immer wieder dumme fragen! die bibel ist voll von priestern und es steht auch
oft genug geschrieben, dass diese im sinne gottes sind.
@nachtlaterne wenn ich den unfug höre (sollt eich mich da irren?) , dass ein mensch schon mit der taufe
zum priester und könig geweiht sei, sträuben sich mir die nackenhaare. wenn Du nicht so viel Unsinn
schreiben und mehr lesen würdest, hättest Du längst erkannt, dass Du Dich gewaltig irrst. Schau einfach
mal in den Taufritus hinein (siehe Gotteslob), dann erkennst Du ganz schnell deinen Irrtum.
matt2 und Don Camillo: Beides Waldenser? Find ich interessant, dass Sie beide anscheinend der als Heräsie
gebrandmarkten Lehre Valdes’anhängen, dass nicht nur der Klerus das Recht besitze, zu predigen und sich
Priester zu nennen. Hut ab! Die Armen von Lyon geniessen meine Hochachtung – im Gegensatz zur RKK. Denn
die lebten das Christentum auch in Taten, nicht nur in Geschwafel mit vollem Bauch.
@NL: Ihr zungenbrecherischer Fäkalfetischismus beeindruckt mich wenig… und mit einem gesunden theologischen
Selbstverständnis des Menschen hat das nichts zu tun. (Was die Leute immer an diesem „schach-matt“ finden.
Immer wenn sie nicht weiter wissen, dann meinen sie mir damit eins auszuwischen. Ist doch kindisch. Ich
verbitte mir so eine Verballhornung meines Namens!!!!!!!!!!!! :D) im übrigen meine ich vermuten zu dürfen,
dass die Füße des Menschensohnes nach ausgiebiger Wanderung auch gerochen haben… und das nicht wenig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#19 Nachtlaterne 18:03:35 | Montag, 26. November 2007
hallo schachmatt, …um die scheiße fliegen die fliegen und die fliegen nunmal darauf! wenn diese fliegen
aer menschen sind, dann ist es an der zeit vor der falschen ernährung zu warnen! die fliegen brummen
doch immer und immer wieder auf das selbst geschaffne, auf das neonlicht, bis sie am ende zu boden fliegen
und dort zertreten werden. ist das menschenschicksal? stell dir mal einen menschen in dunkler nacht vor
der tringend eine taschenlampe braucht aber nicht in der lage ist die batterien richtig einzusetzen und
sich auch nicht belehren lassen will. schlußendlich flgt er den irrlichtern in den abgrund. amen?
#18 Don Camillo 18:00:48 | Montag, 26. November 2007
@ Nachtlaterne das knien vor der liebe selber ist eine selbstverständlichkeit. wer aber keine liebe empfindet,
der wird schwerlich zum knien einen impuls haben. sogar die engel knien vor gott! wegen einer stelle in
der bibel, die vom „stehen vor gott“ spricht, tut ihr so als ob es keine andere haltung mehr gäbe. Da
haben Sie mich wohl etwas missverstanden! Natürlich kann und soll man knien, als Ausdruck einer inneren
Haltung. Diese innere Haltung geht von uns Menschen aus, d.h. durch meine Unzulänglichkeit erkenne ich
die Grösse und Allmacht Gottes, die mich knien lässt. Nichtsdestotrotz ist Gott ein persönliches DU,
der uns vor ihm auf Augenhöhe stehen lässt. Übrigens: Das Knien kam erst durch den Kontakt mit den
Germanen in die römische Liturgie. wenn ich den unfug höre (sollt eich mich da irren?) , dass ein mensch
schon mit der taufe zum priester und könig geweiht sei, sträuben sich mir die nackenhaare. berufen sind
viele aber auserwählt nur wenige, sagt christus! denkt doch mal nach! die priesterweihe ist was ganz
besonderes, das ist ein mensch nicht ab geburt! Noch nie was vom allgemeinen Priestertum aller Getauften
gehört? Vgl. z.B. LG 10: … Durch die Wiedergeburt und die Salbung mit dem Hl. Geist werden die Getauften
nämlich zu einem geistigen Haus und einem heiligen Priestertum geweiht, damit sie in allen Werken eines
christlichen Menschen geistige Opfer darbringen und die Machttaten dessen verkünden, der sie aus der
Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. q.e.d.
Nachtlaterne sollte seinen verkehrten Masochismus nicht als christliche Gesinnung darstellen… wenn man
überall nur das Schlechte sehen will, dann ist die ganze Welt schlecht. Unsere Nachtlaterne scheint die
Scheiße ja gerade zu suchen um sich am Fingerzeig selbiger zu ereifern. So ein Verhalten ist krankhaft
und unvernünftig. Ich habe keinen Grund mich von so einer Negativität anstecken zu lassen, die sich
dann auch noch als demütig tarnt.
#16 Nachtlaterne 17:34:22 | Montag, 26. November 2007
und dieser verwesungsgeruch… …mact sich gegenwärtig erall bemerkbar, sogar in der bischofskonferenz,
geschweige denn in unseren medien, der politik usw. garniert ist aber alles mit kräftigem parfüm weshalb
so viele sch so furchtbar tief täuschen und entwerten lassen! sprach heute durch zufall mit jemandem
von einer christengemeinde. der sagte mir, man habe sich von der offiziellen kirche getrennt, weil diese
zu verderblich sei. als ich ihn fragte warum denn auch von den vielen absplitterungen kein wort gegen
den zeitgeist zu vernehmen sei antwortete er: wir sind nicht für die nichtschristen da und die christen
wssen doch wie sie sich zu verhalten haben. ich sagte ihm, dass man es sich da aber sehr leicht mache,
denn der missionsauftrag christi gelte dch allen. ich hätte noch sagen sollen, dass sich wir christen
zuallererst mal bekehren sollten. aber bekehren will sich keiner mehr, der zeitgeist rät halt davon ab.
@ Er ging in Verwesung über … und muss schlimmer als ein Haufen Scheisse gestunken haben. Aus dem Buch
der Makkabäer … Kurz zuvor hatte er noch geglaubt, er könne nach den Sternen des Himmels greifen;
jetzt konnte es niemand mehr bei ihm aushalten, so unerträglich war der Gestank. Da endlich begann der
Gepeinigte, von seinem maßlosen Hochmut abzulassen und unter Gottes Schlägen zur Einsicht zu kommen;
denn seine Schmerzen wurden immer schlimmer. Als er seinen Geruch selbst nicht mehr ertragen konnte, sagte
er: Wenn man nur ein sterblicher Mensch ist, soll man sich Gott unterordnen und nicht überheblich sein.
#14 Nachtlaterne 17:24:38 | Montag, 26. November 2007
es ist ungeheuerlich… …was ihr von euch gebt! das knien vor der liebe selber ist eine selbstverständlichkeit.
wer aber keine liebe empfindet, der wird schwerlich zum knien einen impuls haben. sogar die engel knien
vor gott! wegen einer stelle in der bibel, die vom „stehen vor gott“ spricht, tut ihr so als ob es keine
andere haltung mehr gäbe. wenn ich den unfug höre (sollt eich mich da irren?) , dass ein mensch schon
mit der taufe zum priester und könig geweiht sei, sträuben sich mir die nackenhaare. berufen sind viele
aber auserwählt nur wenige, sagt christus! denkt doch mal nach! die priesterweihe ist was ganz besonderes,
das ist ein mensch nicht ab geburt! jeder kann an sich selbst sehr schnell eine innere kloake voller scheiße
feststellen, die man eben nicht so enfach entsorgt, auch nicht mit einem eingelullen gewssen! gott alleine
ist es der sünden vergibt! gott alleine kann aus dieser scheiße humusboden machen, ohne gott bleibt
es scheiße die zum himmel stinkt! nur unter der gnade gottes sind wir zur heiligung befähigt, zu einem
inneren wandlungsprozess zum reich der liebe hin.
@alle meine Freunde! Naja, so abwegig sind die Gedanken von Nachlaterne nicht. Ohne die Gnade Gottes reduziert
sich der Menschen wirklich auf einen wandelnden Haufen Scheisse. Don Brombillo Wir dürfen zu Gott Vater
sagen, wir Menschen sind seine Kinder und wir dürfen deshalb auch aufrecht vor ihm stehen, weil er in
Jesus Christus uns auch auf Augenhöhe entgegengekommen ist. Ja, aber ER hat auch nichts dagegen, wenn
wir gelegentlich vor IHM niederknien. Aber nur wann wir Lust dazu haben, versteht sich und es uns nicht
unnötig erniedrigt. @Gotthard Ich jedenfalls gehöre seit meiner Taufe zu Christus und bin wie er zum
Amt des Priesters, Königs und Propheten gesalbt. Gelegentlich sollten Sie einmal nachsalben.
@nachtlaterne wir menschen sind sprichwörtlich scheiße und wir bleiben es auch, wenn wir nicht zulassen,
dass gott das große wunder wirkt: deine Privattheologie in allen Ehren – doch sie hat mit einer christlichen
Theologie und mit dem christlichen Glauben NICHTS, ich betone NICHTS zu tun!!! Ich jedenfalls gehöre
seit meiner Taufe zu Christus und bin wie er zum Amt des Priesters, Königs und Propheten gesalbt.
#11 Don Camillo 16:24:36 | Montag, 26. November 2007
@ Nachtlaterne […] wenn wir uns nicht betend, demütig und wachsam unter die gnade gottes stellen. wir
menschen sind sprichwörtlich scheiße und wir bleiben es auch, wenn wir nicht zulassen […] Die Grundhaltung
des Christen ist das Stehen vor Gott Hier ist zunächst wieder einmal wichtig zu betonen, dass die Grundhaltung
des Christen vor Gott nicht das Sitzen und auch nicht das Knien sind. Wir sind dazu berufen, vor Gott
zu stehen! Gerade im Zusammenhang des Kontakts mit Muslimen ist mir wieder bewusst geworden, wie wichtig
ist, dass wir uns vor Gott nicht klein machen müssen. Wir dürfen zu Gott Vater sagen, wir Menschen sind
seine Kinder und wir dürfen deshalb auch aufrecht vor ihm stehen, weil er in Jesus Christus uns auch
auf Augenhöhe entgegengekommen ist. Nun, Nachtlaterne, sind Sie sicher, dass Sie katholisch sind?
Es ist sogar gotteslästerlich so vom Menschen zu sprechen… Wer das Kind Gottes mit Fäkalien gleichsetzt,
der entwürdigt sich selbst und erniedrigt sich unter das Niveau jeder Menschlichkeit.
#9 landorganist 15:53:56 | Montag, 26. November 2007
Aha, wir sind also, wenn wir der Nachtfunzel Glauben schenken wollten, sind wir Scheiße, nichts als ein
Haufen Scheiße! Und ich dachte immer unser Leib sei der Tempel Gottes, wir seien sein Ebenbild! Nun,
die Selbsteinschätzung unserer Nachfunzel lässt sie tatsächlich zu einer bedauernswerten Creatur werden.
Ausrichtung Die Zeitung besitzt nach eigenen Angaben eine national-christliche Ausrichtung. „Französiche
Christen“ also … gab es in Deutschland ähnlich auch schon mal!
#7 Nachtlaterne 13:31:13 | Montag, 26. November 2007
liebste gudrun, so schlimm ist mein leben nun wirklich nicht, ich sehe aber wie schlimm unser leben ist
ohne die gnade gottes. brauchen sie denn schon wieder belege dafür?
… […] wenn wir uns nicht betend, demütig und wachsam unter die gnade gottes stellen. wir menschen
sind sprichwörtlich scheiße und wir bleiben es auch, wenn wir nicht zulassen […] mein lieber mann…Nachtlaterne…
Ihr Leben muß geprägt sein von Angst und Unsicherheit. Ganz ehrlich, Sie tun mir gerade richtig leid.
Irgendwie finde ich Ihren Beitrag, wenn ich mir dabei versuche Ihr Leben vorzustellen, ganz schön unheimlich.
Ihr Leben muß entsätzlich sein. …da müssen Sie wohl durch.
#5 Nachtlaterne 12:42:03 | Montag, 26. November 2007
mir graut es vor solchen… …theologenlügen und mir grauts vor euch und sogar vor mir selber, wenn
wir uns nicht betend, demütig und wachsam unter die gnade gottes stellen. wir menschen sind sprichwörtlich
scheiße und wir bleiben es auch, wenn wir nicht zulassen, dass gott das große wunder wirkt: aus scheiße
guten humusboden zu machen. schaut doch hin wie der einfache christusglaube kaputt geredet wird und wie
sie behaupten damit gott noch einen großen dienst zu erweisen.
#4 Ultramontanus 11:58:18 | Montag, 26. November 2007
Genau dasselbe hat Joseph Ratzinger als „Präfekt der Glaubenskongregation“ doch selbst vertreten (Stichwort
„konvergierende Linien“). Weiß das wirklich niemand oder tut man nur so künstlich aufgeregt ?
#3 ExBochumer † 11:54:18 | Montag, 26. November 2007
@ Benedikt Da muß ich Ihnen – auch wenn ich mit Ihnen manchmal nicht übereinstimme – Recht geben. Bei
derartigen Typen wie Brugues sollte man vorsichtig sein, denn diese verwässern den r.-k. Glauben.
#2 thaumaturgos 11:46:56 | Montag, 26. November 2007
in der braunen suppe der revisionisten und tradis ist sowas sicher ein skandal Als „Gipfel des Skandals“
sieht Madiran die Aussagen des Neo-Erzbischofs zum Verhältnis von Kirche und Judentum.