Liturgie
Der Altarraum als Ort des Durcheinanders
Ein Kurienerzbischof hat die Ursachen der gegenwärtigen Kirchenkrise benannt: Handkommunion, Abschaffung von Kommunion- und Kniebänken, Abschiebung des Tabernakels und Laien am Altar.
Die unterschiedlichen Rollen des Klerikers und des Laien verdunkeln und vermischen sich zusehends.
Die unterschiedlichen Rollen des Klerikers und des Laien verdunkeln und vermischen sich zusehends.
(kreuz.net) Der Sekretär der Römischen Liturgiekongregation, Erzbischof Malcolm Ranjith, gibt gegenwärtig eine Flut von Interviews.

Am 16. November sprach er mit dem Missionsnachrichtendienst ‘Fides’.

Dabei erklärte er, daß das päpstliche Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe den Weg zu einer „vollkommenen Integration“ der Lefebvristen eröffne.

Das sei insofern wichtig, „als in der Vergangenheit oft falsche Urteile gefällt wurden, die zu unnötigen, heute fast unüberwindbaren Spaltungen in der Kirche geführt haben.“

Der Erzbischof sieht in der Freigabe der Alten Messe auch einen ausdrücklichen Versuch des Papstes, Ansichten zu korrigieren, die das Konzil als Bruch mit der Vergangenheit und als völligen Neuanfang betrachten.

Ferner sieht Mons. Ranjith die Freigabe der Alten Messe auch als Resultat einer „wachsenden Nachfrage“ nach dem Alten Ritus.

Im Zusammenhang mit dem Motu proprio ortet der Erzbischof eine Gehorsamskrise dem Heiligen Vater gegenüber. Es gebe unter einigen Geistlichen – auch in höchsten kirchlichen Rängen – eine „Haltung der Autonomie“.

Als Beispiel nennt er die von Bischöfen bestimmter Länder erlassenen Ausführungsbestimmungen zum Motu Proprio, welche die Intention des Papstes annullierten oder entstellten.

Ein solches Handeln widerspreche der Würde und Erhabenheit der Berufung eines Bischofs.

Mons. Ranjith gesteht ein, daß einige Richtlinien der nachkonziliaren Liturgiereform Teile der Liturgie verdunkelt hätten. Doch das sei nicht die Absicht des Konzils gewesen.

Der frühere Kardinal Ratzinger habe den sogenannten „Geist des Konzils“ als wahren „Konzils-Ungeist“ bezeichnet.

Das Fazit des Erzbischofs: „Fortschritt ist gut, aber nicht auf Kosten der Geschichte oder ohne die Geschichte.“

Dennoch ist für den Erzbischof klar, daß die nachkonziliare Reform „nicht im ganzen“ negativ war: Es gebe viele positive Aspekte.

Mißbräuchliche Handkommunion

Als negatives Beispiel nennt der Erzbischof die Handkommunion. Sie sei mißbräuchlich eingeführt worden. Jetzt werde sie trotz ihrer schädlichen Auswirkungen auf den Glauben beibehalten.

Handkommunion

Die Handkommunion habe „in gewisser Weise“ dazu beigetragen, daß der Glaube an die reale Gegenwart Christi in der Eucharistie geschwunden sei:

„Diese Praxis und die Abschaffung der Kommunionbänke vor dem Altarraum und der Kniebänke in den Kirchen sowie die Einführung von Praktiken, welche die Gläubigen zwingen, während der Wandlung zu sitzen oder zu stehen, verkürzen die wahre Bedeutung der Eucharistie.“

Der Erzbischof bedauert ferner, daß die Kirche mancherorts als Saal für brüderliche Begegnungen, Konzerte oder interreligiöse Feiern mißbraucht werde:

„In einigen Kirchen wird das Allerheiligste fast versteckt oder in eine kaum sichtbare und wenig geschmückte Kapelle verbannt.“

Dies alles verdunkle den zentralen Glauben der Kirche an die wirkliche Gegenwart Christi im Sakrament.

Als weiteren Irrtum benennt Mons. Ranjith das Verwischen der spezifischen Rollen der Kleriker und der Laien am Altar: „Der Altarraum wird deshalb zu einem Ort des Durcheinanders.“

Die Einführung von Tänzen, Musikinstrumenten und Gesängen – die nur wenig Liturgisches an sich haben – entspreche der Liturgie und dem Kirchenraum „in keiner Weise“.

Abschließend kritisierte der Erzbischof „gewisse Predigten, die politisch-sozialen Charakter haben und oft wenig vorbereitet sind“.
      
22 Lesermeinungen
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#22   Jörg Guttenberger, Köln   00:50:01 | Samstag, 1. Dezember 2007
Hintzen: Dresden und Leipzig
sind nun nicht der Nabel der Welt!
Der äußere Aufwand für die Feier unserer Erlösung sollte aus Glaubwürdigkeitsgründen nicht hinter unserem Lebensstandart zurückbleiben. Wenn wir hier im Westen immer noch ein recht aufwendiges Leben führen, wirkt eine allzu einfach gestaltete Liturgie einfach unglaubwürdig, als sei uns die Feier unserer Erlösung deutlich weniger wert, als unsere weltlichen Feiern und aufwendigen Partys.
Nehmen wir hingegen in einer Trappistenabtei oder bei Franziskanern, die beide für ihre bewußt einfache Lebensweise bekannt sind, an einer Liturgie teil, wirkt die dortigen eher nüchtern gestaltete Liturgie uneingeschränkt glaubwürdig. Die geistlige Gestimmtheit der Kommunitäten, die ganz bewußt um sich für unseren Herrn frei zu machen, auf jeden Luxus verzichten, läßt uns in der spürbaren göttllichen Fülle unsere eigene Erfüllung finden.
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#21   Isidor   15:35:24 | Freitag, 30. November 2007
Was nutzt die Stellungnahme von Erzbischof Ranjith ?
In Rom sind diese Häresien und Machenschaften auch der deutschen Bischöfe bekannt. Wer handelt? KEINER! Auch Kardinal Karl Lehmann ist immer noch im Amte – vierte „Kandidatur“. Drei sind laut Dekret nur erlaubt und vorgesehen.
Es ist keine Kirche mehr auf dem Boden der Bibel. Es ist die Kirche des schnöden Mammon’s – es geht nur noch um das GELD.
Der Glauben scheint den meisten Bischöfen nicht bekannt zu sein. Sie residieren in ihren Bischofspalais und scheren sich einen „Dr… !“ um das Eigentliche – unseren Herrn Jesus Christus den Heiland. Die Kirchen sind verschlossen oder werden demnächst rigoros abgerissen. ALLES wird mutwillig zerstört! Keiner der Verantwortlichen stellt sich die Frage: „Wie bekommen wir die Menschen wieder in die Kirche zurück!“
NEIN DANKE zur deutsch-katholischen Kirche bei diesen abgefallenen Hirten allerorts. Demnächst wird die Scharia herrschen.
R.I.P.!
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#20   Rudolfus   12:23:28 | Freitag, 30. November 2007
@Hintzen: Die äußeren Rituale müssen auch eine innere Haltung mit sich bringen
Dies bedeutet aber nicht, daß man die äußeren Rituale abschafft. Diese sollen eine würdige Haltung hervorbringen und fördern auch eine würdige Haltung.
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#19   kath.Sachs †   11:52:43 | Freitag, 30. November 2007
Zu den (meisten) Leserbriefen,
die sich für die „alte“ Form der Messe einsetzen: Die Kleidung der Kleriker, die Haltung des Sitzens, Stehens, Liegens usw. werden hier in breiter Form als Beweggründe für die lateinische Messe und als Grund zur Klage über die ach so vernachlässigte Liturgie genannt.
„Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. (Mt 23,27) Was nützt die „schönste Kleidung“, das „formvollendeste Gebet“, wenn es nur Äußerlichkeit, aber Christus in ihr nicht gegenwärtig ist. Weg mit diesem Brimborium! Christus ist das Zentrum der Messe und nicht die Mitra eines Bischofs oder die Regelhaftigkeit bei der Haltung einer Patene! Nehmen wir uns ein Beispiel an den frühen Christen, wie sie z.B. Paulus in 1Kor erwähnt. Die hatten gar kein Geld für all den Zinober, über den sich hier die Leserbriefe „großartig“ auslassen. Sprecht mal mit den einfachen Leuten z.B. hier in Dresden oder Leipzig; die lachen Euch aus!
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#18   Jörg Guttenberger, Köln   18:13:05 | Donnerstag, 29. November 2007
alte und neue Liturgie
Es ist erschreckend, wie Anhänger von alter und neuer Liturgie sich gegenseitig verteufeln schließlich steht Entwicklung immer im Spannungsfeld von Tradition und Innovation, was anscheinend nur den Konservativen bewußt ist.
Die aktive Teilnahme der Gemeinde durch Übernehame der ihr zustehenden Gesangsteile entspricht der Ordnug sämtlicher östlicher Traditionskirchen. Die Anordnung des Tridentinums, diese Teile seien vom Priester zu rezitieren hat zu einer vom Grundgedanken der Kirche nicht nachvolliebaren Presbytgerozentrierung der gesamten römischen Kirche geführt. Die derzeitigen zuweilen beobachtbare Entwiucklung in das andere -Extrem ist freilich ebenso wenig hilfreich.
Daß Bischöfe heute kaum noch Mitra tragen, daß Priester häufig wie Laien nur mit dem Namen ohne priesterlichen Titel angeredet werden beweist ein heute völlig gestörtes Verhältnbis zu Amt und Würden. Leinem byzantinischen Bischof würde es einfallen, eine Festliturgie ohne Mitra zu zelebrieren.
Lustig wird es im Kölner Dom: Bei Kyrie, Gloria, Lesung, also Teilen, bei denen der Klerus sitzt, sitzen die zelebrierenden Bischöfe barhäuptig, wohingegen die Priester Birett tragen. Richtig ist, daß die höheren Chargen Kopfbedeckung tragen und die niedrigen Barbhäuptig gehen. Im Dom hat man dien letzte Hemmung verloren, sich lächerlich zu machen! Und das alles unter aktiven Mitmachens von Kardinal Meisner.
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#17   kath.Sachs †   10:15:16 | Montag, 26. November 2007
„Der Altarraum wird zu einem Ort des Durcheinanders“
ist eine unbewiesene Unterstellung. Wie die meisten, denen die Liturgiereform des Vat.II und die damit verbundene Rückkehr zu den Quellen nicht paßt o.O , macht auch der Kardinal unbewiesene Behauptungen und Mutmaßungen zu Tatsachenbehauptungen :-@ . Es ist schon erschreckend, wie dem kleinen Grüppchen derer, die die „aktive Teilnahme der Gläubigen“ (Liturgiekonstitution Vat.II) mit der „aktiven Teilnahme der Kleriker“ verwechseln, bereitwillig das Feld geräumt wird :-O . In unserer katholischen Kirche sollte viel deutlicher und viel lauter denen entgegengetreten werden, die unsere nachtridentinische Messe als blasphemisch >:) verleumden und wieder versuchen, mündige Christen zu entmündigen und in die Ecke der „Unwissenden“ zu stellen :-# . Hinter diesen Versuchen steht nämlich ein verfälschendes Kirchenbild. Der Kardinal sollte sich deshalb auch 1 Kor 12,12ff. mal wieder ansehen: Der ganze Leib (Christi) besteht nicht nur aus einem Glied (dem Kleriker), sondern aus vielen Gliedern. Das sagt hier kein evangelischer Bischof, sondern Paulus. Und deshalb schreibt er: „Was soll also geschehen, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei: einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in Zungen, und ein anderer deutet es. Alles geschehe so, daß es aufbaut.“(1 Kor 14,26) :-) PS: „Wenn du hingehst, … mache die linke Hand zu einem Thron, die den König empfangen soll …“ (Cyrill v. Jerusalem zur Handkommunion, 387 n.Chr.) :(3
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#16   Bernd Stromberg   13:48:48 | Sonntag, 25. November 2007
Interessant!
Es ist interessant, wie Vertreter des extrem linken Flügels der Kirche – hier im Forum vertreten durch Sani, Gotthard u.a. – die Stellungnahmen des Kurienerzbischofs aufnimmt. Wenn ihnen was nicht in ihren Kram passt, wird gespottet und heftig kritisiert. Nein, das ist hier im Forum nichts Neues, das kennt man ja schon von der anderen Seite, den Hardcoretradis. Ein schöner Beleg, dass sich beide Gruppen zwar in Ihren Ansichten sehr unterscheiden, die Methoden und Reaktionen sind die dieselben. Was nicht in das mühsam zusammengeschusterte Weltbild passt, kann ja nur falsch sein. Schade! Für die einen ist das zweite Vatikanische Konzil unmittelbar dämonisch inspieriert, um die Kirche zu zerstören, während vor dem Konzil alles absolut vollkommen war. Für die anderen ist Kritik an der gegenwärtigen Situation, an liturgischen Verfallserscheinungen etwa richtige Majestätsbeleidung, weil ja im Grunde alles so wunderbar und schön ist in der konkreten liturgischen Praxis der ach so viel beschworenen „Basis“. Differenzieren können beide Gruppen leider überhaupt nicht.
Die Lesermeinungen bieten interessantes Studienmaterial für ziemlich beschränkte geistige Horizonte, egal ob diese extremen linken oder extremen rechten „Visionen“ anhängen. Halt eine typische „Scheuklappenmenalität“, die unfähig ist zu differenzieren und den Blick für die Realität irgendwie verloren hat. Wenn das nicht so traurig wäre, könnte man herzhaft darüber lachen.
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#15   monti   02:13:35 | Sonntag, 25. November 2007
Samurai
…wer meint, die Handkommunion wäre ein Grund für die bestehende Kirchenkrise, der lebt einfach in einer Traumwelt.
Es kommt halt eins zum anderen…
Mal abgesehen von den Atheisten und nicht praktizierenden Katholiken: selbst Katholiken, die jeden Sonntag treu und brav in die Kirche gehen, natürlich NOM, glauben nicht mehr an die Realpräsenz, und die Priester fördern den Glauben der Menschen nicht gerade…
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#14   Samurai   17:38:09 | Samstag, 24. November 2007
@ sani
Ich finde es interessant, welche Gründe der werte Geistliche Herr in dem Bericht als Gründe (!) für die Kirchenkrise „gefunden“ hat.
Mit Verlaub, aber ich fürchte, während seiner Zeit in Rom hat er den Blick für die Basis verloren, denn wer meint, die Handkommunion wäre ein Grund für die bestehende Kirchenkrise, der lebt einfach in einer Traumwelt.
Samurai
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#13   sani †   16:23:20 | Samstag, 24. November 2007
Bitte liebe Leute …
… wenn hier noch so viele unterbeschäftigte Wirklichkeitsflüchtlinge ihre Weisheiten aus ihren Blechmaschinen ins www schicken, die lateinische Messe nach altem Ritus wird nun mal Minderstheitenprogramm bleiben, der besagte Kurienkardinal wird wahrscheinlich genauso vom p.t. Kirchenvolk ignoriert werden, wie auch das letzte päpstliche Schreiben, wie hieß es doch mal, und schauts doch mal in die Kirchengeschichte, solche Restaurationen, wie hier gefordert, sind immer noch nicht mal ignoriert worden (letztlich sogar von der Kirche – wie war das schon mal mit dem Syllabus, mit dem Dekret bzgl. lateinischer Vorlesungen, mit dem Dekret über den Mißstand von Frauen in Kirchenchören, …) – und so wird’s auch mit Summum Pontificorum geschehen – das einzige, was mich irritiert, ist, dass ein so g’scheiter Mann, wie der jetzige Papst, nicht versteht, dass Anordnungen, die sich nicht durchsetzen, nur der Autorität des Amtes schaden – aber vielleicht liegt ja der tiefere Sinn solcher (und ähnlicher) Aktionen gerade darin, dem Amt (in welcher Form auch immer) nachhaltigen Schaden zuzufügen – vielleicht kommt irgendwann etwas raus mit unserer Kirche, was wir uns jetzt noch überhaupt nicht vorstellen können – wer weiß?? :&)
lg sani
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#12   Don Camillo   15:00:23 | Samstag, 24. November 2007
ist schon interessant, was
so ein Kurienerzbischof von sich gibt, wenn der Tag lang ist. Sehr wahrscheinlich hat er eine typische Kurienkarriere hinter sich: in seinem Heimatbistum wurde er irgenwann einmal „wegbefördert“ und jetzt sitzt er frustriert in Rom, da seine „Karriere“ jetzt quasi auf dem Höhepunkt ist und er nicht mehr weiter kommt. Diesem hochwürdigen Herrn Kurienerzbischof täte es auch mal gut, eine Zeit lang in einer Pfarrei zu wirken. Da würde er dann sehen, dass alles nicht ganz so einfach ist, wie er sich das in seinem Kämmerlein ausgedacht hat.
Aber alles in allem, gut gibt es die Kurie in Rom. Da können immerhin die „besten“ unserer Bistümer hin wegbefördert werden…
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#11   Gunsenum   22:40:16 | Freitag, 23. November 2007
Dieser Kuruenscherzbischof…
soll unter den Stein zurückkriechen, unter dem er hervorkroch und sich dort mit dem Durcheinander und der Unwürdigkeit befassen. Als ob die Abschaffung der Handkommunion auch nur ein Jota mehr spirituelle Weisung geben könnte.
Ihr tut imemr so, als sei in solchen Kleinigkeiten der Schlüssel zum Heil gelegen.
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#10   Gotthard   22:30:07 | Freitag, 23. November 2007
Musikinstrumente
Die Einführung von Tänzen, Musikinstrumenten und Gesängen – die nur wenig Liturgisches an sich haben – entspreche der Liturgie und dem Kirchenraum „in keiner Weise“.
meint der Herr Erzbischof das heidnische Instrument der Orgel, die so lange für den christlichen Gottesdienst verboten war?
Was qualifiziert ein Instrument zu einem „liturgisch brauchbaren“?
Warum soll ein Tanz liturgisch disqualifiziert sein?
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#9   Krak des Chevaliers   21:44:44 | Freitag, 23. November 2007
action not words
Man kann nur hoffen, dass den Einsichten des Kurienbischofs Ranjith schnellstens Taten folgen. Andererseits macht man sich in Rom der einer schweren Unterlassungssünde schuldig. Jetzt ist die Zeit zu handeln. Man sollte auch nicht davor zurückschrecken, einige Bischöfe in Frührente zu schicken, besonders im deutschsprachigen Raum.
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#8   Gotthard   21:10:07 | Freitag, 23. November 2007
Kurienerzbischof
ich empfehle diesem Herrn Sekretär die eucharistische Schaufrömmigkeit zu fördern. Sie ist der eigentliche Ausdruck eucharistischer Frömmigkeit.
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#7   Regina 1961   21:02:17 | Freitag, 23. November 2007
@ typ
So hart und „gerecht“ wie die FSSPX’ler mit NOM Anhängern umgehen, so seicht werden sie bei der Auslegung ihrere eigenen Situation, wenn es um das MP ecclesia dei geht, dann ist plötzlich niemand wirklich exkommuniziert, dann gibt es keinen schismatischen akt usw. Kommt halt immer darauf an, wo man sein Fähnchen in den Wind hält.
LG Regina1961
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#6   st.georg   18:24:24 | Freitag, 23. November 2007
@ typ
mal nen fetten applaus für die bemerkung aus berlin…
antons äusserungen sind eh an der grenze zur psychischen deformation… ^-^
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#5   Typ   18:22:22 | Freitag, 23. November 2007
@ Anton
Ist doch klar: Wer dem ausdrücklichen Willen des Papstes (Motu Proprio) zuwider handelt, ist ein Diener des Teufels!
Gut. Die Vertreter der Piusbruderschaft sind also Diener des Teufels, denn der Wille des Papstes ist es, dass a) die von Herrn Lefebvre geweihten Bischöfe ihr Amt nicht ausüben und die mit ihen verbundenen Priester auch nicht. Tun sie aber trotzdem. Sie sind also Diener des Teufels.
Danke für die klaren Worte. So eindeutige Stellungnahmen zur Piussekte hört man in der Tat selten.
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#4   Anton   18:07:32 | Freitag, 23. November 2007
Teufelsdiener
Ist doch klar: Wer dem ausdrücklichen Willen des Papstes (Motu Proprio) zuwider handelt, ist ein Diener des Teufels! Da einige Bischöfe dieses tun, muß man fragen „Warum“. Da vieles Taktieren und Agieren von Kirchenfürsten dahin geht, die Zelebration des überlieferten Ritus zu unterbinden und den NOM (neue Messe) mit allen Mitteln, zwangsweise, gegen den Willen des Papstes, als einzigen Ritus (mit kleinen Ausnahmen zur Tarnung) zu erlauben, muß man eigentlich daraus schließen, das der NOM dem Teufel keine großen Probleme macht, der überlieferte Ritus von ihm aber gehaßt wird. Somit kann es nur ein „Zurück“ zum alten Ritus geben, zum Heil der Seelen.
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#3   defendor   17:34:30 | Freitag, 23. November 2007
Zersetzender Indifferentismus
Der Versuch der inneren Zersetzung des mystischen Leibes CHRISTI, der hl. röm katholischen Kirche, zeugt leider vom widerlich üblen Geruch der Kohorten der Hölle…der durchtriebenen Freimaurer !
Sie streuen wo sie nur können ihr Gift des Indifferentismus uns machen selbst vor dem ALLERHEILIGSTEN , der HL EUCHARISTIE nicht halt.
Eines aber haben sie vergessen, die Sprachrohre der Hölle, dass der HERR ÜBER LEBEN TOD JESUS CHRISTUS es verkündet hat, dass ihr Unterfangen kläglich scheitern wird.
Mt 16,13 Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Mt 16,14 Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Mt 16,15 Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Mt 16,16 Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Mt 16,17 Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Mt 16,18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Mt 16,19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein
Niemand kann sich dem LEBENDIGEN GOTT, der LIEBE, entgegenstellen ! Wer es tut, ist verloren !
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#2   Aufrechter †   17:25:40 | Freitag, 23. November 2007
Der Erzbischof hat recht
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!
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#1   Yaoi   16:47:27 | Freitag, 23. November 2007
Das Internet als Ort des Durcheinanders
Ein kreuz.net-Leser hat die Ursachen der gegenwärtigen Kirchenkrise benannt: Homosexuellenhass, Abschaffung von kulturellem- und religiösem Dialog, Ablehnung von Priesterinnen und die Tätigkeit der Piusbruderschaft an immer mehr Altären.
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