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Samstag, 24. November 2007 10:46
Es zieht ein neuer Wind
Der Papst ist gegenwärtig dabei, den Traditionsbruch der vergangenen Jahrzehnte zu überwinden. Morgen wird sogar der selige Papst-König Pius IX. auferstehen.
Manche Traditionalisten träumen schon vom Papst mit seiner Krone "Tiara"
Manche Traditionalisten träumen schon vom Papst mit seiner Krone „Tiara“
(kreuz.net, Vatikan) Die Feierlichkeit der glorreichen Tradition der Kirche kehrt zurück. Das erklärte der Journalist Gianluca Barile in einem Editorial für die italienische Webseite ‘Petrus’.

Am heutigen Samstag wird der Papst 23 Prälaten der Kirche zu Kardinälen erheben und ihnen den roten Hut aufsetzen.

Morgen wird der Papst mit den Neo-Kardinälen auf dem Petersplatz die Christ-Königs-Messe zelebrieren und ihnen den Kardinalsring überreichen.

Bei dieser Messe wird der Papst eine Mitra des seligen Papstes Pius IX. († 1878) benützen.

Papst Pius IX.
Papst Pius IX.
Pius IX. war der letzte Papst-König, der die weltliche Herrschaft über den damaligen Kirchenstaat ausgeübt hat. Während seines Pontifikates wurde das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit und der Unbefleckten Empfängnis verkündet.

Auf der von Benedikt XVI. verwendeten Mitra befindet sich eine Darstellung der Unbefleckten mit dem Heiland.

Die Mitra war ein Geschenk an Pius IX. anläßlich der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis im Jahr 1854.

Dazu wird der Papst ein Meßgewand verwenden, das unter Paul VI. († 1978) angefertigt und auch von Johannes Paul II. getragen wurde. Es ist aus der Stola eines alten Rauchmantels hergestellt. Auf ihm ist Christ-König in der Darstellung der traditionellen Ikonographie dargestellt.

Christus trägt die dreifache Krone auf dem Haupt, das Zepter in der Rechten und die Weltkugel in der Linken.

Für Gianluca Barile ist bemerkenswert, daß das ‘Amt für die liturgischen Feiern des Papstes’ – nach Jahrzehnten unaufhörlicher Neuerungen – eine Mitra und ein Meßgewand von außerordentlicher Schönheit ausgewählt hat.

Beide seien ein Zeichen der Kontinuität der Lehre und Liturgie mit der katholischen Tradition, „die seit Jahren vergessen schien“ – so Barile:

„Wenn wir uns inzwischen daran gewöhnt haben, vom Heiligen Vater an die unveränderte Lehre der Kirche erinnert zu werden, kann es nur eine Genugtuung sein, daß diese Lehre endlich auch in der Schönheit der liturgischen Gewänder aufscheint.“

Der neue Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, beweise, daß er imstande sei, das Denken des Papstes, der aus seiner persönlichen Wertschätzung der Schönheit und Feierlichkeit der Liturgie nie ein Geheimnis gemacht habe, in unzweideutige und sichtbare Zeichen zu übersetzen.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 30 Lesermeinungen:
Mittwoch, 28. November 2007 16:38
haher: Von der Redaktion entfernt
Montag, 26. November 2007 16:57
Peccator: @ Stimme der Vernunft
wenn du schon Jesus vor Pilatus zitierst, dann bitte vollständig.
„Aber mein Reich ist nicht von dieser Welt“
Aber das Reich Christi ist indieser Welt.
Montag, 26. November 2007 09:27
wenn du schon Jesus vor Pilatus zitierst, dann bitte vollständig.
„Aber mein Reich ist nichtvon dieser Welt“
Montag, 26. November 2007 08:58
Freinsberg: Gregorianik
>>Nun werde darüber spekuliert, so der „Telegraph“, ob Benedikt demnächst auch den Chorleiter der Sixtinischen Kapelle, Giuseppe Liberto, werde ablösen lassen.<<Sehr gut! Es heißt ja: „Es gibt keine schlechten Chöre, nur schlechte Dirigenten.“ Ein Kurienbischof bezeichnete einmal den kritisierten Chor als „i gatti di S. Pietro“.
Sonntag, 25. November 2007 16:00
Tridentinus: Die gerade empfohlene Internetpräsenz
ist ja an frömmelndem Kitsch nicht zu überbieten! Grauenhaft!
Sonntag, 25. November 2007 14:36
Maria Escorial: Ja, ich bin ein König
spracj Jesus zu Pontius Pilatus. Auch ich kann sein Königtum bestätigen, wer es gerne näher wissen will klicke auf www.jkmi.com dort lesen wir aktuelles über die Wünsche von Jesus als König aller Nationen.
Gruss eure Maria
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