„Ich erschrecke immer wieder über die Säkularisation der Kirche“
Für die evangelische ‘Kirchliche Sammlung’ hat das eigene Glaubensleben – einschließlich der Beichte – hohe Priorität. Gläubige Protestanten sind der Kirche näher als liberale Katholiken.
(kreuz.net) Die evangelische ‘Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern’ (KSBB) hat in Neuendettelsau
in Mittelfranken auf vier Jahrzehnte Bekenntnisarbeit zurückgeblickt.
Der Vorsitzende der ‘Kirchliche Sammlung’, Andreas Späth, erinnerte an die Anfänge der Gruppierung in den geistigen Kämpfen Mitte der 60er Jahre.
Für die ‘Kirchliche Sammlung’ habe das eigene Glaubensleben einschließlich der Beichte hohe Priorität – so Späth.
Der CSU-Vize und Vorsitzende des ‘Evangelischen Arbeitskreises’ Ingo Friedrich sprach über die Grenzziehung zwischen Politik und Religion.
Die gegenwärtig größere Zurückhaltung der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’ mit politischen Aussagen nütze ihrer Glaubwürdigkeit.
Dem EKD-Ratspräsidenten Wolfgang Huber sei es auch damit gelungen, dem Protestantismus in Deutschland neues Profil zu geben.
Friedrich erinnerte an eine große Unternehmensberatung, die vor einigen Jahren von einer Landeskirche beauftragt wurde, Verwaltungsstrukturen zu optimieren.
Von sich aus schlug die Firma vor, die Kirche solle auf ihr ureigenes Produkt setzen: „Sinnstiftung für das ganze Leben, Trost in schwersten Lagen, ja sogar die Verheißung des Ewigen Lebens“.
Friedrich griff das Stichwort „Beichtstuhl“ seines Vorredners auf und erinnerte an evangelische Traditionen: „Hier in Neuendettelsau bekreuzigt man sich mitunter, ich denke Luther selbst hat es auch noch getan.“
Gesten wie das Niederknien vor dem Altar hätten angesichts der Gegenwart Gottes ihren Sinn und könnten die Ökumene voranbringen.
Rektor Martin Pflaumer – Ratsvorsitzende der ‘Arbeitskreis Bekennender Christen’ – warb für eine Initiative zur Wiedergewinnung des Buß- und Bettages.
Gebet und geistliche Erneuerung seien entscheidend: „Mit Gesten wie dem Bekreuzigen und Niederknien sind wir Protestanten manchmal etwas gehemmt“. Rektor Pflaumer bedauerte das.
Bischof Mindaugas Sabutis (32) von der lutherischen Kirche in Litauen reflektierte in seinem Festvortrag den Kampfruf der Französischen Revolution „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“.
Es sei kein Zufall, daß der Kommunismus diese Parole für sich reklamiert habe.
Vor dem EU-Beitritt Litauens seien Religionsvertreter seines Landes nach Brüssel eingeladen worden. Dort seien sie mit dem Pseudobekenntnis „Ich glaube an Entwicklung, Industrialisierung und Fortschritt“ konfrontiert worden.
Sabutis empfand das als fragwürdige Anspielung auf die Trinität.
Bei dieser Gelegenheit wurde ihm bewußt, daß weder in den Grundwerten der Französischen Revolution noch in der EU-Doktrin Platz für Gott ist.
Die Menschenrechte würden in Europa oft beschworen, aber nicht eingehalten – erklärte Sabutis mit Anspielung auf die millionenfachen Abtreibungen.
Auch der Begriff der Familie werde in einem Sinne umgedeutet, der „gegen die Natur und gegen den Plan Gottes“ sei.
Die Säkularisation der Gesellschaft sei ein Faktum: „Aber ich erschrecke immer wieder über die Säkularisation der Kirche“.
„Ich will niemanden mit schlechter Prophetie erschrecken: Aber es gibt vielleicht schon bald keinen Mittelweg mehr zwischen Lüge und Wahrheit.“
Der Vorsitzende der ‘Kirchliche Sammlung’, Andreas Späth, erinnerte an die Anfänge der Gruppierung in den geistigen Kämpfen Mitte der 60er Jahre.
Für die ‘Kirchliche Sammlung’ habe das eigene Glaubensleben einschließlich der Beichte hohe Priorität – so Späth.
Der CSU-Vize und Vorsitzende des ‘Evangelischen Arbeitskreises’ Ingo Friedrich sprach über die Grenzziehung zwischen Politik und Religion.
Die gegenwärtig größere Zurückhaltung der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’ mit politischen Aussagen nütze ihrer Glaubwürdigkeit.
Dem EKD-Ratspräsidenten Wolfgang Huber sei es auch damit gelungen, dem Protestantismus in Deutschland neues Profil zu geben.
Friedrich erinnerte an eine große Unternehmensberatung, die vor einigen Jahren von einer Landeskirche beauftragt wurde, Verwaltungsstrukturen zu optimieren.
Von sich aus schlug die Firma vor, die Kirche solle auf ihr ureigenes Produkt setzen: „Sinnstiftung für das ganze Leben, Trost in schwersten Lagen, ja sogar die Verheißung des Ewigen Lebens“.
Friedrich griff das Stichwort „Beichtstuhl“ seines Vorredners auf und erinnerte an evangelische Traditionen: „Hier in Neuendettelsau bekreuzigt man sich mitunter, ich denke Luther selbst hat es auch noch getan.“
Gesten wie das Niederknien vor dem Altar hätten angesichts der Gegenwart Gottes ihren Sinn und könnten die Ökumene voranbringen.
Rektor Martin Pflaumer – Ratsvorsitzende der ‘Arbeitskreis Bekennender Christen’ – warb für eine Initiative zur Wiedergewinnung des Buß- und Bettages.
Gebet und geistliche Erneuerung seien entscheidend: „Mit Gesten wie dem Bekreuzigen und Niederknien sind wir Protestanten manchmal etwas gehemmt“. Rektor Pflaumer bedauerte das.
Bischof Mindaugas Sabutis (32) von der lutherischen Kirche in Litauen reflektierte in seinem Festvortrag den Kampfruf der Französischen Revolution „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“.
Es sei kein Zufall, daß der Kommunismus diese Parole für sich reklamiert habe.
Vor dem EU-Beitritt Litauens seien Religionsvertreter seines Landes nach Brüssel eingeladen worden. Dort seien sie mit dem Pseudobekenntnis „Ich glaube an Entwicklung, Industrialisierung und Fortschritt“ konfrontiert worden.
Sabutis empfand das als fragwürdige Anspielung auf die Trinität.
Bei dieser Gelegenheit wurde ihm bewußt, daß weder in den Grundwerten der Französischen Revolution noch in der EU-Doktrin Platz für Gott ist.
Die Menschenrechte würden in Europa oft beschworen, aber nicht eingehalten – erklärte Sabutis mit Anspielung auf die millionenfachen Abtreibungen.
Auch der Begriff der Familie werde in einem Sinne umgedeutet, der „gegen die Natur und gegen den Plan Gottes“ sei.
Die Säkularisation der Gesellschaft sei ein Faktum: „Aber ich erschrecke immer wieder über die Säkularisation der Kirche“.
„Ich will niemanden mit schlechter Prophetie erschrecken: Aber es gibt vielleicht schon bald keinen Mittelweg mehr zwischen Lüge und Wahrheit.“
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Mittwoch, 2. April 2008 22:37
Lolli †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 27. November 2007 10:00
Nachtlaterne: und es ist wahr…
…dass die sünde eine gewaltige trennwand zwischen gott und dem menschen ist und dass diese trennwand ohne eine echte beichte nicht mehr eingerissen werden kann und somit die geister der fremdbestimmung, die aus dem inneren sumpf und morast ohne wenn und aber aufsteigen und aus den menschen gleichgültige, gierige und lieblose lebende tote machen, den menschen beherrschen, ohne dass dieser es wahrhaben will. wir kennen also nur unser merkwürdiges dasein, nicht aber das licht der liebe, weil es nicht in uns ist. das es nicht in uns ist, das kann man schnell beweisen. belege gibt es mer als genug! wer ist noch in der lage zur kritischen selbstkontrolle? in dem wort selbstverwirklichung liegt die wahrheit, wenn man dieses wort wortlich übersetzt: sich selbst verwirken! wir haben ohne das leben selbst, also ohne gott, keinen zugang zu leben und zur liebe! wir müssen also vorab unsere gleichgültigkeit, unseren falschen stolz und unsere gier besiegen lassen und uns dann in demut vor gott üben. wie weit sind wir vom ziel entfernt!
Montag, 26. November 2007 15:22
Lutheraner: Mit Kamillentee gegen Heroinsucht
Von sich aus schlug die Firma vor, die Kirche solle auf ihr ureigenes Produkt setzen: „Sinnstiftung für
das ganze Leben, Trost in schwersten Lagen, ja sogar die Verheißung des Ewigen Lebens“.
Solange die Kirche sich den Hurensöhnen der Politik als politisch korrekte Matratze zu Verfügung stellt, solange quillt Verwesungsgeruch aus den heiligen Hallen.
Wir brauchen keinen Sinn, wir brauchen Taten: Weg mit dem mafiösen Vielvölkerstaat EU! Denn die Feigen [aber] und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
Solange die Kirche sich den Hurensöhnen der Politik als politisch korrekte Matratze zu Verfügung stellt, solange quillt Verwesungsgeruch aus den heiligen Hallen.
Wir brauchen keinen Sinn, wir brauchen Taten: Weg mit dem mafiösen Vielvölkerstaat EU! Denn die Feigen [aber] und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
Sonntag, 25. November 2007 19:06
Lorenz: @Sirilo, Bokrug ist, soweit ich es sehen kann,…
ein zwar skurriler, aber friedlicher Blogger. Mir ist noch nie aufgefallen, dass er, der zwischendurch auch mal Angelos hieß, sich hat provozieren lassen, wie es viele hier mit Vorliebe tun, um dann an die Grenzen der Unflätigkeit vorzudringen. Außerdem geht er manchmal sogar auf die Debatten ein, innerhalb derer er seine Verschwörungstheorien anpreist.
Sonntag, 25. November 2007 09:21
Sirilo: Ach du lieber Himmel! Bokrug ist wieder da!
Bokrug/Taran/Galahad etc. ist wieder einmal auferstanden und sucht jetzt Kreuz.net unter dem Namen „Snake
Plessken“ heim. Sein Spam-Wahn feiert fröhliche Urständ…
Muß das sein?
Muß das sein?
Sonntag, 25. November 2007 07:28
Snake Plessken †: Dennoch…
…bietet auch die katholische Soziallehre wichtige Ansatzpunkte, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen
und spirituell zu wirken.
Ferner wäre auf den Neuplatonismus hinzuweisen.
http://www.artfond.de/geldseite
http://www.ad-hoc-news.de/…-Beitrag-der-Kirchen
Westfälischen Landessynode in Bielefeld forderte Rüttgers am Freitag zugleich eine gesellschaftspolitische Debatte über die Zukunft des Landes. Für eine solche Diskussion brauchten Politik und Kirche einander, damit die älter werdende Gesellschaft innovativ, lebendig und flexibel bleibe. Sie müsse sich dem harten Wettbewerb der Globalisierung stellen, aber gleichzeitig die sozial Schwachen nicht vergessen. Dazu mahnten die Kirchen stets.
Rüttgers sagte: «Wir müssen darüber reden, wie wir die Soziale Marktwirtschaft als Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung erhalten, die wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet.» Auch müsse darüber gesprochen werden, wie das Land weltoffen bleibt und sich trotzdem gegen das internationale Verbrechen und gegen Fanatismus und Terrorismus zu wehren weiß. Auch sei darüber zu diskutieren, wie sich die Kultur trotz vielfältiger Einflüsse ihrer eigenen Wurzeln und den Werten des christlich-jüdischen Abendlandes und der Aufklärung immer wieder vergewissere und sie lebendig halte.
Seit Dienstag tagt die 15. Westfälische Landessynode der Evangelischen Kirche in Bielefeld-Bethel. Die Zusammenkunft sollte am (heutigen) Fre…
Ferner wäre auf den Neuplatonismus hinzuweisen.
http://www.artfond.de/geldseite
http://www.ad-hoc-news.de/…-Beitrag-der-Kirchen
Westfälischen Landessynode in Bielefeld forderte Rüttgers am Freitag zugleich eine gesellschaftspolitische Debatte über die Zukunft des Landes. Für eine solche Diskussion brauchten Politik und Kirche einander, damit die älter werdende Gesellschaft innovativ, lebendig und flexibel bleibe. Sie müsse sich dem harten Wettbewerb der Globalisierung stellen, aber gleichzeitig die sozial Schwachen nicht vergessen. Dazu mahnten die Kirchen stets.
Rüttgers sagte: «Wir müssen darüber reden, wie wir die Soziale Marktwirtschaft als Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung erhalten, die wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet.» Auch müsse darüber gesprochen werden, wie das Land weltoffen bleibt und sich trotzdem gegen das internationale Verbrechen und gegen Fanatismus und Terrorismus zu wehren weiß. Auch sei darüber zu diskutieren, wie sich die Kultur trotz vielfältiger Einflüsse ihrer eigenen Wurzeln und den Werten des christlich-jüdischen Abendlandes und der Aufklärung immer wieder vergewissere und sie lebendig halte.
Seit Dienstag tagt die 15. Westfälische Landessynode der Evangelischen Kirche in Bielefeld-Bethel. Die Zusammenkunft sollte am (heutigen) Fre…
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