Kanadischer Kardinal
Sua Culpa ging in die Hosen
Offenbar aus taktischen Gründen hat ein Kardinal angebliche Sünden der Kirche in der Vergangenheit seines Landes öffentlich gebeichtet. Jetzt ist er erstaunt, daß die Kirchenfeinde nicht begeistert sind.
Marc Kardinal Ouellet von Québec
Marc Kardinal Ouellet von Québec
(kreuz.net) Der Erzbischof von Québec, Marc Kardinal Ouellet (63), versteht die Welt nicht mehr. Kürzlich veröffentlichte er einen Offenen Brief, in dem er für angebliche Fehler der Kirche, die vor dem Jahr 1960 geschehen sein sollen, um Vergebung bat.

Dabei erklärte der Kardinal unter anderem:

„Als Erzbischof von Québec und Primas von Kanada, anerkenne ich, daß die enge Haltung gewisser Katholiken vor 1960 Antisemitismus, Rassismus, Indifferenz gegenüber den Ureinwohnern und Diskriminierung gegenüber Frauen und Homosexuellen begünstigt hat.“

Doch statt der erhofften Begeisterung erntete der Brief des Kardinals Kritik: Dieser sei in seiner Vergebungsbitte – beziehungsweise Beschuldigung der Kirche – nicht weit genug gegangen.

Vor der Tageszeitung ‘La Presse Canadienne’ gab sich der Kardinal über diese Reaktionen erstaunt:

„Ich habe meinen Kritikern gegenüber eine Geste gemacht, während ich hoffe, daß es auch mir und der Kirche gegenüber von Ihrer Seite einen Schritt des Friedens geben werde.“

Der Kardinal hofft immer noch, daß „diese Geste, die mit Ehrlichkeit vollzogen wurde, seine Früchte bringen“ werde.

Die Kritiker hatten dem Kardinal unter anderem vorgeworfen in seinem sogenannten Mea Culpa die „Waisenkinder von Duplessis“ nicht erwähnt zu haben.

Es handelt sich dabei um tausende von elternlosen Kindern, die in den Jahren 1940 bis 1960 vom Staat – aus finanziellen Gründen – für geisteskrank erklärt und in Waisernhäusern aufgezogen wurden.

Jahre später beklagten sich einige von ihnen über angebliche Mißbräuche, die teilweise in kirchlich geführten Waisenhäusern geschehen sein sollen.

Der Kardinal rechtfertige sich, daß er in seiner öffentlichen Selbstbeschuldigung eine Auswahl getroffen habe.

Andere könnten seinem Beispiel nachfolgen, „um den Dialog des Friedens und der Versöhnung“ weiterzuführen.

Kardinal Ouellet erklärt auch, daß sein Schritt ein Teil der Vorbereitung auf den Internationalen Eucharistischen Kongreß sei, der im Juni 2008 in Québec stattfinden wird.

Eine solche Geste sei „wesentlich, um einander näher zu sein.“

Darauf angesprochen, daß er den Offenen Brief im Alleingang veröffentlicht hat, erklärte der Kardinal, daß er sich mit mehreren Bischöfen – unter anderem mit seinen Weihbischöfen – beraten habe.

Er ist auch überzeugt, daß die Mehrheit der Kanadischen Bischöfe so denkt wie er.

Der Kardinal hofft immer noch, daß seine Beschuldigungen der Kirche „ein Klima des Verständnisses“ schaffen werden.

Auf die Frage, warum er seine Vergebungsbitte auf die Zeit vor 1960 beschränkt habe, antwortete Kardinal Ouellet: Er habe sich um die „verwundete Erinnerung“ der Bewohner von Québec Sorgen gemacht.

Man müsse in Etappen vorgehen und zuerst die ältesten Probleme lösen:

„Man könnte auch über die Periode nach 1960 reden. Ich glaube darüber schon viel gesagt zu haben.“

„Andere Personen könnten das vielleicht sogar besser als ich“ – so der Kardinal.
      
22 Lesermeinungen
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#23   Alois Bischof   21:54:48 | Sonntag, 25. November 2007
Verräterkardinal
Die Behauptungen der Kirchenfeinde treffen gar nicht zu. Nicht umsonst kämpften die Ureinwohner (Indianer) gerne für die Franzosen (damals noch kath. Königreich) gegen die englische Kolonien und Kolonisten (die viel rassistischer waren). Québec hat über das neutrale Portugal auch schon 1939 vielen Juden Unterschlupf geboten, wo die USA und die Sowjetunion oft die Grenzen gesperrt hielten.
Daß auch noch die Kindersexmißbrauchskandale aufs Konto von „das war vor 1960“ geschoben werden von diesem Kardinal einer also Nouvelle Religion, ist eine weitere historische Lüge. Die meisten Mißbrauchsfälle fanden zwischen 1965 und 1987 statt (in den USA zumindest), wo die „alternative sexuelle Moral“ gelten gemacht wurde, und von der Hippie-Generation Sex „für alle Altersgruppen“ „salonfähig“ gemacht wurde.
Dieser Kardinal heult mit den Wölfen mit, die bei ihm im Walde herumlaufen.
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#22   Gudrun †   20:03:28 | Sonntag, 25. November 2007

[fasel] Wenn sich einer dieser Perversen von der Gnade Gottes noch freien Willens erreichen …
manno…jetzt bin ich aber echt froh, dass Sie ja dann durch den freien Willen zu Ihrer Religion / Kirche / Sekte / Asoziale / Stammtisch gefunden haben…
…und mit Sicherheit kein krankhaft religiöses bis komplett gestörtes und indoktriniertes Elternhaus hatten.
Scheiß Kindheit? Außenseiter?
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#21   Strepto von Kokke   11:44:48 | Sonntag, 25. November 2007
@Don C.
Die Hölle gibt es durchaus, nur besitze ich nicht die Kühnheit, genau sagen zu können, wer weshalb in die Hölle kommt.
Mmmhhh, Beharrlichkeit sollte auch da um Ziel führen. Soll ja Leute geben, die dieses Ziel beharrlich verfolgen.
Die Sünde wider den HEILIGEN GEIST soll eine Eintrittskarte sein. Aber das wissen Sie besser.
Hätten Sie tagtäglich mit Menschen zu tun und würden in die verschiedensten Abgründe der Seelen Einblick haben, würden Sie sehr wahrscheinlich auch auf die Güte Gottes vertrauen.
Es gibt Menschen, denen geht Ihre gut gemeinte und die Güte GOTTES am sprichwörtlichen „Arsch“ vorbei.
Schauen Sie einmal in Ihr eigenes Inneres! Nur schon durch Ihre Postings hier lassen sich so einige Abgründe erahnen.
Ja, ich bin ein gar grosser Wüterich, der den Kontakt mit Menschen meidet.
Meine Aufgabe als Priester ist es, den Menschen die liebende Nähe Gottes nahe zu bringen und sie so zur Umkehr zu bewegen. Man kann aber niemanden mit der eigenen Harherzigkeit zur Umkehr bewegen.
Na, dann mal auf in einen samstagabendlichen Schwulentreff und verkünden Sie dort die Nähe GOTTES.
Lassen Sie es besser, Sie würden kotzen und Ihre Predigt vergessen. Warten Sie es besser ab. Wenn sich einer dieser Perversen von der Gnade Gottes noch freien Willens erreichen lässt, wird er zu Ihnen kommen.
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#20   sullivan   11:25:34 | Sonntag, 25. November 2007
@Snake Plessken
Auch bitter:Sich am frühen Sonntag als Häretiker zu bekennen:
„Si quis autem libros ipsos integros cum omnibus suis partibus, prout in Ecclesia catholica legi consueverunt et in veteri vulgata latina editione habentur, pro sacris et canonicis non susceperit, et traditiones praedictas sciens et prudens contempserit: anathema sit.“ (DS 1504) Konzil zu Trient 8. April 1546 im 1. Dekret der 4. Sessio
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#19   Don Camillo   11:24:09 | Sonntag, 25. November 2007
@Daniel Stöhr
Sind Sie eigentlich wirklich Priester? Wenn ja, warum ziehen Sie dann durch ihren Nicknamen ihren Beruf in’s lächerliche, finden Sie sich lächerlich?
Ja, ich bin röm. kath. Priester. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich durch diesen Nicknamen das Priestersein ins Lächerliche ziehe. Vielmehr sehe ich in der Filmfigur des Don Camillo einen sympathischen Geistlichen, der für seine Überzeugung eintritt.
@Stepto von Kokke: Wenn „Camillo“ wirklich wirklich Geistlicher ist, hängt er wahrscheinlich der „Allversöhnungslehre“ an. Die Hölle wird es dann zum Ende der Zeiten auch nicht mehr geben, da die Hölle mit seinem Verständnis von Güte nicht übereinstimmt. Er würde die Gnade und Güte GOTTES jedem überstülpen, – auch denen, die nicht darum bitten.
Die Hölle gibt es durchaus, nur besitze ich nicht die Kühnheit, genau sagen zu können, wer weshalb in die Hölle kommt. Hätten Sie tagtäglich mit Menschen zu tun und würden in die verschiedensten Abgründe der Seelen Einblick haben, würden Sie sehr wahrscheinlich auch auf die Güte Gottes vertrauen. Schauen Sie einmal in Ihr eigenes Inneres! Nur schon durch Ihre Postings hier lassen sich so einige Abgründe erahnen.
Meine Aufgabe als Priester ist es, den Menschen die liebende Nähe Gottes nahe zu bringen und sie so zur Umkehr zu bewegen. Man kann aber niemanden mit der eigenen Harherzigkeit zur Umkehr bewegen.
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#18   Strepto von Kokke   11:06:18 | Sonntag, 25. November 2007
@D. Stöhr
Sind Sie eigentlich wirklich Priester? Wenn ja, warum ziehen Sie dann durch ihren Nicknamen ihren Beruf in’s lächerliche, finden Sie sich lächerlich?
Wenn „Camillo“ wirklich wirklich Geistlicher ist, hängt er wahrscheinlich der „Allversöhnungslehre“ an. Die Hölle wird es dann zum Ende der Zeiten auch nicht mehr geben, da die Hölle mit seinem Verständnis von Güte nicht übereinstimmt. Er würde die Gnade und Güte GOTTES jedem überstülpen, – auch denen, die nicht darum bitten.
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#17   Krak des Chevaliers   10:59:43 | Sonntag, 25. November 2007
Umkehr statt Entschuldigungswelle
Es wäre gut, wenn die Bischöfe endlich damit aufhörten, sich für tatsächliche oder vorgebliche Sünden und Fehler vergangener Generationen vor der Welt zu entschuldigen.
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#15   Vineta   01:05:25 | Sonntag, 25. November 2007
@Gotthard: Im Ernst? Keine Antenne dafür?
Was da alles so abläuft?
Fast nur Haarsträubendes!
Nehmen wir nur mal den „Gnadenlosen Kampf gegen die Familie“ ( Siehe kreuz.net vom 15.11.07!)
Keine Antenne dafür, wie widerlich das ist, vergangene Generationen permanent anzuklagen und selber soviel Dreck am Stecken zu haben, teilweise schon mehr als unsere Vorfahren?
Es ist zum Verzweifeln, denn so viele werden Beute, Opfer dieses durchtriebenen Spiels, das sie nicht durchschauen (können, sollen, dürfen, wollen)!
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#14   Ydefix   23:58:07 | Samstag, 24. November 2007
@Don Camillo:
Sind Sie eigentlich wirklich Priester? Wenn ja, warum ziehen Sie dann durch ihren Nicknamen ihren Beruf in’s lächerliche, finden Sie sich lächerlich?
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#13   Don Camillo   23:34:19 | Samstag, 24. November 2007
@Graf von Galen
Ich wünsche Ihnen nicht, dass Sie dereinst, wenn Sie vor den Richterstuhl treten müssen, mit der selben Hartherzigkeit behandelt werden, wie Sie das im Diesseits tun.
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#12   Graf von Galen   23:30:47 | Samstag, 24. November 2007
Wider VII
Das weinerliche Getue der VII- Bischöfe ist ja nur
noch peinlich. Diese sollten sich einmal bei den
verlorenen Seelen entschuldigen, die diese durch ihr
Versagen um ihr ewiges Heil gebracht haben.
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#11   Gotthard   22:55:27 | Samstag, 24. November 2007
@vineta
Im übrigen grassiert dieser Entschuldigungskult nirgendwo mehr als in der BRD. Politiker, die von ihren Fehlern und Untaten ablenken wollen, entschuldigen sich am laufenden Band für Verbrechen in früheren Epochen.
Gibst Du mal bitte ganz konkrete Beispiele!
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#10   Ydefix   21:55:44 | Samstag, 24. November 2007
@Karl Murx:
Gibt es in Bezug auf Mahler einen Hinweis (Stammbaum), dass er Jude ist ? Das wäre in der Tat interessant zu wissen!
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#9   Vineta   21:35:30 | Samstag, 24. November 2007
Der grassierende Entschuldigungskult
Manch einer schüttelte schon des öfteren über JPII verwundert den Kopf, wenn dieser wieder mal auf einem „Entschuldigungstrip“ war, z.B. in Sachen Galilei, und dachte bei sich im Hinblick auf Groer , die 2,8 Mrd Dollar-Zahlungen der USA-Bischöfe usw.: „ Er täte wohl besser daran , seinen ganzen Scharfsinn auf die optimale Auswahl von Priestern fürs Bischofsamt verwenden und mutig Fehlbesetzungen im Bischofsamt rückgängig zu machen, als sich um die Handlungsweise von Kirchenmännern in vergangenen Jahrhunderten zu kümmern.
Wenn nun der Primas von Kanada meint, in seine Fußstapfen treten zu sollen und Entschuldigungstouren in die Vergangenheit unternimmt, so bekommt er hierzu folgendes zu lesen:
1) Sich entschuldigen ist immer ein Unding, weil man sich nicht selbst aus einer Schuld herauswinden kann.
2) Die Bitte um Vergebung setzt voraus, daß man die Untat selbst begangen hat und sich persönlich an ein konkretes, noch lebendes Opfer wendet mit einer Wiedergutmachungszusage und nicht von vorneherein mit der Verzeihung rechnet.
All das ereignet sich bei dem absonderlichen Treiben des Erzbischofs nicht, weshalb man, wie gesagt, darüber nur den Kopf schütteln kann.
Im übrigen grassiert dieser Entschuldigungskult nirgendwo mehr als in der BRD. Politiker, die von ihren Fehlern und Untaten ablenken wollen, entschuldigen sich am laufenden Band für Verbrechen in früheren Epochen. Vorerst noch erfolgreich, noch läßt sich das Volk mit diesem Trick Sand in die Augen streuen!
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#8   Karl Murx   21:31:40 | Samstag, 24. November 2007
Bei diesen Vieren darf man getrost um Vergebung betteln
Was haben diese vier Leute gemeinsam? Richtig, es sind…! f17.parsimony.net/…/messages/398818.htm
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#7   Krak des Chevaliers   20:34:37 | Samstag, 24. November 2007
kein Betteln um Vergebung sondern Aufruf zur Umkehr
das Betteln der Kirche um Vergebung an eine Welt, die nichts dringlicher braucht, als die Bekehrung zum lebendigen Gott, geht einem allmählich auf den Senkel. Zuerst die spanischen Bischöfe (oder einige davon), die sich gedrängt fühlten, die Enkel der roten Vandalen um Vergebung zu bitten, die einst Spanien in eine gottverlassene Wüste verwandeln wollten, und nun der kanadische Bischof. Es ist nicht Aufgabe der Kirche, die Welt um Vergebung anzubetteln, sondern die Welt zur Umkehr und zur Versöhnung mit Gott aufzurufen. Und der Sünden sind wahrlich viele: Unfrieden unter den Völkern, millionenfacher Kindermord, Leben ohne Gott.
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#6   seraphincgn   18:27:31 | Samstag, 24. November 2007
Strepto:
Interessant das du wieder dieses Thema anschneidest wo es darum hier ja ansicht nicht primer ging.
Nuja wo bleibt dein Mea Culpa?
Mea Culpa:
„Ich begegne anderen Menschen mit Zorn und Hass, wo ich ihnen mit Liebe und Nachsicht begegnen sollte“
„Ich lasse mich oft gehen und traure nur über mein eigenes Schigsal und vergesse überdies das los der anderen“
„Ich reagiere oft Zornig und vergesse die bedürfnisse anderer dabei“
So ich hab nen anfang gemacht wo bleibt ihr anderen ;)
Ach ja wird ja eh nichts draus weil ihr ja alle den ersten stien schmeißen dürft.
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#5   Aufrechter †   18:22:11 | Samstag, 24. November 2007
Was sollte das?
Der gute Mann hätte es sich verkneifen sollen, in schwachsinniger PC dem Zeitgeist hinterher hechelnd irgendwelche Schuldbekenntnisse abzugeben in der Erwartung, andere werden es auch tun.
Die, die den größten Dreck am Stecken haben, würden so etwas niemals tun und es kommt diesen Kreisen und Religionen nur entgegen, wenn ein anderer anfängt, von dem sie dann statt des kleinen Fingers den ganzen Arm fordern.
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#4   Strepto von Kokke   18:13:23 | Samstag, 24. November 2007
@Mens sana
Ein Mord bleibt ein Mord und ein Mörder bleibt ein Mörder, auch wenn es tausend andere gibt, die Gleiches oder noch Übleres tun.
Ausgezeichnet diese Einsicht. Der Staat, seine Vollzugsgehilfen und stillschweigenden Kopfnicker beim Kindertöten wirds nicht gerne hören.
Übrigens wäre mir nicht bekannt dass die Sünden anderer die eigene Schuld mindert?
Richtig, wenn Sie zum Tod der Abtreibungsopfer schweigen, tragen auch Sie schwere Schuld.
Auch wieder richtig.
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#3   Mens Sana   17:55:11 | Samstag, 24. November 2007
@Rodolfo Panetta:wo bleibt das „Mea culpa“ der anderen?
Nirgends, weil es irrelevant ist.
Die Kirche hat sich für ihre Sünden bei den unschuldigen Opfern zu entschuldigen und ggf. Schadenersatz zu leisten. Und da hat sie wahrhaft genug Dreck am Stecken.
Und da spielt es keinerlei Rolle, ob andere Ideologien,
Religionen (Judentum, Freimaurerei, Islam, Kommunismus) sich andernorts auch schuldig gemacht haben.
Ein Mord bleibt ein Mord und ein Mörder bleibt ein Mörder, auch wenn es tausend andere gibt, die Gleiches oder noch Übleres tun.
Übrigens wäre mir nicht bekannt dass die Sünden anderer die eigene Schuld mindert?
Mens Sana
PS Manche sehen den Splitter im Auge des Nächsten aber ignorieren tapfer den Balken im eigenen Auge.
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#2   möchtegern-kathole   17:29:22 | Samstag, 24. November 2007
„Andere Personen könnten das vielleicht sogar besser als ich“
das sage ich auch immer, wenn es um etwas Unangenehmes geht O:) :-D
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#1   Rodolfo Panetta   17:17:13 | Samstag, 24. November 2007
Und wo bleibt das „Mea culpa“ der anderen?
Haben Juden, Freimaurer, Kommunisten keine Fehler in der Geschichte gemacht?
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