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Neuer Zeremoniar mit Siebenmeilenstiefeln + Neues aus Rom + Yoga meets Jesus! + Die Christen sind schuld + Klares Urteil
Beneditk XVI. und Pius X. auf demselben Thron
Beneditk XVI. und Pius X. auf demselben Thron
Neuer Zeremoniar mit Siebenmeilenstiefeln

Vatikan. Bereits beim gestrigen Konsistorium benützte Papst Benedikt XVI. eine Mitra, die dem Seligen Pius IX. († 1878), dem letzten Papst-König, geschenkt wurde. Der italienische Nachrichtendienst ‘Papanews’ hatte angekündigt, daß der Heilige Vater das traditionelle Stück erst am heutigen Christkönigsfest tragen werde. Auf der Mitra ist die unbefleckte Gottesmutter abgebildet. Bei der Kreierung der Kardinäle saß der Papst zudem auf einem Thron, den bereits der Heilige Pius X. benützt hat. Dieses wichtige Detail belegte der Weblogger ‘Hw. John Zuhlsdorf’ mit Fotos.

Neues aus Rom

Vatikan. Die Basilika Sankt Paul vor den Mauern im Süden Roms erhält eine sogenannte Ökumene-Kapelle. Das erklärte der Erzpriester der Basilika, Andrea Kardinal Cordero Lanza di Montezemolo (82), am Samstag vor ‘Radio Vatikan’. Damit könnten auch andere christliche Konfessionen am Grab des Völkerapostels „Gottesdienst“ feiern – so der Kardinal. Ob er damit Schismatiker mit gültiger apostolischer Sukzession oder auch protestantische Gemeinschaften meinte, geht aus dem Bericht von ‘Radio Vatikan’ nicht hervor.

Yoga meets Jesus!

Deutschland. Körper, Geist und Seele im Einklang mit dem indischen Pater Gilbert Carlo verspricht das Centrum St. Michaël der Steyler Missionare im niederländischen Steyl. Der Anlaß findet am 20. Dezember um 19.30 Uhr statt. Pater Carlo verbindet christliche Spiritualität mit der „reichhaltigen Yoga-Tradition“ seiner indischen Heimat und bietet christliche Meditation auf dem Yoga-Weg. Er praktiziert Yoga seit seiner Kindheit. Von 1970 bis 1980 absolvierte er ein Yoga-Studium.

Die Christen sind schuld

Deutschland. Der Bischof von Stuttgart-Rottenburg, Mons. Gebhard Fürst, hat in einem Interview mit der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ die monotheistischen Religionen – „und auch das Christentum“ – sehr vieler Gewalttaten und Blutvergießens bezichtigt. Damit bestätigte der Bischof atheistisch motivierte Fanatiker, die unter dem Etikett ‘Vernunft’ oder ‘Kommunismus’ die Kirche seit 200 Jahren blutig verfolgen.

Klares Urteil

„Er hielt Politiker generell für Idioten!“

Interview mit Patrick de Funès, der Sohn des Komikers Louis de Funès († 1983) in einem Interview mit der ‘Süddeutschen Zeitung’ vom 10. November.
      
41 Lesermeinungen
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#41   Rudolfus   08:02:04 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Selbstverständlich gibt es Papstthröne
Freinsberg
Es gibt keinen Papst-Thron, sondern nur die Kathedra! (Drum konsequenterweise auch keine Past-Krone.)
Selbstverständlich gibt es Papstthröne und auch Papstkronen.
Papstkronen nennt man auch „Tiara“.
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#40   Freinsberg   14:30:51 | Mittwoch, 28. November 2007
Thron?
Es gibt keinen Papst-Thron, sondern nur die Kathedra! (Drum konsequenterweise auch keine Past-Krone.)
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#39   cum te   13:32:59 | Dienstag, 27. November 2007
Trône und Dheppen!
Der Thron von Papst Leo XIII. (1878-1903) ist ohne Unterbrechung benutzt worden, auch von Johannes XXIII. und Paul VI. im Konzil. Von Johannes Paul II. gibts auch repräsentative Fotos mit Thron aus der Frühzeit. Das üppig verzierte Nobelteil ist auch für den Alltagsgebrauch weniger geeignet! Das Wiederauftauchen ist aber kein glaubwürdiges Indiz für „Reaktion“…!
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#38   Gotthard   23:16:28 | Montag, 26. November 2007
@ bernd stromberg
Alles nur bloße, belanglose Äußerlichkeiten? Wer so denkt, dem empfehle ich, bei einer akademischen Feier
ich empfehle bei einer akademischen Feier dem Rector Academicus auch die weiß gepuderte Perücke …
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#37   landorganist   11:24:24 | Montag, 26. November 2007
Ja ich erinnere mich,
im alten Ägypten waren die „Wedelträger zur Rechten oder zur Linken des Pharao“ höchste Würdenträger am Hof. Tatsächlich war der Titel „Wedelträger“ die offizielle Amtsbezeichnung.
Das könnte man am künftigen päpstlichen Hof nach +net-Gusto natürlich fein säuberlich ausgestalten, damit die +net-Hofschranzen künftig auch immer fein was zu bemäkeln haben.
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#36   Freinsberg   10:28:07 | Montag, 26. November 2007
Pfauenfedern etc.
die sedia gestatoria…getragen von 12 Männern, begleitet von Pfauen-federn-Schwenkern…überdacht mit einem Baldachin…herrlich.
Also: Einführung heidnischer Stammesbräuche. Hat man das nicht immer Marini I vorgeworfen?
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#35   Brigitte Bussmann   09:59:37 | Montag, 26. November 2007
Die Christen sind Schuld
Bischof Fürst hat nicht ganz recht, wenn er sagt, die Christen sind schuld, eigentlich ist die Kirche an vielem Schuld, was im Laufe der Geschichte passierte und bis heute passiert. Die Christen als nicht Amtsträger werden ja nicht gefragt, wenn Papst und Bischöfe Äußerungen im Namen der Christenheit und im Namen der Kirche tun.
Es ist ja oft so, dass Christen dem, wie Amtskirche handelt, nicht zustimmen und eine ganze andere Meinung dazu haben.
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#34   landorganist   08:24:32 | Montag, 26. November 2007
Hat jemand
auch vom Inhalt was mitbekommen? Das z. B. P. J. Cordes zum Kardinal erhoben wurde, oder auch der Patriarch von Babylon? Es war also eine Feier mit politischer Brisanz! Es kommt doch wohl mehr auf die Bedeutung der Kardinalserhebungen an, als auf die Anzahl der Leuchter, die auf dem Altar stehen. Aber da zeigt sich mal wieder das typische Gehabe der Rubriken-Hanseln. Der Papst kann auch über die Vorzüge von Persil predigen, Hauptsache die Mitra stimmt oder künftig die Tiara, wie einige von vorvorgestern es sich ja wünschen. Sollte der Kirchenstaat wieder errichtet werden, was dann ja nur logische Konsequenz sein kann, mögen selbige dorthin auswandern.
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#33   sacerdos helveticus   08:22:21 | Montag, 26. November 2007
@bernd Stromberg
Volle Zustimmung zu ihrem Beitrag!
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#32   Bernd Stromberg   22:22:59 | Sonntag, 25. November 2007
@Alles Äußerlichkeiten?
Es hat sich so einiges getan unter dem neuen Zeremoniar. Man kann den Hl. Vater zu dieser Wahl nur beglückwünschen.
– Kreuz und 6 Kerzenleuchter auf dem Altar. Dies sollte zum Vorbild für alle Altäre werden, wobei man bei kleineren Zelebrationsaltären natürlich passende, kleinere Kerzenleuchter verwenden muss. Mindestens das Kreuz in der Mitte sollte obligatorisch sein.
– Sehr würdige Paramente. Die Kasel des Hl. Vaters zeigt, dass auch gotische Paramente sehr würdig und schön sein können (was nicht heißt, dass die römischen Schnitte dies nicht genauso sind). Man beachte auch die Pontifikaldalmatik des Hl. Vaters. Diese wurde bisher eher selten in päpstlichen Liturgien verwendet, etwa am Gründonnerstag bei der Fußwaschung. Auch die Dalmatiken der Diakone sind festlich und würdig. Auch die Wahl der Paramente sollte zum (Um)Denken führen. Vorbildhaft.
Alles nur bloße, belanglose Äußerlichkeiten? Wer so denkt, dem empfehle ich, bei einer akademischen Feier, einer Hochzeit u.ä. mal in verwaschenen Jeans und Turnschuhen sein Doktordiplom entgegenzunehmen oder seine Liebste zu ehelichen. An einer Examensnote oder de Gültigkeit der Ehe würde dies sicher nichts ändern, aber wäre es nicht eine große Respektlosigkeit, ja geradezu ein Affront? Und dies gilt natürlich auch in den Hl. Riten. In der äußeren Form zeigt sich für alle sichtbar der Respekt, die Wertschätzung, die man einer Sache, vor allem aber einer Person entgegenbringt. Ihr Spötter u. Kritiker, denkt mal darüber nach!
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#31   sacerdos helveticus   21:43:10 | Sonntag, 25. November 2007
Bischöfliche „Ehrenleviten“
Bezüglich der „Ehren-Diakone“, die heute dem Hl. Vater assistierten ging ich in der Tat davon aus, dass Sie die Bilder nicht gesehen hätten und deshalb meinten, es seien einfach zwei weitere Diakone gewesen, die ddem papst am Thron assistierten.
Nun stimmt es aber in der Tat , dass die erneuerte Liturgie eigentlich keine „Ehrendiakone“ kennt in dem Sinn, d.h. dass nur Diakone den Dienst eines Diakons ausüben sollen. Die Praxis, dass auch heute noch z.B. Priester in Ermangelung echter Diakone Diakonendienst bei einer Messfeier ausüben und in Diakonenkleidung fungieren zu lassen, ist eigentlich in den nachkonziliaren liturgischen Dokumenten ausdrücklich verworfen.
Im „ausserordentlichen Ritus“ gelten aber natürlich andere Richtlinien.
Inwieweit auch bisher (d.h. nach der Liturgiereform) bei Papstmessen Bischöfe „levitierten“, ist mir zur Zeit nicht geläufig, wohl waren 2 Bischöfe als „Leviten“ mit Mitra und Dalmatik auch bisher üblich beim Segen „urbi et orbi“.
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#30   Fabianus   21:34:15 | Sonntag, 25. November 2007
@Benedikt
Dieser Mittelweg ist bezeichnend für das ganze Papsttum. Ein bisschen hier, ein bisschen da-nichts wirklich. Mich interessiert, da sind die Historiker gefragt, ob nach dem I. Vaticanum ein ähnliches Identifikationsproblem vorlag.
@zGk: Ihnen auch alles Gute und eine gesegnete Woche!
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#29   Benedikt   20:28:30 | Sonntag, 25. November 2007
@ sacerdos helveticus
Die beiden „Thronassistenten“ waren jedoch keine Diakone, sondern Bischöfe: sie trugen die Mitra und Dalmatik
Ja natürlich, es waren Dario Castrillon Hoyos und Jorge Medina Estevez, wenn ich recht gesehen habe. Spricht man nicht dennoch von Diakonen, weil sie als sog. „Ehrendiakone“ fungieren?
@ Rüdesheim
Übrigens ist Guido Marini kein Liturgieexperte, mal so ganz nebenbei, der trägt auch Netzhemdchen!
Irgendwie verstehe ich diese Schlussfolgerung nicht?
@ zum Glück katholisch
die sedia gestatoria…getragen von 12 Männern, begleitet von Pfauen-federn-Schwenkern…überdacht mit einem Baldachin…herrlich.
Wie wärs mit der Wiedereinführung der Tiara?
Halte ich beides für unwahrscheinlich. Das Verständnis vom Papsttum hat sich geändert und alles deutet überdies darauf hin, dass man zwischen totalem Prunk und totaler Schlichtheit einen Mittelweg geht.
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#28   zum Glück katholisch   20:07:13 | Sonntag, 25. November 2007
verständlich
die Sicherheit des Papstes geht natürlich vor…
ich verabschiede mich.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Nacht.
Alles Gute.
zum Glück katholisch
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#27   Fabianus   20:03:17 | Sonntag, 25. November 2007
@ zGk
Allerdings möchte ich auf das Sicherheitsproblem hinweisen. 1981 wäre JPII. ohne mobiles Auto nicht so problemlos in die Klinik gelangt.
Trotzdem schade, dass die Senftenträger heute nur noch bei der Bestattung des Papstes zum Einsatz kommen.
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#26   zum Glück katholisch   20:00:24 | Sonntag, 25. November 2007

Außerdem würde es die würde des Heiligen Vaters deutlicher zeigen, als meinetwegen Gewänder beim Papstbesuch in Österreich ( :-! ) oder eben das papamobil. Es würde zudem auch eine schöne, beeindruckende Tradition neu beleben.
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#25   Fabianus   19:57:34 | Sonntag, 25. November 2007
@ zGk
Ich stimme Ihnen zu! Sedia plus Tiara wären ein gutes Zeichen. Es wäre auch kein Rückschritt, sondern einfach der Beweis, dass das Papsttum die Phase der gezüchteten Schlichtheit der 60èr und 70èr überwunden hat.
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#24   zum Glück katholisch   19:53:03 | Sonntag, 25. November 2007
Nein, keine Ironie
ich fände es wunderbar. Schließlich ist der Papst Stellvertreter Christi auf Erden.(und noch viel mehr)
Pardon, wenn es sich ironisch angehört hat…
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#23   Fabianus   19:51:29 | Sonntag, 25. November 2007
@ zGk
meinen Sie dies ironisch??
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#22   zum Glück katholisch   19:49:48 | Sonntag, 25. November 2007
O ja,
die sedia gestatoria…getragen von 12 Männern, begleitet von Pfauen-federn-Schwenkern…überdacht mit einem Baldachin…herrlich.
Wie wärs mit der Wiedereinführung der Tiara?
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#21   Rüdesheim   19:14:50 | Sonntag, 25. November 2007
Thronassistenten
Die Eucharistiefeier im ordentlichen Ritus sieht keine „Thronassistenten vor…was soll das…man verkleidet zwei Bischöfe in die Dalamtik…völligst überflüssig…dafür hat man Diakone!!
Übrigens ist Guido Marini kein Liturgieexperte, mal so ganz nebenbei, der trägt auch Netzhemdchen!! ;-)
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#20   Fabianus   19:05:17 | Sonntag, 25. November 2007
Mich würde
interessieren, ob nach Camauro und Thron irgendwann auch wieder die sedia gestatoria Verwendung finden wird. Allerdings denke ich dies nicht. Heute ist sie zu unsicher. Wäre JPII. auf ihr angeschossen worden, wäre er wahrscheinlich verstorben.
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#19   sacerdos helveticus   18:57:07 | Sonntag, 25. November 2007
„Thronassiastenten“
Benedikt schrieb:
Naja, das sind halt einfach zwei weitere Diakone/ Helfer
Die beiden „Thronassistenten“ waren jedoch keine Diakone, sondern Bischöfe: sie trugen die Mitra und Dalmatik.
Ob auch unter Johannes Paul II. solche in der Messe Dienst taten, weiss ich nicht genau, wohl aber auch unter ihm beim feierlichen Segen „urbi et orbi“ an Weihnachten und Ostern.
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#18   Fabianus   18:29:19 | Sonntag, 25. November 2007
Zur Info
Dies ist der Papsttrohn, auf dem Pius XII. und Johannes XXIII. gekrönt wurden. Zuletzt verwendete ihn Paul VI. während Konzilssitzungen. Danach verschwand er.
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#17   zum Glück katholisch   18:22:18 | Sonntag, 25. November 2007
@ Pünktchen
Vergelt’s Gott!
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#16   Benedikt   18:14:53 | Sonntag, 25. November 2007
@ Rüdesheim
Naja, das sind halt einfach zwei weitere Diakone/ Helfer. In der Liturgie wird halt alles etwas poetischerausgedrückt. Schlcihtheit ist da eben auch Ansichtssache, der eine macht es an der Gewandung fest, der andere an dramatisch gestalteten Elementen, wie zB einer riesigen Gabenprozession etc. Beim Papst wird es eher so sein, dass er die Ausgestaltung dieser Elemente einfacher („schlichter“) haben will. P. v. Gemmingen (heute Kommentator) erwähnt dann auch, dass die Messen bei JP II länger gedauert haben.
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#15   Pünktchen   18:13:10 | Sonntag, 25. November 2007
„zum Glück katholisch“: Fotos von der Papstmesse
sind auf www.photo.va zu finden. Oben links unter Benedetto XVI. klicken!
(Die Fotos werden über diese Bildagentur vertrieben und sind daher mit einer Beschriftung gekennzeichnet. Es ist aber dennoch genug zu erkennen am Bildschirm.)
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#14   Tarcisius   17:35:47 | Sonntag, 25. November 2007
@Strepto von Kokke: Yoga
Wenn ich jemals in eine solche Körpeposition geraten sollte, werde ich Psalm 22 keuchen. Diese Köperhaltung ist überlebbar?
O.k., und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
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#13   Typ   16:04:02 | Sonntag, 25. November 2007
Zu „Yoga meets Jesus!“
Wenn ich das richtig verstehe, soll die Überschrift „Yoga meets Jesus!“ andeuten, dass nach Meinung von kreuz.net die Übernahme außerchristlicher Praktiken (oder Denkformen?) per se schlecht oder häretisch oder zumindest höchst fragwürdig sei.
Dabei hatten wir in den letzten 2000 Jahren immerhin schon Folgendes:
– Platon meets Jesus (umfasst einen Großteil der Patristik)
– Aristoteles meets Jesus (umfasst v.a. die Scholastik, bes. Thomas von Aquin)
– Germanentum meets Jesus (prägt die mittelalterliche Frömmigkeit und Dogmatik, bes. Eucharistische Schaufrömmigkeit)
– Feudalsystem meets Jesus (prägt bis heute z.B. den Ablauf der Priesterweihe)
– Römischer Staatskult meets Jesus (prägt bis heute z.B. die liturgische Kleidung)
– Islam meets Jesus (v.a. in der spanischen Kirchenarchitektur)
Das fällt mir mal so spontan ein. Und alles das ist merkwürdigerweise für Tradis nie ein Problem…
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#12   iustus   15:34:58 | Sonntag, 25. November 2007
Was der Papst möchte
…auch das passt natürlich zu einer einfachen und schlichten Liturgie, so wie es doch der Papst möchte…
Ehrlich: Woher wissen Sie denn, dass der Papst eine einfache und schlichte Liturgie möchte???? Haben Sie das irgendwo gelesen? Wo?
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#11   zum Glück katholisch   14:46:03 | Sonntag, 25. November 2007
Bilder
Weiß jemand, wo man Bilder von der Papstmesse sehen kann?
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#10   maliems   14:00:07 | Sonntag, 25. November 2007
schlichte liturgie
ein ganz altmodischer gedanke.
wieso sollte liturgie schlicht sein?
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#9   Rüdesheim   12:43:48 | Sonntag, 25. November 2007
Thronassistenten
Thronassistenten…auch das passt natürlich zu einer einfachen und schlichten Liturgie, so wie es doch der Papst möchte…;-) ;-)
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#8   Benedikt   12:42:32 | Sonntag, 25. November 2007
Eine Herkulesaufgabe…
…wartet aber noch: Kann einer dem Chor mal Singen beibringen? Bitte!
@ Rüdesheim
Es wäre sehr schade, wenn all’das wirklich positive und Gute des Papstes, das er während seines bisherigen Pontifikates getan hat, in den Hintergrund treten würde, zugunsten von Netzhemdchen und vergoldeten Stühlen!!
Wieso sollte es? Jeder Papst bringt eben auch seinen eigenen Stil ein. Wenn das in den Vordergrund tritt, dann nur, weil es einige in den Vordergrund treten lassen wollen. Wenn das jetzt bei jeder Papstliturgie so abläuft, dann ist es bald „normal“ und wird nicht weiter beachtet. Sinnvoll bleibt es dennoch.
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#7   Strepto von Kokke   12:39:47 | Sonntag, 25. November 2007
@Yoga
Ich habe gestern das „Vater Unser“ in der Stellung der Heuschrecke www.yoga-vidya.de/…fe/Shalabasana12.jpg gebetet. Zugegeben es ist eine Stellung für Fortgeschrittene. Aber wenn’s wirkt und vertieft befindet man sich wirklich im Einklang mit sich selbst. Vor allen Dingen ist dieser Einklang noch länger körperlich spürbar.
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#6   sacerdos helveticus   12:33:24 | Sonntag, 25. November 2007
Glanzvolle Liturgie!
Habe leider nur einige Ausschnitte aus der Papstmesse von heute sehen können.
Einige sehr erfreuliche Details (schöne Paramente, 2 bischöfliche Thronassisterten etc. sind auch mir aufgefallen), vor Allem aber die Ausstattung des Altare: 6 hohe Leuchter, 3 auf jeder Seite und das Kreuz in der Mitte, so wie es der Heilige Vater schon früher gewünscht hatte.
Hoffentlich setzt sich der neue Zeremoniar nicht nur „daheim im Vatikan“, sondern auch bei den Liturgien anlässlich der Papstreisen durch.
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#5   Benedikt   12:22:21 | Sonntag, 25. November 2007
Und heute…
…wieder mal mit Thronassistenten (von RV als Konzelebranten bezeichnet).
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#4   Strepto von Kokke   12:05:07 | Sonntag, 25. November 2007
@Patrick de Funès über seinen Vater!
SZ: Ging Ihr Vater regelmäßig in die Kirche? www.sueddeutsche.de/…artikel/180/141871/5/
de Funès: Jede Woche! Wir Söhne begleiteten ihn. Auf dem Weg in die Kirche sprach er kaum ein Wort. Er hing seinen Gedanken nach. Einmal besuchte er heimlich einen Gottesdienst in einer sehr fundamentalistischen Gemeinde, wo die Messe noch auf Latein gelesen wurde, was ihm sozusagen aus poetischen Gründen sehr gefiel. Doch davon erfuhr die Presse – und plötzlich glaubten alle, Louis de Funès sei ein Fundamentalist. Und das stimmte nicht. Er war ein normaler Christ. Und sagenhaft hilfsbereit.
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#3   Der Tradition verbunden   11:36:38 | Sonntag, 25. November 2007
Louis de Funès
Ich habe mal gehört, das Louis de Funès Anhänger der Priesterbruderschaft St. Pius X. war. Weiß jemand mehr darüber?
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#2   iustus   11:01:44 | Sonntag, 25. November 2007
Anknüpfung an die Tradition
Ich dachte erst, der auf dem Foto abgebildete Papst sei Johannes XXIII.!
Es ist schön, dass Benedikt hier (und nicht nur hier) an die von diesem geübten Traditionen anknüpft. Passt doch hervorragend zur Rehabilitierung des Messbuchs des Seligen Papstes Johannes und zum Gebrauch der lateinischen Sprache, die für Johannes XXIII. als Sprache der Liturgie und der theologischen Lehre besonders wichtig war, wie die Apostolische Konstitution «Veterum sapientia» vom 22. Februar 1962 belegt.
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#1   Rüdesheim   10:08:32 | Sonntag, 25. November 2007
Mitra und Stuhl etc.
Man darf gespannt sein, was Guido Marini heute alles so hervorzaubern wird.
Allerdings haben der Thron usw. nun wirklich nichts mit einer schlichten Liturgie zu tun, so wie es der Papst doch angeblich immer möchte!
Oder soll hier doch alles ein bisschen zurückgedreht werden??
Eine Albe, die man kaum noch als Albe erkennt, eher ein handwerkliches Kunststück…zwei Diakone, die den Rauchmantel des Papstes halten…alles sehr merkwürdig…erinnert einen dann doch zu sehr an eine tridentinische Liturgie!
Es wäre sehr schade, wenn all’das wirklich positive und Gute des Papstes, das er während seines bisherigen Pontifikates getan hat, in den Hintergrund treten würde, zugunsten von Netzhemdchen und vergoldeten Stühlen!!
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