Die Verfassung Spaniens unter General Francisco Franco kam dem katholischen Staatsideal viel näher als der gegenwärtig allgemein praktizierte staatliche Atheismus.
(kreuz.net) Die Ablehnung der Religionsfreiheit bedeute nicht, daß man Menschen zwingt, katholisch zu
werden.
Das erklärt der deutsche Distriktsobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger,
im jüngsten Vorwort des monatlich erscheinenden ‘Mitteilungsblatts’ seiner Gemeinschaft.
Der Pater unterscheidet
eine radikale und eine gemäßigte Religionsfreiheit.
Die radikale Religionsfreiheit besage, daß der
Mensch jeder beliebigen Religion anhangen und nach seiner eigenen Facon selig werden könne. Das lehne
„selbst“ das Zweite Vatikanum ab – so Pater Schmidberger.
Die gemäßigte Religionsfreiheit betrifft
das Verhältnis des Staates zur Religion. In diesem Bereich behauptet das Zweite Vatikanum, daß der Mensch
ein Recht auf Religionsfreiheit besitze.
Pater Schmidberger stellt klar, daß der Mensch vom Staat nicht
zum Glauben gezwungen werden kann: „Umso mehr, als die Annahme einer Religion ein innerer Verstandes-
und Willensakt ist und damit überhaupt nicht erzwungen werden kann.“
Falsch liege das Zweite Vatikanumm,
wenn es sagt, daß der Staat niemanden am öffentlichen Bekenntnis einer Religion hindern dürfe – so
Schmidberger: Der Staat müsse nicht jede Religion – ob wahr oder falsch – öffentlich wirken lassen:
„Die so verstandene Religionsfreiheit ist nichts anderes als eine religiöse Indifferenz des Staates.“
Für den Distriktsoberen ist das die Ausrufung des staatlichen Atheismus oder wenigstens des Agnostizismus.
Pater Schmidberger zitiert mehrere vorkonziliare Dokumente des Lehramts, die diese Religionsfreiheit
verurteilen.
Die Verfassung Spaniens unter General Francisco Franco († 1975) habe die katholische Lehre
vorbildlich umgesetzt.
Pater Schmidberger zitiert aus dem sechsten Artikel dieser Verfassung:
„Bekenntnis
und Ausübung der katholischen Religion, welche die Religion des spanischen Staates ist, genießen offiziellen
Schutz. Niemand darf wegen seines religiösen Glaubens oder der privaten Ausübung seines Kultes beunruhigt
werden. Es sind keine anderen äußeren Zeremonien oder Kundgebungen erlaubt als die der Staatsreligion.“
Zusammenfassend erklärt Pater Schmidberger die Folgewirkungen der vom Zweiten Vatikanum proklamierten
Religionsfreiheit:
• Sie leugnet Gottes allumfassende Herrscherrechte. • Sie entthront unseren Herrn
Jesus Christus als König der Gesellschaft. • Sie stellt die Kirche auf dieselbe Stufe mit den falschen
Religionen. • Sie bewirkt die Entchristlichung der Gesellschaft. • Sie führt die Menschen zur religiösen
Gleichgültigkeit. • Sie begünstigt nicht die Bekehrung der Seelen zur wahren Religion, sondern eher
ihr Verbleiben in den falschen Religionen.
Als praktische Beispiele nennt Pater Schmidberger den Glaubensabfall
in den früher katholischen Staaten Italien und Spanien sowie den Massenabfall der Gläubigen in Südamerika,
die in Scharen zu protestantischen Freikirchen überlaufen:
„Der Schaden für die Sache Gottes und das
ewige Heil der Seelen könnte nicht größer sein.“
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124 Lesermeinungen
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#125 methusalix † 18:11:43 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Haben Sie es immer noch nicht begriffen? Denn die Entlassung des Chefredakteurs würde ja sofort als Zensurmaßnahme
etc von anderen Medien und Privatpersonen (vermutlich auch von Ihnen) scharf kritisiert. Die römisch
katholische Kirche ist ein Tendenzbetrieb;(noch dazu einer, in dem der alleroberste Chef das absolute
sagen als Gesetzgeber, Richter und Gerichtsvollzieher hat. So eine Machtfülle finden Sie sonst nur noch
bei sinistren Diktatoren und in Despotien wie eben China.) als solcher entscheidet der Inhaber über den
Chefredakteur. Wenn ihm die Schreibe des Chefredakteurs nicht passt, dann fliegt der eben. So einfach
ist das. Zensur, wie sie hier immer behauptet wird, ist etwas anderes. Wenn zum Beispiel ein Gottesstaat
wie der Iran, oder ein nicht ganz so liberaler Staat wie der Sudan, um es mal euphemistisch auszudrücken,
missliebige Meinungen VÖLLIG UNTERDRÜCKT. Da aber in Deutschland katholische Meinungen, auch erzreaktionäre
und stockkonservative Meinungen, wie die von Mixa, Meisner, Laun und Co NICHT unterdrückt werden, findet
eine Zensur eben NICHT STATT. Wir dürfen auf die nächste nicht-Zensur eines Mixa-Wortes schon alle gespannt
sein. Jüngst hat er sich wieder als glühender Frauenfeind decouvriert. PS: Dass Meisner und Konsorten
allerdings Ihre frauen- und kinderfeindlichen Angriffe nicht unwidersprochen absondern dürfen, daran
müssen Sie, Vineta und Sie Benedikt sich gewöhnen, das ist genau so Bestandteil der öffentlichen Debatte
wie meine Stellung hier als virtueller „Kinderschlächter“.
#124 Benedikt 14:19:58 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ methusalix Wer die absolute Macht hat, hat auch die absolute Verantwortung. Es ist zwar rührend, wie
Sie den Papst in Schutz nehmen, dass er es nicht beeinflussen konnte, aber völlig unsinnig. Ein Federstrich
des Papstes und der Chefredakteur ist weg. Richtig, und an diesem Beispiel können Sie dann schön den
Unterschied zwischen Theorie und Praxis der Machtausübung nachvollziehen. Denn die Entlassung des Chefredakteurs
würde ja sofort als Zensurmaßnahme etc von anderen Medien und Privatpersonen (vermutlich auch von Ihnen)
scharf kritisiert. Bevor amn solches in Kauf nimmt fragt man sich also lieber drei Mal, ob es wirklich
nötig ist.
#123 methusalix † 07:18:33 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Das Gegenteil der Meinungsfreiheit ohne Zensur, wie sie hier praktiziert wird … … können Sie in Diktaturen
und Despotien erleben, also dort, wo Sie bei Veröffentlichung einer missliebigen Ansicht (wenn Sie sie
überhaupt in die Öffentlichkeit bringen können) mit schlimmerem rechnen müssen, als von den grossen
Publikationen missachtet zu werden. In China zum Beispiel. So wie ich nicht verlangen kann, dass meine
Meinung an prominenter Stelle im L’Osservatore Romano gedruckt wird, können Sie nicht verlangen, dass
Ihre Ansichten gross in Zeitungen gedruckt werden, die mit Ihrem Weltbild nicht überein stimmen (man
nennt das Tendenzbetrieb und die römisch-katholische Kirche ist einer). Und Ihr Weltbild scheint mir
doch ein ziemlich abstruses zu sein, wenn Sie ernsthaft die Meinungsfreiheit in D, A oder CH in Frage
stellen wollen, oder eine Zensur sehen wollen. Allerdings sollten so reaktionäre Blätter wie die Tagespost
oder die Publikationen von Frau Meves und Frau Kuby, die doch einen grossen Leserkreis erfassen, Ihren
Intentionen entsprechen. Sie sehen also, dass man druchaus eine Meinung unter den Menschen WEIT verbreiten
kann, auch wenn sie den Ansichten der „68er Meinungsdikatoren“ diametral entgegen steht. Dass nicht jeder
diesen Quatsch hören will, steht auf einem anderen Blatt. So wie es keine Zensur gibt, gibt es auch keinen
Zwang sich Ihre stockkonservativen Ergüsse ständig zu Gemüte führen zu müssen. Beleidigungen allerdings,
fallen NICHT unter die Meinungsfreiheit; wobei darüber, was beleidigend ist, im Zweifelsfall ein Gericht
entscheidet.
@ methobelix und seine freiheitlich verfaßte Demokratie Teil III 1) Was soll Ihr dauerndes Gerede , eine
Zensur fände nicht statt, ich könnte mich ja hier frei äußern? Bei kreuz.net bisher, d.h. 77mal, ja!!!Bei
anderen Zeitungen verschwindet der größte Teil aller Meinungsbeiträge im Orkus, und man frägt sich,
wieso die sog. Administratoren abends noch in den Spiegel schauen können, wenn sie tagsüber alles Qualifizierte
aussondern und fast nur konformistischen Schwachsinn veröffentlichen lassen. Alle auflagestarken Zeitungen
gehören der SPD oder Union oder sind linkschaotischen Gruppen hörig. Wo UNABHÄNGIG drauf steht, ist
Abhängigkeit drin. Der Unterschied zwischen der heutigen Presse und dem Völkischen Beoachter ist ???
2)Für Ihre Sektlaune beim Einschätzen der Meinungsfreiheit gibt es genau drei Erklärungen: a)So ein
brav angepaßter Musterknabe wie Sie, der im vorauseilenden Gehorsam hier sogar falsch schreibt, kann
einfach nicht mitbekommen, was faul ist im Staate „Dänemark“.(Aber man soll die Hoffnung bei solchen
Leuten nicht ganz aufgeben, wenn sie doch immerhin erkennen, daß das Sich-Drücken um nen Federstrich
Feigheit ist). b) Sie sind ein Konformist aus Berechnung, da Sie zu den Profiteuren dieses Systems gehören.
c) Sie wissen sehr wohl Bescheid über die Pseudomeinungsfreiheit und treten genau deshalb hier nur als
der dumme August auf. 3) Ihr Eingehen auf das Keulen bzw. die Keulen über unseren Köpfen, mit der Friedhofsruhe
verordnet wird, ist so was von abwegig! Zu solchen alles mißdeutenden Kaspereien schweigt man besser.
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Benedikt Na, wenn das als Erziehung gilt, dann ist ja alles
in Butter. Da es auch Religionsunterricht an den Schulen gibt und Sendeplätze für die Kirchen im Fernsehen,
erzieht der Staat ja im Sinne der katholischen Religion mit. Wenn Sie den z.Zt. in deutschen Schulen erteilten
Religionsunterricht für katholisch halten, ist Ihnen wohl wirklich nicht mehr zu helfen. Solche Auffassungen
nutzen nichts, wenn man in weitgehend areligiösen Gemeinschaften lebt. Soll ich mich jetzt mein ganzes
Leben einen religiösen Staat fordern Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Man muß immer das Ideal
anstreben, selbst wenn es klar ist, daß dieses b.a.w. nicht zu erreichen ist. So muß man sich immer
bemühen ein sündenfreies Leben zu führen, auch wenn klar ist, daß man dies niemals hier auf Erden
erreichen wird.
@Vineta @Benedikt Aber sie empfinden bei dieser Politik das unnötige Leiden von Millionen nicht so, als
ob es das eigene wäre, und es überkommt sie kein unbeschreiblicher Zorn über Politiker, die das kalt
läßt, … Die zuständigen Kommunalpolitiker haben meinen Zorn schon zu spüren bekommen. Siehe oben.
… weil sie wie meistens damit beschäftigt sind, die Steuergelder zu verpulvern für –-man merkt, Sie
ahnen’s nicht, wissen ‘s nicht und wollen es lieber nicht wissen. Deswegen bin ich da sehr aktiv. Wie
ich schon schrieb, sehr zum Ärger der Kommunalpolitik, die ein Olympiastadion bauen wollten. @Benedikt
Der Past hat in der römisch-katholischen Kirche, die ja eine absolutistisch verfasste Monarchie ist mit
hierarchischer Gliederung, den absoluten Primat. Wer die absolute Macht hat, hat auch die absolute Verantwortung.
Es ist zwar rührend, wie Sie den Papst in Schutz nehmen, dass er es nicht beeinflussen konnte, aber völlig
unsinnig. Ein Federstrich des Papstes und der Chefredakteur ist weg.
#119 methusalix † 19:39:32 | Montag, 3. Dezember 2007
@Vineta Vineta: @methusalix u. seine freiheitlich verfaßte Demokratie Teil II 4) Musterknaben dieser
„freiheitlich verfaßten Demokratie“ wie Sie wünschen sich insgeheim mehr Palliativmedizin … Nein!
Nicht insgeheim! Das ist eine Forderung die von mir sehr lautstark vertreten wird (sehr zum Ärger einiger
Kommunalpolitiker hier in der Gegend, die das Geld für eine Palliativstation viel lieber in ein weithin
sichtbares Prestige-Projekt, eine grosse Sporthalle zum Beispiel, stecken würden). … und sprechen auch
schon mal leisetreterisch die Rückständigkeit bei der Schmerztherapie an. Gar nicht leisetreterisch!
Die Ärzte haben bei der Gabe von hochwirksamen Betäubungsmitteln Angst, dass sie von konservativen Politikern,
Staatsanwälten und Polizeibeamten kriminalisiert werden, wenn sie einem Todkranken auch nur eine Milligramm
zuviel Morphinsulfat oder Buprenorphin geben. Deswegen haben so viele Menschen in Deutschland und Österreich
Angst vor dem Sterben und wollen in die Schweiz zu Dignitas fahren. In England und Dänemark zum Beispiel,
werden pro Kopf der Bevölkerung (die Morbiditätsrate ist dort vergleichbar hoch) um den Faktor zwanzig
mehr BTM-pflichtige Substanzen verwendet, ohne dass Krebskranke und Schmerzpatienten rumlaufen wie die
Zombies. Deutschland und Österreich sind in der Schmerztherapie auf dem Stand von ENTWICKLUNGSLÄNDERN!
Das gehört dringend geändert, um dem Wunsch nach Sterbehilfe den Wind aus den Segeln zu nehmen!!!
@ obelix Sollte das nicht so sein, wäre der Papst ein Idiot.Und das ist er ganz bestimmt NICHT! Der Papst
kann sich nciht um alles kümmern. Es gab jedenfalls in der Historie etliche Konflikte zwischen Papsst
und Osservatore Romano. Das Zweite Vatikanum kündigte der Osservatore in irgendeinem Nebensatz an. In
den 80ern gab es Konflikte mit JP II. bezüglich der Vorgänge in Polen. Obgleich das natürlich eine
Vatikanzeitung ist, ist der Papst dort nicht Chefredakteur. Eine gewisse inhaltliche Freiheit ist daher
sicher gegeben, vor allem dann, wenn Päpste erst kurz regieren und daher kaum Einfluss auf die Personalpolitik
ausüben konnten.
@methusalix u. seine freiheitlich verfaßte Demokratie Teil II 1) Wegen einer versehentlich entstandenen
Textlücke hier nochmals der erste Absatz: Sie schreiben gegen einen Buhmann an, den Sie zuvor selbst
aufgebaut haben. Als ob Sie das nicht selber wüßten: Nicht im entferntesten besteht eine Chance, daß
diese BRD zu einem kath. erzreaktionären Gottesstaat mutiert ( der übrigens mit einem islamischen überhaupt
nicht vergleichbar wäre , insofern ja auf Abwege geratende Politiker immer wieder mit dem NT zurechtgewiesen
und korrigiert werden könnten, nicht so aber mit dem Koran, wodurch sie sich eher bestätigt sähen.)
4) Musterknaben dieser „freiheitlich verfaßten Demokratie“ wie Sie wünschen sich insgeheim mehr Palliativmedizin
und sprechen auch schon mal leisetreterisch die Rückständigkeit bei der Schmerztherapie an. Aber sie
empfinden bei dieser Politik das unnötige Leiden von Millionen nicht so, als ob es das eigene wäre,
und es überkommt sie kein unbeschreiblicher Zorn über Politiker, die das kalt läßt, weil sie wie meistens
damit beschäftigt sind, die Steuergelder zu verpulvern für –-man merkt, Sie ahnen’s nicht, wissen ‘s
nicht und wollen es lieber nicht wissen.
@Benedikt Benedikt: @ obelix >>Mit Verlaub, im L’Osservatore Romano steht auch nur, was dem Papst gefällt.<<
Glauben Sie. Sollte das nicht so sein, wäre der Papst ein Idiot.Und das ist er ganz bestimmt NICHT!
@Vineta 2)… daß z.B. folg. Meinung tabuisiert, ja zensiert wird: „ Deutsche Soldaten dürfen – 2 Mrd.
Euro wurden dafür bisher verbraten – … Wieso zensiert? Sie haben Sie doch veröffentlicht und NIEMAND
wird Sie dafür belangen. Eine Zensur findet NICHT statt. Sie dürfen sich auch an ein vielfrequentiertes
Eck in jeder beliebigen Stadt stellen und den Satz laut hörbar aufsagen bis Sie heiser sind. Wo ist Ihr
Problem? Dass Sie den Satz nicht in der FAZ lesen? Mit Verlaub, im L’Osservatore Romano steht auch nur,
was dem Papst gefällt. 3)Nach Vorgabe eines Musterknaben wie Sie muß jeder Deutsche täglich Gott dafür
danken, … Dieser Dank gehört in mein tägliches Abendgebet. Neben anderen Dingen, die ich mit dem Chef
zu besprechen habe. auch wenn er täglich von einer anderen Gruppe, die den Staat als Beute betrachtet,
geknebelt und von ihren Keulen niedergestreckt wird: von der Rechtschreibreformkeule, … Wenn Sie die
deutsche Orthografie nicht beherrschen, sollten Sie lernen, anstatt hier zu jammern. Rassismuskeule, …
Sie beklagen sich, dass Sie nicht rassitischen Schwachsinn verbreiten dürfen? Mir kommen die Tränen!
Antiislamkeule, … Was soll das sein? Dönerboykott? Bin ich dagegen! Mein Hauslieferant bestückt den
Spiess noch eigenhändig und vor den Kunden. Lecker! Antisemitismuskeule, Nazikeule, Homophobiekeule,
Toleranz-und Antidiskriminierungskeule … Die scheinen Sie alle aus kreuz.net gut zu kennen; kein Wunder,
bei dem was hier so veröffentlicht wird!
#113 methusalix † 01:13:18 | Montag, 3. Dezember 2007
@Vineta Hallo Bokrug! Hätte Sie beinahe übersehen! Vineta: @methusalix und seine freiheitlich verfaßte
Demokratie 1)Sie schreiben gegen einen Buhmann an, den Sie selbst aufgebaut haben. Nein! Kreuz.net hat
die Frage nach dem Gottesstaat gestellt. Nicht im entferntesten besteht eine Chance, daß diese BRD zu
einem kath. erzkonservativen Gottesstaat mutiert Das halte ich, in diesem Ausmass, auch nicht für möglich.
Allerdings halte ich es für möglich, weil schon geschehen, dass konservative Politiker die Forderungen
von Kirchenfürsten aufnehmen und auch durchsetzten. Beispiel: Als die Fristenregelung in den §§ 218
StGB eingeführt wurde, bestanden die Bischöfe auf der Zwangsberatung, die auch, per BVG-Urteil, eingefügt
wurde. Als die Zwangsberatung dann etabliert war, liessen die katholischen Bischöfe auf einen Ukas aus
Rom hin, die Frauen, die Hilfe in der Not suchten, schmählich im Stich. Zweites Beispiel: Das Verbot
der Stammzellenforschung hat dazu geführt, dass die Fortschritte auf diesem Gebiet, die dazu führen
dass keine Embryonen mehr verwendet werden müssen, nicht in Deutschland erreicht wurden. Und dagegen
schreibe ich an.
@methusalix und seine freiheitlich verfaßte Demokratie 1)Sie schreiben gegen einen Buhmann an, den Sie
selbst aufgebaut haben. Nicht im entferntesten besteht eine Chance, daß diese BRD zu einem kath. erzkonservativen
Gottesstaat mutiert ( der übrigens mit einem islamischen „Abwege geratende Politiker immer wieder mit
dem NT zurechtgewiesen und korrigiert werden könnten, nicht so aber mit dem Koran, wodurch sie sich eher
bestätigt sähen). 2) Was sind Sie doch für ein Musterknabe dieser „freiheitlich verfaßten Demokratie“.
Mit Ihrem „ Das IST so“ verhalten Sie sich politisch korrekt, sehr wohl wissend, daß z.B. folg. Meinung
tabuisiert, ja zensiert wird: „ Deutsche Soldaten dürfen – 2 Mrd. Euro wurden dafür bisher verbraten –
am Hindukusch die Islamisten bekämpfen, während letztere hierzulande unter hohen Kosten nur beobachtet
werden, wie sie die Scharia etablieren und beliebig viel Zuwachs rekrutieren.“ 3) Nach Vorgabe eines Musterknaben
wie Sie muß jeder Deutsche täglich Gott dafür danken, daß er in dieser „freiheitlich verfaßten Demokratie“
besser und freier lebt als je, auch wenn er täglich von einer anderen Gruppe, die den Staat als Beute
betrachtet, geknebelt und von ihren Keulen niedergestreckt wird: von der Rechtschreibreformkeule, Rassismuskeule,
Antiislamkeule, Antisemitismuskeule, Nazikeule, Homophobiekeule, Toleranz-und Antidiskriminierungskeule
usw., auch wenn er bloß ganz sachlich argumentierend das Ansinnen so mancher Gruppe enttarnt als dreist,
unwissenschaftlich, gemeinwohlschädlich usw.
#111 methusalix † 15:54:32 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta 3) Bei Ihrer Schreibe drängt sich einem der Eindruck auf: Sie selbst gehören einer dieser Gruppen
an, die von diesem Treiben profitiert zum Schaden von Gemeinwohl, Volk und Land. Nein, ich bin kein Terrorist
und auch kein Extremist. Das überlasse ich anderen. Ich bin nur gegen den Übereifer des Hau-drauf-Katholizismus,
der sich in einem katholischen Gottesstaat aufs übelste manifestiert, der mit Mitteln des Strafrechts
versucht die katholischen Moralvorstellungen zu erzwingen, indem er sich den katholischen Blick, ALLES
(aber auch wirklich alles, sogar die Handtasche eines TeleTubbies) sub ratione peccatis zu sehen, zu eigen
macht. Und die dabei auch einem noch spöttisch zuruft: „ Gewöhnt euch mal schön daran, daß ihr uns
nicht fernhalten könnt von den Schalthebeln der Macht. Dabei könnt ihr mal sehen, was die Demokratie
für Unheil anrichtet“ ( So, und das waren nun zwei Sätze von Ihnen!) Also das mit dem Unheil der Demokratie
war ironisch gemeint. Oder betrachten Sie Stoiber den Stammler etwa als Leuchte der Staatsführung? Dass
Demokraten an den Schalthebeln der Macht sitzen, mag für Sie bedauerlich sein. Für die meisten Menschen
im Land ist es das nicht. Ändern können Sie das (vielleicht) nur mit den Methoden der islamistischen
Terroristen und Gewalttäter. Und da sei Gott vor.
#110 obelix † 15:50:56 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta 2) Die Sorge jedenfalls treibt Sie nicht um, wie leicht besagte Institutionen unterminiert, manipuliert ,
für schäbige Zwecke ausgenutzt, mißbraucht werden können … Ein Sondereinsatzkommando kann missbraucht
werden? Oder der oberste Kassationshof? Vielleicht weil er der katholischen Wunschmoral nicht durch entsprechende
Urteile die Geltung verschafft, die sich Meisner, Mixa, Laun und Co wünschen? Das ist nur demokratisch.
Mir passt die derzeitige Fassung des §§ 218 StGB auch nicht und ich muss damit leben. Ebenso muss ich
mit unserer krankhaften Angst vor Betäubungsmitteln in der Intensiv- und Schmerztherapie leben (die der
Grund für den Ruf nach Zulassung der aktiven Sterbehilfe ist). … und zusehends zu Spielbällen staatsgefährdender,
ja staatszerstörerischer Gruppen werden. Offenbar eher die Freude darüber! Ganz und gar nicht! Ich würde
mir wünschen, dass wir so viele Palliativmediziner, -Stationen, -Personal und Einrichtungen für Pflege
Sterbender zu Hause hätte, dass niemand auf die Idee kommen müsste, ein höchstrichterliches Urteil
zur Sterbehilfe zu erzwingen, wie es jetzt vorbereitet wird. Aber so lange unser Verbrauch an starken
Schmerzmitteln um zwei Zehnerpotenzen unter dem von anderen zivilisierten Ländern liegt und man die Palliativstationen
suchen muss, wie die Nadel im Heuhaufen, sehe ich dazu keine Chance. Nein, ich habe KEINE Freude daran,
dass die Legislative keine vernünftige Regelung des BTM hinbekommt (zu beobachten am Gezerre um die Herointherapie).
#109 methusalix † 15:46:08 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta Vineta: @methusobelix ohne Maske 1)Sobald Sie sich ein bißchen provoziert fühlen, … stimmen
ein Loblied auf sie an … Kann ich verstehen, dass Sie meine Anerkennung für die Demokratie anekelt.
Schliesslich ist ein Gottesstaat, wie Sie Ihn hier propagieren, alles andere als eine freiheitlich verfasste
Demokratie. Ein blick nach Teheran und Riad genügt. … und üben sich in deren PC-Sprachregelungen wie „
Die Islamisten werden selbstverständlich alle von SEKs eingesammelt“- Schon vergessen? Das IST so bei
uns. Wer etwas gegen haarsträubende Ziele einer Gruppe hat, ist selbstverständlich ein Rassist“ usw…
Kommt drauf an, welche Gruppe Sie meinen. Gleichgeschlechtlich Liebende wollen lieben dürfen wie jeder
andere auch. Wenn Sie das als „haarsträubendes Ziel“ einordnen haben Sie ein Problem, das Sie nicht werden
lösen können. Ich sehe den erzreaktionären katholischen Gottesstaat als haarsträubendes Ziel an und
schreibe dagegen an. Wir beide sehen -hoffentlich- (bei einigen hoch geschätzten Mitdiskutanten bin ich
mir da absolut nicht sicher) die Ziele der NPD und Kumpane als haarsträubend an.
@methusobelix ohne Maske 1) Sobald Sie sich ein bißchen provoziert fühlen, verstecken Sie sich schnell
hinter den demokratischen Institutionen wie Mehrparteienparlament, Grundgesetz, Verfassungsschutz usw.,
stimmen ein Loblied auf sie an und üben sich in deren PC-Sprachregelungen wie „ Die Islamisten werden
selbstverständlich alle von SEKs eingesammelt“- Wer etwas gegen haarsträubende Ziele einer Gruppe hat,
ist selbstverständlich ein Rassist“ usw. 2) Die Sorge jedenfalls treibt Sie nicht um, wie leicht besagte
Institutionen unterminiert, manipuliert , für schäbige Zwecke ausgenutzt, mißbraucht werden können
und zusehends zu Spielbällen staatsgefährdender, ja staatszerstörerischer Gruppen werden. Offenbar
eher die Freude darüber! 3) Bei Ihrer Schreibe drängt sich einem der Eindruck auf: Sie selbst gehören
einer dieser Gruppen an, die von diesem Treiben profitiert zum Schaden von Gemeinwohl, Volk und Land.
Und die dabei auch einem noch spöttisch zuruft: „ Gewöhnt euch mal schön daran, daß ihr uns nicht
fernhalten könnt von den Schalthebeln der Macht. Dabei könnt ihr mal sehen, was die Demokratie für
Unheil anrichtet“ ( So, und das waren nun zwei Sätze von Ihnen!)
#107 obelix † 01:39:58 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta … einfach jeden außer -braucht man das etwa nicht detailliert begründen?- (nein, macht unser
Wahlgesetz) … Sozialisten … (kommt drauf an, wen Sie als Sozialisten bezeichnen. Willy Brandt war
keiner, Erich Honecker schon) … und NPDler … (zugegeben ein Problem, aber oft ein katholisches, wie
man hier sehen kann) … an politische Entscheidungen ranlassen wollen, … 2)wenn Sie vernünftigen,
verantwortlich denkenden und handelnden Christen, … NEIN! Wie käme ich dazu Helmut Schmidt die Kanzlerschaft
verweigern zu wollen? Oder Adenauer. 3)wenn Sie aber – ????- in einer unerwarteten und plötzlichen Anwandlung
den Bischöfen das Recht zubilligen, dieses Land zu regieren, … Na wenn sich einer zur Wahl stellt und
gewählt wird, warum nicht? Nicht nach mir, aber nach unserem Wahlgesetz darf er das. Fragt sich nur ob
der Papst ihm das erlaubt. … obwohl doch Ihr ganzer Auftritt bei kreuz.net … Die Herren werden meine
Widerworte verkraften müssen, so wie ich die Absonderungen von Laun, Meisner und Mixa abkönnen muss.
FREIHEIT ist auch ein Verdienst der Demokratie, aber ein Schimpfwort in der Kirche. (Freiheit für Sie
Vineta, für die alten Männer der Hierarchie und für mich, so schlimm das für Sie sein mag, aber wem
es am Herd zu heiss ist, der soll aus der Küche verschwinden) -machen wir weiter?
#106 methusalix † 01:30:37 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta 1) wenn Sie gerne jeden ( also z.B. orthodoxe Juden, … was, um Jahwes Willen, haben Sie gegen
Juden im Bundestag? … Islamisten, … werden im allgemeinen vom Verfassungsschutz unter Kuratel gestellt
und sitzen weder im Bundestag noch in unserem Kassationshof; (und wurden bisher von SEKs eingesammelt
bevor was passierte) … Legastheniker … Sie meinen einen wie Stoiber? Da haben Sie Recht; der hätte
nie MP werden dürfen. Da können Sie sehen was die Demokratie für Unheil anrichten kann! … CSD-Aktivisten, …
Die auch nicht? Dabei sind das doch meistens ganz sanfte Typen. Aber im Ernst Vineta, es wird sehr schwer,
die aus der Legislative, Judikative oder Exekutive fern zu halten. Gewöhnen Sie sich einfach dran; so
wie Sie sich dran gewöhnen mussten, dass die katholischen Hierarchie nicht mehr ganz so einfach jemanden
verheizen darf. … Sintis, … Rassistin sind Sie auch noch? Jetzt wird’s eng für Sie Vineta! … Pädophile,
Polygamisten Scientologen usf… Wenn die alle einschlägig vorbestraft sind, wählt sie sowieso keiner
mehr; keine Angst Vineta. Die müssen sie nur vor den Haifisch-Kapitalisten haben, weil die alles… (ja
auch die Sexualität; die Sexschwemme haben wir NICHT dem Liberalismus sondern dem Kapitalismus zu verdanken,
der Sex verkauft und damit Geld scheffelt; aber Kapitalismus war ja noch nie ein Problem für die Klerisei.
Der Papst hat ja gerade eine Sozialenzyklika hintan gestellt. Ist ihm nicht so wichtig) …zur Ware machen.
Wollen Sie wirklich weiter machen? OK
@methusalix: Tja, wie ernst sind Sie denn zu nehmen, 1) wenn Sie gerne jeden ( also z.B. orthodoxe Juden,
Islamisten, Legastheniker ,CSD-Aktivisten, Sintis, Pädophile,Polygamisten Scientologen usf., einfach
jeden außer -braucht man das etwa nicht detalliert begründen?-Sozialisten und NPDler) an politische
Entscheidungen ranlassen wollen, der sich pro forma und zur Beruhigung hinter der Begriffsfetischkiste
GG versteckt, in die jeder Bedeutungen hineinstopft oder herausliest, wie es ihm in den Kram paßt? 2)
wenn Sie vernünftigen, verantwortlich denkenden und handelnden Christen, die sich nicht bloß zum Schein
hinter dem C verstecken, sondern ernsthaft an Christus orientieren, dem größten Lehrer aller Zeiten
und an seiner, der erhabensten Lehre aller Zeiten, das Recht auf politische Einflußnahme verweigern (wollen).
3) wenn Sie aber – ????- in einer unerwarteten und plötzlichen Anwandlung den Bischöfen das Recht zubilligen,
dieses Land zu regieren, obwohl doch Ihr ganzer Auftritt bei kreuz.net bisher eine einzige Kampagne gegen
den Einfluß der Klerisei ist nach dem Motto: Die Herren von der Klerisei versalzen uns den Brei!
#104 obelix † 09:17:43 | Freitag, 30. November 2007
@Vineta Teil 2 2)Nirgendwo lebte es sich jemals freier und besser! Stimmt irgendwie! Nur halt auf Kosten
unserer Zukunft und der der Kinder. Dafür haben wir die Grünen. Die haben den Altparteien schon so Beine
gemacht, dass die sich nicht einmal trauen, ein neues Atomkraftwerk zu planen. Dass alles noch viel besser
sein könnte ist unbestritten, aber das würde ein katholische rGottesstaat auch nicht ändern; ganz im
Gegenteil. Hätte die englische Regierung in der Zeit von 1750-1800 auch 8 Mio. Abtreibungen mit Geld
unterstützt … Auch wenn Sie es in Ihrer katholischen Verblendung nicht wahr haben wollen, Schwangerschaftsunterbrechungen
sind NICHT die Wurzel allen Übels. Legen Sie endlich Ihre schwarze katholische Brille ab und sehen Sie
das ganze Bild. Zum Beispiel den von der Kirche nie wirksam kritisierten Kapitalismus mit seinen Auswüchsen.
3) … lieber mal einen Rosenkranz zu beten. Kein Problem, wenn es nicht zwangsweise veranstaltet wird,
was oft genug der Fall ist.
#103 methusalix † 09:16:11 | Freitag, 30. November 2007
@Vineta Teil 1 Vineta: @methusobelix: Die andere Sicht der Dinge! 1)Ja, wer soll denn nun Ihrer Ansicht
nach Deutschland regieren, … Jeder, der im Rahmen unseres Grundgesetzes handelt. Dazu gehört auch die
römisch-katholische Hierarchie. Nicht umsonst legt jeder Bischof vor Amtsantritt einen Amtseid auf unsere
Verfassung ab. Dass er und seine Mitstreiter zur politischen Willensbildung beitragen MÜSSEN ist unbestritten;
dass den alten Männern dabei der kalte Wind der freiheitlich verfassten Demokratie um die Ohren bläst
auch. … wenn Sie ein Gesetz fordern, das WEDER verantwortlich denkenden und handelnden Christen …
Wer soll das sein, wenn nicht die Katholiken dieses Landes? … NOCH Scheinchristen, … Damit meinen
Sie wohl mich, weil ich Schwangerschaftsabbrüche nicht mit Zuchthaus oder schlimmer bestraft sehen will,
sondern versuche, das Übel an der Wurzel zu packen und auszureissen? … die im Widerspruch zum größten
Lehrer und zur erhabensten Lehre aller Zeiten agieren … Nein, Ihre spezielle „Lehre“ vom rechten Glaubenskrieger,
der im angeblichen Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit sein soll gehört wirklich nicht dazu. Der Papst
wirkt an unserer politischen Willensbildung NICHT mit. (Ausser an der Wahlurne; er ist ja Deutscher) 2)Nirgendwo
lebte es sich jemals freier und besser! Stimmt irgendwie! Nur halt auf Kosten unserer Zukunft und der
der Kinder. ff
@methusobelix: Die andere Sicht der Dinge! 1) Ja, wer soll denn nun Ihrer Ansicht nach Deutschland regieren,
wenn Sie ein Gesetz fordern, das WEDER verantwortlich denkenden und handelnden Christen NOCH Scheinchristen,
die im Widerspruch zum größten Lehrer und zur erhabensten Lehre aller Zeiten agieren NOCH Kummunisten
und Sozialisten NOCH Nazis (die man aber erst aus der Erde ausbuddeln müßte, Sie meinen wohl REPse,
DVUler,NPDler…) die politische Mitwirkung im Land erlaubt? 2) Nirgendwo lebte es sich jemals freier
und besser! Stimmt irgendwie! Nur halt auf Kosten unserer Zukunft und der der Kinder. Hätte die englische
Regierung in der Zeit von 1750-1800 auch 8 Mio. Abtreibungen mit Geld unterstützt und mit 8 Billionen
Euro auf Pump Annehmlichkeiten geschaffen, stünde heute nichts vom tristen Alltag damals in den Büchern.
3) Alleruntertänigst Missssssssstände schreiben, das erzwangen die Etablierten sprachwissenschaftlichen
Erkenntnissen zum Trotz und obwohl mit den tabuisierten zig Milliarden Euro Kosten dafür z.B.viele Jahre
kein Mensch hätte verhungern müssen. Zahllos sind die Mißstände! Leider ist der größte, den Sie
erkennen können, wenn in einem Altenheim, dessen Träger die kath. Kirche ist, Alte, die nur rumliegen,
bescheuerte TV-Talkshows gucken , ein wenig unsanft gebeten werden, lieber mal einen Rosenkranz zu beten.
#100 obelix † 12:55:47 | Donnerstag, 29. November 2007
@Vineta Teil 2 c)Sie wollen die einzigen, die aufräumen könnten ( vernünftige, verantworlich denkende
und handelnde Christen) von jeglicher politischen Mitwirkung ausgeschlossen wissen, … … genau so,
wie ich blind fanatische Kommunisten, Sozialisten, Nazis und alle anderen extremen Eiferer nicht mit der
Leitung der Staatsgeschäfte versehen haben will. Sie bringen mich beinahe dazu, Adenauer zu bedauern;
aber nur beinahe! Was Sie hier verallgemeinern (Gegen alles Recht ab ins Heim bei Widerworten gegen den
Religionslehrer), kann ich mir nur als extremen Einzelfall vorstellen. Wo ich wohne, gab es weit u. breit
kein derartiges Heim. Und weil Sie diese Heime nicht kennen, gab es die nicht? Waren die Menschen, die
sich jetzt melden „bedauerliche Einzelfälle“? Aber es gibt Altenheime, in denen man verhungern darf.
Ein bedauerlicher Einzelfall, weiter nichts Vineta. (Bemerken Sie eigentlich Ihren entsetzlichen Zynismus,
den ich Ihnen hier widerspiegele? Oder sind Sie auch hier völlig ohne Mitgefühl für die, die es damals
„erwischt“ hat?) Ich komme im Rahmen meiner medizinischen Tätigkeit auch in Altenheime. Da geht es völlig
gesittet zu, in manchen sogar katholisch, mit Rosenkranzgebet und so. Viele Alte bekommen das zwar alles
nicht mehr mit, in die Andacht müssen sie aber trotzdem. Ist ja gut fürs Seelenheil. Sie wären begeistert.
#99 methusalix † 12:51:28 | Donnerstag, 29. November 2007
@Vineta Teil 1 Vineta: @methusobelix: Widerworte! … weil Sie damit folgende Ziele verfolgen: a) Sie
wollen von den heutigen Mißständen ablenken. Ich bin der Meinung, dass wir heute mit so wenigen „Missständen“
leben müssen, wie seit Jahrhunderten nicht. Eigentlich haben wir noch nie besser und freier (upps, jetzt
habe ich ganz vergessen, dass das Wort „Freiheit“ in der römisch-katholischen Hierarchie ein Unwort,
wenn nicht ein Schimpfwort ist. Aber damit müssen SIE leben, nicht ich) leben dürfen als heute. Wobei
ich davon ausgehe, dass Sie nicht Drittweltländer, sondern Europa, speziell Westeuropa meinen. b) Sie
wollen sie mit einem Gut-So absegnen und nicht, daß mit ihnen aufgeräumt wird. Ich vermute, dass Ihr
„aufräumen“ in der Installation eines römisch-katholischen Gottesstaates besteht, oder aus einem Staatsgebilde,
das diesem nahe kommt. Eine ungerechtere Staatsform kann man sich, unter demokratischen Verhältnissen
(oder wollen Sie die auch abschaffen?) kaum vorstellen. Es leben unter uns auch Menschen, die nicht so
blind und fanatisch römisch-katholisch sind wie Sie. Wollen wir ein kleines Gedankenexperiment machen?
Versetzten Sie sich in die Lage einer glühenden Katholikin, die in Saudi-Arabien leben muss. Sehen Sie,
unter diesen Umständen wollen Sie auch nicht leben!
#98 Vineta 02:09:14 | Donnerstag, 29. November 2007
@methusobelix: Widerworte! Sie outen sich hier als einer von denen, die bis zum Geht-Nicht-Mehr an die
Lebensumstände von Menschen erinnern, die in versunkenen Zeiten litten, u. a. auch unter einer christusvergessenen,
machthungrigen Klerisei, weil Sie damit folgende Ziele verfolgen: a) Sie wollen von den heutigen Mißständen
ablenken. b) Sie wollen sie mit einem Gut-So absegnen und nicht, daß mit ihnen aufgeräumt wird. c) Sie
wollen die einzigen, die aufräumen könnten ( vernünftige, verantworlich denkende und handelnde Christen)
von jeglicher politischen Mitwirkung ausgeschlossen wissen, indem Sie sie diskreditieren mit Ihren archäologischen
Funden von Scheinchristen – als ob man Gesindel davon abhalten könnte, nicht auch christliche Gruppen
zu unterwandern. Für diese Ihre Taktik müssen diesmal „kirchliche Terrorheime von 1945-85 in der BRD“
herhalten (womit Sie freilich Ihre bisherige Linie verlassen, die ganze BRD mit einem Gut-So auszuzeichnen).
Natürlich schieben Sie alle Schuld auf Adenauer, obwohl der in der Wiederaufbauzeit oft nicht wußte,
wo ihm der Kopf steht, und gar keine auf seine linken Nachfolger, die mehr Wissen u. Zeit hatten, die
Heimkontrollen zu verschärfen, lieber aber die Kontrolle über die Pornographie niederrissen. Was Sie
hier verallgemeinern (Gegen alles Recht ab ins Heim bei Widerworten gegen den Religionslehrer), kann ich
mir nur als extremen Einzelfall vorstellen. Wo ich wohne, gab es weit u. breit kein derartiges Heim. Aber
es gibt Altenheime, in denen man verhungern darf
#97 Benedikt 13:50:05 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Galen Natürlich erzieht der Staat. Haben Sie noch nie etwas von staatlichen Schulen inkl. Sexualkunde
gehört oder von den staatlich gelenkten Massenmedien ? Auf welchem Planeten leben Sie ? Na, wenn das
als Erziehung gilt, dann ist ja alles in Butter. Da es auch Religionsunterricht an den Schulen gibt und
Sendeplätze für die Kirchen im Fernsehen, erzieht der Staat ja im Sinne der katholischen Religion mit.
Der Staat ist kein Selbstzweck. Auch er hat letztend- lich der Ehre Gottes und dem ewigen Heil der Seelen
zu dienen. Der Mensch hat nicht das Recht sich in Teilbereichen gegenüber Gott für autonom zu erklären.
Solche Auffassungen nutzen nichts, wenn man in weitgehend areligiösen Gemeinschaften lebt. Soll ich mich
jetzt mein ganzes Leben einen religiösen Staat fordern (Erfolgsaussicht eher gering), oder lieber selber
etwas tun, woran mich der Staat aufgrund seiner Neutralität nicht hindert? @ Alois Bischof Schön, dass
Ihnen als Argument wieder nur einfällt, dass der Gegenüber vermutlich nicht katholisch ist. Anschließend
folgt eine Rede, die mit dem von mir Gesagten nichts zu tun hat. Verschwenden Sie gern Zeit oder schreiben
Sie nur gern?
#96 methusalix † 23:21:06 | Dienstag, 27. November 2007
@Leblhuber @Vineta Vineta: @Methusobelix: Der übliche Trick! Nur bei mir funktioniert er halt nicht!
Die Parteien, die Justiz, fast alle Medien befinden sich in den Klauen hedonistischer, parasitärer, bildungsfeindlicher
gewissenloser…kurz christusfeindlicher Gruppen, … mit Christus nur sagen. Leblhuber: @Vineta: So weit
ich das überblicken kann, geht es unseren Kindern heute weit besser, als es die Klauen des Adels und
des Klerus jemals zuließen. Sie sollten um jene Kinder weinen, die bis in das 19. Jhdt die Klauen des
Adels und des Klerus zu spüren bekamen und um ihre Zukunft betrogen wurden. Das ging sogar bis weit in
die zweite Häfte des 20. Jhdts. hinein. Noch in der verkommenen und verlogenen Adenauer-Republik wurden
Kinder und Jugendliche, die es wagten selbst zu denken, oder gar dem Herrn Religionslehrer oder Pfarrer
Widerworte zu geben in kirchliche Heime gesteckt, die manchmal schlimmer als Gefängnisse waren. Betrogen
um ihre Jugend mussten sie dort ohne eine Ausbildung zu erhalten „um Gotteslohn“ schuften, zum Wohle der
„erziehungsberechtigen“ Heimleiter. Erst vor wenigen Jahren wagten sich die ersten Überlebenden …imkinder-ueberlebende.org/
an die Öffentlichkeit und verlangen Ausgleich für verlorene Jugend und entgangenen Lohn. @Vineta Dass
Sie die Lage im land so katastrophal sehen MÜSSEN ist uns allen klar. Ohne diese „entsetzliche Lage“
hätten Sie ja keinen Grund, die Macht für die katholische Hierarchie, für die Sie -schäbig genug-
sogar Jesus Christus in Geiselhaft nehmen wollen, zurück zu fordern.
#95 Graf von Galen 23:14:39 | Dienstag, 27. November 2007
Wider VII, @ Bendikt Unsinn, auch der katholische Staat erzieht Sie nicht. Natürlich erzieht der Staat.
Haben Sie noch nie etwas von staatlichen Schulen inkl. Sexualkunde gehört oder von den staatlich gelenkten
Massenmedien ? Auf welchem Planeten leben Sie ? Neutral muss der Staat sein, alles andere muss die Religionsgemeinschaft
selbst übernehmen. Der Staat ist kein Selbstzweck. Auch er hat letztend- lich der Ehre Gottes und dem
ewigen Heil der Seelen zu dienen. Der Mensch hat nicht das Recht sich in Teilbereichen gegenüber Gott
für autonom zu erklären.
#94 Alois Bischof 21:17:51 | Dienstag, 27. November 2007
Benedikt, Sie sind wohl nicht Katholisch, fürchte ich, da nicht einmal ‘Dignitatis Humanae’ im Wortlaut
einen laizistischen, ‘neutralen’ Staat (also generell antireligiös oder indifferent) fordert, sondern
eher die Ausübung aller Religion ‘soweit diese nicht gegen die öffentlichen Interessen verstössen’.
Auch wird darin formuliert, daß eine Sonderstellung der Katholischen Kirche nicht ausgeschlossen wird,
z.B. in Kolumbien gibt es diese seit 1994 (neuer Verfassung). Zu sagen, daß ein Staat keine Religion
bevorzugen kann und gar keine verbieten darf, ist reiner Liberalismus, und direkt von dem Syllabus errorum
1864 verurteilt. Aber es zeigt ja gut auf, daß die Vatikanum-II.-Anhänger sich von der ewiggleichen
Römisch-Katholischen Kirchen distanzieren. Schade, aber wahr.
#92 Benedikt 14:21:24 | Dienstag, 27. November 2007
@ Galen Nach Ihrer Logik nützte es auch nichts, seine Kinder katholisch zu erziehen, da diese sich selber
retten müssen. Unsinn, auch der katholische Staat erzieht Sie nicht. Er toleriert ja nach übereinstimmender
Aussage der Verfechter hier sogar andere Religionen. Völlig untaugliches Beispiel. Retten wird uns Christus,
wenn wir denn wollen und mit der Gnade mitwirken. Warum gibt es wohl in Saudi-Arabien so wenig Katholiken ?
Ja wohl, weil die Familien dort, Ihre Kinder antichristlich erziehen und auch der Staat, ein extrem antichristliches
Umfeld schafft. Ja danke für die Bestätigung meiner Position. Saudi-Arabien ist ja ein Beispiel für
einen Staat, der eben nicht religiös neutral ist. Neutral muss der Staat sein, alles andere muss die
Religionsgemeinschaft selbst übernehmen.
#90 student 09:53:30 | Dienstag, 27. November 2007
@Bischof Nanana, jetzt unterstellen sie mir nicht dass ich für die kommunistischen Umtriebe in Spanien
bin nur weil ich ebenso gegen Franco bin. Beide haben gemordet und gemetzelt, die Kommunisten ebenso wie
die Anhänger Francos, die sogar mit nazideutscher Hilfe. Ich verurteile beide! Dank Juan Charlos ist
Spanien aber heute eine wohlhabende parlamentarische Demokratie und in Europa angekommen, was noch unter
Franco unmöglich gewesen wäre!
@Leblhuber: Na prima, Sie bestätigen mir ja damit, wie weithin üblich besagter Trick ist : mit dem Aufzählen
u. Ausmalen von Schrecknissen der Vergangenheit von der Gegenwart abzulenken und sie als die beste aller
Welten erscheinen zu lassen, auf daß man nur nicht draufkommt, was heut alles (schief) läuft. 1) „ Die
Leute hier haben gelernt, Polemik zu belächeln“ Hm, offenbar besonders Sie, wenn Sie das, was hier andere
schreiben, als heuchlerisch, bigott, Bockmist , infantiles Gestammel beschimpfen, 2) „Die Leute hier können
lesen“ Hm, offenbar besonders Sie, wenn Sie nicht merken, daß ich von der – wieso nicht legitimen?- Einflußnahme
von echten Christen auf den Gang der politischen Ereignisse spreche, und so tun, als hätte ich natürlich
von kirchlicher Einflußnahme im Sinne der „klerikalen Klaue“ ( wie in Frankreich vor der Revolution)
gesprochen. 3) „Soweit ich das überblicken kann, geht es den Kindern heute besser“ Hm, trotz Kinderarmut (
bei 7 Mio), trotz der Tatsache, daß immer mehr Kinder gar keine Eltern bzw. nur mehr einen Teil davon
haben Hm, vielleicht wäre es den Kindern früher ja auch besser gegangen, hätte man schon Kunstdünger
gehabt und Mähdrescher!? Hm, und meinen Gedanken, wie dünn das Eis geworden ist, auf dem die Kinder
von heute sich befinden und wie unaufhaltsam wir auf den Crash zusteuern, haben Sie gar nicht aufgegriffen.
Was das Kinderelend bei der Industrialisierung betrifft, waren dafür kaum Dorfpfarrer verantwortlich ,
sondern böse Kapitalisten. Aber was soll’s, das Wühlen in der Vergangenheit ist Ihr Bier, mir gehts
ums Heut u. Hier
Wider VII, @ Bendikt Der Staat kann Sie durch noch soviel Anstrengungen nicht retten. Das müssen Sie
selber tun Sind Sie Pelegianer ? Nach Ihrer Logik nützte es auch nichts, seine Kinder katholisch zu erziehen,
da diese sich selber retten müssen. Retten wird uns Christus, wenn wir denn wollen und mit der Gnade
mitwirken. Warum gibt es wohl in Saudi-Arabien so wenig Katholiken ? Ja wohl, weil die Familien dort,
Ihre Kinder antichristlich erziehen und auch der Staat, ein extrem antichristliches Umfeld schafft. Im
Umkehrschluß gibt es vor allem dort viele Katholiken, wo die Eltern ihre Kindern katholisch erziehen
und auch die Lehrer und die Medien in diesem Sinne handeln. @ Obelix : Franco hat die kath. Kirche, die
Braut Christi, wieder auf den Leuchter gehoben und den Mordbrennern und Vergewaltigern das Hand- werk
gelegt. Der Massenmörder Stalin hat genau das Gegenteil getan. Generalissimo Franco können Sie, der
Sie den feigen Mord an den Ungeborenen befürworten, in moralischer Hinsicht nicht im Geringsten das Wasser
reichen.
#87 Leblhuber 23:35:18 | Montag, 26. November 2007
@Vineta: Die Parteien, die Justiz, fast alle Medien befinden sich in den Klauen hedonistischer, parasitärer,
bildungsfeindlicher gewissenloser…kurz christusfeindlicher Gruppen, die die Deutungshoheit an sich gerissen
haben, immer mehr Meinunungsdiktatur und Zensur ausüben, immer dreister auftreten und sich ungehindert
an den Töpfen der Steuergelder bedienen, was auf einen demographischen und finanziellen Kollaps dieser
Gesellschaft hinausläuft. „ Weint um euch und eure Kinder“, kann man da mit Christus nur sagen. So weit
ich das überblicken kann, geht es unseren Kindern heute weit besser, als es die Klauen des Adels und
des Klerus jemals zuließen. Sie sollten um jene Kinder weinen, die bis in das 19. Jhdt die Klauen des
Adels und des Klerus zu spüren bekamen und um ihre Zukunft betrogen wurden. Das reicht von Arbeiterkindern,
unehelichen Kindern, kranken Kindern bis zu unterprivilegierten Kindern in kath. Erziehungsstätten, die
das Reservoir für Dorfpfarrer bildeten. Vineta, Sie sollten sich Ihren bigotten und heuchlerischen Sermon
sparen. Sie haben die Zielgruppe falsch definiert. Die Leute hier können lesen und schreiben und haben
darüber hinaus, dank der „hedonistischen, parasitären, bildungsfeindlichen, gewissenlosen und kirchenfeindlichen“
Strukturen der Demokratie gelernt, Ihre Polemik zu belächeln.
@Methusobelix: Der übliche Trick! Nur bei mir funktioniert er halt nicht! Mit dem üblichen Trick, d.h.
mit Hinweisen auf Mißstände und Untaten in früheren Zeiten ( Leibeigenschaft, Unterdrückung der Frau,
Verhaftung von Homos, Judenpogrome) versuchen Sie, bei mir eine Begeisterung für die derzeitige politische
Daseinsgestaltung herbeizuzaubern, hoffen Sie, daß ich nicht mehr sehe, was ich klar sehe: Die Parteien,
die Justiz, fast alle Medien befinden sich in den Klauen hedonistischer, parasitärer, bildungsfeindlicher
gewissenloser…kurz christusfeindlicher Gruppen, die die Deutungshoheit an sich gerissen haben, immer
mehr Meinunungsdiktatur und Zensur ausüben, immer dreister auftreten und sich ungehindert an den Töpfen
der Steuergelder bedienen, was auf einen demographischen und finanziellen Kollaps dieser Gesellschaft
hinausläuft. „ Weint um euch und eure Kinder“, kann man da mit Christus nur sagen. Wenn Sie das nicht
so sehen, darf man denken, Sie gehören einer der besagten Gruppen an, zumal sie ja auch der Gruppe „Christen“
das Recht abstreiten, auf den Gang der Ereignisse in diesem Staat ebenso wie andere Gruppen Einfluß zu
nehmen – mit dem absurden Hinweis, daß diese dabei in der Vergangenheit auch Fehler machten – und ohne
den besorgten Hinweis, daß in das Vakuum, das echte Christen hinterlassen, Gruppen stoßen, die tausendmal
schlimmer hausen, bis zum Untergang dieser Gesellschaft, worüber Sie sich vorab schon mal die Hände
reiben.
#85 Alois Bischof 22:16:52 | Montag, 26. November 2007
Student, Meine Kusine, Studentin aus Zaragoza, deren Großmutter von den Stalinistinnen gequält werden,
ist anderer Meinung. Bekanntlich ist seit 1980 der spanische Unterricht an den Universitäten an Qualität
den Bach runtergegangen. Das läßt sich spüren. Die Volksfront-Führung ließ am 3. Jänner 1937 verlauten,
daß es deren Ziel sei innerhalb von 10 Jahren – auch im Baskenland – den Katholizismus ausgerottet zu
haben. Die ‘Linken’ (Marxisten) haben gemordet, Massenmorde begangen. Da dürfen Sie, als Opfer der westdeutschen
sozialliberalen Lügenmaschinerie in der Geschichtsedukation seit 1968, mit mir nicht einer Meinung sein,
weil ich Ihre Vorurteile gegen „Franco-Faschisten“ usw. zerrüttelt habe, aber die historische Tatsachen
ändern sich nicht. Die roten Bestien haben gemordet; ich sage nicht, daß alle Falangisten oder Carlisten
an Francos Seite Heilige waren, und daß es darunter keine Mörder gab. Die gab es auch unter den Anti-Apartheidskämpfern
in Südafrika, Mörder. Aber die Franco-Bewegung wollte keinen Völkermord, sondern Volkseinheit, und
hatte auch keinen Völkermord oder Volksgruppenmord im Parteiprogramm, wie die Volksfront (Ausrottung
der Geistlichkeit). Egal wie Sie das Wort ‘Ausrottung’ auslegen wollen (wahrscheinlich zugunsten der roten
Mörder).
@Lutheraner Von den Beleidigungen mal abgesehen (ist bei Katholiken wohl so üblich) wie kommen sie auf
die Idee dass diese Linken die Spanier dezimieren und dann gar noch andere Völker?? Jetzt kommen sie
nicht mit Abtreibungen, auch wenn sie keine schöne Sache sind, aber zum „Aussterben“ führen sie sicherlich
nicht. Einen schönen Gruß auch von Marco, meinem spanischen Erasmusstudenten der mir das grade auch
nicht erklären konnte
@Lutheraner Na, im katholischen Staat dürftest du zumindest nicht unter diesem Namen öffentlich deine
Meinung kundtun. Das ist aber auch alles, was ich dem abgewinnen kann.,
#82 Lutheraner 14:52:12 | Montag, 26. November 2007
@studentische Einfalt Sie scheinen sich besonders wohl unter denen zu fühlen, die die Völker ausrotten?
Die Spanier der nach-Franco-Ära werden von den Linken dezimiert und sterben aus! Und woran liegt das?
An der mörderischen Ideologie der Linken – wie in Deutschland! Sie sind echt ein kümmerlicher Wurm.
Passen Sie mal auf, daß sie von den Ausländern nicht in nächster Zukunft zertreten werden!
wenigstens ehrlich… Unter einem faschistischen Diktator fühlen sich unsere Katholibans hier als am
wohlsten. Der Rest kann sich mal ansehen wie gut es Spanien heute geht in der Nach-Franco-Ära.
@ Wolfgang K. Phillip II. und seine Inquisition ist keine Lüge sondern Tatsache. Und die Wahrheit zu
vertreten hat mit Hass nichts zu tun. Und selbst wenn die Inquisition nur eine einzige unschuldige Menschenseele
auf dem Gewissen hat, ist sie nicht besser als Stalin und Hitler. War das jetzt eine Abgabe für den Wettbewerb:
„Wie verharmlose ich Hitler am effektivsten?“ Nur der technisch überlegene Geist der Protestanten hat
im 16. und im 17. Jahrhundert dazu geführt, dass die Reformation überhaupt überlebt hat. Technisch
überlegener Geist? Ich tippe eher mal darauf, dass protestantische Fürsten nach 1555 die Religion ihrer
Untertanen bestimmen konnten. Die Länder in denen das der Fall war sind heute noch die Bastionen des
Protestantismus. Verbreiten Sie hier Legenden oder was?
#79 engelhardt † 11:02:15 | Montag, 26. November 2007
Gotteststaat Der Weg zum Gottesstaat ist doch ganz einfach: Partei gruenden, Parteiprogramm entsprechend
gestalten, sich zur Wahl stellen und wenn’s dem Herrgott gefaellt, wird das Volk entsprechend entscheiden.
Laut Bibel ist schliesslich jede regierung von Gott eingesetzt, egal welche. Derzeit haben Parteien, die
derartige Plaene haben Wahlerfolge im unteren Promillebereich. Einen besseren Beweis dafuer, dass euer
Gott offensichtlich KEINEN Katholibanstaat will gibt es doch kaum. Ernsthafte Frage, an diejenigen, die
sich einen katholischen Staat wuenschen: wie wollt ihr das erreichen und was macht ihr aktiv dafuer?
#78 Wolfgang K. 10:54:09 | Montag, 26. November 2007
Lügen? Phillip II. und seine Inquisition ist keine Lüge sondern Tatsache. Und die Wahrheit zu vertreten
hat mit Hass nichts zu tun. Und selbst wenn die Inquisition nur eine einzige unschuldige Menschenseele
auf dem Gewissen hat, ist sie nicht besser als Stalin und Hitler. Nur der technisch überlegene Geist
der Protestanten hat im 16. und im 17. Jahrhundert dazu geführt, dass die Reformation überhaupt überlebt
hat.
#77 Alois Bischof 10:44:36 | Montag, 26. November 2007
Wolfgang K. Kirchenhasser wie Sie die geschichtliche Lügen basteln, Verbrechen von früheren Regimen
übertreiben und die der Marxisten (Milliarden-Opfer) leugnen, kann man gar nicht ernst nehmen. Wer hat
denn gesagt, die Kirche sollte eine Staatskirche (also unterworfen) sein, oder der Staat soll mit Gewalt
die Religion aufzwingen. Davon ist doch gar keine Rede, und die Scheiterhaufen und Inquisitionsverfahren
sind natürlich – das weiß jeder ernsthafte Historiker – Kinderspiel und sehr rechtmäßig gewesen im
Vergleich zum Massenmorden der hochgepriesenen laizistischen Französischen Revolution, zur Ausrottung
der armen Katholiken der Vendée. Wenn auch nur eine Ideologie totalitär ist, dann ist es der Laizismus.
P. Schmidberger befürwortet eine Stellung der Katholischen Kirche in mehrheitlich katholischen Ländern,
wie sie es auch in der Habsburg-Monarchie z.B. 1912 gegeben hat. Das ist kein Absolutismus, und entspricht
auch der religiösen Toleranz. Ich bin mit dem Pater einverstanden, daß man aber keine Talmud-Rezitation
im öffentlichen Raume erlauben sollte (ebensowenig wie Luthers Antijudenreden, oder die Antisemitische
Reden des Voltaire), und auch daß man keine Kalí-Kulte des Hinduismus erlauben kann. Das heißt noch
lange nicht, daß man totalitär sei. Synagogen und reformierte Kirchengebäuden dürfen auch dann noch
gebaut werden. Der Staat aber gibt das gute Beispiel durch Anerkennung einer objektiven Wahrheit, bei
allem Respekt vor dem subjektiven Menschen an sich.
#76 Wolfgang K. 10:36:54 | Montag, 26. November 2007
der Staat als Handlanger Die katholische Kirche hat schon öfters in der Vergangenheit den Versuch unternommen
den römisch-katholischen Glauben mit Gewalt durchzusetzen. Im Spanien des 16. Jahrhunderts gingen die
Scheiterhaufen unter Phillip II. nicht aus. Wenn der Staat der Handlanger der Kirche sein soll – das hat
doch mit dem Glauben nichts mehr zu tun. Die Zeiten der absoluten, totalitären Staatskirchen sind hier
in Europa wohl endgültig vorbei. Der Staat hat heute seine Bevölkerung vor klerikalen Übergriffen (jedweder
Coleur) zu schützen. Der Laiszismus hat sich als Miteinander von Staat und Kirche bewährt. Und auch
die katholische Kirche hat das endlich begriffen. Bis auf einige Artikelschreiber hier in Kreuz_Net.
@ Randgruppen, Vineta Vineta: Wie der Name schon sagt, gehören gottlose Randgruppen ( die alle zu nennen
tabuisiert ist) an den Rand der Gesellschaft und haben im Zentrum nichts zu suchen. Sie sind zu tolerieren,
aber nicht zu favorisieren. Heute sollten Sie eher sagen: gottesfürchtige Randgruppen. Falls Sie es noch
nicht gemerkt haben, Vineta: Sie selbst gehören einer Randgruppe an. Der Katholizismus, so wie Sie ihn
verstehen, ist heutzutage eine Randerscheinung und ist aus dem Zentrum der Gesellschaft verbannt worden.
Seit rund 200 Jahren verschiebt sich das Machtgefüge – und zwar zuungunsten der Klerisei. Noch hört
die Gesellschaft zu, wenn einer der Kleriker irgendwas sagt, ja, die Gesellschaft regt sich sogar noch
darüber auf. Doch keine Angst! Bald wird sich niemand mehr über den Klerus aufregen oder ihm gar wiedersprechen!
Man wird den Klerus schlicht ignorieren, genauso wie man es mit den „Wachturm“-Vertretern an der Bahnhofecke
tut.
Beschreibung des Ist-Zustandes solange ist der „Gottestaat“ nicht besser als jede normale blutrünstige
Diktatur (siehe Franco) Stimme der Vernunft @ Wem nützt die Erkenntnis letztlich. Sie ist die Beschreibung
des Ist-Zustandes, aus dem sich die Welt nicht befreien kann und die darin lebenden Menschen vielleicht
auch gar nicht erst befreien wollen. Das würde nämlich nach Kant bedeuten, dass sie sich ihres eigenen
Verstandes bedienen. So lange aber die Massen bereit sind, in Denkfaulheit zu verharren, weil ihnen vermeintliche
geistliche und politischen Führer das Paradies auf Erden versprechen, wird sich nichts grundlegend ändern.
Auch nicht, wenn die Kirche am letzten Sonntag im Jahreskreis das Christkönigsfest feiert. Von Christus
wird zwar viel erwartet, aber doch nicht so bald und nicht ganz so heftig, weil dann die Führer sich
auf einmal da finden könnten wo Heulen und Zähneknirschen ist. Und die Führer würden das ganz bestimmt
sehr schade finden, wenn Ihnen keine gläubiges Volk mehr nachtrottet in die öminösen Gottesstaaten,
von denen noch keiner ohne Nacht der langen Messer ausgekommen ist, auch nicht das katholisch-faschistische
Franco-Regime.
Wenn Christus höchstpersönlich erscheint um König zu sein, dann ist es gut. Solange aber nur irgendwelche
machtgeilen Popen behaupten, in seinem Namen regieren zu wollen und die Macht an sich reißen, um ihrer
persönlichen Machtgeilheit zu frönen (die Päpste und Fürstbischöfe haben das über Jahrhunderte vorgemacht),
solange ist der „Gottestaat“ nicht besser als jede normale blutrünstige Diktatur (siehe Franco)
@Vineta Teil 2 Freiheit ist bekanntlich immer eine Freiheit wozu! Sie aber outen sich hier unentwegt als
ein Fanatiker in Sachen zügelloser Freiheit, der gedanken- und bedenkenlos vorab schon mal den Untergang
der Gesellschaft samt den der eigenen Person zelebriert. Den Untergang beschwören die Reaktionäre nun
schon seit Jahrtausenden herauf, wie lange sollen wir denn noch warten? Und dass Freiheit in der katholischen
Kirche ein Schimpfwort ist, ist nachgerade bekannt. Nur ja keine Freiheit! Könnte die Klerisei ja Macht
kosten. Wie der Name schon sagt, gehören gottlose Randgruppen ( die alle zu nennen tabuisiert ist) an
den Rand der Gesellschaft und haben im Zentrum nichts zu suchen. Sie sind zu tolerieren, aber nicht zu
favorisieren. Gleichgeschlechtlich Liebende als Randgruppe zu bezeichnen und zu kriminalisieren, so wie
man es in der verkommenen und verlogenen Adenauer-Republik tat, ist aus und vorbei und kommt nicht wieder.
Keine Toleranz der Intoleranz! Sie Lebensmüder kennen offenbar nur zwei Möglichkeiten des Umgangs mit
ihnen: Entweder sie kriminalisieren, verfolgen, einsperren, ausrotten (was Sie natürlich entrüstet ablehnen) …
Ja, ich mag es nicht, wenn man meine Nachbarn ins KZ sperrt und vergast. Ganz gleichgültig ob man das
tut, weil sie Juden, Homosexuelle oder katholische Bischöfe sind; aber von denen war wohl kaum einer
im KZ.
#71 methusalix † 08:32:26 | Montag, 26. November 2007
@Vineta Teil 1 Vineta: Methusobelix feiert vorab schon mal seinen Untergang! Nur weil die katholische
Kirche sich durch Jahrhunderte langen Machtmissbrauch selbst versenkt hat, glauben Sie das müsste bei
der ganzen Gesellschaft so sein? Mitnichten. Gesellschaften funktionieren auch ohne römisch-katholische
Zwangsbeglückung. Schauen Sie nur mal über Ihren Tellerrand hinaus! Nur weil die Kirche ihren eigenen
Untergang (und Machtverlust) zelebriert, geht die Welt nicht unter. … nur die Gruppierung Kirche verdonnern
Sie hier zur Passivität, dazu, „ auch nur den geringsten Anschein einer Verquickung mit dem Staat zu
vermeiden“. Die katholische Kirche hat diesen Einfluss sehr lange gehabt. Sie sehen ja, was sie daraus
gemacht hat. Eine aufs neunzehnte Jahrhundert fixierte Macho-Guerilla, die Frauen am liebsten an den Herd
ketten wollen. (Daß Sie dabei die kirchliche Tradition durch alle Jahrhunderte verdammen, sei nur nebenbei
angemerkt) Wegen des massiven Missbrauches, der betrieben worden ist. Die Menschen wurden massiv unterdrückt
und ausgebeutet. Mit Unterstützung der katholischen Hierarchie. Oder haben Sie jemals gelesen, dass ein
katholischer Kleriker das Feudalsystem oder gar die Leibeigenschaft gewagt hat zu kritisieren. Und mit
dem Haifisch-Kapitalismus hat sich die Klerisei natürlich auch ins Bett gelegt.
einen Toast auf Pater Schmidberger wieder einmal ist es ihm wunderbar gelungen die Folgewirkungen darzustellen!
Gott segne Ihn und die FSSPX als Hüterin der hhlg. trid. Opfermesse!
Methusobelix feiert vorab schon mal seinen Untergang! Jeder Gruppierung gestehen Sie zu, im Staat um Einfluß
zu ringen, um ihre Ziele besser durchzusetzen, also auch, dabei mehr oder weniger mit ihm verquickt zu
werden – nur die Gruppierung Kirche verdonnern Sie hier zur Passivität, dazu, „ auch nur den geringsten
Anschein einer Verquickung mit dem Staat zu vermeiden“ (Daß Sie dabei die kirchliche Tradition durch
alle Jahrhunderte verdammen, sei nur nebenbei angemerkt) Freiheit ist bekanntlich immer eine Freiheit
wozu! Sie aber outen sich hier unentwegt als ein Fanatiker in Sachen zügelloser Freiheit, der gedanken-
und bedenkenlos vorab schon mal den Untergang der Gesellschaft samt den der eigenen Person zelebriert.
Wie der Name schon sagt, gehören gottlose Randgruppen ( die alle zu nennen tabuisiert ist) an den Rand
der Gesellschaft und haben im Zentrum nichts zu suchen. Sie sind zu tolerieren, aber nicht zu favorisieren.
Sie Lebensmüder kennen offenbar nur zwei Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen: Entweder sie kriminalisieren,
verfolgen, einsperren, ausrotten (was Sie natürlich entrüstet ablehnen) oder sie hofieren, vor ihrem
dreisten Auftreten zusammenzucken, ihnen das große Wort erteilen, die Deutungshoheit über alles überlassen
und vor allem die Selbstbedienung bei den Steuergeldern ( was zu begrüßen Sie nicht müde werden).
#68 methusalix † 02:12:12 | Montag, 26. November 2007
als obelix @Vineta Teil 2 Selbst oft ratlos, uneinig, feige, einkickend, widersprüchlich glaubensschwach,
findet sie immer weniger Gehör, ja wird zusehends zum Gespött. Richtig! Nicht wild um sich schlagen
a la Meisner und Mixa ist jetzt angesagt. Allerlei gottlose Randgruppen, … wie zum Beispiel die gleichgeschlechtlich
Liebenden? … die weiland das Tageslicht scheuten, … weil sie ungerechter Weise kriminalisiert wurden …
… drängen dreist in die Mitte der Gesellschaft, infiltrieren die Parteien, marschieren durch die Institutionen, …
… holen nach, was ihnen seit der griechischen Antike zustand, aber schäbig verwehrt wurde … … reißen
,von niemand gehindert, die Deutungshoheit an sich in den Medien, in Politik und Justiz, … die bisher
der katholischen Kirche zustand (§§ 218 und 175 StGB, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht …) … zensieren …
diese Seite ist der beste Beweis, dass eine Zensur NICHT stattfindet! … … und entfalten ihr gesellschaftszerstörerisches
Treiben, … … bzw. das, was Sie und die katholische Kirche dafür halten, Vineta. … so daß die Wahrheiten
immer mehr verdunkelt werden und viele Seelen verloren gehen. Sie und die Kirche dürfen, da keine Zensur
stattfindet (Meisner, Mixa, Laun und Co, sowie der Papst werden IMMER gehört werden) jederzeit Ihre Version
vortragen, wenn Sie nicht die Grenzen der Beleidigung überschreiten. Die Freiheit Menschen zu unterdrücken,
zu missachten (wie die Frauen über Jahrtausende hinweg) ist ihnen allerdings genommen. Gut so!
@Vineta Teil 1 Vineta: „ Und viele Seelen gehen verloren“ 2) Mag sich die heutige Konzilskirche auch noch
einiger staatlicher Zuwendungen – ein Relikt aus alten Zeiten – erfreuen, so ist doch der erschreckende
Verfall ihrer Autorität die Realität. Die Autorität einer Institution, die zweitausend Jahre geherrscht
hat, im Wortsinne, wie Sie völlig richtigschreiben, geht nicht einfach so verloren. Das passiert vielleicht
einem Regime, das ein paar Donnerstage an der Macht war, wie das der verblichenen Warschauer-Pakt-Staaten,
aber nicht der Kirche. Die hat schon kräftigst selbst daran mit gearbeitet, dass ihre Autorität den
Bach runter geht. Sie hat einfach den Bogen überspannt und ihre Autorität dazu verwendet Menschen zu
unterdrücken, wo sie Menschen zur Freiheit Gottes führen sollte. Das Spiel mit der Macht war eben zu
verführerisch und bequem. Und ging verloren. Gründlich. Und endgültig wie es aussieht. Durch sehr sehr
lange andauernden Machtmissbrauch. Und was jetzt? Meiner Ansicht nach hat die katholische Hierarchie jetzt
die grösste Chance ihrer Geschichte. Sie kann die Herzen und Seelen der Menschen zurückgewinnen. Durch
Vorbild, durch liebevolle Anleitung und durch strikteste Vermeidung auch nur des geringsten Anscheins
der Verquickung mit dem Staat. Wenn die Hierarchie das nicht schafft, verkommt die römisch katholische
Kirche zur obskuranten Sekte. Ein Teil hat sich ja schon auf diesen Weg gemacht.
„ Und viele Seelen gehen verloren“ 1) Ein Gang durch die (Kirchen)geschichte lehrt uns: Die Kirche versuchte
von Anfang an, aus den Katakomben herauszukommen und in der Öffentlichkeit größtmöglichen Einfluß
zu gewinnen, den gesamten Alltag, die Kunst, das Brauchtum, das Staatswesen usw. mit christlichem Gedankengut
zu durchtränken. Sie zog Herrscher auf ihre Seite, und Herrscher kamen ihr entgegen, bis schließlich
etwa ein Drittel des Abendlandes aus Territorien bestand, die von Bischöfen und Äbten regiert wurden.
Zwar ist uns aus diesen Zeiten das geflügelte Wort „ Unter dem Krummstab ist gut leben „ überkommen,
aber auch die Kunde davon, wie doch sehr oft das Ende des geistlichen Einflusses -z.B. im Kirchenstaat –
nicht im geringsten beklagt wurde. 2) Mag sich die heutige Konzilskirche auch noch einiger staatlicher
Zuwendungen – ein Relikt aus alten Zeiten – erfreuen, so ist doch der erschreckende Verfall ihrer Autorität
die Realität. Selbst oft ratlos, uneinig, feige, einkickend, widersprüchlich glaubensschwach, findet
sie immer weniger Gehör, ja wird zusehends zum Gespött. Allerlei gottlose Randgruppen, die weiland das
Tageslicht scheuten, drängen dreist in die Mitte der Gesellschaft, infiltrieren die Parteien, marschieren
durch die Institutionen, reißen ,von niemand gehindert, die Deutungshoheit an sich in den Medien, in
Politik und Justiz, zensieren und entfalten ihr gesellschaftszerstörerisches Treiben, so daß die Wahrheiten
immer mehr verdunkelt werden und viele Seelen verlorengehen.
Aber nein, Graf! @ Obelix : Sie stellen den Mörder mit dem Widerhersteller der Ordnung, wenn auch mit
dem Schwert, auf eine Stufe und kommen daher zu falschen Schlüssen. Aber nein Graf! Franco hat genau
so wie Robespierre und Stalin gehandelt. Nach Ihrer eigenen Logik konnte er gar nicht anders; er musste
ja die Seinen schützen. Das haben die Jakobiner und die Bolschewiki auch gemacht. Mordgesellen waren
die Despoten alle. Ohne Ausnahme.
@ Galen Was ist für das ewige Heil der Seelen günstiger ein Staat der Jesus Christus und die katholische
Religion öffentlich ehrt und durch Gesetze der Einhaltung der katholischen Moral Vorschub leistet oder
einer für den jede Religon gleich gültig ist ? Der Staat kann Sie durch noch soviel Anstrengungen nicht
retten. Das müssen Sie selber tun. Es ist auch sehr fraglich, ob ein abstraktes Gebilde wie ein Staat
zu so einer Aufgabe überhaupt in der Lage wäre.
#63 Mens Sana 00:28:22 | Montag, 26. November 2007
Zum heiligen Adolf würden Matt2 und DF und so mancher Hetznetter gerne beten. Der blöde Kerl hätte
doch bloß seine „großen Werke“ im Namen der katholischen Kirche, anstatt dieser merkwürdigen arischen
Mystik ausführen müssen. Na ja, Ob braunes Hemd, ob braune Kutte … Gruß Mens Sana
Wider VII, @ Benedikt Der Staat hat auch keine Kompetenz darüber zu befinden, was für das Heil der Seelen
am besten ist. Das wäre ja noch schöner. Was ist für das ewige Heil der Seelen günstiger ein Staat
der Jesus Christus und die katholische Religion öffentlich ehrt und durch Gesetze der Einhaltung der
katholischen Moral Vorschub leistet oder einer für den jede Reliigon gleich gültig ist ? Die Frage stellen,
heißt diese zu beantworten. @ Obelix : Sie stellen den Mörder mit dem Widerhersteller der Ordnung, wenn
auch mit dem Schwert, auf eine Stufe und kommen daher zu falschen Schlüssen.
@ Defensor Fidei Ich will eigentlich nicht die unseligen Hexenprozesse schon wieder bemühen, aber Sie
lassen mir kaum eine Wahl. In der Bibel stehen nicht nur schreckliche Geschichten (Kindermord, Kreuzigung)
sindern auch schreckliche Handlungsanweisungen („Die Zauberer sollst du nicht am leben lassen“, „den ungehorsamen
Sohn steinigen“, „besser, mit einem Mühlstein versenkt zu werden“…) die zu allen Zeiten als Legitimation
von eigentlich unvorstellbaren Grausamkeiten gedient haben. Alles abgeleitet aus der Heiligen Schrift.
Sie dürfen die Kirche nicht für etwas verantwortlich machen, was sie selber auch anders sieht. Aus katholischer
Sicht – und nur diese können Sie einem Katholiken vorhalten – ist nicht jede Auslegung der Bibel zulässig.
Vielmehr ist für einen Katholiken einzig eine Auslegung zulässig, die im Einklang mit der Lehre der
Kirche steht. Und hier kommen die Hexen- und Ketzerprozesse zur Geltung. Waren, nach ihrer Auslegung,
dann alle Päpste ab 1484 nicht mehr christlich oder was?
#60 obelix † 23:50:41 | Sonntag, 25. November 2007
@Graf Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Spanien, @ Leblhuber Einen Bürgerkrieg gewinnt man
nicht mit Wattebäuschen… Dass Sie so viel Verständnis für Krieg führende Parteien haben, hätte
ich Ihnen als guten Katholiken nie zugetraut, Euer Peinlichkeit. Aber Sie haben natürlich Recht, dass
dort wo gehobelt wird, auch Späne fallen müssen. Das war ja im Bürgerkrieg der Französischen Revolution
und im Bürgerkrieg in Russland nicht anders. Die katholische Hierarchie hatte, vom kleinsten Vikar bis
zum kirchenfürstlichen Kardinal, Land und Leute derartig ausgepresst, dass es dazu kommen musste. Die
Menschen lassen sich eben nicht über Jahrhunderte hinweg bis aufs Blut aussaugen, ohne einmal zurück
zu schlagen, wie Franco das getan hat. Und die Jakobiner. Und die Bolschewiki. Chapeau für Ihre Einsicht!
:(3
#59 Defensor Fidei 23:45:31 | Sonntag, 25. November 2007
@ Peter-Pan @ Benedikt Es gab Kriegstreiber und Massenmörder…die sich für absolut christlich hielten
Sie haben es sehr schön auf den Punkt gebraucht: Die sich für christlich hielten. Damit sagen Sie ja
implizit schon, daß diese Greueltaten offensichtlich nicht christlich waren. und die ihre Taten auch
mit der Bibel im Einklang bringen konnten bei entsprechender Auslegung herleiten lassen Herleiten lassen…subjektiv
für sich vielleicht. Maßgeblich ist aber die Auslegung der Kirche. Sie dürfen die Kirche nicht für
etwas verantwortlich machen, was sie selber auch anders sieht. Aus katholischer Sicht – und nur diese
können Sie einem Katholiken vorhalten – ist nicht jede Auslegung der Bibel zulässig. Vielmehr ist für
einen Katholiken einzig eine Auslegung zulässig, die im Einklang mit der Lehre der Kirche steht. In der
„heiligen Schrift“ stehen schreckliche Dinge Ja…z.B. die Kreuzigung, der Kindermord des Herodes usw.
Nur weil dort schreckliche Dinge drinstehen, ist damit ja noch längst nicht gesagt, daß diese Dinge
aus christlicher Sicht auch gut wären. Stimmt, aber ob Machtgier nun wirklich ein besseres Motiv ist,
das sei mal dahingestellt. Hat das denn irgend jemand behauptet?
#58 Benedikt 23:44:14 | Sonntag, 25. November 2007
@ Galen Es geht nicht um Monarchie oder Republik. Es geht um das höchste Gut, das ewige Heil der Seelen.
Auch die Kirche ist kein Selbstzweck und nach der Ehre Gottes diesem verpflichtet. Der Staat hat auch
keine Kompetenz darüber zu befinden, was für das Heil der Seelen am besten ist. Das wäre ja noch schöner.
#57 Graf von Galen 23:39:33 | Sonntag, 25. November 2007
Für ein freies und heiliges Spanien, @ Leblhuber Einen Bürgerkrieg gewinnt man nicht mit Wattebäuschen.
Wenn es nach Leuten wie Ihnen ginge, hätten die auf- rechten Katholiken Spaniens den Morden und Nonnen-
schänden der Sozialisten mit Hände in den Taschen zuschauen sollen. Wer zum Schwert greift, muß damit
rechnen, daß er selbst dadurch umkommen wird. Herzlichen Dank an Generalissimo Franco für sein beherztes
Eingreifen. Sollten Einzelne über das Ziel hinausgeschossen haben, so werden diese sich eines Tages vor
Gott dafür verantworten müssen. Unterlassene Verteidigung gegen die antichristlichen Mörderbanden wäre
die größere Sünde gewesen.
#56 obelix † 23:34:00 | Sonntag, 25. November 2007
@Kurt K. et alii Kurt K.: @Matt2: Wir reden nicht vom Kommunismus! Aber wir reden von Erfahrungen mit
Gottesstaaten, oder vielleicht sollte man sagen: Glaubensstaaten, … Danke für die Präzisierung, Kurt
K.! Völlig richtig. matt2: Und wieso nehmen wir diese Herausforderung nicht an? … sondern weil ich
davon überzeugt bin, dass sie uns geistig nichts entgegenzusetzen haben und uns Gott den Sieg verheissen
wird. Diesem verhängnisvollen Irrtum sind schon ganze Armeen, ja Staaten verfallen. „Gott mit uns!“ ist
die wohl schlimmste Hybris in die ein Mensch abtrudeln kann. Zur Zeit zu besichtigen an den Muslimen,
die glauben als Selbstmordattentäter in Paradies einzugehen und in der Hölle landen. Bei den Folterknechten
und Henkern der Heiligen Inquistion. matt2: @Kurt K: wieso soll das alles ein Versagen gewesen sein? Weil
auf kreuz.net gegen die ganze Welt gehetzt wird, weil diese nicht nach den Wünschen der Hexenverbrenner
organisiert ist. Defensor Fidei: @ methusalix Ein Staat, der die katholische Religion als Staatsreligion
hat, ist noch längst kein „Gottesstaat“ … Wenn Sie Obererbsenzähler Erbsen zählen wollen, bitte schön.
Nach der zitierten Caudillo-Verfassung war Spanien unter seiner Knute ein Gottesstaat und ein blutrünstiger
dazu. Alois Bischof: Anstatt … … würde ich die Regierung des großen Portugiesischen Präsidenten
und Erstministers Dr. Antonio de Oliveira Salazar nennen. Noch so eine katholische Terrorherrschaft. Sie
haben wohl Sehnsucht nach der Garrotte.
#55 methusalix † 23:31:57 | Sonntag, 25. November 2007
@matt2 @Peter-Pan matt2: wir reden doch nicht von Kommunismus… oder ist für Sie das Christentum etwa
eine austauschbar Ideologie unter vielen? Oft wird von Hardcore-Katholiken der Kommunismus (und andere
-Ismen) als „Religion“ bezeichnet und so wie sich etliche der schwarzen Spezies hier gerieren ist deren
Katholizismus nichts weniger als eine Ideologie. Wer mit einer Religion einen Staat aufbauen will, verhunzt
diesen Glauben zur Staatsideologie. Peter-Pan: Die gute „Diktatur“ !!! Religionsfreiheit bedeutet, dass
jeder frei in seinem Glauben und der Ausübung seiner religiösen Überzeugungen ist, … Das ist die
richtige Definition von Religionsfreiheit. Bis zum, hier viel geschmähten Zweiten Vaticanum wurde unter
dem Begriff Religionsfreiheit die Freiheit der römisch-katholischen Kirche im Lande zu schalten und zu
walten wie es ihr gefiel verstanden, oft in einer Doppelinstitution von Thron und Altar (in der Habsburgischen
Donaumonarchie zum Beispiel). Andere Religionen hatten da bezüglich Religionsfreiheit schlechte Karten.
Zur Erinnerung: die Lunte am Pulverfass, das den Dreissigjährigen Krieg explodieren liess, war die Verweigerung
der bereits in den Majestätsbriefen von 1609 zugesicherte Religionsfreiheit für die evangelischen Stände
in Böhmen (und Schlesien). Wenn wir so einen Krieg wiederhaben wollen, müssen wir nur den römisch-katholischen
Gottesstaat einführen.
#54 Leblhuber 23:28:48 | Sonntag, 25. November 2007
@Alois Bischof: Hat Franco das machen lassen? Was sind Ihre Quellen? Wo sind die Massengräber und vie
Massen von Leichen? Wo die Zeugen? Oder glauben Sie einfach der Meinungsdiktatur der Sozialdemokraten
und ihrer Dämonisierung von Gegnerregimen? Zitat: „Die mächtige katholische Kirche war mit dem Diktator
aufs engste verbündet. Der Staatsterror erhielt sogar den Segen des Vatikans. Selbst nach dem Krieg.“ www.3sat.de/3sat.phpwww.3sat.de/…men/72582/index.html www.netzeitung.de/…schichte/142542.html Es gibt
keine faschistische Diktatur, die ohne Opferung der echten oder auch nur vermeintlichen Gegner auskäme.
Das ist systemimanent! Nach Spanien geflüchtete Juden, bei denen Linksnähe vermutet wurde, kamen genau
so in KZs, wie sonstige Gegner. Dieser Teil der Geschichte ist noch gar nicht aufgearbeitet, vor allem
auch deswegen nicht, weil die Franco-Stiftung ihre Archive nicht öffnet. Hier wird aus einem Mörder
ein Heiliger stilisiert, nur dehalb, weil er die Rechte der KK nicht angetastet hat, um sich ihrer um
so besser bedienen zu können. Und die Kirche war gern sein willfähriges Werkzeug. Und kommen Sie mir
nicht mit den Verbrechen der anderen Beteiligten. Die Kirche wird nicht an den Missetaten anderer gemessen,
sondern an ihren eigenen Taten. Geschichtsklitterung und Heuchelei haben ausgedient!!
#53 Graf von Galen 23:19:17 | Sonntag, 25. November 2007
Wider VII, @ Benedikt Es geht nicht um Monarchie oder Republik. Es geht um das höchste Gut, das ewige
Heil der Seelen. Auch die Kirche ist kein Selbstzweck und nach der Ehre Gottes diesem verpflichtet. Leider
ist seit VII hiervon keine Rede mehr. Statt dessen biedert man sich den liberalen Irrtümern an und propagiert
die Götzendienstfreiheit.
#52 Benedikt 23:10:52 | Sonntag, 25. November 2007
@ Pippifax Bei keinem, der von Ihnen erwähnten Beispiele, war der Grund der Auseinandersetzung zwischen
staatlichen und kirchlichen Würdenträgern in zentralen Glaubensfragen zu suchen Von einem katholischen
Staatswesen kann ich im Credo auch nichts finden. Die meisten Katholiken haben nie in einem solchen gelebt.
Letztlich geht es hier also um Einflussnahme des Staates auf die Kirche und umgekehrt. Und in diesem Sinne
war die Kirche zeitweise dem weltlichen Kaiser unterworfen: Durch das Recht zur Einsetzung von Bischöfen.
Ich kann mir leider nicht helfen, aber ich finde diese Idealisierung des Staatswesen völlig unverständlich.
Ob der Staat einen Kult erlaubt oder nicht sagt über diesen gar nichts aus. Aussagen über einen Kult
zu treffen ist weder Aufgabe noch Absicht eines Staates. Fragen Sie sich doch mal, was es Ihrem Glauben
nutzt, wenn der Staat andere Kulte verbietet oder nur toleriert! Und überhaupt, was wäre das für ein
Kaiser, mit dem man da aufwarten wollte? Was machen Sie, wenn Sie einen bekommen wie Joseph, der erstmal
die kontemplativen Orden zusperrt? Dann wird hier das Gerede vom „Kaiser“ und Scheinkaiser losgehen.
@ Alois Bischof Kurt K.: Er hat massenweise Menschen foltern und ermorden lassen. Das hab ich zwar nie
geschrieben, sondern es war timpressum, stimmen tut die Aussage aber trotzdem. Was sind Ihre Quellen?
Wo sind die Massengräber und vie Massen von Leichen? Wo die Zeugen? Hier finden Sie einen kompakte Zusammenfassung
de.wikipedia.org/wiki/Franquismus. Was für Beweise wollen Sie denn eigentlich dafür? ICH war nicht dabei,
Sie auch nicht. In vielerlei Hinsicht müssen wir den Experten (in diesem Fall den Hinstorikern) vertrauen –
wie in den meisten Wissenschaftsgebieten. Und glauben Sie ernsthaft, dass all die Historiker, die dies
erforschten und erforschen, von irgendwem „gekauft“ sind?
#50 "Antisemit" † 22:59:30 | Sonntag, 25. November 2007
Genau das ist der Prüfstein für wahre Katholizität, Herr Schmidberger! Zusammenfassend erklärt Pater
Schmidberger die Folgewirkungen der vom Zweiten Vatikanum proklamierten Religionsfreiheit: • Sie leugnet
Gottes allumfassende Herrscherrechte. • Sie entthront unseren Herrn Jesus Christus als König der Gesellschaft.
• Sie stellt die Kirche auf dieselbe Stufe mit den falschen Religionen. • Sie bewirkt die Entchristlichung
der Gesellschaft. • Sie führt die Menschen zur religiösen Gleichgültigkeit. • Sie begünstigt nicht
die Bekehrung der Seelen zur wahren Religion, sondern eher ihr Verbleiben in den falschen Religionen Nachdem
aber ein Herr Ratzinger, der für sich in Anspruch nimmt, „Papst“ zu sein, nach wie vor die Anerkennung
des ganzen Konzils mit all seinen (Irr)lehren zur Voraussetzung einer vollen Mitgliedschaft in seiner
„Kirche“ macht, die Bruderschaft aber bis heute sich nicht dazu durchringen konnte, ihm und den anderen
„Konzilspäpste“ ihr Katholischsein und damit auch ihr Papstsein abzusprechen (nach wie vor müssen die
Priester der FSSPX den Namen des Apostaten Ratzinger in der Hl. Messe erwähnen!), bleibt das alles absolut
unglaubwürdig!
#49 Peter-Pan 22:53:29 | Sonntag, 25. November 2007
@Defensor Fidei Eine Demokratie zeichnet sich dagegen nur durch Strukturen & Verfahrensweisen aus. Das
ist durchaus wahr. Und es besteht keineswegs Konsens bezüglich dieser Strukturen und Verfahrensweisen.
Die USA glauben seit Jahrhunderten eine Demokratie zu sein, obwohl ursprünglich nur ein verhältnismäßig
kleiner Personenkreis wahlberechtigt war: männlich, weiß, ein Einkommen in bestimmter Höhe, usw. Nach
modernen Vorstellungen ist es alles andere als demokratisch, Menschen etwa aufgrund von Hautfarbe und
Geschlecht das Stimmrecht vorzuenthalten. Ähnliches lässt sich über die frühen Demokratien oder parlamentarischen
Monarchien in Europa sagen (man denke an das 3-Klassenwahlrecht im deutschen Kaiserreich). Was ja nun
auch mehr oder weniger leicht nachzuweisen ist. Das ist keineswegs zu beweisen. Es gab Kriegstreiber und
Massenmörder, grausame Herrscher und Tyrannen, die sich für absolut christlich hielten – und die ihre
Taten auch mit der Bibel im Einklang bringen konnten. In der „heiligen Schrift“ stehen schreckliche Dinge,
die sich durchaus zur Rechtfertigung schrecklicher Taten auslegen lassen. Sie interpretieren es vielleicht
anders, argumentieren, dass „Gottes Wort“ nie als Rechtfertigung für Mord herhalten kann (obwohl das
alte Testament sogar Listen für Verbrechen enthält, die mit dem Tod zu bestrafen sind). Aber das heißt
nur, dass sie sich zu einer bestimmten Auslegung entschloßen haben – wer sagt, dass die irgendwie besser
oder richtiger ist, als eine andere Auslegung.
#48 Benedikt 22:48:44 | Sonntag, 25. November 2007
@ Defensor Fidei Ich habe zwar keine Ahnung welchen Kaiser Sie meinen, aber ich kenne in der ganzen Kirchengeschichte
vor dem II. Vatikanum nicht ein einziges Land, daß freiwillig auf die katholische Staatsreligion verzichtet
hat, nur weil die vage Hoffnung bestand, daß Christen in den heidnischen Ländern danach evtl. weniger
Repressalien ausgesetzt wären. Stimmt, aber ob Machtgier (wie bei den zum Protestantismus übergelaufenen
Fürsten) nun wirklich ein besseres Motiv ist, das sei mal dahingestellt.
#46 Defensor Fidei 22:31:41 | Sonntag, 25. November 2007
@ Benedikt Wieso vierzig? Weil es vor dem II. Vatikanum der Kirche nie in den Sinn gekommen ist, ein dogmatisches
Prinzip aus reinem Pragmatismus aufzugeben. Es ist nie und unter keinen Umständen erlaubt, etwas, was
in sich schlecht ist, zu tun oder zu wollen. Es ist niemals erlaubt, auch bei den schwerwiegendsten Gründen,
Böses zu tun, damit Gutes dabei herauskommen soll. Was soll zB die Allianz mit dem weltlichen Kaiser
anderes gewesen sein als Pragmatismus? Ich habe zwar keine Ahnung welchen Kaiser Sie meinen, aber ich
kenne in der ganzen Kirchengeschichte vor dem II. Vatikanum nicht ein einziges Land, daß freiwillig auf
die katholische Staatsreligion verzichtet hat, nur weil die vage Hoffnung bestand, daß Christen in den
heidnischen Ländern danach evtl. weniger Repressalien ausgesetzt wären.
#45 timpressum † 22:04:32 | Sonntag, 25. November 2007
Franco Bitte lesen Sie hier www.heise.de/…ikel/21/21696/1.html oder eine Biographie Francos. Aber ist
ja alles Meinungsdiktatur, weil nicht faschistisch…
#44 Benedikt 21:52:34 | Sonntag, 25. November 2007
@ Alois Bischof Ihre Einwände und Ihr negatives Sprechen über die Herrschaft des hl. Konstantin des
Großen Negativ? Ich habe gar nichts bewertet. Machen Sie doch nicht mich für Ihre Assoziationen verantwortlich.
@ Defensor Fidei lange Tradition 40 Jahre sollen lange Trad. sein? Wieso vierzig? Was soll zB die Allianz
mit dem weltlichen Kaiser anderes gewesen sein als Pragmatismus?
#43 Pippifax 21:51:29 | Sonntag, 25. November 2007
Äpfel und Birnen Benedikt, das müssten sie Pius XI. eigentlich direkt fragen, da er aber nicht in diesem
Forum mitschreibt (man liest nur ab und an was von seinem Nachfolger), versuche ich mal zu antworten.
Bei keinem, der von Ihnen erwähnten Beispiele, war der Grund der Auseinandersetzung zwischen staatlichen
und kirchlichen Würdenträgern in zentralen Glaubensfragen zu suchen (ich weiß nicht welchen Konstantin
sie meinten, man könnte natürlich für den Arianismus eine Ausnahme machen), sondern wurzelte in der
Regel auch und vor allem in der persönlichen Sündhaftigkeit der Akteure, der Gier nach Macht etc. Wenn
ich jetzt mit Beispielen wie der Aufhebung der Jesuiten und des entsprechenden Vorlaufs erwiedere, oder
aber mit den Kölner Wirren, so bin ich mir sicher das Pius XI. vor allem an derartige Umstände dachte.
Der Unterschied zwischen Ihren und meinen Beispielen ist der, daß es sich bei den meinen um Auseinandersetzungen
in zentralen Glaubensfragen, nämlich dem Kampf eines zumindest partiell vom Liberalismus befallenen Staatswesens
gegen glaubenstreue Kleriker handelte. Auch wenn der dt. Nationalliberalismus des 19. Jhrdts dies demgemäß
zu interpretieren versuchte, war der Investiturstreit hingegen eben kein solcher Konflikt.
#42 Alois Bischof 21:49:29 | Sonntag, 25. November 2007
Benedikt, Franco hat keine Möglichkeit oder Wahlrecht bei Provinzialkonzilen oder Kardinalsernennungen
gehabt. Ihre Einwände und Ihr negatives Sprechen über die Herrschaft des hl. Konstantin des Großen,
zeigen vor allem Ihre Ignoranz und Unkenntnisse. In Sachen des Dogmas hatten weltliche Autoritäten niemals
Einfluß, wiesehr man manchmal auch da versuchte einzugreifen. Kurt K.: Er hat massenweise Menschen foltern
und ermorden lassen. Hat Franco das machen lassen? Was sind Ihre Quellen? Wo sind die Massengräber und
vie Massen von Leichen? Wo die Zeugen? Oder glauben Sie einfach der Meinungsdiktatur der Sozialdemokraten
und ihrer Dämonisierung von Gegnerregimen? Christlich ist eine Verfassung für mich erst dann, wenn sie
die Würde jedes Menschen in den Vordergrund stellt. Für diese Würde kann aber nicht gefoltert und gemordet
werden, wie es unter Franco der Fall war. Sie liefern keine Beweise für angebliche „Morde und Folterungen“
unter Franco. Daß er im Spanischen Bürgerkrieg bewaffnete gegnerische Soldaten im Kampfe hat beschiessen
lassen, ist kein Verbrechen. Über Franco – auch und Salazar – sind jahrzehntelang, auch in der BRD nach
1965, Mythen und Lügen verbreiten durch Marxistische „Journalisten“. Insofern würde ich die Aussage
von Schmidtberger entweder unter „Verherrlichung von Diktaturen“ oder „Volksverhetzung“ ablegen. Sie befürworten
selber also eine Meinungsdiktatur. Denn Mons. Fellay hat auch schon die frühere kath. Verfassung des
Kantons Wallis gelobt.
#41 Defensor Fidei 21:47:59 | Sonntag, 25. November 2007
@ Peter-Pan @ Benedikt Hier wird ziemlich häufig argumentiert… Was ja nun auch mehr oder weniger leicht
nachzuweisen ist. Soll heißen, Christen die schreckliche Taten begehen … wird oft abgesprochen wahre
Christen zu sein… Wenn Sie glauben, daß dies ein Widerspruch darstellen würde, dann irren Sie. Im
Gegensatz zu einer bloß formalen laizistischen Demokratie hat ein kath. Staat nämlich ganz klare Wertmaßstäbe,
an denen er zu messen ist. Eine Demokratie zeichnet sich dagegen nur durch Strukturen & Verfahrensweisen
aus. Es gibt keine ethische Norm, die unablöslich mit Demokratie verbunden wäre, es liegt ganz im Gegenteil
im dynamischen Wesen der Demokratie, daß sie alle Werte zur Disposition stellt; sie selbst ist moralisch
leer. www.dradio.de/…ungen/signale/540466/ Also wäre christlich gesehen, Afghanistan unter den Taliban
ein gottloser Staat & damit kein Gottesstaat gewesen Natürlich! Afghanistan war genauso wahrer Gottesstaat
wie die Protestanten wahre Kirche sind. Deshalb spricht man trotzdem vereinzelt von Kirche oder Gottesstaat
im untechnischen Sinne, weil es einfach mühsam ist, wenn man ständig die Anführungszeichen setzen muß.
Nach Ansicht der meisten Religionen der Menschheitsgeschichte & der meisten Menschen auf der Welt: Nein!
Entscheidend ist allein die Frage: War er Gottes Sohn oder nicht. Wer als Katholik davon ausgeht, daß
dem so ist, muß konsequent sein. Er kann nicht sagen: Ich glaube zwar an den dreifaltigen Gott, halte
den Götzen Allah aber genauso für wahr. lange Tradition 40 Jahre sollen lange Trad. sein?
#40 Benedikt 21:05:35 | Sonntag, 25. November 2007
Quas primas sodann unterwarf man sie der weltlichen Gewalt und lieferte sie der Willkür der Fürsten
und Staatsmänner aus. Das war doch schon zu Konstantins Zeiten so. Und später ging es bei den Merowingern,
Karolingern, Ottonen etc weiter, bis zum Investiturstreit. Nach der Reformation ging es aber wieder los.
#39 Pippifax 21:00:49 | Sonntag, 25. November 2007
P. Schmidberger korrekt und umsichtig zugleich! Im neuen Kalender ist ja das Christkönigsfest auf den
heutigen Sonntag gerückt worden. Wir Tradis hatten ja schon Ende Oktober das Vergnügen. Interessant
das P. Schmidberger gerade in diesem Umfeld die universelle Herrschaft Christi thematisiert . Ich bin
mal so frei hier Papst Pius XI. sprechen zu lassen: Nach und nach wurde die christliche Religion mit den
andern, falschen Religionen gleichgestellt und auf äußerst entwürdigende Weise mit diesen auf eine
Stufe gestellt; sodann unterwarf man sie der weltlichen Gewalt und lieferte sie der Willkür der Fürsten
und Staatsmänner aus. Noch weiter gingen jene, die darauf sannen, die göttliche Religion zu ersetzen
durch so etwas wie eine natürliche Religion oder eine bloß gefühlsmäßige Religiosität. Gewisse Staaten
glaubten sogar, Gott entbehren zu können; sie machten den Unglauben zu ihrer Religion und bemühten sich,
bewußt und absichtlich Gott zu vergessen. (Enzyklika Quas Primas Nr. 29, entnommen aus www.stjosef.at)
Die damal. span. Verfassung scheinte hier gegenzusteuern und ist daher zu begrüßen. @van Laak In wieweit
General Franco gegen das 5. Gebot verstoßen hat, kann ich nicht beurteilen. Wenn aber sein persönliches
Gericht hier negativ ausgefallen sein sollte, würde er halt einen Platz in der Hölle neben irgendwelchen
Abtreibungsbefürwortern bekommen. P. Schmidberger sagt mit keinem Wort, daß eine gute Tat (Kirche ins
Recht gesetzt) autom. persönl. Todsünden absolviert. Der span. Bürgerkrieg war aber hier nicht Thema.
#38 timpressum † 20:52:56 | Sonntag, 25. November 2007
Du sollst nicht töten „Du sollst nicht töten“ galt für Herrn Franco aber irgendwie nicht! Er hat massenweise
Menschen foltern und ermorden lassen. Christlich ist eine Verfassung für mich erst dann, wenn sie die
Würde jedes Menschen in den Vordergrund stellt. Für diese Würde kann aber nicht gefoltert und gemordet
werden, wie es unter Franco der Fall war. Insofern würde ich die Aussage von Schmidtberger entweder unter
„Verherrlichung von Diktaturen“ oder „Volksverhetzung“ ablegen. Auf jeden Fall aber unter die Rubrik „Nicht-Katholisch“.
Wober Herr Schmidtberger sowieso nicht in der Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche steht!
#36 Peter-Pan 20:14:33 | Sonntag, 25. November 2007
@Defensor Fidei So ein Unsinn! Ihr Problem ist, daß Sie den Fehler machen & formalen Demokratien, die
blutrünstig oder unmenschlich sind schlicht absprechen Demokratien zu sein Welche zum Beispiel? Davon
abgesehen: Hier wird ziemlich häufig argumentiert, dass schreckliche Verbrechen eigentlich nicht mit
dem christlichen Glauben vereinbar sind. Und werden (wurden) sie doch von Christen im Namen des Herrn
begangen, dann geben diese Menschen nur vor Christen zu sein oder haben den christlichen Glauben schlicht
falsch verstanden – egal wie lückenlos sie ihr Handeln mit Bibelzitaten zementieren. Soll heißen, Christen
die schreckliche Taten begehen oder begangen haben, wird oft abgesprochen wahre Christen zu sein (Moslems
hingegen, die Schreckliches tun, belegen natürlich die Grausamkeit des Islam). Gottesstaaten ohne Gott
sind keine Gottesstaaten. … Interessanter Standpunkt. Aber nach christlicher Auffassung, ist der christliche
Gott der einzig wahre Gott. Also wäre christlich gesehen, Afghanistan unter den Taliban ein gottloser
Staat und damit kein Gottesstaat gewesen. Hat sich Gott in Jesus Christus nun offenbart oder nicht? Nach
Ansicht der meisten Religionen der Menschheitsgeschichte und der meisten Menschen auf der Welt (in Vergangenheit
und Gegenwart): Nein!
#35 Alois Bischof 19:51:54 | Sonntag, 25. November 2007
Anstatt der Franco-Regierung, in der ja auch zum Teil säkularistisch geprägte faschistische Elemente
aktiv waren von 1939 bis 1943 (v.a. Suñer), würde ich die Regierung des großen Portugiesischen Präsidenten
und Erstministers Dr. Antonio de Oliveira Salazar nennen. Diese Regierung von 1932 bis 1967 zeigte sich
durch ihre Neutralität, ihre intranationale Solidarität und aufrechten durch die Fatimá-Ereignisse
inspirierten Katholizismus aus.
Letzter Sonntag im Jahreskreis Christkönigssonntag 2.Lesung Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus
an die Kolosser. Brüder! dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los
der Heiligen, die im Licht sind. Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das
Reich seines geliebten Sohnes. Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden. Er ist das
Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Denn in ihm wurde alles erschaffen
im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten;
alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.
Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten;
so hat er in allem den Vorrang. Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, um durch ihn
alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet
hat am Kreuz durch sein Blut. (Kol.12-20)
#33 Defensor Fidei 19:41:22 | Sonntag, 25. November 2007
@ Pünktchen @ Benedikt Wieso sollten Katholiken das tun? Absurd! Dann müssen diese Katholiken konsequent
sein & ihrem König die Rechte einräumen, die ihm zukommen. Ist die Bevölkerung mehrheitlich kath.,
so muß die kath. Religion Staatsreligion werden, was ja nicht heißt, daß in einem solchen Staat alle
Nichtkatholiken gezwungen werden, zum kath. Glauben überzutreten. Im Gegenteil: dies ist sogar streng
unerlaubt, da der Glaubensakt mit freiem Willen vollzogen werden muß. wieso sollten Buddhisten dem Christkönig
huldigen Christus ist nicht nur der Herr der Kirche oder der Gläubigen, sondern auch aller Menschen &
Staaten. Dies sagt er selbst vor seiner Himmelfahrt: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden’.
Er ist der König über die ganze Welt & nichts ist seiner Macht entzogen. In „Annum sacrum“ schreibt
Leo XIII.: „Seine Herrschaft erstreckt sich nicht nur auf die kath. Völker, auch nicht nur auf jene,
die durch die Taufe von Rechts wegen der Kirche angehören, mögen auch irrige Anschauungen sie fernhalten
[…] sondern sie umfaßt auch jene, die den christlichen Glauben nicht besitzen; somit untersteht im
vollsten Sinne die ganze Menschheit der Herrschaft Jesu Christi“ Eine solche Staatskirchenideologie würde
der Kirche als mehr schaden als nutzen Erstens ist dies rein pragmatisch gedacht & zweitens können –
ja müssen bisweilen sogar – die nichtkath. Religionen in einem kath. Staat toleriert werden, wenn nämlich
ein größeres Gut zu bewahren oder ein tieferes Übel zu verhindern ist.
@ Matt 2: Lustige Vorstellungen Und ich glaube nicht, dass Sie von Geschichte mehr Ahnung haben als ich
Na, wenn Sie das glauben, dann muss es ja die einzige und ewige Wahrheit sein, gelle?! Schliesslich sind
Sie ja Rechtgläubig! Wenn wir ein christliches Regime hätten, – dann wären so leidige Themen wie Abtreibung
und Homo-Ehe endlich einmal vom Tisch. Stimmt wohl. Genauso wie diese leidigen Frauen-Rechte und das leidige
Lebensrecht von Schwulen. – Es gäbe mehr soziale Gerechtigkeit Ja, genau! So wie das im HRR war, gelle?!
Jeder dürfte dann nur soviele Leibeigene haben, wie er auch versorgen kann… mehr Verständnis und Fürsorge
für die Schwachen und Alten. Klar! Die dürften dann – anders als Heute – wieder in der Innenstadt betteln
und jeder gute Staatsbürger = Katholik müsste ihnen dann was aus dem Almosenbeutel geben. – Es würde
nicht so viel über das dumme Geld debattiert, Logo! Katholiken leben ja auch von Luft und Liebe (nämlich
der Gottes!). – es würde überhaupt keine dummen und überflüssigen Parteistreitereien mehr geben. Stimmt.
Die Parteien hiessen dann anders. Tradis und Modernisten, Puis- und Petrusbriderschaft… z.B. – Der Wirtschaft
würde es bestimmt auch nicht schlechter gehen. Klar doch! Irgendjemand müsste ja die ganzen Rosenkränze,
Oblaten und Weihrauchschwenker herstellen!
#31 Defensor Fidei 19:09:45 | Sonntag, 25. November 2007
@ methusalix Aber keinen Gottesstaat, der als NICHT BLUTRÜNSTIG eingestuft werden könnte. Ein Staat,
der die katholische Religion als Staatsreligion hat, ist noch längst kein „Gottesstaat“ wie Sie ihn an
die Wand malen. So ist trotz des II. Vatikanums noch heute der Katholizismus in Andorra, Argentinien,
Bolivien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Liechtenstein, Malta, Monaco, San Marino & dem Staat
der Vatikanstadt Staatsreligion. Vor dem Konzil zählten hierzu noch etliche andere Länder wie Italien
oder Kolumbien. Wenn Sie diese Staaten ernsthaft als blutrünstig einstufen, dann heiße ich Sie in der
Realität willkommen. Das ist deshalb falsch weil… So ein Unsinn! Ihr Problem ist, daß Sie den Fehler
machen & formalen Demokratien, die blutrünstig oder unmenschlich sind schlicht absprechen Demokratien
zu sein. Dies ist vor allem deshalb äußerst problematisch, weil sich eine Demokratie nicht durch feststehende
Werte, sondern einzig durch die Tatsache der Volksherrschaft auszeichnet. Mit der gleichen Argumentation
könnte ich aber auch sagen, daß blutrünstige Gottesstaaten keine wirklichen Gottesstaaten sind. … und
der Kommunismus wurde oft genug als „rote Religion“ diffamiert. Auf einmal ist das nicht mehr richtig?
Gottesstaaten ohne Gott sind keine Gottesstaaten. … und alleine die Katholiken haben den wahren Gott
für sich gepachtet. Hat sich Gott in Jesus Christus nun offenbart oder nicht?
Franco hat lediglich Hitlers Fehler nicht kopiert Keineswegs hat die spanische Verfassung die katholische
Lehre vorbildlich umgesetzt – oder präziser formuliert: wenn sie es getan hat, dann nicht absichtlich.
Das es zu einer engen Zusammenarbeit von Kirche und Staat im Rahmen des sogenannten nacional-catolicismo
kam, war pure Strategie des Generals, dem klar dem rasch klar wurde, das sich seine Diktatur nicht whalten
könnte, wenn es nicht gelänge die Kirche zu integrieren. Er nahm also den Glauben in Kauf – als das
kleinere Übel. Hitler hat sich strategisch anders aufgestellt, nach dem er sah, das das Konkordat die
kirchlichen Kräfte nicht wie gewünscht einbinde. Kalt und nüchtern betrachtet hat er sich unklüger
aufgestellt. Pater Schmidbergers Sichtweise kann man getrost historisierend-subversiv nennen. Nach dem
Motto: Wer die katholische Kirche stützt, darf gern mal ein paar Tausend Leute hinrichten lassen. Einmal
mehr demonstriert ein Mitglied des „inner circle“ der Bruderschaft die positive Grundhaltung gegenüber
rechtsradikalen Figuren und Systemen der europäischen Vergangenheit. When will they ever learn? Arme
Tradition!
@Kurt K: wieso soll das alles ein Versagen gewesen sein? ich möchte mir nicht anmaßen das zu beurteilen.
Und ich glaube nicht, dass Sie von Geschichte mehr Ahnung haben als ich, also lasse ich mir Ihr Urteil
darüber auch nicht gefallen. Wenn wir ein christliches Regime hätten, dann wären so leidige Themen
wie Abtreibung und Homo-Ehe endlich einmal vom Tisch. Das geht mir allmählich auf den Geist. Es gäbe
mehr soziale Gerechtigkeit und mehr Verständnis und Fürsorge für die Schwachen und Alten. Es würde
nicht so viel über das dumme Geld debattiert, es würde überhaupt keine dummen und überflüssigen Parteistreitereien
mehr geben. Und das würde ich sehr begrüßen. Der Wirtschaft würde es bestimmt auch nicht schlechter
gehen.
#28 Hoffnung 19:01:06 | Sonntag, 25. November 2007
Irrtum Pater Schmidberger hat wohl recht wenn er Zusammenfassend erklärt: „die Folgewirkungen der vom
Zweiten Vatikanum proklamierten Religionsfreiheit: • Sie leugnet Gottes allumfassende Herrscherrechte.
• Sie entthront unseren Herrn Jesus Christus als König der Gesellschaft. • Sie stellt die Kirche
auf dieselbe Stufe mit den falschen Religionen. • Sie bewirkt die Entchristlichung der Gesellschaft.
• Sie führt die Menschen zur religiösen Gleichgültigkeit. • Sie begünstigt nicht die Bekehrung
der Seelen zur wahren Religion, sondern eher ihr Verbleiben in den falschen Religionen.“ Nur sein Resüme
zeigt die falsche Richtung an: „Als praktische Beispiele nennt Pater Schmidberger den Glaubensabfall in
den früher katholischen Staaten Italien und Spanien sowie den Massenabfall der „Gläubigen“ (eigentlich
der in die Irre geführten) in Südamerika, die in Scharen zu protestantischen Freikirchen überlaufen:
„Der Schaden für die Sache Gottes und das ewige Heil der Seelen könnte nicht größer sein.““ Es ist
ja gar kein Schaden entstanden, da die Irrgläubigen (katholiken) sich selbst widersprechen und zersetzen,
haben sich viele Katholiken auf Christus besonnen und sind zu Freikirchen konvertiert. Gleichsam Off.
18. 4 „ Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Geh aus ihr hinaus, mein Volk,damit ihr nicht
ihrer teilhaft werdet und damit ihr nicht empfangt von Ihren Plagen.“ Daher muß es heißen: „Der Nutzen
für die Sache Gottes und das ewige Heil der Seelen könnte nicht größer sein
Der Sieg, Matt2? sondern weil ich davon überzeugt bin, dass sie uns geistig nichts entgegenzusetzen haben
und uns Gott den Sieg verheissen wird. Sie unterschlagen ständig, dass die Christen in Europa etwa 1000
Jahre lang den vollständigen „Sieg“ in Händen hielten – und versagt haben, eine freundliche Gesellschaft
nach ihrer „Güte“ zu errichten.
#25 Gallowglas 18:44:26 | Sonntag, 25. November 2007
@timpressum Da sehen wir, was die Katholiban wollen: Eine Diktatur! Die Strukturen sind dieselben wie
die, die die Islamisten möchten. Nur der Glaube ist ein anderer! Nichtmal das wirklich … nur die Namen
sind andere …