Zweites Vatikanum
Der Gottesstaat ist gut für’s Seelenheil
Die Verfassung Spaniens unter General Francisco Franco kam dem katholischen Staatsideal viel näher als der gegenwärtig allgemein praktizierte staatliche Atheismus.
Eröffnung eines neuen Priorates in Hamburg Mitte Oktober, rechts: Pater Franz Schmidberger
Eröffnung eines neuen Priorates in Hamburg Mitte Oktober, rechts: Pater Franz Schmidberger
© Piusbruderschaft
(kreuz.net) Die Ablehnung der Religionsfreiheit bedeute nicht, daß man Menschen zwingt, katholisch zu werden.

Das erklärt der deutsche Distriktsobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger, im jüngsten Vorwort des monatlich erscheinenden ‘Mitteilungsblatts’ seiner Gemeinschaft.

Der Pater unterscheidet eine radikale und eine gemäßigte Religionsfreiheit.

Die radikale Religionsfreiheit besage, daß der Mensch jeder beliebigen Religion anhangen und nach seiner eigenen Facon selig werden könne. Das lehne „selbst“ das Zweite Vatikanum ab – so Pater Schmidberger.

Pater Schmidberger im Gespräch mit Gläubigen
Pater Schmidberger im Gespräch mit Gläubigen
© Piusbruderschaft
Die gemäßigte Religionsfreiheit betrifft das Verhältnis des Staates zur Religion. In diesem Bereich behauptet das Zweite Vatikanum, daß der Mensch ein Recht auf Religionsfreiheit besitze.

Pater Schmidberger stellt klar, daß der Mensch vom Staat nicht zum Glauben gezwungen werden kann: „Umso mehr, als die Annahme einer Religion ein innerer Verstandes- und Willensakt ist und damit überhaupt nicht erzwungen werden kann.“

Falsch liege das Zweite Vatikanumm, wenn es sagt, daß der Staat niemanden am öffentlichen Bekenntnis einer Religion hindern dürfe – so Schmidberger: Der Staat müsse nicht jede Religion – ob wahr oder falsch – öffentlich wirken lassen:

„Die so verstandene Religionsfreiheit ist nichts anderes als eine religiöse Indifferenz des Staates.“

Für den Distriktsoberen ist das die Ausrufung des staatlichen Atheismus oder wenigstens des Agnostizismus.

Pater Schmidberger zitiert mehrere vorkonziliare Dokumente des Lehramts, die diese Religionsfreiheit verurteilen.

Die Verfassung Spaniens unter General Francisco Franco († 1975) habe die katholische Lehre vorbildlich umgesetzt.

Pater Schmidberger zitiert aus dem sechsten Artikel dieser Verfassung:

„Bekenntnis und Ausübung der katholischen Religion, welche die Religion des spanischen Staates ist, genießen offiziellen Schutz. Niemand darf wegen seines religiösen Glaubens oder der privaten Ausübung seines Kultes beunruhigt werden. Es sind keine anderen äußeren Zeremonien oder Kundgebungen erlaubt als die der Staatsreligion.“

Zusammenfassend erklärt Pater Schmidberger die Folgewirkungen der vom Zweiten Vatikanum proklamierten Religionsfreiheit:

• Sie leugnet Gottes allumfassende Herrscherrechte.
• Sie entthront unseren Herrn Jesus Christus als König der Gesellschaft.
• Sie stellt die Kirche auf dieselbe Stufe mit den falschen Religionen.
• Sie bewirkt die Entchristlichung der Gesellschaft.
• Sie führt die Menschen zur religiösen Gleichgültigkeit.
• Sie begünstigt nicht die Bekehrung der Seelen zur wahren Religion, sondern eher ihr Verbleiben in den falschen Religionen.


Als praktische Beispiele nennt Pater Schmidberger den Glaubensabfall in den früher katholischen Staaten Italien und Spanien sowie den Massenabfall der Gläubigen in Südamerika, die in Scharen zu protestantischen Freikirchen überlaufen:

„Der Schaden für die Sache Gottes und das ewige Heil der Seelen könnte nicht größer sein.“
      
124 Lesermeinungen
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#125   methusalix †   18:11:43 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Haben Sie es immer noch nicht begriffen?
Denn die Entlassung des Chefredakteurs würde ja sofort als Zensurmaßnahme etc von anderen Medien und Privatpersonen (vermutlich auch von Ihnen) scharf kritisiert.
Die römisch katholische Kirche ist ein Tendenzbetrieb;(noch dazu einer, in dem der alleroberste Chef das absolute sagen als Gesetzgeber, Richter und Gerichtsvollzieher hat. So eine Machtfülle finden Sie sonst nur noch bei sinistren Diktatoren und in Despotien wie eben China.) als solcher entscheidet der Inhaber über den Chefredakteur. Wenn ihm die Schreibe des Chefredakteurs nicht passt, dann fliegt der eben. So einfach ist das.
Zensur, wie sie hier immer behauptet wird, ist etwas anderes. Wenn zum Beispiel ein Gottesstaat wie der Iran, oder ein nicht ganz so liberaler Staat wie der Sudan, um es mal euphemistisch auszudrücken, missliebige Meinungen VÖLLIG UNTERDRÜCKT.
Da aber in Deutschland katholische Meinungen, auch erzreaktionäre und stockkonservative Meinungen, wie die von Mixa, Meisner, Laun und Co NICHT unterdrückt werden, findet eine Zensur eben NICHT STATT. Wir dürfen auf die nächste nicht-Zensur eines Mixa-Wortes schon alle gespannt sein. Jüngst hat er sich wieder als glühender Frauenfeind decouvriert.
PS: Dass Meisner und Konsorten allerdings Ihre frauen- und kinderfeindlichen Angriffe nicht unwidersprochen absondern dürfen, daran müssen Sie, Vineta und Sie Benedikt sich gewöhnen, das ist genau so Bestandteil der öffentlichen Debatte wie meine Stellung hier als virtueller „Kinderschlächter“.
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#124   Benedikt   14:19:58 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ methusalix
Wer die absolute Macht hat, hat auch die absolute Verantwortung. Es ist zwar rührend, wie Sie den Papst in Schutz nehmen, dass er es nicht beeinflussen konnte, aber völlig unsinnig. Ein Federstrich des Papstes und der Chefredakteur ist weg.
Richtig, und an diesem Beispiel können Sie dann schön den Unterschied zwischen Theorie und Praxis der Machtausübung nachvollziehen. Denn die Entlassung des Chefredakteurs würde ja sofort als Zensurmaßnahme etc von anderen Medien und Privatpersonen (vermutlich auch von Ihnen) scharf kritisiert. Bevor amn solches in Kauf nimmt fragt man sich also lieber drei Mal, ob es wirklich nötig ist.
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#123   methusalix †   07:18:33 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Das Gegenteil der Meinungsfreiheit ohne Zensur, wie sie hier praktiziert wird …
… können Sie in Diktaturen und Despotien erleben, also dort, wo Sie bei Veröffentlichung einer missliebigen Ansicht (wenn Sie sie überhaupt in die Öffentlichkeit bringen können) mit schlimmerem rechnen müssen, als von den grossen Publikationen missachtet zu werden. In China zum Beispiel.
So wie ich nicht verlangen kann, dass meine Meinung an prominenter Stelle im L’Osservatore Romano gedruckt wird, können Sie nicht verlangen, dass Ihre Ansichten gross in Zeitungen gedruckt werden, die mit Ihrem Weltbild nicht überein stimmen (man nennt das Tendenzbetrieb und die römisch-katholische Kirche ist einer).
Und Ihr Weltbild scheint mir doch ein ziemlich abstruses zu sein, wenn Sie ernsthaft die Meinungsfreiheit in D, A oder CH in Frage stellen wollen, oder eine Zensur sehen wollen. Allerdings sollten so reaktionäre Blätter wie die Tagespost oder die Publikationen von Frau Meves und Frau Kuby, die doch einen grossen Leserkreis erfassen, Ihren Intentionen entsprechen. Sie sehen also, dass man druchaus eine Meinung unter den Menschen WEIT verbreiten kann, auch wenn sie den Ansichten der „68er Meinungsdikatoren“ diametral entgegen steht. Dass nicht jeder diesen Quatsch hören will, steht auf einem anderen Blatt. So wie es keine Zensur gibt, gibt es auch keinen Zwang sich Ihre stockkonservativen Ergüsse ständig zu Gemüte führen zu müssen.
Beleidigungen allerdings, fallen NICHT unter die Meinungsfreiheit; wobei darüber, was beleidigend ist, im Zweifelsfall ein Gericht entscheidet.
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#122   Vineta   01:26:45 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ methobelix und seine freiheitlich verfaßte Demokratie Teil III
1) Was soll Ihr dauerndes Gerede , eine Zensur fände nicht statt, ich könnte mich ja hier frei äußern? Bei kreuz.net bisher, d.h. 77mal, ja!!!Bei anderen Zeitungen verschwindet der größte Teil aller Meinungsbeiträge im Orkus, und man frägt sich, wieso die sog. Administratoren abends noch in den Spiegel schauen können, wenn sie tagsüber alles Qualifizierte aussondern und fast nur konformistischen Schwachsinn veröffentlichen lassen. Alle auflagestarken Zeitungen gehören der SPD oder Union oder sind linkschaotischen Gruppen hörig. Wo UNABHÄNGIG drauf steht, ist Abhängigkeit drin. Der Unterschied zwischen der heutigen Presse und dem Völkischen Beoachter ist ???
2)Für Ihre Sektlaune beim Einschätzen der Meinungsfreiheit gibt es genau drei Erklärungen:
a)So ein brav angepaßter Musterknabe wie Sie, der im vorauseilenden Gehorsam hier sogar falsch schreibt, kann einfach nicht mitbekommen, was faul ist im Staate „Dänemark“.(Aber man soll die Hoffnung bei solchen Leuten nicht ganz aufgeben, wenn sie doch immerhin erkennen, daß das Sich-Drücken um nen Federstrich Feigheit ist).
b) Sie sind ein Konformist aus Berechnung, da Sie zu den Profiteuren dieses Systems gehören.
c) Sie wissen sehr wohl Bescheid über die Pseudomeinungsfreiheit und treten genau deshalb hier nur als der dumme August auf.
3) Ihr Eingehen auf das Keulen bzw. die Keulen über unseren Köpfen, mit der Friedhofsruhe verordnet wird, ist so was von abwegig! Zu solchen alles mißdeutenden Kaspereien schweigt man besser.
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#121   Graf von Galen   23:13:43 | Montag, 3. Dezember 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Benedikt
Na, wenn das als Erziehung gilt, dann ist ja alles in Butter. Da es auch Religionsunterricht an den Schulen gibt und Sendeplätze für die Kirchen im Fernsehen, erzieht der Staat ja im Sinne der katholischen Religion mit.
Wenn Sie den z.Zt. in deutschen Schulen erteilten
Religionsunterricht für katholisch halten, ist Ihnen
wohl wirklich nicht mehr zu helfen.
Solche Auffassungen nutzen nichts, wenn man in weitgehend areligiösen Gemeinschaften lebt. Soll ich mich jetzt mein ganzes Leben einen religiösen Staat fordern
Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Man muß immer
das Ideal anstreben, selbst wenn es klar ist, daß dieses
b.a.w. nicht zu erreichen ist. So muß man sich immer
bemühen ein sündenfreies Leben zu führen, auch wenn
klar ist, daß man dies niemals hier auf Erden erreichen
wird.
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#120   obelix †   19:43:05 | Montag, 3. Dezember 2007
@Vineta @Benedikt
Aber sie empfinden bei dieser Politik das unnötige Leiden von Millionen nicht so, als ob es das eigene wäre, und es überkommt sie kein unbeschreiblicher Zorn über Politiker, die das kalt läßt, …
Die zuständigen Kommunalpolitiker haben meinen Zorn schon zu spüren bekommen. Siehe oben.
… weil sie wie meistens damit beschäftigt sind, die Steuergelder zu verpulvern für –-man merkt, Sie ahnen’s nicht, wissen ‘s nicht und wollen es lieber nicht wissen.
Deswegen bin ich da sehr aktiv. Wie ich schon schrieb, sehr zum Ärger der Kommunalpolitik, die ein Olympiastadion bauen wollten.
@Benedikt
Der Past hat in der römisch-katholischen Kirche, die ja eine absolutistisch verfasste Monarchie ist mit hierarchischer Gliederung, den absoluten Primat.
Wer die absolute Macht hat, hat auch die absolute Verantwortung. Es ist zwar rührend, wie Sie den Papst in Schutz nehmen, dass er es nicht beeinflussen konnte, aber völlig unsinnig. Ein Federstrich des Papstes und der Chefredakteur ist weg.
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#119   methusalix †   19:39:32 | Montag, 3. Dezember 2007
@Vineta
Vineta: @methusalix u. seine freiheitlich verfaßte Demokratie Teil II
4) Musterknaben dieser „freiheitlich verfaßten Demokratie“ wie Sie wünschen sich insgeheim mehr Palliativmedizin …
Nein! Nicht insgeheim! Das ist eine Forderung die von mir sehr lautstark vertreten wird (sehr zum Ärger einiger Kommunalpolitiker hier in der Gegend, die das Geld für eine Palliativstation viel lieber in ein weithin sichtbares Prestige-Projekt, eine grosse Sporthalle zum Beispiel, stecken würden).
… und sprechen auch schon mal leisetreterisch die Rückständigkeit bei der Schmerztherapie an.
Gar nicht leisetreterisch! Die Ärzte haben bei der Gabe von hochwirksamen Betäubungsmitteln Angst, dass sie von konservativen Politikern, Staatsanwälten und Polizeibeamten kriminalisiert werden, wenn sie einem Todkranken auch nur eine Milligramm zuviel Morphinsulfat oder Buprenorphin geben. Deswegen haben so viele Menschen in Deutschland und Österreich Angst vor dem Sterben und wollen in die Schweiz zu Dignitas fahren. In England und Dänemark zum Beispiel, werden pro Kopf der Bevölkerung (die Morbiditätsrate ist dort vergleichbar hoch) um den Faktor zwanzig mehr BTM-pflichtige Substanzen verwendet, ohne dass Krebskranke und Schmerzpatienten rumlaufen wie die Zombies.
Deutschland und Österreich sind in der Schmerztherapie auf dem Stand von ENTWICKLUNGSLÄNDERN!
Das gehört dringend geändert, um dem Wunsch nach Sterbehilfe den Wind aus den Segeln zu nehmen!!!
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#118   Benedikt   14:17:07 | Montag, 3. Dezember 2007
@ obelix
Sollte das nicht so sein, wäre der Papst ein Idiot.Und das ist er ganz bestimmt NICHT!
Der Papst kann sich nciht um alles kümmern. Es gab jedenfalls in der Historie etliche Konflikte zwischen Papsst und Osservatore Romano. Das Zweite Vatikanum kündigte der Osservatore in irgendeinem Nebensatz an. In den 80ern gab es Konflikte mit JP II. bezüglich der Vorgänge in Polen. Obgleich das natürlich eine Vatikanzeitung ist, ist der Papst dort nicht Chefredakteur. Eine gewisse inhaltliche Freiheit ist daher sicher gegeben, vor allem dann, wenn Päpste erst kurz regieren und daher kaum Einfluss auf die Personalpolitik ausüben konnten.
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#117   Vineta   01:41:09 | Montag, 3. Dezember 2007
@methusalix u. seine freiheitlich verfaßte Demokratie Teil II
1) Wegen einer versehentlich entstandenen Textlücke hier nochmals der erste Absatz:
Sie schreiben gegen einen Buhmann an, den Sie zuvor selbst aufgebaut haben. Als ob Sie das nicht selber wüßten: Nicht im entferntesten besteht eine Chance, daß diese BRD zu einem kath. erzreaktionären Gottesstaat mutiert ( der übrigens mit einem islamischen überhaupt nicht vergleichbar wäre , insofern ja auf Abwege geratende Politiker immer wieder mit dem NT zurechtgewiesen und korrigiert werden könnten, nicht so aber mit dem Koran, wodurch sie sich eher bestätigt sähen.)
4) Musterknaben dieser „freiheitlich verfaßten Demokratie“ wie Sie wünschen sich insgeheim mehr Palliativmedizin und sprechen auch schon mal leisetreterisch die Rückständigkeit bei der Schmerztherapie an. Aber sie empfinden bei dieser Politik das unnötige Leiden von Millionen nicht so, als ob es das eigene wäre, und es überkommt sie kein unbeschreiblicher Zorn über Politiker, die das kalt läßt, weil sie wie meistens damit beschäftigt sind, die Steuergelder zu verpulvern für –-man merkt, Sie ahnen’s nicht, wissen ‘s nicht und wollen es lieber nicht wissen.
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#116   obelix †   01:37:02 | Montag, 3. Dezember 2007
@Benedikt
Benedikt: @ obelix
>>Mit Verlaub, im L’Osservatore Romano steht auch nur, was dem Papst gefällt.<<
Glauben Sie.
Sollte das nicht so sein, wäre der Papst ein Idiot.Und das ist er ganz bestimmt NICHT!
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#115   Benedikt   01:30:45 | Montag, 3. Dezember 2007
@ obelix
Mit Verlaub, im L’Osservatore Romano steht auch nur, was dem Papst gefällt.
Glauben Sie.
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#114   obelix †   01:19:31 | Montag, 3. Dezember 2007
@Vineta
2)… daß z.B. folg. Meinung tabuisiert, ja zensiert wird: „ Deutsche Soldaten dürfen – 2 Mrd. Euro wurden dafür bisher verbraten – …
Wieso zensiert? Sie haben Sie doch veröffentlicht und NIEMAND wird Sie dafür belangen.
Eine Zensur findet NICHT statt.
Sie dürfen sich auch an ein vielfrequentiertes Eck in jeder beliebigen Stadt stellen und den Satz laut hörbar aufsagen bis Sie heiser sind. Wo ist Ihr Problem? Dass Sie den Satz nicht in der FAZ lesen? Mit Verlaub, im L’Osservatore Romano steht auch nur, was dem Papst gefällt.
3)Nach Vorgabe eines Musterknaben wie Sie muß jeder Deutsche täglich Gott dafür danken, …
Dieser Dank gehört in mein tägliches Abendgebet. Neben anderen Dingen, die ich mit dem Chef zu besprechen habe.
auch wenn er täglich von einer anderen Gruppe, die den Staat als Beute betrachtet, geknebelt und von ihren Keulen niedergestreckt wird: von der Rechtschreibreformkeule, …
Wenn Sie die deutsche Orthografie nicht beherrschen, sollten Sie lernen, anstatt hier zu jammern.
Rassismuskeule, …
Sie beklagen sich, dass Sie nicht rassitischen Schwachsinn verbreiten dürfen? Mir kommen die Tränen!
Antiislamkeule, …
Was soll das sein? Dönerboykott? Bin ich dagegen! Mein Hauslieferant bestückt den Spiess noch eigenhändig und vor den Kunden. Lecker!
Antisemitismuskeule, Nazikeule, Homophobiekeule, Toleranz-und Antidiskriminierungskeule …
Die scheinen Sie alle aus kreuz.net gut zu kennen; kein Wunder, bei dem was hier so veröffentlicht wird!
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#113   methusalix †   01:13:18 | Montag, 3. Dezember 2007
@Vineta Hallo Bokrug! Hätte Sie beinahe übersehen!
Vineta: @methusalix und seine freiheitlich verfaßte Demokratie
1)Sie schreiben gegen einen Buhmann an, den Sie selbst aufgebaut haben.
Nein! Kreuz.net hat die Frage nach dem Gottesstaat gestellt.
Nicht im entferntesten besteht eine Chance, daß diese BRD zu einem kath. erzkonservativen Gottesstaat mutiert
Das halte ich, in diesem Ausmass, auch nicht für möglich.
Allerdings halte ich es für möglich, weil schon geschehen, dass konservative Politiker die Forderungen von Kirchenfürsten aufnehmen und auch durchsetzten. Beispiel: Als die Fristenregelung in den §§ 218 StGB eingeführt wurde, bestanden die Bischöfe auf der Zwangsberatung, die auch, per BVG-Urteil, eingefügt wurde. Als die Zwangsberatung dann etabliert war, liessen die katholischen Bischöfe auf einen Ukas aus Rom hin, die Frauen, die Hilfe in der Not suchten, schmählich im Stich. Zweites Beispiel: Das Verbot der Stammzellenforschung hat dazu geführt, dass die Fortschritte auf diesem Gebiet, die dazu führen dass keine Embryonen mehr verwendet werden müssen, nicht in Deutschland erreicht wurden.
Und dagegen schreibe ich an.
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#112   Vineta   19:10:36 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@methusalix und seine freiheitlich verfaßte Demokratie
1)Sie schreiben gegen einen Buhmann an, den Sie selbst aufgebaut haben. Nicht im entferntesten besteht eine Chance, daß diese BRD zu einem kath. erzkonservativen Gottesstaat mutiert ( der übrigens mit einem islamischen „Abwege geratende Politiker immer wieder mit dem NT zurechtgewiesen und korrigiert werden könnten, nicht so aber mit dem Koran, wodurch sie sich eher bestätigt sähen).
2) Was sind Sie doch für ein Musterknabe dieser „freiheitlich verfaßten Demokratie“. Mit Ihrem „ Das IST so“ verhalten Sie sich politisch korrekt, sehr wohl wissend, daß z.B. folg. Meinung tabuisiert, ja zensiert wird: „ Deutsche Soldaten dürfen – 2 Mrd. Euro wurden dafür bisher verbraten – am Hindukusch die Islamisten bekämpfen, während letztere hierzulande unter hohen Kosten nur beobachtet werden, wie sie die Scharia etablieren und beliebig viel Zuwachs rekrutieren.“
3) Nach Vorgabe eines Musterknaben wie Sie muß jeder Deutsche täglich Gott dafür danken, daß er in dieser „freiheitlich verfaßten Demokratie“ besser und freier lebt als je, auch wenn er täglich von einer anderen Gruppe, die den Staat als Beute betrachtet, geknebelt und von ihren Keulen niedergestreckt wird: von der Rechtschreibreformkeule, Rassismuskeule, Antiislamkeule, Antisemitismuskeule, Nazikeule, Homophobiekeule, Toleranz-und Antidiskriminierungskeule usw., auch wenn er bloß ganz sachlich argumentierend das Ansinnen so mancher Gruppe enttarnt als dreist, unwissenschaftlich, gemeinwohlschädlich usw.
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#111   methusalix †   15:54:32 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta
3) Bei Ihrer Schreibe drängt sich einem der Eindruck auf: Sie selbst gehören einer dieser Gruppen an, die von diesem Treiben profitiert zum Schaden von Gemeinwohl, Volk und Land.
Nein, ich bin kein Terrorist und auch kein Extremist. Das überlasse ich anderen. Ich bin nur gegen den Übereifer des Hau-drauf-Katholizismus, der sich in einem katholischen Gottesstaat aufs übelste manifestiert, der mit Mitteln des Strafrechts versucht die katholischen Moralvorstellungen zu erzwingen, indem er sich den katholischen Blick, ALLES (aber auch wirklich alles, sogar die Handtasche eines TeleTubbies) sub ratione peccatis zu sehen, zu eigen macht.
Und die dabei auch einem noch spöttisch zuruft: „ Gewöhnt euch mal schön daran, daß ihr uns nicht fernhalten könnt von den Schalthebeln der Macht. Dabei könnt ihr mal sehen, was die Demokratie für Unheil anrichtet“ ( So, und das waren nun zwei Sätze von Ihnen!)
Also das mit dem Unheil der Demokratie war ironisch gemeint. Oder betrachten Sie Stoiber den Stammler etwa als Leuchte der Staatsführung?
Dass Demokraten an den Schalthebeln der Macht sitzen, mag für Sie bedauerlich sein. Für die meisten Menschen im Land ist es das nicht. Ändern können Sie das (vielleicht) nur mit den Methoden der islamistischen Terroristen und Gewalttäter. Und da sei Gott vor.
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#110   obelix †   15:50:56 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta
2) Die Sorge jedenfalls treibt Sie nicht um, wie leicht besagte Institutionen unterminiert, manipuliert , für schäbige Zwecke ausgenutzt, mißbraucht werden können …
Ein Sondereinsatzkommando kann missbraucht werden? Oder der oberste Kassationshof? Vielleicht weil er der katholischen Wunschmoral nicht durch entsprechende Urteile die Geltung verschafft, die sich Meisner, Mixa, Laun und Co wünschen? Das ist nur demokratisch. Mir passt die derzeitige Fassung des §§ 218 StGB auch nicht und ich muss damit leben. Ebenso muss ich mit unserer krankhaften Angst vor Betäubungsmitteln in der Intensiv- und Schmerztherapie leben (die der Grund für den Ruf nach Zulassung der aktiven Sterbehilfe ist).
… und zusehends zu Spielbällen staatsgefährdender, ja staatszerstörerischer Gruppen werden. Offenbar eher die Freude darüber!
Ganz und gar nicht! Ich würde mir wünschen, dass wir so viele Palliativmediziner, -Stationen, -Personal und Einrichtungen für Pflege Sterbender zu Hause hätte, dass niemand auf die Idee kommen müsste, ein höchstrichterliches Urteil zur Sterbehilfe zu erzwingen, wie es jetzt vorbereitet wird. Aber so lange unser Verbrauch an starken Schmerzmitteln um zwei Zehnerpotenzen unter dem von anderen zivilisierten Ländern liegt und man die Palliativstationen suchen muss, wie die Nadel im Heuhaufen, sehe ich dazu keine Chance. Nein, ich habe KEINE Freude daran, dass die Legislative keine vernünftige Regelung des BTM hinbekommt (zu beobachten am Gezerre um die Herointherapie).
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#109   methusalix †   15:46:08 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta
Vineta: @methusobelix ohne Maske
1)Sobald Sie sich ein bißchen provoziert fühlen, … stimmen ein Loblied auf sie an …
Kann ich verstehen, dass Sie meine Anerkennung für die Demokratie anekelt. Schliesslich ist ein Gottesstaat, wie Sie Ihn hier propagieren, alles andere als eine freiheitlich verfasste Demokratie. Ein blick nach Teheran und Riad genügt.
… und üben sich in deren PC-Sprachregelungen wie „ Die Islamisten werden selbstverständlich alle von SEKs eingesammelt“-
Schon vergessen? Das IST so bei uns.
Wer etwas gegen haarsträubende Ziele einer Gruppe hat, ist selbstverständlich ein Rassist“ usw…
Kommt drauf an, welche Gruppe Sie meinen. Gleichgeschlechtlich Liebende wollen lieben dürfen wie jeder andere auch. Wenn Sie das als „haarsträubendes Ziel“ einordnen haben Sie ein Problem, das Sie nicht werden lösen können. Ich sehe den erzreaktionären katholischen Gottesstaat als haarsträubendes Ziel an und schreibe dagegen an. Wir beide sehen -hoffentlich- (bei einigen hoch geschätzten Mitdiskutanten bin ich mir da absolut nicht sicher) die Ziele der NPD und Kumpane als haarsträubend an.
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#108   Vineta   12:29:36 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@methusobelix ohne Maske
1) Sobald Sie sich ein bißchen provoziert fühlen, verstecken Sie sich schnell hinter den demokratischen Institutionen wie Mehrparteienparlament, Grundgesetz, Verfassungsschutz usw., stimmen ein Loblied auf sie an und üben sich in deren PC-Sprachregelungen wie „ Die Islamisten werden selbstverständlich alle von SEKs eingesammelt“- Wer etwas gegen haarsträubende Ziele einer Gruppe hat, ist selbstverständlich ein Rassist“ usw.
2) Die Sorge jedenfalls treibt Sie nicht um, wie leicht besagte Institutionen unterminiert, manipuliert , für schäbige Zwecke ausgenutzt, mißbraucht werden können und zusehends zu Spielbällen staatsgefährdender, ja staatszerstörerischer Gruppen werden. Offenbar eher die Freude darüber!
3) Bei Ihrer Schreibe drängt sich einem der Eindruck auf: Sie selbst gehören einer dieser Gruppen an, die von diesem Treiben profitiert zum Schaden von Gemeinwohl, Volk und Land. Und die dabei auch einem noch spöttisch zuruft: „ Gewöhnt euch mal schön daran, daß ihr uns nicht fernhalten könnt von den Schalthebeln der Macht. Dabei könnt ihr mal sehen, was die Demokratie für Unheil anrichtet“ ( So, und das waren nun zwei Sätze von Ihnen!)
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#107   obelix †   01:39:58 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta
… einfach jeden außer -braucht man das etwa nicht detailliert begründen?- (nein, macht unser Wahlgesetz) … Sozialisten … (kommt drauf an, wen Sie als Sozialisten bezeichnen. Willy Brandt war keiner, Erich Honecker schon) … und NPDler … (zugegeben ein Problem, aber oft ein katholisches, wie man hier sehen kann) … an politische Entscheidungen ranlassen wollen, …
2)wenn Sie vernünftigen, verantwortlich
denkenden und handelnden Christen, … NEIN! Wie käme ich dazu Helmut Schmidt die Kanzlerschaft verweigern zu wollen? Oder Adenauer.
3)wenn Sie aber – ????- in einer unerwarteten und plötzlichen Anwandlung den Bischöfen das Recht zubilligen, dieses Land zu regieren, … Na wenn sich einer zur Wahl stellt und gewählt wird, warum nicht? Nicht nach mir, aber nach unserem Wahlgesetz darf er das. Fragt sich nur ob der Papst ihm das erlaubt.
… obwohl doch Ihr ganzer Auftritt bei kreuz.net …
Die Herren werden meine Widerworte verkraften müssen, so wie ich die Absonderungen von Laun, Meisner und Mixa abkönnen muss. FREIHEIT ist auch ein Verdienst der Demokratie, aber ein Schimpfwort in der Kirche. (Freiheit für Sie Vineta, für die alten Männer der Hierarchie und für mich, so schlimm das für Sie sein mag, aber wem es am Herd zu heiss ist, der soll aus der Küche verschwinden)
-machen wir weiter? ;-)
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#106   methusalix †   01:30:37 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Vineta
1) wenn Sie gerne jeden ( also z.B. orthodoxe Juden, … was, um Jahwes Willen, haben Sie gegen Juden im Bundestag?
… Islamisten, … werden im allgemeinen vom Verfassungsschutz unter Kuratel gestellt und sitzen weder im Bundestag noch in unserem Kassationshof; (und wurden bisher von SEKs eingesammelt bevor was passierte)
… Legastheniker … Sie meinen einen wie Stoiber? Da haben Sie Recht; der hätte nie MP werden dürfen. Da können Sie sehen was die Demokratie für Unheil anrichten kann!
… CSD-Aktivisten, … Die auch nicht? Dabei sind das doch meistens ganz sanfte Typen. Aber im Ernst Vineta, es wird sehr schwer, die aus der Legislative, Judikative oder Exekutive fern zu halten. Gewöhnen Sie sich einfach dran; so wie Sie sich dran gewöhnen mussten, dass die katholischen Hierarchie nicht mehr ganz so einfach jemanden verheizen darf.
… Sintis, … Rassistin sind Sie auch noch? Jetzt wird’s eng für Sie Vineta!
… Pädophile, Polygamisten Scientologen usf… Wenn die alle einschlägig vorbestraft sind, wählt sie sowieso keiner mehr; keine Angst Vineta. Die müssen sie nur vor den Haifisch-Kapitalisten haben, weil die alles…
(ja auch die Sexualität; die Sexschwemme haben wir NICHT dem Liberalismus sondern dem Kapitalismus zu verdanken, der Sex verkauft und damit Geld scheffelt; aber Kapitalismus war ja noch nie ein Problem für die Klerisei. Der Papst hat ja gerade eine Sozialenzyklika hintan gestellt. Ist ihm nicht so wichtig)
…zur Ware machen.
Wollen Sie wirklich weiter machen? OK
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#105   Vineta   19:53:59 | Samstag, 1. Dezember 2007
@methusalix: Tja, wie ernst sind Sie denn zu nehmen,
1) wenn Sie gerne jeden ( also z.B. orthodoxe Juden, Islamisten, Legastheniker ,CSD-Aktivisten, Sintis, Pädophile,Polygamisten Scientologen usf., einfach jeden außer -braucht man das etwa nicht detalliert begründen?-Sozialisten und NPDler) an politische Entscheidungen ranlassen wollen, der sich pro forma und zur Beruhigung hinter der Begriffsfetischkiste GG versteckt, in die jeder Bedeutungen hineinstopft oder herausliest, wie es ihm in den Kram paßt?
2) wenn Sie vernünftigen, verantwortlich denkenden und handelnden Christen, die sich nicht bloß zum Schein hinter dem C verstecken, sondern ernsthaft an Christus orientieren, dem größten Lehrer aller Zeiten und an seiner, der erhabensten Lehre aller Zeiten, das Recht auf politische Einflußnahme verweigern (wollen).
3) wenn Sie aber – ????- in einer unerwarteten und plötzlichen Anwandlung den Bischöfen das Recht zubilligen, dieses Land zu regieren, obwohl doch Ihr ganzer Auftritt bei kreuz.net bisher eine einzige Kampagne gegen den Einfluß der Klerisei ist nach dem Motto: Die Herren von der Klerisei versalzen uns den Brei!
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#104   obelix †   09:17:43 | Freitag, 30. November 2007
@Vineta Teil 2
2)Nirgendwo lebte es sich jemals freier und besser! Stimmt irgendwie! Nur halt auf Kosten unserer Zukunft und der der Kinder.
Dafür haben wir die Grünen. Die haben den Altparteien schon so Beine gemacht, dass die sich nicht einmal trauen, ein neues Atomkraftwerk zu planen. Dass alles noch viel besser sein könnte ist unbestritten, aber das würde ein katholische rGottesstaat auch nicht ändern; ganz im Gegenteil.
Hätte die englische Regierung in der Zeit von 1750-1800 auch 8 Mio. Abtreibungen mit Geld unterstützt …
Auch wenn Sie es in Ihrer katholischen Verblendung nicht wahr haben wollen, Schwangerschaftsunterbrechungen sind NICHT die Wurzel allen Übels. Legen Sie endlich Ihre schwarze katholische Brille ab und sehen Sie das ganze Bild. Zum Beispiel den von der Kirche nie wirksam kritisierten Kapitalismus mit seinen Auswüchsen.
3) … lieber mal einen Rosenkranz zu beten.
Kein Problem, wenn es nicht zwangsweise veranstaltet wird, was oft genug der Fall ist.
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#103   methusalix †   09:16:11 | Freitag, 30. November 2007
@Vineta Teil 1
Vineta: @methusobelix: Die andere Sicht der Dinge!
1)Ja, wer soll denn nun Ihrer Ansicht nach Deutschland regieren, …
Jeder, der im Rahmen unseres Grundgesetzes handelt. Dazu gehört auch die römisch-katholische Hierarchie. Nicht umsonst legt jeder Bischof vor Amtsantritt einen Amtseid auf unsere Verfassung ab. Dass er und seine Mitstreiter zur politischen Willensbildung beitragen MÜSSEN ist unbestritten; dass den alten Männern dabei der kalte Wind der freiheitlich verfassten Demokratie um die Ohren bläst auch.
… wenn Sie ein Gesetz fordern, das WEDER verantwortlich denkenden und handelnden Christen …
Wer soll das sein, wenn nicht die Katholiken dieses Landes?
… NOCH Scheinchristen, …
Damit meinen Sie wohl mich, weil ich Schwangerschaftsabbrüche nicht mit Zuchthaus oder schlimmer bestraft sehen will, sondern versuche, das Übel an der Wurzel zu packen und auszureissen?
… die im Widerspruch zum größten Lehrer und zur erhabensten Lehre aller Zeiten agieren …
Nein, Ihre spezielle „Lehre“ vom rechten Glaubenskrieger, der im angeblichen Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit sein soll gehört wirklich nicht dazu. Der Papst wirkt an unserer politischen Willensbildung NICHT mit. (Ausser an der Wahlurne; er ist ja Deutscher)
2)Nirgendwo lebte es sich jemals freier und besser! Stimmt irgendwie! Nur halt auf Kosten unserer Zukunft und der der Kinder.
ff
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#102   juergen   02:03:16 | Freitag, 30. November 2007
spinnt
Schmidtberger spinnt!
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#101   Vineta   01:54:11 | Freitag, 30. November 2007
@methusobelix: Die andere Sicht der Dinge!
1) Ja, wer soll denn nun Ihrer Ansicht nach Deutschland regieren, wenn Sie ein Gesetz fordern, das WEDER verantwortlich denkenden und handelnden Christen NOCH Scheinchristen, die im Widerspruch zum größten Lehrer und zur erhabensten Lehre aller Zeiten agieren NOCH Kummunisten und Sozialisten NOCH Nazis (die man aber erst aus der Erde ausbuddeln müßte, Sie meinen wohl REPse, DVUler,NPDler…) die politische Mitwirkung im Land erlaubt?
2) Nirgendwo lebte es sich jemals freier und besser! Stimmt irgendwie! Nur halt auf Kosten unserer Zukunft und der der Kinder. Hätte die englische Regierung in der Zeit von 1750-1800 auch 8 Mio. Abtreibungen mit Geld unterstützt und mit 8 Billionen Euro auf Pump Annehmlichkeiten geschaffen, stünde heute nichts vom tristen Alltag damals in den Büchern.
3) Alleruntertänigst Missssssssstände schreiben, das erzwangen die Etablierten sprachwissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz und obwohl mit den tabuisierten zig Milliarden Euro Kosten dafür z.B.viele Jahre kein Mensch hätte verhungern müssen. Zahllos sind die Mißstände! Leider ist der größte, den Sie erkennen können, wenn in einem Altenheim, dessen Träger die kath. Kirche ist, Alte, die nur rumliegen, bescheuerte TV-Talkshows gucken , ein wenig unsanft gebeten werden, lieber mal einen Rosenkranz zu beten.
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#100   obelix †   12:55:47 | Donnerstag, 29. November 2007
@Vineta Teil 2
c)Sie wollen die einzigen, die aufräumen könnten ( vernünftige, verantworlich denkende und handelnde Christen) von jeglicher politischen Mitwirkung ausgeschlossen wissen, …
… genau so, wie ich blind fanatische Kommunisten, Sozialisten, Nazis und alle anderen extremen Eiferer nicht mit der Leitung der Staatsgeschäfte versehen haben will.
Sie bringen mich beinahe dazu, Adenauer zu bedauern; aber nur beinahe!
Was Sie hier verallgemeinern (Gegen alles Recht ab ins Heim bei Widerworten gegen den Religionslehrer), kann ich mir nur als extremen Einzelfall vorstellen. Wo ich wohne, gab es weit u. breit kein derartiges Heim.
Und weil Sie diese Heime nicht kennen, gab es die nicht? Waren die Menschen, die sich jetzt melden „bedauerliche Einzelfälle“?
Aber es gibt Altenheime, in denen man verhungern darf.
Ein bedauerlicher Einzelfall, weiter nichts Vineta.
(Bemerken Sie eigentlich Ihren entsetzlichen Zynismus, den ich Ihnen hier widerspiegele? Oder sind Sie auch hier völlig ohne Mitgefühl für die, die es damals „erwischt“ hat?)
Ich komme im Rahmen meiner medizinischen Tätigkeit auch in Altenheime. Da geht es völlig gesittet zu, in manchen sogar katholisch, mit Rosenkranzgebet und so. Viele Alte bekommen das zwar alles nicht mehr mit, in die Andacht müssen sie aber trotzdem. Ist ja gut fürs Seelenheil. Sie wären begeistert.
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#99   methusalix †   12:51:28 | Donnerstag, 29. November 2007
@Vineta Teil 1
Vineta: @methusobelix: Widerworte!
… weil Sie damit folgende Ziele verfolgen:
a) Sie wollen von den heutigen Mißständen ablenken.
Ich bin der Meinung, dass wir heute mit so wenigen „Missständen“ leben müssen, wie seit Jahrhunderten nicht. Eigentlich haben wir noch nie besser und freier (upps, jetzt habe ich ganz vergessen, dass das Wort „Freiheit“ in der römisch-katholischen Hierarchie ein Unwort, wenn nicht ein Schimpfwort ist. Aber damit müssen SIE leben, nicht ich) leben dürfen als heute. Wobei ich davon ausgehe, dass Sie nicht Drittweltländer, sondern Europa, speziell Westeuropa meinen.
b) Sie wollen sie mit einem Gut-So absegnen und nicht, daß mit ihnen aufgeräumt wird.
Ich vermute, dass Ihr „aufräumen“ in der Installation eines römisch-katholischen Gottesstaates besteht, oder aus einem Staatsgebilde, das diesem nahe kommt. Eine ungerechtere Staatsform kann man sich, unter demokratischen Verhältnissen (oder wollen Sie die auch abschaffen?) kaum vorstellen. Es leben unter uns auch Menschen, die nicht so blind und fanatisch römisch-katholisch sind wie Sie.
Wollen wir ein kleines Gedankenexperiment machen? Versetzten Sie sich in die Lage einer glühenden Katholikin, die in Saudi-Arabien leben muss. Sehen Sie, unter diesen Umständen wollen Sie auch nicht leben!
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#98   Vineta   02:09:14 | Donnerstag, 29. November 2007
@methusobelix: Widerworte!
Sie outen sich hier als einer von denen,
die bis zum Geht-Nicht-Mehr an die Lebensumstände von Menschen erinnern, die in versunkenen Zeiten litten, u. a. auch unter einer christusvergessenen, machthungrigen Klerisei, weil Sie damit folgende Ziele verfolgen:
a) Sie wollen von den heutigen Mißständen ablenken.
b) Sie wollen sie mit einem Gut-So absegnen und nicht, daß mit ihnen aufgeräumt wird.
c) Sie wollen die einzigen, die aufräumen könnten ( vernünftige, verantworlich denkende und handelnde Christen) von jeglicher politischen Mitwirkung ausgeschlossen wissen, indem Sie sie diskreditieren mit Ihren archäologischen Funden von Scheinchristen – als ob man Gesindel davon abhalten könnte, nicht auch christliche Gruppen zu unterwandern.
Für diese Ihre Taktik müssen diesmal „kirchliche Terrorheime von 1945-85 in der BRD“ herhalten (womit Sie freilich Ihre bisherige Linie verlassen, die ganze BRD mit einem Gut-So auszuzeichnen). Natürlich schieben Sie alle Schuld auf Adenauer, obwohl der in der Wiederaufbauzeit oft nicht wußte, wo ihm der Kopf steht, und gar keine auf seine linken Nachfolger, die mehr Wissen u. Zeit hatten, die Heimkontrollen zu verschärfen, lieber aber die Kontrolle über die Pornographie niederrissen. Was Sie hier verallgemeinern (Gegen alles Recht ab ins Heim bei Widerworten gegen den Religionslehrer), kann ich mir nur als extremen Einzelfall vorstellen. Wo ich wohne, gab es weit u. breit kein derartiges Heim. Aber es gibt Altenheime, in denen man verhungern darf
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#97   Benedikt   13:50:05 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Galen
Natürlich erzieht der Staat. Haben Sie noch nie etwas
von staatlichen Schulen inkl. Sexualkunde gehört oder
von den staatlich gelenkten Massenmedien ?
Auf welchem Planeten leben Sie ?
Na, wenn das als Erziehung gilt, dann ist ja alles in Butter. Da es auch Religionsunterricht an den Schulen gibt und Sendeplätze für die Kirchen im Fernsehen, erzieht der Staat ja im Sinne der katholischen Religion mit.
Der Staat ist kein Selbstzweck. Auch er hat letztend-
lich der Ehre Gottes und dem ewigen Heil der Seelen
zu dienen. Der Mensch hat nicht das Recht sich in
Teilbereichen gegenüber Gott für autonom zu erklären.
Solche Auffassungen nutzen nichts, wenn man in weitgehend areligiösen Gemeinschaften lebt. Soll ich mich jetzt mein ganzes Leben einen religiösen Staat fordern (Erfolgsaussicht eher gering), oder lieber selber etwas tun, woran mich der Staat aufgrund seiner Neutralität nicht hindert?
@ Alois Bischof
Schön, dass Ihnen als Argument wieder nur einfällt, dass der Gegenüber vermutlich nicht katholisch ist. Anschließend folgt eine Rede, die mit dem von mir Gesagten nichts zu tun hat. Verschwenden Sie gern Zeit oder schreiben Sie nur gern?
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#96   methusalix †   23:21:06 | Dienstag, 27. November 2007
@Leblhuber @Vineta
Vineta: @Methusobelix: Der übliche Trick! Nur bei mir funktioniert er halt nicht!
Die Parteien, die Justiz, fast alle Medien befinden sich in den Klauen hedonistischer, parasitärer, bildungsfeindlicher gewissenloser…kurz christusfeindlicher Gruppen, … mit Christus nur sagen.
Leblhuber: @Vineta: So weit ich das überblicken kann, geht es unseren Kindern heute weit besser, als es die Klauen des Adels und des Klerus jemals zuließen.
Sie sollten um jene Kinder weinen, die bis in das 19. Jhdt die Klauen des Adels und des Klerus zu spüren bekamen und um ihre Zukunft betrogen wurden.
Das ging sogar bis weit in die zweite Häfte des 20. Jhdts. hinein. Noch in der verkommenen und verlogenen Adenauer-Republik wurden Kinder und Jugendliche, die es wagten selbst zu denken, oder gar dem Herrn Religionslehrer oder Pfarrer Widerworte zu geben in kirchliche Heime gesteckt, die manchmal schlimmer als Gefängnisse waren. Betrogen um ihre Jugend mussten sie dort ohne eine Ausbildung zu erhalten „um Gotteslohn“ schuften, zum Wohle der „erziehungsberechtigen“ Heimleiter. Erst vor wenigen Jahren wagten sich die ersten Überlebenden …imkinder-ueberlebende.org/ an die Öffentlichkeit und verlangen Ausgleich für verlorene Jugend und entgangenen Lohn.
@Vineta
Dass Sie die Lage im land so katastrophal sehen MÜSSEN ist uns allen klar. Ohne diese „entsetzliche Lage“ hätten Sie ja keinen Grund, die Macht für die katholische Hierarchie, für die Sie -schäbig genug- sogar Jesus Christus in Geiselhaft nehmen wollen, zurück zu fordern.
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#95   Graf von Galen   23:14:39 | Dienstag, 27. November 2007
Wider VII, @ Bendikt
Unsinn, auch der katholische Staat erzieht Sie nicht.
Natürlich erzieht der Staat. Haben Sie noch nie etwas
von staatlichen Schulen inkl. Sexualkunde gehört oder
von den staatlich gelenkten Massenmedien ?
Auf welchem Planeten leben Sie ?
Neutral muss der Staat sein, alles andere muss die Religionsgemeinschaft selbst übernehmen.
Der Staat ist kein Selbstzweck. Auch er hat letztend-
lich der Ehre Gottes und dem ewigen Heil der Seelen
zu dienen. Der Mensch hat nicht das Recht sich in
Teilbereichen gegenüber Gott für autonom zu erklären.
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#94   Alois Bischof   21:17:51 | Dienstag, 27. November 2007
Benedikt,
Sie sind wohl nicht Katholisch, fürchte ich, da nicht einmal ‘Dignitatis Humanae’ im Wortlaut einen laizistischen, ‘neutralen’ Staat (also generell antireligiös oder indifferent) fordert, sondern eher die Ausübung aller Religion ‘soweit diese nicht gegen die öffentlichen Interessen verstössen’. Auch wird darin formuliert, daß eine Sonderstellung der Katholischen Kirche nicht ausgeschlossen wird, z.B. in Kolumbien gibt es diese seit 1994 (neuer Verfassung). Zu sagen, daß ein Staat keine Religion bevorzugen kann und gar keine verbieten darf, ist reiner Liberalismus, und direkt von dem Syllabus errorum 1864 verurteilt.
Aber es zeigt ja gut auf, daß die Vatikanum-II.-Anhänger sich von der ewiggleichen Römisch-Katholischen Kirchen distanzieren. Schade, aber wahr.
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#92   Benedikt   14:21:24 | Dienstag, 27. November 2007
@ Galen
Nach Ihrer Logik nützte es auch nichts, seine Kinder
katholisch zu erziehen, da diese sich selber retten
müssen.
Unsinn, auch der katholische Staat erzieht Sie nicht. Er toleriert ja nach übereinstimmender Aussage der Verfechter hier sogar andere Religionen. Völlig untaugliches Beispiel.
Retten wird uns Christus, wenn wir denn
wollen und mit der Gnade mitwirken.
Warum gibt es wohl in Saudi-Arabien so wenig
Katholiken ? Ja wohl, weil die Familien dort, Ihre
Kinder antichristlich erziehen und auch der Staat,
ein extrem antichristliches Umfeld schafft.
Ja danke für die Bestätigung meiner Position. Saudi-Arabien ist ja ein Beispiel für einen Staat, der eben nicht religiös neutral ist. Neutral muss der Staat sein, alles andere muss die Religionsgemeinschaft selbst übernehmen.
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#91   Wolfgang K.   10:52:48 | Dienstag, 27. November 2007
Rad der Geschichte zurückdrehen?
Welcher ernst zunehmende Christ kann sich eigentlich die Franco-Diktatur zurück wünschen?
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#90   student   09:53:30 | Dienstag, 27. November 2007
@Bischof
Nanana, jetzt unterstellen sie mir nicht dass ich für die kommunistischen Umtriebe in Spanien bin nur weil ich ebenso gegen Franco bin.
Beide haben gemordet und gemetzelt, die Kommunisten ebenso wie die Anhänger Francos, die sogar mit nazideutscher Hilfe.
Ich verurteile beide!
Dank Juan Charlos ist Spanien aber heute eine wohlhabende parlamentarische Demokratie und in Europa angekommen, was noch unter Franco unmöglich gewesen wäre!
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#89   Vineta   01:13:06 | Dienstag, 27. November 2007
@Leblhuber: Na prima, Sie bestätigen mir ja damit, wie weithin üblich besagter Trick ist :
mit dem Aufzählen u. Ausmalen von Schrecknissen der Vergangenheit von der Gegenwart abzulenken und sie als die beste aller Welten erscheinen zu lassen, auf daß man nur nicht draufkommt, was heut alles (schief) läuft.
1) „ Die Leute hier haben gelernt, Polemik zu belächeln“
Hm, offenbar besonders Sie, wenn Sie das, was hier andere schreiben, als heuchlerisch, bigott, Bockmist , infantiles Gestammel beschimpfen,
2) „Die Leute hier können lesen“
Hm, offenbar besonders Sie, wenn Sie nicht merken, daß ich von der – wieso nicht legitimen?- Einflußnahme von echten Christen auf den Gang der politischen Ereignisse spreche, und so tun, als hätte ich natürlich von kirchlicher Einflußnahme im Sinne der „klerikalen Klaue“ ( wie in Frankreich vor der Revolution) gesprochen.
3) „Soweit ich das überblicken kann, geht es den Kindern heute besser“
Hm, trotz Kinderarmut ( bei 7 Mio), trotz der Tatsache, daß immer mehr Kinder gar keine Eltern bzw. nur mehr einen Teil davon haben
Hm, vielleicht wäre es den Kindern früher ja auch besser gegangen, hätte man schon Kunstdünger gehabt und Mähdrescher!?
Hm, und meinen Gedanken, wie dünn das Eis geworden ist, auf dem die Kinder von heute sich befinden und wie unaufhaltsam wir auf den Crash zusteuern, haben Sie gar nicht aufgegriffen.
Was das Kinderelend bei der Industrialisierung betrifft, waren dafür kaum Dorfpfarrer verantwortlich , sondern böse Kapitalisten. Aber was soll’s, das Wühlen in der Vergangenheit ist Ihr Bier, mir gehts ums Heut u. Hier
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#88   Graf von Galen   23:46:48 | Montag, 26. November 2007
Wider VII, @ Bendikt
Der Staat kann Sie durch noch soviel Anstrengungen nicht retten. Das müssen Sie selber tun
Sind Sie Pelegianer ?
Nach Ihrer Logik nützte es auch nichts, seine Kinder
katholisch zu erziehen, da diese sich selber retten
müssen. Retten wird uns Christus, wenn wir denn
wollen und mit der Gnade mitwirken.
Warum gibt es wohl in Saudi-Arabien so wenig
Katholiken ? Ja wohl, weil die Familien dort, Ihre
Kinder antichristlich erziehen und auch der Staat,
ein extrem antichristliches Umfeld schafft.
Im Umkehrschluß gibt es vor allem dort viele Katholiken,
wo die Eltern ihre Kindern katholisch erziehen und auch
die Lehrer und die Medien in diesem Sinne handeln.
@ Obelix : Franco hat die kath. Kirche, die Braut
Christi, wieder auf den Leuchter gehoben
und den Mordbrennern und Vergewaltigern das Hand-
werk gelegt. Der Massenmörder Stalin hat genau das
Gegenteil getan. Generalissimo Franco können Sie, der Sie den feigen Mord an den Ungeborenen befürworten,
in moralischer Hinsicht nicht im Geringsten das Wasser
reichen.
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#87   Leblhuber   23:35:18 | Montag, 26. November 2007
@Vineta:
Die Parteien, die Justiz, fast alle Medien befinden sich in den Klauen hedonistischer, parasitärer, bildungsfeindlicher gewissenloser…kurz christusfeindlicher Gruppen, die die Deutungshoheit an sich gerissen haben, immer mehr Meinunungsdiktatur und Zensur ausüben, immer dreister auftreten und sich ungehindert an den Töpfen der Steuergelder bedienen, was auf einen demographischen und finanziellen Kollaps dieser Gesellschaft hinausläuft. „ Weint um euch und eure Kinder“, kann man da mit Christus nur sagen.
So weit ich das überblicken kann, geht es unseren Kindern heute weit besser, als es die Klauen des Adels und des Klerus jemals zuließen.
Sie sollten um jene Kinder weinen, die bis in das 19. Jhdt die Klauen des Adels und des Klerus zu spüren bekamen und um ihre Zukunft betrogen wurden. Das reicht von Arbeiterkindern, unehelichen Kindern, kranken Kindern bis zu unterprivilegierten Kindern in kath. Erziehungsstätten, die das Reservoir für Dorfpfarrer bildeten.
Vineta, Sie sollten sich Ihren bigotten und heuchlerischen Sermon sparen. Sie haben die Zielgruppe falsch definiert.
Die Leute hier können lesen und schreiben und haben darüber hinaus, dank der „hedonistischen, parasitären, bildungsfeindlichen, gewissenlosen und kirchenfeindlichen“ Strukturen der Demokratie gelernt, Ihre Polemik zu belächeln.
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#86   Vineta   22:58:38 | Montag, 26. November 2007
@Methusobelix: Der übliche Trick! Nur bei mir funktioniert er halt nicht!
Mit dem üblichen Trick, d.h. mit Hinweisen auf Mißstände und Untaten in früheren Zeiten ( Leibeigenschaft, Unterdrückung der Frau, Verhaftung von Homos, Judenpogrome) versuchen Sie, bei mir eine Begeisterung für die derzeitige politische Daseinsgestaltung herbeizuzaubern, hoffen Sie, daß ich nicht mehr sehe, was ich klar sehe:
Die Parteien, die Justiz, fast alle Medien befinden sich in den Klauen hedonistischer, parasitärer, bildungsfeindlicher gewissenloser…kurz christusfeindlicher Gruppen, die die Deutungshoheit an sich gerissen haben, immer mehr Meinunungsdiktatur und Zensur ausüben, immer dreister auftreten und sich ungehindert an den Töpfen der Steuergelder bedienen, was auf einen demographischen und finanziellen Kollaps dieser Gesellschaft hinausläuft. „ Weint um euch und eure Kinder“, kann man da mit Christus nur sagen.
Wenn Sie das nicht so sehen, darf man denken, Sie gehören einer der besagten Gruppen an, zumal sie ja auch der Gruppe „Christen“ das Recht abstreiten, auf den Gang der Ereignisse in diesem Staat ebenso wie andere Gruppen Einfluß zu nehmen – mit dem absurden Hinweis, daß diese dabei in der Vergangenheit auch Fehler machten – und ohne den besorgten Hinweis, daß in das Vakuum, das echte Christen hinterlassen, Gruppen stoßen, die tausendmal schlimmer hausen, bis zum Untergang dieser Gesellschaft, worüber Sie sich vorab schon mal die Hände reiben.
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#85   Alois Bischof   22:16:52 | Montag, 26. November 2007
Student,
Meine Kusine, Studentin aus Zaragoza, deren Großmutter von den Stalinistinnen gequält werden, ist anderer Meinung. Bekanntlich ist seit 1980 der spanische Unterricht an den Universitäten an Qualität den Bach runtergegangen. Das läßt sich spüren. Die Volksfront-Führung ließ am 3. Jänner 1937 verlauten, daß es deren Ziel sei innerhalb von 10 Jahren – auch im Baskenland – den Katholizismus ausgerottet zu haben.
Die ‘Linken’ (Marxisten) haben gemordet, Massenmorde begangen.
Da dürfen Sie, als Opfer der westdeutschen sozialliberalen Lügenmaschinerie in der Geschichtsedukation seit 1968, mit mir nicht einer Meinung sein, weil ich Ihre Vorurteile gegen „Franco-Faschisten“ usw. zerrüttelt habe, aber die historische Tatsachen ändern sich nicht. Die roten Bestien haben gemordet; ich sage nicht, daß alle Falangisten oder Carlisten an Francos Seite Heilige waren, und daß es darunter keine Mörder gab. Die gab es auch unter den Anti-Apartheidskämpfern in Südafrika, Mörder. Aber die Franco-Bewegung wollte keinen Völkermord, sondern Volkseinheit, und hatte auch keinen Völkermord oder Volksgruppenmord im Parteiprogramm, wie die Volksfront (Ausrottung der Geistlichkeit).
Egal wie Sie das Wort ‘Ausrottung’ auslegen wollen (wahrscheinlich zugunsten der roten Mörder).
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#84   student   17:37:47 | Montag, 26. November 2007
@Lutheraner
Von den Beleidigungen mal abgesehen (ist bei Katholiken wohl so üblich) wie kommen sie auf die Idee dass diese Linken die Spanier dezimieren und dann gar noch andere Völker?? Jetzt kommen sie nicht mit Abtreibungen, auch wenn sie keine schöne Sache sind, aber zum „Aussterben“ führen sie sicherlich nicht.
Einen schönen Gruß auch von Marco, meinem spanischen Erasmusstudenten der mir das grade auch nicht erklären konnte :-)
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#83   stimme der vernunft †   16:47:38 | Montag, 26. November 2007
@Lutheraner
Na, im katholischen Staat dürftest du zumindest nicht unter diesem Namen öffentlich deine Meinung kundtun.
Das ist aber auch alles, was ich dem abgewinnen kann.,
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#82   Lutheraner   14:52:12 | Montag, 26. November 2007
@studentische Einfalt
Sie scheinen sich besonders wohl unter denen zu fühlen, die die Völker ausrotten? Die Spanier der nach-Franco-Ära werden von den Linken dezimiert und sterben aus!
Und woran liegt das? An der mörderischen Ideologie der Linken – wie in Deutschland!
Sie sind echt ein kümmerlicher Wurm. Passen Sie mal auf, daß sie von den Ausländern nicht in nächster Zukunft zertreten werden!
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#81   student   12:53:50 | Montag, 26. November 2007
wenigstens ehrlich…
Unter einem faschistischen Diktator fühlen sich unsere Katholibans hier als am wohlsten.
Der Rest kann sich mal ansehen wie gut es Spanien heute geht in der Nach-Franco-Ära.
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#80   Benedikt   11:46:23 | Montag, 26. November 2007
@ Wolfgang K.
Phillip II. und seine Inquisition ist keine Lüge sondern Tatsache. Und die Wahrheit zu vertreten hat mit Hass nichts zu tun. Und selbst wenn die Inquisition nur eine einzige unschuldige Menschenseele auf dem Gewissen hat, ist sie nicht besser als Stalin und Hitler.
War das jetzt eine Abgabe für den Wettbewerb: „Wie verharmlose ich Hitler am effektivsten?“
Nur der technisch überlegene Geist der Protestanten hat im 16. und im 17. Jahrhundert dazu geführt, dass die Reformation überhaupt überlebt hat.
Technisch überlegener Geist? Ich tippe eher mal darauf, dass protestantische Fürsten nach 1555 die Religion ihrer Untertanen bestimmen konnten. Die Länder in denen das der Fall war sind heute noch die Bastionen des Protestantismus. Verbreiten Sie hier Legenden oder was?
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#79   engelhardt †   11:02:15 | Montag, 26. November 2007
Gotteststaat
Der Weg zum Gottesstaat ist doch ganz einfach:
Partei gruenden, Parteiprogramm entsprechend gestalten, sich zur Wahl stellen und wenn’s dem Herrgott gefaellt, wird das Volk entsprechend entscheiden. Laut Bibel ist schliesslich jede regierung von Gott eingesetzt, egal welche.
Derzeit haben Parteien, die derartige Plaene haben Wahlerfolge im unteren Promillebereich. Einen besseren Beweis dafuer, dass euer Gott offensichtlich KEINEN Katholibanstaat will gibt es doch kaum.
Ernsthafte Frage, an diejenigen, die sich einen katholischen Staat wuenschen: wie wollt ihr das erreichen und was macht ihr aktiv dafuer?
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#78   Wolfgang K.   10:54:09 | Montag, 26. November 2007
Lügen?
Phillip II. und seine Inquisition ist keine Lüge sondern Tatsache. Und die Wahrheit zu vertreten hat mit Hass nichts zu tun. Und selbst wenn die Inquisition nur eine einzige unschuldige Menschenseele auf dem Gewissen hat, ist sie nicht besser als Stalin und Hitler.
Nur der technisch überlegene Geist der Protestanten hat im 16. und im 17. Jahrhundert dazu geführt, dass die Reformation überhaupt überlebt hat.
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#77   Alois Bischof   10:44:36 | Montag, 26. November 2007
Wolfgang K.
Kirchenhasser wie Sie die geschichtliche Lügen basteln, Verbrechen von früheren Regimen übertreiben und die der Marxisten (Milliarden-Opfer) leugnen, kann man gar nicht ernst nehmen. Wer hat denn gesagt, die Kirche sollte eine Staatskirche (also unterworfen) sein, oder der Staat soll mit Gewalt die Religion aufzwingen. Davon ist doch gar keine Rede, und die Scheiterhaufen und Inquisitionsverfahren sind natürlich – das weiß jeder ernsthafte Historiker – Kinderspiel und sehr rechtmäßig gewesen im Vergleich zum Massenmorden der hochgepriesenen laizistischen Französischen Revolution, zur Ausrottung der armen Katholiken der Vendée.
Wenn auch nur eine Ideologie totalitär ist, dann ist es der Laizismus.
P. Schmidberger befürwortet eine Stellung der Katholischen Kirche in mehrheitlich katholischen Ländern, wie sie es auch in der Habsburg-Monarchie z.B. 1912 gegeben hat. Das ist kein Absolutismus, und entspricht auch der religiösen Toleranz.
Ich bin mit dem Pater einverstanden, daß man aber keine Talmud-Rezitation im öffentlichen Raume erlauben sollte (ebensowenig wie Luthers Antijudenreden, oder die Antisemitische Reden des Voltaire), und auch daß man keine Kalí-Kulte des Hinduismus erlauben kann.
Das heißt noch lange nicht, daß man totalitär sei. Synagogen und reformierte Kirchengebäuden dürfen auch dann noch gebaut werden. Der Staat aber gibt das gute Beispiel durch Anerkennung einer objektiven Wahrheit, bei allem Respekt vor dem subjektiven Menschen an sich.
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#76   Wolfgang K.   10:36:54 | Montag, 26. November 2007
der Staat als Handlanger
Die katholische Kirche hat schon öfters in der Vergangenheit den Versuch unternommen den römisch-katholischen Glauben mit Gewalt durchzusetzen. Im Spanien des 16. Jahrhunderts gingen die Scheiterhaufen unter Phillip II. nicht aus. Wenn der Staat der Handlanger der Kirche sein soll – das hat doch mit dem Glauben nichts mehr zu tun. Die Zeiten der absoluten, totalitären Staatskirchen sind hier in Europa wohl endgültig vorbei. Der Staat hat heute seine Bevölkerung vor klerikalen Übergriffen (jedweder Coleur) zu schützen. Der Laiszismus hat sich als Miteinander von Staat und Kirche bewährt. Und auch die katholische Kirche hat das endlich begriffen. Bis auf einige Artikelschreiber hier in Kreuz_Net.
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#75   Kurt K.   09:48:45 | Montag, 26. November 2007
@ Randgruppen, Vineta
Vineta: Wie der Name schon sagt, gehören gottlose Randgruppen ( die alle zu nennen tabuisiert ist) an den Rand der Gesellschaft und haben im Zentrum nichts zu suchen. Sie sind zu tolerieren, aber nicht zu favorisieren.
Heute sollten Sie eher sagen: gottesfürchtige Randgruppen.
Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, Vineta: Sie selbst gehören einer Randgruppe an. Der Katholizismus, so wie Sie ihn verstehen, ist heutzutage eine Randerscheinung und ist aus dem Zentrum der Gesellschaft verbannt worden.
Seit rund 200 Jahren verschiebt sich das Machtgefüge – und zwar zuungunsten der Klerisei. Noch hört die Gesellschaft zu, wenn einer der Kleriker irgendwas sagt, ja, die Gesellschaft regt sich sogar noch darüber auf.
Doch keine Angst! Bald wird sich niemand mehr über den Klerus aufregen oder ihm gar wiedersprechen!
Man wird den Klerus schlicht ignorieren, genauso wie man es mit den „Wachturm“-Vertretern an der Bahnhofecke tut.
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#74   Aleph †   09:32:34 | Montag, 26. November 2007
Beschreibung des Ist-Zustandes
solange ist der „Gottestaat“ nicht besser als jede normale blutrünstige Diktatur (siehe Franco)
Stimme der Vernunft @ Wem nützt die Erkenntnis letztlich. Sie ist die Beschreibung des Ist-Zustandes, aus dem sich die Welt nicht befreien kann und die darin lebenden Menschen vielleicht auch gar nicht erst befreien wollen. Das würde nämlich nach Kant bedeuten, dass sie sich ihres eigenen Verstandes bedienen. So lange aber die Massen bereit sind, in Denkfaulheit zu verharren, weil ihnen vermeintliche geistliche und politischen Führer das Paradies auf Erden versprechen, wird sich nichts grundlegend ändern. Auch nicht, wenn die Kirche am letzten Sonntag im Jahreskreis das Christkönigsfest feiert. Von Christus wird zwar viel erwartet, aber doch nicht so bald und nicht ganz so heftig, weil dann die Führer sich auf einmal da finden könnten wo Heulen und Zähneknirschen ist. Und die Führer würden das ganz bestimmt sehr schade finden, wenn Ihnen keine gläubiges Volk mehr nachtrottet in die öminösen Gottesstaaten, von denen noch keiner ohne Nacht der langen Messer ausgekommen ist, auch nicht das katholisch-faschistische Franco-Regime.
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#73   stimme der vernunft †   09:04:27 | Montag, 26. November 2007
Wenn Christus
höchstpersönlich erscheint um König zu sein, dann ist es gut.
Solange aber nur irgendwelche machtgeilen Popen behaupten, in seinem Namen regieren zu wollen und die Macht an sich reißen, um ihrer persönlichen Machtgeilheit zu frönen (die Päpste und Fürstbischöfe haben das über Jahrhunderte vorgemacht), solange ist der „Gottestaat“ nicht besser als jede normale blutrünstige Diktatur (siehe Franco)
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#72   obelix †   08:34:29 | Montag, 26. November 2007
@Vineta Teil 2
Freiheit ist bekanntlich immer eine Freiheit wozu! Sie aber outen sich hier unentwegt als ein Fanatiker in Sachen zügelloser Freiheit, der gedanken- und bedenkenlos vorab schon mal den Untergang der Gesellschaft samt den der eigenen Person zelebriert.
Den Untergang beschwören die Reaktionäre nun schon seit Jahrtausenden herauf, wie lange sollen wir denn noch warten? Und dass Freiheit in der katholischen Kirche ein Schimpfwort ist, ist nachgerade bekannt. Nur ja keine Freiheit! Könnte die Klerisei ja Macht kosten.
Wie der Name schon sagt, gehören gottlose Randgruppen ( die alle zu nennen tabuisiert ist) an den Rand der Gesellschaft und haben im Zentrum nichts zu suchen. Sie sind zu tolerieren, aber nicht zu favorisieren.
Gleichgeschlechtlich Liebende als Randgruppe zu bezeichnen und zu kriminalisieren, so wie man es in der verkommenen und verlogenen Adenauer-Republik tat, ist aus und vorbei und kommt nicht wieder. Keine Toleranz der Intoleranz!
Sie Lebensmüder kennen offenbar nur zwei Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen: Entweder sie kriminalisieren, verfolgen, einsperren, ausrotten (was Sie natürlich entrüstet ablehnen) …
Ja, ich mag es nicht, wenn man meine Nachbarn ins KZ sperrt und vergast. Ganz gleichgültig ob man das tut, weil sie Juden, Homosexuelle oder katholische Bischöfe sind; aber von denen war wohl kaum einer im KZ.
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#71   methusalix †   08:32:26 | Montag, 26. November 2007
@Vineta Teil 1
Vineta: Methusobelix feiert vorab schon mal seinen Untergang!
Nur weil die katholische Kirche sich durch Jahrhunderte langen Machtmissbrauch selbst versenkt hat, glauben Sie das müsste bei der ganzen Gesellschaft so sein? Mitnichten. Gesellschaften funktionieren auch ohne römisch-katholische Zwangsbeglückung. Schauen Sie nur mal über Ihren Tellerrand hinaus! Nur weil die Kirche ihren eigenen Untergang (und Machtverlust) zelebriert, geht die Welt nicht unter.
… nur die Gruppierung Kirche verdonnern Sie hier zur Passivität, dazu, „ auch nur den geringsten Anschein einer Verquickung mit dem Staat zu vermeiden“.
Die katholische Kirche hat diesen Einfluss sehr lange gehabt. Sie sehen ja, was sie daraus gemacht hat. Eine aufs neunzehnte Jahrhundert fixierte Macho-Guerilla, die Frauen am liebsten an den Herd ketten wollen.
(Daß Sie dabei die kirchliche Tradition durch alle Jahrhunderte verdammen, sei nur nebenbei angemerkt)
Wegen des massiven Missbrauches, der betrieben worden ist. Die Menschen wurden massiv unterdrückt und ausgebeutet. Mit Unterstützung der katholischen Hierarchie. Oder haben Sie jemals gelesen, dass ein katholischer Kleriker das Feudalsystem oder gar die Leibeigenschaft gewagt hat zu kritisieren. Und mit dem Haifisch-Kapitalismus hat sich die Klerisei natürlich auch ins Bett gelegt.
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#70   r.ruhrgebietler   07:08:06 | Montag, 26. November 2007
einen Toast auf Pater Schmidberger
wieder einmal ist es ihm wunderbar gelungen die Folgewirkungen darzustellen!
Gott segne Ihn und die FSSPX als Hüterin der hhlg. trid. Opfermesse!
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#69   Vineta   03:40:05 | Montag, 26. November 2007
Methusobelix feiert vorab schon mal seinen Untergang!
Jeder Gruppierung gestehen Sie zu, im Staat um Einfluß zu ringen, um ihre Ziele besser durchzusetzen, also auch, dabei mehr oder weniger mit ihm verquickt zu werden –
nur die Gruppierung Kirche verdonnern Sie hier zur Passivität, dazu, „ auch nur den geringsten Anschein einer Verquickung mit dem Staat zu vermeiden“ (Daß Sie dabei die kirchliche Tradition durch alle Jahrhunderte verdammen, sei nur nebenbei angemerkt)
Freiheit ist bekanntlich immer eine Freiheit wozu! Sie aber outen sich hier unentwegt als ein Fanatiker in Sachen zügelloser Freiheit, der gedanken- und bedenkenlos vorab schon mal den Untergang der Gesellschaft samt den der eigenen Person zelebriert.
Wie der Name schon sagt, gehören gottlose Randgruppen ( die alle zu nennen tabuisiert ist) an den Rand der Gesellschaft und haben im Zentrum nichts zu suchen. Sie sind zu tolerieren, aber nicht zu favorisieren.
Sie Lebensmüder kennen offenbar nur zwei Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen: Entweder sie kriminalisieren, verfolgen, einsperren, ausrotten (was Sie natürlich entrüstet ablehnen) oder sie hofieren, vor ihrem dreisten Auftreten zusammenzucken, ihnen das große Wort erteilen, die Deutungshoheit über alles überlassen und vor allem die Selbstbedienung bei den Steuergeldern ( was zu begrüßen Sie nicht müde werden).
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#68   methusalix †   02:12:12 | Montag, 26. November 2007
als obelix @Vineta Teil 2
Selbst oft ratlos, uneinig, feige, einkickend, widersprüchlich glaubensschwach, findet sie immer weniger Gehör, ja wird zusehends zum Gespött.
Richtig! Nicht wild um sich schlagen a la Meisner und Mixa ist jetzt angesagt.
Allerlei gottlose Randgruppen, … wie zum Beispiel die gleichgeschlechtlich Liebenden?
… die weiland das Tageslicht scheuten, … weil sie ungerechter Weise kriminalisiert wurden …
… drängen dreist in die Mitte der Gesellschaft, infiltrieren die Parteien, marschieren durch die Institutionen, …
… holen nach, was ihnen seit der griechischen Antike zustand, aber schäbig verwehrt wurde …
… reißen ,von niemand gehindert, die Deutungshoheit an sich in den Medien, in Politik und Justiz, … die bisher der katholischen Kirche zustand (§§ 218 und 175 StGB, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht …)
… zensieren … diese Seite ist der beste Beweis, dass eine Zensur NICHT stattfindet! …
… und entfalten ihr gesellschaftszerstörerisches Treiben, …
… bzw. das, was Sie und die katholische Kirche dafür halten, Vineta.
… so daß die Wahrheiten immer mehr verdunkelt werden und viele Seelen verloren gehen.
Sie und die Kirche dürfen, da keine Zensur stattfindet (Meisner, Mixa, Laun und Co, sowie der Papst werden IMMER gehört werden) jederzeit Ihre Version vortragen, wenn Sie nicht die Grenzen der Beleidigung überschreiten.
Die Freiheit Menschen zu unterdrücken, zu missachten (wie die Frauen über Jahrtausende hinweg) ist ihnen allerdings genommen. Gut so!
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#67   obelix †   02:08:10 | Montag, 26. November 2007
@Vineta Teil 1
Vineta: „ Und viele Seelen gehen verloren“
2) Mag sich die heutige Konzilskirche auch noch einiger staatlicher Zuwendungen – ein Relikt aus alten Zeiten – erfreuen, so ist doch der erschreckende Verfall ihrer Autorität die Realität.
Die Autorität einer Institution, die zweitausend Jahre geherrscht hat, im Wortsinne, wie Sie völlig richtigschreiben, geht nicht einfach so verloren.
Das passiert vielleicht einem Regime, das ein paar Donnerstage an der Macht war, wie das der verblichenen Warschauer-Pakt-Staaten, aber nicht der Kirche.
Die hat schon kräftigst selbst daran mit gearbeitet, dass ihre Autorität den Bach runter geht. Sie hat einfach den Bogen überspannt und ihre Autorität dazu verwendet Menschen zu unterdrücken, wo sie Menschen zur Freiheit Gottes führen sollte. Das Spiel mit der Macht war eben zu verführerisch und bequem. Und ging verloren. Gründlich. Und endgültig wie es aussieht. Durch sehr sehr lange andauernden Machtmissbrauch.
Und was jetzt?
Meiner Ansicht nach hat die katholische Hierarchie jetzt die grösste Chance ihrer Geschichte. Sie kann die Herzen und Seelen der Menschen zurückgewinnen. Durch Vorbild, durch liebevolle Anleitung und durch strikteste Vermeidung auch nur des geringsten Anscheins der Verquickung mit dem Staat.
Wenn die Hierarchie das nicht schafft, verkommt die römisch katholische Kirche zur obskuranten Sekte. Ein Teil hat sich ja schon auf diesen Weg gemacht.
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#66   Vineta   01:38:44 | Montag, 26. November 2007
„ Und viele Seelen gehen verloren“
1) Ein Gang durch die (Kirchen)geschichte lehrt uns:
Die Kirche versuchte von Anfang an, aus den Katakomben herauszukommen und in der Öffentlichkeit größtmöglichen Einfluß zu gewinnen, den gesamten Alltag, die Kunst, das Brauchtum, das Staatswesen usw. mit christlichem Gedankengut zu durchtränken. Sie zog Herrscher auf ihre Seite, und Herrscher kamen ihr entgegen, bis schließlich etwa ein Drittel des Abendlandes aus Territorien bestand, die von Bischöfen und Äbten regiert wurden. Zwar ist uns aus diesen Zeiten das geflügelte Wort „ Unter dem Krummstab ist gut leben „ überkommen, aber auch die Kunde davon, wie doch sehr oft das Ende des geistlichen Einflusses -z.B. im Kirchenstaat – nicht im geringsten beklagt wurde.
2) Mag sich die heutige Konzilskirche auch noch einiger staatlicher Zuwendungen – ein Relikt aus alten Zeiten – erfreuen, so ist doch der erschreckende Verfall ihrer Autorität die Realität. Selbst oft ratlos, uneinig, feige, einkickend, widersprüchlich glaubensschwach, findet sie immer weniger Gehör, ja wird zusehends zum Gespött. Allerlei gottlose Randgruppen, die weiland das Tageslicht scheuten, drängen dreist in die Mitte der Gesellschaft, infiltrieren die Parteien, marschieren durch die Institutionen, reißen ,von niemand gehindert, die Deutungshoheit an sich in den Medien, in Politik und Justiz, zensieren und entfalten ihr gesellschaftszerstörerisches Treiben, so daß die Wahrheiten immer mehr verdunkelt werden und viele Seelen verlorengehen.
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#65   obelix †   01:16:48 | Montag, 26. November 2007
Aber nein, Graf!
@ Obelix : Sie stellen den Mörder mit dem Widerhersteller
der Ordnung, wenn auch mit dem Schwert,
auf eine Stufe und kommen daher zu falschen Schlüssen.
Aber nein Graf! Franco hat genau so wie Robespierre und Stalin gehandelt. Nach Ihrer eigenen Logik konnte er gar nicht anders; er musste ja die Seinen schützen. Das haben die Jakobiner und die Bolschewiki auch gemacht.
Mordgesellen waren die Despoten alle. Ohne Ausnahme.
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#64   Benedikt   00:28:39 | Montag, 26. November 2007
@ Galen
Was ist für das ewige Heil der Seelen günstiger ein
Staat der Jesus Christus und die katholische Religion
öffentlich ehrt und durch Gesetze der Einhaltung der
katholischen Moral Vorschub leistet oder einer für den jede Religon gleich gültig ist ?
Der Staat kann Sie durch noch soviel Anstrengungen nicht retten. Das müssen Sie selber tun. Es ist auch sehr fraglich, ob ein abstraktes Gebilde wie ein Staat zu so einer Aufgabe überhaupt in der Lage wäre.
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#63   Mens Sana   00:28:22 | Montag, 26. November 2007
Zum heiligen Adolf
würden Matt2 und DF und so mancher Hetznetter gerne beten.
Der blöde Kerl hätte doch bloß seine „großen Werke“ im Namen der katholischen Kirche, anstatt dieser merkwürdigen arischen Mystik ausführen müssen.
Na ja, Ob braunes Hemd, ob braune Kutte …
Gruß Mens Sana
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#62   Graf von Galen   00:08:03 | Montag, 26. November 2007
Wider VII, @ Benedikt
Der Staat hat auch keine Kompetenz darüber zu befinden, was für das Heil der Seelen am besten ist. Das wäre ja noch schöner.
Was ist für das ewige Heil der Seelen günstiger ein
Staat der Jesus Christus und die katholische Religion
öffentlich ehrt und durch Gesetze der Einhaltung der
katholischen Moral Vorschub leistet oder einer für den jede Reliigon gleich gültig ist ?
Die Frage stellen, heißt diese zu beantworten.
@ Obelix : Sie stellen den Mörder mit dem Widerhersteller
der Ordnung, wenn auch mit dem Schwert,
auf eine Stufe und kommen daher zu falschen Schlüssen.
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#61   Kurt K.   23:57:58 | Sonntag, 25. November 2007
@ Defensor Fidei
Ich will eigentlich nicht die unseligen Hexenprozesse schon wieder bemühen, aber Sie lassen mir kaum eine Wahl.
In der Bibel stehen nicht nur schreckliche Geschichten (Kindermord, Kreuzigung) sindern auch schreckliche Handlungsanweisungen („Die Zauberer sollst du nicht am leben lassen“, „den ungehorsamen Sohn steinigen“, „besser, mit einem Mühlstein versenkt zu werden“…) die zu allen Zeiten als Legitimation von eigentlich unvorstellbaren Grausamkeiten gedient haben. Alles abgeleitet aus der Heiligen Schrift.
Sie dürfen die Kirche nicht für etwas verantwortlich machen, was sie selber auch anders sieht. Aus katholischer Sicht – und nur diese können Sie einem Katholiken vorhalten – ist nicht jede Auslegung der Bibel zulässig. Vielmehr ist für einen Katholiken einzig eine Auslegung zulässig, die im Einklang mit der Lehre der Kirche steht.
Und hier kommen die Hexen- und Ketzerprozesse zur Geltung.
Waren, nach ihrer Auslegung, dann alle Päpste ab 1484 nicht mehr christlich oder was?
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#60   obelix †   23:50:41 | Sonntag, 25. November 2007
@Graf
Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Spanien, @ Leblhuber
Einen Bürgerkrieg gewinnt man nicht mit Wattebäuschen…
Dass Sie so viel Verständnis für Krieg führende Parteien haben, hätte ich Ihnen als guten Katholiken nie zugetraut, Euer Peinlichkeit. Aber Sie haben natürlich Recht, dass dort wo gehobelt wird, auch Späne fallen müssen. Das war ja im Bürgerkrieg der Französischen Revolution und im Bürgerkrieg in Russland nicht anders. Die katholische Hierarchie hatte, vom kleinsten Vikar bis zum kirchenfürstlichen Kardinal, Land und Leute derartig ausgepresst, dass es dazu kommen musste. Die Menschen lassen sich eben nicht über Jahrhunderte hinweg bis aufs Blut aussaugen, ohne einmal zurück zu schlagen, wie Franco das getan hat. Und die Jakobiner. Und die Bolschewiki.
Chapeau für Ihre Einsicht! :(3
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#59   Defensor Fidei   23:45:31 | Sonntag, 25. November 2007
@ Peter-Pan @ Benedikt
Es gab Kriegstreiber und Massenmörder…die sich für absolut christlich hielten
Sie haben es sehr schön auf den Punkt gebraucht: Die sich für christlich hielten. Damit sagen Sie ja implizit schon, daß diese Greueltaten offensichtlich nicht christlich waren.
und die ihre Taten auch mit der Bibel im Einklang bringen konnten
bei entsprechender Auslegung herleiten lassen
Herleiten lassen…subjektiv für sich vielleicht. Maßgeblich ist aber die Auslegung der Kirche. Sie dürfen die Kirche nicht für etwas verantwortlich machen, was sie selber auch anders sieht. Aus katholischer Sicht – und nur diese können Sie einem Katholiken vorhalten – ist nicht jede Auslegung der Bibel zulässig. Vielmehr ist für einen Katholiken einzig eine Auslegung zulässig, die im Einklang mit der Lehre der Kirche steht.
In der „heiligen Schrift“ stehen schreckliche Dinge
Ja…z.B. die Kreuzigung, der Kindermord des Herodes usw.
Nur weil dort schreckliche Dinge drinstehen, ist damit ja noch längst nicht gesagt, daß diese Dinge aus christlicher Sicht auch gut wären.
Stimmt, aber ob Machtgier nun wirklich ein besseres Motiv ist, das sei mal dahingestellt.
Hat das denn irgend jemand behauptet?
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#58   Benedikt   23:44:14 | Sonntag, 25. November 2007
@ Galen
Es geht nicht um Monarchie oder Republik. Es geht um
das höchste Gut, das ewige Heil der Seelen. Auch die
Kirche ist kein Selbstzweck und nach der Ehre Gottes
diesem verpflichtet.
Der Staat hat auch keine Kompetenz darüber zu befinden, was für das Heil der Seelen am besten ist. Das wäre ja noch schöner.
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#57   Graf von Galen   23:39:33 | Sonntag, 25. November 2007
Für ein freies und heiliges Spanien, @ Leblhuber
Einen Bürgerkrieg gewinnt man nicht mit Wattebäuschen.
Wenn es nach Leuten wie Ihnen ginge, hätten die auf-
rechten Katholiken Spaniens den Morden und Nonnen-
schänden der Sozialisten mit Hände in den Taschen
zuschauen sollen. Wer zum Schwert greift, muß damit
rechnen, daß er selbst dadurch umkommen wird.
Herzlichen Dank an Generalissimo Franco für sein
beherztes Eingreifen. Sollten Einzelne über das Ziel
hinausgeschossen haben, so werden diese sich eines
Tages vor Gott dafür verantworten müssen.
Unterlassene Verteidigung gegen die antichristlichen
Mörderbanden wäre die größere Sünde gewesen.
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#56   obelix †   23:34:00 | Sonntag, 25. November 2007
@Kurt K. et alii
Kurt K.: @Matt2: Wir reden nicht vom Kommunismus!
Aber wir reden von Erfahrungen mit Gottesstaaten, oder vielleicht sollte man sagen: Glaubensstaaten, …
Danke für die Präzisierung, Kurt K.! Völlig richtig.
matt2: Und wieso nehmen wir diese Herausforderung nicht an?
… sondern weil ich davon überzeugt bin, dass sie uns geistig nichts entgegenzusetzen haben und uns Gott den Sieg verheissen wird.
Diesem verhängnisvollen Irrtum sind schon ganze Armeen, ja Staaten verfallen. „Gott mit uns!“ ist die wohl schlimmste Hybris in die ein Mensch abtrudeln kann. Zur Zeit zu besichtigen an den Muslimen, die glauben als Selbstmordattentäter in Paradies einzugehen und in der Hölle landen. Bei den Folterknechten und Henkern der Heiligen Inquistion.
matt2: @Kurt K: wieso soll das alles ein Versagen gewesen sein?
Weil auf kreuz.net gegen die ganze Welt gehetzt wird, weil diese nicht nach den Wünschen der Hexenverbrenner organisiert ist.
Defensor Fidei: @ methusalix
Ein Staat, der die katholische Religion als Staatsreligion hat, ist noch längst kein „Gottesstaat“ …
Wenn Sie Obererbsenzähler Erbsen zählen wollen, bitte schön. Nach der zitierten Caudillo-Verfassung war Spanien unter seiner Knute ein Gottesstaat und ein blutrünstiger dazu.
Alois Bischof: Anstatt …
… würde ich die Regierung des großen Portugiesischen Präsidenten und Erstministers Dr. Antonio de Oliveira Salazar nennen.
Noch so eine katholische Terrorherrschaft. Sie haben wohl Sehnsucht nach der Garrotte.
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#55   methusalix †   23:31:57 | Sonntag, 25. November 2007
@matt2 @Peter-Pan
matt2: wir reden doch nicht von Kommunismus…
oder ist für Sie das Christentum etwa eine austauschbar Ideologie unter vielen?
Oft wird von Hardcore-Katholiken der Kommunismus (und andere -Ismen) als „Religion“ bezeichnet und so wie sich etliche der schwarzen Spezies hier gerieren ist deren Katholizismus nichts weniger als eine Ideologie.
Wer mit einer Religion einen Staat aufbauen will, verhunzt diesen Glauben zur Staatsideologie.
Peter-Pan: Die gute „Diktatur“ !!!
Religionsfreiheit bedeutet, dass jeder frei in seinem Glauben und der Ausübung seiner religiösen Überzeugungen ist, …
Das ist die richtige Definition von Religionsfreiheit. Bis zum, hier viel geschmähten Zweiten Vaticanum wurde unter dem Begriff Religionsfreiheit die Freiheit der römisch-katholischen Kirche im Lande zu schalten und zu walten wie es ihr gefiel verstanden, oft in einer Doppelinstitution von Thron und Altar (in der Habsburgischen Donaumonarchie zum Beispiel).
Andere Religionen hatten da bezüglich Religionsfreiheit schlechte Karten. Zur Erinnerung: die Lunte am Pulverfass, das den Dreissigjährigen Krieg explodieren liess, war die Verweigerung der bereits in den Majestätsbriefen von 1609 zugesicherte Religionsfreiheit für die evangelischen Stände in Böhmen (und Schlesien).
Wenn wir so einen Krieg wiederhaben wollen, müssen wir nur den römisch-katholischen Gottesstaat einführen.
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#54   Leblhuber   23:28:48 | Sonntag, 25. November 2007
@Alois Bischof:
Hat Franco das machen lassen? Was sind Ihre Quellen? Wo sind die Massengräber und vie Massen von Leichen? Wo die Zeugen? Oder glauben Sie einfach der Meinungsdiktatur der Sozialdemokraten und ihrer Dämonisierung von Gegnerregimen?
Zitat:
„Die mächtige katholische Kirche war mit dem Diktator aufs engste verbündet. Der Staatsterror erhielt sogar den Segen des Vatikans. Selbst nach dem Krieg.“
www.3sat.de/3sat.phpwww.3sat.de/…men/72582/index.html
www.netzeitung.de/…schichte/142542.html
Es gibt keine faschistische Diktatur, die ohne Opferung der echten oder auch nur vermeintlichen Gegner auskäme. Das ist systemimanent!
Nach Spanien geflüchtete Juden, bei denen Linksnähe vermutet wurde, kamen genau so in KZs, wie sonstige Gegner. Dieser Teil der Geschichte ist noch gar nicht aufgearbeitet, vor allem auch deswegen nicht, weil die Franco-Stiftung ihre Archive nicht öffnet.
Hier wird aus einem Mörder ein Heiliger stilisiert, nur dehalb, weil er die Rechte der KK nicht angetastet hat, um sich ihrer um so besser bedienen zu können. Und die Kirche war gern sein willfähriges Werkzeug.
Und kommen Sie mir nicht mit den Verbrechen der anderen Beteiligten. Die Kirche wird nicht an den Missetaten anderer gemessen, sondern an ihren eigenen Taten.
Geschichtsklitterung und Heuchelei haben ausgedient!!
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#53   Graf von Galen   23:19:17 | Sonntag, 25. November 2007
Wider VII, @ Benedikt
Es geht nicht um Monarchie oder Republik. Es geht um
das höchste Gut, das ewige Heil der Seelen. Auch die
Kirche ist kein Selbstzweck und nach der Ehre Gottes
diesem verpflichtet. Leider ist seit VII hiervon keine
Rede mehr. Statt dessen biedert man sich den liberalen
Irrtümern an und propagiert die Götzendienstfreiheit.
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#52   Benedikt   23:10:52 | Sonntag, 25. November 2007
@ Pippifax
Bei keinem, der von Ihnen erwähnten Beispiele, war der Grund der Auseinandersetzung zwischen staatlichen und kirchlichen Würdenträgern in zentralen Glaubensfragen zu suchen
Von einem katholischen Staatswesen kann ich im Credo auch nichts finden. Die meisten Katholiken haben nie in einem solchen gelebt. Letztlich geht es hier also um Einflussnahme des Staates auf die Kirche und umgekehrt. Und in diesem Sinne war die Kirche zeitweise dem weltlichen Kaiser unterworfen: Durch das Recht zur Einsetzung von Bischöfen.
Ich kann mir leider nicht helfen, aber ich finde diese Idealisierung des Staatswesen völlig unverständlich. Ob der Staat einen Kult erlaubt oder nicht sagt über diesen gar nichts aus. Aussagen über einen Kult zu treffen ist weder Aufgabe noch Absicht eines Staates. Fragen Sie sich doch mal, was es Ihrem Glauben nutzt, wenn der Staat andere Kulte verbietet oder nur toleriert!
Und überhaupt, was wäre das für ein Kaiser, mit dem man da aufwarten wollte? Was machen Sie, wenn Sie einen bekommen wie Joseph, der erstmal die kontemplativen Orden zusperrt? Dann wird hier das Gerede vom „Kaiser“ und Scheinkaiser losgehen.
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#51   Kurt K.   23:04:59 | Sonntag, 25. November 2007
@ Alois Bischof
Kurt K.: Er hat massenweise Menschen foltern und ermorden lassen.
Das hab ich zwar nie geschrieben, sondern es war timpressum, stimmen tut die Aussage aber trotzdem.
Was sind Ihre Quellen? Wo sind die Massengräber und vie Massen von Leichen? Wo die Zeugen?
Hier finden Sie einen kompakte Zusammenfassung de.wikipedia.org/wiki/Franquismus.
Was für Beweise wollen Sie denn eigentlich dafür? ICH war nicht dabei, Sie auch nicht. In vielerlei Hinsicht müssen wir den Experten (in diesem Fall den Hinstorikern) vertrauen – wie in den meisten Wissenschaftsgebieten.
Und glauben Sie ernsthaft, dass all die Historiker, die dies erforschten und erforschen, von irgendwem „gekauft“ sind?
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#50   "Antisemit" †   22:59:30 | Sonntag, 25. November 2007
Genau das ist der Prüfstein für wahre Katholizität, Herr Schmidberger!
Zusammenfassend erklärt Pater Schmidberger die Folgewirkungen der vom Zweiten Vatikanum proklamierten Religionsfreiheit:
• Sie leugnet Gottes allumfassende Herrscherrechte.
• Sie entthront unseren Herrn Jesus Christus als König der Gesellschaft.
• Sie stellt die Kirche auf dieselbe Stufe mit den falschen Religionen.
• Sie bewirkt die Entchristlichung der Gesellschaft.
• Sie führt die Menschen zur religiösen Gleichgültigkeit.
• Sie begünstigt nicht die Bekehrung der Seelen zur wahren Religion, sondern eher ihr Verbleiben in den falschen Religionen
Nachdem aber ein Herr Ratzinger, der für sich in Anspruch nimmt, „Papst“ zu sein, nach wie vor die Anerkennung des ganzen Konzils mit all seinen (Irr)lehren zur Voraussetzung einer vollen Mitgliedschaft in seiner „Kirche“ macht, die Bruderschaft aber bis heute sich nicht dazu durchringen konnte, ihm und den anderen „Konzilspäpste“ ihr Katholischsein und damit auch ihr Papstsein abzusprechen (nach wie vor müssen die Priester der FSSPX den Namen des Apostaten Ratzinger in der Hl. Messe erwähnen!), bleibt das alles absolut unglaubwürdig! :-[ :-@
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#49   Peter-Pan   22:53:29 | Sonntag, 25. November 2007
@Defensor Fidei
Eine Demokratie zeichnet sich dagegen nur durch Strukturen & Verfahrensweisen aus.
Das ist durchaus wahr. Und es besteht keineswegs Konsens bezüglich dieser Strukturen und Verfahrensweisen. Die USA glauben seit Jahrhunderten eine Demokratie zu sein, obwohl ursprünglich nur ein verhältnismäßig kleiner Personenkreis wahlberechtigt war: männlich, weiß, ein Einkommen in bestimmter Höhe, usw. Nach modernen Vorstellungen ist es alles andere als demokratisch, Menschen etwa aufgrund von Hautfarbe und Geschlecht das Stimmrecht vorzuenthalten. Ähnliches lässt sich über die frühen Demokratien oder parlamentarischen Monarchien in Europa sagen (man denke an das 3-Klassenwahlrecht im deutschen Kaiserreich).
Was ja nun auch mehr oder weniger leicht nachzuweisen ist.
Das ist keineswegs zu beweisen. Es gab Kriegstreiber und Massenmörder, grausame Herrscher und Tyrannen, die sich für absolut christlich hielten – und die ihre Taten auch mit der Bibel im Einklang bringen konnten.
In der „heiligen Schrift“ stehen schreckliche Dinge, die sich durchaus zur Rechtfertigung schrecklicher Taten auslegen lassen.
Sie interpretieren es vielleicht anders, argumentieren, dass „Gottes Wort“ nie als Rechtfertigung für Mord herhalten kann (obwohl das alte Testament sogar Listen für Verbrechen enthält, die mit dem Tod zu bestrafen sind). Aber das heißt nur, dass sie sich zu einer bestimmten Auslegung entschloßen haben – wer sagt, dass die irgendwie besser oder richtiger ist, als eine andere Auslegung.
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#48   Benedikt   22:48:44 | Sonntag, 25. November 2007
@ Defensor Fidei
Ich habe zwar keine Ahnung welchen Kaiser Sie meinen, aber ich kenne in der ganzen Kirchengeschichte vor dem II. Vatikanum nicht ein einziges Land, daß freiwillig auf die katholische Staatsreligion verzichtet hat, nur weil die vage Hoffnung bestand, daß Christen in den heidnischen Ländern danach evtl. weniger Repressalien ausgesetzt wären.
Stimmt, aber ob Machtgier (wie bei den zum Protestantismus übergelaufenen Fürsten) nun wirklich ein besseres Motiv ist, das sei mal dahingestellt.
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#47   Graf von Galen   22:46:42 | Sonntag, 25. November 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Recht hat der Pater Schmidberger von der FSSPx.
Ein wahrer Katholik und Patriot.
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#46   Defensor Fidei   22:31:41 | Sonntag, 25. November 2007
@ Benedikt
Wieso vierzig?
Weil es vor dem II. Vatikanum der Kirche nie in den Sinn gekommen ist, ein dogmatisches Prinzip aus reinem Pragmatismus aufzugeben. Es ist nie und unter keinen Umständen erlaubt, etwas, was in sich schlecht ist, zu tun oder zu wollen. Es ist niemals erlaubt, auch bei den schwerwiegendsten Gründen, Böses zu tun, damit Gutes dabei herauskommen soll.
Was soll zB die Allianz mit dem weltlichen Kaiser anderes gewesen sein als Pragmatismus?
Ich habe zwar keine Ahnung welchen Kaiser Sie meinen, aber ich kenne in der ganzen Kirchengeschichte vor dem II. Vatikanum nicht ein einziges Land, daß freiwillig auf die katholische Staatsreligion verzichtet hat, nur weil die vage Hoffnung bestand, daß Christen in den heidnischen Ländern danach evtl. weniger Repressalien ausgesetzt wären.
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#45   timpressum †   22:04:32 | Sonntag, 25. November 2007
Franco
Bitte lesen Sie hier www.heise.de/…ikel/21/21696/1.html oder eine Biographie Francos. Aber ist ja alles Meinungsdiktatur, weil nicht faschistisch…
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#44   Benedikt   21:52:34 | Sonntag, 25. November 2007
@ Alois Bischof
Ihre Einwände und Ihr negatives Sprechen über die Herrschaft des hl. Konstantin des Großen
Negativ? Ich habe gar nichts bewertet. Machen Sie doch nicht mich für Ihre Assoziationen verantwortlich.
@ Defensor Fidei
lange Tradition
40 Jahre sollen lange Trad. sein?
Wieso vierzig? Was soll zB die Allianz mit dem weltlichen Kaiser anderes gewesen sein als Pragmatismus?
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#43   Pippifax   21:51:29 | Sonntag, 25. November 2007
Äpfel und Birnen
Benedikt, das müssten sie Pius XI. eigentlich direkt fragen, da er aber nicht in diesem Forum mitschreibt (man liest nur ab und an was von seinem Nachfolger), versuche ich mal zu antworten.
Bei keinem, der von Ihnen erwähnten Beispiele, war der Grund der Auseinandersetzung zwischen staatlichen und kirchlichen Würdenträgern in zentralen Glaubensfragen zu suchen (ich weiß nicht welchen Konstantin sie meinten, man könnte natürlich für den Arianismus eine Ausnahme machen), sondern wurzelte in der Regel auch und vor allem in der persönlichen Sündhaftigkeit der Akteure, der Gier nach Macht etc.
Wenn ich jetzt mit Beispielen wie der Aufhebung der Jesuiten und des entsprechenden Vorlaufs erwiedere, oder aber mit den Kölner Wirren, so bin ich mir sicher das Pius XI. vor allem an derartige Umstände dachte. Der Unterschied zwischen Ihren und meinen Beispielen ist der, daß es sich bei den meinen um Auseinandersetzungen in zentralen Glaubensfragen, nämlich dem Kampf eines zumindest partiell vom Liberalismus befallenen Staatswesens gegen glaubenstreue Kleriker handelte.
Auch wenn der dt. Nationalliberalismus des 19. Jhrdts dies demgemäß zu interpretieren versuchte, war der Investiturstreit hingegen eben kein solcher Konflikt.
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#42   Alois Bischof   21:49:29 | Sonntag, 25. November 2007
Benedikt,
Franco hat keine Möglichkeit oder Wahlrecht bei Provinzialkonzilen oder Kardinalsernennungen gehabt. Ihre Einwände und Ihr negatives Sprechen über die Herrschaft des hl. Konstantin des Großen, zeigen vor allem Ihre Ignoranz und Unkenntnisse. In Sachen des Dogmas hatten weltliche Autoritäten niemals Einfluß, wiesehr man manchmal auch da versuchte einzugreifen.
Kurt K.: Er hat massenweise Menschen foltern und ermorden lassen.
Hat Franco das machen lassen? Was sind Ihre Quellen? Wo sind die Massengräber und vie Massen von Leichen? Wo die Zeugen? Oder glauben Sie einfach der Meinungsdiktatur der Sozialdemokraten und ihrer Dämonisierung von Gegnerregimen?
Christlich ist eine Verfassung für mich erst dann, wenn sie die Würde jedes Menschen in den Vordergrund stellt. Für diese Würde kann aber nicht gefoltert und gemordet werden, wie es unter Franco der Fall war.
Sie liefern keine Beweise für angebliche „Morde und Folterungen“ unter Franco. Daß er im Spanischen Bürgerkrieg bewaffnete gegnerische Soldaten im Kampfe hat beschiessen lassen, ist kein Verbrechen. Über Franco – auch und Salazar – sind jahrzehntelang, auch in der BRD nach 1965, Mythen und Lügen verbreiten durch Marxistische „Journalisten“.
Insofern würde ich die Aussage von Schmidtberger entweder unter „Verherrlichung von Diktaturen“ oder „Volksverhetzung“ ablegen.
Sie befürworten selber also eine Meinungsdiktatur. Denn Mons. Fellay hat auch schon die frühere kath. Verfassung des Kantons Wallis gelobt.
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#41   Defensor Fidei   21:47:59 | Sonntag, 25. November 2007
@ Peter-Pan @ Benedikt
Hier wird ziemlich häufig argumentiert…
Was ja nun auch mehr oder weniger leicht nachzuweisen ist.
Soll heißen, Christen die schreckliche Taten begehen … wird oft abgesprochen wahre Christen zu sein…
Wenn Sie glauben, daß dies ein Widerspruch darstellen würde, dann irren Sie. Im Gegensatz zu einer bloß formalen laizistischen Demokratie hat ein kath. Staat nämlich ganz klare Wertmaßstäbe, an denen er zu messen ist. Eine Demokratie zeichnet sich dagegen nur durch Strukturen & Verfahrensweisen aus. Es gibt keine ethische Norm, die unablöslich mit Demokratie verbunden wäre, es liegt ganz im Gegenteil im dynamischen Wesen der Demokratie, daß sie alle Werte zur Disposition stellt; sie selbst ist moralisch leer. www.dradio.de/…ungen/signale/540466/
Also wäre christlich gesehen, Afghanistan unter den Taliban ein gottloser Staat & damit kein Gottesstaat gewesen
Natürlich! Afghanistan war genauso wahrer Gottesstaat wie die Protestanten wahre Kirche sind. Deshalb spricht man trotzdem vereinzelt von Kirche oder Gottesstaat im untechnischen Sinne, weil es einfach mühsam ist, wenn man ständig die Anführungszeichen setzen muß.
Nach Ansicht der meisten Religionen der Menschheitsgeschichte & der meisten Menschen auf der Welt: Nein!
Entscheidend ist allein die Frage: War er Gottes Sohn oder nicht. Wer als Katholik davon ausgeht, daß dem so ist, muß konsequent sein. Er kann nicht sagen: Ich glaube zwar an den dreifaltigen Gott, halte den Götzen Allah aber genauso für wahr.
lange Tradition
40 Jahre sollen lange Trad. sein?
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#40   Benedikt   21:05:35 | Sonntag, 25. November 2007
Quas primas
sodann unterwarf man sie der weltlichen Gewalt und lieferte sie der Willkür der Fürsten und Staatsmänner aus.
Das war doch schon zu Konstantins Zeiten so. Und später ging es bei den Merowingern, Karolingern, Ottonen etc weiter, bis zum Investiturstreit. Nach der Reformation ging es aber wieder los.
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#39   Pippifax   21:00:49 | Sonntag, 25. November 2007
P. Schmidberger korrekt und umsichtig zugleich!
Im neuen Kalender ist ja das Christkönigsfest auf den heutigen Sonntag gerückt worden. Wir Tradis hatten ja schon Ende Oktober das Vergnügen. Interessant das P. Schmidberger gerade in diesem Umfeld die universelle Herrschaft Christi thematisiert ^-^ .
Ich bin mal so frei hier Papst Pius XI. sprechen zu lassen:
Nach und nach wurde die christliche Religion mit den andern, falschen Religionen gleichgestellt und auf äußerst entwürdigende Weise mit diesen auf eine Stufe gestellt; sodann unterwarf man sie der weltlichen Gewalt und lieferte sie der Willkür der Fürsten und Staatsmänner aus. Noch weiter gingen jene, die darauf sannen, die göttliche Religion zu ersetzen durch so etwas wie eine natürliche Religion oder eine bloß gefühlsmäßige Religiosität. Gewisse Staaten glaubten sogar, Gott entbehren zu können; sie machten den Unglauben zu ihrer Religion und bemühten sich, bewußt und absichtlich Gott zu vergessen. (Enzyklika Quas Primas Nr. 29, entnommen aus www.stjosef.at)
Die damal. span. Verfassung scheinte hier gegenzusteuern und ist daher zu begrüßen.
@van Laak
In wieweit General Franco gegen das 5. Gebot verstoßen hat, kann ich nicht beurteilen. Wenn aber sein persönliches Gericht hier negativ ausgefallen sein sollte, würde er halt einen Platz in der Hölle neben irgendwelchen Abtreibungsbefürwortern bekommen. P. Schmidberger sagt mit keinem Wort, daß eine gute Tat (Kirche ins Recht gesetzt) autom. persönl. Todsünden absolviert. Der span. Bürgerkrieg war aber hier nicht Thema.
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#38   timpressum †   20:52:56 | Sonntag, 25. November 2007
Du sollst nicht töten
„Du sollst nicht töten“ galt für Herrn Franco aber irgendwie nicht! Er hat massenweise Menschen foltern und ermorden lassen.
Christlich ist eine Verfassung für mich erst dann, wenn sie die Würde jedes Menschen in den Vordergrund stellt. Für diese Würde kann aber nicht gefoltert und gemordet werden, wie es unter Franco der Fall war.
Insofern würde ich die Aussage von Schmidtberger entweder unter „Verherrlichung von Diktaturen“ oder „Volksverhetzung“ ablegen.
Auf jeden Fall aber unter die Rubrik „Nicht-Katholisch“. Wober Herr Schmidtberger sowieso nicht in der Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche steht!
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#37   Benedikt   20:30:45 | Sonntag, 25. November 2007
@ Defensor
Erstens ist dies rein pragmatisch gedacht
Das hat ja nun eine lange Tradition auf diesem Gebiet.
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#36   Peter-Pan   20:14:33 | Sonntag, 25. November 2007
@Defensor Fidei
So ein Unsinn! Ihr Problem ist, daß Sie den Fehler machen & formalen Demokratien, die blutrünstig oder unmenschlich sind schlicht absprechen Demokratien zu sein
Welche zum Beispiel?
Davon abgesehen: Hier wird ziemlich häufig argumentiert, dass schreckliche Verbrechen eigentlich nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar sind. Und werden (wurden) sie doch von Christen im Namen des Herrn begangen, dann geben diese Menschen nur vor Christen zu sein oder haben den christlichen Glauben schlicht falsch verstanden – egal wie lückenlos sie ihr Handeln mit Bibelzitaten zementieren.
Soll heißen, Christen die schreckliche Taten begehen oder begangen haben, wird oft abgesprochen wahre Christen zu sein (Moslems hingegen, die Schreckliches tun, belegen natürlich die Grausamkeit des Islam).
Gottesstaaten ohne Gott sind keine Gottesstaaten.

Interessanter Standpunkt. Aber nach christlicher Auffassung, ist der christliche Gott der einzig wahre Gott. Also wäre christlich gesehen, Afghanistan unter den Taliban ein gottloser Staat und damit kein Gottesstaat gewesen.
Hat sich Gott in Jesus Christus nun offenbart oder nicht?
Nach Ansicht der meisten Religionen der Menschheitsgeschichte und der meisten Menschen auf der Welt (in Vergangenheit und Gegenwart): Nein!
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#35   Alois Bischof   19:51:54 | Sonntag, 25. November 2007
Anstatt
der Franco-Regierung, in der ja auch zum Teil säkularistisch geprägte faschistische Elemente aktiv waren von 1939 bis 1943 (v.a. Suñer), würde ich die Regierung des großen Portugiesischen Präsidenten und Erstministers Dr. Antonio de Oliveira Salazar nennen. Diese Regierung von 1932 bis 1967 zeigte sich durch ihre Neutralität, ihre intranationale Solidarität und aufrechten durch die Fatimá-Ereignisse inspirierten Katholizismus aus.
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#34   Airbag   19:50:17 | Sonntag, 25. November 2007
Letzter Sonntag im Jahreskreis Christkönigssonntag 2.Lesung
Lesung
aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser.
Brüder!
dankt dem Vater mit Freude!
Er hat euch fähig gemacht,
Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind.
Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen
und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes.
Durch ihn haben wir die Erlösung,
die Vergebung der Sünden.
Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes,
der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
Denn in ihm wurde alles erschaffen
im Himmel und auf Erden,
das Sichtbare und das Unsichtbare,
Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten;
alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.
Er ist vor aller Schöpfung,
in ihm hat alles Bestand.
Er ist das Haupt des Leibes,
der Leib aber ist die Kirche.
Er ist der Ursprung,
der Erstgeborene der Toten;
so hat er in allem den Vorrang.
Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,
um durch ihn alles zu versöhnen.
Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen,
der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.
(Kol.12-20)
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#33   Defensor Fidei   19:41:22 | Sonntag, 25. November 2007
@ Pünktchen @ Benedikt
Wieso sollten Katholiken das tun? Absurd!
Dann müssen diese Katholiken konsequent sein & ihrem König die Rechte einräumen, die ihm zukommen. Ist die Bevölkerung mehrheitlich kath., so muß die kath. Religion Staatsreligion werden, was ja nicht heißt, daß in einem solchen Staat alle Nichtkatholiken gezwungen werden, zum kath. Glauben überzutreten. Im Gegenteil: dies ist sogar streng unerlaubt, da der Glaubensakt mit freiem Willen vollzogen werden muß.
wieso sollten Buddhisten dem Christkönig huldigen
Christus ist nicht nur der Herr der Kirche oder der Gläubigen, sondern auch aller Menschen & Staaten. Dies sagt er selbst vor seiner Himmelfahrt: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden’. Er ist der König über die ganze Welt & nichts ist seiner Macht entzogen.
In „Annum sacrum“ schreibt Leo XIII.: „Seine Herrschaft erstreckt sich nicht nur auf die kath. Völker, auch nicht nur auf jene, die durch die Taufe von Rechts wegen der Kirche angehören, mögen auch irrige Anschauungen sie fernhalten […] sondern sie umfaßt auch jene, die den christlichen Glauben nicht besitzen; somit untersteht im vollsten Sinne die ganze Menschheit der Herrschaft Jesu Christi“
Eine solche Staatskirchenideologie würde der Kirche als mehr schaden als nutzen
Erstens ist dies rein pragmatisch gedacht & zweitens können – ja müssen bisweilen sogar – die nichtkath. Religionen in einem kath. Staat toleriert werden, wenn nämlich ein größeres Gut zu bewahren oder ein tieferes Übel zu verhindern ist.
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#32   Kurt K.   19:21:05 | Sonntag, 25. November 2007
@ Matt 2: Lustige Vorstellungen
Und ich glaube nicht, dass Sie von Geschichte mehr Ahnung haben als ich
Na, wenn Sie das glauben, dann muss es ja die einzige und ewige Wahrheit sein, gelle?! Schliesslich sind Sie ja Rechtgläubig! :-D
Wenn wir ein christliches Regime hätten,
– dann wären so leidige Themen wie Abtreibung und Homo-Ehe endlich einmal vom Tisch.
Stimmt wohl. Genauso wie diese leidigen Frauen-Rechte und das leidige Lebensrecht von Schwulen.
– Es gäbe mehr soziale Gerechtigkeit
Ja, genau! So wie das im HRR war, gelle?! Jeder dürfte dann nur soviele Leibeigene haben, wie er auch versorgen kann…
mehr Verständnis und Fürsorge für die Schwachen und Alten.
Klar! Die dürften dann – anders als Heute – wieder in der Innenstadt betteln und jeder gute Staatsbürger = Katholik müsste ihnen dann was aus dem Almosenbeutel geben.
– Es würde nicht so viel über das dumme Geld debattiert,
Logo! Katholiken leben ja auch von Luft und Liebe (nämlich der Gottes!).
– es würde überhaupt keine dummen und überflüssigen Parteistreitereien mehr geben.
Stimmt. Die Parteien hiessen dann anders. Tradis und Modernisten, Puis- und Petrusbriderschaft… z.B.
– Der Wirtschaft würde es bestimmt auch nicht schlechter gehen.
Klar doch! Irgendjemand müsste ja die ganzen Rosenkränze, Oblaten und Weihrauchschwenker herstellen!
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#31   Defensor Fidei   19:09:45 | Sonntag, 25. November 2007
@ methusalix
Aber keinen Gottesstaat, der als NICHT BLUTRÜNSTIG eingestuft werden könnte.
Ein Staat, der die katholische Religion als Staatsreligion hat, ist noch längst kein „Gottesstaat“ wie Sie ihn an die Wand malen. So ist trotz des II. Vatikanums noch heute der Katholizismus in Andorra, Argentinien, Bolivien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Liechtenstein, Malta, Monaco, San Marino & dem Staat der Vatikanstadt Staatsreligion. Vor dem Konzil zählten hierzu noch etliche andere Länder wie Italien oder Kolumbien.
Wenn Sie diese Staaten ernsthaft als blutrünstig einstufen, dann heiße ich Sie in der Realität willkommen.
Das ist deshalb falsch weil…
So ein Unsinn! Ihr Problem ist, daß Sie den Fehler machen & formalen Demokratien, die blutrünstig oder unmenschlich sind schlicht absprechen Demokratien zu sein. Dies ist vor allem deshalb äußerst problematisch, weil sich eine Demokratie nicht durch feststehende Werte, sondern einzig durch die Tatsache der Volksherrschaft auszeichnet.
Mit der gleichen Argumentation könnte ich aber auch sagen, daß blutrünstige Gottesstaaten keine wirklichen Gottesstaaten sind.
… und der Kommunismus wurde oft genug als „rote Religion“ diffamiert. Auf einmal ist das nicht mehr richtig?
Gottesstaaten ohne Gott sind keine Gottesstaaten.
… und alleine die Katholiken haben den wahren Gott für sich gepachtet.
Hat sich Gott in Jesus Christus nun offenbart oder nicht?
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#30   Michael van Laack   19:09:10 | Sonntag, 25. November 2007
Franco hat lediglich Hitlers Fehler nicht kopiert
Keineswegs hat die spanische Verfassung die katholische Lehre vorbildlich umgesetzt – oder präziser formuliert: wenn sie es getan hat, dann nicht absichtlich. Das es zu einer engen Zusammenarbeit von Kirche und Staat im Rahmen des sogenannten nacional-catolicismo kam, war pure Strategie des Generals, dem klar dem rasch klar wurde, das sich seine Diktatur nicht whalten könnte, wenn es nicht gelänge die Kirche zu integrieren. Er nahm also den Glauben in Kauf – als das kleinere Übel. Hitler hat sich strategisch anders aufgestellt, nach dem er sah, das das Konkordat die kirchlichen Kräfte nicht wie gewünscht einbinde. Kalt und nüchtern betrachtet hat er sich unklüger aufgestellt.
Pater Schmidbergers Sichtweise kann man getrost historisierend-subversiv nennen. Nach dem Motto: Wer die katholische Kirche stützt, darf gern mal ein paar Tausend Leute hinrichten lassen. Einmal mehr demonstriert ein Mitglied des „inner circle“ der Bruderschaft die positive Grundhaltung gegenüber rechtsradikalen Figuren und Systemen der europäischen Vergangenheit. When will they ever learn? Arme Tradition!
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#29   matt2 †   19:07:43 | Sonntag, 25. November 2007
@Kurt K: wieso soll das alles ein Versagen gewesen sein?
ich möchte mir nicht anmaßen das zu beurteilen. Und ich glaube nicht, dass Sie von Geschichte mehr Ahnung haben als ich, also lasse ich mir Ihr Urteil darüber auch nicht gefallen. Wenn wir ein christliches Regime hätten, dann wären so leidige Themen wie Abtreibung und Homo-Ehe endlich einmal vom Tisch. Das geht mir allmählich auf den Geist. Es gäbe mehr soziale Gerechtigkeit und mehr Verständnis und Fürsorge für die Schwachen und Alten. Es würde nicht so viel über das dumme Geld debattiert, es würde überhaupt keine dummen und überflüssigen Parteistreitereien mehr geben. Und das würde ich sehr begrüßen. Der Wirtschaft würde es bestimmt auch nicht schlechter gehen.
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#28   Hoffnung   19:01:06 | Sonntag, 25. November 2007
Irrtum
Pater Schmidberger hat wohl recht wenn er Zusammenfassend erklärt: „die Folgewirkungen der vom Zweiten Vatikanum proklamierten Religionsfreiheit:
• Sie leugnet Gottes allumfassende Herrscherrechte.
• Sie entthront unseren Herrn Jesus Christus als König der Gesellschaft.
• Sie stellt die Kirche auf dieselbe Stufe mit den falschen Religionen.
• Sie bewirkt die Entchristlichung der Gesellschaft.
• Sie führt die Menschen zur religiösen Gleichgültigkeit.
• Sie begünstigt nicht die Bekehrung der Seelen zur wahren Religion, sondern eher ihr Verbleiben in den falschen Religionen.“
Nur sein Resüme zeigt die falsche Richtung an:
„Als praktische Beispiele nennt Pater Schmidberger den Glaubensabfall in den früher katholischen Staaten Italien und Spanien sowie den Massenabfall der „Gläubigen“ (eigentlich der in die Irre geführten) in Südamerika, die in Scharen zu protestantischen Freikirchen überlaufen:
„Der Schaden für die Sache Gottes und das ewige Heil der Seelen könnte nicht größer sein.““
Es ist ja gar kein Schaden entstanden, da die Irrgläubigen (katholiken) sich selbst widersprechen und zersetzen, haben sich viele Katholiken auf Christus besonnen und sind zu Freikirchen konvertiert.
Gleichsam Off. 18. 4 „ Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Geh aus ihr hinaus, mein Volk,damit ihr nicht ihrer teilhaft werdet und damit ihr nicht empfangt von Ihren Plagen.“
Daher muß es heißen:
„Der Nutzen für die Sache Gottes und das ewige Heil der Seelen könnte nicht größer sein
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#27   Kurt K.   18:58:15 | Sonntag, 25. November 2007
Der Sieg, Matt2?
sondern weil ich davon überzeugt bin, dass sie uns geistig nichts entgegenzusetzen haben und uns Gott den Sieg verheissen wird.
Sie unterschlagen ständig, dass die Christen in Europa etwa 1000 Jahre lang den vollständigen „Sieg“ in Händen hielten – und versagt haben, eine freundliche Gesellschaft nach ihrer „Güte“ zu errichten.
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#26   maliems   18:51:09 | Sonntag, 25. November 2007
eine mutige
Erlkärung von Pater Schimdberger
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#25   Gallowglas   18:44:26 | Sonntag, 25. November 2007
@timpressum
Da sehen wir, was die Katholiban wollen: Eine Diktatur!
Die Strukturen sind dieselben wie die, die die Islamisten möchten. Nur der Glaube ist ein anderer!
Nichtmal das wirklich … nur die Namen sind andere …
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