[ « 133 134 135 136 137 » ]
Sonntag, 25. November 2007 18:28
Es gibt eine Strategie, wie man dem Koran die Zähne ziehen und den Islam zu einer pflegeleichten Religion machen kann: die historisch-kritische Methode.
Zurück zum Artikel 35 Lesermeinungen:
Dienstag, 27. November 2007 12:23
Dr. Christoph Heger: Die wahren Verfassungsfeinde
Dr. Lothar Ziegler meint:

Die Vernunft soll zu ihrem Recht kommen. Das bedeutet, dass auch die Gottesauslegung der Musliime, wie der Juden und Christen grundsätzlich (GG) im Vorwort des GG gleichberechtigt sind, in ihrem Anspruch die Politik und weltliche Gesetzgebeung zu beherrschen.

Das ist ein hübsches Beispiel für meine schon öfters ausgesprochene Warnung, daß die wahren Verfassungsfeinde nicht die vielbebschrieenen Glatzköpfe und Springerstiefel sind, sondern die Schlauberger, die das Grundgesetz nach ihrem Geschmack verändern, indem sie zwar dessen Wortlaut bestehen lassen, aber sein Verständnis, das Verständnis der in ihm verwendeten Worte usw. verändern. Mit einem Wort: indem sie den deutschen ordre public, ohne den das ganze Grundgesetz nur Wortgeklingel ist, abschaffen.

MfG
Christoph Heger
Montag, 26. November 2007 15:14
Pünktchen: engelhardt
„Modernisierung“ ist gewiß auch nicht die zentrale Aufgabe einer Religion! Aber Nordhofen zeigt, daß und wie die zeitweise notwendige Modernisierung ihren Ermöglichungsgrund im christlichen Offenbarungsverständnis hat, das nicht einfach einen Text mit Gottesoffenbarung gleichsetzt.
Montag, 26. November 2007 15:04
engelhardt: Modernisierungshindernis
Als ob’s die bei den Christen nicht gaebe.
Montag, 26. November 2007 15:00
Domenico Tuttisanti: Zweitaccount .chen: Das grundverschiedene Offenbarungsverständnis von
Christentum und Islam.

s. Nordhofen, Eckard: „Das Wort ist Fleisch geworden“. Die ZEIT Nr. 53 vom 22. 12. 2004

Daraus folgendes Zitat:
.der Koran der Ort der Gottespräsenz ist, gibt dem Buch eine messianische Qualität. Seine erhabene Entrückung macht ihn zum zentralen Modernisierungshindernis des Islams. Wer aber als Muslim den Koran entmythologisiert, bekommt Ärger. Und er wäre auch ohne die Sanktionen der Glaubenswächter arm dran. Nach dem Durchgang durch das Fegefeuer der historischen Kritik wäre von seiner Religion nicht viel mehr übrig als die wehmütige Erinnerung an die Schönheiten des alten Orients…

(…)

Die Zeichenpraxis der christlichen Kirche hat als spezielle Antwort auf das Medienproblem des Monotheismus ein eigenes Alphabet ausgebildet. Es ist nach der Grammatik der Inkarnation konstruiert. Jesus, das Fleisch gewordene Wort, ist, anders als Schrift, das, was es bedeutet. Zeichen und Bedeutung fallen zusammen. Das ist die Definition des Sakraments…“
Montag, 26. November 2007 11:41
Pünktchen: Kurt K.
Was also sagt Ihnen, dass es nicht irgendwann auch im Islam mehrere Konfessionen geben wird. Nämlich die Unbelehrbaren (Tradis?) und die Reformierten.

Verschiedene Richtungen und Auslegungen gibt es jetzt schon im Islam! Keine dieser Auslegungen macht aber Abstriche an der Grundaussage, daß der Koran mit jeder Silbe Allah zum Autor hat. Die Nichtunterscheidung der weltlichen und der religiösen Sphäre ist geradezu das Fundamentalprinzip des Islam, in dem er sich vom Christentum unterscheidet. Dort gab es immer den „eschatologischen Vorbehalt“, daß wir in einem vorläufigen Zustand leben, in dem eine vollkommene Herrschaft Gottes noch aussteht: s. unter anderem AUGUSTINUS’ Zwei-Reiche-Lehre. Der Islam steht und fällt mit dem Anspruch, daß er (früher oder später) die Weltherrschaft antreten muß! Gegen eine „Reform des Islam“ spricht aus inneren Gründen des Offenbarungsverständnisses manches: der Korantext hat ja nur darin seine Rechtfertigung, daß er endgültig komplettiert und berichtigt, was die anderen unvollständigen und verfälschten Offenbarungen gabracht hatten. Nur als vollkommen fehlerfreies und unüberbietbares Wort rein göttlichen Ursprungs ist der Koran als Offenbarungstext gegenüber den älteren Texten, überhaupt gerechtfertigt! Das ist Anspruch und Risiko des Islam zugleich!

Im Christentum ist DAS Wort Gottes Jesus Christus und kein Text! (s. Joh. 1: „Im Anfang war das Wort … Das Wort ward Fleisch und hat unter uns gewohnt“) Daran können Sie nichts ändern.
Montag, 26. November 2007 11:16
Dr. Natterbach: Ich kann diesem Artikel nicht so recht folgen
Der Koran ist nicht verfassungsfeindlicher als der Talmud, der sagt, daß ein Mädchen, welches 3 Jahre und einen Tag alt ist, bereits zum Beischlaf geeignet ist.

Koran ist nicht verfassungsfeindlicher als das Alte Testament ohne das Evangelium.

Ach übrigens, Christen in Jerusalem hätten gerne, daß man sie nicht mehr in der Öffentlichkeit anspuckt.
Montag, 26. November 2007 11:12
Kurt K.: @ Pünktchen: Hinkende Vergleiche
Die westlichen Islamwissenschaftler […] gelten dem Islam als „Apostaten“.

Ja, ebenso wie die christlichen Reformer den Katholiken auch heute noch als Apostaten und Ketzer gelten. Dennoch hat die Reformation auch den katholischen Glauben verändert und da, wo es keine Annäherung gab, eine eigene Konfession geschaffen.

Was also sagt Ihnen, dass es nicht irgendwann auch im Islam mehrere Konfessionen geben wird. Nämlich die Unbelehrbaren (Tradis?) und die Reformierten.

Bis vor der Reformation galt auch die Bibel als DAS Wort Gottes und sie wurde auch zum grossen Teil wörtlich ausgelegt – bin hin zu Naturwisssenschaftlichen Aussagen, die genau so zu sein hatten, wie es in der Bibel steht (Stichwort Gallileo Gallilei). Und erzählen Sie hier nicht, die Bibel hätte der RKK jemals als „fehlerhaft“ gegolten! Das wandelte sich erst mit der Zeit. Nämlich ab dann, als der Klerus seine Deutungshoheit über die Welt zu verlieren begann.
Montag, 26. November 2007 10:44
Pünktchen: Kurt K.
Ihr Vergleich mit dem Christentum hinkt, weil es für eine historisch-kritische Herangehensweise an Offenbarungstexte im Christentum innere Ermöglichungsgründe gibt. Diese liegen im Offenbarungsverständnis. Der Islam glaubt an eine buchgewordene Offenbarung Gottes. Das Buch gewordene Wort Gottes (der Koran) ist „fehlerfrei“ und sakrosankt. Das Christentum glaubt an das fleischgweordene Wort Gottes, das als makelloses Lamm unsere Schuld (hinweg)getragen hat. Die heiligen Schriften sind lediglich ein literarisches Echo dieses inkarnierten Wortes im Fleische (Jesus von Nazareth, der Christus der Völker) und ihr menschlicher/historischer, wenn auch „inspirierter“, Ursprung muß nicht geleugnet werden.
Montag, 26. November 2007 10:35
engelhardt: Krakeelen
deine unterstellung, ich würde „krakelen“ und hätte sonst nichts zu bieten, die muss ich nun wirklich nicht kommentieren.

Dann lass es halt.

Ich stelle also fest, dass Du ausser grosse Reden schwingst, nichts weiter unternimmst.

Sowas wie Dich nenn woanders „Armchair General“.

Stoert mich allerdings nicht. Mir ist es lieber, die Fanatiker beschraenken sich darauf, im Internet rumzunoergeln als tatsaechlich an der Umsaetzung ihrer Weltanschauung zu arbeiten. Das spart der Welt eine Menge Aerger.
Montag, 26. November 2007 10:33
Pünktchen: Kurt K.
Sie übersehen etwas!

Die westlichen Islamwissenschaftler gehören selber nicht dem Islam an und diejenigen Wissenschaftler, die einen muslimischen Hintergrund haben und im „westlichen“ Stil Islamwissenschaft betreiben, gelten dem Islam als „Apostaten“. Lesen Sie mal in dem verlinkten Artikel aus wiki, wie es dem ägypt. Literaturwissenschaftler ergangen ist. Er kann von Glück sagen, daß er noch lebt!
Montag, 26. November 2007 10:28
Kurt K.: Pragmatisch gesehen, Pünktchen
dann verschweigt sie leider, daß diese Ansätze nur in den westlichen Islamwissenschaften oder bei Gelehrten anzutreffen sind,

Üragmatisch gesehen könnte man sagen: Na, reicht doch! Wenn sich der Islam in westlichen Gesellschaften reformiert, ist schon mal ein wichtiger Schritt geschafft.

Und ausserdem: In den Anfängen der Reformierung des Christentums waren es auch nur ein paar wenige christliche Kleriker, die zum Teil auch ins Exil getrieben wurden. Dennoch hat sich das Christentum gewandelt.
Montag, 26. November 2007 10:21
Pünktchen: Wenn Frau Prof. Langenfeld behauptet,
es gebe zwar einige „vielversprechende“ Ansätze für ein historisches Koranverständnis, dann verschweigt sie leider, daß diese Ansätze nur in den westlichen Islamwissenschaften oder bei Gelehrten anzutreffen sind, die dem Druck der islamischen Orthodoxie ins Exil an westlichen Universitäten gewichen sind. Der bekannteste Fall ist: Nasr Hamid Abu Zaid, ein ägypt. Literaturwissenschaftler, der im niederländ. Exil lebt!
Montag, 26. November 2007 10:11
Kurt K.: @ Nachtlaterne: Tja…
Daran sieht man, dass selbt manche Geistliche noch lernfähig sind.
Montag, 26. November 2007 10:00
Nachtlaterne: nach meinung vieler…
…geistlicher gehört jesus neben viele götzen der erde gestellt und damit exakt auf eine höhe gesetzt. frag mal die bibel ob es einen unterschied gibt einen stein oder den lebendigen gott anzubeten!
Montag, 26. November 2007 09:55
Pünktchen: „Am liberalen Kirchenwesen wird auch noch der Islam genesen.“
Das scheint die Illusion zu sein, der sich noch immer eine – wenn auch schwindende – Mehrheit aus Multikulturalisten, linksliberalen „Gutmenschen“ und „engagierten Christen“ hingeben. Gegen historische Kritik hat sich der Islam immunisiert durch seine Ursprungslegenden. Demnach ist der uns bekannte Koran eine getreue Abschrift eines himmlischen Ur-Koran, der wort-wörtlich von Allah diktiert wurde. Die angebliche Schönheit und Unnachahmlichkeit des Textes haben den Status eines Beglaubigungswunders: dieser Text stammt zur Gänze und ohne jede menschl. Beimischung von Allah! Da die Offenbarungstexte der Juden und Christen dem Moselm als „gefälscht“ gelten, muß er um so verbissener an der Vollkommenheit des Koran festhalten und an seinem rein-göttl. Ursprung. Kalligraphie und schöne Rezitation tragen auf ihre Weise dazu bei, den Text jeder Kritik zu entheben.
Einer historisch-krit. Betrachtungsweise offenbart sich der menschlich-allzumenschliche und historisch situierbare Charakter des Korantextes ohne weiteres. Aber schon mit dieser Betrachtungsweise wäre der Anspruch des Islam, Gottes letztes und „unverfälschtes“ Wort zu besitzen, in Frage gestellt. Daher darf der Text nicht nach denselben Maßstäben gemessen werden, die an andere, selbst „heilige“, Texte angelegt werden. Es darf keinen menschlichen, kultur- und zeitbedingten Ursprung des Koran geben, ohne daß dieser seinen ganzen Anspruch einbüßte, Gottes durch Juden und Christen verfälschtes Wort endgültig wiederherzustellen.
Montag, 26. November 2007 09:30
Don Camillo: @ Nachtlaterne
deine unterstellung, ich würde „krakelen“ und hätte sonst nichts zu bieten, die muss ich nun wirklich nicht kommentieren. wer sich dem zeitgeist entgegenstellt, der tut natürlich was und wahrscheinlich nicht nur das!

Und wären Sie jetzt noch so nett, das mittels verständlicher Gedankengänge auszudrücken?
Montag, 26. November 2007 09:22
Nachtlaterne: ach engelhart,
es entspricht deiner dummheiten zu behaupten, dass kein geistiger kampf stattfindet und somt die anstrengung gegen den zeitgeist auch eine geistige sein muss. deine unterstellung, ich würde „krakelen“ und hätte sonst nichts zu bieten, die muss ich nun wirklich nicht kommentieren. wer sich dem zeitgeist entgegenstellt, der tut natürlich was und wahrscheinlich nicht nur das!
Montag, 26. November 2007 09:13
Pünktchen: „Im Internet rumkrakeelen ist einfach.“
Wer wüßte das besser als engelhardt?
Montag, 26. November 2007 09:00
engelhardt: Engagement
wann hören wir endlich auf uns paralysieren zu lassen!?

beweg halt Deinen Hintern weg vom PC und mach was. Im Internet rumkrakeelen ist einfach.

Was genau machst Du denn, um die Zustaende, die Dir nicht gefallen, zu aendern?

Wie und wo bist Du politisch aktiv? Oder beschraenkst Du Dich auf’s Motzen und Beten?
Montag, 26. November 2007 06:04
Nachtlaterne: erinnert euch daran…
…dass gerade die multikulti grünen, die uns mit der sogenannten kulturellen vielfalt herlichen zeiten entgegenzuführen gedachten, die ersten waren die aus berlin kreuzberg abzogen, weil es dort mit der multikultur nicht viel fröhliches auf sich hatte. wer aber glaubte, die grünen würden daraus was lernen, sieht sich schwer getäuscht. die grünen flüchten zwar wie alle anderen auch (wenn sie es können) aber sie treiben ihr spielchen weiter. am ende werden die grünen (und nicht nur die!!) biologisch gajz erobert und vom islam radikal regiert. dann erkennen sie vielleicht wie menschlich christus war, den sie ablehnen und das der begriff der volksgemeinschaft und das „wir“ gefühl eben doch noch einen tiefen sinn hat.

wann hören wir endlich auf uns paralysieren zu lassen!?
Montag, 26. November 2007 02:37
Kurt K.: @ Methusalix: Naja…
Da wurde der Proband (sehr oft eine Probandin) splitternackt unter Wasser gedrückt und wenn er oder sie ersoff, hatten sie das Gottesurteil bestanden.

Also man unterscheidet da schon zwischen einem einseitigen und einem zweiseitigen Ordal. In diesem Fall ist deutlich ein zweiseitiges angesagt, nämlich zwischen einem Vertreter des Gottesstaates und einem Gegner.
Montag, 26. November 2007 02:22
methusalix †: Aber Kurt K. das sah früher doch ganz anders aus!
Ein richtig schönes, gerechtes Gottesurteil muss her!

Da wurde der Proband (sehr oft eine Probandin) splitternackt unter Wasser gedrückt und wenn er oder sie ersoff, hatten sie das Gottesurteil bestanden.

Nach dem ersaufen dürfte matt2 also dem kleinen Kanzler Dollfuß nachfolgen.

Wenn sie überlebten,hatten Sie das Gottesurteil nicht bestanden und wurden auf dem Scheiterhaufen verheizt.

Na wie ist es matt2? Wie stark ist Ihr Glauben und Ihr Vertrauen in Gott? Es wird ja immer beklagt, dass die Aufklärung so viel vom Glauben kaputt gemacht hätte. Gottesurteile sind ein Teil davon.

Haben Sie den Glaubensmumm sich Gottes Urteil noch hienieden zu stellen, oder kneifen Sie angesichts des Scheiterhaufens und des Hexenstuhles (das war das Gerät, mit dem man die Probanden im Wasser versenkte)?
Sonntag, 25. November 2007 23:46
Kurt K.: @ Matt2: Standesgemässes Ausfechten
Dann fechten wir es eben aus. Machen wir Bürgerkrieg.

Ach was Bürgerkrieg! Das ist was für Weicheier!

Ein richtig schönes, gerechtes Gottesurteil muss her! Sie gegen mich, Zweikampf. Wer dann gewinnt, dem und seinen Ansichten steht Gott ohne Zweifel bei.

Und damit die Wahl der Waffen auch standesgemäss und traditionell ist, schlage ich vor, ich nehme die bürgerlicheren Waffen Langes Messer und Buckler und Sie wahlweise das aistoratischere Sattelbaumschwert oder Einhänder und Schild.

Na, wie wärs?
Sonntag, 25. November 2007 23:20
Dr. Lothar Ziegler: Der Gott im Grundgesetz
Welcher ist es denn, der dort genannt wird? Die Juristen möchten ihn dort loshaben oder ein jeder Gott soll dort gemeint sein. Vor Jahren habe ich mich damit auseinandergesetzt, mal neigte ich zu einem GG mit Gott, mit dem Gott der Christen, dann mit einem Gott, dann mit dem Objektiven Geist, dann mit dem Gottlosen Gott. Liebe Leut Luthers Sachsen haben keinen Gott mehr in ihrer neuen Staatsverfassung (Sachsen ist Staat, kein Land).
Eine vernünftige Verfassung ist das Gebot: Die Vernunft soll zu ihrem Recht kommen. Das bedeutet, dass auch die Gottesauslegung der Musliime, wie der Juden und Christen grundsätzlich (GG) im Vorwort des GG gleichberechtigt sind, in ihrem Anspruch die Politik und weltliche Gesetzgebeung zu beherrschen. Die Christdemokarten wollen doch die Politik beherrschen, aus der Bibel ihre Forderungen herleiten – oftmals gegen jegliche Vernunft. Wenn es eine Missionierung geben soll, dann im Namen der Vernunft. Herrgottzack no mal !!!
Sonntag, 25. November 2007 22:20
Gallowglas: @matt2
Wieso sollte sie ihm Herrschaft über sich gestatten?

Na, z.b. weil es so in der Bibel steht ?
ich erinnere dich an Römer 13,1f

Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen. Vor den Trägern der Macht hat sich nicht die gute, sondern die böse Tat zu fürchten; willst du also ohne Furcht vor der staatlichen Gewalt leben, dann tue das Gute, sodass du ihre Anerkennung findest. Sie steht im Dienst Gottes und verlangt, dass du das Gute tust.
Sonntag, 25. November 2007 21:49
matt2 †: nich weiß, dass sich das Volk nach einer Führerperson sehnt…
Demok hin oder her. Jemand, der ihr Liebe, aber auch Strenge und Zucht gibt. Ich bin weißgott kein Teufel wie Hitler, aber selbst den haben die Österreicher ja mit Jubelgesängen empfangen. Da sollte ich ihnen wohl allemal recht sein. Ich werde nicht zurückschrecken vor einem ungezogenen, eingebildeten Weib. Denn genau das ist für mich das derzeite Regime.
Sonntag, 25. November 2007 21:38
Sirilo: @matt
Was meinen Sie, wie schnell die Österreicher Sie satt hätten, wenn Sie Diktator von Österreich wären!
Sonntag, 25. November 2007 21:26
matt2 †: Irrtum Leblhuber, ich bin wirklich so dumm…
glauben Sie mir, dass ich keine Sekunde zögerte um dieses Regime in Österreich zu putschen und mich selbst zum Diktator zu erheben. Ich bin keineswegs machtgeil, aber ich habe diese Leute hier einfach satt, seien sie nun rot, schwarz, blau oder grün, oder was auch immer. Ich war nie ein Fan von Demok und daraus habe ich auch kein Geheimnis gemacht. Natürlich kann ich mir vorstellen diese Menschen wieder an den Regierungsgeschäften zu beteiligen, aber so wie es mir gefällt und wie ich ihre Fähigkeiten dazu einschätze.
Sonntag, 25. November 2007 21:16
Leblhuber: @matt:
Dann fechten wir es eben aus. Machen wir Bürgerkrieg.
Sie sind wirklich der intelligenteste und unterhaltsamste Provocateur hier.
Sonntag, 25. November 2007 21:05
matt2 †: wen interessiert schon die Verfassung gottloser Staatsgebilde…
der Demokkult ist ebenso Gott entgegengesetzt. Der Staat ist heute ein Widersacher der Kirche. Wieso sollte sie ihm Herrschaft über sich gestatten? Dann fechten wir es eben aus. Machen wir Bürgerkrieg.
Sonntag, 25. November 2007 20:55
timpressum: Jeder der kreuz.net liest…
…kann sehen, daß über die Hälfte davon verfassungswidrig ist!

Insofern: Keine Macht den Doofen! Weder den muslimischen noch den Katholischen! Womit ich nichts gegen Menschen gesagt haben will, die ihre Religion innerhalb der schon sehr weit gesteckten Normen praktizieren und unterrichten will.
Sonntag, 25. November 2007 20:47
K.TO: Jeder, der den Koran liest…
… muss einsehen, dass mehr als die Hälfte verfassungswidrig ist.

Z. B: Thema „Juden“ im Koran…
Sonntag, 25. November 2007 19:58
matt2 †: säkulare Staatsreligion…
sie will den Moslems nun beibringen wie sie es gerne hat, wie sie den neuen Hurer empfängt und mit ihren sonstigen Buhlen vereinbaren will, die sich bereits ihrem Willen unterworfen haben. Dieses Weib, was sich Demok nennt hat überhaupt garkein Recht zu herrschen. Das gehört beherrscht und gezüchtigt und nicht wenig. Dem sollte man tatsächlich den Herrn zeigen und ihre Buhlen austreiben.
Sonntag, 25. November 2007 19:32
r.ruhrgebietler: Im wesentlichen gilt es das ehem. christliche Abendland zu retten
Vor Hintergrund der sure #9 ist wohl jeden Katholik aufgerufen den Irrglauben zu bekämpfen!

Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
Sonntag, 25. November 2007 19:28
Morus: Widersprüchlich
Einerseits wird behauptet, es könne nur jene Religion an staatlichen Schulen Religionsunterricht halten, welche die Verfassung respektiere. Anderseits wird zugestanden, man müssen nicht jegliche Grundrechtsinterpretationen übernehmen (z.B. Homoidelogie). Was gilt jetzt? Der Isalm ist unter anderem im Widerspruch mit dem Staat, weil er die Trennung zwischen Religion und Staat nicht akzeptiert. Die Katholische Kirche gerät zunehmend in Widerspruch mit dem Staat, weil sie in wesentlichen Punkten (Lebensschutz, Eheordnung) ein anderes Grundrechtsverständnis als der Staat hat. Näher dem Staat als der Islam ist sie gleichwohl noch, aufgrund der christlichen Tradition in Europa. Aber die Verkündigung ihrer Lehre selbst ausserhalb der Schulen ist vom Staat her aufgrund der Meinungsäusserungsfreiheit nicht mehr gesichert, weil der Staat diese Lehre jederzeit verbieten kann, weil diskriminierend und verfassungswidrig. Es werden ungemütliche Zeiten auf die Kirche zukommen.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net