Jugendkirche
Die lustvolle Sexualität darf nicht fehlen
Die Welle der Mülltrennungs- Gottesdienste, die auf ökologiebegeisterte Kinder zugeschnitten waren, ist bereits wieder abgeebbt. Von Hubert Hecker.
Ausschnitt der Webseite der Jugendkirche im Bistum Limburg
Ausschnitt der Webseite der Jugendkirche im Bistum Limburg
(kreuz.net) Das Evangelium vom Reich Gottes ist unter der Hand der Theologen zu einem weltlich-utopischen Menschenwerk verkommen.

Reich Gottes – das bedeute einfach eine Welt, in der Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung herrschen. Das ‘Reich’ müsse als das Ziel der Geschichte hergestellt werden.

Wenn man die Programme in deutschen Diözesen und kirchlichen Bildungshäuser durchsieht, stellt man fest, daß der säkulare Reichsgedanke das Tun weiter kirchlicher Kreise beherrscht.

Die Jugendkirchen sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie die Kirche zu einem Tummelplatz für verschiedene diesseitige Interessen gemacht wurde.

Die Limburger Jugendkirche ‘cross over’ stellte sich bei ihrer Einführung als Ersatzdisko vor – als ein Ort, „wo dich deine Freunde hin abschleppen, du abgefahrene Aktion erlebst, Partys feierst. Dort kannst du skaten, sprayen, abtanzen, feiern, Theater, Musical, Bandauftritte, HipHop – Gottesdienst, chill out …“

Inzwischen bieten zahlreiche Jugendkirchen ein breitgefächertes Programm.

Es bewegt sich zwischen sozial nützlichen Lernangeboten und Spiel-, Spaß-, Spannungskomponenten:

Kletterkurse und Hochseilgarten, Entspannungs- und Meditations-Wochen, Konfliktlösungs- und Anti-Mobbingkurse, Berufsberatung und Bewerbungstraining sind im Angebot.

Bei diesen Angeboten darf die lustvolle Sexualität natürlich nicht fehlen: „No love, no fun“ – heißt die entsprechende Programmeinlage der Limburger Jugendkirche bei den Orientierungskursen für Schulabgänger.

Bei vierzehntäglichen Jugendmessen sollen die Jugendliche sich und die „lebensrelevanten Themen ein Stück weit einbringen“.

Das Programm der kirchlichen Selbstverweltlichung wird von berufsjugendlichen Eventmanagern, die von den bischöflichen Ordinariaten beschäftigt werden, als „niederschwelliger Einstieg“ für kirchenferne Jugendliche verkauft.

Doch mit dem von Christus verkündigten Reich Gottes hat das alles wenig zu tun.

Die Jugendkirchenmacher verstehen das „Reich“ so, wie der Theologe, Pater Karl Rahner († 1984) das Christsein definierte: Dazu gehört jeder, „der ernsthaft sein Dasein betreibt“.

Kürzlich wurde in der Limburger Jugendkirche ein Schöpfungstag abgehalten.

Eine Schulklasse baute bei dieser Gelegenheit einen Bachlauf im Kirchenraum. Der Bachlauf war natürlich unreguliert, um die Bewahrung der Schöpfung zu demonstrieren.

Dagegen ist die Welle der Mülltrennungs-Gottesdienste für Kinder, die von ökologiebegeisterten Pastoral-Laiinnen losgetreten wurde, schon wieder abgeebbt.

Der politisch uminterpretierte Reichsgedanke beschränkt sich nicht auf den eigenen Kirchturm:

„Das Reich Gottes ist nicht indifferent gegenüber den Welthandelspreisen“ – erkannte bereits das Hauptdokument der Würzburger Synode (1971-1974) im fernen Jahr 1974.

Bis zum heutigen Tag weiß keiner genau, was der Spruch mit der doppelten Verneinung eigentlich sagen wollte. Aber er beruhigte das globalisierungskritische Gewissen.

Wer bei ‘Lidl’ „fair trade“ Honig aus der Dritten Welt kauft, der trägt seinen Teil zu einem neuen Reich von weltweiter Gerechtigkeit bei. Wenn dann noch das Rohöl fair gehandelt wird, wird es auch im Nahen Osten sicherlich bald Frieden geben.

Mit der Phantasie-Frage „Was würde Jesus heute tun?“ versuchen altprogressive Laien das Reich Gottes an die Ziele radikaler Vereinigungen wie der Antiglobalisierungs-Organisationen ‘attac’ anzunähern.

Im Bistum Limburg haben sich mehrere kirchliche Gruppierungen auf einen globalisierungskritischen Demonstrationsweg gemacht, um aus dieser „ungerechten Welt eine andere Welt möglich“ zu machen.

Dabei glauben sie „dem Beispiel Jesu“ zu folgen, „der die Tische der Geldwechsler und Opfertierhändler im Tempel umgestoßen hat, der römischen Herrschaft Widerspruch entgegengesetzt und eine Alternative radikal gelebt hat“.

Papst Benedikt XVI. kritisiert diese säkular-utopische Reichsidee in seinem Jesus-Buch als Verdrehung des „Evangeliums vom Reiche Gottes“.

In diesem Konzept sei Gott verschwunden: „Es handelt nur noch der Mensch. Der christliche Glaube wird auf politische Ziele hin finalisiert“ – so der Papst.

‘Youtube’: Ein Eindruck aus der protestantischen Jugendkirche Stuttgart
      
24 Lesermeinungen
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#24   Franz Kappes   10:25:40 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Lustvolles
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die katholische Kirche etwas gegen Lust gesagt hätte.
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#23   Josef Preßlmayer   01:01:46 | Mittwoch, 28. November 2007
Heiliges Messopfer mitgestalten?
Liebe „Regina 1961!“ Habe einen langen Tag hinter mir – einiges wird sich demnächst in „kreuz.net“ niederschlagen, möchte aber trotzdem noch antworten.
Wenn Sie sich wohl fühlen in dieser Messe, möchte ich Ihnen das nicht ausreden.
Es freut mich, dass Sie auch bei der Kommunion und beim Segen knien.
Bei der Handkommunion besteht die Gefahr, dass Teile der Hostie auf der Hand zurückbleiben, die sonst in der Patene aufgefangen werden.
Aber dazu wäre noch sehr viel zu sagen. Sie ist auch ein unmittelbarerer Empfang des Leibes des Herren als wenn man ihn dann noch von von einer Hand in die andere geben muss.
Wenn Sie noch kleinere Kinder haben, werden Sie wahrscheinlich viel jünger sein als ich. Wahrscheinlich ist 1961 Ihr Geburtsjahr, meines ist 1942.
Ich bin noch als Kind mit der alten Messe aufgewachsen. Diese verbindet sich wohl auch mit den Erinnerungen an die Kindheit, wo noch ein voller Gesang in der Kirche war und mit „Wohin soll ich mich wenden“ begonnen und mit „Herr Du hast mein Fleh’n vernommen“ geendet wurde, ein Lied das mir immer einen Adrenalin-Stoß beschert hat.
Das alles ist vorbei und Sie sind mit der Neuen Messe aufgewachsen, die auch ihre guten Seiten hat.
Nur zur Bühne der Selbstdarstellung sollte sie nicht werden. Das meinte der Autor im Wesentlichen und das ist auch meine Sorge.
Das Anbiedern an die „no love, no fun“ Assoziationen finde ich peinlich für eine kirchliche Website.
Zu Kurt K.: Treue ist für mich an einen einzigen Menschen gebunden!
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#22   Kurt K.   16:53:44 | Dienstag, 27. November 2007
@ J. Preßlmayer:
Es ging nicht um „Unzucht“, sondern um Treue.
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#21   Regina 1961   16:06:13 | Dienstag, 27. November 2007
@J.P.
Lieber Herr Preßlmayer,
Solange Sie auch den höflichen Ton beibehalten können wir gerne weiterdiskutieren. Auch wennn Sie sich als Fudamantalist bezeichnen. Ich schlage nur scharfe Töne an, wenn ich merke, daß mein Gegenüber sich im Ton vergreift. Oder an der Wahrheit. (Bitte jetzt keine philosophische Abhandlung über dieses Thema!) Sie werden es mir vielleicht nicht glauben, aber auch ich empfange die Kommunion und den Segen knieend. Und das in einem NOM. Und es gibt noch mehr Gläubige in unserer Gemeinde, die das ebenfalls so praktizieren. Und kein Mensch, wirklich keiner regt sich darüber auf. Allerdings nehme ich auch die Handkommunion. Was ist daran denn so schlimm? Ich kann mit dem Ehrfurchtsgetue einiger Leute nichts anfangen. Wenn ich an früher denke, wie einige Gläubige in meiner Heimatgemeinde die Mundkommunion empfingen, und hinterher in der Dorfkneipe sich beim Frühschoppen haben vollaufen lassen und dann nach Hause kamen und Frau und Kinder verprügelten… Da ist mir eine „ehrliche“ Handkommunion schon lieber. Und sie kann genauso würdevoll sein wie eine MK. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. So, meine Kinderschar ruft. Bis dann!
LG Regina1961
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#20   Josef Preßlmayer   14:54:42 | Dienstag, 27. November 2007
„Lust deine Ideen – zum Vorbereiten der Jugendgottesdienste – mit einzubringen?
Liebe Frau „Regina 1961“! Ich habe mir diese Homepage noch einmal angeschaut. Offensichtlich kann dort jeder seine Ideen zur Gestaltung des Gottesdienstes einbringen!
Es gibt aber eine klare Norm, den Meßkanon!
Hier wird den Jugendlichen nicht mehr und nicht weniger versprochen, als dass sie den Gottesdienst mitgestalten können!
Ich gehe davon aus, dass sich diese Mitgestaltung nicht auf die Art der Lieder und die Zahl der gesungenen Strophen beschränkt.
Die Luftballons in der Kirche erinnern mich an einen Jahrmarkt!
Ich bekenne, dass ich mich als katholischer „Fundamentalist“ betrachte, hoffe aber trotzdem, dass Sie mich weiter so respektvoll behandeln, wie bisher.
Ich möchte knieend mit Gott kommunizieren, bei der Wandlung und beim Segen ebenfalls.
In Gmünd bin ich der einzige, der kniet, in Nagelberg knieen noch ein Großteil und es gibt auch eine Kommunionbank. Der Priester dort kommt aus dem „erzkonservativen“ Kloster St. Josef im Wienerwald, was mir sehr zusagt und wofür ich sehr dankbar bin, denn so lustig ist es nicht, beim Segen allein zu knien.
Auch bei der Gebetsvigil zum Krankenhaus Gmünd bin ich zuweilen allein. Doch auch die Babys dort müssen allein sterben und ich opfere mein Alleinsein dort auf.
Zu Bischof Kamphaus fällt mir ein, dass er die Tötungslizenz, den „Beratungsschein“ am längsten verteidigt hat. Die vielen Babys, die er am Gewissen hat, werden ihn vor dem Angesicht Gottes ansehen!
Zu Kurt K: Intime Beziehung außerhalb der Ehe ist Unzucht!
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#19   Don Camillo   12:05:44 | Dienstag, 27. November 2007
Dem Pfarrer
werden andauernd aus dem Obstgarten Früchte gestohlen. Er stellt ein Schild auf: „GOTT sieht alles!“
Am nächsten Tag steht darunter: „Aber er petzt nicht!“
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#18   Regina 1961   08:23:50 | Dienstag, 27. November 2007
@preßlmayer
Lieber Herr Preßlmayer,
„no love, no fun“ habe ich nirgends gelesen. Wie gesagt, ich kenne auch dieses ominöse Blättchen nicht, was angeblich ausgelegen hat. Ich habe schon des öfteren Jugendgottesdienst in cross-over mitgefeiert, und diese Gottesdienst sind weder würdelos noch irgendwelche event-Partys. Nur weil ein Gottesdienst nicht genau der VOM Vorgabe folgt, ist nicht weniger wertvoll als eine alte Messe. Ich habe auch nichts gegen eine alte Messe. Ich habe auch nichts gegen Traditionalisten. Ich habe nur etwas gegen Fundamentalisten. Und die sind in diesem Forum leider viel zu oft vertreten, und machen es unkatholisch. Wo Fundamentalisten am Werk sind, geht der Glaube verloren. Und nicht nur der! Ich hoffe, Sie haben mich richtig verstanden. Ich unterstelle Ihnen allerdings keinen Fundamentalismus.
LG Regina1961
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#17   Kurt K.   18:48:19 | Montag, 26. November 2007
Josef Preßlmayer: Wo Sie das nun wieder her haben…
Ich glaube, Sie werden mir zugeben, dass der Slogan „No love, no fun!“ aus dem Umfeld der Spaßgesellschaft stammt, wo die Treue keinen besonderen Stellenwert hat.
Wieviel Erfahrungen haben Sie denn so mit der Spass-Gesellschaft?
Wenig bis keine, so will ich vermuten.
Dass Treue „keinen besonderen Stellenwert“ hat, ist auch in der Jugend-Kultur zweifellos Unsinn. Klar – es gibt viele Individuen, die sich „durch alle Betten vögeln“ -die Regel ist das jedoch nicht. In allen meine bsiherigen Beziehungen war ich treu und ich vermute bei allen meinen Partnerinnen dasselbe. Treue ist den meisten „Mitgliedern der Spassgesellschaft“ (was auch immer das eigentlich heissen soll) sehr wichtig – nur eben nicht ein Leben lang. Wenn die Beziehung in die Brüche geht, dann solls halt nichtmehr sein. Auch andere Mütter haben schöne Töchter.
Aber solange die Beziehung anhält ist Treue das A und O. Ohne gehts nicht und meinen gesamten Freunden und bekannten ist diese auch wichtig in einer Beziehung.
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#16   Josef Preßlmayer   18:35:18 | Montag, 26. November 2007
„no love, no fun!“ ist kein Augenzwinkern mit Unzucht?
Liebe Frau „Regina 61“! Ich glaube, Sie werden mir zugeben, dass der Slogan „No love, no fun!“ aus dem Umfeld der Spaßgesellschaft stammt, wo die Treue keinen besonderen Stellenwert hat.
Wer glaubt, damit Seelen für Christus fangen zu können und Menschen-Fischer zu werden, wird keinen Erfolg haben, denn das Wort, das verfängt, heißt: „Wer mir nachfolgen will, nehme sein Kreuz auf sich“ und „Wer sein Leben finden will, wird es verlieren!“. Das hört sich gar nicht nach „No love, no fun“ an.
Bei mir in der Nähe, jenseits der tschechischen Grenze in Gratzen/Novy Hrad hat sich in einem lange verlassenen Kloster der Orden „Familie Mariens“ niedergelassen. Das ist ein strenger Orden. Trotzdem sind dort viele junge Leute mit strahlenden Gesichtern!
Ich habe kurz in diese Limburger Homepage hineingeschaut und folgendes öfters gelesen: „Gottesdienste – immer wieder anders, immer wieder neu!“
Ja, was sind denn das für Gottesdienste, die „immer wieder anders, immer wieder neu“ sind?
Das heißt doch auch, dass der normale Gottesdienst uninteressant ist, dass man diesen wie eine Modenschau immer neu gestalten soll!
Nun ist schon wahr, dass viele Gottesdienste kläglich und deprimierend sind. Aber das Gegenmittel ist kein Liturgie-Theater, sondern die unverdünnte Glaubensverkündigung.
Wer hat heute noch den Mut von Sünde und Schuld, von Opfer und Erlösung zu predigen? „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ ist die Kernbotschaft Jesu!
Der Slogan „No love, no fun“ hört sich nicht so an
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#15   Albertus Magnus   17:16:39 | Montag, 26. November 2007
hehehehe
„einen offenen wertprozess anbieten“. die gute jugendpfarrerin dais hat es ja wirklich auf den punkt gebracht im video…
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#14   Regina 1961   15:46:46 | Montag, 26. November 2007
@matt2
Das ist Sexualität mit verbundenen Augen! :-$
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#13   matt2 †   15:32:31 | Montag, 26. November 2007
soll mir lieber mal einer erklären…
wie sich „unlustvolle Sexualität“ bewerkstelligen ließe.
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#12   Regina 1961   15:21:55 | Montag, 26. November 2007
@ Preßlmayer
Lieber Herr Preßlmayer, wo steht denn etwas von ungeordneter Sexualität? Oder ist sie ungeordnet, nur weil sie lustvoll ist? Wenn Herr Hecker sich schon in der Überschrift mit diesem Thema befassen will, wäre es da nicht sinnvoll, den Text dieses vermeintlichen Blättchens, welches angeblich in der Limburger Jugendkirche ausgelegen hat, zu veröffentlichen? Was als Riesenaufhänger gedacht ist, wird aber nur ganz kurz erwähnt. Bild-Zeitungs Niveau pflegt man da zu sagen.
Regina1961
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#11   Josef Preßlmayer   15:04:54 | Montag, 26. November 2007
„Die lustvolle Sexualität darf nicht fehlen“?
Wie weit die vorauseilende Anbiederung an den vermeintlichen Wunsch der Jugendlichen nach „lustvoller Sexualität“ führen kann, zeigt die in der Diözese Linz an die Erst-Kirchensteuerzahler versandte CD, die mit der Homo-Szene und sämtlichen Abtreibungs-Schlachthäusern verlinkt war.
Die Kirche in Oberösterreich hat sich dadurch am Abtreibungsmord mitschuldig gemacht, so wie zuvor die deutschen Bischöfe, welche den „Beratungsschein“ ausgefolgt haben.
Was die Jugendlichen in Wahrheit wollen, ist eine klare Orientierung, kein Augenzwinkern mit der Unzucht!
„True love waits“ das ist die christliche Haltung, die dem Evangelium entspricht. Das ist die Sehnsucht, die jeder Jugendliche und jeder Mensch tief im Herzen trägt.
Eine ungeordnete „lustvolle Sexualität“ außerhalb der Ehe schafft, wie viele aus eigener Erfahrung wissen, nur ein schales Gefühl, den falschen Weg beschritten zu haben.
Nur derjenige, der lernt und imstande ist, seine Impulse zu kontrollieren und für ein höheres Ziel, eine gute und erfüllte Ehe, zu opfern ist auch ein wertvoller Partner, dem Treue auch zugemutet werden kann.
Wer sich wegen eines vordergründigen Lock-Effektes den Jugendliche so anbiedert, wird vielleicht kurzfristig ein kleines Strohfeuen entzünden, eine tiefere Berufung kann eine solche Eventplattform von der Tragfähigkeit eines Sumpfrasens nicht bewirken!
Events nach dem Muster der Welt-Jugend-Treffen und des Medjugorje-Jugend-Festivals, wo die Beichte betont wird, ziehen langfristig an!
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#10   matt2 †   14:57:20 | Montag, 26. November 2007
gelungener Artikel…
man trifft ja oft junge Leute von so Umweltaktionen. Manchmal gehts gegen den Pelzhandel, manchmal gegen den Fang der Buckelwale, gegen umweltschädigende Bauvorhaben usw… das sind bestimmt auch gerechte Anliegen. Was mir eben auch nicht passt ist die verkürzte Heilsideologie dahinter, die in der Tat nur auf die, durch Menschenkraft bewirkte, Herstellung eines Diesseitszustandes fixiert ist. Diese Umweltideologien gehen ja oft zusammen mit einem gottlosen oder zumindest sehr von Skeptizismus geprägten Weltbild. Sichtliche Verwandtschaft damit hat ja auch der Gesundheitskult. Die dummen Leute reden ja immer von ihrer Gesundheit als dem wichtigsten Gut. Ich meine doch, das Wichtigste ist, dass ich in den Himmel komme und dort können mir die Buckelwale eigentlich auch ziemlich wurscht sein. Wenn Gott es gefällt dann kann Er Buckelwale auf unsere Köpfe regnen lassen. In diesem Sinn: erst einmal Gott verehren lernen, sonst ist alle Aufopferung für die Schöpfung doch nur Heuchelei.
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#9   Regina 1961   13:50:01 | Montag, 26. November 2007
@iustus
Nein, meine Freiheit finde ich in Jesus Christus. Für mich sind Gottesdienst, Heilige Messe, Jugendgottesdienst, Vespern, Andachten usw. alles Formen, in denen Menschen den Versuch unternehmen gott zu preisen, zu bitten usw. Habe jetzt einfach keine Zeit, alles aufzulisten. Worauf es mir ankommt: Herr Hecker schiebt Dinge in den Vordergrund, die marginär sind. Mag sein, daß es so ein Blättchen mit Thema Sexualität in der cross-over-Kirche gibt. Aber ist das wirklich wichtig? Macht das den ganzen Sinn dieser Jugendkirche aus? Oder zerstört so ein Flyer wirklich das, worauf es in der Jugendkirche Gottes ankommt? Sein Ton ist dumm und arrogant. Klingt hochnäsig und eingebildet in Ihren Ohren besser? Wenn ja, nun denn…
Regina1961
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#8   Erdloyalist   13:36:45 | Montag, 26. November 2007
Nur eine Vereinte Welt schafft Frieden und macht würdig vor Gott
Papst Benedikt XVI. kritisiert diese säkular-utopische Reichsidee in seinem Jesus-Buch als Verdrehung des „Evangeliums vom Reiche Gottes“.
In diesem Konzept sei Gott verschwunden: „Es handelt nur noch der Mensch. Der christliche Glaube wird auf politische Ziele hin finalisiert“ – so der Papst.
Wo der Papst steht wissen wir alle mit dem heutigen Tag, denn er hat die Menschheit, Gott und den Frieden verraten.
Während eine deutsche Kanzlerin das Oberhaupt der Tibeter und Buddhisten empfing, hat der deutsche Papst Bennedikt XVI einen feigen Rückzug gemacht.
Der Artikel ist eine Gotteslästerung im höchsten Maße und ein Verrat gegenüber allen Menschen, Jesus und Gott.
Denn den Weg des Friedens, Lebens und der Zukunft zu kritisieren und zu verurteilen ist wahrlich Hochverrat.
Während rückständige und gottesfeindliche Kreuz.net’ler hier oft gegen die Würde und den Frieden wettern gibt es Menschen die den Weg des Friedens durch eine offene und würdevollere Gottesdienste und Jugendarbeit betreiben. Doch weil sie den Weg Gottes und des Friedens und der Würde gehen werden sie verurteilt.
Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfester, dem Weltklimagipfel, den Welt-AIDS-Tag, der internationalen Nahost-Konferenz und dem Jahrestag der Kinderrechtskonvention kann man nur hoffen das einige Menschen hier in diesem Chat einmal aufwachen und die Wahrheit erkennen und akzeptieren.
Denn einen solchen Weg des Verrates ist und erträglich.
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#7   iustus   13:36:36 | Montag, 26. November 2007
Ja Regina
Voll drauf mit der Keule. „Arrogant“, „Dumm“ – geht’s nicht ein bißchen heftiger? Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit. Wer ein Feind der Freiheit ist, das bestimme ich!
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#6   Regina 1961   13:21:15 | Montag, 26. November 2007
Besserwisser!!!
Ich habe schon des öfteren Gottesdienste in cross-over in Limburg mitgefeiert, und von alledem, was in diesem tendenziösen Artikel berichtet wird, nichts, aber auch rein gar nichts bemerkt. Vielleicht waren es aber auch nur die verkehrten heiligen Messen. ^-^ Hier outet sich der Herr Hecker mal wieder als Hetzer. Sie sollten mal eine Namensänderung beantragen. Das wäre doch sehr sinnvoll. Schreiberlingen wie Ihnen, die bekannterweise nicht nur in diesem Forum alles schlechtmachen, sondern auch Bistums-Limburg-weit bekannt sind für ihre dümmliche und arrogante Haltung, sollte man ein Rede- und Schreibverbot geben.
Regina1961
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#5   ecclesia-semper-reformanda   13:10:20 | Montag, 26. November 2007
Lieber Spätmerker:
Ich nicht!
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#4   Spätmerker   12:58:08 | Montag, 26. November 2007
Ich fand so etwas schon ätzend, als ich noch dieser Ziegruppe angehört hatte
:-) :-] :-D :-( :-[
Irgendwann muss man nur noch gähnen.
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#3   ecclesia-semper-reformanda   12:47:57 | Montag, 26. November 2007
Die Jugend-Kirche,
lieber Herr Hecker, ist – wie der Name schon sagt – halt für eine bestimmte Zielgruppe gedacht – und ich vermute mal einfach, der gehören Sie nicht (mehr) an. Und wer unzweifelhaft gar nicht Zielgruppe bzw. nicht angesprochen ist, der kann doch auch einfach mal die besserwisserische Klappe halten. Also lassen Sie der Jugend(-Kirche) ihren Lauf, gehen Sie einfach nicht hin und feiern Sie den Gottesdienst, wie Sie es für richtig halten. Die Alte Messe wird sich ja ohnehin durchsetzen, wenn man die hetz.net-Schrei(b)er ernst nehmen wollte… ;-)
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#2   Strepto von Kokke   12:28:42 | Montag, 26. November 2007
@all…
Inzwischen bieten zahlreiche Jugendkirchen ein breitgefächertes Programm.
Kennt vielleicht einer eine Jugendkirche die Autoreparaturkurse im Programm hat oder noch besser zur Winterzeit die Reifen kostenlos wechselt, – so quasi als Dienst am Nächsten der Rückenprobleme hat.
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#1   Pünktchen   12:16:17 | Montag, 26. November 2007
„Das Reich Gottes
ist nicht indifferent gegenüber den Welthandelspreisen“ – erkannte bereits das Hauptdokument der Würzburger Synode (1971-1974) im fernen Jahr 1974.
Bis zum heutigen Tag weiß keiner genau, was der Spruch mit der doppelten Verneinung eigentlich sagen wollte…“
Ist doch klar! Das Reich Gottes beginnt ab 8.- € für das Pfund Kaffee!
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