(kreuz.net, Gießen) Walter Schwemmler hat für das katholische Dekanat Gießen eine Alte Messe beantragt.
Das berichtete der ‘Gießener Anzeiger’ am 16. November.
Die Universitätsstadt Gießen mit rund 74.000
Einwohnern ist das administrative Zentrum Mittelhessens. Kirchlich gehört die Stadt zum Bistum Mainz.
Dem örtlichen Antrag für die Alte Messe war bisher kein Glück beschieden.
Der Pfarrer der Gießener
Gemeinde St. Albertus, Hw, Hermann Heil (56), bei dem Schwemmler seine Bitte einreichte, will nicht richtig.
Er leugnet sogar, daß Schwemmler eine – vom Motu Proprio verlangte – „feste Gruppe“ hinter sich habe.
Schwemmlers Antrag wurde von 33 weiteren Katholiken unterzeichnet.
Im Jahr 2002 sammelte er bereits
mehr als 300 Unterschriften für die Alte Messe. Er schickte den Antrag nach den damals geltenden Regeln
an das Mainzer Ordinariat – und wartet seit fünf Jahren auf eine Antwort.
Dieses Mal hat er nach eigenen
Angaben nach 34 Unterschriften mit dem Sammeln aufgehört. Er glaubt, daß diese Zahl ausreicht, um –
im Sinne des Motu Proprios – die Existenz einer „festen Gruppe“ nachzuweisen.
Die Liste von 2002 beweist
seiner Meinung nach auch die Dauerhaftigkeit dieser Gruppe.
Die 34 Unterzeichner kommen – so Schwemmler –
mehrheitlich nicht aus Gießen, sondern aus dem ganzen Dekanat.
Den Antrag stellte er in der Pfarrei
St. Albertus, weil dort 14 der Unterzeichner leben.
Schwemmler weiß auch schon einen passenden Ort für
die Meßfeier – die Krypta der Albertus-Kirche in der Nordanlage, einem Stadtteil von Gießen.
Auch einen
Priester gibt es – der im Ort Lollar lebende Resignat Dr. Bernhard Falck. Gläubige aus der Albertus-Gemeinde
sind bereit, sich als Meßdiener zur Verfügung zu stellen.
Doch jetzt droht Schwemmlers Antrag an Pfarrer
Heil zu scheitern.
Dieser vertröstet ihn und gibt keine konkrete Antwort – so Schwemmler.
Vor dem ‘Gießener
Anzeiger’ dementierte der Priester, daß er die Alte Messe blockieren wolle: „Obwohl sie im Grunde mein
Anliegen nicht ist“.
Der Pfarrer erklärte weiter, daß es gar keine Gruppe gebe. Bisher seien nur zwei
Leute an ihn herangetreten.
Daß Resignat Falck bereit ist, die Alte Messe zu lesen, weiß er. Das solle
aber in der Filialgemeinde Heuchelheim – die westliche Nachbargemeinde von Gießen – geschehen.
Doch
zuerst müsse Hw. Falck ein geeignetes Meßbuch finden und sich vorbereiten.
Das mit dem Meßbuch will
Schwemmler dem Pfarrer nicht abkaufen: Es sei kein Problem, kurzfristig ein solches zu beschaffen.
Die
vom Pfarrer vorgeschlagene Kapelle hält er für zu klein. Außerdem wolle man keine Werktagsmesse einmal
im Monat, sondern eine regelmäßige Sonntagsmesse.
Inzwischen hat Pfarrer Heil von St. Albertus eine
Gesprächsrunde veranstaltet, bei der er erläuterte, daß der neue Ritus zwar einiges geändert habe,
aber kein Bruch mit der Vergangenheit darstelle.
Wie die Sache ausgehen wird, ist noch unklar. Doch einen
Trumpf hat Meß-Initiator Schwemmler noch im Sack: Rom einschalten.
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54 Lesermeinungen
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#53 Aleph † 12:49:19 | Dienstag, 27. November 2007
Ein gerüttelt Maß an Mitleid r.ruhrgebietler @ Was haben Sie für eine Mühe mit den Unbelehrbaren,
die nichts verstehen und sich vehement weigern, Ihre Sermons von der ominösen Opfermesse einfach nicht
nachbeten wollen. Das ist fatal. So viel Einsatz auf verbrannter Erde verdient ein gerüttelt Maß an
Mitleid. Möge es Ihnen im Jenseits hunderttausendfach vergeben werden.
@ Don Camillo – ja, Sie haben recht Bzgl. der Verwendung des Missale Romanum im NOM haben Sie natürlich
recht – es ist das derzeit akt. approb. Buch zu verwenden; Sie sind Priester und wissen das natürlich
besser. „Missale 1970“ stand für mich nur allgemein für das postkonziliare Messbuch Papst Paul VI. P.S.
Danke für die akt. eingefügten Witze, die meisten sind recht amüsant und lockern die z.T. überhitzte
Diskussionsatmosphäre etwas auf.
@iustus, Aleph – mal wieder nicht verstanden? Die hhlg. tird. Opfermesse ist doch kein Publikumsmagnet
zur belustigung der Massen! Es nähert sich das Volk, vermittelt durch die ehrwürdige Zelebration der
Opfermesse durch den Priester, in seinen Seelen dem höchsten Gott! Dort ist Tingeltangel doch höchst
fehl am Platze! Banaler Vergleich zum weltlichen Leben: gehen Sie in Bermudashorts und Blümchenhemd zum
anstehenden Bewerbungsgespräch, deren Stelle das Pförtneramt zum Vorstand eines Unternehmens ist? Vermutlich
nicht. Wo hat sich also im Beitrag Ironie versteckt, die gar den act de provocteur erzeugen könnte???
#50 Don Camillo 12:02:06 | Dienstag, 27. November 2007
Ein Amerikaner, ein Italiener und ein Deutscher gehen am Strand spazieren, als plötzlich ein Hilferuf
aus dem Wasser ertönt. Alle drei springen ins Wasser und retten einen Mann. Wie sich herausstellt ist
es der Papst. „Meine lieben Freunde, ihr habt mir das Leben gerettet! Ihr habt jetzt jeder einen Wunsch
frei!“ Der Amerikaner überlegt kurz: „Ich wollte schon immer eine Harley Davidson haben!“ „Dein Wunsch
sei dir erfüllt!“ antwortet der Papst. „Ich als waschechter Italiener wollte schon immer einen Ferrari
fahren!“ „Dein Wunsch sei dir erfüllt!“ wiederholt der Papst. Der Deutsche überlegt mit verkniffenem
Gesicht: „Einen Rollstuhl!“ „Aber warum ausgerechnet einen Rollstuhl? Warum nicht einen Mercedes?“ „Na
ja! Wenn ich zu Hause erzähle, dass ich dem Papst das Leben gerettet habe, dann schlagen die mich zum
Krüppel!“
aleph – nur ruhig Blut! Sie persönlich zu attackieren liegt mir völlig fern – ich lasse es Ihnen nur
nicht gerne durchgehen, dass Sie so tun, als würde die Hl. Messe im NOM heutzutage in der Regel „ordentlich“,
d.h.nach den Büchern und Vorschriften der Hl. Kirche zelebriert. Das ist eben aber gerade die Ausnahme,
nicht die Regel – und das wissen Sie auch. Daher ist es schon etwas ärgerlich, wenn Sie trotzdem das
Gegenteil behaupten. Aber ich werde jetzt an dieser Stelle die „Diskussion“ mit Ihnen zu diesem Punkt
beenden – bringt glaube ich uns beiden (und auch den Mitlesern) keine neuen Erkenntnisse. Vielleicht zu
einem anderen Thema zu einem anderen Zeitpunkt mal wieder.
#48 Don Camillo 11:45:21 | Dienstag, 27. November 2007
@Komma Verwendung des Missale Romanum Version 1970 (ohne eigenmächtige Änderungen) Da stimmt was nicht.
Momentan ist die editio typica tertia von 2002 in Kraft. Diese wird noch ins Deutsche übersetzt. Bis
die neue Übersetzung approbiert ist, ist noch das Messbuch von 1975 gültig.
#47 Aleph † 11:35:38 | Dienstag, 27. November 2007
Attacken Komma @ Warum pflegen Sie die Unart, stets persönlich zu werden. Was Sie für sich als richtig
erachten, lasse ich Ihnen doch auch, ohne Sie zu attackieren. Was berechtigt Sie festzustellen, ich würde
die Augen verschließen. Vor was, vor wem? Mir persönlich ist es zu flach, auf diesem Niveau zu argumentieren.
Liturgistische Besserwisserei und ästhetisierendes Herummäkeln, strapaziert ziemlich und beweist einmal,
mehr, dass die angebliche Kritik nicht unter die Oberfläche geht. Deshalb ist es nicht notwendig, andere
zu attackieren.
@alepg – „ordentliche vs. unordentliche Hl. Messe“ Die Unterscheidung ist eigentlich ganz einfach, ich
habe die wichtigsten Kriterien schon genannt: – Verwendung des Missale Romanum Version 1970 (ohne eigenmächtige
Änderungen) – Beachtung aller darüber hinaus von Rom bzgl. korrekter Zelebration des NOM veröffentlichter
Hinweise ( z.B. „Ecclesia de eucharistia“ , „Redemptionis sacramentum“ u.a). Und diese Kritierien sind
natürlich innerhalb der katholischen Kirche allgemeingültig – nicht ich lege mit die Dinge zurecht wie
sie mir gerade passen, sondern eher scheinen doch Leute wie Sie zu meinen, dass es jedem Priester freigestellt
ist selbstgemachte „Ringbuchliturgie“ zu verwenden. Aber da irren Sie. Jeder kath. Christ hat ein RECHT
auf die korrekte Zelebration der hl. Messe, auch die Verwendung des NOM dispensiert den Priester nicht
von der Beachtung ritueller Sorgfalt. Und da es Ihnen offensichtlich gar nicht mehr auffällt, wenn unerlaubte
Änderungen in fast jede Zelebration des NOM eingebaut werden, kann ich Ihnen leider auch nicht helfen.
Wer sich die Augen wie offensichtlich Sie zuhält kann nichts sehen.
#45 Aleph † 10:29:01 | Dienstag, 27. November 2007
Abendfüllende Tätigkeit Das es ausgerechnet in Deinem Sprengel anders sein sollte kann ich kaum glauben –
Du bist wohl nur abgestumpft und mit wenig zufrieden (oder Du weist nicht, wie die Hl. Messe im NOM eigentlich
überhaupt gefeiert werden soll, dann fallen einem natürlich keine Zelebrationsfehler mehr auf). Komma
@Zunächst einmal liebe ich es nicht, einfach geduzt zu werden, zumal Sie mich nicht persönlich kennen.
Sie können das ändern, wenn Sie weiterhin mit mir diskutieren möchten. Die deutsche Sprache bietet
nämlich auch die Möglichkeit der Sie-Form in der Anrede. Es liegt bei Ihnen. Zum andern, stelle ich
grundsätzlich fest, dass mir „unordentliche Messen“ nicht bekannt sind. Ich hatte dergleichen noch keine
Gelegenheit, an einer solchen „unordentlichen Messe“ teilzunehmen. Offensichlich verfolgen Sie ganz bestimmte
Kriterien, die für Sie die Ordentlichkeit einer Messe ausmachen. Wenn die Kriterien jedoch nicht allgemeingültig
sind, lässt sich natürlich nur ganz schwer ein Konsenz herstellen. Dann frohlocken die einen schon längst
über die ordentlich zelebrierte Messe, während sich die andern noch die Köpfe darüber einschlagen,
was denn alles als ordentlich beziehungsweise als unorentlich bei der Messfeier aufzulisten ist. Bestimmt
eine interessante, abendfüllende Tätigkeit.
Der Ruhrgebietler ist ein Agent Provocateur, d.h. er glaubt das, was er da schreibt, nicht selbst, sondern
freut sich an den Reaktionen – oder er ist darüber erschüttert. Tatsache ist, dass hier JEDESMAL mindestens
einer die Ironie nicht erkennt. Traurig.
#42 Aleph † 09:21:12 | Dienstag, 27. November 2007
Kriterium? r.ruhrgebietler@Sind für Sie persönlich vollbusige Ministrantinnen das Kriterium, das Sie
beim alten Ritus offenbar vermisst haben? Sonst wären Sie nicht so begeistert davon, wie Ihrem Beitrag
zu entnehmen ist. Trotzdem sollten Sie fürbass einmal überlegen, was das für ein Schmonzes ist, mit
dem Sie sich eigentlich blamieren?
dem NOM-Kleriker geht es schlecht wenn er nur noch die hlg. trid. Opfermesse zelebrieren darf: keine (vollbusigen)
Ministrantinnen mehr! Oder hatte er sich beim NOM doch auf das Messopfer gefreut?? Jesus Christus nachfolgen
wollen?? Das erhabene Opfer für die Seelen im Fegfeuer, für die Gemeinde und für sich selber zelebrieren
wollen???
@aleph – „unordentliche Messen“ Na ich glaube, Du kannst Dir schon denken, was ich mit dem Begriff „unordentliche
NOM Messen“ meine: Hl. Messen, in denen sich eben nicht an die Vorgaben des NOM im Missale Romanum und
den Ausführungsempfehlungen aus Rom gehalten wird, die z.B. von Papst Johannes Paul II in „Ecclesia de
eucharistia“ und „Redemptionis sacramentum“ klar dargelegt wurden. Und diese liturgische NOM Unordnung
ist eben viel häufiger als eine „ordentliche“ Hl. Messe im „erneuerten Ritus“. Das es ausgerechnet in
Deinem Sprengel anders sein sollte kann ich kaum glauben – Du bist wohl nur abgestumpft und mit wenig
zufrieden (oder Du weist nicht, wie die Hl. Messe im NOM eigentlich überhaupt gefeiert werden soll, dann
fallen einem natürlich keine Zelebrationsfehler mehr auf).
@Don Camillo Und all das schimpft sich katholisches Forum. Das ist kein katholisches Forum. Allenfalls
werden hier schon einmal katholsiche Fragen aufgegriffen und diskutiert.
#38 Don Camillo 21:49:46 | Montag, 26. November 2007
mal so eine grundsätzliche Frage: Was bringen eigentlich diese immer selben Diskussionen in diesem Forum?
Ist da nicht gar etwas Dämonisches dahinter. Da gibt es Leute, die posten den lieben langen Tag hier.
Haben die keine Familie, Freunde, Bekannte? Wieso müssen hier einige ihre Aggressionen loswerden, die
oft sehr emotional und unter der Gürtellinie sind. Auf wirkliche Argumente, die mit Quellen versehen
sind, wird hier kaum bis gar nicht eingegangen. Selten habe ich erlebt, dass hier jemand sein eigenes
Unwissen eingestanden hat oder dass er sich für seine Ausschweifungen entschuldigt hätte. Und all das
schimpft sich katholisches Forum. Von christlicher Nächstenliebe ist hier wirklich nicht viel zu lesen.
@Gotthard – na ja, das Dir der überlieferte Ritus „so egal“ ist, kann ich nun wirklich nicht glauben,
wenn ich seit Monaten mitverfolge, mit welcher Energie und mit welcher Militanz Du eben gegen die Ermöglichung
dieses Ritus ankämpfst.
Was sind unordentliche Messen? Komma@Ich gehe nicht in unordentliche Messe. Da habe ich vielleicht einen
kleinen Vorteil und bin daher auch dem derzeitigen Papst nicht zu Dank verpflichtet, sondern mein großer
Dank gilt dem Zweiten Vatikanischen Konzil, durch das NOM möglich geworden ist als gottesdienstliche
Feier, die alle Christenanspricht.
#35 carolusmagnus 21:33:41 | Montag, 26. November 2007
Kein Wunder Kein Wunder, daß in Deutschland nur noch weniger als 10% der Katholiken sonntags zur Kirche
gehen, wenn man so lieblos mit den Gläubigen, Ihren Wünschen und Anliegen umgeht. Da ist kein Argument
zu lächerlich, warum man den Wunsch nach der „Missa tridentina“ nicht erfüllen kann. Am 19.10.2007 ist
in Rom ein Missale Romanum, Editio typica, 1962, neu gedruckt, erschienen und wird für 59,-€ verkauft,
wo ist das Problem? Daß der Papst etwas von „bereitwilliger Aufnahme“ des Wunsches nach dem außerordentlichen
Ritus geschrieben hat, scheint man nicht gelesen zu haben oder man hält den Papst nicht mehr für den
Oberhirten der römisch-katholischen Kirche.
@komma Schon jetzt kann ich ohne besondere Schwierigkeiten in meinem Umfeld mehr Hl. Messen im usus antiquior
besuchen als ich es noch vor wenigen Jahren je zu hoffen gewagt hätte. dann ahst du doch alles, was dein
Herz begehrt. Warum dann von vielen immer noch dieser hasserfüllte Kreuzzug gegen „VII“, gegen „VII-Bischöfe“
gegen den gotteslästerlichen NOM etc? Mir ist dieser Alt-Ritus so egal … ich kann mich nur amüsieren
über das Getue seiner Verehrer und Freunde, über die Art der Durchführung und vorallem Darstellung
hier auf der Seite -sowohl in Text wie Bild. Alle Rumpelkammern diverser Liturgiestile scheinen entstaubt
zu werden – Pontifikalkissen für die pontifikalbehandschuhten Hände eines mit dreifach Gewändern behangenen
Bischofs – assisitiert von mit Gardinen behangenen Klerikern … Requisiten des barocken Zeitgeistes für
Menschen des 21. Jahrhunderts … Kostümfilme werden überflüssig!
@aleph – alles bestens Das wollte ich Ihnen eben gerade sagen: kein Grund zur Sorge, mir geht es gut –
Gott sie Dank; sowohl privat als auch beruflich – und seit dem MP auch mit der Möglichkeit die Hl. Messe
in der überlieferten Form mitfeiern zu können. Noch nie war das in meinem Leben so einfach wie heute –
Benedikt XVI und Gott sie Dank! Übrigens gehe ich natürlich auch in eine NOM Messe, wenn sich keine
„Alte Messe“ erreichen lässt (z.B. war das so im Urlaub im hohen Norden). Solange das eine „ordenlich“
gefeierte Hl. Messe ist und keine „unordentliche“ (was leider eher die Regel als die Ausnahme ist), kann
ich damit gut leben.
Mitleid-Luxus Komma@ Die Sorgen habe ich nicht, weil ich beigeisterter NOM-Anhänger bin und mit den christlichen
Luxus erlaube, mit den zu kurz kommenden Mitleid zu haben.
@aleph – Nur keine Sorgen Machen Sie sich bitte nur keine Sorgen um die Zukunft der überlieferten Liturgie –
sie ist mit dem MP wieder fest in der Kirche verankert und wird damit in der Zukunft segensreich wirken.
Ob es Ihnen und anderen Ewiggestrigen passt oder nicht. Ich kenne in meiner Diözese viele Jungpriester
und Seminaristen, die sich mit viel Interesse und Wohlwollen mit dem MP und der überlieferten Liturgie
auseinandersetzen. Schon jetzt kann ich ohne besondere Schwierigkeiten in meinem Umfeld mehr Hl. Messen
im usus antiquior besuchen als ich es noch vor wenigen Jahren je zu hoffen gewagt hätte.
Anspruch auf Mitleid Das Mitleid möchte ich nicht behalten, sondern Ihnen zur Kenntnis bringen. Was brauchte
ich Mitleid? NOM ist doch der ordentliche Rituswie das Motu Proprio offiziell bestätigte. Wenn Sie den
anderen Ritus lieben, haben Sie einen schweren Stand und Anspruch auf Mitleid, ob Sie es wollen oder bleiben
lassen.
@ Typ Jetzt komm mal runter! Mit „wesentlich“ meinte ich natürlich „gewichtig“. In der Sache (der Aussage:
Das Wesentliche ist in beiden Formen das Gleiche) könnten wir uns sofort einigen, wenn Du nicht gleich
ausfallend werden würdest („Gequatsche“).
@aleph – Bitte keine Krokodilstränen Alles in den Dreck ziehen was mit der überlieferten Liturgie zu
tun hat – und dann Mitleid mit den Gläubigen heucheln, die sich eben dieser Hl. überlieferten Liturgie
verbunden fühlen. Vielen Dank, dieses „Heuchelmitleid“ können Sie gerne bei sich behalten.
Reines Mitleid und nichts als Mitleid warum dann Euer hasserfüllter Kampf gegen die „Alte Messe“? Komma@
Bleiben Sie mal mit den Füßen auf dem Boden. Keiner ist haßerfüllt. Das hätten Sie wohl gern, wenn
NOM-Anhänger auch noch haßerfüllt auf die Verhehrer des alten Ritus hinabblicken würden. Ihr Beitrag
ist emotional total überzogen. Vielleicht merken Sie es nicht. Vor allem führen NOM-Anhänger keinen
hasserfüllten Kampf gegen glühende Verehrer des alten Ritus. Allenfalls haben NOM-Anhänger Mitleid
mit den Leuten, die solche Schwierigkeiten haben, zu ihrem geliebten Ritus zu kommen. NOM-Anhänger haben
die Probleme nicht, manche von ihnen können sich aber in die Seelenlage derer versetzen, die glauben,
um den alten Ritus kämpfen zu müssen. Mitleid zu haben, ist aber eine christliche Tugend und ehrt die
NOM-Anhänger, die in dem Fall Mitleid empfinden.
Aleph, Typ usw. Wenn das so wäre – also kaum ein Unterschied zwischen NOM und der überlieferten römischen
Liturgie – warum dann Euer hasserfüllter Kampf gegen die „Alte Messe“? Es gibt eben doch erhebliche Unterschiede:
im NOM ist das „Wesentliche“ durch das ganze Gerede und den Aktionismus kaum noch zu erahnen; in der überlieferten
Liturgie dagegen führt der ganze Ritus unmissverständlich auf das „Wesentliche“ hin.
Manche suchen Steine, um schwer daran zu tragen Wenn die Zicken ticken, passt kein Topf mehr zum Deckel.
Dann wird ein X für ein U vorgemacht. Deshalb darf die alte Messe mit NOM nicht identisch sein. Obwohl
sie es weitgehend ist. Nur die Akzidentien sind etwas anders. Nun großer Gott, deshalb hat es in den
zurückliegenden auch keinen Weltuntergang gegeben, sondern Messfeiern, die wegen ihrer Verständlichkeit
niemand vom Glauben abgehalten haben, im Gegenteil. Vor allem hat NOM keine Gruppierungen groß werden
lassen, die den Ritus wegen Verwendung des Latein als Hokus Pokus bezeichnen. Im entgegengesetzen Fall
sind die Hasstiraden etwas anders besetzt. Wenn der alte Ritus ohnehin in der Regel als Stille Messe abgehandelt
wurde, spielt es doch überhaupt keine Rolle, welche Texte, deutsch oder lateinisch, verwendet werden.
Es geht um den Stil, den Ritus, eigentlich sekundäre Erscheinungsformen, die wie die Proprien, immer
auch einen Bezug zur Aktualität haben sollten. Wer sich denn die Mühe macht, einen Schott von 1935 und
eine Ausgabe von 1975 textlich zu vergleichen wird den großen Unterschied nicht feststellen können.
Nur wer gravierende Unterschiede feststellen will, wird sie finden. „Suchet und ihr werdet finden“, steht
schon in der Bibel. Manche suchen Steine, um nur schwer daran zu tragen, anstatt sie von sich zu werfen.
@ Komma Das „Wesentliche“ ist natürlich in jedem von Rom erlaubten Ritus das Gleiche, aber darüberhinaus
sind die Unterschiede zwischen z.B. dem NOM und der überlieferten Liturgie für jeden offensichtlich.
Ganz richtig! Nur „wesentlich“ sind die Unterschiede eben keineswegs. Ein wenig mehr Sorgfalt im Umgang
mit Wörtern wäre für manchen hier hilfreich.
#23 ExBochumer † 19:18:42 | Montag, 26. November 2007
Der Hass bestimmter Bischöfe setzt sich halt fort. Hassbischöfe in Bezug auf die alte Messe macht offensichtliche
Schule. Bischöfe, die sich in der Genehmigung des alten Ritus restriktiv bis ablehnend gegenüber äußern,
sind gegen Rom und damit gegen den Papst eingestellt. Sie suchen krampfhaft nach Lücken, um den Gläubigen,
die die Hl. Liturgie im alten Ritus feiern wollen, irgendwas in den Weg zu stellen.
@typ -was reden Sie für einen Unsinn! So einen Unfug wie Sie hier absondern habe ich ja schon lange nicht
mehr gelesen. Gegen Betonköpfe wie „Typ“, „Gotthard“,„Aleph“ u.a. zeigt ja sogar jemand wie der „ruhrgebietler“
eine geradezu unfassbare katholische Weite und Größe! Das „Wesentliche“ ist natürlich in jedem von
Rom erlaubten Ritus das Gleiche, aber darüberhinaus sind die Unterschiede zwischen z.B. dem NOM und der
überlieferten Liturgie für jeden offensichtlich. Wenn das nicht so wäre, dann würden und müssten
Sie ja auch nicht mit Schaum vor dem Mund seit Monaten mit Gift und Galle gegen die Wiederzulassung der
überlieferten Liturgie durch das Motu Proprio polemisieren. Aber alles Hetzen wird nicht nutzen – die
Hl. überlieferte Liturgie ist wieder im Herzen der Kirche verankert – Benedikt XVI und Gott sei Dank!
Daran werden auch solche Kleingeister wie Sie nichts ändern! o^/
@ Typ Die „wesentlichen Unterschiede“ beziehen sich in diesem Fall auf die äußere Gestalt des Ritus,
nicht auf das Wesen der heiligen Messe, dass bei allen rechtlich anerkannten Riten gleich ist.
@ iustus Ich will mal ernsthaft auf Ihr Gequatsche eingehen: Es bleiben aber wesentliche Unterschiede:
kein Stufengebet, wesentlich ander Opferungsgebete, kein Schlussevangelium Weder Stufengebet noch die
Orationes super oblata (also „Gebete über den ausgesonderten Gaben“, was wohl besser als „Gabengebet“
denn als „Opferungsgebet“ übersetzt wird…) noch das Schlussevangelium bilden einen „wesentlichen“ Unterschied.
Das Wesen ist nun mal dasselbe.
@Aleph Da wäre es doch die Lösung, das aktuelle Altarmessbuch zu nehmen und mit dem Rücken zum gläubigen
Volke die Missa im alten Ritus als Stille Messe zu zelebrieren. Warum habe ich nur den Eindruck, Sie wollen
hier mit aller Gewalt den Leuten verkaufen, daß der NOM ja doch eigentlich dasselbe ist wie der VOM und
man ihn deshalb ja ohne weiteres auf Latein mit mit Rücken zum Volk benutzen könnte? Die ‘Altgläubigen’
wollen kein ‘so-tun-als-ob’, sondern sie wollen die ALTE Messe. Ohne Diskussionen und Tricksereien. Die
Diskussion, ob der NOM noch katholisch ist oder nicht, will ich jetzt nicht lostreten. Aber niemand wird
abstreiten können, daß der VOM den katholischen Glauben weitaus MEHR zum Ausdruck bringt als sein Nachfolger.
Und DESHALB wollen die Altgläubigen ihn. Den Text hört ja niemand und Dominus vo biscum dürfte ja noch
allgemein geläufig sein. Wo könte denn die Problematik liegen, auf diese Weise die Messe zu feiern.
Ganz einfach darin, daß sich kein auch nur halbwegs ernstzunehmender Tradi auf diese billige Art veräppeln
lassen würde.
@Aleph Da wäre es doch die Lösung, das aktuelle Altarmessbuch zu nehmen und mit dem Rücken zum gläubigen
Volke die Missa im alten Ritus als Stille Messe zu zelebrieren. Den Text hört ja niemand und Dominus
vo biscum dürfte ja noch allgemein geläufig sein. Wo könte denn die Problematik liegen, auf diese Weise
die Messe zu feiern. Ich will mal ernsthaft darauf eingehen: Man kann natürlich die ordentliche Form
„im Stil“ der außerordentlichen Feiern (so tun es viele Patres der SJM): Hochaltar, lateinisch, I. Hochgebet.
Es bleiben aber wesentliche Unterschiede: kein Stufengebet, wesentlich ander Opferungsgebete, kein Schlussevangelium –
das alles können Sie nicht mit dem Neuen Messbuch. Da könnte doch das Ausleihen eines alten Missale
die bessere Alternative sein.
NOM-Altarmesssbuch ist die bessere Lösung WeyounBN@ Warum kommen Sie nicht ohne ausgefahrene Schubladen
aus? Es ist mir ernst, wenn die paar Leute eine alte Messe wollen, es aber am Rituale Romanum gebricht,
einen akzeptablen Lösungsvorschlag zu machen. Da wäre es doch die Lösung, das aktuelle Altarmessbuch
zu nehmen und mit dem Rücken zum gläubigen Volke die Missa im alten Ritus als Stille Messe zu zelebrieren.
Den Text hört ja niemand und Dominus vo biscum dürfte ja noch allgemein geläufig sein. Wo könte denn
die Problematik liegen, auf diese Weise die Messe zu feiern. Der Wunsch der kleinen Personengruppe wird
auf diese Art erfüllt und damit hat es sich doch. Das Ausleihen des alten Missale aus der Diözesanbibliothek
kann ja wohl kein Dauerzustand sein. Und was macht die kleine Personengruppe, wenn die Ausleihzeit des
Missale überschritten ist und die Diözesanbibliothek in Engpass gerät, wenn andere kleinen Gruppen
auch auf ihrer alten Messe bestehen. Da ist die Verwendung des NOM-Altarmessbuchs schon die um vieles
bessere Lösung.
@Aleph Welcher Priester den alten Ritus gut einstudiert hat, dem bereitet es bestimmt keine Probleme,
den NOM-Text auch für die Feier der Tridentinischen Messe zu verwenden. MP nicht gelesen, was? Die Vermischung
der Riten ist zu unterlassen. Also geht das zum Glück nicht. Sonst könnte man auch gleich NOM auf Latein
zelebrieren. Zu fragen ist doch, ob überhaupt noch ein gültiges Missale Romanum zur Verfügung steht.
Im Zweifelsfall stelle ich gerne Meins zur Verfügung. Sonst leiht man sich eben eins in der Diözesanbibliothek
aus. Abgesehen davon ist das Missale von 1570 immer ‘gültig’. Manchen Leuten ist echt kein Scheinargument
zu billig, um die alte Messe zu verhindern…
@Lorenz Wo das Problem ist, möchte der kreuz.net-Leser doch erfahren. Ganz sachlich. Ganz einfach, es
gibt kein Problem. Da wollen Gläubige aus dem Dekanat Giessen eine alte Messe, und sie wird angeboten.
Sie wollen sich aber auch die Kirche und den Zeitpunkt aussuchen. Und sie sind grantig, weil nicht die
ganze Kirche im Dekanat Giessen sich allein nach ihren Sonderwünschen richtet.
Schade, dass in den Beiträgen zur Alten Messe… … keine Informationen über die Motive derer, die
sie kritisieren und bremsen zu finden sind. Dann wäre eine Sachauseinandersetzung leichter. Der vage
Hinweis, dass es seine Sache nicht wäre, der dem beschriebenen Priester zugesprochen wird, ist doch völlig
inhaltsleer. Wo das Problem ist, möchte der kreuz.net-Leser doch erfahren. Ganz sachlich.
@zwobbel ich kenne einen Priester ungefähr 20 km von hier, der zelebriert sehr schöne Messen. und die
Kirche in der Nachbarstadt gefällt mir architektonisch sehr gut. Ich verlange also, dass gefälligst
dieser genannte Priester in dieser Kirche für mich die Messe zelebriert, ich bringe auch gerne 15 Unterschriften
bei. Und weil ich sonntags gerne ausschlafe aber um 13:00 beim Essen sitzen will, hat diese Messe gefälligst
um 10:30 zu beginnen. Und wenn ich nicht bekomme was ich will, dann stampfe ich mit den Füßen auf, schimpfe
auf die bösen Modernisten und appelliere nach Rom! So! Was die Trient-Nostalgiker können, das kann ich
auch.
an die Stimme der Vertrottelung Wie wäre es, wenn sie vorschlügen die Gießener Gläubigen könnte zur
Sonntagsmesse nach Köln oder Stuttgart fahren? Das würde zu Ihrer Art passen. Denn Sie können nur ausgrenzen
und diffamieren. Ihren Haß auf alles echt katholische leben Sie aus, indem Sie versuchen zu spalten und
lächerlich zu machen wo es nur geht. Mein Mitleid für Sie. Nur ein Glück das auch Außenstehnde Ihre
Niedertracht sofort erkennen. Das Katholiken die hl. Messe in der Nähe ihres Wohnortes haben möchten
ist für die Modernisten ein Gräuel. Denn diese Sektierer mit katholischem Mäntelchen beanspruchen für
sich das Recht, unsere Kirchen nach ihrem Gusto aufzuschließen oder zuzusperren. Hauptsache das papistische
lateinische hl. Meßopfer wird verhindert. Darin sind sich alle 68er-Nostalgiker einig. Und deibelweich
bestätigt wieder alle Vorurteile der Dümmlichkeit. Vielleicht ist diese Person sogar mit der Vertrottelungsstimme
identisch?
#9 Regina 1961 15:32:25 | Montag, 26. November 2007
@ Gotthard Genau! Die Bocksfüße wachsen schon und die Hörner werde ich auch noch anlegen. Was das
Jungfrauengelübde angeht, leider ist der Zug abgefahren. Bin verheiratet und habe mehrere Kinder! Regina1961
Regina Messdienierinnen sind dabei nicht vorgesehen – die sind nämlich vom Teufel. Wenn Regina ein Jungfrauengelübde
ablegt, kann sie ja evtl. nach der Messe die Kirche putzen.
Aktuelles Altarmessbuch für alten Ritus Warum muss es denn am Meßbuch scheitern? Dann wird halt das
derzeit gültige Messbuch verwendet. Wenn es einen guten Willen gibt, ist auch eine Lösung möglich.
Welcher Priester den alten Ritus gut einstudiert hat, dem bereitet es bestimmt keine Probleme, den NOM-Textauch
für die Feier der Tridentinischen Messezu verwenden. Am fehlenden Messbuch sollte es wirklich nicht scheitern,
wenn ein paar Personen ihre Liebe zur alten Messe in der liturgischen Feier der alten Messe brennen lassen
wollen. Ob deshalb aber ein Missale Romanum angeschafft werden soll, ist eine Frage der Zweckmäßigkeit,
wenn das aktuelle Altarmessbuch vorhanden ist. Zu fragen ist doch, ob überhaupt noch ein gültiges Missale
Romanum zur Verfügung steht. Der Verlag Pustet druckt keine mehr.
Das fände Pater Lingen wohl garnicht gut… …aber egal! Dr. Falck habe ich früher sehr oft am Altar
während der „neuen Messe“ „assistiert“. Nennt man das eigentlich so? Habe eine Ministrantenkarriere hinter
mir.
Vile Lärm um nichts. Daß Resignat Falck bereit ist, die Alte Messe zu lesen, weiß er. Das solle aber
in der Filialgemeinde Heuchelheim – die westliche Nachbargemeinde von Gießen – geschehen. Na also, dann
ist doch alles palettei. Oder haben eine Handvoll Liturgienostalgiker jetzt auch noch das Recht, sich
eine Kirche nach ihrem Gusto auszusuchen?