Gregorianischer Choral
Kehrtwende im Vatikan
Dem Papst ist es offenbar ein dringendes Anliegen, daß im Petersdom wieder eine ernstzunehmende Liturgie zelebriert wird, die auf die gewohnten, billigen Sentimentalismen verzichtet.
(kreuz.net, Vatikan) Die liturgische Ordnung des Vatikan soll offenbar umgekrempelt werden. Das berichtete die Webseite ‘Spiegel-Online’ vom 24. November unter Berufung auf die britische Tageszeitung ‘Telegraph’.

Demnach will Papst Benedikt XVI. im Petersdom verstärkt den Gregorianischen Choral anstelle moderner Kirchensongs erklingen lassen.

Nach Auffassung des Papstes bedarf die Kirche in Musik und Gebeten einer „Kontinuität der Tradition“.

Das sagte Benedikt XVI. kürzlich in einer Rede an die Bischöfe und Priester, die im Petersdom Dienst tun.

Der Papst verwies dabei ausdrücklich auf die Zeit von Papst Gregor dem Großen († 604), nach welchem der Gregorianische Choral benannt ist.

Dieser Choral sei zudem von dem neuen Chorleiter im Petersdom, dem kanadischen Oblaten-Pater Pierre Paul, bereits als bevorzugte Musikrichtung etabliert worden – so ‘Spiegel-Online’.

Pater Paul soll darüber hinaus mit der von Papst Johannes Paul II. eingeführten Sitte gebrochen haben, seinen Chor in ständig wechselnder Besetzung singen zu lassen – so das Blatt.

Bereits Anfang Oktober hatte Benedikt XVI. den langjährigen päpstlichen Zeremonienmeister Erzbischof Piero Marini durch den dem Papst liturgisch näher stehenden Prälaten Guido Marini ersetzt.

Nun wird darüber spekuliert – so ‘Spiegel-Online’ –, ob der Papst demnächst auch den Chorleiter der Sixtinischen Kapelle, Prälat Giuseppe Liberto (64), ablösen wird.

In der jüngeren Vergangenheit hatte es dem Bericht des ‘Telegraph’ zufolge heftige, kircheninterne Kritik an der Qualität des Chors gegeben.

So schrieb die „International Church Music Review“: „Die Sänger wollten sich gegenseitig niederbrüllen. Sie trafen häufig die Töne nicht. Der Klang war unausgeglichen, die Ausführung ohne künstlerische Kraft, die Orgel und das Orgelspiel wie in einer zweitklassigen Dorfkirche.“
      
36 Lesermeinungen
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#36   Benedikt   14:00:32 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Konrad
Nicht am 31.12.1999, sondern schon am 8.12.1965 (Ende des II. Vaticanum).
Und wieso bitte?
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#35   monti   22:16:38 | Dienstag, 27. November 2007
Außerdem…
wäre es der 31.12.2000, denn mit diesem Datum endete das 20. Jahrhundert.
So sehr die „2000“ auch für den Jahrtausendwechsel aus optischer Sicht geeignet scheint, der Wechsel erfolgte vom 31.12.2000 auf den 01.01.2001.
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#34   Bernd Stromberg   20:33:03 | Dienstag, 27. November 2007
@Konrad
Lieber Konrad, ich bin nun kein Hardcoretradi, aber Ihr Vorschlag ist einfach dümmlich und albern. Was spricht dagegen, Paramente früherer Jahrhunderte zu verwenden. Meist sind diese sehr schön und kunstvoll, so dass auch heutige Künstler von diesen lernen können. Mit Ihrer Argumentation könne man die große Kirchenmusik gleich mit entsorgen, ebenso alle liturgischen Texte, die in aller Regel älter sind als das von Ihnen genannte Datum. Dass ein solches Ansinnen mit dem Konzil nichts zu tun hat, dürfte Ihnen hoffentlich klar sein. Das Konzil widerlegt selbst Ihre Forderung: „Sorgfältig sollen die Bischöfe darüber wachen, dass nicht etwa heiliges Gerät und Paramente oder kostbare Kunstwerke veräußert werden oder verkommen, sind sie doch Zierden des Hauses Gottes“. Dass sie in der Liturgie Verwendung finden sollen, ist eine Selbstverständlichkeit. Sorry, wenn ich das so hart sagen muss, aber Sie haben keinen Sensus für kirchliche Kultur, Kunstwerke etc. Denn sonst würden Sie einen solchen hanebüchenen Unsinn nicht von sich geben. Ernstnehmen kann man Ihre Forderungen im gleichen Maße wie die von irgendwelchen Sedis hier.
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#33   Konrad   16:10:24 | Dienstag, 27. November 2007
@ Benedikt
Nicht am 31.12.1999, sondern schon am 8.12.1965 (Ende des II. Vaticanum).
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#32   Benedikt   14:17:00 | Dienstag, 27. November 2007
@ Konrad
Ist es kein „billiger Sentimentalismus“, abgestaubte Mitren aus dem 19. Jahrhundert in der Liturgie des 21. Jahrhunderts zu verwenden?
Gegenfrage: Hätten am 31.12.1999 alle Mitren des Jahrhunderts entsorgt werden müssen?
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#31   Libertas Ecclesiae   13:07:19 | Dienstag, 27. November 2007
Widersprüchliche Argumentation
Der häufigere und regelmäige Gebrauch beispielsweise des Canon Romanus, des Ersten Hochgebets der erneuerten Liturgie, könnte doch sehr schön die vielbeschworene Kontinuität zwischen dem usus antiquior und der oderntlichen Form der Messfeier aufzeigen. Die Befürworter der neuen Messe argumentieren doch sonst auch immer, dass die Liturgiereform keinen Traditionsbruch darstellt. Will man dann aber die Kontinuität zwischen älterer und neuerer Form aufzeigen, beispielsweise durch die Verwendung des Canon Romanus, argumentiert man plötzlich andersherum. Auf einmal soll es gar der Hl. Geist gewesen sein, der uns die Neuerungen unter strikter Abgrenzung vom Alten beschert hat. Komisch ist nur, das die Gläubigen nie gefragt worden sind. Das Wiederaufblühen des überlieferten Ritus in unseren Tagen wird sich als das wahre „Werk des Volkes“ (= leiturgia) erweisen.
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#30   Kurt K.   12:07:46 | Dienstag, 27. November 2007
Don Camillo
:-] :-D :-D :-D
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#29   Don Camillo   12:00:40 | Dienstag, 27. November 2007
Der Oberrabbiner von Jerusalem
ist auf Dienstreise in England. An einem Morgen wacht er sehr früh auf. Es ist Jom-Kippur – der höchste jüdische Feiertag, an dem außer Beten und Fasten alles verboten ist. Er tritt auf den Balkon seines Hotels und blickt direkt auf den Golfplatz. Er denkt sich: „So früh am Morgen wird mich keiner entdecken!“
Er holt also seine Golfausrüstung und geht zum Abschlag des ersten Lochs.
Oben im Himmel sagt Petrus zu Gott: „Siehst Du, was der Oberrabbiner von Jerusalem am Jom-Kippur macht? Willst Du ihn dafür nicht bestrafen?“
Gott nickt. Der Oberrabbiner schlägt ab und trifft das Loch mit dem ersten Schlag: ein „Hole-in-one „ – das allergrößte und allerseltenste Ereignis für einen Golfer.
Petrus: „Das verstehe ich nicht – Du wolltest ihn doch bestrafen?!“
Gott: „Das habe ich doch! Denn wem kann er das jetzt erzählen?“
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#28   stimme der vernunft †   09:55:50 | Dienstag, 27. November 2007
Wenn der Priester
das Hochgebet leise murmelt, ist es völlig wurscht, ob er das erste, dritte oder ein selbstgestricktes verwendet.
Wer garantiert denn, dass in allen alten Messen der Priester da vorne genau das murmelt, was er murmeln sollte? Bekommt ja keiner mit. Wahrscheinlich ist die Hälfte der alten Messen eh ungültig, weil der Priester nicht das murmelt, was er murmeln sollte.
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#27   Aleph †   09:14:23 | Dienstag, 27. November 2007
Freier Verzicht auf die Formen
Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der Kommunion auf die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen?
Libertas Ecclesiae@ Es ist nicht bekannt, dass diese Praktiken per Ukas ausgeschlossen wurden. Es gab für manche Frömmigkeitspraktiken, wie Mundkommunion knieend, einfach keinen Sinn mehr, wenn es den vorher je gegeben haben sollte. Es war vielmehr die Kultivierung eines fragwürdigen Unwürdigseins, eines krankhaften Sündenbewusstseins. Eigentlich waren diese Formen Verballhornungen der christlichen Religion, weil Sie meistens völlig automatisch abgespult wurden. Es war ein ganz natürlicher Prozess, dass die Gemeinden auf diese Frömmigkeitsformen verzichtet haben, ohne dass dabei ein nicht zu füllendes Vakuum entstanden wäre. Davon wird zwar gesprochen. Es ist aber ein Phantom. Wer diese Art Frömmigkeit weiter pflegen will, hat Gelegenheit dazu. Ich kenne keine Gemeinde, die Kommunikanten zurückweist, welche die Oblate auf die Zunge gelegt haben möchten. Ob die Verwendung des ersten Hochgebets heilsgeschichtlich gravierend ist, wie die Zelebrations-Richtung, können eigentlich nur Ästheten allerhöchsten Grades feststellen. Es wird nur kaum jemand in den Gemeinden interessieren. Die Leute werden froh sein, wenn Sie am Sonntag eine NOM-Messe feiern konnen. Für besondere Ansprüche, erlaubt das Motu Proprio die außerordentliche Messe. Das genügt doch.
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#26   Strepto von Kokke   07:42:36 | Dienstag, 27. November 2007
@Gotthard
DAS ist ein Ergebnis des Glaubenssinns der Gläubigen … vielleicht kannst du dich mal daran gewöhnen, dass der Hl. Geist im Volk Gottes wirkt … DAS ist die lebendige Tradition, die Du sehr gut beschreibst!
Ja, die Anzahl der Beichten und das Angebot an Beichtzeiten sprechen für einen überaus ausgeprägten Glaubenssinn. :-!
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#25   Konrad   07:33:23 | Dienstag, 27. November 2007
Frage:
Ist es kein „billiger Sentimentalismus“, abgestaubte Mitren aus dem 19. Jahrhundert in der Liturgie des 21. Jahrhunderts zu verwenden?
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#24   Defensor Fidei   00:05:43 | Dienstag, 27. November 2007
Das offene Bekenntnis eines Liberalen…
Libertas fragt:
„Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der Kommunion auf die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen?“
Gotthard antwortet:
DAS ist ein Ergebnis des Glaubenssinns der Gläubigen
Diese Antwort ist doch wirklich der absolute Klopfer. Da ist man von den Liberalen gewohnt, regelmäßig dreiste Lügen vorgesetzt zu bekommt, wodurch das eigentliche Motiv für die Änderungen verschleiert werden soll & jetzt stellt sich Gotthard hier doch einfach her und sagt gerade heraus, daß diese Änderungen genau das wiedergeben, was auch der inneren Haltung der Liberalen entspricht; nämlich ein andere Glaube!
Da soll noch mal jemand sagen, daß die äußere Haltung zu vernachlässigen wäre.
vielleicht kannst du dich mal daran gewöhnen, dass der Hl. Geist im Volk Gottes wirkt
Daran müssen sich die Katholiken* im Gegensatz zu den Liberalen, welche ja scheinbar davon ausgehen, daß die Kirche 1965 Jahre von diesem Geist verlassen war, bestimmt nicht gewöhnen.
DAS ist die lebendige Tradition…
Nicht jede Veränderung ist lebendige Tradition. Tradition bezeichnet die Weitergabe von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen. Was hier geschiet ist genau das Gegenteil davon.
*Katholiken=Volk Gottes, das man nicht mit der Ansammlung liberalen Gammler verwechseln darf.
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#23   Gotthard   23:41:20 | Montag, 26. November 2007
@ bernd stromberg
Schade, lieber Gotthard, aber sie denken ähnlich wie ein Hardcoretradi. Was Ihnen selbst gefällt, ist Wille des Volkes Gottes
ich hatte überhaupt nicht geschrieben, was mir selbst gefällt.
Aber wenn ich doch von dir eine Analyse der eucharistischen Feiern in den Gemeinden lesen darf, kann ich doch meinen Rückschluss daraus ziehen.
Heute ist ja von einem klerikalen Despotismus in den Gemeinden nur noch selten die Rede … zu den „guten alten Zeiten“ war das eigentlich gang und gäbe.
Du selbst beschreibst doch sehr sehr gut, wie das gläubige Volk heute Eucharistie feiern möchte …
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#22   Bernd Stromberg   23:25:53 | Montag, 26. November 2007
@Gotthard
Nun ja, wenn man etwas kritischer ist als Sie, wird man zumindest die in de Praxis so seltene Verwendung des ersten Hochgebetes dem praktischen Umstand zu schreiben müssen, dass er vielen Kleriken zu lang ist. Das ist übrigens keine Vermutung von mir, sondern dass haben mir schon so manche Kleriker gesagt. Mit dem Willen des Gottesvolkes hat das unmittelbar wohl nichts zu tun, es sei denn, dass man froh ist, etwas früher aus der Kirche zu kommen. Ich bin nicht für eine ausschließliche Verwendung des Canon Romanus, aber er sollte den übrigen Hochgebeten zumindest gleichberechtigt sein. Sein praktisches Verschwinden in manchen Gemeinden ist wohl eher klerikale Ignoranz und Bequemlichkeit als lebendige Tradition. Zumal man ja auch mal etwas kürzer predigen könnte…
Schade, lieber Gotthard, aber sie denken ähnlich wie ein Hardcoretradi. Was Ihnen selbst gefällt, ist Wille des Volkes Gottes – ein Tradi würde sagen unumstößliche Tradition – was Ihnen nicht gefällt, entstammt einer Ewiggestrigkeit, für die Hardcoretradis ist es Freimaurerwerk. Die gegenwärtige (Ihre Postition) bzw. vorkonziliare Praxis (Tradis) ist in sich perfekt und makellos. Ein bißchen einfach, diese Position. OK, die Hardcoretradis denken ähnlich – wenn auch mit anderen Inhalten – aber das ist wohl keine Begründung. Sie sind sehr unkritisch, lieber Gotthard. Denn genauso wie in der vorkonziliaren Zeit ist auch jetzt nicht alles gut und richtig, was praktiziert wird.
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#21   Gotthard   23:01:52 | Montag, 26. November 2007
@libertas
Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der Kommunion auf die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen?
DAS ist ein Ergebnis des Glaubenssinns der Gläubigen … vielleicht kannst du dich mal daran gewöhnen, dass der Hl. Geist im Volk Gottes wirkt … DAS ist die lebendige Tradition, die Du sehr gut beschreibst!
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#20   Leblhuber   22:30:02 | Montag, 26. November 2007
@Ultramontanus:
Ich sah gestern einen Bericht über Christen in Ramallah. Sinngemäße Aussage eines Beteiligten: Man überlegt sich hier, ob man noch Heiraten soll, denn mal will seine Kinder nicht dieser Situation aussetzen.
Die Jüngeren denken deshalb an Auswanderung
1994 wurde Ramallah im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses an die palästinensische Autorität übergeben. Das ist Palästinenserland. Da wundert es mich, dass Sie sich wundern, warum Christen dort lieber heute als morgen weg wollen.
Sie müssen zwischen isr. Christen und christlichen Palästinensern unterscheiden. So viel Differenzierung muss schon sein!!!
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#19   Libertas Ecclesiae   22:00:12 | Montag, 26. November 2007
Ausschließlich
@ Aleph
Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der Kommunion auf die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen?
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#18   Leblhuber   21:57:21 | Montag, 26. November 2007
@Murx:
Daß die Christen dort Angst haben zwischen Juden und Moslems zerrieben zu werden habe ich direkt am Anfang bemerkt. Nicht gelesen?
Nirgends steht, die Christen hätten Angst vor den Juden, sehr wohl aber vor den Muslimen.
Wie Christen aus ihren Vierteln durch nachrückende Juden und Moslem verdrängt werden, sagt der Artikel sehr ausdrücklich.
Die Abwanderung betrifft nicht die christl. arab. Israelis, sondern jene christl. Palästinenser, die in den besetzten Gebieten mitten unter den Arabern leben. Wenn in der Altstadt ein Haus frei wird, sollte doch sowohl ein Araber, als auch ein Jude, das Recht haben, es zu kaufen und es zu sanieren.
Murx, Ihnen geht es nicht um das Wohlergehen der Christen. Sie instrumentalisieren die Christen für Ihre antisemitische und antiisraelische Gesinnung. Nichts, von dem, was Sie schreiben, entspricht der Wahrheit. Entweder Sie lügen ganz offen, oder Sie nutzen die mangelnde Kenntnis der Leser, um mit Verdrehungen und Halbwahrheiten zu operieren.
Ihr Pech, dass ich die Situation sehr gut kenne.
Was das Anspucken betrifft: Wollen Sie etwa, dass kriminelle Neonazis, die hier in Deutschland zu Tode prügeln, in Brand stecken oder auch nur aggressiv auftreten, zu Stellvertretern aller Deutschen gemacht werden? Auch ein paar irre jüd. Fanatiker sind nicht „die Juden“!!!
Lesen Sie doch
…-schwerter.freehostia.com/…ie-vergessenen-juden/
um Ihren Horizont etwas zu erweitern.
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#17   Romulus   21:46:15 | Montag, 26. November 2007
Christen bekommen es im Hl. Land von allen Seiten
Die Christen im Heiligen Land werden von allen Seiten fertig gemacht!
a) Von den Juden durch aggressive Verdrängung, die sie sie dort raushaben wollen, weil sie selbst in die Altstadt ziehen wollen (siehe Murx’ verlinkter Spiegel-Artikel). Warum wohl?
b) Von den sich klammheimlich freuenden Muslimen durch leise Inbesitznahme des christlichen Viertels, da für Musilme die Christen nur „halbe Palästinenser“ sind.
c) Von der gegenwärtigen Katholischen Kirche, die sich durch ihr „Nostra-Aetate-Palaver“, sowie durch die völkerrechtliche Anerkennung Israels und die Moscheebesuche des letzten und des gegenwärtigen Papstes selbst geschwächt und unglaubhaft gemacht hat.
d) Von den protestantischen, amerikanischen Sekten, die den uralten verwurzelten Kirchen im Land die Gläubigen abspenstig machen.
a) und b) sind sich einig, wenn es gegen Jesus Christus und die Christen geht, c) und d) ist mit Blindheit geschlagen und hilft bewußt oder unbewußt? bei der Ausrottung des Christentums im Heimatland Jesu mit.
Eine Schande ist das!
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#16   Ultramontanus   21:27:11 | Montag, 26. November 2007
Ich sah gestern einen Bericht über Christen in Ramallah
Sinngemäße Aussage eines Beteiligten: Man überlegt sich hier, ob man noch Heiraten soll, denn mal will seine Kinder nicht dieser Situation aussetzen.
Die Jüngeren denken deshalb an Auswanderung.
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#15   Aleph †   21:25:27 | Montag, 26. November 2007
Ausschließlich
Ist es dann noch erlaubt den gleichen Kelch und die gleiche Patene, die bei einer NOM-Eucharistiefeier verwendet wurde, auch für eine nachfolgende außerordentliche Feier im tridentinischen Ritus zu verwenden? Falls Partikel zurückblieben? Schließt sich das ähnlich aus, wie auch kein NOM-Altarmessbuch verwendet werden soll, wenn kein Missale Romanum für den alten Ritus zur Verfügung steht?
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#14   Karl Murx   21:22:01 | Montag, 26. November 2007
Geht wohl nicht, Leblhuber?
Daß die Christen dort Angst haben zwischen Juden und Moslems zerrieben zu werden habe ich direkt am Anfang bemerkt. Nicht gelesen?
Da inzwischen nur noch wenige Christen im Heiligen Land sind (ich versuche das Unwort Israel zuvermeiden), befürchten sie auch angesichts der wachsenden Radikalisierung allerorten, nichts Gutes für ihre Gemeinschaft. Wie Christen aus ihren Vierteln durch nachrückende Juden und Moslem verdrängt werden, sagt der Artikel sehr ausdrücklich.
Der Mann auf den sich der SPIEGEL bezieht, hat nicht nur Angst vor dem Islam. Siehe auch jener Artikel über den armenischen Bischof, der darum bittet, in der Altstadt nicht mehr von Juden angespuckt zu werden. Derselbe Artikel vermeldet, daß es Christen gibt, die sich am Purimfest nicht mehr aus dem Haus wagen.
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#13   Aleph †   21:05:52 | Montag, 26. November 2007
Ausschließlich
Ist es dann noch erlaubt den gleichen Kelch und die gleiche Patene, die zuvor bei einer NOM-Eucharistiefeier verwendet wurde, auch für eine Feier im tridentinischen Ritus zu feiern? Schließt sich das aus, wie auch kein NOM-Altarmessbuch verwendet werden soll, wenn kein Missale Romanum für den alten Ritus zur Verfügung steht?
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#12   Krak des Chevaliers   20:11:07 | Montag, 26. November 2007
gute Ansätze aber noch nicht ausreichend
Das Bemühen des Hl. Vaters um eine würdigere Liturgie ist lobenswert. Der gregorianische Choral wird sicherlich dazu beitragen, der Liturgie wieder einen himmlischen Geschmack zu verleihen. Es gibt allerdings noch sehr viele Baustellen. Ganz oben auf der Prioritätenlisten sollte der ehrfürchtige Umgang mit der Hl. Kommunio stehen. Hoffentlich kann sich der Papst durchringen, die Mundkommunion zu stärken und die Handkommunion abzuschaffen.
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#11   Leblhuber   20:09:12 | Montag, 26. November 2007
@Murks:
eine Schande sind jene Pseudo-Katholiken, die da behaupten, die Freiheit des Westens würde an der Klagemauer verteidigt. Ich meine ‘Pius XII’ und ‘Eklhuber’.
Zitat eines arab. Christen aus dem von Ihnen verlinkten Artikel:
Wir haben alle Angst, was passiert, wenn ein palästinensischer Staat gegründet werden wird“, sagt der Mann, der lieber anonym bleiben möchte.
www.spiegel.de/…518,518177-2,00.html
So schauts aus, Murks!!!
Sie sind sogar zu blöd, den Artikel vorher zu lesen, um zu sehen, ob er für Ihre Propagandazwecke überhaupt taugt.
Kürzlich haben Sie behauptet, den isr. Arabern wäre der Kauf und sogar die Vererbung von Liegenschaften verboten. Wann treten Sie dafür endlich den Wahrheitsbeweis an?
Geht wohl nicht? Was, Murks!
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#10   Karl Murx   19:39:35 | Montag, 26. November 2007
Vielleicht gibt es ja auch mal eine Kehrtwende in der Politik gegenüber Christen, die man Stich läßt
Zermalmt zwischen den Juden und dem Islam, jenem Trivial-Mosaïsmus zur Judaïsierung der Heiden, fristen die Christen Jerusalems ein kümmerliches Dasein.
Es mag ja normal sein, daß der unchristliche Teil der Schreiber hier, deswegen jubeln mag; eine Schande sind jene Pseudo-Katholiken, die da behaupten, die Freiheit des Westens würde an der Klagemauer verteidigt. Ich meine ‘Pius XII’ und ‘Eklhuber’.
www.spiegel.de/…,1518,518177,00.html
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#9   Horst Metzker   19:37:13 | Montag, 26. November 2007
Liebe Freunde, oder auch …innen!
Zum Ende des II. Konzils war ich pupertierend, und in meine Heimatgemeinde kam ein neuer junger Kaplan, der für die damalige Zeit revoluzionierend war. Der spielte Fußball im hiesigen Verein, duschte nach dem Spiel auch nackt mit den anderen Männern und sagte, wenn einer fluchte nach einem Foul: „Tja, das ist deine Sünde!“ Womit er ja Recht hatte.
Wir Jugendlichen betrieben damals eine mehr schlecht als rechte Band, doch glaubten wir, die Größten zu sein.
Er veranstaltete mit uns Jugendmessen, mit Schlagzeug, Rythmusgitarre, und Bass, sowie Liedern wie: „Weil du ja zu mir sagst.“ Oder: „Komm, sag es allen weiter.“ Es war eine tolle Zeit mit unserem Kaplan, und das letzte Mal als wir uns sahen, war meine Trauung.
Er kam weit weg, ich auch in eine andere Region, und wir verloren uns. Kirche ade, scheiden tat nicht weh!
Nur, ich war damals 21 Jahre alt, als ich heiratete, und 30 Jahre meines Lebens hatte ich nichts mehr mit Kirche zu tun, mit Ausnahme BR1-ev./kath. Morgenfeier um 10:00 Uhr, sonntags. Doch hatte ich mir längst CDs gekauft mit gregorianischen Gesängen, bevor ich wieder einen Priester traf der, Mensch, Kirche und Gott, unter einen Nenner bringen konnte. So bin ich, nach dem Tode meiner 1. Frau, wieder verheiratet, und mit Gottes Segen, sehr glücklich mit unserem Erstgeborenen.
Was dies mir dem Thema zu tun hat?
Auf Anfrage kann ichs sagen, doch gehen mir jetzt die Zeilen aus. Die Jugend braucht, Neues um jeden Preis,
das Alter? Vielleicht Bewährtes? Gruß, Horst.
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#8   ExBochumer †   19:26:30 | Montag, 26. November 2007
Die greg. Schola des Petersdoms …
… sollte jedoch mal geschult werden.
In Rom singen heißt nicht den optimalen gregorianischen Choral abzuliefern …
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#7   r.ruhrgebietler   18:59:41 | Montag, 26. November 2007
Der Meister geht voran
die Auszubildenden folgen.
Jesus schritt voran seine Apostel folgten
Der Papst schreitet seinen Klerikern voran…
schau’n mer mal
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#6   matt2 †   18:53:34 | Montag, 26. November 2007
vielleicht meinen die aber auch „The Dome“…
das wird den Jugendlichen aber nicht passen, wenn man ihnen statt Rock und Disco plötzlich Choräle auftischt. Naja, vielleicht mit Techno-Rythmen unterlegt ließe sich da was machen. Aus alt mach jung sozusagen.
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#5   Tridentinus   18:40:32 | Montag, 26. November 2007
@Gotthard
Kaputtlachen. Ein schöner Tod! R.I.P.
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#4   Gotthard   18:27:00 | Montag, 26. November 2007
keine Ahnung
im Petersdom verstärkt den Gregorianischen Choral anstelle moderner Kirchensongs erklingen lassen.
moderne Kirchensongs im Petersdom? Ich lache mich kaputt…
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#3   K.TO   17:56:31 | Montag, 26. November 2007
Der Papst hat diesmal recht
Mehr Gebete, mehr Ernst, mehr Würde
statt Bla-bla, Guitarre, Sentimentalismus und Zirkus
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#2   Benedikt   17:53:54 | Montag, 26. November 2007
Bruch
Pater Paul soll darüber hinaus mit der von Papst Johannes Paul II. eingeführten Sitte gebrochen haben, seinen Chor in ständig wechselnder Besetzung singen zu lassen – so das Blatt.
Viel genutzt hat das aber noch nicht.
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#1   Natürlicher Betrachter   17:42:11 | Montag, 26. November 2007
Hurra
Es lebe die schöne, wertvolle und gnadenreiche Ehrfurcht vor der Liturgie und des Gesanges. Nur weiter so…
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