Dem Papst ist es offenbar ein dringendes Anliegen, daß im Petersdom wieder eine ernstzunehmende Liturgie zelebriert wird, die auf die gewohnten, billigen Sentimentalismen verzichtet.
(kreuz.net, Vatikan) Die liturgische Ordnung des Vatikan soll offenbar umgekrempelt werden. Das berichtete
die Webseite ‘Spiegel-Online’ vom 24. November unter Berufung auf die britische Tageszeitung ‘Telegraph’.
Demnach will Papst Benedikt XVI. im Petersdom verstärkt den Gregorianischen Choral anstelle moderner
Kirchensongs erklingen lassen.
Nach Auffassung des Papstes bedarf die Kirche in Musik und Gebeten einer
„Kontinuität der Tradition“.
Das sagte Benedikt XVI. kürzlich in einer Rede an die Bischöfe und Priester,
die im Petersdom Dienst tun.
Der Papst verwies dabei ausdrücklich auf die Zeit von Papst Gregor dem
Großen († 604), nach welchem der Gregorianische Choral benannt ist.
Dieser Choral sei zudem von dem
neuen Chorleiter im Petersdom, dem kanadischen Oblaten-Pater Pierre Paul, bereits als bevorzugte Musikrichtung
etabliert worden – so ‘Spiegel-Online’.
Pater Paul soll darüber hinaus mit der von Papst Johannes Paul
II. eingeführten Sitte gebrochen haben, seinen Chor in ständig wechselnder Besetzung singen zu lassen –
so das Blatt.
Bereits Anfang Oktober hatte Benedikt XVI. den langjährigen päpstlichen Zeremonienmeister
Erzbischof Piero Marini durch den dem Papst liturgisch näher stehenden Prälaten Guido Marini ersetzt.
Nun wird darüber spekuliert – so ‘Spiegel-Online’ –, ob der Papst demnächst auch den Chorleiter der
Sixtinischen Kapelle, Prälat Giuseppe Liberto (64), ablösen wird.
In der jüngeren Vergangenheit hatte
es dem Bericht des ‘Telegraph’ zufolge heftige, kircheninterne Kritik an der Qualität des Chors gegeben.
So schrieb die „International Church Music Review“: „Die Sänger wollten sich gegenseitig niederbrüllen.
Sie trafen häufig die Töne nicht. Der Klang war unausgeglichen, die Ausführung ohne künstlerische
Kraft, die Orgel und das Orgelspiel wie in einer zweitklassigen Dorfkirche.“
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Außerdem… wäre es der 31.12.2000, denn mit diesem Datum endete das 20. Jahrhundert. So sehr die „2000“
auch für den Jahrtausendwechsel aus optischer Sicht geeignet scheint, der Wechsel erfolgte vom 31.12.2000
auf den 01.01.2001.
@Konrad Lieber Konrad, ich bin nun kein Hardcoretradi, aber Ihr Vorschlag ist einfach dümmlich und albern.
Was spricht dagegen, Paramente früherer Jahrhunderte zu verwenden. Meist sind diese sehr schön und kunstvoll,
so dass auch heutige Künstler von diesen lernen können. Mit Ihrer Argumentation könne man die große
Kirchenmusik gleich mit entsorgen, ebenso alle liturgischen Texte, die in aller Regel älter sind als
das von Ihnen genannte Datum. Dass ein solches Ansinnen mit dem Konzil nichts zu tun hat, dürfte Ihnen
hoffentlich klar sein. Das Konzil widerlegt selbst Ihre Forderung: „Sorgfältig sollen die Bischöfe darüber
wachen, dass nicht etwa heiliges Gerät und Paramente oder kostbare Kunstwerke veräußert werden oder
verkommen, sind sie doch Zierden des Hauses Gottes“. Dass sie in der Liturgie Verwendung finden sollen,
ist eine Selbstverständlichkeit. Sorry, wenn ich das so hart sagen muss, aber Sie haben keinen Sensus
für kirchliche Kultur, Kunstwerke etc. Denn sonst würden Sie einen solchen hanebüchenen Unsinn nicht
von sich geben. Ernstnehmen kann man Ihre Forderungen im gleichen Maße wie die von irgendwelchen Sedis
hier.
#32 Benedikt 14:17:00 | Dienstag, 27. November 2007
@ Konrad Ist es kein „billiger Sentimentalismus“, abgestaubte Mitren aus dem 19. Jahrhundert in der Liturgie
des 21. Jahrhunderts zu verwenden? Gegenfrage: Hätten am 31.12.1999 alle Mitren des Jahrhunderts entsorgt
werden müssen?
Widersprüchliche Argumentation Der häufigere und regelmäige Gebrauch beispielsweise des Canon Romanus,
des Ersten Hochgebets der erneuerten Liturgie, könnte doch sehr schön die vielbeschworene Kontinuität
zwischen dem usus antiquior und der oderntlichen Form der Messfeier aufzeigen. Die Befürworter der neuen
Messe argumentieren doch sonst auch immer, dass die Liturgiereform keinen Traditionsbruch darstellt. Will
man dann aber die Kontinuität zwischen älterer und neuerer Form aufzeigen, beispielsweise durch die
Verwendung des Canon Romanus, argumentiert man plötzlich andersherum. Auf einmal soll es gar der Hl.
Geist gewesen sein, der uns die Neuerungen unter strikter Abgrenzung vom Alten beschert hat. Komisch ist
nur, das die Gläubigen nie gefragt worden sind. Das Wiederaufblühen des überlieferten Ritus in unseren
Tagen wird sich als das wahre „Werk des Volkes“ (= leiturgia) erweisen.
#29 Don Camillo 12:00:40 | Dienstag, 27. November 2007
Der Oberrabbiner von Jerusalem ist auf Dienstreise in England. An einem Morgen wacht er sehr früh auf.
Es ist Jom-Kippur – der höchste jüdische Feiertag, an dem außer Beten und Fasten alles verboten ist.
Er tritt auf den Balkon seines Hotels und blickt direkt auf den Golfplatz. Er denkt sich: „So früh am
Morgen wird mich keiner entdecken!“ Er holt also seine Golfausrüstung und geht zum Abschlag des ersten
Lochs. Oben im Himmel sagt Petrus zu Gott: „Siehst Du, was der Oberrabbiner von Jerusalem am Jom-Kippur
macht? Willst Du ihn dafür nicht bestrafen?“ Gott nickt. Der Oberrabbiner schlägt ab und trifft das
Loch mit dem ersten Schlag: ein „Hole-in-one „ – das allergrößte und allerseltenste Ereignis für einen
Golfer. Petrus: „Das verstehe ich nicht – Du wolltest ihn doch bestrafen?!“ Gott: „Das habe ich doch!
Denn wem kann er das jetzt erzählen?“
Wenn der Priester das Hochgebet leise murmelt, ist es völlig wurscht, ob er das erste, dritte oder ein
selbstgestricktes verwendet. Wer garantiert denn, dass in allen alten Messen der Priester da vorne genau
das murmelt, was er murmeln sollte? Bekommt ja keiner mit. Wahrscheinlich ist die Hälfte der alten Messen
eh ungültig, weil der Priester nicht das murmelt, was er murmeln sollte.
#27 Aleph † 09:14:23 | Dienstag, 27. November 2007
Freier Verzicht auf die Formen Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame
Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der
Kommunion auf die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen? Libertas Ecclesiae@ Es ist nicht bekannt, dass
diese Praktiken per Ukas ausgeschlossen wurden. Es gab für manche Frömmigkeitspraktiken, wie Mundkommunion
knieend, einfach keinen Sinn mehr, wenn es den vorher je gegeben haben sollte. Es war vielmehr die Kultivierung
eines fragwürdigen Unwürdigseins, eines krankhaften Sündenbewusstseins. Eigentlich waren diese Formen
Verballhornungen der christlichen Religion, weil Sie meistens völlig automatisch abgespult wurden. Es
war ein ganz natürlicher Prozess, dass die Gemeinden auf diese Frömmigkeitsformen verzichtet haben,
ohne dass dabei ein nicht zu füllendes Vakuum entstanden wäre. Davon wird zwar gesprochen. Es ist aber
ein Phantom. Wer diese Art Frömmigkeit weiter pflegen will, hat Gelegenheit dazu. Ich kenne keine Gemeinde,
die Kommunikanten zurückweist, welche die Oblate auf die Zunge gelegt haben möchten. Ob die Verwendung
des ersten Hochgebets heilsgeschichtlich gravierend ist, wie die Zelebrations-Richtung, können eigentlich
nur Ästheten allerhöchsten Grades feststellen. Es wird nur kaum jemand in den Gemeinden interessieren.
Die Leute werden froh sein, wenn Sie am Sonntag eine NOM-Messe feiern konnen. Für besondere Ansprüche,
erlaubt das Motu Proprio die außerordentliche Messe. Das genügt doch.
@Gotthard DAS ist ein Ergebnis des Glaubenssinns der Gläubigen … vielleicht kannst du dich mal daran
gewöhnen, dass der Hl. Geist im Volk Gottes wirkt … DAS ist die lebendige Tradition, die Du sehr gut
beschreibst! Ja, die Anzahl der Beichten und das Angebot an Beichtzeiten sprechen für einen überaus
ausgeprägten Glaubenssinn.
#24 Defensor Fidei 00:05:43 | Dienstag, 27. November 2007
Das offene Bekenntnis eines Liberalen… Libertas fragt: „Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen
in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets
und der knieende Empfang der Kommunion auf die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen?“ Gotthard antwortet:
DAS ist ein Ergebnis des Glaubenssinns der Gläubigen Diese Antwort ist doch wirklich der absolute Klopfer.
Da ist man von den Liberalen gewohnt, regelmäßig dreiste Lügen vorgesetzt zu bekommt, wodurch das eigentliche
Motiv für die Änderungen verschleiert werden soll & jetzt stellt sich Gotthard hier doch einfach her
und sagt gerade heraus, daß diese Änderungen genau das wiedergeben, was auch der inneren Haltung der
Liberalen entspricht; nämlich ein andere Glaube! Da soll noch mal jemand sagen, daß die äußere Haltung
zu vernachlässigen wäre. vielleicht kannst du dich mal daran gewöhnen, dass der Hl. Geist im Volk Gottes
wirkt Daran müssen sich die Katholiken* im Gegensatz zu den Liberalen, welche ja scheinbar davon ausgehen,
daß die Kirche 1965 Jahre von diesem Geist verlassen war, bestimmt nicht gewöhnen. DAS ist die lebendige
Tradition… Nicht jede Veränderung ist lebendige Tradition. Tradition bezeichnet die Weitergabe von
Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen. Was hier geschiet ist genau das Gegenteil
davon. *Katholiken=Volk Gottes, das man nicht mit der Ansammlung liberalen Gammler verwechseln darf.
@ bernd stromberg Schade, lieber Gotthard, aber sie denken ähnlich wie ein Hardcoretradi. Was Ihnen selbst
gefällt, ist Wille des Volkes Gottes ich hatte überhaupt nicht geschrieben, was mir selbst gefällt.
Aber wenn ich doch von dir eine Analyse der eucharistischen Feiern in den Gemeinden lesen darf, kann ich
doch meinen Rückschluss daraus ziehen. Heute ist ja von einem klerikalen Despotismus in den Gemeinden
nur noch selten die Rede … zu den „guten alten Zeiten“ war das eigentlich gang und gäbe. Du selbst
beschreibst doch sehr sehr gut, wie das gläubige Volk heute Eucharistie feiern möchte …
@Gotthard Nun ja, wenn man etwas kritischer ist als Sie, wird man zumindest die in de Praxis so seltene
Verwendung des ersten Hochgebetes dem praktischen Umstand zu schreiben müssen, dass er vielen Kleriken
zu lang ist. Das ist übrigens keine Vermutung von mir, sondern dass haben mir schon so manche Kleriker
gesagt. Mit dem Willen des Gottesvolkes hat das unmittelbar wohl nichts zu tun, es sei denn, dass man
froh ist, etwas früher aus der Kirche zu kommen. Ich bin nicht für eine ausschließliche Verwendung
des Canon Romanus, aber er sollte den übrigen Hochgebeten zumindest gleichberechtigt sein. Sein praktisches
Verschwinden in manchen Gemeinden ist wohl eher klerikale Ignoranz und Bequemlichkeit als lebendige Tradition.
Zumal man ja auch mal etwas kürzer predigen könnte… Schade, lieber Gotthard, aber sie denken ähnlich
wie ein Hardcoretradi. Was Ihnen selbst gefällt, ist Wille des Volkes Gottes – ein Tradi würde sagen
unumstößliche Tradition – was Ihnen nicht gefällt, entstammt einer Ewiggestrigkeit, für die Hardcoretradis
ist es Freimaurerwerk. Die gegenwärtige (Ihre Postition) bzw. vorkonziliare Praxis (Tradis) ist in sich
perfekt und makellos. Ein bißchen einfach, diese Position. OK, die Hardcoretradis denken ähnlich – wenn
auch mit anderen Inhalten – aber das ist wohl keine Begründung. Sie sind sehr unkritisch, lieber Gotthard.
Denn genauso wie in der vorkonziliaren Zeit ist auch jetzt nicht alles gut und richtig, was praktiziert
wird.
@libertas Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung von
Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der Kommunion auf die
Zunge der Gläubigen ausgeschlossen? DAS ist ein Ergebnis des Glaubenssinns der Gläubigen … vielleicht
kannst du dich mal daran gewöhnen, dass der Hl. Geist im Volk Gottes wirkt … DAS ist die lebendige
Tradition, die Du sehr gut beschreibst!
#20 Leblhuber 22:30:02 | Montag, 26. November 2007
@Ultramontanus: Ich sah gestern einen Bericht über Christen in Ramallah. Sinngemäße Aussage eines Beteiligten:
Man überlegt sich hier, ob man noch Heiraten soll, denn mal will seine Kinder nicht dieser Situation
aussetzen. Die Jüngeren denken deshalb an Auswanderung 1994 wurde Ramallah im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses
an die palästinensische Autorität übergeben. Das ist Palästinenserland. Da wundert es mich, dass Sie
sich wundern, warum Christen dort lieber heute als morgen weg wollen. Sie müssen zwischen isr. Christen
und christlichen Palästinensern unterscheiden. So viel Differenzierung muss schon sein!!!
Ausschließlich @ Aleph Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung
von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der Kommunion auf
die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen?
#18 Leblhuber 21:57:21 | Montag, 26. November 2007
@Murx: Daß die Christen dort Angst haben zwischen Juden und Moslems zerrieben zu werden habe ich direkt
am Anfang bemerkt. Nicht gelesen? Nirgends steht, die Christen hätten Angst vor den Juden, sehr wohl
aber vor den Muslimen. Wie Christen aus ihren Vierteln durch nachrückende Juden und Moslem verdrängt
werden, sagt der Artikel sehr ausdrücklich. Die Abwanderung betrifft nicht die christl. arab. Israelis,
sondern jene christl. Palästinenser, die in den besetzten Gebieten mitten unter den Arabern leben. Wenn
in der Altstadt ein Haus frei wird, sollte doch sowohl ein Araber, als auch ein Jude, das Recht haben,
es zu kaufen und es zu sanieren. Murx, Ihnen geht es nicht um das Wohlergehen der Christen. Sie instrumentalisieren
die Christen für Ihre antisemitische und antiisraelische Gesinnung. Nichts, von dem, was Sie schreiben,
entspricht der Wahrheit. Entweder Sie lügen ganz offen, oder Sie nutzen die mangelnde Kenntnis der Leser,
um mit Verdrehungen und Halbwahrheiten zu operieren. Ihr Pech, dass ich die Situation sehr gut kenne.
Was das Anspucken betrifft: Wollen Sie etwa, dass kriminelle Neonazis, die hier in Deutschland zu Tode
prügeln, in Brand stecken oder auch nur aggressiv auftreten, zu Stellvertretern aller Deutschen gemacht
werden? Auch ein paar irre jüd. Fanatiker sind nicht „die Juden“!!! Lesen Sie doch …-schwerter.freehostia.com/…ie-vergessenen-juden/
um Ihren Horizont etwas zu erweitern.
Christen bekommen es im Hl. Land von allen Seiten Die Christen im Heiligen Land werden von allen Seiten
fertig gemacht! a) Von den Juden durch aggressive Verdrängung, die sie sie dort raushaben wollen, weil
sie selbst in die Altstadt ziehen wollen (siehe Murx’ verlinkter Spiegel-Artikel). Warum wohl? b) Von
den sich klammheimlich freuenden Muslimen durch leise Inbesitznahme des christlichen Viertels, da für
Musilme die Christen nur „halbe Palästinenser“ sind. c) Von der gegenwärtigen Katholischen Kirche, die
sich durch ihr „Nostra-Aetate-Palaver“, sowie durch die völkerrechtliche Anerkennung Israels und die
Moscheebesuche des letzten und des gegenwärtigen Papstes selbst geschwächt und unglaubhaft gemacht hat.
d) Von den protestantischen, amerikanischen Sekten, die den uralten verwurzelten Kirchen im Land die Gläubigen
abspenstig machen. a) und b) sind sich einig, wenn es gegen Jesus Christus und die Christen geht, c) und
d) ist mit Blindheit geschlagen und hilft bewußt oder unbewußt? bei der Ausrottung des Christentums
im Heimatland Jesu mit. Eine Schande ist das!
#16 Ultramontanus 21:27:11 | Montag, 26. November 2007
Ich sah gestern einen Bericht über Christen in Ramallah Sinngemäße Aussage eines Beteiligten: Man überlegt
sich hier, ob man noch Heiraten soll, denn mal will seine Kinder nicht dieser Situation aussetzen. Die
Jüngeren denken deshalb an Auswanderung.
Ausschließlich Ist es dann noch erlaubt den gleichen Kelch und die gleiche Patene, die bei einer NOM-Eucharistiefeier
verwendet wurde, auch für eine nachfolgende außerordentliche Feier im tridentinischen Ritus zu verwenden?
Falls Partikel zurückblieben? Schließt sich das ähnlich aus, wie auch kein NOM-Altarmessbuch verwendet
werden soll, wenn kein Missale Romanum für den alten Ritus zur Verfügung steht?
#14 Karl Murx 21:22:01 | Montag, 26. November 2007
Geht wohl nicht, Leblhuber? Daß die Christen dort Angst haben zwischen Juden und Moslems zerrieben zu
werden habe ich direkt am Anfang bemerkt. Nicht gelesen? Da inzwischen nur noch wenige Christen im Heiligen
Land sind (ich versuche das Unwort Israel zuvermeiden), befürchten sie auch angesichts der wachsenden
Radikalisierung allerorten, nichts Gutes für ihre Gemeinschaft. Wie Christen aus ihren Vierteln durch
nachrückende Juden und Moslem verdrängt werden, sagt der Artikel sehr ausdrücklich. Der Mann auf den
sich der SPIEGEL bezieht, hat nicht nur Angst vor dem Islam. Siehe auch jener Artikel über den armenischen
Bischof, der darum bittet, in der Altstadt nicht mehr von Juden angespuckt zu werden. Derselbe Artikel
vermeldet, daß es Christen gibt, die sich am Purimfest nicht mehr aus dem Haus wagen.
Ausschließlich Ist es dann noch erlaubt den gleichen Kelch und die gleiche Patene, die zuvor bei einer
NOM-Eucharistiefeier verwendet wurde, auch für eine Feier im tridentinischen Ritus zu feiern? Schließt
sich das aus, wie auch kein NOM-Altarmessbuch verwendet werden soll, wenn kein Missale Romanum für den
alten Ritus zur Verfügung steht?
gute Ansätze aber noch nicht ausreichend Das Bemühen des Hl. Vaters um eine würdigere Liturgie ist
lobenswert. Der gregorianische Choral wird sicherlich dazu beitragen, der Liturgie wieder einen himmlischen
Geschmack zu verleihen. Es gibt allerdings noch sehr viele Baustellen. Ganz oben auf der Prioritätenlisten
sollte der ehrfürchtige Umgang mit der Hl. Kommunio stehen. Hoffentlich kann sich der Papst durchringen,
die Mundkommunion zu stärken und die Handkommunion abzuschaffen.
#11 Leblhuber 20:09:12 | Montag, 26. November 2007
@Murks: eine Schande sind jene Pseudo-Katholiken, die da behaupten, die Freiheit des Westens würde an
der Klagemauer verteidigt. Ich meine ‘Pius XII’ und ‘Eklhuber’. Zitat eines arab. Christen aus dem von
Ihnen verlinkten Artikel: Wir haben alle Angst, was passiert, wenn ein palästinensischer Staat gegründet
werden wird“, sagt der Mann, der lieber anonym bleiben möchte. www.spiegel.de/…518,518177-2,00.html
So schauts aus, Murks!!! Sie sind sogar zu blöd, den Artikel vorher zu lesen, um zu sehen, ob er für
Ihre Propagandazwecke überhaupt taugt. Kürzlich haben Sie behauptet, den isr. Arabern wäre der Kauf
und sogar die Vererbung von Liegenschaften verboten. Wann treten Sie dafür endlich den Wahrheitsbeweis
an? Geht wohl nicht? Was, Murks!
#10 Karl Murx 19:39:35 | Montag, 26. November 2007
Vielleicht gibt es ja auch mal eine Kehrtwende in der Politik gegenüber Christen, die man Stich läßt
Zermalmt zwischen den Juden und dem Islam, jenem Trivial-Mosaïsmus zur Judaïsierung der Heiden, fristen
die Christen Jerusalems ein kümmerliches Dasein. Es mag ja normal sein, daß der unchristliche Teil der
Schreiber hier, deswegen jubeln mag; eine Schande sind jene Pseudo-Katholiken, die da behaupten, die Freiheit
des Westens würde an der Klagemauer verteidigt. Ich meine ‘Pius XII’ und ‘Eklhuber’. www.spiegel.de/…,1518,518177,00.html
#9 Horst Metzker 19:37:13 | Montag, 26. November 2007
Liebe Freunde, oder auch …innen! Zum Ende des II. Konzils war ich pupertierend, und in meine Heimatgemeinde
kam ein neuer junger Kaplan, der für die damalige Zeit revoluzionierend war. Der spielte Fußball im
hiesigen Verein, duschte nach dem Spiel auch nackt mit den anderen Männern und sagte, wenn einer fluchte
nach einem Foul: „Tja, das ist deine Sünde!“ Womit er ja Recht hatte. Wir Jugendlichen betrieben damals
eine mehr schlecht als rechte Band, doch glaubten wir, die Größten zu sein. Er veranstaltete mit uns
Jugendmessen, mit Schlagzeug, Rythmusgitarre, und Bass, sowie Liedern wie: „Weil du ja zu mir sagst.“
Oder: „Komm, sag es allen weiter.“ Es war eine tolle Zeit mit unserem Kaplan, und das letzte Mal als wir
uns sahen, war meine Trauung. Er kam weit weg, ich auch in eine andere Region, und wir verloren uns. Kirche
ade, scheiden tat nicht weh! Nur, ich war damals 21 Jahre alt, als ich heiratete, und 30 Jahre meines
Lebens hatte ich nichts mehr mit Kirche zu tun, mit Ausnahme BR1-ev./kath. Morgenfeier um 10:00 Uhr, sonntags.
Doch hatte ich mir längst CDs gekauft mit gregorianischen Gesängen, bevor ich wieder einen Priester
traf der, Mensch, Kirche und Gott, unter einen Nenner bringen konnte. So bin ich, nach dem Tode meiner
1. Frau, wieder verheiratet, und mit Gottes Segen, sehr glücklich mit unserem Erstgeborenen. Was dies
mir dem Thema zu tun hat? Auf Anfrage kann ichs sagen, doch gehen mir jetzt die Zeilen aus. Die Jugend
braucht, Neues um jeden Preis, das Alter? Vielleicht Bewährtes? Gruß, Horst.
Der Meister geht voran die Auszubildenden folgen. Jesus schritt voran seine Apostel folgten Der Papst
schreitet seinen Klerikern voran… schau’n mer mal
vielleicht meinen die aber auch „The Dome“… das wird den Jugendlichen aber nicht passen, wenn man ihnen
statt Rock und Disco plötzlich Choräle auftischt. Naja, vielleicht mit Techno-Rythmen unterlegt ließe
sich da was machen. Aus alt mach jung sozusagen.
keine Ahnung im Petersdom verstärkt den Gregorianischen Choral anstelle moderner Kirchensongs erklingen
lassen. moderne Kirchensongs im Petersdom? Ich lache mich kaputt…
Bruch Pater Paul soll darüber hinaus mit der von Papst Johannes Paul II. eingeführten Sitte gebrochen
haben, seinen Chor in ständig wechselnder Besetzung singen zu lassen – so das Blatt. Viel genutzt hat
das aber noch nicht.