Ein Lebensschützer bedroht die geistige Gesundheit der deutschen Jugend. Zum Glück läßt der Staat nichts unversucht, um die heranwachsende Generation zu verteidigen. Von Günter Annen.
(kreuz.net) Am 16. November 2007 fand vor dem Verwaltungsgericht in Köln eine Verhandlung statt. Grund:
die Indizierung meiner Homepage ‘www.Babycaust.de’.
Einige Mitstreiter aus dem Raum Köln waren bei der
Kölner Gerichtsverhandlung dabei.
Mein sehr bescheidener Internetauftritt, der über die Tötung ungeborener
Kinder aufklärt, darf auf Beschluß der deutschen „Bundesprüfstelle jugendgefährdender Medien“ in Bonn,
Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht zugänglich gemacht werden.
Die gelieferte Begründung:
„Das Internetangebot könne Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu einer eigenständigen und verantwortungsvollen
Persönlichkeit beeinträchtigen.“
In der Zwischenzeit scheint die Bundesprüfstelle offenbar etwas zurückgerudert
zu sein.
Wenn ich den Holocaust nicht mit der Abtreibung gleichsetzen würde, was ich nie getan habe,
und nur ein bis zwei Abtreibungsbilder veröffentlichen würde, könnte von einer Indizierung abgesehen
werden, so der Anwalt der Gegenseite.
In diesem Falle wäre dem Schutzbereich der Meinungsfreiheit aus
Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 Grundgesetz Vorrang einzuräumen.
Sehr großzügig, von der Prüfstelle, nicht
wahr?
Unter Meinungsfreiheit verstehe ich aber etwas anderes: Ich möchte so viele Aufklärungsbilder
über die Abtreibung auf meine Homepage setzen können, wie ich für notwendig erachte.
Die Bilder auf
meiner Webseite zeigen eine grausame Realität. Sie zeigen, was die Kinderabtreibung ist. Wer die Kinderabtreibung
will, der muß letztendlich auch solche Bilder akzeptieren.
In unserem Staat ist die Abtreibung rechtswidrig,
bleibt aber straffrei, ist somit legal. Warum sollen dann Bilder von legalen Abtreibungstötungen verboten
werden?
Das Urteil wird in einigen Wochen mitgeteilt, worüber ich natürlich berichten
werde.
Schon jetzt bin ich gespannt, welche Begründung die Richter vorbringen werden. Sie werden vermutlich
versuchen, zu erklären, warum sie der Indizierung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
und somit der Zensur zustimmen.
Meinen Besuch in Köln habe ich übrigens ausgenutzt, um in der Fußgängerzone
Flugblätter gegen den Abtreibungsmord zu verteilen. Wie vorauszusehen, blieb auch diese Aktion nicht
ohne Folgen.
Drei Personen vom Ordnungsamt Köln forderten mich auf, das Verteilen von Flugblättern
zu unterlassen. Sie erklärten mir, daß in Köln für das Verteilen von Flugblättern eine Sondernutzungserlaubnis
erforderlich sei. Diese konnte ich nicht vorlegen.
Diese Vorgehensweise ist in einigen Städten Deutschlands
und nun auch in Köln ein direkter Versuch der Obrigkeit, nicht genehme Verteilaktionen zu unterbinden.
Solche Maßnahmen sind reine Willkür und mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.
Wir dürfen in solchen
Fällen nicht nachgeben. Sonst ist es bald ganz aus mit der berühmten Meinungsfreiheit.
In den nächsten
Tagen werde ich wohl Post aus Köln mit einer Zahlungsaufforderung für eine Ordnungsgeldstrafe erhalten.
Da ich diese Ordnungsgeldstrafe nicht bezahlen werde, ist heute schon abzusehen, daß ich in einigen
Wochen wieder nach Köln fahren muß.
So wie der Richter in Karlsruhe das Verhalten des Ordnungsamtes
gerügt und mir Recht gegeben hat, so werden früher oder später auch die Richter in Köln dem Ordnungsamt
die Richtung angeben müssen.
Für unseren Kampf um den Schutz des ungeborenen Lebens und der Menschenwürde
ist die Garantie der Meinungsfreiheit in Wort und Bild ein unabkömmliches Hilfsmittel, das es zu erhalten
gilt.
Wer sich Meinungsdiktatur gefallen läßt, darf sich später nicht darüber beklagen, das Opfer
von Meinungsdiktatoren geworden zu sein.
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48 Lesermeinungen
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#48 methusalix † 18:08:55 | Donnerstag, 29. November 2007
@Stephanus … ,alles nur dazu gemacht um Die kalt zu stellen, die sich wirklich unter Erbringung zahlreicher
Opfer, um den Fortbestand der Gesellschaft auf den Wurzeln der christlich-abendländischen Kultur, mühen.
Wenn Sie die „Mühen“ der kreuz.net Hexenverbrenner meinen, so bin ich dem Lieben Gott dreimal täglich
dankbar, dass er sie von der Macht fernhält.
#46 Stephanus 13:32:32 | Mittwoch, 28. November 2007
Da fragte doch dieser Tage ein Mitbürger, anläßlich… durchgeführter sogenannter demokratischer Wahlen
in einem Land in Afrika, was da wohl demokratisch sei, hätten die Wähler doch „nur“ die Wahl gehabt
zwischen der „Palmen“-und der „Giraffenpartei“. Für die vielen Analaphabeten wurde mit Piktogrammen gearbeitet!
Ja was ist dran an der Demokratie wenn ich nur die Wahl habe zwischen Palmen und Giraffen und es auf weitere
Informationen wohl nicht ankommt? Aber geht es uns da besser? Wir haben zwar Zugang zu vielerlei Informationen
mit denen uns die Parteien versorgen, aber letztendlich bekommt man doch nur einen „Hals“ und es ist zum“
auf die Palme springen“, wenn man erkennen muß: alles der gleiche gottlose Einheitsbrei: ein wenig Feminismus
hier, ein wenig mehr an Marxismus dort und zwischendrin noch allerlei Formen von sogenannten Menschenrechten
auf Selbstverwirklichung ,alles nur dazu gemacht um Die kalt zu stellen, die sich wirklich unter Erbringung
zahlreicher Opfer, um den Fortbestand der Gesellschaft auf den Wurzeln der christlich-abendländischen
Kultur, mühen. Schwulen -und Lesbenreferate werden mit Füllhörnern an finanziellen Mitteln überhäuft,
während gleichzeitig die Beiträge für Kindergartenplätze verteuert werden. Und wenn man es wagt dagegen
eine Meinung zu veröffentlichen, dann macht man sich schnell strafbar, hat man doch eine Minderheit beleidigt
oder ist ihr sonstwie zu nahegetreten. Was Herr Annen hier schreibt paßt daher sehr gut ins Bild…
#45 kath.Sachs † 10:34:37 | Mittwoch, 28. November 2007
Mit „Abtreibung“ oder „Schwangerschaftsunterbrechung“ wird in der Sprache schon ein Tatbestand geleugnet,
der in jedem Jahr vieltausendmal vorgenommen wird: die bewußte Tötung von Menschen, die sich nie erfolgreich
dagegen wehren können, die Ungeborenen- so als könnte man eine Schwangerschaft „unterbrechen“, um sie
danach „fortzusetzen“. Deshalb unterstütze ich Ihre Intention. Daß das Kölner Ordnungsamt einschreitet,
halte ich für einen Treppenwitz, weil die sich sonst nie um „Papierverteiler“ kümmert. Über Ihre Methode
(z.B. die Bilder im Internet) läßt sich freilich streiten; denn solche Art von „Aufklärung“ erzeugt
nur Widerstand und wohl kaum Einsicht. Aber das ist in diesem Fall nicht der zentrale Punkt. ich wünsche
Ihnen Durchhaltevermögen!
#44 Aufrechter † 00:13:46 | Mittwoch, 28. November 2007
Es ist schon lange aus damit Mit der entgegen Ihren Worten noch nie sonderlich berühmten Meinungsfreiheit
in diesem staatsähnlichen Gebilde ist es schon lange aus. Seit Jahren schon wird dieses Recht durch kriminelle
Politiker und willfährige Gerichte ausgehöhlt. Uneingeschränkte Meinungsfreiheit genießen linke Krakeeler,
demonstrierende Ausländerhorden wie z. B. Kurden und wie auch immer geartete Perverse, z. B. bei der
Schwuchtelparade. Diejenigen, die nicht in diesem Fahrwasser sind, werden mundtot gemacht. Aber der Mehrheit
gefällt das offensichtlich, da sie ja schon seit Jahrzehnten immer wieder die gleichen Volksverräter
in Amt und Würden wählt.
@Nachtlaterne dann hat er damit nicht gemeint Drum hab ich ja extra nochmal nachgefragt, weil ich das
auch nicht glauben konnte. Eine befriedigende Antwort wird mir leider verweigert.
@defendor: Glückwunsch zu Ihrem guten und klaren Kommentar. Schätze, daß nach dem nicht mehr all zu
fernen Ende des BRD „Rechtsstaates“, und auch der umliegenden zu diesen Dingen gezwungenen Staaten, das
Recht von einem Volksgerichtshof wieder auf die Füße gestellt wird. „Unsere“ Politiker haben mittlerweile
auch schon Angst davor.
#41 Nachtlaterne 18:31:14 | Dienstag, 27. November 2007
stimnme der unvernunft, es ist bezeichnend für menschen deines schlages das unvernünftige vernünftig
zu nennen. wenn ein christ sagt, dass eine abtreibung die möglichkeit nimmt in den himmel zu kommen dann
hat er damit nicht gemeint, dass der mord an sich ok wäre. du kleiner teufel willst dch alles falsch
interpretieren! ich bin persönlich der meinung, dass auch abgetriebene das reich gottes schauen werden
allerdings nicht in dem entwicklungsgrad eines ganzen lebens. denn das leben soll eine einmalig emöglichkeit
inneren wachstums sein. die schlächtereien an den ungeborenen kindern sind morde, ganz vom schlage eines
pol pot und co.
#40 matt2 † 18:22:04 | Dienstag, 27. November 2007
Taufkult überbewertet… für mich ist die Taufe ohnehin nur ein symbolischer Akt. Die Kindstaufe sehe
ich als problematisch, weil sie offenbar dem Glauben folgt das vollzogene Taufritual wäre heilsnotwendig
aufgrund angeblicher Erbsünde. Ich halte davon nichts.
OK, halten wir also fest aus deiner Sicht ist die Frage, ob es weniger schlimmer ist, einen Getauften
zu ermorden als einen Ungetauften, nicht beantwortbar.
#38 Ultramontanus 18:08:17 | Dienstag, 27. November 2007
Nocheinmal (zum letzten Mal): „Du hast geschrieben: Der Abtreiber treibt also auch gleichzeitig die Möglichkeit
ab, „in den Himmel zu kommen“. Das ist ja das aus christlicher Sicht schlimme. Das Schlimme an der Abtreibung
ist aus christlicher Sicht also nicht die Tötung als solche, sondern die Tatsache, dass der Getötete
nicht getauft ist.“ Das das schlimme (hinsichtlich der Auswirkung) die fehlende Taufe ist, heißt nicht,
dass die Tötung als solche nicht schlimm wäre. Ist es so schwer diese beiden Ebenen (Täter, Opfer)
auseinanderzuhalten ? „Ich wollte von dir wissen, ob die Tötung aus christlicher Sicht etwa weniger schlimm
wäre, wenn man den Getöteten vorher taufen würde. Das ist doch nicht schwer zu beantworten!“ Es ist
aus christlicher Sicht nicht zu beantworten, weil es zwei verschiedene Ebenen sind -damit die Frage schon
rein logisch nicht zu beantworten ist- und weil es in der Heilsordnung keine hypothtischen Fragen bzw.
Geschehensabläufe geben kann.
Also nochmal, ganz langsam Du hast geschrieben: Der Abtreiber treibt also auch gleichzeitig die Möglichkeit
ab, „in den Himmel zu kommen“. Das ist ja das aus christlicher Sicht schlimme. Das Schlimme an der Abtreibung
ist aus christlicher Sicht also nicht die Tötung als solche, sondern die Tatsache, dass der Getötete
nicht getauft ist. Ich wollte von dir wissen, ob die Tötung aus christlicher Sicht etwa weniger schlimm
wäre, wenn man den Getöteten vorher taufen würde. Das ist doch nicht schwer zu beantworten! Es gibt
2 Möglichkeiten: – ja, das Töten von Getauften ist weniger schlimm – nein, das Töten von Getauften
ist genau so schlimm.
#36 Ultramontanus 17:56:47 | Dienstag, 27. November 2007
Da gibt es nichts zu „winden“, denn die Frage ist in der Ordnung (katholischer Glaube), die wir hier diskutieren
nicht möglich: Die Schöpfung ist Gottes, also hängt damit auch die Heilsordnung zusammmen. Solch eine
hypothetische Frage ist deshalb nicht zulässig. Und deshalb kann man sie gar nicht beantworten.
ultramontaner Sedisvakantist Ich wusste es doch, du hast eingesehen was für einen Blödsinn du da geschrieben
hast! Leider fehlt das Mindestmaß an Größe um das auch zugeben zu können.
An den ultramontanen Sedisvakantist Damit das nicht untergeht: Der Abtreiber treibt also auch gleichzeitig
die Möglichkeit ab, „in den Himmel zu kommen“. Das ist ja das aus christlicher Sicht schlimme. Das heisst,
wenn es eine Möglichkeit gäbe, vor der Abtreibung zu taufen, dann wäre Abtreibung auch christlicher
Sicht nicht mehr schlimm? Oder jedenfalls viel weniger schlimm?
#27 Don Camillo 16:52:48 | Dienstag, 27. November 2007
Glaube vs. Verstand „Solange ich Gott nicht sehen kann, leugne ich seine Existenz“, sagte eine Atheist
zu einem Pfarrer. „Wenn das Ihr einziges Argument ist“, antwortete der, „dann leugne ich aus dem gleichen
Grund Ihren Verstand.“
@Rusty Nail Außerdem ist nichts unfehlbar, das sollte einem erwachsenen Menschen eigentlich klar sein.
Natürlich ausgenommen diesen unfehlbaren Satz, daß nichts unfehlbar ist. … und natürlich die unfehlbaren
Holocaust-Dogmen, deren Leugnung einen ins Gefängnis bringt. MfG Christoph Heger
#25 Ultramontanus 16:47:45 | Dienstag, 27. November 2007
@Samurai: Eine „Nimbus“-Lehre ist auch an mir vorbeigegangen, wenn es die gegeben hätte. Die Lehre vom
Limbusist dagegen auf Konzilien und von Päpsten verteidigt worden und gehört somit für einen Katholiken
zum als unfehhlbar zu glaubenden Glaubensgut. Folgendes ist nach L. Ott Dogma: „Die Wassertaufe ist seit
der Promulgation des Evageliums ohne Ausnahme zum Heile notwendig.“ Mit Nachweisen zum Konzil von Trient
(D 861, D 791). Ersetzt werden kann sie durch die Begierdertaufe oder die Bluttaufe. Ersteres ist bei
einem Kleinkind ohne Vernunftgebrauch ausgeschlossen. Zweiteres ist möglich (z.B. Fest der Unschuldigen
Kinder, die ja als Märtyrer verehrt werden).
#24 defendor 16:45:18 | Dienstag, 27. November 2007
Ein Verbrechen gegen das Leben ! Abtreibung ist und bleibt MORD ! Es spielt dabei überhaupt keine Rolle
wie es die Verdreher, die Anbeter der Lüge, auch noch so krampfhaft zu „legitimieren“ versuchen ! Ein
ungeborenes Kind wird als Opfer ausgesucht ! Die Täterschaft bestimmt: VORSÄTZLICH – Zeit und Ort – die
Tötungsmittel – den Ablauf der Tat Die Anstifter zum Mord: – verlogene, falsche sog. Verwandten und Bekannten (
oft die eingenen Eltern…welch ein Zynismus !) – ebenso verlogene „gute Freundinnen“, – der sog. verlogene
„Freund“ oder Ehemann der Frau, der in der überwiegenden Zahl der Anstiftungen zum Mord die Hauptrolle
spielt und der mit den verlogensten „Versprechung“ ( „ewige Treue“ , Anbieten von Geld für einen Vollstrecker ! )
die Frau dazu anstiftet, selber zur Anstifterin des Mordes zu werden ! – schliesslich die Frau selbst,
die heute die Abtreibung nur noch zur „Geburtenregelung“ benutzt ! Keine Rede mehr von „Gefahr für das
Leben für die Frau oder das Kind ! Selbst wenn dies der Fall wäre, hat NIEMAND das Recht, sich gegen
das ungeborene Kind zu entscheiden ! Das Leben ist heilig von der Befruchtung bis zum Tod ! – dann die
Tat: von „Vollstreckern in weiss“ skrupellos ausgeführt, wobei ihre „Tötungskittel“ in das Blutrot der
ermordeten Kinder getränkt werden und so ihre Seelen in tiefste Finsternis verfallen ! Wehe denen, die
so – ohne Reue – vor der GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI erscheinen müssen ! Niemand wird vor der Gerechtigkeit
des Vaters bestehen können !
#23 Don Camillo 16:44:05 | Dienstag, 27. November 2007
Sonntagsgebot An einem Sonntagvormittag arbeitet der Bauer und holt sein letztes Heu ein. Der Pfarrer
kommt des Weges, ermahnt ihn vorsichtig: „Wissen Sie nicht, dass der Herr die Welt in sechs Tagen erschaffen
hat und am siebten Tag ruhte?“ „Das weiß ich“, erwiderte der Bauer, missmutig die Regenwolken im Westen
musternd. „Aber der Herr war fertig, ich bin es nicht!“
#22 Samurai 16:38:55 | Dienstag, 27. November 2007
@ Ultra: Limbus = Kirchenlehre? Komisch, aber das „Wissen“, daß die Existenz des sogenannten Nimbus Kirchenlehre
ist, muss an mir und etlichen Katholiken vorbeigegangen sein. Übrigens: Wo im CIC oder wenigstens im
KKK ist darüber etwas zu finden? Und es wären dann nicht nur die ungetauften Kinder, sondern alle (!)
Menschen fern von Gott (und im Nimbus), die vor (!) Jesus gelebt haben. Was „babycaust“ betrifft: Das
ein Vergleich mit dem Holocaust (besser: der Shoa) beabsichtigt ist, sagt doch schon der Name der Site
aus. Und eine Genehmigung für das Verteilen von Flugblättern benötigt man meines Wissens in jeder (!)
deutschen Kommune. Samurai
#20 Rusty Nail 16:34:49 | Dienstag, 27. November 2007
@ Mega den limbus puerorum (auch: limbus infantium). Dies ist der Ort für die Seelen der ungetauften
Kinder, die nicht zum Vernunftgebrauch gelangten, bevor sie starben. Im Oktober 2006 hat Papst Benedikt
XVI. jedoch angekündigt, die Lehre vom limbus puerorum nicht mehr verbreiten zu wollen Noch Fragen? Außerdem
ist nichts unfehlbar, das sollte einem erwachsenen Menschen eigentlich klar sein.
@Don Camillo guter Witz, besonders deshalb, weil er so zutreffend ist. Von den selbsterklärten „Katholiken“
hier würden die meisten Jesus sofort auf den Scheiterhaufen bringen, wenn sie dürften und ER nochmal
käme.
#18 Don Camillo 16:30:39 | Dienstag, 27. November 2007
KGR… Der Kirchgemeinderat einer Gemeinde berät über die Frage, ob bei einer Überschwemmung auch sonntags
Rettungsarbeiten getan werden dürfen. Einige Mitglieder des KGR sind dagegen, andere dafür. Der Pfarrer
weist darauf hin, dass auch Christus am Sabbat geheilt habe, Antwortet ein altes Mitglied: „Herr Pfarrer,
das wollte ich schon immer einmal fragen: War der Herr Jesus nicht in manchen Punkten zu liberal?“
#17 Ultramontanus 16:16:22 | Dienstag, 27. November 2007
Nein, der ist nicht abgeschafft. Eine Lehre, die dermaßen oft von Konzilien und Päpsten wiederholt worden
ist, kann nicht „abgeschafft“ werden, weil es eine unfehlbare Glaubenslehre ist.
@Ultra Der Abtreiber treibt also auch gleichzeitig die Möglichkeit ab, „in den Himmel zu kommen“. Das
ist ja das aus christlicher Sicht schlimme. Das heisst, wenn es eine Möglichkeit gäbe, vor der Abtreibung
zu taufen, dann wäre Abtreibung auch christlicher Sicht nicht mehr schlimm? Oder jedenfalls viel weniger
schlimm?
#14 Pünktchen 16:11:50 | Dienstag, 27. November 2007
Navon Ja natürlich! Auch diese Frage! Und weitere Fragen: „Mama, hast Du auch schon „abgetrieben“? „Mama,
wenn ich jetzt auch ein „ungewolltest Kind“ gewesen wäre, hättest Du mich dann auch…?“ „Mama, ist
es denn nicht Mord, wenn man jemanden umbringt?“ Mama, das Kind hat ja schon Hände, Füße, ein Köpfchen …
Wieso reden da einige von einem „Zellklumpen“ ?
#13 Ultramontanus 16:11:08 | Dienstag, 27. November 2007
„Abtreibung bringt Babys schneller in den Himmel“ Schwätzer. Nach der katholischen Lehre kommen Ungetaufte
nicht in den Himmel. Der Abtreiber treibt also auch gleichzeitig die Möglichkeit ab, „in den Himmel zu
kommen“. Das ist ja das aus christlicher Sicht schlimme.
#12 Rusty Nail 16:07:07 | Dienstag, 27. November 2007
Ein Lächeln ziert mein Gesicht Ihren Propaganda – Blättchen heult niemand nach. Wer zu dumm ist, sich
eine Genehmigung zu holen, sollte mit den angegebenen Konsequenzen rechnen. Viel Spaß mit der Rechnung;
ich hoffe, sie wird saftig sein. btw: Abtreibung bringt Babys schneller in den Himmel.
#10 Pünktchen 15:56:47 | Dienstag, 27. November 2007
wi-bi Die Frage der Kindgerechtheit von Abbildungen wird i.d.R. überhaupt nicht gestellt – das ist das
Problem. Alle Eltern wissen längst, daß ihre Kinder täglich von Gewaltdarstellungen überflutet werden.
Wovor die Abtreiber Angst haben ist nicht etwa die abstumpfende oder verstörende Wirkung von Gewaltdarstellungen
(von Darstellungen ihrer Gewalt!). Wovor sie Angst haben, das ist die einfache Kinderfrage, die sie entlarven
könnte! Seit Hans-Christian Andersens Märchen von des Kaisers Neuen Kleidern wissen wir, daß „naive“
Kinderfragen es in sich haben und manchmal eine Lawine ins Rollen bringen können. Und Kinder lassen sich
auch nicht so leicht abspeisen z.B. „das ist ganz etwas anderes“, „das kannst Du noch nicht verstehen“,
„das ungeborene Kind merkt ja nichts davon“, „die Wissenschaft hat festgestellt“ … Die Kinder könnten
z.B. fragen: „Warum haben es sich die Eltern nicht vorher überlegt?“ „Was kann das ungeborene Kind dafür?“
@Seminarist: Reiches „Angebot“ Das „Angebot“ ist in der Tat reichlich. Allerdings beschleicht einen bei
einigen das Gefühl, daß an dem Bild etwas nicht stimmt – das Bild oder die Legende oder beides. MfG
Christoph Heger
#7 Seminarist 15:46:18 | Dienstag, 27. November 2007
Guckst du! Geben Sie einfach mal in der Google-Bildersuche die Kombinationen „KZ + Tote“ oder „KZ + Leichen“
ein. Viel Spass – wenn auch zeitbedingt in s/w.
Pünktchen Wenn Sie mir jetzt noch mal ganz schnell eine deutsche Website zeigen, auf der die Greultaten
der Nazis anhand von zerstückelten Leichen kindgerecht vorgetragen wird, dann halte ich mich in der Tat
für blöd.
#5 Pünktchen 15:35:23 | Dienstag, 27. November 2007
wi-bi Sie erörtern die entscheidenede Frage nicht! Warum wird den Kindern die Abbildung von Gewalt in
allen erdenklichen Zusammenhängen zugemutet (z.B. Nazi-Greuel, Nachrichtensendungen im Fernsehen: dort
sehen wir täglich Bilder von zerstückelten Leichen nach einem erneuten Selbstmordattentat), aber im
Zusammenhang „Abtreibungsleichen“ sollen sie vor der Realität „geschützt“ werden? Kommen Sie sich nicht
etwas blöd vor?
12345 Unter Meinungsfreiheit verstehe ich aber etwas anderes: Ich möchte so viele Aufklärungsbilder
über die Abtreibung auf meine Homepage setzen können, wie ich für notwendig erachte. Was Sie darunter
verstehen ist doch letztendlich egal. Sie haben immer noch die Möglichkeit Ihre Homepage mit einem zulässigen
Altersverifizierungssystem vor den Zugriff von Kindern zu schützen. Dann dürfen Sie auch gerne loswerden
was Sie wollen. Warum das so ist? Die Bilder auf meiner Webseite zeigen eine grausame Realität. Sie zeigen,
was die Kinderabtreibung ist. Wer die Kinderabtreibung will, der muß letztendlich auch solche Bilder
akzeptieren. Kinder wollen abtreiben? Bilden die jetzt soetwas wie eine Kindergartenantiabtreibungslobby?
Die Meinung der Bundesprüfstelle Waldemar Michael gibt zu: Ich vertrete hier die Meinung der Bundesprüfstelle.
Na dann eins höher in die nächste Besoldungsstufe! Wie bei vielen anderen Themen auch (z.B. Gewalt,
Pornographie, Naziprpaganda) müssen Jugendliche geschützt werden. Komischerweise müssen sie nicht geschützt
werden vor den Bildern der Opfer national-sozialistischer Untaten. Die können gar nicht krass genug sein.
Wenn Sie solche Inhalte darstellen wollen, müssen Sie einen geeigneten Zugangsfilter einbauen, der unbedachte
Surfer ausreichend schützt. Nein, das muß man überhaupt nicht. Gegebenenfalls muß man nur mit seinem
Server in ein Land ausweichen, wo Meinungsfreiheit etwas höher im Kurs steht. Wenn Sie im öffentlichen
Raum Flugblätter usw. verteilen wollen, benötigen Sie dafür die entsprechenden Genehmigungen. Köstlich,
diese Art von „Meinungsfreiheit“! Wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen, haben Sie ein Anrecht auf
den Rechtsweg. Nur bitte bezahlen Sie die anfallenden Kosten selbst und belasten Sie damit nicht die Allgemeinheit,
z.B. auch mich. So weit sind wir noch nicht. Derzeit trägt noch der die Gerichtskosten usw., dem bescheinigt
wird, im Unrecht zu sein, also ggf. die unterlegene Behörde. Ich verstehe nicht, worüber Sie sich beklagen.
Das liegt nicht an dem Autor Günter Annen, der sich klar ausdrückt. MfG Christoph Heger
#2 Pünktchen 15:24:28 | Dienstag, 27. November 2007
Waldemar Wie bei vielen anderen Themen auch (z.B. Gewalt, Pornographie, Naziprpaganda) müssen Jugendliche
geschützt werden. Welchen meßbaren Erfolg hatte die Bundesprüfstelle wohl beim Schutz der Jugendlichen
vor den genannten Dingen…? Pornos und Gewalt tragen die Jugendlichen heute schon auf Ihren Handys herum …
Ungehindert! Gewalt, Pornographie, Naziprpaganda Die Fotos von Kinderleichen fallen doch wohl unter die
Rubrik „Gewalt“. Setzen Sie sich nur gegen die Verbreitung von Darstellungen dieser Gewalt ein oder auch
gegen diese Gewalt selbst, Waldemar? Und was ist mit den Gewaltdarstellungen in jeder „Tagesschau“ – ist
die Bundesprüfstelle schon bei der ARD vorstellig geworden? Hmmm?
@Autor Ich vertrete hier die Meinung der Bundesprüfstelle. Wie bei vielen anderen Themen auch (z.B. Gewalt,
Pornographie, Naziprpaganda) müssen Jugendliche geschützt werden. Wenn Sie solche Inhalte darstellen
wollen, müssen Sie einen geeigneten Zugangsfilter einbauen, der unbedachte Surfer ausreichend schützt.
Wenn Sie im öffentlichen Raum Flugblätter usw. verteilen wollen, benötigen Sie dafür die entsprechenden
Genehmigungen. Wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen, haben Sie ein Anrecht auf den Rechtsweg. Nur
bitte bezahlen Sie die anfallenden Kosten selbst und belasten Sie damit nicht die Allgemeinheit, z.B.
auch mich. Ich verstehe nicht, worüber Sie sich beklagen.