Die schlimmste aller Welten
Die Welt befindet sich im Kampf der Kulturen. Doch der Geisterkampf tobt nicht – wie im leuchtenden Mittelalter – zwischen Christen und Heiden. Der anglikanische Erzbischof von Canterbury ortet einen anderen Feind.
(kreuz.net, London) Rowan Williams – anglikanischer Erzbischof von Canterbury und Primas der Anglikanischen
Gemeinschaft – findet den US-Imperialismus schlimmer als die Britische Kolonialherrschaft.
Das erklärte er im Gespräch mit ‘Emel’ – einem britischen Magazin islamischer Ausrichtung.
Es sei eine Sache, ein Gebiet zu übernehmen und es mit seinen Ressourcen zu verwalten.
Auf diese Weise sei das Britische Königreich – zum Beispiel in Indien – vorgegangen. Williams will nicht bewerten, ob das richtig oder falsch war.
Aber es sei etwas ganz anderes, in ein Land einzumarschieren und einen kurzen Gewaltausbruch zu provozieren, um dann weiterzuziehen und zu glauben, daß andere die Dinge wieder zusammenfügten.
Der anglikanische Primas nannte den US-Imperialismus nicht mit Namen, sondern meinte indirekt: „Wir haben im Moment nur eine weltweite hegemoniale Macht.“
Heute gehe es nicht um die Erweiterung von Gebieten. Man kämpfe statt dessen um Einfluß und Kontrolle. Für Williams ist das die „schlimmste aller Welten“.
Gegenüber dem häufig heraufbeschworenen „Kampf der Kulturen“ ist er skeptisch. Er ortet vielmehr einen Krieg zwischen der Religion und der säkularisierten Welt.
Im Interview äußerte sich Williams auch zur Lage im Heiligen Land. Die von Israel errichtete Mauer gegen die Palästinenser verurteilte er scharf: „Wie immer die Existenz der Mauer gerechtfertigt wird – der menschliche Preis ist kolossal.“
Williams wehrt sich dagegen, die Mauer als Zaun zu verharmlosen: „Ich habe nicht sehr viele Zäune dieser Größe und Dicke gesehen.“
Der anglikanische Erzbischof präsentiert seinen lauen Christen die Muselmanen auch als Vorbild.
Fünfmal am Tag zu beten, könne helfen, Gott stärker in den Alltag einzubeziehen.
© Titelbild: bribriTO
Das erklärte er im Gespräch mit ‘Emel’ – einem britischen Magazin islamischer Ausrichtung.
Es sei eine Sache, ein Gebiet zu übernehmen und es mit seinen Ressourcen zu verwalten.
Auf diese Weise sei das Britische Königreich – zum Beispiel in Indien – vorgegangen. Williams will nicht bewerten, ob das richtig oder falsch war.
Aber es sei etwas ganz anderes, in ein Land einzumarschieren und einen kurzen Gewaltausbruch zu provozieren, um dann weiterzuziehen und zu glauben, daß andere die Dinge wieder zusammenfügten.
Der anglikanische Primas nannte den US-Imperialismus nicht mit Namen, sondern meinte indirekt: „Wir haben im Moment nur eine weltweite hegemoniale Macht.“
Heute gehe es nicht um die Erweiterung von Gebieten. Man kämpfe statt dessen um Einfluß und Kontrolle. Für Williams ist das die „schlimmste aller Welten“.
Gegenüber dem häufig heraufbeschworenen „Kampf der Kulturen“ ist er skeptisch. Er ortet vielmehr einen Krieg zwischen der Religion und der säkularisierten Welt.
Im Interview äußerte sich Williams auch zur Lage im Heiligen Land. Die von Israel errichtete Mauer gegen die Palästinenser verurteilte er scharf: „Wie immer die Existenz der Mauer gerechtfertigt wird – der menschliche Preis ist kolossal.“
Williams wehrt sich dagegen, die Mauer als Zaun zu verharmlosen: „Ich habe nicht sehr viele Zäune dieser Größe und Dicke gesehen.“
Der anglikanische Erzbischof präsentiert seinen lauen Christen die Muselmanen auch als Vorbild.
Fünfmal am Tag zu beten, könne helfen, Gott stärker in den Alltag einzubeziehen.
© Titelbild: bribriTO
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Donnerstag, 29. November 2007 03:30
matt2 †: @Cherubim: Hören Sie mal…
Ihre Art sich hier zu präsentieren ist äußerst schrullig. Sie schreiben ja immer nur dasselbe. Für jedermann ist dieses Gottesnamensgeschwafel nämlich nicht so bedeutsam. Als ob davon das Heil der Welt abhinge. Und einen Engelskult fang ich mir auch nicht an. Die sind ja auch nur die Diener Gottes, nach eigener Aussage.
Mittwoch, 28. November 2007 18:55
matt2 †: was für ein Quatsch…
ich bin froh, dass wir Amerika haben. Amerika ist im großen und ganzen eine gläubige Nation und versucht
den Weltfrieden zu bewahren. An der Einstellung von kreuz.net hat sich über die Jahre nichts geändert:
mit den Muslmanen auf Kuschelkurs und wider Amerika und die Juden. Wenns Amerika nicht gäbe, von wo aus
wolltet Ihr denn Euren Server betreiben?
Und die Terrorattacken waren ja bloß eine Eigeninszenierung und eine große Verschwörung. Na und von wem wohl… na klar, vom Weltjudentum. Ihr habt doch aus meiner Sicht einen Huscher liebe Freunde.
Und die Terrorattacken waren ja bloß eine Eigeninszenierung und eine große Verschwörung. Na und von wem wohl… na klar, vom Weltjudentum. Ihr habt doch aus meiner Sicht einen Huscher liebe Freunde.
Mittwoch, 28. November 2007 14:09
HomCat: Religion und Politik
Die Religion sollte sich besser aus der Politik zurückhalten. Wie das in den Jahrhunderten ausgegangen
ist, hat man ja gesehen…
Also Finger weg von politischen BlaBla und mal vor der eigenen Kirchentür kehren.
Also Finger weg von politischen BlaBla und mal vor der eigenen Kirchentür kehren.
Mittwoch, 28. November 2007 12:20
Gotthard: @nachtlaterne
im allgemeinen ist man …
wer soll denn dieser omonöse „man“ sein, dem du alle Schlechtigkeit der Welt anlastest?
oder gilt hier die folgende Gleichung?
man = alle – nachtlaterne
wer soll denn dieser omonöse „man“ sein, dem du alle Schlechtigkeit der Welt anlastest?
oder gilt hier die folgende Gleichung?
man = alle – nachtlaterne
Mittwoch, 28. November 2007 12:00
Nachtlaterne: es ist einfach ein wunder…
…dass doch immer wieder mal echtere worte unter die menschen kommen. im allgemeinen ist man sich in kirche, staat, medien, industrie und gesellschaft längst einig nur noch das zu veröffentichen was der eigenen bequemlichkeit und gier nicht schadet. dass man auf diesem wege schaden an der seele nimmt, nimmt man einfach in kauf, bzw. leugnet es und hat ja auch genügend betäubungs und berieselungsmittel
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