Papst Benedikt XVI. ernannte heute mittag für das Bistum Limburg einen neuen Diözesanbischof. Geht damit die Ära von Bischof Kamphaus zuende oder nicht? UPDATE
(kreuz.net) Heute mittag ernannte der Vatikan den neuen Bischof von Limburg.
Es handelt sich um den Weihbischof
von Münster, Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst (48).
Der ‘Evangelische Pressedienst’ berichtete gestern,
daß der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) keine Einwände gegen die Ernennung
von Mons. Tebartz-van Elst hat.
Das Einverständis der Landesregierungen von Hessen und Rheinland-Pfalz
ist nach dem Preußenkonkordat von 1929 eine Voraussetzung für die Ernennung des Limburger Bischofs.
Das Bistum Limburg liegt vorwiegend in Hessen.
Das Wahlprocedere in Limburg ist kompliziert. Zuerst muß
das Domkapitel dem Papst drei Kandidaten für den Posten des Diözesanbischofs vorschlagen.
Der Papst
ist aber an diese Auswahl nicht gebunden, sondern schickt eine aus diesen oder anderen Namen gebildete
Dreierliste an das Domkapitel zurück.
Dieses schreitet dann zur Wahl. Der Gewählte wird nach Zustimmung
der Ministerpräsidenten der Bistumsländer vom Papst ernannt.
Mons. Tebartz-van Elst ist mit 48 Jahren
der jüngste Diözesanbischof in Deutschland.
Der ausgebildete Pastoraltheologe gilt nach Angaben des
‘Evangelischen Pressedienstes’ als progressiv.
Der bisherige Bischof von Limburg, Mons. Franz Kamphaus
(75), war im Februar aus Altersgründen zurückgetreten.
Im Bistum Limburg wohnen – auf dem Papier –
682.000 Katholiken.
Zum Bistum gehören die Wirtschafts- und Bankenmetropole Frankfurt sowie die hessische
Landeshauptstadt Wiesbaden ebenso wie ländliche Regionen im Rheingau, Taunus, Westerwald und bei Wetzlar.
Mons. Tebartz-van Elst stammt aus einer Bauernfamilie.
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119 Lesermeinungen
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#117 raindance1 † 13:49:04 | Freitag, 30. November 2007
Liebe Regina, lachen hat noch keinem geschadet solange es nicht ums auslachen geht. Und in einer noch
so ernsten Diskussionsrunde auch mal etwas auszubrechen schadet auch nicht. Immerhin haben Sie über meine
Frage nach der Herkunft des Gebisses gelacht. Die krieskrämigen werden das natürlich nie verstehen.
Die können sogar aufs lachen verzichten. Und daraus entsteht dann das was auf kreuz.net täglich sichtbar
wird: Hetze, Hass, Beleidigungen , Beschimpfungen, Wichtiggetue…usw. Eines wird auf diese Weise nie
gelingen: den katholischen Glauben mit Überzeugung und gutem Beispiel leben und weitergeben und andere
davon anstecken. Und nun mal ganz ernst, ohne zu lachen: können Sie sich vorstellen, das auch nur ein
Nichtgläubiger nach dem lesen der kreuz.net Lesermeinungen zum Glauben findet?
#115 Rudolfus 11:59:07 | Freitag, 30. November 2007
@landorganist / Sparen Sie sich Ihre Beschimpfungen Mit Ihrem Geschreibsel machen Sie aber auch nicht
gerade einen erlösten Eindruck! Sie pöbeln andere Forenteilnehmer an. Sie sind bereits der Redaktion
gemeldet. Sie sündigen.
@ Regina Nett ist es auch nicht alles hier nur uns lächerliche zu ziehen in diesem Punkt sind sie nicht
witzig sondern einfach nur traurig. Ihre Selbstbeweihräucherung mit der 14 tägigen Beichte u.ä. zieht
bei mir auch nicht. Leute die meinen besonders toll zu sein und sich mit allenmöglichen antikirchlichen
Leuten solidarisieren brauchen ja auch keinen Erlöser, die erlösen sich oft nur selbst.
#112 Regina 1961 08:03:29 | Freitag, 30. November 2007
@raindance Auch wenn ich Ihren Beitrag nicht gut finde, lachen mußte ich trotzdem. Aber besser ein Gebiß
aus China, als gar keine Zähne… Über das Geschreibsel hier: Es stimmt, wahrscheinlich kräht kein
Hahn nach dem, was hier alles losgetreten wird (falls überhaupt etwas losgetreten wirs!) Als Diskussionsforum
fände ich es gut, vor allem, wenn einige Leute mal ein wenig mehr „Knigge“ walten lassen und nicht anfangen
würden zu pöbeln, wenn ihnen die Argumente ausgehen. (pius, ruhrgebietler etc.) Ansonsten gibt es hier
doch immer etwas zu lachen. Und das kann man doch immer gut gebrauchen! Regina1961
#111 Benedikt 23:06:50 | Donnerstag, 29. November 2007
@ Raindance Sie verwechseln das was – hier will keiner Bedeutung erlangen, sondern diskutieren. Und bei
Diskussionen kann man auf Wortmeldungen wie die Ihre dann getrost verzichten.
#110 raindance1 † 19:44:32 | Donnerstag, 29. November 2007
eben Benedict, einer muss euch ja in die Realität zurückholen ihr glaubt doch nicht allen Ernstes das
euer kluges Geschreibe hier irgend eine Bedeutung hat. Schon nach wenigen Minuten ist das BlaBla so weit
nach unten gerückt das keiner mehr etwas davon liest. Der leise Hauch des Abendwindes hat mehr Bedeutung
für die Welt als Ihre kreuz.net Worte…
#106 catharina 16:43:02 | Donnerstag, 29. November 2007
„Pius XII.“, malen Sie mich! „Pius XII.“ hat sich geoutet. Nämlich als ein homo imaginativus sive phantasticus.
So geschehen im „Fall Regina“: Der sich nach einem großen Papst benennende Schreiberling vermag aus ein
wenig Kritk an dem, was er hier von sich gegeben hat, das vollständige Bild jener Regina zu erschließen.
Nur daß es eben, wie so vieles aus seinem Hirn Stammende, einfach an den Tatsachen vorbeigeht. Per Analogieschluß
müßte man dann auch erraten können, wie es um die als „Sprachlogik“ präsentierte Phantasterei in der
Angelegenheit des neuen Limburger Oberhirten bestellt ist (dessen Worte zu den Initiationssakramenten
mir allerdings auch nicht ausreichen). Jetzt wäre ich daran interessiert, von jenem Hellseher auch ein
Portrait meiner Person entworfen zu sehen. Daher meine Bitte: „Pius XII.“, malen Sie auch ein Bild von
catharina. Ich werde Ihnen und den anderen geneigten Lesern dann mitteilen, ob es zutrifft. Ihre catharina
#105 Regina 1961 16:21:19 | Donnerstag, 29. November 2007
@pius Pius, ich BIN glücklich in dieser Konzilskirche. Und mit Ihrem letzten Absatz bzw. Ihrer primitiven
Art, unter die Gürtellinie zu schießen, haben Sie sich selbst geoutet. Zu meinem Privatleben: Bin Mutter
mehrerer Kinder, Frigidität liegt wohl eher bei Ihrer Frau vor, da Sie sich so gut damit auskennen. Ich
bin seit vielen Jahren glücklich verheiratet, gehe fast alle 2 Wochen zur Beichte… Und eine Emanze
bin ich auch nicht, das habe ich gar nicht nötig. (Vielleicht, wenn ich mit jemandem wie Ihnen verheiratet
wäre! ) Regina1961
#104 Benedikt 16:00:47 | Donnerstag, 29. November 2007
@ Pius XII. 3. Wenn ein Bischof nicht weiß, was Taufe und Eucharistie sind, dann ist der Typ nicht ernstzunehmen.
An dem Urteil ändere ich gar nichts. Oh, dieses Urteil ist ja auch vollkommen richtig. Das Problem hier
ist nur, dass Sie dieses Unwissen dem Bischof nicht nachweisen können. Sie können nicht vor die gefundene
Aussage eiens Bischofs eine imaginäre Frage setzen und ihn anschließend der nicht zutreffenden Antwort
beschuldigen. Das ist es aber, was Sie hier machen.
#103 haher 15:41:51 | Donnerstag, 29. November 2007
löschen nicht genehmer Statements bei Hetz.net soviel zur Meinungsfreiheit! Hasserfüllte und vom Vokabular
unsägliche Tiraden vor allem gegen Schwule jeder Couleur, gegen Joh.Paul II sel., etc. darf hier jeder
nach Gutdünken von sich geben. Sobald aber mal ‘was gegen die Kreise und Sympathisanten und gegen den
jämmerlichen und verlogenen, selbstverliebten und weinerlichen Pseudojounalismus von Hetz.net geäußert
wird, wird diese Meinung auch gleich wieder gelöscht. Wer austeilt, sollte auch einstecken können!
#102 landorganist 15:34:08 | Donnerstag, 29. November 2007
Ich finde, diesem Pius, der sich seinen Worten nach zu urteilen schon lange außerhalb der römischen
Kirche befindet, wird hier viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Jetzt, am Ende, wo er nicht mehr weiter
weiß, flüchtet er sich in billige Pöbeleien. Da lässt er die Maske fallen und was entdecken wir? Große
Ähnlichkeiten mit Herrn Möchtegerndiakon Br. Theophil, oder mit Herr Dr. (worin auch immer) Heger, oder
diesem unscheinbaren .chen.
#101 Gotthard 15:29:31 | Donnerstag, 29. November 2007
@pius – den Pöbler Und diese Einheit im Glauben mit allen, die uns vorangingen, die ist mir sehr viel
wert. Und daß man nebenbei noch auf häßliche, frustierte, frigide Emanzen verzichten kann – Deo gratias!
Deine Pöbeleien stinken zum Himmel!
#100 Pius XII 15:16:01 | Donnerstag, 29. November 2007
@ Regina Wissen Sie, werden Sie doch in Ihrer „Konzilskirche“ glücklich, selig wird man in ihr ja eher
nicht. Darf ich noch raten: Sie haben eine Kurzhaarfrisur, Konfektionsgröße >40, tragen gern Jeans und
Tücher, und die „Gemeinde“ ist der Ort, wo man Ihnen die Aufmerksamkeit und Achtung entgegenbringt, die
Sie sonst so bitter entbehren müssen. Und bei Ihnen in der Gemeinde sind irgendwie alle so wie Sie. Komischerweise
gibt es kaum Nachwuchs. Die Beichtpraxis der unter 30jährigen liegt bei Null, aber es gehen dennoch alle
zum „Abendmahl“. Wie kommt das? Wenn doch alles so toll ist? Dank des Konzils, natürlich. Wissen Sie,
es sind Leute wie Sie, deretwegen man erkennt, was für eine Gnade es ist, sich zur „alten“ Messe und
damit zu „Lefebvre“ gerettet zu haben. Und sicher ist es auch. Denn wenn ich unsere Patres oder den Bischof
frage, was ist Taufe, was ist Eucharistie, dann sind die Antworten kurz, knapp, präzise – und entsprechen
exakt dem, was die Kirche von Anbeginn in ihren Dokumenten lehrt. Und diese Einheit im Glauben mit allen,
die uns vorangingen, die ist mir sehr viel wert. Und daß man nebenbei noch auf häßliche, frustierte,
frigide Emanzen verzichten kann – Deo gratias!
#99 Regina 1961 14:32:52 | Donnerstag, 29. November 2007
@Pius Sie sollten ein eigenes Forum aufmachen, in dem Sie und Ihresgleichen eine Heimat finden. Ich habe
selten so viel theologisches Dummgelabere in Verbindung mit soviel Arroganz und Hochnäsigkeit gelesen,
wie bei Ihnen. Was denken Sie eigentlich, wer Sie sind? Sie bezeichnen unseren Bischof mit Beleidigungen,
wobei dieser Mann mehr Theologie im kleinen Finger hat als Sie wahrscheinlich in Ihrem ganzen Leben auch
nur ahnen können. Daher sollte das tacet, welches Sie anderen Menschen an den Kopf werfen, eher für
Sie und auch für Ihresgleichen gelten. Vaticanum II sei Dank, hat man Typen wie Ihnen die Macht genommen,
Frauen in der Kirche das Reden zu verbieten. Leider nicht Ihnen! Regina1961
#98 Gotthard 14:29:19 | Donnerstag, 29. November 2007
Wirkungen der Taufe 1. Vergebung der Erbsünde 2. Vergebung aller persönlichen Sünden der der Sündenstrafen
3. sie schenkt Anteil am göttlichen Leben der Dreifaltigkeit 4. Gnade der Rechtfertigung, die in Christus
und seine Kirche eingliedert 5. gibt Anteil am Priestertum Christi 6. bildet die Grundlage der Gemeinschaft
mit allen Christen 7. spendet göttliche Tugenden 8. spendet die Gaben des hl. Geistes 9. Der Getaufte
gehört für immer Christus an Wenn das nicht ein ungeheures Selbstbewußtsein bewirkt, weiß ich es auch
nicht.
#97 Pius XII 14:10:37 | Donnerstag, 29. November 2007
Lassen wir die Trinität, kommen wir zu Taufe und Eucharistie Ich habe drei Punkte angegriffen: Taufe,
Eucharistie, Trinität. Bitte, ich habe mich zur Frage, ob aus dem Textchen ein falsches Trinitätsverständnis
zwingend folgt, korrigiert. Bleiben die beiden anderen, nicht minder schwerwiegenden Punkte. Also, wie
ist das mit dem Selbstvertrauen als Frucht der Taufe? Und mit dem Meßopfer als Feier der Danksagung,
das Herrenmahl zur Erinnerung an das Mahl, das Jesus am Gründonnerstag gestiftet hat, in dem von Realpräsenz
weder dem Namen noch dem Sinn nach etwas zu hören ist?
#96 catharina 13:59:27 | Donnerstag, 29. November 2007
„Pius XII.“ Nein, es ist wahrlich keine Schande, eine geäußerte Meinung zurückzunehmen. Aber es sollte
sich dann auch grundsätzlich eine größere Zurückhaltung im Urteilen einstellen, ansonsten werden solche
schwerwiegenden Verfehlungen (derer sich der stets bestens informierte, ruhig abwägende und immer adelig-edle
Papst Pius XII. niemals schuldig gemacht hätte) bald wieder vorkommen. Das vorkonziliare Lehramt habe
ich mitnichten gegen die Heilige Schrift ausgespielt. Auch im Fall meiner bescheidenen Beiträge bitte
ich Sie, Herr Möchtegern-Papst, etwas aufmerksamer zu lesen und mitzudenken. Ich hatte nur in einer Nebenbemerkung
darauf hinweisen wollen, daß für manche sog. Traditionalisten die Schriftlesung leider keine allzu große
Bedeutung hat – nach dem Grundsatz: Wozu denn die Bibel, wo wir doch das Lehramt (natürlich das vorkonziliare)
haben… Eines kann natürlich vom anderen nicht getrennt werden. Daß aber Jesus an besagter Stelle von
„meinem Gott und eurem Gott“ spricht, hätte Ihnen normalerweise wohl Schwierigkeiten bereiten müssen.
Denn daß der Gottessohn von Seinem „Gott“ spricht (und nicht, innertrinitarisch-relational, von Seinem
Vater), müßte nach Ihrer „Sprachlogik“ doch ebenfalls besagen, daß der Sohn nicht Gott ist. Ihr „Vollapostat“
schreibt: „Wer sich mit seinem Leben … dem Gott und Vater Jesu anvertraut, empfängt in der eigenen
Hingabe die Gabe des österlichen Lebens.“ Das ist es doch, was Sie hieran stört: daß der Vater als
der Gott Jesu bezeichnet wird. Q.e.d.
#95 cum te 13:09:15 | Donnerstag, 29. November 2007
@Catharina Volle Zustimmung. Da ich Franz Peter TvE persönlich kenne, kann ich für seine katholische
Integrität „die Hand ins Feuer legen“. Jeder Anwurf von integralistischer Seite ist absurd! Die Herrschaften
verwechseln die Trinität selbst mit einem hermetischen Kochrezept.
#94 landorganist 11:55:42 | Donnerstag, 29. November 2007
@Pius Nicht nur Ihre angebliche „Beweisführung“ ist mangelhaft. Ihre Argumentation wurde Stück für
Stück auseinander genommen, nichts aber auch nichts haben Sie verstanden. Lassen Sie die Finger von solchen
Fragen. Und nehmen Sie Ihre unverfrorenen Anwürfe gegen den Bischof zurück. Am besten in der Beichte,
falls Sie wissen was das ist.
#93 Pius XII 11:30:54 | Donnerstag, 29. November 2007
Seien Sie nicht so hysterisch 1. Wenn Sie versuchen, die Bibel gegen das – wie Sie schreiben – „Vorkonziliare
Lehramt“ auszuspielen, dann komme ich Ihnen eben mit „Mulier tacet in E.“. 2. Und nun „mein Gott und Euer
Gott“. So what? Das Enschtscheidende hier ist die Unterscheidung zwischen dem innergöttlichen Gottesverhältnis
und dem „normalen“ Gottesverhältnis. 3. Wenn ein Bischof nicht weiß, was Taufe und Eucharistie sind,
dann ist der Typ nicht ernstzunehmen. An dem Urteil ändere ich gar nichts. 4. Hinsichtlich der Gewißheit,
daß er Probleme mit der Trinität hat, habe ich mich korrigiert. Und? Ist doch schön, wenn man sich
korrigieren kann. Weshalb sollte mir da ein Zacken herausbrechen? Der Verdacht bleibt, und wenn Sie auch
nur eine Ahnung von der Rechtsgläubigkeit dt. Universitätstheologie haben – und den haben Sie nach Ihren
Beiträgen – dann sollten Sie auch wissen, daß die Wahrscheinlichkeit, daß Elst in anderen Publikationen
die Trinität sauber vertritt, im Promillebereich liegt. Meine diesbezügliche Beweisführung mag mangelhaft
gewesen sein, aber wer will denn hier ernsthaft behaupten, daß die gezogene conclusio nicht zumindest
sehr wahrscheinlich ist? Ehe Sie nun weiterhin meinen, sich darüber auszulassen, anstatt sich der Frage
zuzuwenden, wie es sein kann, daß einer, der zu Taufe und Eucharistie akatholische Erklärungen abgibt,
noch ein passendes Zitat von Mao: Was ist ein dummer Mensch? Einer, den man mit dem Finger den Mond zeigt
und der dann auf den Finger, nicht auf den Mond sieht.
#92 Benedikt 11:28:20 | Donnerstag, 29. November 2007
@ Pius XII. Also, ich bleibe dabei, daß die in dem Text gebrachten Erklärungen von Taufe und Eucharistie
häretisch sind. Sie gehen beide am wesentlichen der Sakramente vorbei. Tut mir Leid, aber Sie haben sich
völlig verrannt. „Geht am wesentlichen vorbei“ etc pp sind keine Belege für häretische Auffassungen.
Bezüglich Ihrer übrigen Kritk an verschiedenen Formulierungen sind Sie ja bereits auf die Schrift verwiesen
worden. Man könnte daher auch auch sagen, dass Ihre Argumentation an der Schrift vorbeigeht. Warten Sie
doch einfach ab, bis es bewertbare Aussagen des Bischofs gibt.
#91 catharina 10:49:06 | Donnerstag, 29. November 2007
„Pius XII.“ Sie bezeichnen den neuernannten Bischof als „Vollapostaten“ – einer der schlimmsten Vorwürfe,
den man erheben kann; eine Unterstellung, die, wenn Sie nicht wohlbegründet ist, eine schwer sündhafte
Verleumdung darstellt! Aber dann müssen Sie nach und nach vor der Last der Argumente zurückweichen.
Zunächst noch: Was ich aber am schärfsten fand war die Formulierung „Gott und Vater Jesu“. Denn das
heißt nichts anderes, als daß Jesu für den „Bischof“ nicht Gott ist. Wer aber bestreitet, daß Jesus
wahrer Gott ist? Antwort steht in der Bibel. Begründung:Weil Gott dreieinig ist. Gott ist Vater, Sohn,
Hl. Geist. Deshalb muß es heißen: „Gottvater, der Vater Jesu“. In dem es heißt „Gott, Vater Jesu“,
wird sprachlogisch zwingend das Attribut „Gott“ auf die erste göttliche Person, den Vater, beschränkt.
Dann schon vorsichtiger: Was meinen Vorwurf der Leugnung der Göttlichkeit Jesu betrifft, meine ich, daß
ich diesen anhand der erkennbar unsinnig verwendeten Wendungen und der Verankerung Elsts in der deutschen
Universitätstheologie, die mit der klassischen Definition der Dreifaltigkeit so ihre Probleme hat, zumindest
vertretbar vorgebracht haben. Aber gut, ich räume ein: anhand des Textchens kann ich den nicht abschließend
begründen. Es bleibt ein konkreter Verdacht. Am Ende aber gehen Sie bei dem Wort Ascendo ad Patrem meum
et Patrem vestrum, Deum meum et Deum vestrum. dem „häretischen“Deum meum et Deum vestrum aus dem Wege.
Ihr letztes „Argument“: Mulier tacet in Ecclesia. Gratulor!
#90 Pius XII 10:06:54 | Donnerstag, 29. November 2007
@ catharina Ascendo ad Patrem meum et Patrem vestrum, Deum meum et Deum vestrum. Die Unterscheidung mein
Vater/Euer Vater besagt so ziemlich das Gegenteil dessen, was Sie vorgaukeln. Denn damit wird sehr wohl
die Differenz zwischen der Sohnschaft Christi (die innergöttlich ist) und derjenigen seiner Jünger (uns)
dargestellt. Das wiederholt sich dann etwa bei der Bitte um die Annahme des Opfers in der Messe (daß
mein und Euer Opfer wohlgefällig ist bei Gott). Im übrigen, wenn Sie doch so bibeltreu sind: Mulier
tacet in Ecclesia. @ Pippifax: Die Begrenzung auf 1.500 Zeichen ist Problem und Chance zugleich, denn
sie zwingt zu einer extremen Verknappung und damit zwangsläufig Zuspitzung der eigenen Positionen. Halten
wir doch einfach fest: des Weihbischofs Aussagen zu Taufe und Eucharistie sind indiskutabel. Was der beschreibt,
hat mit der christlichen Taufe und der katholischen Meßopferlehre nichts zu tun. Hinsichtlich der Frage
nach seiner Christologie können wir aus dem Text und angesichts der Zeichenbeschränkung in der Tat nicht
mehr als einen Verdacht herleiten. Insofern war meine Verurteilung etwas vorschnell. Den Verdacht halte
ich aber aufrecht, weil er sich förmlich aufdrängt, und es wäre den Spaß wert, mal etwas tiefer in
des Bischofs Publikationen zu wühlen – ich verwette eine Flasche Duval Leroy, daß der Verdacht dadurch
bestätigt werden würde. @ Gotthard: Auf Ihr Niveau kann ich mich nicht mal runtersaufen. Übrigens sind
wir immer noch nicht per Du.
#88 Rudolfus 02:29:03 | Donnerstag, 29. November 2007
@Der Kirchenaustritt wird in den Taufbüchern vermerkt 6. In diesen Fällen sorgt dieselbe kirchliche
Autorität dafür, dass der Eintrag im Taufbuch (vgl. c. 535 § 2) erfolgt mit dem ausdrücklichen Vermerk
„defectio ab Ecclesia catholica actu formali“. Allerdings hat Rom 2006 erklärt, daß dieser Taufbuchvermerk
nicht nach einem rein staatlichen „Kirchenaustritt“ erfolgen darf, was bedeutet, daß ein großer Teil
der Angaben in den Taufbüchern in D, A, CH falsch sind. Ein gültiger Kirchenaustritt geschieht nur vor
der Kirchenautorität selbst.…atholischedokumente.de.tl/…DER-KIRCHE.htm[klein]
@… welche Datenbasis hat die Kirche z.B. Immer weniger praktizierende Katholiken in Österreich Immer
weniger Katholiken besuchen regelmäßig die Sonntagsmesse. Das geht aus der jüngsten Kirchenstatistik
hervor. Im Jahr 2002 wurden noch 916.685 Sonntagsgottesdienst-Besucher gezählt, 2003 nur noch 881.279.
Die Erhebung der Gottesdienstbesucher erfolgt jährlich an zwei so genannten „Zählsonntagen“ im Frühjahr
und im Herbst. Der nächste Zählsonntag ist am 21. November. Die Zahl der praktizierenden Katholiken
in Österreich ist damit laut Statistik auf einem neuen Tiefstand. Mehr als zwei Millionen Messbesucher
wurden noch Anfang der sechziger Jahre registriert. Seitdem ist die Tendenz sinkend. Ende der neunziger
Jahre waren es erstmals weniger als eine Mio. Messbesucher. religion.orf.at/…041104_statistik.htm …
Joh 10,30 Ich und der Vater sind eins.
#83 Rudolfus 01:40:19 | Donnerstag, 29. November 2007
Die genaue Katholikenzahl entspricht nicht mehr den statistischen Angaben von Seiten des Staates, nachdem
sich ein Katholik auch nicht in Deutschland staatlich registrieren muß. Alleine die Kirche kann noch
die genauen Katholikenzahlen angeben.
#82 Gotthard 00:51:53 | Donnerstag, 29. November 2007
@pius Klatsch … da hast du es aber bekommen! Ich freue mich immer, wenn dummdreiste selbsternannte Glaubenswächter
einen auf die Nase bekommen! Pius, du gehörst auch zu diesen schrägen halbgebildeten Möchtegern-Glaubenswächtern.
Überlass doch mal die Verurteilungen und in-die-Hölle-schicken anderen, die dazu berufen sind. Kümmere
dich doch mal um die Zukunft deiner eigenen Seele, da hast du wohl genug zu tun.
#81 catharina 00:36:29 | Donnerstag, 29. November 2007
„Pius XII.“, theologische Halbbildung und alter Schott Nein, eigentlich sollte man jenen Schreiberling,
der sich den ehrwürdigen Namen „Pius XII.“ zugelegt hat, nicht noch weiter prügeln, zumal er ja selbst
schon die Peinlichkeit einiger seiner Einlassungen zugeben mußte, und – freilich uneingestanden – den
Rückzug angetreten hat. Dennoch: Der Vorwurf christologischer Häresie an den neuen Limburger Bischof
ist zugleich derart anmaßend und dumm, daß man es einfach nicht versäumen darf, darauf hinzuweisen.
Ich vermute, „Pius XII.“ ist in der traditionellen Liturgie beheimatet. Ich vermute auch, er würde –
wie es in den Kreisen der Priesterbruderschaft St. Pius X. richtigerweise üblich ist – auf der insgesamt
sehr getreuen Wiedergabe der Worte unseres Herrn durch die Evangelisten bestehen, ebenso auf dem Apostel
Johannes als dem Verfasser des 4. Evangeliums. Wenn „Pius XII.“ nun also schon kein „Bibelleser“ ist (weil
die Schrift ja im Grunde durch das vorkonziliare Lehramt überflüssig gemacht wurde), so hat er doch
des öfteren in der Osteroktav die Worte aus dem Munde Jesu zu Maria Magdalena vernommen (hier in der
unverdächtigen Vulgata-Fassung): Ascendo ad Patrem meum et Patrem vestrum, Deum meum et Deum vestrum.
Deutsch: Ich steige empor zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. „Pius XII.“,
Sie brauchen sich also gar nicht auf das – Ihnen wohl fremde – Gebiet der paulinischen Theologie zu begeben.
Sie brauchen nur Ihren geliebten alten Schott aufzuschlagen, um zu erkennen: Besser schweigen als schwafeln!
#80 Ultramontanus 20:34:12 | Mittwoch, 28. November 2007
@Pippifax: Für mich sitzen heute gar keine Päpste irgendwo (Sie stehen, laufen oder liegen auch nirgends
-halt doch: liegen tun sie unter dem Petersdom).
#79 Pippifax 20:14:40 | Mittwoch, 28. November 2007
Selber, Selber Sollte sich Ihr Nutzername auf diesen Herrn de.wikipedia.org/wiki/Martin_Montanus beziehen,
dann träfe das jedenfalls wohl bei Ihnen zu. Schließlich lassen sich einige Ihrer Beiträge abseits
der Realität durchaus würdigen. PS: Mir ist schon klar, daß Sie sich auf den Ultramontanismus beziehen.
Allerdings sitzen doch aus Ihrer Sicht die Päpste heute nicht mehr jenseits der Alpen, sondern werden
in irgendwelchen rheinischen Hinterhöfen gekrönt, so daß Ihr Nutzername eigentlich gegenstandslos geworden
ist.
#77 Pippifax 19:58:43 | Mittwoch, 28. November 2007
Pius XII, mehr Gutachten, weniger Urteil! So sehr ich Ihnen inhaltlich zustimme, so wenig finde ich angemessen,
daß Sie hier mit 1500 Zeichen versuchen das Hl. Officium darzustellen. Natürlich sind die Aussagen des
zukünftigen Bischofs höchst problematisch und zugleich typisch für die Theologie im deutschsprachigen
Raum und leider auch darüber hinaus. Nur lässt Ihre Form hier zu wünschen übrig, denn eine Zuständigkeit
zur Verurteilung steht nicht Ihnen, sondern in irgendwann mal kommender Zeit den zuständigen kirchlichen
Behörden, mit denen ich ob der auf diese dann wartenden Arbeitsfülle auch nicht tauschen möchte. Ihre
Klausuren im 1. Examen haben Sie wohl auch nicht im Urteilsstil abgefasst. Insgesamt eignet sich dieses
Forum auch nicht zu lehrmäßigenen Verurteilung. Das Hl. Officium dürfte sich in früherer Zeit, auch
wenn es einige Sätze expliziet verurteilt hat, immer einen umfassenden Überblick über die Thematik
verschafft haben. Dies haben sie beim Surfen nebenbei heute sicher nicht geschafft. PS: Ich hoffe ihre
Bekannten kommen mit Ihnen zur Hl. Messe, weil sie zumindest ahnen, daß ihre Existenz ohne ihren Schöpfer
letztlich verloren ist und nicht weil diese Ihren persönlichen Erfolg, den ich Ihnen im übrigen gönne,
so anziehend finden. Andernfalls würde mich Ihre Ausführungen an Calvins Prädestinationslehre erinnern,
die nicht gerade rechtgläubig ist. Zudem sind gerade Scheitern und auch andauerndes Leiden und damit
auch Mißerfolg Teil großer Heiligenbiographien.
#76 juergen 17:46:32 | Mittwoch, 28. November 2007
Pastoraltheologie Der ausgebildete Pastoraltheologe … Oh, nein! Jetzt gibt es die nächsten 30 Jahre
lang schon wieder pastoraltheologisches Geschwafel Auf der Seite der FSSPX liest man: Der Schwerpunkt
des 4. – 6. Jahres liegt auf der Theologie. Die Hauptfächer sind dementsprechend Dogmatik … und Moraltheologie…
Daneben werden Exegese…, Kirchengeschichte…, Liturgik … und Pastoraltheologie… gelehrt. Da macht
sicher die FSSPX was falsch und am Ende kommt „pastoraltheologisches Geschwafel“ raus.
#75 Seminarist 17:36:07 | Mittwoch, 28. November 2007
Königsdisziplin der Theologie??? Der ausgebildete Pastoraltheologe … Oh, nein! Jetzt gibt es die nächsten
30 Jahre lang schon wieder pastoraltheologisches Geschwafel.
#74 Pius XII 16:56:24 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Benedikt Also, ich bleibe dabei, daß die in dem Text gebrachten Erklärungen von Taufe und Eucharistie
häretisch sind. Sie gehen beide am wesentlichen der Sakramente vorbei. Und wenn einer bei solchen zentralen
Sakramenten es nicht schafft, die reine Lehre zu bringen, dann ist das durchaus befremdend. Um es klar
zu sagen: Ich würde nach diesen Erklärungen von dem Bischof mir weder die Taufe spenden lassen noch
an die rechte Intention bei seinen Messen glauben. Und ich würde auch allen empfehlen, es ebenso zu tun.
Übrigens habe ich zwar nur aus einem Text zitiert, mir aber heute morgen mal 8 Texte von ihm angesehen,
die meisten sind pastorale „Impulse“, etwa über das Schreien, Weinen, Lachen etc. Diese Textchen sind
das, was Sie auch anerkennen, flach, pseudo-religiös, psychologisierend, einfach geschmacklich mißglückt.
Aber ohne Frage nicht häretisch. Der Text über die Sakramente war dann der einzige, der sich dogmatischen
Fragen widmet. Deshalb habe ich den rausgezogen. Aber er paßt sich in Stil und Aussage den anderen Texten
an.
@ Regina1961 – ich staune selber weil die werten FSSPX’ler tatsächlich eine Chorleiterin hat!! www.fsspx.info/ticker/more.php?show=119256524…
guggen und staunen beim Kirchweihfest in Rheinhausen… bei Minute 4:26 sehr deutlich zu sehen!!!
#72 Samurai 16:29:04 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Regina1961 Herzlichen Glückwunsch an die Limburger! Ich freue mich sehr, daß Tebertz-van-Elst Bischof
von Limburg geworden ist. Denn – auch wenn ich mir jetzt Feinde schaffe – ich halte ihn für einen guten
Seelsorger und Theologen und guten Nachfolger für Bischof Kamphaus. Und an alle, die hier über ihn herziehen,
ohne ihn zu kennen oder erlebt zu haben, sage ich nur eines: Klappe halten. Samurai
#71 Benedikt 16:15:07 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Ultramontanus das Opfermahl führt also zur vollständigen Aufnahme in die Kirche. Danke, Benedikt,
keine Fragen mehr. Bitte informieren Sie sich über die Kirchengeschichte. Zur Zeit der Erwachsenentaufe
erfolgten Taufe, Firmung und Erstkommunion in einer Feier. Man spricht daher auch von Initiationssakramenten.
Die zeitliche Trennung dieser Sakramente erfolgte erst später, als man zur Kindertaufe überging. @ Pius
XII. Ihre persönliche Meinung will Ihnen niemand nehmen, aber Kritik und Verurteilung als „Vollapostat“
sind zwei verschiedene paar Schuh. Es steht Ihnen durchaus frei, eine klarere Sprache einzufordern und
eine unklare oder gestelzte Sprache zu kritisieren, das war hier aber nicht der Punkt. Denn mit Kritik
wollten Sie sich nicht zu Frieden gegeben, gemäß dem unter Tradis weit verbreiteten Komplex mussten
sie das, was Ihnen nicht passte gleich auch noch zur Häresie, Apostasie etc erklären. Jetzt sprechen
Sie plötzlich nru noch von „verunglückt“. Ich schlage vor, ernsthaft auf belastbare Aussagen des neuen
Bischofs zu warten. Denn den Glaubensmangel können Sie nur vermuten, nicht aber beweisen. Und ohne genauere
Kenntnisse wäre ich mit einer solchen Anschuldigung vorsichtig.
Regina1961 ‘Noch mehr Grüße aus dem Bistum Münster nach Limburg. Vielleicht dürfen wir dann den zweiten
der beiden jungen Weihbischöfe – Franz-Josef Overbeck – im nächsten Jahr als unseren Bischof feiern.
Wohlgemerkt, auch Bischof Lettmann geht Anfang März 2008. Jetzt aber zunächst mit guten Wünschen um
Gottes Segen für die Diözese Limburg und ihren neuen Bischof.
#68 juergen 15:50:45 | Mittwoch, 28. November 2007
Herrenmahl und Herrentag „Herrenmahl am Herrentag“ [Am Herrentag ziehen hierzulande die Herren mit Bierfässern
auf kleinen Wagen betrunken durch die Lande] Diese Einlassung kann man wohl nur als böswillig und ignorant
bezeichnen. Der Name „Herrentag“ ist eine alte und übliche Bezeichnung für den Sonntag. Lateinisch heisst
er „Dies Dominica“ oder Griechisch „Κυριακή“. Gleiches gilt für das „Herrenmahl“ wovon schon der
Hl. Paulus in seinem ersten Brief an die Korinter spricht (1Kor 11,20). Dort steht gr. „κυριακὸν
δεῖπνον“ bzw in der Vulgata „dominicam cenam“.
#67 Regina 1961 15:37:56 | Mittwoch, 28. November 2007
@landorganist Irgendwie zieht es mich doch immer wieder hierher. Die Site ist manchmal einfach zu köstlich
(zu blöde würde ja auf mich zurückfallen ) Aber: „Bistum Limburg“ dankt für die Glückwünsche aus
dem Bistum Münster. Schade, daß hier nur wieder ein Stemmeisen gesucht wird um einem Menschen, den hier
im Forum mal wieder niemand kennt, schon im Voraus schlecht zu machen. Der wahrhaft katholische Geist
zeigt sich hier mal wieder! LG Regina1961
#66 Pius XII 15:37:15 | Mittwoch, 28. November 2007
Benedikt, wieso verteidigen Sie diesen bischöflichen Unsinn? Was um alles in der Welt hindert Sie denn
einzuräumen, daß Elst Kurzkatechese über die Sakramente grob verunglückt ist? Wenn Sie dieses Salbadere
lesen („unwiderrufliches Ja“, „gesundes Selbstvertrauen“ als Frucht der Taufe, „Herrenmahl am Herrentag“
[Am Herrentag ziehen hierzulande die Herren mit Bierfässern auf kleinen Wagen betrunken durch die Lande],
„Feier des Gedächtnisses“ [wie feiert man ein Gedächtnis]), dann müssen Sie als normal denkender Mann
auch Zweifel bekommen, oder nicht? Welcher normale Mensch ist denn bei so einem saft- und kraftlosen Geschwätz
bereit, ernsthaft Katholimk zu werden. Sehen Sie, in meinem Umfeld kommen nun durchaus ein paar Bekannte,
die zumeist Angnostiker waren oder laue Normal-Katholiken, mit in die „alte“ Messe (FSSPX). Zwei haben
sich jetzt auch ihre Wohnungen segnen lassen. Warum denn? Zum einen, weil ich „trotz“ meines „fundamentalistischen“
Katholizismus ein ganz normaler Typ bin, der im Leben steht und auch durchaus Erfolg hat und zum anderen,
weil ich in Glaubensdingen konsequent bin. Klare Sprache, klare Ansage, klare Aussage. Entweder – oder.
Ja Ja Nein Nein. Und diese weichgespülten Prälaten ruinieren die Kirche. Und das tun sie nicht nur aus
kommunikativer Unfähigkeit, sondern auch aus Glaubensmangel. Hinter den schwammigen Formulierungen steht
kein gerade Glaube, sondern eine theologische Ruine. Ich bin dagegen allergisch.
#65 landorganist 15:27:07 | Mittwoch, 28. November 2007
@regina Ach lassen wir sie doch…es ist eh zwecklos, ein Kampf gegen Windmühlen. Ich schließe mich
Ihren Glückwünschen an den Ihren neuen Bischof an und freue mich, dass sich das Bistum Münster mal
wieder als „Bischofsschmiede“ bewährt hat. Grüße aus dem Bistum Münster ins Bistum Limburg! :(3
#64 juergen 15:19:35 | Mittwoch, 28. November 2007
Lustige Argumentation. Erst wird behauptet die dt. Übersetzung sei falsch, dann wird gezeigt, daß es
im Griechischen auch so steht, und dann kommt: Dann hat Rösch halt die Vulgata verwendet, offenbar steht
das dort so. Und gemäß kirchlichem Entscheid ist die Vulgata allein maßgebend. Also gucken wir in die
Vulgata (alte und nova Vulgata sind an der Stell identisch). Dort steht …benedictus Deus et Pater Domini
nostri Iesu Christi… und das ist das gleiche wie im Griechischen Εὐλογητὸς ὁ ϑεὸς
καὶ πατὴρ τοῦ κυρίου ἡμῶν ‘Ιησοῦ Χριστοῦ, und nun…?
#63 Regina 1961 15:17:49 | Mittwoch, 28. November 2007
Sag ich doch… alles nur Hirngespinste, und dafür vergeuden wir unsere Zeit! Aber ich gebe die Hoffnung
nicht auf, daßauch hier noch einmal der rechte Geist wehen wird. Regina1961
#61 Benedikt 15:12:07 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Pius XII. Wenn einer etwas über Taufe und Eucharistie schreibt, muß er zumindest den Kern erwähnen.
Ein Text über die Eucharistie ohne Hinweis auf die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers ist schlicht
häretisch. Dazu paßt diese dämliche Mahltehologie. Die Messe ist kein Mahl! Es ist vollkommen nachvollziehbar,
dass der Bischof hier auf das Opfermahl allein abstellt. Das ergibt sich daraus, dass er die Sakramente
erklären will, die zur vollen Aufnahme in die Kirche führen. Und dafür ist die Konsumation des Altarsakraments
notwendig, während der Besuch einer Messfeier allein nicht ausreicht.
#60 Ultramontanus 15:10:28 | Mittwoch, 28. November 2007
An Benedikt: Das braucht jetzt nicht mehr kommentiert zu werden. Nur soviel, dass der Editor natürlich
die Ungültigkeit theologisch begründet. Das kann jeder nachlesen, der will.
#58 landorganist 15:07:57 | Mittwoch, 28. November 2007
Was für eine peinliche Diskussion! Welche Fakten haben wir? Ein rechtmäßig geweihter Bischof der rechtmäßigen
Kirche von Rom wird vom rechtmäßig gewählten Papst auf den rechtmäßigen Bischofsstuhl des rechtmäßigen
Bistums Limburg rechtmäßig gesetzt. Nun kommen hier einige Forumshanseln mit häretischer Gesinnung
daher und meinen, sämtliche Rechtmäßigkeiten in Frage stellen zu müssen. Dabei bedienen diese sich
der unglaublichsten theologischen Kostrukte, die zwar eine gewisse Bildung vortäuschen, in Wahrheit aber
nichts sind als hohles Geschwätz. Es lohnt sich wirklich nicht, auf diese Hohlkörper irgendwelche Energien
zu verschwenden. Es ist wie meistens hier: Einfach nur peinlich!
#57 Regina 1961 15:06:29 | Mittwoch, 28. November 2007
Wenn Gott diese Diskussion hören würde… würde er sich schieflachen ob dieser Korinthenkackerei!!!
Ich freue mich für „mein“ Bistum Limburg, daß es wieder einen Bischof gibt. Alle Spekulationen, die
aufgrund irgendeiner Äußerung des zukünftigen Bischofs, zu einer Einschätzung seiner Persönlichkeit
und seines eventuellen Führungsstils führen, sind doch nur Hirngespinste einiger verworrener Personen.
Auch wenn die sich gerne eine gewichtige Aura geben. Ils aiment se donner une air d’importance, wie man
so trefflich in meiner Heimat zu sagen pflegt. Ich wünsche unserem zukünftigen Bischof alles Gute, Gesundheit
und Gottes Segen. Und einen gestörten Browser, wenn es um kreuz.net geht!!! Regina1961
#56 Benedikt 15:04:03 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Ultramontanus Das ist doch der, der mehrmals verlauten lassen, die neue Messe sei ungültig, was man
daran erkennen könne, dass Priester mit Gluten-Allergie nach Konsum der Hostie allergisch reagieren würde.
Nach irriger Vorstellung dieses Typen müsste das Gluten durch die Wandlung verschwunden sein. Damit offenbart
er, dass er von der Lehre der Eucharistie (gewandelt wird die Substanz (Transsubstantiation), die Akzidentien
bleiben) nichts verstanden hat. Da er aber als Prophet des Sedisvakantismus auftritt, dessen Botschaft
die Apostasie der Kirche ist, müsste er es eigentlich besser wissen und deshalb kann man nicht mehr allein
von Irrtum sprechen, sondern von Irrlehre. Ein Schismatiker ist er wegen seinem Abfall von der Kirche
ohnehin.
#54 Pius XII 15:02:42 | Mittwoch, 28. November 2007
Ich rudere nicht zurück! Gotthardt, wir sind nicht per Du! Ultramontanus, für den Tipp mit der Übersetzung
danke ich Ihnen. Ich werde mal zu Hause in meiner Allioli-Übersetzung nachsehen. Ihr Hinweis klingt plausibel.
Denn die von Ihnen gebrachte Übersetzung wäre nämlich eindeutig besser als dieses „Gott und Vater Jesu“.
Benedikt, hier folge ich Ihnen nicht. Wenn einer etwas über Taufe und Eucharistie schreibt, muß er zumindest
den Kern erwähnen. Ein Text über die Eucharistie ohne Hinweis auf die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers
ist schlicht häretisch. Dazu paßt diese dämliche Mahltehologie. Die Messe ist kein Mahl!
@ Ultramontanus Sie sollten schon lernen, was das griechische „kai“ heißt. „Gepriesen Sei Gott, der Vater
unseres Herrn Jesus Christus…“ ist eine Übersetzung, in der das „kai“ fehlt. Außerdem fehlt der Artikel
„ho“. (Na gut, das kann man noch durchgehen lassen, weil es eben üblich ist, Gott immer ohne Artikel
stehen zu lassen, während er im Griechischen einen hat) eúlogetòs = gepriesen ho theòs = (der) Gott
kaì = und patèr = Vater tou kyríou hemon = des Herrn unseren (= unseres Herrn) Iesou Christou = Jesu
Christi (Genitiv) Die von mir angegebene Übersetzung ist nicht „offensichtlich falsch“, sondern in der
von Ihnen angegebenen ist offensichtlich das „kai“ einfach unter den Tisch fallengelassen. Lernen Sie
Griechisch, lernen Sie denken!
#50 Ultramontanus 14:50:52 | Mittwoch, 28. November 2007
Offensichtliche falsche Übersetzung von 2Kor 1,3 durch Typ „Gepriesen Sei Gott, der Vater unseres Herrn
Jesus Christus…“ So steht es bei Konstantin Roesch, Verlag Ferdinand Schoenigh, Paderborn mit Imprimatur
vom 31.7.1946. Darauf hat mich dankenswerter Weise der editor von www.Sedisvakantismus.org aufmerksam
gemacht.
#49 Benedikt 14:28:21 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Pius XII. Elst publiziert einen Text, der verspricht zu erklären, was Taufe und Eucharistie sind. Es
ist weiterhin unklar, wie Sie Ihre Meinung stützen, diese Kurzabschnitte seien eine vollständige Darstellung
der katholischen Lehre über die se Sakramente. Wir sind uns hoffentlich einig, daß ihm das für die
Taufe nicht ansatzweise gelungen ist. Sein diesbezügliches Gefasel geht erkennbar an dem vorbei, was
die Kirche zur Taufe sagt. So. Es ist demnach nicht Lehre der Kirche, dass wir auf Christi Tod getauft
sind, dass wir durch die Taufe in die Kirche Gottes aufgenommen werden (denn nichts anderes bedeutet diese
Ja)? Und der Umkehrschluss zu den Äußerungen Tebartz ist es, dass Gott zu dem Nichtgetauften kein Ja
sagt, womit die Aussage von der Heilsnotwendigkeit der Taufe wunderbar abgedeckt ist. Was also ist daran
falsch? Wir sind uns hoffentlich weiterhin einig, daß seine Ausführungen zur Eucharistie mit der katholischen
Lehre von der Eucharistie nichts zu tun haben, ja, daß sie dieser sogar entgegenstehen. Trient ist hier
am eindeutigsten, aber auch „Ecclesia de Eucharistia“ sagt etwas diametral anderes als Elst. Bitte nennen
Sie den entsprechenden Kanon. Es bleibt ein konkreter Verdacht. Außer Ihrer schwachen (und widerlegten)
Vermutung bleibt da gar nichts. Es mag ja sein, dass Ihnen die Theologie von Tebartz nicht gefällt (ich
persönliche kenne sie gar nicht), aber aus diesen Aussagen lässt sich rein gar nichts ableiten.
#48 Burgorus 14:16:10 | Mittwoch, 28. November 2007
Häresie Die Aussagen des neuen Bischofs sind Häresie, wie der Leser PiusXII gesagt hat. An der Stelle
tut es vielleicht gut, sich mal die Wortbedeutung von Häresie anzusehen. Es kommt von „haireo = ich wähle
aus“. Man wählt sich irgend etwas aus und baut darauf, ohne auf den Zusammenhang zu achten, eine andere
Lehre auf. Wenn man bei „Eucharistie feiern“ das Wesentliche, nämlich die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers
Christi, nicht betont, sondern nur Nebensächliches, ist das eben klare Auswahl, auf der man eine neue
Lehre aufbauen kann. Ich kann die angegebene Seite nicht erreichen, weiß also nicht, inwieweit das alles
vom neuen Bischof stammt. Bleibt nur die kleine Hoffnung, dass es nur eine wenig überlegte Kopie ist.
Eine größere Hoffnung besteht darin, dass es der noch junge Bischof im Laufe seines Amtes mit der Lehre
etwas genauer nimmt. Es hat sich ja auch so mancher Papst während seines Amtes geändert. Der wohl wichtigste
Rechtsgrundsatz, erstmals erwähnt bei Lucius Annaeus Seneca im Stück „Medea“, heißt „Audiatur et altera
pars“, also „et“ statt „ad“ (war wohl ein Flüchtigkeitsfehler).
#47 Gotthard 14:04:07 | Mittwoch, 28. November 2007
@Pius, du Quatschkopf Elst schreibt heute ein Textchen, und benutzt nun, völlig aus dem Zusammenhang
gerissen, die Wendung von „Gott, dem Vater Jesu“. Du entwickelst ein echtes Talent, auf falschen Zitaten
unglaubliche Verleumdungen aufzubauen. Elst hat geschrieben: „Wer sich mit seinem Leben, mit allen Mühen,
Grenzen, Enttäuschungen und Ängsten dem Gott und Vater Jesu anvertraut, empfängt in der eigenen Hingabe
die Gabe des österlichen Lebens.“ Mit Petrus und Paulus bekennt Elst hier seinen Glauben an eben den
christlichen Gott, zu dem wir mit Jesus „Vater „sagen dürfen. Wer wie du nicht sauber lesen und zitieren
kann, sollte tunliches alles Verurteilungen unterlassen! Für wen hälst du dich eigentlich, gestandene
Bischöfe dermaßen dummdreist anzugehen?
#46 Pius XII 13:52:05 | Mittwoch, 28. November 2007
Typ, Sie nerven! Petrus und Paulus schreiben an die jungen Gemeinden. Denen müssen sie klarmachen, daß
Jesus wahrhaft Gottes Sohn ist, „Gottes Sohn“ verstanden als Sohn des Vaters, zweite göttliche Person.
Elst schreibt heute ein Textchen, und benutzt nun, völlig aus dem Zusammenhang gerissen, die Wendung
von „Gott, dem Vater Jesu“. Was will er damit sagen? Damit Sie sehen, daß diese Wendung in bezug auf
das Deifaltigkeitsdogma tatsächlich mißverständlich ist, siehe hier. www.gtodoroff.de/d-parad.htm Aus
eben jenem Grunde hat sich die Kirche stets die Deutungshoheit der Schrift vorbehalten. Lesen Sie mal
den Kommentar des Hl. Thomas von Aquin zu dieser Wendung. Eine solche Formulierung heute in einem unklaren
Zusammenhang zu gebrauchen ist zumindest bedenklich. Im übrigen verweise ich auf meine Verteidigung gegen
Benedikt. Stellen wir die Frage nach Elsts Verhältnis zur Dreifaltigkeit zurück. Was ist dann mit seinen
akatholischen Erklärungen von Taufe und Eucharistie?
@ Pius XII. Die Formulierung „Gott, der Vater Jesu“ ist dann häretisch, wenn sie im Sinne einer Infragestellung
der Göttlichkeit Christi gebraucht wird. In den drei apostolischen Briefen ist genau das nicht der Fall.
Bei Elst schon. Grandios. Erst behaupten Sie – ich zitiere: „Die Wendung ‘Gott und Vater Jesu Christi’“
sei antichristlich. Nun stellt sich aber mit höchster Autorität (hl. Schrift) heraus, dass diese Wendung
rechtgläubig, ja sogar paulinisch und petrinisch ist. Was nun? Selbstverständlich gilt für jeden, der
eine biblische, rechtgläubige Formulierung verwendet, dass er das nicht mehr rechtfertigen muss – im
Gegenteil: Begründungspflichtig ist derjenige, der behauptet, eine rechtgläubige Wendung sei nun doch
häretisch. Also unterstellen Sie einfach, dass der Bischof damit die Göttlichkeit Jesu Christi oder
wahlweise auch die Dreifaltigkeit leugne. Irgendwelche Belege? – Ach ja, die besagte Wendung natürlich,
die ist bei Ihnen ja von Anfang an der Beleg gewesen! Also: Prämisse 1: Paulus ist rechtgläubig. Prämisse
2: Petrus ist rechtgläubig. Prämisse 3: Wenn Petrus und Paulus eine bestimmte Wendung gebrauchen, ist
diese rechtgläubig. Prämisse 4: Franz Peter Tebartz-van Elst benutzt dieselbe Wendung wie Petrus und
Paulus. Conclusio 1: Franz Peter Tebartz-van Elst benutzt die Wendung, um damit die Dreifaltigkeit zu
leugnen. Conclusio 2: Die Wendung ist somit antichristlich. Na das nenne ich mal eine saubere Argumentation!
#44 Pius XII 13:42:38 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Benedikt: Audiatur ad altera pars Gegen die Anklage darf ich mich verteidigen: 1) Elst publiziert einen
Text, der verspricht zu erklären, was Taufe und Eucharistie sind. 2) Wir sind uns hoffentlich einig,
daß ihm das für die Taufe nicht ansatzweise gelungen ist. Sein diesbezügliches Gefasel geht erkennbar
an dem vorbei, was die Kirche zur Taufe sagt. 3) Wir sind uns hoffentlich weiterhin einig, daß seine
Ausführungen zur Eucharistie mit der katholischen Lehre von der Eucharistie nichts zu tun haben, ja,
daß sie dieser sogar entgegenstehen. Trient ist hier am eindeutigsten, aber auch „Ecclesia de Eucharistia“
sagt etwas diametral anderes als Elst. 4) Was meinen Vorwurf der Leugnung der Göttlichkeit Jesu betrifft,
meine ich, daß ich diesen anhand der erkennbar unsinnig verwendeten Wendungen und der Verankerung Elsts
in der deutschen Universitätstheologie, die mit der klassischen Definition der Dreifaltigkeit so ihre
Probleme hat, zumindest vertretbar vorgebracht haben. Aber gut, ich räume ein: anhand des Textchens kann
ich den nicht abschließend begründen. Es bleibt ein konkreter Verdacht. Und nun Ihr Urteil, Herr Vorsitzender!
#43 Benedikt 13:33:57 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Pius XII. Es ist einfach unredlich, was Sie sich hier aus ein paar Zitätchen zusammenklamüsern. Insbesondere
die Leugnung der Gottheit Christi können Sie aus diesem kleinen Satz nicht ernsthaft nachweisen. Sehr
schade, dass Sie sich dem hier weit verbreiteten Stil der üblen Nachrede angepasst haben.
#42 Pius XII 13:31:04 | Mittwoch, 28. November 2007
Ja, Ja, Typ, billiger Erfolg Die Formulierung „Gott, der Vater Jesu“ ist dann häretisch, wenn sie im
Sinne einer Infragestellung der Göttlichkeit Christi gebraucht wird. In den drei apostolischen Briefen
ist genau das nicht der Fall. Bei Elst schon. Insofern bitte ich mein vorstehenden Posting so zu verstehen,
daß die Formulierung in dem von Elst gebrauchten Zusammenhang antichristlich ist.
Jetztistsoffiziell Gegen 12 Uhr hat das Bischof Münster bekanntgegeben, dass Franz-Peter Tebartz-van
Elst nächster Bischof von Limburg wird. o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ Gott segne den neuen Bischof.
@ Pius XII. Warum ist die Wendung „Gott und Vater Jesu“ antichristlich? Weil Gott dreieinig ist. Gott
ist Vater, Sohn, Hl. Geist. Deshalb muß es heißen: „Gottvater, der Vater Jesu“. Ich bin begeistert!
Sie haben soeben den hl. Apostel Paulus und außerdem den hl. Apostel Petrus, den Fesl der Kirche, zum
Antichristen gemacht! Röm 15,6: „… damit ihr Gott, den Vater unseren Herrn Jesus Christus…“ 2Kor
1,3: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus…“ (eúlogetòs ho theòs kaì patèr
tou kyríou hemon Iesou Christou) Eph 1,3 ebenso 1Petr 1,3 ebenso Einfach zauberhaft, wie Sie sich hier
selbst den Boden unter den Füßen wegziehen. Petrus und Paulus leugnen also die Dreifaltigkeit und müssen
sich von Ihnen belehren lassen, weil Sie katholisch sind und diese beiden Schmierfinken Antichristen?
Ich bin wirklich begeistert. Selten hat jemand eigene Inkompetenz so nachdrücklich bewiesen. Und ich
freue mich schon auf Ihr Gesicht, wenn Sie eines Tages vor Petrus und Paulus stehen und die Ihnen dann
Ihre hier gepostete Belehrung vorlesen Allen Bischofskandidaten sei somit gesagt: Ihr dürft nicht die
Heilige Schrift zitieren, sondern müsst erst „Pius XII.“ (und zur Sicherheit auch „Daniel Stöhr“) fragen,
ob die Schrift auch nicht antichristlich ist!
#39 Pius XII 13:21:03 | Mittwoch, 28. November 2007
Göttlichkeit Christi Warum ist die Wendung „Gott und Vater Jesu“ antichristlich? Weil Gott dreieinig
ist. Gott ist Vater, Sohn, Hl. Geist. Deshalb muß es heißen: „Gottvater, der Vater Jesu“. In dem es
heißt „Gott, Vater Jesu“, wird sprachlogisch zwingend das Attribut „Gott“ auf die erste göttliche Person,
den Vater, beschränkt. Dieselbe Trennung macht er übrigens nochmal, wenn er unterscheidet zwischen „dem
Geschenk Gottes“, das „die Gabe seines Sohnes Jesus Christus“ ist. Nur: es ist die Gabe Gottes selbst,
denn Jesus=Gott. Und nun komme mir keiner mit dem Nonsens, Elst sei einfach zu blöd zum Formulieren:
der Mann ist Professor. Dahintersteckt vielmehr die für dt. „Theologen“ typische neu-arianische Theologie:
Jesus ist ein Mensch, ein begnadeter Mensch, der insoweit „Sohn Gottes“ genannt wird. Aber Gott ist er
nicht. Und deshalb wird sprachlich sehr fein getrennt. @ Gotthard: Nach kath. Vorstellung ist die menschliche
Seele durch die Erbsünde „befleckt“. Die Taufe hebt die Erbsünde auf, oder, in der bildhaften Sprache
der frühen Christen: sie wäscht sie ab. Und deshalb muß das Wasser auch fließen, damit sie eben weggespült
wird. Der ganze Taufritus, das fließende Wasser, ist nur vor dem Hintergrund dieses „Abwaschens“ verständlich.
Ohne Erbsünde keine Taufe, weil kein Erlösungsbedarf. Also auch kein Kreuz, ergo keine Eucharistie.
Alle kommen in den Himmel. Und das ist eben nicht katholisch, es ist überhaupt nicht christlich. So wie
Elsts Text und wahrscheinlich sein ganzes Denken.
„Ja zum Menschen“ Röm 6,23 genügt schon, um die Aussage vom „unwiderruflichen Ja Gottes zum Menschen“
zu belegen. Wieso impliziert das eine Allerlösungslehre? Es ist ja noch nicht gesagt, dass der freie
Mensch nach seiner Taufe auch selbst das Ja Gottes erwidert. Gerade der Ja sagende Gott zwingt sich ja
niemandem auf, auch nicht dem Getauften. Die Aussagen des Hwst. Herrn Bischofs sind also keinesfalls der
Häresie überführt. Im Gegenteil.
#37 Ultramontanus 13:18:27 | Mittwoch, 28. November 2007
Ja, ja, es bringt nichts. Ihre „Argumentation“ (Gotthard und Typ) ist nach Art von Pharisäern und Talmud-Juden.
Solche Leute können intellketuell nicht aufrichtig sein, das eine Art geistige Krankheit.
#36 Gotthard 13:14:53 | Mittwoch, 28. November 2007
@daniel stöhr weil hier neben der von „Pius XII.“ genannten („Gott und Vater Jesu“) auch noch andere
Häresien enthalten sind langsam platzt mir der Kragen ob dieser theologischen Voll-Deppen, die sich über
alle und jeden meinen erheben zu können – doch selber eine absolut selbstgestrickte Theologie als christliche
bzw katholische verkaufen wollen. „Der Gott und Vater Jesu Christi“ ist eine biblische Formulierung –
deren Stelle Du dir bitte selbst suchst. Dieser Mühe will ich dich nicht entbinden – denn „learning by
doing“ hat größere Lernerfolge.
@ Stöhr und Pius XII. 1. Eine Überschrift „Was Taufe etc. bedeuten“ impliziert noch immer nicht eine
vollständige Darlegung der katholischen Lehre. Es scheint sich doch wohl eher um den Versuch zu handeln,
nach Art der frühen Apologeten den Sinn der Taufe etc. auch denjenigen zu vermitteln, die nicht mit der
Terminologie des Tridentinums und des Vaticanum II vertraut sind. Da ist die Überschrift vielleicht etwas
unglücklich, aber ich erkenne noch immer nicht den Anspruch einer vollständigen Darlegung des katholischen
Glaubens. 2. Wenn die Bezeichnung Gottes als „Gott und Vater Jesu“ häretisch sein soll, dann ist auch
Jesus selbst ein Häretiker, denn er selbst nennt seinen Vater seinen Vater. 3. Die Eucharistie und das
Zusammenkommen sind nicht voneinander zu trennen. Noch Pseudo-Dionysius Areopagita nennt die Eucharistie
„Sakrament der Versammlung“, und in manchen östlichen Tradtionen heißt die Eucharistie bis heute „Versammlung“
(synaxis, einer der ältesten Namen dieser Feier überhaupt). Es liegt also kein Widerspruch in den Aussagen
des Hwst. neuen Diözesanbischofs von Limburg vor.
@Gotthard, der ewige Schwätzer: Weil es katholische Lehre ist, dass das „unwiderrufliche Ja“ Gottes in
der Taufe mit der Setzung einer Todsünde zerstört wird.
#32 Gotthard 13:05:32 | Mittwoch, 28. November 2007
@pius Mit der Taufe als Abwaschung der Erbsünde hat das nichts zu tun. verstehst du auch, was das heißen
soll und kannst du das Menschen verständlich erklären? Mit welcher Begründung lehnst du den Satz: „in
der Taufe spricht Gott sein unwiderrufliches JA zum Täufling“ ab? Wenn Du mehr bist als ein Stickwort-Picker,
werden dir die Erklärungen leicht fallen.
Wollen Sie mich vera******? Da steht ganz groß: „Was Taufe, Firmung und Eucahristie bedeuten ?“ Und außerdem
braucht man auf den Defekt gar nicht mehr abzustellen, weil hier neben der von „Pius XII.“ genannten („Gott
und Vater Jesu“) auch noch andere Häresien enthalten sind („undwiderrufliches Ja… lässt Leben letztlich
gelingen“ bla,bla,bla).
#30 Pius XII 13:01:01 | Mittwoch, 28. November 2007
Ich bleibe dabei! Die ganzen Gegenargumente, die nun die angebliche Rechtgläubigkeit Elsts behaupten,
überzeugen nicht. 1) Elst hat hier nicht „bestimmte Facetten“ der Sakramente herausgenommen, sondern
er erhebt den Anspruch, die Sakramente in ihrem Wesenskern darzustellen. Die Überschrift der von mir
verlinkten Seite kirchensite.de/index.php?myELEMENT=9558 heißt nämlich: „Was Taufe, … Eucharistie
bedeuten“. 2) Seine Ausführungen zur Eucharistie sind schlicht häretisch. Die Eucharistie ist die Feier
der Danksagung für … die immer wieder neue Gabe seines Sohnes Jesus Christus Bereits das ist grober
Unsinn: Weder ist Eucharistie die Feier der Danksagung, noch gibt es eine immer wieder neue Gabe, denn
das Kreuzesopfer ist eben historisch einmalig. Nicht besser ist: Eucharistie bedeutet, immer wieder neu
das Mahl zu begehen. Diese akatholische Mahltheologie gibts dann nochmal: Zur Feier dieses Herrenmahles
am Herrentag zusammenzukommen, begründet das tiefste Wesen des christlich-kirchlichen Glaubens. Was begründet
nun das tiefste Wesen: die Eucharistie selbst oder das „Zusammenkommen“? Es bleibt dabei: der Mann vertritt
nicht die kath. Lehre von der Eucharistie, wie sie sogar ein JP2 in „Ecclesia de Eucharistia“ nochmals
betont hat. 3) Seine Tauflehre wiederspricht allem Christlichen. Hier finde ich vor allem das unwiderrufliche
Ja Gottes zum Menschen gut, was wohl die Hölle ausscheidet. Und dieses Ja gibt nicht etwa das ewige Leben,
sondern ein gesundes Selbstvertrauen. 4) Zu seiner Leugnung des Göttlichkeit Christi extra.
@ Daniel Stöhr Es geht hier darum, dass jemand den Anspruch erhebt, darzustellen, was die Taufe und Eucharistie
im katholischen Sinne bedeutet. Woher wissen Sie, dass er diesen Anspruch erhoben hat? Wenn Sie das so
genau wissen, können Sie es ja sicher anhand der Quelle belegen. Danke! (P.S.: Die Tatsache, dass es
sich um Aussagesätze handelt, bedeutet nicht zwingend, dass damit eine vollständige Darstellung des
Sachverhalts intendiert ist. Auch der Satz „Die Sonntagsmesse dauert meistens 45-60 Minuten“ ist ein Aussagesatz,
völlig korrekt, aber ohne jeden Anspruch, damit die katholische Lehre vollständig darzulegen. Dasselbe
gilt für „Die Eucharistiefeier ist das Mahl des Herrn“ – ist korrekt (sogar biblisch!) und trotzdem nicht
vollständig. Aber Sie werden ja sicher Ihre Aussage anhand der Quelle schlüssig belegen können.)
@Typ: Es geht hier darum, dass jemand den Anspruch erhebt, darzustellen, was die Taufe und Eucharistie
im katholischen Sinne bedeutet. Wenn dort alles Wesentliche weggelassen wird und vom Sinn nichts mehr
übrigbleibt, dann nennt man das eine Häresie durch Defekt. Wenn derr Herr diese Sakramente im katholischen
Sinn auffassen würde, dann würde er sie auch so darstellen.
@ Ultramontanus Dann ist also der Satz „Gott existiert“ eine Häresie. Denn es wird die Schöpfung, die
Allmacht, die Offenbarung etc. weggelassen. Jeder Satz in der Bibel ist somit eine Häresie, denn er lässt
immer auch etwas weg. Jedes Dogma der Kirche ist somit eine Häresie, denn es lässt immer auch etwas
weg. Und jedes Wort von Ihnen ist ein Häresie, denn es lässt immer auch etwas weg. Gut zu wissen.
#22 Ultramontanus 12:30:51 | Mittwoch, 28. November 2007
Pius XII. hat Recht. Die anderen haben Unrecht. Wenn ich etwas verbreite, das die orthodoxe Lehre einfach
weglässt, dann ist auch das eine Häresie. Das mit dem „Brötchen segnen“ ist realistisch. Denn a) besitz
der Herr wohl keine Priesterweihe b) kann jemand mit magelnder Intention keine gültige Messe feiern.
#21 Gotthard 12:27:43 | Mittwoch, 28. November 2007
@pius Was ich aber am schärfsten fand war die Formulierung „Gott und Vater Jesu“. beschäftige dich mal
ein klein wenig mit Theologie, dann wirst du selbst einsehen, welchen Unsinn du verzapfst.
Typ // Pius XII TYP: Wollte ich auch nicht sagen, dass er ein „Schlechter“ ist. Menschlich ist er ausgesprochen
angenehm und theologisch sowie pastoral halte ich auch viel von ihm. Nur mit progressiv ist er schlecht
umschrieben. Allerdings – mit Ihrer Definition (Keine Unterstützung der Pius-Brüder) macht das schon
wieder Sinn. PiusXII Warum immer diese abstoßende Sprache (Tresen/Brötchen segnen?! ). Mit seinen Ausführungen
betont der Weihbischof lediglich eine Komponente der Eucharistie. Wo er da die Realpräsenz leugnet, na,
die Stelle finde ich nicht. Und Ihren Ausführungen unter 3. kann man wohl gar nicht mehr nachvollziehen.
Jesus hat Gott „Vater“ genannt – wenn Gott also als Vater Jesus bezeichnet wird, heißt das doch nicht,
dass die Göttlichkeit Jesu verleugnet wird. Also, dass ist ja nun so weit hergeholt – eigentlich unverständlich,
wie dieser Schluss gezogen werden kann. Mal abwarten, wer Bischof von Limburg wird. Wenn es Mon. Tebartz-van
Elst wird, wäre das sicher keine schlechte Wahl. :)3