Alte Messe
Ab Dezember geht’s los
Nicht alle schmollen. In Deutschland gibt es auch Pfarreien, die das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe ernstnehmen und in die Tat umsetzen.
Der Altar ist für die Zelebration der alten Messe bereitet.
Der Altar ist für die Zelebration der alten Messe bereitet.
© JD Treat, CC
(kreuz.net, Herzogenrath) Nach der Liturgiereform der späten 60er Jahre kam es bei der Ausführung der neuen liturgischen Bestimmungen bald zu Mißbräuchen. Eine Entsakralisierung verbreitete sich in der Kirche.

Das erklärt die Webseite der Pfarrei St. Gertrud in der 47.000-Seelen-Gemeinde Herzogenrath im Bistum Aachen.

Die Pfarrei wird von Hw. Guido Rodheudt geleitet. Er gehört zum Sprechergremium des glaubenstreu ausgerichteten ‘Netzwerkes katholischer Priester’

„Die Einheit der liturgischen Feier, wie sie bis dahin den Erdkreis umspannt hatte, wurde eingetauscht gegen oft subjektive und banale Formen“ – so das Urteil der Webseite über die Liturgiereform:

Heute werde die Liturgie in beinahe jeder Kirche der katholischen Welt verschieden gefeiert: „Damit ist der einheitliche Ausdruck des gemeinsamen Glaubens verlorengegangen.“

Die Wiederzulassung der Alten Messe sei der Versuch des Papstes, die Wurzeln der Liturgie nach einer 40jährigen Geschichte von Mißbräuchen und Mißverständnissen neu zu entdecken.

Homepage der Pfarrei St. Gertrud
Homepage der Pfarrei St. Gertrud
Benedikt XVI. wolle nicht die Zeit vor dem Konzil wiederbeleben, sondern das gemeinsame liturgische Erbe von Ost- und Westkirche in die Zukunft tragen.

Um diesem Anliegen Gehör zu schenken, wird in der Gemeinde Sankt Gertrud in Herzogenrath montags und samstags eine Heilige Messe im Alten Ritus gefeiert.

Die neue Regelung tritt ab dem ersten Adventssonntag in Kraft. Beginnend mit dem 3. Dezember finden die beiden Messen jeweils am Montag um 18.30 Uhr und am Samstag um 9.00 Uhr am Kreuzaltar von St. Marien statt.

Für den Mitvollzug der Liturgie liegen in der Kirche Heftchen mit einem deutsch-lateinischen Meßverlauf aus.

Es wird auch Übersetzungen der jeweiligen Tagesgebete geben. Lesung und Evangelium sollen auf Deutsch vorgetragen werden.

Warum Mundkommunion?

Die Ankündigung weist die Gläubigen darauf hin, daß die Heilige Kommunion im Alten Ritus nur als Mundkommunion ausgeteilt wird, die kniend an der Kommunionbank empfangen wird:

„Eine Spendung der Heiligen Kommunion in die Hand ist nicht gestattet, weil es nicht zu einer Vermischung der Riten kommen soll.“

Wem das Knien beim Kommunionempfang nicht möglich sei, könne bei der Mundkommunion auch stehen.

Personen, die „sich mit der Mundkommunion schwer“ tun, gibt die Webseite deren zweifache Bedeutung zu bedenken.

Bei der Mundkommunion werde die „Verunehrung“ von kleinen Partikeln des Allerheiligsten vermieden.

Durch sie komme auch besser zum Ausdruck, daß der Leib Christi etwas sei, „das ich mir nicht selber nehmen kann“.

Ähnlich werde auch ein Verdienstorden nicht in die Hand des Ausgezeichneten überreicht, sondern ihm – passiv – umgelegt oder angeheftet.
      
66 Lesermeinungen
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#66   Benedikt   22:23:07 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
In Glaubens- und Sittenfragen, Rudolfus. An seinem Arbeitsplatz kann man durchaus an andere Autoritäten gebunden sein, was von der Kirche auch keineswegs in Abrede gestellt wird. Und überhaupt: Sie wissen ja nichtmal, ob die Redakteure überhaupt Katholiken waren.
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#65   Rudolfus   21:41:36 | Freitag, 30. November 2007
@Benedikt: Sie verstehen es nicht
Jeder Katholik hat dem Papst zu gehorchen.
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#64   Benedikt   21:38:50 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
Vergessens Sie’s einfach. Sie werden es wohl nicht verstehen.
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#63   Rudolfus   21:37:07 | Freitag, 30. November 2007
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion
Die gilt nicht nur für Kleriker, sondern auch für Laien.
Der Papst darf auch Laien befehlen.
Es ist heilsnotwendig, dem Papst unterworfen zu sein.
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#62   Benedikt   21:33:22 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
Sie sind ein Komiker, oder? Die Fernsehaufnahmen werden von Redakteuren und Sendern verbreitet. Und auf diese hat der Papst keinen jurisdiktionellen Einfluss. Können wir dieses Kaspertheater jetzt sein lassen?
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#61   Rudolfus   21:29:55 | Freitag, 30. November 2007
Die kirchlichen Amtsträger müssen dem Papst gehorchen
Sie verraten mir jetzt sicher auch, was an der Verbreitung von Fernsehaufnahmen unter die kirchliche Jurisdiktion fällt.
Der Papst hat das Recht, die Ungehorsamen abzusetzen, auch Bischöfe.
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#60   Benedikt   21:28:10 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
Lesen Sie die Dogmen des I. Vaticanums.
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf auf kirchlichem Gebiet alles befehlen.
Über die Stellung des Papstes müßte ein Katholik Bescheid wissen.
Sie verraten mir jetzt sicher auch, was an der Verbreitung von Fernsehaufnahmen unter die kirchliche Jurisdiktion fällt.
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#59   Rudolfus   12:46:55 | Freitag, 30. November 2007
@Benedikt: Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion
Wie können Sie da behaupten, dem Papst fehlt die Kompetenz, auch über katholische Kirchentage Befehle auszugeben?
Selbstverständlich hat der Papst die Kompetenz!
Hat er nicht. Ihre bestenfalls tragikomischen Belehrungsversuche können Sie sich sparen.
Lesen Sie die Dogmen des I. Vaticanums.
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf auf kirchlichem Gebiet alles befehlen.
Über die Stellung des Papstes müßte ein Katholik Bescheid wissen.
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#58   Dr. Christoph Heger   10:26:23 | Freitag, 30. November 2007
Alte Messe regelmäßig
Auch in meiner Heimatpfarrei beginnen im Dezember regelmäßige Feiern der Alten Messe aufgrund des Motu proprio des Heiligen Vaters. Ebenso in einer Nachbarpfarrei.
Es bedarf nach meinen Erfahrungen nur eines Gläubigen, der die Iniative ergreift und bei renitenten Pfarrern etwas energisch auftritt.
MfG
Christoph Heger
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#57   Aleph †   09:55:33 | Freitag, 30. November 2007
Befehle getreu ausführen
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf alles befehlen
Vorausgesetzt, der Papst hat die Mitarbeiter, die seine Befehle auch getreu ausführen. Aber auch da gilt: die Nürberger hängen keinen, es sei denn, sie hätten ihnen. Es ist halt schade, dass der jetzige Papst nicht aus Nürnberg stammt.
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#56   Benedikt   17:02:18 | Donnerstag, 29. November 2007
@ Rudolfus
Wie können Sie da behaupten, dem Papst fehlt die Kompetenz, auch über katholische Kirchentage Befehle auszugeben?
Selbstverständlich hat der Papst die Kompetenz!
Hat er nicht. Ihre bestenfalls tragikomischen Belehrungsversuche können Sie sich sparen.
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#55   Rudolfus   16:20:48 | Donnerstag, 29. November 2007
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf alles befehlen
Der Papst, der befielt, daß kein Bild/Film des Kirchentags mit homosexuellen Inhalt im Fernsehen gezeigt werden soll
Ich bitte um eine Quellenangabe. Für derartige Befehle fehlt dem Papst die Kompetenz.
Wie können Sie da behaupten, dem Papst fehlt die Kompetenz, auch über katholische Kirchentage Befehle auszugeben?
Selbstverständlich hat der Papst die Kompetenz!
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#54   Benedikt   16:17:28 | Donnerstag, 29. November 2007
@ HomCat
Ich hasse die Kirche nicht, aber das Bodenpersonal. Wenn ich gehasst werde, weil ich schwul bin (und jetzt sagen Sie mir nicht es sei nicht so…)
Wenn auch nachzuvollziehen ist, dass sie die entsprechenden Leute nicht mögen, halte ich Ihr pauschales Urteil für nicht angebracht.
und zudem die Heimlichtuerei von 90% der Priester, die entweder schwul sind, ne Freundin haben, Säufer sind oder auch mal nen Joint ziehen und wahrscheinlich jeden Abend einen von der Palme wedeln und mir dann sagen wollen, was richtiger Glauben ist.
Ist ja kein Widerspruch, solange diese Leute nicht mit Moral kommen :-].
Der Papst, der befielt, daß kein Bild/Film des Kirchentags mit homosexuellen Inhalt im Fernsehen gezeigt werden soll
Ich bitte um eine Quellenangabe. Für derartige Befehle fehlt dem Papst die Kompetenz.
und seinem Bruder ne Residenz im Vatikan einrichten lässt…
Er richtet ihm ein Zimmer her, wenn er zu Besuch kommt. Das wird ja wohl noch erlaubt sein.
Ohne Ihnen zu nahe zu treten wollen: Es drängt sich der Eindruck auf, dass Sie fehlende Gerechtigkeit in der Kirche beklagen. Das Problem ist, dass Ihre Anschuldigungen ebenfalls nicht besonders gerecht sind.
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#53   HomCat   09:53:33 | Donnerstag, 29. November 2007
@Sromberg
Ich bin katholisch getauft, gefirmt und gehöre der Kirche an. Ich zahle brav meine Steuer und liebe Kirchen als Bewunderung der Baukunst und als Platz um eine Kerze zu entzünden und zu beten. Ich hasse die Kirche nicht, aber das Bodenpersonal. Wenn ich gehasst werde, weil ich schwul bin (und jetzt sagen Sie mir nicht es sei nicht so…) und zudem die Heimlichtuerei von 90% der Priester, die entweder schwul sind, ne Freundin haben, Säufer sind oder auch mal nen Joint ziehen und wahrscheinlich jeden Abend einen von der Palme wedeln und mir dann sagen wollen, was richtiger Glauben ist. Der Papst, der befielt, daß kein Bild/Film des Kirchentags mit homosexuellen Inhalt im Fernsehen gezeigt werden soll und seinem Bruder ne Residenz im Vatikan einrichten lässt… Ich bitte Sie DAS ist nicht meine Art von Religion. Ich habe meine Leute gefunden, die der selben Ansicht sind wie ich und sie sind auch Katholiken. Menschen, die an Jesus glauben und danach leben. Und wenn man sich mit Gott und Jesus befasst, dann merkt man schnell, daß man viel mehr bekommt, als einen Augenschmaus Sonntags 10 Uhr.
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#52   r.ruhrgebietler   07:10:13 | Donnerstag, 29. November 2007
@Gotthard – lest lest!
„Lesen lässt Wissen wachsen…“!!
Bei Ihnen ist das offensichtlich anders!
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#51   Strepto von Kokke   02:51:34 | Donnerstag, 29. November 2007
@Gotthard
Da steht nur, das Laien wahrnehmen „können „ und nicht „müssen“, was nicht als Freifahrtsschein für amtsmüde Geistliche anzusehen ist, die dann selber mit dem Köpfchen am Tabernakel Heia machen und die Laien mit dem Kelch durch die Kirche rasen lassen. Alles schon gesehen.
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#50   Katharina   00:04:22 | Donnerstag, 29. November 2007
@Mathias Wagener
Unter ….pro-missa-tridentina.org/…ige-messen/index.htm
gibt es eine Meßort-Liste und eine dazugehörige Karte.
Beide werden laufend ergänzt.
Katharina
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#49   Gotthard   23:44:03 | Mittwoch, 28. November 2007
@strepto kocke
lies bitte mal den §230 CIC komplett!
Lesen lässt Wissen wachsen…
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#48   Maria Escorial   22:30:06 | Mittwoch, 28. November 2007
@Mathias Wagener
hier findest Du evtl. etwas? www.fsspx.info/news/
Gruss Maria
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#47   monti   21:10:13 | Mittwoch, 28. November 2007
Ich kann Gotthard sowieso nicht verstehen…
NIEMAND zwingt ihn zum Besuch einer Alten Messe. NIEMAND hindert ihn am Besuch irgendwelcher Eventveranstaltungen, die sich ebenfalls „Messe“ nennen.
Wie kommt er darauf, dass er ein „Recht auf Handkommunion“ hat ? Vor langer Zeit hat er sich einmal in diesem Forum beschwert, dass ihm während einer NOM-Messe , ich glaube es war in Polen, ein Priester doch tatsächlich die Handkommunion verweigert hat. Diese Erfahrung sollte ihm doch reichen. Will er sie unbedingt noch ein zweites Mal machen ?
WARUM hetzen hier nur soviele gegen die Alte Messe.
Das Argument mit den zusammengehaltenen Fingern in der Alten Messe und der Neuen Messe, wo das nicht vorgeschrieben ist, kann ich jedoch nachvollziehen: Entweder ich glaube an die Realpräsenz und dann handele ich auch so, und zwarimmer, oder aber ich seh’ in dem Ganzen nur eine schöne Feier für die Gemeinde mit dem Andenken an Jesus Christus, dann lese ich aber keine Alten Messen. Die FSSPX ist eben doch glaubwürdiger.
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#46   Defensor Fidei   20:49:19 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Gotthards dreckigen Hände…
Handkommunion in der Trident-Messe eine Vermischung der Riten? Dieser Pfarrer hat eine merkwürdige Vorstellung
Nein, hat er nicht. Diese Auffassung ist absolut herrschende Meinung. Wie vor kurzem auch hier auf kreuz.net berichtet, wird beispielsweise vor den Messen in Regensburg ausdrücklich darauf hingewiesen:
„Die heilige Kommunion wird bei dieser Messe im außerordenlichen Ritus gespendet, indem sich der Gläubige niederkniet und die göttliche Speise nur mit dem Mund empfängt.
Wir bitten, diese Bestimmung und Vorschrift des Ritus zu achten und zu respektieren.“
Wer diese Bestimmung nicht beachtet, bekommt die Kommunion nicht gereicht. Da gibt es in Regensburg gar keine Diskussion. Im übrigen dürfte es ausgesprochen schwerfallen, Gewissensgründe gegen die Mundkommunion anzuführen. Katholisch kann man da jedenfalls nicht argumentieren.
Es wäre auch völlig widersinnig, wenn der Priester nach der Wandlung Daumen und Zeigefinger prinzipiell geschlossen halten müßte, die Gläubigen die göttliche Speise aber in ihre dreckigen Pratzen nehmen könnten.
Abgesehen davon, sollten Sie den CIC besser lesen. Dort heißt es in dem von Ihnen (falsch) zitierten Can.230 §3:
„Wo es ein Bedarf der Kirche nahelegt, weil für diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen, können auch Laien…“
Die für diesen Dienst Beauftragte (Priester) stehen zur Verfügung. Abgesehen davon ist diese Regelung eine Notlösung und dient nicht dazu, das Geltungsbedürfnis einiger Gschaftlhuber zu befriedigen.
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#45   carolusmagnus   20:15:48 | Mittwoch, 28. November 2007
Uriel: kein Priester im Bistum Aachen…
Vermutlich der Artikel „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“: Der Bischof von Aachen weigert sich bisher in Mönchengladbach einen geeigneten Priester einer „Ecclesia-Dei“ – Gemeinschaft, der dazu bereit wäre, zelebrieren zu lassen, mit der „Begründung“, er würde nur Priester aus der Diözese Aachen dafür zulassen, auch wenn man im Bistum für Mönchengladbach keinen hat. Man könnte ohne Probleme ab sofort in Mönchengladbach eine Sonntagsmesse im außerordentlichen Ritus einrichten, man will aber nicht. Man will bis 30.6.2008 (!) im Bistum suchen, ob man einen geeigneten Priester findet, obwohl jetzt schon alles bereit wäre, man müßte nur eine der 50 Kirchen in Mönchengladbach dafür öffnen. Vermutlich hat man Angst, daß eine größere Zahl von Gläubigen die „tridentinische Messe“ einem sonntäglichen Wortgottesdienst vorzöge…
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#44   Mathias Wagener   19:10:15 | Mittwoch, 28. November 2007
Liste
Gibt es eine Auflistung der Gemeinden, in denen die Messe nach lateinischer Art stattfindet ?
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#43   Tridentinus   18:42:40 | Mittwoch, 28. November 2007
@Uriel
Und da hab ich ua schon auf den Pfarrer von Herzogenrath/St. Maria Himmelfahrt und St. Gertrud hingewiesen…
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#42   Uriel   18:22:45 | Mittwoch, 28. November 2007
Aachen
Hab ich nicht letztens einen Artikel hier auf der Seite gelesen, wo der Bischof feststellte, dass es keinen Aachener Priester gibt, der die Messe im außerordentlichen Ritus feiern kann oder will gibt?
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#41   Tridentinus   17:52:41 | Mittwoch, 28. November 2007
Übrigens stimmt die Beschriftung
derArtikelillustration nicht. So sieht der Altar nicht aus, wenn er für die trid. Messe bereitet ist, sondern erst nach der Opferung! Peinlich für Kreuz.net!
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#40   Strepto von Kokke   17:29:55 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthard
Die Tradi-Messe wird demnächst auch Kommunionhelfer haben, denn der CIC gilt überall – unabhängig vom usus des römischen Ritus:
§ 230.3 CIC
„Wo es ein Bedarf der Kirche nahelegt, weil für diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen, können auch Laien, selbst wenn sie nicht Lektoren oder Akolythen sind, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften bestimmte Aufgaben derselben erfüllen, nämlich den Dienst am Wort, die Leitung liturgischer Gebete, die Spendung der Taufe und die Austeilung der heiligen Kommunion.“
Nö, Redemptionis Sacramentum sagt da was ganz anders:
Nur dort, wo eine Notlage es erfordert, können außerordentliche Spender dem zelebrierenden Priester nach Maßgabe des Rechts helfen.
Bei Ihnen wird die Notlage schon eingetreten sein, wenn die Gläubigen zehn Minuten auf den HERRN warten müßten oder nur drei Viri probati anwesend sind, wenn fünf Gläubige zur Kommunion schreiten. Es besteht die grosse Gefahr, dass die unzumutbare Wartezeit vielleicht mit Gebeten überbrückt werden könnte.
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#39   Baron Bolligru   17:28:30 | Mittwoch, 28. November 2007
Mitleid mit Gotthard!
Er ist doch nur ein armes Kerlchen, eine arme, verbitterte Existenz, die sich in die Wahnwelt geflüchtet hat, das, was er mit seinen Spiessgesellen schon durchgesetzt, durchgedrückt, erzwungen glaubte, sei noch irgendwie aktuell oder zu retten.
Da das nun einmal nicht so ist, muss man sich eben die Realitäten ein wenig zurecht biegen, sonst wäre es einfach zu hart.
Seine Postings hier sollten wir einfach als die Verzweiflungsschreie begreifen, die sie ja auch sind. Wir sollten sie wahr nehmen, dann, um ihn wieder zu beruhigen, dem Gotthard geistig das Nackenfell kraulen – Jaaa, ist ja guuut, nun wieder „sitz“!
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#38   Bernd Stromberg   17:27:02 | Mittwoch, 28. November 2007
@Homcat
Ich wollte Ihnen nicht zunahe treten, vermutete aber aufgrund Ihres Postings, dass Sie einer evangelikalen Freikirche o.ä. angehören. Wie gesagt, ich achte Ihre Meinung, auch wenn sie a. nicht die meine ist und sie b. aus theologischer Sicht sehr einseitig und schräg ist.Allerdings entnehme ich Ihren Beiträgen schon eine gehörige Portion Kirchenhass. Irre ich mich da?
Einen kleinen Denkanstoß will ich Ihnen geben: Vieles von dem, was Sie so vehement verurteilen, war Jesus durchaus bekannt, so zB. ein sakraler (Opfer)Gottesdienst im Tempel, synagogale Liturgie, ja sogar eine Sakralsprache, nämlich das Hebräische. Jesus hat selbstverständlich den Tempel und Synagogen besucht und dort auch gebetet. Kritisiert hatte er nicht den Kult an sich, sondern eine gewisse veräußerlichte Frömmigkeit. Den Tempel bezeichnet er als „Haus seines Vaters“ und vertreibt die Händler und Geldwechsler.
Insgesamt scheint mir, dass Sie eine romantisch verzeichnete Sichtweise der ganz frühen Christen haben. Dass sie etwa Wasser statt Wein verwendet hätten, dürften Sie mit hist. Quellen nicht belegen können.
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#37   Tridentinus   17:17:19 | Mittwoch, 28. November 2007
@Sulpicius
Wahrscheinlich. Nicht jedoch in „kirchlichem Gewand“. „Mantelalbe u. Überstola“ muss es heissen!
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#36   Sulpicius   17:08:41 | Mittwoch, 28. November 2007
@Tridentinus
Damit Gotthardl seiner 68er-Ideologie im kirchlichen Gewand wieder einmal Genüge getan hat… ;-)
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#35   HomCat   17:04:53 | Mittwoch, 28. November 2007
So ist das also…
@Stromberg: Ich bin katholisch erzogen und sogar gefirmt, stellen Sie sich das mal vor. Dennoch bin ich erwachsen und habe die Bibel gelesen und sie studiert. Und ich bin so zu dem entschluss gekommen, daß die RKK weit weg von dem ist, was Jesus wollte. Also hetze ich nicht, sonder tu meine meinung kund. Die Kirche will mir ja auch alles richtige, oder falsche?, doktrieren. Dann darf ich das auch, als Teil davon.
@Benedikt:
für einen Juden der Tempel nicht nahe genug bei Gott
hab ich nicht gesagt, lesen hilft
Den Wein hat er sicher wegen der Farbe ausgesucht
Es gibt auch Bücher über Jesus, die nicht Bibel heißen. LESEN!
Jesus im Abendmahlssaal tat für ihn unwichtig war
Hab ich nicht gesagt. Sie verdrehen wieder alles. Wie immer. ich sagte, daß es Jesus wichtig war ES zu tun und nicht wie.
Schon Paulus hebt die besondere Bedeutung der Brotbrechung hervor
Und? Vielleicht meinte er den Akt des Teilens. Oder steht in Ihrer Schrift, daß die Brösel aufgefangen wurden?
@Defendor: Hui, Sie sind aber in Rage… Sie nehmen ja die Antworten praktisch voraus:
WER steht denn IHRER Meinung nach im Zentrum einer Hl Messe ? GOTT oder der Mensch als Selbstdarsteller ?
Lach, Gott natürlich. Jedenfalls nicht ein Mensch als Selbstdarsteller,der die alte Messe abhält…
Soll ich Ihnen mal was sagen? 90% der Christen wissen nicht mal was für ein Theater vorne abgehalten wird. Wer nicht Ministrant war, geht dort hin und wartet bis es rum ist. Also, was hat es dann für einen Sinn? Ein gutes Theater…
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#34   Tridentinus   17:04:52 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthard
Und der sicher zu erwartende Nutzen (vom tatsächlich eingetretenden ganz zu schweigen) von alldem???
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#33   Sulpicius   17:01:21 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthard
weil für diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen
Eben. Diese Beauftragungen von Laien, die keine PAKs sind, wurde von den dt. Bischöfen bewußt unterbunden, damit JEDER Laie am Altar rumtanzen darf! Die dt. Bischöfe wollen gar keine Beauftragten! So schauts aus, Gotthard!
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#32   Gotthard   16:57:46 | Mittwoch, 28. November 2007
Kommunionhelfer
Die Tradi-Messe wird demnächst auch Kommunionhelfer haben, denn der CIC gilt überall – unabhängig vom usus des römischen Ritus:
§ 230.3 CIC
„Wo es ein Bedarf der Kirche nahelegt, weil für diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen, können auch Laien, selbst wenn sie nicht Lektoren oder Akolythen sind, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften bestimmte Aufgaben derselben erfüllen, nämlich den Dienst am Wort, die Leitung liturgischer Gebete, die Spendung der Taufe und die Austeilung der heiligen Kommunion.“
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#31   Tridentinus   16:55:41 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthard
Meine entscheidenden Schlussfragen beantworten Sie bezeichnenderweise nicht!
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#30   Guiseppe   16:52:43 | Mittwoch, 28. November 2007
Gotthard und sein „Recht“
Ein „Recht“ auf Hand- (oder Mund)kommunion gibt es nicht!
Ihnen ist offensichtlich nicht ganz bewußt, was Kommunion ist und was damit verbunden ist.
Das zeigt auch Ihren Wunsch, das Sakrament der Eucharistie für eine Test zu gebrauchen – besser: zu mißbrauchen. Soll sich Jesus für so etwas – einen Test Ihrerseits – wirklich hergeben?
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#29   Sulpicius   16:51:02 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthardl
Hast was gegen den lieben Pastor Rodheudt? :-] Tja, die Zeiten ändern sich im Bistum Aachen… Langsam, sehr langsam, aber stetig!
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#28   Gotthard   16:44:45 | Mittwoch, 28. November 2007
@Tridentinus
denn wenn der Kommunionspender überzeugt ist, dass durch die Handkommunion Verunehrungen der Eucharistie begünstigt werden, d a r f er sie nicht spenden,
nicht nur der Kommunionspender hat Pflichten – der Gläubige hat auch Rechte, in diesem Fall das Recht auf Handkommunion… ist doch ganz einfache katholische Selbstverständlichkeit.
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#27   r.ruhrgebietler   16:40:53 | Mittwoch, 28. November 2007
Leider wohl nicht im Ruhrgebiet!
so in der Ecke Essen, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Duisburg
wirklich schade!!
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#26   Tridentinus   16:31:49 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthard
Machen Sie nur diesen Test, Gotthard. Dann gibt es in Herzogenrath vielleicht demnächst gar keine Handkommunion mehr, denn wenn der Kommunionspender überzeugt ist, dass durch die Handkommunion Verunehrungen der Eucharistie begünstigt werden, d a r f er sie nicht spenden, auch wenn das Indult (!) der Handkommunion in dem Gebiet, wo er sich befindet, an sich besteht!
Wenn sie Memoriale Domini von 1969 lesen, werden Sie mir zustimmen, dass es Schizophrenie grenzt, in dem Dokument erst die dogmatischen Gründe (!) für die traditionelle Form des Kommunionempfanges einzuschärfen und dann anschliessend dieses Indult zu gewähren. Welchen „sicher zu erwartende Nutzen“ hat die Handkommunion versprochen? Welcher hat sich tatsächlich eingestellt?
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#25   Benedikt   16:23:58 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Stimme der Vernunft
Ich gehöre nicht zu denen, die bei der Handkommunion einen Partikelverlust befürchten. Der Vorteil, den ich in der Mundkommunion sehe liegt darin, dass in dieser besonderen Form besser zum Ausdruck kommt, dass hier nicht irgendein Essen gegeben, sondern eine heilige Handlung begangen wird. Das kommt bei der Handkommunion eben nicht so zum Ausdruck – und daraus ergeben sich Probleme, die durchaus auch in liberalen Gemeinden bekannt sind, die die Handkommunion eigentlich befürworten. Diese Probleme sind das Verhalten von kirchenfernen Leuten beim Kommuniongang, den man bei Firmungen, Beerdigungen etc. beobachten kann. Unser Nachbar-PGR beriet schon ernsthaft darüber, bei Beerdigungen auf die Kommunionspendung lieber zu verzichten.
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#24   Gotthard   16:19:59 | Mittwoch, 28. November 2007
saublöde Erklärung
Handkommunion in der Trident-Messe eine Vermischung der Riten?
Dieser Pfarrer hat eine merkwürdige Vorstellung. Die Handkommunion ist auf dem Gebiet der deutschen Bischofskonferenz erlaubt – und an keinen Ritus gebunden! Dieser Pfarrer hat auf dem Gebiet seiner Pfarrei keine anderslautende Rechtsordnung zu erlassen.
Ich würde dort gerne mal hinfahren und einen Test machen.
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#23   stimme der vernunft †   15:22:37 | Mittwoch, 28. November 2007
Nochmal Partikel
Eigentlich gibt’s da nichts mehr zu interpretieren: Was man nicht sehen kann, dafür trägt man auch keine Verantwortung. Wenn die reinigende Priester die Partikel nicht sieht, dann kann er eben nichts dafür. Er muss nur alles dafür tun/getan haben, dass es nicht zu einer unwürdigen Behandlung kommt.
Hmm, dann sollte es doch auch reichen, wenn man bei der Handkommunion alles tut, um mit dem Leib Christi ehrfürchtig umzugehen.
Wenn man das tut, dann braucht man sich auch nicht um irgendwelche Partikelchen zu sorgen.
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#22   defendor   15:19:57 | Mittwoch, 28. November 2007
@HomCat
Nun HomCat
in Ihrer verblendeten hochmütigen Seele spielt sich offenbar eine Tragödie ab !
Die Tragödie eines langsamen „Dahinsiechens“ des LICHTES CHRISTI !
Offenbar scheinen Sie vom Mysterium der Hl Eucharistie Welten entfernt zu sein !
WER steht denn IHRER Meinung nach im Zentrum einer Hl Messe ?
GOTT oder der Mensch als Selbstdarsteller ? ( siehe die in Ecken verbannten Tabernakel ! )
WEM gebührt denn IHRER Meinung nach Lob und Dank in einer Hl Messe ?
GOTT oder dem Menschen als Selbstdarsteller ?
WAS ist IHRER Meinung nach falsch daran, wenn sich der Priester während der Hl. Messe zum TABERNAKEL, ZUM HERRN HIN, wendet anstatt IHM den Rücken kehrt ?
WER „stösst“ sich denn IHRER Meinung nach daran, dass ALLEINE der Liebe, der Güte und der Barmherzigkeit GOTTES Lob und Dank gebührt und dies auch in einer für ein Geschöpf würdigen – demütigen und reuevollen – Art und Weise kundgetan wird ?
Und schliesslich WIE kommen SIE dazu, die würdevolle Ehrerbietung für den ALLMÄCHTIGEN DREIEINEN GOTT als „Trara“ zu bezeichnen während in vielen Gemeinden
„ hochmütige selbstdarstellerische Theateraufführungen“ an der Tagesordnung sind und im Soge dieses Uebels die EHRFURCHT vor der REALPRÄSENZ CHRISTI in der HL HOSTIE mehr und mehr verloren geht bis hin zur völligen Häresie ?
Ist Ihnen gar an Letzerem gelegen ?
Ihren „Ausführungen“ folgend dürfte dies wohl der Fall sein !
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#21   Benedikt   15:19:12 | Mittwoch, 28. November 2007
@ HomCat
In allen reden jesu sieht man, daß es nicht um das hier und jetzt geht, sondern wie auch sie sagten, um den weg. man soll ihm folgen, ihm vertrauen und beten. Hätte Jesus eine Kirche gebraucht, dann hätte er einen Tempel nehmen können (als Rabbiner kein Problem denke ich), aber er wollte draußen („Näher bei Gott“) sein.
Worauf stützen Sie diese Argumentation? Wie kommen Sie zB auf die Idee, dass für einen Juden der Tempel nicht nahe genug bei Gott wäre?
Den Wein hat er sicher wegen der Farbe ausgesucht, aber ich bin mir sicher er schmeckte scheußlich (Normal für die Zeit). Aber nein, er hat Brot genommen… Er wollte keine schöne Kleidung…
Wieder die Frage: Woher wissen Sie das? Nichts davon steht in der Schrift.
All dies war ihm unwichtig. Nur die Nächstenliebe war es, die ihm am Herzen lag. er hat sich mit Pennern, Kranken, den Feinden und Huren abgegeben.
Glauben Sie wirklich, dass das, was Jesus im Abendmahlssaal tat für ihn unwichtig war? Warum hat er es dann getan? Warum der Auftrag an die Jünger?
Die ersten Christen haben sicher das Abendmahl genau SO gemacht.
Die Quellen sagen da aber etwas anderes. Schon Paulus hebt die besondere Bedeutung der Brotbrechung hervor.
Wahrscheinlich haben sie sogar wasser genommen, weil der wein zu teuer war.
Auch mit dieser Vermutung stehen Sie vermutlich allein.
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#20   Bernd Stromberg   15:15:16 | Mittwoch, 28. November 2007
@Homcat
Mir ist es persönlich sehr wichtig, die Meinung eines anderen Menschen zu achten, auch wenn es nicht die meine ist. Was ich aber nicht mag, ist es, wenn jemand über Dinge so respektlos und unverständig herzieht wie Sie. Gerade als Nichtkatholik sollte man nicht so über die katholische Kirche herziehen wie Sie es tun. Das gilt umgekehrt natürlich auch für Katholiken. Die katholische Tradition ist nicht die Ihre, und das ist kein Problem, aber ein Mindestmaß an Respekt kann man velangen, wenn Sie meinen, etwas über di katholische Kirche und ihre Liturgie sagen zu müssen. Danke!
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#19   HomCat   15:10:34 | Mittwoch, 28. November 2007
@Stromberg
Wenigstens einer hier, der ein wenig VERSUCHT mir das klar zu machen. Danke dafür.
Nichts desto trotz dürfte es auch nicht falsch sein, wenn ich es ablehne, denn auch meine Variante dürfte „gut genug“ für jesus sein.
In allen reden jesu sieht man, daß es nicht um das hier und jetzt geht, sondern wie auch sie sagten, um den weg. man soll ihm folgen, ihm vertrauen und beten. Hätte Jesus eine Kirche gebraucht, dann hätte er einen Tempel nehmen können (als Rabbiner kein Problem denke ich), aber er wollte draußen („Näher bei Gott“) sein. Er wollte auch kein riesen Aufgebot, sonst hätte er ein Lamm schlachten können. Den Wein hat er sicher wegen der Farbe ausgesucht, aber ich bin mir sicher er schmeckte scheußlich (Normal für die Zeit). Aber nein, er hat Brot genommen… Er wollte keine schöne Kleidung…
All dies war ihm unwichtig. Nur die Nächstenliebe war es, die ihm am Herzen lag. er hat sich mit Pennern, Kranken, den Feinden und Huren abgegeben.
Die ersten Christen haben sicher das Abendmahl genau SO gemacht. Wahrscheinlich haben sie sogar wasser genommen, weil der wein zu teuer war. In katakomben haben sie gehaust. Wie kommts also zu dem Ganzen? Wer hat damit angefangen und warum?
vielleicht geben sie mir dazu einen tipp
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#18   Benedikt   15:09:33 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Stimme der Vernunft
Eigentlich gibt’s da nichts mehr zu interpretieren: Was man nicht sehen kann, dafür trägt man auch keine Verantwortung. Wenn die reinigende Priester die Partikel nicht sieht, dann kann er eben nichts dafür. Er muss nur alles dafür tun/getan haben, dass es nicht zu einer unwürdigen Behandlung kommt.
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#17   Hektor.von.Knokke   15:06:39 | Mittwoch, 28. November 2007
@stimme der vernunft
Das bedeutet ja, entweder, er glaubt selbst nicht, was er da schreibt und schreibt es nur, weil ihm keine vernünftige Begründung einfällt, oder er hält die Messen im ordentlichen Ritus, die er zelebriert, für reine Possenspiele.
Das ist Unsinn, die von den Bischöfen genehmigte Handkommunion zwingt diesen Pfarrer ja dazu, sie im NOM zu spenden. Diese Form der Kommunionspendung liegt also nicht in seiner Verantwortung. Ähnlich verhält es sich mit der Ministrantinnen-Frage!
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#16   stimme der vernunft †   14:59:23 | Mittwoch, 28. November 2007
Kelchwäsche
Achso!
Für nicht erkennbare Partikel ist dem Menschen schließlich die Verantwortung entzogen.
Bis zu welcher Größe trägt man Verantwortung? Hat ein Kurzsichtiger weniger Verantwortung?
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#15   jeremy   14:58:59 | Mittwoch, 28. November 2007
stimme der vernunft
Natürlich ist in jedem Partikel Jesus. Wer das nicht glaubt, der ist wirklich nicht mehr katholisch.
Ein Baguette kreisen lassen und im Gedenken an ihn essen, kann ja auch eine Art von „Andacht“ sein; nach dem Motto, wo zwei oder drei… Allerdings hat das mit der Eucharistie, mit der Anwesenheit Christi in der gewandelten Hostie nichts zu tun.
Und mit den Partikeln von Christi Blut im Kelch. Die Tücher, die zum Reinigen des Kelchs benutzt wurden, werden zunächst mit der Hand ausgewaschen. Das Wasser wird entweder ins Sanctuarium oder direkt ins Erdreich gegeben. Erst danach können die Tücher der „normalen“ Reinigung unterzogen werden. Also durchaus stimmig, die Vorschriften der Kirche.
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#14   HomCat   14:58:09 | Mittwoch, 28. November 2007
@defendor
Das werden wir ja sehen, wer sich vor wem rechtfertigen muss. Sicher ist, daß die alte Messe und ihr bescheuertes Tamtam NICHT zur Zeit Jesu vollzogen wurde. Es sind alles mittelalterliche Riten, die dazu gemacht wurden, daß sich der Klerus und der Adel ja lange in der Kirche aufhielten um zu sehen in welchen Prunk Ihre Gelder geflossen sind. Wie hätte das denn ausgesehen, wenn der Pfarrer mit nem Holzbecherchen, nem Brot vom Markt und ner ekelhaft schmeckenden Suppe von gewürztem und gestreckten Wein daher gekommen wäre.
Also reden Sie nicht so allwissend, sie waren selbst noch nicht im Himmel und sicher haben Sie Jesus auch nicht getroffen. Die Liebe Jesu braucht keine alte Messe, ich denke Jesus ist viel lieber, wenn wir ihm Gedenken und seine! Worte befolgen.
Also immer schon rein mit dem Prunk und dem Trara. Im Himmel gewinnt man damit keinen Blumentopf, denn es geht ja nur die Seele hin und nicht die Goldkette, nicht wahr?
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#13   stimme der vernunft †   14:56:49 | Mittwoch, 28. November 2007
Das was der
gute Pfarrer da über Mundkommunion schreibt, wirkt natürlich besonders glaubwürdig, wenn er in den anderen Massen Handkommunion austeilt.
Das bedeutet ja, entweder, er glaubt selbst nicht, was er da schreibt und schreibt es nur, weil ihm keine vernünftige Begründung einfällt, oder er hält die Messen im ordentlichen Ritus, die er zelebriert, für reine Possenspiele.
Jemand wie dieser Hochwürden sägt jednefalls an der Glaubwürdigkeit beider Riten.
Übrigens: Wo steht eigentlich, dass Mundkommunion zum alten Ritus gehört? Damals gab es halt nix anderes, aber wird das dadurch Rutusbestandteil? Dann könnte er ja auch die Kommunion nach der Messe an die austeilen, die es wünschen, wie es damals oft üblich war.
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#12   Benedikt   14:53:56 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Stimme der Vernunft
Im Kelch ist ja das Blut Christi.
Der Kelch wird zwar nach der Kommunion mit ein bisschen Wasser ausgeschwenkt, aber jede Hausfrau weiss, dass Geschirr davon nicht sauber wird.
Es sind also noch Partikel des Blutes Christi in dem Kelch.
Und was geschieht damit? Oh Schreck, die werden einfach mit einem Tuch weggewischt!
Und dann macht man sich Gedanken um Hostienpartikel? Nicht sehr schlüssig das Ganze.
Doch, sehr schlüssig, denn deshalb gibt es die Kelchwäsche. Kelchtücher etc. dürfen nicht einfach so in die Waschmaschine, sondern werden mit der Hand und Weihwasser vorgewaschen, dass Weihwasser hinterher in das Sacrarium gegossen.
Für nicht erkennbare Partikel ist dem Menschen schließlich die Verantwortung entzogen.
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#11   Bernd Stromberg   14:53:34 | Mittwoch, 28. November 2007
@Homcat
Ihre Ansichten in allen Ehren, aber vom Wesen des Religiösen haben Sie nicht viel verstanden. Denn es geht um eine Wirklichkeit, die jenseits der unseren liegt, die transzendente Welt des Göttlichen. Wenn man sich nun im Kreis setzt, eine Stange Baguette mit einem guten Bordeaux herumgehen lässt, ist das wohl ein bißchen wenig; die Banalität Ihrer Sprache bei der Beschreibung des von Ihnen vorgeschlagenen Rituals spricht Bände. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass die großen christlichen Liturgien des Ostens und des Westens kein szenisches Nachspielen des Letzten Abendmahls sind, so sehr sie auch in diesem Ereignis fußen. Es ist immer auch die kultische Verehrung Gottes, ein sakrales Geschehen, das über diese irdische Welt, über alles Banale und Endliche hinausweist. Erleben Sie mal einen orthodoxen Gottesdienst. Natürlich, ich kann nachvollziehen, dass Ihnen das nicht gefällt. Jeder Mensch ist anders. Aber Sie sollten über Heilige Dinge nicht so herziehen. Das zeugt von einem nicht unerheblichen Taktgefühl. Sie werden sagen: Aber das machen die Hardcoretradis doch auch, zumindest mit dem NOM! Aber müssen Sie sich deswegen auf dieses Niveau herabbegeben? Denken Sie mal darüber nach.
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#10   Komma   14:53:22 | Mittwoch, 28. November 2007
@„Stimme der Vernunft“ – mal wieder wenig Ahnung
In einem haben Sie immerhin recht: so wie nach der Hl. Messe im NOM meist mit der Kelchwäsche umgegangen wird muss ich Ihnen zustimmen – das Kelchtuch einfach mit anderem Kram zusammen in die Waschmaschine werfen passt nicht zum Glauben an die Realpräsenz auch im Blut Jesu Christi.
Deswegen wird das in der überlieferten Liturgie auch völlig anders gehandhabt. Die Kelchwäsche wird unter besonderen Gebeten erst gesondert per Hand ausgewaschen, das erste daraus resultierende Wasser speziell verwendet: meist auf ein Grab auf den Friedhof gegossen, in alten Sakristeien gibt es dafür sogar noch einen direkten Abfluss von der Sakristei direkt nach draussen auf den Friedhof. Erst nach dieser rituellen „Vorwäsche“ gilt die Kelchwäsche als purifiziert und wird normal weiter gewaschen.
Soviel Gedanken und Mühe macht man sich in der überlieferten Liturgie, um auch nach der Hl. Messe den festen Glauben an die Realpräsenz auszudrücken.
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#9   defendor   14:50:29 | Mittwoch, 28. November 2007
@HomCat
Passen Sie nur auf, dass Ihnen Ihr „Lachen“ nicht im Halse stecken bleibt, wenn Sie in einem derartigen Hochmut vor der GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI erscheinen müssen !
Hüten Sie sich davor, GOTT, die Heiligste Dreifaltigkeit, einem „Sugar Daddy“ gleichsetzen zu wollen, der nach der „Pfeife des menschlichen Hochmutes zu tanzen hat“ und dem bei Bedarf mal beiläufig „auf die Schultern geklopft“ werden kann !
Ihr unglaublich verächtliche Art und Weise über das ALLERHEILIGSTE, die hl Eucharistie – die GEGENWART CHRISTI – zu schreiben, zeugt wohl von einem tief nagendem Hochmut !
Ihr fast beschwörender Hinweis auf die „Nicht-Notwendigkeit des Sich Hinkniens“ bei der hl Eucharistie spricht für sich…und für Ihren verderblichen Hochmut !
KEIN Mensch findet zum HERRN ohne Demut und Reue !
Wenn es schon so weit ist, dass das „Staubkorn“ Mensch das BROT DES LEBENS, JESUS CHRISTUS in der HL HOSTIE, gleichsam „mit Füssen tritt“ und es zu einem „Happenings-Lunch“ verkommen lassen will, dann ist es in der Tat an der Zeit, diesem Treiben einen Riegel zu schieben !
Wir empfangen in der Hl. Hostie das – aus LIEBE – Mensch gewordene Wort Gottes, Gottes BARMHERZIGKEIT , GOTT SELBST !
Die Hl. Eucharistie ist das SICH VERLIEREN IN GOTT, IN DER LIEBE !
Und dabei reden wir von dem ALLMÄCHTIGEN DREIEINEN Gott und nicht von einem „Sugar Daddy“ !
Welch ein Mysterium:
GOTT , die LIEBE, demütigt sich und wird Mensch und das „Nichts“ – der Mensch – erhöht sich selber !
Eine debile Gesellschaft !
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#8   HomCat   14:50:10 | Mittwoch, 28. November 2007
Sag ich ja…
Und das Tuch dann heiß gewaschen. Armer Jesus, ab in die Sauna mit ihm… Soll ja gesund sein, laut Kneipp.
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#7   semper reformandus   14:48:35 | Mittwoch, 28. November 2007
@HomCat
Sie haben selbst bereits die (Mund-)Kommunion empfangen, glaubten dabei aber nicht, dass es sich wirklich um den Leib des Herrn handelte? Dann haben Sie sich das Gericht „gegessen“. Kehren Sie um!
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#6   Benedikt   14:47:20 | Mittwoch, 28. November 2007
Foto…
Der Altar ist für die Zelebration der alten Messe bereitet.
Das Foto wurde vermutlich während der Kommunionspendung aufgenommen. Vor der Messe steht das Messbuch rechts, der Kelch ist verdeckt und die Patene liegt auf dem Kelch.
@ HomCat
Was hat denn nun Jesus gemacht?
Das ist doch irrelevant. Wir sind nciht Jesus, was bedeutet, dass wir nicht dieselbe Dispositionsfreiheit haben. Sie können sich das am Beispiel Hausherr/Gast verdeutlichen. Niemals kann sich der Gast herausnehmen, was dem Hausherrn eine Selbstverständlichkeit ist.
In jedem Partikel ist Jesus… Ich lach mich tot.
Natürlich ist in jedem Partikel Jesus. Die Hostie wird ja auch gebrochen, und dennoch ist Jesus in beiden Teilen enthalten. Soll man jetzt eine Größe definieren, nach welcher dies nicht mehr der Fall sein soll? Und wie wäre das zu erklären?
Jesus hat oft in Metaphern und Gleichnissen gesprochen. DAS war auch eins.
Und worauf stützen Sie das? Die Schrift deutet nichts dergleichen an.
Selbst die Jünger waren nicht so bescheuert.
Die Jünger überlieferten anschließend den Satz: Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut wirklich ein Trank.
Jeder nimmt sich was und am Ende isst man es in GEDENKEN an ihn und nicht in Gedenken an die Verschrobenen Ansichten der Beführworter der alten Messe. Ich könnt mich über sowas aufregen!
Diese Idee entspricht nicht dem kath. Eucharistieverständnis. Egal in welchem Ritus. Sie entspricht nichtmal den meisten reformatorischen Theorien.
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#5   Hektor.von.Knokke   14:45:02 | Mittwoch, 28. November 2007
Liebe Vorposter!
Willkommen im Land der Calvinisten und Zwinglianer!
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#4   stimme der vernunft †   14:42:09 | Mittwoch, 28. November 2007
Partikelchen
Im Kelch ist ja das Blut Christi.
Der Kelch wird zwar nach der Kommunion mit ein bisschen Wasser ausgeschwenkt, aber jede Hausfrau weiss, dass Geschirr davon nicht sauber wird.
Es sind also noch Partikel des Blutes Christi in dem Kelch.
Und was geschieht damit? Oh Schreck, die werden einfach mit einem Tuch weggewischt! :'(
Und dann macht man sich Gedanken um Hostienpartikel? Nicht sehr schlüssig das Ganze.
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#3   HomCat   14:34:49 | Mittwoch, 28. November 2007
@Komma
Was hat denn nun Jesus gemacht? Hat er es im Kreis rumgegeben und die Brösel wurden verstreut beim Brechen des Brotes? Also was soll der Trara. In jedem Partikel ist Jesus… Ich lach mich tot.
Es ist ein Ritual, nichts anderes. Jesus hat oft in Metaphern und Gleichnissen gesprochen. DAS war auch eins. Selbst die Jünger waren nicht so bescheuert. Man sollte die Kommunion in Gedenken und Ehrfurcht einnehmen, aber zu weit sollte man nicht gehen. Und warum soll man sich knien? Wir könnten uns doch auch alle setzen? Auf den Boden! So wie es Jesus uns gezeigt hat. Ne Stange Baguette rumgeben lassen und ein Fläschlein Bordeaux. Jeder nimmt sich was und am Ende isst man es in GEDENKEN an ihn und nicht in Gedenken an die Verschrobenen Ansichten der Beführworter der alten Messe. Ich könnt mich über sowas aufregen!
Ein verzweifelter Versuch die Menschen in die Hirnlosigkeit des Mittelalters zu leiten… Mehr ist es nicht.
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#2   Komma   14:23:29 | Mittwoch, 28. November 2007
@homcat – na, Sie sind mir ein Witzbold
Mit Partikeln sind natürlich kleine Teile der gewandelten Hostie gemeint (aber das wissen Sie wahrscheinlich auch selbst, was soll deswegen diese Alberei?): da auch im kleinsten Krümel der ganze Herr Jesus Christus real präsent ist gebührt eben zumindest in der überlieferten Liturgie auch dem kleinsten Teil besondere Aufmerksamkeit und Ehrfurcht:
deshalb Mundkommunion
deshalb Verwendung der Patene bei der Kommunionausteilung
deshalb zusammenhalten von Daumen und Zeigefinger des Priesters von der Wandlung bis zu Purifikation
usw. , usw.
Alles Zeichen und Symbole, die den Glauben an die Realpräsenz des Herrn in besonderes geeigneter und angemessener Weise ausdrücken und leider im NOM großteils verloren gegangen sind (mit allen den häufig zu beobachtenden Folgen der Ehrfurchtslosigkeit beim Kommunionempfang im NOM).
Lex orandi, lex credendi – das Gesetz des Betens bestimmt das Gesetz des Glaubens; die äußere Haltung prägt die innere Haltung und ist deswegen eben gerade nicht egal.
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#1   HomCat   14:06:36 | Mittwoch, 28. November 2007
Mundkommunion…
Ich kann die Mundkommunion ja teilweise vertehen, aber erklären muss man mir das doch… (PS ich habe selbst schon Mundkommunion empfangen)
Was sind denn „Verunehrungen“ von kleinen Partikeln? Geschwollener kann man es nicht mehr ausdrücken. Sind denn die Bakterien und Pilze, die bei jedem Menschen auf der Haut vorkommen, oder die Bakterien, die auf Metall sitzen (zB bei einem Zängchen), gemeint?
Na dann hoffe ich mal, daß die Zange autoklaviert ist und sich der Pfarrer 15 Minuten lang desinfiziert, wie es im OP nötig ist. Hat er einen Mundschutz an, damit er mit seinem Atem nicht etwa die bösen Partikel aufgewirbelt werden? Solange das nicht ist, ist der Sinn wie folgt:
Die Bakterien, die vom Pfarrer kommen sind mehr wert, als die des Kirchengängers. Wird bei der Segnung zum Pfarrer dann auch jedes Bakterium mitgesegnet?
Ich denke die Macher der Internetseite haben nichts besseres gewusst. Voll daneben und Sinn verfehlt…
Und wie darf ich verstehen, daß man sich den Leib Christi nicht selbst nehmen darf? Heißt es nicht in der Bibel: Er reichte das Brot seinem Nächsten und sprach: Nehmt! Nehmt und esst alle davon. Das ist der Leib Christi… blablabla
Für mich hört sich das so an, als wenn man sich was nehmen soll, oder ist das wieder so ein Wort wie erkennen, was eigentlich F*?)=‘heißt?
Alles in Allem mag so eine alte Messe ja gut und schön sein, aber haltet doch die Leute nicht für dumm! Wenn die Gemeinde das will, dann müssen sie sich dran halten! Oder ist dem nicht so ???
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