(kreuz.net, Herzogenrath) Nach der Liturgiereform der späten 60er Jahre kam es bei der Ausführung der
neuen liturgischen Bestimmungen bald zu Mißbräuchen. Eine Entsakralisierung verbreitete sich in der
Kirche.
Das erklärt die Webseite der Pfarrei St. Gertrud in der 47.000-Seelen-Gemeinde Herzogenrath
im Bistum Aachen.
Die Pfarrei wird von Hw. Guido Rodheudt geleitet. Er gehört zum Sprechergremium des
glaubenstreu ausgerichteten ‘Netzwerkes katholischer Priester’
„Die Einheit der liturgischen Feier, wie
sie bis dahin den Erdkreis umspannt hatte, wurde eingetauscht gegen oft subjektive und banale Formen“ –
so das Urteil der Webseite über die Liturgiereform:
Heute werde die Liturgie in beinahe jeder Kirche
der katholischen Welt verschieden gefeiert: „Damit ist der einheitliche Ausdruck des gemeinsamen Glaubens
verlorengegangen.“
Die Wiederzulassung der Alten Messe sei der Versuch des Papstes, die Wurzeln der Liturgie
nach einer 40jährigen Geschichte von Mißbräuchen und Mißverständnissen neu zu entdecken.
Homepage der Pfarrei St. Gertrud
Benedikt
XVI. wolle nicht die Zeit vor dem Konzil wiederbeleben, sondern das gemeinsame liturgische Erbe von Ost-
und Westkirche in die Zukunft tragen.
Um diesem Anliegen Gehör zu schenken, wird in der Gemeinde Sankt
Gertrud in Herzogenrath montags und samstags eine Heilige Messe im Alten Ritus gefeiert.
Die neue Regelung
tritt ab dem ersten Adventssonntag in Kraft. Beginnend mit dem 3. Dezember finden die beiden Messen jeweils
am Montag um 18.30 Uhr und am Samstag um 9.00 Uhr am Kreuzaltar von St. Marien statt.
Für den Mitvollzug
der Liturgie liegen in der Kirche Heftchen mit einem deutsch-lateinischen Meßverlauf aus.
Es wird auch
Übersetzungen der jeweiligen Tagesgebete geben. Lesung und Evangelium sollen auf Deutsch vorgetragen
werden.
Warum Mundkommunion?
Die Ankündigung weist die Gläubigen darauf hin, daß die Heilige Kommunion
im Alten Ritus nur als Mundkommunion ausgeteilt wird, die kniend an der Kommunionbank empfangen wird:
„Eine Spendung der Heiligen Kommunion in die Hand ist nicht gestattet, weil es nicht zu einer Vermischung
der Riten kommen soll.“
Wem das Knien beim Kommunionempfang nicht möglich sei, könne bei der Mundkommunion
auch stehen.
Personen, die „sich mit der Mundkommunion schwer“ tun, gibt die Webseite deren zweifache
Bedeutung zu bedenken.
Bei der Mundkommunion werde die „Verunehrung“ von kleinen Partikeln des Allerheiligsten
vermieden.
Durch sie komme auch besser zum Ausdruck, daß der Leib Christi etwas sei, „das ich mir nicht
selber nehmen kann“.
Ähnlich werde auch ein Verdienstorden nicht in die Hand des Ausgezeichneten überreicht,
sondern ihm – passiv – umgelegt oder angeheftet.
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66 Lesermeinungen
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#66 Benedikt 22:23:07 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus In Glaubens- und Sittenfragen, Rudolfus. An seinem Arbeitsplatz kann man durchaus an andere
Autoritäten gebunden sein, was von der Kirche auch keineswegs in Abrede gestellt wird. Und überhaupt:
Sie wissen ja nichtmal, ob die Redakteure überhaupt Katholiken waren.
#63 Rudolfus 21:37:07 | Freitag, 30. November 2007
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion Die gilt nicht nur für Kleriker, sondern auch für Laien.
Der Papst darf auch Laien befehlen. Es ist heilsnotwendig, dem Papst unterworfen zu sein.
#62 Benedikt 21:33:22 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus Sie sind ein Komiker, oder? Die Fernsehaufnahmen werden von Redakteuren und Sendern verbreitet.
Und auf diese hat der Papst keinen jurisdiktionellen Einfluss. Können wir dieses Kaspertheater jetzt
sein lassen?
#61 Rudolfus 21:29:55 | Freitag, 30. November 2007
Die kirchlichen Amtsträger müssen dem Papst gehorchen Sie verraten mir jetzt sicher auch, was an der
Verbreitung von Fernsehaufnahmen unter die kirchliche Jurisdiktion fällt. Der Papst hat das Recht, die
Ungehorsamen abzusetzen, auch Bischöfe.
#60 Benedikt 21:28:10 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus Lesen Sie die Dogmen des I. Vaticanums. Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf
auf kirchlichem Gebiet alles befehlen. Über die Stellung des Papstes müßte ein Katholik Bescheid wissen.
Sie verraten mir jetzt sicher auch, was an der Verbreitung von Fernsehaufnahmen unter die kirchliche Jurisdiktion
fällt.
#59 Rudolfus 12:46:55 | Freitag, 30. November 2007
@Benedikt: Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion Wie können Sie da behaupten, dem Papst fehlt die
Kompetenz, auch über katholische Kirchentage Befehle auszugeben? Selbstverständlich hat der Papst die
Kompetenz! Hat er nicht. Ihre bestenfalls tragikomischen Belehrungsversuche können Sie sich sparen. Lesen
Sie die Dogmen des I. Vaticanums. Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf auf kirchlichem
Gebiet alles befehlen. Über die Stellung des Papstes müßte ein Katholik Bescheid wissen.
Alte Messe regelmäßig Auch in meiner Heimatpfarrei beginnen im Dezember regelmäßige Feiern der Alten
Messe aufgrund des Motu proprio des Heiligen Vaters. Ebenso in einer Nachbarpfarrei. Es bedarf nach meinen
Erfahrungen nur eines Gläubigen, der die Iniative ergreift und bei renitenten Pfarrern etwas energisch
auftritt. MfG Christoph Heger
Befehle getreu ausführen Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf alles befehlen Vorausgesetzt,
der Papst hat die Mitarbeiter, die seine Befehle auch getreu ausführen. Aber auch da gilt: die Nürberger
hängen keinen, es sei denn, sie hätten ihnen. Es ist halt schade, dass der jetzige Papst nicht aus Nürnberg
stammt.
#56 Benedikt 17:02:18 | Donnerstag, 29. November 2007
@ Rudolfus Wie können Sie da behaupten, dem Papst fehlt die Kompetenz, auch über katholische Kirchentage
Befehle auszugeben? Selbstverständlich hat der Papst die Kompetenz! Hat er nicht. Ihre bestenfalls tragikomischen
Belehrungsversuche können Sie sich sparen.
#55 Rudolfus 16:20:48 | Donnerstag, 29. November 2007
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion und darf alles befehlen Der Papst, der befielt, daß kein
Bild/Film des Kirchentags mit homosexuellen Inhalt im Fernsehen gezeigt werden soll Ich bitte um eine
Quellenangabe. Für derartige Befehle fehlt dem Papst die Kompetenz. Wie können Sie da behaupten, dem
Papst fehlt die Kompetenz, auch über katholische Kirchentage Befehle auszugeben? Selbstverständlich
hat der Papst die Kompetenz!
#54 Benedikt 16:17:28 | Donnerstag, 29. November 2007
@ HomCat Ich hasse die Kirche nicht, aber das Bodenpersonal. Wenn ich gehasst werde, weil ich schwul bin
(und jetzt sagen Sie mir nicht es sei nicht so…) Wenn auch nachzuvollziehen ist, dass sie die entsprechenden
Leute nicht mögen, halte ich Ihr pauschales Urteil für nicht angebracht. und zudem die Heimlichtuerei
von 90% der Priester, die entweder schwul sind, ne Freundin haben, Säufer sind oder auch mal nen Joint
ziehen und wahrscheinlich jeden Abend einen von der Palme wedeln und mir dann sagen wollen, was richtiger
Glauben ist. Ist ja kein Widerspruch, solange diese Leute nicht mit Moral kommen . Der Papst, der befielt,
daß kein Bild/Film des Kirchentags mit homosexuellen Inhalt im Fernsehen gezeigt werden soll Ich bitte
um eine Quellenangabe. Für derartige Befehle fehlt dem Papst die Kompetenz. und seinem Bruder ne Residenz
im Vatikan einrichten lässt… Er richtet ihm ein Zimmer her, wenn er zu Besuch kommt. Das wird ja wohl
noch erlaubt sein. Ohne Ihnen zu nahe zu treten wollen: Es drängt sich der Eindruck auf, dass Sie fehlende
Gerechtigkeit in der Kirche beklagen. Das Problem ist, dass Ihre Anschuldigungen ebenfalls nicht besonders
gerecht sind.
#53 HomCat 09:53:33 | Donnerstag, 29. November 2007
@Sromberg Ich bin katholisch getauft, gefirmt und gehöre der Kirche an. Ich zahle brav meine Steuer und
liebe Kirchen als Bewunderung der Baukunst und als Platz um eine Kerze zu entzünden und zu beten. Ich
hasse die Kirche nicht, aber das Bodenpersonal. Wenn ich gehasst werde, weil ich schwul bin (und jetzt
sagen Sie mir nicht es sei nicht so…) und zudem die Heimlichtuerei von 90% der Priester, die entweder
schwul sind, ne Freundin haben, Säufer sind oder auch mal nen Joint ziehen und wahrscheinlich jeden Abend
einen von der Palme wedeln und mir dann sagen wollen, was richtiger Glauben ist. Der Papst, der befielt,
daß kein Bild/Film des Kirchentags mit homosexuellen Inhalt im Fernsehen gezeigt werden soll und seinem
Bruder ne Residenz im Vatikan einrichten lässt… Ich bitte Sie DAS ist nicht meine Art von Religion.
Ich habe meine Leute gefunden, die der selben Ansicht sind wie ich und sie sind auch Katholiken. Menschen,
die an Jesus glauben und danach leben. Und wenn man sich mit Gott und Jesus befasst, dann merkt man schnell,
daß man viel mehr bekommt, als einen Augenschmaus Sonntags 10 Uhr.
@Gotthard Da steht nur, das Laien wahrnehmen „können „ und nicht „müssen“, was nicht als Freifahrtsschein
für amtsmüde Geistliche anzusehen ist, die dann selber mit dem Köpfchen am Tabernakel Heia machen und
die Laien mit dem Kelch durch die Kirche rasen lassen. Alles schon gesehen.
Ich kann Gotthard sowieso nicht verstehen… NIEMAND zwingt ihn zum Besuch einer Alten Messe. NIEMAND
hindert ihn am Besuch irgendwelcher Eventveranstaltungen, die sich ebenfalls „Messe“ nennen. Wie kommt
er darauf, dass er ein „Recht auf Handkommunion“ hat ? Vor langer Zeit hat er sich einmal in diesem Forum
beschwert, dass ihm während einer NOM-Messe , ich glaube es war in Polen, ein Priester doch tatsächlich
die Handkommunion verweigert hat. Diese Erfahrung sollte ihm doch reichen. Will er sie unbedingt noch
ein zweites Mal machen ? WARUM hetzen hier nur soviele gegen die Alte Messe. Das Argument mit den zusammengehaltenen
Fingern in der Alten Messe und der Neuen Messe, wo das nicht vorgeschrieben ist, kann ich jedoch nachvollziehen:
Entweder ich glaube an die Realpräsenz und dann handele ich auch so, und zwarimmer, oder aber ich seh’
in dem Ganzen nur eine schöne Feier für die Gemeinde mit dem Andenken an Jesus Christus, dann lese ich
aber keine Alten Messen. Die FSSPX ist eben doch glaubwürdiger.
#46 Defensor Fidei 20:49:19 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Gotthards dreckigen Hände… Handkommunion in der Trident-Messe eine Vermischung der Riten? Dieser
Pfarrer hat eine merkwürdige Vorstellung Nein, hat er nicht. Diese Auffassung ist absolut herrschende
Meinung. Wie vor kurzem auch hier auf kreuz.net berichtet, wird beispielsweise vor den Messen in Regensburg
ausdrücklich darauf hingewiesen: „Die heilige Kommunion wird bei dieser Messe im außerordenlichen Ritus
gespendet, indem sich der Gläubige niederkniet und die göttliche Speise nur mit dem Mund empfängt.
Wir bitten, diese Bestimmung und Vorschrift des Ritus zu achten und zu respektieren.“ Wer diese Bestimmung
nicht beachtet, bekommt die Kommunion nicht gereicht. Da gibt es in Regensburg gar keine Diskussion. Im
übrigen dürfte es ausgesprochen schwerfallen, Gewissensgründe gegen die Mundkommunion anzuführen.
Katholisch kann man da jedenfalls nicht argumentieren. Es wäre auch völlig widersinnig, wenn der Priester
nach der Wandlung Daumen und Zeigefinger prinzipiell geschlossen halten müßte, die Gläubigen die göttliche
Speise aber in ihre dreckigen Pratzen nehmen könnten. Abgesehen davon, sollten Sie den CIC besser lesen.
Dort heißt es in dem von Ihnen (falsch) zitierten Can.230 §3: „Wo es ein Bedarf der Kirche nahelegt,
weil für diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen, können auch Laien…“ Die für diesen
Dienst Beauftragte (Priester) stehen zur Verfügung. Abgesehen davon ist diese Regelung eine Notlösung
und dient nicht dazu, das Geltungsbedürfnis einiger Gschaftlhuber zu befriedigen.
#45 carolusmagnus 20:15:48 | Mittwoch, 28. November 2007
Uriel: kein Priester im Bistum Aachen… Vermutlich der Artikel „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“:
Der Bischof von Aachen weigert sich bisher in Mönchengladbach einen geeigneten Priester einer „Ecclesia-Dei“ –
Gemeinschaft, der dazu bereit wäre, zelebrieren zu lassen, mit der „Begründung“, er würde nur Priester
aus der Diözese Aachen dafür zulassen, auch wenn man im Bistum für Mönchengladbach keinen hat. Man
könnte ohne Probleme ab sofort in Mönchengladbach eine Sonntagsmesse im außerordentlichen Ritus einrichten,
man will aber nicht. Man will bis 30.6.2008 (!) im Bistum suchen, ob man einen geeigneten Priester findet,
obwohl jetzt schon alles bereit wäre, man müßte nur eine der 50 Kirchen in Mönchengladbach dafür
öffnen. Vermutlich hat man Angst, daß eine größere Zahl von Gläubigen die „tridentinische Messe“
einem sonntäglichen Wortgottesdienst vorzöge…
Aachen Hab ich nicht letztens einen Artikel hier auf der Seite gelesen, wo der Bischof feststellte, dass
es keinen Aachener Priester gibt, der die Messe im außerordentlichen Ritus feiern kann oder will gibt?
#41 Tridentinus 17:52:41 | Mittwoch, 28. November 2007
Übrigens stimmt die Beschriftung derArtikelillustration nicht. So sieht der Altar nicht aus, wenn er
für die trid. Messe bereitet ist, sondern erst nach der Opferung! Peinlich für Kreuz.net!
@Gotthard Die Tradi-Messe wird demnächst auch Kommunionhelfer haben, denn der CIC gilt überall – unabhängig
vom usus des römischen Ritus: § 230.3 CIC „Wo es ein Bedarf der Kirche nahelegt, weil für diese Dienste
Beauftragte nicht zur Verfügung stehen, können auch Laien, selbst wenn sie nicht Lektoren oder Akolythen
sind, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften bestimmte Aufgaben derselben erfüllen, nämlich den Dienst
am Wort, die Leitung liturgischer Gebete, die Spendung der Taufe und die Austeilung der heiligen Kommunion.“
Nö, Redemptionis Sacramentum sagt da was ganz anders: Nur dort, wo eine Notlage es erfordert, können
außerordentliche Spender dem zelebrierenden Priester nach Maßgabe des Rechts helfen. Bei Ihnen wird
die Notlage schon eingetreten sein, wenn die Gläubigen zehn Minuten auf den HERRN warten müßten oder
nur drei Viri probati anwesend sind, wenn fünf Gläubige zur Kommunion schreiten. Es besteht die grosse
Gefahr, dass die unzumutbare Wartezeit vielleicht mit Gebeten überbrückt werden könnte.
#39 Baron Bolligru 17:28:30 | Mittwoch, 28. November 2007
Mitleid mit Gotthard! Er ist doch nur ein armes Kerlchen, eine arme, verbitterte Existenz, die sich in
die Wahnwelt geflüchtet hat, das, was er mit seinen Spiessgesellen schon durchgesetzt, durchgedrückt,
erzwungen glaubte, sei noch irgendwie aktuell oder zu retten. Da das nun einmal nicht so ist, muss man
sich eben die Realitäten ein wenig zurecht biegen, sonst wäre es einfach zu hart. Seine Postings hier
sollten wir einfach als die Verzweiflungsschreie begreifen, die sie ja auch sind. Wir sollten sie wahr
nehmen, dann, um ihn wieder zu beruhigen, dem Gotthard geistig das Nackenfell kraulen – Jaaa, ist ja guuut,
nun wieder „sitz“!
@Homcat Ich wollte Ihnen nicht zunahe treten, vermutete aber aufgrund Ihres Postings, dass Sie einer evangelikalen
Freikirche o.ä. angehören. Wie gesagt, ich achte Ihre Meinung, auch wenn sie a. nicht die meine ist
und sie b. aus theologischer Sicht sehr einseitig und schräg ist.Allerdings entnehme ich Ihren Beiträgen
schon eine gehörige Portion Kirchenhass. Irre ich mich da? Einen kleinen Denkanstoß will ich Ihnen geben:
Vieles von dem, was Sie so vehement verurteilen, war Jesus durchaus bekannt, so zB. ein sakraler (Opfer)Gottesdienst
im Tempel, synagogale Liturgie, ja sogar eine Sakralsprache, nämlich das Hebräische. Jesus hat selbstverständlich
den Tempel und Synagogen besucht und dort auch gebetet. Kritisiert hatte er nicht den Kult an sich, sondern
eine gewisse veräußerlichte Frömmigkeit. Den Tempel bezeichnet er als „Haus seines Vaters“ und vertreibt
die Händler und Geldwechsler. Insgesamt scheint mir, dass Sie eine romantisch verzeichnete Sichtweise
der ganz frühen Christen haben. Dass sie etwa Wasser statt Wein verwendet hätten, dürften Sie mit hist.
Quellen nicht belegen können.
So ist das also… @Stromberg: Ich bin katholisch erzogen und sogar gefirmt, stellen Sie sich das mal
vor. Dennoch bin ich erwachsen und habe die Bibel gelesen und sie studiert. Und ich bin so zu dem entschluss
gekommen, daß die RKK weit weg von dem ist, was Jesus wollte. Also hetze ich nicht, sonder tu meine meinung
kund. Die Kirche will mir ja auch alles richtige, oder falsche?, doktrieren. Dann darf ich das auch, als
Teil davon. @Benedikt: für einen Juden der Tempel nicht nahe genug bei Gott hab ich nicht gesagt, lesen
hilft Den Wein hat er sicher wegen der Farbe ausgesucht Es gibt auch Bücher über Jesus, die nicht Bibel
heißen. LESEN! Jesus im Abendmahlssaal tat für ihn unwichtig war Hab ich nicht gesagt. Sie verdrehen
wieder alles. Wie immer. ich sagte, daß es Jesus wichtig war ES zu tun und nicht wie. Schon Paulus hebt
die besondere Bedeutung der Brotbrechung hervor Und? Vielleicht meinte er den Akt des Teilens. Oder steht
in Ihrer Schrift, daß die Brösel aufgefangen wurden? @Defendor: Hui, Sie sind aber in Rage… Sie nehmen
ja die Antworten praktisch voraus: WER steht denn IHRER Meinung nach im Zentrum einer Hl Messe ? GOTT
oder der Mensch als Selbstdarsteller ? Lach, Gott natürlich. Jedenfalls nicht ein Mensch als Selbstdarsteller,der
die alte Messe abhält… Soll ich Ihnen mal was sagen? 90% der Christen wissen nicht mal was für ein
Theater vorne abgehalten wird. Wer nicht Ministrant war, geht dort hin und wartet bis es rum ist. Also,
was hat es dann für einen Sinn? Ein gutes Theater…
#33 Sulpicius 17:01:21 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthard weil für diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen Eben. Diese Beauftragungen von
Laien, die keine PAKs sind, wurde von den dt. Bischöfen bewußt unterbunden, damit JEDER Laie am Altar
rumtanzen darf! Die dt. Bischöfe wollen gar keine Beauftragten! So schauts aus, Gotthard!
#32 Gotthard 16:57:46 | Mittwoch, 28. November 2007
Kommunionhelfer Die Tradi-Messe wird demnächst auch Kommunionhelfer haben, denn der CIC gilt überall –
unabhängig vom usus des römischen Ritus: § 230.3 CIC „Wo es ein Bedarf der Kirche nahelegt, weil für
diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen, können auch Laien, selbst wenn sie nicht Lektoren
oder Akolythen sind, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften bestimmte Aufgaben derselben erfüllen, nämlich
den Dienst am Wort, die Leitung liturgischer Gebete, die Spendung der Taufe und die Austeilung der heiligen
Kommunion.“
#30 Guiseppe 16:52:43 | Mittwoch, 28. November 2007
Gotthard und sein „Recht“ Ein „Recht“ auf Hand- (oder Mund)kommunion gibt es nicht! Ihnen ist offensichtlich
nicht ganz bewußt, was Kommunion ist und was damit verbunden ist. Das zeigt auch Ihren Wunsch, das Sakrament
der Eucharistie für eine Test zu gebrauchen – besser: zu mißbrauchen. Soll sich Jesus für so etwas –
einen Test Ihrerseits – wirklich hergeben?
#28 Gotthard 16:44:45 | Mittwoch, 28. November 2007
@Tridentinus denn wenn der Kommunionspender überzeugt ist, dass durch die Handkommunion Verunehrungen
der Eucharistie begünstigt werden, d a r f er sie nicht spenden, nicht nur der Kommunionspender hat Pflichten –
der Gläubige hat auch Rechte, in diesem Fall das Recht auf Handkommunion… ist doch ganz einfache katholische
Selbstverständlichkeit.
#26 Tridentinus 16:31:49 | Mittwoch, 28. November 2007
@Gotthard Machen Sie nur diesen Test, Gotthard. Dann gibt es in Herzogenrath vielleicht demnächst gar
keine Handkommunion mehr, denn wenn der Kommunionspender überzeugt ist, dass durch die Handkommunion
Verunehrungen der Eucharistie begünstigt werden, d a r f er sie nicht spenden, auch wenn das Indult (!)
der Handkommunion in dem Gebiet, wo er sich befindet, an sich besteht! Wenn sie Memoriale Domini von 1969
lesen, werden Sie mir zustimmen, dass es Schizophrenie grenzt, in dem Dokument erst die dogmatischen Gründe
(!) für die traditionelle Form des Kommunionempfanges einzuschärfen und dann anschliessend dieses Indult
zu gewähren. Welchen „sicher zu erwartende Nutzen“ hat die Handkommunion versprochen? Welcher hat sich
tatsächlich eingestellt?
#25 Benedikt 16:23:58 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Stimme der Vernunft Ich gehöre nicht zu denen, die bei der Handkommunion einen Partikelverlust befürchten.
Der Vorteil, den ich in der Mundkommunion sehe liegt darin, dass in dieser besonderen Form besser zum
Ausdruck kommt, dass hier nicht irgendein Essen gegeben, sondern eine heilige Handlung begangen wird.
Das kommt bei der Handkommunion eben nicht so zum Ausdruck – und daraus ergeben sich Probleme, die durchaus
auch in liberalen Gemeinden bekannt sind, die die Handkommunion eigentlich befürworten. Diese Probleme
sind das Verhalten von kirchenfernen Leuten beim Kommuniongang, den man bei Firmungen, Beerdigungen etc.
beobachten kann. Unser Nachbar-PGR beriet schon ernsthaft darüber, bei Beerdigungen auf die Kommunionspendung
lieber zu verzichten.
#24 Gotthard 16:19:59 | Mittwoch, 28. November 2007
saublöde Erklärung Handkommunion in der Trident-Messe eine Vermischung der Riten? Dieser Pfarrer hat
eine merkwürdige Vorstellung. Die Handkommunion ist auf dem Gebiet der deutschen Bischofskonferenz erlaubt –
und an keinen Ritus gebunden! Dieser Pfarrer hat auf dem Gebiet seiner Pfarrei keine anderslautende Rechtsordnung
zu erlassen. Ich würde dort gerne mal hinfahren und einen Test machen.
Nochmal Partikel Eigentlich gibt’s da nichts mehr zu interpretieren: Was man nicht sehen kann, dafür
trägt man auch keine Verantwortung. Wenn die reinigende Priester die Partikel nicht sieht, dann kann
er eben nichts dafür. Er muss nur alles dafür tun/getan haben, dass es nicht zu einer unwürdigen Behandlung
kommt. Hmm, dann sollte es doch auch reichen, wenn man bei der Handkommunion alles tut, um mit dem Leib
Christi ehrfürchtig umzugehen. Wenn man das tut, dann braucht man sich auch nicht um irgendwelche Partikelchen
zu sorgen.
#22 defendor 15:19:57 | Mittwoch, 28. November 2007
@HomCat Nun HomCat in Ihrer verblendeten hochmütigen Seele spielt sich offenbar eine Tragödie ab ! Die
Tragödie eines langsamen „Dahinsiechens“ des LICHTES CHRISTI ! Offenbar scheinen Sie vom Mysterium der
Hl Eucharistie Welten entfernt zu sein ! WER steht denn IHRER Meinung nach im Zentrum einer Hl Messe ?
GOTT oder der Mensch als Selbstdarsteller ? ( siehe die in Ecken verbannten Tabernakel ! ) WEM gebührt
denn IHRER Meinung nach Lob und Dank in einer Hl Messe ? GOTT oder dem Menschen als Selbstdarsteller ?
WAS ist IHRER Meinung nach falsch daran, wenn sich der Priester während der Hl. Messe zum TABERNAKEL,
ZUM HERRN HIN, wendet anstatt IHM den Rücken kehrt ? WER „stösst“ sich denn IHRER Meinung nach daran,
dass ALLEINE der Liebe, der Güte und der Barmherzigkeit GOTTES Lob und Dank gebührt und dies auch in
einer für ein Geschöpf würdigen – demütigen und reuevollen – Art und Weise kundgetan wird ? Und schliesslich
WIE kommen SIE dazu, die würdevolle Ehrerbietung für den ALLMÄCHTIGEN DREIEINEN GOTT als „Trara“ zu
bezeichnen während in vielen Gemeinden „ hochmütige selbstdarstellerische Theateraufführungen“ an der
Tagesordnung sind und im Soge dieses Uebels die EHRFURCHT vor der REALPRÄSENZ CHRISTI in der HL HOSTIE
mehr und mehr verloren geht bis hin zur völligen Häresie ? Ist Ihnen gar an Letzerem gelegen ? Ihren
„Ausführungen“ folgend dürfte dies wohl der Fall sein !
#21 Benedikt 15:19:12 | Mittwoch, 28. November 2007
@ HomCat In allen reden jesu sieht man, daß es nicht um das hier und jetzt geht, sondern wie auch sie
sagten, um den weg. man soll ihm folgen, ihm vertrauen und beten. Hätte Jesus eine Kirche gebraucht,
dann hätte er einen Tempel nehmen können (als Rabbiner kein Problem denke ich), aber er wollte draußen
(„Näher bei Gott“) sein. Worauf stützen Sie diese Argumentation? Wie kommen Sie zB auf die Idee, dass
für einen Juden der Tempel nicht nahe genug bei Gott wäre? Den Wein hat er sicher wegen der Farbe ausgesucht,
aber ich bin mir sicher er schmeckte scheußlich (Normal für die Zeit). Aber nein, er hat Brot genommen…
Er wollte keine schöne Kleidung… Wieder die Frage: Woher wissen Sie das? Nichts davon steht in der
Schrift. All dies war ihm unwichtig. Nur die Nächstenliebe war es, die ihm am Herzen lag. er hat sich
mit Pennern, Kranken, den Feinden und Huren abgegeben. Glauben Sie wirklich, dass das, was Jesus im Abendmahlssaal
tat für ihn unwichtig war? Warum hat er es dann getan? Warum der Auftrag an die Jünger? Die ersten Christen
haben sicher das Abendmahl genau SO gemacht. Die Quellen sagen da aber etwas anderes. Schon Paulus hebt
die besondere Bedeutung der Brotbrechung hervor. Wahrscheinlich haben sie sogar wasser genommen, weil
der wein zu teuer war. Auch mit dieser Vermutung stehen Sie vermutlich allein.
@Homcat Mir ist es persönlich sehr wichtig, die Meinung eines anderen Menschen zu achten, auch wenn es
nicht die meine ist. Was ich aber nicht mag, ist es, wenn jemand über Dinge so respektlos und unverständig
herzieht wie Sie. Gerade als Nichtkatholik sollte man nicht so über die katholische Kirche herziehen
wie Sie es tun. Das gilt umgekehrt natürlich auch für Katholiken. Die katholische Tradition ist nicht
die Ihre, und das ist kein Problem, aber ein Mindestmaß an Respekt kann man velangen, wenn Sie meinen,
etwas über di katholische Kirche und ihre Liturgie sagen zu müssen. Danke!
@Stromberg Wenigstens einer hier, der ein wenig VERSUCHT mir das klar zu machen. Danke dafür. Nichts
desto trotz dürfte es auch nicht falsch sein, wenn ich es ablehne, denn auch meine Variante dürfte „gut
genug“ für jesus sein. In allen reden jesu sieht man, daß es nicht um das hier und jetzt geht, sondern
wie auch sie sagten, um den weg. man soll ihm folgen, ihm vertrauen und beten. Hätte Jesus eine Kirche
gebraucht, dann hätte er einen Tempel nehmen können (als Rabbiner kein Problem denke ich), aber er wollte
draußen („Näher bei Gott“) sein. Er wollte auch kein riesen Aufgebot, sonst hätte er ein Lamm schlachten
können. Den Wein hat er sicher wegen der Farbe ausgesucht, aber ich bin mir sicher er schmeckte scheußlich
(Normal für die Zeit). Aber nein, er hat Brot genommen… Er wollte keine schöne Kleidung… All dies
war ihm unwichtig. Nur die Nächstenliebe war es, die ihm am Herzen lag. er hat sich mit Pennern, Kranken,
den Feinden und Huren abgegeben. Die ersten Christen haben sicher das Abendmahl genau SO gemacht. Wahrscheinlich
haben sie sogar wasser genommen, weil der wein zu teuer war. In katakomben haben sie gehaust. Wie kommts
also zu dem Ganzen? Wer hat damit angefangen und warum? vielleicht geben sie mir dazu einen tipp
#18 Benedikt 15:09:33 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Stimme der Vernunft Eigentlich gibt’s da nichts mehr zu interpretieren: Was man nicht sehen kann, dafür
trägt man auch keine Verantwortung. Wenn die reinigende Priester die Partikel nicht sieht, dann kann
er eben nichts dafür. Er muss nur alles dafür tun/getan haben, dass es nicht zu einer unwürdigen Behandlung
kommt.
@stimme der vernunft Das bedeutet ja, entweder, er glaubt selbst nicht, was er da schreibt und schreibt
es nur, weil ihm keine vernünftige Begründung einfällt, oder er hält die Messen im ordentlichen Ritus,
die er zelebriert, für reine Possenspiele. Das ist Unsinn, die von den Bischöfen genehmigte Handkommunion
zwingt diesen Pfarrer ja dazu, sie im NOM zu spenden. Diese Form der Kommunionspendung liegt also nicht
in seiner Verantwortung. Ähnlich verhält es sich mit der Ministrantinnen-Frage!
Kelchwäsche Achso! Für nicht erkennbare Partikel ist dem Menschen schließlich die Verantwortung entzogen.
Bis zu welcher Größe trägt man Verantwortung? Hat ein Kurzsichtiger weniger Verantwortung?
stimme der vernunft Natürlich ist in jedem Partikel Jesus. Wer das nicht glaubt, der ist wirklich nicht
mehr katholisch. Ein Baguette kreisen lassen und im Gedenken an ihn essen, kann ja auch eine Art von „Andacht“
sein; nach dem Motto, wo zwei oder drei… Allerdings hat das mit der Eucharistie, mit der Anwesenheit
Christi in der gewandelten Hostie nichts zu tun. Und mit den Partikeln von Christi Blut im Kelch. Die
Tücher, die zum Reinigen des Kelchs benutzt wurden, werden zunächst mit der Hand ausgewaschen. Das Wasser
wird entweder ins Sanctuarium oder direkt ins Erdreich gegeben. Erst danach können die Tücher der „normalen“
Reinigung unterzogen werden. Also durchaus stimmig, die Vorschriften der Kirche.
@defendor Das werden wir ja sehen, wer sich vor wem rechtfertigen muss. Sicher ist, daß die alte Messe
und ihr bescheuertes Tamtam NICHT zur Zeit Jesu vollzogen wurde. Es sind alles mittelalterliche Riten,
die dazu gemacht wurden, daß sich der Klerus und der Adel ja lange in der Kirche aufhielten um zu sehen
in welchen Prunk Ihre Gelder geflossen sind. Wie hätte das denn ausgesehen, wenn der Pfarrer mit nem
Holzbecherchen, nem Brot vom Markt und ner ekelhaft schmeckenden Suppe von gewürztem und gestreckten
Wein daher gekommen wäre. Also reden Sie nicht so allwissend, sie waren selbst noch nicht im Himmel und
sicher haben Sie Jesus auch nicht getroffen. Die Liebe Jesu braucht keine alte Messe, ich denke Jesus
ist viel lieber, wenn wir ihm Gedenken und seine! Worte befolgen. Also immer schon rein mit dem Prunk
und dem Trara. Im Himmel gewinnt man damit keinen Blumentopf, denn es geht ja nur die Seele hin und nicht
die Goldkette, nicht wahr?
Das was der gute Pfarrer da über Mundkommunion schreibt, wirkt natürlich besonders glaubwürdig, wenn
er in den anderen Massen Handkommunion austeilt. Das bedeutet ja, entweder, er glaubt selbst nicht, was
er da schreibt und schreibt es nur, weil ihm keine vernünftige Begründung einfällt, oder er hält die
Messen im ordentlichen Ritus, die er zelebriert, für reine Possenspiele. Jemand wie dieser Hochwürden
sägt jednefalls an der Glaubwürdigkeit beider Riten. Übrigens: Wo steht eigentlich, dass Mundkommunion
zum alten Ritus gehört? Damals gab es halt nix anderes, aber wird das dadurch Rutusbestandteil? Dann
könnte er ja auch die Kommunion nach der Messe an die austeilen, die es wünschen, wie es damals oft
üblich war.
#12 Benedikt 14:53:56 | Mittwoch, 28. November 2007
@ Stimme der Vernunft Im Kelch ist ja das Blut Christi. Der Kelch wird zwar nach der Kommunion mit ein
bisschen Wasser ausgeschwenkt, aber jede Hausfrau weiss, dass Geschirr davon nicht sauber wird. Es sind
also noch Partikel des Blutes Christi in dem Kelch. Und was geschieht damit? Oh Schreck, die werden einfach
mit einem Tuch weggewischt! Und dann macht man sich Gedanken um Hostienpartikel? Nicht sehr schlüssig
das Ganze. Doch, sehr schlüssig, denn deshalb gibt es die Kelchwäsche. Kelchtücher etc. dürfen nicht
einfach so in die Waschmaschine, sondern werden mit der Hand und Weihwasser vorgewaschen, dass Weihwasser
hinterher in das Sacrarium gegossen. Für nicht erkennbare Partikel ist dem Menschen schließlich die
Verantwortung entzogen.
@Homcat Ihre Ansichten in allen Ehren, aber vom Wesen des Religiösen haben Sie nicht viel verstanden.
Denn es geht um eine Wirklichkeit, die jenseits der unseren liegt, die transzendente Welt des Göttlichen.
Wenn man sich nun im Kreis setzt, eine Stange Baguette mit einem guten Bordeaux herumgehen lässt, ist
das wohl ein bißchen wenig; die Banalität Ihrer Sprache bei der Beschreibung des von Ihnen vorgeschlagenen
Rituals spricht Bände. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass die großen christlichen Liturgien des
Ostens und des Westens kein szenisches Nachspielen des Letzten Abendmahls sind, so sehr sie auch in diesem
Ereignis fußen. Es ist immer auch die kultische Verehrung Gottes, ein sakrales Geschehen, das über diese
irdische Welt, über alles Banale und Endliche hinausweist. Erleben Sie mal einen orthodoxen Gottesdienst.
Natürlich, ich kann nachvollziehen, dass Ihnen das nicht gefällt. Jeder Mensch ist anders. Aber Sie
sollten über Heilige Dinge nicht so herziehen. Das zeugt von einem nicht unerheblichen Taktgefühl. Sie
werden sagen: Aber das machen die Hardcoretradis doch auch, zumindest mit dem NOM! Aber müssen Sie sich
deswegen auf dieses Niveau herabbegeben? Denken Sie mal darüber nach.
@„Stimme der Vernunft“ – mal wieder wenig Ahnung In einem haben Sie immerhin recht: so wie nach der Hl.
Messe im NOM meist mit der Kelchwäsche umgegangen wird muss ich Ihnen zustimmen – das Kelchtuch einfach
mit anderem Kram zusammen in die Waschmaschine werfen passt nicht zum Glauben an die Realpräsenz auch
im Blut Jesu Christi. Deswegen wird das in der überlieferten Liturgie auch völlig anders gehandhabt.
Die Kelchwäsche wird unter besonderen Gebeten erst gesondert per Hand ausgewaschen, das erste daraus
resultierende Wasser speziell verwendet: meist auf ein Grab auf den Friedhof gegossen, in alten Sakristeien
gibt es dafür sogar noch einen direkten Abfluss von der Sakristei direkt nach draussen auf den Friedhof.
Erst nach dieser rituellen „Vorwäsche“ gilt die Kelchwäsche als purifiziert und wird normal weiter gewaschen.
Soviel Gedanken und Mühe macht man sich in der überlieferten Liturgie, um auch nach der Hl. Messe den
festen Glauben an die Realpräsenz auszudrücken.
#9 defendor 14:50:29 | Mittwoch, 28. November 2007
@HomCat Passen Sie nur auf, dass Ihnen Ihr „Lachen“ nicht im Halse stecken bleibt, wenn Sie in einem derartigen
Hochmut vor der GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI erscheinen müssen ! Hüten Sie sich davor, GOTT, die Heiligste
Dreifaltigkeit, einem „Sugar Daddy“ gleichsetzen zu wollen, der nach der „Pfeife des menschlichen Hochmutes
zu tanzen hat“ und dem bei Bedarf mal beiläufig „auf die Schultern geklopft“ werden kann ! Ihr unglaublich
verächtliche Art und Weise über das ALLERHEILIGSTE, die hl Eucharistie – die GEGENWART CHRISTI – zu
schreiben, zeugt wohl von einem tief nagendem Hochmut ! Ihr fast beschwörender Hinweis auf die „Nicht-Notwendigkeit
des Sich Hinkniens“ bei der hl Eucharistie spricht für sich…und für Ihren verderblichen Hochmut !
KEIN Mensch findet zum HERRN ohne Demut und Reue ! Wenn es schon so weit ist, dass das „Staubkorn“ Mensch
das BROT DES LEBENS, JESUS CHRISTUS in der HL HOSTIE, gleichsam „mit Füssen tritt“ und es zu einem „Happenings-Lunch“
verkommen lassen will, dann ist es in der Tat an der Zeit, diesem Treiben einen Riegel zu schieben ! Wir
empfangen in der Hl. Hostie das – aus LIEBE – Mensch gewordene Wort Gottes, Gottes BARMHERZIGKEIT , GOTT
SELBST ! Die Hl. Eucharistie ist das SICH VERLIEREN IN GOTT, IN DER LIEBE ! Und dabei reden wir von dem
ALLMÄCHTIGEN DREIEINEN Gott und nicht von einem „Sugar Daddy“ ! Welch ein Mysterium: GOTT , die LIEBE,
demütigt sich und wird Mensch und das „Nichts“ – der Mensch – erhöht sich selber ! Eine debile Gesellschaft
!
@HomCat Sie haben selbst bereits die (Mund-)Kommunion empfangen, glaubten dabei aber nicht, dass es sich
wirklich um den Leib des Herrn handelte? Dann haben Sie sich das Gericht „gegessen“. Kehren Sie um!
#6 Benedikt 14:47:20 | Mittwoch, 28. November 2007
Foto… Der Altar ist für die Zelebration der alten Messe bereitet. Das Foto wurde vermutlich während
der Kommunionspendung aufgenommen. Vor der Messe steht das Messbuch rechts, der Kelch ist verdeckt und
die Patene liegt auf dem Kelch. @ HomCat Was hat denn nun Jesus gemacht? Das ist doch irrelevant. Wir
sind nciht Jesus, was bedeutet, dass wir nicht dieselbe Dispositionsfreiheit haben. Sie können sich das
am Beispiel Hausherr/Gast verdeutlichen. Niemals kann sich der Gast herausnehmen, was dem Hausherrn eine
Selbstverständlichkeit ist. In jedem Partikel ist Jesus… Ich lach mich tot. Natürlich ist in jedem
Partikel Jesus. Die Hostie wird ja auch gebrochen, und dennoch ist Jesus in beiden Teilen enthalten. Soll
man jetzt eine Größe definieren, nach welcher dies nicht mehr der Fall sein soll? Und wie wäre das
zu erklären? Jesus hat oft in Metaphern und Gleichnissen gesprochen. DAS war auch eins. Und worauf stützen
Sie das? Die Schrift deutet nichts dergleichen an. Selbst die Jünger waren nicht so bescheuert. Die Jünger
überlieferten anschließend den Satz: Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut wirklich ein
Trank. Jeder nimmt sich was und am Ende isst man es in GEDENKEN an ihn und nicht in Gedenken an die Verschrobenen
Ansichten der Beführworter der alten Messe. Ich könnt mich über sowas aufregen! Diese Idee entspricht
nicht dem kath. Eucharistieverständnis. Egal in welchem Ritus. Sie entspricht nichtmal den meisten reformatorischen
Theorien.
Partikelchen Im Kelch ist ja das Blut Christi. Der Kelch wird zwar nach der Kommunion mit ein bisschen
Wasser ausgeschwenkt, aber jede Hausfrau weiss, dass Geschirr davon nicht sauber wird. Es sind also noch
Partikel des Blutes Christi in dem Kelch. Und was geschieht damit? Oh Schreck, die werden einfach mit
einem Tuch weggewischt! Und dann macht man sich Gedanken um Hostienpartikel? Nicht sehr schlüssig das
Ganze.
@Komma Was hat denn nun Jesus gemacht? Hat er es im Kreis rumgegeben und die Brösel wurden verstreut
beim Brechen des Brotes? Also was soll der Trara. In jedem Partikel ist Jesus… Ich lach mich tot. Es
ist ein Ritual, nichts anderes. Jesus hat oft in Metaphern und Gleichnissen gesprochen. DAS war auch eins.
Selbst die Jünger waren nicht so bescheuert. Man sollte die Kommunion in Gedenken und Ehrfurcht einnehmen,
aber zu weit sollte man nicht gehen. Und warum soll man sich knien? Wir könnten uns doch auch alle setzen?
Auf den Boden! So wie es Jesus uns gezeigt hat. Ne Stange Baguette rumgeben lassen und ein Fläschlein
Bordeaux. Jeder nimmt sich was und am Ende isst man es in GEDENKEN an ihn und nicht in Gedenken an die
Verschrobenen Ansichten der Beführworter der alten Messe. Ich könnt mich über sowas aufregen! Ein verzweifelter
Versuch die Menschen in die Hirnlosigkeit des Mittelalters zu leiten… Mehr ist es nicht.
@homcat – na, Sie sind mir ein Witzbold Mit Partikeln sind natürlich kleine Teile der gewandelten Hostie
gemeint (aber das wissen Sie wahrscheinlich auch selbst, was soll deswegen diese Alberei?): da auch im
kleinsten Krümel der ganze Herr Jesus Christus real präsent ist gebührt eben zumindest in der überlieferten
Liturgie auch dem kleinsten Teil besondere Aufmerksamkeit und Ehrfurcht: deshalb Mundkommunion deshalb
Verwendung der Patene bei der Kommunionausteilung deshalb zusammenhalten von Daumen und Zeigefinger des
Priesters von der Wandlung bis zu Purifikation usw. , usw. Alles Zeichen und Symbole, die den Glauben
an die Realpräsenz des Herrn in besonderes geeigneter und angemessener Weise ausdrücken und leider im
NOM großteils verloren gegangen sind (mit allen den häufig zu beobachtenden Folgen der Ehrfurchtslosigkeit
beim Kommunionempfang im NOM). Lex orandi, lex credendi – das Gesetz des Betens bestimmt das Gesetz des
Glaubens; die äußere Haltung prägt die innere Haltung und ist deswegen eben gerade nicht egal.
Mundkommunion… Ich kann die Mundkommunion ja teilweise vertehen, aber erklären muss man mir das doch…
(PS ich habe selbst schon Mundkommunion empfangen) Was sind denn „Verunehrungen“ von kleinen Partikeln?
Geschwollener kann man es nicht mehr ausdrücken. Sind denn die Bakterien und Pilze, die bei jedem Menschen
auf der Haut vorkommen, oder die Bakterien, die auf Metall sitzen (zB bei einem Zängchen), gemeint? Na
dann hoffe ich mal, daß die Zange autoklaviert ist und sich der Pfarrer 15 Minuten lang desinfiziert,
wie es im OP nötig ist. Hat er einen Mundschutz an, damit er mit seinem Atem nicht etwa die bösen Partikel
aufgewirbelt werden? Solange das nicht ist, ist der Sinn wie folgt: Die Bakterien, die vom Pfarrer kommen
sind mehr wert, als die des Kirchengängers. Wird bei der Segnung zum Pfarrer dann auch jedes Bakterium
mitgesegnet? Ich denke die Macher der Internetseite haben nichts besseres gewusst. Voll daneben und Sinn
verfehlt… Und wie darf ich verstehen, daß man sich den Leib Christi nicht selbst nehmen darf? Heißt
es nicht in der Bibel: Er reichte das Brot seinem Nächsten und sprach: Nehmt! Nehmt und esst alle davon.
Das ist der Leib Christi… blablabla Für mich hört sich das so an, als wenn man sich was nehmen soll,
oder ist das wieder so ein Wort wie erkennen, was eigentlich F*?)=‘heißt? Alles in Allem mag so eine
alte Messe ja gut und schön sein, aber haltet doch die Leute nicht für dumm! Wenn die Gemeinde das will,
dann müssen sie sich dran halten! Oder ist dem nicht so ???