Der neue Erzbischof ist auch ein begabter Schweißer
Für die ‘Süddeutsche Zeitung’ ist klar, daß der neue Erzbischof von München, Mons. Reinhard Marx heißt. Der Prälat ist Rotarier und kein Freund der Homos.
(kreuz.net, München) Es ist schon längere vatikanische Politik, Bischofsernennung im voraus an die Öffentlichkeit
sickern zu lassen, um der eigentlichen Nominierung die Brisanz zu nehmen.
Bei der Nachfolge des Erzbischofs von München,
Friedrich Kardinal Wetter, scheint der Vatikan ebenfalls dieser Strategie zu folgen.
Heute wußte die
‘Süddeutsche Zeitung’, daß der neue Erzbischof von München definitiv Mons. Reinhard Marx (54) sein
wird. Mons. Marx ist zur Zeit noch Bischof von Trier.
Nach Angaben der ‘Süddeutschen’ soll Mons. Marx
am Freitag ernannt werden.
Der zukünftige Erzbischof wurde am 21. September 1953 in der 20.000-Seelen-Stadt
Geseke geboren. Der Ort liegt zwanzig Kilometer südwestlich von Paderborn.
Mons. Marx wurde im Juni
1979 zum Priester der Diözese Paderborn geweiht. Er unterrichtete in Paderborn Christliche Gesellschaftslehre.
Im Juli 1996 wurde er zum Weihbischof seiner Heimatdiözese ernannt. Im Dezember 2001 zog Mons. Marx
als jüngster Diözesanbischof Deutschlands nach Trier.
Bischof Marx wird der erste Nicht-Bayer auf dem
Stuhl des Erzbischofs von München und Freising sein.
Nach Angabe der ‘Süddeutschen Zeitung’ stand er
nicht auf der Wunschliste des Münchner Domkapitels.
Dort wollte man angeblich den altprogressiven Bischof
von Stuttgart-Rottenburg, Mons. Gebhard Fürst, oder eine interne Lösung – etwa den stellvertretenden
Münchner Generalvikar Prälat Lorenz Wolf.
Die Ernennung von Mons. Marx sei in Kirchenkreisen eine Überraschung,
„aber keine unangenehme“ – so die ‘Süddeutsche’.
Bischof Marx gilt als umgänglich. Er soll keine Berührungsängste
gegenüber den Medien haben.
Wann Mons. Marx nach
München wechseln wird, ist unklar. Er wird vorerst nicht im Erzbischöflichen Palais wohnen, weil dort
vorher renoviert werden soll.
Aber in Schwabing – ein Stadtteil im Norden Münchens – steht das Schloß
Suresnes auf dem Gelände der ‘Katholischen Akademie’ für den künftigen Bischof bereit.
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92 Lesermeinungen
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#92 ralf fresena 11:22:25 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Ein Logenbruder als Erzbischof! Herzlichen Glückwunsch!!! Na ja, ist wohl langsam mit Verlaub „scheißegal“
ob Päpste den Freimaurern hörig sind und Erzbischöfe den Unterorganisationen (Lions, Rotarier, Roundtabler)
der Loge angehören. Unsere Kirchenfürsten mischen schön im Satansstrudel mit. Diese kostümierten Heuchler
sind noch immer die gleichen wie vor 1000 Jahren. Die einzigen Priester denen noch Achtung gebührt, sind
die kleinen Landpfarrer, die ihre Gemeinden im fast schon trostlosen Kampf zusammen halten. Der Moslem
lacht und der Jude reibt sich die Hände!
#91 Pünktchen 18:31:55 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Franziskus Sie zitieren aus der Kirchenzeitung „Ja“: Johannes Paul II. hat sich noch getraut, München
einem aus dem verwegenen Stamm der Bayern anzuvertrauen, einem gewissen Joseph Ratzinger Das ist natürlich
Quatsch, wie man hier bilder4.weltbild.de/…t_2007/bild_1_06.jpg sieht! Darauf wollten Sie sicher hinweisen!?!
#90 franziskus 17:56:19 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Bayerische Unwürden In ganz Bayern mit mehr als 7 Millionen KatholikInnen hat sich nach römischen Befund
kein einziger fähiger Priester für dieses Amt finden lassen. Allerorten Unwürden, nirgendwo Hochwürden.
Johannes Paul II. hat sich noch getraut, München einem aus dem verwegenen Stamm der Bayern anzuvertrauen,
einem gewissen Joseph Ratzinger. Schwamm darüber! (Aus JA, die neue Kirchenzeitung) Krampus lässt grüßen!
Dem Hl. Geist und den hll. Engeln wird diese Ehre auch zurecht zuteil da werden sich der hl. Geist und
die hll. Engel aber sehr geehrt fühlen… Der Hl. Geist kann nicht genug geehrt werden, da Er Gott selbst
ist, während die hll. Engel wie die heiligen Seelen Gottes Freunde sind.
@rudolfus jeder Gläubige darf mittels Meßstipendium Messen zu Ehren des Hl. Geistes und zu Ehren der
hll. Engel bestellen. da werden sich der hl. Geist und die hll. Engel aber sehr geehrt fühlen… wofür
die Eucharistiefeier nicht alles herhalten muss …
Heilig-Geist- und Engelsmessen wurden nie abgeschafft Jeder Priester darf weiterhin Votivmessen zu Ehren
des Heiligen Geistes und zu Ehren der heiligen Engel zelebrieren, und jeder Gläubige darf mittels Meßstipendium
Messen zu Ehren des Hl. Geistes und zu Ehren der hll. Engel bestellen. Meßstipendien werden in jeder
katholischen Kirche angenommen und kosten unter ÖBK-Verordnung 7,-€.
@r.ruhrgebietler: Sie haben Recht: Kein Papst hat jemals Quo primum außer Kraft gesetzt Papst Benedikt
XVI. bestätigt diesen Sachverhalt ausdrücklich in seinem Summorum-Pontificum-Begleitschreiben an die
Bischöfe: „Was nun die Verwendung des Meßbuchs von 1962 als Forma extraordinaria der Meßliturgie angeht,
so möchte ich darauf aufmerksam machen, daß dieses Missale nie rechtlich abrogiert wurde und insofern
im Prinzip immer zugelassen blieb. Im Augenblick der Einführung des neuen Meßbuchs schien es nicht notwendig,
eigene Normen für den möglichen Gebrauch des bisherigen Missale zu erlassen.“ www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2007/documents/hf_ben-xvi_let_20070707_lettera-vescovi_ge.html …atholischedokumente.de.tl/…war-nie-verboten.htm Aus diesem Grund hat jeder Katholik das Recht auf
die alte Messe St. Pius’ V. Wenn die Ortsordinarien dieses Recht nicht durchsetzen oder verhindern, so
ist es nur logisch, daß es die Notstandspfarreien der FSSPX gibt.
@rudolfus – ist doch nicht ernst gemeint, oder??? Freitag, 30. November 2007 21:22 Den Papsttreuen genügt
der Neue Ritus daß den papst- und glaubenstreuen Katholiken ab sofort (Weih)Bischöfe in die Diozösen
gesetzt werden, die auch bereit sind im alten Ritus zu firmen. Gotthard als papsttreuer Katholik brauche
ich keine alten Ritus und bestimmt keinen besonderen Weihbischof. Den Papsttreuen genügt der ordentliche
Römische Ritus. Ist nicht ihr Ernst, oder?? Warum hat denn der Papst die ewig gültige trid. Opfermesse
hervorgehoben?? Somit MUSS ein papsttreuer Priester, und sei es nur für eine einzige Seele, die die hlg.
trid. Opfermesse vom Priester zu zelebrieren begehrt auch durch diesen zelebriert werden. Darin mißt
sich die Papsttreue!
Eigenschaft oder Attribut Ist „papstreu“ zu sein, eine Eigenschaft, die man sich erweben kann, weil man
papstreu sein will oder ist sie, die Eigenschaft, ein weiteres, neu hinzugekommenes und -genommenes Attribut
der einen heiligen, katholischen, apostolischen und papsttreuen Kirche. Das Attribut papsttreu würde
noch nicht einmal das Versmaß des Credo beeinträchtigen. Ist das nicht großartig? Dass das Credo dahin
gehend geändert wurde wäre allerdings neu.
Empfinden der Gläubigen zu achten Nein, davon gehe ich nicht aus. Aber der Heilige Vater wünscht, dass
überall das Empfinden derer geachtet wird, die sich den Formen der überlieferten Liturgie verbunden
fühlen. So forderte schon Paspt Johannes Paul II. im Motu Proprio „Eccleesia Dei“ von 1988: „Ferner muß
überall das Empfinden derer geachtet werden, die sich der Tradition der lateinischen Liturgie verbunden
fühlen, indem die schon vor längerer Zeit vom Apostolischen Stuhl herausgegebenen Richtlinien zum Gebrauch
des Römischen Meßbuchs in der Editio typica vom Jahr 1962, weit und großzügig angewandt werden“ Das
neue Motu Proprio erlaubt den Bischöfen ausdrücklich, auch die Firmung im Alten Ritus zu spenden.
Firmungen im Alten Ritus Meines Wissens ist der Erzbischof von Vaduz gerne bereit, Firmungen auch im „Alten
Ritus“ zu spenden. Er spendet auch immer wieder in seiner Bischöflichen Kapelle Firmungen im kleinen
Kreise.
#80 Rudolfus 21:22:49 | Freitag, 30. November 2007
Den Papsttreuen genügt der Neue Ritus daß den papst- und glaubenstreuen Katholiken ab sofort (Weih)Bischöfe
in die Diozösen gesetzt werden, die auch bereit sind im alten Ritus zu firmen. Gotthard als papsttreuer
Katholik brauche ich keine alten Ritus und bestimmt keinen besonderen Weihbischof. Den Papsttreuen genügt
der ordentliche Römische Ritus.
#79 Gotthard 21:18:08 | Freitag, 30. November 2007
@zwobbel daß den papst- und glaubenstreuen Katholiken ab sofort (Weih)Bischöfe in die Diozösen gesetzt
werden, die auch bereit sind im alten Ritus zu firmen. als papsttreuer Katholik brauche ich keine alten
Ritus und bestimmt keinen besonderen Weihbischof.
#78 Rudolfus 21:00:51 | Freitag, 30. November 2007
Firmungen und Weihen im alten römischen Ritus Firmungen und Weihen im alten römischen Ritus sind bis
Summorum Pontificum schwierig zu erhalten gewesen, außer bei den Söhnen Erzbischof Lefebvres in der
FSSPX und in der FSSP. Die FSSP gehorcht allerdings den Ortsordinarien.
Nur noch Bischöfe die sich bereit erklären im alten Ritus zu firmen!!! Ich erwarte allerdings, daß
den papst- und glaubenstreuen Katholiken ab sofort (Weih)Bischöfe in die Diozösen gesetzt werden, die
auch bereit sind im alten Ritus zu firmen. Das ist in den Tagen von Summorum Pontificum doch wohl das
Mindeste. Wer dazu nicht bereit ist, zweifelt vielleicht an der Gültigkeit des alten Ritus. Daher wäre
so ein Glaubensbekenntnis förderlich! Bischöfe sind schließlich DIENER und nicht absolutistische Fürsten.
Es wäre auch interessant zu wissen, welches Mitspracherecht „Ecclesia Dei“ bei Bischofsernennungen eingeräumt
wurde/wird.
#76 Stephanus 20:29:06 | Freitag, 30. November 2007
nun, ja… Erzbistum hin, Bistum her, Trier braucht einen neuen Bischhof. von dem derzeitigen Regens ist
ein Büchlein bekannt, wohl seine Diplom-oder Dr-arbeit mit in etwa (ich habe das Buch seit längerer
Zeit nicht mehr gesehen)folgendem Titel: Heilige Messe: Mahl oder Opfer? Aus Amtskirchlichen Kreisen wurde
das Buch als zu vorkonziliar verschrieen, von trad. Seite kam die Mahnung zur Vorsicht: zu zweideutig,
nicht eindeutig hin zum Opfer usw. Wie aber auch immer, der Man ist ein guter Kerl und währe wenigstens
als Weihbischof vorzuschlagen.
#73 Stephanus 00:44:20 | Freitag, 30. November 2007
Und wer…?????? wird dann neuer Erzbishof von Trier??? und wer ev. dann der neue Weihbischof??? Spannung
aller Orten, vor allem weil es altersmäßig nur wenig geeignete Kandidaten gibt! Und Freunde der „alten
Messe“ werden wohl nicht in Frage kommen???
Rudolfus: München Ihre Ausführungen muß ich aufgrund eigener Erfahrung leider bestätigen: bei meinen
Aufenthalten in München höre ich so gut wie ausschließlich preußisch. Selbst die Hotelrezeption spricht
so. Böse Zungen behaupten, Bayern sei ein Land, das von den Preußen bewohnt (die Flüchtlingen naach
dem Krieg kommen weitestgehend von dort) und von den Franken regiert wird. Wenn die Chinesen kommen und
die gesamte Intelligenz ausrotten, sei man wieder unter sich (hat mir ein Bayer einmal erzählt, die Geschichte
stammt nicht von mir). Trotdem muß man die Frage stellen, ob der Papst seinen eigenen bayerischen Landsleuten
kein Armutszeugnis ausstellt, wenn er unter deren Klerus keinen geeigneten Kandidaten für den erzbischöflichen
Stuhl in München findet.
#70 Rudolfus 18:30:40 | Donnerstag, 29. November 2007
@J. Guttenberger / Es heißt allerdings, daß München bereits eine „preußische“ Stadt sei, und daß
man dort schon seit längerem „Preußisch“ spreche, wie z.B. der bayerische Weissagungsautor Wolfgang
J. Bekh in einem seiner Bücher beklagt.
München Daß ausgerechnet ein Papst aus Bayern einen Preußen zum Erzbischof der bayerischen Landeshauptstadt
ernennt, ist wenig wahrscheinlich: Nach einem Passionsspiel in Oberammergau meinte ein amerikanischer
Journalist zu einem der Passionsspieler: „Es ist doch eigentlich ein recht antisemitisches Stück!“ Darauf
der Passionsspieler: „Uns wäre ja auch lieber, es wären die Preußen gewesen!“
#68 Aleph † 17:22:02 | Donnerstag, 29. November 2007
Anzahl der Quasten ExBochumer@Dann ist das Quastenzählen beim Erzbischof wohl genauso wichtig wie das
Zählen der Perlen beim Rosenkranz? Andere Qualitäten braucht ein Bischof, respektive Erzbischof, nicht.
Hauptsache die Zahl der Quasten stimmt. Das ist ziemlich barockes Lebensgefühl, gemischt mit dem Salz
der unverdauten Aufklärung. Zu was braucht ein Kandidat noch ein Studium am Germanicum, wenn die Anzahl
der Quasten so bedeutsam ist?
#67 Benedikt 17:21:23 | Donnerstag, 29. November 2007
@ ExBochumer Häufig wird die Frage gestellt, warum Bischof Marx in seinem Wappen vier Quastenreihen (…)
führt. Dazu hat sich der Leiter des Bistums-Archiv, Dr. Martin Persch, in einem Brief geäußert. cms.bistum-trier.de/…stum-trier/Integrale?SID=5A9A69EAA8…
„Wenn ich mich recht an die Erzählungen meines Vorgängers Prof. Thomas entsinne, wurden auch die Vorgänger
unseres jetzigen Bischofs ganz konkret vor die Frage gestellt, ob sie die vier Quastenreihen annehmen
sollten oder nicht. Die Bischöfe Dr. Wehr und Dr. Stein entschieden sich bewusst dafür, Dr. Spital dagegen,
weil »jedes Kind weiß, dass Trier einmal Erzbistum war« (so sinngemäß Prälat Thomas). Vom Vorgänger
dieser Bischöfe, Dr. Michael Felix Korum, weiß ein Zeitzeuge zu berichten, Korum habe die vierte Quastenreihe
gewählt, nachdem er (1896) Päpstlicher Thronassistent geworden sei. Das wiederum entspricht nicht ganz
den Ausführungen von Eduard Lichter S. 235. Auch ein Blick in andere Diözesen Deutschlands zeigt, dass
die Sache doch wohl nicht so einfach ist…, denn Bischof Joseph Ludwig Colmar (1802-1818) von Mainz z.B.
führte ebenfalls die vier Quastenreihen… Sie sehen, dass die Angelegenheit nicht einfach ist, sich
wahrscheinlich auch (streng heraldischen) Gesetzmäßigkeiten entzieht und dem persönlichen Wunsch und
Willen des bischöflichen Wappenträgers anheimgegeben ist. Soviel ist klar: Bischof Dr. Marx hat sich
ganz bewusst und sicher auch im Sinne einer gewissen Tradition für die vier Reihen entschieden.“ War
wohl nix…
#66 ExBochumer † 17:03:19 | Donnerstag, 29. November 2007
Die „M-„Bischöfe aus Bayern sprich Mixa, Müller – werden nicht erfreut sein, wenn ein erneuter „M“ ihre
Wege kreuzt. Marx ist ein sehr barock anmutender Bischof, der mit diversen Eigenarten sein Auftreten immer
wieder in den Vordergrund stellt. Marx ist Rotarier. – Von S.E. Wetter weiß ich es nicht. – Vielleicht
wird in München auch eine neue Rotary-Aera heranreifen – durch den neuen Erzbischof Marx? P.S. Marx wird
jetzt schon sehr froh sein, daß er sein bischöfliches Wappen mit beidseitig 10 Quasten timbrieren kann.
Das hat er auch schon – gegen alle kirchenheraldischen Regeln schon in Trier getan: Einem Diözesanbischof,
der nicht Erzbischof ist, stehen lediglich beidseitig 6 Quasten auf jeder Seite zu. Marx – als „Barock-Bischof“
tat was anderes. Marx ist ein Revoluzzer.
#65 haher 15:47:04 | Donnerstag, 29. November 2007
löschen nicht genehmer Statements bei Hetz.net sovielzur Meinungsfreiheit! Hasserfüllte und vom Vokabular
unsägliche Tiraden vor allem gegen Schwule jeder Couleur, gegen Joh.Paul II sel., etc. darf hier jeder
nach Gutdünken von sich geben. Sobald aber mal ‘was gegen die Kreise und Sympathisanten und gegen den
jämmerlichen und verlogenen, selbstverliebten und weinerlichen Pseudojounalismus von Hetz.net geäußert
wird, wird diese Meinung auch gleich wieder gelöscht. Wer austeilt, sollte auch einstecken können!
#64 Benedikt 15:43:27 | Donnerstag, 29. November 2007
@ Andreas Wingenfeld Ich hab den Bischof Marx mal bei Sabine Christiansen gesehen. Sein Fernsehauftritt
hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen. Er hat zwar nix Falsches gesagt, aber das, was er gesagt hat,
war auch nicht gerade weltbewegend, alles 0-8-15-Gerede im Rahmen der politischen Korrektheit. Mehr konnte
man in dieser Plaudersendung ja wohl auch nicht erwarten .
#63 Regina 1961 14:43:21 | Donnerstag, 29. November 2007
Nicht schon wieder!!!!! Haben denn die Redakteure hier wirklich noch ihren Verstand, oder gebrauchen sie
ihn nicht? Es gibt doch eine ganz einfache Quelle, die, für sofern ich informiert bin, ganz klar und
deutlich sagt, wer, wann und wo ernannt wurde. Der Vatican Information Service. Wenn es da steht, gibt
es doch nichts mehr zu rütteln. Oder. Da? der Bischof von Limburg endlich enannt wurde, konnte ich schon
gestern Mittag gegen 13:30 Uhr dort lesen. Solange es keine Veröffentlichung gibt: HÖRT AUF, DIE PFERDE
SCHEU ZU MACHEN!!!!! Regina 1961
#62 juergen 14:35:40 | Donnerstag, 29. November 2007
Bart oder nicht Bart… Früher trug Marx auch einen Bart. Wenn mich recht erinnere hat er ihn sich damals
Anlässlich der Ernennung zum Weihbischof abnehmen lassen. Ich meine das war damals eine Art Wette zwischen
ihm und Studenten. Er hat da wohl vorher gesagt, daß er nicht glaubt Weihbischof zu werden und wenn er
es doch würde, dann würde er sich öffentlich den Bart abnehmen lassen und ihn versteigern oder irgendwie
sowas in der Art. Das kann er ja nun wieder machen lassen o^/
#61 amadeus † 14:11:20 | Donnerstag, 29. November 2007
bischof marx Bischof Marx trägt seit neustem ein Bart. Wie könnte man das denn deuten? Lässt das etwas
auf sein Verhältnis zum Islam schliessen? Homos haben auch manchmal Bärte – kann man da einen Zusammenhang
herstellen? Hat er was gegen Schwule oder ist er selber…?
@homcat Habe nun den Beitrag im Gästebbuch von huk gefunden. Vielen dank für den Hinweis. Dieses „Zitat“
beweist nicht viel. Es ist überhaupt nicht sichtbar, was Bischof Marx gesagt hat, ausser, dass er sich
in der Lage sieht, das Internet zu segnen. Dass er (d.h. Bischof Marx) homosexuelle Beziehungen zu segnen
bereit ist, bzw. sie als von Gott gesegnet betrachtet, steht doch gar nicht drin. Das darauf Folgende
sind an der Aussage von Bischof Marx über das Internet angehängte Überlegungen des Beitragsschreibersim
Gästebuch. Bischof Marx hat doch -wie kreuz.net meldete- gerade verboten, dass in einer Pfarrei ein Gottesdienst
mit Segnung homosexueller Paare stattfindet. Die Sache mit dem Verliebtsein Gottes in ihn verstehe ich
nicht ganz, da ich den Originalton der sendung nicht habe. Könnte mir aber vorstellen, dass der Bischof
dies von sich aussagte, wie von jedem Menschen, den ja Gott liebt als sein Geschöpf, (aber natürlich
liebt Gott nicht die Sünde, die ein Mensch begeht, er hat aber seinen Sohn in die Welt gesandt, um uns
zu erlösen, auich dies ein Zeichen der grossen liebe Gottes).
Für was steht Bischof Marx? Ich hab den Bischof Marx mal bei Sabine Christiansen gesehen. Sein Fernsehauftritt
hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen. Er hat zwar nix Falsches gesagt, aber das, was er gesagt hat,
war auch nicht gerade weltbewegend, alles 0-8-15-Gerede im Rahmen der politischen Korrektheit.
#54 ExProtestante 12:35:10 | Donnerstag, 29. November 2007
Er ist ein Freund der alten Messe Bischof Marx hat in seinem Bistum einigen Pfarreien schon vor zwei Jahren
die Möglichkeit für den „Tridentinischen Ritus“ gegeben. Ein Dorf in der Mosel hat er im Frühjahr 2007
zum Institut Phillip Neri geführt, da diese schismatisch lebten.
@homcat Bezüglich des zweiten Zitats: Wenn ich Ihrem Link folge, so gelange ich auf das Gästebuch der
HuK-Homepage. Es erscheint eine fast unzählige Anzahl von Einträgen. Könnten Sie bitte wenigstens das
Datum des von Ihnen gemeinten Eintrages nenne, damit ich nicht alle einträge durchsehen musss.
#51 amadeus † 11:53:17 | Donnerstag, 29. November 2007
kleingeister es ist ja eigentlich lächerlich. ein bischof ist kein freund der homos und schon jubelt
die kreuz.net gemeinde. kein freund der homos zu sein, ist qualifikation genug. wenn er dann auch noch
für die alte messe ist, ist die welt in ordnung. war jesus eigentlich auch so einfältig?
#50 juergen 11:49:20 | Donnerstag, 29. November 2007
Zeitungsmeldung Der Merkur schreibt: Die Gläubigen im Münchner Erzbistum können sich auf einen lebensfrohen,
bodenständigen Kirchenmann freuen, der sich nicht scheut, Klartext zu reden. Typisch sind für ihn Statements
wie „Purer Kapitalismus ohne soziale Verantwortung: da bekäme der andere Trierer Marx ja noch recht und
das fände ich schlimm“. Um seinen Nachnamen ranken sich ohnehin Anekdoten. Als es die DDR noch gab –
so berichtet die Katholische Nachrichten-Agentur – waren die Grenzbeamten überrascht über den „schwarzen
Marx“. Wenn der damalige Paderborner Professor für Christliche Gesellschaftswissenschaften nach der Wende
im Osten Deutschlands Vorträge über die katholische Soziallehre hielt, konnte er sich die spitze Bemerkung
nicht verkneifen: „40 Jahre habt ihr auf Marx gewartet. Nun ist er gekommen und ist katholischer Priester.“
Brille putzen! Das von homcat Bischof Marx zugeschriebene Zitat ist doch wenn man dem von Ihm gesetzen
Link folgt, klar von Margot von Renesse ExMdb SPD, nur der linke Text ist doch offensichtlich von Bischof
Marx. Bezüglich des zweiten Textes (angebliches Fernsehinterview) gibt homcat keine Quelle an, sodass
das Zitat nicht verifizierbar ist.
#47 HomCat 11:24:41 | Donnerstag, 29. November 2007
KREUZ.NET LÜGT UND LÜGT UND LÜGT UND LÜGT Er ist leider nicht so sehr gegen die schwule Ehe, wie Ihr
es gerne darstellt… Hier ein paar Zitate: In meinen Augen kann eine nichteheliche Lebensgemeinschaft,
egal ob hetero- oder homosexuell, keine Familie sein.Und zwar, weil in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
nur befristete Bindungen eingegangen werden, sozusagen mit begründungslosem und sofortigem Kündigungsrecht.
Homosexuelle Paare, die heiraten, können dagegen sehr wohl eine Familie bilden. Artikel www.bpb.de/files/1ZFLVF.pdf
oder aus einem Fernsehinterview: Daß eine Sache (Anm.: Das Internet) es mehr wert ist, einen Gottes Segen
zu bekommen als zwei homosexuelle Menschen, halte ich für sehr merkwürdig. Keine Sorge! Menschen die
sich lieben haben bereits den Segen von Gott, nur halt nicht den Segen vom Priester… Männer die Männer
lieben ziehen in der kath.Kirche da den kürzeren. Demnächst wird die Kirche den Homosexuellen zurufen:
Ihr dürft nicht Männer lieben aber ihr habt ja noch das Internet.Tolle schöne Welt. Was nun kreu.net?
Wie kommt Ihr da jetzt raus? Ihr seid redaktionäre Nullen und Hetzverbreiter… SEHR SCHLECHT!
#46 Benedikt 11:20:31 | Donnerstag, 29. November 2007
Typisch kreuz.net Und schon hat kreuz.net den Bischof wieder hübsch in Kategorien einsortiert. Von Marx
selber weiß die Redaktion wie üblich vermutlich nur das, was Sie in den Medien und von ihren anonymen
Zuträgern entnommen hat. Interessieren würde mich, wieso Marx hier als „Feind der alten Messe“ tituliert
wird, obwohl es sowohl ein Indult und sogar diese vom ISPN versorgte Pfarrei im Bistum Trier gibt. Die
Apostrophierung „Rotarier“ wird ohnehin immer saftloser. Wenn wirklich soviele Prälaten Rotarier sind,
dann wir Rotary wohl eher von der Kirche kontrolliert als umgekehrt.
#45 Guiseppe 11:11:35 | Donnerstag, 29. November 2007
Rückschritt Typ: „Ich auch. Wobei man – gerade für die Tradi-Ohren – hinzufügen darf, dass Hans Küng
hier nichts anderes vorschlägt als das, was in der Alten Kirche eine Selbstverständlichkeit war: Bischof
wird man durch Wahl der Gemeinde und Bestätigung durch die umliegenden Bischöfe bzw. den Patriarchen/Metropoliten.“
Wollen Sie das Rad zurückdrehen? Anhänger der Tradition setzen auf das Bewährte und nicht auf den Rückschritt,
wie offensichtlich Sie es tun.
Konservativ Bischof Marx wird gemeinhin dem sogenannten konservativen Lager zugeordnet. was an ihm ist
eigentlich spezifisch konservativ? Ich habe da bei seinen öffentlichen Äußerungen ehrlich gesagt noch
nichts entdecken können …
Sixtus von Tannberg in München? Thaumaturgos antwortet auf meine auf meine Frage: Wann sass denn Sixtus
von Tannberg auf der Münchner Kathedra?12 Jänner 1474 -14 Juli 1495Er hat sich von mir hinters Licht
führen lassen. Ich fragte, wann der Betreffende auf der Münchner Kathedra gesessen habe und erhalte
diese Antwort! Nun: Damals gab es keine Münchner Kathedra, sondern es gab nur das Bistum Freising. Das
Erzbistum München-Freising ist erst nach der Sakularisation (Konkordat von 1817)entstanden. Damals wurde
das Bistum zum Erzbistum und der Bischofssitz nach München verlegt und das Bistum gebietsmässig erweitert.
Natürlich ist das EB München-Freising der Nachfolger des Bistums Freising aber ich sprach eben nur von
der Münchner Kathedra. Die Ereignisse der Säkularisation führten übrigens zu einer Vakanz auf dem
Bischofsstuhl von 1807-1821. Es bleibt also dabei: S.Exz. Marx ist der erste Nicht-Bayer (im Sinne des
Territoriums der Bayerischen Bischofskonferenz) auf dem Münchner Erzstuhl.
#41 Hacki 10:46:59 | Donnerstag, 29. November 2007
@Gotthardt …und dann sind die Schafe von den Böcken getrennt, das Unkraut verbrennt, himmlische und
irdische Liturgie wieder in Anbetung vereint (so wie in der alten Messe!).
@ amadeus so,so, Sie halten einen Transfer von Bischöfen nicht für unbedingt gut. In Rom hört aber
leider keiner auf Sie. Hans Küng hat ja den Vorschlag gemacht, bei den Bischofsernennungen die Kirchenbasis
mehr mit ein zu beziehen. Halte ich für einen sehr guten Vorschlag. Ich auch. Wobei man – gerade für
die Tradi-Ohren – hinzufügen darf, dass Hans Küng hier nichts anderes vorschlägt als das, was in der
Alten Kirche eine Selbstverständlichkeit war: Bischof wird man durch Wahl der Gemeinde und Bestätigung
durch die umliegenden Bischöfe bzw. den Patriarchen/Metropoliten. Da dieses Prinzip das älteste überhaupt
ist (und solche Bischofswahlen ja auch zahlreichst dokumentiert), müsste es Tradis doch besonders gefallen.
Doch o Wunder, da sind sie dann plötzlich keine Traditionalisten mehr, sondern vertrauen lieber auf ein
viele Jahrhunderte jüngeres Feudalsystem des germanischen Mittelalters. Merkwürdige Vorstellung von
„Tradition“.
#38 Aleph † 10:16:31 | Donnerstag, 29. November 2007
Die Botschaft der Smileys Gotthard @ Wenn Sie nur einen kleinen Kommentar dazu gegeben hätten, könnte
die Botschaft der Smileys ohne Hürden rüberkommen. Vielleicht bestehen meine Befürchtungen zu unrecht?
#37 Tridentinus 10:01:25 | Donnerstag, 29. November 2007
Dass Marx ein klarer Feind der Alten Messe sei, ist wieder mal völliger Unsinn. Dagegen spricht die Rekonziliation
der Köllerbacher Martinsgemeinde, die dem St. philipp-Neri-Institut übertragen wurde, die jetzt nochmals
erweiterte ehemalige Indultmesse in zwei Kirchen in Trier und das Altenheim der Sühneschwestern vom Heiligen
Geiste in Niedaltdorf, das vom Christkönigsinstitut betreut wird, aber offen sehr FSSPX-nah ist, wie
erst kürzlich ein Bericht im Mitteilungsblatt der FSSPX belegt. Ich könnte noch weitere Details nennen,
aber diese sind die signifikantesten.
#36 amadeus † 07:48:05 | Donnerstag, 29. November 2007
Es gibt aber andere Möglichkeiten das ist mir schon klar. Aber eine Möglichkeit könnte es sein, dass –
entsprechend der Landessynoden in der evangelischen Kirche – der Bischof durch ein solches Organ gewählt
wird. Dass Rom bei den Bischofsernennungen nicht immer eine glückliche Hand (Gröer in Wien, Haas in
Chur…) hat, liegt ja auf der Hand.
@ amadeus Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Frage: Was ist denn für Sie die „Kirchenbasis“?
Laut amtlicher Statistik der Deutschen Bischofskonferenz gehen 22,1 Millionen von 25,7 Millionen Katholiken
in Deutschland sonntags nicht zum Gottesdienst und haben mit Glaube und Kirche auch sonst nicht viel am
Hut. Das wäre eine qualifizierende Mehrheit von 84 Prozent, ideal geeigent, um bei Bischofsernennungen
basisdemokratisch mitentscheiden zu dürfen.
#34 amadeus † 07:15:56 | Donnerstag, 29. November 2007
Libertas Ecclesiae so,so, Sie halten einen Transfer von Bischöfen nicht für unbedingt gut. In Rom hört
aber leider keiner auf Sie. Hans Küng hat ja den Vorschlag gemacht, bei den Bischofsernennungen die Kirchenbasis
mehr mit ein zu beziehen. Halte ich für einen sehr guten Vorschlag.
Bischofstransfer Der Transfer eines Bischofs von einem Bistum zu einem anderen sollte eine absolute Ausnahme
bleiben und nicht zur Gewohnheit werden. Hatte man für München keine anderen geeigneten Kandidaten zur
Verfügung, als einen bereits residierenden Ordinarius zu transferieren? Ich halte diese Entwicklung,
die sich in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum eingeschlichen hat, nicht unbedingt für gut.
#31 amadeus † 06:46:41 | Donnerstag, 29. November 2007
wow… Der Prälat ist Rotarier und kein Freund der Homos. Kreuz.net stellt ja wenig Ansprüche an Bischofskandidaten.
Ihr seid schon ein einfältiger Haufen.
Speyer-München Mir ist leider ein Fehler unterlaufen: Speyer gehört nunmal aus politischen Gründen
zur „Freisinger Bischofskonferenz“ und ist auch Suffraganbistum einer bayerischen Erzdiözese. Ich wollte
schreiben, „historischen Gründen“ und nicht „politischen Gründen“,wenngleich natürlich auch „aus politischen
Gründen“ nicht ganz falsch ist, da es letztlich primär die Politik ist, die die Historie bestimmt. Dass
schon mehrmals (genauer wohl 3 Mal: Bettinger aus Landstuhl , Wendel aus Blieskastel, Wetter aus Landau)
Speyerer Diözesanen auf dem Münchner Bischofsstuhl sassen, ist in der Tat sehr interessant, während
aus manchen anderen wirklich bayerischen Diözesen noch nie ein Bischof von München kam.
#29 Aleph † 23:39:46 | Mittwoch, 28. November 2007
Speyer gehört zu Rheinland-Pfalz sacerdos helveticus @Speyer gehört zum Lande Rheinland-Pfalz, einem
Bundesland, das 1946 entstanden ist. Speyer gehört nicht zum Freistaat Bayern. Das Bistum Speyer gehört
zur Kirchenprovinz Bamberg und Bamberg liegt bekanntlich in Franken, eine Region, die infolge der Säkularisation
zu Bayern kam. Also ist das mit Bayern und bayerisch nicht so gravierend wie hier im Forum getan wird.
Vor allem sollte man in diesen difficilen Dingen nicht einfach Äpfel und Birnen addieren, um Fallobst
zu bekommen. Ganz abgesehen davon war Kardinal Joseph Wendel, ein Vorgänger von Kardinal Julius Döpfner,
zuvor Bischof von Speyer, genauso wie Kardinal Friedrich Wetter, der auch Bischof von Speyer war. Nachdem
der Speyerer Bischofsstuhl derzeit vakant ist, konnte der Nachfolger von Kardinal Wetter selbstredend
nicht aus Speyer kommen. Dafür kommt der neue Münchner Erzbischof aus Trier, einer ursprünglich römischen
Siedlung.
@sacerdos helveticus: Spayer als Bistum gehört nicht aus politischen Gründen, sondern rein historischen
Gründen zur Bayerischen /Freisinger Bischofskonferenz! Politisch wäre die Zugehörigkeit zur (Ober-)Rheinischen
Kirchenprovinz viel eher angebracht, ebenso mentalitätsmäßig. Die rheinischen, romanischen Dome sind
nicht nur architektonischer Ausdruck einer regionalen Mentalität und Geisteshaltung. Die Bischöfe und
Bistümer den Rhein entlang von Basel bis Mainz sind seit Jahrhunderten (vor „Freiburg“ 1827 betraf es
Konstanz) verbunden und heutzutage arbeiten die Bischöfe nicht umsonst zusammen, über die Staats-, Landes-
und Bistumsgrenzen hinweg! Dass sich hier ausgerechnet die sog. „fundi Tradis“ auf einen staatskirchenrechtlichen
Vertrag berufen, der einer antikirchlichen und antirömischen Gesinnung entsprang, lässt schon sehr verwundern!
Bayern war zur Zeit des Vat. I an einer NATIONALEN (von Rom gelösten!) Kirche interessiert und unterstützte
daher den Kreis um Ignatz Döllinger!
Erster Nichtbayer in München! Speyer gehört nunmal aus politischen Gründen zur „Freisinger Bischofskonferenz“
und ist auch Suffraganbistum einer bayerischen Erzdiözese. Bisher sassen nur Bischöfe aus Bayern plus
Bistum Speyer auf der Münchner Kathedra. Aber es ist nirrgendwo in einem Konkordat vorgeschrieben, dass
dem so sein müsste. Deshalb ist die Ernennung von Bischof Marx natürlich kein Problem.
#25 Aleph † 23:14:25 | Mittwoch, 28. November 2007
Der entbrannte Zickenzores Da ist ja wieder richtiger Zickenzoresausgebrochen, dass ein Schreiber in bewährter
christlicher Nächstenliebe als „Depp“ bezeichnet wird. Das ist nachweisbarer Mangel in der Kenntnis des
NT. Jesus soll da markante Worte verwendet haben, falls ein „Bruder“ derart massiv verunglimpft wird.
Als ob nur ein echter Bayer würdig wäre, den Bischofsstuhl des heiligen Korbinian (Erzbistum München-Freising)
zu besteigen. Vor der Säkularisation, als es noch geistliche und weltliche Herrschaften gab, hat offenbar
niemand daran Anstoß genommen, wenn ein Kölner Erzbischof gleichzeitig auch Bischof in München war
oder umgekehrt. Das soll mehrfach üblich gewesen sein. Aber die Auseinandersetzungen hier im Forum erinnern
vom Vokabular her mehr an den Vorabend zum Dreißigjährigen Krieg. Wenn Bischof Marx als Nachfolger von
Kardinal Wetter bestellt wurde, ist das zunächst einmal im Forum so anzuerkennen, ohne dass dazu das
Staatskirchenrecht hierzu bemüht werden müsste. Das haben andere, mit besseren Kenntnisse der Materie
schon getan. Das dilettantische Herumfetzen ist nach der Entscheidung aus Rom einfach fehl am Platz. Selbst
der größte Platzhirsch kann sich so weit aus dem Fenster lehnen, bis ihn Schwerkräfte nicht unbedingt
sanft nach unten aufs Pflaster bringen, sollte nicht ein Misthaufen den Aufprall erheblich besänftigen.
#24 Gotthard 23:12:48 | Mittwoch, 28. November 2007
Westfale das wäre eine gute Ernennung. Endlich mal ein Westfale auf dem Bischofsstuhl des hl. Korbinian.
Kann nur gut sein! Es hat sogar schon Westfalen im Münchner Landtag gegeben … jetzt dann auch in der
Münchner Kirche. Mit Marx käme ein ausgewiesener Mann der katholischen Soziallehre ins Bischofshaus –
er war schließlich mehrere Jahre Leiter unserer Dortmunder Kommende.
@Romulus … Sie Dummschwätzer! Wen interessiert „das Staatskirchenrecht“ hier bitteschön? Pfalz ist
Pfalz … Ich weiß durchaus, wovon ich da schrieb. Nämlich meiner Heimat im weiteren Sinn, als Kur-Pfälzer!
Die pol. oder kriegerische Einverleibung einer Region macht diese noch lange nicht gleich mit dem Ursurpator!
Auch sind mir die Bistumszugehörigkeiten durchaus geläufig, ich lebe in Deutschland, bin katholischer
(Kur)Pfälzer und habe in Freiburg, dem Metropolitansitz der oberrheinischen Kirchenprovinz als cand.theol.
studiert. WEN wollen Sie also hier belehren? Wohl niemand, außer hier den Besserwisser markieren, oder
was? Superbia!
#16 Romulus 22:07:29 | Mittwoch, 28. November 2007
@haher / Natürlich ist Card. Wetter Bayer Du bist ein uninformierter Depp, haher. Card. Wetter ist im
staatskirchenrechtlichen Sinn natürlich Bayer. Hast Du schon mal was von der Bayerischen Pfalz gehört?
Hast Du gewußt, dass das Bistum Speyer zur Kirchenprovinz Bamberg gehört? Hast Du gewußt, dass der
letzte Bischof von Speyer, Schlembach, ebenfalls Bayer ist? Hast Du gewußt, dass seinerzeit Straus sich
bei JP 2 dafür eingesetzt hat, dass wieder ein Bayer nach Speyer kommt? Haher, Du hast keine Ahnung,
setzen sechs!
Bischof Marx der erste Nicht-Bayer … so, so … da sind ja wieder die ultra- informierten Kreuz-hetzer
am Werk! S.E. Friedrich Caed. Wetter ist also waschechter Bayer! Gut zu wissen … und wie perfekt bayerisch
der Gute sprcht! Kardinal Wetter ist waschechter Pfälzer! Und auch er war nicht der erste Nicht-Bayer
in München! Und überhaupt: worin liegt da eine journalistische, gar religiöse Brisanz, woher ein Bischof
in der UNA SANCTA CATHOLICA (!) stammt? Hey … dieses Forum ist doch nicht mehr als ne geballte Ladung
HASS, UN- bzw. HALBWAHRHEIT (und jede Halbwahrheit wiegt schlimme als eine Lüge!) und politischer und
religiöser Wahn(sinn)
#14 Seminarist 21:35:54 | Mittwoch, 28. November 2007
Das wichtigste in Kürze… Nach Angabe der ‘Süddeutschen Zeitung’ stand er nicht auf der Wunschliste
des Münchner Domkapitels. Das spricht schonmal für den Neuen! Weitere wichtige Infos zum neuen Erzbischof
sind: -Er ist Unitarier -im katholischen Studentenverein Unitas; das heisst: politisch konservativ; zudem
relativiert es seine Rotarierzugehörigkeit, da katholische Studentenverbindung i.d.R. im Gegenpart zur
Masonie stehen (jedenfalls war das früher so). -Er steht in der Linie der romtreuen, aber traditionskritischen
konservativen deutschen Bischöfe (Mixa, Meisner etc.), d.h. saubere Liturgie, aber nur im NOM (der VOM
bekam ostentativ im Bistum Trier einen Platz um 15.00 Uhr am Sonntagnachmittag!). -Er ist mediensicher
und hat sich durch seine Aktion „Mittagstisch“ (grunsdsätzlich lädt er zum Mittag Promintente aus Politik,
Kultur und Wirtschaft ein) ein Netzwerk geschaffen. Alles in allem: Es hätte schlimmer kommen können!
#13 Burgorus 21:23:27 | Mittwoch, 28. November 2007
@Romulus: Nach außen ziehen Baiern und Franken immer an einem Strang. Da mögen Sie Recht haben. Aber
dann sollte er auch sein Veto mit dem Angebot eines zusätzlichen katholischen Feiertags etwas versüßen,
anstatt einen für die Ketzer einführen. Ich schlage den Josephstag vor (19. März).
Lieber Navon „Der Prälat ist Rotarier und kein Freund der Homos.“ Das glaub ich gerne. „Homo“ heißt
ja einfach nur „Mensch“ und dass die katholische Kirche nicht menschenfreundlich ist, ist ja kein Geheimnis.
Schade, dass Sie die alten Fremdsprachen Latein und Griechisch nicht beherrschen. Dann wüssten Sie nämlich,
dass das Wort „Homo“ in Homosexualität nicht vom lateinischen homo=Mensch kommt, sondern vom griechischen
homos=gleich. aber wahrscheinlich wollten Sie sowieso nur provozieren, was Ihnen ja auch, wie Sie an meinem
Beitrag sehen können, gelungen ist.
Ich dachte bislang, Dr. Marx würde als heißer Nachfolger von Joachim Meisner gehandelt werden. Naja,
so oder so ist eigentlich klar, dass Dr. Marx noch Karriere vor sich hat. Er ist ja für einen Bischof
noch nicht sehr alt. Allerdings wundert es mich, dass kreuz.net dann doch so positiv über eine Rotarier
berichtet, wobei es stimmt, dass er eher von der konservativen Sorte ist. Ob er aber wirklich so ein „begabter
Schweißer“ ist, nur weil er auf einem Foto mit Schweißgerät posiert, bezweifle ich dann doch. Und ob
man daraus auf Bodenständigkeit schließen kann, noch mehr. Nach allem, was ich so mitgekriegt habe,
soll Dr. Marx ja einen Hang zur Opulenz haben, weswegen die Trierer ihren Bischof auch gerne mit einem
Augenzwinkern als „letzten Fürstbischof Deutschlands“ bezeichnen. Andereseits kann ich aber sagen, dass
er wirklich keine Berührungsängste mit dem gemeinen Volk hat. So habe sogar ich, der ich ein völlig
unbedeutender Laie bin, ihm schon mal die Hand geschüttelt und einen kleinen „Smalltalk“ mit ihm gehalten.
Er soll ja auch jedes Jahr privat auf dem Trierer Weihnachtsmarkt zu treffen sein. Bei einem Kardinal
Meisner würde es soetwas bestimmt nicht geben. In jedem Fall finde ich es Schade, dass er die Diözöse
Trier dann wohl doch schon bald verlassen wird, wünsche ihm aber alles Gute für die Zukunft.
#10 Romulus 21:13:17 | Mittwoch, 28. November 2007
@Burgorus Nach außen, lieber Burgorus, ziehen Franken und Bayern immer an einem Strang. Das ist gute
Sitte im Freistaat Bayern und so wird es auch bleiben.
#9 Burgorus 21:09:21 | Mittwoch, 28. November 2007
@Romulus Wollen wir mal hoffen, dass der Bayerische Ministerpräsident gegen einen Nichtbayern sein Veto
einlegt und beim Hl. Stuhl darauf insistiert, dass ein Bayer Erzbischof von München und Freising wird.
Geringe Aussichten. Der derzeitige bayerische Ministerpräsident ist wohl mehr Franke als Bayer. Außerdem
ist er evangelisch. Er will seinen Buß- und Bettag (als gesetzlichen Feiertag) wieder.
„Sein Orden“ Freilich wird Marx seine Beeinflussungen oder gar Anweisungen von seinem Orden erhalten.
Marx ist Großprior der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.
Hoffentlich legt der Bayerische Ministerpräsident sein Veto ein Wollen wir mal hoffen, dass der Bayerische
Ministerpräsident gegen einen Nichtbayern sein Veto einlegt und beim Hl. Stuhl darauf insistiert, dass
ein Bayer Erzbischof von München und Freising wird.
#6 Burgorus 20:51:42 | Mittwoch, 28. November 2007
Was mich mehr stört, ist, dass er anscheinend auch gegen das Motu proprio Summorum Pontificum unterschrieben
hat. Denn da sollen ja alle Bischöfe unterschrieben haben außer Meisner (aus Erzfeindschaft zu Lehmann),
Wetter (aus bayerisch-patriotischer Verbundenheit mit dem Papst) und Hanke (aus Überzeugung). So hat
es jedenfalls ein Kreuznetposter (vielleicht Seminarist?) geschrieben. Hinsichtlich Rotarier: Man muss
schon noch einen Unterschied sehen zwischen dem angeblich konservativen Rotarier Marx und dem Rotarier
Algermissen. Freilich wird Marx seine Beeinflussungen oder gar Anweisungen von seinem Orden erhalten.
Es kommt halt darauf an, inwieweit er ihnen folgt. Auch der Freimaurer Döpfner, der die deutsche Kirche
als Vorsitzender der Bischofskonferenz fast im Alleingang zerstört hat (Königsteiner Erklärung, Handkommunion),
hat einmal nicht dem Orden gehorcht, nämlich, als es darum ging, den Rosenkranz abzuschaffen. Da hat
er sich geweigert, und ist deswegen und wohl auch aufgrund des Rosenkranzgebets und der Sühne seiner
Schwester der ewigen Verdammnis entgangen. Dass Marx auch schweißen kann, lässt eine gewisse Bodenständigkeit
vermuten. Solche Leute haben meist auch einen gesunden Hausverstand.
Kein Freund der Homos „Der Prälat ist Rotarier und kein Freund der Homos.“ Das glaub ich gerne. „Homo“
heißt ja einfach nur „Mensch“ und dass die katholische Kirche nicht menschenfreundlich ist, ist ja kein
Geheimnis.
All diese Rotarierbischöfe beschleunigen nur den Untergang der „Konzilskirche“ mit ihren relativistischen
Irrtümer (Alle Religionen sind Wege des Heils…). Der Weg der Frevler führt ins Verderben. Der vollständige
Sieg der „Unbefleckten Gottesgebärerin“ wird um so schneller kommen.
#3 Burgorus 20:20:54 | Mittwoch, 28. November 2007
Erster Nichtbayer, aber nicht erster Nichtbaier „Erster Nicht-Bayer“ ist korrekt. Man muss es aber auf
den Staat Bayern beziehen. Kardinal Wetter selbst ist in Landau in der Pfalz geboren. Zu seiner Geburtszeit
gehörte die Pfalz noch zum Staat Bayern. In der Pfalz leben aber keine Baiern dem Volksstamm nach. Diese
leben vor allem in Ober- und Niederbayern, der Oberpfalz, im heutigen Österreich (außer Vorarlberg)
und in Südtirol. Auch Döpfner war zwar Bayer, jedoch kein Baier, sondern ein Franke: „Man muss Gott
für alles danken, auch für einen Unterfranken“, hieß es nach dessen Ernennung.
#2 Pippifax 20:05:55 | Mittwoch, 28. November 2007
Welche Brisanz? Welche Brisanz haben denn die Bischofsernennungen dieser Tage in Deutschland? Man könnte
meinen, wir leben im Zeitalter des Investiturstreits, wenn man diese Formulierung liest. Letztlich ist
doch jede derzeitige Bischofsernennung inhaltlich kein Kurswechsel, sondern ein „gut so – weiter so“.
Sollte der Autor die Brisanz allerdings schon darin erblicken, daß er siegreiche Kandidat nicht aus einem
bestimmten Klüngel, Seilschaft, Umfeld etc. kommt, sondern von außerhalb, dann spricht das Bände über
die heutige Kirche in Deutschland .
Glückwunsch! – sofern es stimmt Herzlichen Glückwunsch für München-Freising – – sofern die Meldung
sich bewahrheitet. Meinem ehemaligen Professor für CGL (Christliche Gesellschaftslehre –- nicht: …wissenschaften,
wie kreuz.net schreibt) wünsche ich alles erdenklich Gute für die Arbeit in München!!