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Donnerstag, 29. November 2007 08:27
kreuzmeldungen
Mitgefühl mit Infizierten + Seit 180 Jahren + Zum Glück nicht katholisch + Kindermörder unschädlich gemacht + Noch ein böser Fundamentalist
Papst Benedikt XVI. im Petersdom
Papst Benedikt XVI. im Petersdom
Mitgefühl mit Infizierten

Vatikan. Papst Benedikt XVI. kritisierte bei der gestrigen Generalaudienz die angeblich häufige „Verachtung“ von HIV-Infizierten. Anläßlich des Weltaidstags am 1. Dezember erklärte er: „Ich bin denen nahe, die an dieser schrecklichen Krankheit leiden, sowie ihren Familien und besonders jenen, die dadurch ihren Ehepartner verloren haben.“

Seit 180 Jahren

Deutschland. In der evangelischen Elisabethkirche in Marburg wurde am Samstag eine Messe zelebriert. Anlaß war der Abschluß des Elisabethjahres. Das berichtete die Tageszeitung ‘Oberhessische Presse’. Mehr als 500 Gläubige versammelten sich in der Kirche. Die letzte Messe in dieser Kirche, die seit der Reformation evangelisch ist, geht auf die Zeit des Simultaneums von 1811 bis 1827 zurück. Damals wurden im Chor der gotischen Kirche Messen und im Mittelschiff evangelische Gottesdienste gefeiert.

Zum Glück nicht katholisch

Deutschland. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat in Deutschland bereits zwölf Kirchen gebaut und betreut inzwischen 48 Gemeinden. Das erklärte der deutsche Distriktsobere der Priesterbruderschaft St. Pius X, Pater Franz Schmidberger, im monatlichen ‘Mitteilungsblatt’ seiner Gemeinschaft. Mitte Oktober eröffnete die Bruderschaft ein neues Priorat in Hamburg.

Neues Priorat der PiusbruderschaftNeues Priorat der PiusbruderschaftKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 7 Bildern zu starten.

Kindermörder unschädlich gemacht

Spanien. Der spanische Abtreiber Carlos Morin wurde gestern von der Polizei verhaftet. Morin besitzt eine Kette von Abtreibungsanstalten. Der Töter wurde festgenommen, weil er Kinder bis zum achten Schwangerschaftsmonat geschlachtet hatte. Die Verurteilung kam nach mehreren Anklagen, einer dänischen Fernsehreportage und britischen Medienberichten.

Noch ein böser Fundamentalist

‘Süddeutsche Zeitung’: Ging Ihr Vater regelmäßig in die Kirche?

Patrick de Funès: Jede Woche! Wir Söhne begleiteten ihn. Auf dem Weg in die Kirche sprach er kaum ein Wort. Er hing seinen Gedanken nach. Einmal besuchte er heimlich einen Gottesdienst in einer sehr fundamentalistischen Gemeinde, wo die Messe noch auf Latein gelesen wurde, was ihm sozusagen aus poetischen Gründen sehr gefiel. Doch davon erfuhr die Presse – und plötzlich glaubten alle, Louis de Funès sei ein Fundamentalist. Und das stimmte nicht. Er war ein normaler Christ. Und sagenhaft hilfsbereit.

Interview mit Patrick de Funès, der Sohn des Komikers Louis de Funès († 1983) in einem Interview mit der ‘Süddeutschen Zeitung’ vom 10. November.

© Titelbild: Flickr-Benützer „Xtelle_m“, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 51 Lesermeinungen:
Freitag, 30. November 2007 06:06
Gallowglas: @HeinrichvonOfterdingen
er hat die angebliche Verachtung der AIDS-Kranken kritisiert. Eine echte Verachtung ist nämlich nicht verortbar, zumindest nicht von katholischer Seite.

Sorry, aber er kritisierte DEUTLICHST die Verachtung und die wird ihnen von katholischer Seite zu Hauf entgegen gebracht …
Donnerstag, 29. November 2007 22:12
st.georg: @radio vatikan von heute
das ist doch mal ne Meldung:

Liechtenstein: Erzbistum feiert, Fürstentum nicht

Das Erzbistum Vaduz feiert kommenden Sonntag den zehnten Jahrestag seines Bestehens. Erzbischof Wolfgang Haas zelebriert einen Festgottesdienst in der Kathedrale von Vaduz. Die Liechtensteiner Regierung hingegen verzichtet auf einen Festakt zum zehnjährigen Gründungstag des Erzbistums.Wie die katholische Nachrichtenagentur Kipa schreibt, lehnen viele Gläubige Haas und sein Kirchenverständnis nach wie vor ab.Papst Johannes Paul II. hatte das Erzbistum Vaduz am 2. Dezember 1997 mit der Apostolischen Konstitution „Ad satius consulendum“ errichtet. Vorher gehörte es als Dekanat Liechtenstein zum Schweizer Bistum Chur. Die Amtseinsetzung von Erzbischof Wolfgang Haas fand am 21. Dezember 1997 unter Protestkundgebungen in der zur Kathedrale erhobenen Pfarrkirche St. Florin von Vaduz statt. Die Erzdiözese ist direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt und gehört somit keiner Bischofskonferenz an.
(kipa 29.11.2007 gs)
Donnerstag, 29. November 2007 21:54
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Regentänzer,
er hat die angebliche Verachtung der AIDS-Kranken kritisiert. Eine echte Verachtung ist nämlich nicht verortbar, zumindest nicht von katholischer Seite.
Donnerstag, 29. November 2007 19:30
raindance1: Generalaudienz die angeblich häufige „Verachtung“ von HIV-Infizierten.
hat er jetzt die Verachtung von HIV Infizierten kritisiert oder die angebliche Verachtung?
oder hat er kritisiert das nur angeblich verachtet wird anstatt wirklich zu verachten…

wow, ein Redaktionsbeitrag der alle Türen offen lässt…
Donnerstag, 29. November 2007 17:12
Guiseppe: @ Tommiboy
Tommiboy: „Ich halte nichts von der Unterdrückung des naturgegebenen sexuellen Triebes. Das führt nämlich nur dazu, dass diese Menschen irgendwann entweder einen an der Klatsche haben wie viele in diesen Foren, oder dass der Trieb irgendwann an unschuldigen ausgelebt wird.“

Den sexuellen Trieb kann der Mensch beherrschen lernen.

Im übrigen ist der Anteil derjeniger, die ihren Trieb an Unschuldigen ausleben, bei den Nichtenthaltsamen nicht geringer als bei denen, die versuchen, enthaltsam zu sein.
Donnerstag, 29. November 2007 16:50
Tommiboy: @giuseppe
Aber es ist das kleinere Übel gegenüber dem Ansteckungsrisiko, das eben unzweifelhaft durch die Verwendung von Kondomen gegeben ist.

…also dann lieber gar kein Sex, als verantwortungsvollen Sex mit Kondom…

Ich halte nichts von der Unterdrückung des naturgegebenen sexuellen Triebes. Das führt nämlich nur dazu, dass diese Menschen irgendwann entweder einen an der Klatsche haben wie viele in diesen Foren, oder dass der Trieb irgendwann an unschuldigen ausgelebt wird.
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