Nationalsozialismus
Wie die „Vereinigung für jüdische Angelegenheiten“ Antisemitismus verbreitet
Mit einem ungewöhnlichen Schritt machte die „Vereinigung“ auf einen der am seltensten erwähnten Gründe für den Antisemitismus aufmerksam: das schlechte Benehmen einzelner Juden. Von Michael J. Gaynor
(kreuz.net) Die „Vereinigung für jüdische Angelegenheiten“ beschreibt sich selbst als „eine unabhängige jüdische Basisorganisation, welche ihre Stimme zugunsten bedrohter Juden erheben will“. Die „Koalition“ erklärt, daß ihre „weltweiten Anstrengungen darauf gerichtet seien, dem Antisemitismus zu begegnen, für Israel zu werben, die Erinnerung an den Holocaust zu bewahren und andere pro-jüdischen Aktivitäten zu fördern.“

Klingt gut.

Letztes Jahr war die „Vereinigung“ sehr darüber besorgt, daß Mel Gibson’s Meisterwerk „Die Passion“ den Antisemitismus verbreiten würde.

Das war zwar falsch, aber die „Vereinigung“ handelte offensichtlich in guter Absicht.

Die Ironie des Schicksals besteht darin, daß die „Vereinigung“ jetzt Antisemitismus verbreitet.

Unabsichtlich, natürlich.

Aber das ist trotzdem sehr bedauerlich.

Die „Vereinigung“ kündigte nämlich vor Kurzem an, daß sie gegen den Vatikan vor Gericht klagen wolle, um den Heiligen Stuhl zu zwingen, seine Archive zur Frage der jüdischen Kinder zu öffnen, die während des Zweiten Weltkrieges von der Katholischen Kirche versteckt und gerettet wurden.

Mit diesem ungewöhnlichen Schritt macht die „Vereinigung“ auf einen der am seltensten erwähnten Gründe für den Antisemitismus aufmerksam: das schlechte Benehmen einzelner Juden.

Damit wir uns verstehen: Antisemitismus ist schwer sündhaft.

Unwissenheit und Neid sind unter anderem Gründe dafür.

Doch Menschen irren sich und sündigen.

Und Juden sind Menschen und deshalb vom Irren und Sündigen nicht ausgenommen.

Der offen respektlose und dümmliche Plan der „Vereinigung“, den Vatikan – einen souveränen Staat mit souveräner Immunität – zu verklagen, ist im besten Fall ein schamloser Werbetrick und billiger Druckversuch.

Der Vatikan braucht keine solchen Schikanen.

Sowenig er die Zustimmung jüdischer Organisationen benötigt, um Edith Stein heilig- oder Papst Pius XII. seligzusprechen.

Sich in vatikanische Angelegenheiten einzumischen, ist kontraproduktiv.

Von einem Gericht zu verlangen, es solle dem Papst befehlen, vatikanische Dokumente herauszugeben, ist jene Art von Frechheit, welche Juden als Chutzpah bezeichnen.

Die genannte „Koalition“ sollte bessere Wege finden, Spenden zu sammeln oder die öffentliche Aufmerksamkeit zu gewinnen.

William Donohue, der Präsident der „Katholischen Liga“ antwortete auf die Ankündigung der „Koalition“ und wies darauf hin, daß ein derartiges Eindringen in die vatikanischen Archive nicht notwendig und ein solcher Nötigungsversuch zu verurteilen sei.

Im Jahre 1964 erklärte Dr. Leon Kubowitzky, ein Vertreter des „Jüdischen Weltkongresses“: „Ich kann sagen, daß ich von kaum einem Fall weiß, wo katholische Institutionen es abgelehnt haben, jüdische Kinder zurückzugeben.“ Kubowitzky bezog sich auf jüdische Kinder, die von privaten Katholiken oder von der Katholischen Kirche – in Klöstern und Institutionen – vor der nationalsozialistischen Verfolgung versteckt wurden. Der Mut, den diese Katholiken oft unter großem persönlichem Risiko bewiesen, sollte Anlaß für Dankesbezeugungen, nicht für Verurteilung sein. Leider ist das nicht der Fall. Warum nicht?

Am 9. Januar zitierte die „New York Times“ eine italienische Zeitung, die ein vatikanisches Dokument veröffentlicht hatte, wonach der Heilige Stuhl angeblich in Machenschaften verwickelt gewesen sei, getaufte jüdische Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Familien nicht zurückzugeben.

Weniger Medienaufmerksamkeit erhielt eine spätere Nachricht: Besagtes Dokument war eine nicht unterschriebene Zusammenfassung. Es war nicht auf vatikanischem Briefpapier geschrieben. Es war auf Französisch verfaßt. Und es trug den Stempel eines katholischen Funktionärs, der in Frankreich und nicht im Vatikan arbeitete.

In der Zwischenzeit hat eine andere italienische Zeitung berichtet, daß das Originaldokument aufgetrieben wurde. Es beweist genau das Gegenteil von dem, was bisher behauptet wurde.

Das heißt: Papst Pius XII., der vom Oberrabbiner von Jerusalem, Isaac Herzog, mehrere Dankesschreiben erhielt, weil die Kirche während des Krieges jüdische Kinder versteckt hatte, entsprach der Bitte des Oberrabbiners, die Kinder ihren Ursprungsfamilien zurückzugeben. In anderen Worten, die erste Geschichte war ein Betrug.

Aber ist gibt noch etwas anderes. Die Druckversuche der „Vereinigung für jüdische Angelegenheiten“, die von einem gewissen Rabbiner Avi Weiß angeführt wird, sind eine Schande. Mehr Verstand hat der nationale Direktor einer anderen jüdischen Organisation, Abraham Foxman: Foxman hat den Vatikan respektvoll angefragt, seine Archive in dieser Sache zu öffnen. Ich stehe auf der Seite von Foxman und schätze seine Anständigkeit.

Die „Vereinigung für jüdische Angelegenheiten“ muß lernen, daß die Antwort auf Antisemitismen nicht darin besteht, den Vatikan durch den Dreck zu ziehen.
      
18 Lesermeinungen
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#18   GerdEric   16:35:58 | Montag, 28. Februar 2005
Ach ja,d er Bruno
GerdEric: „Jesus lehrte nix Neues“
Bruno-Maria: Das ist ja wohl das weitaus Dümmste, was der liebe Gerd bisher rausgeschwitzt hat,
Ich weiss ja nicht,
was Du so alles raus schwitzt…
Nur,
was denn Jesus neues lehrte,
das konntest (kannst) Du nicht sagen.
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#17   Bruno-Maria Schulz   16:04:11 | Montag, 7. Februar 2005
GerdEric: Jesus lehrte nix Neues
Gerdilein, was schreibste denn wieder. Man ist ja so Einges von dir gewohnt, aber das…
OK es ist Rosenmontag. Da kann man auch schon mal schräg schreiben.
GerdEric stellt die Behauptung auf: „Jesus lehrte nix Neues“
Das ist ja wohl das weitaus Dümmste, was der liebe Gerd bisher rausgeschwitzt hat, und dann gleich auch noch die Bemerkung über YMCA/Jerusalem mit der dämlichen Frage, ob evangelisch jüdisch ist – obwohl ich dazu erklärte:
(das aber lediglich diesen christl. Namen hat, rein israelisch geführt wird – ich aß dort öfter, weil dort eine selten hervorragende jüdische Küche ist)
geh’ halt mal hin, dann siehst’es.
Oh Gerd, oh Gerd, das nimmt ein schlimmes Ende mit dir.
Bevor man schreibt, sollte man ein ganz klein bisschen denken – auch am Rosenmontag
Love and cheerio
yours
Bruno-Maria Schulz
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#16   GerdEric   09:45:10 | Montag, 7. Februar 2005
YMCA – Sind für Dich die Evangelen Juden?
Der Zerfall des Glaubens fiel mir aber in keinem anderen Land so sehr auf, als in Israel. Ganz besonders erlebte ich es dort an einem hohen jüdischen Feiertag im Hotel Moriah Placa in dem ich bei diesem Besuch 3 Wochen wohnte.
Lieber Bruno,
welcher Hohe Feiertag soll denn das gewesen sein?
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#15   GerdEric   09:35:39 | Montag, 7. Februar 2005
Jesus lehrte nix Neues
Vetter Tarfel: Wenn die Zerstreuung eine göttliche Strafe ist, ist es antigöttliche Anmaßung, diese Zerstreuung durch eine Staatsgründung zu beenden.
Außerdem muß die Weisung auch bezogen auf die richtige Zeit ausgeführt werden.
Wenn Gott vor 3000 Jahren einen Krieg gegen ein bestimmtes Volk aufgetragen hat, heißt das nicht, dass wir heute Krieg gegen deren Nachkommen oder irgendein anderes Volk führen müssen.
Also, das heisst doch,
dass es durchaus Weisung sein kann,
den Staat Israel neu zu gründen,
aber,
das wird die Zukunft zeigen.
Der Katholizismus verabschiedet sich aus Europa und erlebt in Lateinamerika eine neue Zeit.
Was dann allerdings noch vom Ursprung bleiben wird,
werden die heidnischen Einflüsse dort zeigen,
wie es diese ja auch in Europa gab,
speziell aus Rom…
Es ist antigöttliche Anmassung,
die Zerstetzung des Katholizismus durch eine Intensivierung der Verbreitung der Glaubensinhalte zu beenden…
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#14   Bruno-Maria Schulz   09:25:35 | Montag, 7. Februar 2005
Zerfall des Glaubens und jüdischer Werte in Israel
GerdEric schrieb 6.2.05 auch: was haben die Katholiken so alles getan dass Gott sie verlassen hat? Oder wie soll ich das Beklagen von Zerstörung und Verfall des Glaubens verstehen?
Mein lieber Gerd; zu allen Zeiten waren Christen (Katholiken) bedrängt seit es Christen gab. Ja, es ist in Deutschland ein auffälligerer Zerfall christlicher Werte zu erkennen – stärker als anderswo – allenfalls in Frankreich ist es noch stärker.
Der Zerfall des Glaubens fiel mir aber in keinem anderen Land so sehr auf, als in Israel. Ganz besonders erlebte ich es dort an einem hohen jüdischen Feiertag im Hotel Moriah Placa in dem ich bei diesem Besuch 3 Wochen wohnte.
Als viele um zu beten aufstanden im Speisesaal, (ich anstandshalber natürlich auch) sagten Kellner wie meine israelischen Tischgenossen – Mensch bleib sitzen und überlass das diesen religiösen Fanatikern. Gleiches erlebte ich im Hotel Salomon und im gegenüber liegenden YMCA in Jerusalem (das aber lediglich diesen christl. Namen hat, rein israelisch geführt wird – ich aß dort öfter, weil dort eine selten hervorragende jüdische Küche ist).
Meine JÜDISCHEN Freunde in Haifa sagten mir, es ist der Untergang Israels, dass hier einfach alles von Religion diktiert wird.
Auffallend ist, dass Israel dennoch kein jüdischer Staat ist, sondern stark zum Atheismus tendiert (nicht anders als im „christlichen Staat“ Deutschland). Israel ist keineswegs ein jüdischer Staat, so sehr sich Israel das auch wünscht und einredet. Sehr zu Verdruss der dortigen religiösen Juden.
Dass Gott die Katholiken verlassen hat, ist totaler Blödsinn. Gott verlässt nie einen Menschen, sondern der Mensch verlässt Gott, weil er sich selbst genug zu sein glaubt. Eher kann man mit Fug und Recht Solches von den Juden sagen, denn sie schaffen täglich neuen Hass der „Ureinwohner“ Palästinas gegen sie, in Missachtung jeglicher Menschenrechte, und im NT (das dir natürlich wie mehrfach von dir bestätigt nichts bedeutet) steht: Hebr 8,9 nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr (Vergl auch 2 Kö 17,15)
Bruno-Maria Schulz
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#13   Bruno-Maria Schulz   08:52:30 | Montag, 7. Februar 2005
Nur wer sich vor dem Papsttum beugt, kann ein wirklicher Christ sein…
nachzulesen hier in diesem Forum 7.2.05
Entschuldigung, aber einen dümmeren Satz gibt es kaum.
Können sich so Denkende vorstellen, dass Gottverbundene das Papsttum mit Freude annehmen, weil von Jesus Christus eingesetzt?
Können sich so Denkende vorstellen, dass Gottverbundene mit Freude den Weisungen des Papstes folgen?
Natürlich nicht, den ihr Wegweiser ist ein Anderer und ihr Ziel ein anderes.
Bruno-Maria Schulz
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#12   Vetter Taferl   22:07:13 | Sonntag, 6. Februar 2005
Fortsetzung zu @ GerdEric
Bleibt trotzdem die biblische Weisung,
dass Israel die Heimat der Juden ist,
dieser Anspruch wurde nie aufgegeben,
und schon zuvor lebten Juden dort immer mit anderen zusammen. Das ist aber eben nicht die einzige Weisung – nicht nur den Honig, sondern auch den Stachel. Wenn die Zerstreuung eine göttliche Strafe ist, ist es antigöttliche Anmaßung, diese Zerstreuung durch eine Staatsgründung zu beenden. Außerdem muß die Weisung auch bezogen auf die richtige Zeit ausgeführt werden. Wenn Gott vor 3000 Jahren einen Krieg gegen ein bestimmtes Volk aufgetragen hat, heißt das nicht, dass wir heute Krieg gegen deren Nachkommen oder irgendein anderes Volk führen müssen.
Das die BRD zahlte, ist doch nur der Versuch,
ein wenig Wiedergutmachung zu leisten,
denn 6.000.000 Deutsche wollten sie ja nicht um Aug um Aug geben, oder wären Sie dazu bereit?
Woher haben Sie das, dass es nicht ohnedies nicht „Aug um Aug“ ging, mehr als 7 Millionen Deutsche starben in diesem Krieg, davon weit mehr als 1 Million Zivilisten, viele davon durch die Flächenbombardements nach dem Morgenthauplan und wohl genausoviele Volksdeutsche durch Massaker. Von den Soldaten starben viele in den Lagern der Aliierten, insb. in der Sowjetunion und Jugoslawien.
Nun die „neuen“ Römer verfolgten auch sobald sie konnten… mit dem selben Ziel Da kann es sich nur um eine Unterstellung handeln, denn letzlich haben viel mehr Juden – trotz Shoa – in christlichen Ländern bis heute überlebt (bzw. die Vorfahren der nach Israel eingewanderten Juden) als etwa in islamischen oder noch weiter entfernten Ländern (z.B. in Indien und China).
Vetter Taferl: Traditionsverbundene Katholiken nehmen die Unheilsprophezeiungen Christi ernst,
Und was haben die Katholiken so alles getan?
dass Gott sie verlassen hat? Oder, wie soll ich das Beklagen von Zerstörung und Verfall des Glaubens usw verstehen?
Das gleich wie die Juden. Sie haben Gott verraten, insbesondere seinen göttlichen Sohn, der zur Unterweisung der Gläubigen, zum Lösen und Binden mit Wirkung für den Himmel die Hl. Kirche eingesetzt hat. Sie beachten nicht seine Gebote. Sie setzen ihre menschliche „Weisheit“ über die Hl. Offenbarung. Sie hören nicht auf die Propheten (die biblischen ebensowenig wie die nachbiblischen). Sie haben sich nicht nur äußerlich der weltlichen Macht unterworfen (was in gewissem Umfang sogar Pflicht ist), sondern jubeln dieser mit allen ihren Unsitten auch innerlich zu. Sie erfüllen nicht die Weisungen ihrer Väter, sondern ändern sie eigenmächtig ab. Dazu mißachten Sie noch spezielle Weisungen Christi für sein Volk, z.B. gehet hin und lehret alle Völker, taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Stattdessen interreligiöse Umtriebe und „Inkulturation“.
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#11   Vetter Taferl   22:04:05 | Sonntag, 6. Februar 2005
Die von Gott verlassenen Zionisten und @ GerdEric
Kursiv: GerdEric; Normalschrift: Vetter Taferl die Zweite. Wer wohl von Gott verlassen ist?…Vetter Taferl: Zionisten sind keine gläubigen Juden,sondern genuin Nationalisten. Danke herzlichst, „Christen“ wussten schon immer, was Andere glauben und wie weit Christen Christen sind. Tja, das liegt ja wohl in der Natur der Sache. Die Freimaurer wissen ja auch wer Freimaurer ist (zumindest die, die weit oben genug sind in der Pyramide) Nur wer sich vor dem Papsttum beugt, kann ein wirklicher Christ sein… Das sehen Sie ganz richtig.
Das Judentum umfasst sowohl Religion als auch Nation, im Gegensatz zum Katholizismus, Falsch, nach der Wiedergründung durch Esra und Nehemia sprachen die Juden in Israel Aramäisch, die Sprache ihrer Nachbarn. Seit der Erroberung des Landes durch Alexander den angeblich Großen und seinen hellenistischen Nachfolgern sprachen sie mehrheitlich griechisch (mindestens, wenn man die weiterhin bestehende Diaspora einbezieht). Nur in der Liturgie blieben sie bei Hebräisch. Nach der Zerstörung des zweiten Tempels sprachen die Juden die Sprachen ihrer Gastvölker, besonders Spanisch, das sie im Exil als Spaniolisch weitersprachen, und Deutsch, das sie im Exil als Jiddisch weitersprachen. da gibt es die besseren Katholiken, weil deutsch, da gibt es die etwas schlechteren, weil polnisch… Ich kenne niemanden, der derartiges behauptet. Katholisch ist es jedenfalls nicht.
Vetter Taferl: Theodor Herzls Antwort auf den nationalistischen Antisemitismus seiner Zeit war ebenfalls eine nationalistische: Es war eben eine Antwort, auf fast 2000 Jahre Verfolgung durch Vertreter des Christentum, eben nur eine Antwort. Die falsche, wie gesagt.
Vetter Taferl: Eine jüdische Heimstätte irgendwo auf der Welt zu schaffen. Ostjüdischer Einfluß im Zionismus bewirkte, dass nur Palästina in Frage kam. Außerdem war paradoxer Weise der Nationalsozialismus einer der „Gründerväter Israels“. Wann fand denn die Gründung statt? 1933??? 1948 wie ausgeführt, die Einwanderung der 30er Jahre übertraf um ein Vielfaches die Einwanderung seit der Balfour Deklaration von 1917.
Vetter Taferl: Denn ohne die Shoa hätte es weder genug Juden gegeben, die Interesse gehabt hätten,
nun, es fehlen auch noch 6.000.000,
und explizit ca. 400.000 Juden aus Deutschland.
Wenn die fehlenden es sich aussuchen hätten können, wären sie mit Freuden in ihren Heimatländern wie Polen, Rußland, Ungarn usw. geblieben. Die meisten von ihnen waren übrigens orthodox. An der Interesse der orthodoxen Juden bestand weniger Interesse seitens der zionistischen Organisationen, weswegen der Anteil der Geretteten bei den orthodoxen Juden im nationalsozialistischen Herrschaftsgebiet auch viel kleiner ist.
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#10   GerdEric   21:32:56 | Sonntag, 6. Februar 2005
Wer wohl von Gott verlassen ist?…
Vetter Taferl: Zionisten sind keine gläubigen Juden,sondern genuin Nationalisten.
Danke herzlichst,
„Christen“ wussten schon immer,
was Andere glauben und wie weit Christen Christen sind.
Nur wer sich vor dem Papsttum beugt,
kann ein wirklicher Christ sein…
Das Judentum umfasst sowohl Religion als auch Nation,
im Gegensatz zum Katholizissmus,
da gibt es die besseren Katholiken, weil deutsch,
da gibt es die etwas schlechteren, weil polnisch…
Vetter Taferl: Theodor Herzls Antwort auf den nationalistischen Antisemitismus seiner Zeit war ebenfalls eine nationalistische:
Es war eben eine Antwort,
auf fast 2000 Jahre Verfolgung durch Vertreter des Christentum,
eben nur eine Antwort.
Vetter Taferl: Eine jüdische Heimstätte irgendwo auf der Welt zu schaffen. Ostjüdischer Einfluß im Zionismus bewirkte, dass nur Palästina in Frage kam. Außerdem war paradoxer Weise der Nationalsozialismus einer der „Gründerväter Israels“.
Wann fand denn die Gründung statt?
1933???
Vetter Taferl: Denn ohne die Shoa hätte es weder genug Juden gegeben, die Interesse gehabt hätten,
nun, es fehlen auch noch 6.000.000,
und explizit ca. 400.000 Juden aus Deutschland.
Vetter Taferl: in das eher arme Palästina auszuwandern noch hätte der internationale Druck bestanden, einen jüdischen Staat mitten in einem mehrheitlich arabisch bewohnten Land zu schaffen.
Bleibt trotzdem die biblische Weisung,
dass Israel die Heimat der Juden ist,
dieser Anspruch wurde nie aufgegeben,
und schon zuvor lebten Juden dort immer mit anderen zusammen.
Vetter Taferl: Die Hauptunterstützung lieferte vor allem der Freimaurerstaat USA, in Wirklichkeit aber auch (etwas verdeckt wegen seiner arabischen Interessen) der Freimaurerstaat Großbritannien (Vereinigtes Königreich). Zwangsweise war auch Deutschland (BRD) mit erklecklichen Summen mit dabei.
Das die BRD zahlte, ist doch nur der Versuch,
ein wenig Wiedergutmachung zu leisten,
denn 6.000.000 Deutsche wollten sie ja nicht um Aug um Aug geben,
oder wären Sie dazu bereit?
Vetter Taferl: Gläubige orthodoxe Juden wissen, dass sie infolge ihres Unglaubens und ihrer Abkehr von Gott die Diaspora (Zerstreuung) erlitten haben, was insoferne beachtlich ist, als die historisch letzte Zerstreuung ja infolge der Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. durch die Römer unter Vespasian und Titus erfolgte,
Nun die „neuen“ Römer verfolgten auch sobald sie konnten…
mit dem seben Ziel
Vetter Taferl: Traditionsverbundene Katholiken nehmen die Unheilsprophezeiungen Christi ernst,
Und was haben die Katholiken so alles getan?
dass Gott sie verlassen hat?
Oder,
wie soll ich das Beklagen von Zerstörung und Verfall des Glaubens usw verstehen?
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#9   Vetter Taferl   21:11:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
Zionisten sind keine gläubigen Juden,
sondern genuin Nationalisten. Theodor Herzls Antwort auf den nationalistischen Antisemitismus seiner Zeit war ebenfalls eine nationalistische: Eine jüdische Heimstätte irgendwo auf der Welt zu schaffen. Ostjüdischer Einfluß im Zionismus bewirkte, dass nur Palästina in Frage kam. Außerdem war paradoxer Weise der Nationalsozialismus einer der „Gründerväter Israels“. Denn ohne die Shoa hätte es weder genug Juden gegeben, die Interesse gehabt hätten, in das eher arme Palästina auszuwandern noch hätte der internationale Druck bestanden, einen jüdischen Staat mitten in einem mehrheitlich arabisch bewohnten Land zu schaffen. Die Hauptunterstützung lieferte vor allem der Freimaurerstaat USA, in Wirklichkeit aber auch (etwas verdeckt wegen seiner arabischen Interessen) der Freimaurerstaat Großbritannien (Vereinigtes Königreich). Zwangsweise war auch Deutschland (BRD) mit erklecklichen Summen mit dabei. Gläubige orthodoxe Juden wissen, dass sie infolge ihres Unglaubens und ihrer Abkehr von Gott die Diaspora (Zerstreuung) erlitten haben, was insoferne beachtlich ist, als die historisch letzte Zerstreuung ja infolge der Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. durch die Römer unter Vespasian und Titus erfolgte, somit lange nach Abfassung des Alten Testaments, im wesentlichen (oder zu Gänze – die Spätdatierung ist ja ebenfalls typisch modernistisch) auch nach Abfassung des neuen Testaments erfolgte. Nur irrige Deutungen können zum Schluß führen, dass die nationalistisch-agnostische Neugründung von 1948 etwas mit der Hl. Schrift zu tun haben könnte. Die orthodoxen Juden behaupten derartiges nicht, viele protestantische Sekten hingegen schon, weil sie sowieso x-beliebige Deutungen der Hl. Schrift fern der Tradition (die sie ja ablehnen) vornehmen. Traditionsverbundene Katholiken nehmen die Unheilsprophezeiungen Christi ernst, ebenso den Hl. Apostel Paulus in Röm 9-11, woraus sich ergibt, dass die Zerstörung Jerusalems und des jüdischen Staates (zuletzt der Herodianer) göttliche Strafe für die Ablehnung Christi als des Sohnes Gottes, als Erlöser und Messias darstellt und erst am Ende der Zeiten sich das jüdische Volk als Ganzes bekehren wird (daraus kann man vice versa schließen, dass das Ende der Welt noch durchaus weit entfernt ist). So gesehen, ist die Gründung des heutigen Israel ein Aufstand gegen den nicht nur einen, sondern auch dreifaltigen Gott, vergleichbar mit dem Turmbau zu Babel. Noch nicht klar ist, welche göttliche Strafe es dereinst dafür geben wird. Klar ist aber, dass ein Aufstand gegen Gott den Freimaurern gut gefällt, was auch ihre Unterstützung für den aus eigenem gar nicht lebensfähigen jüdischen Staat erklärt.
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#8   bonifatius   17:21:12 | Sonntag, 6. Februar 2005
Suppe muß weiterkochen
GerdEric!
Habe erkannt:
1. Unversöhnlichkeit ist Trumpf!
2. Unrecht ist nach Meinung GerdErik’s zu acceptieren, wenn es andere Völker auch tun. Paßt ins Profil.
3. Bin nicht für Arithmetik, wenn es um Menschenleben geht, aber wenn, dann müßte man sich fragen, wieviel jüdische (meist sicherlich ungläubige) Politiker und Aparatschiks in der UdSSR, in den USA Millionen an Menschenleben auf dem Gewissen haben! Von Wiedergutmachung keine Spur! Eswar ja kein „Holocaust“.
4. Die Suppe muß am Kochen gehalten werden. Ist ja profitabel.
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#7   Yersinia   17:17:13 | Sonntag, 6. Februar 2005
nichts anderes als „das Opfer zum Täter machen“
bedeutet dieser blödsinnige Artikel; damit werden Stereotypen, die aus Einzelbeobachtungen gezogen werden, noch salonfähig gemacht! ganz nebenbei: „die Juden“ gibts genausogut wie „die Katholiken“ oder sonst irgendwelche Verallgemeinerungen.
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#6   GerdEric   15:49:14 | Sonntag, 6. Februar 2005
Es wäre für Zionisten wie für gläubige Juden
Lieber bonifatius,
auch Zionisten sind mehrheitlich gläubige Juden,
dies dazu.
bonifatius schrieb: Lieber GerdErik,
Ich heisse nicht GerdErik,
;-)
oder Herr Erik…
(ich bin aber hheute wieder pingelig).
bonifatius schrieb: gehe davon aus, daß die Abhandlung über „schamloses“ Verhalten und „billigen Druckversuch“ der Juden dich persönlich trifft.
nun, wenn es verallgemeinert ist,
dann ja,
ich gehe trotzdem nicht davon aus.
bonifatius schrieb: Kann es verstehen. Aber besteht das israelische Interesse nicht darin, auf Kosten anderer Völker sich durchzusetzen, sich zu bereichern – egal wieviel Unrecht dabei wiederum entsteht?
Nun ja,
welches Volk hat nicht andere verdrängt?
oder welche Religion.
bonifatius schrieb: Die Juden haben in ihrer über 2000 jährigen Geschichte- einschließlich der Judenchristen- viel einstecken müssen, haben aber auch verstanden auszuteilen, gleichgültig ob im Recht oder Unrecht.
Ich glaube dennoch,
dass sie weit mehr einstecken mussten,
die gesamte Geschichte ist von Verfolgung gekennzeichnet.
bonifatius schrieb: Hoffen wir, daß die Zukunft nicht wieder „Aug um Aug und Zahn um Zahn“ auf die Rechnung setzt!
Nun,
Aug um Aug,
haben eigentlich mehrheitlich die Christen gehandelt, denn das alttestamenliche Satz besagt ganz was anderes,
als immer daraus erdacht wird.
Und sollte das Judentum,
nach dem Holocaust gehandelt haben,
nach dem Satz gehandelt haben,
dann wären da noch 6.000.000 Tote,
die zu sühnen wären.
bonifatius schrieb: Es wäre für Zionisten wie für gläubige Juden und Christen ein schrecklicher Teufelspreis.
Der Satz ist nicht vom Teufel erdacht,
denn durch diesen wurde willkürliche Rache verboten,
es gilt Schaden wieder gut machen.
slm
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#5   GerdEric   15:34:31 | Sonntag, 6. Februar 2005
nun versuche mal zu analysieren, was du da geschrieben hast und mit welchem Ziel ;-)
dero Gnaden werden mich sicherlich nicht Ahnungslos lassen,
ich bitte deshalb um die werte Erläuterung…
:-)
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#4   bonifatius   13:36:33 | Sonntag, 6. Februar 2005
Warum wollen sich Juden mit Christen nicht versöhnen?
Lieber GerdErik, gehe davon aus, daß die Abhandlung über „schamloses“ Verhalten und „billigen Druckversuch“ der Juden dich persönlich trifft. Kann es verstehen. Aber besteht das israelische Interesse nicht darin, auf Kosten anderer Völker sich durchzusetzen, sich zu bereichern – egal wieviel Unrecht dabei wiederum entsteht?
Die Juden haben in ihrer über 2000 jährigen Geschichte- einschließlich der Judenchristen- viel einstecken müssen, haben aber auch verstanden auszuteilen, gleichgültig ob im Recht oder Unrecht.
Hoffen wir, daß die Zukunft nicht wieder „Aug um Aug und Zahn um Zahn“ auf die Rechnung setzt! Es wäre für Zionisten wie für gläubige Juden und Christen ein schrecklicher Teufelspreis.
Redaktion benachrichtigen
#3   Bruno-Maria Schulz   12:54:40 | Sonntag, 6. Februar 2005
GerdEric
nun versuche mal zu analysieren, was du da geschrieben hast und mit welchem Ziel ;-)
Redaktion benachrichtigen
#2   GerdEric   12:03:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
ghettoisiert?
Es ist immer wieder erstaunlich,
wie immer wieder das handeln des israelischen Staates hinzu gezogen wird,
wenn es gilt,
Argumente gegen jüdische Interessen,
anzubringen…
Als wenn immer wieder darauf hingewiesen werden sollte,
weil Hitler katholik war,
wäre dies dem Vatikan anzulasten!
„Schlechtes Benehmen“ einzelner Katholiken fördern den „Antikatholizismus“?
Redaktion benachrichtigen
#1   Bruno-Maria Schulz   11:53:30 | Sonntag, 6. Februar 2005
Antisemitismus wird von Israel immer neu erzeugt
Es ist ohnehin zu fragen, ob ein Land, das bisheute die ursprüngliche Bevölkerung gettoisiert und in dessen Parlament Mitglieder ausziehen, wenn ein angeblich „echt befreundeter“ Präsident Deutschlands deutsch spricht, fähig ist, in der Völkergemeinschaft anerkanntes Mitglied zu sein.
Bruno-Maria Schulz
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Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
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