Heute mittag wurde der Trierer Bischof Reinhard Marx zum Erzbischof von München ernannt. Der eloquente, neokonservative Prälat ist auch ein Feind der Alten Messe.
(kreuz.net, München) Papst Benedikt XVI. hat Mons. Reinhard Marx (54) von Trier zum Erzbischof von München
ernannt.
Die Ernennung des neuen Erzbischofs wurde am Freitag, dem 30. November, dem Fest des heiligen
Apostels Andreas, gleichzeitig in Rom, München und Trier offiziell bekannt gegeben. Mons. Marx ist der
73. Nachfolger auf dem Bischofsstuhl des heiligen Korbinian, der im 8. Jahrhundert in Altbayern den christlichen
Glauben verkündete.
Der Bischofsstuhl von München und Freising ist seit dem 2. Februar vakant. Damals
akzeptierte Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des mittlerweile 79jährigen Friedrich Kardinal
Wetter.
Seither führte der Kardinal das Erzbistum als Apostolischer Administrator.
Ein Bischof mit
‘M’
Der bayerische SPD-Fraktionschef Franz Maget hat die Ernennung von Mons. Marx, zum neuen Oberhirten
der Erzdiözese München und Freising gestern Donnerstag begrüßt: „Ich ziehe meine vor kurzem geäußerte
Befürchtung, was die Bischöfe mit ‘M’ betrifft, jetzt ausdrücklich zurück“ – erklärte der Politiker.
Diese Aussage habe Bischof Ludwig Müller von Regensburg und Bischof Walter Mixa von Augsburg gegolten:
„Der Name Marx aus Trier paßt gut“.
Maget, der auch Vorsitzender des Forums ‘Kirche und SPD’ ist, glaube,
daß Bischof Marx, der für sein soziales Engagement bekannt ist, eine „sehr gute Entscheidung“ sei.
Der neue Erzbischof von München erzählt gerne Anekdoten über seinen
Familiennamen. Vor der deutschen Wiedervereinigung soll er bei einem Vortrag zum Thema der Soziallehre
gesagt haben:
„Vierzig Jahre habt ihr auf Marx gewartet. Nun ist er gekommen und ist katholischer Priester.“
Noch ein weiterer Spruch des eloquenten Bischofs wird in Kirchenkreisen zitiert:
„Wir können doch nicht
von den Meinungsumfragen abhängig machen, was wir glauben sollen. Wer den Zeitgeist heiratet, ist morgen
schon Witwer.“
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78 Lesermeinungen
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#77 Rudolfus 20:39:31 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Die Handauflegung bei den Priester- und Klerusweihen ist jedenfalls uralte kirchliche Tradition Die Behauptung,
die apostolische Sukzession gäbe es nicht, ist jedenfalls eine völlige Ablehnung der ältesten kirchlichen
Überlieferung.
sacerdos helveticus: apostlische succesion Ihre voll zutreffenden Ausführugnen darf ich insoweit ergänzen,
daß die Vermittlung des kirclichen Amtes durch Handauflegung auf das Judentum zurückgeht. Das ist wichtig,
da die lückenlose Weitergabe der apostolischen Vollmacht in den ersten 3 Jahrhunderten selbst von Priestern
angezweifelt wird. Der Kölner (Laien-) Theologieprofessor Brosseder hat sich in einem in unserer Pfarre
vor Jahren gehaltenen Vortrag sogar darüber lustig gemacht, so etwas köne man man nur glauben. Richtig
ist hierbei daß die ununterbrochene Weitergabe bis 250 nicht unbedingt numerisch, wohl aber ganz sicher
grundsätzlich stimmt. Im Zweifel gilt der Grundsatz „Ecclesia suplet – die Kirche ergänzt“. Ähnliches
haben wir, wenn ein falscher, d h. nicht geweihter Priester – also ein Hochstapler – Beichte hört. Die
Beichte ist – jedenfalls m. W. gültig. Hieraus kann man aber nicht ableiten, ein Laie könne gültig
Beichte hören. Bei der Bischofsweihe sind m. W. 3 Konsekratoren im römischen Kirchenrecht eine Sollvorschrift,
wohingegen in der byzantinischen Tradition 3 Konsekratoren zwingend für die Gültigkeit sind. Vor wenigen
Wochen hat im Rahmen eínes Gespräches jemand behauptet, in der Apostelgeschichte sei eine Priesterinnenweihe
dokumentiert. Infolge täglicher Schriftlesung ist mir auch die Apostelgeschichte gut bekannt, an eine
entprechende Stelle kann ich mich nicht erinnern. Wissen Sie etwas hierüber?
Ämterhäufung? Oder geht die Kurstimme nach Freising? Ist es denn wirklich wahr, dass der neue Bischof
Marx sein Bistum Trier aufgeben muss? Das wär’ doch nicht nötig! Ämterhäufung hat es doch schon auch
früher gegeben. Es ist doch nicht möglich, dass der Kurfürst von Trier sein Kurfürstentum hinten lässt
und in ein ganz gewöhnliches Hochstift wie Freising zieht. Eine solche Demütigung wird er doch nicht
hinnehmen! Oder geht etwa mit Marx auch die Kurstimme nach Freising? Verliert Trier die Kurwürde? Wird
stattdessen Freising Kurfürstentum? Gibt’s da irgendwelche Geheimabkommen? Weiß da jemand was? Wie lange
hat das Herzogtum Baiern gekämpft, bis es endlich zum Kurfürstentum erhoben wurde! Und der Kurfürst
von Trier soll freiwillig seine Kurwürde niederlegen? Das kann doch nicht sein! Sollte nun wirklich das
Hochstift Freising Kurfürstentum werden, ach, das wär’s! Dann hätten wir Baiern zwei Kurstimmen, eine
weltliche und eine geistige. Wir könnten so sicherlich viele eigene Kaiser küren, würden mächtig werden
im Reich! Für sowas nimmt man schon mal einen Preußen in Kauf.
Apostolische Sukzession Es hat in der Tat in der Kirchengeschichte Fälle gegeben, dass ein gewöhnlicher
Priester (z.B. Abt) selbst Priester geweiht hat, im Mittelalter wurden hierzu sogar teilweise päpstliche
Privilegien verliehen. Dass ein Priester jedoch eine Bischofsweihe erteilt hätte, und diese von der Kirche
anerkannt worden sei, ist mir nicht bekannt. Zur Apostolischen Sukzession: Auch wenn sich die meisten
Sukzessionslinien der Bischöfe nicht sehr weit zurückführen lassen, so ist doch davon auszugehen, dass
der Kanon des Konzils von Nizäa (325 n. Chr.), nach dem ein Bischof durch dreiBischöfe zu konsekrieren
ist, in der Regel eingehalten wurde (in der West- und Ostkirche). Zur Gültigkeit (z.B. in Verfolgungssituationen)
genügt jedoch ein Konsekrator.
#70 Rudolfus 22:30:40 | Freitag, 30. November 2007
@J. Guttenberger: Protestantisierte Bistümer des Hl. Römischen Reiches Wissen Sie weitere Namen? Mir
sind keine bekannt! Ich weiß nur einige Bistümer im Hl. Römischen Reich, die nach der Reformation protestantisch
wurden, aber nicht welche Bischöfe.
#68 Rudolfus 22:15:38 | Freitag, 30. November 2007
@J. Guttenberger: In der Reformation sind doch sicher auch andere Bischöfe protestantisch geworden Der
Erzbischof v. Köln wurde Gott sei Dank abgesetzt, nachdem er offiziell zum Protestantismus übertreten
wollte. Aber anderen Bischöfen im Hl. Römischen Reich müßte der Übertritt zur Reformation doch erfolgreich
gelungen sein.
Apostolische Sukzession M. W. ist nur ein einziger Bischof zur Reformation übergetreten: Hermann von
Wied, Kurfürst und Erzbischof von Köln. Seine Absicht, Köln in ein weltliches Kurfürstentum umzuwandeln
ist mißlungen. Da von ihm nach seinem Übertritt keine Bischöfe geweiht wurden, ist die Reformation
auf presbyterale Sukzession angewiesen, von den Traditionskirchen aber aus den genannten Gründen nicht
anerkannt. Durch eine presbyterale Sukession wäre der Episkopat überflüssig. Evangelische Bischöfe
sind lediglich zum Pfarrer ordiniert und dann ohne weitere Ordinierung befördert worden.
#66 Rudolfus 22:03:39 | Freitag, 30. November 2007
Gültig geweihte Bischöfe unter Anführungszeichen zu setzen, ist Häresie Monti „ungehorsam“, wenn er
auf diese Art und Weise seine Respektlosigkeit vor der Kirche offenbart. Gültig geweihte Bischöfe unter
Anführungszeichen zu setzen, das ist eine Häresie und mehr als eine reine Gehorsamkeitsfrage, da so
die Gültigkeit der apostolischen Sukzession geleugnet wird.
kein Freund aber auch kein Feind In der Tat ist Bischof Marx kein offener Freund der hl. Messe und hat
die Zugeständnisse in seinem Bistum im Wesentlichen nur gemacht, damit traditionelle nicht zur Priesterbruderschaft
St. Pius X gehen bzw. von ihr abspenstig zu machen, z. B. hat er die Indultmesse in Trier erst erlaubt,
als klar war, dass die Priesterbruderschaft beabsichtigt ein Kapelle in Trier zu eröffnen und plötzlich
ging alles sehr schnell und man kam der Bruderschaft sogar zuvor. Leider wurde mir diese Intention durch
näher am Bischof angesiedelten Zeugen bestätigt. (ähnlich Köllerbach) Immerhin erkennt er damit die
Bedeutung dieser Bruderschaft an und dass es sich lohnt, um konservative Gläubige zu werben. Und ich
würde ihn trotzdem auf keinen Fall als Feind der alten Messe bezeichnen. Dies ist kein guter Stil und
man muss das gesamte Umfeld betrachten. Bischöfe sind auch nur Menschen, sie haben eine besondere Standesgnade,
aber sie werden auch nicht als Heilige geboren und bedürfen der Unterstützung ihrer Untergebenen. Wie
will man mit so einer Formulierung einen Bischof, der zumindest nicht durch modernistische Forderung auffällt,
denn für die alte Messe gewinnen?
#64 Rudolfus 22:00:33 | Freitag, 30. November 2007
@J. Guttenberger: Daß Priester Priesterweihen spenden kann man aber grundsätzlich nicht verwerfen Dazu
gibt es zu viele historische Präzedenzfälle, selbst, wenn diese Weihelinien heute nicht mehr vorhanden
sind.
Ich finde es vor allem zum Kotzen, dass Gotthard den Begriff „Bischöfe“ immer in Anführungszeichen setzt.
Sie sind nach Aussage der Kirche – nicht der FSSPX, zwar unerlaubt aber gültig geweiht. Also sind sie
Bischöfe und nicht „Bischöfe“ . Gotthard selbst ist also auch „ungehorsam“, wenn er auf diese Art und
Weise seine Respektlosigkeit vor der Kirche offenbart.
#62 Gotthard 21:56:26 | Freitag, 30. November 2007
@guttenberger Es werden alle möglichen Zweifel an der apostolischen Sukzession angeführt, um der Reformation
entgegenzukommen. Da man sich hier aber in demselben Maße von der Orthodoxie entfernt, ist diese Praxis
völlig sinnlos. Hier sind überhaupt keine Zweifel an der apostolischen Sukzession genährt worden. Es
sind allerdings handfeste Gründe für Zweifel an der historischen Belegbarkeit geäußert worden. Ein
maßgeblicher Unterschied! Die Reformation reklamiert für sich ein Notstandsrecht (!!), da zunächst
keine Bischöfe zur Verfügung standen… aber die kirchliche Praxis aufrechterhalten werden sollte und
mußte. Es gab nichtbischöfliche Priesterweihen in der kath. Kirche … doch ein guter historischer Ansatzpunkt
für das Gespräch mit den Kirchen der Reformation.
Apostolsche Sukession Es werden alle möglichen Zweifel an der apostolischen Sukzession angeführt, um
der Reformation entgegenzukommen. Da man sich hier aber in demselben Maße von der Orthodoxie entfernt,
ist diese Praxis völlig sinnlos. Die Handauflegung wurde vom Judentum übernommen, und es besteht kein
vernünftiger Grund zur Annahme eines Unterbruchs in den ersten etwa 250 Jahren. Die Hierarchie Diakon –
Priester (Presbyter = Ältester) – Bischof hat sich schon in apostolischer Zeit herausgebildet und bis
etwa 250 hinsichtlich der den Weihestufen zugeordneten Vollmachten durch entsprechende Bewußtseinsbildung
gefestigt. Inwieweit es damals presbyterale Sukzessionen gegeben hat, ist für heute unerheblich. Auch
im Mittelalter hat es Äbte (=infulierte Priester, nach dem Konkordat von 1122 mit bischöflichen Priviligien
versehen, jedoch unverändert ohne Weihegewalt) gegeben, die die Priesterweihe spenden durften, für uns
heutige ebenfalls unerheblich, weil es keine bis heute bestehenden Sukzessionsstränge gibt. Wegen des
Fortentwickelten Bewußtseins kann man heute natürlich nicht mehr auf frühere, von uns Heutigen als
falsch erkannte Praktiken zurück. Für mögliche numerische Unstimmigkeiten gilt der Grundsatz „Ecclesia
supplet – die Kirche ergänzt“. Wenn z. B. ein falscher Priester Beichte hört, gilt bekanntlich der gute
Glaube des Beichtenden. Man kann hieraus aber keineswegs herleiten, ein Laie könne gültig das Bußsakrament
spenden.
#60 Rudolfus 20:20:27 | Freitag, 30. November 2007
Das Handauflegen des Weihespenders auf den Weihenden wird wohl kaum aus dem Nichts entstanden sein Ich
bestreite die apost. Sukzession in keinster Weise! Lediglich die zugängliche Quellenlage ist ab einem
gewissen Punkt dürftig. Aber fehlende Quellen ja nix an der apost. Sukzession. Genau das ist auch die
Lehre und der Glaube der Kirche. Das Handauflegen wird man sich ja kaum irgendwann aus dem Nichts ausgedacht
haben und dann ein Dogma draus gemacht haben. Wer so denkt, kennt den Glauben der Kirche nicht.
katholische Lehre Ich bestreite die apost. Sukzession in keinster Weise! Lediglich die zugängliche Quellenlage
ist ab einem gewissen Punkt dürftig. Aber fehlende Quellen ja nix an der apost. Sukzession.
#58 Rudolfus 20:09:09 | Freitag, 30. November 2007
Die apostolische Sukzession ist klare Lehre der Kirche Wer die Lehre in Frage stellt und ablehnt, ist
kein Katholik, sondern ein Apostat und gehört nicht mehr zur Kirche. Man sieht, daß Erzbischof Lefebvre
gut daran getan hat, noch rechtgläubige Bischöfe zu weihen.
@ St.Georg Was sind Sie eigentlich für ein „Drachentöter“? Der Jesus, der den Kritikern des katholischen
und orthodoxen Sukzessionsgedankens vor Augen schwebt, ohne sich dieser Tatsache freilich hinlänglich
bewusst zu sein, ist nicht anderes als ein misstrauischer Bürokratengott. Sie fordern, dass Jesus selbst
die Zwölfe nicht nur hätte einsetzen müssen, sondern dass er ihnen auch noch explizit hätte befehlen
müssen, nach ihrem Tod weitere Nachfolger einzusetzen. Dürfen wir nicht annehmen, dass Jesus so viel
Vertrauen zu seinen Jüngern hatte, diesen Gedanken selbst zu fassen, in Nachfolge dessen, was er selbst
getan hat? Oder sind die Kritiker des Sukzessionsgedanken in Wirklichkeit verkappte Bürokraten, die Jesus
ihr eigenes borniertes Denken gerne überstülpen wollen? Ich sage an dieser Stelle ganz bewusst: das
hat die göttliche Vorsehung verhindert – zum Wohl und Heil der ganzen Kirche. In Wirklichkeit verhält
sich die Sache nämlich so: Wenn die Botschaft Jesu Christi eine lebendige Angelegenheit ist, die über
seinen irdischen Tod hinaus Bestand hat, so muss auch der Dienst der Apostel ein lebendiger sein. Zu diesem
lebendigen Dienst gehört nach kath. Verständnis auch das Amt der Apostel, das nach mehrfacher Überlieferung
auf Jesus selbst zurückgeht, mit besonderen Vollmachten ausgestattet ist und in der Nachfolge Jesu Christi
selbst von besonders Erwählten in einem formalen Akt -als Ausdruck auch der Glaubenskontinuität- auf
besonders befähigte Personen zu übertragen ist.
dran glauben Die apostolische Sukzession sollte aber doch zumindest weitestgehen nachvollziehbar sein.
In sehr vielen Fällen brechen aber die zugänglichen Quellen irgendwann im 16. oder 15. Jh. ab. Das bedeutet
ja nicht, daß es keine apostolische Sukzession gibt. Das fest zu behaupten wäre in der Tat falsch! Wenn
ich mal ganz, ganz viel Zeit habe, werde ich mal eine relationale Datenbank mit den zur Verfügung stehenden
Quellen machen, so daß man die Sache graphisch darstellen und nachvollziehen kann, soweit die öffentlichen
Quellen reichen.
Sukzession Alle Bischofs- und Priesterweihen stehen in apostolischer Sukzession und stehen in direkter
Kontinuität mit den Aposteln Christi. Nehmen wir mal einen für Tradis unverdächtigen Bischof: Marcel
Lefebvre Betrachten wir im Folgenden die Hauptkonsekratoren M. L. wurde geweiht von Achille Liènart,
Liènart von Charles-Albert-Joseph Lecomte Lecomte von Hector-Raphaël Quilliet Quilliet von Jean-Arthur
Chollet Chollet von Louis-Ernest Dubois Dubois von Marie-Prosper-Adolphe de Bonfils de Bonfils von François-Marie-Benjamin
Richard de la Vergne de la Vergne von Joseph Hippolyte Guibert Guibert von Eugène-Charles-Joseph de Mazenod
de Mazenod von Carlo Odescalchi Odescalchi von Giulio Maria della Somaglia Somaglia von Hyacinthe-Sigismond
Gerdil Gerdil von Marcantonio Colonna Colonna von Clemens XIII Clemens XIII von Benedikt XIV Benedikt
XIV von Benedikt XIII Benedikt XIII von Clemens X Clemens X von Scipione Caffarelli-Borghese Caffarelli-Borghese
von Paul V Paul V von Clemens VIII Clemens VIII von Alfonso Gesualdo di Conza di Conza von Francesco Pisani
Pisani von Paul III Paul III von Leo X Leo X von Raffaele Sansone Riario Riario von Julius II Julius II
von ??? –-- ab da habe ich momentan keine Daten mehr –-- Vielleicht von seinem Onkel: Sixtus IV. …
#53 Rudolfus 19:53:28 | Freitag, 30. November 2007
@St. Georg: Niemand hat das Recht, die kirchliche Überlieferung in Frage zu stellen Die Tradition der
Kirche ist nicht in Frage zu stellen. Wer das tut, ist nicht mehr katholisch. Es gibt keinen einzigen
Beweis, daß die Kirche irrt. Wer die Sukzession leugnet, ist kein Katholik mehr.
#52 st.georg 19:48:57 | Freitag, 30. November 2007
@rudolfus Es besteht überhaupt kein Zweifel oder ein Grund, der Kirche nicht zu glauben…in diesem fall
schon…denn es gibt halt keine nachweisbare sukzession vor 1500 … ausser mythen und vermutungen…hat
aber nichts mit glauben zu tun…wieder einmal eine ihrer nicht bewiesenen behauptungen…
@Rudolfus… Es besteht überhaupt kein Zweifel oder ein Grund, der Kirche nicht zu glauben. Ihr unfreiwillig
komischer Auftritt gibt mir dafür genug Gründe.
#49 st.georg 19:39:25 | Freitag, 30. November 2007
@rudolfus sie reden schon wieder unsinn…dann belegen!!!!! sie bitte ihre behauptung, dass die sukzession
nachweislich auf die apostel zurückzuführen ist… schon zwischen den aposteln und paulus bekommen sie
da ein erhebliches problem …wir warten auf ihre beweise…auch auf ihre beweise vor ca. 1500… wir
warten gespannt …
#48 Rudolfus 19:35:27 | Freitag, 30. November 2007
@Typ: Die apostolische Sukzession geht immer auf die Apostel zurück Und lustigerweise gibt es KEINEN
EINZIGEN Bischof in der Kirche, der seine Sukzession ins erste Jahrtausend rückverfolgen könnte. Über
90% aller Bischöfe finden das Ende ihrer Sukzessionslinie bei einem Kardinal namens Scipio Rebiba in
der Zeit des Tridentinums. Alle Bischofs- und Priesterweihen stehen in apostolischer Sukzession und stehen
in direkter Kontinuität mit den Aposteln Christi. Wenn es nicht so wäre, wäre die Kirche ausgestorben.
@ timpressum Ich würde doch eher sagen, dass gerade der Sukzessionsgedanke auf Jesus selbst zurückgeht:
„Jesus […] rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein,
die er bei sich haben und die er aussenden wollte, damit sie predigten und mit seiner Vollmacht Dämonen
austrieben.“ (Mk 3,13f). Formal und inhaltlich folgerichtig meint dann der spätere Verfasser des Timotheusbriefes:
„Vernachlässige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten aufgrund
prophetischer Worte gemeinsam die Hände auflegten. Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit
allen deine Fortschritte offenbar werden. Achte auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest! Wenn
du das tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören.““ (1 Tim 4,14-16) Später fügt er dann noch
warnend hinzu: „Lege keinem vorschnell die Hände auf und mach dich nicht mitschuldig an fremden Sünden;
bewahre dich rein!“ (1 Tim 5,22)
Abnehmen und rasieren Marx sollte die Ernennung zum Anlaß nehmen, endlich abzunehmen und sich wieder
zu rasieren. Beides deutet auf innere Trägheit und Bequemlichkeit hin und kommt weder bei den Tradis
noch bei den Liberalen an. Die einzigen, die damit leben können sind vielleicht die Neocons.
Sukzession Und lustigerweise gibt es KEINEN EINZIGEN Bischof in der Kirche, der seine Sukzession ins erste
Jahrtausend rückverfolgen könnte. Über 90% aller Bischöfe finden das Ende ihrer Sukzessionslinie bei
einem Kardinal namens Scipio Rebiba in der Zeit des Tridentinums.
#43 timpressum † 17:22:02 | Freitag, 30. November 2007
Die apostolische Sukzession Die apostolische Sukzession ist ein historisch nicht bis auf Jesus zurückzuführendes
Konstrukt der röm.-kath. Kirche. Guckstu de.wikipedia.org/…stolische_Sukzession!
Marx, der liebe Gott und die Partei Kalle Marx verfügte in der Tat über eine herausragende Kraft bei
der Analyse gesellschaftlicher Phänomene. Beispielsweise dass Besitz und Nichtbesitz tendenziell zu einer
weiteren Kapitalakkumulation bei den Besitzenden führt, kurz dass die Reichen immer reicher werden und
die Habenichtse immer ärmer. Doch dieser simple Gegensatz bewegt alleine nicht Geschichte. Die herrschaftsfreie
Gesellschaft ist eine paradiesische Illusion, die zwecks Umsetzung höheren Beistands bedarf. In der UdSSR
meinte eine „Partei“ als vermeintliches Sprachrohr des Volkswillens den lieben Gott ersetzen zu müssen.
Da darf man ja froh sein, dass der neue Marx keiner solchen angehört und der Papst bei seiner Ernennung
auf „Parteien“ keine Rücksicht nahm.
Weitergabe der apost. Sukzession Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken
weitergegeben werden, weil nur so die Kirche nie untergeht. Niemand hat ein Anrecht auf eine Weihe. Die
Kirche, näherhin der Papst, wählt geeignete Kandidaten aus, denen die Weihe gespendet wird. Ohne die
verbotenen Weihen von Bischof L. wäre die Kirche sicher nicht untergegangen. Bischof L. war einfach ein
Sturrkopp, der sich was angemasst hat, was ihm nicht zustandt.
#40 st.georg 15:03:08 | Freitag, 30. November 2007
@rodolfus Die apostolische Sukzesion muß weitergegeben werden…ich bin mir sicher, dass sie nicht wissen
über was sie da reden… völliges theologisches unwissen gepaart mit agressiver dialektik…typisch?
pseudofundi?…
@ Rudolfus Das ist die Grundordnung der Kirche, daß es immer Bischöfe im rechten Glauben geben muß,
um die apostolische Sukzession zu wahren – bis zum Jüngsten Tag. Diese Ordnung hat sich erst im 2. Jahrhundert
ausgebildet. Selbst im Römerbrief ist für die römische Gemeinde davon noch nicht die Rede. Aber vorhin
sprachen Sie ja noch davon, es handle sich um eine „göttliche Anordnung“, jetzt von einer „Grundordnung
der Kirche“. Entscheiden Sie sich mal und beantworten Sie meine Frage: Wann und wo hat Gott das angeordnet?
Zitat genügt, danke!
#38 Rudolfus 14:49:59 | Freitag, 30. November 2007
Die apostolische Sukzesion muß weitergegeben werden Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht
an rechtgläubige Katholiken weitergegeben werden, weil nur so die Kirche nie untergeht. Es ist göttliche
Anordnung. Wann und wo hat Gott das angeordnet? Zitat genügt, danke! Das ist die Grundordnung der Kirche,
daß es immer Bischöfe im rechten Glauben geben muß, um die apostolische Sukzession zu wahren – bis
zum Jüngsten Tag.
@ Rudolfus Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken weitergegeben
werden, weil nur so die Kirche nie untergeht. Es ist göttliche Anordnung. Wann und wo hat Gott das angeordnet?
Zitat genügt, danke!
#35 Rudolfus 14:45:27 | Freitag, 30. November 2007
Das Notstandsrecht der Kirche Wo finde ich das Notstandsrecht genau definiert? Die Bischofsweihen müssen
nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken weitergegeben werden, weil nur so die Kirche nie untergeht.
Es ist göttliche Anordnung.
#33 Rudolfus 14:41:12 | Freitag, 30. November 2007
@juergen: Die Weihe der FSSPX-Bischöfe war Gehorsam gegenüber der katholischen Kirche Die Weihe war
vom Kirchenrecht gefordert, wegen des Notstandsrechtes der Kirche, und deshalb auch nicht schismatisch.
Schisma Die FSSPX befindet sich in keinem Schisma, sie sind nur ungehorsam gegenüber dem Papst. Achwas!?
Can. 751 … Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft
mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche.
#31 Gunsenum 14:36:51 | Freitag, 30. November 2007
Wollen wir uns damit abfinden… , daß die Piusbrüder und ihre Schreihälse hier eben grundsätzlich
alles madig machen müssen, was in der deutschen katholischen Kirche so vor sich geht. Bischofsernennungen
sind folglich grundsätzlich mit Halbwissen, Unwahrheiten, dubiosen Behauptungen und langweiligen Infos
unter steter Berücksichtigung des Namens des Autors zu veröffentlichen. Ein ganz normaler Reflex: Wer
nichts zu melden hat, wer sich auf einem irrweg befindet, der bellt und blökt eben doppelt so laut, auf
daß man glaube, er sei die alleingültige Instanz! So easy!
#30 Rudolfus 14:32:37 | Freitag, 30. November 2007
@Typ: Das Apostolische Schreiben wurde am 15. Tag vor den Kalenden des März 1559 A.D. veröffentlicht
Von einer Dogmenverkündung habe ich darin nichts gelesen.
#28 Rudolfus 14:27:19 | Freitag, 30. November 2007
@Gotthard: Die FSSPX-Bischöfe sind nicht schismatisch damit gibt es keinerlei Möglichkeit, dass jemals
einer dieser Pius-„Bischöfe“ zum Papst gewählt werden kann. Die FSSPX-Bischöfe wurden lediglich durch
den Papst exkommuniziert. Die FSSPX befindet sich in keinem Schisma, sie sind nur ungehorsam gegenüber
dem Papst.
#26 Rudolfus 14:21:46 | Freitag, 30. November 2007
@Aleph: Was hat das mit der Papstnachfolge zu tun? Hans Küng könnte nie gültig zum Papst gewählt werden,
siehe Cum ex apostolatus von Papst Paul IV., 1559: Wir fügen hinzu, daß ein Bischof, auch wenn er an
Stelle eines Erzbischofs oder Patriarchen oder Primas fungiert, oder ein Kardinal der vorgenannten Römischen
Kirche, auch – wie vorbemerkt – ein Legat oder auch ein Römischer Pontifex vor seiner Erhebung zum Kardinal
oder seiner Wahl zum Römischen Pontifex vom katholischen Glauben abgewichen, in eine Häresie gefallen
oder ins Schisma geraten ist oder derlei hervorgerufen und verursacht hat, so ist seine Erhebung oder
Wahl, auch wenn sie in Eintracht und mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist, null
und nichtig und wertlos. Sie kann nicht durch die Annahme der Bischofsweihe oder die nachfolgende Übernahme
der Leitung und Verwaltung, auch nicht durch die „Inthronisation des Römischen Pontifex“ selbst oder
durch Huldigung oder durch den ihm von allen geleisteten Gehorsam, wie lange er auch gedauert haben mag,
als gültig geworden bezeichnet werden, noch Gültigkeit erlangen, noch als gültig in irgendeinem Teilbereich
angesehen werden. …atholischedokumente.de.tl/…AUPT-ZU-SEIN-k2-.htm
Gleich drei Personen Rudolfus @ Nun Ratzinger würde auch Küng von Tübingen her ganz gut kennen und
noch viel besser wird ihn Wojtyla kennen. Alle drei Personen würden sich eigentlich recht gut kennen.
#24 Rudolfus 14:15:34 | Freitag, 30. November 2007
@Aleph: Es gab mind. einen Papst, der kannte seinen Nachfolger Nicht einmal ein Papst kann wissen welch
einen Nachfolger er je bekommt. Mindestens ein Papst hat sein Amt weiterverkauft.
Hans Küng zum Papst Nicht einmal ein Papst kann wissen welch einen Nachfolger er je bekommt. Da wird
JP II ganz schön die Stirne kraus in Falten ziehen. Vielleicht kann er Benedikt doch noch zum Rücktritt
veranlassen und dafür Hans Küng zum Papst machen, als kleinen Schadensausgleich.
#22 st.georg 14:10:50 | Freitag, 30. November 2007
@rodolfus Papst Benedikt XVI. erweist sich als Marxismusförderer bitte belegen sie das! sonst ist das
üble nachrede über den hl.vater ! oder sie haben spe salvi weder gelesen noch verstanden…
#20 ExBochumer † 14:04:04 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus Haben Sie nicht Lesen gelernt? Ich schrieb doch – ganz klar und deutlich zu sehen, für die,
die der deutschen Sprache mächtig sind – Freimaurer-Vorfeld-Organisation
#19 Gotthard 14:02:19 | Freitag, 30. November 2007
wunderbar Der Heilige Vater lobt (in seiner neuen Enzyklika) auch das „große analytische Vermögen“ von
Karl Marx († 1883). Aber: „Er hat zwar sehr präzise gezeigt, wie der Umsturz zu bewerkstelligen ist.
Aber er hat uns nicht gesagt, wie es dann weitergehen soll.“ Die Veröffentlichung der Enzyklika mit diesem
Satz und die gleichzeitige Ernennung des „Christlichen Gesellschaftslehrers“ Reinahrd Marx zum Erzbischof
von München kann kein Zufall sein. Auf der Marxschen Analyse kann die christliche Gesellschaftslehre
aufbauen und Antworten geben – möge Erzbischof Marx ein mutiger Verfechter unserer Soziallehre sein –
gelegen oder ungelegen! Herzlichen Glückwunsch an meinen westfälischen Landsmann!
#18 st.georg 13:47:02 | Freitag, 30. November 2007
@exbochumer ihre äusserungen gegenüber mitpostern und ihre grundhaltung gegenüber bischöfen zeigt
eine einwandfreie katholische gesinnung und lebenshaltung… oder etwa nicht…
#15 landorganist 13:42:04 | Freitag, 30. November 2007
Ex-Bochumer wen interessiert’s? Hetzen Sie, soviel Sie wollen, am besten aber in Ihrem stillen Kämmerlein.
Dort können Sie Ihren Hausstaubmilben predigen. Ich wette, die verlassen fluchtartig die Bude.
#14 ExBochumer † 13:35:55 | Freitag, 30. November 2007
Bei all dem Jubel, der z.Z. angestimmt wird, ist nicht zu vergessen, daß Bischof Marx Mitglied bei den
Rotariern, der Freimaurer-Vorfeld-Organisation ist.
#11 Guiseppe 12:58:08 | Freitag, 30. November 2007
Großes, fettes Eigentor von kreuz.net! Kreuz.net labert was von „Feind der Alten Messe“. Der Verfasser
dieses Artikels wird nicht genannt. Damit erweist sich kreuz.net als unseriös. Auf keinen Fall erweist
sich kreuz.net als Freund der alten Messe. Kreuz.net besorgt den Feinden der Alten Messe das Futter und
schadet somit dem positiven Anliegen der Freunde und Anhänger der Alten Messe.
Haberfeldtreiben Das hat Tradition. Es ist ähnlich wie das niederbayerische Haberfeldtreiben. Ein Name
wird genannt und schon hat sich ein ganzes Rudel ausgehungerter Wölfe angesammelt, die dem Namen ganz
schön zu Leibe rücken. Da kann kein gutes Stück mehr dran bleiben. Wer keinen richtigen Biss hat, stellt
wenigstens Vermutungen über den Namen „Marx“ an. Vielleicht lässt sich daraus auch noch eine Antisemitensuppe
kochen. Karl Marx war ja schließlich Jude. Schließlich ist auch die Mutmaßung wichtig, ob Marx ein
Feind der alten Messe ist oder ob er in die neokonservative eloquente Schublade gehört. Bei dem ganzen
verbalen Hickhack wundert es eigentlich, dass die Person nicht gleich die Meldung nachgeschickt hat, dass
er dem Wolfsrudel nicht als Bischof vorzustehen gedenkt. Dafür sollte man dann auch Verstädnis aufbringen.
#8 unteroktav 12:46:46 | Freitag, 30. November 2007
Geht das schon wieder los … … Marx ist also ein „Feind“ der Alten Messe, soso. Woher weiß man denn
das schon wieder? Hat er sich offiziell als „Feind“ der Alten Messe geoutet? Schon wieder ein neues Feindbild
für unsere lieben Fans von kreuz.net. Es ist schon schlimm: so viele „Feinde“ der Alten Messe im deutschen
Episkopat. Wie hält man das eigentlich noch aus hier? So, genug der Ironie. Hat man denn hier wirklich
NICHTS anderes zu tun, als einen Priester oder Bischof daran zu bewerten oder zu beurteilen ob er PRO
oder CONTRA Alte Messe ist? Ist das das Zentrale um das es geht? Aber das Klientel hier kapiert man anscheinend
nicht (bzw. ignoiert es bewusst), dass das Thema Alte Messe eben nun mal in der Realität NICHT die zentrale
Stellung hat, die sich viele hier wünschen. Aber gut: mit Realität haben viele der Beiträge hier ohnehin
wenig zu tun, bzw. sie verdrehen die Realität so, dass es hierher passt. Ich denke, man kann optimistisch
sein, dass Marx keine schlechte Wahl für München-Freising ist. Und mal sehen, wie er schnell Marx hier
bei kreuz.net als „Freund“ der Alten Messe auf einmal angesehen wird, sollte er sich einmal zumindest
nur ansatzweise positiv dazu äußern. Die Meinung über Personen kann sich in diesem Forum hier ja bekanntlich
von einer Minute auf die andere vollkommen ändern.
„Feind der Alten Messe“? – Das ist grosser Unfug Wie TRIDENTINUS es schon die anderer Stelle richtig belegt
hat spricht sehr vieles gegen eine solche Zuordnung, z.B.: Die Ermöglichung der Rekonziliation der Köllerbacher
Martinsgemeinde, die dem St. Philipp-Neri-Institut übertragen wurde und jetzt von einem Pater der FSSP
betreut wird – meines Wissens die einzige „traditionelle“ Personalpfarrei in Deutschland außerhalb des
FSPPX Gruppen. Die immerhin seit 2004 ermöglichte ehemalige Indultmesse an allen Sonn- und Feiertage
in Trier, jetzt auch erweitert durch Werktagsmessen und seit Anfang 2007 seelsorgerisch betreut durch
einen eigenen Priester. Seelsorge im überlieferten Ritus im Altenheim der Sühneschwestern vom Heiligen
Geiste in Niedaltdorf, das vom Christkönigsinstitut betreut wird. Bischof Marx hat sich in vielen Punkten
bzgl. der überlieferten Liturgie im Bistum Trier wesentlich toleranter und großzügiger gezeigt als
sein Vorgänger und auch viele seiner deutschen Amtskollegen. Seit dem MP sind in der Diözese noch weniger
Ressentiments gegen die „Alte Messe“ erkennbar. So gibt es neue Messeangebote in Adenau, Klotten, Koblenz…
Wenn es überall in Deutschland den Gläubigen, die sich der überlieferten Liturgie verbunden fühlen
so einfach gemacht würde wie unter Bischof Marx in Trier könnte man zufrieden sein.
So würde ich das auch sehen Bischof Marx war bestimmt keiner, der den außerordentlichen Ritus als unbedingt
notwendig gefordert hat, ihn aber als „Feind“ zu betrachten, geht erheblich zu weit. Mons. Marx mag den
Ritus Romanus extraordinarius nicht als besonders notwendig erachtet haben, er ist aber sicherlich kein
Feind dieses Ritus.
Ihr seid derart durschaubar! Jede Bischofsernennung, jede personelle Veränderungen in Bischofsämtern
in der deutschen Kirche wird von Euch verächtlich, desavouierend, spöttisch, gemein und literarisch
niveaulos kommentiert. Hier spricht der blanke Neid einer abgefallenen Glaubensgruppe!
Immer derselbe Ton Irgendwie ist es immer wieder dieselbe Kerbe. Vorgestern war Bischof Tebartz-van Elst
nach seiner Ernennung plötzlich „progressiv“ und ein „Vollapostat“. Heute ist es Bischof Marx, als „eloquenter,
neokonservativer Prälat“ natürlich „auch ein Feind der alten Messe“. Bischof Marx war bestimmt keiner,
der den außerordentlichen Ritus als unbedingt notwendig gefordert hat, ihn aber als „Feind“ zu betrachten,
geht erheblich zu weit. Übrigens: wartet doch erst mal ab. Und vor allem: Laßt uns um Gottes Segen beten
für den neuen Bischof von München/Freising.
@hetz.net Der eloquente, neokonservative Prälat ist auch ein Feind der Alten Messe. wunderbar!!!! hier
kündigt sich ein neues feindbild an…und von angst- und feindbildern leben ja die „redakteure“ , viele
poster und unsere tradi-freunde hier… algermissen bekommt konkurrenz… o^/