Erzbischof von München
Der Name Marx paßt gut
Heute mittag wurde der Trierer Bischof Reinhard Marx zum Erzbischof von München ernannt. Der eloquente, neokonservative Prälat ist auch ein Feind der Alten Messe.
Der neue Erzbischof von München.
Der neue Erzbischof von München.
© Pressestelle Bistum Trier
(kreuz.net, München) Papst Benedikt XVI. hat Mons. Reinhard Marx (54) von Trier zum Erzbischof von München ernannt.

Die Ernennung des neuen Erzbischofs wurde am Freitag, dem 30. November, dem Fest des heiligen Apostels Andreas, gleichzeitig in Rom, München und Trier offiziell bekannt gegeben. Mons. Marx ist der 73. Nachfolger auf dem Bischofsstuhl des heiligen Korbinian, der im 8. Jahrhundert in Altbayern den christlichen Glauben verkündete.

Der Bischofsstuhl von München und Freising ist seit dem 2. Februar vakant. Damals akzeptierte Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des mittlerweile 79jährigen Friedrich Kardinal Wetter.

Seither führte der Kardinal das Erzbistum als Apostolischer Administrator.

Ein Bischof mit ‘M’

Der bayerische SPD-Fraktionschef Franz Maget hat die Ernennung von Mons. Marx, zum neuen Oberhirten der Erzdiözese München und Freising gestern Donnerstag begrüßt: „Ich ziehe meine vor kurzem geäußerte Befürchtung, was die Bischöfe mit ‘M’ betrifft, jetzt ausdrücklich zurück“ – erklärte der Politiker.

Diese Aussage habe Bischof Ludwig Müller von Regensburg und Bischof Walter Mixa von Augsburg gegolten: „Der Name Marx aus Trier paßt gut“.

Maget, der auch Vorsitzender des Forums ‘Kirche und SPD’ ist, glaube, daß Bischof Marx, der für sein soziales Engagement bekannt ist, eine „sehr gute Entscheidung“ sei.

Mons. Reinhard Marx
Bischof Marx unterstützt die 4-Euro-Aktion der AIDS-Initiative im Jahr 2004.Mons. Marx im Mai 2006.Mons. Marx: "Wer den Zeitgeist heiratet, ist morgen schon Witwer."

Wir haben auf ihn gewartet

Der neue Erzbischof von München erzählt gerne Anekdoten über seinen Familiennamen. Vor der deutschen Wiedervereinigung soll er bei einem Vortrag zum Thema der Soziallehre gesagt haben:

„Vierzig Jahre habt ihr auf Marx gewartet. Nun ist er gekommen und ist katholischer Priester.“

Noch ein weiterer Spruch des eloquenten Bischofs wird in Kirchenkreisen zitiert:

„Wir können doch nicht von den Meinungsumfragen abhängig machen, was wir glauben sollen. Wer den Zeitgeist heiratet, ist morgen schon Witwer.“
      
78 Lesermeinungen
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#78   Jörg Guttenberger, Köln   20:53:34 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Rudolfus:: apostolische Succession
Damit haben Sie Recht!
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#77   Rudolfus   20:39:31 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Die Handauflegung bei den Priester- und Klerusweihen ist jedenfalls uralte kirchliche Tradition
Die Behauptung, die apostolische Sukzession gäbe es nicht, ist jedenfalls eine völlige Ablehnung der ältesten kirchlichen Überlieferung.
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#76   Jörg Guttenberger, Köln   20:25:59 | Dienstag, 4. Dezember 2007
sacerdos helveticus: apostlische succesion
Ihre voll zutreffenden Ausführugnen darf ich insoweit ergänzen, daß die Vermittlung des kirclichen Amtes durch Handauflegung auf das Judentum zurückgeht. Das ist wichtig, da die lückenlose Weitergabe der apostolischen Vollmacht in den ersten 3 Jahrhunderten selbst von Priestern angezweifelt wird. Der Kölner (Laien-) Theologieprofessor Brosseder hat sich in einem in unserer Pfarre vor Jahren gehaltenen Vortrag sogar darüber lustig gemacht, so etwas köne man man nur glauben.
Richtig ist hierbei daß die ununterbrochene Weitergabe bis 250 nicht unbedingt numerisch, wohl aber ganz sicher grundsätzlich stimmt. Im Zweifel gilt der Grundsatz „Ecclesia suplet – die Kirche ergänzt“. Ähnliches haben wir, wenn ein falscher, d h. nicht geweihter Priester – also ein Hochstapler – Beichte hört. Die Beichte ist – jedenfalls m. W. gültig. Hieraus kann man aber nicht ableiten, ein Laie könne gültig Beichte hören.
Bei der Bischofsweihe sind m. W. 3 Konsekratoren im römischen Kirchenrecht eine Sollvorschrift, wohingegen in der byzantinischen Tradition 3 Konsekratoren zwingend für die Gültigkeit sind.
Vor wenigen Wochen hat im Rahmen eínes Gespräches jemand behauptet, in der Apostelgeschichte sei eine Priesterinnenweihe dokumentiert. Infolge täglicher Schriftlesung ist mir auch die Apostelgeschichte gut bekannt, an eine entprechende Stelle kann ich mich nicht erinnern. Wissen Sie etwas hierüber?
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#75   thaumaturgos   10:49:19 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@burgos
fehlen ihnen ein paar hundert jahre oder fehlts ganzeinfach an hirn???
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#74   Burgorus   21:34:03 | Samstag, 1. Dezember 2007
Ämterhäufung? Oder geht die Kurstimme nach Freising?
Ist es denn wirklich wahr, dass der neue Bischof Marx sein Bistum Trier aufgeben muss? Das wär’ doch nicht nötig! Ämterhäufung hat es doch schon auch früher gegeben.
Es ist doch nicht möglich, dass der Kurfürst von Trier sein Kurfürstentum hinten lässt und in ein ganz gewöhnliches Hochstift wie Freising zieht. Eine solche Demütigung wird er doch nicht hinnehmen!
Oder geht etwa mit Marx auch die Kurstimme nach Freising? Verliert Trier die Kurwürde? Wird stattdessen Freising Kurfürstentum? Gibt’s da irgendwelche Geheimabkommen? Weiß da jemand was?
Wie lange hat das Herzogtum Baiern gekämpft, bis es endlich zum Kurfürstentum erhoben wurde! Und der Kurfürst von Trier soll freiwillig seine Kurwürde niederlegen? Das kann doch nicht sein!
Sollte nun wirklich das Hochstift Freising Kurfürstentum werden, ach, das wär’s! Dann hätten wir Baiern zwei Kurstimmen, eine weltliche und eine geistige. Wir könnten so sicherlich viele eigene Kaiser küren, würden mächtig werden im Reich! Für sowas nimmt man schon mal einen Preußen in Kauf.
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#73   sacerdos helveticus   08:59:34 | Samstag, 1. Dezember 2007
Apostolische Sukzession
Es hat in der Tat in der Kirchengeschichte Fälle gegeben, dass ein gewöhnlicher Priester (z.B. Abt) selbst Priester geweiht hat, im Mittelalter wurden hierzu sogar teilweise päpstliche Privilegien verliehen.
Dass ein Priester jedoch eine Bischofsweihe erteilt hätte, und diese von der Kirche anerkannt worden sei, ist mir nicht bekannt.
Zur Apostolischen Sukzession: Auch wenn sich die meisten Sukzessionslinien der Bischöfe nicht sehr weit zurückführen lassen, so ist doch davon auszugehen, dass der Kanon des Konzils von Nizäa (325 n. Chr.), nach dem ein Bischof durch dreiBischöfe zu konsekrieren ist, in der Regel eingehalten wurde (in der West- und Ostkirche). Zur Gültigkeit (z.B. in Verfolgungssituationen) genügt jedoch ein Konsekrator.
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#72   Jörg Guttenberger, Köln   00:21:06 | Samstag, 1. Dezember 2007
Christian Hüller: Übertritt
Herzlichen Dank für Ihren Hinweis!
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#71   Christian Hüller   00:05:50 | Samstag, 1. Dezember 2007
Ein Beispiel, wie es kommen konnte:
www.de.wikipedia.org/…ki/Franz_von_Waldeck
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#70   Rudolfus   22:30:40 | Freitag, 30. November 2007
@J. Guttenberger: Protestantisierte Bistümer des Hl. Römischen Reiches
Wissen Sie weitere Namen? Mir sind keine bekannt!
Ich weiß nur einige Bistümer im Hl. Römischen Reich, die nach der Reformation protestantisch wurden, aber nicht welche Bischöfe.
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#69   Jörg Guttenberger, Köln   22:25:35 | Freitag, 30. November 2007
rudolfus: Übertritt
Wissen Sie weitere Namen? Mir sind keine bekannt!
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#68   Rudolfus   22:15:38 | Freitag, 30. November 2007
@J. Guttenberger: In der Reformation sind doch sicher auch andere Bischöfe protestantisch geworden
Der Erzbischof v. Köln wurde Gott sei Dank abgesetzt, nachdem er offiziell zum Protestantismus übertreten wollte.
Aber anderen Bischöfen im Hl. Römischen Reich müßte der Übertritt zur Reformation doch erfolgreich gelungen sein.
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#67   Jörg Guttenberger, Köln   22:12:01 | Freitag, 30. November 2007
Apostolische Sukzession
M. W. ist nur ein einziger Bischof zur Reformation übergetreten: Hermann von Wied, Kurfürst und Erzbischof von Köln. Seine Absicht, Köln in ein weltliches Kurfürstentum umzuwandeln ist mißlungen. Da von ihm nach seinem Übertritt keine Bischöfe geweiht wurden, ist die Reformation auf presbyterale Sukzession angewiesen, von den Traditionskirchen aber aus den genannten Gründen nicht anerkannt.
Durch eine presbyterale Sukession wäre der Episkopat überflüssig. Evangelische Bischöfe sind lediglich zum Pfarrer ordiniert und dann ohne weitere Ordinierung befördert worden.
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#66   Rudolfus   22:03:39 | Freitag, 30. November 2007
Gültig geweihte Bischöfe unter Anführungszeichen zu setzen, ist Häresie
Monti
„ungehorsam“, wenn er auf diese Art und Weise seine Respektlosigkeit vor der Kirche offenbart.
Gültig geweihte Bischöfe unter Anführungszeichen zu setzen, das ist eine Häresie und mehr als eine reine Gehorsamkeitsfrage, da so die Gültigkeit der apostolischen Sukzession geleugnet wird.
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#65   Josefus   22:00:47 | Freitag, 30. November 2007
kein Freund aber auch kein Feind
In der Tat ist Bischof Marx kein offener Freund der hl. Messe und hat die Zugeständnisse in seinem Bistum im Wesentlichen nur gemacht, damit traditionelle nicht zur Priesterbruderschaft St. Pius X gehen bzw. von ihr abspenstig zu machen, z. B. hat er die Indultmesse in Trier erst erlaubt, als klar war, dass die Priesterbruderschaft beabsichtigt ein Kapelle in Trier zu eröffnen und plötzlich ging alles sehr schnell und man kam der Bruderschaft sogar zuvor. Leider wurde mir diese Intention durch näher am Bischof angesiedelten Zeugen bestätigt. (ähnlich Köllerbach) Immerhin erkennt er damit die Bedeutung dieser Bruderschaft an und dass es sich lohnt, um konservative Gläubige zu werben. Und ich würde ihn trotzdem auf keinen Fall als Feind der alten Messe bezeichnen. Dies ist kein guter Stil und man muss das gesamte Umfeld betrachten. Bischöfe sind auch nur Menschen, sie haben eine besondere Standesgnade, aber sie werden auch nicht als Heilige geboren und bedürfen der Unterstützung ihrer Untergebenen. Wie will man mit so einer Formulierung einen Bischof, der zumindest nicht durch modernistische Forderung auffällt, denn für die alte Messe gewinnen?
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#64   Rudolfus   22:00:33 | Freitag, 30. November 2007
@J. Guttenberger: Daß Priester Priesterweihen spenden kann man aber grundsätzlich nicht verwerfen
Dazu gibt es zu viele historische Präzedenzfälle, selbst, wenn diese Weihelinien heute nicht mehr vorhanden sind.
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#63   monti   21:58:21 | Freitag, 30. November 2007
Ich finde es vor allem zum Kotzen,
dass Gotthard den Begriff „Bischöfe“ immer in Anführungszeichen setzt. Sie sind nach Aussage der Kirche – nicht der FSSPX, zwar unerlaubt aber gültig geweiht. Also sind sie Bischöfe und nicht „Bischöfe“ .
Gotthard selbst ist also auch „ungehorsam“, wenn er auf diese Art und Weise seine Respektlosigkeit vor der Kirche offenbart.
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#62   Gotthard   21:56:26 | Freitag, 30. November 2007
@guttenberger
Es werden alle möglichen Zweifel an der apostolischen Sukzession angeführt, um der Reformation entgegenzukommen. Da man sich hier aber in demselben Maße von der Orthodoxie entfernt, ist diese Praxis völlig sinnlos.
Hier sind überhaupt keine Zweifel an der apostolischen Sukzession genährt worden.
Es sind allerdings handfeste Gründe für Zweifel an der historischen Belegbarkeit geäußert worden. Ein maßgeblicher Unterschied!
Die Reformation reklamiert für sich ein Notstandsrecht (!!), da zunächst keine Bischöfe zur Verfügung standen… aber die kirchliche Praxis aufrechterhalten werden sollte und mußte.
Es gab nichtbischöfliche Priesterweihen in der kath. Kirche … doch ein guter historischer Ansatzpunkt für das Gespräch mit den Kirchen der Reformation.
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#61   Jörg Guttenberger, Köln   21:48:22 | Freitag, 30. November 2007
Apostolsche Sukession
Es werden alle möglichen Zweifel an der apostolischen Sukzession angeführt, um der Reformation entgegenzukommen. Da man sich hier aber in demselben Maße von der Orthodoxie entfernt, ist diese Praxis völlig sinnlos.
Die Handauflegung wurde vom Judentum übernommen, und es besteht kein vernünftiger Grund zur Annahme eines Unterbruchs in den ersten etwa 250 Jahren.
Die Hierarchie Diakon – Priester (Presbyter = Ältester) – Bischof hat sich schon in apostolischer Zeit herausgebildet und bis etwa 250 hinsichtlich der den Weihestufen zugeordneten Vollmachten durch entsprechende Bewußtseinsbildung gefestigt. Inwieweit es damals presbyterale Sukzessionen gegeben hat, ist für heute unerheblich. Auch im Mittelalter hat es Äbte (=infulierte Priester, nach dem Konkordat von 1122 mit bischöflichen Priviligien versehen, jedoch unverändert ohne Weihegewalt) gegeben, die die Priesterweihe spenden durften, für uns heutige ebenfalls unerheblich, weil es keine bis heute bestehenden Sukzessionsstränge gibt. Wegen des Fortentwickelten Bewußtseins kann man heute natürlich nicht mehr auf frühere, von uns Heutigen als falsch erkannte Praktiken zurück.
Für mögliche numerische Unstimmigkeiten gilt der Grundsatz „Ecclesia supplet – die Kirche ergänzt“. Wenn z. B. ein falscher Priester Beichte hört, gilt bekanntlich der gute Glaube des Beichtenden. Man kann hieraus aber keineswegs herleiten, ein Laie könne gültig das Bußsakrament spenden.
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#60   Rudolfus   20:20:27 | Freitag, 30. November 2007
Das Handauflegen des Weihespenders auf den Weihenden wird wohl kaum aus dem Nichts entstanden sein
Ich bestreite die apost. Sukzession in keinster Weise!
Lediglich die zugängliche Quellenlage ist ab einem gewissen Punkt dürftig. Aber fehlende Quellen ja nix an der apost. Sukzession.
Genau das ist auch die Lehre und der Glaube der Kirche.
Das Handauflegen wird man sich ja kaum irgendwann aus dem Nichts ausgedacht haben und dann ein Dogma draus gemacht haben.
Wer so denkt, kennt den Glauben der Kirche nicht.
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#59   juergen   20:15:17 | Freitag, 30. November 2007
katholische Lehre
Ich bestreite die apost. Sukzession in keinster Weise!
Lediglich die zugängliche Quellenlage ist ab einem gewissen Punkt dürftig. Aber fehlende Quellen ja nix an der apost. Sukzession.
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#58   Rudolfus   20:09:09 | Freitag, 30. November 2007
Die apostolische Sukzession ist klare Lehre der Kirche
Wer die Lehre in Frage stellt und ablehnt, ist kein Katholik, sondern ein Apostat und gehört nicht mehr zur Kirche.
Man sieht, daß Erzbischof Lefebvre gut daran getan hat, noch rechtgläubige Bischöfe zu weihen.
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#57   Christian Hüller   20:07:35 | Freitag, 30. November 2007
@ St.Georg
Was sind Sie eigentlich für ein „Drachentöter“?
Der Jesus, der den Kritikern des katholischen und orthodoxen Sukzessionsgedankens vor Augen schwebt, ohne sich dieser Tatsache freilich hinlänglich bewusst zu sein, ist nicht anderes als ein misstrauischer Bürokratengott.
Sie fordern, dass Jesus selbst die Zwölfe nicht nur hätte einsetzen müssen, sondern dass er ihnen auch noch explizit hätte befehlen müssen, nach ihrem Tod weitere Nachfolger einzusetzen.
Dürfen wir nicht annehmen, dass Jesus so viel Vertrauen zu seinen Jüngern hatte, diesen Gedanken selbst zu fassen, in Nachfolge dessen, was er selbst getan hat?
Oder sind die Kritiker des Sukzessionsgedanken in Wirklichkeit verkappte Bürokraten, die Jesus ihr eigenes borniertes Denken gerne überstülpen wollen?
Ich sage an dieser Stelle ganz bewusst: das hat die göttliche Vorsehung verhindert – zum Wohl und Heil der ganzen Kirche.
In Wirklichkeit verhält sich die Sache nämlich so:
Wenn die Botschaft Jesu Christi eine lebendige Angelegenheit ist, die über seinen irdischen Tod hinaus Bestand hat, so muss auch der Dienst der Apostel ein lebendiger sein.
Zu diesem lebendigen Dienst gehört nach kath. Verständnis auch das Amt der Apostel, das nach mehrfacher Überlieferung auf Jesus selbst zurückgeht, mit besonderen Vollmachten ausgestattet ist und in der Nachfolge Jesu Christi selbst von besonders Erwählten in einem formalen Akt -als Ausdruck auch der Glaubenskontinuität- auf besonders befähigte Personen zu übertragen ist.
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#56   juergen   20:06:39 | Freitag, 30. November 2007
dran glauben
Die apostolische Sukzession sollte aber doch zumindest weitestgehen nachvollziehbar sein. In sehr vielen Fällen brechen aber die zugänglichen Quellen irgendwann im 16. oder 15. Jh. ab.
Das bedeutet ja nicht, daß es keine apostolische Sukzession gibt. Das fest zu behaupten wäre in der Tat falsch!
Wenn ich mal ganz, ganz viel Zeit habe, werde ich mal eine relationale Datenbank mit den zur Verfügung stehenden Quellen machen, so daß man die Sache graphisch darstellen und nachvollziehen kann, soweit die öffentlichen Quellen reichen.
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#55   Rudolfus   19:59:00 | Freitag, 30. November 2007
Die apostolische Sukzession ist sichere Lehre der Kirche
Wer nicht daran glaubt, ist nicht katholisch.
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#54   juergen   19:57:48 | Freitag, 30. November 2007
Sukzession
Alle Bischofs- und Priesterweihen stehen in apostolischer Sukzession und stehen in direkter Kontinuität mit den Aposteln Christi.
Nehmen wir mal einen für Tradis unverdächtigen Bischof: Marcel Lefebvre
Betrachten wir im Folgenden die Hauptkonsekratoren
M. L. wurde geweiht von Achille Liènart,
Liènart von Charles-Albert-Joseph Lecomte
Lecomte von Hector-Raphaël Quilliet
Quilliet von Jean-Arthur Chollet
Chollet von Louis-Ernest Dubois
Dubois von Marie-Prosper-Adolphe de Bonfils
de Bonfils von François-Marie-Benjamin Richard de la Vergne
de la Vergne von Joseph Hippolyte Guibert
Guibert von Eugène-Charles-Joseph de Mazenod
de Mazenod von Carlo Odescalchi
Odescalchi von Giulio Maria della Somaglia
Somaglia von Hyacinthe-Sigismond Gerdil
Gerdil von Marcantonio Colonna
Colonna von Clemens XIII
Clemens XIII von Benedikt XIV
Benedikt XIV von Benedikt XIII
Benedikt XIII von Clemens X
Clemens X von Scipione Caffarelli-Borghese
Caffarelli-Borghese von Paul V
Paul V von Clemens VIII
Clemens VIII von Alfonso Gesualdo di Conza
di Conza von Francesco Pisani
Pisani von Paul III
Paul III von Leo X
Leo X von Raffaele Sansone Riario
Riario von Julius II
Julius II von ???
–-- ab da habe ich momentan keine Daten mehr –-- Vielleicht von seinem Onkel: Sixtus IV.
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#53   Rudolfus   19:53:28 | Freitag, 30. November 2007
@St. Georg: Niemand hat das Recht, die kirchliche Überlieferung in Frage zu stellen
Die Tradition der Kirche ist nicht in Frage zu stellen.
Wer das tut, ist nicht mehr katholisch.
Es gibt keinen einzigen Beweis, daß die Kirche irrt.
Wer die Sukzession leugnet, ist kein Katholik mehr.
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#52   st.georg   19:48:57 | Freitag, 30. November 2007
@rudolfus
Es besteht überhaupt kein Zweifel oder ein Grund, der Kirche nicht zu glauben…in diesem fall schon…denn es gibt halt keine nachweisbare sukzession vor 1500 … ausser mythen und vermutungen…hat aber nichts mit glauben zu tun…wieder einmal eine ihrer nicht bewiesenen behauptungen… ;-)
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#51   matt2 †   19:47:42 | Freitag, 30. November 2007
@Rudolfus…
Es besteht überhaupt kein Zweifel oder ein Grund, der Kirche nicht zu glauben.
Ihr unfreiwillig komischer Auftritt gibt mir dafür genug Gründe.
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#50   Rudolfus   19:40:59 | Freitag, 30. November 2007
@st. georg: Die katholische Überlieferung ist sicher
Es besteht überhaupt kein Zweifel oder ein Grund, der Kirche nicht zu glauben.
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#49   st.georg   19:39:25 | Freitag, 30. November 2007
@rudolfus
sie reden schon wieder unsinn…dann belegen!!!!! sie bitte ihre behauptung, dass die sukzession nachweislich auf die apostel zurückzuführen ist… schon zwischen den aposteln und paulus bekommen sie da ein erhebliches problem …wir warten auf ihre beweise…auch auf ihre beweise vor ca. 1500… wir warten gespannt … ^-^
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#48   Rudolfus   19:35:27 | Freitag, 30. November 2007
@Typ: Die apostolische Sukzession geht immer auf die Apostel zurück
Und lustigerweise gibt es KEINEN EINZIGEN Bischof in der Kirche, der seine Sukzession ins erste Jahrtausend rückverfolgen könnte. Über 90% aller Bischöfe finden das Ende ihrer Sukzessionslinie bei einem Kardinal namens Scipio Rebiba in der Zeit des Tridentinums.
Alle Bischofs- und Priesterweihen stehen in apostolischer Sukzession und stehen in direkter Kontinuität mit den Aposteln Christi.
Wenn es nicht so wäre, wäre die Kirche ausgestorben.
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#47   Benedikt   19:31:30 | Freitag, 30. November 2007
@ Redaktion
Der eloquente, neokonservative Prälat ist auch ein Feind der Alten Messe.
Allmählich wird es beichtpflichtig…
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#46   Christian Hüller   18:36:45 | Freitag, 30. November 2007
@ timpressum
Ich würde doch eher sagen, dass gerade der Sukzessionsgedanke auf Jesus selbst zurückgeht:
„Jesus […] rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er aussenden wollte, damit sie predigten und mit seiner Vollmacht Dämonen austrieben.“ (Mk 3,13f).
Formal und inhaltlich folgerichtig meint dann der spätere Verfasser des Timotheusbriefes:
„Vernachlässige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten aufgrund prophetischer Worte gemeinsam die Hände auflegten.
Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit allen deine Fortschritte offenbar werden.
Achte auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest!
Wenn du das tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören.““ (1 Tim 4,14-16)
Später fügt er dann noch warnend hinzu:
„Lege keinem vorschnell die Hände auf und mach dich nicht mitschuldig an fremden Sünden; bewahre dich rein!“
(1 Tim 5,22)
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#45   Romulus   17:58:09 | Freitag, 30. November 2007
Abnehmen und rasieren
Marx sollte die Ernennung zum Anlaß nehmen, endlich abzunehmen und sich wieder zu rasieren. Beides deutet auf innere Trägheit und Bequemlichkeit hin und kommt weder bei den Tradis noch bei den Liberalen an. Die einzigen, die damit leben können sind vielleicht die Neocons. ^-^
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#44   Typ   17:27:33 | Freitag, 30. November 2007
Sukzession
Und lustigerweise gibt es KEINEN EINZIGEN Bischof in der Kirche, der seine Sukzession ins erste Jahrtausend rückverfolgen könnte. Über 90% aller Bischöfe finden das Ende ihrer Sukzessionslinie bei einem Kardinal namens Scipio Rebiba in der Zeit des Tridentinums.
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#43   timpressum †   17:22:02 | Freitag, 30. November 2007
Die apostolische Sukzession
Die apostolische Sukzession ist ein historisch nicht bis auf Jesus zurückzuführendes Konstrukt der röm.-kath. Kirche.
Guckstu de.wikipedia.org/…stolische_Sukzession!
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#42   Christian Hüller   17:01:58 | Freitag, 30. November 2007
Marx, der liebe Gott und die Partei
Kalle Marx verfügte in der Tat über eine herausragende Kraft bei der Analyse gesellschaftlicher Phänomene. Beispielsweise dass Besitz und Nichtbesitz tendenziell zu einer weiteren Kapitalakkumulation bei den Besitzenden führt, kurz dass die Reichen immer reicher werden und die Habenichtse immer ärmer. Doch dieser simple Gegensatz bewegt alleine nicht Geschichte. Die herrschaftsfreie Gesellschaft ist eine paradiesische Illusion, die zwecks Umsetzung höheren Beistands bedarf. In der UdSSR meinte eine „Partei“ als vermeintliches Sprachrohr des Volkswillens den lieben Gott ersetzen zu müssen. Da darf man ja froh sein, dass der neue Marx keiner solchen angehört und der Papst bei seiner Ernennung auf „Parteien“ keine Rücksicht nahm.
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#41   juergen   16:09:40 | Freitag, 30. November 2007
Weitergabe der apost. Sukzession
Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken weitergegeben werden, weil nur so die Kirche nie untergeht.
Niemand hat ein Anrecht auf eine Weihe. Die Kirche, näherhin der Papst, wählt geeignete Kandidaten aus, denen die Weihe gespendet wird.
Ohne die verbotenen Weihen von Bischof L. wäre die Kirche sicher nicht untergegangen. Bischof L. war einfach ein Sturrkopp, der sich was angemasst hat, was ihm nicht zustandt.
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#40   st.georg   15:03:08 | Freitag, 30. November 2007
@rodolfus
Die apostolische Sukzesion muß weitergegeben werden…ich bin mir sicher, dass sie nicht wissen über was sie da reden… völliges theologisches unwissen gepaart mit agressiver dialektik…typisch? pseudofundi?…
:-!
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#39   Typ   14:58:51 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
Das ist die Grundordnung der Kirche, daß es immer Bischöfe im rechten Glauben geben muß, um die apostolische Sukzession zu wahren – bis zum Jüngsten Tag.
Diese Ordnung hat sich erst im 2. Jahrhundert ausgebildet. Selbst im Römerbrief ist für die römische Gemeinde davon noch nicht die Rede.
Aber vorhin sprachen Sie ja noch davon, es handle sich um eine „göttliche Anordnung“, jetzt von einer „Grundordnung der Kirche“. Entscheiden Sie sich mal und beantworten Sie meine Frage:
Wann und wo hat Gott das angeordnet? Zitat genügt, danke!
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#38   Rudolfus   14:49:59 | Freitag, 30. November 2007
Die apostolische Sukzesion muß weitergegeben werden
Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken weitergegeben werden, weil nur so die Kirche nie untergeht. Es ist göttliche Anordnung.
Wann und wo hat Gott das angeordnet? Zitat genügt, danke!
Das ist die Grundordnung der Kirche, daß es immer Bischöfe im rechten Glauben geben muß, um die apostolische Sukzession zu wahren – bis zum Jüngsten Tag.
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#37   Aleph †   14:47:18 | Freitag, 30. November 2007
Göttliches Recht
Wenn da mal bloß kein Fehler passiert… beim Hantieren der Kleingläubigen mit göttlichem Recht.
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#36   Typ   14:46:59 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken weitergegeben werden, weil nur so die Kirche nie untergeht. Es ist göttliche Anordnung.
Wann und wo hat Gott das angeordnet? Zitat genügt, danke!
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#35   Rudolfus   14:45:27 | Freitag, 30. November 2007
Das Notstandsrecht der Kirche
Wo finde ich das Notstandsrecht genau definiert?
Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken weitergegeben werden, weil nur so die Kirche nie untergeht.
Es ist göttliche Anordnung.
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#34   juergen   14:42:42 | Freitag, 30. November 2007
Notstandsrecht?
Wo finde ich das Notstandsrecht genau definiert?
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#33   Rudolfus   14:41:12 | Freitag, 30. November 2007
@juergen: Die Weihe der FSSPX-Bischöfe war Gehorsam gegenüber der katholischen Kirche
Die Weihe war vom Kirchenrecht gefordert, wegen des Notstandsrechtes der Kirche, und deshalb auch nicht schismatisch.
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#32   juergen   14:38:34 | Freitag, 30. November 2007
Schisma
Die FSSPX befindet sich in keinem Schisma, sie sind nur ungehorsam gegenüber dem Papst.
Achwas!?
Can. 751 … Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche.
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#31   Gunsenum   14:36:51 | Freitag, 30. November 2007
Wollen wir uns damit abfinden…
, daß die Piusbrüder und ihre Schreihälse hier eben grundsätzlich alles madig machen müssen, was in der deutschen katholischen Kirche so vor sich geht. Bischofsernennungen sind folglich grundsätzlich mit Halbwissen, Unwahrheiten, dubiosen Behauptungen und langweiligen Infos unter steter Berücksichtigung des Namens des Autors zu veröffentlichen.
Ein ganz normaler Reflex: Wer nichts zu melden hat, wer sich auf einem irrweg befindet, der bellt und blökt eben doppelt so laut, auf daß man glaube, er sei die alleingültige Instanz! So easy!
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#30   Rudolfus   14:32:37 | Freitag, 30. November 2007
@Typ: Das Apostolische Schreiben wurde am 15. Tag vor den Kalenden des März 1559 A.D. veröffentlicht
Von einer Dogmenverkündung habe ich darin nichts gelesen.
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#29   Typ   14:29:44 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
Na dann zeigen Sie mal, wann dieser Text von Paul IV. dogmatisiert worden ist. Danke schön!
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#28   Rudolfus   14:27:19 | Freitag, 30. November 2007
@Gotthard: Die FSSPX-Bischöfe sind nicht schismatisch
damit gibt es keinerlei Möglichkeit, dass jemals einer dieser Pius-„Bischöfe“ zum Papst gewählt werden kann.
Die FSSPX-Bischöfe wurden lediglich durch den Papst exkommuniziert.
Die FSSPX befindet sich in keinem Schisma, sie sind nur ungehorsam gegenüber dem Papst.
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#27   Gotthard   14:25:00 | Freitag, 30. November 2007
ich bin sehr zufrieden
damit gibt es keinerlei Möglichkeit, dass jemals einer dieser Pius-„Bischöfe“ zum Papst gewählt werden kann.
Gott sei Dank!
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#26   Rudolfus   14:21:46 | Freitag, 30. November 2007
@Aleph: Was hat das mit der Papstnachfolge
zu tun?
Hans Küng könnte nie gültig zum Papst gewählt werden, siehe Cum ex apostolatus von Papst Paul IV., 1559:
Wir fügen hinzu, daß ein Bischof, auch wenn er an Stelle eines Erzbischofs oder Patriarchen oder Primas fungiert, oder ein Kardinal der vorgenannten Römischen Kirche, auch – wie vorbemerkt – ein Legat oder auch ein Römischer Pontifex vor seiner Erhebung zum Kardinal oder seiner Wahl zum Römischen Pontifex vom katholischen Glauben abgewichen, in eine Häresie gefallen oder ins Schisma geraten ist oder derlei hervorgerufen und verursacht hat, so ist seine Erhebung oder Wahl, auch wenn sie in Eintracht und mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist, null und nichtig und wertlos. Sie kann nicht durch die Annahme der Bischofsweihe oder die nachfolgende Übernahme der Leitung und Verwaltung, auch nicht durch die „Inthronisation des Römischen Pontifex“ selbst oder durch Huldigung oder durch den ihm von allen geleisteten Gehorsam, wie lange er auch gedauert haben mag, als gültig geworden bezeichnet werden, noch Gültigkeit erlangen, noch als gültig in irgendeinem Teilbereich angesehen werden.
…atholischedokumente.de.tl/…AUPT-ZU-SEIN-k2-.htm
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#25   Aleph †   14:18:24 | Freitag, 30. November 2007
Gleich drei Personen
Rudolfus @ Nun Ratzinger würde auch Küng von Tübingen her ganz gut kennen und noch viel besser wird ihn Wojtyla kennen. Alle drei Personen würden sich eigentlich recht gut kennen.
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#24   Rudolfus   14:15:34 | Freitag, 30. November 2007
@Aleph: Es gab mind. einen Papst, der kannte seinen Nachfolger
Nicht einmal ein Papst kann wissen welch einen Nachfolger er je bekommt.
Mindestens ein Papst hat sein Amt weiterverkauft.
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#23   Aleph †   14:14:20 | Freitag, 30. November 2007
Hans Küng zum Papst
Nicht einmal ein Papst kann wissen welch einen Nachfolger er je bekommt. Da wird JP II ganz schön die Stirne kraus in Falten ziehen. Vielleicht kann er Benedikt doch noch zum Rücktritt veranlassen und dafür Hans Küng zum Papst machen, als kleinen Schadensausgleich.
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#22   st.georg   14:10:50 | Freitag, 30. November 2007
@rodolfus
Papst Benedikt XVI. erweist sich als Marxismusförderer bitte belegen sie das! sonst ist das üble nachrede über den hl.vater ! oder sie haben spe salvi weder gelesen noch verstanden… ^-^
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#21   Rudolfus   14:07:53 | Freitag, 30. November 2007
Papst Benedikt XVI. erweist sich als Marxismusförderer
Papst Johannes Paul II. wird im Jenseits wenig erfreut darüber sein.
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#20   ExBochumer †   14:04:04 | Freitag, 30. November 2007
@ Rudolfus
Haben Sie nicht Lesen gelernt?
Ich schrieb doch – ganz klar und deutlich zu sehen, für die, die der deutschen Sprache mächtig sind –
Freimaurer-Vorfeld-Organisation
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#19   Gotthard   14:02:19 | Freitag, 30. November 2007
wunderbar
Der Heilige Vater lobt (in seiner neuen Enzyklika) auch das „große analytische Vermögen“ von Karl Marx († 1883). Aber: „Er hat zwar sehr präzise gezeigt, wie der Umsturz zu bewerkstelligen ist. Aber er hat uns nicht gesagt, wie es dann weitergehen soll.“
Die Veröffentlichung der Enzyklika mit diesem Satz und die gleichzeitige Ernennung des „Christlichen Gesellschaftslehrers“ Reinahrd Marx zum Erzbischof von München kann kein Zufall sein.
Auf der Marxschen Analyse kann die christliche Gesellschaftslehre aufbauen und Antworten geben – möge Erzbischof Marx ein mutiger Verfechter unserer Soziallehre sein – gelegen oder ungelegen!
Herzlichen Glückwunsch an meinen westfälischen Landsmann!
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#18   st.georg   13:47:02 | Freitag, 30. November 2007
@exbochumer
ihre äusserungen gegenüber mitpostern und ihre grundhaltung gegenüber bischöfen zeigt eine einwandfreie katholische gesinnung und lebenshaltung… :-D oder etwa nicht… o.O
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#17   ExBochumer †   13:44:43 | Freitag, 30. November 2007
@ Landorganist
Hoffentlich kommen die Hausstaubmilben dann zu Ihnen in Ihre Bude und leisten Ihren Filzläusen Gesellschaft. :-D
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#16   Rudolfus   13:44:13 | Freitag, 30. November 2007
Die Rotarier sind keine Freimaurer
Viele Geistliche gehören zu den Rotarieren.
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#15   landorganist   13:42:04 | Freitag, 30. November 2007
Ex-Bochumer
wen interessiert’s? Hetzen Sie, soviel Sie wollen, am besten aber in Ihrem stillen Kämmerlein. Dort können Sie Ihren Hausstaubmilben predigen. Ich wette, die verlassen fluchtartig die Bude.
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#14   ExBochumer †   13:35:55 | Freitag, 30. November 2007
Bei all dem Jubel, der z.Z. angestimmt wird, ist nicht zu vergessen,
daß Bischof Marx Mitglied bei den Rotariern, der Freimaurer-Vorfeld-Organisation ist.
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#13   RJH   13:00:12 | Freitag, 30. November 2007
Wer nicht mein Freund ist,
ist mein Feind? Simplify your live?
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#12   landorganist   12:58:09 | Freitag, 30. November 2007
Ein Tag
ohne HetzNet-Hetze scheint wirklich nicht möglich zu sein. :-!
Dem neuen EB von München Gottes reichen Segen für sein Amt!
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#11   Guiseppe   12:58:08 | Freitag, 30. November 2007
Großes, fettes Eigentor von kreuz.net!
Kreuz.net labert was von „Feind der Alten Messe“. Der Verfasser dieses Artikels wird nicht genannt. Damit erweist sich kreuz.net als unseriös. Auf keinen Fall erweist sich kreuz.net als Freund der alten Messe.
Kreuz.net besorgt den Feinden der Alten Messe das Futter und schadet somit dem positiven Anliegen der Freunde und Anhänger der Alten Messe.
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#10   Rudolfus   12:54:45 | Freitag, 30. November 2007
Bischof Marx ist kein Feind der Alten Messe
Wie kommt man zu dieser Behauptung?
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#9   Aleph †   12:47:04 | Freitag, 30. November 2007
Haberfeldtreiben
Das hat Tradition. Es ist ähnlich wie das niederbayerische Haberfeldtreiben. Ein Name wird genannt und schon hat sich ein ganzes Rudel ausgehungerter Wölfe angesammelt, die dem Namen ganz schön zu Leibe rücken. Da kann kein gutes Stück mehr dran bleiben. Wer keinen richtigen Biss hat, stellt wenigstens Vermutungen über den Namen „Marx“ an. Vielleicht lässt sich daraus auch noch eine Antisemitensuppe kochen. Karl Marx war ja schließlich Jude. Schließlich ist auch die Mutmaßung wichtig, ob Marx ein Feind der alten Messe ist oder ob er in die neokonservative eloquente Schublade gehört. Bei dem ganzen verbalen Hickhack wundert es eigentlich, dass die Person nicht gleich die Meldung nachgeschickt hat, dass er dem Wolfsrudel nicht als Bischof vorzustehen gedenkt. Dafür sollte man dann auch Verstädnis aufbringen.
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#8   unteroktav   12:46:46 | Freitag, 30. November 2007
Geht das schon wieder los …
… Marx ist also ein „Feind“ der Alten Messe, soso. Woher weiß man denn das schon wieder? Hat er sich offiziell als „Feind“ der Alten Messe geoutet? Schon wieder ein neues Feindbild für unsere lieben Fans von kreuz.net. Es ist schon schlimm: so viele „Feinde“ der Alten Messe im deutschen Episkopat. Wie hält man das eigentlich noch aus hier?
So, genug der Ironie. Hat man denn hier wirklich NICHTS anderes zu tun, als einen Priester oder Bischof daran zu bewerten oder zu beurteilen ob er PRO oder CONTRA Alte Messe ist? Ist das das Zentrale um das es geht? Aber das Klientel hier kapiert man anscheinend nicht (bzw. ignoiert es bewusst), dass das Thema Alte Messe eben nun mal in der Realität NICHT die zentrale Stellung hat, die sich viele hier wünschen. Aber gut: mit Realität haben viele der Beiträge hier ohnehin wenig zu tun, bzw. sie verdrehen die Realität so, dass es hierher passt.
Ich denke, man kann optimistisch sein, dass Marx keine schlechte Wahl für München-Freising ist. Und mal sehen, wie er schnell Marx hier bei kreuz.net als „Freund“ der Alten Messe auf einmal angesehen wird, sollte er sich einmal zumindest nur ansatzweise positiv dazu äußern. Die Meinung über Personen kann sich in diesem Forum hier ja bekanntlich von einer Minute auf die andere vollkommen ändern.
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#7   Komma   12:45:05 | Freitag, 30. November 2007
„Feind der Alten Messe“? – Das ist grosser Unfug
Wie TRIDENTINUS es schon die anderer Stelle richtig belegt hat spricht sehr vieles gegen eine solche Zuordnung, z.B.:
Die Ermöglichung der Rekonziliation der Köllerbacher Martinsgemeinde, die dem St. Philipp-Neri-Institut übertragen wurde und jetzt von einem Pater der FSSP betreut wird – meines Wissens die einzige „traditionelle“ Personalpfarrei in Deutschland außerhalb des FSPPX Gruppen.
Die immerhin seit 2004 ermöglichte ehemalige Indultmesse an allen Sonn- und Feiertage in Trier, jetzt auch erweitert durch Werktagsmessen und seit Anfang 2007 seelsorgerisch betreut durch einen eigenen Priester.
Seelsorge im überlieferten Ritus im Altenheim der Sühneschwestern vom Heiligen Geiste in Niedaltdorf, das vom Christkönigsinstitut betreut wird.
Bischof Marx hat sich in vielen Punkten bzgl. der überlieferten Liturgie im Bistum Trier wesentlich toleranter und großzügiger gezeigt als sein Vorgänger und auch viele seiner deutschen Amtskollegen. Seit dem MP sind in der Diözese noch weniger Ressentiments gegen die „Alte Messe“ erkennbar. So gibt es neue Messeangebote in Adenau, Klotten, Koblenz…
Wenn es überall in Deutschland den Gläubigen, die sich der überlieferten Liturgie verbunden fühlen so einfach gemacht würde wie unter Bischof Marx in Trier könnte man zufrieden sein.
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#6   Rudolfus   12:37:17 | Freitag, 30. November 2007
So würde ich das auch sehen
Bischof Marx war bestimmt keiner, der den außerordentlichen Ritus als unbedingt notwendig gefordert hat, ihn aber als „Feind“ zu betrachten, geht erheblich zu weit.
Mons. Marx mag den Ritus Romanus extraordinarius nicht als besonders notwendig erachtet haben, er ist aber sicherlich kein Feind dieses Ritus.
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#5   Gunsenum   12:35:52 | Freitag, 30. November 2007
Ihr seid derart durschaubar!
Jede Bischofsernennung, jede personelle Veränderungen in Bischofsämtern in der deutschen Kirche wird von Euch verächtlich, desavouierend, spöttisch, gemein und literarisch niveaulos kommentiert.
Hier spricht der blanke Neid einer abgefallenen Glaubensgruppe!
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#4   jeremy   12:33:53 | Freitag, 30. November 2007
Immer derselbe Ton
Irgendwie ist es immer wieder dieselbe Kerbe. Vorgestern war Bischof Tebartz-van Elst nach seiner Ernennung plötzlich „progressiv“ und ein „Vollapostat“. Heute ist es Bischof Marx, als „eloquenter, neokonservativer Prälat“ natürlich „auch ein Feind der alten Messe“.
Bischof Marx war bestimmt keiner, der den außerordentlichen Ritus als unbedingt notwendig gefordert hat, ihn aber als „Feind“ zu betrachten, geht erheblich zu weit.
Übrigens: wartet doch erst mal ab.
Und vor allem: Laßt uns um Gottes Segen beten für den neuen Bischof von München/Freising.
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#3   M. Kirschbaum   12:25:00 | Freitag, 30. November 2007
Profis am Werk
„Papst Benedikt XVI. hat Mons. Reinhard Marx (54) von Trier zum Erzbistum von München ernannt.“
:-D :-D :-D
Das wüssten wir aber!
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#2   Rudolfus   12:20:56 | Freitag, 30. November 2007
Ein rechtgläubiger Bischof
kann kein Feind der Alten Messe sein.
Bischof Marx hat immer einen sehr integeren Eindruck gemacht.
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#1   st.georg   12:10:25 | Freitag, 30. November 2007
@hetz.net
Der eloquente, neokonservative Prälat ist auch ein Feind der Alten Messe.
wunderbar!!!! hier kündigt sich ein neues feindbild an…und von angst- und feindbildern leben ja die „redakteure“ , viele poster und unsere tradi-freunde hier… algermissen bekommt konkurrenz… o^/ :-D
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