Eine Überraschung + Unreif trotz Motu Proprio + Streit um Küsse + Mord bleibt Mord + Herr, ich bin nicht würdig – aber ich mach’ es doch
Eine Überraschung
Vatikan. „Der Papst hat uns eine Überraschung beschert“. Das erklärte der Sprecher
des vatikanischen Pressesaals, Pater Federico Lombardi, bei der gestrigen Pressekonferenz zur neuen Enzyklika:
„Eigentlich wollte Benedikt XVI. zuerst eine Enzyklika über soziale Fragen schreiben.“ Doch im Frühjahr
sei ihm das Thema Hoffnung in den Sinn gekommen. Das Thema habe ihn seither nicht mehr losgelassen. So
sei die Enzyklika darüber schneller fertig geworden als jene über die sozialen Fragen. Pater Lombardi
ist froh, daß die Weltpresse erst relativ spät darauf aufmerksam geworden sei. Das sei leider nicht
immer so.
Unreif trotz Motu Proprio
Vatikan. Die Exkommunikationen der vier Bischöfe der Priesterbruderschaft
St. Pius X. könnten aufgehoben werden. Das erklärte der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia
Dei’, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, kürzlich vor der Schweizer katholischen Nachrichtenagentur ‘Apic’.
Es liege „eindeutig“ bei der Bruderschaft, diesen Schritt zu veranlassen. Die Frage, ob der Papst eine
Messe im Alten Ritus feiern werde, bejahte der Kardinal. Aber: „Die Zeit ist noch nicht reif“.
Streit
um Küsse
Rußland. Das orthodoxe Moskauer Patriarchat und der Bischof von Tschukotka im russischen Fernen
Osten liegen miteinander im Streit. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Interfax’ am 27. November.
Bischof Diomid von Tschukotka hat den Moskauer Patriarch Alexi II. kürzlich beschuldigt, die Gläubigen
zu täuschen und religiöse Traditionen zu verachten. Grund für den Streit sind die Kontakte des Moskauer
Patriarchates mit Rom. Bischof Diomid klagt Alexi II. an, sich mit katholischen „Häretikern“ zu treffen
und mit Kardinälen Küsse auszutauschen.
Mord bleibt Mord
Deutschland. Die Befürworter der Euthanasierung
nutzen die Notlage Schwerkranker, Behinderter und Sterbender aus. Sie versuchen durch gezielte Übertretung
des geltenden Verbots Präzedenzfälle zu schaffen, um den Gesetzgeber zu einer Neuregelung in ihrem Sinne
zu nötigen. Das erklärte das ‘Forum Deutscher Katholiken’, die ‘Aktionsgemeinschaft Katholischer Laien
und Priester’ und das ‘Fatima Weltapostolat’ in einer Aussendung: „Willentliche Euthanasie, gleich in
welcher Form und aus welchen Beweggründen ist Mord.“ Sie sei ein schwerer Verstoß gegen die Würde des
Menschen und gegen die Ehrfurcht vor Gott, dem Schöpfer.
Herr, ich bin nicht würdig – aber ich mach’
es doch
„Ich sehe meine eigenen Unzulänglichkeiten und Grenzen sehr wohl, aber wenn der Papst es mir
zutraut, will ich es auch gerne übernehmen und hoffe, daß die Gläubigen mich mit offenen Herzen aufnehmen.
Ich will mit großer Offenheit und Bereitschaft auf die Menschen zugehen. Ich hoffe, daß sie auch einen
Westfalen gut akzeptieren können, und daß wir in guter Weise das tun, was unsere Aufgabe ist, nämlich
das Evangelium zu verkünden und Christus in die Mitte zu stellen und den Dienst zu tun, der einem Bischof
aufgetragen ist.“
Der neue Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, in einer ersten
Stellungnahme nach seiner gestrigen Ernennung.
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27 Lesermeinungen
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@rudolfus Nachdem es in der realen Welt Gespenster geben kann Du wirst es kaum glauben! … Ich habe das
schon erlebt. Vor vielen Jahren war ich mal mit einer Kindergruppe zu einem Wochenende unterwegs. Abends
machten wir noch eine Nachtwanderung über offenes Feld… leider gab es keinen Wald in der Nähe. Also
erzählte ich den Kids vom dort vorkommenden Wadenkneifer … ein ausschließlich nachtaktives und sehr
scheues kleines Wesen, vor dem ich gewarnt worden war von den Bewohnern jener Gegend, wie wir mit den
kids loszogen. Ich warnte also die Kinder mit sehr besorgten Worten, sehr vorsichtig zu sein. Und dann
geschah es!!!!!!!!!! Rudolfus, was meinst du? Ja, wirklich … ein Kind war gekniffen worden in der Wade…
ich habe es trösten können – und den anderen nichts von diesem unheimlichen Vorfall erzählt, um keine
Massenhysterie zu veranlassen … Wir kamen ansonsten wohlbehalten zu unserer Unterkunft zurück. Wirklich,
es gibt Wadenkneifer, Gespenster und Geister sogar in katholischen Landen – ich habe es erlebt.
Es gibt übernatürliche Phänomene, darunter auch Gespensterphänomene, sowohl in katholischen als auch
in nicht-katholischen Ländern. Heidnische Gebiete sind nach dem Zeugnis von katholischen Missionaren
vom Gespensterphänomen stärker betroffen, während man dieses Phänomen in den katholischen Völkern
den Armen Seelen des Fegefeuers zuschreibt. Das Wirken von Gespenstern kennt keine Grenzen.
Nebelpredigten Nachdem es in der realen Welt Gespenster geben kann, wäre es eher seltsam, wenn das www
von dem Gespensterphänomen verschont bliebe. Rudolfus @ Dann beenden Sie bitte ihre unerträglichen und
schamlosen Nacht- und Nebelpredigten.
#24 Leblhuber 23:57:47 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Rudolfus: Ich finde Ihre Schrulligkeit eigentlich sehr liebenswert, Rudolfus. Leider habe ich bis jetzt
nicht durchschaut, ob Sie alles Ernst meinen, was Sie schreiben, oder ob Sie uns auf eine ganz besonders
subtile Art auf den Arm nehmenwollen. Freundliche Grüße
#22 Leblhuber 23:47:53 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@HvO: Mit mir können Sie wenigstens diskutieren, wenn Sie Lust dazu haben. Wozu sonst wäre dieses Forum
gut? Mit Bokrug können Sie nicht diskutieren. Der ist ein www-Gespenst!!!
@H.v.O. / „Juden“ in den Schriftzeichen der Judensterne zu verwenden ist jedenfalls etwas schockierend
Später mußten die Deutschen unter tschechischer Herrschaft das „N“ für das slawische Wort für Deutschen
tragen.
Lieber Leblhuber, Wenn kreuz.net nicht vollends zugemüllt werden soll, … wenn nur Sie wieder müllen
können! Dann ist die Welt doch schon wieder in Ordnung!
#19 Leblhuber 23:09:55 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@HvO und Rudolfus! Gerade will ich ein paar Posts lesen, die einer Erwiderung wert sind, und was finde
ich? Sie beide in eifriger Diskussion mit einem www-Gespenst. Das liebe KindGottes ist der 100x gesperrte
Bokrug!!! Wenn kreuz.net nicht vollends zugemüllt werden soll, dann macht mal der Redaktion Feuer unter
dem Hintern. Es kann doch nicht so schwer sein, eine bestimmte IP-Adresse zu sperren!!! Euren missionarischen
Eifer solltet Ihr besser an andere verschwenden!!!
Lieber Rudolfus, wenn datt nun so einfach wäre. Die Katholiken haben nämlich noch eine viel originalere
Fassung des AT als die die sich Juden nennen, nämlich die LXX. Die hat nur einen kleinen Nachteil, sie
ist nicht im hebräischen Original, sondern ins Griechische übertragen. Und da heißt es eben Herr! Dies
folgt wohl einer Furcht der damaligen Hebräer den Namen Gottes zu nennen. Der ursprüngliche Text ist
aber unbekannt. Bekannt sind nur Restaurierungssversuche derer die sich Juden nennen, z.B der CODEX LENINGRADENSIS.
Der ist jedoch noch nicht einmal 1000 Jahre alt (er wird es erst 2008) und daher als skandalös jung anzusehen
für die Texte um die es geht!
JHWH in hebräischen Schriftzeichen findet sich in vielen alten katholischen Kirchen Die neumodernistischen
Altardeckchen mit jüdischen Schriftzeichen kannte man vor dem Phyrrussieg des Modernismus in der Kirche
nicht. Diese Schriftzeichen finden sich insbesonders in alten kunstvollen katholischen Kirchenbauten.
Österreich besitzt gar nicht so viele neue Kirchenbauten wie z.B. die BRD.
Lieber Rudolfus, nee das ist alles modernistischer Budenzauber. Die katholischen Bibelübersetzungen waren
alle aus der LXX übertragen und da hieß es z.B. der Herr. Die neumodernistischen Altardeckchen mit jüdischen
Schriftzeichen kannte man vor dem Phyrrussieg des Modernismus in der Kirche nicht. Aber der Gottesname
Jahwe kommt in dem Wort, oder vielmehr Ausruf Allelujah vor. Das Jah am Ende ist der verkürzte Gottesname
des alten Testaments. Der Ausspruch heißt in etwa: Gepriesen sei Jahwe (=Gott).
Der Gottesname Jahwe in der katholischen Messe in der hlg. Messe kommt der Gottesname Jahwe vor! In den
Lesungen aus dem Alten Testament und auf zahlreichen katholischen Altären in hebräischen Schriftzeichen.
Der Glaube des Katholiken muß immer bereit sein, sich zu korrigieren Entweder ist es ihr Glaube, den
sie bejahen, oder es ist ein Glaube, der per Federstrich des Papstes modifiziert oder zurechtgerückt
werden kann. Der Glaube des Katholiken muß immer bereit sein, sich zu korrigieren, nämlich entsprechend
dem verbindlichen Lehramt der Kirche.
@matt Ruhig Blut! Was bläst Du Dich eigentlich so auf und wirfst mit Beleidigungen um Dich? sowas! Das
war eine ernstgemeinte Frage gewesen – lies Dir das Posting durch und Du wirst einsehen, daß es mindestens
zwei, wenn nicht mindestens 3 Lesarten Deiner Aussage gibt. Da fragt man Dich etwas, und Du wirst gleich
grantig. Das spricht ja wieder Bände für Deine soziale Kompetenz. Immer so gelaunt?
@Gunsenum: mir wird garnichts zerstört Sie Klugdaherredner… das „ich“ ist doch hier zu verstehen als
ein „man“, aber nicht verwunderlich, dass ein streitsüchtiger Mensch, der lediglich Vorwände sucht sich
daran aufhängt. Es ist für mich erkennbar, dass der Papst und die hohen Kirchenvertreter mehr Ungewissheit
in ihrer Glaubensüberzeugung besitzen, als man es doch von diesen Herren erwarten dürfte. Wieso sind
sie allesamt Häretiker und leugnen das Geoffenbarte von Gott, was sie vertreten sollen und verteidigen
es nicht standhaft gegen Irrlehren? Sie sollen nicht hingehen und sich mit Menschen verbrüdern und denen
liebtun, die ihren Glauben an Christus nicht teilen.
@matt Glaubensbetrug? Ich werde ja betrogen um meinen Glauben und es wird mir falsches aufgeschwatzt Ohne
Ihnen Böses zu wollen oder oberlehrerhaft zu wirken – bitte betrachten Sie mal ihre obige Aussage. Verstehe
ich Sie richtig, daß Ihnen daß, was sie Glauben nennen, per Diktat zerstört werden kann? Muß man Ihnen
schriftlich oder mündlich präsentieren was Sie glauben und kann man dies per Enzyklika oder allg. Anweisung
modifizieren? Oder nehmen Sie Lehrsätze, Dogmen, Enzykliken…wahr und sagen: „Ja, ich glaube dies!„oder
„Einen Teil glaube cih, einen anderen nicht!“ Ich verstehe diese Aussage nicht, wie man um seinen Gluaben
betrogen werden kann. Entweder ist es ihr Glaube, den sie bejahen, oder es ist ein Glaube,m der per Federstrich
des Papstes modifiziert oder zurechtgerückt werden kann. Sagense mal was
Die FSSPX wird sich jedenfalls nie den Ortsordinarien unterstellen Aggiafurtoni dass sie damit kaltgestellt
würden, denn das Gestaltungsrecht, das sie bis jetzt in Anspruch nehmen konnten, wenn es darum ging,
ein neues Priorat zu gründen oder eine Schule zu eröffnen, ging in einem solchen Falle an die Ecclesia
Dei Kommission bezw. an Kardinal Hoyos zurück. Nachdem der Heilige Vater Benedikt XVI. aber offenbar
die Anliegen der FSSPX fördert, könnte er sie ja für ortsordinarienunabhängig erklären und ihnen
eine entsprechende Kirchenrechtsform zuweisen.
#3 "Antisemit" † 21:09:58 | Samstag, 1. Dezember 2007
Papa Ratzi „Eigentlich wollte Benedikt XVI. zuerst eine Enzyklika über soziale Fragen schreiben.“ Doch
im Frühjahr sei ihm das Thema Hoffnung in den Sinn gekommen. Das Thema habe ihn seither nicht mehr losgelassen.
Als nächstes wäre dann wohl eine Enzücklika zum Thema „Glaube“ fällig… Ob sich da unser „Papa Ratzi“
aber nicht dann doch ein wenig schwer tun wird?
mir will auch nicht in den Kopf… wieso ein gebildeter und denkfähiger Papst wie BXVI dem Relativismus
so in die Hände spielt, den er doch ansonsten verurteilt. Die Darstellung des Christentums als eine Religion
unter anderen, die er betreibt ist äußerst verwerflich. Wieso tut er das? Bekenne ich mich zu einer
Überzeugung, so muss ich doch gegenteiliges abweisen. Ich werde doch nicht hingehen und mich mit ihm
verbrüdern. Ich werde ja betrogen um meinen Glauben und es wird mir falsches aufgeschwatzt. Entweder
frisst mich das andere, oder ich und das andere werden beide gefressen von einem dritten welches uns die
Lüge der Vereinbarkeit aufschwatzte. Wieso sind Papst und Oberhirten solche Betrüger, wieso verraten
sie Christus indem sie mit denen brüderlich tun, die ihn verachten? Das will mir einfach nicht in den
Kopf.
#1 Agiafortuni 13:29:51 | Samstag, 1. Dezember 2007
Ist es tatsächlich ihr Wunsch ist es tatsächlich der Wunsch der Oberen der FSSPX, dass Rom die von Johannes
Paul II über sie verhängte Exkommunikation aufhebt. Persönlich schliesse ich nicht aus, dass Benedikt
XVI einen solchen Schritt tun könnte, doch sollten sich Bischof Fellay und Pater Schmidberger darüber
im klaren sein, dass sie damit kaltgestellt würden, denn das Gestaltungsrecht, das sie bis jetzt in Anspruch
nehmen konnten, wenn es darum ging, ein neues Priorat zu gründen oder eine Schule zu eröffnen, ging
in einem solchen Falle an die Ecclesia Dei Kommission bezw. an Kardinal Hoyos zurück. Erst kürzlich
hat Benedikt XVI lobende Worte für den Geist von Assisi gefunden. Wird man dazu und ähnlichen Veranstaltungen
aus politischer Korrektheit einfach schweigen und die Worte vergessen mit denen der Erzbischof seinerzeit
den Jahrmarkt von Assisi verurteilt hat?