Benedikt XVI.
Die zweite Enzyklika: Jesus war nicht Spartakus
Der Heilige Vater sagt es ganz einfach: „Der Mensch braucht Gott, sonst ist er hoffnungslos.“ Ein Seitenhieb trifft auch die auf die protestantische Exegese gegründete Einheitsübersetzung.
Die zweite Enzyklika des Papstes umfaßt gedruckt 80 Seiten.
Die zweite Enzyklika des Papstes umfaßt gedruckt 80 Seiten.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat heute mittag seine zweite Enzyklika „Spe Salvi“ über die christliche Hoffnung veröffentlicht.

Die deutsche Übersetzung des Lehrscheiben umfaßt gedruckt 60 Seiten. Der Inhalt gliedert sich in die folgenden neun Kapitel:

Einleitung
Glaube ist Hoffnung
Das Verständnis der Hoffnung des Glaubens im Neuen Testament und in der frühen Kirche
Ewiges Leben – was ist das?
Ist die christliche Hoffnung individualistisch?
Die Umwandlung des christlichen Hoffnungsglaubens in der Neuzeit
Die wahre Gestalt der christlichen Hoffnung
Lern- und Übungsorte der Hoffnung
Maria, Stern der Hoffnung


‘Radio Vatikan’ berichtet, daß der Papst die Enzyklika auf Latein verfaßt hat. Er wendet sich in seiner Enzyklika an die Bischöfe, gottgeweihte Personen und alle Christgläubigen. Die Anrede an „alle Menschen guten Willens“ hat der Papst weggelassen.

Der Papst diskutiert im Text mit den Kirchenväter und großen Theologen der Kirche. Er schreibt auch über die fragwürdigen Philosophen Immanuel Kant († 1804), Francis Bacon († 1626) oder Theodor Adorno († 1969).

Benedikt XVI. erzählt von der afrikanischen Heiligen Giuseppina Bakhita, einer entlassenen Sklavin. Er berichtet auch über die „Hölle“ des neun Jahre in Isolationsfolter gehaltenen Kardinals aus Vietnam, Nguyen Van Thuan.

Inhaltliche Auszüge

Der Heilige Vater lobt auch das angeblich „große analytische Vermögen“ von Karl Marx († 1883). Aber: „Er hat zwar sehr präzise gezeigt, wie der Umsturz zu bewerkstelligen ist. Aber er hat uns nicht gesagt, wie es dann weitergehen soll.“

Das Christentum habe keine sozialrevolutionäre Botschaft gebracht: „Jesus war nicht Spartakus, er war kein Befreiungskämpfer wie Barabbas oder Bar-Kochba.“

Der Heiland am Kreuz habe etwas ganz anderes gebracht: „die Begegnung mit dem Herrn aller Herren, die Begegnung mit dem lebendigen Gott und so die Begegnung mit einer Hoffnung“.

Im fünften Kapitel über den Glauben in der Neuzeit faßt der Papst seine Enzyklika selber zusammen: „Sagen wir es jetzt ganz einfach: Der Mensch braucht Gott, sonst ist er hoffnungslos.“

Der Mensch habe viele kleinere und größere Hoffnungen. Wenn diese aber eintreten, zeige sich, daß dies doch nicht alles war. Er brauche eine darüber hinausreichende Hoffnung: „Nur das Unendliche genügt dem Menschen.“

In der Enzyklika gibt der Papst auch eine Definition der Ewigkeit:

Sie ist „nicht eine immer weitergehende Abfolge von Kalendertagen, sondern etwas wie der erfüllte Augenblick, in dem uns das Ganze umfängt und wir das Ganze umfangen.“

Himmel, Hölle, Fegefeuer

Am Ende der Enzyklika schreibt der Papst auch über die letzten Dinge: Himmel, Hölle, Fegefeuer und das Jüngste Gericht.

Der Papst erklärt „einfach, worum es in der Sache geht“: „Die Lebensentscheidung des Menschen wird mit dem Tod endgültig – dieses sein Leben steht vor dem Richter.“

Es könne Menschen geben, die in sich den Willen zur Wahrheit und die Bereitschaft zur Liebe völlig zerstört haben: „Die Zerstörung des Guten ist unwiderruflich. Das ist es, was mit dem Wort Hölle bezeichnet wird.“

Auf der anderen Seite könne es ganz reine Menschen geben.

Weder das eine noch das andere sei der Normalfall menschlicher Existenz. Der Papst fragt: „Was geschieht mit solchen Menschen, wenn sie vor den Richter hintreten? Ist all das Unsaubere, das sie in ihrem Leben angehäuft haben, plötzlich gleichgültig? Oder was sonst?“

Die Antwort: Eine Rettung „wie durch Feuer hindurch“ (1 Kor 3).

Zurück zu den Protestanten

An einer Stelle kommentiert der Papst auch die berühmte Definition des Glaubens im 11. Kapitel des Hebräerbriefs. In dem griechischen Vers heißt es, daß der Glaube die „Hypostase“ dessen ist, was man hofft.

Seit der Reformation ist ein Streit über die Übersetzung von „Hypostase“ entbrannt – erklärt der Heilige Vater. Die Väter und die Theologen des Mittelalters haben das Wort mit Substanz übersetzt.

Der Papst erklärt auch die protestantische These: „Luther, dem der Hebräer-Brief an sich nicht besonders sympathisch war, konnte mit dem Begriff ‘Substanz’ im Zusammenhang seiner Sicht von Glauben nichts anfangen. Er hat daher das Wort Hypostase/Substanz nicht im objektiven Sinn – anwesende Realität in uns –, sondern im subjektiven Sinn, als Ausdruck einer Haltung verstanden und dann natürlich auch das Wort argumentum als Haltung des Subjekts verstehen müssen.“

Diese Auslegung hat sich – in Deutschland – im 20. Jahrhundert auch in der katholischen Exegese durchgesetzt.

Als Beispiel nennt Benedikt XVI. die von den Bischöfen gebilligte Einheitsübersetzung. Dort heißt es:,,Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.’’

Der Papst findet diese Übersitzung „an sich nicht falsch“. Aber sie entspräche nicht dem Sinn des Textes. Dieser besage nicht die subjektive Bedeutung von ,,Überzeugung“, sondern die objektive Wertigkeit von ,,Beweis“.

Darum sei die neuere evangelische Exegese mit Recht zu einer anderen Auffassung gelangt.

Enzyklika im Wortlaut
Enzyklika als PDF
      
30 Lesermeinungen
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#31   Maria Escorial   00:56:36 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Gotthard
da steht:
Es könne Menschen geben, die in sich den Willen zur Wahrheit und die Bereitschaft zur Liebe völlig zerstört haben: „Die Zerstörung des Guten ist unwiderruflich. Das ist es, was mit dem Wort Hölle bezeichnet wird.“
Auf der anderen Seite könne es ganz reine Menschen geben.
Weder das eine noch das andere sei der Normalfall menschlicher Existenz. Der Papst fragt: „Was geschieht mit solchen Menschen, wenn sie vor den Richter hintreten? Ist all das Unsaubere, das sie in ihrem Leben angehäuft haben, plötzlich gleichgültig? Oder was sonst?“
Aber was meint Benedikt mit den vorhergenannten Sätzen? Was ist für ihn das „Gute“? Was ist das „Unsaubere“ Hat Benedikt jemals konkret von der Unkeuschheit gesprochen? In all seinen Ansprachen von Gründonnerstag und Karfreitag suche ich das vergebens?
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#30   Gotthard   00:43:13 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Maria Escorial
Also, der Heilige Geist kann durchaus auch andere Christen besuchen.
Nie und nimmer!!!!!!!!!
Der Heilige Geist ist und bleibt katholisch …
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#29   Maria Escorial   00:02:14 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
was hat Himmel Hölle Fegefeuer mit Latein
zu tun? Ich denke, es wird zuviel kombiniert, mit alter Messe und „altem“ Glauben! Der Glaube an die Bibel und die Wahrheiten Die Jesus unser Herr da von sich gibt, haben nichts mit der alten Messe und mit Latein zu tun! Es gibt viele Evangelikale Christen, die weder Latein können noch sich zur Römisch katholischen Kirche hingezogen fühlen, und trotzdem haben diese Christen den Glauben an den Himmel, die Hölle bewahrt.
Dave Hunt (Evangelikaler, USA) z.B. hat ein so informatives Buch über die okkulte Invasion der Welt und Christenheit geschrieben, darin sind alle New Age, Freimaurerei, 12 Schritte, Spiritismus u.v.m. so brisant und fundiert beschrieben; das muss man in den Vatikanischen Enzykliken und Rundschreiben resp. den Kongregationsschreiben seit jeher suchen. Also, der Heilige Geist kann durchaus auch andere Christen besuchen.
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#28   Gudrun †   21:22:17 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Pünktchen
Lesen Sie mal Ihr dümmlich diffamierende posting vom 28. November 2007 10:33
Was wollen Sie eigentlich?
Für den Anbieter dieser Seite ist Diffamieren jenseits von dümmlich,
täglich Brot.
…und in den User-Kommentaren wird man auch gerne mal etwas präziser (Sie sind eine der wenigen Ausnahmen).
Gerne unterhält man sich auch über die unterschiedlichen Methoden der barmherzigen Bestrafung www.kreuts.net/forum/index.php?topic=585.msg7…
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#27   Pünktchen   17:17:08 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@HeinrichvO
So geht es mir mit diesem Herrn aus Fulda auch!
@Gudrun:
„I C H ???“
Ja, Sie! Lesen Sie mal Ihr dümmlich diffamierende posting vom 28. November 2007 10:33 :-!
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#26   Gunsenum   17:15:14 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@pünktchen
Weißt Du, ich richte mich gar nicht danach, ob Du gesiezt oder geduzt werden willst. Jeder der mir sympathisch ist, wird gedutzt, also fühle Dich geehrt.
Ich halte es da wie der Bürgermeister Rutzmoser bei Polykarp Reuss, der auch den Archimandrit von Hallikarnass beharrlich duzt, weil er ihm so sympathisch ist!
Und ich wette, daß ich in dreierlei Hinsicht mehr Format habe als Du: Körperlich, in der Argumentation und in meinem freundlichen Wesen. Und Bescheidenheit ist meine größte Tugend!
Im gegensatz zu Dir, kann ich mich in Beiträgen nämlich äußern ohne a) zu beleidigen oder b) larmoyant immer auf einer emotinalen Schiene zu argumentieren!
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#25   HeinrichvonOfterdingen   17:07:58 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Liebes Pünktchen,
wenn sich gerade Gunsenum der das sinnlose Posting zu einer Kunstform erhoben hat, da aufregt, dann gute Nacht. Wenn man seine Postings mal im Zusammenhang durchliest (ich habe gerade ein paar Seiten gelesen), dann kommt man aus dem Kopfschütteln nicht raus.
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#24   Gudrun †   17:07:54 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Pünktchen
…mitgwewirkt hatten. Also z.B. Sie!
I C H ???
na, wir werden sehen wie es ausgeht.
Apropos Lügengebäude…
…jetzt irritieren Sie mich etwas.
Sind Lügengebäude nicht das Handwerkszeug von kreuz.net?
angeblich „aggressiven“
ah ja, klar.
…Die Religion „des Friedens“ wird auch in den Kommentaren der meisten „Stammusern“ Ihrer Geschmacksrichtung ganz klar erkennbar und hinterläßt ein freundschaftliches…ja brüderliches Gefühl…
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#23   Pünktchen   17:02:43 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gunsenum
Ich habe Ihnen nicht das „Du“ angeboten! Dazu fehlt Ihnen das Format!
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#21   Pünktchen   16:55:03 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gunsenum
Danke für Ihren sachlichen, tiefgründigen und argumentativ überzeugenden Beitrag!
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#20   Gunsenum   16:46:11 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Es ist mal wieder so weit…Pünktchen!
@Pünktchen – wann fließen die Tränen. Sie äußern sich ja mal wieder gewohnt larmoyant (Dies bedeutet: Den Tränen n nahestehend.) zum Thema Abtreibung. Woher haben Sie eigentlich immer dieses eloquent ausgebreitete Halbwissen in diesem Punkt?
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#19   Pünktchen   16:28:18 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gudrun
Ich verstehe sehr wohl, daß es Sie sehr verärgert, wenn Fötentöter wie Fiala und Stapf in der Öfentlichkeit und vor Gericht als gewissenlose und egoistische Lügner entlarvt werden. In diese Entlarvung sind nämlich all jene miteingeschlossen, die an der Errichtung des Lügengebäudes von den angeblich „aggressiven“ GehsteigberaterInnen mitgwewirkt hatten. Also z.B. Sie!
Ihr Hinweis auf das sozialpädagogische Konzept von „Lebensberatung“ war unnötig, weil ich darüber bestens informiert bin. Die GehsteigberaterInnen bieten oft ein erste Beratung an für Frauen, die (fälschlicherweise) keine andere Alternative zu haben glauben als die Tötung ihres Kindes. Solche Frauen also, die niemals die Schwelle zu einer Beratungsstelle überschreiten würden, können schließlich nur noch auf der Straße www.gloria.tv/?video=pvjreijn… angesprochen werden. Dies geschieht in angemessener und die Freiheit der Angesprochenen grundsätzlich respektierenden Weise. „Übergriffe“ und „Nötigungen“ finden keine statt; daß aber einzelne Frauen in ihrem irritierten Gewissen berührt sein könnten, ist unvermeidlich. Solche Irritationen sind natürlich den klinischen Massentötungsunternehmern ein Dorn im Auge und sie setzen alle erlaubten und unerlaubten Mittel ein, sie setzen alle publizistischen Hebel in Bewegung, um die BeraterInnen zu diffamieren und ihre dem Beratungsziel entgegengesetzten Geschäftsinteressen zu verteidigen.
Bei diesem Versuch ist Abtreiber Stapf vor anderthalb Jahren auf die Nase gefallen und Fiala droht ein Gleiches.
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#18   Gudrun †   15:32:07 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Pünktchen
Sie wissen genau, daß Ihre Aussagen über die Präsenz von GehsteigberaterInnen und BeterInnen vor Abtreibungsbetrieben erstunken und erlogen sind!
hö?
Woher wissen Sie was ich genau weiß?
Das weiß ich ja nicht mal…
Erstunken und erlogen?
Korrekt.
…und zwar von den achtlosen, respektlosen und merkbefreiten Sektenjünger Ihrer Glaubensvariante.
GehsteigberaterInnen
Sagen Sie mal, Pünktchen,
geht es Ihnen gut?
Eine Beratung wie Sie versuchen vorzutäuschen, würde ungefähr so de.wikipedia.org/wiki/Lebensberatung aussehen…
…und meint mitnichten Pöbeln, Stänkern und schon gar nicht anpacken!
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#17   Pünktchen   11:57:29 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gudrun
Sie wissen genau, daß Ihre Aussagen über die Präsenz von GehsteigberaterInnen und BeterInnen vor Abtreibungsbetrieben erstunken und erlogen sind!
Die Videos, die unumstößlich belegen, daß eine ganze Horde von Personen in gemeinschaftlicher und koordinierter Weise wiederholt und über längeren zeitraum Lebensschützer auf das widerlichste sexuell belästigt haben, strafen Sie und Ihresgleichen der gesinnungsmäßigen Mittäterschaft an diesen Handlungen. In München ist erst vor anderthalb Jahren der Versuch des Fötentöters Friedr. Stapf vor dem Landgericht München I endgültig gescheitert, die für ihn als „Geschäftsschädigung www.kreuz.net/article.3601.html“ empfundenen Berater wegzuklagen. Die Münchener Polizei nämlich hatte die Lebensschützer über einen längeren Zeitraum beobachtet. Dazu war sie von Stapf selber veranlaßt worden. Das Ergebnis war jedoch: die Polizei konnte bestätigen, daß alle von Stapf vorgetragenen Behauptungen über das angeblich zudringliche Verhalten der Berater unzutreffend (zu Deutsch: erstunken und erlogen) waren.
Fiala droht nun dasselbe wie Stapf: er verstrickt sich in die eigenen Lügen und üblen Machenschaften. Und offenbar sind viele in diese Verbrechen verstrickt, sodaß sie wie Fiala die Dinge auf den Kopf stellen: Täter werden zu Opfern …
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#16   Gudrun †   11:27:59 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Pünktchen
:-S
das glauben Sie doch selbst nicht, dass in dem „Video“ auch nur 1 Millisekunde der Realität respektive Ihrer Wahrheit entspricht…
Ist es möglich, so ein „Beweisvideo“ noch stümperhafter zu machen?
Kann man so leichtgläubig sein und annehmen, dass man mit so einem Film jenseits der Schallmauer durchkommen wird?
(huch…verzeihung…ich hab vergessen um welches Clientel es sich handelt. Also…man kann sogar noch leichtgläubiger sein)
Alle Achtung!
Davon aber mal abgesehen…
…selbst wenn es so wäre…könnte ich das durchaus nachvollziehen.
Ich hätte jedenfalls wenig bis keine Lust mich von irgendwelchen fanatischen Sektentonis auf der Straße dumm anmachen zu lassen.
(jetzt ungeachtet dessen, dass für Gesinnungsgenossen Ihrer Liga 1,3 Zellen während der Mitose schon ein Mensch in vollem Umfang ist.)
Würde mich einer solcher Chaoten angreifen (womöglich auch handgreiflich…wie es üblich ist der nächstenliebenden „Christen“)…
…wär ich vermutlich etwas ungehalten…
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#15   Pünktchen   08:42:42 | Sonntag, 2. Dezember 2007
„Gudrun“
Glaube? Christlich? Jesu Worte oder die Bergpredigt?
Wen interessiert das denn auf kreuz.net?
Das sagt eine Person, die sexuelle Übergriffe und Demütigungen auf friedliche Beter vor einer Abtreibungsklinik rechtfertigt! :-!
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#14   Gudrun †   07:38:14 | Sonntag, 2. Dezember 2007

Glaube? Christlich? Jesu Worte oder die Bergpredigt?
Wen interessiert das denn auf kreuz.net?
Dieses Sammelbecken gestörter Religionstheoretiker basiert auf hohle Propaganda, Hass, Hetze, Vorurteile, Lügen…gewürzt mit einer Idee brauner Sumpf.
Was die meisten in der Regel aber ganz ausgezeichnet beherrschen, ist das Zitieren irgendwelcher bezeichnender Bibelstellen…gerne aus dem AT (vermutlich weil es so schön blutrünstig und brutal ist).
Hier wünscht man sich die Sharia (einziger Unterschied: es muß natürlich „katholisch“ vorne draufstehen) und gerne auch die iranische Lösung www.kreuts.net/forum/index.php?topic=585.msg7…: Baukräne an den die schwulen für ihr ‘Sein’ bestraft werden sollen.
Ach ja…ganz wichtig sind natürlich Mundkommunion, Kleidung, Osten und Latein!
…und bitte nichts ökumenisches…schon gar nichts mit anderen Göttern o.Ä.
Laut Seminarist www.kreuz.net/reader.316.html sind das nämlich alles Scheusale.
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#13   Morus   06:03:11 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Mikrige Zahl
Es erstaunt, wie wenige Kommentare zur Enzyklika in diesem Forum eingegangen sind, handelt es sich doch um eine weiteres Schlüsseldokument der Kirche, das viele entscheidende Frage aufwirft und beantwortet und zu einer Unzahl weiterer Übelegungen und Schlussfolgerungen Anlass gibt. Die Kommentatoren in diesem Forum sind – das haben schon andere bemerkt – aber offenbar auf Themen wie Homosexualität, Freimaurerei und alte Messe richtiggehend „abgefahren“ und übersehen den gesamten Rest unseres Glaubens. So macht es jedenfalls den Anschein und deshalb besteht auch der Anschein eines katholischen Sektierertums.
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#12   gast   19:42:52 | Samstag, 1. Dezember 2007
Du sollst nicht stehlen!
„…Nachdruck und elektronische Weiterverarbeitung bedürfen der vorherigen Einwilligung des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz…“ so zu lesen auf
dbk.de/impressum/index.html
Ich will mal hoffen, dass die Betreiber dieser Seite bei obengenanntem Sekretariat vorstellig gewesen sind.
Ueblicherweise wird der Ursprung eines verlinkten Dokumentes der Ehrlichkeit halber mit angegeben.
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#11   Pünktchen   18:00:04 | Samstag, 1. Dezember 2007
Jesus selber, der Heiland und Retter der Welt,
beanspruchte für sich, aus dem jüdischen Volke zu stammen.
Zu der Samariterin am Jakobsbrunnen spricht Jesus:
„Ihr betet an, was ihr nicht kennt – wir beten an, was wir kennen: denn das Heil kommt von den Juden.“ Joh. 4 21f.
Das Heil kommt von den Juden, aber es kommt für alle Völker. Das ist der Sinn www.kreuz.net/article.5083.html dieser ganzen Schriftstelle.
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#10   r.ruhrgebietler   17:50:10 | Samstag, 1. Dezember 2007
ach ne! Der Jupp erinnert sich doch nochan’s Fegfeuer!
Er erstaunt mich doch immer wieder. Jup Ratzinger, hattest Du nicht vor Jahren mal Abschied von Satan genommen. Da hast wohl vergessen, daß Satan die Seelen NIEMAL verläst und sie IMMER in Verlisch (zumindest) belegt, dass es einen Reinigungsort gibt. Das V-II wollte das zwar beenden und bei ebay versteigern, aber zu blöd, daß Computer damals noch nicht IN waren und vom Internet keiner träumte.
Es wird Zeit sich an die Realpräsenz Satans zu erinnern (und damit auch der Hölle!)
Es wird Zeit sich an die Qualen des Fegfeuers zu erinnern (denn nichts unreines kann in den Himmel gelangen)
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#9   Lutheraner   17:49:18 | Samstag, 1. Dezember 2007
Jesus war auch kein Jude
Daß Maria aus dem Hause Davids stammt, ist nirgends gesagt. Und angenommen, sie war eine Jüdin, wäre Jesus unbetroffen geblieben, denn im besetzten Israel galt auch unter den Juden das patriachale Erbrecht.
Die Auslegung, Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat, ist neueren Datums!
Glauben wir für eine Sekunde, der Heilige Geist – und kein lebender Mann – hätte den Samen gespendet, dann folgte aus der katholischen Lehre, daß Gott selber eine Jude ist. – Viel lästerlicher geht’s wohl nimmer!
Thessalonicherbrief 2, 3 Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens,
4 der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also daß er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott.
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#8   Vineta   00:51:13 | Samstag, 1. Dezember 2007
Ohne Fegefeuer zurechtkommen ?
Wenn der Papst hier einleuchtend klarstellt, daß die ganz guten und ganz bösen Menschen kaum der Normalfall sind, sondern eher die, die zwischen Gut und Böse hin und her gerissen sind, so daß für sie nur eine Rettung „wie durch Feuer hindurch“ in Frage kommt – so frägt man sich doch:
Wollte der Papst damit die Lehre vom Purgatorium ( Fegefeuer) bekräftigen, aufwerten ? Wollte er damit moderne katholische Theologen rügen, die wenig oder gar nichts von der Fegefeuerlehre halten? Sollte es auch eine Abgrenzung zum Protestantismus sein, der die Lehre vom Fegefeuer längst abgeschrieben hat, und ein Aufruf an die Protestanten, sich zu besinnen, ob man denn als denkender Mensch damit zurechtkommen kann, wenn man gemäß Luther nur Himmel oder Hölle erwartet?
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#7   Pünktchen   15:42:25 | Freitag, 30. November 2007
St. georg
aber manchmal ist der heilige vater ja auch ein protestant im „eigenen laden „…
Ja, besonders, wenn es um die deutsche Amtskirche und die falschen Verheißungen der Sozialtechnologie geht: s. „Salz der Erde www.amazon.de/…zinger/dp/3453879422
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#6   st.georg   15:36:39 | Freitag, 30. November 2007
@pünktchen
aber manchmal ist der heilige vater ja auch ein protestant im „eigenen laden „… ^-^
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#5   Pünktchen   15:34:40 | Freitag, 30. November 2007
st.georg
Das ist richtig! Dem Papst geht es auch nicht in erster Linie um die Protestanten außerhalb der römisch-katholischen Kirche, sondern um die Protestanten in ihr! ^-^
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#4   st.georg   15:23:22 | Freitag, 30. November 2007
@pünktchen
aber vorallem auch gerechtfertigte seitenhiebe auf die katholische kirche… oder wie schrieb es die sz heute treffend : das werk des ranghöchsten kirchenkritikers und „die kirche selbst muss durchs fegefeuer“ …danke benedikt ! :)3
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#3   Pünktchen   15:16:22 | Freitag, 30. November 2007
Aleph
Gerechtfertigte Seitenhiebe schon! Dafür ist er der oberste Lehrer der Kirche.
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#2   Aleph †   15:14:21 | Freitag, 30. November 2007
Merkwürdig
Ist ein Papst dazu da, Seitenhiebe auf Protestanten zu verteilen? Merkwürdig.
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#1   st.georg   13:37:33 | Freitag, 30. November 2007
@hetz.net
typisch für die halbgebildeten „redakteure“ hier : die überschrift, die nun so gar nichts mit inhalt und wesen von spe salvi zu tun hat… :-!
ein hervorragendes werk des hl.vaters ! lesenswert ! neue erklärungen und erklärend neue sicht auf gericht, hölle und fegefeuer …aufruf zum gebet…aufruf zur hoffnung…maria als mittlerin …etc… sollte alle hier lesen ! viele poster würden hoffentlich ihren stil anschliessend verändern… o^/
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