Stilbewußt + Die Lüge als Fundament des Zusammenlebens? + Späte Rache + Keine feministischen Experimente mehr + Angst oder Lust aufs Bischofsamt?
Der Blog von Hw. Zuhlsdof zeigt den Papst bei der gestrigen Adventvesper.
Stilbewußt
Vatikan. Der US-Weblogger Hw. John Zuhlsdorf kommentierte die gestrige Adventvesper des Papstes
mit Begeisterung: „Hat jemand die Schlüssel für die alten, verstaubten Garderoben gefunden?“ Der Papst
trug liturgische Kleider mit klassischen Mustern. Benedikt XVI. benützte auch einen schon von Papst Leo
XIII. († 1903) verwendeten Thron.
Die Lüge als Fundament des Zusammenlebens?
Vatikan. Eine relativierende
Logik glaube, daß die Leugnung der Wahrheit die einzige Garantie für ein friedliches Zusammenleben der
Völker sei. Das kritisierte Papst Benedikt XVI. gestern bei einer Audienz für mehrere Nichtregierungsorganisationen.
Als bittere Früchte dieser Leugnung der Wahrheit benennt der Papst den Versuch, bestimmte egoistische
Lebensstile als Menschenrecht darzustellen und Menschenrechte nur noch selektiv zu verteidigen.
Späte
Rache
Deutschland. Der neue Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, sei ein „Hardliner“.
Das erklärte der von Mons. Marx suspendierte Trierer Priester Gotthold Hasenhüttl – der heute seinen
74. Geburtstag feiert – vor der deutschen Nachrichtenagentur ‘ddp’. Erzbischof Marx schotte die Kirche
ab, lasse keine Kritik zu, stehe dem – offenbar ganz bösen – Opus Dei nahe und poche auf einen unbedingten
Gehorsam seiner Priester. Die Ernennung findet Hasenhüttel schlecht für die Ökumene und die neue Erzdiözese.
Für Trier sei sie „kein Verlust“.
Keine feministischen Experimente mehr
Deutschland. Der Augsburger
Bischof Walter Mixa hat ein Ende „feministischer Experimente“ in Deutschland gefordert. Mons. Mixa äußerte
sich bei einer Konferenz der Paneuropa-Union Bayern. Der Bischof forderte eine familienfreundliche Arbeitspolitik
statt einer arbeitsfreundlichen Familienpolitik. Die Pläne von Familienministerin Ursula von der Leyen
erachtet der Bischof als „in hohem Maße schädlich“ für Kinder. Die beschlossenen Mittel zum Ausbau
von Krippenplätzen sollten den Müttern zukommen anstatt in neue Strukturen staatlicher Fremdbestimmung
zu fließen.
Angst oder Lust aufs Bischofsamt?
„Selbstverständlich ist der Ruf an die Spitze einer
Diözese eine Art ‘Beförderung’, die Berufung auf einen der wichtigsten Bischofsstühle Deutschlands
ein besonderer Vertrauensbeweis. Und natürlich gibt es Karrieristen auch in der Kirche. Von hauptberuflichen
Bischofskandidaten bis hin zu machtbewußten Kurialen ist so ziemlich alles geboten. […] Was ein guter
Bischof heute zusammenzuhalten, auszuhalten und zu verantworten hat, da kann einem eigentlich nur Angst
und Bange werden vor diesem Amt, vor dem der heilige Martin – irgendwie verständlich – einst geflohen
ist.“
Auszug aus einem Artikel von Markus Reder für die katholische Zeitung ‘Tagespost’
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27 Lesermeinungen
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Begründungsbedarf in Sachen Menschenwürde „„Das ist so, weil’s so ist“ ist kein Argument sondern beweist
nur die Unfaehigkeit, die eigene Meinung zu begruenden.“ Nun, ich hatte ja anhand der Parallele aus der
Familienpolitik, die Forderung nach Begründungen in Frage gestellt. Wenn ich am gesunden Menschenverstand
zweifele, muss ich alles begründen. Das ist schon klar. Nur, wohin führt dieser unendliche Regress des
Zweifels? Meines Wissens führt er in eine Diskursbesoffenheit, die Folge einer dialektischen Grundhaltung
in Erkenntnisfragen ist. Wenn ich ihnen jetzt Argumente lieferte, wie die singuläre Vernunftbefähigung
des Menschen (matt2 hatte sich dazu geäußert), des Menschen Freiheit, die ihm eine Verantwortungslast
aufbürdet, die Tiere nicht tragen, dann werden sie versuchen, einen Diskurs zu eröffnen, dessen Voraussetzungen
sie diktieren. „Das ist so, weil’s so ist“ ist dann für mich schon ein Argument, weil es den unendlichen
und unproduktiven Diskurs bricht. Die Vernunft gebietet es eben manchmal. Denken Sie an die Perlen und
Säue im berühmten Herrenwort und betrachten Sie es bitte als Metapher und nicht als Beleidigung. Danke!
#26 engelhardt † 15:58:06 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Tiere Sie machen es wohl genau umgekehrt: Tierqual bejammern, zu den 40 bis 60 Millionen Abtreibungen
im Jahr weltweit die Achsel zucken Ich setze die Zahlen ins Verhaeltniss. Es sterben jaehrlich Milliarden
Tiere aud jaemmerliche Weise, nachdem sie ein jaemmerliches Leben gefuehrt haben. Empfindungsfaehigen
Foeten bleibt das erspart. Foeten ohne ZNS bekommen sowieso nicht mit. Warum also sollte Abtreibung schlimmer
sein als das milliardenfache Abschlachten und lebenslange Quaelen von Tieren? Also: Wenn Ihr Beweise für
die die besondere Qualität des Menschen vor dem Tier sucht, bitte fasst Euch zuerstmal an den Kopf und
fragt, ob Ihr sie noch alle habt! Wie ueblich: statt Argumenten Albernheiten. „Das ist so, weil’s so ist“
ist kein Argument sondern beweist nur die Unfaehigkeit, die eigene Meinung zu begruenden.
#25 Ultramontanus 15:55:56 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Lorenz: „Also: Wenn Ihr Beweise für die die besondere Qualität des Menschen vor dem Tier sucht, bitte
fasst Euch zuerstmal an den Kopf und fragt, ob Ihr sie noch alle habt!“ Wenn eine solche Position von
Deisten, Agnostikern oder Atheisten vertreten wird, dann ist sie durchaus intellektuell nachvollziehbar.
Denn in der Evolutionsbiologie ist der Mensch ein Tier in der Ordnung der Primaten. Vom Schimpansen z.B.
unterscheidet er sich da nur durch seinen IQ und sein Verhalten. Dafür, dass der Mensch etwas anderes
ist als ein „Primat“ (also ein Tier) kann der Christ einzig und allein seinen Glauben anführen, also
sich auf die Offenbarung berufen. Wissenschaftlich lässt sich da gar nichts „beweisen“.
Menschen- und Tierwürde Dass man in engelhardtscher Manier einen Beweis für die besondere Würde des
Menschen fordert ist typisch für eine Welt, die vom Zweifel beherrscht wird. Wir sind ja inzwischen soweit,
dass man für das im Grunde Selbstverständlichste Beweise fordert: Dafür, dass Kleinstkinder ihrer Mutter
bedürfen. In der ARD-Sendung „Hart aber fair“ wurde daran letzte Woche genüßlich gezweifelt. Die verzweifelten
Bemühungen ihres gesunden Menschenverstandes noch nicht Beraubter, wurden durch den Verwirrer Plaßberg
(?; Moderator) ins Lächerliche gezogen. Weil die klar Denkenden sich schwer taten einen Kausalzusammenhang
zwischen frühkindlicher Betreuung und der Entwicklung Heranwachsender zweifelsfrei darzulegen, wurde
ihre Befürwortung mütterlicher Fürsorge für Kleinstkinder als unwissenschaftlich, konservativ und
überholt bloßgestellt. Also: Wenn Ihr Beweise für die die besondere Qualität des Menschen vor dem
Tier sucht, bitte fasst Euch zuerstmal an den Kopf und fragt, ob Ihr sie noch alle habt! PS: Mitleid mit
der Kreatur ist natürlich etwas eminent Christliches.
#23 Guiseppe 12:41:27 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ „engelhardt“ „engelhardt“: „Jemand, der beim Tod von Foeten jammert, aber froehlich dabei zusieht, wie
Jahr fuer Jahr zig-Milliarden Tiere ohne Notwendigkeit gequaelt und ermordet werden sollte besser das
Maul halten.“ Sie machen es wohl genau umgekehrt: Tierqual bejammern, zu den 40 bis 60 Millionen Abtreibungen
im Jahr weltweit die Achsel zucken. Was verlangen Sie denn von „der“ Kirche, was Sie wohlgemerkt von den
weltlichen Staaten NICHT verlangen? „engelhardt“: „Der Mensch ist ein Tier“ Dann ist ja der Kampf gegen
Abtreibung Tierschutz. Sind Sie dann auch gegen Abtreibung?
#22 franco.felice 21:05:11 | Montag, 3. Dezember 2007
„Der Mensch ist ueber das Tier erhaben“?????? Das ist auch die ganze, überhebliche Art der überholten
Weltanschauung der Kirche. Ich staune jeden Morgen aufs Neu, wenn ich bspw. vom Fenster aus die gefiederten
Gesellen sehe; wie sie, auch außerhalb der Paarungszeit, zueinander halten, in rauer Witterung sich gegenseitig
wärmen; zeigen, wie sie einander zugetan sind. Das Tier kann Freude, kann – bestes Beispiel Katze – Behaglichkeit
empfinden; kann überschwänglich wie ein Hund, kann treuer als ein Mensch sein. Kann, als ob es in die
Zukunft sehen könnte, Gefahren eher spüren als der Mensch etc.! Es besteht kein Grund das Tier auf seinen
Instinkt zu reduzieren. Manche spüren sogar die Anwesenheit eines Tieres, seine Anhänglichkeit über
den Tod hinaus, so wie manche Menschen noch ihren verstorbenen Partner. Wer ist hier über wen erhaben?
Durch die Zerstörung des Lebensraumes der Tiere ist er deshalb erhaben? Humbug die „Erhabenheit“; einzig
allerdings die Arroganz. Kommt bloß nicht mit „untertan“! (Woher kommt das wohl??) Missachtung der Tiere
ist Missachtung Seiner/der Schöpfung und Versündigung gegen Gott selbst. Sie erst ermöglicht die Versuchslabore,
die grenzenlose Tierquälerei, zu der auch das abartige Schächten gehört, das manche immer noch ertrutzen;
auch, wenn in den Schlachthöfen das Anlegen der Elektroden kaum weniger „erhabener“ ist. Wie man zu Tieren
steht, so verhält man sich auch zu Menschen. Und die Kirche übertraf sich noch selbst, indem sie, über
letztere gar erhaben, diese noch lebendig briet.
Logos ist Mensch… Bei den Tieren handelt es sich um verschiedene Wesensarten des einen Wesens, was der
Mensch ist. Können Sie das begreifen? Die Natur spiegelt die Vielfalt, die in ihm verborgen ist. Der
Katholizismus meint ja Jesus täte den Spagat zwischen Menschsein und Gottsein. Ich aber meine Christus
zeigt das wahre Potential des Menschen auf. Er ist nicht Gott, der sich bloß einer menschlichen Hülle
bediente, der sich etwa auf Ebene des Menschen erniedrigte. Nein, er ist als Mensch göttliches Wesen
und Prinzip der Schöpfung.
#20 engelhardt † 09:08:51 | Montag, 3. Dezember 2007
Sinnfrei „Der Mensch ist ueber das Tier erhaben“ ist doch ein voellig sinnfreier Satz, wie ihn die Religioesen
so sehr lieben: taeuscht Inhalt vor, ist aber hohl und nichtssagend.
@engelhardt: Sie reden den Blödsinn die Gegensätzlichkeit von Mensch und Tier tritt freilich nicht darin
hervor, dass sie beide – rein körperlich gesehen – mehrzellige Organismen sind. Auch tritt er nicht darin
hervor, dass sie beide Lebewesen sind. Der Gegensatz besteht darin, dass der Mensch ein über jegliche
tierische Art erhabenes Lebewesen ist. Auch wenn solche geistigen Chaoten wie Sie es nicht wahrhaben wollen:
der Begriff des Menschen existiert in Gegensatz zum Begriff des Tieres.
#18 engelhardt † 22:54:06 | Sonntag, 2. Dezember 2007
haha…oh wow Wow, so viel Schwachsinn, ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Nun denn: das Tier
ist nämlich allgemeine Bez. dessen, was der Mensch in Gegensatz zu sich selbst und von sich weg als untergeordnetes,
artgemäßes Sein versteht. Bloedsinn. Als Tier bezeichnet man eine bestimmte Form eines vielzelligen
Organismus. Die Religioesen sollten echt mal aufhoeren, sich die Welt so zurechtzudefinieren, dass sie
ihnen passt. Der Mensch hat… …neurologisch nachgewiesen…eine Zwischenebene zwischen Reiz und Reaktion…
Etc. den Rest dieses wirren Gewaeschs habe ich weggelassen. Nachgewiesen? Was genau wurde wann, wie von
wem nachgewiesen? Koennen sich die Religioesen nicht mal klar strukturiert ausdrueken? Aber wass erwarte
ich von Menschen, die an sprechende Tiere und magisches Obst glauben eigentlich?
Kind Gottes ist doch mal ein wohlklingender Nick. Schön, dass Sie Engelhart geholfen haben, seine die
Würde des Menschen relativierende Äquivalenztheorie zu überwinden. Gesegneten Sonntag allerseits.
wäre der Mensch ein Tier, so gäbe es den Begriff des Tieres nicht… das Tier ist nämlich allgemeine
Bez. dessen, was der Mensch in Gegensatz zu sich selbst und von sich weg als untergeordnetes, artgemäßes
Sein versteht. Diese Kategorisierung könnte er garnicht treffen, wäre er selbst ein Tier. Aber die Wiss.
menschen sind ja zu dumm der einfachsten Logik zu entsprechen. Ihr ganzes dummes Weltbild widerspricht
ihr ja.
#13 engelhardt † 18:39:58 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Fazit Fazit: die kath Kirche hat kein Problem mit Mord, solange dieser als Selbstverteidigung bezeichnet
wird. Damit bleibt sie unglaubwuerdig: entweder ist alles Leben heilig, dann darf kein Mensch einen anderen
toeten, oder aber Leben ist nicht immer heilig. Und damit meine ich nur menschliches Leben. Durch ihr
voelliges Versagen beim Schutz nichtmenschlichen Lebens hat sich die kath. Kirche als moralische Instanz
sowieso voellig disquaifiziert. Jemand, der beim Tod von Foeten jammert, aber froehlich dabei zusieht,
wie Jahr fuer Jahr zig-Milliarden Tiere ohne Notwendigkeit gequaelt und ermordet werden sollte besser
das Maul halten. Im Vergleich dazu, was z.B. ein Mastkalb durchmachen muss ist das, was ein Foetus von
der Abtreibung mitbekommt (wenn er ueberhaupt was mitbekommt) sowieso vernachlaessigbar.
#11 Pünktchen 16:49:47 | Sonntag, 2. Dezember 2007
engelhardt Ihre Lügen werden durch Wiederholung auch nicht wahrer! Die Todesstrafe wird von der katholischen
Kirche nur in dem sehr begrenzten Fall bejaht, daß sie als letztes Mittel einer kollektiven Gefahrenabwehr
betrachtet werden müßte. Der KKK sagt klipp und klar, daß dies in modernen Industriestatten nicht gegeben
ist. Aus diesem Grunde ist auch die katholische Kirche in den USA eher Anwalt der Abschaffung der dort
noch geltenden Todesstrafe. Der Angriffskrieg ist nach katholischem Verständnis immer verwerflich. Der
Verteidigungskrieg dagegen erlaubt. Es handelt sich also immer nur um Selbstverteidigungstatbestände,
in denen Tötungen als nicht verwerflich erscheinen. Die Abtreibung ist dagegen ein Krieg gegen wehrlose
Menschen, die auch nicht als Angreifer qualifiziert werden können, die niemandem nach dem Leben trachten.
Die Einteilung der Menschheit in Individuen der Gattung, die (noch) nicht leben dürfen und den Individuen
aus dem großen Rest der „Lebensberechtigten“ ist eine klare Diskriminierung mit dem Ziel der Entrechtung.
Das Recht auf Leben ist darüberhinaus nicht irgendein Menschenrecht, sondern das grundlegendste überhaupt.
Wird nämlich diese Recht verletzt, braucht man über die Wahrnehmung oder Verletzung aller übrigen Rechte
gar nicht mehr zu reden, weil das Subjekt aller möglichen Rechte ja vernichtet wäre!
Der BISCHOF MIXA… …soll sich gefälligst in allen Fragen der Kindesbetreuung zurückhalten. Er ist
nämlich als Militärordinarius dafür verantwortlich, daß bspw. die Bundeswehrkindergärten an den Standorten
schloßen. Scheinheiliges Geschwätz!
#9 engelhardt † 15:46:22 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Selektion Die kath. Kirche betreibt ganz klar Selektion: auf der einen Seite wird behautet, jegliches
menschliche Leben sei ohne Ausnahme schuetzenswert, auf der anderen Seite kein klares Bekenntniss gegen
Todesstrafe und Krieg. Die uebliche Heuchelei eben.
Lieber Karl Murx, der Autor hat sich die Mühe gemacht, die Richtigkeit der Aussage, die Tissier de Mallerais
in seiner Lebensbeschreibung des Erzbischofs gemacht hat, anhand der gedruckten Acta Synodalia zu überprüfen
(Hanno Zahnker-Jost „Wie können wir wahrhaft katholisch bleiben“, Verlag Anton A. Schmid, Durach, S.15ff.).
Dort findet sich sehr überzeugend die Bestätigung. Ich werde mich aber gelegentlich der Mühe unterziehen,
die Frage selbst anhand der Acta Synodalia nachzuvollziehen. Aber ich danke für Ihren Hinweis. Ich sollte
doch gucken, dass ich die erste Ausgabe des Buches von Tissier de Mallerais mir besorge, in der zweiten
wird das wohl so nicht mehr enthalten sein.
Ganz richtig! Als bittere Früchte dieser Leugnung der Wahrheit benennt der Papst den Versuch, bestimmte
egoistische Lebensstile als Menschenrecht darzustellen und Menschenrechte nur noch selektiv zu verteidigen.
Dem Satz muß jeder wahrheitsliebende Mensch zustimmen! (Sie also nicht engelhardt! ) Wenn man zum Beispiel
Abtreibung als „Menschenrecht“ deklariert und das fundamentale Menschenrecht auf Leben auf eine bestimmte
Gruppe von Menschen einschränkt, dann ist genau das passiert, was der Papst benennt.
#6 engelhardt † 13:32:00 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Die Ironie! Als bittere Früchte dieser Leugnung der Wahrheit benennt der Papst den Versuch, bestimmte
egoistische Lebensstile als Menschenrecht darzustellen und Menschenrechte nur noch selektiv zu verteidigen.
An Ironie ist der Mann nicht zu uebertreffen.
Das ist ja gerade die Lüge: es war nur die Anwesenheitsliste Mgr Tissier de Mallarais ist ein Feigling!
Wir haben die Wahl: entweder hat uns der Erzbischof belogen, oder aber Mgr Tissier de Mallarais. Inzwischen
gibt Mgr Tissier gezwungenermaßen seine falsche Darstellung: Un clerc qui a très bien connu Mgr Lefebvre
nous a affirmé que lorsqu’il entendait ce mensonge, proféré par les milieux ralliés, le fondateur
de la FSSPX s’indignait de la façon suivante : ‘ je sais quand même mieux qu’eux, qui étaient encore
des adolescents, ce que j’ai fait ou pas fait au concile’. Interpellé sur le sujet et après quelques
difficultés, Mgr Tissier a fini par admettre que Mgr Lefebvre n’a jamais signé ce texte. Et il a écrit
à notre correspondant une lettre où il reconnaît que sa biographie de Mgr Lefebvre est fausse sur ce
point.Interrogé ensuite par le correspondant, il a admis qu’il se devait de rectifier cette grave erreur,
et qu’il le ferait dans la prochaine édition. Mgr Tissier gibt in einem Brief an den Gewährsmann von
VIRGO-MARIA zu, daß in disem Punkte seine Biographie falsch ist. Der Name des Mannes, es ist ein Priester
der FSSPX, ist mir bekannt.
Lieber Karl Murx, hat nicht Bernard Tissier de Mallerais in der französichen Lebensbeschreibung des Erzbischofs
nachgewiesen, dass dieser Dignitatis Humanae unterschrieben hat. Es geht nicht um irgend eine Anwesenheitsliste.
(Wenn ich mich recht erinnere!)
@ Murx Mgr Tissier kann sich unmöglich geirrt haben, denn die Geschichte der Anwesenheitserklärung ist
lange bekannt. Jemand muß also Druck auf ihn ausgeübt haben, damit er angesichts einer möglichen Einigung
mit Frank’nchurch diese opportune Lüge verbreitet. An Tissier de Mallerais hab ich persönlich zwar viel
auszusetzen, nur eins würde ich nie behaupten: Das er ein opportunistischer Lügner ist. Das passt nun
wahrlich nicht zu dem, was man aus seiner Ecke hört.
Apropos Lüge: Mgr Lefèbvre hat die Religionsfreiheit nie unterschrieben Das stand schon fest, als ich
zwischen 1987 und 1990 im Seminar von Zaitzkofen gewesen war. Die Unterschrift bezog sich auf das Anwesenheitsprotokoll
www.virgo-maria.org/…_Tissier_liberte.pdf. Auch da ist nicht neu. Der damalige Regens Paul Natterer
hatte uns Seminaristen entsprechend instruiert. Als nun Mgr Tissier de Mallarais in seinem Buch behauptete,
er habe die Unterschrift selbst nachgeprüft und der Erzbischof habe Dignitatis Humanae doch unterschrieben,
schien er mir natürlich ein glaubwürdiger Zeuge zu sein und ich hatte plötzlich den Eindruck, man hätte
uns Seminaristen damals angelogen. Jetzt gibt Mgr Tissier zu sich geirrt zu haben und wir sind wieder
bei der alten Geschichte, nämlich der Anwesenheitserklärung. Problem: Mgr Tissier kann sich unmöglich
geirrt haben, denn die Geschichte der Anwesenheitserklärung ist lange bekannt. Jemand muß also Druck
auf ihn ausgeübt haben, damit er angesichts einer möglichen Einigung mit Frank’nchurch diese opportune
Lüge verbreitet. Das können Mgr Fellay und Schmidberger gewesen sein!