Benedikt XVI.
Ganz ohne das Zweite Vatikanum
Eine Enzyklika ist eine präzise Antwort der höchsten kirchlichen Autorität auf ein konkretes Problem der kirchlichen Gegenwart. Oder auch nicht. Pressesplitter zur neuen Enzyklika ‘Spe Salvi’.
Von Gott oder von Ratzinger?

„Soweit in dem Weltrundschreiben das Verständnis der ‘letzten Dinge’ angesprochen wird, darf man nicht vergessen, daß Joseph Ratzinger die Eschatologie – also die Lehre von Tod und Ewigem Leben – als Theologe maßgeblich mitbestimmt hat. Dies ist besonders im letzten Teil der Enzyklika zu spüren.“

Aus der Würdigung der Enzyklika durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann von Mainz.

Ziemliche Funkstille

„Schon Deus Caritas Est hatte in den Expertenzirkeln vor allem damit für Aufmerksamkeit gesorgt, daß sie vieles nicht war: keine strenge Zurechtweisung des ehemaligen Großinquisitors, keine Scheidung der Geister, keine hochtheologische Spitzfindigkeit. All das ist auch Spe Salvi nicht, und weil das beim zweiten Mal keine Sensation mehr ist, herrscht diesmal ziemliche Funkstille: Keiner der sonst so flinken Papstdeuter hat sich in den Stunden nach der Veröffentlichung am Freitag mittag zu Wort gemeldet.“

Aus einem Kommentar von Michael Prüller für die österreichische Tageszeitung ‘Presse’.

Gute Frage

„‘Wir sind Kirche’ bezeichnete die Enzyklika als ‘eindrucksvolles Dokument’, fragte aber gleichzeitig, warum der Papst keinerlei Bezug auf das Zweite Vatikanische Konzil genommen habe, bei dem es doch auch um die Hoffnung gegangen sei.“

Aus einem Artikel der Berliner Zeitung ‘Tagesspiegel’.

Er spricht weniger

„Johannes Paul II. hat viel geschrieben und viel geredet. Fast schien es, als wollte er mit der Gewalt der Worte dem Lauf der Dinge Einhalt gebieten, ihm eine andere Richtung geben. Er sprach viel von Moral und Werten. Die Welt zu verändern war ihm wichtig, sein hohes Amt ein Megaphon. All das ist Joseph Ratzinger nicht fremd. Und trotzdem ist, was er tut, grundverschieden. Er spricht weniger, schreibt weniger. Wenn er es tut, klingt es ganz anders, nüchterner als der Ton Johannes Pauls, den er gerne seinen hochverehrten Vorgänger nennt.“

Aus einem Kommentar von Thomas Götz für die österreichische Regionalzeitung ‘Kleine Zeitung’.

Welches Handbuch?

„‘Spe salvi’ ist kein Meilenstein in der katholischen Lehre. Sie führt in keinem Punkt über das hinaus, was schon im ‘Handbuch der Dogmatik’ nachzulesen ist. Aber sie ist deutlich besser geschrieben, konkret und dicht am Menschen.“

Aus einem Kommentar des nicht katholischen Vatikanisten von ‘Spiegel Online’, Alexander Smoltczyk.

Teilweise sehr persönlich

„Auffallend ist der werbende Ton. Verbindlich im Inhalt aber moderat in der Sprache legt Papst Benedikt XVI. seine Gedanken dar. Teilweise sind sie sehr persönlich gehalten. An vielen Stellen klingt es wie eine Einladung zur Auseinandersetzung mit den päpstlichen Gedanken.“

Aus einem Kommentar von Jürgen Erbacher für die Webseite des ‘Zweiten Deutschen Fernsehens’.

Publizieren statt regieren

„Der Papst muß über dem Schreiben jedoch das Kirchenregiment, das ihm ohnehin keine so große Freude bereitet, nur wenig vernachlässigen. Es ist der Theologe Joseph Ratzinger, der nun die Früchte eines langen wissenschaftlichen Lebens vorlegt. Schon bei seiner Berufung durch Johannes Paul II. an die Spitze der vatikanischen Glaubenskongregation hatte er sich ausbedungen, auch als Präfekt der obersten katholischen Glaubensbehörde weiter publizieren zu dürfen.“

Aus der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ vom Samstag.

Was ist eine Enzyklika?

„Es ist ein päpstliches Rundschreiben, ein Hirtenwort an die ganze Katholische Kirche. Es dient zur Orientierung, Ermutigung, Belehrung und Erläuterung von Glaubenswahrheiten. Eine Enzyklika wendet sich an die ganze Katholische Kirche und ist ein Ausdruck der obersten Lehrgewalt des Papstes. Sie ist von hoher Verbindlichkeit für alle katholischen Christen.“

Der Bischof von Görlitz, Mons. Konrad Zdarsa, im Gespräch mit der ‘Lausitzer Rundschau’.
      
64 Lesermeinungen
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#64   Gudrun †   16:01:49 | Mittwoch, 5. Dezember 2007

(Die beiden haben weder einen Weltnetzzugang noch die Zeit zum „Surfen“.)
:-S
:-D
Interessant, wie genau Sie die beiden kennen!
o^/
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#63   Pünktchen   15:58:32 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Anti / Rothk.
Interessant, wie genau Sie die beiden kennen!
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#62   "Antisemit" †   15:49:12 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Pünktchen: Sie täuschen sich!
Ich bin weder Johannes Rothkranz noch Anton Schmid! (Die beiden haben weder einen Weltnetzzugang noch die Zeit zum „Surfen“.) :-P
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#61   Pünktchen   15:43:15 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
„Antisemit“
Warum Ihre Bücher lesen, wir können Sie hier doch gleich befragen, Herr Roth… äh…semit.
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#60   "Antisemit" †   15:39:13 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Rudolfus: Bevor Sie sich hier weiter zum Thema „Religionsfreiheit“ auslassen…
…sollten Sie vielleicht doch erst einmal die Bücher von Johannes Rothkranz …ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_2.htm lesen!
Im ersten Band seines zweibändigen Standardwerks …ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_2.htm gibt er einen chronologischen „Überblick … über die einmütig negative Haltung der Päpste zum Postulat eines allgemeinen Rechts auf ‘Kult- und Gewissensfreiheit’“ (317):
„a) Eine erste Antwort auf die mit der Reformation ganz gezielt aufgeworfene ‘große Frage’ gab bereits das Konzil von Trient auf seiner letzten, der 25. Sitzung, die am 3. und 4. Dez. 1563 noch unter Papst Pius IV. stattfand… [Decretum de reformatione, c. XX]
b) St. Pius V. (gab) mehrere Erklärungen ‘gegen ein von Kg. Sigismund von Polen erlassenes Toleranzdekret für die Lutheraner’ ab u. wandte sich damit entschieden gegen ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Religionsfreiheit für die nichtkatholische Bekenntnisse. [Pie V., Epist. IV, Nr. 43]
c) Neben den nachtridentinischen Theologen, darunter so berühmte wie St. Robert Bellarmin, Becano, Laymann, Tanner und Kard. Albizzi…, waren es im weiteren Verlauf vor allem die Päpste Clemens VIII. u. Innozenz X., die versch. jurist. Dokumente kategorisch ablehnten, in denen ein allgem. ‘Religionsfriede’ u. damit unterschiedslose ‘Religionsfreiheit’ für alle Konfessionen festgeschrieben wurde…
d) Auf (der gleichen) Linie liegen (die Vorbehalte) von Innozenz X. gegen den Westfälischen Vertrag (1648)…“ (318-321)
Im 18. u. 19. Jh. folgen die Päpste Pius VI. (1775-99), Pius VII. (1800-23), Gregor XVI. (1832), Pius IX. und Leo XIII… :-@
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#59   Aleph †   14:19:48 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Nicht für Piusleute?
Alleine ein Nichtkatholik kann nicht gültiger Papst sein. Dies hat mit liberalen Anschauungen doch überhaupt nichts zu tun.
Rudolfus @ Glückwunsch :(3 Da haben Sie ja noch eine berauschende Karriere vor sich. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Oder ist die Karriere für Piusleute nicht vorgesehen?
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#58   "Antisemit" †   14:14:15 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Rudolfus: Der Syllabus – nur eine „Privatmeinung“ Pius IX.?
Der Syllabus ist mit Sicherheit kein unfehlbares Papstdokument, sondern ist eine persönliche Sätzesammlung des sel. Papstes Pius IX.
Mitnichten! Die Sammlung aus Enzykliken, Allokutionen und Briefen des genannten Papstes wurden vom damaligen Kardinals-kollegium zusammengestellt; Pius IX. wollte sie ursprünglich sogar zusammen mit dem Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariens verkünden. Anders als Ratzinger den Inhalt seines Jesusbuchs hat Pius IX. diese Sätze auch nie als seine „Privatmeinung“ bezeichnet…! :-@
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#57   Rudolfus   21:17:49 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Glaubensverbindlichkeit eines Papstdokumentes bedeutet nicht automatische Unfehlbarkeit
Auch das ordentliche Lehramt (Predigt, Katechismen etc.) -wenn es eine Lehre durch den Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen über den ganzen Erdkreis bezeugt-, gilt unter dieser Bedingung als unfehlbar. Es dürfte schwierig sein, dies für die kath. Lehre zur „Religionsfreiheit“ in Zweifel zu ziehen.
Der Syllabus ist mit Sicherheit kein unfehlbares Papstdokument, sondern ist eine persönliche Sätzesammlung des sel. Papstes Pius IX.
Die Lehre über die „Religionsfreiheit“ ist eben nicht durch alle Bischöfe in gleicher Weise bezeugt, sonst wäre nicht die Vaticanum-II-Erklärung möglich gewesen.
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#56   Ultramontanus   21:06:07 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus:
Auch das ordentliche Lehramt (Predigt, Katechismen etc.) -wenn es eine Lehre durch den Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen über den ganzen Erdkreis bezeugt-, gilt unter dieser Bedingung als unfehlbar. Es dürfte schwierig sein, dies für die kath. Lehre zur „Religionsfreiheit“ in Zweifel zu ziehen.
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#55   Rudolfus   20:56:18 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Der Syllabus des sel. Pius IX. ist kein unfehlbares Papstdokument
daß Ratzinger die „Pastoralkonstitution“ des „Konzils“ über „die Kirche in der Welt von heute“ Gaudium et Spes einen Gegen-Syllabus genannt hat? Das kann er ja nur tun, wenn er den Syllabus gleichzeitig ablehnt…!
Oder Aussagen wie „bei der Erbsünde wird nichts vererbt“ usw.
Der Syllabus ist nur im verbindlichen Glaubensgehorsam durch die Christgläubigen anzunehmen, entsprechend der Vorgabe durch den Papst.
Ansonsten wären mir keine formellen Dogmenleugnungen durch den heutigen Papst bekannt.
Die Erklärung der Erbsünde durch Joseph Ratzinger kann völlig rechtgläubig sein, nachdem die Erbsünde der Mangel der heiligmachenden Gnade ist, und damit tatsächlich ein Vererbungsmangel.
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#54   "Antisemit" †   13:12:16 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus: Ratzinger weder häretisch noch modernistisch?
Ist Ihnen nicht bekannt, daß Ratzinger die „Pastoralkonstitution“ des „Konzils“ über „die Kirche in der Welt von heute“ Gaudium et Spes einen Gegen-Syllabus genannt hat? Das kann er ja nur tun, wenn er den Syllabus gleichzeitig ablehnt…!
Oder Aussagen wie „bei der Erbsünde wird nichts vererbt“ usw.
Alles weder häretisch noch modernistisch? :-S
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#53   Rudolfus   11:30:10 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Die Modernismusirrlehre wurde durch Papst St. Pius X. in Pascendi dominici gregis (1907) definiert
Unter den Päpsten hing niemand diesen Irrlehren an und wäre damit als Apostat zu bezeichnen.
Papst Paul VI. ist lediglich nicht seiner Verantwortung nachgekommen, um die Modernisten zu bekämpfen, da er erklärte: „Jeder Schiedsspruch ist abgeschafft.“
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#52   "Antisemit" †   11:13:54 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus: Wer ist in Ihren Augen Modernist?
Sind Roncalli, Montini, Wojtyla und Ratzinger etwa keine Modernisten? :-O
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#51   Rudolfus   11:07:25 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Antisemit: Nichtkatholik ist nur jener, der ein katholisches Dogma leugnet
Das katholische Dogma wird von den Modernisten geleugnet, aber von keinen Päpsten.
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#50   "Antisemit" †   10:45:15 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus: Liberalismus und Katholizismus widersprechen sich!
Das haben bis weit ins 20. Jahrhundert hinein alle Päpste (insbesondere die des 19. Jahrhunderts) übereinstimmend gelehrt. Musterbeispiel „Religionsfreiheit“: Wer mit dem „Konzil“ (Dignitatis humanae) und seinen Epigonen einer bürgerlichen Religionsfreiheit im Sinne eines allgemeinen Rechts auf Irrtum das Wort redet, kann nicht katholisch sein! o^/
Johannes Rothkranz …ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_2.htm hat dies in seinem zweibändigen Werk über „Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit …ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_2.htm“, Kurzfassung „Vorsicht – Wölfe im Schafspelz! …ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_2.htm“, sehr anschaulich und überzeugend dargelegt. :)3
Ich kann Ihnen die Lektüre nur wärmstens empfehlen! :-)
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#49   Rudolfus   07:22:15 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Alleine ein Nichtkatholik kann nicht gültiger Papst sein
1. Ist es sehr fraglich, ob die FSSPX und ihre Anhänger nicht auch häretisch sind. Wie Marcel Lefebvre gehen sie von der irrigen Annahme aus, ein zutiefst Liberaler könne Papst sein.
Alleine ein Nichtkatholik kann nicht gültiger Papst sein. Dies hat mit liberalen Anschauungen doch überhaupt nichts zu tun.
2. Finden Sie den reinen katholischen Glauben ebenso garantiert – wenn nicht sogar ausschließlich – in den sogenannten sedisvakantistischen Gemeinden!
Die sedisvakantistisch-katholischen Gemeinden befinden sich deshalb im Irrtum, weil sie gültig amtierende Päpste zurückweisen, und damit das oberste, verbindliche und potentiell unfehlbare Lehramt der Kirche zurückweisen.
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#48   "Antisemit" †   22:20:12 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Einspruch, Euer Ehren!
Der katholische Glaube in Deutschland ist unter Garantie nur mehr in den Notstandspfarreien der FSSPX zu finden.
1. Ist es sehr fraglich, ob die FSSPX und ihre Anhänger nicht auch häretisch sind. Wie Marcel Lefebvre gehen sie von der irrigen Annahme aus, ein zutiefst Liberaler könne Papst sein.
2. Finden Sie den reinen katholischen Glauben ebenso garantiert – wenn nicht sogar ausschließlich – in den sogenannten sedisvakantistischen Gemeinden! :-@
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#47   Rudolfus   22:08:58 | Montag, 3. Dezember 2007
Es steht jedenfalls außer Zweifel, daß in den regulären deutschen Pfarren nicht mehr der katholische
Glaube gelehrt wird, und daß dort auch nicht der ordentliche Römische Ritus vorschriftsgemäß zelebriert wird.
Der katholische Glaube in Deutschland ist unter Garantie nur mehr in den Notstandspfarreien der FSSPX zu finden.
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#46   "Antisemit" †   22:04:24 | Montag, 3. Dezember 2007
@Ultramonatus
Der Verfasser von „Jesus, der Christus“wurde laut Aussage von Hw. Lingen von manchen auch als „Walter, der Kasper“ tituliert.
Auch von so manchem seiner Schüler! :-$
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#45   Rudolfus   22:01:56 | Montag, 3. Dezember 2007
In den Publikationen Walter Kaspers sind sicherlich genug Modernismen zu finden,
wie sie Papst St. Pius X. 1907 in Pascendi dominici gregis als Irrlehren gebrandmarkt hat, wie auch in den Publikationen zahlreicher anderer Kirchenhierarchieokkupanten insbesonders in Deutschland.
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#44   Ultramontanus   22:01:14 | Montag, 3. Dezember 2007
Der Verfasser von „Jesus, der Christus“
wurde laut Aussage von Hw. Lingen von manchen auch als „Walter, der Kasper“ tituliert.
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#43   "Antisemit" †   21:58:08 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Wenn Kasper sagt, „Dogmen können ‘dumm’ sein“…
…muß das streng genommen noch nicht bedeuten, daß er den Glaubensinhalt des betreffenden Dogmas leugnet, er leugnet aber die grundsätzlich Rationalität, sprich Vernunftgemäßheit, der Dogmen. Die Vernunftgemäßheit aller Dogmen wird m.W. aber vom Vatikanum I (zumindest indirekt) ausrücklich gelehrt. Jedenfalls war diese immer (implizit) Lehre der Kirche… :-S
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#42   Rudolfus   21:49:46 | Montag, 3. Dezember 2007
Das ist richtig
Apostaten und Häretiker dürfen ihre Weihevollmachten, auch wenn die Weihen gültig waren, nicht ausüben!
außer bei Todesgefahr.
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#41   "Antisemit" †   21:48:23 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Sie haben eines vergessen!
Apostaten und Häretiker dürfen ihre Weihevollmachten, auch wenn die Weihen gültig waren, nicht ausüben! o^/
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#40   Rudolfus   21:43:55 | Montag, 3. Dezember 2007
Priester- und Bischofsweihen sind gültig auf ewig
Dies gilt auch für Apostaten.
Apostaten können aber nicht gültig die Ämter der Kirche innehaben, sondern diese nur widerrechtlich okkupieren.
Bei Walter Kasper und bei vielen deutschen Bischofsamtsokkupanten ist die Apostasie ganz klar dokumentiert.
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#39   "Antisemit" †   21:36:25 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Dogmenleugner wie Küng, Kapser und Ratzinger…
…sind zunächst einmal „nur“ Häretiker!
Als solche können sie weder Priester noch Bischof noch Kardinal noch Papst sein! o^/
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#38   Rudolfus   21:34:05 | Montag, 3. Dezember 2007
Dr. Walter Kasper hat sich bereits klar als Dogmenleugner betätigt,
nachdem er sinngemäß erklärte, „Dogmen könnten rechthaberisch und dumm sein“.
Dr. Kasper ist mit Sicherheit kein rechtgläubiger Katholik – die Frage ist, ob er dann gültig ein Cardinal der Kirche sein kann, nachdem er ein Apostat ist.
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#37   "Antisemit" †   21:28:34 | Montag, 3. Dezember 2007
Auflösung der Preisfrage
Die Sätze stammen von dem berühmten protestantischen Theologen und Leugner der Gottheit Christi Albert Schweitzer, sie werden von keinem Geringeren als Walter Kasper in seinem Buch „Jesus, der Christus“ zitiert (S. 35-36).
Was die Bewertung betrifft, scheint er sich eher indifferent (unentschieden) zu verhalten. So ist es zumindest aufgrund folgenden Satzes zu vermuten: „Es zeigte sich, daß die durch die Aufklärung und die neuzeitliche Kritik aufgeworfenen Fragen nicht erledigt und nicht bewältigt waren. Sie meldeten sich vor allem bei R. Bultmann und seiner Schule zu Wort. Die Aufarbeitung der neuzeitlichen Problematik ist daher eine der wichtigsten Aufgaben der gegenwärtigen Theologie. Die Frage nach der theologischen Relevanz des Historischen und damit auch der Leben-Jesu-Forschung bedarf einer nochmaligen Klärung.“
(aaO, S. 38; Hervorh. vom Verf.) :-|
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#36   Rudolfus   21:18:39 | Montag, 3. Dezember 2007
Das Zitat kann ein katholischer Cardinal sicherlich nicht zustimmend zitiert haben,
sondern höchstens ablehnend.
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#35   HeinrichvonOfterdingen   21:16:12 | Montag, 3. Dezember 2007
Lieber „As“,
vermutlich von Rudolfus!
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#34   "Antisemit" †   21:13:18 | Montag, 3. Dezember 2007
@Ultramontanus: Preisfrage
Von wem stammen folgende Sätze und von welchem berühmten Kardinal werdem sie zitiert?
„‘Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werk die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde.’ Der Jesus, wie er wirklich war, ist kein moderner Mensch, sondern ‘etwas Fremdes und Rätselhaftes’.“ :-O
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#33   Rudolfus   21:05:50 | Montag, 3. Dezember 2007
Joseph Ratzinger leugnet sicherlich kein Dogma der Kirche
Für die persönlichen Entscheidungen Papst Johannes Pauls II. ist er nicht verantwortlich zu machen, für diese ist Papst Johannes Paul II. alleine verantwortlich.
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#32   HeinrichvonOfterdingen   21:02:11 | Montag, 3. Dezember 2007
Lieber Rudolfus,
das ganze gotteslästerliche Zeuchs von JoPa 2 hat er mitgetragen und vorbereitet. Wenn es sich so verhielte, wie Sie sagen, dann hätte er beständig gegen sein Gewissen gehandelt. Glauben Sie doch Ihre Märchen selbst!
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#31   "Antisemit" †   20:57:23 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Ratzinger rechtgläubig?
vor seiner Bischofsernennung war Joseph Ratzinger mit Sicherheit rechtgläubig
Machen Sie Witze? :-( :-D :-@
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#30   Rudolfus   20:53:21 | Montag, 3. Dezember 2007
@H.v.O.: Wahrscheinlich nur in der Joseph-Ratzinger-Frühphase
… nun tun Sie doch nicht so als ob! Er hat sie auch vertreten.
Spätestens vor seiner Bischofsernennung war Joseph Ratzinger mit Sicherheit rechtgläubig.
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#29   "Antisemit" †   20:52:45 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Ist für Sie die historisch-kritische Exegese…
…gleichbedeutend mit Modernismus? :-O
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#28   Ultramontanus   20:50:31 | Montag, 3. Dezember 2007
@„Antisemit“:
„Diese sind eben iregendwann zu dem Ergebnis gekommen, daß der „historische Jesus“ noch mal was ganz anderes ist als der „Jesus des Glaubens“…
Wenn das zutreffend wäre, würde es den Kath. Glauben vernichten. Es sei denn, man hält es für vernunftgemäß, dass Gott erst einmal ein schlechtes Plagiat schickt, um dann erst den rechten Glauben durch die Kirche verkünden zu lassen. Absurd.
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#27   HeinrichvonOfterdingen   20:49:39 | Montag, 3. Dezember 2007
Lieber Rudolfus,
Joseph Ratzinger hatte als Professor zweifellos viele solche modernistische Kollegen und mußte sich mit solchen Ansichten befassen.
… nun tun Sie doch nicht so als ob! Er hat sie auch vertreten.
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#26   Rudolfus   20:45:49 | Montag, 3. Dezember 2007
Für die Modernisten gibt es den irrenden Menschen Jesus,
und den „Christus des nachösterlichen Glaubens“.
Joseph Ratzinger hatte als Professor zweifellos viele solche modernistische Kollegen und mußte sich mit solchen Ansichten befassen.
Allerdings habe ich sein Buch über Christus nicht gelesen.
Ich habe den Eindruck, daß er darin den Modernismus versucht zu entkräften und zurückzuweisen.
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#25   "Antisemit" †   20:41:40 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Konnte Jesus irren?
Modernisten suchen stets bewußt jene Interpretation, um der Hl. Schrift böswillig Fehler unterzuschieben.
Das, was Sie „Modernisten“ nennen, sind in Wirklichkeit womöglich aufrechte Wissenschaftler! Diese sind eben iregendwann zu dem Ergebnis gekommen, daß der „historische Jesus“ noch mal was ganz anderes ist als der „Jesus des Glaubens“…
Haben Sie denn schon das Jesusbuch von Ratzinger gelesen? Wenn ja (ich habe es noch nicht): Können Sie uns sagen, wie er sich darin zu der angesprochenen Problematik positioniert? :-|
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#24   Rudolfus   20:30:19 | Montag, 3. Dezember 2007
Die „Naherwartung der Wiederkunft Christi“ beruft sich ja insbesonders auf die bewußte
Fehlinterpretation der „Generation, die nicht vergeht, ehe dies alles eintrifft“, auf die Christus bezugnimmt, die sich auf die „Christengeneration“ allgemein bezieht, und nicht bloß auf die nur damals lebende Zeitgenossengeneration.
Modernisten suchen stets bewußt jene Interpretation, um der Hl. Schrift böswillig Fehler unterzuschieben.
Ich bin überzeugt, daß der heutige Papst dieser Modernismusirrlehre bereits durchschaut hat.
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#23   "Antisemit" †   20:22:06 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus: Joseph Ratzinger…
…war zum einen an der Herausgabe des letzten Bandes der „Kleinen katholischen Dogmatik“, in dem es eben um die „letzten Dinge“ geht, beteiligt, andererseits steht er m.W. der Theologie des evangelischen Neutestamentlers Rudolf Bultmanns recht nahe, der wie viele andere ntl. Exegeten besonders die „Naherwartung“ Jesu („das Reich Gottes ist nahe…“) besonders hervorhebt! :-]
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#22   Rudolfus   20:09:59 | Montag, 3. Dezember 2007
In welcher Weise „maßgeblich mitbestimmt“?
„Soweit in dem Weltrundschreiben das Verständnis der ‘letzten Dinge’ angesprochen wird, darf man nicht vergessen, daß Joseph Ratzinger die Eschatologie – also die Lehre von Tod und Ewigem Leben – als Theologe maßgeblich mitbestimmt hat. Dies ist besonders im letzten Teil der Enzyklika zu spüren.“
Die Lehre von den Letzten Dingen stammt also erst von Joseph Ratzinger, und nicht von Christus!
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#21   "Antisemit" †   20:03:55 | Montag, 3. Dezember 2007
*lol*
„Soweit in dem Weltrundschreiben das Verständnis der ‘letzten Dinge’ angesprochen wird, darf man nicht vergessen, daß Joseph Ratzinger die Eschatologie – also die Lehre von Tod und Ewigem Leben – als Theologe maßgeblich mitbestimmt hat. Dies ist besonders im letzten Teil der Enzyklika zu spüren.“
:-D :-D :-D
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#20   Rudolfus   18:53:28 | Montag, 3. Dezember 2007
Kein Bezug auf das Pastoralkonzil für die 1960er
Vielleicht hat das Nichtzitieren des Pastoralkonzils damit zu tun, daß das Pastoralkonzil ein Pastoralkonzil für die 1960er-Jahre war, und die 1960er seit 01. Jänner 1970 zu Ende sind.
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#19   Arkanum/kreuts.net †   19:30:29 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Bokrug
reloaded :-D
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#18   r.ruhrgebietler   17:21:04 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Dem heiligen Vater sei Dank für den Anfang der Wende!
„Gebt Gott durch Anbetung die Ehre, die die Frevler Ihm zuteil werden lassen sollten. Anbetung ist tatsächlich die vollkommenste Glaubensübung, die der Mensch seinem höchsten Herrn anbieten kann. Und dabei ist noch entscheidend, daß diese Anbetung nicht nur äußerlich stattfindet. Es ist nur gerecht, daß jeder Mensch, jede Familie, jede Gemeinschaft ihren göttlichen Schöpfer so ehrt. Aber für uns, die wir Ihm diese Anbetung unverzüglich leisten, ist es notwendig, daß wir vor allem die innere Anbetung hinzufügen. Unser Herr sagt zur Samariterin: „Die Stunde kommt, und sie ist schon gekommen, in der die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; solche Anbeter erwartet der Vater.“
Diese innerliche Anbetung, genauer als Andacht und Hingabe bezeichnet, soll unsere Herzen in eine stete Anbetung versetzen, die nach dem hl. Thomas „eine Haltung der Unterwerfung vor Gott ist, um Ihm zu bezeugen, daß wir vor Ihm nichts sind, vor Ihm, dem Urheber alles Guten.“
Euer christliches Leben soll kein oberflächliches Leben sein, sondern ein tiefinneres Leben, das euer ganzes Sein erfaßt, um es Gott auszuliefern in allen seinen Handlungen, bei allen seinen Beschäftigungen.“
(Erzbischof Marcel Lefebvre, Hirtenbrief vom 24. Februar 1949)
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#17   HeinrichvonOfterdingen   17:15:47 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Liebes Pünktchen,
in dieser Allgemeinheit habe ich das nie behauptet. Ich habe dies auf einen einzigen Irrtum beschränkt. Ausserdem würde ich das auch nicht auf Sie allein beschränken. Nachher habens natürlich alle schon immer gewußt. Oder bestehen Sie darauf, dass Sie ausdrücklich ausgenommen werden?
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#16   Pünktchen   17:12:52 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gut, Heinr.v.O.,
halten wir aber fest, Sie haben mir vorgeworfen, falls ich einen Irrtum einsehen müßte, würde ich bestreiten, diesem Irrtum je angehangen zu haben. Und dies hat mit einem unverhältnismäßigen Pochen auf die eigene richtige Position gar nichts mehr zu tun! Wie ich schon sagte: Ich weiß sehr genau, wann ich meine Positionen revidiere und ich sehe keinen Grund diesen Umstand zu verschleiern. Ich empfinde Ihren Vorwurf daher als ungerecht.
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#15   HeinrichvonOfterdingen   14:51:42 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Liebes Pünktchen,
Sollte ich aber objektiv im Recht sein in einer Frage, hätte es für diese Frage auch objektiv keinen Sinn, mir Rechthaberei vorzuwerfen!
… nicht einmal das stimmt. Wenn man Recht hat braucht man noch lange nicht in Rechthaberei verfallen. Rechthaberei bezeichnet ja nicht, dass man Recht hat, sondern dass man – ob man nun Recht hat oder nicht – auf seinem vermeintlichen Recht in einer unangenehmen Weise rumreitet.
Lieber Aspergil,
ach was sind Sie modern! Darauf können Sie wirklich stolz sein.
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#14   Pünktchen   14:30:01 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Aspergil
„gestern“, „vorgestern“ oder „heutig“ sind keine theologischen Kategorien, sie gehören vielleicht eher in eine Modenschau!
Lesen Sie das www.kath-info.de/spaemann_forts.html hier!
Ich habe HvO auch widersprochen! Ich würde aber sicher nie das Argument benutzen, eine kirchliche Lehre / ein kirchlicher Brauch sei nicht mehr „aktuell“…
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#13   Aleph †   14:28:00 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Der publizierende Papst
Dass sich Benedikt XVI. publizistisch engagiert. ist in vollem Umfang zu begrüßen. Mit „Deus Caritas“, seiner ersten Enzyklika, nach dem Motu Proprio im Sommer und dem Buch „Jesus von Nazareth“ hat er auf eine sehr sympathischeWeise auf sich aufmerksam gemacht und im großen Publikum Interesse für seine Veröffentlichungen geweckt. Mit „Deus Caritas“ hat er eine Bresche geschlagen und einen völlig neuen Stil der „päpstlichen Lehrschreiben“ vorgestellt. Damit versteht er zu begeistern und um Zustimmung für seine Gedankengänge zu werben. Er verkündet keine unvermittelbare Theologie, sondern versucht, anhand des Bibeltextes schlicht von der Sache Gottes zu überzeugen. Das ist allemal besser, als Dogmen zu verkünden. Wenn er mit seiner neuesten Enzyklika die Saite der „Hoffnung“ anschlägt, bleibt zu wünschen, dass diese Saite auch für alle Menschen wohlklingend ist. Auch wenn er nicht die Hoffnung als Prinzip statuiert, kann sie als Kraft aus dem Glauben erfahren werden, die bei aller Unwegsamkeit menschlicher Lebenssituationen zuletzt stirbt. Benedikt XVI. hat seine Möglichkeit entdeckt, das Interesse der Menschen zu wecken, in dem er publiziert und auf diese Weise Orientierung gibt. Das sprcht für ihn, mehr als perfekt inszenierte Weltreisen und betäubende Medienevents, deren Wirkung unmittelbar nach dem Ereignis sofort verpufft ist.
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#12   Aspergil   14:23:52 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Kommentar HvO
wenn es das v2 nicht gegeben hätte, man hätte es erfinden müssen, denn sonst wäre das christentum schon untergegeangen… gell
irgendwie sind die ewig gestrigen, sogar von vorvorgestern… :-(
und darauf sollten SIE nicht stolz sein!!!
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#11   Pünktchen   14:12:22 | Sonntag, 2. Dezember 2007
_HvO_
… die Fälle in denen Sie tatsächlich Recht haben sind jedenfalls nur eine Teilmenge der Fälle in denen Sie glauben Recht zu haben.
Das stimmt!
Insofern ist der Vorwurf für Sie subjektiv vielleicht unsinnig, objektiv aber nicht unsinnig.
Das würde nur stimmen, wenn ich in den Fällen, in denen ich nicht recht habe, unbelehrbar oder besseren Argumenten nicht zugänglich wäre. Das ist aber m.E. nicht der Fall. Ich habe mich im Laufe meines Lebens schon von vielen Dingen überzeugen lassen und eigene Auffassungen korrigiert. Sollte ich aber objektiv im Recht sein in einer Frage, hätte es für diese Frage auch objektiv keinen Sinn, mir Rechthaberei vorzuwerfen!
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#10   HeinrichvonOfterdingen   14:02:41 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Liebes Pünktchen,
Der Vorwurf (der Rechthaberei) ist aber unsinnig in den Fällen, wo ich tatsächlich recht hatte und habe! I can’t help ist!
… die Fälle in denen Sie tatsächlich Recht haben sind jedenfalls nur eine Teilmenge der Fälle in denen Sie glauben Recht zu haben. Insofern ist der Vorwurf für Sie subjektiv vielleicht unsinnig, objektiv aber nicht unsinnig. Daran ändert Ihre Rechthaberei und Vestocktheit jedenfalls dann auch nichts. Die machens nur schlimmer!
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#9   Pünktchen   13:30:29 | Sonntag, 2. Dezember 2007
HvO: Mir wird manchmal
Rechthaberei vorgeworfen! Der Vorwurf ist aber unsinnig in den Fällen, wo ich tatsächlich recht hatte und habe! :-$ I can’t help ist!
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#8   HeinrichvonOfterdingen   13:19:12 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Liebes Pünktchen,
na wir werden ja sehen. Vermutlich haben Sie ‘s dann schon immer gesagt, wenn es denn soweit ist.
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#7   Pünktchen   13:13:48 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Heinrich v.O.
… genau aus diesem Grund wird das V2 auch im Mülleimer der Geschichte verschwinden. ALLE echten Konzilen haben die rechte Lehre der Kriche vertreten und entfaltet
… genau aus diesem Grund wird das V2 auch NICHT im Mülleimer der Geschichte verschwinden. ALLE echten Konzilen haben die rechte Lehre der Kriche vertreten und entfaltet.
Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen I. Adventstag, HvO!
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#6   HeinrichvonOfterdingen   13:10:08 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Liebes Pünktchen,
Die rechte Lehre der Kirche wird durch alle Konzilen vertreten und entfaltet, gleich welches „Hintergrundrauschen“ sie begleitet hat und begleitet!
… genau aus diesem Grund wird das V2 auch im Mülleimer der Geschichte verschwinden. ALLE echten Konzilen haben die rechte Lehre der Kriche vertreten und entfaltet.
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#5   Gotthard   12:50:51 | Sonntag, 2. Dezember 2007
werbend
„Auffallend ist der werbende Ton. Verbindlich im Inhalt aber moderat in der Sprache legt Papst Benedikt XVI. seine Gedanken dar. Teilweise sind sie sehr persönlich gehalten. An vielen Stellen klingt es wie eine Einladung zur Auseinandersetzung mit den päpstlichen Gedanken.“
Enzykliken und Hirtenworte und Predigten sollten immer diesen werbenden Ton haben.
Den Glauben den Menschen vorschlagen – für ihn werben …
DAS ZDF hat es sehr gut erkannt!
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#4   Pünktchen   12:50:23 | Sonntag, 2. Dezember 2007
HvO: Die Zeit sei noch nicht gekommen, das
II. Vatikanum als „Räuberkonzil“ zu erkennen, meinten Sie! da haben Sie recht! Und die Zeit wird auch nie kommen!
Benedikt XVI: erinnert in seiner von mir unten verlinkten Ansprache an die heftigen Aufgeregtheiten nach dem Konzil von Nicaea, als Basilius der Große schrieb:
»Das heisere Geschrei derer, die sich im Streit gegeneinander erheben, das unverständliche Geschwätz, die verworrenen Geräusche des pausenlosen Lärms, all das hat fast schon die ganze Kirche erfüllt und so durch Hinzufügungen oder Auslassungen die rechte Lehre der Kirche verfälscht …«
Die rechte Lehre der Kirche wird durch alle Konzile vertreten und entfaltet, gleich welches „Hintergrundrauschen“ sie begleitet hat und begleitet!
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#3   HeinrichvonOfterdingen   11:57:38 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Lieber Seminarist,
es ist wohl noch nicht an der Zeit das 2.Vatikanum da einzuordnen, wo es hingehört: Im Mülleimer der Geschichte. Als Vatikanisches Räuberkonzil, als Dokument einer feindlichen Übernahme der Kirche durch die Feinde der Kirche.
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#2   Pünktchen   11:38:11 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Seminarist: So ist es!
Nicht die früheren Konzilien sind im Lichte des II. Vatikanums zu lesen, sondern umgekehrt!
Das ist ausdrücklich auch die Meinung des Hl. Vaters www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html, der einer „Hermeneutik der Diskontinuität“ eine Absage erteilt, die die Kirchengeschichte einfach in „vorkonziliar – nachkonziliar“ einteilt. Das letzte Konzil habe die Tradition fortführen und neuformulieren wollen, es habe diese aber nicht aufgehoben!
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#1   Seminarist   11:14:11 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Konziliare Normalität…
„‘Wir sind Kirche’ bezeichnete die Enzyklika als ‘eindrucksvolles Dokument’, fragte aber gleichzeitig, warum der Papst keinerlei Bezug auf das Zweite Vatikanische Konzil genommen habe, bei dem es doch auch um die Hoffnung gegangen sei.“
Noch nicht einmal mehr bei uns im Studium interessiert sich irgendwer für die Texte des letzten Konzils.
So dürfen wir hoffen, dass sich das II. Vatikanum langsam dort einordnet wo es hingehört: Weg von seiner sakrosankten Position, hinein in die Linie aller anderen 22 ökumenischen Konzilien.
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