Das Bistum Limburg hat ‘Summorum Pontificum’ implementiert. Die getroffenen Maßnahmen entsprechen dem, was das Motu Proprio ‘Ecclesia Dei’ im Jahr 1988 vorgesehen hatte.
(kreuz.net, Limburg) Im Gefolge des Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe hat das Bistum Limburg das
schon seit 1984 bestehende Angebot an Heiligen Messen im Alten Ritus „neu strukturiert“.
Das berichtete
das Internetportal des Bistums Limburg am 30. November. Zum Bistum Limburg gehören die Großstädte Frankfurt
am Main und Wiesbaden.
Die wichtigste Neuerung: Ab dem heutigen ersten Adventssonntag wird in der Kirche
St. Leonhard in Frankfurt am Main um 18.00 Uhr regelmäßig eine Sonntagsmesse im Alten Ritus gefeiert.
Durch diese Neuregelung entfällt allerdings der Gottesdienst, der in St. Leonhard bislang jeden Mittwoch
um 18.30 Uhr zelebriert wurde.
Die Webseite weist aber auf die Möglichkeit hin, am Mittwoch um 18.30
Uhr in der Filialkirche Dreifaltigkeit in Wiesbaden „die Heilige Messe zu feiern“.
Frankfurt und Wiesbaden
liegen vierzig Kilometer auseinander.
Die wöchentliche Mittwochmesse gibt es in Wiesbaden schon seit
vielen Jahren.
Nach Gesprächen mit einer Gruppe interessierter Gläubiger aus dem Limburger Raum wird
es – beginnend mit dem 14. Dezember – an jedem zweiten und vierten Freitag im Monat um 18.00 Uhr auch
in Limburg eine Alte Messe geben.
Der Ort des Gottesdienstes wird vom Bistum Anfang der Woche bekanntgegeben.
Gegenwärtig laufen auch Gespräche mit Altgläubigen aus dem Nordteil des Bistums.
Diözesanadministrator
Prälat Günther Geis erklärte am Freitag, daß das Bistum Limburg den Gläubigen schon in der Vergangenheit
in ausreichender Zahl Möglichkeiten zur „Mitfeier von Gottesdiensten“ im Alten Ritus bereitgestellt habe:
„Dafür konnten stets Diözesan- und Ordenspriester gefunden werden, die befähigt und geeignet sind,
die Heilige Messe in dieser Form zu feiern.“
Das Bistum wisse sich mit dem Anliegen des Heiligen Vaters
verbunden:
„Mit den neu eingerichteten Gottesdiensten sonntags in Frankfurt und dem zusätzlichen Angebot
in Limburg entsprechen wir dem Anliegen des Papstes“ – weiß der Diözesanadministrator.
Zielführend
sei dabei die in den bischöflichen Leitlinien gemachte Aussage, daß die Möglichkeit zur Feier der Alten
Messe vom „Prinzip der Harmonie“ zwischen dem „Interesse der an dieser Form interessierten Gläubigen“
und der „ordentlichen Hirtensorge“ für die Pfarreien bestimmt sein müsse.
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40 Lesermeinungen
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@ Gotthard Konzelebranten sind absolut unterschieden von Assistenzen! Klar? Ja, von ihrer Funktion her.
Aber den Vorwurf des übertriebenen Zeremoniells kann man da auch ohne weiteres erheben.
@Gotthard da dieser Priester offensichtlich nicht auf einer Sedile sitzt – was macht er dann? Er wird
doch wohl keine Predigt aus einem Büchlein vorlesen, oder etwa doch? Wahrscheinlich liest er Lesung oder
Evangelium in der Landessprache vor, was direkt vor der Predigt geschieht. Er trägt auch keinen Manipel,
der von vielen Zelebranten nach dem Evangelium abgelegt und auch das Missale gelegt wird als ein Zeichen
dafür, daß das, was folgt, nicht Teil der Messe ist. Dem widerspricht SC übrigens ganz deutlich. Eigentlich
darf man nach SC auch in der alten Liturgie das Manupel nicht mehr zur Predigt ablegen…
@ruhrgebietler: Klerusverband Natürlich gibt es eine „Gewerkschaft“, sprich: Standesvertretung, der Priester.
In Bayern ist es der Klerusverband, der 1919 (also lange vor VII!) auf Anregung von Kardinal Faulhaber
(bestimmt kein Modernist!) gegründet wurde. …isches-lexikon-bayerns.de/…rtikel/artikel_44912 Der
entsprechende Verband im übrigen Deutschland ist die PAX-Priestervereinigung.
@Aspergil – ist es Dummheit bei Ihnen?? ein feuerwehrmann läuft doch auch nicht 24/7/365 in dienstbekleidung
durch die stadt; auch ein pfarrer muss dies nicht tun; auch er hat ein recht auf ein privatleben… Der
Priester ist doch Feuerwehrmann zur SEELENRETTUNG für die ewige Anschauung Gottes. Er ist daher IMMER
IM DIENST! So jedenfalls seine Weihe eine echte war. Es ist doch erstaunlich, dass die V-II-Kleriker meinen
es gäbe eine gewerkschaft für Priester und Ordensleute… tz tz tz… ist es Dummheit bei Ihnen?? Ich
neme Ihren Faden mal auf und spinne ihn weiter: demnach müßten die V-II-Kleriker vom Vatikan jetzt alle
eine fristlose Kündigung bekommen, weil sie nicht das Motu Proprio einhalten wollen! Ein Priester hat
mit seiner Weihe sich ganz und gar in den Dienst Jesu Christi gestellt. Oder hatte er nur eine materielle
Berufung?? Mal so’n bischen Showtime, Eventmanager spielen für die Frauengemeinschaft, sich als guter
Tänzer profilieren… Diese V-II-Einstellung ist es, was mir Pickel macht.
Zwei Dinge 1. Der Priester auf dem Foto dürfte Epistel und Evangelium in der Landessprache lesen. Dazu
hat er (wie zur Predigt innerhalb des Chorraums üblich) nur den Manipel abgelegt, das Messgewand wird
abgelegt, wenn er die Kanzel außerhalb des Chorraums benutzt. 2. Beim Gloria und Credo hat der Priester –
wie bereits erwähnt – diese Gebete schon für sich (stehend) leise gesprochen, bevor er sich setzt. Genausogut
(und wie ich persönlich es besser finde) kann er sie auch im alten Ritus stehend gemeinsam mit dem Chor
singen.
@ Gotthard Ich verstehe einfach nicht, warum Sie derart unglaubwürdige Kritikken absondern. UNlängst
haben Sie noch berichtet,dass Sie ja in einer Messe war, mit einem Bischof und soundsoviel Konzelebranten
etc pp. – jetzt auf einmal ist das das Gehabe eine Barockfürsten – nachvollziehbar ist das nicht mehr.
Wegen der Konzelebration gibt es jetzt Messen mit 150 Konzelebranten (oder auf dem WJT mit 10.000), und
Sie mosern hier über zwei Assistenten.
@aleph Wozu braucht ein Priester eine Assistenz? Als alter Christus doch wohl nicht. Damit er als Barockfürst
agieren kann… all diese Assistenzen und und und … Herr Pfarrer bekommt etwas vom Hofzeremoniell seines
Fürstbischofs… außer der Puder Perücke wurde fast alles in die Liturgie implementiert. Das Vat II.hatte
wirklich recht, die Riten vereinfachen zu lassen … doch die Sehnsucht nach barocker Prachtentfaltung
scheint bei gewissen Kleriker-Typen und gewissen Laien-Typen ungebrochen zu sein. Diese Barock-Typen werfen
den heutigen Priestern „Selbstdarstellung in der Eucharistiefeier“ vor … echtes Kabarett!!!!!!!!!!!!!
Assistenz Wozu braucht ein Priester eine Assistenz? Als alter Christus doch wohl nicht. Alles andere sind
die kleinlichen Arbeiten im Rahmen einer liturgischen Feier, für die ein souveräner Priester eigentlich
keine Assistenz brauchte, wenn das Personal wirklich knapp wäre. Ein Priester wird doch als alter Christus
die Wandlung ohne Glöckchengebimmel vollziehen können, zumal er das ja ohnehin nicht originär, sondern
im Auftrag tut.
Rudolfus Was glauben Sie, welcher Verdammnis Sie angehören würden, wenn ich nicht wie Sie durch Jesus
Christus erlöst worden wären, auch wenn Sie gern Sektenpriester sind.
@Aleph: Ohne katholische Kirche werden auch Sie der ewigen Verdammnis anheimfallen Jeder, der die katholische
Kirche verwirft, und nicht nach ihren Geboten lebt, wird ohne Zweifel der ewigen Verdammnis anheimfallen.
@Aleph: Über den kirchlichen Status des OA sollte ein Katholik Bescheid wissen Das OA hat die Bitterlich’schen
Sektenoffenbarungen über Bord geworfen und ist damit in voller Einheit mit dem Römischen Papst.
Professionelle Engelwerksheimholungsseiten Die Engelwerksheimseite macht jedenfalls einen sehr professionellen
Eindruck. Sind Sie der Webmaster? Dann dürfen Sie ja nicht anders, als Ihre Seiten als professionell
einzustufen. Oder sind Sie der Verblendung erlegen, dass professionelle gestaltete Seiten automatisch
dogmatische Verpflichtungen in sich bergen?
#23 ottaviani 23:30:34 | Sonntag, 2. Dezember 2007
@Gotthard Sedilien sind im Hochamt vorgesehen diese befinden sich auf der epistelseite und werden vom
Priester und der Assistenz aufgesucht nach dem der Priester das Gloria leise gebetet hat aber der chor
noch nicht zu ende gesungen hat ebenso beim credo dabei trägt der Klerus Birett bitte besser informieren
@Aleph: Das heutige Engelwerk ist in vollem Einklang mit der katholischen Kirche Die Bitterlich’sche Sektenlehre
ist aus dem heutigen OA ausgeschlossen und deren Anhänger vertrieben und exkommuniziert. Die Engelwerksheimseite
macht jedenfalls einen sehr professionellen Eindruck.
Luzifer Die katholische Kirche anerkennt das Engelwerk Rudolfus @: Nun gut, werden Sie ein ENGEL, aber
machen Sie hier bitte keinen Zores wegen des Engelwerks, vor allem keine Werbung. Sonst könnte Ihnen
geschehen wie dem anderen Engel mit Namen Luzifer. Wie weit RKK das ominöse Engelwerk anerkennt, wäre
auch noch zu untersuchen.
@ottaviani das birett wird getragen … im gesungenen Amt wenn der Priesrer an den Sedilien ist während
Kyrie Gloria und Credo gesungen werden Sedilien in der Tradi-Messe? Nie gesehen … wo sollten die denn
wohl stehen? Ich denke, der Priester verlässt den Altar nur zur eventuellen Predigt – nachdem er das
Messgewand abgelegt hat. Welche unehrfürchtige Haltung sollte denn wohl das Sitzen während Kyrie, Gloria
und Credo (!) sein?
Bei aller Diskussion ist dieser Fehler von Desperatus dann auch bitte ohne Mikrophon und sonstigen Technickschnickschnack
aus der Zeit nach dem erstenVaticanum. anscheinend keinem aufgefallen. Jedenfalls hielt niemand ihn für
erwähnenswert…
@KindGottes: Die katholische Kirche anerkennt nur die Engelnamen aus der katholischen Offenbarung Wenn
Engelnamen in der Hl. Schrift enthalten sind, sind sie katholisch. Die Gabriele-Bitterlich-Engelnamen
sind nicht in der katholischen Offenbarung enthalten und wurden deshalb von der Glaubenskongregation unter
Cardinal Ratzinger verworfen.
Die katholische Kirche anerkennt das Engelwerk Kind Gottes Daher sollte das Engel-Werk anerkannt werden…
Allerdings nicht das ursprüngliche Gabriele-Bitterlich-Engelwerk. Die Anhänger der Gabriele-Bitterlich-Lehren
sind nicht-katholische Sektiererer. Das heutige OA ist bitterlichlehrenfrei.
@ Libertas Ecclesiae Das verstehe ich nicht. Warum muss der Gottesdienst am Mittwoch entfallen, wenn jetzt
in der der Kirche St. Leonhard in Frankfurt am Main regelmäßig eine Sonntagsmesse im Alten Ritus gefeiert
wird? Die Mitwochsmesse hätte man doch beibehalten können. Man soll das eine tun und das andere nicht
lassen. Ich denke, dass es in Frankfurt sicher eine ausreichende Zahl von Gläubigen geben wird, die auch
weiterhin Interesse an einer Werktagsmesse im alten Ritus hätte. Was tritt denn an die Stelle der Mittwochsmesse?
Eine NOM-Messe, oder fällt das Gottesdienstangebot in St. Leonhard am Mittwochabend ganz aus? Diese Fragen
hätte der Artikel eigentlich beantworten sollen.
@kindgottes … @rudolfus jetzt haben wir aber eine ansehnliche Konferenz hier versammelt: Pius-Hanseln
und Engelwerk … dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Die Verehrung der heiligen Engel ist ein wichtiger Schutz für die Gläubigen In der letzten öffentlichen
Ansprache seines Lebens erklärte Papst Pius XII., er sehe dunkle Wolken über die Kirche kommen, und
die Gläubigen müßten sich mit den Engeln verbinden, um standzuhalten (siehe Gebetsbüchlein „Die Verehrung
der heiligen Engel“, erschienen im WKS-Sekretariat in Hall in Tirol).
Die alte Messe wird kirchenrechtswidrig verfolgt Die Gläubigen und die Priester haben ein Anrecht auf
die alte Messe St. Pius’ V. gemäß der Apostolischen Konstitution Quo primum, die niemals für ungültig
erklärt wurde. Die einzigen, die den Gläubigen weltweit Zugang zur alten Messe verschaffen, und die
Verfolgung durch die Ortsordinarien ignorieren, ist weiterhin die FSSPX.
@ottaviani Mikrophone gab es auch schon 1962 aber bestimmt noch keine Funkmikrophone… da dieser Priester
offensichtlich nicht auf einer Sedile sitzt – was macht er dann? Er wird doch wohl keine Predigt aus einem
Büchlein vorlesen, oder etwa doch?
r.ruhrgebietler typisch – ein feuerwehrmann läuft doch auch nicht 24/7/365 in dienstbekleidung durch
die stadt; auch ein pfarrer muss dies nicht tun; auch er hat ein recht auf ein privatleben…und jetzt
kommt bestimmt wieder die story ob die stola über oder unter dem messgewand getragen werden darf, so
was ist ja wichtig für die hl. messe, sonst ist die bestimmt ungültig…
@gotthard – würden Sie zur heiligen Messe gehen wüßten Sie es! nach Ihren sonstigen Postings zu Urteilen
hätte ich das vermutet – nein, natürlich die nom. Dort treten die Aktivisten in Jeans und sonstige Kutte
auf. Halt das Zeug, was den Priester bis zur Unkenntlichkeit in der breiten Masse tarnt.
@desperatus undGotthard Mikrophone gab es auch schon 1962 das burett wird während der Predigt getragen
und im gesungebnen Amt wenn der Priesrer an den Sedilien ist während Kyrie Gloria und Credo gesungen
werden
Birett wird das Birett – wenn überhaupt bei den beheizten Kirchen heute – nicht nur zum Ein – und Auszug
getragen? Während der Eucharistiefeier wird es doch von einem Messdiener verwahrt… oder sollte ich
mich irren?
#5 Desperatus † 15:05:08 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Vermischung der Riten Das Mikrophon, wie auf dem Photo zu sehen, gehört doch wohl ausschließlich zum
NOM, womit seine Verwendung in der „alten“ messe eine nach Worten des Papstes unzulässige Vermischung
der Riten darstellt. Also wenn schon 2alte“ Messe und Mundkommunion, dann auch bitte ohne Mikrophon und
sonstigen Technickschnickschnack aus der Zeit nach dem ersten Vaticanum.
Neuregelung Durch diese Neuregelung entfällt allerdings der Gottesdienst, der in St. Leonhard bislang
jeden Mittwoch um 18.30 Uhr zelebriert wurde. Das verstehe ich nicht. Warum muss der Gottesdienst am Mittwoch
entfallen, wenn jetzt in der der Kirche St. Leonhard in Frankfurt am Main regelmäßig eine Sonntagsmesse
im Alten Ritus gefeiert wird? Die Mitwochsmesse hätte man doch beibehalten können. Man soll das eine
tun und das andere nicht lassen. Ich denke, dass es in Frankfurt sicher eine ausreichende Zahl von Gläubigen
geben wird, die auch weiterhin Interesse an einer Werktagsmesse im alten Ritus hätte. Was tritt denn
an die Stelle der Mittwochsmesse? Eine NOM-Messe, oder fällt das Gottesdienstangebot in St. Leonhard
am Mittwochabend ganz aus?
Aspergil also ich war hin und wieder auch einer einer Messe nach dem „alt den Ritus“, aber eine kopfbedeckung
wie auf dem foto habe ich noch nie gesehen…komisch,komisch Es wäre aber nicht „komisch“, wenn das Birett
kein wesentlicher Bestandteil der Messe ist …
Foto/Altgläubige mh, also ich war hin und wieder auch einer einer Messe nach dem „alt den Ritus“, aber
eine kopfbedeckung wie auf dem foto habe ich noch nie gesehen…komisch,komisch lustig finde ich ja wieder
den begriff „ALTGLÄUBIGE“ , da könnte ich mich kugeln vor lachen…was sind denn dann neugläubige???
ich glaube an den heiligen geist, die hl. katholische kirche… ob da noch platz für alt- und neugläubig
ist???