In der zweiten Enzyklika von Papst Benedikt XVI. gibt es auch eine kleine Gegenüberstellung des neuen und alten Taufritus der Kirche.
Der Papst blättert in seiner Enzyklika ‘Spe Salvi’
(kreuz.net) Im zehnten Abschnitt seiner am vergangenen Freitag veröffentlichten Enzyklika ‘Spe salvi’
stellt Papst Benedikt XVI. die Frage, ob der christliche Glaube auch heute noch Hoffnung sei, „die unser
Leben verwandelt und trägt?“
Oder: „Ist er nur noch »Information«, die wir inzwischen beiseitegelegt
haben und die uns durch neuere Informationen überholt erscheint?“
Auf der Suche nach einer Antwort setzt
Benedikt XVI. bei der „klassischen Form“ des Taufrituals an.
Unter der „klassischen Form“ versteht er
das Taufritual der Alten Liturgie, die in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts abgeschafft wurde.
Der Papst beginnt seine Überlegungen bei dem Dialog, der den Taufritus in der Alten Liturgie eröffnet.
Benedikt XVI. zitiert diesen Anfangsdialog ausführlich:
„Der Priester erfragte zunächst den von den
Eltern gewählten Namen des Kindes und fragte dann weiter: Was begehrst du von der Kirche? Antwort: den
Glauben. Und was gibt dir der Glaube? Das ewige Leben.“
Dann fährt der Papst weiter: „Nach diesem Dialog
suchten die Eltern für das Kind den Zugang zum Glauben, die Gemeinschaft mit den Glaubenden, weil sie
im Glauben den Schlüssel für »das ewige Leben« sahen.“
Der Papst betont, daß es bei der Taufe heute
nicht anders als damals um diesen Sachverhalt gehe.
Die Taufe sei nicht nur ein Sozialisierungsakt in
die Gemeinde hinein – so Benedikt XVI.: Es gehe nicht einfach um eine Aufnahme in die Kirche.
Die Eltern
würden sich für den Täufling mehr erwarten – „daß ihm der Glaube, zu dem die Körperlichkeit der Kirche
und ihrer Sakramente gehört, Leben schenkt – das ewige Leben.“
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43 Lesermeinungen
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#43 Rudolfus 20:10:00 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Dr. Natterbach: Sie bringen keine theologischen Argumente „Antisemit“ ist der Gegner, der zu Ihnen passt.
Ansonsten sind Sie in einer akademischen Diskussion nicht satisfaktionsfähig. „Der absolute Wille Gottes“,
wie Sie Ihn nennen, ordnet sich auch in Gott dem Primat des „absoluten göttlichen Verstandes“ unter.
Sie bringen keine theologischen Argumente. Gottes Befehle in der Hl. Schrift können Sie damit nicht erklären.
Niemand kann Gott erklären, wie Er zu handeln hat, Er verlacht vielmehr die Leute, die das tun, auch
katholische Theologen.
#42 Karl Murx 13:28:18 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Dieser Rudolf ist zum Totlachen Thomas behandelt die Frage, ob der Wille Gottes machen könne, daß Geschehenes
nie geschehen sei. (I q.25 a.4) I answer that, As was said above (7, 2), there does not fall under the
scope of God’s omnipotence anything that implies a contradiction.Now that the past should not have been
implies a contradiction. For as it implies a contradiction to say that Socrates is sitting, and is not
sitting, so does it to say that he sat, and did not sit. But to say that he did sit is to say that it
happened in the past. To say that he did not sit, is to say that it did not happen. Whence, that the past
should not have been, does not come under the scope of divine power. This is what Augustine means when
he says (Contra Faust. xxix, 5): „Whosoever says, If God is almighty, let Him make what is done as if
it were not done, does not see that this is to say: If God is almighty let Him effect that what is true,
by the very fact that it is true, be false“: Was keine Analogie zum Wesen Gottes hat, ist ein absolutes
Nichts. Gott kann diese Dinge weder machen, noch bewirken, weil sie als Nichts gar kein Objekt seiner
Allmacht sind. Gebote, welche dem Wesen Gottes widersprechen, kann Gott auch nicht befehlen und er tut
es auch nicht.
#41 Dr. Natterbach 13:09:28 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudi: Studieren Sie erst einmal den Traktat „de Deo Uno“ des hl. Thomas Sie haben keine Ahnung! „Antisemit“
ist der Gegner, der zu Ihnen passt. Ansonsten sind Sie in einer akademischen Diskussion nicht satisfaktionsfähig.
„Der absolute Wille Gottes“, wie Sie Ihn nennen, ordnet sich auch in Gott dem Primat des „absoluten göttlichen
Verstandes“ unter.
#39 Dr. Natterbach 13:02:30 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Behauptungen ersetzen Argumente Wenn der arme Rudolphus nicht mehr weiter weiss, dann bemüht er seine
Verve. Frömmelei war ja schon immer ein Kennzeichen von Nominalisten, weil ihnen ja der „souveräne Wille“
so sehr am Herzen liegt. Das sind die Wegbereiter des Protestantismus. Hat man einen versteckten Nominalisten
aufgestöbert, dann gebärdet er sich Luther in seiner Rechthaberei.
#38 Rudolfus 12:52:53 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Karl Murx: Das Charakteristikum Gottes und Seines Gesetzes, auf das ich mich beziehe, ist völlig katholisch
und keineswegs häretisch und auch nicht nominalistisch.
#37 Spätmerker 12:16:56 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolphus: Gott selbst ist die exemplarische Ursache seiner Geschöpfe Er ist also nicht nur verantwortlich,
dass sie sind, sondern auch was sie sind. Das „Was“ aber, die Essentia, ist ein aus dem Logos-Sohn abgeleitetes
Wort. Da der Logos ewig und unveränderlich ist, sind die Wesenheiten der geschaffenen Dinge auf der Ebene
der Ideen selbst ewig in Gott geborgen. Wenn Gott sich im Logos erkennt, dann erkennt er auch die ewigen
Ideen der Geschöpfe. Das Naturrecht und das Naturgesetz entspricht aber den Wesenheiten der Geschöpfe.
#36 Karl Murx 12:11:00 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolf: Sie machen einem Ockham alle Ehre Sie sind ein Nominalist und damit letztendlich wenigstens ein
materieller Häretiker. Und was Sie da von Gott behaupten, kann man nicht mit Recht sagen. Denn da die
Naturgesetze in Analogie zum göttlichen Wesen bestehen, kann auch Gott nichts daran ändern, daß sie
ihm ähnlich sind. Denn sein Wesen ist er selbst. Nur im Geschöpf gibt es eine Realunterscheidung von
Sein und Wesenheit. Das alte LThK schreibt zum Stichwort „Nominalismus“ folgendes: „In allen Fragen bietet
der Glaube allein die Möglichkeit zu einer gewissen Wahrheitserkenntnis…Die Theologie des N. ist gekennzeichnet
durch eine irrationale volunataristische Gottesidee (genau Ihr Fall, Rudolf), einen weitgehenden Moralpositivismus,
der das natürliche Sittengesetz nicht im Wesen, sondern im unbeschränkten Willen Gottes begründet sein
läßt.“ So wird es im N. unmöglich zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, weil der alleinige Grund
nur der Wille Gottes sein kann. Sie, Rudolf, stehen dem Islam, dem Judentum und den Zeugen Jehovas näher,
als Sie denken. Ich nenne so etwas einen Fundamentalisten!
#35 Rudolfus 11:11:46 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@K. Murx: Gott ist nur sich selbst untertan Man kann mit Recht sagen, daß Gott nur sich selbst gehorchen
muß und daß Er der allmächtige Gesetzgeber ist und Er auch von Seinem Gesetz dispensieren kann. Gott
ist nur sich selbst Rechenschaft schuldig und kann nur sich selbst verstandesmäßig fassen.
#34 Karl Murx 10:13:52 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolf: Man kann es nicht so ausdrücken, als ob Gott über allen Gesetzen stünde Die Lösung besteht
vielmehr darin, daß alle Gesetze, die diesen Namen verdienen, in Analogie zur Wesenheit Gottes bestehen.
Das gilt zuvörderst vom göttlichen Recht der Offenbarung, aber auch von den physikalischen Naturgesetzen.
Im Ewigen WORT erkennt Gott sich selbst und so erkennt er sich auch in seiner Nachahmbarkeit, wie er,
der Alleine, gebrochen ins Endliche, in der Vielheit durch Ähnlichkeit dargestellt werden kann. Selbstredend
kann Gott kein allgemeines Gebot aufstellen, wie : „du sollst morden!“. Aber selbstverständlich, kann
er, der er die ganze Verfügungsgewalt über unser irdisches Dasein hat, einem geschaffenen Wesen begrenzte
Autorität verleihen, diesem irdischen Dasein von anderen ein Ende zu setzen. Das widerspricht nicht dem
Wesen Gottes. Es würde aber widersprechen, wenn er den Israeliten geboten hätte: „Gehet hin und verführet
die Kanaaniten zu noch mehr Gottlosigkeit, damit ich sie vertilgen kann!“ Zu so etwas riet der Balaam.
Und auch die Kabbalisten denken so.
#33 Rudolfus 08:40:20 | Dienstag, 4. Dezember 2007
„Antisemit passt der Ausrottungsbefehl gegen die Kanaaniten nicht“ Mit Gott nicht übereinzustimmen kann
nicht bedeuten, Gott zu verwerfen. Gott steht über allen Gesetzen, auch in der Zeit, als der wahre Gott
der israelische Nationalgott war.
#32 Spätmerker 08:37:02 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Antisemit passt der Ausrottungsbefehl gegen die Kanaaniten nicht Damit kann er nichts anfangen. Er vergisst,
dass Gott uns nicht nur geschaffen hat, sondern auch jeden Augenblick im Dasein erhält. Es ist also nicht
an uns zu bestimmen, ob wir leben, oder nicht. Selbstverständlich kann in den Augen Gottes ein ganzes
Volk sein Existenzrecht verwirken. Dazu kommt noch, dass Gott die natürlichen, sozialen Gemeinschaften
nur in dieser Welt belohnen und bestrafen kann, denn nur Einzelseelen gehen ins Jenseits ein. Genauso,
wie Gott große Naturkatastrophen zur Prüfung und Bestrafung verhängen kann, konnte er auch die Auslöschung
der Amalekiter gebieten.
#31 Rudolfus 08:30:47 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Gottes Erscheinen im Alten Bund als Teufelserscheinung zu bezeichnen, ist antikatholisch Die Kirche hat
die Irrlehre des Markion ausdrücklich verurteilt, die das Alte Testament verwerfen wollte. Der Gott des
Alten und des Neuen Testamentes ist derselbe wahre Gott.
#30 Karl Murx 08:23:19 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Antisemit: Sie sind gar kein Katholik Sie sind vielmehr ein Gnostiker, der sich an das katholische Milieu
heranschleicht. Den Gott des Alten Testamentes nennen Sie einen Wüstendämon und einen Teufel. Das ist
typisch gnostisch. Sie sind eine Neo-Markionit, nichts weiter! Auf Ihre Unterstützung kann ich bestens
verzichten. Distance, monsieur, distance!
#29 Rudolfus 08:03:46 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Gotthard: Der zweite Zwilling entsteht nicht erst bei der Geburt wann entsteht der 1. Zwilling und wann
der 2. Zwilling? Wieso soll der 2. Zwilling später entstehen – er wird später geboren, ja. Den zweiten
Zwilling gibt es bereits vor der Geburt, nicht erst mit der Geburt.
@Murx Hat jemand eine Erklärung für das Zwillingsphänomen? Beide eineiige Zwillinge entstehen nicht
gleichzeitig. Der zweite entsteht später. Gab es vorher zwei Seelen in einer Embryonenzelle? wann entsteht
der 1. Zwilling und wann der 2. Zwilling? Wieso soll der 2. Zwilling später entstehen – er wird später
geboren, ja.
#27 "Antisemit" † 22:33:57 | Montag, 3. Dezember 2007
@Karl Murx: Die Nähe zu den Satanisten ist entschieden zu meiden! Das sollte Konsens der Katholiken sein.
Gerade die Konzilssekte verhält sich aber hier sehr inkonsequent, indem sie in sehr gefährlicher Weise
Kompromisse mit der Freimaurerei, dem Halacha-Judentum und dem Satanismus eingeht. Ob es sich nun um den
Gott Pan auf dem KKK und der „Papstkrönungs“-Mitra von Ratzinger, um das Satanskreuz in Israel und auf
vielen Kirchtürmen in Deutschland (und in anderen Ländern?), oder eben um zweideutige Formulierungen
wie „Allmächtiger“, „Jude“, „Siegel“ usw. handelt. Die Katholische Kirche spricht eine klare Sprache
und wer dies nicht tut, kann nicht Katholische Kirche sein! o^/
Ja und, Antisemit? Was soll es damit auf sich haben? Die Forma proxima lautet im Griechischen: Sphragis
doreas Pneumatos Agiou! „Sphragis“ ist das Siegel, der Charakter! So gesehen kann man gegen den Wortlaut
„Accipe signaculum doni Spiritus Sancti“ nicht sagen. Und die maronitische Form lautet: « Chrismate Christi
Dei, suavi odore verae fidei, signaculo et plenitudine gratiae Spiritus Sancti signatur servus Dei N.N.
in nomine + Patris et Filii et Spiritus Sancti. » Gegen den Begriff „Siegel“ kann man als solchen nichts
haben. Allerdings ist die maronitische Form ebenfalls klar trinitarisch. Entscheidend ist hier allein
das Abschneiden der ersten Hälfte der griechischen Form.
„die Körperlichkeit der Kirche“ also ich habe ja auf den ersten Blick die Formulierung „die Körperlichkeit
der Kirche“ auf einen Seitenhieb gegen etwas völlig anderes gehalten
Dieser Firmritus ist doch genau so ein dicker Fehler Und einen ungültigen Ritus zu promulgieren, ist
eben die Häresie. Genauso seine neue Bischofsweihe, welches das Filioque leugnet und den Hl.Geist wie
bei den Zeugen Jehovas, Juden und etlichen Protestanten der „Kraft Gottes“ gleichsetzt. Apropos Spätbeseelung:
Hat jemand eine Erklärung für das Zwillingsphänomen? Beide eineiige Zwillinge entstehen nicht gleichzeitig.
Der zweite entsteht später. Gab es vorher zwei Seelen in einer Embryonenzelle?
@H.v.O: Wenn Sie einem Papst Häretikertum unterstellen, müssen Sie das auch belegen. Papst Paul VI.
hat zweifellos schlecht regiert und Häretiker in ihren Ämtern belassen, aber wenn man ihm als Papst
persönlichen Glaubensabfall unterstellt, muß man dies auch eindeutig beweisen können, und das ist nicht
möglich.
Lieber Rudolfus, wie richtig: Ein rechtgläubiger Papst wird keinen ungültigen Sakramentenritus approbieren.
Nur der Schluß, den Sie daraus ziehen ist grundfalsch: Der neue römische Firmritus ist sicherlich nicht
ungültig
Der neue römische Firmritus ist sicherlich nicht ungültig Ein rechtgläubiger Papst wird keinen ungültigen
Sakramentenritus approbieren. St. Thomas v. Aquin ist auch keine absolute Kirchenautorität, sondern irrt
an manchen Stellen, wie seine „Spätbeseelungslehre“ und die in diesem Zusammenhang stehende Leugnung
der Unbefleckten Empfängnis beweist.
Zur Befragung des Täuflings Der alte Taufritus sieht, wie im Artikel erwähnt, auf die erste Frage die
Antwort „den Glauben“ vor. Damit wird auch ausgedrückt, daß dieser Glaube eine göttliche Tugend ist,
welche ex opere operato eingegossen wird. Der tathafte Glaube vermittelt dann das ewige Leben. Es bleibt
nicht einsehbar, warum Ratzinger dann nicht auch die neue Firmung kritisiert. Nach der Lehre des heiligen
Thomas (III q.72 a.4) www.newadvent.org/summa/4072.htm und des heiligen Anselm ist in der Form ein Ausdruck
für die Allerheiligste Dreifaltigkeit notwendig zur Gültigkeit. Nach den INSTITUTIONES MORALES ALPHONSIANAE,
Band 2, N°1496 wird darauf hingewiesen, daß im griechischen Ritus dieser trinitarische Ausdruck gerade
vor der Anwendung der Materie erscheint (quae a Graecis invocatur prius). Eine Nachprüfung der griechischen
Firmung www.goarch.org/…al_texts/baptism.asp hält dieser Behauptung stand. Man gehe durch die griechische
Taufe bis zur Firmung: For You are our God, the God of Mercy and Salvation, and to You do we send up Glory,
to the Father, and to the Son, and to the Holy Spirit, both now and ever, and to the ages of ages. Choir:
Amen. And after the Prayer of Confirmation, the Priest chrismates the baptized and he makes on the person
the Sign of the Cross with the Holy Chrism (Holy Myron), on the forehead, the eyes, the nostrils, the
mouth, the ears, the breast, the hands, and the feet. At each anointing and sealing, he says: THE SEAL
OF THE GIFT OF THE HOLY SPIRIT, AMEN. Der neue Ritus verkürzt also die griechische Form und ist damit
ungültig!
#13 Tridentinus 12:33:00 | Montag, 3. Dezember 2007
@Freinsberg Demnach enthält der ordentliche römische Taufritus bereits in seinen eigenen Rubriken die
Anlage für Befruchtung durch den außerordentlichen. Auch wenn sie im außerordentlichen Taufritus nicht
selbst angesprochen werden, sondern direkt dem Täufling ihre Stimme leihen, ist doch das Patenamt insgesamt
extraordinario Usu viel gewichtiger und bedeutsamer, was man in einem kurzen Eintrag hier freilich im
einzelnen nicht sorgfältig aufzeigen kann. Es ist jedenfalls doch auch sehr sinnreich, wenn der Taufritus
die einst über einen langen Zeitraum verstreuten Initiationsschritte des Katechumenats sozusagen komprimiert.
Wir stehen so in deutlicher Kontinuität mit der frühen Kirche und auch in Anknüpfung an die Erwachsenentaufe.
es fehlt z.B. der Exorzismus über den Täufling im „neuen Ritus“. Ach, überhaupt ist das alles nur ärgerlich.
Das V-II hat an verschiedenen Stellen einfach nur verschlimmbessert! B-XVI scheint diese Mißstände jetzt
aufzugreifen und endlich richtig zu stellen! Gottes Segen und die liebende Gottesmutter mögen ihn dabei
begleiten!
#11 Freinsberg 11:44:14 | Montag, 3. Dezember 2007
Dialog Es ist auch gemäß dem neuen Ritus möglich, andere Antworten zu geben (steht in der Rubrik, die
ich der Kürze halber unterschlagen habe). Einen Gegensatz zum alten Ritus würde ich da nicht konstruieren,
was die Formulierungen betrifft. Der Unterschied besteht eher darin, dass man (gemäß dem Auftrag des
Konzils in SC 67) auf die Situation der Säuglinge eingeht, die ja nicht selbst reden können, und darum
die Eltern anspricht.
Der Glaube als „Substanz“ dessen, was man erhofft (Hebr. 11, 1), ist bereits ein Angeld des Künftigen.
Er darf nicht nur als subjektives „Fürwahrhalten“ verstanden werden, sondern er ist selbst schon ein
objektives gnadenhaftes Geschenk. So kommt es, daß der Täufling (bzw. die Paten an seiner statt) „um
den Glauben“ bitten können: Was begehrst du von der Kirche? Antwort: den Glauben. Und was gibt dir der
Glaube? Antwort: Das ewige Leben.
#8 Tridentinus 10:38:12 | Montag, 3. Dezember 2007
Eben. Im „ordentlichen Usus“ wird „Die Taufe“ erbeten. Diese Antwort ist offen für die sozialisierende
Auslegung der Bitte um Eingliederung in die Kirche, oder noch verflachender, in eine konkrete christliche
(Orts)-Gemeinde. Dann steht eigentlich die lutherische „Definition“ der Kirche im Hintergrund, nach der
sich Kirche in der congregatio fidelium, der konkreten Gemeinde erschöpft. Aber was wesentlicher ist
und hier der springende Punkt: Die Bitte, die in der (stellvertretenden) Antwort des Paten, anklingt,
ziehlt auf den heilsnotwendigen göttlichen Glaubend als eingegossener Tugend als Unterpfand ewigen Lebens.
Das ist der Kritikpunkt am ordentlichen Usus des Taufritus, den Kreuz.net hier richtig in der Enzyklika
Spe salvi erkannt und benannt hat.
Dialog gemäß der „Feier der Kindertaufe“ 1971 Zel.: Welchen Namen haben Sie Ihrem Kind gegeben? Eltern:
N… Zel.:Was erbitten Sie von der Kirche Gottes für N.? Eltern:Die Taufe [oder: sinngemäß ähnlich]
Zel.:Liebe Eltern! Sie haben für Ihr Kind die Taufe erbeten. Damit erklären Sie sich bereit, es im Glauben
zu erziehen. […] Sind Sie sich dieser Aufgabe bewusst? Eltern: Ja.
#6 Tridentinus 10:20:52 | Montag, 3. Dezember 2007
Die Lösung der Frage, worin die Kritik liegt, ist die Antwort der Paten im Unterschied zum alten Ritus.
„Verwässert“ ist übrigens gut formuliert, besonders bei der Taufe
Immer wieder in seinen Katechesen, Ansprachen und Verlautbarungen bezieht sich der Papst auf ältere Bräuche
und Riten, die abgeschafft wurden, die er aber für bedeutsam und wertvoll hält. Hätte er die außerordentliche
Form des röm. Ritus nicht wieder in seine Rechte gesetzt, müßte man ihn fragen: Warum wurde denn dies
alles abgeschafft, wenn es doch so sinnfällig und passend war?
Taufritus Der von Benedikt XVI. zitierte Dialog stammt aus dem Beginn des (Erwachsenen-)Katechumenats.
Dort hatte er seinen Sinn. Bei der Säuglingstaufe des alten Ritus antworteten die Paten. Heute werden
Eltern und Paten direkt angesprochen und in die Pflicht genommen. Was da schlecht sein soll, weiß ich
nicht