Seit dem fernen Jahr 1965 hatten die Gläubigen der Kathedrale jene Messe nicht mehr erlebt, mit der das große Land einstens zum Christentum bekehrt worden war.
Das berichtete die Webseite
der Erzdiözese Mexiko.
Die erste Messe feierte er in der bekannten Barockkirche La Profesa in der Altstadt
von Mexiko, zwei weitere in Villa de Guadalupe, dem Ort, wo die Muttergottes im Jahr 1531 erschienen ist
und der heute zu Mexiko-Stadt gehört.
Die vierte Messe zelebrierte Prälat Schmitz schließlich in der
Kathedrale.
Nach Angaben der Webseite der Erzdiözese trug er für die Zelebration Birett und Soutane.
Auf dem Altar standen sechs Kerzen.
Am Ende der Messe dankte der Prälat den Mexikanern und den kirchlichen
Autoritäten der Erzdiözese für die Aufnahme.
Eine besondere Anerkennung zollte er den Verantwortlichen
der Kathedrale, die den Hauptaltar des Gotteshauses für diese Feier zur Verfügung gestellt hatten.
Die diözesane Webseite erklärt, daß die Gesten und Formen der Alten Messe sich von der gegenwärtigen
Liturgie unterscheiden. Für viele Gläubige sei es „kompliziert“ gewesen, der Messe zu folgen.
Zitiert
wird auch Prälat Schmitz: „Die Messe muß nicht völlig verstanden werden, weil es sich um ein Geheimnis
des Glaubens handelt.“
Auch müßten die Gläubigen nicht notwendigerweise jedes lateinische Wort verstehen,
um an der Messe teilzunehmen: „Sie sollen sich vielmehr an die Messe gewöhnen, sie mit Respekt leben.“
Eine lateinisch gelesene Messe helfe dem Gebet und unterstütze die Bekehrung vieler, besonders der Jugendlichen –
so der Prälat.
Die Webseite erwähnt auch, daß die Alte Messe in der Kathedrale von Mexiko länger
als vierhundert Jahre zelebriert wurde.
Der Obersakristan der Kathedrale, Hw. Francisco Becerra, schließt
nicht aus, daß die Alte Messe in Zukunft einmal pro Woche auf dem Hochaltar der Kathedrale zelebriert
wird.
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46 Lesermeinungen
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Einfach mit NOM versöhnen Ganz bestimmt: Die kommt zurück, aber nur wenn sie will. Bei den stilistischen
Unsicherheiten im heutigen Klerus ist die Rückkehr ganz deutlich in Frage gestellt. Der Vatikan empfiehlt
daher in seelsorgender Sorge alle Katholiken inständig, sich mit NOM bis zum Ende der Tage zu versöhnen.
Besseres als NOM gibt es nicht und wird es nicht geben.
Überlieferte Hl. Messe Es geht in der Tat überall mit der Hl. Römischen Messe aufwärts. Fast täglich
entstehen neue Traditionelle Gemeinden. Neben der Pius X. Bruderschaft sind an dieser positiven Entwicklung
auch die Petrusbruderschaft, das Institut St. Phillip Neri sowie die Initiativkreise und andere beteiligt.
Dank auch Papst Benedikt XVI.! Johannes XXIII. Hat den Freimaurern Tür und Tor geöffnet und Paul VI.
den weg geebnet der dann die Hl. Römische Messe vernichten wollte und die Kirche mit seiner NOM Freimaurermesse
beglückte die völlig gescheitert ist weil sie keine Göttliche Liturgie ist sondern Freimaurerwerk eine
Häresie darstellt. Paul VI hat alles vernichtet die Messe , die Riten usw. Hoffen wir das Gott diese
einmalige Häresie in der Kirchengeschichte verzeiht und den Auftakt dazu gegeben hat das sich die Römische
Kirche nochmals erholt die Häresien über Bord schmeißt wieder Glaubenswahrheiten verkündet und sich
die überlieferte Göttliche Liturgie der Kirchenväter durchsetzt. Die Zeichen stehen gut, doch die Feinde
schlafen nicht das müssen wir wissen!
#44 Rudolfus 14:08:22 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Priesterkandidat: Die Entwicklung geht im Gegenteil in die andere Richtung Die hl. römische Messe des
hl. Pius V. wurde 1969-2007 kirchenrechtswidrig verfolgt, unter Billigung des Papstes, seit 2007 hat der
Papst der hl. römischen Messe für alle Zeiten wieder zu ihrem Recht verholfen. Es ist doch vielmehr
die Neue Römische Messe, die keine Priesterberufungen und keine Gläubigen mehr hervorbringt. Die alte
Messe St. Pius’ V. wird niemals untergehen, dafür sorgt schon die FSSPX.
Sie kommt zurück, wirklich? Dass die Messe hin und wieder jetzt zelebriert wird an weitesgehend von den
bischöfl. Ordinariaten ausgewählten Orten heisst noch lange nicht, dass die Messe wieder in der Kirche
Einzug halten wird. Es werden immer nur Kleingruppen sein, immer nur Messen an bestimmten Orten. Die ausserordentliche
Form wird sicherlich nur ausserordentlich und eine zugebilligte Existenz in der Kirche bleiben. Man warte
noch mal einige Jahre ab, dann wird man feststellen, dass die ordentliche Form die ordentliche, die ausserordentliche
auch die ausserordentlich bleibt. Die Zeit der trident. Messe im Raum der Kirche ist nun mal vorbei. Sie
wird immer nur eine Randerscheinung noch bleiben, da es kaum Bischöfe, Kardinäle, Priester noch Gläubige
gibt, die diese Messe wirklich wollen. Selbst der Papst feiert ja nicht mal nach seinem MP die ausserordentliche
Messe. Und man warte mal auf den nächsten Papst! Für den wird das schon gar kein Thema mehr sein. Also
müssen Gegener dieser Messe sich nicht aufregen, Befürworter keine falschen Hoffnungen mit dem MP verbinden.
#42 pfarrverweser1 01:13:13 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Ein Sack Reis? Wenn ich mir die Foto“meile“ (doch eher ein Foto“yard“) ansehe, vermisse ich die hunderten
Gläubigen, die diese Kathedrale mit Sicherheit fassen würde! Es war kein Sack Reis, es war ein Fahrrad!
Dem hier als „Landorganist“ auftretenden Waldorf (aus der Muppets-Show, danke für’s Bild, .chen!) sollte
man zunächst eine Mundharmonika empfehlen. Übrigens fehlt noch ein netter Kommentar seines Logenkollegen
Statler, der hier als „Gotthard“ schreibt. Juhuu, Statler, tua res agitur!
#40 Florian Geyer 15:47:49 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
landorganist vom kollektengeld wird die caritas finanziert welche Sie am leben erhält. sie könnten etwas
dankbarer und demütiger sein. ps. Probierens sies mal mit einer Zieharmonika. Die können sie mitnehmen
auf die Fußgeherzone und nebenbei selbst Kollekten durchführen. Würd Ihnen gut stehen. lg
Wohin dann mit dem Geld landorganist @: Das ist die Frage von rechts nach links oder umgekehrt und in
welchem der beiden Fälle das Geld für welche Zwecke verwendet werden darf. Je weiter von links, desto
weniger für kirchliche Zwecke…? Damit der Zweck letztlich nicht auch noch ungültig wird. Wohin dann
mit dem Geld.
#36 landorganist 13:42:14 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Aleph Da muss ich passen, das weiß ich nicht. Da steigen wir schon so tief in die Matrie ein, da kann
nur ein treuer Rubrikenhansel weiterhelfen. Möglicherweise spielt ja auch noch eine Rolle, ob das Kollektenkörbchen
(prot. Klingelbeutel sind von vornherein verboten) von rechts nach links, oder von links nach rechts durch
die Bank gegeben wurde…
mal eine Frage Meines Wissens erschien das Missale Romanum von Paul VI. im Jahre 1970 (in Latein). Bis
dieses übersetzt war dauerte es sicher auch einige Zeit. Heißt das jetzt, dass in der Kathedrale (!)
von 1965 bis 1970 (5 Jahre) keine hl. Messe mehr gelesen wurde? Und wo hat dann der Bischof zelebriert?
Abgründe Landorganist @ In dem Fall sollte der Blick nicht nach außen mit der bewährten Aufzählung
gerichtet werden, sondern auf die innerkirchlichen Reihen, wo solch ein fataler NOM-Missbrauch überhaupt
erst möglich ist. Wenn dieser rein weltliche Wunsch am Beginn eines neuen Kirchenjahrs auch noch in einer
Messe geäußert worden ist, könnte es ja sein, dass die Messe gar nicht mehr als gültig gelten kann.
Da tun sich Abgründe auf.
Mißbrauch Diesen Mißbrauch, am ersten Advent ein gutes neues Jahr zu wünschen, hat offenbar noch niemand
nach Rom gemeldet, damit der ungeheuerliche Mißbrauch entsprechend drakonisch geahndet wird und nie wieder
eine Chance hat, vorzukommen. An Auswüchsen dieser Art kann nur NOM schuld sein.
#29 Rudolfus 22:44:30 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Wahrscheinlich im neuen Ritus Romanus ordinarius völlig rechtmäßig Am Sonntag hat der Pfarrer hier
nach dem liturgischen Gruß gesagt: „Ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr“. wahrscheinlich ein unerhörter
liturgischer Missbrauch.
#28 Gotthard 22:42:36 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Neues Jahr Am Sonntag hat der Pfarrer hier nach dem liturgischen Gruß gesagt: „Ich wünsche allen ein
gutes Neues Jahr“. wahrscheinlich ein unerhörter liturgischer Missbrauch.
Nur eine Kathedrale für Mexiko Das ist ja großartig: EINE ALTE MESSE IN DER KATHEDRALE VON MEXIKO, wie
der Bildzeile zu entnehmen ist. Man muss es sich wirklich einmal über die Zunge laufen lassen. Aber,
gibt es in Mexiko wirklich nur eine Kathedrale und warum hat JP II. dort keine zweite errichten lassen?
ecclesia-semper reformanda „Ertragen“ möchte ich nicht verstanden wissen als „erduldenkönnen“ in Form
einer gerade noch erträglichen Grenzbelastung. Merkwürdigerweise erlebe ich immer wieder Menschen, die
über den östlichen Ritus schwärmen, weil sie ihn dann und wann erleben durften. In gleichem Atemzug
ziehen diese Leute dann über den sog. trid. Ritus als mittelalterliche Fehlform her. Nun, da ich die
Münsteraner Verhältnisse ziemlich gut kenne, weil ich oft da bin, ist es mir doch wohl entgangen, wo
Sie solche Gottesdienste (in welcher Kirche) mitfeiern können, denen Sie den Vorzug geben. Sie können
es, müssen es aber mir nicht verraten.
Lieber Heggi. natürlich kann ich ihn „ertragen“, wobei das für mich genau die richtige Beschreibung
ist…Aber niemand besucht einen Gottesdienst, den er „ertragen“ muss… Deshalb muss auch keiner der
Anhänger des Alten Ritus in unsere Gottesdienste in unserer Pfarrgemeinde in Münster kommen, die ihm
ganz sicher nicht gefallen würden. Aber ich erwarte, dass man auch nicht dafür quasi verurteilt wird,
wenn man einen anderen Gottesdienst besucht als den Alten Ritus. Ich mecker ja schließlich auch nicht
über die Leute, die den Alten Ritus besuchen. Ist doch schön, dass es in unserer kirche offensichtlich
doch ein reiche Vielfalt an Formen gibt. Nur:Keiner solllte glauben, „seine“ Form sei etwa wertvoller
oder gar „die richtige“ Form
ecclesia-semper-reformanda Ich bin einfach offen für viele verschiedene Formen und Arten, einen Gottesdienst
zu feiern. Danach müßten Sie auch den alten Ritus „ertragen“ können. Es ist eine feste Form, die neben
der Liturgie Papst Paul VI. mit ihren Variablen steht. Das letzte Motu proprio zwingt ja niemanden in
die sog. tridentinische Form.
Lieber Heggi, „Da sind mir, wenn ich das mal so sagen darf, die Vorgaben der liturgischen Bücher lieber.“,
haben Sie geschrieben und bei mir ist es nunmal genau umgekehrt: „Da sind mir, wenn ich das mal so sagen
darf, die von den Büchern eigentlich nicht vorgesehenen persönlichen Einschübe eines Priesters lieber“
(auch wenn ich sie nicht immer teile…!!!) Für mich „lebt“ ein solcher Gottesdienst dann einfach mehr.
Ich bin einfach offen für viele verschiedene Formen und Arten, einen Gottesdienst zu feiern. Starre Regeln
sind mir dabei einfach nicht so wichtig. Das ist natürlich nichts für Menschen, für die allein die
Teilnahme am Alten Ritus das „Katholisch-Sein“ bestimmt… Aber ich finde es schon mal sehr gut, dass
Sie hier nicht so besserwisserisch auftreten wie viele andere hier, die vielleicht sogar ähnlicher Meinung
sind wie Sie, aber natürlich angeblich ganz genau wissen, was „richtig“ und was „falsch“ ist.
ecclesia-semper-reformanda Die Thematik neigt sich nun in eine etwas andere Richtung. Sei’s drum! Wer
bestimmt denn, daß dann und wann mal der Abauf anders sein soll? Sie, ich, Ihr Banknachbar oder meiner.
Oder allein in absoluter Vollkommenheit der Priester als Liturge, weil er meint, heute ist ihm danach,
oder weil er meint, der Mehrheit der zufälligen Kirchenbesucher ist spirituell danach? Da sind mir, wenn
ich das mal so sagen darf, die Vorgaben der liturgischen Bücher lieber. Außerdem: Die Grundordnung des
Meßbuchs läßt doch vieles fakultativ zu, kennt „fast unzählige“ Varianten. Schließlich können Andachten
in den verschiedensten Formen ohne jegliche feste Vorgabe gefeiert werden! Ganz, wie der versammelten
Gemeinde zumute ist.
#20 Tridentinus 14:50:27 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Schmitz ist kein Prälat, sondern ein ganz normaler Kaplan Seiner Heiligkeit, Msgr.! Lang genug lief er
als Kaplan des Malteserordens umher, nur um sich irgendwie Monsignore nennen und so anziehen zu können
!
Lieber Heggi, was ist eigentlich so schlimm daran, wenn am Ablauf mal etwas gedreht und er etwas umgestellt
wird? Feiern wir den Gottesdienst/die Messe als sture Abfolge von „abzuhakenden“ Bestandteilen, oder kann
es auch ruhig mal Raum geben für was Neues, was uns viellleicht gerade deshalb mal wieder zum Nachdenken
bringt? Was um Gottes Willlen ist daran so furchtbar schlimm? Ich habe hier noch keine überzeugende Antwort
drauf gefunden; die beliebteste Antwort ist noch immer: Das ist nicht erlaubt nach Kirchenrecht § blabla
bla. Das kann nun wirklich nicht überzeugen! Entscheidend muss doch sein: Am Ende jeder Messe, jedes
Gottesdienstes, jeder Andacht, Vesper, Laudes usw. muss die Erkenntnis stehen: wenn ich da jetzt aus der
Kirchentür rausgehe, muss ich mich als glaubwürdiger Christ verhalten und bewähren – egal ob ich gerade
eine Messe /Gotttesdienst im alten, im neuen oder was auch immer Ritus gefeiert habe: entscheidend kann
nur sein, dass er auch wirklich etwas bewirkt, sonst nutzt die schönste Liturgie gar nichts.
ecclesia-semper-reformanda Ihre Kritik hatte sich m.E. wesentlich auf die Sprache bezogen. Tatsächlich
ist die Landessprache in unserem mobilen Zeitalter ein ernstes Problem. Und wenn man viel reist, hat man
ein massives Problem. Den liturgischen Ablauf hatte ich zusätzlich ins Spiel gebracht, weil ich auch
da so manche merkwürdie Erfahrung gemacht habe. Selbst in einer großen deutschen Hafenstadt war da vom
bekannten Ablauf kaum etwas zu entdecken, jedenfalls hätte das z.B. ein Koreaner nicht mehr mitverfolgen
können. Und gehen Sie mal in Südafrika in eine Kirche oder auch irgendwo in Mittelamerika in einem Dorf.
Der Begriff „Gottesdienst“ ist absolut nicht präzis. Jede Andacht u.a. ist auch ein Gottesdienst. Messe,
hl. Messe, das ist, was am Ende einer jeden Hl. Messe in Deutsch oder auch Chinesisch gesagt wird. Wir
werden gesendet…
Lieber Heggi, ob ich nun einen Gottesdienst (ich kann ehrlicherweise schon mit dem Begriff „Messe“ nicht
so viel anfangen…) nach neuem Ritus in Rom, New York oder Paris mit-feiere: natürlich weiss ich auch
in diesem Ritus ganz genau, wie die Abfolge aussieht: Eröffnung, Kyrie, Gloria,Tagesgebet usw. (hier
sind so viel Leute, die das ganz sicher im Schlaf herunbterbeten können.). Auch wenn ich im Ausland dann
s p a c h l i c h manchmal nichts verstehen mag: wenn ich mich etwas auskenne, weiß ich auch in Shanghai,
„wo“ der Gottesdienst gerade ist. Das ist bei der alten Messe vielleicht durch Verwendung der lateinischen
Sprache noch etwas deutlicher: Die Struktur aber ist doch auch im NOM in jedem Gottesdienst klar erkennbar –
selbst wenn der Pfarrer sich erdreisten sollte, auch mal ein paar eigene Gedanken zu formulieren …
Näher am Tabernakel Ich plädiere dafür, dass Messfeiern jedweder Ritusvariante nur AM Altar gefeiert
werden! Signumsalutis @ Auf dem Altar ist viel besser, weil dann die Messe viel näher am Tabernakel stattfindet
und das ist immer viel besser, sicherer vor allem.
ecclesia-semper-reformanda „Die Messe muß nicht völlig verstanden werden.“ Damit hat Msgr. Schmitz völlig
recht. Sollen die Leute nicht zur Kirche gehen, wenn sie nicht alles verstehen? Es ist einfach eine Tatsache,
daß man in der Messe nicht immer alles völlig verstehen kann. Oft sogar versteht man überhaupt nichts.
Und insbsondere, wenn man sich zusätzlich nicht an die liturgischen Vorgaben hält. Ich meine natürlich
die sog. neue Messe. Bei der sog. alten ist ja wenigstens der liturgische Ablauf immer gleich, keine Sondereinlagen
usw., wenn man schon Latein nicht versteht. Jedenfalls in Stockholm oder auch in Madrid verstehe im NOM
nichts. Da habe ich den guten alten Rosenkranz. Nur beim Händeschütteln wird man erst wieder in die
Gegenwart geholt. Mit anderen Worten: was soll denn Ihre schiefe Argumentation. Gerade in unsrere mobilen
Welt macht die Vielsprachigkeit in der Messe Probleme. Mag ja sein, daß sich Englisch als einheitliche
Liturgiesprache irgendwann anbietet, vielleicht sogar Mandarin, weil die Chinesen weltweit in der Mehrheit
sind.
Bitte nicht auf der Mensa rumtrampeln! Sakrileg! „Der Obersakristan der Kathedrale, Hw. Francisco Becerra,
schließt nicht aus, daß die Alte Messe in Zukunft einmal pro Woche auf dem Hochaltar der Kathedrale
zelebriert wird.“ Ich plädiere dafür, dass Messfeiern jedweder Ritusvariante nur AM Altar gefeiert werden!
@ Tilly: „durchgepeitschte Freimaurermesse“ „Der NOM steht für einen andern Glauben und eine andere Kirche“
So ein wirres Zeug, Sie sollten sich untersuchen lassen! Wie meinen Sie, dass die Tridentinische Messe
überhaupt zu entstanden ist? Ein kleiner Tipp: DURCH DIE KIRCHE CHRISTI !!!! Ein weiter Tipp: die NOM
ist ebenso DURCH DIE KIRCHE CHRISTI entstanden. Die Kirche hat das Recht liturgische Normen zu erlassen
(vgl. Mt 16, 19). Es geht nicht um entweder, oder, sondern um sowohl als auch! Persönlich komme ich mit
beiden Formen sehr gut zu recht.
Semper; Landorganist et al. Warum sind die Debatten immer so halsstarrig und ergo dümmlich? Wenn der
Zelebrant im Artilel mit der Meinung zitiert wird, junge Leuten bekehrten sich leichter, wenn ihnen diese
Gottesdienstform geboten wird, dann ist doch nichts darüber ausgesagt, was die Bekehrung eigentlich hervorbringt.
Dies können doch viele Dinge zusammen sein. Das ist doch nun wirklich simpel. Die proproselytische Wirkung
einer alten Messe könnte in der Faszination für die formenreichere Ehrfurchtsbezeugung bestehen. Dies
dürfte für demütige Naturen eine völlig selbstverständliche Reaktion auf die zelebrierte Schaufrömmigkeit
einer alten Messe sein. Wenn man von dieser Basis aus, die man ja in Frage stellen darf, über den Bekehrungsimpuls
diskutiert, vermeidet man vielleicht allzu geschwätzige Primitivismen.
#8 landorganist 13:22:47 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ecclesia Volle Zustimmung! Dann auch wieder diese lachhafte Überschrift. Sie kommt zurück…meine Güte
da wird in einigen Kirchen die alte Messe zelebriert, während dessen in Millionen anderen der NOM gefeiert
wird, was soll die Aufregung? Tatsächlich erregt ein in China umgefallener Sack Reis mehr Aufsehen.
#7 PegasusNbW 13:21:32 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Verstehen… @ecclesia-semper-reformanda Das Geheimnis der Heiligen Messe, an das wir Katholiken glauben,
kann man nicht verstehen. Wie heißt es doch so schön in der Sequenz „Lauda Sion“: „Was das Auge nicht
kann sehen, der Verstand nicht kann verstehen, sieht der feste Glaube ein.“ Das Sprechen der Wandlungsworte
in einer Sakralsprache unterstreicht dieses Unvermögen zu verstehen, während die Verwendung der Volkssprache
dazu verleiten kann, zu meinen, wir würden wirklich mit dem Verstand begreifen, was sich vorne am Altar
abspielt.
„Die Messe muß nicht völlig verstanden werden. Zitiert wird auch Prälat Schmitz: „Die Messe muß nicht
völlig verstanden werden, weil es sich um ein Geheimnis des Glaubens handelt.“ Tja, lieber Prälat Schmitz,
früher war halt alles viel besser: da haben die verängstigten Kirchgänger einfach nur stumpf alles
mitgemacht, heute erdreisten sie sich glatt, mit zu denken! „Eine lateinisch gelesene Messe helfe dem
Gebet und unterstütze die Bekehrung vieler, besonders der Jugendlichen – so der Prälat.“ Armer Prälat
Schmitz, auf welchem Planeten leben Sie?? Mag sein, dass sich einige Jugendliche auch durch eine Alte
Messe angesprochen fühlen – aber wie soll man durch etwas bekehrt werden dass man nicht versteht und
nach diesen Worten anscheinend auch gar nicht verstehen soll! Mein Gott, ist das wirres Zeugs! Fazit:
Es ist halt doch nur ein Sack Reis in China umgefallen…
Göttliche Liturgie Derzeit befindet sich die wahre Katholische und Göttliche Liturgie wirklich auf dem
Vormarsch trotz enormen Widerstandes! Kein Wunder den sie steht für den Wahren Katholischen Glauben.
Nicht für eine erfundene und durchgepeitschte Freimaurermesse Paul VI. Hoffen wir das Gott mit der Römischen
Kirche nochmals Erbarmen hat und hatte. Den die Sünde wider dem Heiligen Geist wird weder in dieser noch
der anderen Welt je vergeben werden! Der NOM steht für einen andern Glauben und eine andere Kirche das
wissen die Widerständler gegen die Göttliche Liturgie ganz genau. Der Kampf beginnt nun erst! Wünschen
wir unseren Papst Benedikt XVI. weiterhin durchsetzungs- und Durchhaltevermögen und vor allem Gesundheit
und noch langes Leben! Gelobt sei JESUS CHRISTUS!
@Stimme der Vernunft: Ihr Kommentar über chinesische Dörfer können Sie sich sparen Die Rückkehr der
römischen Messe für alle Zeiten scheint Sie zu beunruhigen.
Letzte Woche ist in China ein Sack Reis umgefallen. Er gehörte dem Bauern Wu Fan Hu. Der Sack bestand
aus Sackleinen. Der Vorfall ereignete sich in der Scheune des Bauern Wu Fan Hu. Die Scheune liegt ungefähr
2 km südlich von Tsin-Hao. Tsin-Hao ist ein Dorf in China.