Kürzlich erlaubt ein Diözesanbischof eine Sonntagsmesse im Alten Ritus. Doch die Gläubigen, die daran teilnahmen, erlebten ein blaues Wunder.
Der Bischof von Amiens läßt die Piusbruderschaft auf der Straße vor seiner Kathedrale zelebrieren.
(kreuz.net, Amiens) Vor etwa einer Woche machte die Meldung die Runde, daß der Bischof von Amiens, Mons.
Jean-Luc Bouilleret (54), eine Sonntagsmesse im Alten Ritus erlaubt hat.
Amiens ist eine Stadt mit 136.000
Einwohnern. Sie befindet sich 130 Kilometer nördlich von Paris.
Bischof Bouilleret geriet unlängst
in die Schlagzeilen, weil er sich weigert, eine der 350 in der Diözese Amiens unbenützten Kirchen der
Priesterbruderschaft St. Pius X. zur Verfügung zu stellen.
Die Bruderschaft wurde vor einigen Wochen
aus ihrer bisherigen Kapelle vertrieben. Seit dem 11. November zelebriert sie die Sonntagsmesse in Amiens
auf offener Straße und bei beißender Kälte.
Doch nicht viel besser ging es den Gläubigen, die am letzten Sonntag an der
vom Bischof bewilligten Alten Messe in der Kirche Saint-Roch teilnahmen.
Diese Liturgie war – nach Angaben
der Publikation ‘Letter de Paix liturgique’ – eine Mogelpackung von unliebsamen Überraschungen. So wurden
nicht die Lesungen des Meßbuches für den außerordentlichen Ritus verwendet, sondern das neue Lektionar
gebraucht.
Infolgedessen gab es während dieser Alten Messe zwei Lesungen. Dazwischen las ein Laie den
Psalm, der vom gesungenen Zuruf „Ich war in der Freude, Alleluja“ unterbrochen wurde.
Nach der Messe
fragten sich die Gläubigen, ob es sich bei diesem Mischkult um einen Fehler, um eine simple Dummheit
oder um eine gezielte Provokation gehandelt hat.
Die Publikation „Lettre de Paix liturgique“ kann leicht
verstehen, daß die Gläubigen der Piusbruderschaft ihre Straßenmessen einer solchen Form der alten Liturgie
vorziehen.
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55 Lesermeinungen
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#56 Agiafortuni 14:30:01 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
gehört nicht in die Öffentlichkeit Ich war stets der Auffassung, dass alles was sich unterhalb des Bauchnabels
ereignet gegebenenfalls in den Beichtstuhl und nicht in die Öffentlichkeit gehört, es sei denn es lasse
sich ein Verstoss gegen die guten Sitten nachweisen. Ausserdem kann ich keinerlei Beziehung zwischen angeblichen
liturgischen Betrügereien und sexuellen Fragen erkennen.
Liebes kleines, lauwarmes Dorftrötchen Nein kleines lauwarmes Dorftrötchen, Kirche von hinten gehöre
ich nicht an, sonst müssten wir uns doch persönlich kennen. Jetzt mach bitte schnell dein Limit voll und geh dann spielen und wenn du dich wieder religiös beschäftigen willst such dir einen Beichtvater
ohne Hörner.
#54 landorganist 09:38:49 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Bevor ich mein Limit mal wieder erreiche noch schnell eine Frage an Asozial: Gehören Sie der Gruppierung
„Kirche von hinten“ an? Möglicherweise sitzen (falls noch möglich) Sie sogar im Vorstand? Nun, raus
mit der Sprache, hier können Sie es doch ruhig sagen, da dringt nix nach außen. @Moritz: Ich mache mir
auch schon Sorgen. Es ist so still um Gotthard. Grüße aus der Loge Statler
Liebes kleines, lauwarmes Dorftrötchen Ich weiß ja das du als diesseitsorientierter Mensch oft nur einen
unerlösten Eindruck machst und deine Erlösung nur in irdischen Dingen suchst. Was heißt eigentlich
das A vor Sozialkatholische, wollen sie mir damit sagen das ich Außerordentlich Sozialkatholisch bin. Danke liebes schwules Dorftrötchen, das war aber sehr nett von dir und jetzt darfst du wieder spielen
gehen.
Natürlich ist Lando Waldorfs und Gotthard Statlers kreuz.net-Engagement sehr zu begrüßen, darin sind
wir uns ja sicher alle einig: kann man doch die Erfolge der katholischen Tradition im weiten Sinne und
das immer deutlichere Verwehen des nachkonziliaren Ungeistes sehr schön und erbaulich an beider Blutdruck
ersehen. Ich kann mir vorstellen, daß auch andere – so wie ich – die kreuz.net-Pause von Gotthard Statler
in diesem Sinne bedauern. Könnte die Redaktion da nicht mal wieder einen entsprechenden Artikel loslassen,
so mit all’ den Dingen, die unsere beiden verrenteten, linksliberal mutierten uralt-68er Grantelopas so
richtig reanimieren? Dafür recht dankbar wäre Maurice, Piushansel
#51 landorganist 09:25:32 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Asozialkatholisch Meine Güte, heute haben Sie ja ein Laune! Es ist nicht zum Aushalten mit Ihnen. Haben
Sie noch nicht gefrühstückt? Oder sind Sie sexuell nicht ausgelastet? Eigentlich wollte ich mich zu
diesem Thema nicht äußern, Ihre ständigen Anspielungen beweisen aber doch deutlich eine Affinität
zum eigenen Geschlecht. Keine Sorge, ich gehöre nicht zu denen, die etwas gegen Minderheiten haben. Ich
bin mir nur nicht sicher, wie Ihre Bemerkungen zu deuten sind. Mein Beichtvater sagte mir, ich solle vorsichtig
sein, der Verführer lauert überall. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieser seine Intelligenz
dermaßen zurückhaltend einsetzt, wie Sie es zu tun pflegen. So, und nun gehen Sie erst mal ins Bad und
nehmen eine kalte Dusche, dann sieht die Welt schon ganz anders aus. Beste Grüße aus der Loge Statler
@ lauwarme Dorftröte Für mich ist es Ansporn, auch weiterhin mit Kommentaren nicht zu sparen, Ja, Dorftröte
ein wirklich abschreckendes Beispiel der Gegenseite sollte es immer in greifbarer Nähe geben, deshalb
liebe Dorftröte weiter so. :)3 wenngleich ich zu den Geadelten gehöre, deren Limit begrenzt ist. Das
du erkennst, das du begrenzt bist spricht für dich, aber du solltest dich bemühen noch mehr zu erkennen.
o^/ Auch das empfinde ich als Auszeichnung. Eine Auszeichnung verdienen die poster die sich aus einer
sozialen Grundhaltung heraus mit dir befassen das du dich nicht ganz so einsam fühlst und in deiner dunkelen
Welt wenigstens noch ein par gute Impulse bekommst. Vielleicht sollten Gotthard und ich uns einen entsprechenden
Zweitaccount zulegen, leider hat sich dieser bisher noch nicht zu Wort gemeldet… Ja, liebe Dorftröte,
würdest du denn so etwas schon hinbekommen und dir auf dauer zwei Accounts merken können? Lies hier
ruhig weiter brav mit, das kann für dich nur von Vorteil sein und wenn du mit deiner dümmlich verworfenen
Art lästige Fragen stellst ist das nicht schlimm, weil es hier genug Poster mit christlicher Nächstenliebe
gibt die sich deiner annehmen.
#49 Pünktchen 08:59:27 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
lando Zitat Wikipedia: Jeden und alles kommentieren sie mit zynischen Äußerungen und benehmen sich so,
als sei die Muppet Show das Allerletzte. Es gibt jedoch keine Show, die sie je verpasst hätten …
#48 landorganist 08:47:59 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Liebes .chen, liebes Moritzchen, zuviel der Ehre. Aber dennoch ich freue mich über die Auszeichnung.
Als Fan der Muppets-Show, mit der man +net mangels entsprechendem Tiefgang tatsächlich kaum vergleichen
kann, ist es eine besondere Auszeichnung in die Nähe dieser beiden liebenswerten Logenbrüder gerückt
zu werden. Für mich ist es Ansporn, auch weiterhin mit Kommentaren nicht zu sparen, wenngleich ich zu
den Geadelten gehöre, deren Limit begrenzt ist. Auch das empfinde ich als Auszeichnung. Vielleicht sollten
Gotthard und ich uns einen entsprechenden Zweitaccount zulegen, leider hat sich dieser bisher noch nicht
zu Wort gemeldet…
Krak des Chevaliers Also, ich kenne keine französichen Gottesdienste. Ich war zwar in Lourdes, aber Lourdes
ist natürlich ein Sonderfall. Hört sich nicht gut an, was Sie da schreiben, kein Wunder, dass auch in
Frankreich die Kirchen immer leerer werden. So einen Glaskasten hab ich mal in Rom gesehen, im Pantheon.
Schien so eine Art Verkaufsstand zu sein. Passt natürlich auch so richtig stimmig in dieses Bauwerk;
und an der Scala Santa haben die Passionisten so einen Kasten – allerdings auch nur als Verkaufsecke.
Sollen in Frankreich diese „Käfige“ tatsächlich auch irgend einen seelsorgerischen Anspruch – welchen
auch immer – erfüllen? (Mischung aus Pfarrbüro und Beichtstuhl). Wer kommt den auf solche Ideen.
Irgendwie haben Lando und Gotthard auf +.net inzwischen den bei wikipedia (ich weiß, ich weiß) be- schriebenen
Status von Waldorf und Statler: „Die zwei Opas sind Stammgäste der Muppet Show. Sie beobachten das Geschehen
auf der Bühne von ihrer Loge aus. Kein Auftritt gefällt ihnen. Jeden und alles kommentieren sie mit
zynischen Äußerungen und benehmen sich so, als sei die Muppet Show das Allerletzte. Es gibt jedoch keine
Show, die sie je verpasst hätten (außer der mit Danny Kaye als Gaststar). Dank ihrer Sprüche – vor
allem ihrer Schlussworte nach dem Abspann – erlangten sie Kultstatus. Damit wurden sie zu den heimlichen
Stars der Show, obwohl sie ihre Loge nur selten einmal für kurze Bühnenmomente verließen.“ Sie unterhalten,
werden aber von niemandem ernstgenommen. – Der Rückschluß, daß Lando und Gotthard hier also eine Muppets-Show
kommentieren, ist übrigens logisch nicht haltbar. – Es rollt sich ab: Maurice, Piushansel.
ja, jeremy muss man nicht unbedingt haben. Ich habe den Eindruck, dieser aceuille soll den Leuten die
Volksnähe der französischen Kirche vermitteln, so nach dem Motto: Mitten drin – man könnte aber auch
sagen: voll daneben! zumindest, was die Liturgie in Frankreich angeht: betont lässig, betont proletarisch.
Vorne steht immer einer, der mit den Armen herumfuchtelt um die Leute zum Mitsingen dieser süßlichen
Lieder anzuregen. Ich war mal vor ein paar Jahren zum Hochfest Mariä Himmelfahrt in einer Brüsseler
Kirche (Anderlech) und habe dort an der Messe teilgenommen. Der Priester unterließ die Kniebeugen nach
der Konsekration – natürlich nur Hochgebet II – und forderte die Gemeinde nach dem Mysterium fidei ostentativ
zum Hinsetzen auf. Das Ganze atmete einfach nur Langeweile. Ich hatte allerdings keine Möglichkeit, dem
zu entgehen, da ich mit einem Freund unterwegs war, der unbedingt konzelebrieren wollte und ich nicht
wusste, wo in Brüssel die tridentinische Messe gefeiert wird.
#42 Pünktchen 14:02:53 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Tja, lando, wer lesen kann ist klar im Vorteil und wer Gelesenes sogar versteht, noch viel mehr! Und wenn
Sie es hier noch so häufig behaupten, Tatsache bleibt, daß ich nicht Ihre Aussage über die Ausstattung
der von den Piusbrüdern früher einmal benutzten Kapelle in Amiens kritisiert hatte, sondern die Aussage
über den Zustand der Gebäudlichkeit, deren Eigentümer in Frankreich der Staat ist. Diese Ihre Aussage
offenbarte nun einmal eine Bildungslücke bei Ihnen, die hoffentlich jetzt geschlossen ist. Ob Sie bei
so vielen intellektuellen Schwachstellen nicht lieber manchmal den Mund hielten , bleibt natürlich Ihnen
überlasssen!
#41 landorganist 13:50:38 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ .chen Sie haben mich belehrt? Ach! Sie gestatten, dass ich einmal herzlich lache?! Bevor Sie mich,
oder sonst wen belehren, muss aus Ihnen wenigstens ein ! geworden sein. Komisch, je unbedeutender die
Leute, desto wichtiger tun sie…ich könnte wetten, .chen fährt auch ein großes Auto… Dankend nehme
ich aber zur Kenntnis, dass die Gipsfiguren in den franz. Pius-Kapellen, wie auch vergammelte Fahnen und
sonstiger Nippes auf allerhöchste Anweisung der französichen Regierung dort Aufstellung finden. Solche
Art Kirchenschmuck/Kunst ist ansonsten bei den Pius-Brüdern verpönt wie wir hier ja täglich bestaunen
können.
@ ottaviani Man muss auch alle FSSPX-Priester melden, die in einer Predigt Kirchenpolitik kommentieren
anstatt das Evangelium auszulegen. Ach nein, geht ja nicht, die kann man ja nirgens melden, die gehorchen
ja nur sich selbst!
#39 ottaviani 12:15:40 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
man muß den vorfall der Komission Ecclesia Dei melden den der Priester ist offenbar nicht in der Lage
nach den Rubriken des außerordentlichen Usus zu zelebrieren
jeremy – aceuille Jeremy – ein aceuille ist ein mehr oder weniger tranparenter Verschlag, der – ob architektonisch-künstlerisch
passend oder nicht – im Seiten- oder Eingangsbereich einer Kirche angebracht wird. Darinnen befindet sich
ein Schreibtisch mit einem Sessel, auf dem ein meinst bealbter Priester (oder Laie) der Dinge harrt, die
da kommen mögen. Der Aceuille ist gewissermaßen die Synthese aus Pfarrbüro und Beichtstuhl und findet
sich in nahezu jeder französischen Kirche.
#36 Pünktchen 10:24:13 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
lando: Frechheit siegt? Schauen Sie mal, auf welche Ihrer Aussagen, die weitgehende Unwissenheit über
einen der wichtigsten europ. Nachbarstaaten Deutschlands verraten, ich mich bezogen hatte! Sie hatten
den Zustand eines Kirchengebäudes, das von der FSSPX genutzt wurde, als Indiz für die Einstellung der
Bruderschaft angesehen und dummdreist triumphiert: „Da sieht man es ja wieder …!“ Ich hatte Sie daraufhin
belehrt, daß die Kirchengebäude in Frankreich sich in staatlichem Eigentum befinden und vom Staat in
eigener Regie unterhalten und restauriert werden. Das ist seit 1905 der Fall. Näheres s. in diesen Artikel:
„Frankreichs Kirchen bröckeln ab www.graz-seckau.at/…/pdf/Frankreich4.pdf“ Sie besitzen natürlich
nicht das Charakterformat, Ihren Irrtum einzugestehen und die voreilige Beschuldigung an die Piusbrüder
zurückzunehmen. (Diese hätten Sie ohnehin an die Amtskirche weitergeben können, denn schon im Artikel
war ja nachzulesen, daß die Kapelle in Amiens den Piusbrüdern lediglich zur Nutzung überlassen war!
Aber was schert den landorgeler schon Logik und sachliche Korrektheit?) Stattdessen unterstellen Sie mir
irgendwelche Geschmacksurteile, die ich gar nicht gefällt hatte! Sie sind wirklich eine billige Knallcharge,
landorganist!
@Dorftröte (Landorganist) – Sie sind einfach unwissend! Dürfen die Heiligen der röm.-kath. Kirche jetzt
schon nicht mehr in den Kirchen sein?? Wollen Sie denen das verbieten?? … und der liebenden Gottesmutter,
der wollen Sie auch verbieten in der Kirche zu sein und dem hlg. Michael, dem Schutzpatron Deutschlands
. Kurzum, alles was in eine echte röm.-kath. Kirche gehört, wollen Sie aus der Kirche verbannen?
Was sind Sie geistig verarmt!
Kapelle in Amiens Ich halte es für gut möglich, dass die Gläubigen die im Besitz des Staates sich befindende
Kapelle zwar benutzen durften, aber keine Änderungen durchführen durften, ausser vielleicht dem Aufstellen
der einen oder anderen Figur. Ein neuer Anstrich war vielleicht schon nicht mehr erlaubt. Auf jeden Fall
sind in der regel die der FSSPX selbst gehörenden Kirchen und Kapellen sauber und ordentlich eingerichtet.
Krak des Chevaliers Würden Sie mir bitte kurz erklären, was ein/e „Aceuille“ ist . Im Zusammenhang mit
Kirche(nausstattung) ist mir das noch nicht untergekommen. Danke.
#32 landorganist 09:42:50 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ .chen Sie wollen uns also weismachen, dass der franz. Staat für die Ansammlung von Gipsfiguren und
gammeligen Fahnen zuständig ist? Und einen Eimer Farbe wird sich die Gemeinde sicher auch leisten können.
Leseordnung So wie Sie habe ich den Passus des Motu proprio auch verstanden. Es geht darum, dass die biblischen
lesungen aus einer kirchenamtlich approbierten Ausgabe genommen werden. In den meisten grösseren Sprachen
existiert aber so etwas wie „Schott-Messbücher“ zum Alten Ritus. Im deutschen Sprachgebiet gab es sogar
eigene Ausgaben von Lektionaren für die Hand des Zelebranten (z.B. das sehr schön ausgestattete „deutsche
Lektinar“ von 1964 in 2 Bänden , aber kaum Aenderungen zum Ritus von 1962 enthaltend): Wahrscheinlich
gab es nicht in allen Sprachen solche Volksmessbücher und in einem solchen Fall müsste man dann den
von tridentinus beschriebenen Weg gehen und die Perikopen in einem neuen Lektionar suchen und daraus vortragen.
#30 Pünktchen 08:46:01 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
lando Der Zustand des Gemäuers steht in krassem Widerspruch zu deren Ansprüchen an die Liturgie. Auch
an diesem Beispiel wird die Doppelzüngigkeit der Pius-Brüder deutlich, die sich bereits im Abfall von
der röm. Kirche und im Ungehorsam gegenüber dem Papst manifestiert. Die Kirchengebäude in Frankreich
sind staatl. Eigentum und werden vom Staat – eher schlecht als recht – in eigener Regie unterhalten. Auch
an diesem Beispiel wird die Doppelzüngigkeit der Pius-Brüder deutlich… Auch an diesem Beispiel wird
Ihre Anmaßung und Ignoranz deutlich!
Armut erheischende Dürftigkeit Landorganist @ Besonders Bild 7 vor dem Portal der Kathedrale von Amiens
demonstriert die ganze Armseligkeit der fragwürdigen Ausstattung. Sie erinnert die an dürftige Nachkriegszeiten
und beinhaltet einen atemberaubenden Stilmischmasch, nach dem Motto: Egal wie, wenn es nur fromm aussieht,
möglichst in ARMUT heischender Dürftigkeit.
#28 Tridentinus 08:33:30 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Neues Lektionar SP ist höchstens so zu verstehen, dass man bei Verkündigung von Lesung und Evangelium
in der Volkssprache das NOM-Lektionar verwenden kann, indem man schaut, wo die im Ausserordentlichen Usus
vorgeschriebene Perikope evtl im Ordentlichen vorkommt, dann kann man diese – in unserem Fall – deutsche
Übersetzung nehmen und muss nicht die des 62iger Schott nehmen. Allerdings ist dieses Zusammensuchen
sehr umständlich. Es müsste eine ordentlich-ausserordentliche Perikopenkonkordanz erstellt werden, eine
Art Synopse, sozusagen.
#27 landorganist 08:26:15 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Der geneigte Leser möge doch auch nochmal den Blick auf das erste Bild der Fotostrecke richten. Dort
sieht man den Zustand einer Kirche, die 35 Jahre von den Pius-Hanseln genutzt wurde. Welch eine erbärmliche
Ansammlung von Kitsch und Tant! Der Zustand des Gemäuers steht in krassem Widerspruch zu deren Ansprüchen
an die Liturgie. Auch an diesem Beispiel wird die Doppelzüngigkeit der Pius-Brüder deutlich, die sich
bereits im Abfall von der röm. Kirche und im Ungehorsam gegenüber dem Papst manifestiert. Traurig, traurig,
traurig.
Leblhuber – Sie haben doch alles! was Sie benötigen um festzustellen was noch richtig. Sogar ein Missale
von 1923! Und da versuchen dem Forum einzureden, daß die trid. Opfermesse und Liturgie nicht die allein-seeligmachende
ist?? unverständlich!
#25 Leblhuber 23:44:31 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus: In Ihrem selbstbeschränkten Kosmos gibt es nur Ihre Meinung, sonst nichts. Ich halte die tridentinische
Messe für einen wesentlichen Bestandteil der Tradition und möchte sie nicht missen. Ab und zu besuche
ich selbst diesen Gottesdienst. Ihn zum allein vor dem Abfall rettenden Ritus zu erklären, ist an der
Realität vorbei gedacht. Abgesehen von ein paar Lateinern und Sektierern, hat er keine Bedeutung mehr.
Kohleofen aufstellen Vielleicht hätte man einen Kohleofen anschüren und ihn bei den arktischen Temperaturen
in der Nähe des Altars platzieren sollen, damit wenigstens der Zelebrant etwas Wärme hätte abbekommen
und seine Segensgesten mild und nicht starr wirken.
#23 Rudolfus 22:49:02 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Dem ist allerdings zuzustimmen niemand zwingt diese Sondergemeinschaft auf der Straße ihre Messe zu feiern
…und von beißender Kälte war in den Wetterberichten bisher nicht die Rede – oder beginnt die bereits
bei +10 Grad? Die FSSPX besitzt doch überall, wo sie wirkt, wundervolle Kirchen und Kapellen. Es gibt
keinen Grund, die hl. Messe in der Kälte zu zelebrieren.
#22 Gotthard 22:46:25 | Dienstag, 4. Dezember 2007
beißende Kälte Seit dem 11. November zelebriert sie die Sonntagsmesse in Amiens auf offener Straße
und bei beißender Kälte. niemand zwingt diese Sondergemeinschaft auf der Straße ihre Messe zu feiern
…und von beißender Kälte war in den Wetterberichten bisher nicht die Rede – oder beginnt die bereits
bei +10 Grad?
@ Gotthard Ich denke mal du sprichst auf die Predigt von Bischof Williamson an, da wäre ich wahrscheinlich
auch empört gewesen, bzw. war es auch. Ich habe eine Predigt von Bischof Williamson und zwei von Bischof
Fellay live gehört und die waren soweit ich mich erinnern kann gut. Die Predigten in der Priesterbruderschaft
sind wirklich viel biblischer und viel katechetischer als die Predigten in der Amtskirche, Ausnahmen bestätigen
die Regel und lassen mich dann auch noch ab und zu in die Amtskirche gehen.
#20 Leblhuber 22:30:26 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus: Das ist beim heutigen Wissen der heutigen Katholiken über die alte römische Messe überhaupt
nicht sicher. Die 7 Decembris S. Ambrosii Introitus Ps. 91,2 Lesung: 2 Tim.4, 1-8 Evangelium: Matth. 5,
13-19 Offertorium Ps. 88,25 Communio Ps. 88, 36-38 Missale Romanum, Ratisbonae 1923
#19 Gotthard 22:29:22 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@sozialkatholisch Bei der Piusbruderschaft sind von 100 Predigten wenigstens 80 gut und biblisch, die
„Bischöfe“ dieser Sondergemeinschaft sind von deiner Lobeshymne aber bestimmt ausgenommen. Was ich von
denen an Predigten gelesen habe, waren kirchenpolitische Statements.
@ Sokrates Ich denke auch das RRR zuviel antitridentinisch geimpft wurde und selber wahrscheinlich kein
oder kaum ein Hochamt der Priesterbruderschaft mitgefeiert hat.
#17 Rudolfus 22:03:41 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Das ist beim Wissen der heutigen Katholiken über die alte römische Messe überhaupt nicht sicher Sokrates
Ich glaube RRR’s Beitrag war höchst überspitzt und ironisch (?) und darf nicht ERNST genommen werden,…er/sie
meinte das sicher nicht so, denn so viel darf wohl einem menschen zugetraut werden, dass er sagen kann
ob in einer messe im alten ritus lesungen vorhandne sind… Das ist beim heutigen Wissen der heutigen
Katholiken über die alte römische Messe überhaupt nicht sicher.
#16 sokrates 21:58:37 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@alle Ich glaube RRR’s Beitrag war höchst überspitzt und ironisch (?) und darf nicht ERNST genommen
werden,…er/sie meinte das sicher nicht so, denn so viel darf wohl einem menschen zugetraut werden, dass
er sagen kann ob in einer messe im alten ritus lesungen vorhandne sind…
#15 Rudolfus 21:05:30 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Die Behauptung, die alte Meßordnung besäße keine Schriftlesungen ist völliger Schwachsinn RRR Dann
doch lieber Piussekte! Da wird man wenigstens nicht von biblischen Texten belästigt, in die man womöglich
sogar noch einstimmen muss! Bäh! Da kann man sich zurücklehnen und zugucken, wie heiligmäßige suspendierte
Priester lateinische Lesungen gegen die Wand flüstern! So muss dat sein! Die Bibel kommt uns nicht in
die Liturgie! Pfui Teufel! Die Frage war lediglich, ob in der alten Meßordnung durch päpstliche Erlaubnis
auch das neue Meßlektionar verwendet werden dürfe. Das heißt nicht, daß die alte Meßordnung nicht
ein eigenes Meßlektionar besäße. Sonst könnte man kaum alte Lesungen durch neue ersetzen, wenn dort
nicht bereits welche vorhanden wären. Sie zeigen nur, daß die meisten Katholiken nicht mehr die alte
römisch-katholische Messe kennen.
@ RRR Dann doch lieber Piussekte! Da wird man wenigstens nicht von biblischen Texten belästigt, in die
man womöglich sogar noch einstimmen muss! Bäh! Da kann man sich zurücklehnen und zugucken, wie heiligmäßige
suspendierte Priester lateinische Lesungen gegen die Wand flüstern! So muss dat sein! Die Bibel kommt
uns nicht in die Liturgie! Pfui Teufel! Da sollten sie mal in ein Hochamt der Piusbruderschaft gehen und
sich eine Predigt dort anhören, es ist genau andersherum wie in der Amtskirche. Bei der Piusbruderschaft
sind von 100 Predigten wenigstens 80 gut und biblisch, in der Amtskirche sind von 100 Predigten wenigstens
80 schlecht und humanistischer Psychokram.
#13 Rudolfus 20:59:16 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Im allgemeinen sind die übrigen Teile der alten Meßordnung auf das neue Meßlektionar allerdings nicht
abgestimmt wenn dem so ist, dann ist es rechtmässig. Im Einzelfall kann der NOM-Text sogar inhaltlich
dazupassen. Im Einzelfall wäre das reiner Zufall.
#12 sokrates 20:52:22 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@möchtegern-kathole das versteh ich ja alles und das will auch ich nicht, allerdings steht hier ja nicht,
dass Lesung+Evangeliu weggelassen wurden, nur, dass das neue lektionar verwendet wurde (wahrscheinlich
mit den betreffenden Tageslesungen…) ob die Französischen Bischöfe diesen Ruf „ich war in deiner Freude,
Herr…“ approbiert haben weiß ich nicht, aber wenn, dann sehe ich kein problem dabei, zumindest keines
um solch einen aufstand zu machen ;)
#10 Rudolfus 20:47:16 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@möchtegern-kathole: Das neue Meßlektionar darf allerdings in der alten Meßordnung verwendet werden,
wenn es der Papst erlaubt hat – aber ausschließlich der Papst. Und ich glaube, daß dies bereits Papst
Johannes Paul II. durch die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei so erlaubt hätte.
@sokrates: Lesung und Evangelium … … sind Teil des jeweiligen Messformulars und dürfen nicht einfach
weggelassen werden. Genauso wenig darf irgendein Text dazu gemacht werden. Er wäre nicht von der Kirche
approbiert. Das gilt natürlich für alle Texte, auch die anderen veränderlichen Texte wie die Präfation.
Genauso wenig darf der Priester irgendeinen anderen Bibeltext irgendwo nach Gutdünken einfügen. Wie
wäre es mit einem AT-Schöpfungsbericht nach der Wandlung? Völlig deplaziert. Inhaltlich ist das auch
schwach, da die veränderlichen Texte der alten Messe zueinander (meistens) in Bezug stehen und deshalb
ein x-beliebiges Evangelium/Lesung nicht dazupaßt. Vermutlich war es einfach ungeschickt oder es geht
darum, die „wir ändern alles nach Gutdünken“-Mentalität auch auf den Alten Ritus auszudehnen.
Das neue Lektionar ist aus verschiedenen Gründen mit der alten Meßordnung nicht kompatibel. Ich glaube
aber, daß der Papst das neue Lektionar für die alte Meßordnung tatsächlich gestattet hat.
Ähm,… Ich versteh grad das Problem nicht, wieso es so schlimm is, das neue Lektionar zu verwenden…Wort
Gottes bleibt doch Wort Gottes…und unser Hl. Vater alias Ratzi alias Panzerkardinal alias was-weis-ich-was-noch-alles
(der arme!) hat des ja in Summorum P. erlaubt, oder verlas ich mich?
die Alte Messe … … hat schon so viele Stürme überlebt, dass auf sie wohl auch das sinngemäße Gotteswort
zutrifft: ihre Feinde werden sie nicht überwinden.
Die kanonisierte hl. römisch-katholische Messe wird kirchenrechtswidrig verfolgt Alle Kleriker und alle
Gläubigen haben ein Anrecht auf die kanonisierte hl. römisch-katholische Messe, wie dies der hl. Papst
Pius V. in seiner Meßbuchkonstitution 1570 festlegte: Wir geben kraft Unserer Apostolischen Vollmacht
für jetzt und immer Unsere Bewilligung und Erlaubnis, daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder
gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor Strafen, Urteilen und Rügen von nun an einzig diesem
Missale folgen, es unbefangen und rechtens gebrauchen können und dürfen. [fett]Konstitution Quo primum,
Papst St. Pius V., 13. Juli 1570 A.D.[fett] Die Ordinarien handeln mit der Meßverfolgung damit gegen
die Kirche, nachdem dieses Schreiben niemals aufgehoben wurde.
Alte Messe sturmwindumtost Das gleiche Thema ist vor ein zwei Wochen hier im Forum schon einmal mit der
gleichen Wehmut abgehandelt worden. Gerade jetzt passiert das den wackeren Christenmenschen, sturmwindumtost
ihre alte Messe feiern zu müssen, und nur weil es der Bischof zu will. kreuz.net. kalkuliert die Vergesslichkeit
mit ein und wirbt auf die Weise segensreich um christliches Mitleid für die tapferen Ausgestoßenen,
die nicht in der geweihten Umgebung der Kathedrale ihre alte Messe feiern durften. Da bleibt nur zu wünschen
und zu hoffen, dass es wegen der Wetterunbilden eine gültige Messe sein konnte, bei der kein Wort der
Liturgie vom Wind in unerwünschte Ecken getragen wurde und eine Geste und keine vorgeschriebene Kniebeuge
inforlge der Wetterunbilden verabsäumt wurde. So schlimm ist nicht nur die Welt, sondern kann offenbar
auch ein Bischof sein. O Tempera, o Mores!
Sehr richtig! Infolgedessen gab es während dieser Alten Messe zwei Lesungen. Dazwischen las ein Laie
den Psalm, der vom gesungenen Zuruf „Ich war in der Freude, Alleluja“ unterbrochen wurde. Das biblische
Texte vorgetragen wurden, ist schlichtweg ein Skandal! Da kommt ja ein liturgischer Ablauf raus, wie es
schon vom Heiligen Augustinus beschrieben wurde! Ist ja pervers! Dann doch lieber Piussekte! Da wird man
wenigstens nicht von biblischen Texten belästigt, in die man womöglich sogar noch einstimmen muss! Bäh!
Da kann man sich zurücklehnen und zugucken, wie heiligmäßige suspendierte Priester lateinische Lesungen
gegen die Wand flüstern! So muss dat sein! Die Bibel kommt uns nicht in die Liturgie! Pfui Teufel!
Messen in Frankreich wer einmal eine Hl. Messe – Ordo Novus – in Frankreich oder Belgien miterlebt hat,
kann verstehen, warum gerade dort die Kirchen so leer sind. Dagegen sind NOM Messen in deutschen Land
noch Hochliturgie. Ich war vor einiger Zeit in Marseille und habe da auch die wundervolle Kirche Notre
Dame de la Garde besucht. Auch dort konnte man es nicht sein lassen und hat einen Teil dieser erhabenen
Kirche durch einen sog. Aceuille (ich hoffe, ich habe in der Eile das Wort richtig geschrieben) deformiert.
Diese Sprechboxen mit entweder Priester oder Laien (auch das gibt es dort schon) sind in nahezu allen
französischen Kirchen anzutreffen. Vielleicht schwappt diese „Erfindung“ demnächst auch nach Deutschland
herüber.