Alte Messe
Liturgische Betrügereien
Kürzlich erlaubt ein Diözesanbischof eine Sonntagsmesse im Alten Ritus. Doch die Gläubigen, die daran teilnahmen, erlebten ein blaues Wunder.
Der Bischof von Amiens läßt die Piusbruderschaft auf der Straße vor seiner Kathedrale zelebrieren.
Der Bischof von Amiens läßt die Piusbruderschaft auf der Straße vor seiner Kathedrale zelebrieren.
(kreuz.net, Amiens) Vor etwa einer Woche machte die Meldung die Runde, daß der Bischof von Amiens, Mons. Jean-Luc Bouilleret (54), eine Sonntagsmesse im Alten Ritus erlaubt hat.

Amiens ist eine Stadt mit 136.000 Einwohnern. Sie befindet sich 130 Kilometer nördlich von Paris.

Bischof Bouilleret geriet unlängst in die Schlagzeilen, weil er sich weigert, eine der 350 in der Diözese Amiens unbenützten Kirchen der Priesterbruderschaft St. Pius X. zur Verfügung zu stellen.

Die Bruderschaft wurde vor einigen Wochen aus ihrer bisherigen Kapelle vertrieben. Seit dem 11. November zelebriert sie die Sonntagsmesse in Amiens auf offener Straße und bei beißender Kälte.

Auf der Straße vor der Kirche
35 Jahre lang zelebrierte die Piusbruderschaft in der Kapelle "Guter Hirte" in Amiens.Doch die Verfügungsgewalt für die Kapelle besitzt das Ordinariat. Sie ließen die Gläubigen auf der Straße stehen.Messe am 11. November vor der Kirche St. Germain.

Doch nicht viel besser ging es den Gläubigen, die am letzten Sonntag an der vom Bischof bewilligten Alten Messe in der Kirche Saint-Roch teilnahmen.

Diese Liturgie war – nach Angaben der Publikation ‘Letter de Paix liturgique’ – eine Mogelpackung von unliebsamen Überraschungen. So wurden nicht die Lesungen des Meßbuches für den außerordentlichen Ritus verwendet, sondern das neue Lektionar gebraucht.

Infolgedessen gab es während dieser Alten Messe zwei Lesungen. Dazwischen las ein Laie den Psalm, der vom gesungenen Zuruf „Ich war in der Freude, Alleluja“ unterbrochen wurde.

Nach der Messe fragten sich die Gläubigen, ob es sich bei diesem Mischkult um einen Fehler, um eine simple Dummheit oder um eine gezielte Provokation gehandelt hat.

Die Publikation „Lettre de Paix liturgique“ kann leicht verstehen, daß die Gläubigen der Piusbruderschaft ihre Straßenmessen einer solchen Form der alten Liturgie vorziehen.
      
55 Lesermeinungen
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#56   Agiafortuni   14:30:01 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
gehört nicht in die Öffentlichkeit
Ich war stets der Auffassung, dass alles was sich unterhalb des Bauchnabels ereignet gegebenenfalls in den Beichtstuhl und nicht in die Öffentlichkeit gehört, es sei denn es lasse sich ein Verstoss gegen die guten Sitten nachweisen. Ausserdem kann ich keinerlei Beziehung zwischen angeblichen liturgischen Betrügereien und sexuellen Fragen erkennen.
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#55   Sozialkatholisch   09:45:59 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Liebes kleines, lauwarmes Dorftrötchen
Nein kleines lauwarmes Dorftrötchen, Kirche von hinten gehöre ich nicht an, sonst müssten wir uns doch persönlich kennen.
:-S
Jetzt mach bitte schnell dein Limit voll
>:)
und geh dann spielen und wenn du dich wieder religiös beschäftigen willst such dir einen Beichtvater ohne Hörner.
O:)
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#54   landorganist   09:38:49 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Bevor ich mein Limit mal wieder erreiche
noch schnell eine Frage an Asozial:
Gehören Sie der Gruppierung „Kirche von hinten“ an? Möglicherweise sitzen (falls noch möglich) Sie sogar im Vorstand? Nun, raus mit der Sprache, hier können Sie es doch ruhig sagen, da dringt nix nach außen.
@Moritz: Ich mache mir auch schon Sorgen. Es ist so still um Gotthard.
Grüße aus der Loge
Statler
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#53   Sozialkatholisch   09:32:13 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Liebes kleines, lauwarmes Dorftrötchen
Ich weiß ja das du als diesseitsorientierter Mensch oft nur einen unerlösten Eindruck machst und deine Erlösung nur in irdischen Dingen suchst.
:-(
Was heißt eigentlich das A vor Sozialkatholische, wollen sie mir damit sagen das ich Außerordentlich Sozialkatholisch bin.
:-]
Danke liebes schwules Dorftrötchen, das war aber sehr nett von dir und jetzt darfst du wieder spielen gehen.
;-)
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#52   Maurice Corvisier   09:28:45 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Natürlich ist Lando Waldorfs und Gotthard Statlers kreuz.net-Engagement sehr zu begrüßen, darin sind
wir uns ja sicher alle einig: kann man doch die Erfolge der katholischen Tradition im weiten Sinne und das immer deutlichere Verwehen des nachkonziliaren Ungeistes sehr schön und erbaulich an beider Blutdruck ersehen.
Ich kann mir vorstellen, daß auch andere – so wie ich – die kreuz.net-Pause von Gotthard Statler in diesem Sinne bedauern.
Könnte die Redaktion da nicht mal wieder einen entsprechenden Artikel loslassen, so mit all’ den Dingen, die unsere beiden verrenteten, linksliberal mutierten uralt-68er Grantelopas so richtig reanimieren?
Dafür recht dankbar wäre
Maurice,
Piushansel
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#51   landorganist   09:25:32 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Asozialkatholisch
Meine Güte, heute haben Sie ja ein Laune! Es ist nicht zum Aushalten mit Ihnen. Haben Sie noch nicht gefrühstückt? Oder sind Sie sexuell nicht ausgelastet? Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht äußern, Ihre ständigen Anspielungen beweisen aber doch deutlich eine Affinität zum eigenen Geschlecht. Keine Sorge, ich gehöre nicht zu denen, die etwas gegen Minderheiten haben. Ich bin mir nur nicht sicher, wie Ihre Bemerkungen zu deuten sind. Mein Beichtvater sagte mir, ich solle vorsichtig sein, der Verführer lauert überall. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieser seine Intelligenz dermaßen zurückhaltend einsetzt, wie Sie es zu tun pflegen.
So, und nun gehen Sie erst mal ins Bad und nehmen eine kalte Dusche, dann sieht die Welt schon ganz anders aus.
Beste Grüße aus der Loge
Statler
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#50   Sozialkatholisch   09:02:49 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@ lauwarme Dorftröte
Für mich ist es Ansporn, auch weiterhin mit Kommentaren nicht zu sparen,
Ja, Dorftröte ein wirklich abschreckendes Beispiel der Gegenseite sollte es immer in greifbarer Nähe geben, deshalb liebe Dorftröte weiter so.
:)3
wenngleich ich zu den Geadelten gehöre, deren Limit begrenzt ist.
Das du erkennst, das du begrenzt bist spricht für dich, aber du solltest dich bemühen noch mehr zu erkennen.
o^/
Auch das empfinde ich als Auszeichnung.
Eine Auszeichnung verdienen die poster die sich aus einer sozialen Grundhaltung heraus mit dir befassen das du dich nicht ganz so einsam fühlst und in deiner dunkelen Welt wenigstens noch ein par gute Impulse bekommst.
:-]
Vielleicht sollten Gotthard und ich uns einen entsprechenden Zweitaccount zulegen, leider hat sich dieser bisher noch nicht zu Wort gemeldet…
Ja, liebe Dorftröte, würdest du denn so etwas schon hinbekommen und dir auf dauer zwei Accounts merken können?
Lies hier ruhig weiter brav mit, das kann für dich nur von Vorteil sein und wenn du mit deiner dümmlich verworfenen Art lästige Fragen stellst ist das nicht schlimm, weil es hier genug Poster mit christlicher Nächstenliebe gibt die sich deiner annehmen.
O:)
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#49   Pünktchen   08:59:27 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
lando
Zitat Wikipedia:
Jeden und alles kommentieren sie mit zynischen Äußerungen und benehmen sich so, als sei die Muppet Show das Allerletzte. Es gibt jedoch keine Show, die sie je verpasst hätten …
:-D
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#48   landorganist   08:47:59 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Liebes .chen, liebes Moritzchen,
zuviel der Ehre. Aber dennoch ich freue mich über die Auszeichnung. Als Fan der Muppets-Show, mit der man +net mangels entsprechendem Tiefgang tatsächlich kaum vergleichen kann, ist es eine besondere Auszeichnung in die Nähe dieser beiden liebenswerten Logenbrüder gerückt zu werden. Für mich ist es Ansporn, auch weiterhin mit Kommentaren nicht zu sparen, wenngleich ich zu den Geadelten gehöre, deren Limit begrenzt ist. Auch das empfinde ich als Auszeichnung. Vielleicht sollten Gotthard und ich uns einen entsprechenden Zweitaccount zulegen, leider hat sich dieser bisher noch nicht zu Wort gemeldet…
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#47   Pünktchen   15:35:08 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Maurice,
sehr passender Vergleich!
Und hier sind sie, unsere „Helden“!Die kreuz.net-Kritiker:
lando und Gotthard …magecache2.allposters.com/…-Statler-Posters.jpg!
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#46   jeremy   15:30:45 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Krak des Chevaliers
Also, ich kenne keine französichen Gottesdienste. Ich war zwar in Lourdes, aber Lourdes ist natürlich ein Sonderfall. Hört sich nicht gut an, was Sie da schreiben, kein Wunder, dass auch in Frankreich die Kirchen immer leerer werden.
So einen Glaskasten hab ich mal in Rom gesehen, im Pantheon. Schien so eine Art Verkaufsstand zu sein. Passt natürlich auch so richtig stimmig in dieses Bauwerk; und an der Scala Santa haben die Passionisten so einen Kasten – allerdings auch nur als Verkaufsecke. Sollen in Frankreich diese „Käfige“ tatsächlich auch irgend einen seelsorgerischen Anspruch – welchen auch immer – erfüllen? (Mischung aus Pfarrbüro und Beichtstuhl). Wer kommt den auf solche Ideen.
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#45   Maurice Corvisier   15:19:57 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Irgendwie haben Lando und Gotthard auf +.net inzwischen den bei wikipedia (ich weiß, ich weiß) be-
schriebenen Status von
Waldorf und Statler:
„Die zwei Opas sind Stammgäste der Muppet Show. Sie beobachten das Geschehen auf der Bühne von ihrer Loge aus. Kein Auftritt gefällt ihnen. Jeden und alles kommentieren sie mit zynischen Äußerungen und benehmen sich so, als sei die Muppet Show das Allerletzte. Es gibt jedoch keine Show, die sie je verpasst hätten (außer der mit Danny Kaye als Gaststar). Dank ihrer Sprüche – vor allem ihrer Schlussworte nach dem Abspann – erlangten sie Kultstatus. Damit wurden sie zu den heimlichen Stars der Show, obwohl sie ihre Loge nur selten einmal für kurze Bühnenmomente verließen.“
Sie unterhalten, werden aber von niemandem ernstgenommen.
– Der Rückschluß, daß Lando und Gotthard hier also eine Muppets-Show kommentieren, ist übrigens logisch nicht haltbar. –
Es rollt sich ab:
Maurice,
Piushansel.
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#44   Krak des Chevaliers   14:41:53 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
ja, jeremy
muss man nicht unbedingt haben. Ich habe den Eindruck, dieser aceuille soll den Leuten die Volksnähe der französischen Kirche vermitteln, so nach dem Motto: Mitten drin – man könnte aber auch sagen: voll daneben! zumindest, was die Liturgie in Frankreich angeht: betont lässig, betont proletarisch. Vorne steht immer einer, der mit den Armen herumfuchtelt um die Leute zum Mitsingen dieser süßlichen Lieder anzuregen. Ich war mal vor ein paar Jahren zum Hochfest Mariä Himmelfahrt in einer Brüsseler Kirche (Anderlech) und habe dort an der Messe teilgenommen. Der Priester unterließ die Kniebeugen nach der Konsekration – natürlich nur Hochgebet II – und forderte die Gemeinde nach dem Mysterium fidei ostentativ zum Hinsetzen auf. Das Ganze atmete einfach nur Langeweile. Ich hatte allerdings keine Möglichkeit, dem zu entgehen, da ich mit einem Freund unterwegs war, der unbedingt konzelebrieren wollte und ich nicht wusste, wo in Brüssel die tridentinische Messe gefeiert wird.
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#43   Rainer Tobak   14:11:36 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Wenn der Landorganist in seinem
eigentlichen Gewerbe auch so häufig danebengreift … :-! :-! :-! !?
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#42   Pünktchen   14:02:53 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Tja, lando, wer lesen kann ist klar im Vorteil
und wer Gelesenes sogar versteht, noch viel mehr!
Und wenn Sie es hier noch so häufig behaupten, Tatsache bleibt, daß ich nicht Ihre Aussage über die Ausstattung der von den Piusbrüdern früher einmal benutzten Kapelle in Amiens kritisiert hatte, sondern die Aussage über den Zustand der Gebäudlichkeit, deren Eigentümer in Frankreich der Staat ist. Diese Ihre Aussage offenbarte nun einmal eine Bildungslücke bei Ihnen, die hoffentlich jetzt geschlossen ist. Ob Sie bei so vielen intellektuellen Schwachstellen nicht lieber manchmal den Mund hielten :-# , bleibt natürlich Ihnen überlasssen!
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#41   landorganist   13:50:38 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ .chen
Sie haben mich belehrt? Ach! Sie gestatten, dass ich einmal herzlich lache?! :-D Bevor Sie mich, oder sonst wen belehren, muss aus Ihnen wenigstens ein ! geworden sein.
Komisch, je unbedeutender die Leute, desto wichtiger tun sie…ich könnte wetten, .chen fährt auch ein großes Auto…
Dankend nehme ich aber zur Kenntnis, dass die Gipsfiguren in den franz. Pius-Kapellen, wie auch vergammelte Fahnen und sonstiger Nippes auf allerhöchste Anweisung der französichen Regierung dort Aufstellung finden. Solche Art Kirchenschmuck/Kunst ist ansonsten bei den Pius-Brüdern verpönt wie wir hier ja täglich bestaunen können.
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#40   RRR   13:31:23 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ ottaviani
Man muss auch alle FSSPX-Priester melden, die in einer Predigt Kirchenpolitik kommentieren anstatt das Evangelium auszulegen.
Ach nein, geht ja nicht, die kann man ja nirgens melden, die gehorchen ja nur sich selbst! ;-)
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#39   ottaviani   12:15:40 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
man muß
den vorfall der Komission Ecclesia Dei melden den der Priester ist offenbar nicht in der Lage nach den Rubriken des außerordentlichen Usus zu zelebrieren
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#38   jeremy   10:50:21 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Krak des Chevaliers
Danke!!!
Hört sich ja richtig toll an. Und wie geschmackvoll. Muss man wohl nicht unbedingt haben.
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#37   Krak des Chevaliers   10:41:25 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
jeremy – aceuille
Jeremy – ein aceuille ist ein mehr oder weniger tranparenter Verschlag, der – ob architektonisch-künstlerisch passend oder nicht – im Seiten- oder Eingangsbereich einer Kirche angebracht wird. Darinnen befindet sich ein Schreibtisch mit einem Sessel, auf dem ein meinst bealbter Priester (oder Laie) der Dinge harrt, die da kommen mögen. Der Aceuille ist gewissermaßen die Synthese aus Pfarrbüro und Beichtstuhl und findet sich in nahezu jeder französischen Kirche.
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#36   Pünktchen   10:24:13 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
lando: Frechheit siegt?
Schauen Sie mal, auf welche Ihrer Aussagen, die weitgehende Unwissenheit über einen der wichtigsten europ. Nachbarstaaten Deutschlands verraten, ich mich bezogen hatte! Sie hatten den Zustand eines Kirchengebäudes, das von der FSSPX genutzt wurde, als Indiz für die Einstellung der Bruderschaft angesehen und dummdreist triumphiert: „Da sieht man es ja wieder …!“
Ich hatte Sie daraufhin belehrt, daß die Kirchengebäude in Frankreich sich in staatlichem Eigentum befinden und vom Staat in eigener Regie unterhalten und restauriert werden. Das ist seit 1905 der Fall. Näheres s. in diesen Artikel: „Frankreichs Kirchen bröckeln ab www.graz-seckau.at/…/pdf/Frankreich4.pdf
Sie besitzen natürlich nicht das Charakterformat, Ihren Irrtum einzugestehen und die voreilige Beschuldigung an die Piusbrüder zurückzunehmen. (Diese hätten Sie ohnehin an die Amtskirche weitergeben können, denn schon im Artikel war ja nachzulesen, daß die Kapelle in Amiens den Piusbrüdern lediglich zur Nutzung überlassen war! Aber was schert den landorgeler schon Logik und sachliche Korrektheit?) Stattdessen unterstellen Sie mir irgendwelche Geschmacksurteile, die ich gar nicht gefällt hatte!
Sie sind wirklich eine billige Knallcharge, landorganist!
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#35   r.ruhrgebietler   09:59:09 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Dorftröte (Landorganist) – Sie sind einfach unwissend!
Dürfen die Heiligen der röm.-kath. Kirche jetzt schon nicht mehr in den Kirchen sein?? Wollen Sie denen das verbieten?? :-D :-D :-D … und der liebenden Gottesmutter, der wollen Sie auch verbieten in der Kirche zu sein :-D :-D :-D und dem hlg. Michael, dem Schutzpatron Deutschlands :-D :-D :-D . Kurzum, alles was in eine echte röm.-kath. Kirche gehört, wollen Sie aus der Kirche verbannen?
Was sind Sie geistig verarmt!
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#34   sacerdos helveticus   09:47:05 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Kapelle in Amiens
Ich halte es für gut möglich, dass die Gläubigen die im Besitz des Staates sich befindende Kapelle zwar benutzen durften, aber keine Änderungen durchführen durften, ausser vielleicht dem Aufstellen der einen oder anderen Figur. Ein neuer Anstrich war vielleicht schon nicht mehr erlaubt.
Auf jeden Fall sind in der regel die der FSSPX selbst gehörenden Kirchen und Kapellen sauber und ordentlich eingerichtet.
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#33   jeremy   09:45:24 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Krak des Chevaliers
Würden Sie mir bitte kurz erklären, was ein/e „Aceuille“ ist . Im Zusammenhang mit Kirche(nausstattung) ist mir das noch nicht untergekommen. Danke.
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#32   landorganist   09:42:50 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ .chen
Sie wollen uns also weismachen, dass der franz. Staat für die Ansammlung von Gipsfiguren und gammeligen Fahnen zuständig ist? Und einen Eimer Farbe wird sich die Gemeinde sicher auch leisten können.
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#31   sacerdos helveticus   09:06:26 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Leseordnung
So wie Sie habe ich den Passus des Motu proprio auch verstanden. Es geht darum, dass die biblischen lesungen aus einer kirchenamtlich approbierten Ausgabe genommen werden.
In den meisten grösseren Sprachen existiert aber so etwas wie „Schott-Messbücher“ zum Alten Ritus.
Im deutschen Sprachgebiet gab es sogar eigene Ausgaben von Lektionaren für die Hand des Zelebranten (z.B. das sehr schön ausgestattete „deutsche Lektinar“ von 1964 in 2 Bänden , aber kaum Aenderungen zum Ritus von 1962 enthaltend): Wahrscheinlich gab es nicht in allen Sprachen solche Volksmessbücher und in einem solchen Fall müsste man dann den von tridentinus beschriebenen Weg gehen und die Perikopen in einem neuen Lektionar suchen und daraus vortragen.
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#30   Pünktchen   08:46:01 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
lando
Der Zustand des Gemäuers steht in krassem Widerspruch zu deren Ansprüchen an die Liturgie. Auch an diesem Beispiel wird die Doppelzüngigkeit der Pius-Brüder deutlich, die sich bereits im Abfall von der röm. Kirche und im Ungehorsam gegenüber dem Papst manifestiert.
Die Kirchengebäude in Frankreich sind staatl. Eigentum und werden vom Staat – eher schlecht als recht – in eigener Regie unterhalten.
Auch an diesem Beispiel wird die Doppelzüngigkeit der Pius-Brüder deutlich…
Auch an diesem Beispiel wird Ihre Anmaßung und Ignoranz deutlich!
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#29   Aleph †   08:42:19 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Armut erheischende Dürftigkeit
Landorganist @ Besonders Bild 7 vor dem Portal der Kathedrale von Amiens demonstriert die ganze Armseligkeit der fragwürdigen Ausstattung. Sie erinnert die an dürftige Nachkriegszeiten und beinhaltet einen atemberaubenden Stilmischmasch, nach dem Motto: Egal wie, wenn es nur fromm aussieht, möglichst in ARMUT heischender Dürftigkeit.
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#28   Tridentinus   08:33:30 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Neues Lektionar
SP ist höchstens so zu verstehen, dass man bei Verkündigung von Lesung und Evangelium in der Volkssprache das NOM-Lektionar verwenden kann, indem man schaut, wo die im Ausserordentlichen Usus vorgeschriebene Perikope evtl im Ordentlichen vorkommt, dann kann man diese – in unserem Fall – deutsche Übersetzung nehmen und muss nicht die des 62iger Schott nehmen. Allerdings ist dieses Zusammensuchen sehr umständlich. Es müsste eine ordentlich-ausserordentliche Perikopenkonkordanz erstellt werden, eine Art Synopse, sozusagen.
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#27   landorganist   08:26:15 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Der geneigte
Leser möge doch auch nochmal den Blick auf das erste Bild der Fotostrecke richten. Dort sieht man den Zustand einer Kirche, die 35 Jahre von den Pius-Hanseln genutzt wurde. Welch eine erbärmliche Ansammlung von Kitsch und Tant! Der Zustand des Gemäuers steht in krassem Widerspruch zu deren Ansprüchen an die Liturgie. Auch an diesem Beispiel wird die Doppelzüngigkeit der Pius-Brüder deutlich, die sich bereits im Abfall von der röm. Kirche und im Ungehorsam gegenüber dem Papst manifestiert.
Traurig, traurig, traurig.
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#26   r.ruhrgebietler   07:24:17 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Leblhuber – Sie haben doch alles!
was Sie benötigen um festzustellen was noch richtig. Sogar ein Missale von 1923! Und da versuchen dem Forum einzureden, daß die trid. Opfermesse und Liturgie nicht die allein-seeligmachende ist??
unverständlich!
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#25   Leblhuber   23:44:31 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus:
In Ihrem selbstbeschränkten Kosmos gibt es nur Ihre Meinung, sonst nichts.
Ich halte die tridentinische Messe für einen wesentlichen Bestandteil der Tradition und möchte sie nicht missen. Ab und zu besuche ich selbst diesen Gottesdienst. Ihn zum allein vor dem Abfall rettenden Ritus zu erklären, ist an der Realität vorbei gedacht.
Abgesehen von ein paar Lateinern und Sektierern, hat er keine Bedeutung mehr.
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#24   Aleph †   23:06:10 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Kohleofen aufstellen
Vielleicht hätte man einen Kohleofen anschüren und ihn bei den arktischen Temperaturen in der Nähe des Altars platzieren sollen, damit wenigstens der Zelebrant etwas Wärme hätte abbekommen und seine Segensgesten mild und nicht starr wirken.
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#23   Rudolfus   22:49:02 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Dem ist allerdings zuzustimmen
niemand zwingt diese Sondergemeinschaft auf der Straße ihre Messe zu feiern …und von beißender Kälte war in den Wetterberichten bisher nicht die Rede – oder beginnt die bereits bei +10 Grad?
Die FSSPX besitzt doch überall, wo sie wirkt, wundervolle Kirchen und Kapellen.
Es gibt keinen Grund, die hl. Messe in der Kälte zu zelebrieren.
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#22   Gotthard   22:46:25 | Dienstag, 4. Dezember 2007
beißende Kälte
Seit dem 11. November zelebriert sie die Sonntagsmesse in Amiens auf offener Straße und bei beißender Kälte.
niemand zwingt diese Sondergemeinschaft auf der Straße ihre Messe zu feiern …und von beißender Kälte war in den Wetterberichten bisher nicht die Rede – oder beginnt die bereits bei +10 Grad?
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#21   Sozialkatholisch   22:43:59 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ Gotthard
Ich denke mal du sprichst auf die Predigt von Bischof Williamson an, da wäre ich wahrscheinlich auch empört gewesen, bzw. war es auch. Ich habe eine Predigt von Bischof Williamson und zwei von Bischof Fellay live gehört und die waren soweit ich mich erinnern kann gut.
Die Predigten in der Priesterbruderschaft sind wirklich viel biblischer und viel katechetischer als die Predigten in der Amtskirche, Ausnahmen bestätigen die Regel und lassen mich dann auch noch ab und zu in die Amtskirche gehen.
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#20   Leblhuber   22:30:26 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus:
Das ist beim heutigen Wissen der heutigen Katholiken über die alte römische Messe überhaupt nicht sicher.
Die 7 Decembris
S. Ambrosii
Introitus Ps. 91,2
Lesung:
2 Tim.4, 1-8
Evangelium:
Matth. 5, 13-19
Offertorium Ps. 88,25
Communio Ps. 88, 36-38
Missale Romanum, Ratisbonae 1923
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#19   Gotthard   22:29:22 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@sozialkatholisch
Bei der Piusbruderschaft sind von 100 Predigten wenigstens 80 gut und biblisch,
die „Bischöfe“ dieser Sondergemeinschaft sind von deiner Lobeshymne aber bestimmt ausgenommen.
Was ich von denen an Predigten gelesen habe, waren kirchenpolitische Statements.
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#18   Sozialkatholisch   22:17:11 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ Sokrates
Ich denke auch das RRR zuviel antitridentinisch geimpft wurde und selber wahrscheinlich kein oder kaum ein Hochamt der Priesterbruderschaft mitgefeiert hat.
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#17   Rudolfus   22:03:41 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Das ist beim Wissen der heutigen Katholiken über die alte römische Messe überhaupt nicht sicher
Sokrates
Ich glaube RRR’s Beitrag war höchst überspitzt und ironisch (?) und darf nicht ERNST genommen werden,…er/sie meinte das sicher nicht so, denn so viel darf wohl einem menschen zugetraut werden, dass er sagen kann ob in einer messe im alten ritus lesungen vorhandne sind…
Das ist beim heutigen Wissen der heutigen Katholiken über die alte römische Messe überhaupt nicht sicher.
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#16   sokrates   21:58:37 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@alle
Ich glaube RRR’s Beitrag war höchst überspitzt und ironisch (?) und darf nicht ERNST genommen werden,…er/sie meinte das sicher nicht so, denn so viel darf wohl einem menschen zugetraut werden, dass er sagen kann ob in einer messe im alten ritus lesungen vorhandne sind…
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#15   Rudolfus   21:05:30 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Die Behauptung, die alte Meßordnung besäße keine Schriftlesungen ist völliger Schwachsinn
RRR
Dann doch lieber Piussekte! Da wird man wenigstens nicht von biblischen Texten belästigt, in die man womöglich sogar noch einstimmen muss! Bäh! Da kann man sich zurücklehnen und zugucken, wie heiligmäßige suspendierte Priester lateinische Lesungen gegen die Wand flüstern! So muss dat sein! Die Bibel kommt uns nicht in die Liturgie! Pfui Teufel!
Die Frage war lediglich, ob in der alten Meßordnung durch päpstliche Erlaubnis auch das neue Meßlektionar verwendet werden dürfe.
Das heißt nicht, daß die alte Meßordnung nicht ein eigenes Meßlektionar besäße.
Sonst könnte man kaum alte Lesungen durch neue ersetzen, wenn dort nicht bereits welche vorhanden wären.
Sie zeigen nur, daß die meisten Katholiken nicht mehr die alte römisch-katholische Messe kennen.
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#14   Sozialkatholisch   21:00:37 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@ RRR
Dann doch lieber Piussekte! Da wird man wenigstens nicht von biblischen Texten belästigt, in die man womöglich sogar noch einstimmen muss! Bäh! Da kann man sich zurücklehnen und zugucken, wie heiligmäßige suspendierte Priester lateinische Lesungen gegen die Wand flüstern! So muss dat sein! Die Bibel kommt uns nicht in die Liturgie! Pfui Teufel!
Da sollten sie mal in ein Hochamt der Piusbruderschaft gehen und sich eine Predigt dort anhören, es ist genau andersherum wie in der Amtskirche. Bei der Piusbruderschaft sind von 100 Predigten wenigstens 80 gut und biblisch, in der Amtskirche sind von 100 Predigten wenigstens 80 schlecht und humanistischer Psychokram.
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#13   Rudolfus   20:59:16 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Im allgemeinen sind die übrigen Teile der alten Meßordnung auf das neue Meßlektionar allerdings
nicht abgestimmt
wenn dem so ist, dann ist es rechtmässig. Im Einzelfall kann der NOM-Text sogar inhaltlich dazupassen.
Im Einzelfall wäre das reiner Zufall.
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#12   sokrates   20:52:22 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@möchtegern-kathole
das versteh ich ja alles und das will auch ich nicht, allerdings steht hier ja nicht, dass Lesung+Evangeliu weggelassen wurden, nur, dass das neue lektionar verwendet wurde (wahrscheinlich mit den betreffenden Tageslesungen…) ob die Französischen Bischöfe diesen Ruf „ich war in deiner Freude, Herr…“ approbiert haben weiß ich nicht, aber wenn, dann sehe ich kein problem dabei, zumindest keines um solch einen aufstand zu machen ;)
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#11   möchtegern-kathole   20:50:22 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Rudolfus
wenn dem so ist, dann ist es rechtmässig. Im Einzelfall kann der NOM-Text sogar inhaltlich dazupassen.
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#10   Rudolfus   20:47:16 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@möchtegern-kathole: Das neue Meßlektionar darf allerdings in der alten Meßordnung verwendet werden,
wenn es der Papst erlaubt hat – aber ausschließlich der Papst. Und ich glaube, daß dies bereits Papst Johannes Paul II. durch die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei so erlaubt hätte.
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#9   möchtegern-kathole   20:37:33 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@sokrates: Lesung und Evangelium …
… sind Teil des jeweiligen Messformulars und dürfen nicht einfach weggelassen werden. Genauso wenig darf irgendein Text dazu gemacht werden. Er wäre nicht von der Kirche approbiert. Das gilt natürlich für alle Texte, auch die anderen veränderlichen Texte wie die Präfation. Genauso wenig darf der Priester irgendeinen anderen Bibeltext irgendwo nach Gutdünken einfügen. Wie wäre es mit einem AT-Schöpfungsbericht nach der Wandlung? Völlig deplaziert.
Inhaltlich ist das auch schwach, da die veränderlichen Texte der alten Messe zueinander (meistens) in Bezug stehen und deshalb ein x-beliebiges Evangelium/Lesung nicht dazupaßt.
Vermutlich war es einfach ungeschickt oder es geht darum, die „wir ändern alles nach Gutdünken“-Mentalität auch auf den Alten Ritus auszudehnen.
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#8   Rudolfus   20:36:22 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Das neue Lektionar ist aus verschiedenen Gründen mit der alten Meßordnung nicht kompatibel.
Ich glaube aber, daß der Papst das neue Lektionar für die alte Meßordnung tatsächlich gestattet hat.
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#7   sokrates   20:25:12 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Ähm,…
Ich versteh grad das Problem nicht, wieso es so schlimm is, das neue Lektionar zu verwenden…Wort Gottes bleibt doch Wort Gottes…und unser Hl. Vater alias Ratzi alias Panzerkardinal alias was-weis-ich-was-noch-alles (der arme!) hat des ja in Summorum P. erlaubt, oder verlas ich mich?
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#6   möchtegern-kathole   20:07:39 | Dienstag, 4. Dezember 2007
die Alte Messe …
… hat schon so viele Stürme überlebt, dass auf sie wohl auch das sinngemäße Gotteswort zutrifft: ihre Feinde werden sie nicht überwinden.
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#5   Rudolfus   20:03:31 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Die kanonisierte hl. römisch-katholische Messe wird kirchenrechtswidrig verfolgt
Alle Kleriker und alle Gläubigen haben ein Anrecht auf die kanonisierte hl. römisch-katholische Messe, wie dies der hl. Papst Pius V. in seiner Meßbuchkonstitution 1570 festlegte:
Wir geben kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und immer Unsere Bewilligung und Erlaubnis, daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor Strafen, Urteilen und Rügen von nun an einzig diesem Missale folgen, es unbefangen und rechtens gebrauchen können und dürfen.
[fett]Konstitution Quo primum, Papst St. Pius V., 13. Juli 1570 A.D.[fett]
Die Ordinarien handeln mit der Meßverfolgung damit gegen die Kirche, nachdem dieses Schreiben niemals aufgehoben wurde.
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#3   Aleph †   19:27:27 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Alte Messe sturmwindumtost
Das gleiche Thema ist vor ein zwei Wochen hier im Forum schon einmal mit der gleichen Wehmut abgehandelt worden. Gerade jetzt passiert das den wackeren Christenmenschen, sturmwindumtost ihre alte Messe feiern zu müssen, und nur weil es der Bischof zu will.
kreuz.net. kalkuliert die Vergesslichkeit mit ein und wirbt auf die Weise segensreich um christliches Mitleid für die tapferen Ausgestoßenen, die nicht in der geweihten Umgebung der Kathedrale ihre alte Messe feiern durften.
Da bleibt nur zu wünschen und zu hoffen, dass es wegen der Wetterunbilden eine gültige Messe sein konnte, bei der kein Wort der Liturgie vom Wind in unerwünschte Ecken getragen wurde und eine Geste und keine vorgeschriebene Kniebeuge inforlge der Wetterunbilden verabsäumt wurde.
So schlimm ist nicht nur die Welt, sondern kann offenbar auch ein Bischof sein. O Tempera, o Mores!
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#2   RRR   19:25:26 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Sehr richtig!
Infolgedessen gab es während dieser Alten Messe zwei Lesungen. Dazwischen las ein Laie den Psalm, der vom gesungenen Zuruf „Ich war in der Freude, Alleluja“ unterbrochen wurde.
Das biblische Texte vorgetragen wurden, ist schlichtweg ein Skandal! Da kommt ja ein liturgischer Ablauf raus, wie es schon vom Heiligen Augustinus beschrieben wurde! Ist ja pervers!
Dann doch lieber Piussekte! Da wird man wenigstens nicht von biblischen Texten belästigt, in die man womöglich sogar noch einstimmen muss! Bäh! Da kann man sich zurücklehnen und zugucken, wie heiligmäßige suspendierte Priester lateinische Lesungen gegen die Wand flüstern! So muss dat sein! Die Bibel kommt uns nicht in die Liturgie! Pfui Teufel!
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#1   Krak des Chevaliers   19:24:35 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Messen in Frankreich
wer einmal eine Hl. Messe – Ordo Novus – in Frankreich oder Belgien miterlebt hat, kann verstehen, warum gerade dort die Kirchen so leer sind. Dagegen sind NOM Messen in deutschen Land noch Hochliturgie. Ich war vor einiger Zeit in Marseille und habe da auch die wundervolle Kirche Notre Dame de la Garde besucht. Auch dort konnte man es nicht sein lassen und hat einen Teil dieser erhabenen Kirche durch einen sog. Aceuille (ich hoffe, ich habe in der Eile das Wort richtig geschrieben) deformiert. Diese Sprechboxen mit entweder Priester oder Laien (auch das gibt es dort schon) sind in nahezu allen französischen Kirchen anzutreffen. Vielleicht schwappt diese „Erfindung“ demnächst auch nach Deutschland herüber.
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