Mission
Die Geschichte eines braven Jungen
Ein Missionar erlebte den Kongo unter den Belgiern, im Bürgerkrieg und unter Militärdiktatur. Dennoch: „42 1/2 Jahre wischt man nicht einfach so weg!“
Afrika-Mission im 20. Jahrhundert
Afrika-Mission im 20. Jahrhundert
© Missionsagentur Fides
(kreuz.net) „42½ Jahre habe ich im Kongo, die anderen 42½ in Deutschland verbracht. Das macht diesen 85. Geburtstag für mich zu etwas ganz Besonderem“, sagt Pater Wilhelm Hoff, der im Jahre 1946 in den Orden der Steyler Missionare eintrat.

Der Geistliche wurde am 30. November 1922 in Olpe – achtzig Kilometer östlich von Köln – geboren. Er wuchs „als braver Junge“, wie er gerne selber von sich sagt, auf.

Zwischen 1936 und 1939 besuchte er die Schule der Steyler Missionare in St. Arnold im Münsterland und konnte sich seit dieser Zeit nichts anderes mehr vorstellen als als Missionar in die Dritte Welt zu gehen.

Vorkonziliare Mission in Afrika
Eine Schwester im legendären Habit der Vinzentinerinnen. Das Kleid wurde über Nacht von einem Modell abgelöst, das die Schwestern heute wie dunkelblaue Gartenzwerge aussehen läßt.1937 jährte sich der fünfzigste Jahrestag der ersten Heiligen Messe, die in der Stadt Johannesburg im Transvaal zelebriert wurde. Zum Fest übt eine Schwester mit drei begeisterten Negerjungen den Gregorianischen Choral.Ein Missionar in Kenia hält drei schwarze Täuflinge mit weißer, von der Gnade gereinigter Seele in der Hand.

Der Zweite Weltkrieg durchkreuzte seine Pläne jedoch zunächst.

Erst 1946 begann er schließlich sein Noviziat in der Steyler Niederlassung St. Augustin bei Bonn.

Nach Studium und Priesterweihe wurde Pater Hoff 1958 in den Kongo entsandt, der damals noch eine belgische Kolonie war: „Dort habe ich nicht nur Kirchen gebaut,“ gesteht der Missionar verschmitzt:

„Ich habe auch die Herzen der Menschen für den Herrn gewinnen können, der mich gesandt hatte, und natürlich auch die Herzen für mich.“

Umgekehrt verliebte sich auch Pater Hoff in Land und Leute. 42½ Jahre Kongo bedeuten Unabhängigkeitsbewegung, Diktatur, Bürgerkrieg. Das Land ist bis heute nicht zur Ruhe gekommen.

Doch Pater Hoff prägen die guten Erfahrungen aus dieser Zeit: „Natürlich wechselten sich Freude und Schmerz ab, aber selbst in der Zeit unter Mobutu und später Kabila konnten meine Mitbrüder und ich wunderbar weiterarbeiten.“

Die Gläubigen hätten die Anwesenheit der Missionare geschätzt: „In unruhigen Zeiten, waren wir für sie ein Zeichen von Stabilität. Wir blieben bei den Menschen – egal, was um uns herum passierte. Das vergaßen sie uns nie und auch uns war es eine große Freude, sie bei uns zu haben.“

Nach einem Schwächeanfall im Jahr 2000 und daraus resultierendem Oberschenkelhalsbruch wurde der damals 77jährige Pater nach Deutschland zurückgebracht:

„Nach einer recht abenteuerlichen Fahrt in Jeep, Kleinflugzeug und einer Linienmaschine erreiche ich über Kinshasa schließlich Brüssel und dann Troisdorf bei Bonn, wo ich sechs Tage nach dem Unfall operiert wurde.“

Nach seiner Genesung kehrte er nicht mehr in den Kongo zurück: „Ich entschloß mich, in der Heimat zu bleiben.“

Aber der Geistliche behält seine Kongo-Mission in wunderbarer Erinnerung: „Auch hier in Sankt Augustin, wo ich seit sieben Jahren lebe, sind mir unsere kongolesischen Fratres besonders ans Herz gewachsen.“

Auf diese Weise behält Pater Hoff weiterhin Kontakt zu Land und Leuten: „42½ Jahre wischt man nicht einfach so weg.“
      
18 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#18   obelix †   11:50:08 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Kurt K. et Ultramontanus
Ihre Argumentation mit der geschichtlichen Entwicklung ist durchgängig schlüssig, Kurt K. Was man von den Einlassungen Ultramontanus nicht behaupten kann.
Einerseits streitet er schlichtweg ab, dass die Männer in der Ehe Befehlsgewalt über ihre Frauen haben, …
Ultramontanus: @Obelix:
„Untertan“ ist die Frau in der katholischen Lehre dem Mann nicht. Auch hier wohl eine bewusste Verdrehung von ihnen.
… andererseits legt er dar, dass genau dies katholische Lehre seit dem grossen, sexualneurotischen Ehe- und Frauenverächter Paulus ist, die kein Verfalldatum haben kann und somit heute noch vollgültig ist.
Ultramontanus: Die Katholische Kirche
lehrt lediglich das, was der Apostel Paulus dazu lehrt und was auch aus dem alten Bund im Kern dazu überliefert ist. Religiöse Wahrheiten haben nunmal kein Verfallsdatum, können sie gar nicht haben.
Fazit: In einer römisch-katholischen Ehe entscheiden die Männer, was die Frau zu tun und zu lassen hat (Kinder im Gymnasium anmelden z. B.) und die Ehefrauen müssen gehorchen. Ungehorsam in diesen Fällen ist, nach gültiger römisch-katholischer Lehre, eine schwere Sünde der Ehefrau, welche diese, wenn sie nicht bereut und gebeichtet wird mit dem festen Vorsatz in Zukunft dem Manne in allen Dingen gehorsam zu sein, in die ewige Verdammnis schleudert. Das ist bis heute katholische Lehre, weil die Enzyklika von 1953 sich auf das katholische Lehramt beruft und gültige katholische Lehre kein Verfallsdatum haben kann (auch das Zinsverbot nicht?).
Redaktion benachrichtigen
#17   Kurt K.   03:49:46 | Freitag, 7. Dezember 2007
@ Montanus: Gültige Lehre
Es kann einfach nicht eine Lehre die 2000 Jahre gültig war (und wenn man das AT dazunimmt noch viel länger) „aufgehoben“ werden, denn der Katholik glaubt ja, dass der Heilige Geist die Kirche nicht in die irre gehen lässt
Nun, wie ich schon sagte: Vor nicht allzulanger Zeit war die Lehre des Mannes als Hauptes der Familie ja auch richtig- Gültig sozusagen. Eben aufgrund der gesellschaftlich herrschenden Strukturen.
Wenn etwas aber nun irgendwann mal richtig war, dann muss das doch nicht heissen, dass es zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften richtig bleiben muss, oder?
Redaktion benachrichtigen
#16   Ultramontanus   02:54:41 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Kurt K.:
Ein „Dogma“ ist meist eine Entscheidung, wo über bestimmte theologische Streitfragen eine abschließende Entscheidung gefällt wird indem die der Überlieferung widersprechenden Lehren verurteilt und verboten werden.
Die Lehre vom Mann als „Haupt“ ist eine Lehre, die aus der gesamten Tradition folgt. Dogmatisch gesagt: Wenn eine Lehre von den Bischöfen überall auf der Erde und in den von ihnen herausgegebene Katechismen bezeugt worden ist, dann üben sie damit ihr ordentliches Lehramt unfehlbar aus.
Es kann einfach nicht eine Lehre die 2000 Jahre gültig war (und wenn man das AT dazunimmt noch viel länger) „aufgehoben“ werden, denn der Katholik glaubt ja, dass der Heilige Geist die Kirche nicht in die irre gehen lässt.
Redaktion benachrichtigen
#15   Kurt K.   02:49:08 | Freitag, 7. Dezember 2007
@ Ultramontanus: Ist denn die Lehre…?
Ist denn die Lehre vom Manne als Haupt der Familien ein Dogma?
Redaktion benachrichtigen
#14   Ultramontanus   02:46:41 | Freitag, 7. Dezember 2007
Die Katholische Kirche
lehrt lediglich das, was der Apostel Paulus dazu lehrt und was auch aus dem alten Bund im Kern dazu überliefert ist. Religiöse Wahrheiten haben nunmal kein Verfallsdatum, können sie gar nicht haben.
Redaktion benachrichtigen
#13   Kurt K.   02:37:20 | Freitag, 7. Dezember 2007
@ Obelix: Das Haupt der Ehefrau
Es gibt natürlich mannigfache und verzweifelte Versuche diesen hanebüchenen Unsinn weg zu diskutieren oder sogar so zu interpretieren…
Man muss dieser Denke des „Mannes als Haupt der Frau“ schon eine geschichtliche Wahrheit zugestehen. Heute ist diese „Wahrheit“ natürlich Unsinn, da Frauen heute einerseits meist genauso gebildet sind wie die Männer und andererseits meist in einem ähnlichen Alter und genauso welterfahren bei der Heirat sind wie der Mann.
Jedoch in den meisten Epochen der Geschichte war es so, dass die Ehefrau oft noch ein unerfahrenes Kind war, wenn sie verheiratet wurde, der Mann jedoch schon ein „gestandenes Mannsbild“ war. Altersunterschiede von 20 und mehr Jahren waren keine Seltenheit, zumal auch im Adel und den höheren Gesellschaftsschichten. Und da ists durchaus nachzuvollziehen, wenn ein 35jähriger Mann beanspruchte, letztlich die Entscheidungen für eine 14jährige Ehefrau zu fällen, die zudem wahrscheinlich keinerlei oder nur geringfügige Bildung hatte, da sie bis zur Heirat einzig bei ihren Eltern gelebt hatte und somit auch über kaum Welterfahrung verfügte.
Selbst in den 50er Jahren war dies noch ansatzweise so, wenn natürlich auch nicht so ausgeprägt wie in früheren Epochen.
Da die katholische Klerisei ihrer Zeit meist etwa ein Jahrhundert hinterherhinkt, ist dies Hirtenwort verständlich – denn 1850 war dies noch so.
Redaktion benachrichtigen
#12   obelix †   18:23:23 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Ultramontanus
Ultramontanus: @Obelix:
Zumindest ersteres halte ich für völligen Schwachsinn.
Das macht gar nichts, dass Sie das für Schwachsinn halten. Es war so! Ich beschäftige mich, im Rahmen meiner medizinischen Tätigkeit, auch ein wenig mit Medizingeschichte, vor allem dem Wechselspiel von sozialem Umfeld und medizinischer Versorgung im Laufe der Zeit und konnte feststellen, dass in manchen Kliniken bis in die sechziger Jahre hinein, die Einwilligung der Mutter zu einer Notoperation an den Kindern nur äusserst unwillig entgegen genommen wurde. Man drängte die Ehefrauen, unter allen Umständen den Vater herbei zu rufen und seine Unterschrift einzuholen. Wenn es „Spitz auf Knopf“ ging und das Leben des Kindes akut bedroht war, operierte man lieber ganz ohne Unterschrift der Frau so wie im Notfalleinsatz üblich.
„Untertan“ ist die Frau in der katholischen Lehre dem Mann nicht.
„Wer grundsätzlich die Verantwortung des Mannes und Vaters als Haupt der Ehefrau …
Es gibt natürlich mannigfache und verzweifelte Versuche diesen hanebüchenen Unsinn weg zu diskutieren oder sogar so zu interpretieren, dass beinahe das Gegenteil herauskommt. Ein beliebtes Spielchen ist, der Frau das „Reich zu Hause“ zuzuordnen und den Ehemann als „Vertreter nach aussen“ zu deklarieren. Es nützt alles nichts. Die Männer haben in einer katholischen Ehe den „Letztentscheid“ und die Ehefrau hat zu gehorchen. Oder haben katholische Wahrheiten etwa ein Verfallsdatum?
Redaktion benachrichtigen
#11   Ultramontanus   13:50:27 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Obelix:
„Davor durfte eine Mutter nicht einmal die OP-Einwilligung für die bei lebensbedrohlicher Blinddarmentzündung der Kinder rechtsgültig unterschreiben, geschweige denn ohne Einwilligung des Ehemannes ein Konto eröffnen.“
Zumindest ersteres halte ich für völligen Schwachsinn. Den § 1357 BGB dürfte es auch in der BRD der 50er Jahre gegeben haben.
„Untertan“ ist die Frau in der katholischen Lehre dem Mann nicht. Auch hier wohl eine bewusste Verdrehung von ihnen.
Redaktion benachrichtigen
#10   obelix †   13:37:31 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Der katholische „Ehehimmel“ konnte für die Ehefrau zappenduster aussehen:
Bis in die verlogene und verkommene Adenauer-Republik hinein wurde diese katholische „Wahrheit“ von der Ehefrau als Untertanin des Ehemannes auch noch gesetzlich verbrieft unterstützt.
Erst die „linken 68er“ haben mit diesem Quatsch endgültig aufgeräumt. Davor durfte eine Mutter nicht einmal die OP-Einwilligung für die bei lebensbedrohlicher Blinddarmentzündung der Kinder rechtsgültig unterschreiben, geschweige denn ohne Einwilligung des Ehemannes ein Konto eröffnen. Untertanen der Männer eben, aber römisch-katholisch!
Redaktion benachrichtigen
#9   methusalix †   13:35:44 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Die römisch-katholische Ehe muss für die Frauen ja der Himmel auf Erden gewesen sein!
Alois Bischof: Ach ja Manche wie Methusalix glauben noch am Relativismus, …
Daß Frauen in afrikanischen Ländern von den Männern als Quasisklaven ausgebeutet wurden, und, daß die hl. Ehe und die Konversion diesem Treiben ein Ende setzte durch die heilige Einwirkung der Ordensschwestern und Priestermissionare, will er nicht für wahr haben.
Dass die „heilige“ Ehe nach römisch katholischer Wahrheitsverkündung so viel besser sein soll, als die „ausbeuterische“ afrikanische, halte ich für ein Gerücht und katholisches Wunschdenken. Sie hätten es halt gerne, dass es so scheint. Die Realität für katholische Ehefrauen sieht doch ein klein wenig anders aus. Sie waren, wenn sie es gut erwischt haben, bessere Putzfrauen und ihren Ehemännern völlig untertan.
„Wer grundsätzlich die Verantwortung des Mannes und Vaters als Haupt der Ehefrau und der Familie leugnet, stellt sich in Gegensatz zum Evangelium und zur Lehre der Kirche… Die Lehre selbst aber, um die es hier geht, ist in Gottes Wort klar bezeugt. Wer sie leugnet, verkennt und verkehrt die hohe Berufung und Verantwortung des Mannes und Vaters, dem zum Dienst der Liebe an Frau und Kindern eine Leitungsgewalt übertragen ist… Das gilt für jede Ehe…“ www.ibka.org/…kel/miz98/werte.html Hirtenwort der deutschen Erzbischöfe und Bischöfe zur Neuordnung des Ehe- und Familienrechtes vom 30.1.1953, in: Kirchlicher Amtsanzeiger für die Diözese Trier, 97, 1953, 41-44, 42, 43.
Redaktion benachrichtigen
#8   Peter-Pan   12:06:26 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Alois Bischof
sakramentelle und innige „europäische“ katholische Ehe
Da ziehen Sie denn Vernunftsrahmen ja wirklich sehr eng – nicht mal evangelische oder rein standesamtliche Ehen finden Ihre Zustimmung.
Von der Afrikapraxis weiß der Methusalix fast nichts
Sie auch nicht, anderfalls hätten Sie das hier nicht geschrieben. Afrika besteht aus zahlreichen Nationen, Kulturen und Stämmen. „Die Afrikapraxis“ als Solche existiert also gar nicht.
Daß Frauen in afrikanischen Ländern von den Männern als Quasisklaven ausgebeutet wurden, und, daß die hl. Ehe und die Konversion diesem Treiben ein Ende setzte durch die heilige Einwirkung der Ordensschwestern und Priestermissionare, will er nicht für wahr haben.
Ausgebeutet wurden Ehefrauen während praktisch der gesamten christlichen Geschichte – die hl. Ehe hat das nicht verhindert, sondern die „gottgegebene“ Unterordnung des Eheweibes unter ihren Mann noch zementiert – was von den Männern reichlich ausgenutzt wurde.
Ich verstehe nicht, wie manche Menschen steif darauf beharren können, was die Christen den Afrikanern doch achso Wundervolles gebracht haben sollen…
Redaktion benachrichtigen
#7   Kurt K.   11:53:14 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Alois Bischof: Ich wollte ja nicht… sie und die andren zwingen mich aber!
Manche wie Methusalix glauben noch am Relativismus, daß die Vielweiberehe im afrikanischen Raum genauso lobenswert sei wie die sakramentelle und innige „europäische“ katholische Ehe.
Welche, seien Sie doch mal ehrlich, gerade im Begriff ist, den Bach runterzugehen. Und warum? Unter anderem auch wegen der Tatsache, dass heute nicht mehr nur ein Ehepartner (nämlich die Frau) die Last der Ehe zu tragen hat, sondern beide.
Die Welt war noch in Ordnung, als die Frau in der „innigen katholischen Ehe“ wenig bis keine Rechte gegenüber dem Manne hatte, sie sich von ihm demütigen, vergewaltigen und schlagen lassen musste, ohne die Möglichkeit zu gehen (Scheidung) oder zu klagen.
Nun, da die Frau auch Rechte hat und nicht mehr als Blitzableiter des Mannes sich alles gefallen lassen muss, geht die sakramentale Ehe in die Brüche. Na, was sagt uns das?
Daß Frauen in afrikanischen Ländern von den Männern als Quasisklaven ausgebeutet wurden, und, daß die hl. Ehe und die Konversion diesem Treiben ein Ende setzte …
Im Gegenteil.
In vielen der ursprünglichen Gesellschaften Afrikas hatte die Frau einen weit höheren Wert als in der europäischen Kultur. Das, was man heute oft sieht in Afrika – Mann sitzt rum, Frau arbeitet auf dem Feld – ist eine Entwicklung, die die Europäer und mit ihnen, die Kirche, verursacht haben.
Durchaus gab es auch afrik. Ges. in denen die Frau eine Sklavin war – aber DAS hat der Katholizismus nicht geändert.
Redaktion benachrichtigen
#6   Krak des Chevaliers   11:44:55 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
schöne bilder
schöne Bilder sind in diesem Artikel zu sehen
Redaktion benachrichtigen
#5   Alois Bischof   09:18:52 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Ach ja
Manche wie Methusalix glauben noch am Relativismus, daß die Vielweiberehe im afrikanischen Raum genauso lobenswert sei wie die sakramentelle und innige „europäische“ katholische Ehe.
Aber natürlich. Von der Afrikapraxis weiß der Methusalix fast nichts. Er ist ein typischer linker Hetzer und Aufschreier, ohne tatsächliches soziales Engagement.
Daß Frauen in afrikanischen Ländern von den Männern als Quasisklaven ausgebeutet wurden, und, daß die hl. Ehe und die Konversion diesem Treiben ein Ende setzte durch die heilige Einwirkung der Ordensschwestern und Priestermissionare, will er nicht für wahr haben.
Dann wäre nämlich sein eigenes herbei gelogenes Haßstereotyp der Kirche sofort widerlegt.
Redaktion benachrichtigen
#4   Josef Preßlmayer   07:16:59 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Das Terzett der Nachwuchskrampusse stürzt sich vereint auf ein vermeintlich leichtes Opfer
Arkanum, der verhinderte Fiala-Anwalt, Kurt K., der Amateur-Fallensteller und Obe/Methusalix, der Pro-Familia-Fan stürzen sich nun auf ein vermeintlich leichtes Opfer, nachdem sie sich verbeblich in anderen Strängen abgestampelt haben, um Gott den Garaus zu machen!
Dieser Missionar, der über 40 Jahre den Afrikanern ein Licht und eine Hoffnung war, Ihnen das Evangelium verkündet hat, blickt auf ein erfülltes Leben zurück.
Das neidet ihm das Kleeblatt der Nachwuchskrampusse!
Die Einehe haben die Missionare den glücklichen Haremsbesitzern verordnet und ihnen das Paradies geraubt!
Das sind wohl die Projektionen der eigenen Wunschvorstellungen.
Das Reich Gottes könnt ihr nicht zerstören!
Betet nur weiter euren Götzen Dawkins und Darwin an!
Ihr werdet fruchtlos untergehen, ausgesiebt, selektiert nach dem Prinzip des Götzen Darwin.
Schon was von der „Missa Luba“ gehört. Ist das nicht eine herrliche Synthese von akrikanischem Erbe und christlicher Sendung!
Bekehrt Euch! Kehrt um! Oder wollt Ihr ewig durch die Stränge tingeln, immer enttäuscht, immer ein neues Opfer suchend, für das Ihr euch doch wieder als zu schwach erweist, um es mit Eurem Pech und Schwefel geistig zu ersticken!
Seid Eurem Schöpfer dankbar für jede Sekunde Eurer Existenz und verschwendet dieses kostbare Leben nicht, indem Ihr Euch abmüht, die Werke Gottes in den Dreck zu ziehen!
Befreit Euch von der Finsternis und öffnet Euch dem Licht Gottes und seines Sohnes Jesus Christus, dem Heiland der Welt!
Redaktion benachrichtigen
#3   methusalix †   01:26:34 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Was ist die erste und wichtigste Aufgabe eines katholischen Missionars in Afrika?
Er muss die in Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden gewachsenen Familienstrukturen der Menschen völlig zerstören, um die von der Kirche einzig zugelassene, die Einehe, zu etablieren. Ad maiorem dei gloriam!
Redaktion benachrichtigen
#2   Kurt K.   00:01:55 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Ja… wie langweilig! :O)
Obwohl… man könnte… Mission… naja, neee, lassen wirs… ;-) :-#
Redaktion benachrichtigen
#1   Arkanum/kreuts.net †   23:58:17 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Ein schöner Artikel,
Fakten pur. :(3
Wenn alle so wären, könnten wir den Laden dichtmachen… psst…
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
P. James ManjackalEure spirituellen Schatzkammern sind leer MissionLicht ins Dunkel der homosexuellen Brunftstätten P. James ManjackalVerwundete, verstreute und zertrampelte Schafe P. James ManjackalEin erbärmlicher Esel P. James ManjackalFreikirchen sind menschliche Einrichtungen P. James ManjackalHerr Pater, was bewirken Sie mit Ihren Exerzitien? P. James ManjackalIn der alten, toten Sprache Latein Ermordete FreikirchlerZwei Welten MissionKatholische Mission gegen protestantischen Rassismus MissionEingeschlafener Missionseifer? Mission in Turkmenistan„Wie heißt das Tier, auf dem Jesus am Palmsonntag in Jerusalem einzog?“ StrandapostolatBademeister Christi Mission„Ich werde Kakaopulver in die Milchstraße streuen“ MissionWas hat Mission mit der Schuldenfrage zu tun? MissionEin Pater im wörtlichen Sinn
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net