Sexueller Mißbrauch
Auf offener Straße
Die medial aufgeblähten klerikalen Mißbrauchsprozesse in den USA sind ein Mantel, unter dem sich blanker Haß gegen die Kirche versteckt. Jetzt wurde ein Kardinal sogar Opfer eines Gewaltverbrechens.
Roger Kardinal Mahony von Los Angeles
Roger Kardinal Mahony von Los Angeles
(kreuz.net, Los Angeles) Der sehr liberale Erzbischof von Los Angeles, Roger Kardinal Mahony (71), wurde auf offener Straße zusammengeschlagen.

Das berichteten US-Medien am Dienstag.

Der Kardinal war dabei, Postsendungen in einen Briefkasten in der Nähe der Kathedrale in der Innenstadt von Los Angeles einzuwerfen. Dabei wurde er von einem Mann erkannt.

Dieser begann den Kardinal zu beschimpfen und schlug den Kirchenmann mit den Fäusten zu Boden. Der dramatische Vorfall trug sich bereits im vergangenen Juli zu.

Doch Kardinal Mahony gab den Überfall erst im Oktober während einer Priesterkonferenz bekannt.

Als Motiv für den Überfall soll der Täter die „sexuellen Mißbrauchsskandale in der Erzdiözese Los Angeles“ vorgeschoben haben.

Wenige Tage vor dem Gewaltverbrechen hatte die Erzdiözese Los Angeles die Riesensumme von umgerechnet 450 Millionen Euro an 508 angebliche Mißbrauchsopfer ausgezahlt.

Der Kardinal wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Er brauchte einen Monat, um sich von seinen Verletzungen zu erholen.

Ein Diözesanpriester, der den Kardinal bei der Priesterkonferenz gehört hat, erklärte vor der Tageszeitung ‘Los Angeles Daily News’, daß der Gewaltverbrecher jemand war, „den wir kennen und respektieren“.

Der Kardinal zeigte den Überfall nicht bei der Polizei an.

Vor der Priesterkonferenz erklärte der offenbar von der jahrelangen antikirchlichen US-Medienpropaganda eingeschüchterte Kardinal, daß Prellungen oder blaue Flecken innerhalb eines Monats heilen könnten, während Opfer von sexuellen Mißbräuchen auch nach Jahren noch schwer leiden würden.

Diese Wunden seien weit tiefer als das, was ihm widerfahren sei.

Jetzt fragen sich Gläubige in Los Angeles, ob diese Worte des Kardinals als Ermutigung zu verstehen sind, bei menschlichen Begegnungen die Fäuste sprechen zu lassen.
      
44 Lesermeinungen
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#44   Rudolfus   13:46:02 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Die US-Kirchenhierarchie ist seit Jahrzehnten in Unmoral und Aufsichtslosigkeit versunken,
insbesonders in massiver Weise in den Jahren seit dem Pastoralkonzil mit dessen Geist des Unglaubens und der Unmoral.
Die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. haben jahrzehntelang ihre Verantwortung nicht wahrgenommen, im Geiste von Spätmittelalterpäpsten.
Das II. Vaticanum hat die Kirche in den Geist des dekadenten Spätmittelalters katapultiert, mit Päpsten, die sich wenig bis gar nicht um die Kirchenregierung kümmerten.
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#43   kros123   13:22:16 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
na na na…
führerglauben , faschismus, kommunismus etc. sind auch nur politische religionen…
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#42   Florian Geyer   13:17:30 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
kros123
„hoffen wir, dass die evolution dafür sorgt, dass irgendwann die religionen aus den hirnen der menschen verschwunden sind und sie sich auf das wesentliche konzentrieren können“
Sie wären ein perfekter Logenbruder.
Kleiner Tipp: die Leute ganz oben setzen sie sich das zum Ziel: Aber nicht weil sie wie sie glauben dass dann die Welt „frei“ wird sondern vielmehr perfekt für die absolute Versklavung die seinesgleichen suchen wird.
Freimaurerischer Welteinheitsstaat = KZ+Gulag+SS+Hitler+Stalin
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#41   kros123   13:03:16 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Raphael…
… sie nennen es „Teufel“, ich würde es evolution nennen ;-)
hoffen wir, dass die evolution dafür sorgt, dass irgendwann die religionen aus den hirnen der menschen verschwunden sind und sie sich auf das wesentliche konzentrieren können ^-^
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#40   Raphael240889   12:33:00 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Teufel: habe Ziel bald erreicht
Ziel war es , die katholische Kirche und das Christentum zu zerstören. Von innen und von außen. Bald ist nichts mehr da. Teufel: habe gewonnen! Ätsch.
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#39   seraphincgn   08:46:34 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Ich verstehe eure Diskussion nicht!
Der Kardinal zeigte den Überfall nicht bei der Polizei an.
…daß Prellungen oder blaue Flecken innerhalb eines Monats heilen könnten, während Opfer von sexuellen Mißbräuchen auch nach Jahren noch schwer leiden würden.
Diese Wunden seien weit tiefer als das, was ihm widerfahren sei.
Jetzt fragen sich Gläubige in Los Angeles, ob diese Worte des Kardinals als Ermutigung zu verstehen sind, bei menschlichen Begegnungen die Fäuste sprechen zu lassen.
Man der Kardinal hat es erkannt, er hat dem Täter verziehen und die Schuld der anderen Getragen.
Mhh sind das nicht alles Christliche Werte, sagte Jesus nicht das man auch die andere Wange hinhalten muss, genau das hat der Kardinal doch gemacht!
Ja jetzt ist er Verwirt weil er sich nicht rächen will und weil er die qual der Opfer sieht und offen ausspricht?
Dieser Kardinal handelt Menschlich und Christlich und hier schreibt man der arme sei verwirrt!
Und man schreibt von angeblichen Opfern um eine distanzierte sachliche Haltung vor zu gaukeln, dabei ist aber eher eine Verachtugn der Opfer zu erkennen, ja diese Armen sind selbst SChuld und der Priester ist das Opfer.
Ihr hier die ihr diese SOGENANTE ARTICKEl schreibt solltet euch an dem Kardinal eher mal ein Beispiel nähmen.
Ein Mörder kommt nach 15 Jahren frei das ist falsch und genau so falsch ist es einen Kinderschänder wieder in die nähe von Kindern zu lassen, 2 Chance ja aber unter auschluss der Versuchung.
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#38   Peter-Pan   03:58:38 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Rodolfo Panetta
Reden wir hier von einer jungen Lehrerin, die eine Affäre mit einem Jugendlichen hat – was auch falsch ist, kein Frage – oder von einem Priester, der sein Amt mißbraucht, um sich an Kindern zu vergehen? In diesen Fällen würden Gerichte – die in beiden Fällen Tagen müssten – zu Recht, tatsächlich mit zweierlei Maß messen.
Und wer – außer ein paar Hardlinern – verlangt irgendwelche Radikalstrafen? Ich glaube ebenfalls an zweite Chancen – nicht aber daran, eine solche Sache unterm Teppich zu kehren und einfach weiter zu machen. Pädophilie gilt seit Jahrzehnten als unheilbare – aber kontrollierbare – sexuelle Neigung. Jemanden, der diese Neigung auf so fürchterliche Weise demonstriert hat, sollte nicht noch einmal die Chance dazu gegeben werden – zum Schutz der poteniellen Opfer ebenso wie um seinetwillen.
Ich habe nie ganz verstanden, was diese Sorge um die Frühsexualisierung soll. Historisch gesehen sind wir eigentlich weit von den Spitzenwerten aller vorangegangenen Jahrhunderte entfernt, als Frauen in einem Alter verheiratet und entjungfert wurden, das man heutzutage klar von Kindesmissbrauch sprechen würde. Und was soll schon wieder der Seitenhieb auf die bösen, bösen Schwulen. Homosexualität wird heute einfach nicht mehr verfolgt wie früher – was soll daran schlecht sein.
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#37   Arkanum/kreuts.net †   23:43:38 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
im einzelnen…
Unser Staat läßt verurteilte Mörder auch nach 15 Jahren frei. Warum soll ein Mensch, der gefehlt hat, nicht nochmals eine Chance erhalten?
Er soll eine Chance haben, sich wieder ins Leben „draußen“ einzufügen. Natürlich! Was ihm nicht zusteht, ist eine Chance, nochmals zu fehlen. Im konkreten Fall: Ein Priester (oder Laie), der sich einmal an Kindern vergangen hat, gehört nicht mehr in eine Position, sich ein zweites Mal an ihnen zu vergreifen. Resozialisierung ja, aber nicht um den Preis einer Wiederholungstat.
Und dann verstehe ich eines in diesem Staat nicht: Schwulsein und Frühsexualisierung gelten hierzulande doch heute als normal, ja werden geradezu überall gefördert und propagiert.
Das mag einem gefallen oder nicht, aber nichts davon ist rechtswidrig oder strafbar. Sexueller Mißbrauch ist hingegen beides.
Aber wenn sich ein Priester einmal verfehlt, dann soll der fürs Leben weggesperrt werden?!
Nicht fürs Leben, aber lange genug, daß er die Strafe deutlich spürt (gilt auch für jeden Laien!). Zum Thema Wiederholungsgefahr: siehe oben. Nichts gegen die Wiedereingliederung z.B. eines Alkoholikers, aber muß das ausgerechnet im Wirtshaus sein? Ich meine nein.
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#36   Kurt K.   23:43:12 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@R. Panetta
Unser Staat läßt verurteilte Mörder auch nach 15 Jahren frei. Warum soll ein Mensch, der gefehlt hat, nicht nochmals eine Chance erhalten? – Und dann verstehe ich eines in diesem Staat nicht: Schwulsein und Frühsexualisierung gelten hierzulande doch heute als normal, ja werden geradezu überall gefördert und propagiert. Aber wenn sich ein Priester einmal verfehlt, dann soll der fürs Leben weggesperrt werden?!
Wo in disen Lesermeinungen haben Sie denn gelesen, dass ein Pädo-Priester „fürs Leben weggesperrt werden soll“ und keine „zweite Chance“ erhalten soll??
Es geht vielmehr darum, dass Pädophile Menschen wenigstens eine Tzherapie machen müssen, für ihr (vielleicht) einmaliges Vergehen bestraft werden müssen und dass Sie – VERDAMMT NOCHMAL!! – in einer Position, in welcher Sie mit Kindern alleine sein können, nicht tragbar sind. Sie würden doch auch keinen Alkoholiker als Bierbrauer einstellen, oder??
Sicher gibts in der Kirche auch genug Priester-Positionen, die nichts mit Kindern zu tun haben – als zweite Chance für den Priester (Millitärseelsorger, Beichtvater im Kloster, …).
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#35   Rodolfo Panetta   23:35:01 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ Arkanum
Unser Staat läßt verurteilte Mörder auch nach 15 Jahren frei. Warum soll ein Mensch, der gefehlt hat, nicht nochmals eine Chance erhalten? – Und dann verstehe ich eines in diesem Staat nicht: Schwulsein und Frühsexualisierung gelten hierzulande doch heute als normal, ja werden geradezu überall gefördert und propagiert. Aber wenn sich ein Priester einmal verfehlt, dann soll der fürs Leben weggesperrt werden?!
Aber ich sage auch ganz offen: Mir wäre es lieber gewesen, das Konzil hätte den Zölibat gelockert und dafür an der alten Glaubenslehre und an der alten Messe festgehalten als umgekehrt. Doch sittliche Verfehlungen gibt es in allen Berufsgruppen.
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#34   Arkanum/kreuts.net †   23:21:52 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
zu Vineta
ad 1.) nein. Bis dahin ist er nicht gutherzig, sondern ein etwas weniger schwarzes Schaf als z.B. Erzbischof Law in Boston. Eben: richtiges Verhalten relativ zu diversen Kollegen, nicht absolut.
ad 2.) ja unter der Prämisse, daß die Haftungsansprüche in Deutschland ebenso konsequent durchgesetzt werden in den USA (bistumseitige Fahrlässigkeit oder Vorsatz natürlich vorausgesetzt). Der Fall Peter Kramer ist mir in der Tat bekannt und im Fall eines erneuten Schuldspruchs würde ich für zivilrechtliche Schritte ebenso plädieren wie Sie.
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#33   Vineta   23:14:30 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Arkanum.: Zwei Schwachpunkte in Ihrer Argumentation:
1) Selbstverständlich wäre es nur ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen, hätte Kardinal M. sein Gehalt und sein Privatvermögen fürs Entschädigen geopfert – aber es wäre doch immerhin eine Geste der Glaubwürdigkeit gewesen, ein kleines Zeichen echter Reue. Haben Sie davon gehört, daß er das tat???
2)Soso, Sie haben also die Hoffnung, daß man aus Angst vor einem finanziellen Debakel die Sache mit pädophilen Priestern ernster nimmt!???
a) Genau, nur aus Angst vielleicht – aber nicht aus Einsicht, denn zu viele drängen in das mit 8000 – 11000 Euro pro Monat dotierte ( Narrenfreiheit garantierende) Bischofsamt, die das elegante Verspritzen von Weihwasser für eine gottgefälligere Tat halten als das Nichtbelästigen von Kindern.
b) Offenbar ist Ihnen von den Vorgängen im Bistum Regensburg noch nichts zu Ohren gekommen, sonst hätten Sie wohl den obigen hoffungsvollen Satz nicht geschrieben!???
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#32   Arkanum/kreuts.net †   23:14:24 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Nicht mit zweierlei Maß messen – eine ausgezeichnete Idee!
Hat das Land Baden-Württemberg diese Lehrerin nach Bekanntwerden der Mißbrauchsvorwürfe von einer Schule in die andere, und damit von einer Beute zur nächsten, weiterversetzt? Ohne die Schüler oder Eltern auch nur zu warnen? Damit Gelegenheit für weitere Übergriffe geschaffen?
Falls ja, trifft Ihr Vergleich, Herr Panetta.
Falls nein, dann messen Sie selbst mit zweierlei Maß. :-|
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#31   Rodolfo Panetta   22:46:24 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Nicht mit zweierlei Maß messen!
Also in unserer Stadt im Lande Baden-Württemberg hatte eine Lehrerin eine Affäre mit einem minderjährigen Schüler. Drogen und Alkohol kamen auch noch dazu. Die Frau wurde gerichtlich zur Rechenschaft gezogen. Aber würde das Land Baden-Württemberg deshalb Millionenbeträge an windige Anwälte zahlen? Nie im Leben! Wieso soll das für die Kirche anders sein?
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#30   Vineta   22:22:48 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Rodolfo Panetta, der dem Christentum einen Bärendienst erweist:
Das ist ja wohl…!!!!
1) Statt die Frage aufzuwerfen „ Was soll das ganze erpresserische Finanzgebaren“ sollten Sie lieber erst mal die wirklich wichtige aufwerfen: „ Was soll der wiederholte Einsatz von unheilbar pädophilen Priestern in anderen Gemeinden und das Zahlen von Schweigegeldern an die Mißbrauchsopfer aus der Kasse mit den Spenden der so ebenfalls mißbrauchten Gläubigen?
2) Ein Lehrer, der sich gegenüber seinen Kindern bloß „ einmal sexuell nicht im Griff hat“ , wie Sie es wirklich einmalig formulieren, ist seinen Job sofort los und bangt auf der Anklagebank, ob er 1,2,3 oder 4 Jahre Knast kriegt. Ja natürlich , Priester sind nach Ihrer Ansicht privilegiert, denen muß man ein weniger ethisches Leben zubilligen ! Ja und ein Bischof im Knast? Undenkbar. Die Weihe macht ihn ja zu einem überirdischen Wesen!
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#29   Arkanum/kreuts.net †   21:48:19 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Von gutherzig, Vineta, könnte man in der Tat erst reden, wenn er sich selbst beteiligte.
Richtig war das Verhalten nur relativ zu anderen Bischöfen, die nicht einmal das getan hatten. In anderen Fällen gingen die Klagen auf Schadenersatz vor Gericht, und fünf US-Diözesen sind inzwischen bankrott (liegt letztendlich auch nicht im kirchlichen Interesse).
Das hat schlicht mit dem Haftungsrecht der jeweiligen Länder zu tun. Soweit Diözesen juristische Personen sind, trifft sie natürlich auch zivile Haftpflicht, soweit ihre Amtsträger fahrlässig oder gar (bedingt oder direkt) vorsätzlich zu Sexualstraftaten Untergebener beigetragen haben. Den Ersatzanspruch bejahen im konkreten Fall auch die Versicherungen.
Inwieweit sich die Diözese dann die Beträge von den Amtsträgern zurückholen will, ist ihre Entscheidung (und bei solchen Beträgen wäre das Privatvermögen ein Tropfen auf den heißen Stein, nicht einmal annähernd geeignet, die Ansprüche zu begleichen).
Jetzt besteht noch die Hoffnung, daß man künftig schon aus Angst vor einem finanziellen Debakel Mißbrauchsvorwürfe ernster nimmt, als es bisher -in vielen Diözesen- der Fall war. Anderenfalls würde durch künftige Prozesse dasselbe wie durch das Fernbleiben von den Domen erreicht, vermutlich sogar schneller.
(Logge mich erst einmal aus – bis später!)
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#28   engelhardt †   21:34:56 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Abzocken?
Die Kirche läßt sich abzocken und reagiert insgesamt falsch
Wie haette sie denn reagieren sollen? Die Verbrechen weiterhin leugnen und vertuschen?
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#27   Peter-Pan   21:27:10 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Rodolfo Panetta
In den Fällen von Mißbrauch ist der Täter schuldig, nicht die Kirche.
Dieses Argument fand ich schon immer lächerlich. Dann nennen wir es eben nicht Schuld, sondern Verantwortung. Und wollen Sie wirklich behaupten, dass die römisch katholische Kirche keine Verantwortung für das trägt, was ihre Priester tun – wozu sie ihr Amt und ihre Stellung mißbrauchen. Oder keine Verantwortung für Bischöfe, die eben diese Priester decken und einfach nur versetzen?
Wenn das keine Schuld ist, was dann?
Diese exorbitante Geldgier ist noch viel schlimmer, als wenn sich ein Mensch einmal sexuell nicht im Griff hat und zum Täter wird?
Gratulation, das ist eine der ekelhaftesten Behauptungen, die hier bislang aufgestellt wurde – und auf kreuz.net will das wirklich was heißen.
Als wenn sich ein Mensch einmal sexuell nicht im Griff hat???????
Wir reden hier von sexuellem Missbrauch an Kindern, und sie benutzen eine derart verharmlosende Wortwahl. Und unterstellen auch noch, dass ein Mensch, der sich einer Entschädigungsklage anschließt ein noch schäbigeres Verhalten an den Tag legt. Widerwärtig.
In Dickens’ „Oliver Twist“ ist Fagin ein Hehler, der Jugendliche zum Stehlen schickt
Ja, ich habe Olliver Twist auch gelesen. Und wenn ich mich recht erinnere, sind sowohl Fagin als auch seine stehlenden Kinder die Opfer einer Gesellschaft, die sie aufgegeben und vergessen hat.
Oder anders: Vielleicht haben Sie ja ein Problem mit den Anwälten, aber die waren Schurken sind die Priester und Bischöfe.
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#26   Vineta   21:22:34 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Bitte das Thema nicht so zerreden, daß es wieder mal ausgeht wie das Hornberger Schießen!
@Peter Pan: Bitte genau nachlesen! Nirgendwo habe ich behauptet, Mißbrauchsfälle hätte es früher weniger gegeben , sie würden sich erst in letzter Zeit häufen!
@Arkanum: Das Reden vom gutherzigen Mahony macht hier wenig Sinn, da es dem ja im Traum nicht mal einfiel, sein ganzes eigenes Geld den Opfern als Entschädigung zukommen zu lassen. Er setzte sich ja nur für den Griff in die Kirchenkasse mit den Spenden der Gläubigen ein, so daß bis heute die dummen Gläubigen 2,6 Milliarden Dollar für die Schandtaten der Bischöfe dahingaben. Die Reformation wurde übrigens von Luther wegen einer weit geringeren Summe an Ablaßgeldern angezettelt, die der Erzbischof von Mainz zur Begleichung seiner Privatschulden abzweigte. Verdient etwa Lob, wer sich dafür einsetzt, das Geld anderer zu verteilen?
@Arkanum:Wie ich sagte: Nur das Fernbleiben von den Domen ist die angemessene Reaktion auf solche Bischöfe! Schlägerattacken? Damit würde man es den besagten geistlichen Barockfürsten nur erleichtern, von der Täterrolle in die Opferrolle zu schlüpfen!
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#25   Rodolfo Panetta   21:03:42 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ Peter Pan
In den Fällen von Mißbrauch ist der Täter schuldig, nicht die Kirche. Und überhaupt: Was soll das ganze erpresserische Finanzgebaren? Diese exorbitante Geldgier ist noch viel schlimmer, als wenn sich ein Mensch einmal sexuell nicht im Griff hat und zum Täter wird. – In Dickens’ „Oliver Twist“ ist Fagin ein Hehler, der Jugendliche zum Stehlen schickt. Die heutigen „Fagins“ sind raffinierte Anwälte, welche die Schuld von Menschen zu grenzenloser, erpressender Abzocke ausnützen.
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#24   Peter-Pan   20:50:07 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Rodolfo Panetta
Kampagne offenbart Haß gegen die Kirche
Genau so ist es. Der Kardinal mag als Christ konsequent gehandelt haben, indem er dem Schläger verziehen hat, aber das Problem bleibt. Die Kirche läßt sich abzocken und reagiert insgesamt falsch
Was für ein Kampagne?? Hier ist von einem Einzeltäter die Rede, der den Kardinal angeblich angegriffen hat und angeblich Missbrauchsskandale als Grund dafür angegeben hat.
Aber wie wäre denn die richtige Reaktion der Kirche? Die Schuld gegenüber den Missbrauchsopfern einfach verleugnen?
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#23   Rodolfo Panetta   20:40:29 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Kampagne offenbart Haß gegen die Kirche
Genau so ist es. Der Kardinal mag als Christ konsequent gehandelt haben, indem er dem Schläger verziehen hat, aber das Problem bleibt. Die Kirche läßt sich abzocken und reagiert insgesamt falsch.
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#22   Peter-Pan   20:39:02 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Vineta
Wie gesagt, wie kommen Sie darauf, dass sich die Missbrauchsfälle seit früher, seit – sagen wir – dem letzten oder dem vorletzten Jahrhundert gehäuft haben. Alles was wir sicher wissen, ist dass die Aufdeckung dieser Missbrauchsfälle sich gehäuft hat. Ist es nicht naheliegend, dass die Priester noch viel häufiger ihren Trieben nachgingen, als sie noch größere Kontrolle über ihre Schäffchen hatten und die Medien noch nicht jeden Fall in der Öffentlichkeit breit traten (wie sie es heute zu Recht tun).
In einem bin ich allerdings Ihrer Meinung: Es ist erstaunlich, für was Menschen schon exkommuniziert wurden – da mutet es umso erstaunlicher an, dass pädophile Priester von ihren Bischöfen oft nur versetzt und diese Bischöfe nach Aufdeckung einfach im Amt belassen werden…
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#21   Arkanum/kreuts.net †   20:31:27 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Zustimmung, Vineta,
wer so etwas duldet, gehört in jedem gesellschaftlichen Bereich gefeuert!
Dabei war Erzbischof Mahony (ich habe zwischenzeitlich noch etwas in der Vorgeschichte gekramt) wenigstens im Nachhinein bereit, sich für eine Entschädigung einzusetzen. Einige seiner Kollegen, in deren Diözesen sich ein vergleichbarer Saustall gebildet hatte, waren auch dazu nicht willens.
Insofern überrascht mich, daß ausgerechnet er Ziel einer Schlägerattacke (was nie sein darf!) wurde.
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#20   Vineta   20:21:33 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Peter Pan+Arkanum+santa maria: Nicht vom Wichtigsten abkommen!
@PeterPan+Arkanum: Mißbrauchsfälle hat es immer gegeben und wird es immer geben. Skandalös wird es erst, wenn sie sich häufen. Aber daß besagte Bischöfe, die in besagter Weise drauf reagierten, bis heute vom Papst nicht gefeuert wurden, das ist unerhört und der Skandal aller Skandale.
@santa rita: „ Abgestumpft und verblödet“ muß man in der Tat eine Volksmenge nennen, die den Domen besagter Bischöfe nicht einfach fernbleibt und sich nicht die Ohren zuhält, wenn der Papst über alles mögliche dauert redet und gehört werden will, aber zum Verhalten besagter Bischöfe schweigt und sie nicht aus ihren Ämtern entfernt.
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#19   Arkanum/kreuts.net †   20:21:08 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Das Umdenken will ich auch gar nicht abstreiten, Ultramontanus,
aber das hat natürlich in verschiedene Richtungen gewirkt. Zum einen kommt ein Umdenken in der Sexualmoral in Frage, zum anderen auch eine höhere Anzeigebereitschaft bei den Opfern (in wieweit das Konzil oder außerkirchliche Vorgänge dazu geführt haben, wird sich kaum noch quantifizieren lassen).
Das große Problem bei der ganzen Angelegenheit ist die Unmöglichkeit, gerade für die älteren Vorgänge genaue und mit den heutigen vergleichbare Zahlen zu finden. Die Übergriffe vor „V2“ zeigen jedenfalls, daß auch vorher nicht alles in Ordnung war und eine scharfe Trennlinie vor/nach „V2“ zumindest im Bereich des Kindesmißbrauchs nicht existiert (in anderen Bereichen natürlich).
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#18   clarissa colonia   20:19:07 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Massenlaisierungen?
„Laiisierte“ Massen sind wohl kaum haltbar. Und, wenn es so wäre, wären die in ihrer Sexualmoral so fragwürdigen Kleriker ja längst massenhaft aus dem klerikalen Stand entlassen, so daß das wohl kaum als Argument taugt.
Grundsätzlich jedoch halte ich die Anwendung körperlicher Gewalt nicht für beifallswürdig, sei deren Opfer nun ein Mitglied des Hl. Konsistoriums oder „nur“ ein einfacher Mensch; egal ob ich nun im Einzelfall mit dessen Auffassungen oder Handlungen einverstanden bin, oder nicht.
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#17   Ultramontanus   20:09:48 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Arkanum: Das kann man nicht stehen lassen
Nach dem V2 trat in weiten Teilen des Klerus ein „Umdenken“ auch in der Sexualmoral ein, was sich unter anderem in Massenlasisierungen von Priestern oder „heimlichen Geliebten“ dieser Prister niederschlug bzw. schlägt.
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#16   clarissa colonia   20:09:26 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
mediale Kontrolle?
Lag das an der (mutmaßlichen) kirchlichen Medienkontrolle, an einer Minderzahl der Vorfälle, oder am mangelnden öffentlichen Interesse an solchen Vorfällen/Berichten, oder am Schweigen der Betroffenen?
Die Behauptung, heiligmäßige „tidentinische“ Priester hätten über eine andere moralische Stärke oder moraltheologische Fundieung verfügt, so daß dies ein Problem moralisch fragwürdiger Priester seit dem II. Vatikanum sei, halte ich für abenteuerlich.
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#15   Arkanum/kreuts.net †   20:01:50 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Die ältesten Fälle, Peter-Pan,
gehen hier bis in die 40er Jahre religion.orf.at/…70717_missbrauch.htm zurück, also zwei Jahrzehnte vor dem II.Vaticanum… deswegen „V1“ verantwortlich machen zu wollen wäre genauso abwegig.
Sexuellen Mißbrauch gab es vor dem letzten Konzil und danach.
Ganz einfach.
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#14   Peter-Pan   19:47:26 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Wo kommt eigentlich diese V2-Fixierung her?
Ich wette, dass die Mißbrauchsfälle früher eher noch zahlreicher waren, als die Medien noch nicht „außer Kontrolle“ und die Macht der Kirche über ihre eingeschüchterten Gläubige noch nicht so zerstört war, wie heute.
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#13   santa rita   19:42:16 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Vineta
Volle Zustimmung.
Dass der Herr Kardinal mal eins auf die Mütze bekommen hat, ist eher ein ermutigendes Zeichen.
Es zeigt, dass es noch so etwas wie ein gesundes Volksempfinden gibt, dass der Mann auf der Strasse noch nicht so abgestumpft und verblödet ist, dass er nicht einen heiligen Zorn aufbringen könnte angesichts der himmelschreienden Verbrechen, die die V2-Kleriker Kindern antun.
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#12   Peter-Pan   19:28:02 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Angeblich…
Dieser angebliche Gewalttäter, der den Kardinal angeblich im Juli zusammengeschlagen haben soll – angeblich wegen angeblicher sexueller Missbrauchsskandale – ist also ein Unbekannter, der dank der Passivität des Kardinals nicht ermittelt werden konnte – angeblich jedenfalls…
Die Art und Weise, wie hier Missbrauchsopfer zum Ziel von Hass und Verachtung der kreuz(net)zügler werden, sagt eine Menge über diese Seite aus.
Alles gar nicht so schlimm mit dem Missbrauch – und lohnt sich ja schließlich auch, so will einem hier regelmäßig weisgemacht werden. Die eigentliche Schuld liegt schließlich beim Opfer – eine Teilschuld vielleicht beim Priester und gar keine Schuld bei den vertuschenden Bischöfen und Kardinälen.
Als eigentliches Opfer wird wieder und wieder die arme, arme Mutter Kirche vorgeführt – Zielscheibe der grausamen Medien, ohne die sich die ganze Angelegenheit doch still und friedlich klären ließe.
Jetzt fragen sich Gläubige in Los Angeles, ob diese Worte des Kardinals als Ermutigung zu verstehen sind, bei menschlichen Begegnungen die Fäuste sprechen zu lassen.
Nein, das fragen sich nicht die Gläubigen von L.A., sondern der anonyme Autor diesen kreuz.net-Artikels. Und überhaupt, was ist eigentlich aus diesem Andere-Wange-hin-halten-Quatsch geworden. Da wagt es ein Kardinal kleinlaut zuzugeben, dass sexueller Missbrauch schlimmer ist, als die Schläge die er (angeblich) eingesteckt hat und das wird hier zur Gewaltakzeptanz uminterpretiert.
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#11   engelhardt †   19:23:47 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
v2v2v2v2v2
Hier die Antworten auf Ihre Fragen:
zu 1) V2-Bischöfe
zu 2) V2-Bischöfe
zu 3) V2-Bischöfe
zu 4) V2-Päpste
Bullshit, das gab’s alles schon vor V2.
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#10   ottaviani   19:00:12 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
ich habe mich weder bei dir noch bei
sonst jemand hier zu entschuldigen oder zu rechtfertigen
das ich sehr vielseitig bin entspricht meinem fröhlichen wesen damit versuche ich die oben erwähnte hinfälligkeit auszugleichen
also wie gesagt bitte nicht sich einbilden das ich mich hier für irgendetwas entschuldige
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#9   Seminarist   18:55:09 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Vineta
Hier die Antworten auf Ihre Fragen:
zu 1) V2-Bischöfe
zu 2) V2-Bischöfe
zu 3) V2-Bischöfe
zu 4) V2-Päpste
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#8   Vineta   18:48:27 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Der Kardinal legt eine falsche Fährte!
Wenn der Kardinal sagt, seine nur etwa einen Monat lang anhaltenden blauen Flecken seien kaum der Rede wert im Vergleich zu den den Mißbrauchsopfern zugefügten seelischen Wunden , so ist das ein Versuch, den alle Dimensionen sprengenden Skandal in ganz engen Grenzen zu halten.
Bis heute schuldet nämlich die sich taub stellende Kirche eine Antwort auf folgende brisante Fragen:
1) Was sind das für Bischöfe, die aus 10, 100, nein, auch aus 1000 Fällen von Kinderschänder-Priestern keine Lehre zogen und keine scharfen Kontrollen auf den Weg brachten, um möglichst viele unheilbar-pädophile Priesterkandidaten vom Priesteramt fernzuhalten?
2) Was sind das für Bischöfe, die jahrzehntelang der Kinderschändung überführte Priester nicht feuerten, sondern Schweigegelder ( also veruntreute Spenden von Gläubigen) an die Opfer zahlten und die Täter in bis zu 100 anderen Gemeinden erneut einsetzten?
3) Was sind das für Bischöfe, die für ihr antichristliches Treiben bisher insgesamt 2,6 Milliarden Dollar Spenden von naiv-gutgläubigen Christen (Kirchensteuern gibt es in den USA nicht) ausgaben, aber weiterhin von ihren Gehältern gut leben?
4) Was sind das eigentlich für Päpste, die solche Männer zu Bischöfen machten und sie in ihren Ämtern belassen und nicht feuern??? Und was ist daran Wahres: Manche Zeitungen wollen wissen, im Vatikan habe man nicht nur von den Zahlungen der Schweigegelder und der erneuten Einsätze gewußt, sondern es gewünscht.???
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#7   ExBochumer †   18:45:18 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Seine eigene Gebrechlichkeit als Entschuldigungsgrund vortragen …
das langt mir um ein Urteil über Sie zu bilden.
Wegen Gebrechlichkeiten in Satanistenforen, kirchenkritischen und religiös-traditionalistischen Foren zeitgleich zu posten – das sollte man wirklich man mit einem Ehrenkreuz belohnen.
Ach ja, den haben Sie ja schon – von kreuts.net.
^-^
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#6   ottaviani   18:41:52 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
mein lieber
ich bin so aktiv wie es meine gebrechlichkeit gestattet
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#5   ExBochumer †   18:12:57 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Der ottaviani …
scheint mitunter sehr schwerfällig zu sein.
Seine Doppel-, Dreifach- und Mehrfachanwesenheit in diversen Foren, – auch ausgezeichnet in einem Hassforum – stehen da schon für sich.
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#4   Arkanum/kreuts.net †   17:42:22 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Eine gute Frage, Ottaviani,
ob der Grund darin liegt?
Ein Diözesanpriester, der den Kardinal bei der Priesterkonferenz gehört hat, erklärte vor der Tageszeitung ‘Los Angeles Daily News’, daß der Gewaltverbrecher jemand war, „den wir kennen und respektieren“.
Das Verhalten des Täters ist noch viel widersinniger, wenn er über das Motiv die Wahrheit sagt: Er hatte sich zu den Fällen von Mißbrauch in seiner Erzdiözese, anders als so mancher unter seinen Kollegen, vorbildlich verhalten.
Der Annahme eines vorgeschobenen Motivs schließe ich mich an.
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#3   clarissa colonia   17:39:23 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
Ungeachtet
grundsätzlichen Interesses an katholischer Berichterstattung auf dieser Seite, ist der Verweis auf ungenannte Kreise als Beleg für die Bedeutung oder Aktualität der Berichterstattung ungeeignet. Sinn würde dieser Hinweis nur im Rahmen des Autoritätsarguments machen, falls man der Redaktion eine dem „Philosophen“ des hl. Thomas vergleichbare zubillgte.
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#2   st.georg   17:34:18 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ artikel
Jetzt fragen sich Gläubige in Los Angeles, ob diese Worte des Kardinals als Ermutigung zu verstehen sind, bei menschlichen Begegnungen die Fäuste sprechen zu lassen…es geht immer noch blöder auf hetz.net… :-!
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#1   ottaviani   17:33:08 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
ich verstehe nicht
warum der Kardinal keine Anzeige gmeacht hat
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