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Donnerstag, 6. Dezember 2007 11:11
In Finnland wurde ein Pfarrer und Gegner der Frauenordination verurteilt, weil er sich geweigert hatte, das Abendmahl mit einer Pfarrerin auszuteilen.
Zurück zum Artikel 158 Lesermeinungen:
Donnerstag, 13. Dezember 2007 16:49
Jörg Guttenberger, Köln: Bruder Theophil: Einheit
Jede Kirchenspaltung angefangen mit der nach dem 2. Konzil nach dem die Assyrer eigene Wege gegangen sind, hat zu einer spürbaren Entdynamisierug der Gesamtkirche geführt. Am spürbarsten für uns war das nach der Reformation.

Zweck heiligt nie die Mittel. Ihr Vorschlag wird von der Bibel ganz klar verworfen: siehe das Gebet Jesu Christi für die Einheit und das Gleichnis vom guten Hirten.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:02
Bruder Theophil: Nein, das glaube ich nicht…
…denn die Kirche hat ganz andere Stürme überstanden. Und vielleicht täte es dem Kern der Gemeinde ganz gut, wieder zu einem Senfkorn zu schrumpfen, um daraus erstarkt hervorzugehen. Befreit von ideologischem Ballast.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 04:10
Jörg Guttenberger, Köln: Bruder Theophil
Das Problem ist die Einheit der Kirche!
Dienstag, 11. Dezember 2007 18:15
Bruder Theophil: Dann last doch die Frauen…
…die ordiniert sein wollen, Ihre eigene Glaubensgemeinschaft gründen. Wo ist das Problem ?
Montag, 10. Dezember 2007 09:28
Rudolfus: @Regina1961: Die Unmöglichkeit von katholischen „Priesterinnen“ ist endgültig
@Rudolfus
Ich weiß auch, was Johannes Paul II geschrieben hat. Aber es gibt auch hierfür Möglichkeiten der Veränderung. Bin im Kirchenrecht momentan nicht ganz so fit, aber endgültig ist diese Sache noch nicht.

Anscheinend wissen Sie nicht, was Papst Johannes Paul II. geschrieben hat bzw. nicht, welche Bedeutung der Lehre des Römischen Papstes zukommt, wenn der Papst eine Frage ein für allemal und in verbindlicher Weise durch sein päpstliches Lehramt klärt,
und nicht in einem CIC-§.
Sonntag, 9. Dezember 2007 00:24
Die Begründung einer Frauenordnation mit fehlendem biblischem Verbot geht weit an der Wirklichkeit vorbei! Ein ausdrückliches verbales Verbot gibt es zwar tatsächlich nicht. Aber:

Maßgebend für die krichliche Tradition ist eben nicht nur die Schrift, sondern auch das Handeln Jesu Christi! Für die ersten Christen war völlig selbstverständlich, daß die Apostel und ihre Nachfolger immer im Sinne des Herrn handelten, ohne zu fragen ob der Herr das auch jeweils ausdrücklich angeordnet oder verboten hat oder nicht.
Es bedarf damit keines ausdrücklichen Verbotes einer Frauenordnation, es genügt vielmehr, daß der Herr in sein Apostelkollegium ausschließlich Männer berufen hat. Damit ist diese Frage endgültig beantwortet, wie bekanntlich JPII bestätigt hat.

Die Frage des Zölibates ist eine Frage der Kirchendisziplin und hat keinen dogmatischen Charakter. Auch in den mit Rom in voller Kirchengemeinschaft lebenden Ecclesiae sui iuris gibt es verheiratete Priester, von Rom in keiner Weise beanstandet.

Die Zölibatsfrage ist beim derzeitgen Priestermangel berechtigt. Andererseits hat die Kirche, wie die Entwicklung nach dem Konzil bestätigt, durch wesentlichen Forderungverzicht noch nie gewonnen, sondern immer an Substanz verloren.
Samstag, 8. Dezember 2007 15:18
Tilly: Frauenordination nicht Christlich!
Und Christen können sie ja auch nicht sein wenn sie die Frauenordination durchführen.
Denn laut dem NT ist diese untersagt!
Freitag, 7. Dezember 2007 20:09
litterae sunt divitiae: Ehrlich gesagt
kann ich die Aufregung nicht verstehen. Der Papst hat doch erst jüngst gesagt, dass die protestantischen Kirchen eigentlich keine Kirchen seien. Somit können also dort weder Mann noch Frau gültige kirchliche Ämter, die von den Katholiken auch als solche anerkannt werden, übernehmen. Und mit „Frauenpriestertum“ hat das erst recht nichts zu tun, da es schon im protestantischen Selbstverständnis keine eigene Priesterschicht und kein Weihesakrament gibt.

Die anglikanische Kirche nimmt dabei einen Sonderstatus ein.

Was also interessiert es die Katholiken, wen die lutherisch- finnische Staatskirche einstellt und entlässt? Was hat das mit unserer theoretischen (und vielleicht auch überflüssigen) Debatte um eine Priesterweihe für Frauen zu tun?
Freitag, 7. Dezember 2007 19:25
Bruder Theophil: Ich bin sicher…
…dass diese „Verkleidung“ (siehe Titelfoto) in manchen Kreisen ein gern genommenes Karnevalskostüm ist. Diese Zeit eignet sich ja besonders dafür, sich zum Affen zu machen. Oder einfach mal nur so zu tun, als gäbe es die Frauenordination. Manche Frauen machen vor keiner Entblödung halt. Naja, Frau Schwarzer ist ja auch ein leuchtendes Vorbild.
Freitag, 7. Dezember 2007 14:14
Alkuin: @Aleph
„muss der Priester allein ausfechten… zum Teil menschenverachtend gelöst…, etc.“

Sie schildern eine sehr verbreitete Fabelei über den Umgang mit priestern in Konfliktsituation. Der Priester wird nicht allein gelassen, außer er bittet drum.
Dass ein Priester der sein Eid bricht, in Konkubinat lebt und auch noch Vater wird, nicht mit einen „dumm gelaufen“ oder „sei’s drum“ vom Ordinarius empfangen wird ist wohl auch klar.

Dieser zustand ist gravierendes Materie und muss geklärt werden.

Will er Priester bleiben, wird er geholfen! Will er entpflichtet werden, wird er geholfen. Aber beides geht nicht.
Freitag, 7. Dezember 2007 13:45
Aleph: Freiwillige Zölibatsverpflichtung
Pascal123@ Es nutzt in der Tat wenig, in diesem Zusammenhang auf die menschlichen Beweggründe hinzuweisen, wenn sie der Zölibatsverpflichtung des Priesters entgegenstehen. Die menschlichen Bewegründe stehen nirgendwo zur Debatte. Schließlich ist der Priester zu einem ehelosen Leben per se verpflichtet. Zu mehr nicht. Das wird häufig übersehen. Die möglicherweise entstehenden zwischenmenschlichen Probleme, muss der Priester allein ausfechten. Dass er die Probleme hat, dazu gibt es keine Verpflichtung. Dass diese Probleme seitens der Kirche äußerst unfreundlich und zum Teil menschenverachtend gelöst werden, ist schließlich wieder auf die generelle Zölibatsverpflichtung zurückzuführen. Sie sehen, von welcher Seite man beginnt, immer kommt man auf das Zölibat zurück. Es ist der Knackpunkt. Daran müsste und sollte gearbeitet werden. Vielleicht, dass künftig eine freiwillige Zölibatsverpflchtung möglich ist.
Freitag, 7. Dezember 2007 13:35
Alkuin: Siehe:
Sacerdotalis coelibatus

Presbyterorum Ordinis
Freitag, 7. Dezember 2007 13:10
Pascal123: Position bekannt
Auch wenn die Position bekannt ist ( mir grad nicht), sollte man Sie doch, sofern man Sie vertritt, erklären und begründen können.
Warum ist das bei Priestern so schlimm.
Vielleicht mag mir ja auch jemand anderes darauf antworten.
Freitag, 7. Dezember 2007 13:02
Alkuin: @Pascal123
Eigentlich habe ich keine Lust auf dieselben alten Leiern zu Antworten. Die Position der Kirche ist ausreichend dokumentiert -Tolle lege.
Freitag, 7. Dezember 2007 12:34
Pascal123: @Alkuin
Dass Priester-Kinder alimentiert werden ist das Richtigste was man machen kann und zeigt, dass die Kirche verantwortungsvoll handelt!
Nur leider darf das keiner Wissen, wenn ein Priester sich in eine Frau verliebt und mit Ihr ein Kind hat muss und wird er dazu angehalten zu lügen und zu betrügen, damit ebend dieses nicht an die Öffentlichkeit kommt. Sollte es dies nicht tun hat das Konsequenzen für Ihn. Das ist doch das Bigotte an der Sache ansich, nicht das Priestzer sich verlieben und Kinder haben, sondern das Sie diese Menschen verleugnen müssen, sollen und dabei sich, Ihre lieben und Ihr Gemeinde belügen.
Wenn ich mich für das Priesteramt entscheide weiß ich was auf mich zukommt ( Zölibat), sollte ich mich trotzdem verlieben, dann sollte das wohl so sein und Gott hat Ihm die Frau geschenkt und zugeführt. Wenn aus dieser Gottgebenen Liebe Kinder entstehen, warum bitte wird diesen ein normales Familienleben mit Eltern die in gültiger Ehe leben verwehrt. Ich denke die Ehe und die Familien sind die Keimzelle der Geselschafdt und von Gott die einzige Institution die Liebe hervorbringt und daraus Kinder, das höchste gut auf Erden. Und Gott soll das gerade nicht wollen ( weil er ein Priester ist), wo er doch genau das nach RKK Ansicht gerade für Menschen anstrebt, Liebe, Familie und Kinder.
Den Zusammenhang verstehe ich dabei nicht. Entweder bin ich für Famile und Liebe zwischen Mann und Frau mit dazu gehörigen Kindern oder nicht.
Freitag, 7. Dezember 2007 12:14
Strepto von Kokke: @Kurtilein – oder so nicht geplant
Ich glaube sogar, dass sogar die Priester, die eine Geliebte haben, dies zu Anfang ihrer Priester-Laufbahn nicht geplant haben oder so und dass sie das in Gewissensnöte stürzt – jedenfalls zu einem Großteil.

Ja, oder „so“ wird es wohl gewesen sein. Wahrscheinlich haben sich diese Knaben im jugendlichen Alter der Priesterweihe keine Gedanken darüber gemacht, was das Zölibatsversprechen bedeutet.

Aber man muss doch die Realität anerkennen. Dass viele Priester eine Konkubine haben, ist bekannt. Deren Kinder werden sogar von der Kirche alimentiert.

Ja, die Realität des Treuebruchs muss man anerkennen. Das einmal gegebene „ja“ im entsprechenden Stand ist selbstverständlich GOTT gegenüber bedeutungslos, da es an entsprechender gewissenhafter Planung mangelte.

Nun ist halt die Frage, aus welchem Grund diese Priester, Kinder und Frauen in solche Not gestürzt werden.

Ja, der Treuebruch nagt am Gewissen. Dieser Notzustand ist selbstverursacht. Der Leichtfertige stürzt sich selbst in Notzustände.

Man sollte es einfach freistellen, ob ein Priester heiraten will oder nicht.

Ja, ob er sich dann wieder scheiden lassen will sollte man dem „Priester“ aber auch zubilligen, denn wer wird ihm das Leiden einer unerfüllten Beziehung bis zum Lebensende zumuten wollen, wenn sich die Beziehung nach einem Jahr als Fehlplanung erweist.

Kurtilein, in der Kirche sollten die gleichen Schweinereien wie in der Welt möglich sein = Treuebruch, Ehebruch, …
Freitag, 7. Dezember 2007 12:12
Alkuin: @Kurt K.
Aber man muss doch die Realität anerkennen. Dass viele Priester eine Konkubine haben, ist bekannt. Deren Kinder werden sogar von der Kirche alimentiert.

Dass Priester fehlbare Menschen sind bezweifelt keiner, dennoch das Fehlverhalten billigen als Lösung des Problems ist nicht schlüssig. Dass Priester-Kinder alimentiert werden ist das Richtigste was man machen kann und zeigt, dass die Kirche verantwortungsvoll handelt!

Nun ist halt die Frage, aus welchem Grund diese Priester, Kinder und Frauen in solche Not gestürzt werden. Man sollte es einfach freistellen, ob ein Priester heiraten will oder nicht.

Die Kirche hat diesen Menschen in keiner Weise in der Not gestützt, das haben sie selbst (mit Ausnahme eines Kindes) fertig gebracht, dennoch lässt die Kirche sie nicht im Stich.
Freitag, 7. Dezember 2007 11:44
Kurt K.: @ Strepto von Kokke
Auch Sie möchte ich bitten, meinen Namen nicht zu verändern. Ich nenne Sie ja auch nicht „Krankheitserreger“ oder ähnliches, wie es manch anderer hier tut. Immerhin ist die Namensvariante, das Diminutiv , die Sie benutzen, nicht ganz so ätzend wie die, die Nachtlaterne oft nutzt, aber auch das bitte ich zu unterlassen.

Gegen sachliche Argumente habe ich dagegen natürlich nichts einzuwenden.

Und bei meinem Post verstehen Sie anscheinend nicht, was ich meinte: Ich glaube sogar, dass sogar die Priester, die eine Geliebte haben, dies zu Anfang ihrer Priester-Laufbahn nicht geplant haben oder so und dass sie das in Gewissensnöte stürzt – jedenfalls zu einem Großteil.
Aber man muss doch die Realität anerkennen. Dass viele Priester eine Konkubine haben, ist bekannt. Deren Kinder werden sogar von der Kirche alimentiert.

Nun ist halt die Frage, aus welchem Grund diese Priester, Kinder und Frauen in solche Not gestürzt werden. Man sollte es einfach freistellen, ob ein Priester heiraten will oder nicht.
Freitag, 7. Dezember 2007 11:35
Benedikt: Priestermangel und Zölibat
Unter Priestermangel versteht man heute das Phänomen, dass es weniger Priester gibt als noch vor 40 Jahren. Damit ist auch klar, dass der Zölibat nicht ursächlich sein kann, dennn das Zölibat gab es vor 40 Jahren auch schon. Es ist zwar richtig, dass es wegen dem Zölibat weniger Priester gibt, aber auch das dürfte vor 40 Jahren nicht anders gewesen sein. Das Zölibat kann daher den Priestermangel als Phänomen nicht erklären.

Eine Aufhebung des Zölibats würde folglich auch den Priestermangel als Phänomen nicht beheben, sondern lediglich eine größeres Reservoir an potentiellen Kandidaten öffnen. Doch dieses würde ebenso weiter schrumpfen wie das traditionelle Reservoir. Die Ursachen des Priestermangels kann eine Aufhebung des Zölibats wegen dessen fehlender Ursächlichkeit nämlich nicht bekämpfen.
Freitag, 7. Dezember 2007 11:22
Oder er machts im Geheimen, nimmt sich eine Geliebte…

Richtig, und wenn es mit der Geliebten keinen Spass mehr macht, – sucht er sich ein anderes Weibchen, solange bis er merkt, dass seine biologische Brunftzeit vorbei ist und er keine Geliebte mehr braucht und ihn mangels Brunftverhaltens auch kein Weibchen mehr will.

Dann wird er seinen Seelenfrieden wohl gefunden haben.
Freitag, 7. Dezember 2007 11:05
Alkuin: @Kurt K.
a) Was ist denn Ihres Erachtens nach der Hauptgrund für den Priestermangel?

Die sekundäre Stellung des katholischen Glaubens im Leben der Familien, Gemeinden und Gesellschaft, welche zu eine Verneinung der Göttliche Berufung als primäre Lebensart führt.

b) Haben die Evangelen auch einen Priestermangel?

Da sie keinen Priester haben trifft diese Frage nicht zu. Dennoch haben sie eher eine Planstellenmangel, weil ihnen genau so die gläubigen weglaufen wie bei uns.

Oder er machts im Geheimen, nimmt sich eine Geliebte…

Dennoch ist er nicht im Recht und macht sich genau so schuldig wie einen Ehebrecher!
Freitag, 7. Dezember 2007 11:01
Aleph: Distanz zu Glaubensdingen
Kurt K. @ Da gibt es eine ganze Reihe von Theorien. Ich werde natürlich nicht behaupten, dass das V II daran schuld ist. Es ist glaube ich die allgemein festzustellende Distanz zu Glaubensdingen, die alnthalben festzustellen ist, zunächst einmal. Das Zölibat kann auch ein Verhinderungsgrund sein, dass der Priesterberuf nicht mehr so attraktiv erscheint. Schließlich spielt auch die gesellschaftliche Entwicklung mit. Wenn vor 100 Jahren aus einer zehnköpfigen Familie ein Sohn Priester wurde, war das ein komtenhafter gesellschaftlicher Aufstieg für die ganze Familie. Das ist in der Gegenwart etwas anders. Was letztlich schuld am Priestermangel ist lässt sich wenig griffig darstellen. Deshalb ist das Zölibat nur einer von einer ganzen Reihe von Gründen, aber nicht der primäre Grund. Priester zu werden, um im alten Ritus zelebrieren zu können, macht die Entscheidung für den einzelnen bestimmt auch nicht leichter, weil da die Zukunftsperspektive völlig fehlt.
Freitag, 7. Dezember 2007 10:45
Kurt K.: @ Aleph: Zweimal Hm
Das Zölibat ist m.E. nicht der Hauptgrund des Priestermangels und die Aufhebung des Zölibats kann und wird das Thema Priestermangel nicht beheben können!

a) Was ist denn Ihres Erachtens nach der Hauptgrund für den Priestermangel?

b) Haben die Evangelen auch einen Priestermangel?

Wer das Zölibat nicht leben kann/will weißt, dass er kein Priester werden kann.

Oder er machts im Geheimen, nimmt sich eine Geliebte…
Freitag, 7. Dezember 2007 10:40
Alkuin: Sattsam bekanntes Scheinargument???
Das Problem ist, dass Sie es als entweder, oder betrachten. Es ist halt eines von vielen Argumenten aber nicht das einzige!

Das Zölibat ist m.E. nicht der Hauptgrund des Priestermangels und die Aufhebung des Zölibats kann und wird das Thema Priestermangel nicht beheben können!

Ich bin auch der Meinung, dass jedwedes Experiment diesbezüglich nicht nur zum Scheitern verurteilt ist, sondern sie wird ein unermesslicher Schaden anrichten.

Die Argumente für ein Zölibat sind mehr als bekannt und schlüssig, aber manche wollen dennoch nur ihre Einstellung als richtig ansehen.

Es steht uns Menschen Frei zu entscheiden welchen Weg wir gehen wollen. Wer das Zölibat nicht leben kann/will weißt, dass er kein Priester werden kann.
Freitag, 7. Dezember 2007 09:38
Aleph: Sattsam bekanntes Scheinargument
Schau mal ganz genau den Alltag eines Pfarrers einer Seelsorgeeinheit an! Er hat nicht einmal Zeit für eine effektive Pastoralarbeit, geschweige Familia.
Alkuin @ Das kann eigentlich nicht das Kriterium sein, weshalb es in der katholischen Kirche unbedingt den unverheirateten Priester geben muss. Bei der Neuregelung der Pfarreien sind viele Pfarrer auch nur noch gestresste Kultbeamte, die im großen Sprengel von Kirche zu Kirche hasten müssen, um die Gottesdienste halten zu können. Da bleibt auch wenig Zeit für die effektive Pastoralarbeit, obwohl gerade da die Familie (!)überhaupt nicht zur Last fallen dürfte. Ich würde mal sagen, der obenangeführte Vergleich gehört zu den sattsam bekannten, dafür umso weniger überzeugenden katholischen Scheinargumenten, mit denen die Vorteile des Zölibat hervorgekehrt werden sollen.
Freitag, 7. Dezember 2007 09:16
Alkuin: @ Priesterkandidat
Ich finde es sehr gut, dass sie sich so intensive mit diese Frage auseinandersetze, dennoch bekomme ich langsam das Gefühl, dass sie eine Strohmann bauen.

Wenn alles mit der ehe klar geht, ist es OK. Aber wir sehen bei unseren Protestantischen Geschwistern, dass die Scheidungsrate der Pastoren ungleich höher ist als bei andere Berufsgruppen. Persönlich kenne ich mindestens 3 Fälle.

Schau mal ganz genau den Alltag eines Pfarrers einer Seelsorgeeinheit an! Er hat nicht einmal Zeit für eine effektive Pastoralarbeit, geschweige Familia.

Gottes Segne sie auf Ihrem Weg!
Freitag, 7. Dezember 2007 08:28
Sozialkatholisch: @ Priesteramtskandidat
Wenn das Zölibat für sie eigentlich egal ist würden mich doch die Gründe interessieren warum sie es doch halten wollen.
Freitag, 7. Dezember 2007 08:22
Priesterkandidat: Thema Heirat von Priestern so wichtig?
Die Frage, ob Priester verheiratet sein sollen, spielt für den Zustand des Klerus in Wirklichkeit kaum eine Rolle. Hätten wir verheiratete Priester, die zudem eine klare priesterliche Identität, ein vorbildhaftes Gebets- und Glaubensleben hätten, eine vorbildliche Ehe führen würden, dann könnten wir vor Freude ein Loblied singen und niemand könnte doch an diesen Priestern Anstoss nehmen
Aber was haben wir stattdessen: Teilweise ausgebrannte, glaubenschwache, frustrierte zölibatäre Priester, die gerne dem Alkohol und anderen weltlichen Dingen zugeneigt sind, weil das Konzept Priester ihnen auch in dem glorreichen ehelosen Stand nicht eignet.
Was will ich also sagen: Auch wenn hier z. T. der Zölibat verteidigt wird, sollten wir uns bewusst machen, dass durch diesen keineswegs wirklich bessere Priester rauskommen müssen. Dieser kann sogar genau das Gegenteil bewirken. Und wenn man einen Blick in die Ostkirche wirft, so sieht man teilweise wirklich motivierte verheiratete Priester, die viele Kinder haben, von denen dann auch wieder welche Priester werden.
Und so frage ich: Wer hat der Kirche mehr gedient?
Freitag, 7. Dezember 2007 02:24
Kurt K.: @ Heinrich von Ofterdingen
Viele Jahrhunderte lang war es keineswegs selbstverständlich, dass man heiraten kann. Weil man schlichtweg häufig zu arm dafür war.

Unsinn! Man war nie zu arm, um zu heiraten. Arme heirateten Arme. Kaum eine Frau heiratete nicht. Dafür wiederum war man zu arm, denn eine unverheiratete Frau musste von ihrer Familie weiter durchgefüttert werden, was sich viele nicht leisten konnten.
Was an ihrem Post in die richtige Richtung geht ist, dass JUNGE Männer häufig nicht gleich heiráteten, da sie es erstmal zu etwas bringen mussten, um dies tun zu können. Aber in gesetzterem Alter waren dann die meisten verheiratet. Was im übrigen auch einer der gesch. Gründe für „Das Haupt der Familie ist der Mann“ ist – ER war nämlich meist erfahrener.

Viele Jahrhunderte war es auch, gerade in den armen Volksschichten, keineswegs leicht „auf Pfarrer studieren“ zu dürfen und zu können.

Das ist korrekt. Pfarrer werden war den oberen Schichten vorbehalten und nur wenige Pfaffen rekrutierten sich aus dem einfachen Volk. Den ärmeren Schichten stand aber die Kirchenkarriere dennoch offen, jedoch eher im Kloster.

Letztlich ist aber Fragenders letzter Satz dennoch richtig: … das erklärt auch den hohen Anteil an Homosexuellen im Klerus…

Denn auch und gerade in den oberen Schichten war es gesellschaftliche Pflicht, zu heiraten und Stammhalter zu zeugen – es sei denn man hatte einen guten Grund, nicht zu heiraten. Und der einzige akzeptierte „gute Grund“ bestand nunmal in einer kirchlichen Karriere
Freitag, 7. Dezember 2007 00:16
Don Camillo: @Seminarist
Gilt auch für mich – zudem heisst es richtig Priesteramtskandidat. Aber der Zusatz Amt wird ja schon von den Modernistenbischöfen verleugnet.

Das hat überhaupt nichts mit Modernistenbischöfen zu tun, weil: Priesteramtskandidat ist man bis zur Diakonenweihe. Nach der Diakonenweihe ist man Priesterkandidat, da man nach der Diakonenweihe in den Ordo eingegliedert ist. Kapiert?
Freitag, 7. Dezember 2007 00:03
Priesterkandidat: @Seminarist
Wo bist du denn Seminarist?
Donnerstag, 6. Dezember 2007 23:48
Ultramontanus: Es kann auch eine Druck von ganz andere Seite geben,
der nicht von Menschen oder Trieben ausgeht. Und er liegt einfach in der „verdammten Verwirrung“. Dem bin auch ich ausgestzt und kann mich ihm nicht entziehen. Also bitte keine Rosen, die habe ich nicht verdient.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 23:42
Fragender: @ Ultra
Ich bewundere Ihre Freiheit von allem gesellschaftlichem, wirtschaftlichem, politischen, kirchlichen und sonstigem Druck!

Leider sind nicht alle Menschen so…
Donnerstag, 6. Dezember 2007 23:39
Ultramontanus: Wer sich einem Druck beugt,
egal woher er kommt, der ist dafür selbst verantwortlich.

Ob der Freund Kleriker im katholischen Sinne ist, ist noch mal eine andere Frage.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 23:17
Fragender: @ Ultra
von „gezwungen“ habe ich nichts gesagt- aber der gesellschaftliche Druck war (bzw. ist in manchen Gegenden) sehr stark… alleine schon, weil ja sonst der verdacht aufkommen könnte, daß mit dem Mann etwas „nicht ganz stimmt“… igittchen!!!!!!!!…

… und viele haben daher gegen ihre Neigung geheiratet, andere sind in den Klerus geflüchtet.

Und ein lieber Freund von mir gehört zur zweiten Gruppe… so weit zum Thema „Klischee“…
Donnerstag, 6. Dezember 2007 23:08
Ultramontanus: Das halte ich ebenfalls für Blödsinn (@Fragender):
Es ist niemals jemand zum Heiraten „gezwungen“ worden. (aber es passt halt so schön zum Klischee vom schwulen Priester…).
Donnerstag, 6. Dezember 2007 23:05
Aufrechter †: Lieber HeinrichvonOfterdingen
Beck und Merkel sind lediglich nutzlose Individuen, die sich auf Kosten anderer fett machen (hat der Beck ja schon geschafft, hähä), ansonsten nehme ich Ihr Angebot, mir am Tag der Entscheidung zur Hand zu gehen, gerne an.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:57
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Fragender,
so ‘n Blödsinn. Viele Jahrhunderte lang war es keineswegs selbstverständlich, dass man heiraten kann. Weil man schlichtweg häufig zu arm dafür war. Viele Jahrhunderte war es auch, gerade in den armen Volksschichten, keineswegs leicht „auf Pfarrer studieren“ zu dürfen und zu können. Noch vor 50 Jahren waren die Verhältnisse ganz anders als Sie sie aus Ihrem Verständnis der unmittelbaren Gegenwart extrapolieren zu können meinen.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:52
Fragender: @Nachtlaterne
dass der lebendigste beweis für den glauben der zölibat sei, da kein mensch so einen weg ernsthaft wählt wenn er nicht wirklich glaubt.

Ich denke, daß sehr viele diesen Weg gewählt haben, weil sie aus Gründen Ihrer sexuellen Orientierung (sprich Homosexualität) nicht heiraten WOLLTEN, und dies viele Jahrhunderte lang der einzig gesellschaftlich akzeptierte Weg dazu war, nicht heiraten zu MÜSSEN… (und in manchen Gengendeg und Kulturen bis heute ist…)

… das erklärt auch den hohen Anteil an Homosexuellen im Klerus…
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:45
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Rodolfo Panetta,
der „Tugend“-Stalinismus der politisch allzu korrekten ist allgegenwärtig.

Dieses meinten Sie wohl!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:42
Seminarist: Tradition mit Zukunft
Priesterkandidat schrieb an Regina1861: „Mein Name ist nicht nur ein Name, sondern entspricht den Tatsachen…“

Gilt auch für mich – zudem heisst es richtig Priesteramtskandidat. Aber der Zusatz Amt wird ja schon von den Modernistenbischöfen verleugnet.
Wird sich bei Kandidat wohl um einen Neuling des aktuellen Jahrganges handeln.
Aber keine Sorge: Die Seminaristen der Tradition haben in den letzten Jahren die meisten sodomitischen und progressistischen Elemente der aus unseren Seminaren herauskärchern können (um mal einen treffenden Ausdruck des französischen Premiers zu benutzen).
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:42
Rodolfo Panetta: Der Tugendterror der politisch Korrekten …
… ist allgegenwärtig. Gott schütze unsere heilige Kirche vor solchen Zuständen!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:36
Lorenz: Irrweg Feminismus
Weil wir wissen, dass Feminismus ein Derivat des Marxismus ist und wie der Marxismus die Herrschaft der Liebe in dieser Welt durch eine menschengemachte Gerechtigkeitsideologie ersetzen will, weil er also offene Feindschaft der Herrschaft Gottes ist, sollte es die RKK dieser Ideologie nicht allzu leicht machen. Das Verbot der Frauenberufung ist doch eine zumutbare Hürde für alle Zeitgeistbewegten, denen das Herz wenigstens von einem Tropfen Demut vergoldet ist. Ein zölibatärer Priester ist nun einmal ein viel authentischerer Zeuge des ewigen Lebens, weil er ja auf die Verewigung seiner irdischen Existenz durch Nachkommenschaft verzichtet.
Dass die Liebesbegabung von Frauen naturgemäß (!) auf das sich-an-Wenige-verschenken (eigene Kinder, Partner) ausgerichtet ist, wurde dabei noch nicht einmal bedacht. Die Welt wird auch für Frauen nicht schöner, wenn nur noch Macht zählt und die spezifisch weibliche Liebesbegabung seitens der Begabten bespuckt und missbilligt wird.
Bitte schreiben Sie hier, ob Sie Frauen für genauso fähig halten, zölibatär zu Leben wie Männer. Ignorieren Sie bei dieser Antwort bitte etwaige Vorbehalte gegenüber dem Zölibat. Danke.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:08
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Aufrechner,
wenn es mal so weit ist, dann gibt es die nächste Reconquista. Tja, das Pendel, das einmal in diese, das andere Mal in die andere Richtung ausschlägt. Wenn es gelänge es in der Mitte zu halten, dann würde der Menschheit viel Leid erspart. Doch es geht immer von einem Extrem zum Anderen.
Nach dieser Theorie wären Kurt Beck und Angela Merkel die wahren Extremisten unserer Zeit. Na ja, vielleicht haben wir ja Unrecht. Ich hoffe ich kann bei der nächsten Reconquista auf Sie rechnen, ich mache Ihren Sancho Pansa. Vielleicht können wir Frau Merkel überreden die Rosinante zu geben, edelster Ritter. MfG
Donnerstag, 6. Dezember 2007 21:00
Aufrechter †: Wenn in Europa erstmal der Islam herrscht,
was angesichts der rasanten Muselvermehrung nur noch eine Frage der Zeit ist, finden die Beschwerden über angebliche Weiberdiskriminierung ein jähes Ende.

Dann gibt es in so einem Fall nämlich – wie im privaten Muselbereich bereits Standard – gepflegt was auf die Fresse und die Beschwerde gilt als abschließend bearbeitet.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:51
Ultramontanus: Adam war vielleicht Afrikaner und die Sprache im Paradies
somit nicht althochdeutsch, wie ein Sedi jüngst behauptete.

„Ein Adam des Y-Chromosoms (englisch Y-chromosomal Adam) ist der historisch letzte Mann, der mit allen zu einem bestimmten Zeitpunkt lebenden Männern über eine ununterbrochene Linie ausschließlich männlicher Nachkommen verwandt ist. Ein Adam des Y-Chromosoms ist also derjenige gemeinsame Stammvater aller zu einem bestimmten Zeitpunkt lebenden Männer, den man erhält, wenn man Abstammung ausschließlich über Väter und Vorväter definiert, Mütter und Vormütter völlig außer Acht lässt, und von mehreren unter dieser Voraussetzung ermittelten gemeinsamen Stammvätern den genealogisch jüngsten auswählt.

Der Begriff und seine Bedeutung ergeben sich daraus, dass das Y-Chromosom im Gegensatz zu anderen Chromosomen ausschließlich von Vater zu Sohn vererbt wird. Bei einem Adam des Y-Chromosoms handelt es sich damit um den stammesgeschichtlich jüngsten Primaten, von dem sich sagen lässt, dass alle zum fraglichen Zeitpunkt existierenden menschlichen Y-Chromosomen auf ihn zurückgehen. Der Adam des Y-Chromosoms lässt sich als das männliche Gegenstück zur Eva der Mitochondrien sehen, der historisch letzten Frau, die mit allen in einem bestimmtem Moment lebenden Frauen durch eine ununterbrochene Linie ausschließlich weiblicher Nachkommen verwandt ist und von der daher alle in diesem Moment existierenden menschlichen Mitochondrien herrühren.(…)weiterlesen…
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:33
Aleph: Namen sind Nachrichten
Benedikt @Kann ja schon mal vorkommen. Niemand ist ein Schaden entstanden. Namen sind immer auch Nachrichten.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:32
Wenn man hingegen sieht, wie Priester Alkoholiker sind, sich sonstigen Vergnügungen widmen und Zeit genug dazu haben, dann werden sie auch noch Zeit für Frau und Familie haben.
In solchen Fällen sollte der Bischof mal ein ganz ernstes Wörtchen mit seinem Untergebenen führen. Buße und Beichte, Mission im Jemen oder in Saudi-Arabien, all dies wird den Mann von seiner Trunksucht befreien:

Christus vincit! Es stimmt, was hier angesprochen wurde: ein Priester muss sich zügeln können

Ich frage mich auch ernsthaft, ob die Liebe zur anvertrauten Herde die Liebe zu einer Frau nicht bei weitem überwiegen muss, zumindest bei einem Priester.

Vielleicht sollte der betroffene Priester auch öfter mal die die Hl. Messe nach dem „alten Ritus“ feiern.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:21
Aleph: Vielleicht nicht ganz so edel
Ein Pastoralreferent hat mir gesagt, dass einige allein als Solidaritätsgründen mit den Frauen die nicht zum DiakonIn geweiht werden können.
Werter Benedikt, es ist mir nicht erinnerlich, mich mit diesen Wort zu diesem Themenkomplex geäußert zu haben, obwohl ich mich dazu geäußert habe, vielleicht nicht ganz so edel, aber anders.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:20
Benedikt: Korrektur
Alkuin, nicht Aleph.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:19
Burgorus: Pastoralassistenten
@ecclesia s.r.: Sie haben es leider versäumt, meinen Rechtschreibfehler zu korrigieren, also muss ich es tun: „einen Bus, der sie zum nächsten Mess-Ort bringt“ („sie“ statt „Sie“).

@Nachtlaterne: Das ist sehr wichtig! Die Bereitschaft zum Zölibat ist ein Ausdruck großen Glaubens.

@Priesteramtskandidat:
Ich habe bis jetzt noch nie einen Pastoralassistenten oder ständigen Diakon kennen gelernt, der kein Modernist wäre; ich kenne auch heute noch keinen. Allerdings kenne ich auch einen, der Priester werden wollte, wo ich mir dachte: „Um Gottes willen, wieder so ein Modernist!“ Dann heiratete er und wurde doch Pastoralassistent.

Meine Erfahrung ist also: Alle Pastoralassistenten und ständigen Diakone sind Modernisten. Nicht alle, aber viele Priester sind Modernisten. Das bezieht sich nur auf meien Erfahrungskreis. Ich weiß nicht, ob Sie Modernist sind, auch nicht, welche Art von Berufung bei Ihnen evtl. vorliegt.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:17
amadeus: orthodoxe christen als beispiel
der orthodoxe weg könnte in der katholischen kirche doch als gutes beispiel dienen. dort gilt lediglich für die ordensleute und bischöfe der zölibat. ich denke so wie es jetzt läuft, hat das keine zukunft mehr. es macht doch auch keinen wirklichen sinn, das priesteramt von der ehelosigkeit abhängig zu machen. untersuchungen zeigen ja, dass viele priester ein gestörtes verhältnis zur sexualität haben. wenn jemand freiwillig darauf verzichtet ist das in ordnung und verdient respekt. aber das zölibat zur bedingung zu machen, das kann nicht funktionieren – und das hat sich in den letzten jahrhunderten auch gezeigt.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:14
Benedikt: @ Aleph
Ein Pastoralreferent hat mir gesagt, dass einige allein als Solidaritätsgründen mit den Frauen die nicht zum DiakonIn geweiht werden können.

Ach wie edel. Der Pfarrer, der deshalb NICHT entlastet wird und die Gemeinde, die deshalb auf die Dienste eines Diakons verzichten müssen werden das sicher sehr zu schätzen wissen.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:10
Regina 1961: @Priesteramtskandidat
Sie sprechen mir insofern aus dem Herzen, als daß Sie scheinbar über den Zölibat und dessen Konsequenzen für das Leben nach der Weihe nachdenken. Und diesen Zölibat nur als ein Faktum sehen, daß es als einziges Ideal zu leben gilt. Bitte verstehen Sie mich richtig. Ich bin nicht für die Abschaffung des Zölibats. Wer diese Lebensform für sich wählt, soll das ruhig tun. Er hat auch seine Vorteile. Für den Beruf des Weltpriesters ist er aber in meinen Augen nicht zwingend notwendig. Für Ordensgeistliche sieht das anders aus.
LG Regina1961
@Rudolfus
Ich weiß auch, was Johannes Paul II geschrieben hat. Aber es gibt auch hierfür Möglichkeiten der Veränderung. Bin im Kirchenrecht momentan nicht ganz so fit, aber endgültig ist diese Sache noch nicht.
LG Regina1961
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:02
Nachtlaterne: nietzsche selber…
…saggte einmal, dass der lebendigste beweis für den glauben der zölibat sei, da kein mensch so einen weg ernsthaft wählt wenn er nicht wirklich glaubt.

darum wird am zölibat soviel anstoß genommen!!!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:00
Wenn Sie (zunächst) Pastoralassistent werden wollen, halten Sie doch dann bitte keine Wortgottesdienste, sondern beten Sie mit den Gläubigen den Rosenkranz und organisieren Sie ggf. einen Bus, der Sie zum nächsten Mess-Ort bringt.
Das ist wirklich seit langem das Köstlichste, was hier auf kreuz.net zu lesen war!!!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:59
Alkuin: Warum werden die denn nicht ständiger Diakon?
Ein Pastoralreferent hat mir gesagt, dass einige allein als Solidaritätsgründen mit den Frauen die nicht zum DiakonIn geweiht werden können.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:53
Burgorus: @Rudolfus @Priesterkandidat
@Rudolfus: Sie bezogen sich auf
Mk 12,25: „Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel.“

Das bezieht sich meiner Meinung nach auf die sog. zweite Auferstehung. Ich bezog mich auf das „Tausendjährige Reich“, in dem die 1000 Generationen (1Chr 16,15, Ps 105,8: „Gedenkt ewig seines Bundes – des Wortes, das er geboten hat auf tausend Generationen hin“), erst gezeugt werden müssen.

@Priesteramtskandidat: Ich will jetzt nicht die ganze Diskussion über verheiratete Priester wieder aufrollen. Die Argumente für und wider sind ja bekannt. Ich habe halt auch ein Wort von Pater Pio im Ohr, wo es heißt, dass diejenigen, die sich nicht enthalten (wie da genau der Wortlaut war, weiß ich eben nicht), nicht würdig sind, den Dienst am Altar zu begehen.

Dass die Reihenfolge Heirat, dann Weihe, die ja auch in der lateinischen Kirche bei der Diakonweihe angewandt wird, wirklich nur (änderbares) Kirchengesetz ist, glaube ich eher nicht, da es eben einheitlich im ganzen Christentum so gehandhabt wird. Ich glaube eher, dass es feste Wahrheit ist, die eben nur noch nicht dogmatisch als Lehre formuliert ist. Der Zölibat selbst ist dagegen nur Kirchengesetz.

Wenn Sie (zunächst) Pastoralassistent werden wollen, halten Sie doch dann bitte keine Wortgottesdienste, sondern beten Sie mit den Gläubigen den Rosenkranz und organisieren Sie ggf. einen Bus, der Sie zum nächsten Mess-Ort bringt.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:53
Benedikt: @ Priesterkandidat
Da zudem viele Pastoralreferenten aufgrund des Zölibates verhinderte Priester sind

Warum werden die denn nicht ständiger Diakon?
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:38
Ultramontanus: @kros123:
„und die erde wurde in 7 tagen erschaffen…is kla “

Das wohl nicht. Aber die 7 Tage wurde schon von manchen Kirchvätern nicht als 24h-Tage gedeutet.

Viel mehr greift es das Christentum an, wenn sich durch genetische Analysen herausstellen sollte, dass z.B. die Menschart Neanderthaler sich nicht dem homo sapiens gepaart hat. Dafür scheint einiges zu sprechen.

Die Urmutter „Eva“ im Sinne einer Frau von der alle lebenden Menschen abstammen hat es tatsächlich gegeben und sie soll vor 200.000 Jahren gelebt haben. Den genetischen „Adam“ gab es wohl auch, allerdings vor 40.000 Jahren. Der Ausweg wäre, dass man noch eine genetische Eva ermittelt, die ebenfalls vor 40.000 Jahren gelebt hat.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:36
Aleph: Wo ist noch Platz für Nachteile?
Nicht nur ein Nachteil. Für unsere Kirche Schon!
Alkuin @ Mit der Feststellung „Für unsere Kirche Schon!“ komme ich ziemlich ins Schlingern. Diese, unsere Kirche, hat doch, was ihrer Seligkeit nützlich ist, den unverheirateten Klerus. Wo sehen Sie da einen Nachteil? Zudem wird der Zölibat und somit der unverheiratete Klerus besonders von verheirateten Personen sehr mannhaft verteidigt, als uneinnehmbare Bastion dieser unserer Kirche. Vorteil ist, dass diese unsere Kirche reicher ist als andere, weil sie keinen verheirateten Klerus hat und dieser unverheiratete Klerus beim Ableben des einzelnen Klerikers in der Regel auch keine Erbansprüche befriedigen muss. Das ist doch auch ein großer Vorteil für diese unsere Kirche. Die weiß schon, warum sie so tapfer den Zölibat verteidigt, weniger in materieller, dafür aber in erster Linie in geistlicher Hinsicht. Viele Angehörige dieser unserer Kirche, die davon nicht betroffen sein können, weil sie verheiratet sind, verteidigen den Zölibat als wackere Christenleute und passen höllisch auf, dass nur kein Klerusangehöriger dieser unserer Kirche die Zölibatsverpflichtung in schwachen Momenten vergisst. Dann wird ganz schön Alarm geschlagen, dass die Vergesslichkeit rasch verschwindet. Es gibt also nur reine Vorteile für diese unsere Kirche, die über die segensreiche Einrichtung des Zölibats verfügen kann. Wo ist für Sie in diesem perfekt abgeschotteten System gerade in dieser unserer Kirche noch eine Nische für Nachteile?
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:35
Nachtlaterne: ja, gott hat die erde…
…erschaffen in 6 zeitabschnitten, am 7. tage aber ruhte er sich aus. warum nehmt ihr anstoß?! laut bibel wird der mensch zum schluß auuf die erde gesetzt. die wissenschaftler haben daran keinen zweifel! ihr aber, ihr verdreht die wahrheit der bibel und versucht aus allem ein märchen zu machen.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:32
kros123: …
und die erde wurde in 7 tagen erschaffen…is kla
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:30
Nachtlaterne: priesterkandidat,
wie sehr studieren heute die priesteramtskandidaten die nichthistorizität der bibelgeschehnisse, insbesondere auch der wunder jesu. würde man unter den priestern eine statistische erhebung machen, ich glaube, die bibel würde als ein guitgemeintes märchenbuch abgetan. mich schmerzt das sehr! im laufe von jahren habe ich mit vielen priestern gesprochen aber nur wenige davon halten daran fest, dass die wunder durch jesus wirklich geschehen sind. hinzu kommt, dass das unzensioerte wort gottes bei immer weniger priestern akzeptanz findet.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:23
Priesterkandidat: @HeinrichvonOfterdingen
Ihrer Hoffnung kann ich nicht entsprechen, da ich eben Priesterkandidat bin. Mein Lieber Herr von Ofterdingen, ich nehme nicht an, dass sie Priester sind. Würden sie ein Priester sein und die Lebensituation nicht vom grünen Tisch – z.B. als verheirateter mit einem nichtkirchlichen Beruf, also aus der Distanz – aus sehen, würden sie sicherlich auch über kurz oder lang etwas milder im Urteil werden.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:20
Nachtlaterne: schaut doch nur …
… wie wunderbar bunt die schals gestrickt sinbd. und dann diese unendliche offenheit und unendliche fröhlichkeit. kann da nioch jemand widerstehen? die versuchung ist größer als die zarteste versuchung sie zu höchsten ämtern zu berufen. niemand tanzt so schön um den altar!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:18
HeinrichvonOfterdingen: Da kann man nur hoffen,
dass Sie nicht wirklich ein Priesterkandidat sind.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:16
Priesterkandidat: @Burgorus
Dass Priester vor der Weihe heiraten müssen, Diakone nach dem Tod der Frau nicht mehr heiraten dürfen, sind alles Kirchengesetze. Ich wüsste nicht, welchen Schaden es einem Priester zufügt, wenn er nach der Priesterweihe heiraten darf. Der Zölibat macht noch lange nicht den guten Priester aus, die Priesterehe auch nicht den guten Priester. Wenn die Spiritualität, das Glaubens- und Gebetsleben intakt sind, wenn der Priester weiss, wieso er am Altar steht, was sein Auftrag ist, kann er auch als verheirateter ein sehr guter Priester sein. Wenn man hingegen sieht, wie Priester Alkoholiker sind, sich sonstigen Vergnügungen widmen und Zeit genug dazu haben, dann werden sie auch noch Zeit für Frau und Familie haben. Zudem kann es einem Priester auch nicht schaden, wenn er seine durchaus noch vorhandene Sexualität im Rahmen der Ehe lebt.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:07
Aleph: Lesekurs in der VHS
Dann gehen Sie doch in eine Männersauna, da sind Sie wirklich nur unter Männern.
Wenn Sie nicht lesen können, wertester Amadée, tut mir das sehr leid für Sie. Daher empfehle ich Ihnen, um dem Missstand abzuhelfen: Belegen Sie doch einen Lesekurs in der Volkshochschule, den Sie mit Zertifikat abschließen können. Das hilft ganz bestimmt gegen die grassierende Legasthenie. Selbst die Pisa-Studie soll davon beeinträchtigt sein.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:03
Rudolfus: @Burgorus: Nach der Wiederkunft Christi werden die Menschen überhaupt nicht mehr heiraten
Nach der Wiederkunft Christi, wenn wir wieder einen unsterblichen Leib haben, wird die körperliche Liebe zwischen Mann und Frau zur Zeugung von Kindern anders sein; vollkommen wie vor dem Sündenfall. Dann gibt es keinen Einwand gegen verheiratete Priester mehr.
Nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern wie die Himmelsengel leben – Christus selbst erklärt dies im Neuen Testament.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:01
kros123: achso…
sehr überzeugend
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:00
Burgorus: @Priesterkandidat: Heirat und Weihe
Das Problem ist, dass Pastoralassistenten (auch ohne den „-innen“-Zusatz sind weibliche genauso gemeint) nicht nur, wie es sich bei Ihnen anhört, für Verwaltungsaufgaben gebraucht werden, sondern auch zu Wortgottesdienstfeiern missbraucht werden. Sie entziehen damit den Gläubigen das Messopfer, da sie den Wortgottesdienst als Ersatz für die Messe betrachten. Darum bitte ich Sie, kein Pastoralassistent zu werden, sondern zunächst einen weltlichen Beruf zu erlernen.

Prinzipiell ist stets zu beachten: Zuerst heiraten, dann kann man, wenn die Kirche es erlaubt, Priester werden. Der umgekehrte Weg geht nicht! Geht auch bei der Ostkirche nicht! Auch ein verheirateter Diakon, dessen Frau gestorben ist, darf nicht mehr heiraten!

Wenn man verheiratet ist und zum Priester geweiht wird (was ohne Erlaubnis der Frau nicht geht), dann sollte man nach der Weihe enthaltsam leben, wie es auch Jesus (nach Maria Valtorta, glaube ich) seinen verheirateten Aposteln nahegelegt hat. Es wäre also geboten, zuvor die Kinder zu zeugen, bevor man sich zum Priester weihen lässt.

Die Sexualität, wie sie heute ist, ist eine Folge des Sündenfalls. Sie ist nicht vollkommen und scheut das Licht (man will sich nicht zusehen lassen).

Nach der Wiederkunft Christi, wenn wir wieder einen unsterblichen Leib haben, wird die körperliche Liebe zwischen Mann und Frau zur Zeugung von Kindern anders sein; vollkommen wie vor dem Sündenfall. Dann gibt es keinen Einwand gegen verheiratete Priester mehr.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:57
Rudolfus: @kros123
Aleph um 15:43.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:55
kros123: @Rudolfus…
wo hat er das gesagt?
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:54
Rudolfus: Da gibt es schon noch mehr Institutionen!
Aleph
Der Klerus und die Freimaurer sind eigentlich die beiden einzigen Institutionen auf dieser weiten Erde, in denen Frauen keinen Zutritt haben.

Reine Männerdomänen gibt es weltweit schon einige mehr außer diese beiden!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:52
ecclesia-semper-reformanda: Florian, Du Pöhser,
man sollte Deine Beiträge halt immmer bis zum Ende sesen – sogar bis zum letzten Wort … Bis halt ein Unverbesserlicher.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:50
Was hast du gegen Weibspfaffentum? Gegen Mannspfaffen hast du ja auch nichts, oder?
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:47
auch wenn ich Ihre Meinung ganz und gar nicht teile: sie hört sich aber schon besser an als „Klaps aufn Hintern“ – immerhin!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:47
amadeus: aleph
Dann gehen Sie doch in eine Männersauna, da sind Sie wirklich nur unter Männern.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:46
Florian Geyer: nun Ekklesi
im gegensatz zu manchem Zeitgenossen bin ich der Ansicht dass die Verleugnung biologischer Manifestationen und der daraus resultierenden Konsequenzen ein Schlag in die Ordnung ist welche zuletzt doch von Gott bestimmt ist. Ordnung (Geordnetheit) bejahung der eigenen Identität ind der eigenen rolle sind markenzeichen dafür ob jemand sich demütig dem Willen Gottes beugen kann oder nicht. Aber wenn man ein rein weltlich demokratisches Kirchenbild hat, die Kirche absolut unmystisch betrachtet und die absolute Wahrheit (welche von hornbebrillten neotheologen niemals erkannt werden kann sondern nur von bescheidenen Demütigen) als ermittelbar in Diskussionen betrachtet erklären sich sogar verschrobene Ansichten wie Weibspfaffentum.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:46
Rudolfus: @Aleph: Auch Sie müssen die Weisung und die Ordnung Christi akzeptieren
Christus will keine Frauenpriester.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:43
Aleph: Männer unter sich
Frauen haben im Klerus nichts verloren
Rudolfus @Recht so. Der Klerus und die Freimaurer sind eigentlich die beiden einzigen Institutionen auf dieser weiten Erde, in denen Frauen keinen Zutritt haben. Also Mauern hochziehen, Schotten abdichten, damit die Tradition erhalten bleibt, für Männer unter sich.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:42
Alkuin: @Aleph: Nicht nur ein Nachteil
Für unsere Kirche Schon!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:40
Rudolfus: @e-s-r: Nehmen Sie zur Kenntnis, daß die Kirche kein Priestertum für Frauen kennt
Christus will keine Frauenpriester.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:39
nun zeigste aber Dein wahres Gesicht… Eigentlich willste hier im Kreise Gleichgesinnter einfach nur gerne ein wenig auf all das einschlagen, was Dir so nicht gefällt in der Kirche, hm? Und da sind doch so ein paar lächerliche Chauvi-Sprüch genau das Richtige, gelle? Dann mal getrost weiter so! Das passt halt doch immer noch am besten zu dieser angeblich katholischen Web-Site!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:38
Aleph: Nicht nur ein Nachteil
Man soll aber auch nicht vergessen, dass die Protis keinen geweihten Klerus haben!
Alkuin@ Das muss nicht nur ein Nachteil sein.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:32
Rudolfus: Die Priesterinnenidee kann nur von den Kirchenfeinden kommen
Fromme Katholiken propagieren solche Ideen nicht.
Was ist falsch an dieser Behauptung?
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:31
Florian Geyer: Ekklesi
Frauen die glauben Priester werden zu müssen brauchen entweder einen Psychologen oder einen Klaps auf den Hintern.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:28
Alkuin: Priesterinnen?
Es gibt in die gesamte Geschichte der Kirche kein einziges Indiz, geschweige einen Fall von eine Frauen Ordination. Es war, ist und bleibt ein Amt für berufene Männer. „Roma lacuta, causa finita.!“

Was die Protestanten machen ist mir eigentlich auch egal, aber selbst sie sind sich in ihre unsagbare Gespaltenheit nicht einig. Man soll aber auch nicht vergessen, dass die Protis keinen geweihten Klerus haben!

Sie sollen aber auch zu dem merken, dass weder die Juden noch die Christen jemals Priesterinnen hatten aber die Heiden schon!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:26
ecclesia-semper-reformanda: Ach Florian, Du Patron der Feuerwehr,
und ich hatte gehofft, man könnte mir Dir mal etwas richtig diskutieren. Aber du w i l l s t es ja gar nicht; anders ist das letzte posting, das so unsäglich wie peinlich ist und tatsächlich – um mit den Worten von Rudolfus zu sprechen – das Zeug hätte, ein richtiger „Aufstand gegen Christus“ zu sein, nihct zu verstehen. Schade!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:25
Rudolfus: Dem kann man nur zustimmen
Aber die Zahlen (z.B. Gottesdienstbesuch, Mitgliedschaft, Austritte) zwingen (gerade auch im vergleich zur Kathol. Kirche!) zur nüchternen Einschätzung: das Gegenteil ist der Fall!
Die Evangelische Kirche in Deutschland ist doch zahlenmäßig überhaupt kein anzustrebendes Modell.
Am besten geht es der EKD noch im katholisch geprägten Bayern.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:24
Priesterkandidat: @all Fazit
Also ich habe nichts gegen die alte Messe, nichts gegen aufrichtige Gläubige, die sich der alten Messe verpflichtet wissen etc. Wenn ich aber sehe, auf welchem Niveau hier umgegangen wird, wie die offizielle Kirche als Konzilssekte, die Piusleute als Piussekte beschimpft werden, wie manche zum Sedisvakantismus und zu selbsternannten Glaubenswächtern neigen, nichts bzw. kaum was gelten lassen, was es in der Kirche gibt und schwarz-weiss Malerei betreiben, dann wird die ganze Tradiszene für Neulinge dermassen unsympathisch, dass man denkt: Gut, dass das Konzil kam, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es solche Leute in der Vorkonzislkirche gab.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:23
Florian Geyer: Frauenpriestertum
ied von den Kirchenfeinden deshalb propagiert um die Messe und die Kirche generell der endgültigen Lächerlichkeit anheimzugeben.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:20
Pünktchen: Kurt K. und ein beliebtes Vorurteil:
die Kirche werde durch die Ablehnung von Frauen noch schneller untergehen., meint der K-Kurti!

Zunächst werden Frauen keineswegs „abgelehnt“, sondern Frauen sind nach katholischem und apostolischem Verständnis nicht zum priesterl. Dienst berufen. Das ist etwas ganz anderes.
Eigentlich müßte doch die Evangelische Kirche mit all ihren „Pastorinnen“ und „Bischöfinnen“ seit Jahrzehnten ein wahres Aufblühen erlebt haben, wenn Kurti recht hätte. Aber die Zahlen (z.B. Gottesdienstbesuch, Mitgliedschaft, Austritte) zwingen (gerade auch im vergleich zur Kathol. Kirche!) zur nüchternen Einschätzung: das Gegenteil ist der Fall!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:20
Rudolfus: Frauen haben im Klerus nichts verloren
Die Emanzen und die Modernisten werden zurecht in die Schranken gewiesen.
Es ist ein Aufstand gegen Christus.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:18
timpressum: Gegenargument
Natürlich kann man das, warum hat er es denn sonst keine Frauen beim letzten Abendmahl zugelassen?

Bayern waren auch keine eingeladen!
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:18
ecclesia-semper-reformanda: Florian,das ist doch wohl nicht ganz ernst gemeint.
Weil Jesus vor dreitausend Jahren „Weib“ gesagt hat, soll das heute auch o.k. sein??!! Es hat sich zwischendurch doch ein klitz-kleines bißchen was geändert – in der Ansehung der Frau und in der Sprache. Und deshalb: natürlich war Ihr Begriff abwertend gemeint, da helfen auch die schönsten Verdrehungen nix … Stimmt’s??
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:16
Peter-Pan: @Florian Geyer
eine Frau kann schon deshalb nicht Priester werden weil aufgrund der Sensibilität das Martyrium nicht zumutbar ist.
Ausserdem kann die Frau ihr Fleisch nicht kreuzigen da sie selbst Fleisch ist um Gegensatz zum geist = Mann. Die Frau ist stets der materiellen Seinsphäre verbunden der Mann der geistigen.

Nur die Feinder der Kirche und die von ihnen verhetzten innerhqalb und ausserhalb sind deshalb für Frauenordination.








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Das interesannteste ist, dass diese ganze Diskussion durch eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte ausgelöst wurde.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:13
Natürlich kann man das, warum hat er es denn sonst keine Frauen beim letzten Abendmahl zugelassen?
Wegen dem Satz tut dies zu meinem Gedächnis, das sollte nämlich keine Frau direkt hören.