(kreuz.net) „Jetzt ist es wahr, obwohl ich dies im voraus nicht geglaubt hätte – oder nicht glauben wollte“.
Das erklärte der lutherische Pastor, Dr. Martti Vaahtoranta, am 30. November in einer privat ausgeschickten
elektronischen Nachricht.
Vaahtoranta ist Finne und lebte bis vor kurzem als Mitglied der ‘Selbständigen
Evangelisch-Lutherischen Kirche’ in Wiesbaden. Kürzlich kehrte er in sein Heimatland zurück.
Jetzt
berichtete Vaahtoranta, daß das Bezirksgericht Hyvinkää – fünfzig Kilometer nördlich von Helsinki –
zwei Pfarrer und eine Gläubige zu Geldstrafen verurteilt hat. Grund: Verstöße gegen das Antidiskriminierungsgesetz.
Bei den Verurteilten handelt es sich um den stellvertretenden leitenden Pastor Tauno Tuominen, um Pfarrer
Ari Norro sowie um Frau Pirkko Ojala, Vorsitzende einer Ortsgruppe des ‘Finnisch Lutherischen Evangeliumsvereins’.
Pfarrer Norro ist ein überzeugter Gegner der Frauenordination. Er befand sich in einer lutheranischen
Gemeinde als Gastprediger.
In der Sakristei hielten sich vor Gottesdienstbeginn neben Pfarrer Norro auch
Frau Ojala auf.
Dann betrat eine Pfarrerin die Sakristei, die im Dienstplan als Abendmahlshelferin für
den Gottesdienst vorgesehen war.
Gastprediger Norro und eine der Organisatorinnen des Gottesdienstes
waren davon ausgegangen, daß – wie früher abgesprochen – keine Pfarrerinnen im Dienst seien.
Infolgedessen
weigerte sich Pfarrer Norro zusammen mit der Pfarrerin zu amtieren.
Daraufhin erstattete ein anwesender
Kirchenvorsteher Anzeige und Norro wurde wegen Diskriminierung verurteilt.
Der ebenfalls verurteilte
Pfarrer Tuominen ist selber kein Gegner der Frauenordination. Er wurde aber offenbar deshalb schuldig
gesprochen, weil er die Oberaufsicht über den Ort des Geschehens besaß.
Frau Ojala wurde verurteilt,
weil sie als Vertreterin des Arbeitgebers von Pfarrer Norro nicht eingeschritten ist, um der Pastorin
zu ihrem angeblichen Recht zu verhelfen und ihren Abgang sogar gutgeheißen hat.
Jetzt hofft Vaahtoranta,
daß die Verurteilten gegen das Urteil Berufung einlegen werden:
„Sonst bildet die heutige Entscheidung
einen Präzedenzfall, die jede Kirche und sogar jeden christlichen Verein jederzeit betreffen könnte.“
Das ganze sei eine enorme Provokation gewesen. Man habe genau gewußt, daß Pfarrer Norro aus Gewissensgründen
niemals mit einer Pfarrerin amtieren würde:
„Prompt wurde ein Anzeige erstattet, nicht etwa beim Bischof
oder Domkapitel, sondern bei einem weltlichen Gericht“.
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158 Lesermeinungen
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Bruder Theophil: Einheit Jede Kirchenspaltung angefangen mit der nach dem 2. Konzil nach dem die Assyrer
eigene Wege gegangen sind, hat zu einer spürbaren Entdynamisierug der Gesamtkirche geführt. Am spürbarsten
für uns war das nach der Reformation. Zweck heiligt nie die Mittel. Ihr Vorschlag wird von der Bibel
ganz klar verworfen: siehe das Gebet Jesu Christi für die Einheit und das Gleichnis vom guten Hirten.
Nein, das glaube ich nicht… …denn die Kirche hat ganz andere Stürme überstanden. Und vielleicht
täte es dem Kern der Gemeinde ganz gut, wieder zu einem Senfkorn zu schrumpfen, um daraus erstarkt hervorzugehen.
Befreit von ideologischem Ballast.
#154 Rudolfus 09:28:52 | Montag, 10. Dezember 2007
@Regina1961: Die Unmöglichkeit von katholischen „Priesterinnen“ ist endgültig @Rudolfus Ich weiß auch,
was Johannes Paul II geschrieben hat. Aber es gibt auch hierfür Möglichkeiten der Veränderung. Bin
im Kirchenrecht momentan nicht ganz so fit, aber endgültig ist diese Sache noch nicht. Anscheinend wissen
Sie nicht, was Papst Johannes Paul II. geschrieben hat bzw. nicht, welche Bedeutung der Lehre des Römischen
Papstes zukommt, wenn der Papst eine Frage ein für allemal und in verbindlicher Weise durch sein päpstliches
Lehramt klärt, und nicht in einem CIC-§.
Fraenodination Die Begründung einer Frauenordnation mit fehlendem biblischem Verbot geht weit an der
Wirklichkeit vorbei! Ein ausdrückliches verbales Verbot gibt es zwar tatsächlich nicht. Aber: Maßgebend
für die krichliche Tradition ist eben nicht nur die Schrift, sondern auch das Handeln Jesu Christi! Für
die ersten Christen war völlig selbstverständlich, daß die Apostel und ihre Nachfolger immer im Sinne
des Herrn handelten, ohne zu fragen ob der Herr das auch jeweils ausdrücklich angeordnet oder verboten
hat oder nicht. Es bedarf damit keines ausdrücklichen Verbotes einer Frauenordnation, es genügt vielmehr,
daß der Herr in sein Apostelkollegium ausschließlich Männer berufen hat. Damit ist diese Frage endgültig
beantwortet, wie bekanntlich JPII bestätigt hat. Die Frage des Zölibates ist eine Frage der Kirchendisziplin
und hat keinen dogmatischen Charakter. Auch in den mit Rom in voller Kirchengemeinschaft lebenden Ecclesiae
sui iuris gibt es verheiratete Priester, von Rom in keiner Weise beanstandet. Die Zölibatsfrage ist beim
derzeitgen Priestermangel berechtigt. Andererseits hat die Kirche, wie die Entwicklung nach dem Konzil
bestätigt, durch wesentlichen Forderungverzicht noch nie gewonnen, sondern immer an Substanz verloren.
Frauenordination nicht Christlich! Und Christen können sie ja auch nicht sein wenn sie die Frauenordination
durchführen. Denn laut dem NT ist diese untersagt!
Ehrlich gesagt kann ich die Aufregung nicht verstehen. Der Papst hat doch erst jüngst gesagt, dass die
protestantischen Kirchen eigentlich keine Kirchen seien. Somit können also dort weder Mann noch Frau
gültige kirchliche Ämter, die von den Katholiken auch als solche anerkannt werden, übernehmen. Und
mit „Frauenpriestertum“ hat das erst recht nichts zu tun, da es schon im protestantischen Selbstverständnis
keine eigene Priesterschicht und kein Weihesakrament gibt. Die anglikanische Kirche nimmt dabei einen
Sonderstatus ein. Was also interessiert es die Katholiken, wen die lutherisch- finnische Staatskirche
einstellt und entlässt? Was hat das mit unserer theoretischen (und vielleicht auch überflüssigen) Debatte
um eine Priesterweihe für Frauen zu tun?
Ich bin sicher… …dass diese „Verkleidung“ (siehe Titelfoto) in manchen Kreisen ein gern genommenes
Karnevalskostüm ist. Diese Zeit eignet sich ja besonders dafür, sich zum Affen zu machen. Oder einfach
mal nur so zu tun, als gäbe es die Frauenordination. Manche Frauen machen vor keiner Entblödung halt.
Naja, Frau Schwarzer ist ja auch ein leuchtendes Vorbild.
@Aleph „muss der Priester allein ausfechten… zum Teil menschenverachtend gelöst…, etc.“ Sie schildern
eine sehr verbreitete Fabelei über den Umgang mit priestern in Konfliktsituation. Der Priester wird nicht
allein gelassen, außer er bittet drum. Dass ein Priester der sein Eid bricht, in Konkubinat lebt und
auch noch Vater wird, nicht mit einen „dumm gelaufen“ oder „sei’s drum“ vom Ordinarius empfangen wird
ist wohl auch klar. Dieser zustand ist gravierendes Materie und muss geklärt werden. Will er Priester
bleiben, wird er geholfen! Will er entpflichtet werden, wird er geholfen. Aber beides geht nicht.
Freiwillige Zölibatsverpflichtung Pascal123@ Es nutzt in der Tat wenig, in diesem Zusammenhang auf die
menschlichen Beweggründe hinzuweisen, wenn sie der Zölibatsverpflichtung des Priesters entgegenstehen.
Die menschlichen Bewegründe stehen nirgendwo zur Debatte. Schließlich ist der Priester zu einem ehelosen
Leben per se verpflichtet. Zu mehr nicht. Das wird häufig übersehen. Die möglicherweise entstehenden
zwischenmenschlichen Probleme, muss der Priester allein ausfechten. Dass er die Probleme hat, dazu gibt
es keine Verpflichtung. Dass diese Probleme seitens der Kirche äußerst unfreundlich und zum Teil menschenverachtend
gelöst werden, ist schließlich wieder auf die generelle Zölibatsverpflichtung zurückzuführen. Sie
sehen, von welcher Seite man beginnt, immer kommt man auf das Zölibat zurück. Es ist der Knackpunkt.
Daran müsste und sollte gearbeitet werden. Vielleicht, dass künftig eine freiwillige Zölibatsverpflchtung
möglich ist.
#146 Pascal123 13:10:43 | Freitag, 7. Dezember 2007
Position bekannt Auch wenn die Position bekannt ist ( mir grad nicht), sollte man Sie doch, sofern man
Sie vertritt, erklären und begründen können. Warum ist das bei Priestern so schlimm. Vielleicht mag
mir ja auch jemand anderes darauf antworten.
#144 Pascal123 12:34:20 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Alkuin Dass Priester-Kinder alimentiert werden ist das Richtigste was man machen kann und zeigt, dass
die Kirche verantwortungsvoll handelt! Nur leider darf das keiner Wissen, wenn ein Priester sich in eine
Frau verliebt und mit Ihr ein Kind hat muss und wird er dazu angehalten zu lügen und zu betrügen, damit
ebend dieses nicht an die Öffentlichkeit kommt. Sollte es dies nicht tun hat das Konsequenzen für Ihn.
Das ist doch das Bigotte an der Sache ansich, nicht das Priestzer sich verlieben und Kinder haben, sondern
das Sie diese Menschen verleugnen müssen, sollen und dabei sich, Ihre lieben und Ihr Gemeinde belügen.
Wenn ich mich für das Priesteramt entscheide weiß ich was auf mich zukommt ( Zölibat), sollte ich mich
trotzdem verlieben, dann sollte das wohl so sein und Gott hat Ihm die Frau geschenkt und zugeführt. Wenn
aus dieser Gottgebenen Liebe Kinder entstehen, warum bitte wird diesen ein normales Familienleben mit
Eltern die in gültiger Ehe leben verwehrt. Ich denke die Ehe und die Familien sind die Keimzelle der
Geselschafdt und von Gott die einzige Institution die Liebe hervorbringt und daraus Kinder, das höchste
gut auf Erden. Und Gott soll das gerade nicht wollen ( weil er ein Priester ist), wo er doch genau das
nach RKK Ansicht gerade für Menschen anstrebt, Liebe, Familie und Kinder. Den Zusammenhang verstehe ich
dabei nicht. Entweder bin ich für Famile und Liebe zwischen Mann und Frau mit dazu gehörigen Kindern
oder nicht.
@Kurtilein – oder so nicht geplant Ich glaube sogar, dass sogar die Priester, die eine Geliebte haben,
dies zu Anfang ihrer Priester-Laufbahn nicht geplant haben oder so und dass sie das in Gewissensnöte
stürzt – jedenfalls zu einem Großteil. Ja, oder „so“ wird es wohl gewesen sein. Wahrscheinlich haben
sich diese Knaben im jugendlichen Alter der Priesterweihe keine Gedanken darüber gemacht, was das Zölibatsversprechen
bedeutet. Aber man muss doch die Realität anerkennen. Dass viele Priester eine Konkubine haben, ist bekannt.
Deren Kinder werden sogar von der Kirche alimentiert. Ja, die Realität des Treuebruchs muss man anerkennen.
Das einmal gegebene „ja“ im entsprechenden Stand ist selbstverständlich GOTT gegenüber bedeutungslos,
da es an entsprechender gewissenhafter Planung mangelte. Nun ist halt die Frage, aus welchem Grund diese
Priester, Kinder und Frauen in solche Not gestürzt werden. Ja, der Treuebruch nagt am Gewissen. Dieser
Notzustand ist selbstverursacht. Der Leichtfertige stürzt sich selbst in Notzustände. Man sollte es
einfach freistellen, ob ein Priester heiraten will oder nicht. Ja, ob er sich dann wieder scheiden lassen
will sollte man dem „Priester“ aber auch zubilligen, denn wer wird ihm das Leiden einer unerfüllten Beziehung
bis zum Lebensende zumuten wollen, wenn sich die Beziehung nach einem Jahr als Fehlplanung erweist. Kurtilein,
in der Kirche sollten die gleichen Schweinereien wie in der Welt möglich sein = Treuebruch, Ehebruch,
…
@Kurt K. Aber man muss doch die Realität anerkennen. Dass viele Priester eine Konkubine haben, ist bekannt.
Deren Kinder werden sogar von der Kirche alimentiert. Dass Priester fehlbare Menschen sind bezweifelt
keiner, dennoch das Fehlverhalten billigen als Lösung des Problems ist nicht schlüssig. Dass Priester-Kinder
alimentiert werden ist das Richtigste was man machen kann und zeigt, dass die Kirche verantwortungsvoll
handelt! Nun ist halt die Frage, aus welchem Grund diese Priester, Kinder und Frauen in solche Not gestürzt
werden. Man sollte es einfach freistellen, ob ein Priester heiraten will oder nicht. Die Kirche hat diesen
Menschen in keiner Weise in der Not gestützt, das haben sie selbst (mit Ausnahme eines Kindes) fertig
gebracht, dennoch lässt die Kirche sie nicht im Stich.
@ Strepto von Kokke Auch Sie möchte ich bitten, meinen Namen nicht zu verändern. Ich nenne Sie ja auch
nicht „Krankheitserreger“ oder ähnliches, wie es manch anderer hier tut. Immerhin ist die Namensvariante,
das Diminutiv , die Sie benutzen, nicht ganz so ätzend wie die, die Nachtlaterne oft nutzt, aber auch
das bitte ich zu unterlassen. Gegen sachliche Argumente habe ich dagegen natürlich nichts einzuwenden.
Und bei meinem Post verstehen Sie anscheinend nicht, was ich meinte: Ich glaube sogar, dass sogar die
Priester, die eine Geliebte haben, dies zu Anfang ihrer Priester-Laufbahn nicht geplant haben oder so
und dass sie das in Gewissensnöte stürzt – jedenfalls zu einem Großteil. Aber man muss doch die Realität
anerkennen. Dass viele Priester eine Konkubine haben, ist bekannt. Deren Kinder werden sogar von der Kirche
alimentiert. Nun ist halt die Frage, aus welchem Grund diese Priester, Kinder und Frauen in solche Not
gestürzt werden. Man sollte es einfach freistellen, ob ein Priester heiraten will oder nicht.
#140 Benedikt 11:35:53 | Freitag, 7. Dezember 2007
Priestermangel und Zölibat Unter Priestermangel versteht man heute das Phänomen, dass es weniger Priester
gibt als noch vor 40 Jahren. Damit ist auch klar, dass der Zölibat nicht ursächlich sein kann, dennn
das Zölibat gab es vor 40 Jahren auch schon. Es ist zwar richtig, dass es wegen dem Zölibat weniger
Priester gibt, aber auch das dürfte vor 40 Jahren nicht anders gewesen sein. Das Zölibat kann daher
den Priestermangel als Phänomen nicht erklären. Eine Aufhebung des Zölibats würde folglich auch den
Priestermangel als Phänomen nicht beheben, sondern lediglich eine größeres Reservoir an potentiellen
Kandidaten öffnen. Doch dieses würde ebenso weiter schrumpfen wie das traditionelle Reservoir. Die Ursachen
des Priestermangels kann eine Aufhebung des Zölibats wegen dessen fehlender Ursächlichkeit nämlich
nicht bekämpfen.
@Kurtchen Oder er machts im Geheimen, nimmt sich eine Geliebte… Richtig, und wenn es mit der Geliebten
keinen Spass mehr macht, – sucht er sich ein anderes Weibchen, solange bis er merkt, dass seine biologische
Brunftzeit vorbei ist und er keine Geliebte mehr braucht und ihn mangels Brunftverhaltens auch kein Weibchen
mehr will. Dann wird er seinen Seelenfrieden wohl gefunden haben.
@Kurt K. a) Was ist denn Ihres Erachtens nach der Hauptgrund für den Priestermangel? Die sekundäre Stellung
des katholischen Glaubens im Leben der Familien, Gemeinden und Gesellschaft, welche zu eine Verneinung
der Göttliche Berufung als primäre Lebensart führt. b) Haben die Evangelen auch einen Priestermangel?
Da sie keinen Priester haben trifft diese Frage nicht zu. Dennoch haben sie eher eine Planstellenmangel,
weil ihnen genau so die gläubigen weglaufen wie bei uns. Oder er machts im Geheimen, nimmt sich eine
Geliebte… Dennoch ist er nicht im Recht und macht sich genau so schuldig wie einen Ehebrecher!
Distanz zu Glaubensdingen Kurt K. @ Da gibt es eine ganze Reihe von Theorien. Ich werde natürlich nicht
behaupten, dass das V II daran schuld ist. Es ist glaube ich die allgemein festzustellende Distanz zu
Glaubensdingen, die alnthalben festzustellen ist, zunächst einmal. Das Zölibat kann auch ein Verhinderungsgrund
sein, dass der Priesterberuf nicht mehr so attraktiv erscheint. Schließlich spielt auch die gesellschaftliche
Entwicklung mit. Wenn vor 100 Jahren aus einer zehnköpfigen Familie ein Sohn Priester wurde, war das
ein komtenhafter gesellschaftlicher Aufstieg für die ganze Familie. Das ist in der Gegenwart etwas anders.
Was letztlich schuld am Priestermangel ist lässt sich wenig griffig darstellen. Deshalb ist das Zölibat
nur einer von einer ganzen Reihe von Gründen, aber nicht der primäre Grund. Priester zu werden, um im
alten Ritus zelebrieren zu können, macht die Entscheidung für den einzelnen bestimmt auch nicht leichter,
weil da die Zukunftsperspektive völlig fehlt.
@ Aleph: Zweimal Hm Das Zölibat ist m.E. nicht der Hauptgrund des Priestermangels und die Aufhebung des
Zölibats kann und wird das Thema Priestermangel nicht beheben können! a) Was ist denn Ihres Erachtens
nach der Hauptgrund für den Priestermangel? b) Haben die Evangelen auch einen Priestermangel? Wer das
Zölibat nicht leben kann/will weißt, dass er kein Priester werden kann. Oder er machts im Geheimen,
nimmt sich eine Geliebte…
Sattsam bekanntes Scheinargument??? Das Problem ist, dass Sie es als entweder, oder betrachten. Es ist
halt eines von vielen Argumenten aber nicht das einzige! Das Zölibat ist m.E. nicht der Hauptgrund des
Priestermangels und die Aufhebung des Zölibats kann und wird das Thema Priestermangel nicht beheben können!
Ich bin auch der Meinung, dass jedwedes Experiment diesbezüglich nicht nur zum Scheitern verurteilt ist,
sondern sie wird ein unermesslicher Schaden anrichten. Die Argumente für ein Zölibat sind mehr als bekannt
und schlüssig, aber manche wollen dennoch nur ihre Einstellung als richtig ansehen. Es steht uns Menschen
Frei zu entscheiden welchen Weg wir gehen wollen. Wer das Zölibat nicht leben kann/will weißt, dass
er kein Priester werden kann.
Sattsam bekanntes Scheinargument Schau mal ganz genau den Alltag eines Pfarrers einer Seelsorgeeinheit
an! Er hat nicht einmal Zeit für eine effektive Pastoralarbeit, geschweige Familia. Alkuin @ Das kann
eigentlich nicht das Kriterium sein, weshalb es in der katholischen Kirche unbedingt den unverheirateten
Priester geben muss. Bei der Neuregelung der Pfarreien sind viele Pfarrer auch nur noch gestresste Kultbeamte,
die im großen Sprengel von Kirche zu Kirche hasten müssen, um die Gottesdienste halten zu können. Da
bleibt auch wenig Zeit für die effektive Pastoralarbeit, obwohl gerade da die Familie (!)überhaupt nicht
zur Last fallen dürfte. Ich würde mal sagen, der obenangeführte Vergleich gehört zu den sattsam bekannten,
dafür umso weniger überzeugenden katholischen Scheinargumenten, mit denen die Vorteile des Zölibat
hervorgekehrt werden sollen.
@ Priesterkandidat Ich finde es sehr gut, dass sie sich so intensive mit diese Frage auseinandersetze,
dennoch bekomme ich langsam das Gefühl, dass sie eine Strohmann bauen. Wenn alles mit der ehe klar geht,
ist es OK. Aber wir sehen bei unseren Protestantischen Geschwistern, dass die Scheidungsrate der Pastoren
ungleich höher ist als bei andere Berufsgruppen. Persönlich kenne ich mindestens 3 Fälle. Schau mal
ganz genau den Alltag eines Pfarrers einer Seelsorgeeinheit an! Er hat nicht einmal Zeit für eine effektive
Pastoralarbeit, geschweige Familia. Gottes Segne sie auf Ihrem Weg!
Thema Heirat von Priestern so wichtig? Die Frage, ob Priester verheiratet sein sollen, spielt für den
Zustand des Klerus in Wirklichkeit kaum eine Rolle. Hätten wir verheiratete Priester, die zudem eine
klare priesterliche Identität, ein vorbildhaftes Gebets- und Glaubensleben hätten, eine vorbildliche
Ehe führen würden, dann könnten wir vor Freude ein Loblied singen und niemand könnte doch an diesen
Priestern Anstoss nehmen Aber was haben wir stattdessen: Teilweise ausgebrannte, glaubenschwache, frustrierte
zölibatäre Priester, die gerne dem Alkohol und anderen weltlichen Dingen zugeneigt sind, weil das Konzept
Priester ihnen auch in dem glorreichen ehelosen Stand nicht eignet. Was will ich also sagen: Auch wenn
hier z. T. der Zölibat verteidigt wird, sollten wir uns bewusst machen, dass durch diesen keineswegs
wirklich bessere Priester rauskommen müssen. Dieser kann sogar genau das Gegenteil bewirken. Und wenn
man einen Blick in die Ostkirche wirft, so sieht man teilweise wirklich motivierte verheiratete Priester,
die viele Kinder haben, von denen dann auch wieder welche Priester werden. Und so frage ich: Wer hat der
Kirche mehr gedient?
@ Heinrich von Ofterdingen Viele Jahrhunderte lang war es keineswegs selbstverständlich, dass man heiraten
kann. Weil man schlichtweg häufig zu arm dafür war. Unsinn! Man war nie zu arm, um zu heiraten. Arme
heirateten Arme. Kaum eine Frau heiratete nicht. Dafür wiederum war man zu arm, denn eine unverheiratete
Frau musste von ihrer Familie weiter durchgefüttert werden, was sich viele nicht leisten konnten. Was
an ihrem Post in die richtige Richtung geht ist, dass JUNGE Männer häufig nicht gleich heiráteten,
da sie es erstmal zu etwas bringen mussten, um dies tun zu können. Aber in gesetzterem Alter waren dann
die meisten verheiratet. Was im übrigen auch einer der gesch. Gründe für „Das Haupt der Familie ist
der Mann“ ist – ER war nämlich meist erfahrener. Viele Jahrhunderte war es auch, gerade in den armen
Volksschichten, keineswegs leicht „auf Pfarrer studieren“ zu dürfen und zu können. Das ist korrekt.
Pfarrer werden war den oberen Schichten vorbehalten und nur wenige Pfaffen rekrutierten sich aus dem einfachen
Volk. Den ärmeren Schichten stand aber die Kirchenkarriere dennoch offen, jedoch eher im Kloster. Letztlich
ist aber Fragenders letzter Satz dennoch richtig: … das erklärt auch den hohen Anteil an Homosexuellen
im Klerus… Denn auch und gerade in den oberen Schichten war es gesellschaftliche Pflicht, zu heiraten
und Stammhalter zu zeugen – es sei denn man hatte einen guten Grund, nicht zu heiraten. Und der einzige
akzeptierte „gute Grund“ bestand nunmal in einer kirchlichen Karriere
#129 Don Camillo 00:16:11 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Seminarist Gilt auch für mich – zudem heisst es richtig Priesteramtskandidat. Aber der Zusatz Amt wird
ja schon von den Modernistenbischöfen verleugnet. Das hat überhaupt nichts mit Modernistenbischöfen
zu tun, weil: Priesteramtskandidat ist man bis zur Diakonenweihe. Nach der Diakonenweihe ist man Priesterkandidat,
da man nach der Diakonenweihe in den Ordo eingegliedert ist. Kapiert?
#127 Ultramontanus 23:48:36 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Es kann auch eine Druck von ganz andere Seite geben, der nicht von Menschen oder Trieben ausgeht. Und
er liegt einfach in der „verdammten Verwirrung“. Dem bin auch ich ausgestzt und kann mich ihm nicht entziehen.
Also bitte keine Rosen, die habe ich nicht verdient.
#126 Fragender 23:42:16 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@ Ultra Ich bewundere Ihre Freiheit von allem gesellschaftlichem, wirtschaftlichem, politischen, kirchlichen
und sonstigem Druck! Leider sind nicht alle Menschen so… :(3
#125 Ultramontanus 23:39:34 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Wer sich einem Druck beugt, egal woher er kommt, der ist dafür selbst verantwortlich. Ob der Freund Kleriker
im katholischen Sinne ist, ist noch mal eine andere Frage www.kreuz.net/bookentry.2108.html.
#124 Fragender 23:17:03 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@ Ultra von „gezwungen“ habe ich nichts gesagt- aber der gesellschaftliche Druck war (bzw. ist in manchen
Gegenden) sehr stark… alleine schon, weil ja sonst der verdacht aufkommen könnte, daß mit dem Mann
etwas „nicht ganz stimmt“… igittchen!!!!!!!!… … und viele haben daher gegen ihre Neigung geheiratet,
andere sind in den Klerus geflüchtet. Und ein lieber Freund von mir gehört zur zweiten Gruppe… so
weit zum Thema „Klischee“…
#123 Ultramontanus 23:08:57 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Das halte ich ebenfalls für Blödsinn (@Fragender): Es ist niemals jemand zum Heiraten „gezwungen“ worden.
(aber es passt halt so schön zum Klischee vom schwulen Priester…).
#122 Aufrechter † 23:05:59 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Lieber HeinrichvonOfterdingen Beck und Merkel sind lediglich nutzlose Individuen, die sich auf Kosten
anderer fett machen (hat der Beck ja schon geschafft, hähä), ansonsten nehme ich Ihr Angebot, mir am
Tag der Entscheidung zur Hand zu gehen, gerne an.
Lieber Fragender, so ‘n Blödsinn. Viele Jahrhunderte lang war es keineswegs selbstverständlich, dass
man heiraten kann. Weil man schlichtweg häufig zu arm dafür war. Viele Jahrhunderte war es auch, gerade
in den armen Volksschichten, keineswegs leicht „auf Pfarrer studieren“ zu dürfen und zu können. Noch
vor 50 Jahren waren die Verhältnisse ganz anders als Sie sie aus Ihrem Verständnis der unmittelbaren
Gegenwart extrapolieren zu können meinen.
#120 Fragender 22:52:08 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Nachtlaterne dass der lebendigste beweis für den glauben der zölibat sei, da kein mensch so einen weg
ernsthaft wählt wenn er nicht wirklich glaubt. Ich denke, daß sehr viele diesen Weg gewählt haben,
weil sie aus Gründen Ihrer sexuellen Orientierung (sprich Homosexualität) nicht heiraten WOLLTEN, und
dies viele Jahrhunderte lang der einzig gesellschaftlich akzeptierte Weg dazu war, nicht heiraten zu MÜSSEN…
(und in manchen Gengendeg und Kulturen bis heute ist…) … das erklärt auch den hohen Anteil an Homosexuellen
im Klerus…
#118 Seminarist 22:42:35 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Tradition mit Zukunft Priesterkandidat schrieb an Regina1861: „Mein Name ist nicht nur ein Name, sondern
entspricht den Tatsachen…“ Gilt auch für mich – zudem heisst es richtig Priesteramtskandidat. Aber
der Zusatz Amt wird ja schon von den Modernistenbischöfen verleugnet. Wird sich bei Kandidat wohl um
einen Neuling des aktuellen Jahrganges handeln. Aber keine Sorge: Die Seminaristen der Tradition haben
in den letzten Jahren die meisten sodomitischen und progressistischen Elemente der aus unseren Seminaren
herauskärchern können (um mal einen treffenden Ausdruck des französischen Premiers zu benutzen).
#116 Lorenz 22:36:54 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Irrweg Feminismus Weil wir wissen, dass Feminismus ein Derivat des Marxismus ist und wie der Marxismus
die Herrschaft der Liebe in dieser Welt durch eine menschengemachte Gerechtigkeitsideologie ersetzen will,
weil er also offene Feindschaft der Herrschaft Gottes ist, sollte es die RKK dieser Ideologie nicht allzu
leicht machen. Das Verbot der Frauenberufung ist doch eine zumutbare Hürde für alle Zeitgeistbewegten,
denen das Herz wenigstens von einem Tropfen Demut vergoldet ist. Ein zölibatärer Priester ist nun einmal
ein viel authentischerer Zeuge des ewigen Lebens, weil er ja auf die Verewigung seiner irdischen Existenz
durch Nachkommenschaft verzichtet. Dass die Liebesbegabung von Frauen naturgemäß (!) auf das sich-an-Wenige-verschenken
(eigene Kinder, Partner) ausgerichtet ist, wurde dabei noch nicht einmal bedacht. Die Welt wird auch für
Frauen nicht schöner, wenn nur noch Macht zählt und die spezifisch weibliche Liebesbegabung seitens
der Begabten bespuckt und missbilligt wird. Bitte schreiben Sie hier, ob Sie Frauen für genauso fähig
halten, zölibatär zu Leben wie Männer. Ignorieren Sie bei dieser Antwort bitte etwaige Vorbehalte gegenüber
dem Zölibat. Danke.
Lieber Aufrechner, wenn es mal so weit ist, dann gibt es die nächste Reconquista. Tja, das Pendel, das
einmal in diese, das andere Mal in die andere Richtung ausschlägt. Wenn es gelänge es in der Mitte zu
halten, dann würde der Menschheit viel Leid erspart. Doch es geht immer von einem Extrem zum Anderen.
Nach dieser Theorie wären Kurt Beck und Angela Merkel die wahren Extremisten unserer Zeit. Na ja, vielleicht
haben wir ja Unrecht. Ich hoffe ich kann bei der nächsten Reconquista auf Sie rechnen, ich mache Ihren
Sancho Pansa. Vielleicht können wir Frau Merkel überreden die Rosinante zu geben, edelster Ritter. MfG
#114 Aufrechter † 21:00:43 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Wenn in Europa erstmal der Islam herrscht, was angesichts der rasanten Muselvermehrung nur noch eine Frage
der Zeit ist, finden die Beschwerden über angebliche Weiberdiskriminierung ein jähes Ende. Dann gibt
es in so einem Fall nämlich – wie im privaten Muselbereich bereits Standard – gepflegt was auf die Fresse
und die Beschwerde gilt als abschließend bearbeitet.
#113 Ultramontanus 17:51:06 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Adam war vielleicht Afrikaner und die Sprache im Paradies somit nicht althochdeutsch, wie ein Sedi jüngst
behauptete. „Ein Adam des Y-Chromosoms (englisch Y-chromosomal Adam) ist der historisch letzte Mann, der
mit allen zu einem bestimmten Zeitpunkt lebenden Männern über eine ununterbrochene Linie ausschließlich
männlicher Nachkommen verwandt ist. Ein Adam des Y-Chromosoms ist also derjenige gemeinsame Stammvater
aller zu einem bestimmten Zeitpunkt lebenden Männer, den man erhält, wenn man Abstammung ausschließlich
über Väter und Vorväter definiert, Mütter und Vormütter völlig außer Acht lässt, und von mehreren
unter dieser Voraussetzung ermittelten gemeinsamen Stammvätern den genealogisch jüngsten auswählt.
Der Begriff und seine Bedeutung ergeben sich daraus, dass das Y-Chromosom im Gegensatz zu anderen Chromosomen
ausschließlich von Vater zu Sohn vererbt wird. Bei einem Adam des Y-Chromosoms handelt es sich damit
um den stammesgeschichtlich jüngsten Primaten, von dem sich sagen lässt, dass alle zum fraglichen Zeitpunkt
existierenden menschlichen Y-Chromosomen auf ihn zurückgehen. Der Adam des Y-Chromosoms lässt sich als
das männliche Gegenstück zur Eva der Mitochondrien sehen, der historisch letzten Frau, die mit allen
in einem bestimmtem Moment lebenden Frauen durch eine ununterbrochene Linie ausschließlich weiblicher
Nachkommen verwandt ist und von der daher alle in diesem Moment existierenden menschlichen Mitochondrien
herrühren.(…)weiterlesen… de.wikipedia.org/…dam_des_Y-Chromosoms
Fragen Wenn man hingegen sieht, wie Priester Alkoholiker sind, sich sonstigen Vergnügungen widmen und
Zeit genug dazu haben, dann werden sie auch noch Zeit für Frau und Familie haben. In solchen Fällen
sollte der Bischof mal ein ganz ernstes Wörtchen mit seinem Untergebenen führen. Buße und Beichte,
Mission im Jemen oder in Saudi-Arabien, all dies wird den Mann von seiner Trunksucht befreien: Christus
vincit! Es stimmt, was hier angesprochen wurde: ein Priester muss sich zügeln können … Ich frage mich
auch ernsthaft, ob die Liebe zur anvertrauten Herde die Liebe zu einer Frau nicht bei weitem überwiegen
muss, zumindest bei einem Priester. Vielleicht sollte der betroffene Priester auch öfter mal die die
Hl. Messe nach dem „alten Ritus“ feiern.
#110 Aleph † 17:21:48 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Vielleicht nicht ganz so edel Ein Pastoralreferent hat mir gesagt, dass einige allein als Solidaritätsgründen
mit den Frauen die nicht zum DiakonIn geweiht werden können. Werter Benedikt, es ist mir nicht erinnerlich,
mich mit diesen Wort zu diesem Themenkomplex geäußert zu haben, obwohl ich mich dazu geäußert habe,
vielleicht nicht ganz so edel, aber anders.
#108 Burgorus 17:19:54 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Pastoralassistenten @ecclesia s.r.: Sie haben es leider versäumt, meinen Rechtschreibfehler zu korrigieren,
also muss ich es tun: „einen Bus, der sie zum nächsten Mess-Ort bringt“ („sie“ statt „Sie“). @Nachtlaterne:
Das ist sehr wichtig! Die Bereitschaft zum Zölibat ist ein Ausdruck großen Glaubens. @Priesteramtskandidat:
Ich habe bis jetzt noch nie einen Pastoralassistenten oder ständigen Diakon kennen gelernt, der kein
Modernist wäre; ich kenne auch heute noch keinen. Allerdings kenne ich auch einen, der Priester werden
wollte, wo ich mir dachte: „Um Gottes willen, wieder so ein Modernist!“ Dann heiratete er und wurde doch
Pastoralassistent. Meine Erfahrung ist also: Alle Pastoralassistenten und ständigen Diakone sind Modernisten.
Nicht alle, aber viele Priester sind Modernisten. Das bezieht sich nur auf meien Erfahrungskreis. Ich
weiß nicht, ob Sie Modernist sind, auch nicht, welche Art von Berufung bei Ihnen evtl. vorliegt.
#107 amadeus † 17:17:51 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
orthodoxe christen als beispiel der orthodoxe weg könnte in der katholischen kirche doch als gutes beispiel
dienen. dort gilt lediglich für die ordensleute und bischöfe der zölibat. ich denke so wie es jetzt
läuft, hat das keine zukunft mehr. es macht doch auch keinen wirklichen sinn, das priesteramt von der
ehelosigkeit abhängig zu machen. untersuchungen zeigen ja, dass viele priester ein gestörtes verhältnis
zur sexualität haben. wenn jemand freiwillig darauf verzichtet ist das in ordnung und verdient respekt.
aber das zölibat zur bedingung zu machen, das kann nicht funktionieren – und das hat sich in den letzten
jahrhunderten auch gezeigt.
#106 Benedikt 17:14:54 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@ Aleph Ein Pastoralreferent hat mir gesagt, dass einige allein als Solidaritätsgründen mit den Frauen
die nicht zum DiakonIn geweiht werden können. Ach wie edel. Der Pfarrer, der deshalb NICHT entlastet
wird und die Gemeinde, die deshalb auf die Dienste eines Diakons verzichten müssen werden das sicher
sehr zu schätzen wissen.
#105 Regina 1961 17:10:26 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Priesteramtskandidat Sie sprechen mir insofern aus dem Herzen, als daß Sie scheinbar über den Zölibat
und dessen Konsequenzen für das Leben nach der Weihe nachdenken. Und diesen Zölibat nur als ein Faktum
sehen, daß es als einziges Ideal zu leben gilt. Bitte verstehen Sie mich richtig. Ich bin nicht für
die Abschaffung des Zölibats. Wer diese Lebensform für sich wählt, soll das ruhig tun. Er hat auch
seine Vorteile. Für den Beruf des Weltpriesters ist er aber in meinen Augen nicht zwingend notwendig.
Für Ordensgeistliche sieht das anders aus. LG Regina1961 @Rudolfus Ich weiß auch, was Johannes Paul
II geschrieben hat. Aber es gibt auch hierfür Möglichkeiten der Veränderung. Bin im Kirchenrecht momentan
nicht ganz so fit, aber endgültig ist diese Sache noch nicht. LG Regina1961
#104 Nachtlaterne 17:02:43 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
nietzsche selber… …saggte einmal, dass der lebendigste beweis für den glauben der zölibat sei, da
kein mensch so einen weg ernsthaft wählt wenn er nicht wirklich glaubt. darum wird am zölibat soviel
anstoß genommen!!!
Burgorus, Wenn Sie (zunächst) Pastoralassistent werden wollen, halten Sie doch dann bitte keine Wortgottesdienste,
sondern beten Sie mit den Gläubigen den Rosenkranz und organisieren Sie ggf. einen Bus, der Sie zum nächsten
Mess-Ort bringt. Das ist wirklich seit langem das Köstlichste, was hier auf kreuz.net zu lesen war!!!
#102 Alkuin 16:59:10 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Warum werden die denn nicht ständiger Diakon? Ein Pastoralreferent hat mir gesagt, dass einige allein
als Solidaritätsgründen mit den Frauen die nicht zum DiakonIn geweiht werden können.
#101 Burgorus 16:53:52 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Rudolfus @Priesterkandidat @Rudolfus: Sie bezogen sich auf Mk 12,25: „Wenn sie von den Toten auferstehen
werden, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel.“
Das bezieht sich meiner Meinung nach auf die sog. zweite Auferstehung. Ich bezog mich auf das „Tausendjährige
Reich“, in dem die 1000 Generationen (1Chr 16,15, Ps 105,8: „Gedenkt ewig seines Bundes – des Wortes,
das er geboten hat auf tausend Generationen hin“), erst gezeugt werden müssen. @Priesteramtskandidat:
Ich will jetzt nicht die ganze Diskussion über verheiratete Priester wieder aufrollen. Die Argumente
für und wider sind ja bekannt. Ich habe halt auch ein Wort von Pater Pio im Ohr, wo es heißt, dass diejenigen,
die sich nicht enthalten (wie da genau der Wortlaut war, weiß ich eben nicht), nicht würdig sind, den
Dienst am Altar zu begehen. Dass die Reihenfolge Heirat, dann Weihe, die ja auch in der lateinischen Kirche
bei der Diakonweihe angewandt wird, wirklich nur (änderbares) Kirchengesetz ist, glaube ich eher nicht,
da es eben einheitlich im ganzen Christentum so gehandhabt wird. Ich glaube eher, dass es feste Wahrheit
ist, die eben nur noch nicht dogmatisch als Lehre formuliert ist. Der Zölibat selbst ist dagegen nur
Kirchengesetz. Wenn Sie (zunächst) Pastoralassistent werden wollen, halten Sie doch dann bitte keine
Wortgottesdienste, sondern beten Sie mit den Gläubigen den Rosenkranz und organisieren Sie ggf. einen
Bus, der Sie zum nächsten Mess-Ort bringt.
#99 Ultramontanus 16:38:53 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@kros123: „und die erde wurde in 7 tagen erschaffen…is kla „ Das wohl nicht. Aber die 7 Tage wurde schon
von manchen Kirchvätern nicht als 24h-Tage gedeutet. Viel mehr greift es das Christentum an, wenn sich
durch genetische Analysen herausstellen sollte, dass z.B. die Menschart Neanderthaler sich nicht dem homo
sapiens gepaart hat. Dafür scheint einiges zu sprechen. Die Urmutter „Eva“ im Sinne einer Frau von der
alle lebenden Menschen abstammen hat es tatsächlich gegeben und sie soll vor 200.000 Jahren gelebt haben.
Den genetischen „Adam“ gab es wohl auch, allerdings vor 40.000 Jahren. Der Ausweg wäre, dass man noch
eine genetische Eva ermittelt, die ebenfalls vor 40.000 Jahren gelebt hat.
#98 Aleph † 16:36:23 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Wo ist noch Platz für Nachteile? Nicht nur ein Nachteil. Für unsere Kirche Schon! Alkuin @ Mit der Feststellung
„Für unsere Kirche Schon!“ komme ich ziemlich ins Schlingern. Diese, unsere Kirche, hat doch, was ihrer
Seligkeit nützlich ist, den unverheirateten Klerus. Wo sehen Sie da einen Nachteil? Zudem wird der Zölibat
und somit der unverheiratete Klerus besonders von verheirateten Personen sehr mannhaft verteidigt, als
uneinnehmbare Bastion dieser unserer Kirche. Vorteil ist, dass diese unsere Kirche reicher ist als andere,
weil sie keinen verheirateten Klerus hat und dieser unverheiratete Klerus beim Ableben des einzelnen Klerikers
in der Regel auch keine Erbansprüche befriedigen muss. Das ist doch auch ein großer Vorteil für diese
unsere Kirche. Die weiß schon, warum sie so tapfer den Zölibat verteidigt, weniger in materieller, dafür
aber in erster Linie in geistlicher Hinsicht. Viele Angehörige dieser unserer Kirche, die davon nicht
betroffen sein können, weil sie verheiratet sind, verteidigen den Zölibat als wackere Christenleute
und passen höllisch auf, dass nur kein Klerusangehöriger dieser unserer Kirche die Zölibatsverpflichtung
in schwachen Momenten vergisst. Dann wird ganz schön Alarm geschlagen, dass die Vergesslichkeit rasch
verschwindet. Es gibt also nur reine Vorteile für diese unsere Kirche, die über die segensreiche Einrichtung
des Zölibats verfügen kann. Wo ist für Sie in diesem perfekt abgeschotteten System gerade in dieser
unserer Kirche noch eine Nische für Nachteile?
#97 Nachtlaterne 16:35:21 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
ja, gott hat die erde… …erschaffen in 6 zeitabschnitten, am 7. tage aber ruhte er sich aus. warum
nehmt ihr anstoß?! laut bibel wird der mensch zum schluß auuf die erde gesetzt. die wissenschaftler
haben daran keinen zweifel! ihr aber, ihr verdreht die wahrheit der bibel und versucht aus allem ein märchen
zu machen.
#95 Nachtlaterne 16:30:37 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
priesterkandidat, wie sehr studieren heute die priesteramtskandidaten die nichthistorizität der bibelgeschehnisse,
insbesondere auch der wunder jesu. würde man unter den priestern eine statistische erhebung machen, ich
glaube, die bibel würde als ein guitgemeintes märchenbuch abgetan. mich schmerzt das sehr! im laufe
von jahren habe ich mit vielen priestern gesprochen aber nur wenige davon halten daran fest, dass die
wunder durch jesus wirklich geschehen sind. hinzu kommt, dass das unzensioerte wort gottes bei immer weniger
priestern akzeptanz findet.
@HeinrichvonOfterdingen Ihrer Hoffnung kann ich nicht entsprechen, da ich eben Priesterkandidat bin. Mein
Lieber Herr von Ofterdingen, ich nehme nicht an, dass sie Priester sind. Würden sie ein Priester sein
und die Lebensituation nicht vom grünen Tisch – z.B. als verheirateter mit einem nichtkirchlichen Beruf,
also aus der Distanz – aus sehen, würden sie sicherlich auch über kurz oder lang etwas milder im Urteil
werden.
#93 Nachtlaterne 16:20:38 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
schaut doch nur … … wie wunderbar bunt die schals gestrickt sinbd. und dann diese unendliche offenheit
und unendliche fröhlichkeit. kann da nioch jemand widerstehen? die versuchung ist größer als die zarteste
versuchung sie zu höchsten ämtern zu berufen. niemand tanzt so schön um den altar!
@Burgorus Dass Priester vor der Weihe heiraten müssen, Diakone nach dem Tod der Frau nicht mehr heiraten
dürfen, sind alles Kirchengesetze. Ich wüsste nicht, welchen Schaden es einem Priester zufügt, wenn
er nach der Priesterweihe heiraten darf. Der Zölibat macht noch lange nicht den guten Priester aus, die
Priesterehe auch nicht den guten Priester. Wenn die Spiritualität, das Glaubens- und Gebetsleben intakt
sind, wenn der Priester weiss, wieso er am Altar steht, was sein Auftrag ist, kann er auch als verheirateter
ein sehr guter Priester sein. Wenn man hingegen sieht, wie Priester Alkoholiker sind, sich sonstigen Vergnügungen
widmen und Zeit genug dazu haben, dann werden sie auch noch Zeit für Frau und Familie haben. Zudem kann
es einem Priester auch nicht schaden, wenn er seine durchaus noch vorhandene Sexualität im Rahmen der
Ehe lebt.
#90 Aleph † 16:07:02 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Lesekurs in der VHS Dann gehen Sie doch in eine Männersauna, da sind Sie wirklich nur unter Männern.
Wenn Sie nicht lesen können, wertester Amadée, tut mir das sehr leid für Sie. Daher empfehle ich Ihnen,
um dem Missstand abzuhelfen: Belegen Sie doch einen Lesekurs in der Volkshochschule, den Sie mit Zertifikat
abschließen können. Das hilft ganz bestimmt gegen die grassierende Legasthenie. Selbst die Pisa-Studie
soll davon beeinträchtigt sein.
#89 Rudolfus 16:03:07 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Burgorus: Nach der Wiederkunft Christi werden die Menschen überhaupt nicht mehr heiraten Nach der Wiederkunft
Christi, wenn wir wieder einen unsterblichen Leib haben, wird die körperliche Liebe zwischen Mann und
Frau zur Zeugung von Kindern anders sein; vollkommen wie vor dem Sündenfall. Dann gibt es keinen Einwand
gegen verheiratete Priester mehr. Nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern
wie die Himmelsengel leben – Christus selbst erklärt dies im Neuen Testament.
#87 Burgorus 16:00:11 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Priesterkandidat: Heirat und Weihe Das Problem ist, dass Pastoralassistenten (auch ohne den „-innen“-Zusatz
sind weibliche genauso gemeint) nicht nur, wie es sich bei Ihnen anhört, für Verwaltungsaufgaben gebraucht
werden, sondern auch zu Wortgottesdienstfeiern missbraucht werden. Sie entziehen damit den Gläubigen
das Messopfer, da sie den Wortgottesdienst als Ersatz für die Messe betrachten. Darum bitte ich Sie,
kein Pastoralassistent zu werden, sondern zunächst einen weltlichen Beruf zu erlernen. Prinzipiell ist
stets zu beachten: Zuerst heiraten, dann kann man, wenn die Kirche es erlaubt, Priester werden. Der umgekehrte
Weg geht nicht! Geht auch bei der Ostkirche nicht! Auch ein verheirateter Diakon, dessen Frau gestorben
ist, darf nicht mehr heiraten! Wenn man verheiratet ist und zum Priester geweiht wird (was ohne Erlaubnis
der Frau nicht geht), dann sollte man nach der Weihe enthaltsam leben, wie es auch Jesus (nach Maria Valtorta,
glaube ich) seinen verheirateten Aposteln nahegelegt hat. Es wäre also geboten, zuvor die Kinder zu zeugen,
bevor man sich zum Priester weihen lässt. Die Sexualität, wie sie heute ist, ist eine Folge des Sündenfalls.
Sie ist nicht vollkommen und scheut das Licht (man will sich nicht zusehen lassen). Nach der Wiederkunft
Christi, wenn wir wieder einen unsterblichen Leib haben, wird die körperliche Liebe zwischen Mann und
Frau zur Zeugung von Kindern anders sein; vollkommen wie vor dem Sündenfall. Dann gibt es keinen Einwand
gegen verheiratete Priester mehr.
#84 Rudolfus 15:54:45 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Da gibt es schon noch mehr Institutionen! Aleph Der Klerus und die Freimaurer sind eigentlich die beiden
einzigen Institutionen auf dieser weiten Erde, in denen Frauen keinen Zutritt haben. Reine Männerdomänen
gibt es weltweit schon einige mehr außer diese beiden!
#79 Florian Geyer 15:46:21 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
nun Ekklesi im gegensatz zu manchem Zeitgenossen bin ich der Ansicht dass die Verleugnung biologischer
Manifestationen und der daraus resultierenden Konsequenzen ein Schlag in die Ordnung ist welche zuletzt
doch von Gott bestimmt ist. Ordnung (Geordnetheit) bejahung der eigenen Identität ind der eigenen rolle
sind markenzeichen dafür ob jemand sich demütig dem Willen Gottes beugen kann oder nicht. Aber wenn
man ein rein weltlich demokratisches Kirchenbild hat, die Kirche absolut unmystisch betrachtet und die
absolute Wahrheit (welche von hornbebrillten neotheologen niemals erkannt werden kann sondern nur von
bescheidenen Demütigen) als ermittelbar in Diskussionen betrachtet erklären sich sogar verschrobene
Ansichten wie Weibspfaffentum.
#77 Aleph † 15:43:26 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Männer unter sich Frauen haben im Klerus nichts verloren Rudolfus @Recht so. Der Klerus und die Freimaurer
sind eigentlich die beiden einzigen Institutionen auf dieser weiten Erde, in denen Frauen keinen Zutritt
haben. Also Mauern hochziehen, Schotten abdichten, damit die Tradition erhalten bleibt, für Männer unter
sich.
Also Flori, nun zeigste aber Dein wahres Gesicht… Eigentlich willste hier im Kreise Gleichgesinnter
einfach nur gerne ein wenig auf all das einschlagen, was Dir so nicht gefällt in der Kirche, hm? Und
da sind doch so ein paar lächerliche Chauvi-Sprüch genau das Richtige, gelle? Dann mal getrost weiter
so! Das passt halt doch immer noch am besten zu dieser angeblich katholischen Web-Site!
#73 Aleph † 15:38:47 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Nicht nur ein Nachteil Man soll aber auch nicht vergessen, dass die Protis keinen geweihten Klerus haben!
Alkuin@ Das muss nicht nur ein Nachteil sein.
#70 Alkuin 15:28:15 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Priesterinnen? Es gibt in die gesamte Geschichte der Kirche kein einziges Indiz, geschweige einen Fall
von eine Frauen Ordination. Es war, ist und bleibt ein Amt für berufene Männer. „Roma lacuta, causa
finita.!“ Was die Protestanten machen ist mir eigentlich auch egal, aber selbst sie sind sich in ihre
unsagbare Gespaltenheit nicht einig. Man soll aber auch nicht vergessen, dass die Protis keinen geweihten
Klerus haben! Sie sollen aber auch zu dem merken, dass weder die Juden noch die Christen jemals Priesterinnen
hatten aber die Heiden schon!
Ach Florian, Du Patron der Feuerwehr, und ich hatte gehofft, man könnte mir Dir mal etwas richtig diskutieren.
Aber du w i l l s t es ja gar nicht; anders ist das letzte posting, das so unsäglich wie peinlich ist
und tatsächlich – um mit den Worten von Rudolfus zu sprechen – das Zeug hätte, ein richtiger „Aufstand
gegen Christus“ zu sein, nihct zu verstehen. Schade!
#68 Rudolfus 15:25:14 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Dem kann man nur zustimmen Aber die Zahlen (z.B. Gottesdienstbesuch, Mitgliedschaft, Austritte) zwingen
(gerade auch im vergleich zur Kathol. Kirche!) zur nüchternen Einschätzung: das Gegenteil ist der Fall!
Die Evangelische Kirche in Deutschland ist doch zahlenmäßig überhaupt kein anzustrebendes Modell. Am
besten geht es der EKD noch im katholisch geprägten Bayern.
@all Fazit Also ich habe nichts gegen die alte Messe, nichts gegen aufrichtige Gläubige, die sich der
alten Messe verpflichtet wissen etc. Wenn ich aber sehe, auf welchem Niveau hier umgegangen wird, wie
die offizielle Kirche als Konzilssekte, die Piusleute als Piussekte beschimpft werden, wie manche zum
Sedisvakantismus und zu selbsternannten Glaubenswächtern neigen, nichts bzw. kaum was gelten lassen,
was es in der Kirche gibt und schwarz-weiss Malerei betreiben, dann wird die ganze Tradiszene für Neulinge
dermassen unsympathisch, dass man denkt: Gut, dass das Konzil kam, wobei ich mir nicht vorstellen kann,
dass es solche Leute in der Vorkonzislkirche gab.
#65 Pünktchen 15:20:09 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
Kurt K. und ein beliebtes Vorurteil: die Kirche werde durch die Ablehnung von Frauen noch schneller untergehen.,
meint der K-Kurti! Zunächst werden Frauen keineswegs „abgelehnt“, sondern Frauen sind nach katholischem
und apostolischem Verständnis nicht zum priesterl. Dienst berufen. Das ist etwas ganz anderes. Eigentlich
müßte doch die Evangelische Kirche mit all ihren „Pastorinnen“ und „Bischöfinnen“ seit Jahrzehnten
ein wahres Aufblühen erlebt haben, wenn Kurti recht hätte. Aber die Zahlen (z.B. Gottesdienstbesuch,
Mitgliedschaft, Austritte) zwingen (gerade auch im vergleich zur Kathol. Kirche!) zur nüchternen Einschätzung:
das Gegenteil ist der Fall!
Florian,das ist doch wohl nicht ganz ernst gemeint. Weil Jesus vor dreitausend Jahren „Weib“ gesagt hat,
soll das heute auch o.k. sein??!! Es hat sich zwischendurch doch ein klitz-kleines bißchen was geändert –
in der Ansehung der Frau und in der Sprache. Und deshalb: natürlich war Ihr Begriff abwertend gemeint,
da helfen auch die schönsten Verdrehungen nix … Stimmt’s??
#61 Peter-Pan 15:16:00 | Donnerstag, 6. Dezember 2007
@Florian Geyer eine Frau kann schon deshalb nicht Priester werden weil aufgrund der Sensibilität das
Martyrium nicht zumutbar ist. Ausserdem kann die Frau ihr Fleisch nicht kreuzigen da sie selbst Fleisch
ist um Gegensatz zum geist = Mann. Die Frau ist stets der materiellen Seinsphäre verbunden der Mann der
geistigen. Nur die Feinder der Kirche und die von ihnen verhetzten innerhqalb und ausserhalb sind deshalb
für Frauenordination. –-------------------------------- Das interesannteste ist, dass diese
ganze Diskussion durch eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte ausgelöst wurde.
@ Kurt Natürlich kann man das, warum hat er es denn sonst keine Frauen beim letzten Abendmahl zugelassen?
Wegen dem Satz tut dies zu meinem Gedächnis, das sollte nämlich keine Frau direkt hören.
@Krak de Chevalier Ich habe mich nicht für das Frauenpriestertum ausgesprochen, sondern lediglich betont,
dass man ohne die Gemeinde- + Pastoralreferenten/ innen eben Priester hoffnungslos überfordern würde
an Aufgaben, die sich nicht allein bewältigen könnten. Und da viele Pastoralreferent statt Priester
aufgrund des Zölibates werden, der Zölibat ohnehin den guten Priester nicht ausmacht, habe ich für
die Freistellung des Zölibates plädiert. Das hat nicht mit der evangelischen Kirche zu tun! Also bitte
erst die Beiträge aufmerksam lesen!