Ein großes Bedürfnis
„Mir ist während der Wandlung richtig die Gänsehaut gekommen. Ich hätte nie gedacht, daß mich eine lateinische Messe so packen könnte.“
(kreuz.net) Am 25. November fand in der Kollegiumskirche der Schweizer Stadt Brig die erste Alte Messe
seit vierzig Jahren statt.
Die Gemeinde Brig-Glies besitzt 12.000 Einwohner und befindet sich im Kanton Wallis in der Südwestschweiz. Kirchlich gehört der Ort zum Bistum Sitten.
Die im 17. Jahrhundert erbaute große Kollegiumskirche ist Teil eines Gymnasiums, das sich früher in kirchlicher Trägerschaft befand.
Die Organisatoren wurden von dem großen Andrang der Gläubigen völlig überrascht.
Die aufgelegten Bücher und eine kurze Orientierungshilfe für Gläubige, denen der ehrwürdige lateinische Ritus unbekannt ist, waren lange vor Meßbeginn bereits aufgebraucht.
Als der Zelebrant der Messe, Hw. Reto Nay, in kostbarem rotem Meßgewand aus der Sakristei trat, war die Kirche voll.
Am Hochaltar der wunderschönen Kollegiumskirche begann er die heilige Handlung mit den Worten: „Introibo ad altare Dei“ – zum Altare Gottes will ich treten.
Die Gläubigen begleiteten die Messe mit Gebet und Choralgesang. Man merkte zwar, daß viele anwesende Jugendliche mit der Gregorianik nicht mehr vertraut waren.
Trotzdem entstand dank der Organistin und des Chorleiters eine harmonische und andächtige Stimmung.
Für manche ungewohnt war der Kommunionempfang kniend und in den Mund als Zeichen der Ehrfurcht vor Jesus Christus in Brotgestalt.
Wegen der großen Zahl an Kommunizierenden half der Stadtpfarrer von Brig, Hw. Paul Martone, freundlicherweise beim Austeilen der Heiligen Kommunion.
Bezeichnend für die Reaktion vieler Gläubigen war die Aussage eines jungen Mannes:
„Mir ist während der Wandlung richtig die Gänsehaut gekommen. Ich hätte nie gedacht, daß mich eine lateinische Messe so packen könnte.“
Auch beim Einzug des Opfers, das für eine Armenküche in Moldawien bestimmt war, zeigte sich das Wohlwollen der Gläubigen.
Es wurden über 2.000 Franken – etwa 1.200 Euro – gesammelt.
Ob es in Zukunft im Oberwallis weitere tridentinische Messen gibt, bleibt abzuwarten.
Die große Teilnahme an der Messe in der Kollegiumskirche läßt aber zweifelsohne auf ein großes Bedürfnis nach der Alten Messe schließen.
Die Gemeinde Brig-Glies besitzt 12.000 Einwohner und befindet sich im Kanton Wallis in der Südwestschweiz. Kirchlich gehört der Ort zum Bistum Sitten.
Die im 17. Jahrhundert erbaute große Kollegiumskirche ist Teil eines Gymnasiums, das sich früher in kirchlicher Trägerschaft befand.
Die Organisatoren wurden von dem großen Andrang der Gläubigen völlig überrascht.
Die aufgelegten Bücher und eine kurze Orientierungshilfe für Gläubige, denen der ehrwürdige lateinische Ritus unbekannt ist, waren lange vor Meßbeginn bereits aufgebraucht.
Als der Zelebrant der Messe, Hw. Reto Nay, in kostbarem rotem Meßgewand aus der Sakristei trat, war die Kirche voll.
Am Hochaltar der wunderschönen Kollegiumskirche begann er die heilige Handlung mit den Worten: „Introibo ad altare Dei“ – zum Altare Gottes will ich treten.
Die Gläubigen begleiteten die Messe mit Gebet und Choralgesang. Man merkte zwar, daß viele anwesende Jugendliche mit der Gregorianik nicht mehr vertraut waren.
Trotzdem entstand dank der Organistin und des Chorleiters eine harmonische und andächtige Stimmung.
Für manche ungewohnt war der Kommunionempfang kniend und in den Mund als Zeichen der Ehrfurcht vor Jesus Christus in Brotgestalt.
Wegen der großen Zahl an Kommunizierenden half der Stadtpfarrer von Brig, Hw. Paul Martone, freundlicherweise beim Austeilen der Heiligen Kommunion.
Bezeichnend für die Reaktion vieler Gläubigen war die Aussage eines jungen Mannes:
„Mir ist während der Wandlung richtig die Gänsehaut gekommen. Ich hätte nie gedacht, daß mich eine lateinische Messe so packen könnte.“
Auch beim Einzug des Opfers, das für eine Armenküche in Moldawien bestimmt war, zeigte sich das Wohlwollen der Gläubigen.
Es wurden über 2.000 Franken – etwa 1.200 Euro – gesammelt.
Ob es in Zukunft im Oberwallis weitere tridentinische Messen gibt, bleibt abzuwarten.
Die große Teilnahme an der Messe in der Kollegiumskirche läßt aber zweifelsohne auf ein großes Bedürfnis nach der Alten Messe schließen.
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Montag, 10. Dezember 2007 10:13
Rudolfus: Der Hl. Vater Pius XII. hat Tausenden Juden vor den Nationalsozialisten gerettet
Zuletzt hat Pius XII. dem in der Kirche gesprochenen Mittel-Latein den Garaus gemacht, indem er sie zu
einem italienischen Dialekt degradiert hat. Die mittellateinische Aussprache wurde durch die italienische
ersetzt. Welche Stümperei! Welche Unwissenschaftlichkeit dieser italienische Nazi doch an den Tag gelegt
hat!
Tatsache ist, daß der Heilige Vater Pius XII. persönlich Tausenden Juden in Rom das Leben gerettet hat.
Oberrabbiner Dr. Elio Toaff erklärte deswegen anläßlich Pius’ XII. Heimganges zu Gott:
„Die Juden werden sich immer dankbar erinnern, was die katholische Kirche auf Weisung Pius’ XII. für sie während des Zweiten Weltkrieges Großes getan hat.“
Auch Roms Oberrabbiner Zolli wählte anläßlich seiner Konversion zum katholischen Glauben nach dem Krieg in Dankbarkeit Pius XII. als Taufname den Taufnamen Pius’ XII., Eugenio.
Tatsache ist, daß der Heilige Vater Pius XII. persönlich Tausenden Juden in Rom das Leben gerettet hat.
Oberrabbiner Dr. Elio Toaff erklärte deswegen anläßlich Pius’ XII. Heimganges zu Gott:
„Die Juden werden sich immer dankbar erinnern, was die katholische Kirche auf Weisung Pius’ XII. für sie während des Zweiten Weltkrieges Großes getan hat.“
Auch Roms Oberrabbiner Zolli wählte anläßlich seiner Konversion zum katholischen Glauben nach dem Krieg in Dankbarkeit Pius XII. als Taufname den Taufnamen Pius’ XII., Eugenio.
Sonntag, 9. Dezember 2007 13:18
Aurelius: @ Aspergil: Form und Inhalt
wow, das ist natürlich wieder megawichtig, die sache mit der kasel, aurelius vlt. ist die farbe der socken
des pfarrers auch irgendwo beschrieben, oder oder der haarschnitt? –
Es ist in der Tat wichtig, sich an vorgegebene Formen zu halten, denn diese gebieten der liturgischen Willkür, wie sie seit nicht erst seit der Liturgiereform von 1969/70 herrscht, Einhalt.
In der Liturgie gibt es Zeichen und Handlungen, die nun mal Glaubenswahrheiten und geistige Haltungen ausdrücken und dazu beitragen, daß diese weitervermittelt werden. Wie damit nicht erst seit der Einführung des NOM umgegangen wird, sieht man in vielen Pfarrkirchen. Ich bin davon überzeugt, daß, wenn diese strengen Normen fallen, letzten Endes der Glaube leidet. Es mögen Äußerlichkeiten sein, die aber auf das Innere hinweisen und dieses ausdrücken.
wenn was nicht passt wird ER es in eine datei eintragen und die messfeier war ungültig.
Wenn Sie das behaupten wollen, bitte. Ich tue es jedenfalls nicht und lasse mir auch solche Aussagen nicht in den Mund legen.
ICH GLAUBE ES EINFACH NICHT, wess geistes kind hier manche leute sind…
Leider scheinen Sie meinen Beitrag in Ihrer Antwort nur auf die Frage es Ablegens der Casel zu reduzieren, um dann von da auf die Geisteshaltung einiger Leute hier auf kreuz.net zum schließen. Meinen Hauptpunkt ignorieren Sie dabei vollkommen. Es ging mr darum, daß nach SC die Predigt Teil der liturgischen Hadlung ist und das durch das Tragen der Gewänder ausgedrückt wird.
Es ist in der Tat wichtig, sich an vorgegebene Formen zu halten, denn diese gebieten der liturgischen Willkür, wie sie seit nicht erst seit der Liturgiereform von 1969/70 herrscht, Einhalt.
In der Liturgie gibt es Zeichen und Handlungen, die nun mal Glaubenswahrheiten und geistige Haltungen ausdrücken und dazu beitragen, daß diese weitervermittelt werden. Wie damit nicht erst seit der Einführung des NOM umgegangen wird, sieht man in vielen Pfarrkirchen. Ich bin davon überzeugt, daß, wenn diese strengen Normen fallen, letzten Endes der Glaube leidet. Es mögen Äußerlichkeiten sein, die aber auf das Innere hinweisen und dieses ausdrücken.
wenn was nicht passt wird ER es in eine datei eintragen und die messfeier war ungültig.
Wenn Sie das behaupten wollen, bitte. Ich tue es jedenfalls nicht und lasse mir auch solche Aussagen nicht in den Mund legen.
ICH GLAUBE ES EINFACH NICHT, wess geistes kind hier manche leute sind…
Leider scheinen Sie meinen Beitrag in Ihrer Antwort nur auf die Frage es Ablegens der Casel zu reduzieren, um dann von da auf die Geisteshaltung einiger Leute hier auf kreuz.net zum schließen. Meinen Hauptpunkt ignorieren Sie dabei vollkommen. Es ging mr darum, daß nach SC die Predigt Teil der liturgischen Hadlung ist und das durch das Tragen der Gewänder ausgedrückt wird.
Samstag, 8. Dezember 2007 19:27
Josef Preßlmayer: Danke lieber Pünktchen!
Ja, mit diesen endlos langen Adressen habe ich noch Schwierigkeiten.
Aber die kurze auf meinem letzten Posting auf dem Mutter-Theresa-Strang hat geklappt! Auch das fett drucken habe ich mir von Ihnen abgeschaut! Das sticht gleich viel besser hervor!
Das Kopieren und Heraufziehen der Internet-Adresse ins Google-Fach geht, aber beim Herunterziehen mache ich etwas falsch, dann ist gleich der ganze Text weg.
Deshalb probierte ich es mit der Abtipp-Methode. Aber irgendetwas stimmte nicht. Auch mit Herunterziehen des intoiboadaltaredei ist die Website verschwunden. Ist aber nicht so wichtig!
Ich bin aber froh, dass ich es mit kurzen Adressen schon kann.
Danke Pünktchen für Ihre technische Hilfe und Ihren starken Beistand im Kampf um das Lebensrecht der ungeborenen Kinder.
Darf ich Ihnen auch etwas empfehlen?
Sagen Sie nicht Föten-Schlächter, Töter, -Vernichter etc. Es sind ungeborene Kinder, ob sie jetzt medizinisch Embryos oder Föten heißen.
Oder fürchten sie eine Klage? Das könnte natürlich theoretisch möglich sein. Aber da müssten die Schlächter nachweisen, dass ungeborenen Kinder keine Kinder sind.
Ich dachte, das sage ich bei der Gelegenheit auch gleich, weil ich jetzt Platz hatte.
Mit Ihnen Im Heiligen Geist verbunden
Ihr
Josef Preßlmayer
Aber die kurze auf meinem letzten Posting auf dem Mutter-Theresa-Strang hat geklappt! Auch das fett drucken habe ich mir von Ihnen abgeschaut! Das sticht gleich viel besser hervor!
Das Kopieren und Heraufziehen der Internet-Adresse ins Google-Fach geht, aber beim Herunterziehen mache ich etwas falsch, dann ist gleich der ganze Text weg.
Deshalb probierte ich es mit der Abtipp-Methode. Aber irgendetwas stimmte nicht. Auch mit Herunterziehen des intoiboadaltaredei ist die Website verschwunden. Ist aber nicht so wichtig!
Ich bin aber froh, dass ich es mit kurzen Adressen schon kann.
Danke Pünktchen für Ihre technische Hilfe und Ihren starken Beistand im Kampf um das Lebensrecht der ungeborenen Kinder.
Darf ich Ihnen auch etwas empfehlen?
Sagen Sie nicht Föten-Schlächter, Töter, -Vernichter etc. Es sind ungeborene Kinder, ob sie jetzt medizinisch Embryos oder Föten heißen.
Oder fürchten sie eine Klage? Das könnte natürlich theoretisch möglich sein. Aber da müssten die Schlächter nachweisen, dass ungeborenen Kinder keine Kinder sind.
Ich dachte, das sage ich bei der Gelegenheit auch gleich, weil ich jetzt Platz hatte.
Mit Ihnen Im Heiligen Geist verbunden
Ihr
Josef Preßlmayer
Samstag, 8. Dezember 2007 17:49
Pünktchen: Lieber Herr Preßlmaier,
Sie scheinen bei den Verlinkungsversuchen immer noch die URL einzutippen, statt sie einfach von der aufgerufenen
Homepage zu kopieren und so in das Link-Formular zu übernehmen! Was Sie machen, ist einfach viel zu fehleranfällig:
Ihr erster Link beginnt mit:
http://www.introibodaltaredei …
Es muß aber sicher heißen:
http://www.introiboadaltaredei …
Alles Gute und freundliche Grüße:
Ihr
.chen
Ihr erster Link beginnt mit:
http://www.introibodaltaredei …
Es muß aber sicher heißen:
http://www.introiboadaltaredei …
Alles Gute und freundliche Grüße:
Ihr
.chen
Samstag, 8. Dezember 2007 17:37
Josef Preßlmayer: „spiritui sancti“?
Burgorus, sie haben natürlich recht was die Prägsamkeit für Fremdsprachen in der jungen Adoleszenz
betrifft. Aber die Prioritäten sind eben heute andere.
Deswegen haben wir auch solche Schwierigkeiten mit diesen Endungen, ich zumindest. Sie haben ja auch zwei Tippfehler gemacht.
Beim Gloria heißt es wie Sie sagen „Spiritui Sancto“. Das habe ich falsch übernommen.
Jetzt aber zurück zum „spiritui sancti“
Wieso Sie da nur 600 Einträge haben, ist mir ein Rätsel.
Ich habe immer nur 35.800.
Die drei links haben nicht zum Ziel geführt, sie dürften nicht vollständig gewesen sein.
Die drei Einträge, die ich herausgehoben habe, sind schwerlich Fehler, denn in der website hier werden speziell die beiden Versionen diskutiert, wie ich zuvor kurz dargestellt habe.
bei dem Eintrag CNP’s Online Catalog -Angelus den ich [fett]hier[fett] noch einmal mit der ganzen Web-Adresse versuche, müssen Latein-Fachleute am Werk gewesen sein, denn hier wurde eine große Zahl von liturgischen Texten in Latein wiedergegeben.
Die Musikgruppe, die sich „Spiritui Sancti“ nennt, hier noch einmal der link, wird sich auch schwerlich auf einen Irrtum gründen.
Jetzt aber noch zur Übersetzung von „Ite missa est“, die mit „Gehet hin in Frieden! sinngemäß eigentlich falsch ist, denn es heißt ja wörtlich nach meiner Auffasssung „Geht hin, es ist gesendet!“, englisch ergoogelt „You are sent!“
Da wäre es sinngemäßer: „Sendet den Heiligen Geist aus!“ oder „Verkündet das Evangelium!“
Dieser Friedenswunsch ist Sc…
Deswegen haben wir auch solche Schwierigkeiten mit diesen Endungen, ich zumindest. Sie haben ja auch zwei Tippfehler gemacht.
Beim Gloria heißt es wie Sie sagen „Spiritui Sancto“. Das habe ich falsch übernommen.
Jetzt aber zurück zum „spiritui sancti“
Wieso Sie da nur 600 Einträge haben, ist mir ein Rätsel.
Ich habe immer nur 35.800.
Die drei links haben nicht zum Ziel geführt, sie dürften nicht vollständig gewesen sein.
Die drei Einträge, die ich herausgehoben habe, sind schwerlich Fehler, denn in der website hier werden speziell die beiden Versionen diskutiert, wie ich zuvor kurz dargestellt habe.
bei dem Eintrag CNP’s Online Catalog -Angelus den ich [fett]hier[fett] noch einmal mit der ganzen Web-Adresse versuche, müssen Latein-Fachleute am Werk gewesen sein, denn hier wurde eine große Zahl von liturgischen Texten in Latein wiedergegeben.
Die Musikgruppe, die sich „Spiritui Sancti“ nennt, hier noch einmal der link, wird sich auch schwerlich auf einen Irrtum gründen.
Jetzt aber noch zur Übersetzung von „Ite missa est“, die mit „Gehet hin in Frieden! sinngemäß eigentlich falsch ist, denn es heißt ja wörtlich nach meiner Auffasssung „Geht hin, es ist gesendet!“, englisch ergoogelt „You are sent!“
Da wäre es sinngemäßer: „Sendet den Heiligen Geist aus!“ oder „Verkündet das Evangelium!“
Dieser Friedenswunsch ist Sc…
Samstag, 8. Dezember 2007 15:32
Burgorus: @Josef Preßlmayer
Bei „spiritui sancti“ finde ich 637 Google-Treffer. Wenn Sie 30000 gefunden haben, müssen Sie sich vertippt
haben.
Und eine solche Treffer-Quote bewegt sich im Rahmen von Tipp-, Flüchtigkeits- oder Unwissenheitsfehlern. Beim Gloria Patri heißt es übrigens „Spritui Sancto“ statt „Sprito Sanco“.
Das Problem ist, dass nur noch wenige Latein von der fünften Klasse (1. Klasse Gymnasium) an lernen, wo es sich noch viel besser einprägt, da im Hirn Synapsen angeblich bis zum 12. Lebensjahr gebildet werden.
Eine leichte Weiterentwicklung des Lateins, wie es im Mittel-Latein der Fall war, gibt es nicht, da mit dem Verspotten der Weltsprache Mittel-Latein seitens der Humanisten eben diese Sprache so nach und nach ausgestorben ist. Man kann nicht verlangen, dass man ein klassisches Latein korrekt nachmacht. Wird alles andere als dieses Latein als minderwertig betrachtet, dann resigniert man eben beim Latein-Sprechen.
Zuletzt hat Pius XII. dem in der Kirche gesprochenen Mittel-Latein den Garaus gemacht, indem er sie zu einem italienischen Dialekt degradiert hat. Die mittellateinische Aussprache wurde durch die italienische ersetzt. Welche Stümperei! Welche Unwissenschaftlichkeit dieser italienische Nazi doch an den Tag gelegt hat!
Heute sprechen nur noch wenige die Weltsprache Mittellatein. Die einen sprechen es wie italienisch, andere versuchen sich am Nachäffen des klassischen Lateins, das sie sowieso nicht hinkriegen, da u.a. die Aussprache von -am, -em- im -um Spekulation bleibt.
Und eine solche Treffer-Quote bewegt sich im Rahmen von Tipp-, Flüchtigkeits- oder Unwissenheitsfehlern. Beim Gloria Patri heißt es übrigens „Spritui Sancto“ statt „Sprito Sanco“.
Das Problem ist, dass nur noch wenige Latein von der fünften Klasse (1. Klasse Gymnasium) an lernen, wo es sich noch viel besser einprägt, da im Hirn Synapsen angeblich bis zum 12. Lebensjahr gebildet werden.
Eine leichte Weiterentwicklung des Lateins, wie es im Mittel-Latein der Fall war, gibt es nicht, da mit dem Verspotten der Weltsprache Mittel-Latein seitens der Humanisten eben diese Sprache so nach und nach ausgestorben ist. Man kann nicht verlangen, dass man ein klassisches Latein korrekt nachmacht. Wird alles andere als dieses Latein als minderwertig betrachtet, dann resigniert man eben beim Latein-Sprechen.
Zuletzt hat Pius XII. dem in der Kirche gesprochenen Mittel-Latein den Garaus gemacht, indem er sie zu einem italienischen Dialekt degradiert hat. Die mittellateinische Aussprache wurde durch die italienische ersetzt. Welche Stümperei! Welche Unwissenschaftlichkeit dieser italienische Nazi doch an den Tag gelegt hat!
Heute sprechen nur noch wenige die Weltsprache Mittellatein. Die einen sprechen es wie italienisch, andere versuchen sich am Nachäffen des klassischen Lateins, das sie sowieso nicht hinkriegen, da u.a. die Aussprache von -am, -em- im -um Spekulation bleibt.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.







