Wenn es keinen Gott gibt, dann gilt das Recht des Stärkeren. Wehe den Menschen, die im Zeitalter der Gottesfinsternis leben müssen. Ein Kommentar von Lisa Abelin.
(kreuz.net) Bei der Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 1987 erklärte Mutter Teresa von Kalkutta
(† 1997): „Der größte Zerstörer des Friedens ist die Abtreibung“.
Deswegen wird sie von den gnadenlosen
Apologeten der vorgeburtlichen Kindertötung bis heute bekämpft.
So hat das deutsche ‘pro familia Magazin’
in mehreren Folgen Haß und Häme über Mutter Teresa ausgegossen. Die Publikation wird von der deutschen
Sektion des internationalen Abtreibungs-Netzwerks ‘Planned Parenthood’ herausgegeben.
Auch der Vertreter
des atheistischen Fundamentalismus, Richard Dawkins, hämmert in seinem Buch „Der Gotteswahn“, auf Mutter
Teresa ein.
Dawkins im Originalton: Kann man so eine „scheinheilig-heuchlerische Frau“ mit „solch blauäugiger
Wahrnehmung noch in irgendeiner Frage ernstnehmen, ganz zu schweigen davon, daß man sie ernsthaft des
Nobelpreises für würdig hält?“
Doch
gleichzeitig singt Extremist Dawkins das Lied der Kindertötungsindustrie, das an Verlogenheit nicht zu
überbieten ist.
Dawkins hält alle kindertötenden Abtreiber für aufrichtig und idealistisch. Sie böten
verzweifelten Müttern, an deren Notlage sonst gefährliche Hinterhof-Quacksalber ihr – angeblich dreckigeres –
Geschäft machen würden, eine qualifizierte Dienstleistung an.
Der Tatsache, daß qualifizierte oder
unqualifizierte Kinderabtreiber sowie die abtreibungswilligen Mütter Menschenleben töten, weicht Dawkins
mit einem Trick aus.
Denn er stellt den Menschen in seiner embryonalen Lebensphase kurzerhand als „mikroskopisch
kleinen Zellhaufen“ hin, der angeblich kein Mensch ist.
Dawkins glaubt nicht an Gott. Dafür ist er sein
eigener Gott. Auf Kosten anderer, legt er selber fest, was gut und böse sei. Er hält sich für berechtigt,
selber über Leben und Tod seiner Mitmenschen zu entscheiden.
Einziges Kriterium für diesen Unmoralisten
ist ein vermeintlicher Nutzen oder eine vermeintliche „Leidverminderung“.
Für ungeborene Menschen wird
Dawkins zum Todesrichter. Menschliche Embryonen können seiner Meinung nach kein Leiden empfinden und
haben – so sein Kurzschluß – kein Recht auf Leben:
„Ein Embryo im Frühstadium ähnelt in Empfindungsvermögen
und Aussehen einer Kaulquappe“.
Darum kann man ihn nach Dawkins genauso abfischen wie den entwickelten
Froschlaich.
Auf der anderen Seite spielt sich Dawkins – wie viele selbstgefällige Schein-Ethiker –
als edler Kämpfer für die Rechte ausgewachsener Großtiere auf:
„Es spricht alles dafür, daß sämtliche
Embryonen, ob menschlich oder nicht, weit weniger leiden als ausgewachsene Kühe oder Schafe im Schlachthof,
insbesondere, wenn es sich um eine rituelles Schlachthaus handelt, wo die Tiere aus religiösen Gründen
bei vollem Bewußtsein sein müssen, wenn man ihnen zeremoniell die Kehle durchschneidet.“
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87 Lesermeinungen
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#87 Manwe † 00:40:05 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Israel Shahak… „Es stimmt, die Juden können nicht aufhören, zu versuchen, das Christentum zu vernichten.
Unser schlimmster Feind ist die Kirche, schrieb Freud, und der Historiker Graetz sekundierte: Das Christentum
muß zerstört werden. Es ist besser, Hitler zu dienen, als Christus, folgerte der prominenteste moderne
israelisch-jüdische Theologe.“ Israel Shamir – israelischer Journalist in „American Free Press“ vom 5.8.2002,
S. B-4 „Wenn der Messias kommt, werden alle Menschen den Juden als Sklaven dienen.“ Talmud – Erubin 43b
504) „Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen
Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ Offenbarung 13,18 666 = Zahl des Set(h)
@ Leblhuber Ach Lebhuber, meinen Sie, das beeindruckt mich? Sie zitieren einseitig, lassen den Franziskaner
weg, setzen die Position des Rabbis mit der von Heine gleich …, der, ganz nebenbei, mit den üblichen
Verständnisproblemen und Verdächtigungen aufkommt. Haben Sie eigentlich ein Patent auf Heine, weil Sie
meinen, ein Katholik dürfe diesen nicht zitieren? Aber der Ton Ihrer ganzen Äußerungen lässt für
mich unschwer erkennen, dass Sie der ganz und gar *unzeitgemäße* Monotheismus-Heine sehr stark aus der
Fassung bringt. Dieser passt wohl nicht ganz in Ihr Denkschema, wie?
#85 Leblhuber 00:25:47 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Hüller: Heines Antwort des Rabbi : Rabbi Juda, der Navarrer,Hub jetzt an die Gegenrede: »Um für deine
Saat zu düngen Meines Geistes dürren Acker, Mit Mistkarren voll Schimpfwörter Hast du mich beschmissen
wacker. »So folgt jeder der Methode, Dran er nun einmal gewöhnet, Und anstatt dich drob zu schelten,Sag
ich Dank dir, wohlversöhnet. »Die Dreieinigkeitsdoktrin Kann für unsre Leut nicht passen, Die mit Regula-de-tri
Sich von Jugend aufbefassen. »Daß in deinem Gotte drei, Drei Personen sind enthalten, Ist bescheiden
noch, sechstausend Götter gab es bei den Alten. »Unbekannt ist mir der Gott, Den ihr Christum pflegt
zu nennen; Seine Jungfer Mutter gleichfalls Hab ich nicht die Ehr zu kennen. »Ob die Juden ihn getötet,
Das ist schwer jetzt zu erkunden, Da ja das Corpus Delicti Schon am dritten Tag verschwunden. »Daß er
ein Verwandter sei Unsres Gottes, ist nicht minder Zweifelhaft; so viel wir wissen, Hat der letztre keine
Kinder. Wenn Sie jetzt immer noch meinen, Sie könnten Heine für sich sprechen lassen, dann nur zu!!!
@ Leblhuber „Der Katholizismus war ihm fremd. Dazu hat er sich auch nicht geäußert.“ Setzen Lebhuber:
SECHS. Man lese den Romanzero, Drittes Buch, dort die Disputation zwischen dem Rabbi und Franziskaner.
Nochmals zu Ihren Anfeindungen: Mir ging es um den Atheismus, nicht um eine konkrete Konfession … Diese
Wendung haben Sie hier eingebracht. Ganz nebenbei: Finden Sie nicht auch, dass die Verse, die Heine –
nach Auffassung mancher Gelehrten, wie Sie sehr gut einzuschieben wussten- untergeschoben wurden, den
Äußerungen unstrittiger Herkunft im Nachwort zum „Romanzero“ nicht gänzlich widersprechen?
#83 Peter-Pan 23:38:13 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@Leblhuber Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, war Heine ein Jude, der aus ganz praktischen Erwägungen
heraus zum Protestantismus konvertiert ist. Dass nun Katholiken hier mit ihm argumentieren wollen, ist
schon drollig. Andererseits hat die Tage schon jemand hier Ghandi zitiert.
#82 Leblhuber 23:29:39 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@Hüller: Und war sagt denn, dass dieser Heine, der, wie Sie sagen, aus „opportunistischen Gründen“ zum
Protestantismus konvertierte, über den kath. Glauben allseits bestens informiert war, um darüber ein
abschließendes, unfehlbares Urteil zu fällen, das z. B. auch mich zu überzeugen vermöchte? Sie wollten
Heine benutzten und das ist Ihnen gründlich missglückt. LASSEN SIE ES!!! Er kann sich gegen IHRE Vereinnahmung
nicht mehr wehren. Der Katholizismus war ihm fremd. Dazu hat er sich auch nicht geäußert. Sie als „Katholik“
haben ihn für Ihre Zwecke instrumentalisiert. Ihnen hat er ganz bestimmt nichts zu sagen!!! Wollen Sie
diese Diskussion wirklich weiterführen? Ich nicht!!!
@ Leblhuber Leblhuber, was hängen Sie sich eigentlich so auf an den schönen Reimen zweifelhafter Herkunft,
die ich dem Oberatheisten Obelix gewidmet habe? Sie waren doch NICHT Ihnen gewidmet, wenngleich die Kost
sicherlich nicht schädlich ist. Und war sagt denn, dass dieser Heine, der, wie Sie sagen, aus „opportunistischen
Gründen“ zum Protestantismus konvertierte, über den kath. Glauben allseits bestens informiert war, um
darüber ein abschließendes, unfehlbares Urteil zu fällen, das z. B. auch mich zu überzeugen vermöchte?
Jedenfalls gilt für diesen Mann: „Das Heimweh überfiel mich und trieb mich fort durch Wälder und Schluchten,
über die schwindlichsten Bergpfade der Dialektik. Auf meinem Wege fand ich den Gott der Pantheisten,
aber ich konnte ihn nicht gebrauchen. […] Wenn man nun einen Gott begehrt, der zu helfen vermag – und
das ist doch die Hauptsache – so muss man auch seine Außerweltlichkeit und seine heiligen Atrribute,
die Allgüte, die Allweisheit, die Allgerechtigkeit usw. annehmen.“ [Quelle: Romanzero; Nachwort] Sagt
Ihnen dieser Gott etwa nicht zu? Was kann Heine dafür, wenn Sie selbst lieber Hegelianer sind?
#80 Leblhuber 22:11:40 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@Hüller: Sie haben ein Gedicht, das Ihnen gerade in den Kram passte, fälschlicherweise dem konvertierten
Juden Heine zugeschrieben. Statt es dabei zu belassen, setzen Sie dem noch einiges drauf. Hüller, lassen
Sie Heine aus dem Spiel. Für Ihre Argumentation ist er denkbar ungeeignet. Sie haben von Heine keine
fundierte, sondern eine gefärbte Meinung!!! Einige Zeilen nach Ihrem Zitat schreibt Heine nämlich: Ausdrücklich
widersprechen muß ich jedoch dem Gerüchte, als hätten mich meine Rückschritte bis zur Schwelle irgendeiner
Kirche oder gar in ihren Schoß geführt. Nein, meine religiösen Überzeugungen und Ansichten sind frei
geblieben von jeder Kirchlichkeit; kein Glockenklang hat mich verlockt, keine Altarkerze hat mich geblendet.
Ich habe mit keiner Symbolik gespielt und meiner Vernunft nicht ganz entsagt. Der dritte Teil von Romanzero
sind die Hebräischen Melodien. Das sollten Sie bei Gelegenheit vielleicht auch lesen!
@ Leblhuber – Heine: „lange Zeit bei den Hegelianern die Schweine gehütet“ Passen Sie auf, Leblhuber,
mir ging es NICHT in erster Linie darum, Heine für eine bestimmte Konfession oder eine konkrete Religion
zu vereinnahmen, obwohl Heine dem Katholizismus ja durchaus nicht völlig abgeneigt war, zumindest was
die Vorzüge kath. Ehefrauen anbelangt. Dennoch ist festzuhalten und auch von Ihnen einzuräumen, dass
Heine am Ende seines Lebens ein eindeutiges Bekenntnis zum „einen“ und „barmherzigen“ Gott ablegte und
damit den Wesenskern der monotheistischen Religionen BEJAHTE (!). Bitte unterlassen Sie es auch, mir die
Beschäftigung mir einer irgendwie angefärbten Sekundärliteratur anzudichten. Dazu fehlt mir allein
die Zeit. Um Ihr Bild von Heine zu vervollständigen, will ich noch folgendes Zitat zum Besten geben:
„Ja, wie mit der Kreatur, habe ich auch mit meinem Schöpfer Frieden gemacht, zum größten Ärgernis
meiner aufgeklärten Freunde, die mir Vorwürfe machten über dieses Zurückfallen in den alten Aberglauben,
wie sie meine Heimkehr zu Gott zu nennen beliebten. Andere, in ihrer Intoleranz, äußerten sich noch
herber. Der gesamte hohe Klerus des Atheismus hat sein Anathema über mich ausgesprochen, und es gibt
fanatische Pfaffen des Unglaubens, die mich gerne auf die Folter spannten, damit ich meine Ketzereien
bekenne. Zum Glück stehen ihnen keine anderen Folterinstrumente zur Verfügung als ihre Schriften. Aber
ich will auch ohne Tortur alles bekennen. Ja, ich bin zurückgekehrt zu Gott, wie der verlorene Sohn…“
[Quelle: Romanzero]
#77 Leblhuber 01:21:17 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Christian Hüller: Was passt Ihnen eigentlich weniger: der offiziell zum Christentum konvertierte Jude,
der mit dem orthodoxen Judentum nichts anzufangen wusste, oder die untergeschobenen Reime? Ich weiß nicht,
wie weit Sie sich mit Heine befasst haben. Aber Ihre Dünkel finden Sie bei Heine NICHT!!! Seine Denkungsart
war doch etwas universeller. Sie sollten also die Vereinnahmung besser unterlassen. Es ist unbestritten,
dass er aus opportunistischen Gründen Protestant wurde. Seine Hoffnung hat sich jedoch nicht erfüllt,
was dann ja auch zu seiner Emigration nach Frankreich führte. Er schrieb bereits am 9. Januar 1826 in
einem Brief an Moses Moser: „Ich bereue sehr daß ich mich getauft hab; ich seh noch gar nicht ein daß
es mir seitdem besser gegangen sey, im Gegentheil, ich habe seitdem nichts als Unglück.“ zit. nach: HSA,
Bd. 20, S. 234 (extra für Sie: Heine-Säkularausgabe) Hüller, von Ihrem Versuch, Heine für Ihre Haltung
einzuspannen, sollten Sie die Finger lassen. Einschlägig gefärbte Sekundärliteratur führt immer in
einen Irrgarten!!! Seit vier Jahren habe ich allem philosophischen Stolze entsagt und bin zu religiösen
Ideen und Gefühlen zurückgekehrt; ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen Schöpfer
der Welt Ist das jüdisch, protestantisch oder katholisch?
Der Artikel bestätige schlimme Befürchtungen! …so auch, daß diese Theresa Neugeborene nicht umgehend
taufen ließ, sich sogar dagegen gewandt haben soll… die Frau ist in Glaubensfragen KEINE Leuchte!
@ Leblhuber Sei’s drum: Seit vier Jahren habe ich allem philosophischen Stolze entsagt und bin zu religiösen
Ideen und Gefühlen zurückgekehrt; ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen Schöpfer
der Welt … Er hätt’ es also dichten können. An Sie ist die Frage zu richten: Was passt Ihnen eigentlich
weniger: der offiziell zum Christentum konvertierte Jude, der mit dem orthodoxen Judentum nichts anzufangen
wusste, oder die untergeschobenen Reime?
#73 Pünktchen 23:47:35 | Sonntag, 9. Dezember 2007
Lieber Herr Leblhuber, Heinr. Heine ist als Christ, der er war, gestorben. Das von Hüller zitierte Gedicht
soll nach Meinung wichtiger Gelehrter nicht von Heine stammen, die Reime sind aber keineswegs „schlecht“,
wie Sie schreiben, sondern im Gegenteil immerhin so gekonnt, daß das Gedicht Heine „untergeschoben“ werden
konnte. Über die Gedanken und Gemütsverfassung Heines in den letzten Jahren vor seinen Tode geben die
„Geständnisse“ Auskunft, in denen Melancholie und Ironie eigentümlich verwoben sind zu einer bitter-klaren
Lebensbilanz. Ich habe daraus längere Passagen zitiert in diesem www.kreuz.net/…ticle.3851-page.html
Diskussionsstrang, aufgeteilt in mehrere Abschnitte: s. dort: „Geständnisse“ I – VII! Es grüßt: .chen
@Leblhuber Das ist ein altes Narrativ der katholischen Reaktionäre, wobei nur der Wunsch der Vater des
Gedankens ist. Das wird auch immer wieder über den Erzvater meiner Disziplin, Charles Darwin berichtet.
Angeblich hätte er am Sterbebett alle seine Forschung widerrufen und Gott um Vergebung angefleht. Man
stelle sich die Situation einmal bildlich mit einem anderen Wissenschaftler vor: Pythagoras liegt im sterben
und fleht Göttervater Zeus um Vergebung der Sünde seines Lehrsatzes an. Oder Albert Einstein bittet
um Vergebung für seine Relativitätstheorien oder die Sache für die er den Nobelpreis bekam. Das Licht
würde sich deswegen trotzdem nicht im Sinne der Hexenverbrenner verändern.
#71 Leblhuber 23:27:52 | Sonntag, 9. Dezember 2007
@Christian Hüller: Ein Gedicht als Antwort auf Ihren Hass erschalle… Auszug aus einem Gedicht von Heinrich
Heine, kurz vor seinem Tod auf dem Sterbebett gedichtet „Zerschlagen ist die alte Leier… O Gott, o Gott,
ich knie nieder: Vergib! Vergib mir meine Lieder!“ Dieses Märchen kursiert immer noch gerne in Ihren
Kreisen. Ein paar schlechte Reime sind noch lange kein Heine, auch wenn das so manchem Betbruder gut in
den Kram passte. Es ist definitiv nicht von Heine!!! Nehmen Sie das zur Kenntnis. Solche Anstrengungen
hat z. B. die evangelische Missionsbewegung unternommen, was Heines sogenannte Bekehrung betrifft. Vgl.
als Überblick mit Zitat des verbreiteten apokryphen Gedichts Zerschlagen ist die alte Leier Peter Walter,
Hat sich Heine am Ende seines Lebens bekehrt? Religionskritik und Altersreligiosität bei Heinrich Heine,
in: factum 9 (1987), S. 35-46 und 10 (1987), S. 28-37; vgl. weiterhin Wilhelm R. Brauer, Heinrich Heines
Heimkehr zu Gott, Witten 1981 (Wittener Reihe Nr. 145). heinrich-heine.com/reli1.htm Vorher etwas googeln
hilft!!!
#69 Nachtlaterne 17:24:56 | Sonntag, 9. Dezember 2007
kinderzeitung bravo, auszug: „Letzte Woche gab meine Freundin eine Party. Dort lernte ich einen Jungen
kennen, der mir auf anhieb gut gefiel. Ich sprach ihn an, und nach einer Weile kamen wir uns näher. Zuerst
fing alles ganz harmlos an. Als wir schon etwas angeheitert werden, landeten wir dann alleine im Schlafzimmer
meiner Freundin. Ja, und irgendwie kam es dann auch zum Geschlechtsverkehr. Da wir keine Kondome hatten,
machten wir es einfach so. Nun habe ich schreckliche Angst, er könnte mich dabei mit AIDS angesteckt
haben. Es tut mir so furchtbar leid, was ich da gemacht habe?“ Antwort: „Geh sofort in eine Apotheke und
kaufe dir dort einen Schwangerschaftstest. Solltest Du nämlich schwanger geworden sein, besteht jetzt
noch die Gelegenheit, eventuell einen Abbruch vornehmen zu lassen. Falls Du schwanger geworden bist, wende
Dich sofort an die nächste Pro – Familia Beratungsstelle. Wo die sich befindet, erfährst Du unter der
Telefonnummer 069 / 639002 oder bei der Nummer gegen Kummer: 01308 / 11103 ( kostenlos ).
#68 methusalix † 17:14:42 | Sonntag, 9. Dezember 2007
@Pünktchen aka Iris Raddatz Pünktchen: „Hatten wir schon!“ …meint Frau Raddatz. Ist ja richtig Pünktchen,
aber wenn Sie meinen, dass wir von herbeifantasierten Gefahren des erzreaktionären Katholizismus reden,
wie hier … … daß die Abwehr durch Wortfetische herbeiphantasierter Gefahren … … sollten wir vielleicht
ein paar Zeugen hierfür … >>katholische Mordbrenner<< siehe oben, aber auch so gute Katholiken wie
Ante Pavelic … aufmarschieren lassen, die in jüngster Zeit Opfer katholischer Mordbrenner geworden
sind. Wie wäre es, wenn Sie Ihren geneigten Blick auf den Balkan lenken würden? Dort hat sich in jüngster
Zeit die Katastrophe der „ethnischen Säuberungen“ aus religösen Gründen wiederholt. Ein ganz wunderbarer
prima-facie-Beweis dafür, dass Richard Dawkins mit seiner Aussage, dass Religion todgefährlich sein
kann, nicht unrecht hat. Vielleicht fragen wir die Bosniaken, die katholischem (oder muslimischem) Pöbel
in die Hände gefallen sind und das Glück hatten zu überleben. Sie sind dran mit Ihrem gegeifer , Pünktchen!
#67 Pünktchen 13:42:07 | Sonntag, 9. Dezember 2007
„Hatten wir schon!“ Das erste wahre Wort von Goebbelix seit langem! Das Beschimpfungsmantra eines Wortfetischisten
zeichnet sich dadurch aus, daß es heraufbeschwört, was es zu bezeichnen vorgibt. Es ruft sozusagen Gespenster
herbei, die es dann durch einen eigenen Abwehrzauber zu bannen gilt. Überflüssig zu erwähnen, daß
die Abwehr durch Wortfetische herbeiphantasierter Gefahren ebenso verbalfetischistisch (um nicht zu sagen
verbal-onanistisch) ausfallen muß. Hier wäre eine zweite Watchlist anzulengen, in denen Begriffe wie
„Selbstbestimmung“ (für die Tötung fremden Lebens), „Frauenfreundlichkeit“ (für die Verführung von
Frauen zum Mord an ihren Kindern), „Liberalisierung“ (für Tötungsfreigabe) u.ä. auftauchen müßten.
Hier also nochmals die „Hatten-wir-schon“-Liste . Die Wortfetische von Goebbelix hatten wir tatsächlich
schon so oft, daß es auf einmal mehr oder weniger nicht ankommt! Also: blutrünstige Despotie ekklesiogene
Neurose erzreaktionär Frauenfeind Frauenschlächter Frauenverächter Folterkammer Gerontokrat Heuchelei
Hexenglauben Hexenverbrenner Hinrichtungsmaschine Höllenangst Höllenqualen Höllenqualenreligion Inquisition
katholische Mordbrenner Kirchenbeamte Menschenverachtung Millionen Opfer Scheiterhaufen Sexualneurose
Sexualtheologe stockkonservativ Sündengebäude Sündenwahn Todesstrafe Verdummungsweihrauch Vorzeigekatholik
#66 methusalix † 13:14:45 | Sonntag, 9. Dezember 2007
weiter Gehts Frau Rad. Pünktchen: Wir können das Vokabular aus dem Propaganda-Paralleluniversum des
Goebbelix noch fortsetzen: antikirchliche Beschimpfungsmantra: Das ist ja beinahe schon der katholische
St. Georgs-Orden für mich. Danke Frau Raddatz! blutrünstige Despotiehatten wir schon ekklesiogene Neurose
hatten wir schon erzreaktionärhatten wir schon Frauenfeind hatten wir schon Frauenschlächter hatten
wir schon Frauenverächter hatten wir schon Folterkammer hatten wir schon Gerontokrat hatten wir schon
Heuchelei hatten wir schon Hexenglaubenhatten wir schon Hexenverbrenner hatten wir schon Hinrichtungsmaschine
das zentrale Symbol des römischen Katholizismus; (kein Wunder dass die so was brauchen.) Höllenangst
hatten wir schon Höllenqualen hatten wir schon Höllenqualenreligion hatten wir schon Inquisitionhatten
wir schon katholische Mordbrenner hatten wir schon Kirchenbeamte hatten wir schon (da fällt mir gerade
noch Kaiser Ferdinand ein, Sie wissen schon, der der den Dreissigjährigen Kieg vom Zaun gebrochen hat)
Menschenverachtung die römisch katholische Sexualtheologie zum Beispiel Millionen Opfer hatten wir schon
Scheiterhaufen hatten wir schon Sexualneurosehatten wir schon Sexualtheologe hatten wir schon stockkonservativ
hatten wir schon Sündengebäude in dem wohnen alle „guten“ Katholiken Sündenwahn den haben alle „guten“
Katholiken Todesstrafe hatten wir schon Verdummungsweihrauch hatten wir schon Vorzeigekatholik hatten
wir schon Die Watchlist Goebbelix wird fortgesetzt Nur zu!
#65 Florian Geyer 13:04:14 | Sonntag, 9. Dezember 2007
Obelix ist ein Klonmix zwischen Joseph Goebbels Ilja Ehrenburg Ludwig Feuerbach, Kurt Eisner und Alice
Schwarzer welche seine „weichen“ Züge prägt. Mit Wortmüllhalden und Begriffshuren aus dem Kirchenverfolgungsjargon
der Nazis und der Stalinisten geht er primitivdialektisch und entlarvend unitelligend ans Werk sodass
eine komische Note nicht vermieden werden kann um seinen tief sitzenden Hass in mit Agitprop kaschierter
Gossensprache zum besten zu geben. Solche Elemente muß man zwechs der personlichen Erheiterungsmöglichkeit
durchaus schätzen. Zugleich soll man sich bewußt sein dass dahinter ein armer leidender Menswch steckt
dem sein nagendes Schlechtes Gewissen Probleme bereitet und deshalb gegen Gott rebelliert.
Ein Gedicht als Antwort auf Ihren Hass erschalle… Auszug aus einem Gedicht von Heinrich Heine, kurz
vor seinem Tod auf dem Sterbebett gedichtet „Zerschlagen ist die alte Leier am Felsen, welcher Christus
heisst, die Leier, die zur boesen Feier bewegt ward von dem boesen Geist, die Leier, die zum Aufruhr klang,
die Zweifel, Spott und Abfall sang. O Gott, o Gott, ich knie nieder: Vergib! Vergib mir meine Lieder!
Der Kirche ist in ihrem Glauben manch Spottlied frevelhaft erschallt. Es sollte Zucht und Ordnung rauben
mit weicher Toene Truggewalt. Die freie Rotte triumphiert, ich hab ihr manchen zugefuehrt. O Gott, o Gott,
ich knie nieder: Vergib! Vergib mir meine Lieder!“
#63 Pünktchen 12:48:57 | Sonntag, 9. Dezember 2007
Wir können das Vokabular aus dem Propaganda-Paralleluniversum des Goebbelix noch fortsetzen: Dankbarerweise
liefert er als Wortfetischist immer neues Material nach, das zwar keinerlei bezeichnenden Charakter hat
für irgendeine aktuelle Realität, aber Einblicke erlaubt in die hermetische und kritikresistente Gedankenwelt
eines „neurotischen Atheisten“ (Dank an Leblhuber für diesen Hinweis!). So lautet also unsere erweiterte
Wortliste. Fällt eines dieser Worte, weiß man: Goebbelix ist argumentativ am Ende und regrediert ins
antikirchliche Beschimpfungsmantra: blutrünstige Despotie ekklesiogene Neurose erzreaktionär Frauenfeind
Frauenschlächter Frauenverächter Folterkammer Gerontokrat Heuchelei Hexenglauben Hexenverbrenner Hinrichtungsmaschine
Höllenangst Höllenqualen Höllenqualenreligion Inquisition katholische Mordbrenner Kirchenbeamte Menschenverachtung
Millionen Opfer Scheiterhaufen Sexualneurose Sexualtheologe stockkonservativ Sündengebäude Sündenwahn
Todesstrafe Verdummungsweihrauch Vorzeigekatholik Die Watchlist Goebbelix wird fortgesetzt!
Danke Herr Hüller, jetzt kann ich Pünktchens Liste in der kompletten Übersetzung posten. Gerontokrat
alle Kurienkardinäle (und noch mehr) Heuchelei tagtäglich in kreuz.net zu bewundern Hexenglauben der
Glaube vieler kreuz.netter Hexenverbrenner z. B. J. Preßlmayer aber noch einige mehr; eigentlich: möchtegern-H.
aber das ist nicht deren Verdienst Höllenangst das Hauptanliegen katholischen Katecheten, vor allem bei
Kindern (Preßlm. hat sich als solcher geoutet) Höllenqualen das was allen droht, die nicht „katholisch“
sind Höllenqualenreligion die römisch katholische Religion strengster Observanz Inquisition gar nicht
„heilig“ aber virtuell immer noch in Betrieb. Derzeitiger Grossinquisitor: Levada, früher Ratzinger katholische
Mordbrenner siehe oben, aber auch so gute Katholiken wie Ante Pavelic Kirchenbeamte alle geweihten Glaubensverwalter
Millionen Opfer ein Blick in die Kirchengeschichte genügt. Herausragende Ereignisse waren unter anderen
die Pariser Bluthochzeit und Magdeburg Scheiterhaufen gerne verwendete Methode um unliebsame Zeitgenossen
mundtot zu machen; Gott sei dank sind einige Verheizte lebendiger denn je, Giordano Bruno zum Beispiel
Sexualneurose das was jeder bekommt, der sich strikt an die katholische Sexualtheologie hält Sexualtheologe
da redet der Blinde von der Farbe stockkonservativ fast jeder, der sich für einen „guten“ Katholiken
hält Todesstrafe der Anlass für die grösste Heuchelei der römisch katholischen Kirche Verdummungsweihrauch
das stammt wirklich von mir? Prima! Vorzeigekatholik das was ich nie sein will
#61 Peter-Pan 12:18:42 | Sonntag, 9. Dezember 2007
@Christian Hüller Der Stürmer hat einen neuen Herausgeber: Obelix … Eindeutige Verleumdungen sollten
hier nicht durchgehen dürfen. Dann sind Sie hiermit wohl fällig. Irgendetwas (von den Halbwahrheiten)
wird schon hängen bleiben. Huch, Sie kennen das Motto des Religionsunterrichts. Die Lehrer versuchen
schon lange nicht mehr das Christentum als Wahrheit zu verkaufen, weil Sie wissen, dass es ohnehin nicht
klappen würde. Also setzt man auf Alltagsthemen und ein paar schöngefärbte Bibelgeschichten (bloß
nicht erörtern, ob Moses ein irrer Mörder war). Ein bisschen bleibt sicher kleben.
Der Stürmer hat einen neuen Herausgeber: Obelix Das könnte ja fast aus dem „Stürmer“ stammen, was Sie
da jetzt so alles aufzählen … Bricht hier Ihr cholerisches Gemüt durch? Ihre -sehr durchschaubaren-
Motive: a) Der Zweck heiligt die Mittel. b) Irgendetwas (von den Halbwahrheiten) wird schon hängen bleiben.
Eigentlich ein Fall für den Zensuristen: Eindeutige Verleumdungen sollten hier nicht durchgehen dürfen.
#59 methusalix † 11:47:31 | Sonntag, 9. Dezember 2007
Endlich komme ich dazu, Ihre Liste gebührend zu würdigen Pünktchen! Danke für die erneute Steilvorlage!
Pünktchen: Ja, lieber Herr Preßlmayer, Goebbelix ist ein reiner Wortfetischist! Hab ich aus der Bibel:
Am Anfang war das Wort und das Wort war … Je plastischer/drastischer die Ausdrucksweise, umso weniger
glaubt Goebbelix Rücksicht nehmen zu müssen auf sachliche Zusammenhänge. Ebenfalls aus der Bibel; bildhafte
Sprache wird hoch geschätzt und auf einen groben Klotz gehört eben ein grober Keil. Verbale Kraftmeierei
kaschiert das argumentative Scheitern. Hauptsache wir scheitern nicht in der Sache und Frauen können
weiterhin frei entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft fortführen, oder unterbrechen, ohne vor den Hexenverbrennern
auf den Knien rutschen zu müssen. Die folgenden Ausdrücke sollten daher niemanden schrecken, sie sind
der sichere Indikator, daß Goebbelix mit seinem Propagandistenlatein am Ende ist: Wollen Sie nicht endlich
die Verballhornung meinen Forum-Nicks einstellen Frau Raddatz? blutrünstige Despotie katholische Massenmörder
wie Franco und Pinochet ekklesiogene Neurose eine Diagnose, die auf fast alle Hexenverbrenner zutrifft
erzreaktionär Meisner, Laun und Mixa zum Beispiel Frauenfeind alle katholischen Kleriker ab Bischof aufwärts
Frauenschlächter vor allem die hiesigen Grossinquisitoren Frauenverächter fast alle katholischen Kleriker
Folterkammer nur noch virtuell in Betrieb, seit die Aufklärung Hexen abgeschafft hat wird fortgesetzt
dank Pünktchens Vorlage
Danke lieber „Maurice Corvisier“! Vielen Dank für Ihren Zuspruch! Ja, was Leblhuber mit seinem Katholizismus
anfängt, ist mir auch ein Rätsel! Persönlich ist er ja gegen die Abtreibung, gibt er vor, aber er kämpft
verbissen für das Tötungs-Netzwerk! Wie unglücklich er dabei ist, zeigen seine Beschimpfungs-Kanonaden.
Er kann nicht ertragen, wenn seinen schwachen und unhaltbaren Argumenten der Boden entzogen wird. Obe/Methusalix
ist ihm ähnlich. Auch er flüchtet in immer neue Behauptungen und hat nicht die innere Kontinuität,
sich mit seinen früheren Behauptungen weiter zu beschäftigen und sich dazu zu äußern, wie z. B. seine
Behauptung er hätte mehr Kinder gerettet, als ich jemals nahe gekommen bin. Ohne eine Ahnung zu haben,
mit wie vielen Kindern ich zu tun hatte, behauptet er derartiges, um aber gleich wieder neue Seifenblasen
zu produzieren. Solange es Menschen wie Sie, Pünktchen usw. gibt, kann diese Tötungs-Genossenschaft
ruhig ohne Einschränkung posten. Auf „die Standard“ werden meine und die Postings anderer bekannter Lebensschützer
spurlos gelöscht, solche Angst habe die um ihre Argumentation, dass sie dort auch eine „Schutzzone“ brauchen!
Immerhin wurde mein erstes Posting dort zur Behauptung von Viktoria Roth, wir würden „Mordrohungen“ verbreiten,
nicht gelöscht. Die Folge war, dass mir mit „Weiblicher Rache“ gedroht wurde. Diese Geschichte ist noch
nicht vorbei, da ich nach Empfehlung eines Polizei-Offiziers Anzeige wegen „gefährlicher Drohung“ erstattet
habe. Noch einen schönen Sonntag!
@ Methusalix In Joh 9,3 verweist Jesus Christus selbst darauf, dass kein Leiden hier auf Erden völlig
sinnlos ist. Wenn Sie also meinen, es würde Katholiken besondere Freude bereiten, darin zu suhlen, haben
Sie wieder einmal etwas missverstanden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Sadismus ist Auswuchs von Hybris,
also einer Todsünde, Masochismus ist Ausdruck einer kranken, lebensverneinenden Attitüde.
Lieber Herr Dr. Preßlmayr, Sie schreiben: „Katholik Leblhuber, der die Fristen-„Endlösung“ so verteidigt,
besucht bald die Christ-Mette!“ Es wird sehr deutlich, daß auch Sie Leblhubers „Katholizismus“ nicht
mit dem verwechseln, was die Kirche als katholisch definiert. Der judaisierende Leblhuber kann diese Haltung
nur aufrechterhalten, indem er eine (semi?-)arianische Haltung einnimmt und die Gottessohnschaft, die
Göttlichkeit Jesu bestenfalls um Sinne der heute (immer noch?) so aktuellen „Aszendenz-Theorie“ interpretiert,
was er in mehreren Beiträgen klar zugegeben hat, wenn auch nicht mit diesen Worten. Diese Theorie aber
ist ja nicht legitim, auch wenn sie versucht, sich selbst durch eine Gegenüberstellung zur von ihr selbst
so genannten „Deszendenz- -Theorie“ – also zur Lehre der Kirche! – zu legitimieren. Ich glaube, man muß
Leblhuber ähnlich sehen wie den von Pünktchen (Gruß!! und Dank.) zu Recht so genannten Goebbelix, dessen
Ausfälle gerade heute wieder zeigen, daß er praktisch alles Katholische leugnet, ablehnt oder, wie heute
morgen, mit fürchterlichem, entsetzlichem Haß überzieht. Man ist immer wieder traurig erstaunt darüber,
wie wenig dieses Forum moderiert wird. Es wäre vielleicht doch ganz angebracht, wenn die Redaktion von
sich aus ab und an den Goebbelix wie auch den Leblhuber ein wenig stutzen würde. Für Ihr Engagement,
hinter das ich mich gänzlich stellen kann, meine Hochachtung. Einen schönen Rest-Feiertag „Mariä unbefleckte
Empfängnis“ und morgen einen schönen Sonntag!
Speziell für Sie Herr Preßlmayer, … Daher hier noch einmal der link über den klaren Zusammenhang
zwischen Abtreibung und Brustkrebs, den Leblhuber so empört zurückgewiesen hat. … aus neutraler Quelle
wissenschaftlich begründet und nicht mit Ihrem so genannten „Glauben“ verfälscht: The NEW ENGLAND JOURNAL
of MEDICINE Volume 336:81-85 January 9,1997 Number 2 Induced Abortion and the Risk of Breast Cancer Mads
Melbye, M.D., Jan Wohlfahrt, M.Sc., Jørgen H. Olsen, M.D., Morten Frisch, M.D., Tine Westergaard, M.D.,
Karin Helweg-Larsen, M.D., and Per Kragh Andersen, Ph.D. Results In the cohort of 1.5 million women (28.5
million person-years), we identified 370,715 induced abortions among 280,965 women (2.7 million person-years)
and 10,246 women with breast cancer. After adjustment for known risk factors, induced abortion was not
associated with an increased risk of breast cancer (relative risk, 1.00; 95 percent confidence interval,
0.94 to 1.06). No increases in risk were found in subgroups defined according to age at abortion, parity,
time since abortion, or age at diagnosis of breast cancer. From the Department of Epidemiology Research,
Danish Epidemiology Science Center, Statens Serum Institut (M.M., J.W., M.F., T.W., P.K.A.), the Danish
Cancer Registry (J.H.O.), and the National Board of Health (K.H.-L.) – all in Copenhagen, Denmark.
Liebe Narren: Im Buch Prediger im Alten Testament der Bibel heißt es: „Fürchte Gott und halte seine
Gebote; denn das gilt für alle Menschen“ (Prediger 12,13). Salomo betont sogar im Buch der Sprichwörter:
„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten [nur] die Narren.“ (Spr
1,7 zitiert nach der Elberfelder Bibel) Die Gottesfurcht soll den Menschen dazu veranlassen, Gottes Gebote
nicht zu übertreten. Der Theologe Wolfhart Pannenberg beschreibt die Gottesfurcht folgendermaßen (Systematische
Theologie Bd. 3, S. 216): „Gott fürchten – das heißt, Gott als Schöpfer anzuerkennen in seiner Erhabenheit
und Macht, als den Schöpfer, von dem unser Leben in jedem Augenblick abhängt, und als den Richter, vor
dem nichts verborgen bleibt.“ (aus WIKIPEDIA)
#53 methusalix † 19:01:21 | Samstag, 8. Dezember 2007
@defendor et alii defendor: Bevor Sie von einem „fürchterlichen Gott“ labern, … Mit Verlaub! Das war
nicht ich sondern Heinrich v. O.:“ … der Glaubende fürchtet Gott, Gottesfurcht ist eine Tugend.“ Ich
denke, dass „fürchterlich“ alleine Ihr verstockter Hochmut ist, … Das entscheiden nicht Sie, sondern
mein Beichtiger! Christian Hüller: @ Methusalix Masochismus, also Lust am Leid um der Lust willen hat
die Kirche noch niemals gelehrt. Aber Ihre Worte stinken mir sehr nach einem latenten Masochismus; zum
Beispiel diese hier: Weil sie im Leid keinen, aber auch überhaupt keinen Sinn sehen können, … Sie
brauchen als Katholik anscheinend das Leid, um Ihren Glauben begründen zu können. Armselig das ganze!
Josef Preßlmayer: „Katholisches Unwesen getrieben?“ Köstlich, der Vorwurf „ecclesiogene Neurosen“ in
Österreich verursacht zu haben! Jetzt machen Sie sich auch noch über Kranke lustig, Herr Preßlmayer!
Das ist natürlich alles absolut römisch katholisch und trieft nur so vor Nächstenliebe. Das Post-Abortion-Syndrom
bezeichnen Sie als „dreckige Phantasie“ der Lebensschützer! Nicht nur ich sehe das so, auch NEJM www.nejm.org/.
Allerdings ist dazu zu sagen, dass die selbst ernannten „Lebensschützer“ das so sehen müssen, ob sie
wollen oder nicht, weil sonst ihr ganzes künstliches Sündengebäude zusammenkrachen würde. Die sind
genau so Opfer des katholischen Sündenwahns, wie die Frauen, die vor der Kinderfeindlichkeit im Lande
in einen Abbruch flüchten.
@defendor defendor: @Methobelix „Fürchterlich“ ist alleine Ihr verstockter Hochmut ! Herr Methobelix !
Solange Ihnen IHR Hochmut – Ihre Selbstvergötterung – … Nett wie Sie immer mit dem Finger auf andere
zeigen. Und wissen Sie was ? Alleine JESUS CHRISTUS, … kann Ihnen dann wieder auf die Beine helfen.
ER reicht seine vergebende Hand ! Annehmen müssen Sie sie schon selber ! Klingt irgendwie unlogisch.
Ich soll mich vor Gott fürchten und gleichzeitig seine Hand ergreifen? Würden Sie ein Kabel ergreifen,
wenn Sie sich davor fürchten müssten, dass Ihnen das Kabel einen Stromschlag versetzt, der Sie schnurstracks
zur Hölle schickt? … niemals verstehen ! Sie behaupten also, dass ich zu blöd zum glauben bin. Der
Papst sagt zwar auch, die Menschen, die nicht katholisch sind, sind entweder geistig minderbemittelt,
oder böswillig, aber das macht die katholische Menschenverachtung nicht besser. ER opfert sich selber
in Seinem eingeborenen Sohn, … Deswegen ist das zentrale Symbol unserer Religion eine Hinrichtungsmaschine.
Sehr gute Symbolik für eine menschenverachtende und leidensbetonte Religion, wie sie hier (meiner Ansicht
nach fälschlicher Weise) dargestellt wird. … welch eine Anmassung ! Ja genau! Der Mensch muss klein
gehalten werden, damit man (nein nicht Gott sondern sein Stellvertreter) über ihn herrschen kann. Das
führt geradewegs in die Katastrophe, wie ein Blick in die Kirchengeschichte beweist.
Pünktchens Wortschatz-Sample von Obe/Methusalix ist ein wissenschaftlicher Beitrag! Danke lieber Pünktchen,
das ist ein wertvoller Beitrag. Aber unser guter Obe/Methusalix wird seinen Fettnapf-Sturm unbeirrt fortsetzen.
So eine Wortschatz-Statistik über Leblhubers Beschimpfungs-Repertoir wäre ein ebenso wertvolles Persönlichkeits-Profil.
„Trottel“ dürfte sein Lieblingsausdruck sein, oder war das nur eine einmalige Entgleisung gegen den armen
unpatriotischen Franzosen „K.TO“ Auch „Lügner“ mag er gerne! Man kann sich ja seine Diskussionsgegner
auf so einer Fundi-Homepage nicht aussuchen! Da trifft man eben auf so falsche und dumme Individuen! Leblhuber
und Obe/Methusalix bilden eine Argumentations-Phalanx, die aber so stabil ist, wie zwei Kartenhäuser
aufeinander. Proletarier aller Länder vereinigt Euch! Aber immerhin! Leblhuber spricht wieder mit mir!
Er hat mich ja „Lügner“ genannt, weil ich die von ihm vorgebrachten Argumente, dass ungeborene Kinder
erst wenn der Kopf geboren ist, eine Seele haben, als eventuell seine Ansicht interpretiert habe. Das
Posting hatte im kopierten Anfangstext klar auf seine Pro-Abtreibungs-Haltung Bezug genommen. Aber in
einem Punkt tat ich ihm unrecht. Mein Link funktionierte nicht. Aber mit einigem Spürsinn wäre er hingekommen.
Jetzt schaffe ich es nach Pünktchens Hilfe schon besser. Daher hier ….abortionbreastcancer.com/ noch
einmal der link über den klaren Zusammenhang zwischen Abtreibung und Brustkrebs, den Leblhuber so empört
zurückgewiesen hat. Katholik Leblhuber, der die Fristen-„Endlösung“ so verteidigt, besucht bald die
Christ-Mette!
#50 Pünktchen 17:26:34 | Samstag, 8. Dezember 2007
Ja, lieber Herr Preßlmayer, Goebbelix ist ein reiner Wortfetischist! Je plastischer/drastischer die Ausdrucksweise,
umso weniger glaubt Goebbelix Rücksicht nehmen zu müssen auf sachliche Zusammenhänge. Verbale Kraftmeierei
kaschiert das argumentative Scheitern. Die folgenden Ausdrücke sollten daher niemanden schrecken, sie
sind der sichere Indikator, daß Goebbelix mit seinem Propagandistenlatein am Ende ist: blutrünstige
Despotie ekklesiogene Neurose erzreaktionär Frauenfeind Frauenschlächter Frauenverächter Folterkammer
Gerontokrat Heuchelei Hexenglauben Hexenverbrenner Höllenangst Höllenqualen Höllenqualenreligion Inquisition
katholische Mordbrenner Kirchenbeamte Millionen Opfer Scheiterhaufen Sexualneurose Sexualtheologe stockkonservativ
Todesstrafe Verdummungsweihrauch Vorzeigekatholik @Leblhuber Danke für den interessanten Hinweis, daß
die Damen und Herren Sozialwissenschaftler in ihrer Rechnung nicht nur ekklesioge Neurotiker (3%), sondern
auch neurotische Atheisten (6,4 %) haben! Immerhin!
#49 Leblhuber 16:58:52 | Samstag, 8. Dezember 2007
@Josef Preßlmayer: Ob Sie für ecclesiogene Neurosen verantwortlich sind, kann und will ich nicht beurteilen.
Aber gerade junge Menschen mit ungünstiger Disposition sind, falls sie in die Fänge selbsternannter,
fanatischer Heilsverkünder kommen, gefährdet. Ich jedenfalls hätte meine Kinder nicht in Ihren Einflussbereich
gelassen!!! In der „Heidelberger Studie“ wurden von 1973 bis 1978 insgesamt 12603 Personen erfasst. Dabei
wurde auch nach dem Zusammenhang zwischen Religionstyp nach Grossarth-Maticek, Lebenswartung und Erkrankungsrisiko
gefragt. Die Menschen ließen sich folgenden Gruppen zuordnen (vgl. Grossath-Maticek 2000, S. 274): • 47,3%
der Befragten gehörten zur Gruppe der Atheisten (Agnostiker). • 6,4% der Befragten gehörten zum Typ
Gott negierender (neurotischer) Atheismus. • 37,5% gehörten zur Gruppe der konventionell Religiösen.
• 3,0% gehörten zur Gruppe der neurotisch Religiösen (Ecclesiogene Neurose). • 5,7% gehörten zur
Gruppe der spontan Religiösen (Männer 4,4% und Frauen 7,3%). www.diss.fu-berlin.de/2004/48/PT_5_b.pdf
oder lesen Sie: Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische Studie von Fritz Riemann oder lesen Sie
Rupert Lay, selbst ein Priester: de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Lay
„Katholisches Unwesen getrieben?“ Bester Obe/Methusalix! Sie haben hier Ihre wahre Berufung gefunden!
Als Entertainer in kreuz.net und nicht als leidgeprüftes Krankenhaus-Faktotum! Köstlich, der Vorwurf
„ecclesiogene Neurosen“ in Österreich verursacht zu haben! Verraten Sie mir freundlicherweise den werten
Autor? Aber leider werden Sie ihn mir nicht verraten, sondern in den nächsten Fettnapf springen, die
herrlichsten Axels und Rittbergers ansetzen um dann wieder spektakulär auf nicht vorgesehenen Körperteilen
zu landen! Sie behaupten ins Blaue hinein, ohne eine Ahnung von mir zu haben, mehr Kinder gerettet haben,
als ich je in meinem Leben nahe gekommen bin. Kaum ist diese Spekulation fehlgeschlagen, wobei ich auf
Grund Ihrer bisherigen Schaumschlägerei bezweifle, ob sie überhaupt ein einziges Kind gerettet haben,
so blasen Sie schon den nächsten phantastischen Popanz auf: Ich wäre ein Verursacher der „ecclesiogenen
Neurosen“ in Österreich. Kein einziges der hier vorgebrachten Argumente haben entkräftet! Sie blasen
nur Seifenblasen auf, kaum sind sie zerplatzt, blasen sie neue auf, immer phantastischere und absurdere!
Von den Frauen, die hochbetagt, vor ihrem Tod wochenlang auf ihr abgetreibenes Kind fixiert sind, wie
Dr. Jaskulsky berichtete – den Vortrag gibt es übrigens auf Kassette bei „Jugend für das Leben“, jedenfalls
habe ich noch eine – wollen sie nichts hören! Das Post-Abortion-Syndrom bezeichnen Sie als „dreckige
Phantasie“ der Lebensschützer! Was haben Sie mit Ihren fünf Sinnen gemacht!
@ Methusalix Je schlimmer das Leiden, desto katholischer der Mensch. Wollten Sie uns diese „Glaubenswahrheit“
übermitteln Herr Hüller? Ihnen empfielt Defendor Demut und das Sehen von Gottes Wirklichkeit auch im
Leid und entsprechendes, glaubensförmiges Handeln. Das ist die „Glaubenswahrheit“, die SIE brauchen.
Masochismus, also Lust am Leid um der Lust willen hat die Kirche noch niemals gelehrt.
selbst das beweist noch nichts, Sirilo, ohne auch nur eine Fliege totgeschlagen zu haben, komme ich bei
der Suche nach Arkanum und Mord auf 2520 Treffer… es kommt eben auf den Inhalt der einzelnen Seiten
an.
@Methobelix „Fürchterlich“ ist alleine Ihr verstockter Hochmut ! Herr Methobelix ! Solange Ihnen IHR
Hochmut – Ihre Selbstvergötterung – es nicht zulassen, das Evangelium CHRISTI mit einfachem Herzen aufzunehmen,
solange werden sie sich im Kreise Ihrer Selbstherrlichkeit drehen bis sie schwindelig werden und fallen !
Und wissen Sie was ? Alleine JESUS CHRISTUS, das Mensch gewordene Wort Gottes, Gottes Barmherzikgeit,
GOTT selber…kann Ihnen dann wieder auf die Beine helfen. ER reicht seine vergebende Hand ! Annehmen
müssen Sie sie schon selber ! Solange sie das Evangelium CHRISTI nicht mit dem Herzen aufnehmen, solange
werden Sie das unfassbare Mysterium der Menschwerdung Gottes niemals verstehen ! GOTT wird Mensch, demütigt
sich, aufdass wir wieder Anteil haben dürfen an Seiner göttlichen Natur ! ER opfert sich selber in Seinem
eingeborenen Sohn, Seinem Wort, aufdass alle, die an Seine Barmherzigkeit JESUS CHRISTUS glauben, nicht
verloren gehen ! Der Mensch erhöht sich selber und vergöttert sich selber ! Welch eine zerstörerische
Selbstherrlichkeit und welch eine Anmassung ! Bevor Sie von einem „fürchterlichen Gott“ labern, sollten
Sie sich in einer stillen Stunde mal überlegen, ob ein GOTT, der sich aus LIEBE – die ER selber ist –
für uns opfert, aufdass wir wieder Anteil haben sollen an Seiner göttlichen Natur, als „fürchterlich“
bezeichnet werden kann !? Ich denke, dass „fürchterlich“ alleine Ihr verstockter Hochmut ist, der Ihr
Herz für die Barmherzigkeit Gottes verschlossen hält !
#44 ExBochumer † 13:52:19 | Samstag, 8. Dezember 2007
Um Herrn Lingen ruhigzustellen … und nicht immer die staatlichen Instanzen in seinen vermeintlichen
Angelegenheiten zu bemühen, sollte Rolf Lingen mal die Google-Auswürfe analysieren. Aber vielleicht
fehlt es da an …
#42 ExBochumer † 13:13:39 | Samstag, 8. Dezember 2007
Wenn sich schon ein Rolfilein aka „Pater“ Lingen einschaltet, dann ist die Diskussion hier vernichtet.
Rolf Lingen ist kein römisch-katholischer Christ, sondern ein irregulär „geweihter“ Priester, der sich
anmaßt, die römisch-katholische Kirche zu repräsentieren. Lingen ist ein mehrfach verurteilter Straftäter –
und nach seinen eigenen Angaben warten auf ihn noch mehrere andere Strafverfahren – Gott möge seiner
Seele gnädig sein.
@C. Hüller et alii Christian Hüller: @ Methusalix Weil sie im Leid keinen, aber auch überhaupt keinen
Sinn sehen können, muss Ihnen der christliche Gott in solchen Momenten gänzlich fern sein. Das ist aber,
wohlgemerkt, nicht katholisch. Da die katholische Religion eine Leidens- und Höllenqualenreligion ist,
ist das Leiden der Menschen für sie so wichtig. Ohne Leiden ist man nicht katholisch! Je schlimmer das
Leiden, desto katholischer der Mensch. Wollten Sie uns diese „Glaubenswahrheit“ übermitteln Herr Hüller?
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Christian Hüller, der Glaubende fürchtet Gott, Gottesfurcht ist eine
Tugend. Dank für die Bestätigung! Der römische Katholizismus kann ohne Furcht der Menschen nicht überleben.
Die katholische Religion ist nicht die Religion der Liebe, als die sie sich immer geriert, sondern die
Religion der Furcht vor einem, im Wortsinne, FÜRCHTERLICHEN Gott. Manche ihrer „Wahrheiten“ sind so abstrus,
und unsinnig menschenfeindlich, dass sie nur mit der Angst vor ewigen Höllenqualen durchgesetzt werden
können. Josef Preßlmayer: Obe/Methusalix der grosse Freund der Kinder und von „Pro familia“! Ich bin
als früherer Erzieher und Schulpsychologe tausenden Kindern nahe gekommen und sie wollen mehr gerettet
haben? Jetzt weiss ich, warum das wichtigste Buch über ecclesiogene Neurosen in Österreich erschienen
ist, wo Sie Ihr katholisches Unwesen treiben und die Kinder und Jugendlichen mit der unsinnigen katholischen
Sexualtheologie traktieren. Danke für die Aufklärung!
Obe/Methusalix der grosse Freund der Kinder und von „Pro familia“! Wenn ich vorerst Obe/Methusalix-Urlaub
(„Freizeit“) mache wie gestern Abend, ist es sagenhaft wie Pünktchen, Aufrechter und Christian Hüller
in die Bresche springen! Ja, Obe/Methusalix erst auf den letzten Metern, wird sich vielleicht auch bei
Ihnen der Nebel, die Blockaden in Ihrem Kopf verschwinden. Dass der Harald Schmidt hinter seine vordergründigen
Spasset’ln solche Erfahrungen über das Sterben gesammelt hat, ist erstaunlich. Vielleicht wird auch die
Mutter, die Gott verflucht hat wegen ihres sterbenden Kindes, so wie Hiob, später sagen: „Der Herr hat’s
gegeben, der Herr hat’s genommen, gepriesen sein der Name des Herrn“. Ich habe Menschen erlebt, die mehrere
ungeborene Kinder verloren haben und Gott gedankt haben dafür, dass sie die Gegenwart dieser Kinder für
einige Monate teilen konnten! Sie zeigen auf katholische Mordbrenner! Machen Sie sich nur keine Sorgen
über diese. Denken Sie an Ihre letzte Stunde! Mehr Kinder gerettet als ich in meinem Leben nahegekommen
bin? Wieder typisch für Sie! Ich bin als früherer Erzieher und Schulpsychologe tausenden Kindern nahe
gekommen und sie wollen mehr gerettet haben? Jägerlatein Obe/Methusalix! Jetzt muss ich in die Messe!
Bis vielleicht später!
@Obelix Sehr oft musste ich, im Rahmen meiner medizinischen Tätigkeit auf hämatologischen Stationen,
beobachten dass Mütter mit ihren todkranken Kindern im Arm Gott verfluchten und in die tiefsten und heissesten
Höllengründe wünschten und mit Ihrem katholischen Glauben nie wieder etwas zu tun haben wollten. Also,
wer dem lieben GOTT in den tiefsten und heissesten Höllengrund wünscht, wird sich schwerlich damit tun
mit dem katholischen Glauben nie wieder etwas zu tun haben zu wollen, – ist doch diese Lokalität eine
Erfindung der katholischen Kirche, ne Obelix – isses nich so? Bestimmt. Naja, und so traumatisiert werden
die entsprechenden Damen diesen Wunsch bestimmt täglich erneuern. Trotzdem gebührt Ihnen grosser Respekt,
werter Obelix, was Sie so alles während Ihrer medizinischen Tätigkeit beobachten mussten, vielmehr an
Verwünschungen anhören mussten … Seemannsgarn und Jägerlatein soll ähnlich klingen.
Lieber Christian Hüller, der Glaubende fürchtet Gott, Gottesfurcht ist eine Tugend. Aber er hat keine
Angst. Angst ist diffus, Furcht bezieht sich auf eine wirkliche Gefahr. Gottesfurcht bezieht sich auf
die Gerechtigkeit Gottes. Es ist also eigentlich eher eine Furcht vor dem eigenen Wankelmut. Gottesfurcht
bezieht sich aber auch auf die Unendlichkeit Gottes, die gegenüber unserer geschöpflichen Endlichkeit
eine unendlich viel größere, unbegreifliche Macht, Würde und Erhabenheit darstellt. Angst ist selbstbezogen,
Furcht bezieht sich auf etwas außer uns.
@ Kurt K. Der Glaubende braucht keine Angst zu haben (vgl. Mk 4,40). Wenn jemand sehr viel Angst vor den
letzten Dingen hat, hat er or sie (vielleicht) sehr viel ausgefressen und ängstigt sich (vielleicht)
zu Recht (vgl. Mt 25, 40.45). Die Hochmütigen lesen Mt 23, 12.
Wie gut, C. Hüller, dass Sie das so erkennen dass ich Atheist sei. Bin ich aber nicht. Ich bin überhaupt
kein Anhänger irgendeines Glaubenssystems. der Buddhismus, der ja bekanntlich ohne personalen Gott auskommt.
Es ist also keine Minderheit, die von solchen vorgeblichen „Ängsten“ geplagt wäre. Zuerst mal: Die Anzahl
der irgendwas glaubenden oder nichtglaubenden Menschen hat keinerlei Einfluss auf die Wahrheit des geglaubten.
Da passt dann wieder der Satz: „Millionen Fliegen fressen Scheisse usw…!“ Natürlich haben viele Menschen
Angst vor dem danach. Ich aber zum Beispiel nicht. Ich habe Angst vor dem Sterben, nicht vor denm Tod.
Ich denke, es ist ziemlich wahrscheinlich, dass „danach“ einfach Schluss ist. Warum also sollte ich davor
Angst haben? Angst vor dem Tod (im Gegensatz zum Sterben) bekommt man erst durch die Religionen eingetrichtert:
Wenn du unkeusch bist, kommste in die Hölle. Auch wenn du lügst und deine Nächsten nicht liebst! Und
mal ehrlich: Wer von uns ist schon keusch? Wer hat nicht beim Anblick gewisser Weibsbilder deutlich unkeusche
Gedanken? Jeder von uns lügt x mal am Tag und liebt definitiv nicht jeden seiner Nächsten. Also hat
man durch den Glauben Angst. Auch wenn man glaubt, nicht in die Hölle zu kommen, dann doch wenigstens
ins Fegefeuer – was auch ein Angstmacher ist. Bei den Buddhisten ists ein wenig anders, denn der einzelne
wird so lange wiedergeboren, bis er die Perfektion erreicht hat. Niemand wird auf ewig verdammt.
Die Angst geht um … Nicht nur Angst vor dem eigenen Tod und dem Nichts, sondern auch Angst davor, hier
auf Erden „umsonst“ gelitten zu haben oder Angst davor, dass „böse Menschen“, die gut leben, nicht irgendwann
dafür belangt werden, was sie hier auf Erden anrichten. Komisch bloß, dass alle großen Religionen diese
„Angst“ teilen, selbst der Buddhismus, der ja bekanntlich ohne personalen Gott auskommt. Es ist also keine
Minderheit, die von solchen vorgeblichen „Ängsten“ geplagt wäre. Und wie war dies ganz nebenbei bei
Robespierre und seinen Plagiatoren, den Marxisten? Sie hatten so viel „Angst“ vor der Freiheit des Menschen,
dass sie ihm ein hübsches Korsett anzulegen wussten und die Freiheit in diversen GULAGS vorsorglich terminiert
wurde. Atheisten erzählen mir bitte NICHTS von Angst. Es gibt keinen ängstlicheren und misstrauischeren
Menschen als DEN ATHEISTEN.
Zweitaccount .chen: Korrektur Ihre Mutmaßungen über den christlichen Glauben verraten mehr über Sie
selbst als über christl. Jenseitshoffnung! Für’s erste verabschiede ich mich!
#31 Pünktchen 19:51:29 | Freitag, 7. Dezember 2007
Kurt K. und kros Viele erfassen nur das, was ihre Fassungskraft zuläßt! Ihre Mutmaßungen über den
chrsitlichen Glauben verrät mehr über Sie selbst als christl. Jenseitshoffnung!
@ kros123 gottesglaube(wahn)… ist ein symptom der angst Bingo! Der Kandidat hat 100 Pünkte!! Angst
allerdings im weiteren Sinne: Nicht nur Angst vor dem eigenen Tod und dem Nichts, sondern auch Angst davor,
hier auf Erden „umsonst“ gelitten zu haben oder Angst davor, dass „böse Menschen“, die gut leben, nicht
irgendwann dafür belangt werden, was sie hier auf Erden anrichten. Angst ist seit Anbeginn _die_ Triebfeder,
die Menschen in die Arme von Sekten und grossen Religionen treibt, überall auf der Welt. Die Religiosführer
wissen und wussten das auch schon immer wohl auszunutzen, als Beispiel sei der sog. Ablasshandel genannt.
#28 Pünktchen 19:42:24 | Freitag, 7. Dezember 2007
Ultramontanus Auch wenn Sie es noch öfter wiederholen, es stimmt keineswegs, daß ich von einem „Beweis“
für irgendetwas gesprochen habe. Solche Naivitäten bitte ich mir nicht unterstellen zu wollen! Gäbe
es zwingende Beweise, wäre der Glaube zerstört und auch die Antwort der Seele auf Gottes Werben in Jesus
Christus gliche eher einem Kalkül als einem Liebesabenteuer!
@ Pünktchen Könnten Sie bitte den Link für das Schmidt-Interview angeben? Das interessiert mich durchaus
in seiner vollen Länge. Herzlichen Dank im Voraus!
#24 Pünktchen 19:26:25 | Freitag, 7. Dezember 2007
Stöhr Das Wesentliche an der Hölle ist die Gottferne! Insofern kann man sagen, daß es Menschen gibt,
die in ihrer Seele zu Lebzeiten der Hölle einen Ort, einen Raum gegeben haben. Welcher Raum diese Seelen
einmal umfängt, wissen wir nicht. Offensichtlich hat aber der Papst in der zitierten Stelle keine metaphysische
Topographie betreiben wollen, sondern er hat „das Innere“ der Hölle ihrem Wesen nach ergründet.
Das ist interessant, was Herr Ratzinger da in Spe Salvi schreibt! Demnach ist also die Hölle nicht ein
Ort, sondern die Hölle ist ein Wort für die Umschreibung bestimmter menschlicher Eigenschaften und Zustände.
Damit widerspricht Ratzinger explizit Jesus Christus (Lukas 16,28), der lehrt, dass die Hölle ein Ort
ist. Und daraus folgt dann auch der falsche Beweis von Christian Hüller, der damit auch die katholische
Lehre von den letzten Dinge entgegengesetzt ist: Die Seele gelangt erst dann zu ihrem bestimmten Ort,
wenn der Tod endgültig eingetreten ist.
#21 Pünktchen 19:14:39 | Freitag, 7. Dezember 2007
Aus einem Interview mit Harald Schmidt: FRAGE: Könnten Sie nicht versuchen, einem Atheisten wie mir das
Jenseits genauer zu beschreiben? SCHMIDT: Ob Sie Atheist sind, wird sich noch zeigen. Mir hat mal ein
Urologe erzählt, auf dem Sterbebett werden alle katholisch. Diese Erfahrung habe ich auch selbst gemacht,
denn ich war während des Zivildienstes in einer Pfarrei beschäftigt. Da wurde der Pfarrer von sogenannten
Atheisten schreiend ins Krankenhaus geholt, wenn der Tumor im Endstadium war. Ich glaube, ob man Atheist
ist, kann man erst auf den letzten Metern sagen. FRAGE: Haben Sie Angst vor der Hölle? SCHMIDT: Nein.
FRAGE: Weil Sie sich für einen guten Menschen halten? SCHMIDT: Ich halte mich für einen schwachen Menschen,
der sich bemüht.
wen dem so wäre… „In diesem Moment oder zumindest nach gedanklicher Auseinandersetzung mit den Tatsachen,
fangen die Jammerlappen dann an, zu dem bis vor kurzem noch nicht existenten Gott zu beten.“ wenn dem
so wäre, zeigt also, dass der glauben an gott einfach nur eine natürliche reaktion auf die angst vor
dem tod wäre. also haben alle „gläubigen“ einfach nur angst. reimen sich irgendwas zusammen, hauptsache
man kann mit der illusion sterben, danach kommt noch was. naja wem’s hilft :D
#19 Pünktchen 19:04:21 | Freitag, 7. Dezember 2007
Goebbelix Das Zeugnis von vielen atheistischen und kirchenkritischen Spöttern, die auf ihrem Sterbelager
ihr Tun und Lassen bereut haben, selbst wenn es nach menschlichen Maßstäben von „Erfolgen“ gekrönt
war, hatte nichts mit physischen Schmerzen oder ausweglosen Krankheiten zu tun, sondern offenbar mit ihrem
Leben in „guten“ Tagen! Es hatte offensichtlich auch mit dem Element „Lüge“ zu tun, mit dem sie sich
arrangiert hatten nach dem Motto: lieber eine erfolgreiche und applausträchtige Lüge als eine fordernde
und unbequeme Wahrheit. Am Ende tritt dies alles an den Tag, das ist auch meine Überzeugung! Die Verwünschungen
einer Mutter im Schmerz über den Verlust ihres Kindes werte ich anders als gut bezeugte Aussagen über
das Ableben von Atheisten. Letztere lassen doch schon die Wahrheit erkennen, der sie im Angesicht des
Todes nicht mehr entweichen können. „Es kann Menschen geben, die in sich den Willen zur Wahrheit und
die Bereitschaft zur Liebe völlig zerstört haben. Menschen, in denen alles Lüge geworden ist; Menschen,
die dem Haß gelebt und die Liebe in sich zertreten haben. Dies ist ein furchtbarer Gedanke, aber manche
Gestalten gerade unserer Geschichte lassen in erschreckender Weise solche Profile erkennen. Nichts mehr
wäre zu heilen an solchen Menschen, die Zerstörung des Guten unwiderruflich: Das ist es, was mit dem
Wort Hölle bezeichnet wird www.vatican.va/…30_spe-salvi_ge.html“ Benedikt XVI: Spe salvi.
@ Methusalix Weil sie im Leid keinen, aber auch überhaupt keinen Sinn sehen können, muss Ihnen der christliche
Gott in solchen Momenten gänzlich fern sein. Das ist aber, wohlgemerkt, nicht katholisch. Credo quia
absurdum ist zwar auch nicht gerade mein Ding, aber dieser Wunschgott der Humanisten dawkinscher Prägung
greift hier ganz bestimmt nicht. Und da Ihnen als Marxisten das Jenseits sowieso nichts anderes als Vertröstung
ist, ersetzen sie die Phrase Gott geschwind durch „die Partei“ und dürfen dann selbst ein bisschen Gott
spielen. Die Kinder hätten sie doch alle abgetrieben, bevor sie noch das Licht der Welt erblickten, stimmts?
Nahtoderlebnisse und Glaubensakt ein evolutionäres Konstrukt ? Das halte ich nun doch ein wenig für
schnellschlüssig. D.h. ich glaube nicht, dass ein schlauer Kopf wie Dawkins dies so erkläre würde.
Der würde vermutlich sagen, dass das Nahtod-Erlebniss, also das Betrachten des Umfeldes „von oben“ und
die „Tunnelerlebnisse“ einfach mit der geringen Sauerstoffversorgung des Gehirns zusammenhängen. Eine
evolutive Eerklärung, wie von Ultramontanus genannt, würde er vermutlich nicht geben, weil einfach nicht
ersichtlich ist, wie sich solch ein System aufgrund von Selektionsdruck gebildet haben soll. Schließlich
kann sich der Sterbende ja wohl nicht deshalb vesrstärkt fortpflanzen!
#16 Ultramontanus 18:49:53 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Obelix: „Sehr oft musste ich, im Rahmen meiner medizinischen Tätigkeit auf hämatologischen Stationen,
beobachten dass Mütter mit ihren todkranken Kindern im Arm Gott verfluchten und in die tiefsten und heissesten
Höllengründe wünschten und mit Ihrem katholischen Glauben nie wieder etwas zu tun haben wollten.“ Das
ist genau so, mit Verlaub, blödsinnig , wie die letzten Worte „berühmte Männer“ auf dem Sterbebett
als „Glaubensbeweis“ zu zitieren. Die meisten Atheisten oder Agnostiker werden eben einfach gar nichts
gesagt haben und basta. So wie der Gläubige wohl auch nicht im Angesicht des Todes typischerweise anfängt
Reden zu schwingen. Solche „Argumente“, also irgendwelche Zitate, sind natürlich für einen atheistischen
Evolutionisten ganz leicht zu widerlegen: Dass „Glauben“ wird in dieser Situation zu einem Überlebensvorteil,
weil es das „Unausweichliche“ erträglicher macht. Ähnlich werden ja auch die Nahtod-Erlebnisse zu erklären
versucht.
@Aufrechter @Pünktchen Aufrechter: Der größte Fehler, der sogenannten Atheisten ist, daß sie alle
in dem Augenblick damit aufhören, Atheisten zu sein, wenn ihnen von ihrem Arzt eröffnet wird, … Welch
absolut armselige und schäbige Religion, die so etwas benötigt um Menschen zu überzeugen. Sind Sie
ausserdem sicher, dass die Betroffenen dann auch zum richtigen Gott, dem römisch-katholischen, nicht-modernistischen,
Pius-sonstwas-Gott beten? Oder vielleicht gar zum falschen Gott, wie dem protestantischen, calvinistischen,
evangelikalen, jüdischen, oder einem animistischen Gott? Oder gar zu Allah? Da sei Gott vor, nicht wahr?
Sehr oft musste ich, im Rahmen meiner medizinischen Tätigkeit auf hämatologischen Stationen, beobachten
dass Mütter mit ihren todkranken Kindern im Arm Gott verfluchten und in die tiefsten und heissesten Höllengründe
wünschten und mit Ihrem katholischen Glauben nie wieder etwas zu tun haben wollten. Sie sehen Aufrechter,
wenn einen das Leid trifft, ist Ihr Gott ein recht unsicherer Hafen und ich würde mich an Ihrer Stelle
nicht allzu sehr auf Ihn verlassen. Vielleicht lässt er Sie im allerschlimmsten Moment fallen, so wie
die Mütter der an Krebs sterbenden Kinder. @Pünktchen: Um Ihre katholisch-sadistischen Ansichten über
das Leid anderer zu widerlegen braucht man nur Ihren Gott auf eine Kinderkrebsstation loslassen. Schon
ist’s vorbei mit seinem Heiligenschein und er hat nicht mehr allzu viele Anhänger.
#13 Pünktchen 17:55:28 | Freitag, 7. Dezember 2007
Aufrechter Ja, es ist interessant, was so berichtet wird vom Ableben mancher „Großen“ unter den Spöttern
und Kirchenkritikern, sobald sie dem Tod ins Auge sehen müssen: CESARE BORGIA, ein Staatsmann: „Ich habe
für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht für den Tod, und jetzt muß ich völlig
unvorbereitet sterben.“ VOLTAIRE, der berühmte Spötter, hatte ein schreckliches Ende. Seine Krankenschwester
sagte: „Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen! Er schrie die ganze
Nacht um Vergebung.“ HEINRICH HEINE, der große Spötter, änderte später seine Gesinnung. Im Nachwort
zu seiner Gedichtsammlung „Romancero“ (30.09.1851) schrieb er: „Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird
man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der ‘Welt’ … Gedichte, die nur halbwegs
Anzüglichkeiten gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer den Flammen überliefert. Es ist
besser, dass die Verse brennen als der Versemacher … Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener
Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe … In der Theologie muß ich mich
des Rückschreitens beschuldigen, indem ich zu einem persönlichen Gott zurückkehrte.“ Zitate von hier
www.life-is-more.at/…cus/texte_detail.php?id=4!
#12 Aufrechter † 17:20:28 | Freitag, 7. Dezember 2007
Der größte Fehler, der sogenannten Atheisten ist, daß sie alle in dem Augenblick damit aufhören, Atheisten
zu sein, wenn ihnen von ihrem Arzt eröffnet wird, daß er in ihrem Atheistenkörper eine nette kleine
Krebswucherung oder etwas ähnliches in dieser Preislage festgestellt hat. In diesem Moment oder zumindest
nach gedanklicher Auseinandersetzung mit den Tatsachen, fangen die Jammerlappen dann an, zu dem bis vor
kurzem noch nicht existenten Gott zu beten.
nun… „Genauso wie Dawkins nicht -qualifiziert- über Gott reden kann…“ der erste mensch der über
gott „qualifiziert“ reden können wird, wird der mensch sein, der es schafft ihn zu beweisen :) bis es
soweit ist, darf weiterspekuliert werden, wer oder was dieser angebliche gott ist. und wenn dawkins in
die hölle kommt, freu ich mich für ihn, denn ich hätte auch keine lust mich mit hitler & co. im himmel
abzugeben :p
#10 methusalix † 16:36:19 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Josef Preßlmayer et matt2 Josef Preßlmayer: Verhöhnen Sie Himmel und Hölle nicht, … Sind Sie nicht
so sicher, dass alle diese Tötungs-Ideologen und ihre Schlächterscharen auf Erden kein irdisches Gericht
fürchten müssen! Da haben Sie allerdings Recht, solche katholischen Mordbrenner wie Dollfuss, Franco
oder Pinochet gibt es immer wieder. Ich werde mich von denen fern halten. Dank für den Ratschlag! Das
himmlische Gericht fürchte ich nicht. Ich habe schon mehr Kinder gerettet, als Sie jemals im Leben nahe
kommen werden. Und wären Sie der Nikolaus persönlich. matt2: Dawkins ist ein Atheistenteufel… der
betreibt keine seriöse Wissenschaft, … Nicht im katholischen Sinn, da haben Sie völlig Recht matt2!
Von Hexen, Incubi und Succubi hält Dawkins wenig. Zumindest als „seriöses Forschungsobjekt“ der Zunft
der Evolutionsbiologen, der er angehört. Wissen Sie eigentlich, was Dawkins schon alles veröffentlicht
hat? Nein! Dafür haben Sie ja Ihren starken Glauben, so wie Herr Preßlmayer. Der verdrängt auch das
meiste Wissen durch Hexenglauben.
#9 thaumaturgos 16:31:51 | Freitag, 7. Dezember 2007
es ist vielleicht ein bisschen besser nicht so rumzuschreien und andere teufel zu nennen … es könnte
bei der schlussrechnung zu unangehehmen folgen führen …
@ Christian Hüller: Wir leben immernoch in einer Gesellschaft, wo jeder seine Meinung haben und auch
laut äußern darf. Wäre ja schlimm, wenn sich NUR Experten zu einem Thema äußern dürften. Wobei Herr
Dawkins inzwischen wohl ein Experte in Sachen Mythen, Märchen & Religionen ist. Ansonsten sollten sie
aber auch konsequent fordern, dass sich Kreuz.net nicht zu Themen wie Evolution, Homosexualität, Abtreibung
etc. äußert, da die Redaktion bei diesen Themen offenkundig ebenfalls keine Expertenrunde ist.
Schuster, zurück! Genauso wie Dawkins nicht -qualifiziert- über Gott reden kann, weil es nicht sein
Handwerk ist, sollte er auch nicht über Abtreibung reden. Er ist in diesen Dingen einfach nicht bewandt,
sollte also besser lieber schweigen und bei seinen Leisten bleiben. Es maßt sich ja auch kein Theologe
an, über die Gnade der Photosynthese zu sinnieren oder die Göttlichkeit eines überkippenden Gartenteiches.
Verhöhnen Sie Himmel und Hölle nicht, Obe/Methusalix! Sie könnten es bereuen, wenn es zu spät ist!
Nichts meint Obe/Methusalix weniger ernst als Himmel und Hölle! Glauben Sie nicht, dass sich Gott von
Ihnen verhöhnen lässt! Sie bewerben das Tötungsnetzwerk „Pro familia“, welche die Pornographie für
Kinder und Jugendliche propagiert, als mustergültige, weil neutrale, „ergebnisoffene“ Beratungsstelle.
Sie verteidigen die „Teilgeburts-Abtreibung“, bei welcher die Kinder bis auf den Kopf geboren werden und
ihnen dann mit einer Schere ein Loch in den Kopf gestochen wird, aus dem ihm bei lebendigem Leib das Gehirn
ausgesaugt wírd. Und jetzt lehnen Sie sich zynisch zurück und glauben, dass Dawkins auf Erden davon
kommt mit seiner Ideologie der Kinder-Abschlachtung und erst in der, aus Ihrer Sicht nicht existierenden
Hölle dafür bezahlen muss? Sind Sie nicht so sicher, dass alle diese Tötungs-Ideologen und ihre Schlächterscharen
auf Erden kein irdisches Gericht fürchten müssen! Wenn vielleicht auch erst in den letzten Lebenswochen,
den nahenden Tod vor den Augen, wo kein Hochmut mehr den Verstand trübt, das Gewissen schon auf Erden
zur Höllenpein wird, wie dies der frühere Abtreibungsarzt Dr. Jaskulsky, der sich selbst bezichtigt
hat: „Ich bin ein Massenmörder“, von Frauen berichtet, die sich in hohem Alter vor ihrem Tod wochenlang
mit ihrer Abtreibung herumquälen mussten. Werden Sie nicht zu übermütig, Pro-Familia-Beweihräucherer!
Die Seelen der Millionen von ungeborenen Kindern in diesem Land und noch tausend mal mehr in der ganzen
Welt sind bei Gott und Er kennt Sie!
Lieber Sirilo, die Süddeutsche bedient sich auch der Methode der zugespitzten Überschriften. In Zeitungsüberschriften
gibt es in vielen Zeitungen keine Anführungszeichen. Diese Art von Überschriften setzt natürlich einen
aufgeweckten Leser voraus. In der BILD würde das nicht funktionieren, deren Kunden sind froh dass sie
lesen können.
@x-type Regt Euch doch nicht so über Dawkins auf, er kommt sowieso in die Hölle! ja, das ist doch gut
so! Eine teuflische Kreatur bekommt doch nur, was sie will und verdient, indem sie Gott und seine Gebote
verachtet. Kategorisch missmutige Nörgler wie Sie empören Sich darüber, dass es am Ende für einen
jeden gerecht zugeht. Sie sollten Sich einmal überlegen, ob Sie so enden wollen, wie dieser Dawkins.
Die Kirche hat keine Schuld an Ihrer heillosen Geisteshaltung.
Scheinheilig-heuchlerische Redaktion Jeder Journalist weiß, daß man Zitate durch Anführungszeichen
als solche zu kennzeichnen hat. Kreuz.net (und/oder Frau Abelin?) unterläßt dies wieder einmal bewußt,
so daß sich die Überschrift dieses Artikels die Behauptung des Herrn Dawkins zu eigen macht, Mutter
Theresa sei eine scheinhelig-heuchlerische Frau gewesen. So arbeitet dieses kirchenfeindliche Portal nach
der Methode: „Es wird schon etwas hängenbleiben.“