Der Kasper will nicht
„Es ist nicht unsere Politik, so viele Anglikaner nach Rom zu bringen, und ich bin nicht davon überzeugt, daß sie so zahlreich sind, wie sie angeben.“
(kreuz.net, Vatikan) Walter Kardinal Kasper will nicht, daß eine große Gruppe konservativer Anglikanern
zur Katholischen Kirche konvertiert. Gegenüber der britischen Wochenzeitung ‘The Catholic Herald’ erklärte
er am Montag: „Es ist nicht unsere Politik, so viele Anglikaner nach Rom zu bringen.“
Die Aussagen des Präsidenten des Päpstlichen Einheitsrates beziehen sich auf die „Traditionelle Anglikanische Gemeinschaft“.
Die Gruppierung vertritt nach eigenen Angaben 400.000 Mitglieder.
Im November schrieben sechzig Bischöfe der Gemeinschaft einen Brief nach Rom, in dem sie um eine „volle kirchliche und sakramentale Gemeinschaft“ mit Rom bitten.
Laut dem ‘Catholic Herald’ sollen die sechzig anglikanischen Bischöfe nach eigenen Angaben den Katechismus der Katholischen Kirche auf einem Altar unterschrieben haben.
Der Brief der Anglikaner war nicht an den Päpstlichen Einheitsrat, sondern an die Glaubenskongregation gerichtet. Seit dem Bekanntwerden des Schreibens sollen sich der traditionellen Gemeinschaft etwa sechzig weitere anglikanische Pfarreien angeschlossen haben.
Ende November gab der emeritierte anglikanische Bischof der Diözese Südwestflorida, John B. Lipscomb, seinen Übertritt zur Katholischen Kirche bekannt.
Er ist damit der vierte anglikanische Bischof, der in diesem Jahr konvertiert.
Die Freude hält sich in Grenzen
Der ‘Catholic Herald’ vermutet, daß sich Papst Benedikt XVI. über die Konversion so vieler Anglikaner freuen würde. Anders beurteilt Walter Kardinal Kasper jedoch die Angelegenheit:
„Wir unterhalten gute Beziehungen mit dem Erzbischof von Canterbury. So weit es in unserer Macht steht, helfen wir ihm, die Anglikanische Gemeinschaft zusammenzuhalten.“
Natürlich freue er sich „als Katholik“ – beteuerte der Kardinal –, wenn eine Person „unserer Katholischen Kirche“ beitrete.
Gleichzeitig brachte er seine Zweifel zum Ausdruck, ob diese Gruppe pontentieller Konvertiten tatsächlich so groß sei.
Der Kardinal glaubt auch, daß vor einem solchen Schritt, „noch viele Fragen zu lösen sind“.
© Titelbild: Flickr-Benützer „florestan“, CC
Die Aussagen des Präsidenten des Päpstlichen Einheitsrates beziehen sich auf die „Traditionelle Anglikanische Gemeinschaft“.
Die Gruppierung vertritt nach eigenen Angaben 400.000 Mitglieder.
Im November schrieben sechzig Bischöfe der Gemeinschaft einen Brief nach Rom, in dem sie um eine „volle kirchliche und sakramentale Gemeinschaft“ mit Rom bitten.
Laut dem ‘Catholic Herald’ sollen die sechzig anglikanischen Bischöfe nach eigenen Angaben den Katechismus der Katholischen Kirche auf einem Altar unterschrieben haben.
Der Brief der Anglikaner war nicht an den Päpstlichen Einheitsrat, sondern an die Glaubenskongregation gerichtet. Seit dem Bekanntwerden des Schreibens sollen sich der traditionellen Gemeinschaft etwa sechzig weitere anglikanische Pfarreien angeschlossen haben.
Ende November gab der emeritierte anglikanische Bischof der Diözese Südwestflorida, John B. Lipscomb, seinen Übertritt zur Katholischen Kirche bekannt.
Er ist damit der vierte anglikanische Bischof, der in diesem Jahr konvertiert.
Die Freude hält sich in Grenzen
Der ‘Catholic Herald’ vermutet, daß sich Papst Benedikt XVI. über die Konversion so vieler Anglikaner freuen würde. Anders beurteilt Walter Kardinal Kasper jedoch die Angelegenheit:
„Wir unterhalten gute Beziehungen mit dem Erzbischof von Canterbury. So weit es in unserer Macht steht, helfen wir ihm, die Anglikanische Gemeinschaft zusammenzuhalten.“
Natürlich freue er sich „als Katholik“ – beteuerte der Kardinal –, wenn eine Person „unserer Katholischen Kirche“ beitrete.
Gleichzeitig brachte er seine Zweifel zum Ausdruck, ob diese Gruppe pontentieller Konvertiten tatsächlich so groß sei.
Der Kardinal glaubt auch, daß vor einem solchen Schritt, „noch viele Fragen zu lösen sind“.
© Titelbild: Flickr-Benützer „florestan“, CC
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Montag, 24. Dezember 2007 23:25
Manwe †: Tatsache…
…ist und bleibt…das der von Christus angerufene und verkündete Gottesname Elohim ist. El als Gott
Abrahams, Isaaks und Jakobs…der gütige Vater „abba“ und Schöpfer.
Im Neuen Testament ruft Christus niemals JHWH an.
Vielmehr ist er selbst der strenge und gerechte Richter geworden und verkörpert nun die jahwitischen Aspekte.
Für Christen sind nur die 10 Gebote verbindlich – sie sind in und durch Christus von den Riten des mosaischen Gesetzes wie der Beschneidung erlöst.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Talmud:“ Nur die Juden sind Menschen, die Nichtjuden sind keine Menschen, sondern Tiere Goyim (Einzahl=Goy)“. (Kerithuth 6b Seite 78, Jebhammoth 61a)
Oder noch besser:„Die Nichtjuden wurden geschaffen, damit sie den Juden als Sklaven dienen.“ (Midrasch Talpioth 225)
Auch Klasse:„Die Geburtsrate der Nichtjuden muß massiv herabgedrückt werden.“ (Zohar II, 4b)
Die Krönung:„Wo immer sich die Juden niederlassen mögen, müssen sie dort die Herren werden, und solange sie nicht die unumschränkte Herrschaft besitzen, müssen sie sich als Verbannte und Gefangene fühlen, auch wenn sie einige Völker schon beherrschen; solange sie nicht alle beherrschen müssen sie unaufhörlich rufen: Welche Qual, welche Schande!“ (Talmud von Babylon, Sanhedrin 104a, Spalte1)
Israel Shahak: Jüdische Geschichte, Jüdische Religion (Der Einfluß von 3000 Jahren), Lühe-Verlag
Sehr gut aufgebaut ca. 200 Seiten, auch gute Quellen-Nachweise.
Der Talmud verdreht nach menschlichen Maßstäben das Gesetz Gottes…und wuchert!
Im Neuen Testament ruft Christus niemals JHWH an.
Vielmehr ist er selbst der strenge und gerechte Richter geworden und verkörpert nun die jahwitischen Aspekte.
Für Christen sind nur die 10 Gebote verbindlich – sie sind in und durch Christus von den Riten des mosaischen Gesetzes wie der Beschneidung erlöst.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Talmud:“ Nur die Juden sind Menschen, die Nichtjuden sind keine Menschen, sondern Tiere Goyim (Einzahl=Goy)“. (Kerithuth 6b Seite 78, Jebhammoth 61a)
Oder noch besser:„Die Nichtjuden wurden geschaffen, damit sie den Juden als Sklaven dienen.“ (Midrasch Talpioth 225)
Auch Klasse:„Die Geburtsrate der Nichtjuden muß massiv herabgedrückt werden.“ (Zohar II, 4b)
Die Krönung:„Wo immer sich die Juden niederlassen mögen, müssen sie dort die Herren werden, und solange sie nicht die unumschränkte Herrschaft besitzen, müssen sie sich als Verbannte und Gefangene fühlen, auch wenn sie einige Völker schon beherrschen; solange sie nicht alle beherrschen müssen sie unaufhörlich rufen: Welche Qual, welche Schande!“ (Talmud von Babylon, Sanhedrin 104a, Spalte1)
Israel Shahak: Jüdische Geschichte, Jüdische Religion (Der Einfluß von 3000 Jahren), Lühe-Verlag
Sehr gut aufgebaut ca. 200 Seiten, auch gute Quellen-Nachweise.
Der Talmud verdreht nach menschlichen Maßstäben das Gesetz Gottes…und wuchert!
Dienstag, 18. Dezember 2007 12:19
Rudolfus: @Antisemit: Ihr Häresievorwurf des Nestorianismus ist eine ungeheure Unterstellung
…Nestorianismus vorwerfen, denn sicher würden Sie doch auch die Aussage des Nestorius „Maria ist Christusgebärerin,
nicht aber Gottesgebärerin, denn sie hat ja Jesus nur seiner menschlichen Natur nach geboren“, unterstützen…?!
Die Kirche hat die Irrlehre des Nestorius in unfehlbarer Weise zurückgewiesen:
Kein Katholik leugnet die Gottesmutterschaft Mariens,
sondern jeder Katholik bekennt Christus als Gott –
aber nicht wie „Seefeldt“, für den Christi Menschheit wesensgleich mit Gottvater ist! Das ist Monophysitismus!
Die Kirche hat die Irrlehre des Nestorius in unfehlbarer Weise zurückgewiesen:
Kein Katholik leugnet die Gottesmutterschaft Mariens,
sondern jeder Katholik bekennt Christus als Gott –
aber nicht wie „Seefeldt“, für den Christi Menschheit wesensgleich mit Gottvater ist! Das ist Monophysitismus!
Dienstag, 18. Dezember 2007 10:11
Pünktchen: Danke Ihnen, Herr Leblhuber!
Die rechtgläubige Formel lautet: „Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott“. Das Abweichen von dieser
Formel kann zwei Richtungen einschlagen: die Richtung einer Überbetonung der Dualität zuungunsten der
personalen Einheit der „Naturen“ in Christus oder die Richtung einer Aufhebung der Dualität zum Schaden
der Unterscheidung der Naturen und zum Nachteil der menschlichen Integrität.
Wer die chalkedonische Formel hochhält, ist damit auch gegen den Nestorianismus gefeit, denn in Christus sind die beiden Naturen geeint. Für die Zuschreibung „nestorianischer“ Tendenzen bin ich daher kein geeignets Objekt. Da Antisemit einerseits den monophysitsichen Fehler des S. von Anfang an erkannt hat, aber andererseits das „Ergebnis“ der falschen Deduktionen von S. („Jesus Christus kann nicht Jude sein“) emphatisch begrüßt, ist seine Position in dieser Debatte ohnehin nicht sehr konsistent.
Geradezu lächerlich ist Antisemits Versuch der Beweislastumkehr: ich solle „beweisen“, daß Jesus Jude war. Ausgangspunkt war aber die theologisch fehlerhafte und häretische Deduktion von S.: aus der göttlichen Natur Jesu folge, daß er als Mensch kein Jude gewesen sein könne. Meine Darlegungen waren darauf beschränkt, daß diese Deduktion aus katholischer/ orthodoxer Sicht falsch ist. Eine rein deduktiv-theologische Aussage über die Volkszugehörigkeit Jesu ist so unmöglich wie eine solche über seine Haarfarbe, seine Körpergröße, seine Sprachkenntnisse usw. Hier sind wir auf die ntl Zeugnisse verwiesen
Wer die chalkedonische Formel hochhält, ist damit auch gegen den Nestorianismus gefeit, denn in Christus sind die beiden Naturen geeint. Für die Zuschreibung „nestorianischer“ Tendenzen bin ich daher kein geeignets Objekt. Da Antisemit einerseits den monophysitsichen Fehler des S. von Anfang an erkannt hat, aber andererseits das „Ergebnis“ der falschen Deduktionen von S. („Jesus Christus kann nicht Jude sein“) emphatisch begrüßt, ist seine Position in dieser Debatte ohnehin nicht sehr konsistent.
Geradezu lächerlich ist Antisemits Versuch der Beweislastumkehr: ich solle „beweisen“, daß Jesus Jude war. Ausgangspunkt war aber die theologisch fehlerhafte und häretische Deduktion von S.: aus der göttlichen Natur Jesu folge, daß er als Mensch kein Jude gewesen sein könne. Meine Darlegungen waren darauf beschränkt, daß diese Deduktion aus katholischer/ orthodoxer Sicht falsch ist. Eine rein deduktiv-theologische Aussage über die Volkszugehörigkeit Jesu ist so unmöglich wie eine solche über seine Haarfarbe, seine Körpergröße, seine Sprachkenntnisse usw. Hier sind wir auf die ntl Zeugnisse verwiesen
Dienstag, 18. Dezember 2007 00:13
Leblhuber: @Pünktchen:
Ich habe Ihre Ausführungen zur Christologie mit großem Interesse verfolgt und Ihre Langmut bewundert.
Es ist ein anspruchsvolles Thema, das mich schon lange interessiert. Immerhin hat die Diskussion darüber
bis zum Dogma im 7. Jhdt., mehr oder weniger kontroversiell, angedauert.
Für meinen persönlichen Glauben ist das alles nicht relevant. Die Herrschaft des EINEN Gottes erfahre ICH durch den „VATER“ selbst, seinen Sohn und den Hl. Geist. Die Gottessohnschaft und den Hl. Geist kann man sehr gut auch alttestamentarisch lesen.
Freundliche Grüße
Für meinen persönlichen Glauben ist das alles nicht relevant. Die Herrschaft des EINEN Gottes erfahre ICH durch den „VATER“ selbst, seinen Sohn und den Hl. Geist. Die Gottessohnschaft und den Hl. Geist kann man sehr gut auch alttestamentarisch lesen.
Freundliche Grüße
Montag, 17. Dezember 2007 21:44
„Antisemit“ †: @Pünktchen, Rudolfus: Wenn Sie Seefeldt Monophysitismus vorwerfen, könnte man Ihnen genauso gut…
…Nestorianismus vorwerfen, denn sicher würden Sie doch auch die Aussage des Nestorius „Maria ist Christusgebärerin,
nicht aber Gottesgebärerin, denn sie hat ja Jesus nur seiner menschlichen Natur nach geboren“, unterstützen…?!
Läßt sich denn die angebliche Zugehörigkeit Jesu Christi zu irgendeinem Volk dieser Welt beweisen? Falls er wirklich beschnitten wurde – und selbst dies wäre erst einmal zu beweisen, aus dem NT läßt sich das m.E. nicht ohne weiteres! –, läßt das allenfalls Rückschlüsse auf die Religions-, noch lange aber nicht solche auf die Volkszugehörigkeit seiner „Eltern“ zu…!
Und wer hat Ihnen ins Ohr geflüstert, daß Jesus nicht blond war? Etwa der Heilige Geist selbst? Auch über die Haarfarbe Jesu ist rein garnichts überliefert…!
Natürlich läßt sich ein volles Menschsein nicht ohne Attribute wie Augenfarbe, Haarfarbe, Blutgruppe, Körpergröße, Temperament usw. nicht denken, durchaus aber ohne Zugehörigkeit zu irgendeinem bestimmten Volk dieser Erde. Wenn schon, wie große Theologen (z.B. Albertus Magnus) sagen, von der Gottesmutter gilt, daß sie „eine Welt für sich“ darstellt, um wieviel mehr gilt das für ihren Sohn, einschließlich seiner Menschheit!
Läßt sich denn die angebliche Zugehörigkeit Jesu Christi zu irgendeinem Volk dieser Welt beweisen? Falls er wirklich beschnitten wurde – und selbst dies wäre erst einmal zu beweisen, aus dem NT läßt sich das m.E. nicht ohne weiteres! –, läßt das allenfalls Rückschlüsse auf die Religions-, noch lange aber nicht solche auf die Volkszugehörigkeit seiner „Eltern“ zu…!
Und wer hat Ihnen ins Ohr geflüstert, daß Jesus nicht blond war? Etwa der Heilige Geist selbst? Auch über die Haarfarbe Jesu ist rein garnichts überliefert…!
Natürlich läßt sich ein volles Menschsein nicht ohne Attribute wie Augenfarbe, Haarfarbe, Blutgruppe, Körpergröße, Temperament usw. nicht denken, durchaus aber ohne Zugehörigkeit zu irgendeinem bestimmten Volk dieser Erde. Wenn schon, wie große Theologen (z.B. Albertus Magnus) sagen, von der Gottesmutter gilt, daß sie „eine Welt für sich“ darstellt, um wieviel mehr gilt das für ihren Sohn, einschließlich seiner Menschheit!
Montag, 17. Dezember 2007 19:10
Seefeldt: @Pünktchen
Der entscheidende Punkt ist der Unterschied zwischen Christi Wesen und Christi Naturen – den Sie leider
immer noch nicht erkannt haben.
Ich habe Ihnen als Unterscheidungszeichen bei Gott die Zahlwörter genannt, und ich nannte Ihnen auch eine Unterscheidungsmöglichkeit beim Menschen (Wesen = Seelenkern, Natur = Körperliches).
Denken Sie doch erst einmal das durch; ohne den Unterschied erkannt zu haben, bleiben Sie im Irrtum stecken.
Christi göttliches Wesen schließt doch überhaupt nicht aus, daß er in seiner menschlichen Natur beispielsweise leidensfähig war. Aber Christi göttliches Wesen schließt jegliche Volkszugehörigkeit aus, denn Christus gab es bereits lange bevor es Menschen gab, und Christus blieb auch in seiner Menschwerdung unverändert.
Den Namen Jesus gab es erst nach Christi Menschwerdung, aber das ändert doch nichts daran, daß es Christus schon vorher gab, wenn auch noch nicht in seiner menschlichen Natur.
Die zweite Person des einen göttlichen Wesens gab es vor der Menschwerdung, und die zweite Person wurde in Christus Mensch. Sie haben es vor und nach der Menschwerdung Christi mit ein und derselben Person, nämlich der zweiten Person der Dreifaltigkeit zu tun.
Christi menschliche Natur wurde geboren und starb am Kreuze – aber am Kreuze starb eben nicht Christi göttliches Wesen.
Halten Sie sich bitte immer das „hat Fleisch angenommen“ bzw. „hat das Menschsein angenommen“ in Erinnerung.
Christus als Gottes Sohn, der das Menschsein angenommen hat – hilft das?
Ich habe Ihnen als Unterscheidungszeichen bei Gott die Zahlwörter genannt, und ich nannte Ihnen auch eine Unterscheidungsmöglichkeit beim Menschen (Wesen = Seelenkern, Natur = Körperliches).
Denken Sie doch erst einmal das durch; ohne den Unterschied erkannt zu haben, bleiben Sie im Irrtum stecken.
Christi göttliches Wesen schließt doch überhaupt nicht aus, daß er in seiner menschlichen Natur beispielsweise leidensfähig war. Aber Christi göttliches Wesen schließt jegliche Volkszugehörigkeit aus, denn Christus gab es bereits lange bevor es Menschen gab, und Christus blieb auch in seiner Menschwerdung unverändert.
Den Namen Jesus gab es erst nach Christi Menschwerdung, aber das ändert doch nichts daran, daß es Christus schon vorher gab, wenn auch noch nicht in seiner menschlichen Natur.
Die zweite Person des einen göttlichen Wesens gab es vor der Menschwerdung, und die zweite Person wurde in Christus Mensch. Sie haben es vor und nach der Menschwerdung Christi mit ein und derselben Person, nämlich der zweiten Person der Dreifaltigkeit zu tun.
Christi menschliche Natur wurde geboren und starb am Kreuze – aber am Kreuze starb eben nicht Christi göttliches Wesen.
Halten Sie sich bitte immer das „hat Fleisch angenommen“ bzw. „hat das Menschsein angenommen“ in Erinnerung.
Christus als Gottes Sohn, der das Menschsein angenommen hat – hilft das?
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