Bischöfe predigen gerne mit medienwirksam feuchten Augen statt von Christus von Friede, Freude und sozialer Gerechtigkeit. Doch im eigenen Haus kämpfen sie beim Arbeitsrecht mit harten Bandagen. Ein Beispiel? Der neue Erzbischof von München.
(kreuz.net, Essen) Nirgends verdient man weniger und arbeite mehr als in kirchlichen Krankenhäusern.
Das erklärte das Webportal ‘Der Westen’ mit Berufung auf Klinikärzte.
Das Webportal ‘Der Westen’ gehört
zum Medienunternehmen der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’.
Gegenwärtig sehen sich die 480.000 Beschäftigten
der deutschen Caritas ausgenutzt. Seit 2004 warten sie auf eine Gehaltserhöhung. Gestern sind die Tarifgespräche
erneut gescheitert.
2,5 Prozent mehr Geld, der von einem Schlichterspruch gefordert wurde, waren den
katholischen Caritas-Verbänden zu viel.
„Wir haben seit Jahren reale Einkommensverluste, ohne Perspektiven,
daß sich daran etwas ändert“, sagte Thomas Schwendele – Verhandlungsführer der Caritas-Dienstnehmer
vor der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’.
Die Arbeitgeber hatten 1,0 Prozent angeboten und eine flexiblere
Tarifstruktur gefordert. Zuletzt erhöhten sie auf bis zu drei Prozent – allerdings nur gegen Mehrarbeit.
Am Ende gab es nichts. Nächstes Jahr beginnen die Verhandlungen von vorne.
Die Kirche befindet sich
arbeitsrechtlich in einer Ausnahmeposition. Sie unterliegt nicht dem Betriebsverfassungsgesetz, sondern
darf ihren eigenen Regeln – dem sogenannten „dritten Weg“ – folgen.
Der „dritte Weg“ ist die von der
Kirche in Deutschland praktizierte einvernehmliche Gestaltung der Arbeitsvertragsrichtlinien und Löhne
mittels paritätisch besetzter Kommissionen.
Bei der Caritas ist dafür eine Zustimmung von 75% nötig.
Da diese lange nicht zustande kam, gilt nach wie vor der Tarif des öffentlichen Dienstes aus dem Jahr
2004.
Das sorgt bei den Angestellten für erheblichen Unmut.
Zuerst beklagten sich die Klinikärzte,
daß das im Arbeitsvertrag festgeschriebene Gebot der christlichen Nächstenliebe als Vorwand für unbezahlte
Überstunden mißbraucht werde.
Die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ zitiert auch eine Pflegerin: „Die
Bischöfe wettern gegen Lohndumping. Doch was wir verdienen, ist denen egal.“
Als „Paradebeispiel“ zitiert
Verhandlungsführer Schwendele den Erzbischof von München, Mons. Reinhard Marx.
Der Erzbischof
ist als „Sozialbischof“ bekannt, der sich gerne gegen überzogene Managergehälter und Niedriglöhne zu
Wort meldet.
Gleichzeitig hat er – so Schwendele – in seinem bisherigen Bistum Trier einen harten Sparkurs
durchgezogen, Kindergärten geschlossen und Kirchen verkauft: „Die Charismatiker von oben haben ein enormes
Sendungsbewußtsein.“
Doch vom dritten Weg wüßten sie nicht viel – so Schwendele.
Ein Sprecher der
kirchlichen Dienstgeber räumt vor der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ ein, daß die Kirche in einem
Dilemma stecke:
„Man kann nicht sozialpolitische Forderungen stellen, wenn man sie selbst nicht erfüllen
kann“.
Er erinnert aber auch daran, daß die Zuschüsse für die Caritas-Einrichtungen ständig geschrumpft
sind.
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88 Lesermeinungen
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#88 ralf fresena 15:53:23 | Freitag, 14. Dezember 2007
Schade, immer noch nichts gelernt! Bereits vor Jahren wurden unsere Kirchenfürsten über die NWO (Natürliche
Wirtschaftsordnung) aufgeklärt bzw. informiert. Siehe auch Apfelbrief-Aktionen. Weiterhin wird diese,
vielleicht einzige, Möglichkeit den Kollaps, Inflation und (schlimmstenfalls) Bürgerkrieg zu vermeiden
totgeschwiegen. Das ganze geschied hauptsächlich, um die Hochfinanz zu schützen. So wird unsere Kirche
kein Vertrauen mehr erlangen können. Wissend das Hunderttausende, vor allem deutsche Kinder, in Armut
leben und kaum Chancen haben zu gläubigen, nächstenliebende Christen erzogen zu werden, schauen unsere
Kirchenfürsten zu wie alles pervertiert und verführt wird. Sozialpolitisch tätig werden, die natürliche
Wirschaftsordnung predigen, das würde unserer Kirche auf Dauer gut tun. Das Volk retten wäre doch wohl
die schönste Aufgabe, die die Kirche tragen könnte. Es gibt über die NWO ein sehr gut zu lesendes Buch.
Der Titel lautet: Wer hat Angst vor Silvio Gesell? Solche Themen wie „knallharter Sparkurs“ gehören dann
der Vergangenheit an und auch die Kirche könnte ihr Personal sozialgerecht entlohnen. Leider werden aber
wohl unsere Entscheidungsträger so tief von der Hochfinanz beeinflußt sein, dass weiterhin die NWO totgeschwiegen
wird. Schade, wirklich schade. Solange ich meinen Glauben habe werde ich überall die Lehre des Silvio
Gesell verkünden und das im Namen Gottes !!!
#87 Rudolfus 12:47:29 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Benedikt: Der Reformgeist des Konzils von Trient wirkte bis 1962 fort Der Reformgeist des Konzils von
Trient setzte eben nicht sofort ein Sie nehmen Bezug auf Zustände im 18. Jh. Das war 150 Jahre nach dem
Tridentinum. Das muss ja ein sehr schwacher Reformgeist gewesen sein. Nein, ein sehr starker Reformgeist,
wenn er noch nach 150 Jahren und länger in der Kirche spürbar war, nämlich bis 1962! dafür blieb dieser
Reformgeist mit dem Streben nach Rechtgläubigkeit und Kirchendisziplin jahrhundertelang erhalten, der
eine verkommene Kirche wiederaufbaute. Das war kein Reformgeist, sondern der Jesuitenorden. Der Jesuitenorden
war bis 1962 Teil und ein wichtiger Träger des tridentinischen Reformgeistes.
@Ruhrgebietler Marx – noch feister als Lehmann Also da fällt mir spontan ein Erzbischof ein, der sogar
noch feister sein dürfte. Ein paar Artikel weiter oben ist wieder einmal ein Foto mit seinem rosigen
Mondgesicht zu sehen…
@ Rudolfus Der Reformgeist des Konzils von Trient setzte eben nicht sofort ein Sie nehmen Bezug auf Zustände
im 18. Jh. Das war 150 Jahre nach dem Tridentinum. Das muss ja ein sehr schwacher Reformgeist gewesen
sein. dafür blieb dieser Reformgeist mit dem Streben nach Rechtgläubigkeit und Kirchendisziplin jahrhundertelang
erhalten, der eine verkommene Kirche wiederaufbaute. Das war kein Reformgeist, sondern der Jesuitenorden.
Die Wirkung des Konzils von Trient setzte nicht sofort ein im 18. jh. gab es in der diözese brixen zwei
„priester“ (fratres leonberg), die a) 9 bzw b) 16 kinder von mehreren frauen hatten … scöne erfolge
für das achso gute tridentinum und dessen wirkungen … denn war das nich schon im 16. jh. zu ende? Der
Reformgeist des Konzils von Trient setzte eben nicht sofort ein, und nicht in allen Regionen gleichzeitig,
dafür blieb dieser Reformgeist mit dem Streben nach Rechtgläubigkeit und Kirchendisziplin jahrhundertelang
erhalten, der eine verkommene Kirche wiederaufbaute. Mit dem II. Vaticanum war es genau umgekehrt.
#83 thaumaturgos 08:47:28 | Montag, 10. Dezember 2007
@hvo … bessere zeiten vor dem vii … runhuren … im 18. jh. gab es in der diözese brixen zwei „priester“
(fratres leonberg), die a) 9 bzw b) 16 kinder von mehreren frauen hatten … scöne erfolge für das achso
gute tridentinum und dessen wirkungen … denn war das nich schon im 16. jh. zu ende? und, die aufarbeitung
der brixner und trienter visitationsprotokolle werden noch weitere, nicht rreingere schweinereien aufdecken …
also, nicht aus historischer unkenntnis oder – vermutlich bei ihnen – bewußter geschichtsklitterung schimpfen
…
Marx – noch feister als Lehmann …man wird den Eindruck nicht los, daß die Hochgradfreimaurer mit Blickrichtung
auf die Zerstörung des röm.-kath. Kleruses sich gerade neu formiert haben! Hlg. trid. Opfermesse und
trid. Liturgie? FEHLANZEIGE!! Demütige und gottbefohlene Bescheidenheit ist so überhaupt kein Markenzeichen
von Marx. Desgl. vorbildliches Gebetsleben. Sein ganzes Wirken ist seine persönliche Glorifizierung ausgerichtet.
Ein klass. Fall, den Jesus Christus überhaupt nicht gut finden würde!!
#79 Leblhuber 22:33:23 | Sonntag, 9. Dezember 2007
@litterae sunt divitiae: „Als Priester sind Sie Seine Grosse Liebe. Er will Sie für Sich alleine. Schenken
Sie Ihm Ihre ungeteilte Liebe. Erfüllen Sie Seine Wünsche. Er wird Ihnen alles Schenken, wenn Sie Ihm
alles schenken. Er wird Ihnen jeden Wunsch erfüllen, erfüllen Sie Ihm jeden Wunsch!Er liebt Sie über
alles, lassen sie alles stehen und gehen, suchen Sie Ihre Grosse Liebe – Ihn.“ Ersetzen Sie den 1. Satz
durch „ Sie sind seine große Liebe!“ Dann haben Sie die Antwort der Tante aus der Lebens- und Liebesberatung,
die vom Fräulein Eva um Rat gefragt wurde. Aber Sie haben Recht, schwülstig, theatralisch, pathetisch
trifft es besser. Mich berühren solche Ergüsse peinlich. Übertreibungen und Überhöhungen religiöser
Gefühle bekommen schnell den Beigeschmack der Unehrlichkeit, Bigotterie und Frömmelei. Aber: Jedem das
Seine! Freundliche Grüße
@Leblhuber Sie an möchtegern-kathole: Noch selten habe ich einen sentimentaleren und realitätsferneren
Wortschwall gelesen, der von vernebelter Erotik nur so trieft. Total neurotisch!!! Zum ersten Mal lese
ich hier auf kreuz.net einen Beitrag von Ihnen, an dem ich persönlich Anstoß nehme. Gut, das Posting
vom Katholen ist natürlich schon recht … naja, ich weiß nicht, … ist da pathetisch der richtige
Ausdruck? Jedenfalls, wenn er Gott tatsächlich so sehr liebt, ist das doch schön. Er hat doch niemanden
mit diesem Posting verletzt oder angegriffen. Vielleicht sollten SIE mal bei sich überlegen, warum sie
sich durch so etwas provoziert fühlen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Story mit der verpassten
wichtigen Schulung zugunsten zweier Messen (womöglich noch Werktagsmessen!) auch etwas komisch finde.
Nichtsdestotrotz: Suum cuique!!!
#76 Nachtlaterne 11:15:21 | Sonntag, 9. Dezember 2007
wir menschen… …sind von a bis z armselige sünder und müssten uns in grund und boden schämen. schämen
müssten wir und zutiefst, stattdessen aber laden wir uns gegenseitig zu schweren sünden, verführungen
und irrtümern ein. wehe uns im gericht gottes, wenn wir nicht gott alleine die ehre geben und uns selbst
ganz klein machen.
#75 Leblhuber 00:46:43 | Sonntag, 9. Dezember 2007
@Shuka: Sie fehlen mich noch in meiner Raupensammlung . Ich gehöre zu der Fraktion von Katholiken die
den kämpfenden Christus genauso mögen wie den liebenden . . Und inUnd am wohlsten fühle ich mich wenn
Er siegt diesem Forum findet ein knallharter Kampf um Ihn statt . Ob Motte oder Admiral, das erkennen
Sie ganz bestimmt nicht! Daher werden Sie auch nicht für den Ausgang dieses „knallharten Kampfes“ entscheidend
sein. Haben Sie noch ein paar solcher entlarvender Statements auf Lager? Wer den feindlichen Kräften
des Herrn angehört, wird sich erst erweisen. Sie jedenfalls sind nicht befugt, darüber ein Urteil zu
fällen.
Leblhuber Solche dem Herrn feindlichen Kräfte gefallen mir . Sie stärken meinen Glauben . Benehmen sie
sich . Auch wenn es ihnen schwer fällt . Aber nur wenn es ihnen nichts ausmacht .
#73 Leblhuber 00:12:24 | Sonntag, 9. Dezember 2007
@Shuca: Kann mir mal ein Sexualwissenschaftler erklären was eine vernebelte Erotik ist . Wie sieht die
unvernebelte Erotik eigentlich aus . Ach jetzt weiß ich es . Die vernebelte Erotik hat den Kondom als
Tarnung und die unvernebelte lehnt ihn ab .Man wird jeden Tag schlauer Das hätten Sie auch bitter nötig!!!
Wenn ich mir allerdings Ihren obigen Beitrag anschaue, ist zu fürchten, dass hier der Wunsch der Vater
des Gedankens ist.
Vernebelte Erotik Kann mir mal ein Sexualwissenschaftler erklären was eine vernebelte Erotik ist . Wie
sieht die unvernebelte Erotik eigentlich aus . Ach jetzt weiß ich es . Die vernebelte Erotik hat den
Kondom als Tarnung und die unvernebelte lehnt ihn ab . Man wird jeden Tag schlauer .
#71 Leblhuber 23:39:34 | Samstag, 8. Dezember 2007
@möchtegern-kathole: Als Priester sind Sie Seine Grosse Liebe. Er will Sie für Sich alleine. Schenken
Sie Ihm Ihre ungeteilte Liebe. Erfüllen Sie Seine Wünsche. Er wird Ihnen alles Schenken, wenn Sie Ihm
alles schenken. Er wird Ihnen jeden Wunsch erfüllen, erfüllen Sie Ihm jeden Wunsch!Er hat Sie als Priester
den irdischen Sorgen entrückt, machen Sie sich keine neuen. Er liebt Sie über alles, lassen sie alles
stehen und gehen, suchen Sie Ihre Grosse Liebe – Ihn. Noch selten habe ich einen sentimentaleren und realitätsferneren
Wortschwall gelesen, der von vernebelter Erotik nur so trieft. Total neurotisch!!! Kathole, Sie sollten
Ihre Psyche einer Grundreinigung unterziehen. Ihre potenzielle „Lady“ ist zu bedauern.
@burgorus Die Arbeiter im Weinberg des Herrn leben momentan fast alle in weltlichen Berufen und wirken
dort. hälst du dich für einen dieser Arbeiter im Weinberg des herrn?
sich berufen fühlen Ja die Berufung zum Priester und gleichzeitig der Ruf des Fleisches wird am Ende
immer der letztere gewinnen . Wer spricht hier von Ehe . Das heißt Partnerschaft . Es gibt doch gar keine
Eheringe mehr . Es heißt Partnerschaftsringe . Wie lange dauert es bis ein katholischer Priester der
eine Partnerschaft eingegangen ist , geschieden wird ? Was kann er den Gläubigen Sonntags noch in der
Kirche erzählen . Der Herr ist lieb , der Herr ist gut macht ruhig so weiter . Ich bin einer von euch .
Prost .
@Priesterkandidat beides wurde verworfen, ja. Warum ich genau nicht berufen bin, weiß ich selbst nicht.
Ich bin es jedenfalls nicht. Ich habe nie einen Ruf verspürt, auch nicht ansatzweise. Es ist halt so –
mahr kann ich Ihnen nicht dazu sagen. Die laienhafte Ehelosigkeit hatte ich bisher, aber auch sie ist
durch bestimmte Dinge in Frage gestellt. Unkeuschheit meine ich damit übrigens nicht. Insofern haben
Sie Recht: „Mehr Mann als die Priester sind sie nun auch nicht“ Aber das ist – Deo gratias – gar nicht
von Belang. Schlafen Sie gut. Ich gehe für heute.
@möchtegern-kathole Beides wurde geprüft und verworfen, also auch die Ehelosigkeit! Dann wundert es
mich, wie Sie hier so glühend von der Ehelosigkeit vorschwärmen können. Können Sie sich nach Ihrer
Selbstprüfung nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich berufen fühlen, aber denen die Ehelosigkeit
grosse Nöte bereitet? Nehmen wir mal an, Sie arbeiten in ihren Traumberuf und man sagt Ihnen am Montag,
dass Sie ab sofort keine Ehe eingehen dürfen. Was machen Sie dann? Wie verbiegen sie sich dann? Traumberuf,
dafür Ehe nicht, Ehe, dafür Traumberuf nicht… Und wieso verwerfen sie auch die Ehelosigkeit für sich?
Wo ist das Problem? Sagten sie nicht, dass der Herr in der Kirche auf uns wartet… Ja, dann machen sie
es mal, wie es die Priester ihrer Meinung tun sollen. Gehen sie in die Kirche, wenn sie mit der Ehelosigkeit
ein Problem haben. Mehr Mann als die Priester sind sie nun auch nicht. Wenn die das Problem so lösen
können, sollten sie es auch können.
@Priesterkandidat Was machen Sie noch in der Welt in ihrem Beruf und verschwenden dort die Zeit, wo es
so vieler Arbeiter im Weinberg mangelt? Die Arbeiter im Weinberg des Herrn leben momentan fast alle in
weltlichen Berufen und wirken dort. Seit Langem läuft doch schon das Siebverfahren in der freimaurerisch
unterwanderten Kirche, das dafür sorgt, dass kein opferbereiter Mensch mehr Priester werden soll. Die
Apostel lebten doch auch alle in der Welt. Haben die also ihre Zeit verschwendet? Zur Demütigung der
Theologen, die die katholische Lehre kaputttheologisiert haben, werden am Ende der Zeit wieder viele ohne
Theologie-Studium Priester werden, wie eben auch die Apostel. Eine gewisse Ausbildung bekommen sie natürlich
schon. Ich kenne auch einen anfangs sehr opferbereiten Menschen, der hat während seines Theologie-Studiums
komplett seinen Glauben verloren. Sie wissen ja, wie das so läuft: „historisch-kritische Methode, sodass
am Ende nichts mehr Übernatürliches überbleibt.
@st.georg ich habe mich mal bei meinem besten Freund, einem 60-jährigen Pfarrer kundig gemacht. grundsätzlich
ein volles 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen)… kein Urlaubsgeld, kein
13. Gehalt, keine vermögenswirksamen Leistungen wohnen Geistliche in einem Pfarrhaus er zahlt überhaupt
keine Miete – die Wohnung (in die er einziehen musste) wird allerdings als geldwerter Vorteil komplett
versteuert – sämtliche Nebenkosten zahlt er. Eigenbeitrag zur Krankenversicherung von etwa 150-200 EUR
monatlich abzuziehen. Weitere Sozialversicherungsbeiträge fallen nicht an. 170 Euro zur Ruhegehaltskasse,
rund 7% Krankenversicherungsbeitrag. Auch können sie bei einer kirchlichen Bank ein gebührenfreies Gehaltskonto
führen. war wohl früher mal – heute nicht mehr. Die Kosten der kath. Pfarrhaushälterinnen werden zu
50 bis 75 % (je nach Bistum) aus Kirchensteuern bezahlt, nur den Restanteil zahlen die Pfarrer selbst.
er hatte nie eine – also kein Zuschuss; zur Putzhilfe gibt es keinen Zuschuss. Fahrten zur Arbeitsstelle
werden voll erstattet… Arbeitsstätte ist das Pfarrhaus, in dem er wohnt. Die Veranschlagung des monatlichen
Pfarrer-Durchschnittseinkommens auf 4.500€ ist daher realistisch.Dienstältere Priester erhalten bis
5.30 dieser Pfarrer in der höchsten Gehaltsstufe hat ein Bruttoeinkommen – inkl. Wohnung – von 4042 Euro,
macht ein Nettoeinkommen – nach Abzug der Krankenkasse – von 1928 Euro. Einfach mal einige Fakten. (Ich
durfte diese Zahlen veröffentlichen)
@möchtegern-kathole Sie müssen seinen Ruf auch zulassen! So wie Sie entbrannt zu sein scheinenn, spricht
alles dafür, dass sie ein guter Priester werden. Stellen Sie sich mal vor, sie predigen so. Da tun sie
viel fürs Reich Gottes. Und wenn nicht; dann schenken Sie sich ihm wenigstens als Laie ganz und streben
aus Liebe zu ihm nicht die Ehe an, damit sie ganz für ihn in der Welt da sind.
@möchtegern-kathole Sie schwärmen richtig von Gott, der seit Ewigkeit für uns entbrannt ist, trauern
um einen potentiellen Verlust der Abendmesse, wenn Sie aus Fortbildungsgründen nicht hingehen können.
Lieber möchtegern-kathole, da frage ich mich, wieso S I E denn nicht bereit sind, Priester zu werden
und sich ihm ganz hinzuschenken? An Glaubensglut, Gottesliebe, Gebetsleben, Frömmigkeit mangelt es Ihnen
scheinbar nicht. Was machen Sie noch in der Welt in ihrem Beruf und verschwenden dort die Zeit, wo es
so vieler Arbeiter im Weinberg mangelt? Und wenn es der Priesterberuf nun nicht ist, aus welchen Gründen
auch immer, wieso wollen sie u.U. noch heiraten, schenken sie sich als Laie ganz seiner Liebe und bleiben
sie ehelos, wenn sie schon nicht Priester sind. Dann profitieren sie auch von den Früchten des ehelosen
Lebens als Nichtpriester. Also dass sie da noch heiraten wollen, das verwundert mich.
@möchtegern-k In der Arbeit angekommen wurde mir erklärt dass eine Schulung, auf die ich mich freute
und die bereits schriftlich zugesagt war, abgesagt wäre. Sie hätte mich beruflich weitergebracht, aber
auch 2 Heilige Messen gekostet (die Schulung wäre in einem abgelegenen Hotel gewesen, ohne Möglichkeit
zur Abendmesse). solch ein „Klammer-Affe“ ist Gott nun mal wirklich nicht – und ich hoffe, dass du gegenüber
der unbekannten Lady ebenso wenig klammern wirst.
@Priesterkandidat Auf dem Weg zur Arbeit ging mir vor paar Wochen der Gedanke durch den Kopf, ob mir ein
Fortkommen in der Arbeit oder Messen wichtiger wären. Ich entschied mich in Gedanken – hinter dem Steuer
meines alten Autos sitzend – für Ihn. In der Arbeit angekommen wurde mir erklärt dass eine Schulung,
auf die ich mich freute und die bereits schriftlich zugesagt war, abgesagt wäre. Sie hätte mich beruflich
weitergebracht, aber auch 2 Heilige Messen gekostet (die Schulung wäre in einem abgelegenen Hotel gewesen,
ohne Möglichkeit zur Abendmesse). So hat Er mich wegen 2er Abendmessen gefragt! So sehr liebt Gott also
den Messbesuch! Als Priester sind Sie Seine Grosse Liebe. Er will Sie für Sich alleine. Schenken Sie
Ihm Ihre ungeteilte Liebe. Erfüllen Sie Seine Wünsche. Er wird Ihnen alles Schenken, wenn Sie Ihm alles
schenken. Er wird Ihnen jeden Wunsch erfüllen, erfüllen Sie Ihm jeden Wunsch! Er hat Sie als Priester
den irdischen Sorgen entrückt, machen Sie sich keine neuen. Er liebt Sie über alles, lassen sie alles
stehen und gehen, suchen Sie Ihre Grosse Liebe – Ihn. Als Laie muss ich mich mit den irdischen Sorgen
rumschlagen, vielleicht werde ich sogar heiraten (das darf nun eine bestimme Lady nicht lesen). Und Sie?
Schlagen sie sich mit Seinen Sorgen herum. Erfüllen Sie Seine Wünsche. Er ist Ihre Braut, Er Ihre ewige
Liebe, Er denkt jede Sekunde an Sie, Er himmelt Sie an, Er will Sie für Sich alleine. Er wartet sehnsüchtig
jeden Tag auf Sie im Tabernakel.
@möchtegern-kathole Da haben Sie Recht! Gott wartet auf uns im Tabernakel und überall auf der Welt.
Da fragt man sich aber, wieso es trotzdem hunderttausende von Laiisierungen gab. Wussten die nicht um
die Liebe Gottes, um sein offenes Ohr, um seine Hilfe? Wieso wollen dann noch so viele Menschen heiraten?
Vielleicht, weil sie als Leib-Seele Geschöpfe um die Liebe Gottes wissen, aber auch noch Mensch aus Haut,
Haaren und Sexualität sind und sie sich auch als so geschaffen wissen? Die Ostkirche kennt die Problematik
der Ehelosigkeit nicht und die Priester werden auch als nicht-zölibatäre sicherlich ein gottwohlgefälliges
Leben führen. Fazit: Zölibat kann, muss aber nicht um des himmelsreiches Willen sein.
@Priesterkandidat Sie können jederzeit in die Kirche, dort wartet Gott, der Allmächtige, in einer unglaublichen
Liebe auf Sie. Er will mit Ihnen eins sein, mit Ihnen alle Gedanken teilen, mit Ihnen alle Ihre (und auch
seine) Probleme besprechen, Sie in Seinen Weinberg schicken, und für Sie jeden noch so niederen Dienst
machen, für den Sie Ihn bitten. Ich bin Single und lebe zölibatär. Und jeden Tag wartet Er auf mich,
dass ich Ihn besuche, und freut sich darauf. Und ich empfehle Ihnen dasselbe. Er ist besser als jede Rentenversicherung,
Er zahlt auch noch, wenn es die Kirchensteuer nicht mehr gibt, Er hat die Haare auf meinem Kopf gezählt,
Er denkt jede Sekunde an mich. Vergessen Sie die Frauen und Ihr A13. Sie haben was besseres. Sie haben
Ihn.
@Heinrich von Oft… Sie können nicht 1:1 Ehe und Zölibat sehen. Wer im Zölibat lebt, hat keinerlei
Beziehung, muss sich zeitlebens jeder sexuellen Handlung enthalten. Körperliche Nähe bleibt ihm verwehrt.
Wenn dann ein Pfarrer abends in das leere Pfarrhaus kommt, niemanden hat, der ihn in die Arme nimmt, Probleme
und Sorgen ihn noch umgeben, dann wird es nunmal schwer. Ein verheirateter hat dann wenigstens seine Frau,
mit der er sprechen kann, Zärtlichkeit leben darf. Ein Priester ist dann ganz auf sich allein gestellt.
In so einer Situation ist der Weg statt zum Gebet zum Alkohol bei manchen nicht weit. Wenn es zudem noch
eine sympathische Frau in seiner Nähe gibt, ist der Schritt vom gemeinsamen Gespräch hin zur Beziehung
nicht mehr fern. Vielleicht sollte man mal so eine Pfarrerleben bedenken, bevor man hier gross als Nicht-Zölibatärer
den Zölibat verteidigt. Ausserdem bedenke man mal, dass unter Paul VI. – auch Priester, die vorkonziliar
ausgebildet wurden – sich laiisieren liessen. Wenn es hunderttausende waren, kann man nicht sagen, dass
nur die nachkonziliaren, glaubensschwachen Priester so verweltlicht sind. Da scheinen wohl doch etliche
auch in der Vorkonzilszeit darunter gelitten zu haben. Die Theorie ist eine Sache, die Praxis eine andere.
Darüberhinaus ist der Zölibat keine konkrete Person. Ihn kann man also nicht mit der Ehefrau gleichsetzen.
„Deswegen sollte man doch mal über die Freistellung des Zölibates dringend nachdenken.“ Ausserdem sollte
man darüber nachdenken, ob nicht Ehe-Polygamie für Katholen erlaubt sein sollte. Damit liese sich aussereheliche
Untreue vermeiden. Auch Abtreibung müsste man überdenken – sie ist nicht so schlecht, gerade in Notfällen.
Wie Euthanasie eben auch ihre Vorteile hat, besonders für das Rentensystem. Schließlich sollte man Priestern,
die – natürlich aus Gründen der Gottesfreundschaft – keine Frau haben wollen, die Homosexualität ermöglichen.
Damit liese sich ein unordentliches Verhältnis zu einer Frau dauerghaft und sicher vermeiden. Und Kinder
ja auch, man denke nur an die Alimente. Schließlich sollte die Kirche Ihr verkorkstes Verhältnis zum
Okkultismus ändern und diesen erlauben, schließlich kann sich darin ja die Seele dem Überirdischen
besonders gut öffnen. Nur eines sollte man nicht ändern: die Bezahlung der Priester.
@HeinrichvO @Priesterkandidat @Heinrich: Das Armutsideal des heiligen Franziskus ist die einie Sache,
andererseits gibt es auch die herrechende Kirche, die eben zum Herrschen auch Geld braucht. Wichtig ist,
dass alles zum Dienst an den Gläubigen eingesetzt wird. @Priesterkandidat: Ich hatte mal die Gnade des
Glaubens verloren. Als ich dann, fasziniert von Berichten über Marienerscheinungen (Montichiari, Heroldsbach
usw.) und auch Teufelsaustriebungen, wieder zur wahren katholischen Lehre zurückfand, hatte ich ein solches
Vertrauen in die Kirche, dass ich alles, was die Bischöfe anordneten, für richtig hielt. Ich machte
weiterhin, wie gelernt, die Handkommunion, und wenn mich einer gebeten hätte, die Kommunion auszuteilen,
hätte ich das auch gemacht. Dazu kam es Gott sei Dank nicht. Da ich mich aber weiter interessierte, traf
ich viele Leute, die mir viel mehr von Hintergründen erzählten, von Freimaurerei, von weiteren Marienerscheinungen,
wo Handkommunion und Austeilung durch Laien als grobes Verbrechen gebrandmarkt wurde. Ich erfuhr, dass
Handkommunion im Ungehorsam gegen Rom eingeführt wurde usw. Mit anderen Worten, dass wir in der Zeit
leben, wo der Feind die Kirche nahezu erobern wird. Und hier auf diesem Forum sind Leute, die haben ähnliche
Erfahrungen. Dass Sie mit diesen in Kontakt treten, ist ja schon mal der erste Schritt. Fakt ist, wie
es Ratzinger mal gesagt hat: Wir brauchen keine Laien aufgrund des Priestermangels, sondern wir haben
keine Priester, weil die Laien alles machen dürfen.
möchtegern-kathole nun, ich nehme auch immer wieder den 1. kanon und feiere die messe sehr gerne in der
gleichen ausrichtung mit meinen bruedern und schwestern, im wissen: wir wende uns gemeinsam an gott. jedoch
ist mir die jeweilige landessprache einfach näher als das latein … noch zum thema: warum soll jemand
spenden, wenn der, der dazu aufruft, mehr geld zur vefügung hat als die aufgerufen?
Lieber Priesterkandidat, eheliche Treue?? Deswegen sollte man doch mal über die Freistellung von der
ehelichen Treue dringend nachdenken. So viele Ehemänner, die dem Alkohol, Weibern zuneigen seit eh und
je, das kann ja wirklich ein Indiz dafür sein, dass sich die eheliche Treue auch den zur Ehe Berufenen
nur zu einem kleinen Prozentsatz eignet. … Ihre Meinung??
@ttoni wenn Sie den Text verwenden, der das Opfer Christi ignoriert, bitte predigen Sie den Menschen davon.
Da die Predigt weitgehend frei ist, dürfen auch die Texte des Alten Ritus zitiert werden
Lieber 3R, typisch modernistisch Ihre Argumentation und falsch! Wenn ein Pfarrer 3 Töchter von 2 Frauen
hat (Altersmäßig nicht so weit auseinander), dann bezeichnet man das als rumhuren. Schöner Klerus.
Zölibat Deswegen sollte man doch mal über die Freistellung des Zölibates dringend nachdenken. So viele
Priester, die dem Alkohol, Frauen zuneigen seit eh und je, das kann ja wirklich ein Indiz dafür sein,
dass das ehelose Leben auch den Berufenen nur zu einem kleinen Prozentsatz eignet.
@ HvO Zumal sich der Klerus dem Zölibat (auch so eine Nagelprobe für echte Berufungen) zunehmend entzieht.
Unsinn. Um die EInhaltung des Zölibats war es noch nie gut bestellt. Es gibt dazu genügend Untersuchungen,
bischöfliche Visitationsberichte, Synodenbeschlüsse etc. aus allen Jahrhunderten. Vielleicht kommt in
unserer Mediengesellschaft mehr ans Tageslicht, aber es spricht historisch so gut wie gar nichts dafür,
dass sich der Klerus dem Zölibat „zunehmend“ entzieht, sondern vielmehr dafür, dass der Zölibat noch
nie breit beachtet wurde.
„die armut ist wie ein schönes maedchen, in ihren augen lese ich vom reichtum gottes“ dieses wunderschöne
lied haben wir in unserer priesterausbildung (weihejahrgang 1997) oft gesungen. und ich meine, es ist
die voraussetzung zu einem authentischen priesterleben. wer als priester ein „bürgerliches“ leben mit
ausbildungsrelevanten gehalt fordert, wird sich schwer tun. manchmal schmerzt es mich, wenn ich einen
„priesterbeamten“ erlebe. nein, ich zelebriere immer nom
Lieber Burgorus, als Lackmustest für Rechtgläubigkeit wäre Armut beim Klerus sicher nicht ungeeignet.
Zumal sich der Klerus dem Zölibat (auch so eine Nagelprobe für echte Berufungen) zunehmend entzieht.
Ich kenne einen Pfarrer, der hatte 3 Töchter! Und ich glaube, die waren nicht mal alle von einer Frau.
@möchtegern-kathole: Die Geschichte geht aber noch weiter. Weiß aber nicht mehr, woher ich Folgendes
habe: Der Mann ging zwar traurig weg, aber das Gesagte ließ ihn nicht mehr los. So verkaufte er später
doch alles, was er hatte, und tat, wie Jesus sagte. @Priesterkandidat: Sie müssen die besprochene Sache
mit dem Geld schon auf den Artikel beziehen, wo es um einen Sparkurs geht. Also ist es doch nur logisch,
in Ewägung zu ziehen, ob diejenigen, die den Sparkurs fordern, nicht bei sich selbst anfangen sollten.
Hören wir nicht laufend vom Sparen an Arbeitslöhnen, während sich die Manager ihre Gehälter verdoppeln?
Und es ist nun mal eine Tatsache, dass viele Priester ihre Berufung wie einen Beruf sehen. Montags frei.
Urlaub. Predigen so, dass es nirgends Anstoß erregt, nicht mehr von der Hölle, nicht mehr von der Ehrwürdigkeit
des Heiligen Messopfers, nicht mehr von der Notwendigkeit von Gebet und Fasten. Sie verkünden Gott als
liebes Herrgöttle, der mit jedem Sünder einverstanden ist, dem man mal ab und zu was vorjammern darf.
Aber von der Majestät und Erhabenheit Gottes, von einem ehrfürchtigen Zittern vor Gott keine Rede mehr.
Und davon sind nun mal Diözesanpriester mehr betroffen als Priester, die ohne festes Gehalt auskommen.
Da fragt man sich doch zurecht, was man tun muss, um diese Priester aus dem Zeitgeist, in dem sie stecken,
herauszureißen, damit sie wieder das unverfälschte Evangelium verkünden.
Lieber Priesterkandidat, Andererseits muss man sagen, dass man froh sein sollte, dass Pastoralreferenten
einen Wortgottesdienst vorbereiten und die Kommunion austeilen, sonst hätten die Gläubigen und besonders
alten Menschen gar keine Möglichkeit zum Empfang der Kommunion. … wenn man einmal in den modernistischen
Denkfallen sich verfangen hat, dann ist es schwer wieder rauszukommen. Ich hoffe für Sie, dass es Ihnen
gelingt.
@Burgorus Keine Angst, ich bringe die Gläubigen nicht um das HL. Messopfer, da ich ja PRIESTERKANDIDAT
bin. Andererseits muss man sagen, dass man froh sein sollte, dass Pastoralreferenten einen Wortgottesdienst
vorbereiten und die Kommunion austeilen, sonst hätten die Gläubigen und besonders alten Menschen gar
keine Möglichkeit zum Empfang der Kommunion.
@Burgorus Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im
Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig
weg; denn er hatte ein großes Vermögen.
Unverständlich Eines verstehe ich nicht: Wieso regen sich einige über die Bezahlung von Pfarrern auf?
Werden Pfarrer durch ihre Bezahlung zu schlechteren Priestern? Führt weniger Geld sie zu mehr Gebet und
Glauben? Man brauch nur einen Blick in die letzten Jahrhunderte werfen. Da sieht man, dass der Klerus
auch ohne gute Bezahlung nicht nur sehr ungebildet, sondern auch teilweise nicht ihrem Stand entsprechend
gelebt hat. Also mit Gehaltskürzungen bekommen wir auch nicht bessere Priester. Zudem muss man auch sagen,
dass Priester aufgrund des Zölibates seit eh und je zur Kompensation neigten. Das werden sie mit mehr
als auch mit weniger Geld tun. Dann möge man eben den Zölibat freistellen, dann kann der Pfarrer sein
Geld in die Familie investieren und das Argument mit den Familienvätern ist vom Tisch.
Also mal ganz ehrlich, lieber Priesterkandidat, einerseits ist die Armut natürlich etwas, was irgendwie
dem Ideal priesterlichen Lebens entspricht, andereseits ist die Verantwortung eines Priesters sicher höher
als die eines Gymnasiallehrers. Es handelt sich um einen akademischen Beruf mit einem nicht einfachen
Studium und um einen Beruf, der üblicherweise ein hohes Maß an Flexibilität erfordert. Ein Priester
ist, wie beispielsweise ein Bürgermeister nie im Wochenende und in der Freizeit mit vielen Problemen
seiner Zeitgenossen beschäftigt. Fazit: Ein guter Priester (Pfarrer) ist sicher sein Geld wert, ein schlechter
nicht. Aber das ist auch in anderen Berufen so.
@Priesterkandidat: Da glaube noch einer, dass man da noch Zeit, Lust und Spaß am Geld hätte. Das glaube
ich Ihnen. Also ist das Geld entweder eine Last, weil man mit der Sorge belastet ist, es richtig einzusetzen,
oder es wäre tatsächlich besser, der Priester hätte sich nicht um so viel Geld zu kümmern. Ich möchte
aber mal wissen, ob Sie wirklich eine Berufung haben. Und folgende Frage könnte zur Beantwortung dieser
Frage hilfreich sein: Haben Sie wirklich vor, als Pastoralassistent aus eigenen Stücken den Pfarrei-Angehörigen
durch eine sonntägliche Wortgottesdienstfeier das heilige Messopfer zu entziehen?
Nette Ratschläge Schön zu wissen, dass Menschen, die keinen kirchl. Beruf innehaben, so gut Ratschläge
erteilen können, was das Leben der Priester angeht. Scheinbar ist das Leben der Priester in Saus und
Braus doch für viele aber nicht verlockend, da doch viele, die sich berufen fühlen, aber wegen des Zölibates
ihrer Berufung nicht nachgehen wollen, lieber das Eheleben anstreben. Was ich damit sagen will ist, dass
das Geld keineswegs verlockend ist am Priesterberuf. Wer erstmal Priester ist, wird schnell erfahren,
welch’Opfer von ihm verlangt werden… und da ist der Zölibat noch gar nicht mitgedacht. Da glaube noch
einer, dass man da noch Zeit, Lust und Spass am Geld hätte.
Ohne allzu sehr ins Detail gehen zu wollen: die Kirche wußte früher, daß gerade der Priester in seinem
Leben Versuchungen ausgesetzt ist, die den Sinn haben, ihn und seine Mission (!) zum Scheitern zu bringen.
Sie wußte damals, daß die Versuchung, den Verzicht auf Sexualität durch anderes zu kompensieren, sehr
schnell zu Übertreibungen führen kann. Dazu kommt heute: Wir sollten jetzt wirklich nicht unbedingt
all die Dinge anführen, die heute Priestern in Deutschland durch ihren materiellen Reichtum ermöglicht
werden, und die recht schnell zum Fall führen können. Nur: es kann manchmal ganz gut sein, manche Dinge
nicht tun zu können – nun ja, das wissen wir Laien ja auch aus eigener Erfahrung. Eingeschränkte materielle
Beweglichkeit und dazu die Kenntlichkeit durch die Soutane können sehr, sehr hilfreich sein. Das französische
Beispiel zieht hier übrigens nicht: ich weiß aus eigener Kenntnis, daß vielen völlig überforderten
und bedauernswerten Diözesanklerikern weniger das Materielle als vielmehr Kenntnisse und Möglichkeiten
fehlen. Nicht umsonst ist die FSSPX drüben in kontinuierlichem Wachstum, und der Zustand der Amtskirche
ist bedauernswert. Wenn man aus den Erfahrungen beider Länder eine Summe ziehen würde, könnten sich
gangbare Wege auftun.
@Priesterkandidat Deswegen muss man aber auch nicht so tun, als ob man nur was zu essen haben darf und
am besten um sein Geld bettelt. Nein, das muss der Priester nicht tun. Aber viele Familienväter, die
um nicht viel mehr Geld fünf mal so viele Köpfe zu stopfen haben, müssen das tun, müssen ihre Frauen
zum „Betteln“ schicken und dafür die Kinder in Kinderkrippen zum Verwahrlosen stecken, wo sie keine Bindung
zu ihrer Mutter mehr bekommen. Das sollten Sie schon mal einsehen, dass Familien die Verlierer unserer
Gesellschaft sind. Früher durfte eine verheiratete Frau nur mit Genehmigung des Mannes erwerbstätig
sein. Damals verdiente also im Allg. der Mann noch so viel, dass er allein seine Familie ernähren konnte.
Und das muss wieder so werden. Die Familie eines Pfarrers ist seine Pfarrgemeinde. Sowie ein Familienvater
sein Gehalt zu vielleicht 70% für Frau und Kinder einsetzt, sollte auch ein Pfarrer 70% seines Gehaltes
für seine Pfarrgemeinde verwenden!
@Priesterkandidat Nehmen Sie den Hl. Paulus als Vorbild. Er nahm kein Geld, sondern verdiente sein Brot
neben dem Priestertum mit Arbeit (war er nicht Zeltmacher?). Das war auch vor 100 Jahren so, dass Priester
nebenbei was machten, bis hin zum bäuerlichen Kleinbetrieb bei Landpfarrern. Auch Ihr oberster Dienstherr
nahm den Menschen nichts weg. Sein Vater war einfacher Schreiner, er selbst dürfte auch viel gearbeitet
haben. Sehen Sie die Weltpriester ausserhalb Deutschlands, sehen Sie die Brüder und Schwestern in den
Klöstern. Sie arbeiten und beten. Sie helfen den Menschen geistlich und arbeiten für sie auch körperlich.
Natürlich haben alle die Möglichkeit, einen A13-Beruf anzustreben. Ich kann auch Sie dazu ermuntern.
Aber bitte neben dem Dienst, den Sie Gott leisten. Nicht als Lohn für Ihren Gottesdienst. Ansonsten,
wie unten geschrieben, haben Sie Ihren Lohn bereits erhalten, hier auf Erden. Wenn Sie das wollen, Gott
in seiner Demut wird sie nicht hindern. Wo mir jedoch fast die Spucke wegbleibt, wenn Sie als Priesterkandidat
schreiben: manch einer, der im Alter von 16 Jahren die Schule verlassen hat, geheiratet und sein Haus
gebaut und schon zig Tausende verdient, wo der angehende Priester noch als Bettelstudent Ein Priester
hat sein Leben Gott geweiht. Aus Ihrem Beitrag spricht – gefühlsmässig – ein Mensch, der sein Leben
dem Mammon geweiht hat. Lassen Sie die zig Tausende andere fischen, fischen Sie nach Seelen.
@möchtegern-kathole Auch die Familienväter hatten Gelegenheit, einen Beruf anzustreben, der mit A13
entlohnt wird. Also nur weil andere weniger verdienen, muss man nicht das Gehalt von Priestern kürzen.
Dass Priester kein „normaler“ Beruf ist, ist klar. Deswegen muss man aber auch nicht so tun, als ob man
nur was zu essen haben darf und am besten um sein Geld bettelt. Wenn Sie das so verlockend finden, dann
weden Sie doch Priester im entsprechenden Orden…
@Priesterkandidat So bitter wie heute wurden wohl noch nie Pfründe verteidigt, nicht mal von den barocken
Fürst-Erzbischöfen. Machen Sie ruhig so weiter. Ihr Generalfehler ist, dass Sie den Gottesdienst wie
Arbeitsdienst „entlohnt“ haben wollen. Sie werden Ihren Lohn hier auf Erden bekommen, per Überweisung.
Es ist ein prinzipieller Unterschied, ob jemand für Geld Arbeit macht, oder für den Gottesdienst frei
gehalten wird. Wenn Sie diesen Unterschied nicht sehen – und Ihr Beitrag läßt darauf schließen – sollten
Sie arbeiten, und nicht Priester werden. Lassen Sie sich also nach Bildung und Arbeit bezahlen und gönnen
Sie den ewigen Lohn jenen Familienvätern mit 3 Kindern und 2000,- netto, denen Sie das Geld wegnehmen,
um sich selbst 3000,- netto zu genehmigen.
Gehälter Die Pfarrergehälter sind wie bereits erwähnt z. B. denen der Lehrer im Schuldienst angepasst.
Dass Pfarrer A 13 – A 14 bekommen, ist vollkommen O.K. Es ist gar nicht einzusehen, wieso ein Pfarrer,
nur weil er Theologie studiert hat, auf Niveau eines Nichtakademikers bezahlt werden soll. Schliesslich
haben sie auch wie alle anderen Gehaltsempfänger dieser Klasse ein Hochschulstudium absolviert, das Zeit
und Geld kostete… und in dieser Zeit hat manch einer, der im Alter von 16 Jahren die Schule verlassen
hat, geheiratet und sein Haus gebaut und schon zig Tausende verdient, wo der angehende Priester noch als
Bettelstudent über seinen Büchern gesessen hat und nun noch Studienschulden von etlichen Tausend Euros
abzuzahlen hat. Das Argument, dass Pfarrer keine Familie zu unterhalten haben, hat nichts mit dem Gehalt
zu tun. Zudem können Pfarrer ja auch keine Familie haben, deswegen soll man sie nicht noch deswegen mit
geringerer Bezahlung bestrafen. Bezahlt wird man zudem nicht nach Familienstand, sondern nach Bildung
und Arbeit. Von eheloslebenden Studienräten verlangt ja auch keiner, dass sie weniger bezahlt bekommen
sollen. Und wer den Pfarrern ihr Gehalt immer noch nicht gönnt, der möge doch selbst Pfarrer werden
und einmal dieses Lusxusleben leben, in welchem man im Geld schwimmt. Mal sehen, wie schnell dann so einige
lautstarke Gemüter sich in ihren alten und vielleicht auch schlechterbezahlten Beruf zurückwünschen.
„Dienstältere Priester erhalten bis 5.300“ 300-400 bekommt ein Harz4-Empfänger. Mit 1000 Euro netto
kann ein Alleinstehender problemlos auskommen und ein einfaches Auto wie eine einfache Wohnung zahlen.
Richtiggehend „sparen“ oder beim Aldi nach billigen Sachen suchen muss er nicht. 2000 Euro sind fürstlich.
Bei 5300 brutto erhält der „dienstältere Priester“ aber mindestens 3000 netto. Viele Familienväter
haben 2000 und weniger, um 5 Mäuler zu stopfen. Seine Excellenz Erzbischof Marx hat noch viel zu tun.
Walte Deines Amtes.
Staatliches Eigeninteresse dass die Predigten entsprechend kritisch über das Sozialsystem in diesemunserem
Landeausfallen. Das könnte in der breiten Bevölkerung zu revolutionärer Stimmung führen. Dazu wären
Priester durchaus auch in der Lage. Gotthard @ Das Zitat oben stammt von einem meiner vorhergehenden Beiträge.
Darin wird nachvollziehbar beschrieben, warum der Staat aus Eigeninteresse sehr wohl daran interssiert
ist, dass die Priester und Pfarrer in öffentlich rechtlichen Institutionen, wie es die Kirchen, trotz
Trennung von Kirche und Staat, keine Minigehälter beziehen. Wenn der Staat daran kein Interesse hätte,
brauchte er auch keine Zahlungen zu leisten. In der BRD ist das anders als in Frankreich geregelt, wo
die Geistlichen ausschließlich von den, milden Gaben ihrer Gemeinden leben müssen. Dafür gibt es in
Frankreich, außer im Elsaß und Lothringen keine Kirchensteuer. Die Konkordatsbestimmungen zur Besoldung
der Geistlichen in Deutschland sind völlig anders strukturiert, weil Geistliche nicht nur eine kirchliche
sondern eine staatlich kulturelle Aufgabe wahrnehmen.
@st.georg Die Veranschlagung des monatlichen Pfarrer-Durchschnittseinkommens auf 4.500€ ist daher realistisch.Dienstältere
Priester erhalten bis 5.300 brutto oder netto?
@gotthard Die Besoldung von Geistlichen der beiden Großkirchen entspricht in Deutschland der von Staatsbeamten
im höheren Dienst; Details sind in jeder Landeskirche bzw. Diözese unterschiedlich geregelt. In beiden
Kirchen werden Pfarrer zunächst nach A 13 (entspricht im Grundgehalt einem Regierungsrat) und ab ca.
dem 40. Lebensjahr fast überall nach A 14 (= Oberregierungsrat) eingestuft… Geistliche erhalten grundsätzlich
ein volles 13. Monatsgehalt und alle im öffentlichen Dienst üblichen Zuschläge (z.B. Urlaubsgeld, vermögenswirksame
Leistungen)… Fast immer wohnen Geistliche in einem Pfarrhaus o. ä., wo sie nur eine geringe Miete entrichten.
Im Vergleich zum Normalbürger sparen sie je nach Wohnort und Lage einen Mietaufwand von 300 bis 1200
(im Schnitt etwa 500) Euro… Von den Bruttogehältern ist neben der Steuer nur noch ein Eigenbeitrag
zur Krankenversicherung von etwa 150-200 EUR monatlich abzuziehen. Weitere Sozialversicherungsbeiträge
fallen nicht an. Bei der Krankenversicherung, der Kfz-Haftpflicht und anderen Versicherungsarten erhalten
Pfarrer Vorzugstarife. Auch können sie bei einer kirchlichen Bank ein gebührenfreies Gehaltskonto führen.
Die Kosten der kath. Pfarrhaushälterinnen werden zu 50 bis 75 % (je nach Bistum) aus Kirchensteuern bezahlt,
nur den Restanteil zahlen die Pfarrer selbst. Fahrten zur Arbeitsstelle werden voll erstattet… Die Veranschlagung
des monatlichen Pfarrer-Durchschnittseinkommens auf 4.500€ ist daher realistisch.Dienstältere Priester
erhalten bis 5.300
@aleph Aber er wird die Personalkosten nicht allein schultern. Daran ist schon auch der Staat daran beteiligt.
Hast Du da konkretes Wissen oder ist das lediglich eine Vermutung? Wieso sind die Priester besoldungsrechtlich
Beamte? Sie haben doch nichts mit dem Staat zu tun – und irgendeine Art von Arbeitsvertrag haben die auch
nicht – geschweige denn ein Tarifvertrag.
Geben und Nehmen Was hat denn die Regierung mit der Besoldung der Priester zu tun? Für die Besoldung
der Priester ist einzig und allein der jeweilige Bischof zuständig! Zuständig ist der Bischof ja. Aber
er wird die Personalkosten nicht allein schultern. Daran ist schon auch der Staat daran beteiligt. Schließlich
gelten Priester besoldungsrechtlich als Beamte. Auch hier gibt es ein stetes Geben und Nehmen
Dem einzelnen … … Priester oder Bischof kann man keinen Vorwurf machen, denn man weis ja im Einzelfall
nicht, wieviel der für sich selbst verbraucht, und wieviel er von seinem Gehalt den Armen gibt. Gut,
bei manchen ist es irgendwann bekannt, dass sie von ihrem Geld Konkubine, Kinder und deren Krippenplätze
bezahlen, aber das muss man im Einzelfall klären, bevor man einen Vorwurf macht.
#19 Aufrechter † 16:19:29 | Samstag, 8. Dezember 2007
So sind sie halt, die schleimigen Pharisäer. Ob in Kirchen- oder politischen Ämtern: Sobald einer aus
dem Gewimmel des Kaulquappenteiches in höhere Spähren aufgestiegen ist, dünkt er sich gleicher als
seine Brüder. Wissend, daß die Masse zu dumm und zu träge zur Rebellion ist, nutzt er den Umstand,
daß soziales Gelaber ohne Einschnitte bei sich selbst ausreichend ist, um wohlalimentiert über die Runden
zu kommen.
@aleph Deshalb ist auch die Regierung der BRD nicht daran interessiert, dass die Besoldungspraxis für
Geistliche geändert wird und daran wird sich auch kaum etwas ändern. Was hat denn die Regierung mit
der Besoldung der Priester zu tun? Für die Besoldung der Priester ist einzig und allein der jeweilige
Bischof zuständig!
@möchtegern-kathole Sie haben Recht, wenn Sie sagen, dass Priester weniger Gehalt brauchen, da sie ja
keine Familie ernähren müssen. Das wäre sicherlich eine enorme Verbesserung für die Kirche, da diejenigen
Priesteramtskandidaten ferngehalten werden, die nur ein bequemes Leben wollen. Hinsichtlich Auto: Ein
deutsches Auto muss es schon sein!
Deftige Sparpolitik Wer den Priestern das Geld nimmt und jährliche Auslandsreisen mit deftiger Sparpolitik
verhindert, riskiert, dass die Predigten entsprechend kritisch über das Sozialsystem in diesemunserem
Landeausfallen. Das könnte in der breiten Bevölkerung zu revolutionärer Stimmung führen. Dazu wären
Priester durchaus auch in der Lage. Deshalb ist auch die Regierung der BRD nicht daran interessiert, dass
die Besoldungspraxis für Geistliche geändert wird und daran wird sich auch kaum etwas ändern.
Natürlich steckt der Bischof … … in dem Dilemma, dass, wenn er den Mitarbeitern pro Nase mehr zahlt,
er weniger Mitarbeiter hat. Er muss also einen Ausgleich suchen zwischen dem, was die Caritas leisten
kann und dem, was die Mitarbeiter derselben bekommen. Aber würden die Priestergehälter drastisch gekürzt,
die Priester könnten mehr leisten, nicht weniger. Zu was braucht ein Priester einen Fernseher? Zu was
zahlt er öffentlich-rechtliche Sauerein mittels GEZ? Warum fahren nicht wenige Autos der Marken VW oder
besser? Nehmt ihnen soviel Geld, bis sie sich sowas nicht mehr leisten. Und das Vertrauen der Menschen
in die Kirche wird steigen, nicht abnehmen. Ihre Predigten werden besser, da weniger Fernseh-Zeit weg
geht, ihre Haltung demütiger, wenn das Auto manchmal liegenbleibt (wie meines).
#14 Nachtlaterne 15:35:48 | Samstag, 8. Dezember 2007
HABE SELBST EINMAL::: …vor vielen jahren in einem kinderheim für einen hungerlohn also quasi um gotteslohn
gearbeitet. die sache hat mir schnell gestunken und ich habe mit erfolg eine ganze ecke mehr gefordert.
ein arbeitslkollege, der daraufhin auch mehr bekam war so dumm deswegen wütend auf mich zu sein. ials
ich ihn fragte ob er den erfolg nicht auch für sich sähe schlug er sich sozusagen mit der flachen hand
auf den flachen kopf und sagte: du hast recht. ihm ging ein ganzer christbaum auf!
Das eigene Image stärken Ein Sprecher der kirchlichen Dienstgeber räumt vor der ‘Westdeutschen Allgemeinen
Zeitung’ ein, daß die Kirche in einem Dilemma stecke: „Man kann nicht sozialpolitische Forderungen stellen,
wenn man sie selbst nicht erfüllen kann“. Man kann sehr wohl soziale Forderungen stellen, besonders wenn
man sie nicht erfüllen kann. Das schafft eine unglaubliche Solidaritätsschiene gerade bei den Personen,
die nicht im Hause der Forderers beschäftigt sind. Aus diesen Forderungen erwachsen schließlich Sozialbischöfe.
So war es wenigstens zu Zeiten als um die „soziale Frage“ in Deutschland gerungen wurde. Heute sitzen
Manager auf den Bischofsstühlen und die interpretieren die Sache zwar nicht viel anders, aber sie wissen
sehr wohl was dem persönlichen Image nützt. Die kirchlichen Angestellten werden ja kaum etwas nach außen
dringen lassen von den real existierenden binnenkirchlichen Verhältnissen und die anderen Werktätigen
wissen ja nicht um die Realität. Also ist es doch geboten, das eigene Image zu stärken.
@Priesterkandidat Warum arguemntieren Sie nicht inhaltlich, sondern vergleichen die allgemeine Situation
mit meiner persönlichen? Haben Sie keine allgemeinen Argumente? Im übrigen erfülle ich Ihre Kriterien
in etwa, ich arbeite und verbrauche doch nur das nötigste, z.B. nur uraltes Auto. Und Sie?
Heile, Heilige Welt Weltfremdes Reden ist haben sich Vertretern des Klerus’ sehr zu eigen gemacht. Sie
leben in einem Kokon, den ihnen Mutter Kirche vorsorglich bereitet hat: Keine finanziellen Sorgen haben,
keine keifenden Ehefrauen, keine lärmenden Kinder, die bei der Predigtvorbereitung stören könnten,
außer den fremden Gören im Religionsunterricht. Damit lässt sich ganz schön eine Welt zusammenbasteln,
die einfach heil und heilig ist und ebenso gut lässt sich darüber predigen.
@möchtegernkathole Es gibt so viele Gutverdienende, die keine Familie zu unterhalten haben. Sollten sie
auch keine Familie haben, verzichten Sie mal auf Ihr Gehalt, sodass sie am Existenzminimum leben. Wenn
es dann ihren Glauben fördert uns ansonsten guttut, dann leben sie so weiter und fordern es für alle…
@Priesterkandidat Die Laien müssen eine Familie erhalten – damit geht oft mehr weg als bei vielen reinkommt.
Und es gibt keinen Fahrer, keine Dienstwohnung, keine Köchin, keine Privat-Krankeversicherung. Dafür
die Chance den Arbeitsplatz zu verlieren. Na ja, Sie können ja argumentieren, die modernen Priester müssten
auch Kinder unterhalten, und Freundinnen, und Frauen sind nun mal teuer
Aha, der erste Schuß! Kreuz.net schießt sich offensichtlich schon auf den neuen Erzbischof von München
ein. Im übrigen hat auch ein Bischof nicht die Lizenz zum Gelddrucken. Er kann nur ausgeben, was hereinkommt,
aus Kirchensteuern und Spenden. Und wenn die Kirchensteuern zurückgehen, muß gespart werden. So einfach
ist das!
@möchtegern kathole Dann gehen Sie mal mit gutem Beispiel voran und verzichten auf ihr Gehalt… oder
überlassen ihrem Arbeitgeber mal so viel ihres Gehaltes, dass sie auf gleichen Niveau mit den Priestern
in Frankreich etc. leben. Dann melden sie sich nochmal, wie es ihnen dabei ergeht.
Die Priester haben … … im Vergleich zu vielen Caritasmitarbeitern keine Familie zu versorgen und sind
deshalb mit ihren Beamten-Gehältern wohl zu gut versorgt. Ohne das Gehalt geht’s auch, wie die Kleriker
in Frankreich oder jene der Bruderschaften in Deutschland zeigen. Die Bischöfe könnten mit gutem Beispiel
vorangehen und auf Ihr Gehalt ganz verzichten (Kost und Unterkunft erhalten die wohl sowieso, das Dienstauto
mit Fahrer auch).
@Logos + @ all Apropos dummer Kmmentar: Wieso ist es eigentlich nicht möglich, dass man beim Artikel
„Misstände im Seminar“ seine Lesermeinung schreiben kann. Ich habe diese Frage schon der Redaktion gestellt,
sie blieb bislang jedoch unbeantwortet.
Kindergärten schließen ist ja schon mal was Positives. Ein Kindergarten ist ja nur der erste Schritt
von der Grundschule zur Kinderkrippe und damit zur Entfremdung der Kinder von den Müttern.