10:03:24 | Montag, 10. Dezember 2007
Ein weiterer sogenannter Künstler hat kürzlich die Entdeckung seines Lebens gemacht. Aber er hat offenbar nicht gemerkt, daß mein Recht spätestens dort aufhört, wo ich die Rechte anderer verletze.

Die Figur Schmidlins mit dem Gesicht des Papstes und einem Fischerring verbreitet sich im Internet auf verschiedenen Webseiten.
(kreuz.net) Der Schwanengesang einer Kunst – die heute nicht mehr durch Meisterschaft, sondern nur noch
durch Skandal Aufsehen erregen kann – ist ein freundlich lächelnder Papst in Unterwäsche, mit Haarspange
und einem Brillanten im Ohr.
Davon berichtete Alexander Smoltczyk in der Web-Zeitung ‘Spiegel-Online’.
Die Figur aus Terrakotta ist eine Produktion des Mailänders Paolo Schmidlin (43). Sie wird gegenwärtig
in Florenz gezeigt, allerdings – nicht ohne Heuchelei – hinter einem Vorhang.
Weil die Kunst heute gesellschaftlich
völlig marginalisiert ist, versucht Schmidlin die öffentliche Aufmerksamkeit vor allem durch pornographische
Darstellungen auf sich zu ziehen.
Dabei hilft ihm die Tatsache, daß
Schmidlin an offenen antikirchlichen Vorurteilen leidet.
In einem Interview mit der italienischen Webseite
‘tiscali.arte’ ergänzte er die Aussage „Die Person, die ich Gott danken, nicht zu sein“ mit folgender
pauschaler Abkanzelung: „Ein Mitglied des heucheleitriefenden Klerus.“
Die heuchelfreie Statue Schmidlins
besteht aus gelbem Ton. Sie zeigt den Oberkörper eines älteren Mannes im Tanga – eine auf Bänder und
Stoffdreiecke reduzierte Unterhose.
Die Gesichtszüge sind jene des gegenwärtigen Papstes. Die Tonfigur
trägt auch einen Fischerring.
Bereits im Juli hatte Schmidlin versucht, die Statue, welche die Persönlichkeitsrechte
des Abgebildeten auf schwerste Weise verletzt, in einer Homo-Ausstellung in Mailand zu plazieren. Das
wurde damals von der Stadtverwaltung verhindert.
Homo-Ideologen sind traditionell kirchenfeindlich eingestellt.
Auch die Ausstellung in Florenz, wo die Statue gegenwärtig steht, ist der antikirchlichen Homo-Ideologie
gewidmet.
Die Ausstellung steht unter dem passenden Titel „Vade retro – Kunst und Homosexualität“.
Der lateinische Ausdruck „vade retro“ ist dem Evangelium entnommen und bezieht sich auf die Aussage Jesu
Christi: „Weiche zurück, Satan“.
Die Statue ist nicht ganz lebensgroß, doch detailgenau bemalt, bis
hin zu Altersflecken, gesprungenen Äderchen und Falten.
Treffend war der Kommentar von Letizia Moratti,
Bürgermeisterin von Mailand: „Die Ausstellung verletzt jeden, der noch Werte hat“.
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ladonna 17:14:12 | Dienstag, 11. Dezember 2007
#21
GerdEric 09:45:52 | Dienstag, 11. Dezember 2007
#20
Dani California 06:33:38 | Dienstag, 11. Dezember 2007
#19
Bruder Theophil 23:51:43 | Montag, 10. Dezember 2007
#17
Benedikt 23:13:48 | Montag, 10. Dezember 2007
#16
Aufrechter † 22:42:21 | Montag, 10. Dezember 2007
#15
taunuß 18:36:53 | Montag, 10. Dezember 2007
#14
HomCat 16:03:46 | Montag, 10. Dezember 2007
#13
haher 14:23:09 | Montag, 10. Dezember 2007
#12
Rudolfus 14:12:20 | Montag, 10. Dezember 2007
#11
Beobachterin 14:09:36 | Montag, 10. Dezember 2007
#10
Nachtlaterne 12:11:32 | Montag, 10. Dezember 2007
#9
landorganist 11:52:02 | Montag, 10. Dezember 2007
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Gudrun † 11:44:07 | Montag, 10. Dezember 2007
#7
Nachtlaterne 11:40:50 | Montag, 10. Dezember 2007
#6
landorganist 11:30:09 | Montag, 10. Dezember 2007
#5
Aleph † 11:08:09 | Montag, 10. Dezember 2007
#4
Agiafortuni 11:03:05 | Montag, 10. Dezember 2007
#3
clarissa colonia 10:34:02 | Montag, 10. Dezember 2007
#2
Rudolfus 10:18:40 | Montag, 10. Dezember 2007
#1
st.georg 10:14:20 | Montag, 10. Dezember 2007