kreuzmeldungen
Ewiges Schicksal + Konzilsjubel verrauscht + Unverbindliche Kirchenlehren? + Hebräische Internetbibel + Eine ganze Diözese geht ins Schisma
Ewiges Schicksal

Vatikan. Beim gestrigen Angelusgebet erinnerte Papst Benedikt XVI. an das Jüngste Gericht: „Mit unserem konkreten Benehmen in diesem Leben, entscheiden wir über unser ewiges Schicksal.“ Der Papst erklärte, daß wir daran gemessen werden, ob wir dem Kind in der armen Grotte von Betlehem gleichen oder nicht. Ein Baum, der keine Frucht bringe, werde umgehauen.

Konzilsjubel verrauscht

Niederlande. Am Samstag hat sich der Erzbischof von Utrecht, Adrianus Kardinal Simonis (76), mit einem Pontifikalamt von der Leitung seines Erzbistums verabschiedet. Das berichtete Radio Vatikan. An der Feier in der dortigen Kathedrale nahmen alle niederländische Bischöfe sowie der Apostolische Nuntius teil. Der Kardinal wird auf Wunsch des Papstes noch bis zur Berufung seines Nachfolgers im Amt bleiben. In seiner Predigt zog der Kardinal auch Bilanz über die Entwicklung der Kirche nach dem Zweiten Vatikanum: „Als Kirche des Herrn machen wir eine schwere Zeit durch“.

Unverbindliche Kirchenlehren?

Deutschland. Obwohl die meisten Deutschen Kirchensteuer zahlen, glauben nur wenige an einen persönlichen Gott. Viele sagen von sich, abergläubisch zu sein Laut einem Bericht der protestantischen Nachrichtenagentur ‘idea’ erklärten 23,5 Prozent der Kirchenmitglieder, nicht an Gott zu glauben. 24 Prozent jener, die an einen persönlichen Gott glauben, gaben auch an, abergläubisch zu sein.

Hebräische Internetbibel

Vatikan. Das Alte und das Neue Testament sind seit Samstag auf neun verschiedenen Sprachen -darunter Hebräisch und Griechisch – im Internet abrufbar. Die Seite www.bibliaclerus.org wird von der Kleruskongregation betrieben. Zusätzlich zu den Texten gibt es auch biblische Kommentare.

Eine ganze Diözese geht ins Schisma

USA. In Kalifornien hat sich eine ganze anglikanische Diözese abgespalten. Die Episkopaldiözese San Joaquin beschloß am Samstag mit 173 gegen 22 Stimmen die anglikanische Gemeinschaft zu verlassen. Grund für die Abspaltung sind die Förderung der Homo-Unzucht durch die Episkopalkirche und die Frauenordination.
      
8 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#8   HeinrichvonOfterdingen   20:40:13 | Montag, 10. Dezember 2007
Lieber Rottenburg,
den modernistischen Irrlehrern ist fast die ganze Kirche in den Irrtum gefolgt.
Redaktion benachrichtigen
#7   Rottenburg   20:36:51 | Montag, 10. Dezember 2007
Mit Abspaltung
kennst sich die schismatische FSSPX-Bewegung ja allerbestens aus! NUr, dass den Schismatikern nie eine ganze Diözese ins Schisma hinein folgen würde!
Redaktion benachrichtigen
#6   clarissa colonia   11:29:48 | Montag, 10. Dezember 2007
Confiteor,
daß ich die genannten Gründe nicht bedacht habe, wiewohl sie zweifelsfrei zutreffend sind. Doch setzt man sich in diesem Forum nicht zwangsläufig Anfeindungen aus, wenn aus dem grammatikalischen nicht auf das reale Geschlecht geschlossen werden kann?
Redaktion benachrichtigen
#5   Pünktchen   10:53:23 | Montag, 10. Dezember 2007
Clarissa
Mein nickname hat verschieden Vorteile: er ist geschlechtsneutral und selbst der grammatische Numerus ist nicht eindeutig! :-)
Redaktion benachrichtigen
#4   clarissa colonia   10:27:15 | Montag, 10. Dezember 2007
@ Pünktchen
Die „Wiedersehens“-Freude ist ganz meinerseits, obwohl mir scheinen mag, daß der Diminutiv mittlerweile unangebracht ist, oder sollte es sich dabei um eine versteckte captatio benevolentiae handeln?
Redaktion benachrichtigen
#3   Pünktchen   09:34:57 | Montag, 10. Dezember 2007
Schisma vom Schisma
Liebe Klarisse,
vielleicht handelt es sich bei diesem Schisma vom Schisma wirklich um eine Aufhebung des Schismas (zumindest um den ersten Schritt in diese Richtung!)…
Schön, Sie wiederzutreffen!
Ihr Bonmot zum „Linkskatholizismus“ hat mir sehr gut gefallen: Dieser sei
„die Prätention, Ideen zu taufen, die sich nicht bekehrt haben.“
Das trifft! :)3
Grüße: .chen
Redaktion benachrichtigen
#2   Rudolfus   09:32:25 | Montag, 10. Dezember 2007
Die Protestanten bestehen doch bereits aus Hunderten und Tausenden innerprotestantischen „Schismen“
Interessant ist in diesem Fall nur die Begründung, nämlich, daß die „Bibel“ von der neuen eigenständigen „Protestantenfreikirche“ ernstgenommen wird.
Redaktion benachrichtigen
#1   clarissa colonia   09:27:59 | Montag, 10. Dezember 2007
Diözese geht ins Schisma?
Ungeachtet der Frage, ob es sich im vorliegenden Fall um eine „Diözese“ handelt, ist doch sicher viel spannender, wie man ins Schisma gehen kann, wenn man sich bereits darin befindet. Das widerspricht doch schon der Logik des Aristoteles!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenOpfer des Konsums kreuzmeldungenPäpstliche Zustimmung? + … kreuzmeldungenNeues Lehrschreiben + … kreuzmeldungenNeuer Ablaß + … kreuzmeldungenLaienhaft + … kreuzmeldungenKirchliche Schaumsprache + … kreuzmeldungenVerschiedene Zwecke + … kreuzmeldungenStilbewußt + … kreuzmeldungenEine Überraschung + … kreuzmeldungenMuselmanen im Vatikan + … kreuzmeldungenMitgefühl mit Infizierten + … kreuzmeldungenSüße Papst-Souvenirs + … kreuzmeldungenGlaubenskurs für Kardinäle + … kreuzmeldungenEchte Herolde + … kreuzmeldungenNeuer Zeremoniar mit Siebenmeilenstiefeln + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net