Zurück zum Kerngeschäft
Für die Medienunternehmer ist der Erzbischof von Vaduz seit Jahrzehnten ein Dämonisierungsobjekt. Um sein Ansehen hat sich der Erzbischof deswegen nie Sorgen gemacht. Konsequenzen hat er dennoch gezogen.
(kreuz.net, Vaduz) Am 2. Dezember feierte das Erzbistum Vaduz sein zehnjähriges Bestehen.
Zu dem Anlaß gab der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas, den zwei Zeitungen seines Landes schriftlich geführte Interviews.
Alle weiteren Anfragen lehnte Mons. Haas ab.
Auch die beiden Zeitungsinterviews hat der Erzbischof mit einem „gewissen Widerstreben“ gegeben. Das erklärte er in einer Absage an ‘Radio Liechtenstein’:
„In meinem bald zwanzigjährigen Dienst als Bischof habe ich vielfach festgestellt, daß medienmäßige Auftritte nicht jene Wirkung zeitigen, die ich mir im Dienst der Sache und zum Wohl der Gläubigen wünschen würde.“
Dem Erzbischof ist seit langem klar, daß sich die Kirche auch in Liechtenstein mit ihrer Kernaufgabe beschäftigen muß. Darunter versteht Mons. Haas:
· die Weitergabe des unverkürzten Glaubens in der Verkündigung vor Ort,
· gut vorbereitete und korrekt durchgeführte Sakramentenspendung,
· einfühlsame und geduldige Einzelseelsorge,
· die Ermöglichung persönlicher Begegnungen und gelebter sowie erlebbarer Glaubensgemeinschaft.
Durch Massenkommunikationsmittel sei das nicht zu erreichen – stellt der Erzbischof nüchtern fest.
Mehr Rechte und Möglichkeiten als jedes Gericht
Erzbischof Haas nennt vor ‘Radio Liechtenstein’ noch einen zweiten Grund für seine Zurückhaltung in den Medien.
Er möchte nicht den Eindruck erwecken, als seien weltliche Publikationsorgane „eine Art Tribunal, vor das man jederzeit gezogen werden kann und unter dessen Urteil man sich stellen muß“.
Mons. Haas hat schon entsprechende Erfahrungen in diese Richtung gemacht.
Zu dem Anlaß gab der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas, den zwei Zeitungen seines Landes schriftlich geführte Interviews.
Alle weiteren Anfragen lehnte Mons. Haas ab.
Auch die beiden Zeitungsinterviews hat der Erzbischof mit einem „gewissen Widerstreben“ gegeben. Das erklärte er in einer Absage an ‘Radio Liechtenstein’:
„In meinem bald zwanzigjährigen Dienst als Bischof habe ich vielfach festgestellt, daß medienmäßige Auftritte nicht jene Wirkung zeitigen, die ich mir im Dienst der Sache und zum Wohl der Gläubigen wünschen würde.“
Dem Erzbischof ist seit langem klar, daß sich die Kirche auch in Liechtenstein mit ihrer Kernaufgabe beschäftigen muß. Darunter versteht Mons. Haas:
· die Weitergabe des unverkürzten Glaubens in der Verkündigung vor Ort,
· gut vorbereitete und korrekt durchgeführte Sakramentenspendung,
· einfühlsame und geduldige Einzelseelsorge,
· die Ermöglichung persönlicher Begegnungen und gelebter sowie erlebbarer Glaubensgemeinschaft.
Durch Massenkommunikationsmittel sei das nicht zu erreichen – stellt der Erzbischof nüchtern fest.
Mehr Rechte und Möglichkeiten als jedes Gericht
Erzbischof Haas nennt vor ‘Radio Liechtenstein’ noch einen zweiten Grund für seine Zurückhaltung in den Medien.
Er möchte nicht den Eindruck erwecken, als seien weltliche Publikationsorgane „eine Art Tribunal, vor das man jederzeit gezogen werden kann und unter dessen Urteil man sich stellen muß“.
Mons. Haas hat schon entsprechende Erfahrungen in diese Richtung gemacht.
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Mittwoch, 12. Dezember 2007 13:04
Rudolfus: @Aleph: Es gibt auch irdische Gnaden,
nicht nur rein himmlische Gnaden.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:57
Aleph: Wer soll die Gnaden bewirken?
Ein Staat ohne ausreichende militärische Verteidigung kann immer nur durch die Gnade
Und wer soll die Gnaden bewirken. Der Papst, der Landesfürst, die Himmlischen?
Und wer soll die Gnaden bewirken. Der Papst, der Landesfürst, die Himmlischen?
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:53
Rudolfus: @Aleph: Ein Staat ohne ausreichende militärische Verteidigung kann immer nur durch die Gnade
einer fremden militärischen Verteidigung bestehen,
im Falle des Vatikanstaates durch den Italienischen Staat,
im Falle Liechtensteins durch die Nachbarländer.
im Falle des Vatikanstaates durch den Italienischen Staat,
im Falle Liechtensteins durch die Nachbarländer.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:45
Aleph: Gnaden auf Halde
Ein Staat ohne ausreichende militärische Verteidigung kann immer nur durch Gnaden existieren
Rudolfus@ Ihre ursprungliche Behauptung widerspricht Ihrer jetzigen konträr. Warum machen Sie solche Gedankensprünge. Ist das so üblich? Warum wollen Sie jetzt völlig auf die Gnaden verzichten. Beziehungsweise, was sollte jetzt der Anbieter mit den Gnaden machen. Die liegen nach Ihrer schnöden Zuruckweisung und der plötzlichen Bevorzugung der militärischen Kräfte, jetzt wohl auf Halde?
Rudolfus@ Ihre ursprungliche Behauptung widerspricht Ihrer jetzigen konträr. Warum machen Sie solche Gedankensprünge. Ist das so üblich? Warum wollen Sie jetzt völlig auf die Gnaden verzichten. Beziehungsweise, was sollte jetzt der Anbieter mit den Gnaden machen. Die liegen nach Ihrer schnöden Zuruckweisung und der plötzlichen Bevorzugung der militärischen Kräfte, jetzt wohl auf Halde?
Mittwoch, 12. Dezember 2007 08:46
Rudolfus: Es ist genau umgekehrt
Aleph
Es wäre oft eine ganz große außerordentliche Gnade, wenn Sie nicht so gesalbt, gnadenhaft argumentieren würden, als seien Sie der Heilige ganz persönlich. Was soll denn der Schmonzes? Wo hat denn der souveräne Staat Liechtenstein seine ausreichende militärische Verteidigung. Sie wollen doch nicht Monsignore als den großen liechtensteinischen Feldherrn zum Popanz machen. Die Welt lässt sich nicht ausschließlich mit inhaltsleeren, frommen, katholischen Sprüchen erklären.
Ein Kleinstaat kann eben nur durch fremde Schutzherrschaft Bestand haben.
Es wäre oft eine ganz große außerordentliche Gnade, wenn Sie nicht so gesalbt, gnadenhaft argumentieren würden, als seien Sie der Heilige ganz persönlich. Was soll denn der Schmonzes? Wo hat denn der souveräne Staat Liechtenstein seine ausreichende militärische Verteidigung. Sie wollen doch nicht Monsignore als den großen liechtensteinischen Feldherrn zum Popanz machen. Die Welt lässt sich nicht ausschließlich mit inhaltsleeren, frommen, katholischen Sprüchen erklären.
Ein Kleinstaat kann eben nur durch fremde Schutzherrschaft Bestand haben.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 07:46
Aleph: Fromme inhaltsleere Sprüche
Ein Staat ohne ausreichende militärische Verteidigung kann immer nur durch Gnaden existieren.
Rudolfus@ Es wäre oft eine ganz große außerordentliche Gnade, wenn Sie nicht so gesalbt, gnadenhaft argumentieren würden, als seien Sie der Heilige ganz persönlich. Was soll denn der Schmonzes? Wo hat denn der souveräne Staat Liechtenstein seine ausreichende militärische Verteidigung. Sie wollen doch nicht Monsignore als den großen liechtensteinischen Feldherrn zum Popanz machen. Die Welt lässt sich nicht ausschließlich mit inhaltsleeren, frommen, katholischen Sprüchen erklären.
Rudolfus@ Es wäre oft eine ganz große außerordentliche Gnade, wenn Sie nicht so gesalbt, gnadenhaft argumentieren würden, als seien Sie der Heilige ganz persönlich. Was soll denn der Schmonzes? Wo hat denn der souveräne Staat Liechtenstein seine ausreichende militärische Verteidigung. Sie wollen doch nicht Monsignore als den großen liechtensteinischen Feldherrn zum Popanz machen. Die Welt lässt sich nicht ausschließlich mit inhaltsleeren, frommen, katholischen Sprüchen erklären.
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