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Eine Million in einer Woche + Erzbischof verurteilt + Äußerst interessierter Papst + Katholiken sind professioneller + Kalte Kirche
Eine Million in einer Woche

Vatikan. Die zweite Enzyklika von Benedikt XVI. ‘Spe salvi’ hat in Italien eine Woche nach ihrer Veröffentlichung bereits eine Auflage von 1,1 Millionen Stück erreicht. Das berichtet die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Das Lehrschreiben war auch in katholischen Zeitungen als Beilage erhältlich.

Erzbischof verurteilt

Spanien. Erzbischof Francisco Javier Martinez Fernandez von Granada in Südspanien wurde vor Gericht zu 3.750 Euro Strafe verurteilt. Der Erzbischof soll auf illegalem Weg versucht haben, die Publikation eines Buches über seine Kathedrale zu verhindern. Das Werk wurde vom früheren Diözesanarchivar, Hw. Francisco Martinez Media, verfaßt. Mit diesem liegt Der Erzbischof schon seit längerem im Streit.

Äußerst interessierter Papst

Vatikan. Der Coesfelder Autor Lars A. Fischinger (33) wurde am 5. Dezember von Papst Benedikt XVI. empfangen. Fischinger war seinem jüngsten Buch „Nicht von Menschenhand – das Wunder von Guadalupe“ vom Präfekt des Vatikanischen Hauses, Mons. James Havery, zu der Audienz eingeladen. Der Papst lobte Fischingers Werk mit den Worten „Das ist aber äußerst interessant“. Er versprach, das inzwischen zehnte Buch des Autors noch genauer zu kommentieren.

Fischinger bei Papst Benedikt XVI. am 5. Dezember 2007
Der Autor Lars A. Fischinger traf Papst Benedikt XVI. am 5. Dezember.Der Heilige Vater war an dem neuen Buch sehr interessiert."Das Wunder von Guadalupe" ist das 10. Buch des Sachbuchautors.

Katholiken sind professioneller

Polen. Die katholische Radiostation ‘Radio Maryja’ ist das einzige unter den 13 größten polnischen Radiosendern, die alle von der Regierung auferlegten Regelungen einhält. Das berichtete die Tageszeitung ‘Nasz Dziennik’. Eine von der Regierung in Auftrag gegebenen Studie hat festgestellt, daß ‘Radio Maryja’ den Standards weltlicher Professionalität mehr entspricht als seine Konkurrenten.

Kalte Kirche

Deutschland. Der Förderverein zur Rettung der Marienkirche in Bochum Mitte hat sich an den Bochumer Propst Michael Ludwig gewendet, der für das bedrohte Sakralgebäude zuständig ist. In einem Schreiben bot der Verein dem Propst an, kurzfristig die Kosten für die Grundbeheizung des profanierten Kirchengebäudes zu übernehmen. Dadurch sollen weitere Folgeschäden, zum Beispiel wegen Feuchtigkeit, vermieden werden. Der Verein bat den Geistlichen ferner um einen Termin, um die Zukunft der Kirche zu besprechen.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Sozialkatholisch   13:12:50 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Kirchenschließungen und Gemeindezusammenlegungen
sollten weiterhin gefeiert werden, sie zeigen uns wie Gott für seine Kirche sorgt. Wir machen uns sorgen wie die Gemeinden in Zukunft mit Priestern versorgt werden können und Gott nimmt diese Sorgen durch Kirchenschließungen von uns.
O:)
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#9   Benedikt   12:27:54 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@ ruhrgebietler
Das sind doch lediglich Symboldaten, da die wirklichen unbekannt sind. Maria Geburt ist am 8. September, also ist Empfängnis am 8. Dezember.
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#8   r.ruhrgebietler   10:49:38 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Hat Fischinger einen Fehler in seinem Guadalupe-Buch?
Dort wird der 9. Dezember als Tag der Unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria
genannt. Hingegen zelebriert die hlg. röm.-kath. Kirche dieses Fest am 8. Dezember. Was ist also „richtig“??
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#7   Aleph †   10:36:05 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Vielleicht wird doch eine Urnenkirche daraus
Das kann man den Verantwortlichen nicht grundsätzlich verübeln, wenn sie den großen Reibach wittern. Manager verdienen Millionen an Abfindungen, auch wenn sie die Firma zugrunde gerichtet haben. Vertreter der Kirche wollen ihre Grundstücke möglichst als Filetstücke gehandelt wissen und zu einem möglichst attraktiven Preis verkaufen. Wer wollte da in Zeiten knapper Kassen den moralischen Zeigefinger erheben? Bei diesem Denken sind Kirchen nicht nur Sammelpunkte für religiöse Bedürfnisse, sondern eben auch Grundstücksobjekte, die hin und her geschoben werden. Vielleicht wird doch noch eine Urnenkirche aus dem Bochumer Gemäuer.
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#6   ExBochumer †   10:26:43 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@ Antonia-Maria
Danke für Ihren sachlichen Beitrag.
Mit Ihrer Vermutung, daß die Pfarrei St. Peter und Paul zu Bochum bzw. die Diözese in Essen einen großen Profit aus dem Grundstücksverkauf erzielen wollenl, ist unübersehbar.
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#5   Antonia-Maria   09:42:15 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Kalte Kirche
Man kann nur hoffen, dass Propst M. Ludwig das Angebot des Fördervereins annimmt und auch endlich zu Gesprächen bereit ist. Bisher erweckt das Bistum leider eher den Eindruck alles daranzusetzen, den Verfall der Marienkirche voranzutreiben. Unverständlich ist auch, dass sich die Stadt Bochum nicht intensiv für den Erhalt der Marienkirche einsetzt und sie in die Denkmalliste aufnimmt.
Offensichtlich ist das Bistum nur darauf aus einen möglichst großen Provit aus dem Filetgrundstück zu erzielen.
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#4   st.georg   09:34:16 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@Kalte Kirche
…die redaktion hat wirklich alzheimer…schon 2005 wurden hier zu dieser! kirchenschliessung hinlänglich argumente ausgetauscht…in vielen deutschen bistümern werden – so betrüblich es im einzelfall ist, wie ich es bei meiner alten gemeinde am letzten so selbst erleben musste – gotteshäuser profanisiert…oft, weil der zuständige pfarrer zu unflexibel ist um eine neue kirchliche verwendung anzudenken… o^/
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#3   Aleph †   09:07:25 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Wenn das Gebäude nicht mehr genutzt wird
Der Stil einer Kirche spielt weniger eine Rolle. Wichtig ist doch, dass ein kirchliches Gebäude, wenn es schon keiner Pfarrei oder klösterlichen Gemeinschaft
mehr als Versammlungsraum dient, weiterhin einem sinnvollen Zweck dienen kann, der dem Charakter des Gebäudes nicht widerspricht.
Als Urnenkirche zum Beispiel wie in Aachen. Denn Kirchen haben neben der religiösen Funktion immer auch die Aufgabe Landmarken oder Orientierungspunkte zu sein.
Dass allerdings Gelder eingesetzt werden müssen, um die Grundheizung sicherzustellen, wirft natürlich die Frage auf, ob es nicht besser wäre, das Gebäude gäbe es nicht mehr.
Ein Gebäude zu beheizen, offensichtlich nicht um es zu nutzen, sondern um die Feuchtigkeit aufzuhalten, ist ein widersinniges Unternehmen, gerade zu einer Zeit, in der auf viele Menschen Teuerungen im Heizungs- und Strombereich zu kommen.
Da ist der Luxus der Grundheizung in der Marienkirche aus sozialen Erwägungen längst nicht mehr zu vertreten.
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#2   thaumaturgos   08:49:49 | Dienstag, 11. Dezember 2007
nicht jede pseudo-gotische …
(barocke, romanische … was auch immer) kirche ist erhaltenswert … grosse kunst siund die neosowieso narzarener nicht!
besser die kirchen erhalten und pflegen, die historisch und künstlerischen wert haben …
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#1   ExBochumer †   08:37:21 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Es ist ein Drama mit der Marienkirche in Bochum.

Und der zuständige Geistliche ist ein Betonkopf.
Beschwerden haben keinen Sinn.
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