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Dienstag, 11. Dezember 2007 14:54
Kein Schisma, aber
Ein Kardinal und zweitausend Gläubige. Und das im gottlosen Frankreich. Der Grund? Natürlich eine Alte Messe.
Kurienkardinal Dario Castrillón Hoyos
Kurienkardinal Dario Castrillón Hoyos
(kreuz.net, Versailles) Am 8. Dezember zelebrierte der Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Dario Kardinal Castrillón Hoyos, in der Kirche der Heiligen Jeanne d’Arc in Versailles eine Alte Messe.

Versailles besitzt 85.000 Einwohner und befindet sich 17 Kilometer westlich von Paris. Der Ort ist auch Sitz einer Diözese.

Grund für das Hochamt war das 25jährige Jubiläum der jährlich stattfindenden altgläubigen Chartres-Wallfahrt.

An dem Pontifikalamt nahmen mehr als 2.000 Personen teil. Unter den Anwesenden befand sich neben zahlreichen Priester auch der Bischof von Versailles, Mons. Eric Marie Aumonier (61).

Kardinal Castrillon in VersaillesKardinal Castrillon in VersaillesKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 6 Bildern zu starten.

Kardinal Castrillón stellte während seiner Predigt den Begriff der Christenheit heraus. Er lobte die Chartres-Wallfahrt, weil sie die Identität des Christen hervorhebt.

Angesprochen auf das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zur Freigabe der Alten Messe erklärte der Kardinal, daß der Widerstand gegen die Anordnung dieses päpstlichen Schreibens geringer sei, als man hätte erwarten können.

Es gelte jetzt, geduldig, intelligent und ausdauernd zu sein. Man könne von einem gerade geborenen Kind nicht erwarten, daß es schon laufen könne.

Der Kardinal verspricht sich vom Motu Proprio verschiedene Dinge.

Es sei da, um die volle Gemeinschaft mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. wiederherzustellen: „Es gibt kein Schisma, aber eine schismatische Haltung“ – erklärte der Kirchenfürst nach Angaben des Weblogs ‘Le Salon Beige’.

Das Schreiben dient nach Ansicht des Kardinals auch dazu, den Opfercharakter der Messe zu betonen.

Die Messe sei nicht in erster Linie eine Katechese, selbst wenn sie das auch sei, sondern zunächst ein Opfer – das heilige Opfer unseres Herrn am Kreuz.

Diese Tatsache komme in der Alten Messe besser zum Ausdruck als im Neuen Ritus.

© Bilder: Webseite der alljährlichen Wallfahrt nach Chartres
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 138 Lesermeinungen:
Sonntag, 16. Dezember 2007 21:50
Rudolfus: Die Kommunion unter beiderlei Gestalt ist nicht ausschließlich dem Priester vorbehalten
Das Blut Christi ist aber auch im Leib Christi enthalten!
Sonntag, 16. Dezember 2007 21:47
Gotthard: Kommunion unter beiden Gestalten
die Pius-Leute rufen auf ihrer Website zur Kommunion unter beiderlei Gestalt auf!

Der Römische Katechismus empfiehlt den Pfarrern, am III. Adventssonntag die Gläubigen zu ermahnen, sich zum Geburtsfest den Herrn besonders auf die hl. Kommunion vorzubreiten.

Der Christ solle sich zum Empfang des Leibes und Blutes Christi vorbereiten …

1. durch festen Glauben an die wirkliche Gegenwart des Herrn,
2. durch Versöhnung mit seinen Mitmenschen,
2. durch Gewissenserforschung und hl. Beichte,
4. durch demütige Erwägung der eigenen Unwürdigkeit.

Sprechen wir oft: „O Herr, ich bin nicht würdig, daß Du eingehest unter mein Dach.“

Erforschen wir uns, ob wir das Wort Petri auf uns anwenden können: „O Herr, Du weißt, daß ich Dich liebe.“

Denken wir daran, daß es eine Zeit gab (Apostelgeschichte 2,42), da die Gläubigen die Eucharistie täglich empfingen.


dann habe ich noch Hoffnung!
Sonntag, 16. Dezember 2007 00:34
Benedikt: @ „Savonarola“
Sie haben argumentativ und faktisch nichts zu bieten. Das können Sie auch mit irgendwelchen Ablenkungsmanövern nicht kaschieren. Ich bestreite, dass der Papst mit dem Imam gebetet hat. Das war eine Story von irgendwelchen Welteinheitsreligionsfanatikern, die das gerne so gehabt hätten. Die Fernsehbilder stützen das nicht, das ist Fakt. Und: Selbst wenn der Papst gebetet hätte, so gäbe es keinerlei Hinweis, dass er irgendeinen Götzen angebetet hätte. Das sind alles Ihre Interpretationen, damit Sie Ihre Verleumdungen hier ausschütten können.
Samstag, 15. Dezember 2007 12:28
Savonarola II: Von Koran Küsser und Moscheenbeter
Entschuldigung, sie haben natürlich Recht.
Woytilla hat den Koran geküsst und Benedikt hat mit dem Imam in der Moschee gebetet.
Dies ist genau so schlimm!
Freitag, 14. Dezember 2007 21:21
Rudolfus: @SavonarolaII: Papst Benedikt XVI. hat, so weit ich weiß, den Koran nicht geküßt,
sondern nur in der Moschee mit dem Mohammedanergeistlichen öffentlich gebetet!

Der Korankuß war Papst Johannes Paul II. vorbehalten – und das ist bildlich dokumentiert!
Freitag, 14. Dezember 2007 15:34
Savonarola II: Ins Poesiealbum …
@Benedikt

Dir, lieber Benedikt, sei folgendes ins Poesiealbum geschrieben:

Contra stultitiam dii frusta pugnant!
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