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Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:05
Zum zehnjährigen Jubiläum der Erzdiözese Vaduz versuchen Journalisten, den Kirchenkampf wiederzubeleben, der damals sogar den Papst in die Knie zwang.
Zurück zum Artikel 66 Lesermeinungen:
Montag, 18. Februar 2008 15:26
Marranenjäger: Wolfgang Haas – psychophysikalische Analyse
Der Trieb, abstrakt zu denken, zwingt den »Physiker der inneren Welt« dazu, eine Scheinwelt von Vorstellungen durch immer neue Vorstellungen, Begriffe durch Begriffe zu erklären. Er denkt das Nichtausgedehnte in Ausgedehntes um (hier auch durchaus körperlich zu begreifen), er erbaut als Ursache dessen, was nur physiognomisch in Erscheinung tritt, ein System, und in diesem glaubt er, die Struktur »der Religion« vor Augen zu haben. Aber schon die Worte, welche von ihm gewählt werden, um diese Ergebnisse gelehrter Arbeit mitzuteilen, verraten alles.
Montag, 18. Februar 2008 15:23
peter strub: Hääschen klein, d--- –---
Ist er nicht niedlich in seinen Röckchen und Rüschchen?
Was für ein Prachtsexemplar eines Katholiken!
p.
Dienstag, 18. Dezember 2007 13:55
Benedikt: @ Rudolfus
Diözesanbischöfe können zusammenarbeiten, nachdem alle denselben katholischen Glauben besitzen.
Wer Erzbischof Haas wegen des katholischen Glaubens ablehnt, ist ein Nichtkatholik.


Da ist Ihnen ja mal wieder ein wunderbarer Bezug zum Thema gelungen…
Dienstag, 18. Dezember 2007 13:25
Rudolfus: @Benedikt: Nicht ganz!
Der Wirkkreis einer Diözese ist grundsätzlich auf das Gebiet der Diözese beschränkt (die Diözese Rom und einige Rechte der Metropoliten ausgenommen). Anders ausgedrückt: In anderen Diözesen hat Haas keine Kompetenzen und wegen seiner Residenzpflicht von Ausnahmefällen abgesehen auch nichts verloren
Diözesanbischöfe können zusammenarbeiten, nachdem alle denselben katholischen Glauben besitzen.
Wer Erzbischof Haas wegen des katholischen Glaubens ablehnt, ist ein Nichtkatholik.

Auch ist die Erlaubnis eines apostatischen Ortsbischofes für jeden katholischen Priester irrelevant,
da nur katholische Bischöfe für Katholiken zuständig sind!
Dienstag, 18. Dezember 2007 13:22
Benedikt: @ Rudolfus (um es kurz zu machen)
Nein, die Erzdiözese Vaduz hat keine Weihbischöfe.

Der Wirkkreis der Erzdiözese Vaduz geht über Liechtenstein hinaus,

Der Wirkkreis einer Diözese ist grundsätzlich auf das Gebiet der Diözese beschränkt (die Diözese Rom und einige Rechte der Metropoliten ausgenommen). Anders ausgedrückt: In anderen Diözesen hat Haas keine Kompetenzen und wegen seiner Residenzpflicht von Ausnahmefällen abgesehen auch nichts verloren.
Dienstag, 18. Dezember 2007 13:01
Rudolfus: @Benedikt: Der Wirkkreis der Erzdiözese Vaduz geht über Liechtenstein hinaus
Es sei denn, die Erzdiözese hätte auch Weihbischöfe!

Klar, so eine 25.000 Katholiken Diözese braucht natürlich noch jede Menge Weihbischöfe.

Der Wirkkreis der Erzdiözese Vaduz geht über Liechtenstein hinaus,
nachdem der deutsche angeblich römisch-katholische Episkopat größenteils den katholischen Glauben bekämpft.
Dienstag, 18. Dezember 2007 12:59
Benedikt: @ Rudolfus
Es sei denn, die Erzdiözese hätte auch Weihbischöfe!

Klar, so eine 25.000 Katholiken Diözese braucht natürlich noch jede Menge Weihbischöfe.
Montag, 17. Dezember 2007 18:48
Rudolfus: @Benedikt: Es sei denn, die Erzdiözese hätte auch Weihbischöfe
Man könnte auch sagen: Die Gesamtheit der Bischöfe Liechtensteins besteht aus höchstens einem Diözesanbischof.
Es sei denn, die Erzdiözese hätte auch Weihbischöfe!
Montag, 17. Dezember 2007 13:34
Benedikt: @ Rudolfus
Man könnte auch sagen: Die Gesamtheit der Bischöfe Liechtensteins besteht aus höchstens einem Diözesanbischof.
Montag, 17. Dezember 2007 13:01
Rudolfus: @Benedikt: Liechtensteins Episkopat
Aus wie vielen Bischöfen besteht denn dieser „Episkopat“?
Der Episkopat Liechtensteins besteht aus mindestens einem Diözesanbischof.
Montag, 17. Dezember 2007 12:58
Aus wie vielen Bischöfen besteht denn dieser „Episkopat“?
Montag, 17. Dezember 2007 10:17
Rudolfus: Wenigstens EIN deutscher Staat mit einem lückenlos papsttreuen und rechtgläubigen Episkopat!
Deo gratias!
Samstag, 15. Dezember 2007 10:27
ExBochumer †: Die Stellungnahme des Bistums Chur …
ist hier nachzulesen:

http://www.kath.net/detail.php?id=18483

Da haben offenbar mal wieder einige Gegner des Hochw. H. Erzbischofs zu früh triumphiert.
Freitag, 14. Dezember 2007 21:29
Rudolfus: Den Erzbischof von Vaduz als Dieb zu bezeichnen
Eine lächerliche Kirchenepisode!
Freitag, 14. Dezember 2007 20:22
sacerdos helveticus: Entschuldigung beim Erzbischof
Das Bistum Chur hat heute eine Stellungnahme zur Angelegenheit veröffentlicht, in der es sich von den Behauptungen der Presse distanziert.
Des Weiteren wird zugegeben, dass der Aktentransfer gemäss einer Anordnung des Apostolischen Nuntius geschehen sei (Im Übrigen ist er auch in der Päpstlichen Errichtungsbulle ausdrücklich gefordert)
Der derzeitige Archivar der Diözese kannrte dieses Schreiben nicht.
Freitag, 14. Dezember 2007 13:14
Sozialkatholisch: @ lauwarme Dorftröte
deine Gesichtsbräune hat bestimmt fäkalische Gründe!
Freitag, 14. Dezember 2007 13:04
wenn es sich bei heißer Luft gut schmurgeln lässt, erklärt sich die bräune mancher Foristen.
Freitag, 14. Dezember 2007 08:52
Aleph: Ob im Fegefeuer auch bloß geschmurgelt wird
Schmurgeln das hat so was,ist gleichzeitig, köcheln, bräteln. Schmurgeln hat einfach so viele Details. Ein ganzer Kosmos liegt in dem Begriff Schmurgeln. Passt zur heißen Luft, mit deren Hilfe sich gut Schmurgeln lässt, ohne dass das Bratgut desaströs anzubrennen hätte. Ob im Fegefeuer auch bloß geschmurgelt wird? Dennoch habe ich nicht an die Hennen in Witwe Boltes Bratentopf gedacht…
Donnerstag, 13. Dezember 2007 23:56
clarissa colonia: Ich danke für die sachliche Korrektur,
selbstverständlich handelt es sich dabei um den zweiten Streich.
Donnerstag, 13. Dezember 2007 23:53
UdoGlöfe: Sehr geehrte clarissa colonia,
es handelt sich dabei aber um den zweiten Streich:

„Durch den Schornstein mit Verngügen
Sehen sie die Hühner liegen,
Die schon ohne Kopf und Gurgeln
Lieblich in der Pfanne schmurgeln.“
Donnerstag, 13. Dezember 2007 23:46
clarissa colonia: Verschmurgelt?
Lieber א, diesem Begriff bin ich das letzte Mal bei Max und Moritz begegnet; da schmurgelten im dritten Streich aber die Hühner in der Pfanne, wenn ich mich nicht irre.
Donnerstag, 13. Dezember 2007 22:27
Aleph: Weiter Heißluft in der Röhre
Immerhin: die heiße Luft um Monsignore Haas hält an. Bis der Braten dann mal nicht verschmurgelt ist, bei so viel Heißluft in der Röhre. 45. Artikel!!!
Donnerstag, 13. Dezember 2007 20:24
Rudolfus: Selbstverständlich
Er kann ihn aber auch trotz Heilungsaussichten in der Krankheit belassen
Selbstverständlich.
Es ist aber gottwohlgefällig, Gnaden für Seine Hirten und Stellvertreter auf Erden zu erbitten.
Donnerstag, 13. Dezember 2007 20:16
Aleph: Trotzdem
Gott steht über Seinen Naturgesetzen, und kann jeden Kranken völlig heilen!
Er kann ihn aber auch trotz Heilungsaussichten in der Krankheit belassen, oder liege ich da Richtig, Rudolfus?
Donnerstag, 13. Dezember 2007 20:12
Rudolfus: @Aleph: Gott muß sich nicht an die Naturgesetze halten
Bei dem Gesundheitszustand hat auch der liebe Gott, dank Naturrecht der römischen Kirche, keine große Einflussmöglichkeit, auch wenn Sie für seine Exzellenz himmelsstürmende Gebetsstürme zu entfachen gedenken
Gott steht über Seinen Naturgesetzen, und kann jeden Kranken völlig heilen!
Donnerstag, 13. Dezember 2007 20:10
Aleph: Keine Einflussmöglichkeit
Man sollte für die Gesundheit von Erzbischof Haas v. Vaduz beten,daß er der Kirche lange erhalten bleibt.
Rudolfus@ Bei dem Gesundheitszustand hat auch der liebe Gott, dank Naturrecht der römischen Kirche, keine große Einflussmöglichkeit, auch wenn Sie für seine Exzellenz himmelsstürmende Gebetsstürme zu entfachen gedenken.
Donnerstag, 13. Dezember 2007 19:48
Googler: Hahaha…
…ich glaub ich bin im falschen Film… Da sagt doch gerdae der werte RUHRGEBIETLER, dass man alles für jesus tun muss Wenn Jesus SIE sehen würde, der würde sich echt fragen, wofür der sich ans Kruez hat nageln lassen! Um sie zu bekehren muss er sich wahrscheinliuch ein zweites mal annageln lassen müssen.

nein, bleiben wir ernst: Berufen sie sich nicht auf jemanden, an den sie nicht glauben! Jesus hat Nächstenliebe gepredigt (ja, Bibelstudium hat was für sich!). Und sie halten sich nicht dran. Daraus schließt man, dass sie nicht an Jesus glauben, sich also dürfen ssie sich nicht auf ihn beziehen!

Herr, lass hirn vom Himmel regnen!
Donnerstag, 13. Dezember 2007 16:36
Rudolfus: Man sollte für die Gesundheit von Erzbischof Haas v. Vaduz beten,
daß er der Kirche lange erhalten bleibt.
Donnerstag, 13. Dezember 2007 09:10
landorganist: @ruhrgebietler
Ach, sparen Sie sich doch Ihre dummdreisten Vermutungen und Unterstellungen! Der Fall liegt schon mehrere Jahre zurück, hat nichts mit dem MP zu tun, außerdem handelte es sich um einen „ausrangierten“ Volksaltar einer Pfarrkirche, der in eine Kapelle umgesetzt werden sollte.
Donnerstag, 13. Dezember 2007 09:10
Rodolfo Panetta: Intrige jetzt auch gegen Christoph Blocher
Jeder, der sich für das eigene Volk und den eigenen Glauben stark macht, wird vom herrschenden Pöbel angefeindet. So hat die Politi-Mafia jetzt auch ein karrieregeiles offensichtliches U-Boot an Stelle von Christoph Blocher zur Bundesrätin gewählt. Hätte die Frau Anstand gehabt, so hätte sie die Wahl nicht angenommen. – Zum Glück hat jetzt das Konkordanz-Gesülze ein Ende und die Schweiz bekommt Christoph Blocher als kraftvollen Oppositionspolitiker. Da in der Schweiz in Sachfragen Gott sei Dank noch das Volk entscheiden darf – wir anderen Europäer wurden kalt entmündigt – kann es jetzt richtig zur Sache gehen. Die gewählte Dame aber mag an das Sprichwort denken: „Frankreich liebt zwar den Verrat, aber nicht den Verräter!“
Donnerstag, 13. Dezember 2007 07:25
r.ruhrgebietler: @landorgel – erfinderisch?
landorganist: Wir haben malversucht, einen Altar von einer Kirche in die andere zu transferieren. Das scheiterte am Verwaltungsaufwand den das Generalvikariat für so etwas betreibt. Leihverträge, Versicherungsverträge, Kunstsachverständigengutachten, Urkunden über die Transferierung von Reliquien, etc.
So einfach scheint es mir nicht zu sein, mal eben was von einem Bistum in ein neues zu schaffen.
Wie erfinderisch sind die V-II’ler denn noch um das Motu Proprio zu blockieren? Meinen Sie nicht, daß für Jesus Christus alles zu tun ist??
Mittwoch, 12. Dezember 2007 19:54
Rudolfus: So ist es
Danke, werter Rudolfus, der Spruch ist bekannt: Die Kirche denkt in Jahrhunderten und handelt in Jahrtausenden.
Im Falle vieler Bistumsgründungen ist es so.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 19:52
Aleph: Vom kirchlichen Handeln
Danke, werter Rudolfus, der Spruch ist bekannt: Die Kirche denkt in Jahrhunderten und handelt in Jahrtausenden.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 19:48
Rudolfus: @Aleph: Das Papsttum wartet oft Jahrhunderte mit Bistumsgründungen
Das hat ja eine kleine Ewigkeit gedauert, werter Rudolfus, bis ein Papst endlich die Notwendigkeit gecheckt hat, im kleinen Fürstentum ein Erzbistum zu etablieren, den Hauptort Vaduz mit einem Bischofssitz zu zieren und die dortige Hauptkirche zur Kathedralkirche aufzustylen, wie sich das für einen Erzbischof gebührt.
Selbst im Falle eines eigenen Bistums für die Kaiserresidenz Wien mußten die Kaiser das Papsttum jahrhundertelang bitten, bis es einer Bistumsgründung für Wien stattgab.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 19:28
Aleph: Wenn mal ein Beichtstuhl frei wäre…
raindance 1@ Dazu darf man schon einmal neigen und es auch sein, mit Genuss. Es gibt ja schlimmstenfalls die Beichte, wenn das Temperament mit Ihnen durch gehen sollte. Die können Sie dann ja immer noch in Anwendung bringen, wenn gerade mal ein Beichtstuhl frei sein sollte, bei dem Andrang.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 18:43
raindance1: Ich möchte ja wirklich nicht böse sein
aber die Überschrift „Heiße Luft“ über dem Foto des Erzbischofs mit hochrotem, aufgebläht wirkenden Kopf…
Mittwoch, 12. Dezember 2007 15:57
Inderwld: übliche Schlammschlacht
Wenn ich einen nicht mag schmeiß ich einfach mit viel Dreck irgendwas wird schon hängen bleiben. Es zeigt sich auch inmmer mehr, dass die Presse nicht mehr Wahrheit vermitteln will, sondern eine falsche Wahrheit kreeiren will, die ihren Anliegen passt. Dies ist aber eine unerlaubte Aushölung der Pressefreiheit und macht sie auf lange Sicht für nicht mehr erachtenswert.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 15:39
clarissa colonia: Eigentumsrechtliche Erwägungen als Beitrag zur Versachlichung
Bevor eigentumsrechtliche Fragen vorschnell beantwortet werden, ist zunächst das tatsächliche Eigentumsrecht der streitigen Dinge zu klären.
Zurecht wurde darauf verwiesen, daß das EB Liechtenstein von der Diözese Chur abgetrennt wurde. Damit war über die im Eigentum der Diözese Chur befindlichen vermögenswerten Güter zu entscheiden; und zwar durch den-/diejenigen rechtmäßigen Vermögensverwalter. Insofern EB Haas als vormaliger Bischof con Chur und nachmaliger EB von Liechtenstein selbst über diözesane vermögenswerte Güter und Rechte verfügte, war er diesbezüglich weder rechenschafts-, noch erlaubnispflichtig. Die Übertragung von Gütern und Rechte im Eigentum Dritter (z. B. des Kathedralkapitels, der Domkirche, etc.) bedurfte der Genehmigung von deren jeweiligem Rechtsvertreter.
Bezüglich der in vorstehendem Artikel inkriminierten Gegenstände (Pontifikalien und Akten) müßten die konkreten Eigentumsrechte erst seriös geprüft werden, was der Bericht jedoch nicht hergibt und das Forum nicht zu leisten imstande ist. Beide Behauptungen, sowohl der Vorwurf der Eigentumsverletzung wie der der Rechtmäßigkeit sind nicht zu verifizieren. Vom Anschein her und nach den allgemeinen Rechtsgrundsätzen gilt jedoch: potior est conditio possidentis.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 15:17
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Landorganist,
das Bistum Vaduz sieht das so: „Das Messegewand, die Monstranz und der Bischofstab seien ebenso wenig gestohlen, denn sie gehörten zum persönlichen Besitz von Bischof Haas.“

Ausserdem sind diese Gegenstände anders als ein Altar nicht fest eingebaut, sie sind also nicht Bestandteil des Gebäudes.

Dass es inner“konzils“kirchlich schwierig ist, einen Altar zu transferieren mag sein. Die Priesterbruderschaft kann gar nicht so viele Kunstgegenstände abnehmen wie von der Kirche auf den Markt gebracht werden. Da wird dann offenbar mit zweierlei Ellen gemessen.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 15:04
SignumSalutis: Liechtenstein ohne Bischofsstab?
Klar, in dem Bangla-Desh Europas, dem Fürstentum L., ist der Erzbischof von vorn herein derart verarmt, dass er seine Insignien in der Schweiz ausborgen muss … ?!! Hätte da der Fürst nicht mit einer kleinen Stiftung ausgeholfen?



ansonsten: wer EB Haas angreift, greift den rechten Glauben, an, dass ist für ketz.net wohl klar, wie?

Wenn ich ihn auf dem Foto sehe, habe ich den Eindruck: solange er sich am Tabernakel aufhält, kann man sich das rote ewige Licht sparen …
Mittwoch, 12. Dezember 2007 14:47
landorganist: Wir haben mal
versucht, einen Altar von einer Kirche in die andere zu transferieren. Das scheiterte am Verwaltungsaufwand den das Generalvikariat für so etwas betreibt. Leihverträge, Versicherungsverträge, Kunstsachverständigengutachten, Urkunden über die Transferierung von Reliquien, etc.
So einfach scheint es mir nicht zu sein, mal eben was von einem Bistum in ein neues zu schaffen.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 14:42
Gotthard: @küsterlein
Das heißt auch der Domschatz wird etwas an die neue Kathedrale abgeben müssen.
wie der Name schon sagt: der „Domschatz“ gehört dem Dom – und nicht dem Bistum.
Und ein Bischof hat keinerlei Befugnisse über den Domschatz!
Mittwoch, 12. Dezember 2007 14:08
Aleph: Divide et impera
Die Gründung eines eigenen Bistums für den eigenständigen Staat Liechtenstein war außerdem eine ausgezeichnete Idee.
Ein eigenständiger Staat hat ein Anrecht auf ein eigenes Bistum,
sogar Bundesländer, Provinzen und Regionen haben eigene Bistümer.

Das hat ja eine kleine Ewigkeit gedauert, werter Rudolfus, bis ein Papst endlich die Notwendigkeit gecheckt hat, im kleinen Fürstentum ein Erzbistum zu etablieren, den Hauptort Vaduz mit einem Bischofssitz zu zieren und die dortige Hauptkirche zur Kathedralkirche aufzustylen, wie sich das für einen Erzbischof gebührt. Jahrhunderte war der ganze Triumphalismus im Fürstentum nicht erforderlich. Da war es ja gut, dass die Churer Diözesanen mit Herrn Haas ordentlich in Clinch geraten sind, weil dieser bei Nacht und Nebel seine Sachen (Utensilien)packen musste, um in den souveränen Staat Liechtenstein flüchten zu können. Da war es gut, dass der Monsignore Haas einen hochkarätigen Freund in der Kirchenleitung hatte, der seine Not erkannte und flugs ein Erzbistum Vaduz aus der Bursa zauberte. Wäre es nicht so gekommen, wäre es Monsignore Haas bestimmt sehr schlecht ergangen, nachdem was er sich alles in Chur geleistet hat. Bei den neuen Jurisdikitionsverhältnissen können die Churer der geheimnisvollen Exzellenz nicht mehr in die Karten schauen. Es ist das alte Prinzip Divide et impera dann nach Krautjunkerart.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:38
Rudolfus: Der Aktentransfer war laut Auskunft des Erzbistums Vaduz päpstlich angeordnet
Es ist doch völlig logisch, daß dies der Papst für die neue Diözese anordnet, die er von der alten Diözese abspaltete.

Die Gründung eines eigenen Bistums für den eigenständigen Staat Liechtenstein war außerdem eine ausgezeichnete Idee.
Ein eigenständiger Staat hat ein Anrecht auf ein eigenes Bistum,
sogar Bundesländer, Provinzen und Regionen haben eigene Bistümer.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:22
HeinrichvonOfterdingen: Na lieber Timpressum,
keine Diffamierung, der Sie sich nicht anschließen. Ist das Hass oder Dummheit? Offenbar sind die Dinge doch etwas komplizierter als Sie sich das vorstellen können. Im Übrigen wurde das Bistum Vaduz ja nicht auf der grünen Wiese gegründet, es wurde vom Bistum Chur abgetrennt. Klar, dass die Akten, die das neue Bistum betreffen auch an dieses übergehen müssen. Wenn die Churer, so wie das anklingt, den Transfer der Akten behindern indem sie keine entsprechende Vereinbarung abschließen, dann ist das jedenfalls bedenklich. Dass im Vorgriff auf eine Vereinbarung unstrittig zum neuen Bistum gehörige Akten transferiert werden mußten um die Arbeitsfähigkeit herzustellen, (etwa Besitzurkunden, Personalakten etc.) dürfte jemanden, der etwas von Verwaltung versteht, nicht weiter verwundern.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:20
Aleph: Bistums-Utensilien
In der Regel sind die Utensilien für die neuzugründende Diözesen, auch wenn es sich um eine aufgrund päpstlicher Gnaden erwirkte Bistumsgründung handelt, neu anzuschaffen. Neues Bistum, neue Utensilien. Das ist ein alter lateinischer Rechtsgrundsatz.

Falls nämlich der neu kreierte Bischof Weihwasser in der neuen Diözese austeilen wollte, wäre es doch blamabel, wenn er bei einem Kollegen in der Nachbarschaft einen Aspergil hätte ausleihen müssen oder einen Bischofsstab, oder eine Mitra oder Pontifikalhandschuhe.

Kaum auszudenken. Das geht doch nicht. Die unrechtmäßig entfernten Utensilien sollten allerdings nach Möglichkeit wieder an ihrem ursprünglichen Ort deponiert werden, wenn sie noch in gebrauchsfähigem Zustand sind.

Das Bistumsjubiläum wäre doch ein wohlfeiler Anlass für die Rückgabe, vielleicht verbunden mit einem still gemurmelten lateinischen Confiteor und einer herzhaft vorgetragenen Vergebungsbitte in der Landessprache wegen der begangenen Unbill.

Sollte Monsignore Haas wirklich so pflichtvergessen vorgegangen sein und die Utensilien einfach mitgenommen haben, als er in Nacht und Nebel von der gebirgigen Bischofsstadt Chur, nicht etwa nach Kastillien, sondern ins stille Rheintal nach Vaduz fliehen musste.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:12
timpressum: Diebischer Bischof
…Es handelt sich dabei um liturgische Utensilien des täglichen Gebrauchs, die für den Start einer bisher nicht existierenden Diözese notwendig sind…

darf man sie dann enfach mitgehn lassen ? …?


Natürlich nicht! Das ist Diebstahl – genau wie die nichtgenehmigte Mitnahme von Akten! Die katholische Morallehre verbietet ja viel (auch den Diebstahl!), aber soviel ich weiss, nicht den Gebrauch von Photokopierern!

Und niemand hätte Herrn Haas seinen Hirtenstab verweigert – aber fragen hätte er schon können! Aber lasst uns über schönere Sachen reden, als über einen diebischen christlichen Haßprediger…
Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:07
küsterlein: Die Diözese wurde ja geteilt
Ich glabue, wenn eine Diözese geteilt wird, wird auch normalerweise das Vermögen geteilt. Das heißt auch der Domschatz wird etwas an die neue Kathedrale abgeben müssen. In diesem Fall hätte S. E. Erzbischof Haas bestimmt viel mehr bekommen müssen.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:43
thaumaturgos: eine frage
…Es handelt sich dabei um liturgische Utensilien des täglichen Gebrauchs, die für den Start einer bisher nicht existierenden Diözese notwendig sind…

darf man sie dann enfach mitgehn lassen ? …?
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:38
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Rudolfus,
Die außerordentliche Form des Römischen Ritus wurde durch den Pontifex Romanus festgelegt, nämlich das Meßbuch des sel. Johannes XXIII., das eine Überarbeitung des Meßbuch St. Pius’ V. ist, festgelegt 1570 durch St. Pius V. in Quo primum.
… datt war zwar nun nicht gefragt. Ich bin dafür, dass der Kandidat trotzem einen von 99 möglichen Punkten bekommt. Ich finde er hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten redlich bemüht.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:34
Florian Geyer: Seit wann
ist Schimpfen Sünde ? Vielmehr ist es Sünde einen Menschen in seiner Ausdruckskraft zu beschränken indem man ihm diktatorische und totalitär in Gutmenschenmanier eine spezifische Art von Ausdruck und Wortwahl vorschreiben will. Bei „Beschimpfungen“ ist die Handlungsbegründung stets das entscheidende Kriterium.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:29
Rudolfus: Die außerordentliche Form des Römischen Ritus wurde durch den Pontifex Romanus festgelegt,
nämlich das Meßbuch des sel. Johannes XXIII., das eine Überarbeitung des Meßbuch St. Pius’ V. ist, festgelegt 1570 durch St. Pius V. in Quo primum.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:26
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Rudolfus,
was heißt hier präsise genug? Wollen Sie alle (Vor-)Urteile über Ihre Person bestätigen. Ich würde das eher als unfreiwillig komisch bezeichnen. Merke: Knapp daneben ist auch daneben! Und dass man sich den Sinn zusammenreimen kann, macht eben noch keinen brauchbaren Text. Und Haas sieht immer noch ziemlich alt aus!
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:23
Sozialkatholisch: Ach Rudolfus
Du kannst der Redaktion melden was du willst.
Können gerne nachblättern, der schwule Dorforgler fängt jedesmal mit dem beleidigen an und vor diesem Penner kusche ich nicht!
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:20
Rudolfus: @Sozialkatholisch: Ich habe Ihre Beschimpfungen bereits der Redaktion gemeldet
Sie sündigen schwer wegen Beschimpfungen übler Sorte.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:18
Sozialkatholisch: Das sind keine Beschimpfungen
Sondern Tatsachen!
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:16
Rudolfus: Was sollen die ständigen Beschimpfungen irgendeines „Dorforglers“?
Beschimpfungen sind eine Sünde, üble Nachrede zusätzlich eine schwere Sünde und kann das ewige Seelenheil kosten!
Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:10
Aleph: Rekonstruktion
Heinrich v. Ofterdingen@ Dank für Ihre Antwort. Wenn ich mit den Tücken der Technik nicht zu kämpfen gehabt hätte, wäre der Artikel ganz am Anfang des Threads gestanden und hätte vielleicht die diffamen Äußerungen über den „Dorforgler“ verhindert. Aber plötzlich war der ursprüngliche Artikel verschwunden und ich musste ihn mühsam wieder aus dem Gedächtnis zusammenklauben. Ihre zustimmende Antwort bestätigt mir, dass die Rekonstruktion gelungen ist. Danke
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:59
Rudolfus: @H.v.O.: Wo sehen Sie hier eine mangelnde Präzision?
dass Sie damit keine Probleme haben, das glaubt man Ihnen sofort. Ist es doch von einer sprachlichen Unschärfe, die durchaus von Ihnen sein könnte.
Die beiden Begriffe sind doch präzis genug und geben keinen Anlaß zu einem Mißverständnis!
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:57
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Rudolfus,
dass Sie damit keine Probleme haben, das glaubt man Ihnen sofort. Ist es doch von einer sprachlichen Unschärfe, die durchaus von Ihnen sein könnte.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:53
Rudolfus: Der außerordentliche Römische Ritus ist der alte Römische Ritus
Wo ist hier der Widerspruch?
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:50
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Aleph,
ist ja wirklich empörend. Zum Glück haben Sie dank Ihres messerscharfen Verstandes doch noch herausfinden können was gemeint war. Und dafür, dass Sie es gleich gepostet haben ist Ihnen der Dank der Community (heißt das so in Neusprech?) sicher. Nur eines konnten Sie leider nicht bewirken: Herr Haas sieht immer noch ziemlich alt aus! Schade!
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:46
Aleph: Sprachliche Schluderei
Wie kann der ehrwürdige Monsignore Haas in der Jetztzeit ein altes Pontifikalamt feiern? Eucharistie bezieht sich immer auf die Gegenwart. Sie kann jetzt weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft gefeiert werden, sondern eben jetzt in der unmittelbaren Gegenwart. Wenn mit „alt“ der außerordentliche Ritus gemeint sein sollte, was in dem ganz speziellen Fall stark anzunehmen ist, handelt es sich um sprachliche Schluderei, die sich die Redaktion bei der Bildunterschrift geleistet hat.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:39
Sozialkatholisch: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:33
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Landorgler,
keine Ahnung, der „Erzbischof“ Wolfgang Haas sieht jedenfalls ganz schön alt aus. Dabei ist er noch nicht mal 70.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:28
landorganist: Also die Fotos
vom Hw. EB Haas sind einfach genial!!! Wie alt war eigentlich das Pontifikalamt welches er zelebrierte?
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