(kreuz.net) Die türkischstämmige Deutsche Yesim Fadia (45) wollte für das evangelische ‘Diakonische
Werk’ als sogenannte Integrationslotsin arbeiten.
Frau Fadia ist Muselmanin. Aus diesem Grund lehnten
die Protestanten ihre Bewerbung ab.
Doch Frau Fadia zog wegen angeblicher Diskriminierung vor Gericht –
und bekam recht. Das berichtete die Boulevardzeitung ‘Spiegel online’.
Der Anfang der Geschichte
Der
Fall begann vor rund einem Jahr. Frau Fadia wollte für ein von der EU gefördertes Projekt arbeiten,
das Migranten eine Arbeitsstelle vermittelt. Die praktische Umsetzung des Projekts übernahm die Diakonie.
Einige Monate nach der Bewerbung erkundigte sich eine Mitarbeiterin der Diakonie, ob Frau Fadia der protestantischen
Gemeinschaft beitreten wolle.
Die ungläubige Muslimin war bereit, einen Vertrag zu unterschreiben und
Kirchensteuern zu zahlen: „Aber ist es denn in ihrem Sinne, daß ich aus diesem Grund Christin werde?“
Nach einiger Zeit erhielt Frau Fadia – wie vermutlich zahlreiche andere Bewerber – ihre Unterlagen mit
einer Absage zurück.
Sie protestierte. Die Absage sei eine „total verlogene Schiene“ gegen die „christliche
Nächstenliebe“ – jammerte die Muslimin vor ‘Spiegel online’ und brachte den Fall vor Gericht.
Am vorletzten
Dienstag entschied das Arbeitsgericht Hamburg zu ihren Gunsten.
Die Diakonie muß laut dem Urteil eine
Entschädigungszahlung von 3.900 Euro wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bezahlen.
Gegen die eindeutige Rechtslage?
Bisland gab es im Antidiskriminierungsgesetz sogenannte Sonderrechte
für die Kirchen.
In einer eigenen Klausel heißt es, daß Religionsgemeinschaften ihre Beschäftigten
weiterhin mit Rücksicht auf deren Religion oder Weltanschauung auswählen dürfen.
Deshalb ist die ‘Diakonie’
über das Urteil entsetzt. Die Rechtslage sei eindeutig gewesen – erklärte deren Vertreter vor ‘Spiegel
online’.
Die 420.000 Angestellten der ‘Diakonie’ sind ausnahmslos kirchensteuerzahlende Christen.
Nach
der schriftlichen Urteilsbegründung will die Diakonie Berufung einlegen.
Kritik am Urteil übten auch
zahlreiche Politiker.
Dagegen findet der kirchenfeindliche Grünen-Politiker Volker Beck die Diskriminierung
der Protestanten gerechtfertigt.
Im konkreten Projekt sei der kirchliche Auftrag nicht gefährdet.
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85 Lesermeinungen
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#85 Seefeldt 21:36:58 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Bruder Theophil Man kann immer noch sinken, solange man nicht am Boden angelangt ist. Ihre Beobachtung
von der totalen Verflachung ist zwar richtig, aber es ist immer noch nicht die absolute Verflachung, das
„Nichts geht mehr noch flacher“. Ich würde es mal so beschreiben: wir waren so um 1800 n.Chr. etwa in
10.000 m Höhe und befinden uns jetzt etwa in 5.100 m Höhe.
#83 Seefeldt 17:51:15 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Glänzend? Tja, Kurt K., wenn Sie nicht so viel von roter Tomate auf den Augen hätten, müßten Sie eigentlich
erkennen, daß Europa sich derzeit im Sinkflug befindet – politisch wie auch kulturell.
#82 Benedikt 16:04:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Kurt K. Aber a) ist diese Indoktrination nicht von vornherein von der jeweiligen Schule als Ziel festgelegt,
Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen: Erziehung ist nicht automatisch Indoktrination. Die unterschiedlichen
Lebensläufe derer, die Absolventen solcher Schulen sind (auf die übrigens auch nicht-katholische Eltern
gerne ihre Kinder schicken, wegen des besseren Rufes) langen eigentlich aus, um Ihre Thesen hier in Bausch
und Bogen zu verwerfen.
@ HvO In Saudi Arabien ist mal eine Kindergärtnerin im Knast gelandet, weil sie in der Adventszeit Sterne
ans Fenster des Kindergartens gesprüht hat. Dummerweise waren zwei oder drei Sterne dem Judenstern /
Davidstern nicht ganz unähnlich. Die Frau musste nach der Haft das Land verlassen.
Schwachsinniges AGG Dieses schwachsinnige Urteil wird, selbst wenn es keinen Bestand vor der nächsten
Instanz haben sollte, dazu beitragen, dass BewerberInnen mit „muslimisch“ klingenden Namen vermehrt auf
Ihre schriftliche Bewerbungen erst gar keine Einladung zu Vorstellungsgesprächen erhalten. Am sichersten
sind Unternehmen dann, wenn sie solche Bewerbungen erst gar nicht beantworten. Je weniger Rückmeldungen
eines Unternehmens zu einer Bewerbung vorliegen, um so schwerer ist eine Diskriminierung zu beweisen,
und um so leichter ist es für Unternehmen zu beweisen, dass sie nicht diskriminiert haben. Sie können
dann argumentieren, dass sie die Bewerbung nie erhalten haben, dass z.B. der Lebenslauf fehlte, oder dass
die Unterlagen einen schlampigen Eindruck machten (zerknittert, verschmiert, eingerissen). Dasselbe gilt
natürlich für ältere Bewerber oder Bewerber, die laut Telefonbuch mit einem gleichgeschlechtlichen
Partner zusammen wohnen, etc. Das ganze AGG ist Schwachsinn. Es wird denen schaden, denen es nützen soll.
#79 Kurt K. 19:53:25 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Leblhuber: Ja, sie haben mich durchschaut Was bei Ihnen durchklingt, ist die Abneigung gegen vermutete
elitäre Bildung. Aber es sind gerade Schulen mit hohem Niveau, die wir dringend brauchen. Das kommt bei
mir in der Tat noch dazu. Ich kenne mich mit der Situation in Österreich nicht aus, aber wenn man die
Situation in Deutschland kennt, dann kommt einem die Forderung und Förderung von „Elite“-Unis und -Schulen
wie Hohn vor. Schaut man sich an, wie Hochschulen und Schulen finanziert – oder besserr: unterfinanziert –
werden, dann wird es wirklich lächerlich und widerlich, über das mangelnde Niveau der Schulbildung zu
meckern und „Elite“-Unis das Geld in den Arsch zu schieben. Jede Schule und Universität kann mit genug
Geld zur „Elite“ werden. Bildung ist nunmal nicht umsonst, und das muss Deutschland realisieren. Zu was
soll es gut sein, einer kleinen „Elite“ (was auch immer das bedeuten soll – Leute mit Geld? Schlaue Kinder?
Vitamin B?) eine gute Schulbildung zu ermöglichen und den Rest der Kinder auf chronisch unterfinanzierten
Schulen und aufgrund dessen resignierten Lehrern zu unterrichten? Ist das Ami-System wünschenswert? Ich
denke nein. Job XYZ, Havard-Abgänger gewünscht, alle anderen keine Chance…? Ekelhaft, ganz ehrlich.
Zum Thema konfession. Schulen: Kein Thema, selbstfinanziert, ohne dass diese Einrichtungen anstatt derr
staatlichen da sind, sondern zusätzlich.
#78 Leblhuber 19:10:56 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Aber a) ist diese Indoktrination nicht von vornherein von der jeweiligen Schule als Ziel festgelegt,
was ja in katholischen (oder anderen religiösen) Schulen das festgelegte Ziel ist Ich habe Sie doch darauf
hingewiesen, dass der Staat nur Schulen mit Öffentlichkeitsrecht, die dem staatlichen Lehrplan unterliegen,
auch die Lehrer bezahlt. Die Einhaltung des Lehrplanes wird durch Landesschulrat und Bezirksschulrat überprüft.
Eine „Indoktrination“ kann also nur im Religionsunterricht erfolgen und auf den hat auch in staatlichen
Schulen der Staat keinen Einfluss. Wenn Sie sich die österr. Gymnasien anschauen, sind es gerade die
kath. Schulen, die die beste Ausbildung gewährleisten, was sich die Eltern auch etwas kosten lassen.
In allen diesen Schulen gibt es auch Freiplätze für bedürftige Schüler und Unterstützungsfonds. Was
bei Ihnen durchklingt, ist die Abneigung gegen vermutete elitäre Bildung. Aber es sind gerade Schulen
mit hohem Niveau, die wir dringend brauchen.
#76 Kurt K. 18:56:36 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Leblhuber: / Seefeld @ Leblhuber: EIn kleiner, aber feiner Unterschied: Auch politisch gefärbte Lehrer
an öffentlichen Schulen könnten möglicherweise indoktrinieren. Natürlich könnten sie das möglicherweise
tun. Aber a) ist diese Indoktrination nicht von vornherein von der jeweiligen Schule als Ziel festgelegt,
was ja in katholischen (oder anderen religiösen) Schulen das festgelegte Ziel ist und b) ists meistens
so, dass es an ein und derselben Schule konservative, liberale, linke, rechte und sonstwelche Lehrer gibt
und die Indoktrinationsversuche eines einzelnen durch die anderen relativiert werden. @Seefeld: Wurde
die Kirche geachtet, ging es Europa (meistens) gut, wurde die Kirche dagegen mißachtet, ging es Europa
(meistens) schlecht. Laut ihrer These müsste es der Kirche gerade im Moment glänzend gehen.
Klarstellung Bundesrecht bricht Landesrecht und EU-Recht bricht nationales Recht. Die rechtlichen Vorgaben
der EU zum Schutz vor Diskriminierung wurde zunächst in nationales (deutsches) Recht umgesetzt, das für
bestimmte arbeitsrechtliche Bereiche Ausnahmen vorsieht. Ob diese Ausnahmen auf den vorliegenden Fall
anwendbar sind ist sicher keinem der Diskutanten im Forum bekannt, auch mir nicht. Damit ist gar nicht
beurteilbar, ob es sich bei dem streitigen Arbeitsverhältnis um ein solches gehandelt hat, das die entsprechenden
Ausnahmetatbestände erfüllt. Sollte dies der Fall sein, hätte das Urteil des zuständigen Amtsgerichts
auch im Instanzenzug Bestand, weil die Ausnahmetatbestände dann nicht und dafür das normale Arbeits
(-vertrags-) Recht anzuwenden wären. Wurde geltendes Recht dadurch verletzt, daß Ausnahmetatbestände
nicht berücksichtigt worden sind, obwohl dies hätte geschehen müssen, wird das Urteil auf dem Instanzenweg
kassiert werden. Dann bliebe der Klägerin nur noch der Weg zum EUGH um klären zu lassen, ob die Ausnahmetatbestände
des deutschen ADG mit dem übergeordneten EU-Recht zu vereinbaren sind. Wenn ja, ist der Instanzenzug
dann beendet. Wenn nein, wird eine weitere nationale Klage gegen das ADG erfolgen und wahrscheinlich Aussichten
auf Erfolg haben. Soweit ist es aber noch lange nicht. Und ich rate davon ab, schon vor dem Abendrot den
Untergang des Abendlandes zu prophezeien.
#74 Leblhuber 18:08:21 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Eine konfessionelle Schule hingegen, die Lehrer aufgrund ihres Bekenntnisses ablehnt, enthält
den Schülern bei gewissen Themen unterschiedliche Meinungen vor. Es ist ganz eindeutig ein Tendenzbetrieb
und eine Indoktrination und meines Erachstens nach gerade in der Bildung von Kindern, die keine Wahl haben,
nicht zu tolerieren. Die Lehrer einer konf. Schule in Österreich werden ja nur dann vom Staat bezahlt,
wenn die Schule Öffentlichkeitsrecht hat. Das erhält sie nur dann, wenn der staatl. Lehrplan des entsprechenden
Schultyps eingehalten wird. Wo bitte sehen Sie da Indoktrination??? Etwa in Latein, in den Fremdsprachen,
in Deutsch, in Geschichte, in Mathematik, in Physik usw. Auch politisch gefärbte Lehrer an öffentlichen
Schulen könnten möglicherweise indoktrinieren.
#73 Erdloyalist 18:07:42 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wir sind alle Menschen und unser Galube ist eine rein persönliche Sache selbst im Gotteshaus Allein der
Begriff „ungläubige Muslimin“ ist eine Schande aber was will man schon von Menschen erwarten für die
die Teilung der Menschheit und die Zerstörung der göttlichen Vielfalt auf ihren Kriegsbannern geschrieben
steht. Nicht die Klage der gläubigen Muslimen sondern der Vertrag der ihr angeboten wurde ist ein Verbrechen.
Denn jemanden wegen eines Berufes vor zuschreiben wie er glauben soll ist eine Schande und reinste Gotteslästerung.
Mir als Christ ist esgal ob ein Banker Christ, Moslem oder Jude ist. Mir ist egal wie die Hautfarbe meines
Arztes oder die kulturelle Herkunft meines Chefs ist. Denn einzig und allein ist wichtig das er Mensch
ist und mehr nicht. Es ist auch voll egal ob jemand ein Kopftuch trägt oder ein Kreuz. Doch wenn man
in einer Welt lebt in der jeder Mensch in Schubladen gepackt wird, und man danach urteilt welche Schublade
gut oder schlecht ist, dann kann man kein gottgerechtes und menschenwürdiges Weltbild aufbauen. Die Klage
ist voll gerechtfertigt und sollte von jeden gottesgläubigen Christen und jeden freien Menschen unterstützt
werden. Denn wenn wir jetzt nicht „Nein zur Teilung“ sagen dann wird es wohl niemals Frieden auf der Welt
geben und niemand wird das Himmelreich betreten. Nur eine Welt in der es egal ist wie man glaubt, lebt,
liebt , spricht, sich kleidet und welcher Kultur man angehört ist eine Welt die jeden Menschen würdig
macht das Himmelreich zu betreten und Gottes ewigen Frieden zu empfangen schon hier auf Erden.
#72 Seefeldt 18:03:51 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Die Kirche und Europa Wer sich mit der Geschichte von Kirche und Europa beschäftigt, kann schnell feststellen,
daß es einen engen Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Kirche und Europa gibt: Wurde die Kirche
geachtet, ging es Europa (meistens) gut, wurde die Kirche dagegen mißachtet, ging es Europa (meistens)
schlecht. Es war das Christentum, es waren vor allem die christlichen Klöster, die Europa nach den Wirren
der Völkerwanderungszeit wieder kultivierten. Es ist auch absolut kein Zufall, daß dieses so kleine
Europa, als die Kirche noch in diesem Kontinent bedeutend war, die ganze Welt prägen konnte, während
es nun, während es immer gottloser wird, auch in der Welt immer mehr niedersinkt. Der leider in Deutschland
begonnenen, „Reformation“ genannten Kirchenspaltung folgte wenige Jahrzehnte später die Katastrophe des
Dreißigjährigen Krieges. In seiner christlichen Zeit erlangte Europa auch seine kulturelle Blüte; derzeit
ist das Christentum, gleichzeitig aber auch die Kultur in Europa im Niedergang. Und vergessen wir doch
nicht: die neben dem Dreißigjährigen Krieg schlimmsten Menschheitskatastrophen wurden von zwei gottlosen
Ideologien verursacht, dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus. Die Kirche war immer ein Segen für
Europa, wenn sie geachtet wurde; die Entfernung von der Kirche gerät Europa dagegen zum Fluch.
#71 Nachtlaterne 17:44:25 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
setzt euch ohne wenn und aber für… …den schutz jesu christi bzw. für den schutz des ungeborenen
lebens ein, was immer der laberkurt und co auch dagegen antwortet!
#70 Rudolfus 17:34:14 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Kein Rechtsmündiger wird dazu gezwungen, die Institutionen der Kirche in Anspruch zu nehmen
Ich hab nichts dagegen, wenn eine katholische organisation eine Schule betreibt (und nicht Papa Staat
in kirchlicher „Trägerschaft“ – so ein Unsinn!!) und dort dann ihre Werte vermittelt. Bitte sehr, kein
Thema. Aber eben nur zusätzlich zum staatlichen Angebot. Und davon kann auf dem Lande leider keine Rede
sein. Eine Behinderteneinrichtung hat da ein Einzugsgebiet von 40-50 km… Kein Rechtsmündiger wird in
die Institutionen der Kirche gezwungen, auch zu jenen der Parteien.
#69 Lutheraner 16:32:26 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Kurt K. Jedenfalls der Vergleich der Kirchen mit einem entzündeten Blinddarm ist gut. Dass er „künstlich
entzündet“ worden wäre, ist dann aber eher falsch. Sie verallgemeinen die EU zu Europa, bleiben damit
politisch korrekt und werden sicher zum Sozi-Liebling avancieren.
Lieber Kurt K., ich sehe das so, man hat Europa 1803 das Herz entfernt. Seither ersetzt ein fortgeschrittener
Fäulniszustand den nächsten. Nun sind die Heuschrecken und die Schmeißfliegen an der Reihe. Die Kirche
hat sich dieser Fäulnis bis zum 2.Vatikanum widersetzen können, wurde aber dann nach einer feindlichen
Übernahme angesteckt.
#67 Kurt K. 16:21:02 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Lutheraner: Kein schlechter Vergleich In der EU haben Kirchen den Wert eines Blinddarms. Er wird künstlich
entzündet und dann von den Sozis herausopferiert. Jedenfalls der Vergleich der Kirchen mit einem entzündeten
Blinddarm ist gut. Dass er „künstlich entzündet“ worden wäre, ist dann aber eher falsch. Ich sehe das
eher so: Die Kirchen sind seit 1000 und mehr Jahren der latent entzündete Blinddarm Europas. 1789 hat
man dann den grössten Entzündungsherd endlich herausgerissen, aber leider nicht alles. Seit dem entzündet
sich immer wieder mal ein kleiner Teil und wird dann nachträglich entfernt.
@ HvO Dürfen nicht. Der Bildungsurlaub geht eigentlich auch nicht, weil Frauen ohne männliche Begleitung
wohl kaum ein Visum bekommen. Sollten sie doch einreisen, dann in Zivil, da selbst ein offenes Kreuz auf
der Brust wieder zur Ausreise führen würde. @ derfux Warum wollen Sie ausser Ihrer Dummheit auch noch
Ihre FORTGESETZTE Dummheit dokumentieren ? In einem muslimisch geprägten Gesellschaftssystem gehört
der Ehrenmord an Frauen zur Tagesordnung. Fragen Sie doch mal Türkinnen, wie frei sie wirklich sind.
Selbst in Deutschland. Wachen Sie auf.
#65 Kurt K. 15:51:04 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Benedikt: nochmal Ich hab nichts dagegen, wenn eine katholische organisation eine Schule betreibt (und
nicht Papa Staat in kirchlicher „Trägerschaft“ – so ein Unsinn!!) und dort dann ihre Werte vermittelt.
Bitte sehr, kein Thema. Aber eben nur zusätzlich zum staatlichen Angebot. Und davon kann auf dem Lande
leider keine Rede sein. Eine Behinderteneinrichtung hat da ein Einzugsgebiet von 40-50 km…
#64 Benedikt 15:41:24 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K. Albern ist es höchstens, wenn man der Meinung ist, dass eine katholische Schule Dinge lehren
müsste, die mit „katholisch“ nichts zu tun haben. Das würde Ihnen zwar besser passen, ändert aber nichts
daran. In einer christliche Schule erfolgt nun mal eine christliche Erziehung. Und diese Tendenz ist durchaus
keine Indoktrination, weil sonst jede Art von einseitiger Ausrichtung des Kollegiums Indoktrination wäre
und folglich auf eine genaue Auswahl der Lehrer geachtet werden müsste, womit wir wieder bei meinem Beispiel
wären.
#60 Kurt K. 15:37:12 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Benedikt: Quaak Wenn das so wäre, dann müssten alle anderen Schulen ja darauf achten, dass das Lehrerkollegium
möglichst alle gesellschaftlichen, weltanschaulichen und politischen Strömungen wiederspiegle. Quatsch.
Einer normalen, staatlichen Schule ist die Konfession ihrer Lehrer einfach mal völlig Wurst. Und wenn
nun nicht jede Schule alle Meinungen in den Lehrerkollegien vertreten hat, dann ist das zwar unschön,
lässt sich aber eben nicht anders machen. Wie denn auch? Aber davon dann abzuleiten, dass es dann katholischen
Schulen gestattet sein soll, Lehrer abzulehnen, die z.B. die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel
kritisch sehen ist ja wohl mehr als albern.
@ Bruder Theo Dann könnte man doch die muslimischen Lehrerinnen auch fragen, ob sie das Kopftuch freiwillig
tragen, und es ihnen nur verbieten, wenn sie mit „nein“ antworten. Sie messen ja richtig schön mit zweierlei
Maß…nur weiter so Bruder Theo. Man sollte das Tragen eines Kopftuches beim Autofahren auf jeden Fall
verbieten. Ich sehe immer wieder Frauen, die so fahren. Habe es dann selbst mal probiert – Schulterblick
ünmöglich.
#57 Lutheraner 15:24:01 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Vineta: Wohin soll das noch führen mit diesen Antidiskriminierungsparagraphen? Sie haben völlig Recht.
Das Problem der Kirchen ist, daß sie sich mit den Christenfeinden eingelassen haben und deshalb unter
Druck stehen. In der EU haben Kirchen den Wert eines Blinddarms. Er wird künstlich entzündet und dann
von den Sozis herausopferiert. Als die Sozis das Anti-Diskrimineirungsgesetz eingebracht haben, war Volker
Kauder gerade CDU-Fraktionsvorsitzender geworden. Uneingeweiht in die Perfidie des Gesetzes rief er aus,
das sei ja (anti-deutscher) Rassismus! Es war von vorne herein klar, daß damit Druck ausgeübt werden
würde. Wer nicht hören will, muß eben fühlen. Selber Schuld! In Österreich gibt es mittlerweile mehr
Muslime als Protestanten und die Katholiken haben in den letzten Jahren eine Millionen Mitglieder verloren.
@ derfux Der Nonnenhabit bleibt aber erlaubt, obwohl er auch ein eindeutiges Zeichen von Unterdrückung
ist. Schmeissen Sie das Zeug, das Sie rauchen, schnell weg. Und dann fragen Sie mal Nonnen, warum sie
eingetreten sind und ob sie sich im Habit unterdrückt fühlen, anstatt Ihre Zeit auf CSDs zu vergeuden.
Und noch so nebenbei…der Islam in den USA erlebt zurzeit den stärksten Zuwachs durch FRAUEN. Weil die
Frauen nämlich in der Burka sich BEFREIT wissen von Sexismus durch Blicke und Anzüglichkeiten. Was Sie
hier äussern ist albern, falsch und dumm.
#55 defendor 15:16:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wehe denen, die das Evangelium nicht verkünden ! Herr Kurt K. Sie husten aber wieder erschreckend oft…ich
meine als Floh ! Ich bin überzeugt, dass Sie nach dem „Wegtolerieren“ der Einzigen Wahrheit JESUS CHRISTUS,
dem Mensch gewordenen Wort Gottes, Gott selbst… ganz Freimaurer-gemäss, also gemäss der Kohorten der
Hölle – im Sinne der „Toleranz“ nur noch „Lehrer“ mit dem Satans-Bijou der Freimaurerei „empfehlen“ würden,
damit dann in höllischer Eintracht sämtliche Irrlehren „Repräsentanten der Hölle“ – Freimaurer – zuteil
würden und dann einhellig der Chor der reissenden Wölfe das Top-Charts Gejaule der Anbeter der Lüge
von sich geben könnte… „ Lasst uns alles „wegtolerieren“, was sich unserer „Toleranz“ in den Weg stellt,
die nur eines toleriert; die Weltherrschaft unter dem Ungeziefer Satan „ Nun Herr Kurt K., Ihren „Freunden“,
den Seelentötern der Freimaurer, werden ihre „Orden“ Angesichte der GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI zu
Ketten der Verderbnis…sie werden sie in die Finsternis reissen…zu ihrem „Weltenbaumeister“…Satan !
Wer die Kinder und die Jugendlichen die Einzige Wahrheit JESUS CHRISTUS bewusst vorenthält, macht sich
schwerer Sünde schuldig ! Wer das EVANGELIUM CHRISTI bewusst unterdrückt, verunglimpft oder verleugnet,
den wird der HERR nicht mehr kennen ! JESUS CHRISTUS SPRICHT: Mt 10,33 Wer mich aber vor den Menschen
verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen. Niemand findet ohne Demut und Reue
zu GOTT ! Wer SEINE Barmherzigkeit zurückweist, wird ohne IHN bleiben…die Hölle !
#54 Benedikt 15:13:58 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K. Eine konfessionelle Schule hingegen, die Lehrer aufgrund ihres Bekenntnisses ablehnt, enthält
den Schülern bei gewissen Themen unterschiedliche Meinungen vor. Es ist ganz eindeutig ein Tendenzbetrieb
und eine Indoktrination Wenn das so wäre, dann müssten alle anderen Schulen ja darauf achten, dass das
Lehrerkollegium möglichst alle gesellschaftlichen, weltanschaulichen und politischen Strömungen wiederspiegle.
Das dürfte nirgendwo so sein. Ein Schüler hat keinen Anspruch darauf, dass ihm alle möglichen Meinungs-
und Streitstände präsentiert werden. Eine konfessionelle Schule ist daher ebensowenig Indoktrination
wie Schulen sonstiger Ausrichtung. Entscheidend ist die Möglichkeit zu freien Entfaltung, und da auch
an konfessionellen Schulen keine Gehirnwäsche betrieben wird ist das auch dort möglich. @ derfuxDoch,
genau das tue ich! Aber vielleicht ist Ihr Geist etwas benebelt, wenn es für Sie einen Unterschied macht,
ob Frauen nun christlich oder islamisch benachteiligt werden. Da der Eintritt in einen Orden freiwillig
ist und es mittlerweile sogar Orden ohne besonderes Ordensgewand gibt, kann es wohl kaum eine Benachteiligung
sein, wenn man ein Ordensgewand anlegt, zu dem ein Schleier gehört. Das ist vielmehr eine freie Entscheidung
der jeweiligen Person.
@ Bruder Theo Was wollen Sie mir jetzt eigentlich mitteilen? Fakt ist, dass das Kopftuch als Zeichen der
Frauenunterdrückung für Lehrerinnen verboten sein soll. Der Nonnenhabit bleibt aber erlaubt, obwohl
er auch ein eindeutiges Zeichen von Unterdrückung ist. Die tolle Logik unserer C-Parteien…
@ derfux Und steht bei Paulus was von Musliminnen ? Nein. Zudem sind sie auch kein Teil unserer abendländischen
Kultur. Mal abgesehen von der Tatsache, dass die Moslems ohnehin nur eine christliche Splittergruppe sind,
die syrisch-aramäische Wurzeln hat.
#49 Kurt K. 15:07:14 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Warum können Frauen… Ein Witz, den mir mal ein homosexueller Freund von mir erzählte: Warum können
Frauen nicht hübsch und Intelligent gleichzeitig sein? Dann wärens ja Männer.
@ Bruder Theo Doch, genau das tue ich! Aber vielleicht ist Ihr Geist etwas benebelt, wenn es für Sie
einen Unterschied macht, ob Frauen nun christlich oder islamisch benachteiligt werden. siehe Paulus (1.
Korinther, 11): Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet
ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich
doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten
hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn
er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz. Denn der Mann ist nicht von der
Frau, sondern die Frau von dem Mann. Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die
Frau um des Mannes willen.
Benedikt Eher nicht, weil das mit der redaktionellen Ausrichtung einfach nicht zusammenpasst. Und eine
Religion will naturgemäß nur Anhänger einstellen, was nicht minder ungewöhnlcih erscheint. Der Lebenslauf
einer Person, bzw. seine politische Ausrichtung sind keine vom AGG geschützte Eigenschaft.
#45 Kurt K. 14:53:35 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Verzeihung, Benedikt! / @ HvO Verzeihen Sie, es war tatsächlich HvO, der das schrieb. Kleiner Irrtum
vom Amt. Ein Lehrer kann genausowenig wie jeder andere mit persönlichen Wertungen hinter dem Berg halten.
Das ist zweifellos richtig. Und das meinte ich auch nicht. Wenn mich ein Schüler nach meiner Meinung
fragt oder der Stoff verlangt, die eigene Meinung zu sagen, dann ist das ja auch OK – und auch dann, wenn
diese persönliche Meinung vom Träger der Schule abweicht. Immerhin ist es für die geistige Entwicklung
von Schülern durchaus wichtig, zu sehen, dass es zu den meisten Themen viele unterschiedliche Meinungen
gibt. Aber die politisch-religiösen Themen sind ja nun in der Schule nicht das wichtigste. Ich sehe das
so: Jeder Mensch /auch die Lehrer selbstverständlich) hat das Recht, eine eigene Meinung zu haben und
diese auch äussern zu dürfen. Auch in der Schule. Trotzdem wird der verantwortungsvolle Lehrer seine
Meinung nicht als „die einzige Wahrheit“ darstellen, zu welchem Themenkomplex auch immer. Eine konfessionelle
Schule hingegen, die Lehrer aufgrund ihres Bekenntnisses ablehnt, enthält den Schülern bei gewissen
Themen unterschiedliche Meinungen vor. Es ist ganz eindeutig ein Tendenzbetrieb und eine Indoktrination
und meines Erachstens nach gerade in der Bildung von Kindern, die keine Wahl haben, nicht zu tolerieren.
@ derfux Ich hoffe, für Ihren Geisteszustand, dass Sie im letzten Posting nicht die Tracht der Ordensfrauen
mit den Kopftüchern von Musliminnen in einen Topf werfen wollten.
#43 Benedikt 14:36:05 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K. Ich bin zwar nicht HvO, der das von Ihnen zitierte eigentlich schrieb, aber: Und das ist genau
der Punkt. Lehrer sind dazu angehalten, ihre Schüler nicht mit privaten Meinungen zu allem möglichen
zu indoktrinieren Ein Lehrer kann genausowenig wie jeder andere mit persönlichen Wertungen hinter dem
Berg halten. Ob das nun Indoktrinierung ist oder nicht. Wenn es im Rahmen bleibt würde ich dies verneinen,
weil ein Schüler ja nicht nur von einem Lehrer, sondern von mehreren und darüberhinaus durch sein übrigens
soziales Umfeld in Familie und Freundeskreis mit Meinungen konfrontiert wird, die er sich zueigen machen
kann. Ideal finde ich übrigens Lehrer, die mit ihrer Meinung gerade nicht hinter dem Berg halten, aber
die Schüler gleichzeitig zur Kritik erziehen, so dass sie in die Lage kommen, die Meinung des Lehrers
zu kritisieren, bzw aus freien Stücken anzunehmen oder abzulehnen und dies auch begründen können.
@ Bendekikt Der Staat verbietet seinen Beamtinnen ja sogar das Tragen des Kopftuchs. Die Betonung liegt
(zumidest in Hessen) auf Beamtinnen…Angestellten im Staatsdienst ist das nicht verboten, auch nicht
den angestellten Lehrerinnen…und Koch hat in letzter Zeit kaum LehrerInnen verbeamtet. Ordensfrauen
im staatlichen Schuldienst dürfen auch ihre Kopfbedeckung aufbehalten, obwohl sie diese wegen ihrer Minderwertigkeit
wegen tragen (siehe Paulus, Brief a. d. Korinther).
#41 Kurt K. 14:27:30 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Nunja, Benedikt Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps! und Sie würden sich in der Arbeit genauso
aufführen, wie Sie es hier tun, Nun, da eine Schule kein politisch-religiöses Forum ist, besteht nicht
die „Gefahr“, dass ich mich an der Arbeit genauso benehme wie hier. Und das ist genau der Punkt. Lehrer
sind dazu angehalten, ihre Schüler nicht mit privaten Meinungen zu allem möglichen zu indoktrinieren
und jeder einigermassen vernünftige Lehrer ist sich seiner Macht über seine ihm anvertrauten Schüler
durchaus bewusst und wird diese nicht missbrauchen, um die Schüler auf seine persönliche Linie einzuschwören.
#40 Leblhuber 14:26:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Dies sehe ich ganz anders. Wenn die Einrichtung sich hauptsächlich selbst finanzierte, dann
könnten wir darüber reden. Tatsächlich sind aber auch konfessionelle Schulen zu 90+% staatlich finanziert.
Wie es in Deutschland ist, weiß ich nicht. In Österreich werden konfessionelle Schulen vom Schulerhalter
finanziert und nur die Lehrer werden vom Staat bezahlt. Diese Schulen heben zur Deckung der Kosten ein
nicht unbeträchtliches Schulgeld ein. Dass der Staat die Lehrer bezahlt, ist dadurch gerechtfertigt,
dass die Schüler ja ohne dieses konfessionelle Angebot von staatl. Lehrern an staatlichen Schulen unterrichtet
werden müssten. Ich selbst habe vor 40 Jahren eine kath. Privatschule besucht und schon damals einen
ev. Lehrer und ev. Mitschüler gehabt. Genau so sollte man es machen, alleine schon, um den Streit zu
beenden. Alle Schulen, die sich im Moment noch in kirchlicher Hand befinden, verstaatlichen, um eine Gleichbeandlung
aller sicherzustellen. Da bin ich aber froh, dass Sie darüber nicht zu entscheiden haben. Gerade auf
dem Bildungssektor leistet die Kirche hervorragende Arbeit. Ich selbst habe meine Kinder ebenfalls in
solche kath. Privatschulen geschickt und das Schulgeld in Kauf genommen.
Lieber Kurt K., besonders bei männlichen Beamten macht sich ein Kopftuch eigenartig. Und gerade hier
wurde es noch nie empfohlen. Doch zurück zu den konfessionellen Einrichtungen. Wenn ich Sie einstellen
würde und Sie würden sich in der Arbeit genauso aufführen, wie Sie es hier tun, dann würden Sie, Konfession
hin, Konfession her, die Probezeit nicht „überleben“.
#37 Benedikt 14:04:52 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber das ist ihr Ding, weil sie ihr Personal komplett selber
finanzieren und auch keine staatlichen Aufgaben übernehmen. Eher nicht, weil das mit der redaktionellen
Ausrichtung einfach nicht zusammenpasst. Und eine Religion will naturgemäß nur Anhänger einstellen,
was nicht minder ungewöhnlcih erscheint. Was das mit staatlichen Zuschüssen zu tun hat verstehe ich
nciht ganz. Der Staat verbietet seinen Beamtinnen ja sogar das Tragen des Kopftuchs. Der ist also auch
nicht neutral.
Gesetzeswortlaut! Wegen dem eindeutigen Wortlaut des § 9 Abs. 1 AGG dürfte das Urteil materiell keinen
Bestand haben. In dieser Vorschrift sind Religionsgemeinschaften eindeutig privilegiert.
@ Gallowglas Das ist richtig, aber geltendes Recht ist es nunmal, daß es einen Arbeitgeber absolut nichts
angeht, welcher Religion ein Arbeitnehmer angehört Zu meinen Kunden gehören auch einige Pharmaunternehmen,
die es zwar nicht an die grosse Glocke hängen, die aber auf keinen Fall Muslime in die Produktion von
Arzneien einstellen. Aus Angst vor Anschlägen. Oder möchten Sie eine Kopfschmerztablette einnehmen,
nach der Sie umkippen, weil dort E605 reingemischt wurde ? Ich habe vollstes Verständnis für diese Haltung
und wünsche mir das auch für die Zukunft.
#34 Florian Geyer 13:35:14 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zwischen Staatsmacht und Amtskirchenmacht ist heute ohnehin kein Unterschied machbar da die Kirche inzwischen
von der selben Macht gelenkt wird die auch hinter allem Politischen steht. Kirche ist verkommen zu einer
kuschenden soziologischen Sinnstiftungsagentur neben Anderen. Unterscheiden muß man davon die wahre ewige
Kirche welche sich in Einzelerscheinungen der offiziösen kirche manifestiert und unter anderem den Papst,
einzelne Bischofserscheinungen und die Gläubigen (nicht Kulturchristen) beinhaltet
#33 Kurt K. 13:31:52 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ F. Geyer / Benedikt / Leblhuber F. Geyer: warum sollte eineexplizitkonfessionelle Schule einen antiklerikales
Element einstellen ? Braucht sie nicht. Aber dann soll sie sich und ihr Personal auch explizit selbst
finanzieren. Benedikt: Weiter Infos gibt es u.a. bei Spiegel Online oder der TAZ Ob diese Zeitungen wohl
Redakteure der Jungen Freiheit beschäftigen würden? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber das ist
ihr Ding, weil sie ihr Personal komplett selber finanzieren und auch keine staatlichen Aufgaben übernehmen.
Leblhuber: Im übrigen bin ich der Meinung, dass eine konfessionelle Einrichtung, auch wenn sie sich nur
zum Teil selbst finanziert und der Rest aus öffentlichen Mitteln stammt, das Recht haben muss, ihre Personalentscheidungen
nach ihren eigenen Richtlinien zu treffen. Dies sehe ich ganz anders. Wenn die Einrichtung sich hauptsächlich
selbst finanzierte, dann könnten wir darüber reden. Tatsächlich sind aber auch konfessionelle Schulen
zu 90+% staatlich finanziert. Ohne solche Einrichtungen hätte der Staat deren Leistung zu erbringen und
müsste dann auch zu 100% die Finanzierung sicherstellen Genau so sollte man es machen, alleine schon,
um den Streit zu beenden. Alle Schulen, die sich im Moment noch in kirchlicher Hand befinden, verstaatlichen,
um eine Gleichbeandlung aller sicherzustellen.
vereinsinterne Regeln stehen nicht über geltendem Recht. Das gilt auch für Kirchen und kirchennahe Vereine.
Besonders, wenn sie die zu besetzende Stelle nichtmal aus eigenen Mitteln finanzieren, wie im vorliegenden
Falle geschehen. Die Kirchen – katholische wie evangelische – geben ohnehin quasi kein eigenes Geld aus,
die Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft bekommen aus Kirchensteuermitteln genau NULL Prozent und
finanzieren sich komplett aus Krankenkassensätzen und Kommunen-, Landes- und Bundesmitteln. Quelle www.kirchensteuer.de/krankenhaeuser.html
Für die Besetzung einer Stelle ist allein die fachliche Qualifikation entscheident, religiöse Bekenntnisse
haben darauf im geschilderten Fall keinen Einfluss. Wieso will sich die Kirche hier nicht an geltendes
Recht halten?
Lieber Leblhuber, ich sprach von Schule und Lehrer. Außerdem ist ein Unterschied ob eine Schule als „beliehener
Unternehmer“ (juristisch ist dieser Ausdruck hier wohl nicht ganz korrekt, aber hinreichend korrekt) für
den Staat tätig ist, dann ist sie nämlich in eigenem Namen tätig und der Staat kauft Leistungen oder
ob eine gemeinsame Trägerschaft vorliegt. Diese geht dann nur in gegenseitiger Rücksichtnahme.
#29 Rudolfus 13:23:20 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Auch Parteiinstitutionen stellen doch nicht Leute mit dem gegnerischen Parteibuch ein Eine schwarze Parteiinstitution
stellt auch keine Sozialisten ein, ebensowenig die EU-Kommission Vertreter des Hl. Stuhles.
#28 Leblhuber 13:19:18 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@HvO: Sie glauben doch nicht, dass eine jüdische Schule einen katholischen Lehrer einstellt! Ich kenne
die Situation in Wien und kann Ihnen versichern, dass sowohl im jüd. Gymnasium als auch in Kindergärten
und Altenheimen, zB. dem Maimonides Zentrum mitTagesstätte, Elternheim, Pflegewohnheim und Bettenstationen
mehrheitlich Nichtjuden beschäftigt sind. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass die Kultusgemeinde
Wien mit ihren 10.000 Mitgliedern schlicht und einfach nicht in der Lage ist, das Personal aus ihren eigenen
Reihen zu rekrutieren. Im übrigen bin ich der Meinung, dass eine konfessionelle Einrichtung, auch wenn
sie sich nur zum Teil selbst finanziert und der Rest aus öffentlichen Mitteln stammt, das Recht haben
muss, ihre Personalentscheidungen nach ihren eigenen Richtlinien zu treffen. Ohne solche Einrichtungen
hätte der Staat deren Leistung zu erbringen und müsste dann auch zu 100% die Finanzierung sicherstellen.
#26 Florian Geyer 13:07:09 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Kkurt warum sollte eine explizit konfessionelle Schule einen antiklerikales Element einstellen ? Um zu
kontrollieren dass der laube nicht nur geheuchelt ist um einer Einstellung willen sollte bei jeden Lebenslaub
und Wandel sehr genau erforscht werden und eine lange Probezeit veranschlagt werden mit Unterrrichtsdokumentation
via Tonband !
#25 Rudolfus 13:02:59 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Gallowglas: Eine Organisation stellt jene ein, die in die Organisation passen Eine christliche Organisation
hat das Recht, Christen anzustellen, und keine Nichtchristen.
EU-„Rechte“ Schön, daß die Kirchenkreise auch eimal merken, „wohin die Reise geht.“ Wenn man weiterhin
Lobhudeleien in Sonntagsreden auf dieses mittlerweile gottlose System hält, ohne gegen die satanischen
Machenschaften anzukämpfen, braucht man sich über den Niedergang doch nicht zu wundern. Wer verordnet
eigentlich (gegen unser Grundgesetz) diese EU-Rechte. Demokratisch kommen die Verordnungen der EU jedenfalls
nicht zu stande. Wie funktioniert diese EU und wer bestimmt dort. Das einzige was dort gut zu funktionieren
scheint ist die Korrupption. Wie bekannt, werden dann auch EU-Mittarbeiter, die Korruptionsfälle aufdecken,
enlassen. Wer will das ja einmal christliche Abendland zerstören? Übrigens da es eine Demokratie in
der Realität nicht geben kann, bin ich auch kein Freund der selben.
#23 Kurt K. 13:01:55 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Gallowglass / HvO / Rudolfus HvO: Sie glauben doch nicht, dass eine jüdische Schule einen katholischen
Lehrer einstellt! Nein, noch nicht. Aber so SOLLTE es sein. Schliesslich ists ja mal scheissegal, ob der
Mathelehrer an Jesus oder Mohammed glaubt. Rudolfus: Katholische Schulen im heutigen Deutschland lehnen
höchstens Atheisten und Mohammedaner als Lehrer ab, insbesonders aber Atheisten. Bei Mohammedanern wäre
ich mir nicht so sicher. Nochmal: Es ist scheissegal, ob der Mathelehrer an Mohammed oder an Jesus glaubt
oder eben an keinen davon. Gallowglass:…so wurde die Betroffene sogar von der Diakonie gefragt, ob sie
quasi „Pro Forma“ in die Kirche eintreten möchte, um den Schein zu wahren. Kenne ich. Mir hat der Direx
meiner allerersten Schule, an der ich ein Jahr lang VOR meinem Studium ein Praktikum machte, gesagt, sie
würden mich gerne einstellen, wenn ich mit dem Studium fertig sei. Allerdings müsste ich dazu pro Forma
in die Kirche eintreten… ich hab dankend abgelehnt. Letztlich sehe ich das so: Wenn eine Kirche meint,
sie dürfe entscheiden, dass sie nur Lehrpersonal einstellen will, welches ihr Bekenntnis teilt, dann
bitte! Aber dann müssen diese Einrichtungen auch KOMPLETT von der Kirche getragen sein und dürfen nicht
die Aufgaben des Staates übernehmen, sondern dürfen nur zusätzliche Angebote sein. Auf dem Land hat
fast kein Kind eine echte Wahl, in welche Behinderteneinrichtung es gehen möchte – da gibts dann eben
nur eine in der Nähe. Und die ist oft eben „kirchlich getragen“.
#22 Gallowglas 13:00:19 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@rudolfus Man merkt, daß du vom Grundproblem rein garnichts verstanden hast … Das die Klagende diesmal
eine Muslimin ist, ist reiner Zufall und für die Klage bzw. das Urteil unwichtig …
#20 Gallowglas 12:50:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K Die tatsächliche Sachlage ist noch viel haarsträubender, als hier geschrieben … so wurde die
Betroffene sogar von der Diakonie gefragt, ob sie quasi „Pro Forma“ in die Kirche eintreten möchte, um
den Schein zu wahren. (Ich kenne so einige, die bei Diakonie, Caritas o.ä. arbeiten und gezwungenermaßen
als Scheinchristen leben müssen.) Weiter Infos gibt es u.a. bei Spiegel Online www.spiegel.de/…,1518,522492,00.html,
Welt Online www.welt.de/…ie_mitarbeiten_.html oder der TAZ www.taz.de/…skriminiert-muslima/?src=TE&cHash=0…
#19 Rudolfus 12:50:19 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Katholische Schulen im heutigen Deutschland lehnen höchstens Atheisten und Mohammedaner als
Lehrer ab, insbesonders aber Atheisten. Bei Mohammedanern wäre ich mir nicht so sicher.
#17 Kurt K. 12:48:17 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
WO hab ich was von „evangelisch“ gesagt? Sie sprechen doch nicht von der ökumenistisch orientierten deutschen
Amtskirche! Dort gibt es doch haufenweise evangelische Lehrer. Ich schrieb: Diese Schulen lehnen Lehrer
regelmässig ab, die nicht ihrer Konfession entsprechen., habe also nichts von „christlicher Konfession“
gesagt, sondern von Konfession im Sinne von Bekenntnis. Das kann ein jüdisches, islamisches oder auch
atheistisches Bekenntnis sein.
#16 Rudolfus 12:41:48 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Katholische Schulen, die nichtkatholische Lehrer ablehnen Sie sprechen doch nicht von der ökumenistisch
orientierten deutschen Amtskirche! Dort gibt es doch haufenweise evangelische Lehrer.
#15 Kurt K. 12:38:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wenn das den Tatsachen entspricht wie es in dem Artikel steht (was ja bei +net nicht unbedingt so sein
muss…) dann ist das S U P E R! Aufgrund meines Berufes Sonderpädagoge habe ich nämlich ein wenig Einblick
in die Problematik. So sind in Deutschland mehr als 60% aller Behinderten-Schulen und -Heime in kirchlicher
Trägerschaft. Diese Schulen lehnen Lehrer regelmässig ab, die nicht ihrer Konfession entsprechen. Eine
Sauerei sondergleichen, da das Personal ganz wie in staatlichen Schulen auch, von Papa Staat bezahlt wird.
Wenn dieses Urteil bestätigt wird, dann wird es endlich Chancengleichheit geben in der Anstellungspraxis
entsprechender Einrichtungen. Und ich bin der erste, der diesen Sauhaufen verklagt bis er schwarz wird,
sollte ich abgelehnt werden, falls ich mich mal irgendwann wieder bei einer Sonderschule bewerbe. Äusserst
lobenswert, dieses Urteil.
#14 Rudolfus 12:29:37 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Das gilt aber nur, wenn ein Kriterium nicht dem Unternehmens- oder Staatsauftrag widerspricht @Gallowglas:
Jede Firma und jede Staatsbehörde stellt nur Leute ein,die sich auch an die Firmen- und Staatsvorgaben
halten, das ist auch in der EU so. Das ist richtig, aber geltendes Recht ist es nunmal, daß es einen
Arbeitgeber absolut nichts angeht, welcher Religion ein Arbeitnehmer angehört, welche sexuelle Orientierung
er hat, ob er in einer Beziehung lebt oder nicht ect. pp. Dies gilt allerdings nur, wenn diese Kriterien
nicht dem Unternehmens- oder Staatsauftrag widersprechen. Ein Religionsbetrieb ist eben dazu da, das eigene
Religionsbekenntnis zu fördern, genauso wie auch andere Vereine mit bestimmter Zielsetzung.
#13 timpressum † 12:15:35 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Im übrigen… …die katholische Kirche läßt sich auch manche Kindergärten zu 70 % von den Kommunen
finanzieren und drückt demselben dann seinen „Wertekanon“ auf. Dazu gehört dann auch die Entlassung
von Mitarbeitern, wenn sie sich scheiden lassen! Unverschämt sowas – wenn schon Tendenzbetrieb, dann
muss man ihn auch komplett finanzieren!
@Galloway Es gibt ein Konkordat, ein Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und eine Kirchenklausel im Antidiskriminierungsgesetze.
Kirche und Religionsgemeinschaften können als sog. „Tendenzbetriebe“ von ihrem Personal Zugehörigkeit
zur Kirche bzw. Religionsgemeinschaft verlangen und eine der Glaubensgemeinschaft entsprechende Lebensführung.
Das Antidiskriminierungsgesetz diskriminiert Kirche und Religionsgemeinschaften und steht teilweise im
Widerspruch zu höherrangigen und älteren Rechtsnormen.
#11 Gallowglas 12:08:32 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@wi-bi Warum wird ein von der EU finanziertes Projekt ausgerechnet einem kirchlichen Träger zugesprochen,
der sich weigert gängige Antidiskriminierungsrichtlinien zu befolgen? Da sollte man mal nachfragen und
darauf bestehen zukünftig andere Unternehmen mit solchen Aufgaben zu beschäftigen. Das könnte aus reiner
Unwissenheit geschehen sein … die Entscheidungsträger sind warscheinlich vom EU-Recht ausgegangen (und
davon, daß die Diakonie sich daran hält) und haben nicht daran gedacht, das es einen Deutschen Sonderweg
gibt der den Kirchen das Diskriminieren ausdrücklich erlaubt. Dieser Sonderweg könnte, sofern der Fall
durch die Instanzen geht, hoffentlich auch fallen …
#10 timpressum † 12:07:53 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Schon komisch… Natürlich ist die Diakonie ein Tendenzbetrieb, in dem man sich die Frage nach der Religion
gefallen lassen muss! Komisch ist aber, daß eine Mitarbeiterin, die gerade im Bereich Integration arbeitet,
keine Muslima sein darf! Das wäre gerade für eine solche Stelle förderlich und würde der Diakonie
Glaubwürdigkeit verleihen. Und alle, die jetzt anfangen, sich um Diskriminierung aufgrund von Religion
Sorgen zu machen: niemand sollte aufgrund seiner Religion diskriminiert werden! Genauso wie niemand aufgrund
seiner Hautfarbe oder sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf! Wenn sich christliche, muslimische
oder sonstige Fundamentalisten allerdings gegen die vom Grundgesetz vorgeschriebene Trennung von Religion
und Staat wenden, ist dagegen anzureden! Das ist dann keine Diskriminierung, sondern Verfassungsschutz!
Ich bin ein Christenmensch, aber ich will hier keinen Gottesstaat!
ein von der EU gefördertes Projekt Warum wird ein von der EU finanziertes Projekt ausgerechnet einem
kirchlichen Träger zugesprochen, der sich weigert gängige Antidiskriminierungsrichtlinien zu befolgen?
Da sollte man mal nachfragen und darauf bestehen zukünftig andere Unternehmen mit solchen Aufgaben zu
beschäftigen. Ok, wie wir wissen kriecht in Deutschland die Justiz den Kirchen noch in den Arsch, weswegen
das Urteil wohl keinen Bestand haben wird, aber eines dürfte sicher sein … So ganz stimmt das nicht.
Erst letztens hat das Frankfurter Kolpingwerk seinen Schwanz einziehen müssen und einen schwulen Jugendbetreuer
kleinlaut wieder eingestellt.
#8 Gallowglas 11:40:39 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@rudolfus @Gallowglas: Jede Firma und jede Staatsbehörde stellt nur Leute ein,die sich auch an die Firmen-
und Staatsvorgaben halten, das ist auch in der EU so. Das ist richtig, aber geltendes Recht ist es nunmal,
daß es einen Arbeitgeber absolut nichts angeht, welcher Religion ein Arbeitnehmer angehört, welche sexuelle
Orientierung er hat, ob er in einer Beziehung lebt oder nicht ect. pp. Fragen nach diesen Punkten sind
in Einstellungsgesprächen verboten und, falls ein Arbeitgeber sich darüber hinwegsetzt, müssen nicht
wahrheitsgemäß beantwortet werden (sprich, man darf in dem Fall lügen) Warum sollten sich die Kirchen
nicht an die gleichen Gesetze wie alle anderen halten müssen ?
#7 Rudolfus 11:33:37 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Gallowglas: Jede Firma und jede Staatsbehörde stellt nur Leute ein, die sich auch an die Firmen- und
Staatsvorgaben halten, das ist auch in der EU so.
#6 Gallowglas 11:31:25 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@rudolfus Um die Mohammedaner in Europa braucht man sich keine Sorgen machen. Die wissen sich schon durchzusetzen.
Die Tatsache, das es sich bei der Klägerin um eine Muslimin handelt spielt bei der Sache an sich eher
eine Nebenrolle. Es hätte sich genauso um eine Atheistin handeln können, die wäre von der Diakonie
genauso diskriminiert worden und hätte gegen sie klagen können. Es geht darum, daß sich die Kirchen
nicht an geltendes Recht halten, um nichts anderes. Ok, wie wir wissen kriecht in Deutschland die Justiz
den Kirchen noch in den Arsch, weswegen das Urteil wohl keinen Bestand haben wird, aber eines dürfte
sicher sein … die EU-Fördermittel ist die Diakonie los … die EU wird sich hüten, eine Firma zu fördern,
die sich nicht an EU-Recht hält (das Antidiskriminierungsgesetz macht nur in Deutschland eine Ausnahme
für die Kirchen, im EU-Recht nicht)
Wohin soll das noch führen mit diesen Antidiskriminierungsparagraphen – die einen zwingen, niemanden
mehr auszugrenzen und jeden und alles hinzunehmen, zu tolerieren? Da muß ein Kardinal Meisner, der sich (
in seinem Dom) eine Kunst wünscht, die sich religiösen Normen verpflichtet weiß, vom Zentralrat der
Juden ( Kramer) scharf zurechtweisen lassen, er diskriminiere so Atheisten. Da fordern Schwule und Lesben,
Kinder adoptieren zu dürfen, ansonsten würde man sie ja diskriminieren. Und es wird wohl nicht mehr
lange dauern, bis Bischöfe mit einer Anzeige wegen Diskriminierung rechnen müssen, wenn sie weiterhin
das sagen, was sie immer gesagt haben, nämlich, daß gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr eine schwere
Sünde sei. Da muß man wohl ( schon oder erst demnächst?) als Hausherr auch eine Prostituierte als Mieterin
tolerieren, denn eine Frau, die laut Gesetz eine ehrbare soziale Dienstleistung anbiete, dürfe man nicht
diskriminieren… usw. usf. Hier sind Kräfte am Werk, die im Namen der Toleranz mit einer Scheinmoral
die Moral des gesunden Menschenverstandes aushebeln wollen!
Herzhaft schmunzeln Bester Rudolfus @ Danken Sie Ihrem gütigen Himmelsvater täglich, dass die meisten
Teilnehmer bei +net bei Ihnen täglich unter Beweis stellen, dass sie Nerven wie breite Nudeln haben und
wegen ihrer banalen Beiträge stets die Kraft aufbringen, unfreiwillig zwar, dennoch aber versöhnlich,
über Ihre schwachen argumentativen Damm- und Deichrettungsbemühungen, trotz Land unter, noch herzhaft
zu schmunzeln.
Könnten wir nicht dafür sammeln… …dass sich Volker Beck in den Islam „einkaufen“ kann, um dort eine
Beratertätigkeit für Homosexuelle aufzunehmen ? Ich wäre da sehr grosszügig.
zu unterstützen In diesem Falle muss man auch als Katholik die protestantische Glaubensgemeinschaft unterstützen.
Denn sollte ein solches Urteil bestätigt werden, kann das auch für die Katholische Kirche verheerende
Folgen haben. Böswillige Kirchenfeinde könnten sich dann auf ausgeschriebene Stellen bewerben und nach
erfolgter Ablehung durch den kirchlichen Arbeitgeber diesen mit einer Flut von Klagen überschütten.
Ein gefundenes Fressen für alle Feinde der Kirche.