Muselmanen
„Eine total verlogene Schiene“
Im Namen der sogenannten Antidiskriminierung beginnt in Deutschland die massenhafte Diskriminierung normaler und besonders religiöser Menschen.
Symbolfoto
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© See Wah Cheng, CC
(kreuz.net) Die türkischstämmige Deutsche Yesim Fadia (45) wollte für das evangelische ‘Diakonische Werk’ als sogenannte Integrationslotsin arbeiten.

Frau Fadia ist Muselmanin. Aus diesem Grund lehnten die Protestanten ihre Bewerbung ab.

Doch Frau Fadia zog wegen angeblicher Diskriminierung vor Gericht – und bekam recht. Das berichtete die Boulevardzeitung ‘Spiegel online’.

Der Anfang der Geschichte

Der Fall begann vor rund einem Jahr. Frau Fadia wollte für ein von der EU gefördertes Projekt arbeiten, das Migranten eine Arbeitsstelle vermittelt. Die praktische Umsetzung des Projekts übernahm die Diakonie.

Einige Monate nach der Bewerbung erkundigte sich eine Mitarbeiterin der Diakonie, ob Frau Fadia der protestantischen Gemeinschaft beitreten wolle.

Die ungläubige Muslimin war bereit, einen Vertrag zu unterschreiben und Kirchensteuern zu zahlen: „Aber ist es denn in ihrem Sinne, daß ich aus diesem Grund Christin werde?“

Nach einiger Zeit erhielt Frau Fadia – wie vermutlich zahlreiche andere Bewerber – ihre Unterlagen mit einer Absage zurück.

Sie protestierte. Die Absage sei eine „total verlogene Schiene“ gegen die „christliche Nächstenliebe“ – jammerte die Muslimin vor ‘Spiegel online’ und brachte den Fall vor Gericht.

Am vorletzten Dienstag entschied das Arbeitsgericht Hamburg zu ihren Gunsten.

Die Diakonie muß laut dem Urteil eine Entschädigungszahlung von 3.900 Euro wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bezahlen.

Gegen die eindeutige Rechtslage?

Bisland gab es im Antidiskriminierungsgesetz sogenannte Sonderrechte für die Kirchen.

In einer eigenen Klausel heißt es, daß Religionsgemeinschaften ihre Beschäftigten weiterhin mit Rücksicht auf deren Religion oder Weltanschauung auswählen dürfen.

Deshalb ist die ‘Diakonie’ über das Urteil entsetzt. Die Rechtslage sei eindeutig gewesen – erklärte deren Vertreter vor ‘Spiegel online’.

Die 420.000 Angestellten der ‘Diakonie’ sind ausnahmslos kirchensteuerzahlende Christen.

Nach der schriftlichen Urteilsbegründung will die Diakonie Berufung einlegen.

Kritik am Urteil übten auch zahlreiche Politiker.

Dagegen findet der kirchenfeindliche Grünen-Politiker Volker Beck die Diskriminierung der Protestanten gerechtfertigt.

Im konkreten Projekt sei der kirchliche Auftrag nicht gefährdet.
      
85 Lesermeinungen
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#85   Seefeldt   21:36:58 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Bruder Theophil
Man kann immer noch sinken, solange man nicht am Boden angelangt ist.
Ihre Beobachtung von der totalen Verflachung ist zwar richtig, aber es ist immer noch nicht die absolute Verflachung, das „Nichts geht mehr noch flacher“.
Ich würde es mal so beschreiben: wir waren so um 1800 n.Chr. etwa in 10.000 m Höhe und befinden uns jetzt etwa in 5.100 m Höhe.
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#84   Bruder Theophil   22:45:24 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Seefeldt
Wie kann man sinken, wenn man schon total verflacht ist ? Erklärung wäre hilfreich. Dankeschön.
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#83   Seefeldt   17:51:15 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Glänzend?
Tja, Kurt K., wenn Sie nicht so viel von roter Tomate auf den Augen hätten, müßten Sie eigentlich erkennen, daß Europa sich derzeit im Sinkflug befindet – politisch wie auch kulturell.
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#82   Benedikt   16:04:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Kurt K.
Aber a) ist diese Indoktrination nicht von vornherein von der jeweiligen Schule als Ziel festgelegt,
Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen: Erziehung ist nicht automatisch Indoktrination. Die unterschiedlichen Lebensläufe derer, die Absolventen solcher Schulen sind (auf die übrigens auch nicht-katholische Eltern gerne ihre Kinder schicken, wegen des besseren Rufes) langen eigentlich aus, um Ihre Thesen hier in Bausch und Bogen zu verwerfen.
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#81   Bruder Theophil   21:50:53 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ HvO
In Saudi Arabien ist mal eine Kindergärtnerin im Knast gelandet, weil sie in der Adventszeit Sterne ans Fenster des Kindergartens gesprüht hat. Dummerweise waren zwei oder drei Sterne dem Judenstern / Davidstern nicht ganz unähnlich. Die Frau musste nach der Haft das Land verlassen.
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#80   FXaver   21:02:34 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Schwachsinniges AGG
Dieses schwachsinnige Urteil wird, selbst wenn es keinen Bestand vor der nächsten Instanz haben sollte, dazu beitragen, dass BewerberInnen mit „muslimisch“ klingenden Namen vermehrt auf Ihre schriftliche Bewerbungen erst gar keine Einladung zu Vorstellungsgesprächen erhalten. Am sichersten sind Unternehmen dann, wenn sie solche Bewerbungen erst gar nicht beantworten.
Je weniger Rückmeldungen eines Unternehmens zu einer Bewerbung vorliegen, um so schwerer ist eine Diskriminierung zu beweisen, und um so leichter ist es für Unternehmen zu beweisen, dass sie nicht diskriminiert haben.
Sie können dann argumentieren, dass sie die Bewerbung nie erhalten haben, dass z.B. der Lebenslauf fehlte, oder dass die Unterlagen einen schlampigen Eindruck machten (zerknittert, verschmiert, eingerissen).
Dasselbe gilt natürlich für ältere Bewerber oder Bewerber, die laut Telefonbuch mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammen wohnen, etc.
Das ganze AGG ist Schwachsinn. Es wird denen schaden, denen es nützen soll.
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#79   Kurt K.   19:53:25 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Leblhuber: Ja, sie haben mich durchschaut
Was bei Ihnen durchklingt, ist die Abneigung gegen vermutete elitäre Bildung. Aber es sind gerade Schulen mit hohem Niveau, die wir dringend brauchen.
Das kommt bei mir in der Tat noch dazu. Ich kenne mich mit der Situation in Österreich nicht aus, aber wenn man die Situation in Deutschland kennt, dann kommt einem die Forderung und Förderung von „Elite“-Unis und -Schulen wie Hohn vor. Schaut man sich an, wie Hochschulen und Schulen finanziert – oder besserr: unterfinanziert – werden, dann wird es wirklich lächerlich und widerlich, über das mangelnde Niveau der Schulbildung zu meckern und „Elite“-Unis das Geld in den Arsch zu schieben. Jede Schule und Universität kann mit genug Geld zur „Elite“ werden. Bildung ist nunmal nicht umsonst, und das muss Deutschland realisieren. Zu was soll es gut sein, einer kleinen „Elite“ (was auch immer das bedeuten soll – Leute mit Geld? Schlaue Kinder? Vitamin B?) eine gute Schulbildung zu ermöglichen und den Rest der Kinder auf chronisch unterfinanzierten Schulen und aufgrund dessen resignierten Lehrern zu unterrichten?
Ist das Ami-System wünschenswert? Ich denke nein. Job XYZ, Havard-Abgänger gewünscht, alle anderen keine Chance…? Ekelhaft, ganz ehrlich.
Zum Thema konfession. Schulen: Kein Thema, selbstfinanziert, ohne dass diese Einrichtungen anstatt derr staatlichen da sind, sondern zusätzlich.
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#78   Leblhuber   19:10:56 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.:
Aber a) ist diese Indoktrination nicht von vornherein von der jeweiligen Schule als Ziel festgelegt, was ja in katholischen (oder anderen religiösen) Schulen das festgelegte Ziel ist
Ich habe Sie doch darauf hingewiesen, dass der Staat nur Schulen mit Öffentlichkeitsrecht, die dem staatlichen Lehrplan unterliegen, auch die Lehrer bezahlt.
Die Einhaltung des Lehrplanes wird durch Landesschulrat und Bezirksschulrat überprüft. Eine „Indoktrination“ kann also nur im Religionsunterricht erfolgen und auf den hat auch in staatlichen Schulen der Staat keinen Einfluss.
Wenn Sie sich die österr. Gymnasien anschauen, sind es gerade die kath. Schulen, die die beste Ausbildung gewährleisten, was sich die Eltern auch etwas kosten lassen.
In allen diesen Schulen gibt es auch Freiplätze für bedürftige Schüler und Unterstützungsfonds.
Was bei Ihnen durchklingt, ist die Abneigung gegen vermutete elitäre Bildung. Aber es sind gerade Schulen mit hohem Niveau, die wir dringend brauchen.
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#77   Rudolfus   19:04:24 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Indoktrination ist das Ziel jeder Schule
Insbesonders auch der Staatsschulen, insbesonders im Geschichts- und Verhütungsmittelunterricht.
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#76   Kurt K.   18:56:36 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Leblhuber: / Seefeld
@ Leblhuber: EIn kleiner, aber feiner Unterschied:
Auch politisch gefärbte Lehrer an öffentlichen Schulen könnten möglicherweise indoktrinieren.
Natürlich könnten sie das möglicherweise tun.
Aber a) ist diese Indoktrination nicht von vornherein von der jeweiligen Schule als Ziel festgelegt, was ja in katholischen (oder anderen religiösen) Schulen das festgelegte Ziel ist und b) ists meistens so, dass es an ein und derselben Schule konservative, liberale, linke, rechte und sonstwelche Lehrer gibt und die Indoktrinationsversuche eines einzelnen durch die anderen relativiert werden.
@Seefeld: Wurde die Kirche geachtet, ging es Europa (meistens) gut, wurde die Kirche dagegen mißachtet, ging es Europa (meistens) schlecht.
Laut ihrer These müsste es der Kirche gerade im Moment glänzend gehen. :-D
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#75   clarissa colonia   18:10:39 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Klarstellung
Bundesrecht bricht Landesrecht und EU-Recht bricht nationales Recht.
Die rechtlichen Vorgaben der EU zum Schutz vor Diskriminierung wurde zunächst in nationales (deutsches) Recht umgesetzt, das für bestimmte arbeitsrechtliche Bereiche Ausnahmen vorsieht.
Ob diese Ausnahmen auf den vorliegenden Fall anwendbar sind ist sicher keinem der Diskutanten im Forum bekannt, auch mir nicht. Damit ist gar nicht beurteilbar, ob es sich bei dem streitigen Arbeitsverhältnis um ein solches gehandelt hat, das die entsprechenden Ausnahmetatbestände erfüllt.
Sollte dies der Fall sein, hätte das Urteil des zuständigen Amtsgerichts auch im Instanzenzug Bestand, weil die Ausnahmetatbestände dann nicht und dafür das normale Arbeits (-vertrags-) Recht anzuwenden wären.
Wurde geltendes Recht dadurch verletzt, daß Ausnahmetatbestände nicht berücksichtigt worden sind, obwohl dies hätte geschehen müssen, wird das Urteil auf dem Instanzenweg kassiert werden.
Dann bliebe der Klägerin nur noch der Weg zum EUGH um klären zu lassen, ob die Ausnahmetatbestände des deutschen ADG mit dem übergeordneten EU-Recht zu vereinbaren sind. Wenn ja, ist der Instanzenzug dann beendet. Wenn nein, wird eine weitere nationale Klage gegen das ADG erfolgen und wahrscheinlich Aussichten auf Erfolg haben. Soweit ist es aber noch lange nicht. Und ich rate davon ab, schon vor dem Abendrot den Untergang des Abendlandes zu prophezeien.
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#74   Leblhuber   18:08:21 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.:
Eine konfessionelle Schule hingegen, die Lehrer aufgrund ihres Bekenntnisses ablehnt, enthält den Schülern bei gewissen Themen unterschiedliche Meinungen vor. Es ist ganz eindeutig ein Tendenzbetrieb und eine Indoktrination und meines Erachstens nach gerade in der Bildung von Kindern, die keine Wahl haben, nicht zu tolerieren.
Die Lehrer einer konf. Schule in Österreich werden ja nur dann vom Staat bezahlt, wenn die Schule Öffentlichkeitsrecht hat. Das erhält sie nur dann, wenn der staatl. Lehrplan des entsprechenden Schultyps eingehalten wird. Wo bitte sehen Sie da Indoktrination???
Etwa in Latein, in den Fremdsprachen, in Deutsch, in Geschichte, in Mathematik, in Physik usw.
Auch politisch gefärbte Lehrer an öffentlichen Schulen könnten möglicherweise indoktrinieren.
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#73   Erdloyalist   18:07:42 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wir sind alle Menschen und unser Galube ist eine rein persönliche Sache selbst im Gotteshaus
Allein der Begriff „ungläubige Muslimin“ ist eine Schande aber was will man schon von Menschen erwarten für die die Teilung der Menschheit und die Zerstörung der göttlichen Vielfalt auf ihren Kriegsbannern geschrieben steht.
Nicht die Klage der gläubigen Muslimen sondern der Vertrag der ihr angeboten wurde ist ein Verbrechen. Denn jemanden wegen eines Berufes vor zuschreiben wie er glauben soll ist eine Schande und reinste Gotteslästerung.
Mir als Christ ist esgal ob ein Banker Christ, Moslem oder Jude ist. Mir ist egal wie die Hautfarbe meines Arztes oder die kulturelle Herkunft meines Chefs ist. Denn einzig und allein ist wichtig das er Mensch ist und mehr nicht.
Es ist auch voll egal ob jemand ein Kopftuch trägt oder ein Kreuz.
Doch wenn man in einer Welt lebt in der jeder Mensch in Schubladen gepackt wird, und man danach urteilt welche Schublade gut oder schlecht ist, dann kann man kein gottgerechtes und menschenwürdiges Weltbild aufbauen.
Die Klage ist voll gerechtfertigt und sollte von jeden gottesgläubigen Christen und jeden freien Menschen unterstützt werden. Denn wenn wir jetzt nicht „Nein zur Teilung“ sagen dann wird es wohl niemals Frieden auf der Welt geben und niemand wird das Himmelreich betreten.
Nur eine Welt in der es egal ist wie man glaubt, lebt, liebt , spricht, sich kleidet und welcher Kultur man angehört ist eine Welt die jeden Menschen würdig macht das Himmelreich zu betreten und Gottes ewigen Frieden zu empfangen schon hier auf Erden.
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#72   Seefeldt   18:03:51 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Die Kirche und Europa
Wer sich mit der Geschichte von Kirche und Europa beschäftigt, kann schnell feststellen, daß es einen engen Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Kirche und Europa gibt:
Wurde die Kirche geachtet, ging es Europa (meistens) gut, wurde die Kirche dagegen mißachtet, ging es Europa (meistens) schlecht.
Es war das Christentum, es waren vor allem die christlichen Klöster, die Europa nach den Wirren der Völkerwanderungszeit wieder kultivierten.
Es ist auch absolut kein Zufall, daß dieses so kleine Europa, als die Kirche noch in diesem Kontinent bedeutend war, die ganze Welt prägen konnte, während es nun, während es immer gottloser wird, auch in der Welt immer mehr niedersinkt.
Der leider in Deutschland begonnenen, „Reformation“ genannten Kirchenspaltung folgte wenige Jahrzehnte später die Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges.
In seiner christlichen Zeit erlangte Europa auch seine kulturelle Blüte; derzeit ist das Christentum, gleichzeitig aber auch die Kultur in Europa im Niedergang.
Und vergessen wir doch nicht: die neben dem Dreißigjährigen Krieg schlimmsten Menschheitskatastrophen wurden von zwei gottlosen Ideologien verursacht, dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus.
Die Kirche war immer ein Segen für Europa, wenn sie geachtet wurde; die Entfernung von der Kirche gerät Europa dagegen zum Fluch.
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#71   Nachtlaterne   17:44:25 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
setzt euch ohne wenn und aber für…
…den schutz jesu christi bzw. für den schutz des ungeborenen lebens ein, was immer der laberkurt und co auch dagegen antwortet!
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#70   Rudolfus   17:34:14 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Kein Rechtsmündiger wird dazu gezwungen, die Institutionen der Kirche in Anspruch zu
nehmen
Ich hab nichts dagegen, wenn eine katholische organisation eine Schule betreibt (und nicht Papa Staat in kirchlicher „Trägerschaft“ – so ein Unsinn!!) und dort dann ihre Werte vermittelt. Bitte sehr, kein Thema. Aber eben nur zusätzlich zum staatlichen Angebot. Und davon kann auf dem Lande leider keine Rede sein. Eine Behinderteneinrichtung hat da ein Einzugsgebiet von 40-50 km…
Kein Rechtsmündiger wird in die Institutionen der Kirche gezwungen, auch zu jenen der Parteien.
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#69   Lutheraner   16:32:26 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Kurt K.
Jedenfalls der Vergleich der Kirchen mit einem entzündeten Blinddarm ist gut. Dass er „künstlich entzündet“ worden wäre, ist dann aber eher falsch.
Sie verallgemeinen die EU zu Europa, bleiben damit politisch korrekt und werden sicher zum Sozi-Liebling avancieren.
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#68   HeinrichvonOfterdingen   16:25:09 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Lieber Kurt K.,
ich sehe das so, man hat Europa 1803 das Herz entfernt. Seither ersetzt ein fortgeschrittener Fäulniszustand den nächsten. Nun sind die Heuschrecken und die Schmeißfliegen an der Reihe. Die Kirche hat sich dieser Fäulnis bis zum 2.Vatikanum widersetzen können, wurde aber dann nach einer feindlichen Übernahme angesteckt.
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#67   Kurt K.   16:21:02 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Lutheraner: Kein schlechter Vergleich
In der EU haben Kirchen den Wert eines Blinddarms. Er wird künstlich entzündet und dann von den Sozis herausopferiert.
Jedenfalls der Vergleich der Kirchen mit einem entzündeten Blinddarm ist gut. Dass er „künstlich entzündet“ worden wäre, ist dann aber eher falsch.
Ich sehe das eher so: Die Kirchen sind seit 1000 und mehr Jahren der latent entzündete Blinddarm Europas. 1789 hat man dann den grössten Entzündungsherd endlich herausgerissen, aber leider nicht alles. Seit dem entzündet sich immer wieder mal ein kleiner Teil und wird dann nachträglich entfernt.
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#66   Bruder Theophil   15:51:51 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ HvO
Dürfen nicht.
Der Bildungsurlaub geht eigentlich auch nicht, weil Frauen ohne männliche Begleitung wohl kaum ein Visum bekommen. Sollten sie doch einreisen, dann in Zivil, da selbst ein offenes Kreuz auf der Brust wieder zur Ausreise führen würde.
@ derfux
Warum wollen Sie ausser Ihrer Dummheit auch noch Ihre FORTGESETZTE Dummheit dokumentieren ? In einem muslimisch geprägten Gesellschaftssystem gehört der Ehrenmord an Frauen zur Tagesordnung. Fragen Sie doch mal Türkinnen, wie frei sie wirklich sind. Selbst in Deutschland. Wachen Sie auf.
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#65   Kurt K.   15:51:04 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Benedikt: nochmal
Ich hab nichts dagegen, wenn eine katholische organisation eine Schule betreibt (und nicht Papa Staat in kirchlicher „Trägerschaft“ – so ein Unsinn!!) und dort dann ihre Werte vermittelt. Bitte sehr, kein Thema. Aber eben nur zusätzlich zum staatlichen Angebot. Und davon kann auf dem Lande leider keine Rede sein. Eine Behinderteneinrichtung hat da ein Einzugsgebiet von 40-50 km…
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#64   Benedikt   15:41:24 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K.
Albern ist es höchstens, wenn man der Meinung ist, dass eine katholische Schule Dinge lehren müsste, die mit „katholisch“ nichts zu tun haben. Das würde Ihnen zwar besser passen, ändert aber nichts daran. In einer christliche Schule erfolgt nun mal eine christliche Erziehung. Und diese Tendenz ist durchaus keine Indoktrination, weil sonst jede Art von einseitiger Ausrichtung des Kollegiums Indoktrination wäre und folglich auf eine genaue Auswahl der Lehrer geachtet werden müsste, womit wir wieder bei meinem Beispiel wären.
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#63   HeinrichvonOfterdingen   15:41:04 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Lieber Bruder Theo,
wollen die nicht oder dürfen die nicht? Und wie ist es mit dem Frauenkloster auf Bildungsurlaub?
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#62   derfux   15:40:41 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Bruder Theo
und auch keine Homos!
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#61   Bruder Theophil   15:39:26 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ HvO
in Saudi-Arabien gibt es keine Klosterschwestern.
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#60   Kurt K.   15:37:12 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Benedikt: Quaak
Wenn das so wäre, dann müssten alle anderen Schulen ja darauf achten, dass das Lehrerkollegium möglichst alle gesellschaftlichen, weltanschaulichen und politischen Strömungen wiederspiegle.
Quatsch. Einer normalen, staatlichen Schule ist die Konfession ihrer Lehrer einfach mal völlig Wurst. Und wenn nun nicht jede Schule alle Meinungen in den Lehrerkollegien vertreten hat, dann ist das zwar unschön, lässt sich aber eben nicht anders machen. Wie denn auch?
Aber davon dann abzuleiten, dass es dann katholischen Schulen gestattet sein soll, Lehrer abzulehnen, die z.B. die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel kritisch sehen ist ja wohl mehr als albern.
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#59   HeinrichvonOfterdingen   15:34:01 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Nur mal ne Frage, weil ich noch nie in dem Land war,
dürfen Klosterschwestern in Saudi-Arabien auch mit Ordenstracht rumlaufen?
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#58   derfux   15:29:45 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Bruder Theo
Dann könnte man doch die muslimischen Lehrerinnen auch fragen, ob sie das Kopftuch freiwillig tragen, und es ihnen nur verbieten, wenn sie mit „nein“ antworten. Sie messen ja richtig schön mit zweierlei Maß…nur weiter so Bruder Theo.
Man sollte das Tragen eines Kopftuches beim Autofahren auf jeden Fall verbieten. Ich sehe immer wieder Frauen, die so fahren. Habe es dann selbst mal probiert – Schulterblick ünmöglich.
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#57   Lutheraner   15:24:01 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Vineta: Wohin soll das noch führen mit diesen Antidiskriminierungsparagraphen?
Sie haben völlig Recht. Das Problem der Kirchen ist, daß sie sich mit den Christenfeinden eingelassen haben und deshalb unter Druck stehen.
In der EU haben Kirchen den Wert eines Blinddarms. Er wird künstlich entzündet und dann von den Sozis herausopferiert.
Als die Sozis das Anti-Diskrimineirungsgesetz eingebracht haben, war Volker Kauder gerade CDU-Fraktionsvorsitzender geworden. Uneingeweiht in die Perfidie des Gesetzes rief er aus, das sei ja (anti-deutscher) Rassismus!
Es war von vorne herein klar, daß damit Druck ausgeübt werden würde. Wer nicht hören will, muß eben fühlen. Selber Schuld!
In Österreich gibt es mittlerweile mehr Muslime als Protestanten und die Katholiken haben in den letzten Jahren eine Millionen Mitglieder verloren.
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#56   Bruder Theophil   15:19:42 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ derfux
Der Nonnenhabit bleibt aber erlaubt, obwohl er auch ein eindeutiges Zeichen von Unterdrückung ist.
Schmeissen Sie das Zeug, das Sie rauchen, schnell weg. Und dann fragen Sie mal Nonnen, warum sie eingetreten sind und ob sie sich im Habit unterdrückt fühlen, anstatt Ihre Zeit auf CSDs zu vergeuden.
Und noch so nebenbei…der Islam in den USA erlebt zurzeit den stärksten Zuwachs durch FRAUEN. Weil die Frauen nämlich in der Burka sich BEFREIT wissen von Sexismus durch Blicke und Anzüglichkeiten.
Was Sie hier äussern ist albern, falsch und dumm.
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#55   defendor   15:16:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wehe denen, die das Evangelium nicht verkünden !
Herr Kurt K.
Sie husten aber wieder erschreckend oft…ich meine als Floh !
Ich bin überzeugt, dass Sie nach dem „Wegtolerieren“ der Einzigen Wahrheit JESUS CHRISTUS, dem Mensch gewordenen Wort Gottes, Gott selbst…
ganz Freimaurer-gemäss, also gemäss der Kohorten der Hölle – im Sinne der „Toleranz“ nur noch „Lehrer“ mit dem Satans-Bijou der Freimaurerei „empfehlen“ würden, damit dann in höllischer Eintracht sämtliche Irrlehren „Repräsentanten der Hölle“ – Freimaurer – zuteil würden und dann einhellig der Chor der reissenden Wölfe das Top-Charts Gejaule der Anbeter der Lüge von sich geben könnte…
„ Lasst uns alles „wegtolerieren“, was sich unserer „Toleranz“ in den Weg stellt, die nur eines toleriert; die Weltherrschaft unter dem Ungeziefer Satan „
Nun Herr Kurt K., Ihren „Freunden“, den Seelentötern der Freimaurer, werden ihre „Orden“ Angesichte der GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI zu Ketten der Verderbnis…sie werden sie in die Finsternis reissen…zu ihrem „Weltenbaumeister“…Satan !
Wer die Kinder und die Jugendlichen die Einzige Wahrheit JESUS CHRISTUS bewusst vorenthält, macht sich schwerer Sünde schuldig !
Wer das EVANGELIUM CHRISTI bewusst unterdrückt, verunglimpft oder verleugnet, den wird der HERR nicht mehr kennen !
JESUS CHRISTUS SPRICHT:
Mt 10,33
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
Niemand findet ohne Demut und Reue zu GOTT !
Wer SEINE Barmherzigkeit zurückweist, wird ohne IHN bleiben…die Hölle !
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#54   Benedikt   15:13:58 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K.
Eine konfessionelle Schule hingegen, die Lehrer aufgrund ihres Bekenntnisses ablehnt, enthält den Schülern bei gewissen Themen unterschiedliche Meinungen vor. Es ist ganz eindeutig ein Tendenzbetrieb und eine Indoktrination
Wenn das so wäre, dann müssten alle anderen Schulen ja darauf achten, dass das Lehrerkollegium möglichst alle gesellschaftlichen, weltanschaulichen und politischen Strömungen wiederspiegle. Das dürfte nirgendwo so sein. Ein Schüler hat keinen Anspruch darauf, dass ihm alle möglichen Meinungs- und Streitstände präsentiert werden. Eine konfessionelle Schule ist daher ebensowenig Indoktrination wie Schulen sonstiger Ausrichtung. Entscheidend ist die Möglichkeit zu freien Entfaltung, und da auch an konfessionellen Schulen keine Gehirnwäsche betrieben wird ist das auch dort möglich.
@ derfuxDoch, genau das tue ich! Aber vielleicht ist Ihr Geist etwas benebelt, wenn es für Sie einen Unterschied macht, ob Frauen nun christlich oder islamisch benachteiligt werden.
Da der Eintritt in einen Orden freiwillig ist und es mittlerweile sogar Orden ohne besonderes Ordensgewand gibt, kann es wohl kaum eine Benachteiligung sein, wenn man ein Ordensgewand anlegt, zu dem ein Schleier gehört. Das ist vielmehr eine freie Entscheidung der jeweiligen Person.
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#53   derfux   15:13:19 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Bruder Theo
Was wollen Sie mir jetzt eigentlich mitteilen?
Fakt ist, dass das Kopftuch als Zeichen der Frauenunterdrückung für Lehrerinnen verboten sein soll. Der Nonnenhabit bleibt aber erlaubt, obwohl er auch ein eindeutiges Zeichen von Unterdrückung ist. Die tolle Logik unserer C-Parteien…
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#52   HeinrichvonOfterdingen   15:11:44 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Lieber Kurt K.,
so von Ihnen erzählte er den Witz. Ich habe verstanden.
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#51   Kurt K.   15:09:53 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Theophil
Bei Paulus steht auch nix über Indianer. Und?
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#50   Bruder Theophil   15:08:00 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ derfux
Und steht bei Paulus was von Musliminnen ? Nein. Zudem sind sie auch kein Teil unserer abendländischen Kultur. Mal abgesehen von der Tatsache, dass die Moslems ohnehin nur eine christliche Splittergruppe sind, die syrisch-aramäische Wurzeln hat.
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#49   Kurt K.   15:07:14 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Warum können Frauen…
Ein Witz, den mir mal ein homosexueller Freund von mir erzählte:
Warum können Frauen nicht hübsch und Intelligent gleichzeitig sein?
Dann wärens ja Männer.
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#48   Sozialkatholisch   15:02:00 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ derfuchs
Den meisten Frauen braucht nicht die Haare abzuschneiden, das machen die heutzutage ja schon ganz von alleine.
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#47   derfux   14:57:28 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Bruder Theo
Doch, genau das tue ich! Aber vielleicht ist Ihr Geist etwas benebelt, wenn es für Sie einen Unterschied macht, ob Frauen nun christlich oder islamisch benachteiligt werden.
siehe Paulus (1. Korinther, 11):
Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz. Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.
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#46   wi-bi   14:57:21 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Benedikt
Eher nicht, weil das mit der redaktionellen Ausrichtung einfach nicht zusammenpasst. Und eine Religion will naturgemäß nur Anhänger einstellen, was nicht minder ungewöhnlcih erscheint.
Der Lebenslauf einer Person, bzw. seine politische Ausrichtung sind keine vom AGG geschützte Eigenschaft.
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#45   Kurt K.   14:53:35 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Verzeihung, Benedikt! / @ HvO
Verzeihen Sie, es war tatsächlich HvO, der das schrieb. Kleiner Irrtum vom Amt.
Ein Lehrer kann genausowenig wie jeder andere mit persönlichen Wertungen hinter dem Berg halten.
Das ist zweifellos richtig.
Und das meinte ich auch nicht. Wenn mich ein Schüler nach meiner Meinung fragt oder der Stoff verlangt, die eigene Meinung zu sagen, dann ist das ja auch OK – und auch dann, wenn diese persönliche Meinung vom Träger der Schule abweicht. Immerhin ist es für die geistige Entwicklung von Schülern durchaus wichtig, zu sehen, dass es zu den meisten Themen viele unterschiedliche Meinungen gibt.
Aber die politisch-religiösen Themen sind ja nun in der Schule nicht das wichtigste. Ich sehe das so: Jeder Mensch /auch die Lehrer selbstverständlich) hat das Recht, eine eigene Meinung zu haben und diese auch äussern zu dürfen. Auch in der Schule. Trotzdem wird der verantwortungsvolle Lehrer seine Meinung nicht als „die einzige Wahrheit“ darstellen, zu welchem Themenkomplex auch immer.
Eine konfessionelle Schule hingegen, die Lehrer aufgrund ihres Bekenntnisses ablehnt, enthält den Schülern bei gewissen Themen unterschiedliche Meinungen vor. Es ist ganz eindeutig ein Tendenzbetrieb und eine Indoktrination und meines Erachstens nach gerade in der Bildung von Kindern, die keine Wahl haben, nicht zu tolerieren.
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#44   Bruder Theophil   14:47:03 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ derfux
Ich hoffe, für Ihren Geisteszustand, dass Sie im letzten Posting nicht die Tracht der Ordensfrauen mit den Kopftüchern von Musliminnen in einen Topf werfen wollten.
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#43   Benedikt   14:36:05 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K.
Ich bin zwar nicht HvO, der das von Ihnen zitierte eigentlich schrieb, aber:
Und das ist genau der Punkt. Lehrer sind dazu angehalten, ihre Schüler nicht mit privaten Meinungen zu allem möglichen zu indoktrinieren
Ein Lehrer kann genausowenig wie jeder andere mit persönlichen Wertungen hinter dem Berg halten. Ob das nun Indoktrinierung ist oder nicht. Wenn es im Rahmen bleibt würde ich dies verneinen, weil ein Schüler ja nicht nur von einem Lehrer, sondern von mehreren und darüberhinaus durch sein übrigens soziales Umfeld in Familie und Freundeskreis mit Meinungen konfrontiert wird, die er sich zueigen machen kann.
Ideal finde ich übrigens Lehrer, die mit ihrer Meinung gerade nicht hinter dem Berg halten, aber die Schüler gleichzeitig zur Kritik erziehen, so dass sie in die Lage kommen, die Meinung des Lehrers zu kritisieren, bzw aus freien Stücken anzunehmen oder abzulehnen und dies auch begründen können.
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#42   derfux   14:31:40 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Bendekikt
Der Staat verbietet seinen Beamtinnen ja sogar das Tragen des Kopftuchs.
Die Betonung liegt (zumidest in Hessen) auf Beamtinnen…Angestellten im Staatsdienst ist das nicht verboten, auch nicht den angestellten Lehrerinnen…und Koch hat in letzter Zeit kaum LehrerInnen verbeamtet.
Ordensfrauen im staatlichen Schuldienst dürfen auch ihre Kopfbedeckung aufbehalten, obwohl sie diese wegen ihrer Minderwertigkeit wegen tragen (siehe Paulus, Brief a. d. Korinther).
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#41   Kurt K.   14:27:30 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Nunja, Benedikt
Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps!
und Sie würden sich in der Arbeit genauso aufführen, wie Sie es hier tun,
Nun, da eine Schule kein politisch-religiöses Forum ist, besteht nicht die „Gefahr“, dass ich mich an der Arbeit genauso benehme wie hier.
Und das ist genau der Punkt. Lehrer sind dazu angehalten, ihre Schüler nicht mit privaten Meinungen zu allem möglichen zu indoktrinieren und jeder einigermassen vernünftige Lehrer ist sich seiner Macht über seine ihm anvertrauten Schüler durchaus bewusst und wird diese nicht missbrauchen, um die Schüler auf seine persönliche Linie einzuschwören.
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#40   Leblhuber   14:26:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.:
Dies sehe ich ganz anders. Wenn die Einrichtung sich hauptsächlich selbst finanzierte, dann könnten wir darüber reden. Tatsächlich sind aber auch konfessionelle Schulen zu 90+% staatlich finanziert.
Wie es in Deutschland ist, weiß ich nicht.
In Österreich werden konfessionelle Schulen vom Schulerhalter finanziert und nur die Lehrer werden vom Staat bezahlt. Diese Schulen heben zur Deckung der Kosten ein nicht unbeträchtliches Schulgeld ein.
Dass der Staat die Lehrer bezahlt, ist dadurch gerechtfertigt, dass die Schüler ja ohne dieses konfessionelle Angebot von staatl. Lehrern an staatlichen Schulen unterrichtet werden müssten.
Ich selbst habe vor 40 Jahren eine kath. Privatschule besucht und schon damals einen ev. Lehrer und ev. Mitschüler gehabt.
Genau so sollte man es machen, alleine schon, um den Streit zu beenden. Alle Schulen, die sich im Moment noch in kirchlicher Hand befinden, verstaatlichen, um eine Gleichbeandlung aller sicherzustellen.
Da bin ich aber froh, dass Sie darüber nicht zu entscheiden haben. Gerade auf dem Bildungssektor leistet die Kirche hervorragende Arbeit. Ich selbst habe meine Kinder ebenfalls in solche kath. Privatschulen geschickt und das Schulgeld in Kauf genommen.
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#39   HeinrichvonOfterdingen   14:22:06 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Lieber Kurt K.,
besonders bei männlichen Beamten macht sich ein Kopftuch eigenartig. Und gerade hier wurde es noch nie empfohlen.
Doch zurück zu den konfessionellen Einrichtungen. Wenn ich Sie einstellen würde und Sie würden sich in der Arbeit genauso aufführen, wie Sie es hier tun, dann würden Sie, Konfession hin, Konfession her, die Probezeit nicht „überleben“.
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#38   Kurt K.   14:18:55 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Benedikt: Neue Baustelle?
Der Staat verbietet seinen Beamtinnen ja sogar das Tragen des Kopftuchs.
Eine neue Baustelle? Och nö!
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#37   Benedikt   14:04:52 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Kurt K.
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber das ist ihr Ding, weil sie ihr Personal komplett selber finanzieren und auch keine staatlichen Aufgaben übernehmen.
Eher nicht, weil das mit der redaktionellen Ausrichtung einfach nicht zusammenpasst. Und eine Religion will naturgemäß nur Anhänger einstellen, was nicht minder ungewöhnlcih erscheint. Was das mit staatlichen Zuschüssen zu tun hat verstehe ich nciht ganz. Der Staat verbietet seinen Beamtinnen ja sogar das Tragen des Kopftuchs. Der ist also auch nicht neutral.
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#36   Sarto   14:01:02 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Gesetzeswortlaut!
Wegen dem eindeutigen Wortlaut des § 9 Abs. 1 AGG dürfte das Urteil materiell keinen Bestand haben. :-@
In dieser Vorschrift sind Religionsgemeinschaften eindeutig privilegiert.
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#35   Bruder Theophil   13:43:05 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Gallowglas
Das ist richtig, aber geltendes Recht ist es nunmal, daß es einen Arbeitgeber absolut nichts angeht, welcher Religion ein Arbeitnehmer angehört
Zu meinen Kunden gehören auch einige Pharmaunternehmen, die es zwar nicht an die grosse Glocke hängen, die aber auf keinen Fall Muslime in die Produktion von Arzneien einstellen. Aus Angst vor Anschlägen. Oder möchten Sie eine Kopfschmerztablette einnehmen, nach der Sie umkippen, weil dort E605 reingemischt wurde ? Ich habe vollstes Verständnis für diese Haltung und wünsche mir das auch für die Zukunft.
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#34   Florian Geyer   13:35:14 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zwischen Staatsmacht und Amtskirchenmacht
ist heute ohnehin kein Unterschied machbar da die Kirche inzwischen von der selben Macht gelenkt wird die auch hinter allem Politischen steht. Kirche ist verkommen zu einer kuschenden soziologischen Sinnstiftungsagentur neben Anderen.
Unterscheiden muß man davon die wahre ewige Kirche welche sich in Einzelerscheinungen der offiziösen kirche manifestiert und unter anderem den Papst, einzelne Bischofserscheinungen und die Gläubigen (nicht Kulturchristen) beinhaltet
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#33   Kurt K.   13:31:52 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ F. Geyer / Benedikt / Leblhuber
F. Geyer: warum sollte eineexplizitkonfessionelle Schule einen antiklerikales Element einstellen ?
Braucht sie nicht. Aber dann soll sie sich und ihr Personal auch explizit selbst finanzieren.
Benedikt: Weiter Infos gibt es u.a. bei Spiegel Online oder der TAZ
Ob diese Zeitungen wohl Redakteure der Jungen Freiheit beschäftigen würden?
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber das ist ihr Ding, weil sie ihr Personal komplett selber finanzieren und auch keine staatlichen Aufgaben übernehmen.
Leblhuber: Im übrigen bin ich der Meinung, dass eine konfessionelle Einrichtung, auch wenn sie sich nur zum Teil selbst finanziert und der Rest aus öffentlichen Mitteln stammt, das Recht haben muss, ihre Personalentscheidungen nach ihren eigenen Richtlinien zu treffen.
Dies sehe ich ganz anders. Wenn die Einrichtung sich hauptsächlich selbst finanzierte, dann könnten wir darüber reden. Tatsächlich sind aber auch konfessionelle Schulen zu 90+% staatlich finanziert.
Ohne solche Einrichtungen hätte der Staat deren Leistung zu erbringen und müsste dann auch zu 100% die Finanzierung sicherstellen
Genau so sollte man es machen, alleine schon, um den Streit zu beenden. Alle Schulen, die sich im Moment noch in kirchlicher Hand befinden, verstaatlichen, um eine Gleichbeandlung aller sicherzustellen.
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#32   Navon   13:28:01 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
vereinsinterne Regeln
stehen nicht über geltendem Recht. Das gilt auch für Kirchen und kirchennahe Vereine. Besonders, wenn sie die zu besetzende Stelle nichtmal aus eigenen Mitteln finanzieren, wie im vorliegenden Falle geschehen.
Die Kirchen – katholische wie evangelische – geben ohnehin quasi kein eigenes Geld aus, die Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft bekommen aus Kirchensteuermitteln genau NULL Prozent und finanzieren sich komplett aus Krankenkassensätzen und Kommunen-, Landes- und Bundesmitteln. Quelle www.kirchensteuer.de/krankenhaeuser.html
Für die Besetzung einer Stelle ist allein die fachliche Qualifikation entscheident, religiöse Bekenntnisse haben darauf im geschilderten Fall keinen Einfluss.
Wieso will sich die Kirche hier nicht an geltendes Recht halten?
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#31   HeinrichvonOfterdingen   13:25:22 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Lieber Leblhuber,
ich sprach von Schule und Lehrer. Außerdem ist ein Unterschied ob eine Schule als „beliehener Unternehmer“ (juristisch ist dieser Ausdruck hier wohl nicht ganz korrekt, aber hinreichend korrekt) für den Staat tätig ist, dann ist sie nämlich in eigenem Namen tätig und der Staat kauft Leistungen oder ob eine gemeinsame Trägerschaft vorliegt. Diese geht dann nur in gegenseitiger Rücksichtnahme.
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#30   Florian Geyer   13:24:43 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
„Eine schwarze Parteiinstitution stellt auch keine Sozialisten ein“,
Ahso?
Warum sind dann lauter Sozialisten in der schwarzen Parteiinstitution ?
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#29   Rudolfus   13:23:20 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Auch Parteiinstitutionen stellen doch nicht Leute mit dem gegnerischen Parteibuch ein
Eine schwarze Parteiinstitution stellt auch keine Sozialisten ein,
ebensowenig die EU-Kommission Vertreter des Hl. Stuhles.
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#28   Leblhuber   13:19:18 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@HvO:
Sie glauben doch nicht, dass eine jüdische Schule einen katholischen Lehrer einstellt!
Ich kenne die Situation in Wien und kann Ihnen versichern, dass sowohl im jüd. Gymnasium als auch in Kindergärten und Altenheimen, zB. dem Maimonides Zentrum mitTagesstätte, Elternheim, Pflegewohnheim und Bettenstationen mehrheitlich Nichtjuden beschäftigt sind.
Das hängt sicher auch damit zusammen, dass die Kultusgemeinde Wien mit ihren 10.000 Mitgliedern schlicht und einfach nicht in der Lage ist, das Personal aus ihren eigenen Reihen zu rekrutieren.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass eine konfessionelle Einrichtung, auch wenn sie sich nur zum Teil selbst finanziert und der Rest aus öffentlichen Mitteln stammt, das Recht haben muss, ihre Personalentscheidungen nach ihren eigenen Richtlinien zu treffen.
Ohne solche Einrichtungen hätte der Staat deren Leistung zu erbringen und müsste dann auch zu 100% die Finanzierung sicherstellen.
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#27   Benedikt   13:11:58 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Gallowglas
Weiter Infos gibt es u.a. bei Spiegel Online oder der TAZ
Ob diese Zeitungen wohl Redakteure der Jungen Freiheit beschäftigen würden?
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#26   Florian Geyer   13:07:09 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Kkurt
warum sollte eine explizit konfessionelle Schule einen antiklerikales Element einstellen ? Um zu kontrollieren dass der laube nicht nur geheuchelt ist um einer Einstellung willen sollte bei jeden Lebenslaub und Wandel sehr genau erforscht werden und eine lange Probezeit veranschlagt werden mit Unterrrichtsdokumentation via Tonband !
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#25   Rudolfus   13:02:59 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Gallowglas: Eine Organisation stellt jene ein, die in die Organisation passen
Eine christliche Organisation hat das Recht, Christen anzustellen, und keine Nichtchristen.
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#24   kali   13:02:16 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
EU-„Rechte“
Schön, daß die Kirchenkreise auch eimal merken, „wohin die Reise geht.“ Wenn man weiterhin Lobhudeleien in Sonntagsreden auf dieses mittlerweile gottlose System hält, ohne gegen die satanischen Machenschaften anzukämpfen, braucht man sich über den Niedergang doch nicht zu wundern. Wer verordnet eigentlich (gegen unser Grundgesetz) diese EU-Rechte. Demokratisch kommen die Verordnungen der EU jedenfalls nicht zu stande. Wie funktioniert diese EU und wer bestimmt dort. Das einzige was dort gut zu funktionieren scheint ist die Korrupption. Wie bekannt, werden dann auch EU-Mittarbeiter, die Korruptionsfälle aufdecken, enlassen. Wer will das ja einmal christliche Abendland zerstören? Übrigens da es eine Demokratie in der Realität nicht geben kann, bin ich auch kein Freund der selben.
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#23   Kurt K.   13:01:55 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Gallowglass / HvO / Rudolfus
HvO: Sie glauben doch nicht, dass eine jüdische Schule einen katholischen Lehrer einstellt!
Nein, noch nicht. Aber so SOLLTE es sein. Schliesslich ists ja mal scheissegal, ob der Mathelehrer an Jesus oder Mohammed glaubt.
Rudolfus: Katholische Schulen im heutigen Deutschland lehnen höchstens Atheisten und Mohammedaner als Lehrer ab,
insbesonders aber Atheisten.
Bei Mohammedanern wäre ich mir nicht so sicher.
Nochmal: Es ist scheissegal, ob der Mathelehrer an Mohammed oder an Jesus glaubt oder eben an keinen davon.
Gallowglass:…so wurde die Betroffene sogar von der Diakonie gefragt, ob sie quasi „Pro Forma“ in die Kirche eintreten möchte, um den Schein zu wahren.
Kenne ich. Mir hat der Direx meiner allerersten Schule, an der ich ein Jahr lang VOR meinem Studium ein Praktikum machte, gesagt, sie würden mich gerne einstellen, wenn ich mit dem Studium fertig sei. Allerdings müsste ich dazu pro Forma in die Kirche eintreten… ich hab dankend abgelehnt.
Letztlich sehe ich das so: Wenn eine Kirche meint, sie dürfe entscheiden, dass sie nur Lehrpersonal einstellen will, welches ihr Bekenntnis teilt, dann bitte! Aber dann müssen diese Einrichtungen auch KOMPLETT von der Kirche getragen sein und dürfen nicht die Aufgaben des Staates übernehmen, sondern dürfen nur zusätzliche Angebote sein.
Auf dem Land hat fast kein Kind eine echte Wahl, in welche Behinderteneinrichtung es gehen möchte – da gibts dann eben nur eine in der Nähe. Und die ist oft eben „kirchlich getragen“.
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#22   Gallowglas   13:00:19 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@rudolfus
Man merkt, daß du vom Grundproblem rein garnichts verstanden hast …
Das die Klagende diesmal eine Muslimin ist, ist reiner Zufall und für die Klage bzw. das Urteil unwichtig …
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#21   Rudolfus   12:55:27 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Gallowglas: Die Mohammedaner können sich gerne eigene Organisationen gründen
Dort können sie sich ihre eigenen Anstellungsregeln geben.
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#20   Gallowglas   12:50:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K
Die tatsächliche Sachlage ist noch viel haarsträubender, als hier geschrieben … so wurde die Betroffene sogar von der Diakonie gefragt, ob sie quasi „Pro Forma“ in die Kirche eintreten möchte, um den Schein zu wahren.
(Ich kenne so einige, die bei Diakonie, Caritas o.ä. arbeiten und gezwungenermaßen als Scheinchristen leben müssen.)
Weiter Infos gibt es u.a. bei Spiegel Online www.spiegel.de/…,1518,522492,00.html, Welt Online www.welt.de/…ie_mitarbeiten_.html oder der TAZ www.taz.de/…skriminiert-muslima/?src=TE&cHash=0…
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#19   Rudolfus   12:50:19 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Katholische Schulen im heutigen Deutschland lehnen höchstens Atheisten und Mohammedaner
als Lehrer ab,
insbesonders aber Atheisten.
Bei Mohammedanern wäre ich mir nicht so sicher.
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#18   HeinrichvonOfterdingen   12:49:58 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Lieber KurtK.,
Sie glauben doch nicht, dass eine jüdische Schule einen katholischen Lehrer einstellt!
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#17   Kurt K.   12:48:17 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
WO hab ich was von „evangelisch“ gesagt?
Sie sprechen doch nicht von der ökumenistisch orientierten deutschen Amtskirche!
Dort gibt es doch haufenweise evangelische Lehrer.
Ich schrieb: Diese Schulen lehnen Lehrer regelmässig ab, die nicht ihrer Konfession entsprechen., habe also nichts von „christlicher Konfession“ gesagt, sondern von Konfession im Sinne von Bekenntnis. Das kann ein jüdisches, islamisches oder auch atheistisches Bekenntnis sein.
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#16   Rudolfus   12:41:48 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Katholische Schulen, die nichtkatholische Lehrer ablehnen
Sie sprechen doch nicht von der ökumenistisch orientierten deutschen Amtskirche!
Dort gibt es doch haufenweise evangelische Lehrer.
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#15   Kurt K.   12:38:31 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wenn das den Tatsachen entspricht
wie es in dem Artikel steht (was ja bei +net nicht unbedingt so sein muss…) dann ist das S U P E R!
Aufgrund meines Berufes Sonderpädagoge habe ich nämlich ein wenig Einblick in die Problematik. So sind in Deutschland mehr als 60% aller Behinderten-Schulen und -Heime in kirchlicher Trägerschaft. Diese Schulen lehnen Lehrer regelmässig ab, die nicht ihrer Konfession entsprechen. Eine Sauerei sondergleichen, da das Personal ganz wie in staatlichen Schulen auch, von Papa Staat bezahlt wird.
Wenn dieses Urteil bestätigt wird, dann wird es endlich Chancengleichheit geben in der Anstellungspraxis entsprechender Einrichtungen.
Und ich bin der erste, der diesen Sauhaufen verklagt bis er schwarz wird, sollte ich abgelehnt werden, falls ich mich mal irgendwann wieder bei einer Sonderschule bewerbe. Äusserst lobenswert, dieses Urteil.
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#14   Rudolfus   12:29:37 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Das gilt aber nur, wenn ein Kriterium nicht dem Unternehmens- oder Staatsauftrag widerspricht
@Gallowglas: Jede Firma und jede Staatsbehörde stellt nur Leute ein,die sich auch an die Firmen- und Staatsvorgaben halten, das ist auch in der EU so.
Das ist richtig, aber geltendes Recht ist es nunmal, daß es einen Arbeitgeber absolut nichts angeht, welcher Religion ein Arbeitnehmer angehört, welche sexuelle Orientierung er hat, ob er in einer Beziehung lebt oder nicht ect. pp.
Dies gilt allerdings nur, wenn diese Kriterien nicht dem Unternehmens- oder Staatsauftrag widersprechen.
Ein Religionsbetrieb ist eben dazu da, das eigene Religionsbekenntnis zu fördern,
genauso wie auch andere Vereine mit bestimmter Zielsetzung.
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#13   timpressum †   12:15:35 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Im übrigen…
…die katholische Kirche läßt sich auch manche Kindergärten zu 70 % von den Kommunen finanzieren und drückt demselben dann seinen „Wertekanon“ auf. Dazu gehört dann auch die Entlassung von Mitarbeitern, wenn sie sich scheiden lassen!
Unverschämt sowas – wenn schon Tendenzbetrieb, dann muss man ihn auch komplett finanzieren!
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#12   zeitundewigkeit   12:13:47 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Galloway
Es gibt ein Konkordat, ein Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und eine Kirchenklausel im Antidiskriminierungsgesetze. Kirche und Religionsgemeinschaften können als sog. „Tendenzbetriebe“ von ihrem Personal Zugehörigkeit zur Kirche bzw. Religionsgemeinschaft verlangen und eine der Glaubensgemeinschaft entsprechende Lebensführung.
Das Antidiskriminierungsgesetz diskriminiert Kirche und Religionsgemeinschaften und steht teilweise im Widerspruch zu höherrangigen und älteren Rechtsnormen.
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#11   Gallowglas   12:08:32 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@wi-bi
Warum wird ein von der EU finanziertes Projekt ausgerechnet einem kirchlichen Träger zugesprochen, der sich weigert gängige Antidiskriminierungsrichtlinien zu befolgen? Da sollte man mal nachfragen und darauf bestehen zukünftig andere Unternehmen mit solchen Aufgaben zu beschäftigen.
Das könnte aus reiner Unwissenheit geschehen sein … die Entscheidungsträger sind warscheinlich vom EU-Recht ausgegangen (und davon, daß die Diakonie sich daran hält) und haben nicht daran gedacht, das es einen Deutschen Sonderweg gibt der den Kirchen das Diskriminieren ausdrücklich erlaubt.
Dieser Sonderweg könnte, sofern der Fall durch die Instanzen geht, hoffentlich auch fallen …
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#10   timpressum †   12:07:53 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Schon komisch…
Natürlich ist die Diakonie ein Tendenzbetrieb, in dem man sich die Frage nach der Religion gefallen lassen muss!
Komisch ist aber, daß eine Mitarbeiterin, die gerade im Bereich Integration arbeitet, keine Muslima sein darf! Das wäre gerade für eine solche Stelle förderlich und würde der Diakonie Glaubwürdigkeit verleihen.
Und alle, die jetzt anfangen, sich um Diskriminierung aufgrund von Religion Sorgen zu machen: niemand sollte aufgrund seiner Religion diskriminiert werden! Genauso wie niemand aufgrund seiner Hautfarbe oder sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf!
Wenn sich christliche, muslimische oder sonstige Fundamentalisten allerdings gegen die vom Grundgesetz vorgeschriebene Trennung von Religion und Staat wenden, ist dagegen anzureden! Das ist dann keine Diskriminierung, sondern Verfassungsschutz! Ich bin ein Christenmensch, aber ich will hier keinen Gottesstaat!
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#9   wi-bi   11:57:08 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
ein von der EU gefördertes Projekt
Warum wird ein von der EU finanziertes Projekt ausgerechnet einem kirchlichen Träger zugesprochen, der sich weigert gängige Antidiskriminierungsrichtlinien zu befolgen? Da sollte man mal nachfragen und darauf bestehen zukünftig andere Unternehmen mit solchen Aufgaben zu beschäftigen.
Ok, wie wir wissen kriecht in Deutschland die Justiz den Kirchen noch in den Arsch, weswegen das Urteil wohl keinen Bestand haben wird, aber eines dürfte sicher sein …
So ganz stimmt das nicht. Erst letztens hat das Frankfurter Kolpingwerk seinen Schwanz einziehen müssen und einen schwulen Jugendbetreuer kleinlaut wieder eingestellt.
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#8   Gallowglas   11:40:39 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@rudolfus
@Gallowglas: Jede Firma und jede Staatsbehörde stellt nur Leute ein,die sich auch an die Firmen- und Staatsvorgaben halten, das ist auch in der EU so.
Das ist richtig, aber geltendes Recht ist es nunmal, daß es einen Arbeitgeber absolut nichts angeht, welcher Religion ein Arbeitnehmer angehört, welche sexuelle Orientierung er hat, ob er in einer Beziehung lebt oder nicht ect. pp.
Fragen nach diesen Punkten sind in Einstellungsgesprächen verboten und, falls ein Arbeitgeber sich darüber hinwegsetzt, müssen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden (sprich, man darf in dem Fall lügen)
Warum sollten sich die Kirchen nicht an die gleichen Gesetze wie alle anderen halten müssen ?
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#7   Rudolfus   11:33:37 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Gallowglas: Jede Firma und jede Staatsbehörde stellt nur Leute ein,
die sich auch an die Firmen- und Staatsvorgaben halten,
das ist auch in der EU so.
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#6   Gallowglas   11:31:25 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@rudolfus
Um die Mohammedaner in Europa braucht man sich keine Sorgen machen. Die wissen sich schon durchzusetzen.
Die Tatsache, das es sich bei der Klägerin um eine Muslimin handelt spielt bei der Sache an sich eher eine Nebenrolle.
Es hätte sich genauso um eine Atheistin handeln können, die wäre von der Diakonie genauso diskriminiert worden und hätte gegen sie klagen können.
Es geht darum, daß sich die Kirchen nicht an geltendes Recht halten, um nichts anderes.
Ok, wie wir wissen kriecht in Deutschland die Justiz den Kirchen noch in den Arsch, weswegen das Urteil wohl keinen Bestand haben wird, aber eines dürfte sicher sein … die EU-Fördermittel ist die Diakonie los … die EU wird sich hüten, eine Firma zu fördern, die sich nicht an EU-Recht hält (das Antidiskriminierungsgesetz macht nur in Deutschland eine Ausnahme für die Kirchen, im EU-Recht nicht)
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#5   Vineta   11:24:57 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wohin soll das noch führen mit diesen Antidiskriminierungsparagraphen –
die einen zwingen, niemanden mehr auszugrenzen und jeden und alles hinzunehmen, zu tolerieren?
Da muß ein Kardinal Meisner, der sich ( in seinem Dom) eine Kunst wünscht, die sich religiösen Normen verpflichtet weiß, vom Zentralrat der Juden ( Kramer) scharf zurechtweisen lassen, er diskriminiere so Atheisten.
Da fordern Schwule und Lesben, Kinder adoptieren zu dürfen, ansonsten würde man sie ja diskriminieren. Und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis Bischöfe mit einer Anzeige wegen Diskriminierung rechnen müssen, wenn sie weiterhin das sagen, was sie immer gesagt haben, nämlich, daß gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr eine schwere Sünde sei.
Da muß man wohl ( schon oder erst demnächst?) als Hausherr auch eine Prostituierte als Mieterin tolerieren, denn eine Frau, die laut Gesetz eine ehrbare soziale Dienstleistung anbiete, dürfe man nicht diskriminieren… usw. usf.
Hier sind Kräfte am Werk, die im Namen der Toleranz mit einer Scheinmoral die Moral des gesunden Menschenverstandes aushebeln wollen!
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#4   Aleph †   11:23:21 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Herzhaft schmunzeln
Bester Rudolfus @ Danken Sie Ihrem gütigen Himmelsvater täglich, dass die meisten Teilnehmer bei +net bei Ihnen täglich unter Beweis stellen, dass sie Nerven wie breite Nudeln haben und wegen ihrer banalen Beiträge stets die Kraft aufbringen, unfreiwillig zwar, dennoch aber versöhnlich, über Ihre schwachen argumentativen Damm- und Deichrettungsbemühungen, trotz Land unter, noch herzhaft zu schmunzeln.
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#3   Rudolfus   11:14:01 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Um die Mohammedaner in Europa braucht man sich keine Sorgen machen
Die wissen sich schon durchzusetzen.
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#2   Bruder Theophil   11:09:30 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Könnten wir nicht dafür sammeln…
…dass sich Volker Beck in den Islam „einkaufen“ kann, um dort eine Beratertätigkeit für Homosexuelle aufzunehmen ? Ich wäre da sehr grosszügig.
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#1   Krak des Chevaliers   11:06:25 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
zu unterstützen
In diesem Falle muss man auch als Katholik die protestantische Glaubensgemeinschaft unterstützen. Denn sollte ein solches Urteil bestätigt werden, kann das auch für die Katholische Kirche verheerende Folgen haben. Böswillige Kirchenfeinde könnten sich dann auf ausgeschriebene Stellen bewerben und nach erfolgter Ablehung durch den kirchlichen Arbeitgeber diesen mit einer Flut von Klagen überschütten. Ein gefundenes Fressen für alle Feinde der Kirche. o.O
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