Übermorgen kommt es raus – heute ist es schon bekannt
Die römische Kongregation für die Glaubenslehre wird versuchen, den seit dem Zweiten Vatikanum verpönten Missionsgedanken zu rehabilitieren.
Webseite der Glaubenskongregation
(kreuz.net) Am Freitag wird die römische Glaubens- kongregation ein Dokument über einige Aspekte der
Evangelisation publizieren.
Das Dokument wurde in den vergangenen Tagen von Papst Benedikt XVI. genehmigt.
Doch nach einer unseligen vatikanischen Tradition ist das Dokument bereits an die Medien gelangt. Heute
veröffentlichte die Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ Auszüge daraus.
Das Dokument umfaßt 19 Seiten
und ist auf den 3. Dezember datiert.
Es spricht von einer „wachsenden Konfusion“, aufgrund derer die
Mission als eine angebliche Einschränkung der Freiheit des anderen und als „Haltung der Intoleranz“ hingestellt
wird.
Vereinzelt werde auch geglaubt,
daß es genüge, die anderen zu ermutigen, nach ihrem Gewissen zu handeln oder ihre eigene Religion zu
befolgen, ohne einer Konversion zum Katholizismus den Vorrang zu geben.
Das Dokument erwähnt auch den
Irrglauben, wonach es nicht nötig sei, Christus zu verkündigen, weil man sich selber retten könne.
Es bezeichnet den Relativismus und die Vorstellung, „daß alle Überzeugungen gleichwertig sind“ als
Ausdruck jener Schwierigkeiten, die sich heute dem Missionsgedanken entgegenstellen.
Mit Bezug auf das
Zweite Vatikanum erklärt das Dokument, daß sich die Wahrheit aufgrund der Kraft der Wahrheit selber
durchsetzt.
Gleichzeitig erklärt es, daß der ehrliche Appell an die menschliche Einsicht und Freiheit
im Hinblick auf eine Begegnung mit Christus keine unangebrachte Einmischung sei.
Die Einverleibung neuer
Glieder in die Kirche sei nämlich nicht die Ausweitung einer Machtgruppe, sondern „der Eintritt in ein
Netz der Freundschaft“ mit Jesus Christus.
Auch wenn Nichtchristen – so das Dokument – gerettet werden
könnten, müsse die Kirche die Tatsache zur Kenntnis nehmen, daß diesen Menschen ein „größtes Gut“
fehle – nämlich die Kenntnis des wahren Gesichtes Gottes und die Freundschaft mit Christus.
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40 Lesermeinungen
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#39 Nachtlaterne 09:30:08 | Samstag, 15. Dezember 2007
zwar hat christus… …gesagt: „gehet hin und predigt allen völkern das evangelium“ aber was geht das
die christen an. man hat sich mitlerweile einen anderen christus geformt und dieser wird doch sicherlich
bereit sein sich von uns formen zu lassen, christus ist doch sicherlich ein guter demokrat und beugt sich
aggressiven minderheiten bund mehrheitsbeschlüssen. fragen wir also nicht mehr: was will gott von uns,
gott soll sich vielmehhr fragen: was wollen wir von ihm. ja, der menschengeist
#38 Tilly 12:43:00 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Mission @stat crux: @r.r. z.Zt. ist die SSFX erfolgloser als die Zeugen Jehovas! Die Nachkonziliaren Kirche
aber besonders wie man mit verbundenen Augen sehen kann. Und die FSSPX und Ecclesia Dei Organisation und
andere sind ja erst wenige Jahrzehnte alt. Haben jedoch keinen Mangel an Priesternachwuchst und die Gemeinden
wachsen. Für die anderen; So ist es halt wenn man Glaubenswahrheiten aufgibt. Man wird nicht mehr benötigt
und ist einer unter vielen auf dem Jahrmarkt der Möglichkeiten.
Die Linke Hand und die Rechte Hand Manchmal weiß offenbar auch in der katholischen Kirche die rechte
Hand nicht, was die linke Hand tut. Erinnert sich keiner mehr an die massive Kritik von interessierter
Seite an der Wiederzulassung des „usus antiquior“? Darf es nun eine Karfreitagsfürbitte um die Bekehrung
der Juden geben, oder nicht? „Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen
hat: Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen,
zu dem sein Ratschluss sie führen will.“ Was soll das nun sein? Relatvismus?
#35 r.ruhrgebietler 07:20:53 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Missionsgedanke? Wann wird denn Europa christianisiert? Europa ist derzeit das naheliegendste Missionsgebiet!
Es gibt viel zu tun und FSSPX ist noch zu klein um die anstehenden Aufgaben zu übernehmen! Nur durch
Gottes Hilfe läßt sich der Multi-Kulti noch verhindern, der irrglaube abwehren.
#34 OnanIV 02:05:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
was wollt ihr denn noch verbreiten? die missionarsstellung kennen die doch schon … aber schickt ruhig
ein paar freiwillige missionare in den sudan… solange die kirche dann auch für das lösegeld aufkommt.
#33 Gotthard 00:25:58 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
was ist denn Mission in Afrika? Afrika hat flächendeckend Ortskirchen wie in Europa … wie sieht also
heute Mission in Afrika aus? Wer ist Träger der Mission? Welche Methoden können angewandt werden? Schwafelt
hier nicht mit frommen Traktätchen rum … Butter bei die Fische!
@UdoGlöfe Das Bildungsdefizit liegt wohl eher auf Ihrer Seite. Ansonsten würden Sie doch ob Ihrer strahlenden
Intelligenz wissen, dass es korrekterweise heißt: niger, nigra, nigrum! Naja: errare humanum est! (falls
Sie des Lateinischen mächtig sind, werden Sie das ja verstehen…!)
#30 Kurt K. 00:02:40 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Leblhuber: Wertigkeiten Ich habe nur aufgezählt und nicht bewertet und freue mich daher über Übereinstimmung.
Welche Gründe genau wieviele Prozent des Problems bestimmen – naja, darüber könnte man lange streiten.
#29 Leblhuber 23:58:08 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Die Gründe für Afrikas Desaster sind vielfältig, teils hausgemacht von den Afrikanern selber,
teils aber eben auch verursacht von uns. Diese Verantwortung haben wir und müssen uns ihr stellen. Wenn
Sie die Ursachen des afrikanischen Desasters nach ihrer Wertigeit umreihen, bin ich Ihrer Meinung. Zuerst
kommt die Kolonisation, dann der Imperialismus, der in veränderter Form bis heute fortwirkt, dann das
Hausgemachte, das sich wiederum unseren Interessen beugt und daraus Kapital schlägt.
#28 Kurt K. 23:47:19 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Seminarist: Um Vergleiche ziehen zu können Denn was ist heute: , Korruption, Stammesfehden, Hunger,
Bürgerkriege (siehe Somalia oder Kongo), Inkompetenz in Politik und Wirtschaft, Gewalt, Unzucht… Und
komm mir keiner mit Spätfolgen des Imperialismus, neoliberale Ausbeutung und dem Kack… Um aussagekräftige
Vergleuche ziehen zu können, müssen Sie nicht nur die Zeit der Kolonialisierung Afrikas mit dem heutigen
Zustand vergleichen, sondern müssen auch die Zeit VOR der Kolonialisierung mit einbeziehen. Und da zeigt
sich, dass die Afrikaner durchaus eine Zivilisation geschaffen hatten, die ohne ständige Kriege auskam.
Letztlich IST der Zustand Afrikas eine Spätfolge des Kolonialismus, daran ist nichts zu rütteln und
auch eine Folge der „Hilfen“, die die Industrienationen und die kirchlichen „Hilfsorganisationen“ Afrika
angedeihen lassen – die nämlich oft keine Hilfen sind, sondern wirtschaftzerstörende Einfriffe. Was
die Afrikaner natürlich nicht von ihrer eigenen Verantwortung entbindet. Jedenfalls können und dürfen
wir reichen Menschen uns nicht so einfach aus dem Staub machen und sagen: Selbst schuld! Die Gründe für
Afrikas Desaster sind vielfältig, teils hausgemacht von den Afrikanern selber, teils aber eben auch verursacht
von uns. Diese Verantwortung haben wir und müssen uns ihr stellen.
#27 Leblhuber 23:40:29 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Seminarist: Die christliche Mission, die unter anderem Bildung, Krankheitsfürsorge, geistige Formung
etc. im Rahmen der imperialen Politik Europas vorsah, war ein Segen für die Länder Afrikas. Mir erzählte
man von Negern (jeder Schwarze in USA, der was von sich hält, nennt sich Nigger) Hätte ich etwas zu
sagen, würde ich Ihnen die Weihe nicht gewähren. Sie können das, was Jesus uns gepredigt hat, nicht
glaubwürdig vertreten. Der Schwarze kann sich selber Nigger nennen. SIE dürfen es NICHT!!! Der Jude
kann über sein Judentum Witze machen, SIE dürfen es NICHT!!! Ihre sonstigen Auslassungen sind bar jeden
Geschichtsverständnisses. Jemand, der so denkt wie Sie, ist für den Priesterberuf definitiv NICHT geeignet.
Würde jemand wie Sie in meiner Pfarre arbeiten, wäre das nicht von langer Dauer!!!
#26 Seminarist 23:17:38 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Ich bin ein Neger und das ist gut so! Die christliche Mission, die unter anderem Bildung, Krankheitsfürsorge,
geistige Formung etc. im Rahmen der imperialen Politik Europas vorsah, war ein Segen für die Länder
Afrikas. Mir erzählte man von Negern (jeder Schwarze in USA, der was von sich hält, nennt sich Nigger)
in Namibia (Deutsch-SW) die diese Zeiten sehnsüchtig zurückwünschten. Denn was ist heute: , Korruption,
Stammesfehden, Hunger, Bürgerkriege (siehe Somalia oder Kongo), Inkompetenz in Politik und Wirtschaft,
Gewalt, Unzucht… Und komm mir keiner mit Spätfolgen des Imperialismus, neoliberale Ausbeutung und dem
Kack… Jesus allein bringt Freiheit und Würde!
#25 SignumSalutis 22:38:29 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Glöfe wenn man so problemlos Neger sagen kann, dann sagen sie mal, wie Menschen anderen Typs hellhäutige
anreden sollen, damit die Balance gewahrt bleibt. Wie finden sie es, wenn sie nach China kommen, und werden
ständig als Langnase bezeichnet …? Neuere Untersuchungen des menschlichen Gennoms haben ergeben, dass
dem Erbgut nach die Menschheit eine Einheit bildet, seit vielen Hunderttausenden von Jahren (gut, Dr.
Lindemann vertritt diese Sicht vielleicht nicht …). Von meinem GENOTYP her kann ich einem Menschen aus
der Nachbarschaft trotz äußerlicher Ähnlichkeit sehr fernstehen, dagegen jemandem auffällig anderem
Erscheinungsbild (z. B. einem in Asien oder Afrika vorherrschendem Phänotyp) genetisch viel näher. Aus
Sicht der Genetik gibt es keine menschlichen Rassen! Es gibt lediglich PHÄNOTYPEN, die in menschheitsgeschichtlich
kurzer Zeit sich unter dem Einfluss des Lebens in verschl. Klimazonen herausgebildet haben. Die eine genetische
Gemeinschaft des Menschen hat sich über zehntausende von Jahren in einem überschaubaren geographischen
Raum in Afrika gefestigt und verbreitete sich dann über die ganze Erde und bildete dabei die unbedeutenden
Phänotypen heraus. Des Weiteren bin ich nicht sicher, ob die Schwestern auf der Bilderserie wirklich
Choral singen. Vielleicht singen die auch „Hänschen klein“ oder „Asante sana Yesu“. Die Bildunterschriften
sind z. T. menschenverachtend und rassistisch. Sie stehen für ein Missionsverständnis, das Gott sie
dank kirchlich überwunden ist.
#24 UdoGlöfe 21:09:04 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ to24 Ihr Beitrag verrät aber ein gerütteltes Bildungsdefizit. Im Lateinischen gibt es meines Wissens
zwei Begriffe für schwarz: niger, -a, -um: schwarz, schön und ater, -a, -um: schwarz, häßlich Hier
sinds een die Nebenbedeutungen, die die Hauptsache ausmachen: Jemand, der als niger bezeichnet wird, sollte
sich geschmeichelt fühlen. Aber trösten sie sich bitte, denn mit dem gleichen Bildungsdefizit müssen
auch all die Massen leben, die es für politisch korrekt halten, den Begriff Neger zu vermeiden.
#23 Rudolfus 20:56:02 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Die Paul-Päpste waren leider überwiegend keine besonders guten Päpste, weder der Inquisitorenkongregationsgründer
Paul III., der auch leiblicher Vater war, noch der äußerst brutale Inquisitorenpapst Paul IV., dessen
Lieblingsbeschäftigung brennende Scheiterhaufen waren. Paul VI. hat dagegen völlig in gegenteiliger
Praxis zu diesen Vorgänger-Paul-Päpsten die Glaubenskongregation zurückgepfiffen.
#22 Pünktchen 20:46:52 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Kurt K. Im neuen Testament gibt es schon Hinweise, daß auch nach Verdienst vergolten wird, wenn wir auch
alle nur durch Gnade erlöst sind. Es gibt z.B. jesuanische Gleichnisse, in denen es um die ersten und
letzten Plätze am Tische des Gastgebers geht! Auch bei Paulus finden sich etliche Stellen. Übrigens
finden Sie alles dies (samt Belegen) hier www.vatican.va/…30_spe-salvi_ge.html!
#21 Rudolfus 20:45:04 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Die Offenbarung ist nach katholischer Lehre mit dem Tod des letzten Apostels Christi abgeschlossen.
Das Lehramt der Kirche erklärt und definiert unfehlbar, was Teil dieser Offenbarung ist und was nicht,
festgehalten in den Dokumenten des Lehramtes unter dem Petrusnachfolger.
#19 Kurt K. 20:36:58 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Pünktchen: Sonst Sonst wird immer gesagt, die Offenbarung sei mit Christus abgeschlossen. Woher also
kommen solche „Wahrheiten“ wie die unterschiedlichen Stufen der Seeligkeit?
#18 Rudolfus 20:36:41 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Genau so ist es! Pünktchen K.K. hat sicher das einfache Modell im Kopf: zuerst kam die Bibel und dann
kam die Kirche. Es verhält sich aber genau andersherum! Es ist genau umgekehrt! Die kanonisierte Bibel
kam erst durch die Kirche. Die Kirche ist deshalb auch keine Buchreligion wie Luther und Mohammed irrtümlich
glaubten, und die Protestanten dies weiterhin glauben.
#17 Pünktchen 20:34:05 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Kurt K. Sie vertreten ein islamisches Offenbarungsmodell! Das Christentum ist KEINE Buchreligion: s. diesen
www.kreuz.net/bookentry.2071.html interessanten Essay in der ZEIT von 2004!
#15 Kurt K. 20:27:57 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Rudolfus: Im Klartext Sagen Sie es doch im Klartext: Es gibt keine Quelle für diese Lehre der verschiedenen
Seeligkeitsstufen, es ist wahrscheinlich genau so eine theologische Konstruktion wie die des Limbus.
#12 Rudolfus 20:24:11 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Die Lehre der Kirche ist von Christus Die Lehre der Kirche wird durch das Lehramt der Kirche
Christi bewahrt und weitergegeben, dokumentiert durch die Päpste und durch päpstliche Konzilien. Die
Hl. Schrift enthält über Christus nur einige Aufzeichnungen, aber nicht alle Seine Lehren.
#11 Kurt K. 20:20:20 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@ Rudolfus: Seeligkeitsstufen Ich meine nicht irgendeine obskure Quelle irgendeines Papstes, Dogmatikers
oder Heiligen. Ich meine die Bibel. Wo steht da was von „verschiedenen Seeligkeitsstufen“? Himmel-light?
xtreme-Himmeling?
#10 Rudolfus 20:16:38 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Kurt K.: Das ist die allgemeinbekannte katholische Lehre der Kirche Es gibt allerdings verschiedene Seligkeitsstufen
im ewigen Himmel und verschiedene Bestrafungsstufen in der ewigen Hölle. Quelle? Eine ausgezeichnete
Aufstellung der dogmatischen Lehren der Kirche, mit der Angabe des Verbindlichkeitsgrades innerhalb der
Glaubensoffenbarung, ist insbesonders der Grundriß der Dogmatik von Prof. Dr. Luwig Ott, Freiburg im
Breisgau.
Rudolfus: Quelle? / Heidenmission Es gibt allerdings verschiedene Seligkeitsstufen im ewigen Himmel und
verschiedene Bestrafungsstufen in der ewigen Hölle. Quelle? @ Heidenmission: Ja, das Christentum ist
schon was tolles! Das haben auch schon die Amerikaner gewusst, als sie Missionare zu ihren Negersklaven
gelassen haben um diese zu missionieren. Christen, die daran glauben, dass ihre diesseitigen Leiden eines
Tages vergolten werden, lassen sich nunmal besser ausbeuten und sie rebellieren nicht so schnell. Da hatte
man ja auch genug Erfahrung in der Richtung im alten Europa. Hat Jahrtausende lang funktioniert.
#8 Rudolfus 20:01:21 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Aleph: Es gibt nur den ewigen Himmel ODER die ewige Hölle Das Fegefeuer ist nur eine Zwischenstufe zum
Himmel, die einmal aufgelöst sein wird, nämlich als allgemeine Einrichtung mit der Wiederkunft Christi.
Es gibt allerdings verschiedene Seligkeitsstufen im ewigen Himmel und verschiedene Bestrafungsstufen in
der ewigen Hölle.
Eine andere Etage Ob dieser morbide Himmel wirklich so erstrebenswert ist, werter Rudolfus?, steht ja
noch dahin. Stellen Sie sich vor, Sie kämen auch dahin und müssten mich in Ewigkeit ertragen. Wäre
das dann auch noch der Himmel für Sie oder wollten Sie dann denn doch lieber eine andere Etage beziehen.
#6 UdoGlöfe 19:54:10 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Gleiches Erlebnis @ א Auch bei uns gabs früher mal einen sogen. Nickneger an der Krippe. Der hielt in
Händen ein Schild mit dem Spruch: Willst Du den Heiden Hilfe schicken, so lasz mich Armen kräftig nicken.
Das ist aber schon lange her. Kaum war der alte Pastor tot, hat sein Nachfolger die Figur verbrannt. Ideologische
Verbrämung dafür war, daß die europäische Mission ja nur der Türöffner für den europäischen Imperialismus
und Kolonialismus gewesen wäre, weshalb wir Christen uns an den Menschen in ihrem wertvollen Animismus
schuldig gemacht hätten. Also: Nicht der Imperialismus und Kolonialismus sind schuldig geworden, sondern
die guten christlichen Missionare, die den Menschen das Licht des Glaubens gebracht haben. Das, weil sie
den armen Heiden verschwiegen haben, daß nicht alle Europäer so gut sein würden wie sie; man hat vorsätzlich
oder wider besseres Wissen nicht gewarnt und so sind die Heiden eben guten Glaubens mit offenen Armen
in die Arme der europäischen Ausbeuter gelaufen. Und deshalb durfte der Neger nicht mehr nicken, obwohl
er viel mehr „gesammelt“ hat als der Opferkasten, der jetzt da steht, weil das gerade den Kindern großen
Spaß gemacht hat. O tempora, o mores…
#5 Rudolfus 19:52:35 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Aleph: Nur über die katholische Kirche Christi und durch Christi kann man in den Himmel kommen Das betrifft
alle Menschen auf Erden, die Afrikaner wie die Europäer und Amerikaner.
#3 Rudolfus 19:42:16 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Aleph: Bis in die Zeit des Pastoralkonzils exportierte das katholisch gebliebene Europa noch den katholischen
Glauben nach Afrika. Heute exportiert das islamische Afrika und Arabien den Islam in die vormals nicht-islamischen
Teile Afrikas, insbesonders nach Schwarzafrika. Europa und auch die Kirche Europas schickt weitgehend
nur mehr Sozialarbeiter und betreibt keine Glaubensmission mehr in Afrika.
Der stets nickende Afrikaner An der Weihnachtskrippe unserer Diasporakirche war immer auch der obligatorische
KASTEN mit dem daraufsitzenden, stets nickenden, wenn eine Münze eingeworfen wurde, und weißgewandeten
Afrikaner, aufgestellt. Darunter war folgender faszinierender Vers zu lesen:„Ich war ein armer Heidensohn,
jetzt kenn ich meinen Heiland schon und bitte darum jedermann: nehmt euch der armen Heiden an“. Das ist
doch tränentreibende Lyrik. Nach dem V II wurde der Gotteskasten nicht mehr wieder bei der Weihnachtskrippe
aufgestellt.
#1 Gotthard 19:26:02 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
zu den Bildunterschriften Eine Schwester im legendären Habit der Vinzentinerinnen. Das Kleid wurde über
Nacht von einem Modell abgelöst, das die Schwestern heute wie dunkelblaue Gartenzwerge aussehen läßt.
es gibt einfach nicht mehr so viel Platz auf unserer übervölkerten Erde. 1937 jährte sich der fünfzigste
Jahrestag der ersten Heiligen Messe, die in der Stadt Johannesburg im Transvaal zelebriert wurde. Zum
Fest übt eine Schwester mit drei begeisterten Negerjungen den Gregorianischen Choral. Was so Europäer-Tanten
alles geübt haben… Ein Missionar in Kenia hält drei schwarze Täuflinge mit weißer, von der Gnade
gereinigter Seele in der Hand. wenigstens etwas wurde weiß … Ein kenianischer Primiziant in Birett
und Soutane bringt das Licht des Evangeliums in den Schwarzen Kontinent. dieser Primiziant hatte das Licht
des Evangeliums im schwarzen Kontinent empfangen … Ein kenianisches Mädchen wird von einer Missionsschwester
für den Tag ihrer Erstkommunion eingekleidet. herrlich anzusehen … Eine Missionsschwester in Kenia
versorgt einheimische Kinder mit einem kühlen Schluck. wahrscheinlich Sorgho-Bier Schulunterricht unter
der Aufsicht einer Missionsschwester aus dem Dominikanerorden. eine europäische Schwester muss natürlich
beaufsichtigen…