Ein homosexueller Marinegeistlicher in den USA lebte seine widernatürliche Unzucht jahrelang hemmungslos aus. Dabei scheute er sich nicht, seine Opfer in Lebensgefahr zu bringen.
(kreuz.net) Ein ehemaliger katholischer Geistlicher der US-Marine hat sich vor Gericht des Homo-Mißbrauchs
für schuldig bekannt.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Baltimore Sun’ Anfang Dezember.
Bei dem inzwischen
Verurteilten handelt es sich um Hw. John Thomas Lee (42).
Er wurde überführt, seine Position als Vorgesetzer
mißbraucht zu haben.
Der Militärgeistliche soll sowohl freiwillige als auch erzwungene sexuelle Beziehungen
mit untergebenen Soldaten eingegangen sein.
Während seiner zahlreichen Homo-Kontakte steckte sich der
Priester auch mit dem HI-Virus an, der Aids verursacht.
Mit einigen seiner Opfer kam der unzüchtige
Priester in Kontakt, weil diese ihm wegen Problemen homosexueller Natur zugewiesen worden waren.
Der
Rechtsanwalt des Geistlichen erklärte, daß dieser seine Unzuchtstaten sowohl als Priester als auch als
Offizier zutiefst bereue.
Die Mißbräuche gehen auf die Jahre 2003 bis 2006 zurück. Hw. Lee war in
dieser Zeit in der US-Marineakademie stationiert. Er wechselte danach zur Marinebase in Quantico im US-Bundesstaat
Virginia.
Der Geistliche war auch der schweren Körperverletzung angeklagt. Grund dafür war die Tatsache,
daß er seine Opfer über seine Ansteckung mit HIV im dunkeln ließ.
Das Gericht befahl dem Priester
darum, innerhalb von dreißig Tagen eine Liste seiner Homo-Kontakte der vergangenen zwei Jahre zu erstellen.
Die Unzuchtspartner aus dieser Zeit sollen dann kontaktiert und auf HIV getestet werden.
Bisher ist nicht
bekannt, daß der Homo-Priester jemanden mit HIV angesteckt hat.
Ohne ein Eingeständnis der Schuld hätte
der Geistliche alleine für den Vorwurf der „erzwungenen Sodomie“ eine lebenslängliche Gefängnisstrafe
riskiert.
Unter der US-Militärrechtssprechung kann schon die Verwendung eines militärischen Ranges
für die Erpressung von Unzucht als Zwang definiert werden.
Der fehlbare Priester war auch angeklagt,
beim Erreichen seiner unzüchtigen Ziele tätliche Gewalt angewendet oder angedroht zu haben.
Einer der
Ankläger des Homo-Priesters, ein Marinekorporal, der diesen um geistlichen Rat bat, sagte vor Gericht
aus, von dem Priester eine anzügliche Email erhalten zu haben.
Bei einem anschließenden Treffen überzeugte
der Priester den Korporal, er möge von ihm Nacktaufnahmen machen.
Darauf wies der Korporal den Homo-Priester
darauf hin, daß er die Messe zelebriere. Er zeigte auch auf ein im Zimmer hängendes Papstbild. Darauf
antwortete der Homo-Priester: „Das Bild ist nur für jene, die hier hineinkommen.“
Am 6. Dezember wurde
der klerikale Sittenstrolch zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt.
Hw. Lee wurde im Jahr
1993 zum Priester für die Erzdiözese Washington geweiht.
In den letzten elf Jahren war er der US-Militär-Erzdiözese
unterstellt.
Er wurde im Juni von seinen kirchlichen Vorgesetzen suspendiert, nachdem er diese darüber
informiert hatte, daß gegen ihn eine Untersuchung wegen Homo-Unzucht laufe.
Die Tageszeitung ‘Baltimore
Sun’ trat auch in telephonischen Kontakt mit der Mutter des beschuldigten Priesters.
Sie kommentierte
den Fall nicht und nannte Hw. Lee einen „großen Mann“.
Der beschuldigte Priester war zeitweise auch
in Italien stationiert. Er wurde im Laufe seiner Karriere mit fünf Medaillen ausgezeichnet.
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84 Lesermeinungen
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#84 Rudolfus 09:54:17 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Leblhuber: Christus hat das Mosaische Gesetz abgeschafft Joh. 8,1 ff Jesus aber ging zum Ölberg. Und
frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.
Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten
sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen
worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Das sagten sie
aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem
Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen:
Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb
auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und
Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie:
Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme
ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr. Was will uns der obige Text sagen? Ist das
eine Absage an die Todesstrafe, oder nicht? Seit Christus gilt nicht mehr das strenge Mosaische Gesetz
des Alten Bundes, sondern der Neue Bund hat durch Christi Kommen und Gnade andere, mildere Gesetze.
Sprachliche Untaten an den Pranger crossword @ Dank für Ihre Reaktion. :(3 Mir ist natürlich klar, dass
die meisten hier herumwuselnden Katholibans nicht an der Klärung des Begriffs „Homo-Missbrauch“ interessiert
sind. Für einige würde eine Welt einstürzen, weil sie hier nichts mehr zu schreiben und zu geifern
hätten, andere könnten vielleicht mit der Klärung nichts anfangen, weil Ihnen nicht bewusst ist, dass
„Homo-Missbrauch“ ein völlig unpräzises nichtssagende Konstrukt ist, das sich nur als unscharfe Schartenaxt
für die alte Kerbe verwenden lässt. Aber es muss doch denen, die hier guten Willens sind, bewusst werden,
mit welcher Menschenverachtung hier Sprachschluderei im Dienste traditionalistischer Wertevorstellungen
betrieben wird. Vielleicht wächst die Gemeinde derer, die solche sprachlichen Untaten in kreuz.net vermehrt
an den Pranger stellt. Damit sind nicht die Tippfehler gemeint, die sich mitunter, je nach Temperament
des Schreibers, unwillkürlich einstellen, sondern die Sprache, die von der Redaktion gezielt zur Stimmungs-
und Meinungsmache eingesetzt wird.
#82 crossword 09:31:13 | Freitag, 14. Dezember 2007
aleph-klärungsbedarf klärung? daran sind die herrschaften, die hier die „anklage“ vertreten, nicht interessiert.
homo-missbrauch befasst sich also mit missbrauch durch homosexelle. darüber darf man reden. die frage,
warum, im vergleich dazu, in diesem forum der missbrauch durch heteros kaum thematisiert, geschweige denn
diskutiert wird, habe ich oft gestellt. sie blieb unbeantwortet. es scheint also wichtiger zu sein, sich
auf die minderheit einer minderheit zu konzentrieren und diese für die verkommenheit der welt verantwortlich
zu machen. demgegenüber stehen massenhafte missbrauchs- und misshandlungsdelikte in der heilen heterowelt.
kinder, die jahrelang von eigenen vätern, onkeln, brüdern etc. etc, missbraucht wurden und werden. unter
beteiligung oder duldung der mütter. was bekannt wird, ist die spitze des eisberges. das ist selbstverständlich
kein thema hier. die hier fast schon gesetzmäßig aufgeheizte diskussion um homosexualität und ihre
vermeintlich deletäre auswirkung auf die gesellschaft und insbesondere die familie, soll wahrscheinlich
ablenken von dem, was sich in der heilen gottgefälligen heterowelt tut.
#81 Leblhuber 23:52:31 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@HeinrichderZweite: Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt über die Hartnäckigkeit von „rechtgläubigen“
Katholiken, sich einerseits an bestimmte Textstellen wortwörtlich zu klammern und andererseits Stellen
wiederum aus ihrem Repertoir einfach zu streichen, weil sie ihre Argumentation nicht stützen. Es ist
halt ein Jammer, dass Bibellesen etwas mehr erfordert, als man von Leuten, die das Stadium des kath. Sekundäranalphabeten
gerade erst hinter sich gelassen haben, erwarten kann. (Achtung! Polemik!) Wenn Jesus dafür sorgt, dass
ein Mensch nicht der Todesstrafe verfällt, sollte das eigentlich für uns eine Aufforderung sein, es
ihm gleich zu tun!!!
Herzlichen Dank für die Blumen, sehr geehrter א, solche erhalte ich nicht (mehr) täglich! Gleichzeitig
möchte ich (nur zur Verdeutlichung) klarstellen: Wenn den Guten die Möglichkeit zum Gutsein geboten
wird, dann setzt dies natürlich logischerweise die reale Möglichkeit zum Bösen als Alternative voraus,
was man in der Morallehre natürlich auch Versuchung nennt. Mir vorzuwerfen, ich hätte etwas nicht gesagt,
was ich doch (sapienti sat) in aller gebotener Deutlichkeit gesagt habe, ist schon beinahe ignorantis
crassa et supina!
Liebe Clarissa colombina, Gott will nicht das Böse, aber er läßt es zu, um den Guten die Möglichkeit
zu geben, gut zu sein. … Gott läßt es zu um die Guten zu versuchen! Rudolphus ist in dieser bitteren
Wirklichkeit angekommen. Dass Sie von Ihr auch künftig verschont bleiben mögen, das wünsche ich Ihnen!!
Sehr geehrte Herren und Damen zu später Stunde! Zur Frage, ob schwere Verstöße gegen die klerikale
Zölibatsverpflichtung nach kanonischem Strafrecht geahndet werden können und sollen, habe ich vorstehend
bereits Stellung genommen. Daß die homosexuellen Handlungen des Beschuldigten (und gegebenenfalls auch
strafverschärfende Sachverhalte) nach dem staatlichen Recht der USA geahndet werden, haben wir aus diesem
Artikel erfahren. Wem aber dient oder nützt die kurzatmige, hechelnde Partikulardiskussion mit Rudolfus
an dieser Stelle, die nurmehr Geifer ist? Nach der göttlichen Weltordnung (und das ist durchaus auch
im Sinne der Theodizeefrage gesagt), müssen wir uns mit den Eigenschaften unserer Mitmenschen abfinden.
Manche sind kang, manche kurz; manche haben schwarze, mache weiße Haare (auch wenn es zumindest dafür
die Kunst der Friseure gibt); manche sind intellektuell unter-, manche überfordert. Gott will nicht das
Böse, aber er läßt es zu, um den Guten die Möglichkeit zu geben, gut zu sein. Meine sehr verehrten
Herren und Damen! Lassen Sie sich von Rudolphus nicht zum Bösen, oder zum Eifer verführen; das schadet
(sub specie aeternitatis) Ihnen mehr als ihm.
#75 Leblhuber 22:57:20 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Rudolfus: Aber die Todesstrafe selbst wurde durch Christus und die Lehre der Kirche prinzipiell nie infragegestellt.
Joh. 8,1 ff Jesus aber ging zum Ölberg. Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk
kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine
Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese
Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche
Frauen zu steinigen. Was sagst du? Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten.
Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen,
richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf
sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer
nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus
aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand,
Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr. Was
will uns der obige Text sagen? Ist das eine Absage an die Todesstrafe, oder nicht?
#74 Kurt K. 21:57:09 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Áleph / Benedikt / Peter Pan: Es hat keinen Sinn! Rudolfus Weltsicht ist eine ganz einfache: Hier der
gute, gütige und gerechte katholische Monarch, dort die pösen, ungerechten, gottlosen Revolutionäre,
die die gottgewollte, rechmässige Stände-Ordnung ungerechterweise hinwegfegten, so ganz ohne Grund.
Da lässt sich nicht gegen anschreiben. Ich glaube, manche Menschen haben – so wie Rudolfus – eine ganz
arg romantisierte und verklärte Sichtweise der Vormoderne. Da können Sie kommen mit was sie wollen –
alles Unfug! Die Gute Alte Zeit heisst eben so, weil sie für solche Menschen eben die Gute Zeit war.
Wir wollen unsern alten Kaiser Willhelm wiederhaben! ist die Devise. Na, wen juckts? Solange solche Monarchisten
diese Art von Argumenten bieten („früher waren die Städte sicherer…!“) solange ist von denen nichts
zu befürchten, denn kein einigermaßen gebildeter Mensch nimmt sowas ernst.
#73 raindance1 † 20:57:06 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
die armen Marines…die mutigen, tapferen Krieger Amerikas lassen sich jahrelang von einem homosexuellen
Priester missbrauchen und wagen es nicht sich zu wehren…
#72 Rudolfus 20:27:35 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Aleph: Die Polizei hat zu wenig politische Unterstützung und muß ständig mit Kriminellen zu schaffen
haben, die unsere Politik Tag und Nacht ins Land kommen läßt. Für diesen Einsatz muß man auch noch
Undank ernten, wenn Kriminelle aus dem Osten oder sonstwo die Polizei prügeln.
#71 Benedikt 20:27:13 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus Damals wurde die öffentliche Sicherheit noch besser überwacht. Probleme waren vor allem umherstreifende
Räuberbanden oder Raubvölker. Raubvölker? Von welcher Zeit reden Sie eigentlich? Mehr Polizei bedeutet,
dass es damals eine höhere Kriminalität gab. Sonst hätte man diese Polizisten ja nicht gebraucht.
#70 Aleph † 20:20:09 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Markiger Polizist Dann berweben Sie sich, Rudolfus. Sie geben ganz bestimmt einen markigen Polizisten
ab und steigern bei gelungener Bewerbung die Präsenz der Polizei. Wer Mängel entdeckt, hat die moralische
Verpflichtung, diese auszugleichen. Das gilt für alle Forderer…!
#69 Rudolfus 20:08:07 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
In den damaligen europäischen Städten war viel mehr Polizei Eine Sicherheit, wie sie die moderne Kriminalitätsbekämpfung
schafft war in früheren Zeiten unbekannt. Das kann man schon daraus ableiten, dass es damals wesentlich
mehr mittellose Menschen gab, die nur durch kriminelle Handlungen ihr Überleben sichern konnten. Damals
wurde die öffentliche Sicherheit noch besser überwacht. Probleme waren vor allem umherstreifende Räuberbanden
oder Raubvölker.
#68 Aleph † 20:03:54 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Lutherisch bekennende Bevölkerungen Norwegen und Island sind auch Staaten mit geringer Kriminalität
Werter Rudolfus@ Bevor sie zuviel Lob ausstreuen. Sie wissen doch, dass Norwegen und Island nie und nimmer
als katholische Staaten gelten. Beide sind Staaten mit mehrheitlich lutherisch bekennender Bevölkerung…!
#67 Benedikt 20:03:40 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus Es war damals nicht sicherer. Eine Sicherheit, wie sie die moderne Kriminalitätsbekämpfung
schafft war in früheren Zeiten unbekannt. Das kann man schon daraus ableiten, dass es damals wesentlich
mehr mittellose Menschen gab, die nur durch kriminelle Handlungen ihr Überleben sichern konnten.
#66 Rudolfus 19:53:57 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Dafür waren die Städte sicher Den Monarchen war es schon rein technisch nicht möglich, die Grenzen
so effektiv zu schützen wie heutige Grenzschutzbehörden. Die vielen Grenzen, auf die Sie hier anspielen
waren vor allem Zollgrenzen, die die Preise für eingeführte Produkte in astronomische Höhen trieb.
Wenigstens waren die Städte sicher. Daß man Zoll verlangte, ist eine andere Sache.
#65 Benedikt 19:52:17 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus Den Monarchen war es schon rein technisch nicht möglich, die Grenzen so effektiv zu schützen
wie heutige Grenzschutzbehörden. Die vielen Grenzen, auf die Sie hier anspielen waren vor allem Zollgrenzen,
die die Preise für eingeführte Produkte in astronomische Höhen trieb. Das wurde durch den deutschen
Zollverein abgeschafft, ohne den Deutschland niemals Anschluss an die industrielle Revolution gefunden
hätte.
#64 Rudolfus 19:52:16 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Das war der Nachteil der Monarchie In der Monarchie war man noch nicht mal vor den Monarchen sicher. Aber
was nach der Monarchie kam, war weit schlimmer!!
#61 Benedikt 19:42:26 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus nachdem selbst für entlegene Staaten wie Bulgarien und Rumänien die Visapflicht abgeschafft
wurde. Was soll das denn mit Grenzkontrollen zu tun haben? Nichts! Wenn Sie in die Schweiz einreisen werden
Sie eine kontrollierte Grenze sehen, aber ein Visum brauchen Sie dafür nicht (jedenfalls wenn Sie eine
Staatsbürgerschaft eines EU-Landes besitzen).
#60 Peter-Pan 19:41:28 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Rudolfus Europas Städte waren früher sicherer Mal auf Deutschland bezogen: Wan waren die Städe sicherer?
Im dritten Reich? Zur Kaiserzeit? Im Mittelalter? Noch früher?
#57 Rudolfus 19:25:28 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Benedíkt: Die Grenzen sind nicht dicht Bislang sind die Grenzen östlich von Deutschland bzw Österreich
dicht. Die Grenzen sind seit 1989 nicht mehr dicht!
#56 Benedikt 19:23:48 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus was Sie jetzt über die Grenzen zum Osten Europas behaupten, ob die jetzt offen sind oder nicht.
Was ist denn der „Osten“? Polen? Ukraine? Russland? Bislang sind die Grenzen östlich von Deutschland
bzw Österreich dicht. Gibt es das Schengenabkommen auch für Nicht-EU-Staaten? Die Schweiz tritt nächstes
Jahr bei. Alle Grenzkontrollen abzuschaffen ist eine unsinnige Idee, zumindest gegenüber ausländische
Staaten. ?? Gibt es auch Grenzen zu nicht-ausländischen Staaten (was immer das sein sollte)? Selbst für
Wohnsiedlung müßte es inzwischen einen ständigen Wachposten geben, Auch das ist seit Jahren rückläufig.
#54 Rudolfus 19:07:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Selbst für Wohnsiedlung müßte es inzwischen einen ständigen Wachposten geben, nach den ständigen
Haus- und Wohnungseinbrüchen in den deutschen Ländern.
Stimmt, Rudolfus, beides sind sichere Staaten, und sie grenzen entweder an keine oder an sichere Nachbarn.
Kontrollen können auch in Schengen-Staaten durchgeführt werden und sie werden durchgeführt, allerdings
nicht an der Grenze, sondern in einer (m.W. 30 km breiten) Zone dahinter und nicht routinemäßig. Die
einzelnen Staaten können darüber hinaus dann Grenzkontrollen vorübergehend durchführen, wenn es die
Sicherheitslage erfordert (in Deutschland zuletzt während der WM).
#52 Rudolfus 19:00:04 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Norwegen und Island sind auch Staaten mit geringer Kriminalität Dem Abkommen können auch Nicht-EU-Mitglieder
wie Norwegen und Island beitreten. Alle Grenzkontrollen abzuschaffen ist eine unsinnige Idee, zumindest
gegenüber ausländische Staaten.
Schengen Dem Abkommen können auch Nicht-EU-Mitglieder wie Norwegen und Island beitreten. Umgekehrt sind
auch nicht alle EU-Staaten Signatare des Schengen-Abkommens; Irland hat es nicht unterzeichnet und Großbritannien
wird erst am 21.Dezember beitreten.
#50 Rudolfus 18:40:24 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Benedikt: Sie müssen sich schon entscheiden, was Sie jetzt über die Grenzen zum Osten Europas behaupten,
ob die jetzt offen sind oder nicht. Gibt es das Schengenabkommen auch für Nicht-EU-Staaten?
#49 Benedikt 18:22:38 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus In der EU sind alle Grenzen geöffnet worden! Nein, sondern nur bei den Unterzeichnerstaaten
des Schengener Abkommens. Die Staaten, die nach 2004 der EU beitraten gehören derzeit nicht zum Schengen-Raum,
was sich allerdings am 21. Dezember ändern wird. Warum das automatisch zu einer höheren Kriminalitätsrate
führen sollte bleibt vorerst ihr Geheimnis. Derzeit existiert eine solche Erhöhung jedenfalls nicht,
weswegen auch ihre Behauptung unten hinfällig ist.
#48 Rudolfus 17:58:20 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Benedikt: Leben Sie in der Schweiz? Die Grenzen „zum Osten“ sind nicht offen. Außerdem wollen Sie mir
doch nicht erzählen, dass es früher keinen Schmuggel gab. In der EU sind alle Grenzen geöffnet worden!
#47 Benedikt 17:50:58 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus Insbesonders, nachdem jetzt auch noch die Grenzen zum Osten offen sind. Die Grenzen „zum Osten“
sind nicht offen. Außerdem wollen Sie mir doch nicht erzählen, dass es früher keinen Schmuggel gab.
#46 Rudolfus 17:45:32 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Benedikt: Da irren Sie! Europas Städte waren früher sicherer. Nein, die Kriminalitätsrate sinkt seit
Jahren. Insbesonders, nachdem jetzt auch noch die Grenzen zum Osten offen sind.
#44 Rudolfus 17:38:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Aleph: Die Todesstrafe und das Mordverbot Gottes sind zwei verschiedene Paar Schuhe Gott selbst ordnete
im Alten Bund die Todesstrafe gegen jene an, die das V. Gebot brechen, nämlich das Mordverbot Gottes.
#43 Aleph † 17:36:25 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Wehret den Anfängen Niemand soll getötet werden. So verlangt es das fünfte Gebot. Ge- oder ermordet
sollte auch niemand werden und deshalb sollte auch niemand hingerichtet werden, denn Hinrichtung ist schlichtweg
Mord, welcher der nebulösen Staatsräson dient. Mord kann niemand verantworten noch nicht einmal der
mächtige Präsident der demokratischsten (!) Republik der ganzen Welt, auch nicht der Gerechteste unter
den Gerechten. Wenn das so leicht zu entscheiden wäre, hätte die Kirche dazu bestimmt schon ein Dogma
verkündet. Aber es gibt kein Hinrichtungserlaubnis-Dogma. Jetzt auf dem flachen Niveau für die Todesstrafe
zu trommeln, wie es Rudolfus tut, muss zu denken geben. Welche ihm missliebigen Gruppen er dann zuerst
der Hinrichtung zu führen würde, kann man aus seinen Beiträgen leicht entnehmen. Es wäre insgesamt
die Rolle rückwärts mit Konzentrationslagern und Hinrichtungsindustrie. Wehret den Anfängen.
#42 Rudolfus 17:22:09 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Benedikt: Europas Städte versinken in Kriminalität Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber
in Europa ist man zumindest sicherer als anderswo. Europas Städte waren früher sicherer.
#39 Benedikt 17:07:25 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus Ein Mörder hat sein Lebensrecht verwirkt. Also nach christlicher Lehre hat jeder das Recht
auf Umkehr. Ich sehe keine Ausnahmen, die der Herr da gemacht hätte. Europa fährt mit dem neuen Kurs
nicht gut. Das in weiten Teilen Europas geltende Strafrechtssystem ist das beste und effizienteste auf
der Welt. @ Kurt K. Es wurden schon soo viele Schuldlose hingerichtet, dass es kaum zu glauben ist, dass
diese Barbarei überhaupt noch existiert. Und selbst wenn – mal idealistisch angenommen – nur wirkliche
Mörder getötet würden – wozu? Also erstens war das nicht das Thema, sondern es ging prinzipiell um
den Unterschied Mörder – Jedermann und zweitens hab ich ja nun deutlich genug gemacht, dass ich von der
Todesstrafe nichts halte.
#38 Rudolfus 16:50:04 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Benedikt: Das glauben Sie ja selber nicht Die Gesellschaft kann durch die Gefängnisse wirksam geschützt
werden. Ein Mörder hat sein Lebensrecht verwirkt.
#37 Kurt K. 16:49:28 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Benedikt / Rudolfus Jaja, schon klar. Die weltlichen Gerichte sind ja auch soo unfehlbar und es werden
auch nur Menschen hingerichtet, die gaaaaaaanz sicher Mörder sind… Nein. Die Todesstrafe nimmt den
Menschen allgemein – und nicht nur dem jeweilig verurteilten! – die Menschenwürde. Wenn Sie nicht sicher
sein können (und das können Sie nicht in einem Land mit Trodesstrafe) dass man Sie nicht mal eben hinrichtet,
was ist dann Ihre Würde wert? Es wurden schon soo viele Schuldlose hingerichtet, dass es kaum zu glauben
ist, dass diese Barbarei überhaupt noch existiert. Und selbst wenn – mal idealistisch angenommen – nur
wirkliche Mörder getötet würden – wozu? Wenn ich mal angenommen besipielsweise Bruder Theophil im Affekt
mit einer Axt umbringen würde, weil er mal wieder extrem ausfällig geworden ist – was hätte die Gesellschaft
davon? Würde BT dadurch wieder lebendig? Die TS erzeugt nur noch mehr Leid. In meinem Beispiel das meiner
Eltern, Freunde, Geschwister. Und all das zusätzliche Leid nur wegen dem bisschen mehr Genugtuung, die
BTs Angehörige vielleicht empfinden würden? Halt ich nix von.
#35 Rudolfus 16:47:51 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Mörder einige Jahre einzusperren, das reicht nicht aus, und sie dann wieder als freie Bürger auf die
Straße zu setzen. Europa fährt mit dem neuen Kurs nicht gut.
Todesstrafe Soweit ich mich richtig erinnere, beschränkt der Katechismus die postulierte Zulässigkeit
der Todesstrafe auf „notwehrähnliche Situationen“, d.h. zur Gefahrenabwehr, wenn sie mit milderen Mitteln
nicht zu erreichen ist. Faktisch gilt mittlerweile in jedem Land, und im Unterschied zu Moses’ Zeiten,
daß man einen Mörder einsperren kann: In dem Moment ist der Nothilfezweck auf unblutigem Weg erreicht
und die vom Katechismus verlangte Voraussetzung für die Todesstrafe weggefallen. Insoweit kann ich keinen
Widerspruch zwischen kirchlicher Lehre und dem Engagement vieler US-Bischöfe gegen die Todesstrafe erkennen.
#33 Rudolfus 16:44:33 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Mörder bleiben eine Bedrohung für die Gesellschaft Jetzt sagen Sie bloß nicht, Sie sind dafür, dass
Europa die Todesstrafe wieder einführt. Wer, so frage ich mich, würde die Ihrer Meinung nach verdienen:
Homosexuelle, Abtreiber, Moslems??? Mörder sollten auch in Europa hingerichtet werden, auch jene, die
die ungeborenen Menschen ermorden.
#32 Aleph † 16:43:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Homo-Missbrauch? Da gibt es Klärungsbedarf: Was bedeutet eigentlich der im Artikel verwendete Begriff
„Homo-Missbrauch“. Das ist eine völlig unpräzise Wortneuschöpfung mit uraltem Inhalt? Wird der Missbrauch
missbraucht, die Homosexuellen oder ist es vielleicht kein Missbrauch, wenn das Wort Homo nicht davor
stünde?
#31 Peter-Pan 16:42:34 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Rudolfus Wir brauchen keinen Lebensschutz für irre Mörder. Europa wird dies auch wieder einmal erkennen.
Jetzt sagen Sie bloß nicht, Sie sind dafür, dass Europa die Todesstrafe wieder einführt. Wer, so frage
ich mich, würde die Ihrer Meinung nach verdienen: Homosexuelle, Abtreiber, Moslems???
#30 Benedikt 16:39:56 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Kurt K. Das ist doch Unsinn. Wenn überhaupt, dann wird das Lebensrecht einem verurteilten Mörder abgesprochen
(wovon ich ausdrücklich nichts halte, was aber unbestreitbar Teil vieler Rechtssysteme ist bzw war),
aber nicht automatisch jedem Geborenen. Ich nehme an, dass Sie das auch wissen.
#29 Rudolfus 16:38:29 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Kurt K.: Die Gesellschaft zu schützen ist der höchste Lebensschutz Wir brauchen keinen Lebensschutz
für irre Mörder. Europa wird dies auch wieder einmal erkennen.
#28 Kurt K. 16:36:31 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Am Beispiel von Rudolfus sieht man Am Beispiel des Rudolfus, der jemand anderem, den er nicht kennt und
von dem er nur einen Artikel von +net las, ratz fatz das Lebensrecht abspricht, sieht man, wie viele „Lebensschützer“
am Ende eben doch auch nur selektive Lebensschützer sind. Das Leben wird nur da geschützt, wo es mit
etwas anderem – nämlich Rechten der Frauen – zusammenhängt. Das Leben an sich hat für diese keinen
Wert und die Würde des Menschen ist auch nur dann zu schützen und zu achten, wenn sie noch im Bauche
einer Frau ist. Ist der Fötus erstmal ausgewachsen – dann ist seine Würde keinen Pfifferling mehr Wert.
Sieht man auch wunderschön an Theophils Einlassungen gegenüber Schwulen (Baukräne etc).
#27 Peter-Pan 16:35:08 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Rudolfus In dem Punkt hat Benedikt Recht: Selbst ich kann mich daran errinnern, dass sich die Päpste
der jüngeren Vergangenheit gegen die Todesstrafe ausgesprochen haben. Und wer repräsentiert die Kirche,
wenn nicht der Papst? Also habe Sie Unrecht. Die Todesstrafe wird sehr wohl von der Kirche in Frage gestellt.
Nicht dass irgendetwas davon rechtfertigt, dass Sie gestützt auf einen kurzen Internet-Artikel über
eine laufende und noch lange nicht abgeschlossene Untersuchung schon die Hinrichtung des Betroffenen für
angemessen erklären.
#26 Rudolfus 16:27:45 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Das Mosaische Gesetz gilt seit dem Auftreten Christi nicht mehr Aber die Todesstrafe selbst wurde durch
Christus und die Lehre der Kirche prinzipiell nie infragegestellt.
#25 Benedikt 16:26:22 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Todesstrafe Nach dem Katechismus ist die Todesstrafe nur erlaubt, wenn es keine andere Möglichkeit gibt,
die Gesellschaft vor einem gefährlichen Mörder zu schützen. Da ein wie auch immer beschaffenes Strafvollzugssystem
aber mittlerweile überall auf der Welt existiert, gibt es für diese Ausnahme auch keine praktischen
Anwendungsfälle mehr. Folglich haben sich die letzen Päpste auch immer gegen die Todesstrafe gewandt.
Mit der Unfehlbarkeit hat das natürlich nichts zu tun. Es ist hilfreich, wenn man nur solche Begriffe
verwendet, die man auch versteht.
#24 Peter-Pan 16:25:07 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Rudolfus Gott hat nie die Todesstrafe abgelehnt,Er befahl sie sogar selbst im Mosaischen Gesetz des Alten
Bundes gegen viele Vergehen. Sie stützen sich auf das alte Testament. Da könnten wir auch gleich einem
Gottestaat nach dem Muster der Taliban errichten. Eine Rechtsordnung die sich am alten Testament orientiert,
kennt keine Skrupel und kein Mitleid. Was denken Sie: Sollten wir auch wieder anfangen Fremdgängerinnen
zu Tode zu steinigen? Nein, danke. Dieses dunkle Zeitalter in dem man versucht hat, dass Strafrecht mit
der Bibel abzugleichen ist glücklicherweise überstanden.
#21 Peter-Pan 16:16:52 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Rudolfus Nein, der Mann ist kein Mörder und ob er überhaupt irgendjemanden infiziert oder gefährdet
hat, ist noch nicht gar nicht erwiesen. Die Sache wird noch untersucht – auch wenn Sie ein noch so schneller
Richter sein mögen. Und es ist erstaunlich, dass sie dem Staat das Recht zusprechen ein Menschenleben
zwecks Bestrafung zu beenden. Was ist denn mit dem sonst so lautstark geforderten Lebensschutz? Greift
der hier nicht?
#19 Kurt K. 16:13:03 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Peter Pan: Natürlich! Wieso sollte sich die Anwendung der Todesstrafe nicht mit dem christlichen Glauben
vereinbaren lassen? Warum sollte das, was frühere unfehlbare Päpste gelehrt haben, nun plötzlich falsch
sein? Ach … Sie meinen das mit der Nächstenliebe…?… na, das ist doch ganz einfach! Liebste nicht
jenen hier, dann liebste einfach den Nächsten. Kein Thema. Rübe ab und gudd is.
#18 Rudolfus 16:10:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Peter-Pan: Der genannte „Geistliche“ ist ein Mörder Selbst in den USA ist die Todesstrafe in aller Regel
dem „Supreme-Crime“, sprich Mord, vorbehalten. Andere mit tödlichen Viren verseuchen, das ist Mord. Der
Staat hat das Recht, irre Mörder mit dem Tod zu bestrafen.
#17 Peter-Pan 16:08:00 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Rudolfus Selbst in den USA ist die Todesstrafe in aller Regel dem „Supreme-Crime“, sprich Mord, vorbehalten.
Um sein Leben muss der EX-Priester also kaum fürchten. Trotzdem eine interesannte Wortwahl Ihrerseits.
Lässt sich die Anwendung der Todesstrafe den mit Ihrem christlichen Glauben vereinbaren?
#16 Rudolfus 16:02:31 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Kurt K.: Gott vergibt, aber nicht die diesseitige Ordnung Also: Beichte, Reue – und gut is! Wenn die
Beichte gültig ist, dann ist er zumindest von der ewigen Verdammnis in der künftigen Welt gerettet.
Für eine gültige Beichte genügt die Reue aus Furcht vor der ewigen Hölle. Und Wiedereinsetzung des
Priesters auf ein weiteres Kriegsschiff, denn zweite Chance haben ja alle verdient, nicht wahr? Das werden
nicht einmal mehr die US-Bischöfe befürworten, nach dem Sauhaufen der US-Kirche. Im Diesseits von Staat
und Kirche gelten andere Gesetze als im Jenseits. In den USA müßte ihm sogar die Todesstrafe drohen –
und völlig zurecht.
#15 Peter-Pan 16:00:35 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Kurt K. Na gut, die meisten dieser Marines werden wenig im echten Kampfeinsatz gewesen sein. Aber Soldaten
sind sie trotzdem – und sollten bei den erforderlichen Kriterien weder körperlich schwach noch willensschwach
sein. Das hier klingt einfach nur kurios. Entweder wurde hier schwer übertrieben oder ich hatte bislang
ein völlig falsches Bild von US-Marines.
#14 Kurt K. 15:56:19 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Rudolfus: Lesen hilft! Wenn das was im Artikel steht stimmt, ist dies hier von Ihnen: Diesem Geistlichen
droht ohne Zweifel die ewige Höllenstrafe, falsch. Denn da steht: Der Rechtsanwalt des Geistlichen erklärte,
daß dieser seine Unzuchtstaten sowohl als Priester als auch als Offizier zutiefst bereue. Also: Beichte,
Reue – und gut is! Und wiedereinsetzung des Priesters auf ein weiteres Kriegsschiff, denn zweite Chance
haben ja alle verdinet, nicht wahr? Interessant an dem ganzen Unsinn find ich nur die Tatsache (jemand
anders hats schin angesprochen) dass sich jahrelang Marines von so einem Drecksack missbrauchen lassen
haben. Marines! Schon lustig: Ballern ohne mit der Wimper zu zucken anderen das Hirn raus und lassen sich
von nem Priester!!! an die Eier fassen… seltsam.
#13 Rudolfus 14:43:38 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Diesem Geistlichen droht ohne Zweifel die ewige Höllenstrafe, abgesehen von den unzähligen, die durch
dieses Beispiel von der Kirche Christi vertrieben wurden. Vor der ewigen Verdammnis kann jeder Feind Gottes
nur bewahrt werden, wer vor der Todesstunde von Gott durch Christus begnadigt wird.
#12 crossword 14:33:09 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
nachtlaterne, peterpan nachtlaterne, ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie wirklich so dumm sind, wie
Sie sich hier geben. ich habe bisher angenommen, dass es diesbezüglich gewissen natürliche grenzen des
möglichen gibt. sie scheinen sie zu überschreiten… beruhigen Sie sich, kein mensch verlangt, dass
homosexuelle unzucht nicht geahndet wird und noch weniger mit dem argument, dass homosexuelle im NS reich
verfolgt wurden. wobei ich immer noch nicht begreife, dass homosexuelle unzucht Sie so plagt – es würde
einem aufrechten christlichen erdenbürger doch anstehen, sich mit dem phänomen der heterosexuellen unzucht
zu befassen. die steht nämlich im vordergrund! dazu fällt Ihnen nichts ein. keine diskriminierung von
homosexuellen, sehr richtig! und zwar nicht „bitte“ sondern „gefälligst“. peter pan- wenn sich erwachsene
männer zu unerwünschten sexuellen handlungen überreden oder nötigen lassen, sind das keine erwachsenen
männer. und wo findet man ‘solche exemplare, die zwar äußerlich mann sind, aber von der (sexual)entwicklung
und persönlichkeitsenwicklung her kind? genau, unter den braven christen. da haben wir auf der einen
seite den priester, der keine gesunde sexuelle entwicklung hinter sich hat – auf der anderen seite die
jungen christlichen männer, die aufgrund ihrer erziehung nicht mit sexualität umgehen können und schon
gar nicht mit der gleichgeschlechtlichen sündhaften empfindung und dem damit einhergehenden verlangen.
also auf zum priester um trost und bestand! wer da noch überrascht tut!
Die Zölibatsverpflichtung gilt in jede Richtung, sei man als Kleriker hetero- oder homosexuell veranlagt.
Bedauerlich ist nur, daß das kirchliche Strafrecht in can. 1395 CIC zwar Handhabe gegen Kleriker bietet,
die ihre Zölibatsverpflichtung schwerwiegend verletzen, daß aber die Oberhirten davon so selten nur
Gebrauch machen. Versetzen ist ja viel einfacher, als ein Strafverfahren zu führen.
#10 Peter-Pan 13:25:31 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@raindance1 Das macht mich auch stutzig. Ich meine, es ist eine Sache, wenn ein Priester kleine Kinder
einschüchtert – vielleicht noch mal Jugendliche, aber gestandene Soldaten, Marines?? Die sollen sich
von einem Priester haben missbrauchen lassen und haben dann jahrelang nicht die Zähne auseinander gekriegt?
@Nachtlaterne: Jep, ein Statement von Ihnen hat’s noch gebraucht. Ich wüsste nicht, wann Homosexuelle
jemals Ihre Verfolgung im dritten Reich versucht haben, zu instrumentalisieren, aber bekanntlich haben
Sie Zugang zu historischen Werken und politischen Schriften, die uns anderen fremd sind.
#8 Nachtlaterne 13:19:03 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
da homosexuelle im 3. reich… verfolgt wurden soll man sie heute nicht mehr wegen homosexueller unzucht
anklagen. das gebietet der gute ton. bitte keine diskriminierungen mehr, eher reparationszahlungen! gez.
der zeitgeist kommandierender general
#7 raindance1 † 13:08:20 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Er wurde überführt, seine Position als Vorgesetzer mißbraucht zu haben. wie soll er erwachsene Männer
zum Sex gezwungen haben? und das noch jahrelang? Sind die US Soldaten solche Luschen? Schlappschwänze
die sich von einem Priester zum Sex zwingen lassen?
#6 st.georg 12:59:42 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@petrus… wunderbar…alle säule des modernen katholizismus in einem beitrag erwähnt… da fehlt
nur noch eines :Es lebe die hlg. trid. Opfermesse und trad. Liturgie! Wider V-II und niemals NOM!
@kurt.k Ja genau, und ganz zu schweigen davon, daß ihn die Rotarier und Abtreibungsbefürworter gezwungen
haben, die neue Messe zu zelebrieren! Furchtbar, nicht? Wir sollten Christa Mewes, Pater Lingen, Gabriele
Kuby und natürlich Fürstin Gloria bitten, für den armen Mann zu beten, das hilft ihm bestimmt! Oder
schicken wir ihn besser zu Erzbischof Haas auf Exerzitien? Ich bitte um weitere Vorschläge…
#4 Kurt K. 12:09:16 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Peter Pan: Klar! aber dem Tonfall nach zu Urteilen, wird’s wieder eine Hetzjagd auf Homosexuelle. Na
Klar! Was sonst? Der arme, unschuldige Priester wurde doch von den masonisch-jüdischen Homo-Kampftruppen
gegen seinen heiligmässigen Willen zur widernatürlichen Unzucht verführt und gezwungen, tapfere, ihrem
Land und Gott im Kreuzzug dienende, aufopferungsbereite Millites Christi wiederum zu verführen, um die
Kampfkraft für die aufrechte Sache Gottes zu schwächen und um die katholische Kirche zu schwächen.
Ist doch ganz klar!
#3 Peter-Pan 11:58:30 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Priesterkandidat, timpressum Generell kann man sagen, dass der Zölibat zwar versprochen wird, sich aber
in der Realität dann für nicht wenige als nur schwer lebbar erweist. Stimmt wohl, und ehrlich gesagt
ist mir das im Regelfall auch egal, so lange sich die unterdrückte Sexualität nicht auf solch illegalen
Wegen eine Bahn bricht, wie beim Missbrauch von Schutzbefohlenen (und im weitesten Sinne ist das ja auch
hier der Fall gewesen; unabhängig vom Alter der Opfer). –------------------------------------ Irgendwie
hat man den Eindruck, dass dieses Thema die kreuz.netzler in eine schwierige Lage bringt, die dazu neigen
alle Homosexuellen zu vertreufeln und so manchen Priester noch in Schutz zu nehmen, selbst wenn er sich
des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht hat. Es wäre viel naheliegender diesen Artikel als Grundlage für
eine Kritik an den Strukturen der US-Marine oder der Kirche zu nehmen (im Ernst, wo kann ein Priester/Offizier
jahrelang sexuelle Dienste von gestandenen Männern erpressen und damit durchkommen??) – aber dem Tonfall
nach zu Urteilen, wird’s wieder eine Hetzjagd auf Homosexuelle.
#2 timpressum † 11:07:09 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
So gehts nicht Nix gegen Schwule und nix gegen schwule Priester, aber gerade diese sollten wissen, daß
Sexualität einvernehmlich und verantwortungsvoll gelebt werden muss! Auch im Hinblick auf HIV!
Traurig, aber wahr Dass es genügend homosexuell veranlagte Priester gibt, ist ja kein Geheimnis. Ein
Problem mit dem Zölibat. bzw der Ehelosigkeit haben sie folglich nicht, da fällt es leicht, „Ja“ zum
Zölibat zu sagen, wenngleich dann Sexualität auf andere Weise eben gelebt wird. Ich habe den Eindruck,
dass die Zahl der homosexuell veranlagten Männer in den Priesterseminaren nicht so gering wie angenommen
ist und sie auch teilweise ihre homosexuelle Neigung leben. Insofern ist der Sexskandal auf dem Schiff
keine Sache, die allzugrosse Verwunderung hervorrufen sollte. Generell kann man sagen, dass der Zölibat
zwar versprochen wird, sich aber in der Realität dann für nicht wenige als nur schwer lebbar erweist.