Kardinal Stickler R.I.P.
Atombombensicher für die Alte Messe
Der verstorbene österreichische Kardinal Alfons Stickler war ein großer Freund der Alten Messe. Die Erzdiözese Wien unterschlug dieses besondere Anliegen des Verstorbenen. Sogar die antikirchlichen Medienkonzerne waren objektiver. Pressesplitter.
Kardinal Stickler, RIP
Kardinal Stickler, RIP
© G. Schneeweiß-Arnoldstein, couleurstudent.at
Der Papst kondoliert

„Benedikt XVI. sandte zum Tod des 97jährigen Kardinals Alfons Maria Stickler, Archivar und emeritierter Bibliothekar der Römischen Kirche zwei Kondolenzschreiben: eines an die Geschwister des verstorbenen Kardinals und eines dem Generaloberen der Salesianer Don Boscos, Pater Pascual Chavez Villanueva. Der Heilige Vater beschreibt den Kardinal als »aufrichtigen und eifrigen« Mitarbeiter des Heiligen Stuhls. […] Er erwähnte auch das kulturelle und kirchliche Engagement des herausragenden Juristen und bekannten Kardinals.“

Aus der täglichen Medienmitteilung des Pressesaales des Heiligen Stuhls.

Scheidung der Geister

„Überaus ablehnend äußerte sich der konservative Traditionalist Stickler zu dem hierarchiekritischen ‘KirchenVolksBegehren’ in Österreich. Der Kardinal, der ein vehementer Befürworter des vorkonziliaren tridentinischen Meßritus war, sagte damals wörtlich, das »Aufbegehren« richte sich gegen den Papst und »gegen das Wesen unseres Glaubens«. Der Autorität des Lehramtes müsse sich auch das Gewissen des Einzelnen unterordnen.“

Aus einem Bericht der antikirchlichen österreichischen Tageszeitung ‘Standard’.

Kardinal Stickler, RIP
Am 12. Dezember rief Gott den österreichischen Kardinal Alfons Maria Stickler zu sich.Kardinal Stickler war ein exponierter Freund der Alten Messe.Kardinal Stickler war mit 97 Jahren der älteste Kardinal der Kirche.

Seit siebzig Jahren Priester

„In den letzten Jahren lebte Kardinal Alfons Maria Stickler zurückgezogen in seiner Wohnung im Palast der Glaubenskongregation. Doch der gebürtige Österreicher konnte auf ein bewegendes Leben im Dienst der Kirche zurückblicken. Als zweites von insgesamt zwölf Kindern 1910 in Neunkirchen geboren, trat Stickler nach dem Abitur in den Orden der Salesianer Don Boscos ein. Nach seinem Theologiestudium, unter anderem in Turin und Rom, promovierte er an der Päpstlichen Lateranuniversität zum Doktor beider Rechte. [Am 27. März] 1937 wurde er dann zum Priester geweiht.“

Aus dem Nachruf auf Kardinal Stickler auf ‘Radio Vatikan’.

Tendenziöse Berichterstattung

„Während seiner Amtszeit setzte sich Stickler unermüdlich für die Erhaltung und Modernisierung der Vatikan-Bibliothek ein, die nicht nur als Aufbewahrungsort der weltweit reichsten Sammlung an Handschriften (rund 70.000) gilt, sondern auch eine Million gedruckter Bücher, rund 150.000 Kupferstiche und eine überaus wertvolle Münzsammlung umfaßt. Unter anderem wurde unter der Leitung des österreichischen Kardinals ein großer Bunker errichtet, in dem die wichtigsten Schätze der Bibliothek – unter anderem der ‘Codex Vaticanus’ – atombombensicher untergebracht sind.“

Aus dem Pressetext der Erzdiözese Wien. Die Verdienste des Kardinals für die Alte Messe unterschlägt der Text.

Auch ein Verdienst

„Ich bin stolz, daß Österreich eine Persönlichkeit mit der moralischen Autorität wie Kardinal Stickler hervorgebracht hat, der sich auch in aufopfernder Weise um die Rompilger bemüht hat.“

Pressemitteilung des österreichischen Christdemokraten und früheren Bundeskanzlers, Wolfgang Schüssel

Fromm, gütig und gebildet

„»Mit Kardinal Alfons Stickler ist ein zutiefst frommer und gütiger Mensch von uns gegangen«, sagte der Zweite Präsident des [österreichischen] Nationalrates Dr. Michael Spindelegger heute, Donnerstag. Spindelegger bezeichnete Stickler als »hochgebildeten Kleriker«, der sich vor allem durch seine Umgänglichkeit und Menschlichkeit ausgezeichnet habe.“

Presseaussendung des österreichischen Christdemokraten Michael Spindelegger.

‘Youtube’: Kardinal Stickler zelebriert ein altrituelles Requiem
      
24 Lesermeinungen
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#24   Aleph †   16:24:28 | Freitag, 14. Dezember 2007
Persönliche Entscheidung
Clarissa Colonia @Dazu möcht ich mich nicht weiter äußern. Ich denke mal, dass es zwei völlig unterschiedliche Ebenen sind. Wenn Kardinal Stickler den außerordentlichen Ritus bevorzugt hat, ist das seine persönliche Entscheidung, die braucht nicht in irgendein Atombombensicherheitprogramm eingebaut zu werden und sollte auch der kreuz.net-Redaktion sich die Finger daran wund zu reiben. Das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt für den gestorbenen Kardinal auch völlig egal. Darüber wird vermutlich auf ganz anderen Ebenen beraten, wenn überhaupt. + Amen +
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#23   clarissa colonia   16:08:40 | Freitag, 14. Dezember 2007
Lieber א
Nun ja, es hat schon etwas reißerisches, die Messe als atombombensicher zu bezeichnen. Gleichwohl: Ists sie’s etwa nicht? Bisher glaubte ich, das durch die Hl. Messe (welchen Ritus’ auch immer, hauptsache gültg) gewirkte Heil sei insofern sogar atombombensicher, daß es durch nichts mehr zerstört oder entrissen werden könnte. Muß ich da umdenken? Ist etwa das durch die Mitfeier einer novus-ordo-Messe (ein schreckliches Wort; zu LTI-Beobachtungen: Ist es schon mal aufgefallen, daß keine sprachlich und sachlich zufriedenstellende begriffliche Unterscheidung zwischen „alter“ und „neuer“ Messe existiert; vielleicht ein Hinweis darauf, daß man das Hail und die vermittelte wie vermittelnde Gnade nicht teilen kann?) nicht atombombensicher, während das der „alten“ Messe es ist?
Schon wieder Fragen über Fragen.
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#22   Aleph †   15:41:02 | Freitag, 14. Dezember 2007
Atombombensicher
clarissa colonia@ Mir ging es darum, die sprachliche Verkommenheit zu präsentieren: Was hat die Messe, sei es NOM oder die außerordentliche Messe denn wirklich mit Atombombensicherheit zu tun. Was soll damit ausgesagt werden, Kardinal Stickler sei atombombensicherfür die außerordentliche Messe gewesen. Das ist für meine Begriffe sprachliche Verkommenheit, die sich eine Redaktion nicht erlauben sollte. Was ist atombombensicher? Das ist Mehrheitsbeschaffung mit Hilfe von LTI-orientierten Sprachbildern. So machen es auch ganz große Bouleward-Zeitungen. Wenig TExt, aber grelle Bilder und wenn es der größte Schmonzes ist. Hauptsache die Auflage steigt.
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#21   clarissa colonia   15:27:48 | Freitag, 14. Dezember 2007
Lieber א
Viktor Klemperer mit seinen sprachlichen Beobachtungen zu zitieren mag seinen Reiz haben, ist hier aber nicht einschlägig, denn den totalitären Charakter der LTI machte er meines Wissen doch an ihrer schleichend zunehmenden Gewalttätigkeit fest; eine Charakteristik, die auf das offene Ausleben von Vulgarismen in diesem Forum kaum zutrifft. Oder?
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#20   r.ruhrgebietler   11:52:10 | Freitag, 14. Dezember 2007
@M.v.L. – mach ich!
Kardinal Stickler zu einem ehrenden Andenken auch innerhalb der katholischen Tradition.
Soll er doch haben! :(3
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#19   Guiseppe   11:51:34 | Freitag, 14. Dezember 2007
Bernd Stromberg – volle Zustimmung!
Danke für Ihre klaren Worte.
Anbei ein Zitat von S. Em. Kardinal Stickler vom 27. 11. 2004: „Die Ergebnisse der Reform werden heute von vielen als verheerend beurteilt. Es war das Verdienst der Kardinäle Ottaviani und Bacci, sehr schnell herausgefunden zu haben, daß die radikale Veränderung des Ritus zu einem tiefgehenden Bruch in der Lehre führen konnte. Glücklicherweise ist die vom hl. Papst Pius V. geordnete Lateinische Messe niemals verboten worden: Priester und Gläubige können sich dort an der Quelle der Lex orandi nähren und so in Treue zur Lex credendi leben.“
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#18   Alkuin   09:47:29 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Bernd Stromberg
Den Nagel auf dem Kopf getroffen! :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
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#17   Rudolfus   09:37:23 | Freitag, 14. Dezember 2007
„Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen als ohne hl. Meßopfer“,
erklärte der hl. Mystiker- und Kapuzinerpriester Padre Pio, der viele Einsprechungen des Himmels erhalten hatte!
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#16   Michael van Laack   09:34:50 | Freitag, 14. Dezember 2007
Einverstanden, Ruhrgebietler!
Dann werde ich meine Bitte anders begründen: Eine Bruderschaft, die nicht einmal einen Nachruf auf einen Kardinal der Hl. Kirche zustande bringen wollte, der so viel „anders“ als die anderen war, würde damit einmal mehr demonstrieren, dass sie keinen Anteil zu nehmen gedenkt an jener Kirche, für deren Oberhaupt in jeder hl. Messe zu beten sie ja gar nicht oft genug betonen kann- Also mein bester Ruhrpöttler :) – Nutzen Sie Ihren und Ihres Umfeldes nicht ganz geringen Einfluss mal positiv und verhelfen Sie Kardinal Stickler zu einem ehrenden Andenken auch innerhalb der katholischen Tradition.
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#15   Aleph †   09:25:32 | Freitag, 14. Dezember 2007
Braucht die alte Messe Atombombensicherheit
Der Titel „Atombombensicher für die alte Messe“ hat so etwas ungeheuer Faszinierendes, Prinzipielles, Grundlegendes, vor allem aber kaum Aussagekräftiges. Was könnte denn der außerordentliche Meßritus mit einer Atombombe zu tun haben. Auf menschliche Bereiche zurückgestützt, erinnert der Vergleich an das Schießen mit Kanonen auf völlig schutzlose Spatzen. Ob mit „atombombensicher“ Monsignore Stickler nicht doch ein großer Tort post mortem angetan wird. Leichenfledderei für diffuse, ungenießbare Süppchen, unbewältigte Werbesprache, die Lingua Tertii Imperii (=LTI) für das 21. Jahrhundert augestylt.
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#14   r.ruhrgebietler   07:41:21 | Freitag, 14. Dezember 2007
Michael van Laack – Verteidiger?
Schankendes Rohr im Wind! Stickler hat zumindest bedeutend mehr als lehmann sich für die einzig wahre Messe eingesetzt. Und das will schon was heißen!
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#13   Michael van Laack   00:59:37 | Freitag, 14. Dezember 2007
Bitte an die FSSPX
Vielleicht ist es nur der Wunsch eines Einzelnen, vielleicht erscheint dieser Wunsch oder ist er tatsächlich unangemessen. Dennoch spreche ich den Wunsch aus: Ich würde mich sehr freuen, wenn die FSSPX in Hochachtung von Alfons Maria Kardinal Stickler auf Ihrer Internetpräsenz fsspx.info und/oder im nächsten Mitteilungsblatt eine kurze Würdigung dieses Verteidigers der Messe aller Zeiten veröffentlichen würde. Zweifellos hat der Kardinal gegenüber der Bruderschaft zumindest nicht durchgängig eine positive Haltung eingenommen. Er hat aber definitiv ohne Rücksicht auf das eigene Ansehen eine Haltung eingenommen, die ihm innerhalb der Amtskirche mancherorts Spott und Hohn eingetragen hat
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#12   Gotthard   00:22:51 | Freitag, 14. Dezember 2007
@steini1974
Echt furchtbar. also wenn Ihr keine anderen Sorgen habt…
wir hatten heute Abend Sitzung des Pfarrgemeinderates: Armut in unserer Gemeinde, Firmkonzept, die Behinderteneinrichtungen in unserer Gemeinde, Kontakt zu den Erstkommunion-Eltern, Internet-Auftritt, Wallfahrten … war heute Abend Thema…
alte Messe war nie ein Thema
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#11   clarissa colonia   23:36:09 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@ Henricus secundus
1) Ich sagte ausdrücklich laetificavit, weil meine Jugend schon etwas länger verblüht ist als die des Psalmisten, der hier laetificat setzte.
2) Für eine Liebesgeschichte (oder, welche Konnotation auch immer Sie mit diesem Begriff verbinden mögen) war unsere Bekanntschaft viel zu öffentlich und zu flüchtig.
3) Würde auch eine Liebesgeschichte in jenem Rahmen, der auch einem Kleriker der Kirche legitimermaßen möglich ist, weder den Zölibat infrage stellen, noch einen Schatten auf denselben werfen,
finden Sie nicht?
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#10   Steini1974   23:29:54 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Habt Ihr keine anderen Sorgen
Also langsam leidet meine Seele einen Ermüdungsbruch. Jede zweite Meldung hat haupt- oder zumindest nebensächlich die „Alte Messe“ zum Thema. Echt furchtbar. also wenn Ihr keine anderen Sorgen habt… Dieses Thema wir gerade hier bei kath.net so heiß gekocht, heißer geht es nicht mehr…
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#9   Bernd Stromberg   23:29:42 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Requiescat in pace!
Liebe Leute, ob rechts oder links, nicht einmal angesichts des Todes könnt Ihr Eure dämlichen und kleingeistigen Beschimpfungen ruhenlassen. Kardinal Stickler war ein großer Gelehrter, dessen Hauptwerk die meisten hier zumindest nicht flüssig lesen können dürften, es ist nämlich auf Latein. Es ist eine sehr fundierte Einführung in die Quellen des kanonischen Rechts. Darüber hinaus war er sicherlich ein Streiter für den außerordentlichen usus, allerdings sicherlich kein eifernder Fanatiker. Sein Einsatz – und nicht nur seiner – ist durch das MP von Papst Benedikt bestätigt worden. Nicht mehr und nicht weniger. Ich erinnere mich sehr gut an ein Pontifikalamt, das Kardinal Stickler zelebriert hat. Es war sehr würdig und festlich und hat mich tief bewegt. Seine Predigt hatte Hand und Fuß, es war eine sehr interessante und objekive Beschäftigung mit der Liturgiekonstitution, die heute aktueller denn je ist.
Einige Leute hier wollen einfach Ihre dämlichen Spielchen spielen und Ihre Minderwertigkeitskomplexe abarbeiten. Und das gilt für die Hardcoretradis und Sedis genauso wie für die Sympathisanten von „Kirche von unten“ und andere anachronistische „Clübchen“. Ein beschämendes Bild liefern wie immer beide Gruppierungen ab. Mit dem christlichen Glauben hat das alles nur sehr wenig zu tun. Auch wenn sich viele diesen hier groß auf die Fahnen schreiben. Beschämend!!
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#8   HeinrichderZweite   23:23:27 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Liebe clarissima colombina,
Ihm, qui laetificiavit iuventutem meam, gebührt wahrlich ein tiefempfundenes de profundis.
… das klingt nach einer Liebesgeschichte!
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#7   Gotthard   23:19:54 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
alles in Butter
Er hielt auch eine sehr beeindruckende Predigt und die Messe wurde für eine NOM in sehr würdiger Weise gefeiert.
na also …! ist doch alles in Butter …
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#6   clarissa colonia   23:19:32 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Beeindruckende Persönlichkeit
Alphons Maria Kardinal Stickler war eine beeindruckende Priesterpersönlichkeit; ich hatte das Glück, ihn während meiner Studien kennenzulernen und (gelegentlich) auch gesellschaftlichem und persönlichem Rahmen kennenzulernen. Jedenfalls hat er weder aus seiner persönlichen Vorliebe für den vorkonziliaren Ritus, noch aus dem novus ordo missae eine Ideologie gemacht. Wer Ihm im ehrenden Angedenken behalten will, sollte dies nicht vergessen. Ihm, qui laetificiavit iuventutem meam, gebührt wahrlich ein tiefempfundenes de profundis.
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#5   Graf von Galen   23:07:31 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Kardinal Stickler
Es ist bestimmt schon 10 oder noch mehr Jahre her, da
hatte ich die Gelegenheit, bei Kardinal Stickler an einer
Messe in der Erscheinungskapelle in Fatima teilzunehmen.
Damals war Handkommunion in Portugal noch verboten.
Ich hatte jedoch nie gesehen, daß sich ein Geistlicher
daran gehalten hätte.
Die einzige Ausnahme war Kardinal Stickler, der damals
für mich noch kein Begriff war. Er hielt auch eine sehr
beeindruckende Predigt und die Messe wurde für
eine NOM in sehr würdiger Weise gefeiert.
Möge der Herr ihn aufnehmen in sein Reich und ihm
sein ewiges Licht leuchten lassen !
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#4   Gotthard   23:01:30 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Tendenziös
es gibt nur tendenziöse Berichterstattungen zum Tode des Kardinals … vom Papst über Radio Vatikan bis zur Erzdiözese Wien!!!!!!!!!!!!!
nur der „Standard“ hat den „wahren Stickler“ erkannt…
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#3   HeinrichderZweite   22:58:49 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Lieber Aleph,
das ist so eine komische und doch unvermeidliche Eigenschaft von Nachrufen. Der Hauptbetroffene ist bereits tot. Komisch und doch kaum vermeidlich, wenn man mal von Friedrichs Guldas Blasphemie 1999 absieht. Aber der ist ja dann auch binnen Jahresfrist gehorsamst gestorben.
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#2   Aleph †   22:49:31 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Not amused
Die böse Erzdiözese. Das ist es doch, im Gegensatz zu Monsignore Stickler. Zu Lebzeiten war in kreuz.net. kaum, wenn überhaupt eine Zeile, über Stickler zu lesen. Aber jetzt wo er nichts mehr tun kann für den seltenen außerordentlichen Ritus, den er angeblich persönlich geschätzt hat, werden die Posaunen von Jericho installiert. Etwas zu spät. Das hätte man schon zu Lebzeiten regeln sollen. Vielleicht hat er deshalb seine Unterlagen zurück behalten. Jetzt muss halt diese böse Erzdiözese herhalten… ( haut se, haut se…immer auf die Schnauze…)
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#1   st.georg   21:42:23 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@artikel
Der verstorbene österreichische Kardinal Alfons Stickler war ein großer Freund der Alten Messe. Die Erzdiözese Wien unterschlug dieses besondere Anliegen des Verstorbenen…das ist wieder richtige gequirlte hetz.net-schei… :-! warum sollte man auch erwähnen, dass ein priester den ritus feiert und liebt, den er die ersten 30 jahre! seines priesterlebens ausschliesslich zelebriert hat… das ist doch wohl überflüssig in einem nachruf… nur wieder üble propaganda…aber das häuflein „ausserordentlicher“ hat so etwas anscheinend nötig, da die „volksbewegung“ für diesen ritus in der weltkirche absolut mickrig ausfällt…niederträchtig dafür den tod eines kardinals zu instrumentalisieren… :-S
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