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Zukunftsinvestition + Historisch-kritische Krippe + Offizial vor Gericht + Zwischen Spritzen und Mullbinden + Schrumpfende Christenheit – volle Kirchen
Benedikt XVI. mit Jugendlichen in Brasilien.
Benedikt XVI. mit Jugendlichen in Brasilien.
Zukunftsinvestition

Vatikan. Der erste Reichtum eines Landes sei die Jugend. Das erklärte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Donnerstag beim Empfang neuer Botschafter im Vatikan. Es sei eine indirekte Investition in die Zukunft, wenn man in ihre moralische Reifung investiere.

Historisch-kritische Krippe

Vatikan. Jesus soll in Nazareth geboren sein. Das suggeriert die Krippenlandschaft, die heuer auf dem Petersplatz ausgestellt ist. Zu sehen ist laut ‘Radio Vatikan’ nicht ein Hirtenstall oder eine Grotte, sondern ein „Haus des Josef“, in dem die Familie in Nazareth wohnte. Der Governatorat des Vatikanstaats behauptete am gestrigen Donnerstag, daß die Idee zu dieser Krippe aus dem Matthäusevangelium stamme.

Offizial vor Gericht

Schweiz. Der ehemalige Offizial des Bistums Lausanne-Genf-Freiburg soll zwischen 350.00 und 520.000 Franken veruntreut haben. Der 55jährige peruanische Priester muß sich vor einem Strafgericht in Freiburg verantworten. Der Priester Fernando Lamas Pereyra de Castro war zwischen 1999 und 2003 Offizial des Bistums. Er habe nicht nur hohe Geldsummen veruntreut, sondern auch falsche Angaben zu seinem Diplom gemacht, um die Stelle als Offizial zu erhalten.

Zwischen Spritzen und Mullbinden

Spanien. Der Skandal um illegale Kinderabtreibungen in Barcelona weitet sich aus: Anfang dieser Woche wurde ein weiterer Schlachthof vorläufig geschlossen. Anscheinend haben aber noch andere Abtreibungsanstalten illegale Tötungen durchgeführt. Bei Analysen des Klinikabfalls traten erschreckende Funde zu Tage: Mindestens zwölf Kinder – bis zu sieben Monate alt – wurden zwischen Injektionsspritzen und gebrauchten Mullbinden in den Abfalleimern gefunden. Die Abtreiber verstießen also nicht nur gegen das Gesetz, sondern auch gegen fundamentalste ethische Grundlagen.

Schrumpfende Christenheit – volle Kirchen

„Die Behauptung, das Schrumpfen der Christenheit zeige sich an leeren Kirchen, ist falsch. Manchmal zeigt es sich gerade an überfüllten Kirchen, weil die Zahl der angebotenen Gottesdienste schneller schrumpft als die der Gläubigen.“

Aus der Tageszeitung ‘Hannoversche Allgemeine’ vom 13. Dezember 2007.
      
20 Lesermeinungen
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#20   crossword   17:12:03 | Sonntag, 16. Dezember 2007
sozialkatholisch
nein, ich brauche keinen heilsautomaten – ich brauche weder das eine noch das andere. ich versuche nur, mich in die abstrusen glaubensvorstellungen hineinzudenken – oder irgendetwas zu finden, was einen erwachsenen menschen ansprechen könnte. statt dessen stoße ich unentwegt auf ungereimtheiten und (in Ihrem fall) dazu noch auf wortverdrehereien –
wenn ich also entgegne, dass die behauptung, liebe ohne gegenleistung wäre das um und auf der kath. lehre, so nicht stimmen kann, heißt’s gleich, ich wäre auf einen heilsautomaten aus – bin ich nicht, s.o.
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#19   Desperatus †   07:32:21 | Samstag, 15. Dezember 2007
Hier ist endlich mal
ein wirklich wichtige Meldung: Die Vorhaut Jesu www.20min.ch/…issen/story/29283802!
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#18   Aleph †   15:12:01 | Freitag, 14. Dezember 2007
Die Ewigkeit erfahren
Ewig von Gott getrennt sein ist noch grausiger!
Sozialkatholisch@ Sprechen Sie aus persönlicher Erfahrung oder zitieren einen sektiererischen Katechismus? Wenn Sie aus persönlicher Erfahrung sprechen würden, müsste ich Ihnen neidvoll zu billigen, schon die Ewigkeit erfahren zu haben. Das hat sonst noch niemand geschafft. Herzlichen Glückwünsch. Berichten Sie mehr darüber. Oder ist Ihnen das untersagt?
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#17   Sozialkatholisch   11:39:35 | Freitag, 14. Dezember 2007
@ jeremy
Ewig von Gott getrennt sein ist noch grausiger!
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#16   jeremy   11:37:27 | Freitag, 14. Dezember 2007
Gegenleistung
Im Verhältnis zwischen Gott, dem großen Liebenden, und uns, seinen Kindern, von Leistung und Gegenleistung zu reden, finde ich grausig. Natürlich sollte man die Todsünde vermeiden – und nicht nur die –, aber doch wohl in der Beziehung, um Ihn nicht zu betrüben, aus Liebe und nicht als „Gegenleistung“. Grauselig. : :-S
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#15   Sozialkatholisch   11:25:41 | Freitag, 14. Dezember 2007
@ crossword
Sie hätten wohl gerne einen Heilsautomatismus, fängt bei ihnen schon an das Gewissen sich zu melden?
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#14   crossword   10:59:11 | Freitag, 14. Dezember 2007
st.georg
Jesus meint eine Liebe, die unsere Herzen vollkommen erfasst. Sie ist vorbehalt- und selbstlos, gilt jedem und bedarf keiner Gegenleistung.
ja, das klingt sympathisch und einladend. es mag auch so zu verstehen sein, wie Sie sagen. das wäre schön! Sie wissen aber, dass vielleicht Jesus keine gegenleistung verlangt, die kirche und ihre gläubigen jedoch verlangt eine solche unentwegt. lesen Sie sich doch die postings derjenigen durch, die sich als gläubig und gottesfürchtig (was für ein absurder gedanke!!) bezeichnen. ist der succus nicht, dass man sich diese liebe durch gegenleistung (gehorsam) verdienen muss. nicht genug damit, dass man sie nicht kriegt, wenn man sich als gegenleistung nicht entsprechend verhält, man setzt sich zugleich der gefahr der ewigen verdammnis aus. als, lieber st. georg, gar so selbstlos geht es da nicht zu
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#13   Sozialkatholisch   10:56:29 | Freitag, 14. Dezember 2007
@ Georg
Natürlich gibt es Gegenleistungen!
Eine Gegenleistung u.a. ist z.B. das vermeiden der Todsünde.
Gottes unendliche Liebe ist die, das Gott uns bei Buße und Reue immer wieder als seine Kinder annimmt.
Obwohl bei der Sünde gegen den hl. Geist, was immer das auch sein mag, hört sogar diese Liebe auf.
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#12   st.georg   10:50:46 | Freitag, 14. Dezember 2007
@sozialkatholisch
Jesus meint eine Liebe, die unsere Herzen vollkommen erfasst. Sie ist vorbehalt- und selbstlos, gilt jedem und bedarf keiner Gegenleistung.
Diese Liebe ist untrennbar mit der Freiheit durch den Heiligen Geist verbunden. Dadurch wird Sie zu einer Gabe des Geistes, zu einem Geschenk und nicht zum Ergebnis meiner Anstrengung…
Ein Vorurteil ist ein vorab wertendes Urteil beziehungsweise eine im Allgemeinen wenig reflektierte Meinung – ohne verständige Würdigung aller relevanten Eigenschaften eines gewerteten Sachverhaltes oder einer Person…da können Sie pflegen, was Sie wollen… ;-)
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#11   Sozialkatholisch   10:38:25 | Freitag, 14. Dezember 2007
@ Georg
Was ist denn ihre Glaubensgrundhaltung?
„Tu was du willst und du bist frei!“ ?
Was sind Vorurteile?
Sind gepflegte Vorurteile immer noch Vorurteile?
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#10   st.georg   10:36:01 | Freitag, 14. Dezember 2007
@sozialkatholisch
wir haben Gott gegenüber nunmal eine Bringeschuld!…wenn das ihre glaubensgrundhaltung ist, erklären sich viele ihrer postings…
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#9   Sozialkatholisch   10:33:51 | Freitag, 14. Dezember 2007
@ Georg
Nein ich habe das schon richtig verstanden und wir haben Gott gegenüber nunmal eine Bringeschuld!
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#8   st.georg   10:30:58 | Freitag, 14. Dezember 2007
@sozialkatholisch
…sie wollen absichtlich ( hoffe ich für sie ! ) nicht verstehen : ich sprach nicht von der persönlichen freiheit des einzelnen, die sie implizieren – sondern von der bedingungslosen ( wortsinn! ) liebe gottes zu uns…
schönen tag und pflegen sie mal ihre vorurteile… ;-)
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#7   Sozialkatholisch   10:28:01 | Freitag, 14. Dezember 2007
@ Georg
im gegensatz zu ihnen, bin ich von seiner bedingunslosen unendlichen liebe überzeugt…
unendlich ja, bedingungslos nein.
Der Grundsatz der Satanisten ist nunmal „Tu was du willst und du bist frei!“ das paßt doch wunderbar auf ihr bedingungslos, oder?
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#6   Aleph †   10:25:47 | Freitag, 14. Dezember 2007
Bloß keinen Fladenzores um Krippen
Krippen. Da ist beginnender Fladenzores am untauglichen Objekt im Verzuge. Jede Zeit hat ihre Krippe nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen gestaltet. Leider gibt es kein verbindliches Dogma über Krippen, um Rechtgläubigkeit zitieren zu können. Schade
Aber was ist Fladenzores: Da kann man nur bitten, es möge keinen solchen geben, denn er ist furchtbar, wenn die Reihenfolge der Fladen, beziehungsweise deren Belag durcheinander gerät. Näheres beschreibt Friedrich Torberg in „Die Erben der Tante Jolesch“.
Furchtbar ist in dem Zusammenhang auch die gestörte Reihenfolge der heiligen drei Könige: Wenn zuerst der Balthasar oder der Melchior fürbaß zur Krippe schreiten und dem Caspar den Vortritt verwehren. Das könnte in einen Heiligabend-Zores ausarten.
Ähnlich wie die Geschichte von Tucholsky bei der die Frage, wie die Löcher in den Schweizer Käse kommen, ein festes Familien- und Bekanntschaftsgefüge via plötzlich aufflammender Prozesswut total zertrümmert.
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#5   st.georg   10:25:11 | Freitag, 14. Dezember 2007
@sozialkatholisch
Gott hat uns ja schließlich so unendlich lieb…im gegensatz zu ihnen, bin ich von seiner bedingunslosen unendlichen liebe überzeugt…
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#4   Sozialkatholisch   10:03:25 | Freitag, 14. Dezember 2007
Ach aleph
Ja alles ist schön und alles ist toll, Gott hat uns ja schließlich so unendlich lieb das wir sowieso nicht in den Gottesdienst gehen brauchen.
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#3   Rudolfus   09:32:44 | Freitag, 14. Dezember 2007
„Haus des Joseph“ oder Krippe
Ich bezweifle, daß die Vatikankrippe so interpretiert werden sollte.
Christus ist in Bethlehem geboren, alle anderen Behauptungen sind antibiblischer Bibelmodernismus, der alles an der Bibel anzweifelt.
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#2   Aleph †   08:40:50 | Freitag, 14. Dezember 2007
Christsein im Alltag, nicht im Gottesdienst
Die Behauptung, das Schrumpfen der Christenheit zeige sich an leeren Kirchen, ist falsch. Manchmal zeigt es sich gerade an überfüllten Kirchen, weil die Zahl der angebotenen Gottesdienste schneller schrumpft als die der Gläubigen.
Das ist das reziproke Verhältnis von geringer (= kleiner) werdend. Wenn die Gottesdienste in der Zahl abnehmen, können natürlich viel weniger Christen daran teilnehmen und schon gibt es eine Minusbilanz. Trotzdem gibt es für Christen ja nicht ausschließlich den Gottesdienst oder Fronleichnamsprozessionen, um Christsein nach außen demonstrieren zu können, sondern den hundsgewöhnlichen, völlig feierlosen, unliturgischen Alltag, in dem sich der Christ als Christ bewähren kann und sollte. Das ist allemal wirkungsvoller. Kassandrarufe sind daher ziemlich kakaphon.
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#1   thaumaturgos   08:39:17 | Freitag, 14. Dezember 2007
… krippe …
bei uns in tirol suggerieren die krippen, dass er in einem tiroler dorf geboren wurde!idiotische mitteilung, typisch hass-hetz.net
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