Von der offiziellen Kirche auf die Seite geschoben
Er war ein bekehrter Jude. Als katholischer Priester blieb er der antisemitischen Alten Messe unter schweren Opfern und Entsagungen bis zu seinem Tode treu.
(kreuz.net) Am 11. Dezember starb in den Vereinigten Staaten Hw. Harry Marchosky (84) nach langer Krankheit.
Das berichtete die Webseite der mit Rom im Streit liegenden Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der verstorbene Geistliche stand im 55. Jahr seines Priestertums. Er war eine herausragende Persönlichkeit.
Noch eine Stunde vor seinem Ableben betete er den Rosenkranz und rief die Gottesmutter um ihren Beistand an. Seine letzten Worte waren: „Ich liebe Unsere liebe Frau so sehr. Ich will nach Hause gehen.“
Das Requiem für den verstorbenen Priester wird am 15. Dezember in der St. Thomas Becket-Kirche in der Kleinstadt Veneta im nordöstlichen US-Bundesstaat Oregon zelebriert.
Hw. Marchosky wurde am 8. Dezember 1923 in Panama geboren. Er war ein Konvertit aus dem Judentum.
Im Jahr 1952 wurde er in Kanada für die Erzdiözese Québec zum Priester geweiht.
Die Zelebration des Novus Ordo lehnte er kategorisch ab. Der Messe seiner Weihe blieb er zeitlebens treu. Dennoch belegte ihn seine Heimatdiözese Québec nie mit kirchenrechtlichen Sanktionen.
In den 70er Jahren war der Verstorbene eng mit der altgläubigen Una-Voce-Bewegung und der zweimonatlich erscheinenden US-Zeitung ‘ The Remnant’ verbunden. Diese Publikation ist unabhängig, steht aber der Piusbruderschaft nahe.
Der verstorbene Geistliche war ein großer Kenner der Philosophie des Heiligen Thomas von Aquin. Aus seiner Summa Theologiae kannte er große Teile auswendig.
In den 60er und 70er Jahren gehörte Hw. Marchosky zu den Gründern des bekannten ‘Thomas Aquinas College’ im US-Bundesstaat Kalifornien.
Es handelt sich um ein US-Obergymnasium – ein sogenanntes Liberal Arts College – mit Schwerpunkterziehung in scholastischer Philosophie und Theologie. Der gegenwärtige Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, Pater John Berg, ist ein Absolvent dieser Schule.
Als der damalige Erzbischof von Los Angeles, Timothy Kardinal Manning († 1989), das ‘Thomas Aquinas College’ im Jahr 1976 zwang, die Neue Messe einzuführen, trat Hw. Marchosky aus dem Lehrkörper aus.
Hw. Marchosky war auch ein enger priesterlicher Freund bekannter Laienvertreter des „loyalen Widerstandes“ – wie der Verstorbene zu sagen pflegte.
Unter diesen befanden sich die zwei ehemaligen Präsidenten der ‘Internationalen Föderation Una Voce’, Eric de Savanthem und Michael Davis, sowie der Konvertit und Literaturprofessor John Senior und der Gründer der Zeitung ‘The Remnant’, Walter Matt.
Große Verehrung brachte Hw. Marchosky dem Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre, entgegen, den er Anfang der 70er Jahre kennenlernte.
Mehrere hundert Konvertiten verdankten dem verstorbenen Geistlichen ihre Bekehrung.
In den letzten zehn Jahren seines Lebens half Hw. Marchosky der Priesterbruderschaft St. Pius X. in der Pastoral. Requiescat in pace.
Der verstorbene Geistliche stand im 55. Jahr seines Priestertums. Er war eine herausragende Persönlichkeit.
Noch eine Stunde vor seinem Ableben betete er den Rosenkranz und rief die Gottesmutter um ihren Beistand an. Seine letzten Worte waren: „Ich liebe Unsere liebe Frau so sehr. Ich will nach Hause gehen.“
Das Requiem für den verstorbenen Priester wird am 15. Dezember in der St. Thomas Becket-Kirche in der Kleinstadt Veneta im nordöstlichen US-Bundesstaat Oregon zelebriert.
Hw. Marchosky wurde am 8. Dezember 1923 in Panama geboren. Er war ein Konvertit aus dem Judentum.
Im Jahr 1952 wurde er in Kanada für die Erzdiözese Québec zum Priester geweiht.
Die Zelebration des Novus Ordo lehnte er kategorisch ab. Der Messe seiner Weihe blieb er zeitlebens treu. Dennoch belegte ihn seine Heimatdiözese Québec nie mit kirchenrechtlichen Sanktionen.
In den 70er Jahren war der Verstorbene eng mit der altgläubigen Una-Voce-Bewegung und der zweimonatlich erscheinenden US-Zeitung ‘ The Remnant’ verbunden. Diese Publikation ist unabhängig, steht aber der Piusbruderschaft nahe.
Der verstorbene Geistliche war ein großer Kenner der Philosophie des Heiligen Thomas von Aquin. Aus seiner Summa Theologiae kannte er große Teile auswendig.
In den 60er und 70er Jahren gehörte Hw. Marchosky zu den Gründern des bekannten ‘Thomas Aquinas College’ im US-Bundesstaat Kalifornien.
Es handelt sich um ein US-Obergymnasium – ein sogenanntes Liberal Arts College – mit Schwerpunkterziehung in scholastischer Philosophie und Theologie. Der gegenwärtige Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, Pater John Berg, ist ein Absolvent dieser Schule.
Als der damalige Erzbischof von Los Angeles, Timothy Kardinal Manning († 1989), das ‘Thomas Aquinas College’ im Jahr 1976 zwang, die Neue Messe einzuführen, trat Hw. Marchosky aus dem Lehrkörper aus.
Hw. Marchosky war auch ein enger priesterlicher Freund bekannter Laienvertreter des „loyalen Widerstandes“ – wie der Verstorbene zu sagen pflegte.
Unter diesen befanden sich die zwei ehemaligen Präsidenten der ‘Internationalen Föderation Una Voce’, Eric de Savanthem und Michael Davis, sowie der Konvertit und Literaturprofessor John Senior und der Gründer der Zeitung ‘The Remnant’, Walter Matt.
Große Verehrung brachte Hw. Marchosky dem Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre, entgegen, den er Anfang der 70er Jahre kennenlernte.
Mehrere hundert Konvertiten verdankten dem verstorbenen Geistlichen ihre Bekehrung.
In den letzten zehn Jahren seines Lebens half Hw. Marchosky der Priesterbruderschaft St. Pius X. in der Pastoral. Requiescat in pace.
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Montag, 17. Dezember 2007 09:44
Rudolfus: Wer „Antisemit“ ist, ist auch Nichtkatholik
Papst Pius XI. erklärte 1938: „Kein Katholik darf irgendwie Beziehung zum Antimsemitismus haben. Im geistigen
Sinne sind wir doch alle Semiten.“
(Conrad Biedermann, Unsere Päpste. Von Petrus bis Paul VI., St. Gallen, S. 150)
(Conrad Biedermann, Unsere Päpste. Von Petrus bis Paul VI., St. Gallen, S. 150)
Freitag, 14. Dezember 2007 20:26
Centurio: Die alte Messe ist nicht antisemitisch
Warum muss kreuz.net immer so reisserische Titel schreiben. Ich liebe die alte Messe von ganzem Herzen und mit meiner ganzen Seele und solche Unterstellungen tun weh.
Freitag, 14. Dezember 2007 18:13
Rudolfus: Cardinal Lehmann und die DBK lehrten dies tatsächlich in einem DBK-Dokument
Nicht wenige „Bischöfe“ der Konzilsekte vertreten ja inzwischen die irrtümliche Auffassung, die heutigen
Juden seien schon „im Heil“ und müssten daher nicht zum katholischen Glauben bekehrt werden, um die ewige
Seligkeit zu erlangen…
Cardinal Lehmann und die DBK lehrten dies tatsächlich in einem DBK-Dokument, nach einigen Berichten auch die USA-Bischofskonferenz.
Es bleibt dennoch eine völlige Irrlehre, die ein katholisches Dogma leugnet –
es gibt kein Heil außerhalb der römisch-katholischen Kirche.
Wer ein katholisches Dogma leugnet, ist kein Katholik.
Cardinal Lehmann und die DBK lehrten dies tatsächlich in einem DBK-Dokument, nach einigen Berichten auch die USA-Bischofskonferenz.
Es bleibt dennoch eine völlige Irrlehre, die ein katholisches Dogma leugnet –
es gibt kein Heil außerhalb der römisch-katholischen Kirche.
Wer ein katholisches Dogma leugnet, ist kein Katholik.
Freitag, 14. Dezember 2007 15:56
maliems: Deformation
Ich bewundere jeden, der diese Deformation nicht mitgemacht hat. R.I.P
Freitag, 14. Dezember 2007 15:28
Tilly: Alles klar!
@ruhrgebietler/Antisemit
Nein passt schon wir meinen alle dasselbe!
Vor Hw. Harry Marchosky ziehe ich meinen Hut, er war ein echter Bekehrter.
Herr gib dem verstorbenen Christgläubigen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm!
Nein passt schon wir meinen alle dasselbe!
Vor Hw. Harry Marchosky ziehe ich meinen Hut, er war ein echter Bekehrter.
Herr gib dem verstorbenen Christgläubigen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm!
Freitag, 14. Dezember 2007 14:07
„Antisemit“ †: @Tilly: Sollten Sie mit „Zwangsbekehrungen“ auf meine Ausführungen angespielt haben…
Das hatte ich nicht gemeint. (Ich sprach ja auch von „Taufe“ ohne Wasser.) Nicht wenige „Bischöfe“ der Konzilsekte vertreten ja inzwischen die irrtümliche Auffassung, die heutigen Juden seien schon „im Heil“ und müssten daher nicht zum katholischen Glauben bekehrt werden, um die ewige Seligkeit zu erlangen…
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