kreuzmeldungen
Die Pflicht der Kirche + Eine feste Gruppe + Rückzieher + Nicht ganz fachgerecht + Sportlichen Priester auf der Vespa
Papst Benedikt XVI. trifft einen brasilianischen Ureinwohner.
Papst Benedikt XVI. trifft einen brasilianischen Ureinwohner.
© Jose Cordeiro; vistiadopap.org.br
Die Pflicht der Kirche

Vatikan. Die Botschaft Jesus gelte der ganzen Welt. Jeder Mensch habe das Recht, sie zu hören. Daraus resultiere die Pflicht der Kirche zur Evangelisierung. Das ist die Kernaussage der gestern veröffentlichten ‘Lehrmäßigen Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung’. „Es gebe oft die Auffassung, daß jeder Versuch, andere in religiösen Fragen zu überzeugen, die Freiheit einschränke“ – klagt das Dokument. Deswegen sei die Publizierung des Textes auch notwendig geworden.

Der Text im Wortlaut

Eine feste Gruppe

Deutschland. Gestern abend fand in Limburg an der Lahn die erste Alte Messe nach den Anordnungen des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ statt. Die sehr schöne und würdige Messe wurde von dem Limburger Resignaten Eberhard Spranz zelebriert. Der Geistliche wurde von drei Meßdienern assistiert. Die Kapelle war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Es waren etwa dreißig – nach anderen Schätzungen 45 – Gläubige und eine kleine Choralschola anwesend.

Rückzieher

Deutschland. Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Mons. Gebhard Fürst, hat einen Vorwurf zurückgewiesen, er habe Stammzellenforscher in die Nähe der Nationalsozialisten gerückt. Es liege ihm völlig fern, Wissenschaftler in dieser Weise zu diffamieren – so Mons. Fürst am Donnerstag. Am vergangenen Sonntag erklärte der Bischof in der Zeitung ‘Sonntag Aktuell’, „auch die Nationalsozialisten hätten Menschenversuche mit der Begründung gerechtfertigt, hiermit die Heilungschancen anderer Menschen zu verbessern“.

Nicht ganz fachgerecht

Schweiz. Das Bistum Chur distanziert sich von einem Bericht im Lokalblatt ‘Südostschweiz’ vom 11. Dezember. Das Blatt zitierte den Archivar der Diözese Chur, Hw. Albert Fischer. Dieser hatte behauptet, daß Mons. Haas vor seiner Transferierung nach Liechtenstein angeblich wertvolle Akten „gestohlen“ und nach Liechtenstein gebracht hätte. In einer Medienmitteilung vom gestrigen Freitag distanziert sich das Ordinariat Chur von dieser Darstellung. Sie entspreche „nicht der Wahrheit“ und sei „ehrverletzend“. Die Aktenübertragung sei „nicht ganz fachgerecht“ erfolgt, da kein Verzeichnis der transportierten Akten erstellt worden sei.

Sportlichen Priester auf der Vespa

„In seiner neuen Rolle als ermittelnder Pater drehte [der deutsche Schauspieler] Francis Fulton-Smith im Kirchenstaat. Für Außenaufnahmen knattert er mit einer Vespa durch Rom. Die Römer halten ihn für einen echten Priester, obwohl ein Wagen mit einer Kamera hinter ihm herfährt. »Hallo Monsignore«, ruft ein Römer ihm zu, die schicken Römerinnen pfeifen. Die Menschen freuen sich über den attraktiven. Als er am Petersplatz absteigt, salutiert selbst ein Schweizergardist.“

Aus einem Bericht der deutschen Boulevardzeitung ‘Bild’ vom 13. Dezember.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Gotthard   22:55:23 | Montag, 17. Dezember 2007
Test bestanden!
ihr seid wirklich Forums-Fundamentalisten … Wort-für-Wort-Gläubige …
ohne Lehramt seid ihr wahrlich aufgeschmissen …
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#14   Rudolfus   21:32:36 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Gotthard hat’s richtig erfaßt:
Der NOM ist wirklich auf dem Rückzug … hoffentlich merkt der neue Bischof das auch und zieht daraus Konsequenzen.
35 Gläubige sind das kleine Senfkorn …
Das Gleichnis vom Senfkorn – das auch gegen alle Widrigkeit überlebt, selbst vonseiten der Hierarchie der Kirche! o^/ :'( :-!
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#13   Nachtlaterne   16:06:10 | Sonntag, 16. Dezember 2007
danke für diesen beitrag!
es ist tatsächlich nicht mehr üblich zu misionieren, das wort gilt diesem zeitgeist als unbedingt negativ.
jesus soll gefälligst ein götze unter götzen sein und die bibel ist ja ohnehin ein märchenbuch.
so geht es aber nicht!
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#12   iustus   09:48:40 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Rüdesheim
„Mehr als genug“ sind nicht „alle“. Gotthard sprach schilcht von „allen“. Dass es viele gibt, die würdig gefeiert werden, würde ich nie bestreiten.
Und warum bezeichnet der Heilige Vater die ältere Form wohl als die außerordentlich?
Ich meine: schlicht deshalb, weil die jüngere Form viel verbreiteter ist. Eine Wertigkeit ist damit nicht verbunden. Oder vielleicht doch: Die neue Form ist „ganz ordentlich“, die alte Form „ganz außerordentlich“ – mmh o.O
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#11   Rüdesheim   08:42:36 | Sonntag, 16. Dezember 2007
iustus
Es gibt heute mehr als genügend Eucharistiefeiern, die würdig gefeiert werden…ich sehe sehr wohl die Zeichen der Zeit…und überlegen Sie mal bitte…warum der Papst die tridentinische Messe als außerordentliche Form bezeichnet…gerade weil sie eben nicht die ordentliche Form der Eucharistiefeier darstellt!
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#10   Stephanus   01:34:29 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Wahrlich gotthard…
vielleicht haben sie heute zum ersten mal etwas richtiges gesagt: Senfkörner sind jedenfalls nicht zu verachten, ganz im Gegenteil!!!
Weiter so und eine friedvolle Adventszeit wünscht nicht nur ihnen,
ein begeisterter STEPHANUS
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#9   iustus   23:05:28 | Samstag, 15. Dezember 2007
@Gotthard
Sie glauben wahrscheinlich im Ernst, dass alle heiligen Messen in der ordentlichen Form würdig gefeiert werden :-D
Das war nicht einmal früher der Fall, als nur die alte Form zelebriert wurde. Wer dies aber heute tut, tut es würdig. Das kann man von den „ordentlichen Messen“ nicht sagen. Erkennen Sie endlich die Zeichen der Zeit!
@Rüdesheim: Wissen Sie eigentlich, was „Ironie“ ist :-S
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#8   st.georg   23:03:33 | Samstag, 15. Dezember 2007
@rüdesheim
…das war wohl der gag zum abend von gotthard… ;-)
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#7   Rüdesheim   22:58:26 | Samstag, 15. Dezember 2007
Gotthard
Warum soll denn der NOM auf dem Rückzug sein??
Wegen dieser einen Messe nach dem Alten Ritus?
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#6   Gotthard   22:36:23 | Samstag, 15. Dezember 2007
Limburg
diese Messe wurde wohl so würdig wie alle anderen Messen im normalen Ritus auch gefeiert.
Ich gehe einfach mal davon aus, dass für diese Messe bistumsweit getrommelt wurde … ich beglückwünsche die Einfordernden zu ihrem großartigen zahlenmäßigen Ergebnis.
Der NOM ist wirklich auf dem Rückzug … hoffentlich merkt der neue Bischof das auch und zieht daraus Konsequenzen.
35 Gläubige sind das kleine Senfkorn …
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#5   Maria Escorial   22:22:00 | Samstag, 15. Dezember 2007
@Tilly
in den Trid. Messen bei uns (mit Orgel) in B. sind ab und an ca. 10 -15 Personen bei der Anbetung des Allerheiligsten Altarsakraments, die 1/2 Std. dem Hochamt vorausgeht. Die Anbetung sogar das Fatimagebet wird leider auf Latein gehalten von den Priestern des Instit. Christus König Hoherpriester. Im vollen Ornat und mit Weihrauch.
Bei den Sonntagsmessen des Novo Ordo hat es zwischen 60 – 100 Gläubige, oft sogar mehr. Der Novo Ordo wird bis auf ein paar Mängel vom Priester (SJ) korrekt zelebriert.
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#4   st.georg   17:35:40 | Samstag, 15. Dezember 2007
@tilly
…was soll das aussagen? : in meiner gemeinde in 4! so-messen im diaspora-bistum berlin immer 750! gläubige und nun…????
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#3   Tilly   16:55:51 | Samstag, 15. Dezember 2007
NOM Messe mit 35 Gläubigen real.
@Don Camillo
War wohl ne NOM Messe?! :-$ Bei uns sind in der überlieferten Römischen Liturgie immer 50-100 Leute da.
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#2   Don Camillo   14:47:07 | Samstag, 15. Dezember 2007
Eine feste Gruppe
Hatte gestern auch eine hl. Messe. Waren aber über 35 Gläubige da. Und jetzt?
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#1   Rüdesheim   09:36:18 | Samstag, 15. Dezember 2007
Eberhard Spranz?
Wer ist das?
Ein Limburger Diözesanpriester?
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