Verbrechen
Kardinal von Linken angegriffen
Die Polizei schaute weg. Der Innenminister ignorierte die Anrufe des Erzbischofs. Dafür kam Unterstützung vom Papst.
Kardinal Urosa
Kardinal Urosa
(kreuz.net, Caracas) Papst Benedikt XVI. hat dem Erzbischof von Caracas, Jorge Kardinal Urosa Savino, seine Solidarität bekundet.

Erzbischof Urosa war vor einer Woche Opfer eines Überfalls linker Rowdies geworden.

In einem Brief an seine Mitbrüder im Bischofsamt berichtete der Kardinal am 10. Dezember, daß er drei Tage vorher beim Verlassen seiner Residenz „verbal und physisch heftig angegriffen“ worden war.

Obwohl er nicht persönlich verletzt worden sei, hätten die Angreifer sein Auto beschädigt.

Die 15 Gewalttätigen stammten von einer Gruppe, die sich ‘esquina caliente’ – Heiße Ecke – nennt. Sie sind Sympathisanten des sozialistischen Staatspräsidenten Hugo Chávez.

Der Kardinal teilte mit, daß die Polizei nicht eingegriffen habe: „Ich erhielt von der Polizei von Caracas, die vor der Stadtverwaltung stationiert war, keinen Schutz.“

Der Erzbischof sprach dem Innenminister anschließend zwei Nachrichten auf Band. Dieser habe jedoch auf seine Anrufe nicht reagiert: „Gott sei Dank blieb ich dieses Mal unverletzt.“

Papst bekundet Solidarität

Benedikt XVI. bekundete dem angegriffenen Bischof in einem Brief seine Nähe und Solidarität. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Zenit’.

„Nachdem ich mit Sorge die Nachricht erhalten habe, daß Seine Eminenz am vergangenen 7. [Dezember] einen Anschlag durch eine gewalttätige Gruppe erlitten hat, möchte ich Ihnen meine aufrichtigen Nähe und Solidarität in diesem unglückseligen Vorfall bekunden.“

Der Papst versicherte dem Kardinal sein Gebet. „Möge es Sie in der treuen Erfüllung Ihrer pastoralen Mission ermutigen und tragen.“

Abschließend erteilte der Papst dem Kardinal sowie allen Bischöfen und Gläubigen Venezuelas als „Zeichen der Wertschätzung und des Trostes“ seinen Apostolischen Segen.
      
9 Lesermeinungen
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#9   HBR   23:12:01 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Ja ja
Es ist symptomatisch, dass in unserer Gesellschaft die Gewalt von Linksextremisten kaum zur Kenntnis genommen wird. Während bei Rechtsextremisten eine geradezu pathologische Sensibilität herrscht, werden Linksextremisten nicht selten sogar als salonfähig empfunden. Sehr gut kann man dies an der Partei der Mauerschützen erkennen, die sich nun die Linke nennt.
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#8   methusalix †   00:48:54 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Michael van Laack
Michael van Laack: Lieber Methusalix!
Es ist immer wieder erstaunlich zu lesen , …, sondern das was sie sind: linke Rowdies.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil lieber Michael van Laack. Also lesen wir nach, wie ich diese Rowdies, die den Kardinal attackiert haben, respektive sein Auto zerbeult haben, genannt habe:
methusalix: Waren die Vorbilder dieser Rowdies aus Polen oder dem Lettland des Kardinal Pujats?
Und siehe da, wie habe ich diese Rowdies genannt? Rowdies! Genau das, was sie sind. Dass sie jetzt links sind, musste nicht erwähnt werden, da aus dem Zusammenhang ersichtlich, wobei mir linke Rowdies keineswegs lieber sind, als rechte Rowdies.
Allerdings habe ich das Gefühl, aus geschichtlicher Lektüre entstanden, dass die reaktionären Kräfte der römisch katholischen Kirche eine gewisse Affinität zu rechten Gesetzesbrechern hegen, verbunden mit einer Allergie allem „linken“ gegenüber, der ja auch Sie in Ihrem Beitrag Ausdruck verleihen, Michael van Laack. Stellt sich die Frage sind Sie nur konservativ oder schon rechtsreaktionär?
Rechte Schläger sind rechte Schläger und linke Schläger sind linke Schläger.
Noch viel einfacher Michael van Laack. Schäger sind Schläger sind Kriminelle.
… bitte ich Sie um konkrete Beispiele.
Na dann suchen Sie mal mit der kreuz.net Suchfunktion nach „Homosexuelle“ und den Namen der baltischen Staaten …
Die Redaktion wird für sachliche Kritik sicher ein offenes Ohr haben …!
Das ziehe ich ernsthaft in Zweifel!
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#7   Michael van Laack   20:12:27 | Samstag, 15. Dezember 2007
Man wundert sich ja schon…
…warum der ein oder andere sich fast täglich in diesem Forum aufhält, wenn er oder sie die Artikel grässlich finden und die Redaktion für kritikunfähig hält. Ist das so ‘ne Art Bußübung? Das wäre immerhin der erste Schritt in die richtige Richtung!
Ich halte das, was dem Bischof passiert ist, auch für keinen dramatischen Vorgang, die politische Entwicklung in dem einen oder anderen südamerikanischen Land macht mir schon eher Sorgen. Vor allem aber kann ich das „auf dem rechten Auge blind“--Gelaber nicht mehr hören. Seit dreissig Jahren wird diese Parole immer wieder geplärt. Darf ich mal an die RAF, an Kreuzberg, an die „Rostocker Schlacht“ mit 900 verletzten Polizisten in diesem Jahr erinnern, an die Chaos-Tage von Hannover über viele Jahre, an die gewalttätige Hausbesetzerszene in Hamburg usw. usw. Jawohl, die rechten Schläger sind mieseste Charaktere. Ausländerfeindlichkeit ist zutiefst unchristlich – aber nicht vergessen – die PDS war der Rechtsnachfolger der SED – hätte man in diesem Land den Rechtsnachfolger der NSDAP im Deutschen Bundestag ertragen? Wenn ein Neo-Nazi einen Kameruner zusammenschlägt, haben wir noch am Abend einen „Fackelmarsch gegen Rechts“ in der betroffenen Stadt. Das wäre in Ordnung, wenn man nicht dann, wenn ein Kameruner einen Deutschen zusammenschlägt, statt eines Fackelmarsches am selben Abend zu organisieren den Stadtrat zusammenrufen und mehr Integrationsbemühungen anmahnen würde, mit deren Mangelhaftigkeit man die Gewalttat entschuldigt. nlnt
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#6   Joseph von Eichendorff   19:46:26 | Samstag, 15. Dezember 2007
sachlich…
„Die Redaktion wird für sachliche Kritik sicher ein offenes Ohr haben“ – Wir sind es ja auch nicht anders gewohnt, als daß die kreuz.net-Redaktion 1. sachliche Beiträge verfaßt, 2. für Kritik offen ist.
:-) :-] :-D
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#5   seraphincgn   17:54:28 | Samstag, 15. Dezember 2007
Nachtlaterne
Mhhh wenns um dumheit geht schon mal in den spiegel geschaut?
Ach ja aber so labnge du bnciht auf das eingehst was ich geschrieben habe, so lange werd ich dich erst mal ignorieren.
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#4   Nachtlaterne   17:35:03 | Samstag, 15. Dezember 2007
seraphin,
sie sind und bleiben der dümmste hund der hier rumspringt.
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#3   seraphincgn   17:25:31 | Samstag, 15. Dezember 2007
Michael
ACh komm wer sich wegen einer Sachbeschädigugn gleich an ein Ministerium wändet den soll man jetz auch noich bemitleiden?
Der Werte Klerus Herr wurde psychisch fertig gemacht oder verbal atakiert och das tut mir leid.
Ja nun sind es gleich Linksradikale? Ok die Redaktion soll das doch bitte mal beweisen!
Wie oft hat kreuz net schon übertrieben, hier ist doch jeder gleich Kirhcenfeindlich nur weil er sich mal kritisch äußert.
Also komm das was dem werten Herrn da passiert ist ist nichts besonderes. 1 Er steht im öffentlichen Leben 2 Er muss sich der Reaktion bewusst sein die er durch sein handeln hervorruft.
Ich will gewalt hier nicht billigen aber dieses gejamer die Polzei hat nichts gemacht ist doch übertrieben. Soll sie gleich ne Hundertscahft schicken nur weil der Herr Bischof oder was er auch ist ruft?
Dieser artickel und die dort beschriebene Reaktion ist nur eins, lächerlich.
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#2   Michael van Laack   16:58:19 | Samstag, 15. Dezember 2007
Lieber Methusalix!
Es ist immer wieder erstaunlich zu lesen , wie die radikale Linke in diesem Land reflexartig verteidigend reagiert, wenn man sie oder ihre Freunde in der einen Welt politisch unkorrekt nicht „Autonome“, „Antifaschisten“ oder verharmlosestens „Schwarzer Block“ nennt, sondern das was sie sind: linke Rowdies. Rechte Schläger sind rechte Schläger und linke Schläger sind linke Schläger. Was Ihren Vorwurf hinsichtlich einiger kreuz.net-Artikel angeht, in denen man Gewalt gegen Homosexuelle positiv oder zumindest wohlwollend darstellt, bitte ich Sie um konkrete Beispiele. Die Redaktion wird für sachliche Kritik sicher ein offenes Ohr haben – für aggitatives Geschwätz wohl eher nicht!
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#1   methusalix †   12:50:03 | Samstag, 15. Dezember 2007
Waren die Vorbilder dieser Rowdies aus Polen oder dem Lettland des Kardinal Pujats?
Solche Geschichten haben wir, mit begeisterter Zustimmung der kreuz.netter doch schon öfter gehört. Nur waren die Opfer nicht die Autos, sondern Leib und Leben von gleichgeschlechtlich Liebenden. Dafür regt man sich jetzt um so mehr auf, wenn eine Blechkiste mal ein paar Tritte abbekommt. Sehr menschenfreundlich und vor Nächstenliebe geradezu triefend.
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