[ « 90 91 92 93 94 » ]
Montag, 17. Dezember 2007 10:02
Ein wirklich männliches Weihnachtsgeschenk
Das Geschenk gibt es gegenwärtig im Sonderangebot. Doch es gibt eine Bedingung: Man muß ein Codewort in den Telephonhörer flüstern. Danach geht es ruckzuck.
Symbolfoto
Symbolfoto
(kreuz.net) Wer sich und seiner Frau „Gutes tun »und« Verantwortung übernehmen will“, dem empfiehlt der Kinderschlachthof am Fleischmarkt in Wien eine radikale Methode.

Der Schlachthof nennt sich verschleiernd „Ambulatorium Sexualmedizin und Schwangerenhilfe“ mit der passenden Adresse „am Fleischmarkt“.

Auf seiner Webseite empfiehlt das Ambulatorium ein ganz besonderes „Geschenk für Mann und Frau“.

Es handelt sich um eine sogenannte Vasektomie, durch die der Gatte um seine Manneskraft gebracht wird. Er ist anschließend – einem Ochsen ähnlich – nicht mehr fähig, Kinder zu zeugen.

Das sogenannte Ambulatorium am Fleischmarkt sichert Männern, die diesen Weg beschreiten wollen, seine Unterstützung zu.

Das Angebot auf der Webseite
Das Angebot auf der Webseite
Es offeriert zur Zeit sogar einen Rabatt: „Vereinbaren Sie Ihre Vasektomie bis 15. Januar 2008 und sparen Sie dabei 65 Euro!“ In einer Fußnote wird eingeschränkt, daß das Datum der Sterilisierung gilt.

Die Webseite ermutigt begattungsunwillige Gatten das Telephon zu ergreifen: „Rufen Sie uns an und nennen Sie uns das Codewort »Christmas Vasektomie«, um den vergünstigten Preis zu erhalten.“

Nachdem sich der Zeugungsunwillige vom Ambulatorium zum Sonderpreis hat beglücken lassen, kann er das Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“ getrost aus seinem Repertoire streichen.

Denn die Möglichkeit, daß ein Sterilisierter seine Manneskraft je wieder zurückbekommt, liegt unter 0.02%.

„Wir freuen uns auf Ihren Anruf!“ – heißt es auf der Webseite schadenfroh.

Wenn ein Geochster trotz Sterilisierung dennoch den Fall nicht ausschließen möchte, in Zukunft vielleicht doch noch einmal Kinder zu bekommen, gibt es aber auch für ihn eine Lösung.

Er kann vor seiner Sterilisierung Sperma einfrieren lassen und seine Heißgeliebte im Falle eines überraschenden Kinderwunsches aus dem Tiefkühlfach bedienen.

© Bild: Nobuyuki Hayashi, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 186 Lesermeinungen:
Dienstag, 29. Januar 2008 12:48
peter strub: männliches Weihnachtsgeschenk
Viel scheint der Autor von Sterilisation nicht zu verstehen. Bei der Vasektomie werden die Samenleiter unterbunden und so der Transport der Spermien verhindert.
Beim Ochsen wurden die Keimdrüsen entfernt oder zerstört. Ein „himmelweiter“ Unterschied.

Bei einer Refertilisationsoperation werden die unterbrochenen Samenleiter wieder „reanastomosiert“ Die Erfolgschancen liegen bei ca. 60% in den ersten 5 Jahren nach der Vasektomie.

Die Vasektomie ist eine erprobte Methode zur Schwangerschaftsverhütung und entbindet die Frau von der langjährigen Einnahme von Ovulationshemmern oder die Benützung von Gummis.

In welchem Jahrhundert leben eigentlich die „kreuz.net.-katholen?

pest
Montag, 24. Dezember 2007 23:15
Manwe †: @Rudolfus:
Jenseits von Himmel und Hölle ist der stoische Logos.
Die Weltseele.
Der Limbus des Dante Alighieri.
Der psychische Bereich der Lebensenergie, das (transzendente9)Weltunterbewußtsein – das Reich des Traums.
Im Johannes-Evangelium und bei Paulus ist an einer Stelle von gerechten Heiden die Rede – die an einen Ort jenseits von Himmel und Hölle gehen: Die Astral-Ebene.
Freitag, 21. Dezember 2007 20:16
Benedikt: @ weltoffener
Die Frage ist sogar schon mehrfach beantwortet. Ich habe niemanden in dieser Weise belehrt und sehe daher auch keine Gründe, Ihnen mein Privatleben zu offenbaren.
Freitag, 21. Dezember 2007 13:52
Weltoffener: Gut Gut Benedikt, schon guut. Trotzdem---
… ist die Frage die zum eigentlichen Thema gehört noch nicht beantwortet.
Freitag, 21. Dezember 2007 10:20
Benedikt: @ methusalix
Ich kann nicht ansatzweise erkennen, was Ihre Antwort mit meiner Kritik zu tun hatte. Die richtete sich gegen Ihre Unterstellungen bezüglich meiner Person. Ihre Ansichten zur bitterbösen kath Klerisei sind mir mittlerweile bekannt, keine Wiederholung nötig…
Donnerstag, 20. Dezember 2007 19:49
obelix †: @Benedikt
Wie kann man eigentlich nur so bösartig sein?

Wieso bösartig, wenn man die Wahrheit schreibt? Glauben Sie, dass die Kirchenbeamten glaubwürdig sind, wenn Sie wieder einmal eine Verlautbarung zu Liebe und Sexualität absondern?

Warum die das tun sollten Sie inzwischen wissen. Damit kann man Menschen am besten ein schlechtes Gewissen einreden und versuchen, sie am Gängelband der Macht zu halten.

Dass sich heute kaum noch jemand, vor allem die Jugend nicht, an die teilweise monströsen, sexualfeindlichen und vor allem lieblosen Vorschriften des Klerus hält ist gewiss nicht dessen Verdienst.

Dass dies früher so war, können nicht einmal Sie abstreiten (es sei denn Sie sind völlig blauäugig und naiv), wenn Sie sich nur ein klein wenig in der jüngsten Geschichte der Deutschen auf diesm Gebiet eingelesen haben. Empfehlenswert: Dagmar Herzog; Die Politisierung der Lust; es wird Ihnen gefallen, die bösen „68er“ kriegen da ihr Fett weg.

Um zu sehen dass heute immer noch versucht wird, die katholischen Absurditäten (Durchstossung des Jungfernhäutchens VOR der kirchlichen Trauung, höchstes Unglück, Durchstossung des Jungfernhäutchens NACH der kirchlichen Trauung, höchstes und praktisch garantiertes Glück; und kommen Sie mir nicht wieder mit der Frompflicht! Das ist klerikal-katholische Haarspalterei.) als göttliche Wahrheiten zu verkaufen, genügt ein Blick in diverse sexualtheologische Lehrbücher, z. B. von Laun.
Alle Lesermeinungen anzeigen 180 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net